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Mittwoch,
1. März 2017
44. Jahrgang, Nr. 9
Fellbacher
Stadtanzeiger
Amtliches Informationsblatt
Große Kreisstadt Fellbach
Wohnbauentwicklung im Fellbacher Süden
Einladung zu den Bürgerwerkstätten „Wohnen Süd“ am 25. März und 6. Mai
Im Fellbacher Süden wird auf drei größeren
Flächen Wohnungsbau entstehen. Noch vor
Beginn der Gebietsentwicklung setzt die
Stadt auf die aktive Mitwirkung der Bürge­
rinnen und Bürger. Aus diesem Grund fin­
den zwei Bürgerwerkstätten statt. Die Auf­
taktveranstaltung wird am Samstag, 25.
März, die zweite Werkstatt ­ sechs Wochen
später ­ am Samstag, 6. Mai, stattfinden.
Die Flächen, die unter dem Namen „Woh­
nen Süd“ zusammengefasst sind, erstre­
cken sich auf die Gebiete: ehemaliges Frei­
badgelände, ehemaliges Hallenbadgelän­
de und Kühegärten/Apfelweg.
Die Bürgerwerkstätten werden durch
Detlef Kurth moderiert. Kurth ist Professor
für Stadtplanung an der Hochschule für
Technik Stuttgart und hat bereits den
Stadtentwicklungsprozess STAFFEL’25 be­
gleitet. Die Ergebnisse der Bürgerbeteili­
gung werden durch das Büro Pesch & Part­
ner in ein Strukturkonzept überführt. Es bil­
det die Grundlage für einen städtebauli­
chen Wettbewerb. Der Wettbewerb veran­
schaulicht die zukünftige Entwicklung der
Gebiete. Der Gemeinderat entscheidet
dann das weitere
Vorgehen und die
Aufstellung eines
Bebauungsplans.
Die Bürgerbeteili­
gung hat das Ziel,
Gebietskenntnisse,
Anregungen
oder
Vorstellungen in den
E n t wi ckl ungsp ro­
zess einzubeziehen.
Das soll sicherstel­
len, dass möglichst
alle Ideen berück­
sichtigt werden kön­
nen. Die Werkstätten
stehen allen Bürge­
rinnen und Bürgern Auf drei Flächen soll Wohnungsbau entstehen.
einer Stadt offen.
Thema der 1. Bürgerwerkstatt ist die Dis­ che Zielgruppen oder Platz für neue Wohn­
kussion der Rahmenbedingungen der drei formen zu schaffen aufgegriffen. Ebenso
Gebiete. Die vielfältigen Erwartungen und sollen ökologische, soziale und ökonomi­
Ansprüche sollen erörtert und aufgearbei­ sche Aspekte beachtet werden. In kleinen
tet werden. Dabei werden auch Gedanken Arbeitsgruppen sollen möglichst viele An­
aus dem STAFFEL’25­Prozess wie attraktive regungen und Hinweise zusammen getra­
und bezahlbare Angebote für unterschiedli­ gen werden. Die entwickelten Leitbilder
werden anschließend im Plenum vorge­
stellt. In der 2. Bürgerwerkstatt wird es
dann um mögliche Konzeptideen gehen.
Die 1. Bürgerwerkstatt findet am Sams­
tag, 25. März, im Großen Saal des Fellba­
cher Rathauses statt. Beginn der Veranstal­
tung ist um 9.30 Uhr, sie endet voraussicht­
lich um 13.30 Uhr. Alle Arbeitsmaterialien
werden von der Stadtverwaltung zur Verfü­
gung gestellt und auch für Verpflegung wird
gesorgt.
Der Ablaufplan mit den einzelnen Veran­
staltungspunkten wird demnächst auf der
Internetseite der Stadt Fellbach www.fell­
bach.de veröffentlicht.
Alle Interessierten sind dazu eingeladen.
Zur besseren Planung wird um eine unver­
bindliche Anmeldung bei Daniela Fischer
vom Stadtplanungsamt unter Telefon
(07 11) 58 51­449 oder per E­Mail an danie­
In zwei Bürgerwerkstätten geht es um die künftige Wohnbauentwicklung auf drei Flächen [email protected] gebeten ­ natürlich
im Süden Fellbachs.
Foto: Kneschke/www.fotolia.de ist auch eine spontane Teilnahme möglich.
Internationales Kaffee
hat OB Zull zu Gast
Beim nächsten Treffen des Internationalen
Kaffees Fellbach am Freitag, 10. März, 10
Uhr im Treffpunkt Mozartstrasse, Mozartstr.
16 in Fellbach, ist Oberbürgermeisterin
Gabriele Zull zu Gast. Sie spricht zum The­
ma „Fellbach heute und morgen. Visionen
für ein gutes, positives Miteinander“.
Das Internationale Kaffee – ein interkul­
tureller Arbeitskreis ­ lädt Teilnehmer ver­
schiedener Nationalitäten in den Treff­
punkt Mozartstraße ein. Wie immer wird
auch für ein zweites Frühstück gesorgt
sein.
Künstlergespräch
mit Dieter Groß
Noch bis 16. März ist in der Galerie der
Stadt Fellbach die Ausstellung „Dieter Groß
– Wegmarken. Versuch einer Retrospektive
zum 80. Geburtstag“ zu sehen. Am Don­
nerstag, 2. März, 19 Uhr ist der Künstler
dort zu Gast. Im Gespräch mit Galerieleiter
Heribert Sautter erläutert er seine Vorge­
hensweise, seine Motive, die Ursprünge
und Entstehung seiner Werke.
1937 in Stuttgart geboren und aufge­
wachsen, hat Dieter Groß auch in Stuttgart
studiert und später in seiner 30­jährigen
Lehrtätigkeit an der Kunstakademie Stutt­
gart ungezählte Studenten in die Geheim­
nisse des künstlerischen Arbeitens einge­
führt.
Auch wenn er wenig Aufheben um seine
Person macht, ist er doch eine feste und
wichtige Größe im Kunstleben. Der Künstler
ist nach wie vor äußerst produktiv. Seine
Arbeiten erscheinen in ungezählten Publi­
kationen. Seit 1985 entsteht täglich min­
destens ein Selbstporträt, mal bissige Kari­
katur, mal kritische Selbstbefragung, mal
Stilübung. Weiterhin arbeitet der Künstler
an Illustrationen, er beschäftigt sich aber
auch mit Kunst im kirchlichen Kontext. Die­
se unterschiedlichen Tätigkeitsfelder eröff­
nen viele Fragen, die in dem Gespräch er­
örtert werden sollen.
Herrlich schräg und schief ­ typisch Paul Maar
Vorleseminuten mit Heiko Lotsch in der Sams­Ausstellung im Stadtmuseum
Gegen Ende der Faschingsferien heißt es
im Fellbacher Stadtmuseum wieder: Leise
sein und Ohren spitzen, um Heiko Lotsch
im Ohrensessel zu lauschen. Am Donners­
tag, 2. März, und am Sonntag, 5. März, liest
Heiko Lotsch jeweils ab 15 Uhr aus dem
reichhaltigen Repertoire an kurios verrück­
ten Geschichten von Paul Maar.
Einen großen Stapel Bücher des belieb­
ten Kinderbuchautors hat Heiko Lotsch
stets neben dem Sessel liegen. Ob Non­
sensreime, verrückte Zungenbrecher oder
Kurzgeschichten ­ allesamt laden die Ge­
schichten zum Schmunzeln und zum eige­
nen Weiterlesen ein. Schmökern, spielen,
rätseln und reimen ­ all dies dürfen die Kin­
der im Anschluss an die Leseminuten in
der Ausstellung zu Sams & Co nach Lust
und Laune machen. Ob Malwettbewerb,
Turmbau oder Marionettenspiel – Mitmach­
stationen stehen bereit!
Zur Leseaktion am Sonntag, 5. März, bie­
tet der Verein Kreativ Handeln ab 14 Uhr
auch wieder Kaffee und Kuchen im Foyer
des Museums. Neben den köstlichen Tor­
ten sind sicher wieder besondere Kinderku­
chen mit gebackenen Wunschpunkten im
Angebot.
Die Vorleseminuten beginnen an beiden
Tagen jeweils um 15 Uhr, 15.30 Uhr und 16
Uhr. Interessierte Kinder melden sich am
Empfang im Stadtmuseum. Für die Führun­
gen wird ein Unkostenbeitrag von jeweils
zwei Euro pro Kind erhoben. Die Einnah­
men aus dem Sonntagscafé spendet Krea­
tiv Handeln für gute Zwecke in Fellbach.
Die Sonderausstellung „135 SAMS­Tage,
Illustrationen und Werke von Paul Maar“
läuft noch bis zum 24. April im Fellbacher
Stadtmuseum, Hintere Straße 16. Geöffnet
ist die Ausstellung von Dienstag bis Sonn­
tag, jeweils von 14 bis 18 Uhr.
Im Stadtmuseum wird Schräges und Schie­
fes von Paul Maar vorgelesen. Foto: Knopp
Seite 2
Mittwoch, 1. März 2017
Fellbacher Stadtanzeiger
Fellbach lehnt Pförtnerampeln entschieden ab
Probleme liegen in Stuttgart und nicht in den umliegenden Kommunen
Die Diskussion um Pförtnerampeln an der
Markungsgrenze von Fellbach und Bad
Cannstatt schwelt schon seit vielen Jahren.
Durch einen gemeinsamen Antrag der Frak­
tionen von Bündnis 90/Die Grünen, SPD
und der Fraktionsgemeinschaft SÖS­Linke­
PluS im Stuttgarter Gemeinderat hat sie zu­
letzt wieder Fahrt aufgenommen. Die Frak­
tionen fordern eine Pförtnerampel an der
Beskidenstraße und ein Konzept für eine
Zuflussdosierung des Verkehrs nach Bad
Cannstatt auch über die Schmidener Stra­
ße. Die CDU­Fraktion im Stuttgarter Ge­
meinderat forderte in einem Antrag eben­
falls die Zuflussdosierung in der Nürnber­
ger und Schmidener Straße.
