SSD-Umsätze legen in Europa markant zu

ITRESELLER
SSD-Umsätze legen in Europa markant zu
von René Dubach
3. März 2017 - Im Januar konnten die Umsätze mit Solid State Disks (SSD) in Westeuropa im Schnitt um
über 50 Prozent gesteigert werden. In der Schweiz entwickelte sich der Markt in die andere Richtung und
die Einnahmen gaben nach.
Wie die Marktforscher von Context mitteilen, stiegen im Januar die westeuropäischen Umsätze der über den
Distributionskanal verkauften Solid-State-Platten um fast 57 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode, wobei
allerdings keine konkreten Zahlen genannt werden. Im selben Zeitraum gingen die mit dem Verkauf konventioneller
Harddisks erzielten Einnahmen um über 15 Prozent zurück. Damit entwickelte sich der HDD- und SSD-Markt im
Januar deutlich besser als im Dezember vergangenen Jahres. Schenkt man den Context-Zahlen Glauben, legten
die Solid-State-Disk-Umsätze damals um schwache 6,2 Prozentpunkte zu, während die Harddisk-Einnahmen um
34 Prozent nachgaben. Wie die Studienverfasser zudem festhalten, erodieren die SSD-Preise weiter. Bei den umsatzstärksten SSDs mit
3,84 TB Speicherkapazität ging der Durchschnittspreis innert Jahresfrist um fast 22 Prozent auf 4020 Euro zurück.
Allerdings machte sich von Dezember 2016 bis Januar 2017 wieder ein leichter Preisanstieg von knapp 4 Prozent
bemerkbar. Der Speichermarkt entwickelte sich in den einzelnen europäischen Ländern im übrigen höchst unterschiedlich:
Während sich etwa in Deutschland die Umsätze verdoppelten, gaben sie in der Schweiz um gut 13 Prozent nach.
Im Gegenzug gingen die Einnahmen bei klassischen HDDs hierzulande nicht zurück, sondern stagnierten.
Copyright by Swiss IT Media 2017