Cannabis-Agentur sollte nicht von Patienten finanziert werden

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Cannabis-Agentur sollte nicht von Patienten
finanziert werden
Pressemitteilung von Frank Tempel, 03. März 2017
„Die geplanten Preise für Cannabis von 15 bis 25 Euro pro Gramm sind viel zu teuer. In
Kanada sind es drei bis vier Euro. Dass in den Preisen die Anbaukosten enthalten sind, ist
nachvollziehbar. Dass aber Patienten und Krankenkassen die Einrichtung der staatlichen
Cannabis-Agentur über die hohen Preise mitfinanzieren, halte ich für bedenklich.
Schließlich ist das eine rein staatliche Aufgabe“, kommentiert Frank Tempel,
stellvertretender Vorsitzender und drogenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, die
Pläne zur Einrichtung einer Cannabis-Agentur. Tempel weiter:
„Ich wünsche mir, dass die Cannabis-Agentur den Cannabisbedarf großzügig plant. Die Anzahl an
Patienten und die importierten Mengen Cannabis haben sich alleine im letzten Jahr trotz restriktiver
Versorgung verdoppelt. Wenn Deutschland nun endlich Cannabis anbaut, müssen Lieferengpässe im
Interesse der Patienten endgültig der Vergangenheit angehören.“
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