In seiner Sitzung am Mittwoch letzter
Woche hat sich nun der Bezirksbeirat Bad
Cannstatt einstimmig für Pförtnerampeln in
der Nürnberger Straße auf Höhe der Beski­
denstraße und in der Schmidener Straße
ausgesprochen. Verlängerte Rotphasen
sollen den Verkehr an der Markungsgrenze
zurückhalten. Die Stadtverwaltung Stutt­
gart selbst setzt zur Verbesserung der Ver­
kehrssituation in Bad Cannstatt auf andere
Maßnahmen. Eine endgültige Entschei­
dung über die Pförtnerampeln muss der
Gemeinderat der Landeshauptstadt treffen.
Im Vorfeld der Sitzung des Bezirksbei­
rats Bad Cannstatt hatte sich Fellbachs OB
Gabriele Zull schriftlich an ihren Stuttgarter
Amtskollegen Fritz Kuhn gewandt und die
ablehnende Haltung Fellbachs zum Thema
„Pförtnerampel“ in der Nürnberger Straße
noch einmal deutlich gemacht. Die Proble­
me der Verkehrsüberlastung in Spitzen­
stunden seien auch Fellbach nur zu gut be­
kannt, schreibt Fellbachs OB. Für Bestre­
bungen, Verdrängungsverkehr in das
Wohngebiet Espan in Bad Cannstatt einzu­
dämmen, habe Fellbach daher grundsätz­
lich Verständnis. Eine effektive Maßnahme
könne ­ auch nach Auffassung des Stuttgar­
ter Stadtplanungsamtes ­ eine Durchfahrts­
sperre in der Oberen Waiblinger Straße
stadteinwärts sein.
Erstaunt müsse sie feststellen, dass die­
se relativ kleine Maßnahme nicht umge­
setzt werden soll, obwohl dadurch der
Schleichverkehr durch das Gebiet Espan
vollständig unterbunden werden könnte
und auch der ungewollte Durchgangsver­
Der Orangensaft
und die Industrie
Über das Thema „Ausgepresst! ­ Hinter den
Kulissen der Orangensaftindustrie“ referie­
ren Brigitte und Winfried Bauer vom Fellba­
cher Weltladen in einem Vortrag mit Ver­
kostung am Freitag, 10. März, 15 bis 17 Uhr,
im Schlössle Oeffingen
Weltweit ist Brasilien der Spitzenreiter
bei der Produktion und beim Export von
Orangensaftkonzentrat: Der brasilianische
Anteil am weltweiten Handel damit liegt
bei knapp 80 Prozent. Orangen sind ein
wichtiger Wirtschaftsfaktor für das Land.
Der Markt für die Verarbeitung der Orangen
ist sehr umkämpft und wird von nur drei
Konzernen kontrolliert. Diese Marktmacht
der Konzerne bekommen die Kleinbauern­
familien zu spüren: Der Einkaufspreis für
Orangen deckt manchmal nicht einmal de­
ren Produktionskosten, so dass häufig Kin­
der mitarbeiten müssen. Doch es gibt auch
Alternativen: Kooperativen, die Bio­Oran­
gen produzieren, erhalten faire Preise.
Die Gebühr beträgt fünf Euro. Eine An­
meldung unter der Kurs­Nummer 17F13410
bei der VHS unter Tel. (0 71 51) 95 88 00
oder www.vhs­unteres­remstal.de ist erfor­
derlich.
Nummer 9
Vortrag über die
Maschen der Abzocker
Gemeinsam mit der Verbraucherzentrale
Baden­Württemberg veranstaltet der Stadt­
seniorenrat Fellbach am Dienstag, 14.
März, 14.30 Uhr im Treffpunkt Mozartstra­
ße, Mozartstraße 16 in Fellbach, einen Vor­
trag zum Thema „Die Maschen der Abzo­
cker“.
Von der Mogelpackung und Krediten bis
zu Versicherungen sollten Verbraucher ihre
Rechte kennen und die Maschen unseriö­
ser Unternehmen und Personen durch­
schauen. Telefonwerbung und Haustürge­
schäfte, Kaffeefahrten sowie das Internet
und seine Tücken sind ebenfalls Themen
des Vortrags.
Entspannung finden
und zur Ruhe kommen
Die Forderung nach einer Pförtnerampel in der Nürnberger Straße steht in Stuttgart
wieder auf der Tagesordnung.
Foto: Knopp
kehr in der Oberen Waiblinger Straße er­
schwert werde. Die Maßnahme würde da­
her zu einer deutlichen Verbesserung der
Verkehrssituation im Wohngebiet führen.
Wesentlich unklarer seien dagegen die
Auswirkungen einer Zuflussdosierung an
der Markungsgrenze zu Fellbach, stellt die
Oberbürgermeisterin in ihrem Schreiben
fest. Eine Verkürzung der Grünphase für die
Fahrtrichtung Stuttgart in der Nürnberger
Straße führe in den Spitzenstunden
zwangsläufig zur Verlängerung des Rück­
staus und damit zu einer Mehrbelastung
des Lindle hinsichtlich der Luftqualität und
des Lärms. Die Lärmsituation erreiche dort
aber bereits heute die geltenden Grenzwer­
te. „Aus diesem Grund lehnt die Stadt Fell­
bach eine Zuflussdosierung an dieser Kreu­
zung weiterhin entschieden ab“, so Zull.
Fellbachs Oberbürgermeisterin weist
auch darauf hin, dass die Ergebnisse der
Verkehrszählungen der Stadt Stuttgart an
der östlichen Markungsgrenze keine deutli­
chen Veränderungen aufweisen. In der
Nürnberger Straße hat der Verkehr in den
letzten Jahren sogar leicht abgenommen.
„Deshalb“, so die OB, „kann die Zunahme
der Stausituationen in Bad Cannstatt
selbst durch den einströmenden Verkehr
nicht erklärt werden. Das Problem liegt in­
nerhalb des Stadtgebiets Stuttgart und
nicht in den umliegenden Kommunen. Eine
Zuflussdosierung in den Spitzenstunden
ist nicht zielführend, um die Summe des
einströmenden Individualverkehrs zu redu­
zieren, da auch der öffentliche Verkehr mit
Bussen und Bahnen in dieser Zeit an seine
Kapazitätsgrenzen stößt.”
Sie würde es begrüßen, wenn die weite­
ren Überlegungen zu einer Verkehrsverbes­
serung im Sinne der Anwohner in Stuttgart
und Fellbach, auf fachlicher und politischer
Ebene im gemeinsamen Dialog und Aus­
tausch erfolgen würden, schreibt Gabriele
Zull, die auch daran erinnert, dass OB Kuhn
selbst kürzlich die Meinung vertreten hat,
auf Pförtnerampeln an den Einfallsstraßen
sollte verzichtet werden.
In Pressemitteilungen haben sich auch
die CDU­ und die FW/FD­Fraktion im Fellba­
cher Gemeinderat entschieden gegen die
Forderungen aus dem Stuttgarter Gemein­
derat und die Lösung vom Stuttgarter Ver­
kehrsproblemen auf dem Rücken Fellbachs
gewandt. Ziel müsse es sein, gemeinsam
sinnvolle Lösungen zu finden.
Gemeinderäte haben das Wort
FW/FD­Fraktion
Nordostring ­ Ruhe
in Frieden! In die­
sen närrischen Zei­
ten wird ja so man­
che verrückte Idee
aus der Narrenkap­
pe gezaubert. Aber
ausgerechnet der
Nordostring wird
nun als Wundermit­
tel gegen die Fein­
staubbelastung aus
der Mottenkiste he­
rausgeholt. Dabei ist erwiesen, dass diese
Mega­Straße vor allem eins bringen wird:
mehr Verkehr ­ und deswegen ganz gewiss
keine Entlastung Stuttgarts vom Feinstaub.
Im Gegenteil! Durch eine Zunahme der
Fahrzeuge, würde die Luftbelastung nicht
nur in der Landeshauptstadt steigen, son­
dern auch in den nördlich und östlich da­
von liegenden Städten, also auch in Fell­
bach. Darüber hinaus würde die Trasse
wertvollste Böden versiegeln, eine intakte
Landschaft, die der Erholung dient, zer­
schneiden und für so manche seltene Tier­
art bei uns das Aus bedeuten. Aber das ist
denen egal, die einer Idee nachtrauern, die
aus der Mitte des letzten Jahrhunderts
stammt und die sich offenbar nicht daran
stören, dass die Fernverkehrslawine zwi­
schen Budapest und Paris durch unsere
Gegend walzen würde. Und wie soll der
Handwerker besser von A nach B kommen
als die anderen, die im Berufsverkehr heu­
te schon vor dem Kappelbergtunnel ste­
hen. Der Nordostring würde diese Situation
nur dramatisch verschärfen.
Daher wird er nicht kommen. Dieser Rea­
lität sollte man ein für allemal ins Auge se­
hen. Stattdessen sollte man sich mit sinn­
volleren, kleinräumigen Lösungen beschäf­
tigen, die schon seit Jahren auf dem Tisch
liegen und für die es Konsens in der Raum­
schaft geben könnte ­ wenn nicht immer
wieder der Nordostring herumgeistern wür­
de, obwohl schon die dazugehörigen Ne­
ckarbrückenpläne abgeschmettert wurden.
Darum sollte spätestens ab Aschermitt­
woch eines gelten: Ruhe in Frieden, Nord­
ostring!
Michael Eick
Unter Schlafstörungen, häufiger Ange­
spanntheit, anhaltender Müdigkeit und
mangelnder Lebensfreude leiden inzwi­
schen viele Menschen. Am Montag, 6.
März, ab 19 Uhr werden in der Volkshoch­
schule in Fellbach, Theodor­Heuss­Straße
16, Möglichkeiten aufgezeigt, wie man von
einer belastenden mentalen Einstellung zu
einer gesunden Lebenseinstellung gelan­
gen kann. Dazu gibt es eine Vielzahl von
professionellen Tipps und alltagstaugli­
chen Übungen. Die Kursgebühr beträgt 26
Euro.
Information und Anmeldung zum Kurs
17F35070 unter Telefon (0 71 51) 95 88 00
oder über www.vhs­unteres­remstal.de.
Kulturgemeinschaft
stellt Programm vor
Der Vorstand der Kulturgemeinschaft Fell­
bach e.V. lädt seine Mitglieder und Freunde
zur Mitgliederversammlung am Dienstag,
21. März, 19.30 Uhr ins Parkrestaurant,
Schillerstraße 30 in Fellbach, ein.
Auf der Mitgliederversammlung werden
die Veranstaltungen und Ausfahrten für das
Jahr 2017 vorgestellt. Außerdem steht die
Wahl des Schatzmeisters auf der Tagesord­
nung. Darüber hinaus werden der Rechen­
schaftsbericht des Vorstands, der Kassen­
bericht des Schatzmeisters und der Bericht
der Kassenprüfer vorgelegt.
Die musikalische Umrahmung der Mit­
gliederversammlung übernimmt wieder
das Fellbacher Kammerorchester.
Gemeinsam mit den weiteren Vorstands­
mitgliedern und dem Beirat hofft der Vorsit­
zende, Professor Manfred Heß, auf viele
gute Ideen und Anregungen aus dem Kreis
der Mitglieder und Freunde der Kulturge­
meinschaft.
Impressum
Der Fellbacher Stadtanzeiger wird
von der Stadtverwaltung Fellbach
wöchentlich herausgegeben und ist
das offizielle Bekanntmachungs­
organ der Stadt Fellbach. Der Nach­
druck aller Beiträge ist gestattet.
Verantwortlich/Produktion: Frank
Knopp; Pressereferat der Stadt Fell­
bach, Marktplatz 3, 70734 Fellbach,
Telefon (o7 11) 5851­242,
E­Mail:
Mail: [email protected].
Zustellung: regiodirect GmbH, Tel.
(0 70 31) 43 65­0.
Druck: Pressehaus Stuttgart Druck
GmbH, Plieninger Straße 150, 70567
Stuttgart.
Nummer 9
Fellbacher Stadtanzeiger
Mittwoch, 1. März 2017
Philippinen im Mittelpunkt
Gottesdienste zum Weltgebetstag in Fellbach
Immer am ersten Freitag im März feiern
Christen auf der ganzen Welt den ökumeni­
schen Weltgebetstag. Er ist eine weltweite,
ökumenische Basisbewegung. Glaube, Ge­
bet und Handeln für eine gerechte Welt ge­
hören hier untrennbar zusammen. Den Got­
tesdienstablauf in diesem Jahr haben Frau­
en aus den Philippinen entworfen. Rhyth­
mische Lieder und viel Lebensfreude prä­
gen die Gottesdienste, die in verschiede­
nen Kirchen in Fellbach gefeiert werden.
Am Freitag, 3. März, 19.30 Uhr findet in
der evangelisch­methodistischen Christus­
kirche, Gerhart­Hauptmann­Straße 35, ein
Weltgebetstagsgottesdienst mit anschlie­
ßendem philippinischem Buffet und der
Möglichkeit, philippinische Fairtrade­Pro­
dukte zu erwerben, statt. In der evangeli­
schen Johanneskirche in Oeffingen, Aldin­
ger Straße 2, beginnt der Gottesdienst
ebenfalls um 19.30 Uhr. Ein Beisammen­
sein im Johannessaal schließt sich an. In
Schmiden findet der Gottesdienst zum
Weltgebetstag um 19 Uhr im evangelischen
Dietrich­Bonhoeffer­Gemeindezentrum,
Charlottenstr. 55, statt. Beim anschließen­
den Beisammensein gibt es einen einen
kleinen philippinischen Imbiss.
Der Weltgebetstag 2017 stellt die Philip­
pinen in den Mittelpunkt, ein katholisch
geprägtes Land mit 7000 Inseln. Trotz Res­
sourcenreichtums herrscht dort eine krasse
wirtschaftliche Ungleichheit. Wohlstand,
Macht und Einfluss konzentrieren sich auf
wenige Familienclans. Große Teile der Be­
völkerung leben in Armut. Wer sich für
Menschenrechte oder die indigene Bevöl­
kerung engagiert, lebt oft gefährlich. Und
das schon lange vor dem Amtsantritt des
umstrittenen Präsidenten Duterte im Jahre
2016. Sein grausamer „Anti­Drogen­Krieg“
mit über 7000 Todesopfern bringt die Phi­
lippinen immer wieder in die Schlagzeilen.
Die weltweite Kollekte an diesem Tag
möchte besonders Mädchen und Frauen
Mut zu einem selbstbestimmten Leben ma­
chen. Die Kollekte geht an Hilfsorganisatio­
nen vor Ort, die Frauen im ländlichen Raum
beim Anbau und Verkauf ökologisch produ­
zierter Lebensmittel unterstützen.
Über die Zukunft der islamischen Welt
Droht der islamischen Welt der Zusammen­
bruch? Zu diesem Thema referiert Ulrich
Loy am Freitag, 10. März, 19.30 Uhr in der
Volkshochschule Fellbach, Theodor­Heuss­
Str. 18. Loy beschäftigt sich mit den War­
nungen arabischer Intellektueller vor der
weiteren Destablisierung von Teilen der is­
lamischen Welt durch schwindende Ölein­
nahmen und den Klimawandel. Die Knapp­
heit von Wasser und Nahrung sowie Armut
Waldheim nochmals
auf dem Tennwengert
Das evangelische Ferienwaldheim findet in
den Sommerferien wieder in zwei Abschnit­
ten auf dem Tennwengert­Gelände in Oef­
fingen statt. Der erste Abschnitt geht vom
31. Juli bis 11. August, der zweite vom 14.
bis 25. August. Die Gesamt­Waldheimlei­
tung hat erstmals Diakon Sven März. Den
ersten Abschnitt leitet er mit Julian Bach
und Julian Deiffel im Team, der zweite Ab­
schnitt liegt in den bewährten Händen des
Ehepaars Heike und Ralf Holzwarth.
Die Anmeldung erfolgt online und wird
ab Samstag, 18. März, auf der Homepage
der Kirchengemeinde www.fellbach­evan­
gelisch.de zur Verfügung stehen. Angemel­
det werden können Kinder von sechs bis 14
Jahren. Wem eine Online­Anmeldung nicht
möglich ist, kann sie ab Montag, 20. März,
zu den Öffnungszeiten im Gemeindebüro,
Seestraße 4 in Fellbach, persönlich vorneh­
men.
Weitere Informationen gibt es bei Karin
Schenk, Tel. (0711) 1200058­5, E­Mail: fe­
rienwaldheim@evang­kirche­fellbach.de
sowie auf der Homepage der Gemeinde.
Märchen­Rallye in der
Stadtteilbücherei
Wenn in den Faschingsferien die Kostüme
wieder verstaut sind, bietet die Stadtteilbü­
cherei Schmiden für alle Kinder ab der 2.
Klasse eine Märchen­Rallye an. Wer gerne
rätselt und sich mit Prinzessinnen, Hexen
und Zwergen im Märchen auskennt, kann
am Donnerstag, 2. März, 15 Uhr sein Wis­
sen zeigen. Kostenlose Eintrittskarten für
die einstündige Veranstaltung gibt es in
der Stadtteilbücherei Schmiden
bei wachsender Bevölkerung lassen Unru­
hen befürchten. Das Hauptproblem aber ist
die Unfähigkeit der Staaten, auf diese He­
rausforderungen angemessen zu reagieren.
Autoritäre Regime, feudalistisch­korrupte
Strukturen, geistige Rückwärtsgewandtheit
stehen nötigen Reformen im Wege.
Information und Anmeldung zu Kurs Nr.
17F12060 unter Tel. (0 71 51) 95 88 00 oder
www.vhs­unteres­remstal.de,
Seite 3
Wort zum Sonntag
„War das jetzt
eine katholische
Beerdigung?“ ­ so
wurde ich vor
zehn Jahren in
Oeffingen
ge­
fragt, nachdem
ich dort als erste
Frau
diesen
Dienst getan hat­
te. Für den Fra­
genden damals
war das ganz neu und sicher wissen
manche auch heute nicht, dass Frauen
und Männer, die nicht Priester sind, in
der katholischen Kirche Beerdigungen
durchführen.
Es ist richtig, dass bei uns diese Auf­
gabe über Jahrhunderte den Priestern
vorbehalten war. Aber seit dem II. Vati­
kanischen Konzil in den Sechziger Jah­
ren hat in der katholischen Kirche ein
Umdenken stattgefunden, so dass in
unserer Diözese und so auch in Fellbach
Trauerfeiern und Beerdigungen zum Auf­
gabenfeld von Pastoralreferenten/innen
und Gemeindereferenten/innen gehö­
ren. „Oh, ist das nicht schwer?“, höre
ich manchmal. Ja sicher, es ist eine an­
spruchsvolle Aufgabe und verlangt Ein­
fühlungsvermögen, einen starken Glau­
ben und manchmal auch Stehvermögen
am Grab.
Wenn ein Kind gestorben ist oder ein
geliebter Mensch aus dem vollen Leben
gerissen wurde, da komme auch ich an
Grenzen und habe mit den Tränen zu
kämpfen. Dann spüre ich stärker als
sonst die eigene Verletzlichkeit und Ver­
gänglichkeit. Ja, manchmal ist es
schwer, die Angehörigen in der Situa­
tion von Trauer, Schmerz und Leid zu
begleiten, mit ihnen die Trauerfeier zu
besprechen, den Gottesdienst vorzube­
reiten und zu gestalten und auch nach
der Feier für eine weitere Begleitung be­
reit zu sein.
Auf der anderen Seite habe ich in den
letzten zwanzig Jahren durch die Begeg­
nung mit den Verstorbenen am offenen
Sarg und mit den trauernden Angehöri­
gen beim Gespräch sehr viel an Kraft
und Zuversicht zurück bekommen. Ich
habe gespürt, dass mein Glaube an Tod
und Auferstehung Jesu Christi gewach­
sen ist und ich anderen damit beistehen
kann. Auch versuche ich, das Leben be­
wusster wahrzunehmen und zu gestal­
ten. So schnell kann es vorbei sein.
Diese Woche am Aschermittwoch be­
ginnt für uns Christen die österliche
Bußzeit oder Fastenzeit. In den Gottes­
diensten an diesem Tag wird uns die
Asche der verbrannten Palmzweige des
Vorjahres aufs Haupt gestreut, als Zei­
chen der Buße und der Umkehr. Dieses
Zeichen soll uns keine Angst machen;
es erinnert uns zwar an unsere Vergäng­
lichkeit, aber auch an unseren Glauben,
dass wir mit Jesus Christus gestorben
sind und mit ihm zum neuen Leben auf­
erstehen werden. Diese Hoffnung wurde
uns in der Taufe geschenkt. In der Fas­
tenzeit können wir uns wieder neu da­
rauf besinnen und so Kraft gewinnen,
um in der Erfahrung von Krankheit und
Tod nicht zu verzweifeln, sondern auf
Gottes Beistand zu vertrauen.
Christel Kleine, Katholische Kirche Fell­
bach
Buntes Programm rund um den Frauentag
Tanzvorführungen, Theater und Kunstprojekt zum Thema Gleichberechtigung
Anlässlich des Internationalen Frauentags
laden die Gleichstellungsstelle Fellbach
und der Gleichstellungsbeirat am Mitt­
woch, 8. März, 16.30 Uhr in den Großen
Saal des Fellbacher Rathauses ein. Ein
Arbeitskreis aus engagierten Frauen hat ein
abwechslungsreiches Programm auf die
Bühne gestellt.
Wie der Name schon verspricht, geht es
international zu: Nach dem Grußwort von
Oberbürgermeisterin Gabriele Zull werden
die Gäste gleich in mehreren Sprachen von
Teilnehmerinnen des Frauensprachcafés
begrüßt, außerdem gehören ein brasiliani­
sches Lied, ein Theaterstück nach einem
persischen Lied und kurdische Tänze zum
Unterhaltungsprogramm. Die Dance Acade­
my Fellbach trägt mit „Break the Chain“
eine Tanzchoreographie bei, die bereits an
einem weltweiten Aktionstag für das Ende
von Gewalt gegen Mädchen und Frauen vie­
lerorts aufgeführt wurde. Die Jugendkunst­
schule stellt ihr Kunstprojekt „Frauenrech­
te“ vor ­ eine große Leinwand, die Frauen
und Mädchen aus Afghanistan, dem Irak,
aus Syrien, Portugal und Deutschland ge­
meinschaftlich mit Motiven gestaltet ha­
ben, die von Unterdrückung und Befreiung
erzählen.
Bei ihren Gedanken zum Internationalen
Frauentag werden die Gleichstellungsbe­
auftragte Anneliese Roth und Beate Wörner
vom Gleichstellungsbeirat auf die Ge­
schichte des Gedenktages eingehen, der
1911 zum ersten Mal offiziell stattfand, aber
auch auf die Erfolge der Frauenbewegung.
„Wir möchten daran erinnern, was Frauen
in der Vergangenheit alles erreicht haben,
aber auch einen Blick auf die Herausforde­
rungen in der Gegenwart und der Zukunft
richten“, erklärt Anneliese Roth. Dazu zäh­
len neben dem Kampf gegen Gewalt an
Frauen die Verbesserung der Situation von
Migrantinnen und anderen Minderheiten,
die Chancengleichheit im Arbeitsleben und
der Abbau von Geschlechterstereotypen
bei der Berufswahl.
Zahlen aus dem aktuellen Atlas zur
Gleichberechtigung von Frauen und Män­
nern in Deutschland zeigen, dass es nach
wie vor große Diskrepanzen bei den Karrie­
rechancen und der Partizipation gibt. Von
2,4 Millionen Führungspositionen in der
obersten Ebene der Privatwirtschaft waren
im Jahr 2014 25 Prozent von Frauen be­
setzt, in den obersten Landesbehörden be­
trug der Frauenanteil 23,9 Prozent, auch in
der Justiz waren nur 21,5 Prozent der Füh­
rungspositionen mit Frauen besetzt.
Nicht nur in Punkto Führungspositionen
oder beim Entgelt schneiden Frauen
schlechter ab als Männer, auch bei den Be­
schäftigungsquoten, bei der Arbeitszeit,
bei der Übernahme von Betreuungsaufga­
ben und Pflichten im Haushalt sowie beim
Armutsrisiko gibt es geschlechter­spezifi­
sche Unterschiede. Es besteht also reich­
lich Diskussionsstoff für den Stehempfang
mit internationalem Fingerfood, der im An­
schluss an Grußworte und Rahmenpro­
gramm die Gelegenheit zu Begegnungen
bietet. Der Eintritt ist frei.
Die Jugendkunstschule stellt das Projekt „Frauenrechte“ vor.
Foto: Herschmann
Seite 4
Mittwoch, 1. März 2017
Fellbacher Stadtanzeiger
Gespräche über Fluchterfahrungen sind wichtig
Drittes Erzählcafé der Reihe „An(ge)kommen in Fellbach“ im Haus am Kappelberg
Für die Integration von Flüchtlingen und ein
langfristiges Zusammenleben braucht es
Raum zur Auseinandersetzung. Welche
Umstände zwingen Menschen zur Flucht?
Was lassen sie auf ihrem Weg in die Frem­
de zurück? Was war hilfreich und unterstüt­
zend, um in der neuen Heimat Fuß zu fas­
sen? Diesen und weiteren Fragen ging es
vor kurzem bei dem dritten Erzählcafé der
Reihe „An(ge)kommen in Fellbach“ auf den
Grund. Dieses Mal tauschten sich Flüchtlin­
ge und Heimatvertriebene aus der Zeit des
Zweiten Weltkriegs mit heutigen Geflüchte­
ten im Haus am Kappelberg über ihre Ge­
schichten aus.
Die Besucherinnen und Besucher im gut
gefüllten Saal des Seniorenzentrums beka­
men dabei einige Geschichten mit politi­
schem Hintergrund zu hören. So berichtete
eine westafrikanische Radiojournalistin
von ihrer Flucht vor der Regierung ihres
Landes: „Ich habe über ein Meeting der
Opposition berichtet und ihren Anführer
interviewt.“ Ein gefährliches Unterfangen ­
schon einige Stunden später wurde der Ra­
diosender aufgelöst ­ die Gendarmerie
stand bei der Studentin vor der Haustür,
um sie zu verhaften. Glücklicherweise war
sie nicht zuhause und konnte sich über
Wochen bei Bekannten verstecken. Mithilfe
des Direktors einer Kultureinrichtung konn­
te sie nach Deutschland flüchten. „Ich hat­
te Glück im Unglück“, betont die 50­Jähri­
ge, die ihren Freunden und Verwandten für
die Hilfe unendlich dankbar ist.
Auch der 20­jährigen Basirou Sanneh
aus Gambia ist vor der Willkür der ehemali­
gen Regierung in seinem Heimatland geflo­
hen. Nachdem sein Vater zum Missfallen
der Machthaber eine Wohnung gekauft hat­
te und sie auf Anordnung nicht räumen
wollte, wurde das Haus dem Erdboden
gleich gemacht, der Geschäftsmann verhaf­
tet und sein damals 17­jähriger Sohn von
der Polizei geschlagen und bedroht. Also
machte er sich über Senegal, Mali, Burkina
Faso, Niger, Libyen und Italien auf nach
Deutschland, um sich ein neues Leben auf­
zubauen. Inzwischen absolviert er ein Prak­
tikum in einem Seniorenzentrum und hofft,
dass er bald als asylberechtigt anerkannt
wird. „Ich habe nicht viel Kontakt zu meiner
Familie“, bedauert der Gambier, der mit
Bestürzung erfahren musste, dass sein Va­
ter verstorben ist, bevor er von der neuen
Regierung aus der Haft entlassen werden
konnte.
Der Apotheker Albaker Mahmud aus
Aleppo findet klare Worte für den Machtha­
ber seines Heimatlandes: „Der Verbrecher
Assad hat eine Million Menschen getötet
und es ist keine Verständigung in Sicht“.
Als zu dem Bürgerkrieg zwischen Regierung
und Rebellen auch noch die Bedrohung
durch den IS dazu kam, wurde für Albaker
Mahmud die Lage zu gefährlich. Vor zwei
Jahren und vier Monaten floh er über die
Türkei, Algerien und Libyen nach Europa
und riskierte sein Leben auf dem Mittel­
meer mit 400 Menschen auf einem Boot.
„Es war eine Katastrophe“, erinnert sich
der 26­Jährige im Gespräch mit Moderato­
rin Rosemarie Budziat. Inzwischen hat er
sich mit Hilfe des Freundeskreises für
Flüchtlinge gut integriert. Er macht ein
Praktikum bei einem Stuttgarter Verlag und
übersetzt medizinische Texte.
Souzan Aziz kam bereits vor 23 Jahren
aus dem Irak nach Deutschland. Saddam
Hussein hat ihren Vater, einen angesehe­
nen kurdischen General, ermorden lassen.
Sie und ihre restliche Familie wurden mo­
natelang verhört. Drei Jahre lang blieb die
Architektin mit ihren kleinen Kindern in Jor­
danien, um dann via Flugzeug den sicheren
Fluchtweg nach Europa antreten zu kön­
nen. „Ich habe erst in Deutschland erfah­
ren, was den Kurden im Irak widerfahren
6300 Euro für die Bürgerstiftung Fellbach
Der Erlös der Weihnachtslotterie 2016 des
Vereins Stadtmarketing geht in diesem Jahr
an das von den Bürgerinnen und Bürgern
ausgewählte Projekt „Groove Inclusion“
der Bürgerstiftung Fellbach. Die Spende in
Höhe von 6300 Euro kommt somit einem
Band­Projekt zugute, in welchem 25 Musi­
ker mit und ohne Behinderung gemeinsam
„groovige Musik“ machen.
Vergangenen Mittwoch wurde der Spen­
denscheck durch den Geschäftsführer Flo­
rian Gruner an den Vorstandsvorsitzenden
der Bürgerstiftung Alfred Meßmer überge­
ben.
Zahlreiche attraktive Preise, darunter
drei Reisegutscheine, die von verschiede­
nen Stadtmarketing­Mitgliedern gespendet
wurden, sowie der soziale Hintergrund der
Weihnachtslotterie sorgten für den Verkauf
von 19 000 Losen. „Wir möchten uns noch­
mals bei allen Unternehmen und Geschäf­
ten bedanken, die großzügig Sachpreise
gespendet und so die Weihnachtslotterie
attraktiv gemacht haben“, erklärte Florian
Gruner. Aber auch den Loskäuferinnen und
Loskäufern gebühre Dank, dass erneut ein
so eindrucksvoller Betrag für die Bürgerstif­
tung zusammengekommen sei.
Mit der Spende will die Bürgerstiftung das Project „Groove Inclusion“ unterstützen,
erklärte Alfred Meßmer (r.).
Foto: Artzdorf
ist“, sagt sie beim Erzählcafé. Inzwischen
arbeitet sie als vereidigte Dolmetscherin
der arabischen und kurdischen Sprache
und unterstützt mit ihren Übersetzungen
u.a. das Bundesamt für Migration und
Flüchtlinge (BAMF).
Der Blick in die Geschichte kann zu mehr
Empathie für die Lebenssituationen von
Menschen führen, die aktuell in Deutsch­
land Zuflucht suchen. Als Vertreter der älte­
ren Generation berichtete Markwart Polzer
von seiner Vertreibung im Jahre 1945. Als
Achtjähriger war er Teil des „Todesmar­
sches von Brünn“, der kollektiven Vertrei­
bung der deutschsprachigen Bevölkerung
aus Mähren. Seine Familie wurde wie
20 000 andere deutschsprachige Bürger in
der Nacht aus ihrem Haus getrieben und
musste rund 50 Kilometer zu Fuß in Rich­
tung Österreich marschieren. Die Erinne­
rungen sind schmerzhaft: Seine Schwester
wurde von Tschechen mit heißem Wasser
überschüttet, viele Menschen sterben an
Entkräftung und Krankheit. „Ich habe viele
Tote im Straßengraben liegen sehen“, er­
zählt der Rentner, dessen Großmutter den
Marsch auch nicht überlebte. Mit amerika­
nischen Lastwagen kam seine Familie nach
München, wo Markwart Polzer sich gut auf­
genommen fühlte. „Als junger Mensch die
Heimat zu verlieren, ist nicht ganz so
schlimm“, sagt er heute zurückblickend.
In der Diskussion war die Meinung der
Zuhörerschaft einhellig: Das Verständnis
für menschliche Schicksale und das Ge­
spräch über Fluchtursachen sind eine wich­
tige Grundlage für ein friedliches Zusam­
menleben. Aufgrund der positiven Reso­
nanz, die die Erzählcafés erfuhren, ist es
nicht verwunderlich, dass die Stabstelle
Senioren, Integration und Inklusion und
der Verein Ndwenga e.V. die Erzählungen
aufgreifen, um sie einer Ausstellung einem
breiteren Publikum zu zeigen.
(art)
Nummer 9
Jazzkonzert mit
dem Trio Hasard
Ein glücklicher Zufall hat den Nürnberger
Pianisten Ekkehard Rössle, den Stuttgarter
Saxophonisten Peter Fulda und den Fellba­
cher Schlagzeuger Hans Fickelscher zusam­
mengeführt. Seitdem begeistern die Jazz­
Musiker als Trio Hasard mit spontanen Im­
provisationen, wilden Rhythmen und ein­
fühlsamen Momenten. Die Kulturgemein­
schaft Fellbach freut sich, das Trio für einen
Auftritt am Freitag, 10. März, 20 Uhr in der
Musikschule Fellbach gewonnen zu haben.
Hans Fickelscher gilt als einer der erfolg­
reichsten Jazzpercussionisten in Süd­
deutschland. Der mit zahlreichen Preisen
ausgezeichnete Pianist und Komponist Pe­
ter Fulda schätzt es vor allem, mit gleichge­
sinnten Musikern auf der Bühne zu stehen.
Ekkehard Rössle, Saxophonist aus Stutt­
gart, wurde mit dem Jazzpreis Baden­Würt­
temberg ausgezeichnet.
Karten zu 15 Euro, für Mitglieder der Kul­
turgemeinschaft zu zwölf Euro, für Schüler,
Studierende und Schwerbehinderte für
7,50 Euro gibt es beim i­Punkt in Fellbach
und an der Abendkasse.
Breites Angebot an
Französisch­Kursen
Wer Französisch lernen möchte, hat im
Frühjahrsemester 2017 der VHS Unteres
Remstal die Auswahl zwischen Anfänger­
kursen, in denen mit Muße gelernt wird
und solchen, in denen es flott vorangeht.
Auch für Menschen, die bereits in der
Schule Französisch gelernt haben und ihre
Kenntnisse auffrischen möchten, findet
sich das passende Angebot. Daneben gibt
es Kurse speziell für Eltern, die ihre Kinder
beim Französischlernen unterstützen
möchten. Ausführlichere Informationen fin­
den sich im Programmheft sowie online
unter www.vhs­unteres­remstal.de.
Im Kampf gegen den Müll
Am 25. März ist wieder Markungsputzete ­ Helfer gesucht
Den Müllbeutel in der einen, die Greifzange
in der anderen Hand, streifen am Samstag,
25. März, wieder zahlreiche fleißige Helfe­
rinnen und Helfer durch die Landschaft der
Kappelbergstadt auf der Suche nach Unrat
und Abfall, der dort von Müllsündern hin­
terlassen worden ist.
Ob Kaugummis, Plastiktüten, leere Fla­
schen oder Zigarettenstummel – die Menge
vergessener, verlorener, achtlos weggewor­
fener oder absichtlich im Grünen entsorg­
ter Gegenstände ist groß. Bei der Mar­
kungsputzete werden Grünstreifen, Weg­
ränder und kleinere Grünflächen wieder auf
Vordermann gebracht und von allem ge­
säubert, was sich dort im Laufe des vergan­
genen Jahres angesammelt hat.
OB Gabriele Zull und die Stadtverwal­
tung hoffen auch in diesem Jahr auf tatkräf­
tige Unterstützung und laden alle interes­
sierten Helferinnen und Helfer ein, beim
„Frühjahrsputz“ in der Kappelbergstadt
mitanzupacken. Jeder Teilnehmende kann
durch sein Engagement ein starkes Signal
für einen aktiven und nachhaltigen Um­
weltschutz setzen.
Mit gutem Beispiel voran gehen auch in
diesem Jahr wieder die Abteilungen der
Freiwilligen Feuerwehr, der Stadtjugend­
ring, der Nabu Fellbach und die Pfadfinder
Oeffingen. Die teilnehmenden Kinder und
Jugendlichen säubern insbesondere das
Lange Tal in Oeffingen, den Scillawald, die
Parkplätze am Hartwald und die Umgebung
des Oeffinger Sportgeländes sowie den
Bei der Markungsputzete sind viele helfen­
de Hände willkommen.
Foto: Archiv
Kappelberg unterhalb des Schützenhau­
ses, die Pfeiferhalde, den Wiflinger, die
Ebene, den Waldrand und das Rebgebiet
am Kappelberg. Die Einsatzgebiete für Er­
wachsene sind die Bereiche entlang der
Hauptverkehrsachsen in der Stadt.
Ausgangspunkt für die Markungsputzete
ist um 10 Uhr die Neue Kelter, Kappelberg­
straße 48. Treffpunkt in Schmiden und Oef­
fingen sind die Feuerwehrgerätehäuser.
Müllsäcke und Arbeitshandschuhe wer­
den für die Teilnehmenden kostenlos zur
Verfügung gestellt. Zum Abschluss gegen
12 Uhr serviert das DRK allen Teilnehmen­
den an der Neuen Kelter ein Essen. Wer
Lust hat, sich an der Aktion zu beteiligen,
kann sich bei Lisanne Slotboom anmelden
unter Telefon (07 11) 58 51­440 oder per E­
Mail an [email protected].
Man kann aber auch spontan kommen.
Nummer 9
Fellbacher Stadtanzeiger
Mittwoch, 1. März 2017
Seite 5
Fellbach sucht das Sport­Ass 2016
Wer wird das Sport­Ass 2016?
Noch bis 5. März abstimmen kann per Stimmzettel oder online n
OB Gabriele Zull darf sich auf eine weitere
Premiere freuen: Erstmals darf sie am Frei­
tag, 10. März, bei der Sportlerehrung die
erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler
der Stadt für ihre Erfolge im Sportjahr 2016
mit Ehrenblättern in Bronze, Silber und
Gold auszeichnen. Treffpunkt ist um 19 Uhr
die Alte Kelter. Ein besonderes Highlight ist
wie immer auch die Publikumswahl zum
„Fellbacher Sport­Ass 2016“. Im vergange­
nen Jahr fiel die Wahl der Fellbacher auf
den Volleyballer Marvin Klass. Zehn Kandi­
datinnen und Kandidaten, die seine Nach­
folge antreten können, werden auf dieser
Seite mit ihren sportlichen Erfolgen im Jahr
2016 vorgestellt. Es sind in alphabetischer
Reihenfolge: Jana Berezko­Marggrander
(Rhythmische Sportgymnastik), Michael
Böttinger (Taekwon­Do), Noemi Gentile
(Fußball), Magnus Hamlescher (Fechten),
Sven Heinle (Judo), Aron Heumann (Rin­
gen), Tim Holler (Beachvolleyball), Carlo
Hörr (Turnen), Ion Jubirca (Gewichtheben)
und Nick O’Brian Mosley (Basketball).
Jana Berezko­Marggrander
Abgestimmt werden kann mit dem auf
dieser Seite abgedruckten Stimmzettel.
Dieser kann bis Sonntag, 5. März, in der
Redaktion der Fellbacher Zeitung, Lise­
Meitner­Straße 4, im Rathaus Fellbach so­
wie den Verwaltungsstellen Schmiden und
Oeffingen abgegeben werden; ausschließ­
lich Originalstimmzettel werden anerkannt.
Abgestimmt werden kann auch wieder auf
der Internetseite der Stadt Fellbach unter
www.fellbach.de. Unter den Teilnehmern
werden zehn Gutscheine für das F.3­Bad
verlost. Die drei Erstplatzierten der Wahl er­
halten ein kleines Preisgeld, das von der
Kreissparkasse Waiblingen gestiftet wird.
Wer die meisten Stimmen auf sich ver­
einigt, wird das Fellbacher Sport­Ass 2016.
Während das Sport­Ass durch Publikums­
wahl bestimmt wird, wird das Sport­Ass der
Herzen ­ ein Titel für besondere Verdienste
um den Sport in Fellbach ­ im Vorfeld von
einer Jury bestimmt. Auch das Geheimnis
um diese Entscheidung wird bei der Sport­
lerehrung gelüftet.
Michael Böttinger
Noemi Gentile
Magnus Hamlescher
Sven Heinle
Die zehn Kandidaten für die Wahl zum Sport­Ass des Jahres 2016
Jana Berezko­Marggrander: Vor wenigen
Wocchen hat Deutschlands erfolgreichste
Sportgymnastin ihr Karriereende bekannt
gegeben. Das letzte Jahr ihrer Laufbahn
hielt für Jana Berezko­Marggrander aller­
dings noch einige sportliche Höhepunkte
bereit. Anfang Mai gewann sie in Bremen
die deutschen Meistertitel 13 bis 15 in der
Meisterklasse. Bei den Olympischen Spie­
len in Rio de Janeiro erreichte die 21­jährige
Sportgymnastin vom TSV Schmiden mit
respektablen Auftritten den 18. Platz.
Michael Böttinger: Im vergangenen Jahr er­
reichte Michael Böttinger bei der Wahl zum
Sport­Ass den zweiten Platz. Bei den natio­
nalen Meisterschaften der Internationalen
Taekwon­Do­Föderation Deutschland im
November stand er dagegen ganz oben auf
dem Siegerpodest. Mit seinem Auftritt
beim Tul (Formenlauf) gewann er zum drit­
ten Mal in Folge den Titel ­ dieses Mal so­
gar in der höheren Leistungsklasse bis zum
3. Dan. Im April war der 26­Jährige zudem
bei den Europameisterschaften im finni­
schen Tampere erstmals auf internationa­
lem Parkett unterwegs.
Noemi Gentile: Seit vergangenen Sommer
spielt die 16­jährige Nachwuchsfußballerin
aus Fellbach bei den B­Juniorinnen des SC
Freiburg in der Bundesliga. Allerdings erlitt
Aaron Heumann
die Mittelfeldspielerin, die beim SVF locker
mit den Jungs mithalten konnte, nach nur
drei Spielen und zwei Toren einen Kreuz­
bandriss. Im Juli war sie mit dem deut­
schen U­16­Nationalteam beim Nordic Cup
in Norwegen am Start. Spätestens in der
neuen Saison will sie wieder angreifen ­
dann bei den Frauen des SC Freiburg.
Magnus Hamlescher: Vor rund zehn Jahren
entdeckte Magnus Hamlescher seine Liebe
zum Fechten beim TV Cannstatt. Inzwi­
schen tritt der 18­jährige Fellbacher für den
OFC Bonn an und ist längst international
unterwegs. Im März 2016 belegte der B­Ka­
der­Athlet mit dem deutschen Team den
8.Platz bei den U­20­Europameisterschaf­
ten im serbischen Novi Sad. Bei den deut­
schen Meisterschaften kam er als Solist auf
den dritten Rang. Langfristig sind die Olym­
pischen Spiele 2020 in Tokio sein Ziel.
Sven Heinle: Der Judoka des SV Fellbach si­
cherte sich im vergangenen Jahr erstmals
den deutschen Meistertitel über 100 Kilo­
gramm. Eine Teilnahme an den Olympi­
schen Spielen in Rio blieb ihm allerdings
verwehrt. Neben seinen Auftritten mit dem
SVF in der Regionalliga stand der 25­Jährige
auch für den KSV Esslingen in der Bundes­
liga auf der Matte. Weitere Erfolg waren der
Gewinn der spanischen Meisterschaft mit
Tim Holler
Carlo Hörr
dem JC Valencia und der zweite Platz beim
Grand­Prix­Turnier in Zagreb.
Aron Heumann: Zu Beginn des Vorjahres
erreichte Ringer Aron Heumann bei den ba­
den­württembergischen Meisterschaften
der Junioren im griechisch­römischen Stil
die Bronzemedaille in der Gewichtsklasse
bis 84 Kilogramm. Am Ende des Jahres ge­
lang dem 19­Jährigen mit dem Aufstieg des
SVF in die Verbandsliga noch ein weiterer
Erfolg. Seine positive Bilanz: Von seinen 16
Kämpfen verlor er nur vier, elfmal bescher­
te er dem Team die maximalen vier Punkte.
Tim Holler: Der 25­Jährige vom SV Fellbach
ist jetzt nach Hamburg umgezogen, um im
neuen deutschen Beachvolleyball­Zentrum
den Weg in Richtung Vollprofi zu gehen.
Der Einzelranglistensiebte strebt mit sei­
nem Partner Clemens Wickler die Teilnah­
me an den Olympischen Spielen 2020 in
Tokio an. Im Jahr 2016 gewann er auf der
nationalen Tour in Münster und belegte in
Hamburg, Jena und Binz mit verschiedenen
Partnern dreimal den zweiten Platz.
Carlo Hörr: Kein Turner des TSV Schmiden
war je so erfolgreich wie Carlo Hörr. Als ein­
ziger deutscher Vertreter erreichte er bei
den Jugend­Europameisterschaften 2016
das Mehrkampffinale. Außerdem gewann
der 18­Jährige bei den nationalen Meister­
Ion Jubirca
schaften Gold am Pauschenpferd und Sil­
ber im Mehrkampf. Mit seinem Zweitverein
KTT Heilbronn erreichte er im November
den Aufstieg in die Bundesliga. Kein Wun­
der, dass Hörr im Dezember eine Nominie­
rung für den nationalen B­Kader erhielt.
Ion Jubirca: Bei Meisterschaften startet Ge­
wichtheber Ion Jubirca für seinen Heimat­
verein SV Fellbach, wo er auch seit vier Jah­
ren regelmäßig trainiert. Im Ligabetrieb
startet der 26­jährige Moldawier hingegen
nicht in der Landesliga, sondern seit sei­
nem Wechsel vom Zweitligisten AC Wein­
heim zum SV Germania Obrigheim in der
ersten Liga. Das kräftige Leichtgewicht
überzeugte auch in der Eliteklasse mit sei­
nen Auftritten und erzielte zahlreiche Punk­
te für den dreifachen Titelträger.
Nick O’Brian Mosley: Nick O’Brian Mosley
hat sich in seiner ersten Saison für die Fell­
bacher Basketballer als wertvoller Neuzu­
gang erwiesen. Im März feierten er und sei­
ne Teamkollegen den Aufstieg in die erste
Regionalliga, an dem er mit durchschnitt­
lich 12,4 Punkten pro Spiel einen großen
Anteil hatte. Eine Liga höher hat sich die
Wurfquote des amerikanischen Centerspie­
lers noch einmal verbessert. Mit fast 20
Zählern im Schnitt hat er die meisten Punk­
te bei den SVF­Korbjägern erzielt.
Nick O’Brian Mosley
Seite 6
Mittwoch, 1. März 2017
Fellbacher Stadtanzeiger
Ein beeindruckendes Werk entsteht
Dani Karavans „Brücke des Friedens“ für den Besinnungsweg nimmt Gestalt an
Fellbachs Oberbürgermeisterin Gabriele
Zull war sichtlich beeindruckt. Auf Einla­
dung von Paul Rothwein, dem 1. Vorsitzen­
den des Fördervereins Besinnungsweg Fell­
bach, war sie am letzten Donnerstag in die
Werkhallen von Stahlbau Jerger im Waiblin­
ger Industriegebiet Ameisenbühl gekom­
men, um sich einen ersten Eindruck von
der Installation „Brücke des Friedens“ zu
verschaffen, die der israelische Künstler
Dani Karavan für den Besinnungsweg ent­
worfen hat.
Wie schon bei früheren Werken für den
Besinnungsweg sind die Waiblinger für den
Stahlbau verantwortlich. Für Firmenchef Ti­
lo Jerger und seine Mitarbeiter ist es immer
eine willkommene Abwechslung, sich mit
Spitzenkunst zu beschäftigen und die Ent­
würfe, Skizzen und Modelle der Künstler in
deren Sinn umzusetzen. Zuletzt, beim
„Strommast“ der Künstlergruppe Inges
Idee, war die Aufgabe etwas kniffeliger,
glich doch hier keine Strebe der anderen.
Doch auch beim Werk von Dani Karavan
kommt es auf genaues Arbeiten an. Die
Winkelmaße der einzelnen Segmente der
Sonnenuhr müssen schließlich genau stim­
men, damit diese vor Ort in Oeffingen die
richtige Zeit anzeigen wird.
Darüber hinaus sind die Dimensionen
der mehrteiligen Arbeit des Künstlers die
besondere Herausforderung. Ein Baum an
einer Wegkreuzung wird Ausgangspunkt
eines etwa 120 Zentimeter breiten, mit Wei­
zen bepflanzten Bandes sein, das schräg
über eine Wiese verläuft und unterbrochen
wird von einer zwölf Meter langen Stahlbrü­
cke. Auf der westlichen Seite des Grund­
stücks wird eine mit Gras bewachsene Kup­
pel mit zwölf Metern Durchmesser entste­
hen, gegenüber auf der anderen Seite des
OB Zull war vom neuen Kunstwerk beein­
druckt.
Foto: Knopp
Die Sonnenuhr und die Brücke sind zentrale Elemente in Dani Karavans Werk für den
Besinnungsweg Fellbach.
Foto: Hartung
Getreidebandes wird die Sonnenuhr mit
einem Durchmesser von ebenfalls zwölf
Metern installiert. Am äußeren westlichen
Rand des Grundstückes wird sich ein ein­
gewachsenes Gleisstück befinden. Die
Sonnenuhr aus Cortenstahl wiegt alleine
17,5 Tonnen, die Stahlbrücke rund 7,5 Ton­
nen. Bis sie vor Ort auf dem Besinnungs­
weg aufgestellt werden können, sind dort
allerdings noch umfangreiche Erdarbeiten
notwendig. Große Kunst kann also auch
mit richtiger Schwerarbeit verbunden sein.
Karavans Arbeit widmet sich auf ver­
schiedene Weise dem Thema Frieden. Zum
einen basiert sie auf der Tatsache, dass es
ohne Nahrung für alle keinen Frieden ge­
ben kann. Wobei Nahrung auch im übertra­
genen Sinn zu verstehen ist und letztlich
die Gewährleistung der Grundbedürfnisse
des Menschen meint, zu denen neben dem
Schutz der Umwelt, dem Zugang zu Res­
sourcen wie Wasser, Energie und Rohstof­
fen auch die Menschenrechte zählen. Die
titelgebende Brücke ist Sinnbild dafür,
dass man Brücken bauen muss, um Frie­
den zu schaffen. Die Kuppel steht als Ku­
gelabschnitt als Metapher für den Lebens­
raum Erde, die Sonnenuhr definiert die Ve­
getations­ und Lebenszyklen im Jahreslauf,
sie ist aber auch Symbol der Zeit in ihrer
historischen Dimension. Der Gleisabschnitt
steht für Deportation, aber ebenso für
Flucht, Vertreibung oder Armutsmigration.
Zentrale Probleme unserer Weltgesell­
schaft, die dringend der Lösung bedürfen,
soll Frieden keine Utopie bleiben. Dani Ka­
ravans Werk setzt ganze Assoziationsket­
ten in Gang. „Ein beeindruckendes Werk
mit einer beeindruckenden Aussage“, so
Fellbachs Oberbürgermeisterin.
Mit Dani Karavan konnte der Förderver­
ein Besinnungsweg erneut einen interna­
tionalen „Hochkaräter“ für die Gestaltung
einer Station gewinnen. Der 1930 in Tel
Aviv geborene Künstler schafft ausschließ­
lich Werke für den öffentlichen Raum. In
Deutschland gestaltete er 1990 in Düssel­
dorf den Vorplatz des Landtags und 1999 in
Duisburg einen „Garten der Erinnerung“.
2012 wurde in Berlin das von Dani Karavan
entworfene Mahnmal für die von den Na­
tionalsozialisten ermordeten Sinti und Ro­
ma eingeweiht.
Im Sommer letzten Jahres war Dani Kara­
van in Oeffingen, um das für seine Installa­
tion vorgesehene Grundstück in Augen­
schein zu nehmen und die exakte Lage der
einzelnen Teile festzulegen. Die Entstehung
seines Werkes überwacht der als sehr akri­
bisch geltende Künstler aus der Ferne. Die
Einweihung der dann neunten Besinnungs­
wegstation ist für den Juli vorgesehen.
Dann will Karavan auch wieder selbst nach
Oeffingen kommen.
Nummer 9
„Zeitspuren“ im
Kunstvereins­Keller
Im Kunstvereins­Keller in der Cannstatter
Straße wird am Freitag, 3. März, 19 Uhr die
Austellung „Zeitspuren“ mit Werken von In­
ge Rau eröffnet. Für die musikalische Um­
rahmung sorgen Bildschöner und Wolf.
Inge Rau macht in ihren Säurekorro­
sionsarbeiten Zeit und Vergänglichkeit
sichtbar. Ihre „Farben“ sind verschiedene
Säuren und Patina, ihr Malgrund ist meist
Stahl, aber auch Holz und Leinwand. Je
nach Einwirkungsdauer der Säuren wird
mehr oder weniger intensiv der Verfallspro­
zess und dessen eigenartig faszinierende
Schönheit dokumentiert. Inge Rau steuert
diesen Prozess, spielt mit der Farbigkeit
der dabei entstehenden Metalloxide und
stoppt die Korrosion im für sie richtigen
Moment. Neben den rein abstrakten Säure­
korrosionen werden in der Ausstellung
auch Arbeiten gezeigt, in denen Inge Rau
zusätzlich schichtet, collagiert, montiert
und grafische Zeichen verwendet. Es sind
Bildkörper entstanden, die den Betrachter
an das Durchstreifen von alten Hafen­ und
Industrieanlagen oder heruntergekomme­
ne Stadtviertel erinnern.
Inge Rau hat Kunst an der PH Reutlingen
studiert. Über viele Jahre war sie Dozentrin
für Druckgrafik an der VHS Biberach. Seit
1996 stellt die freischaffende Künstlerin re­
gelmäßig aus. Die Austellung ist zu sehen
am 4. und, 5. März sowie vom 9. Bis 11.
März jeweils voin 14 bis 18 Uhr sowie am
12. März von 14 bis 17 Uhr.
Perlen der Popmusik
und manches mehr
Am Samstag, 8. April, präsentiert der SV
Fellbach ab 20 Uhr internationale Tanzmu­
sik mit „The Good The Bad and The Ugly” in
der Musikschule Fellbach. Neben „Perlen
der Popmusik“ dürfen sich die Zuhörer laut
Ankündigung über „Diamanten des Disco“,
„Edelsteine des Eurodance“ und sogar „Fa­
bergé­Eier des Funk“ freuen. Das Trio be­
stehend aus Jens Heckermann, bekannt
von der A­capella­Band „Die Fuenf“, Mi­
chael Schulig von „Die Kleine Tierschau“
und „The Voice Kids“­Bassist Rolf Kersting
spielt Songs aus den letzten 40 Jahren mit
nicht unbedingt dafür vorgesehenen Instru­
menten.
Karten zu 15 Euro gibt es im Vorverkauf
im i­Punkt, dem Sportzentrum Loop und in
der SVF­Geschäftsstelle.
Dance for Satisfaction
Rolling Stones­Tanzabend mit dem Salzburg Ballett
Mit einem mitreißenden „Beatles Tanz­
abend“ sorgten der Choreograf Peter Breu­
er und sein Salzburg Ballett im März 2015
beim Fellbacher Publikum für Ovationen.
Auf Einladung des Kulturamts kehrt die
international renommierte Truppe am Don­
nerstag und Freitag, 16. und 17. März, 20
Uhr, mit Breuers Rolling Stones Tanzabend
„Dance for Satisfaction“ in die Schwaben­
landhalle zurück, einer leidenschaftlichen
tänzerischen Hommage an die legendäre
britische Bluesrockband um die ebenso ex­
zentrischen wie charismatischen Frontmän­
ner Mick Jagger und Keith Richards.
Im Zentrum des energiegeladenen Bal­
lettabends stehen die beiden Groupies
Marianne (Faithfull) und Uschi (Obermaier)
sowie der Roadie Stan, die sich nach vielen
Jahren zufällig auf einem Konzert wiederbe­
gegnen und gemeinsam in Erinnerungen
schwelgen. Entlang der bekannten Stones­
Titel entfaltet „Dance for Satisfaction“ auf
zwei Zeitebenen eine generationenüber­
greifende Geschichte um intensive Emotio­
nen und stürmische Beziehungen, die von
dem hochkarätigen Ensemble in einer Sym­
biose aus klassischem Ballett und expres­
siven modernen Elementen tänzerisch bril­
lant umgesetzt wird.
Peter Breuer gehörte bis in die späten
1980er Jahre zu den führenden Tänzern der
internationalen Ballettszene. Seit Beginn
der Spielzeit 1991/92 ist er Ballettdirektor
des Salzburg Balletts, der international re­
nommierten Ballettcompagnie des Salz­
burger Landestheaters. Dort begründete er
eine Tradition großer Erzählballette und fei­
erte mit Uraufführungen wie „Peer Gynt“,
„Bolero“ oder „Carmen“ Erfolge bei Publi­
kum und Kritik. 2015 wurde Peter Breuer für
sein Lebenswerk mit dem Deutschen Tanz­
preis ausgezeichnet.
Karten im Vorverkauf gibt es beim i­
Punkt, Marktplatz 7, Tel. (07 11) 58 00 58.
Das Salzburg Ballett präsentiert seinen Rollimg Stones­Tanzabend.
Foto: Löffelberger
Nummer 9
Fellbacher Stadtanzeiger
Französische Komödie
mit Tournee Theater
Das Tournee Theater Stuttgart um Klaus Ell­
mer kommt am Samstag, 4. März, 20 Uhr
wieder einmal in den Kunstvereins­Keller,
Cannstatter Straße 9, und spielt „Glück“,
eine Komödie von Eric Assous.
Der in Tunis geborene französische Er­
folgsautor beherrscht das Einmaleins der
amüsanten Reflexion zwischenmenschli­
cher Beziehungen aus dem Effeff. So zeigt
er, dass der Reiz zufälliger Bekanntschaf­
ten oft darin liegt, dass sich Menschen
gegenseitig anziehen, die oft gar nicht zu­
einander passen. Louise ist Single und kin­
derlos, Alexandre steckt mitten in der
Scheidung und hat drei Mädchen. Beide
haben die Fünfzig schon überschritten.
Sie sind beide auf der Suche nach dem
Glück oder vielleicht auch nur nach dem
Glücklichsein. Fördert die Reife des Alters
die Toleranz oder doch eher die Kompro­
misslosigkeit? Wieweit kann sich der
Mensch überhaupt noch ändern? Die Liebe
und das Leben zu zweit: Eine Gleichung,
die mit zunehmendem Alter immer seltener
aufgeht.
Der Eintritt kostet zwölf Euro, ermäßigt
zehn Euro.
Bilderbuchshow und
Vorlesestunde
„Mama Muh fährt Boot“ heißt es am Diens­
tag, 7. März, 16.30 Uhr in der Bilderbuch­
show in der Stadtbücherei Fellbach am Ber­
liner Platz. Ein ruhiger Sommertag und am
See mit Booten spielen? Viel zu öde für Ma­
ma Muhs Freundin Krähe. Sie will ein Renn­
boot. Also schnappt sie sich das Ruderboot
des Bauern, befestigt daran Mama Muhs
Fahrradschlauch als Propeller ­ und schon
soll es losgehen! Doch was dann losgeht,
ist für alle ganz schön überraschend. Die
Bilderbuchshow dauert rund 20 Minuten
rund richtet sich an Kinder ab drei Jahren
ohne ihre Eltern. Kostenlose Eintrittskarten
gibt es in der Stadtbücherei Fellbach sowie
unter Tel. (07 11) 58 51­297.
„Der Löwe & der Hase“ ist am Freitag, 10.
März, 16.30 Uhr in der Stadtteilbücherei
Oeffingen Thema der Vorlesestunde für
Kinder ab vier Jahren. Jetzt reicht’s! Die Tie­
re wollen nicht länger unter den Streichen
des fiesen Löwen leiden. Da sie sich selbst
nicht trauen aufzubegehren, schalten sie
eine Annonce im Internet. Ob sich jemand
meldet, der es mit dem tyrannischen Lö­
wen aufnehmen kann? Die Veranstaltung
dauert rund 20 Minuten.
Mittwoch, 1. März 2017
Seite 7
Der Pietismus prägte das Land
Prof. Gerald Maier spricht im Fellbacher Rathaus über den Pietismus und seine Folgen
Fellbach galt einst als Hochburg des Pietis­
mus in Württemberg, neben Korntal, das
als Pietistensiedlung allerdings ohnehin
eine Sonderstellung einnahm. Und der Ruf
als „frömmster Ort“ des Landes hallt bis
heute nach, wie Pfarrer Jürgen Bossert am
vergangenen Mittwoch im Großen Saal des
Rathauses feststellte. Unter anderem auch
in der guten Zusammenarbeit der Stadt
und der evangelischen Kirchengemeinde,
aktuell bei der gemeinsamen Vortragsreihe
zum 500. Reformationsjubiläum. Zum zwei­
ten Vortrag in der Reihe konnte Bossert den
Historiker und Theologen Prof. Dr. Gerald
Maier begrüßen. Er sprach zum Thema „Der
Pietismus in Württemberg“. Kaum etwas
habe das Land so geprägt wie der Pietis­
mus, so Meier. Und dies nicht nur in reli­
giöser sondern auch in gesellschaftlicher
Hinsicht.
Dabei ist der Pietismus keine einheitli­
che Bewegung, sondern seine Entwicklung
ist geprägt von unterschiedlichen Persön­
lichkeiten. Der Pietismus entsteht in der
zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Es gab
aber Vorläufer. So veröffentlichte Johann
Arndt bereits 1616 seine Schrift „Vom wah­
ren Christenthum“, in der er Antworten
suchte auf die Frage, wie der eigene Glau­
be im Leben der reformierten Kirchen ver­
wirklicht werden könne.
Eine der zentralen Figuren des Pietismus
wurde dann Philipp Jacob Spener, der in
„Pia desideria“ 1675 den Zustand der lu­
therischen Kirche beklagte und ein Reform­
programm darlegte. Spener bekannte sich
zur Mitarbeit der Laien in der Kirche und
forderte statt Glaubenwissen die Glaubens­
tat. Auch hielt er Versammlungen zur Ver­
besserung der Bibelkenntnis ab. Die „Stun­
de“ ist bis heute eine der charakteristi­
schen Veranstaltungsformen des Pietis­
mus.
Letzlich, so Gerald Meier, ist der Pietis­
mus eine Rückbesinnung auf zentrale An­
liegen der Reformation und eine „Reform
der Reformation“. So wurde der fromme
Mensch wieder stärker in den Mittelpunkt
gestellt, als die in ihren Strukturen wieder
erstarrende Kirche. Eine besonders kir­
chenkritische Strömung innerhalb des Pie­
tismus war der sog. „radikale Pietismus“,
der sich bewusst außerhalb der Kirche ver­
wirklichen wollte. So hielt man die Stunden
bewusst zu Zeiten des Gottesdienstes ab.
Zentrale Idee des Pietismus ist die „All­
versöhnung“, so Meier. Nach dem Leben
gibt es danach nicht Himmel oder Hölle.
Vielmehr werden alle Menschen begnadigt
und gerettet. Hier ging der Pietismus wie
auch in anderen Fragen über Martin Luther
hinaus, für den der Mensch seine Sünden
ins Jenseits mitnahm. Ein „Freibrief“ war
die Idee der Allversöhnung freilich nicht.
Die dann im 19. Jahrhundert beliebten
„Zwei­Wege­Bilder“ gaben das Leitbild
eines gottgefälligen Lebens deutlich vor.
Die Ursprungsfassung des Bildes vom brei­
ten und schmalen Weg, vom Weg zu Tod
und Verdammnis bzw. zu Leben und Selig­
keit, wurde von Charlotte Reihlen entwor­
fen und 1867 veröffentlicht. Sie war Frau
eines wohlhabenden Stuttgarter Zuckerfab­
rikanten. Gemeinsam mit ihrem Mann
unterstützte sie „Kinder­Rettungsanstal­
ten“ und hatte Einfluss auf die Gründung
der Stuttgarter Diakonissenanstalt.
Gerald Maier bei seinem Vortrag im Fellba­
cher Rathaus.
Foto: Knopp
In Deutschland etablierten sich verschie­
dene Zentren des Pietismus. So in Halle,
wo der Theologe und Pädagoge August
Hermann Francke, ein Schüler Speners, ein
Waisenhaus gründete, aus dem die Fran­
ckeschen Stiftungen mit unterschiedlichen
pädagogischen und wissenschaftlichen An­
stalten hervorgingen. Kennzeichen des Pie­
tismus ist insbesondere auch die diakoni­
sche, soziale und pädagogische Arbeit. In
der Gründung von Waisenhäusern, Armen­
anstalten oder Diakonissenanstalten zeigte
sich das „Tatchristentum“. Aber auch Ver­
lagsanstalten wie Bibelgesellschaften zur
Verbreitung der Bibel wurden von Pietisten
gegründet und Missionsgesellschaften.
Ein Zentrum des Pietismus war auch
Württemberg. Prägende Gestalten waren
hier Johann Albrecht Bengel (1687 – 1752)
oder später der Theologe und geniale Uh­
renbauer Philipp Matthäus Hahn (1739 –
1790). Zwar gab es auch in Württemberg ra­
dikalpietistische Strömungen, doch hatten
schon früh Pietisten leitende Kirchenämter
inne und es wurde versucht, die neuen Be­
wegungen in der Kirche zu verankern. 1743
wurde das „Pietistenreskript“ erlassen. Da­
mit wurden von kirchenoffizieller Seite Pri­
vatversammlungen unter gewissen Voraus­
setzungen erlaubt. Unter dem Dach der
Landeskirche konnte sich der Pietismus
weiter entwickeln. Und auch eine „Laie“
wie Johann Michael Hahn (1758 ­ 1819)
konnte mit seinen Hahn’schen Gemein­
schaften eine bedeutende Rolle innerhalb
der pietistischen Bewegung spielen. Auf
dem bekannten „Fünf­Brüder­Bild“, das
Persönlichkeiten des württembergischen
Pietismus zeigt, ist Hahn u.a. mit dem Fell­
bacher Johannes Schnaitmann abgebildet.
Freilich gab es immer wieder auch pietis­
tische Gruppen, die das Land verließen,
um ihren Glauben andernorts ungestört le­
ben zu können. So wanderte der Schwarz­
wälder Johann Georg Rapp mit mehreren
hundert Anhängern nach Amerika aus und
gründete dort die Siedlung „New Harmo­
ny“. Da sich seine Anhänger freilich zur
Ehelosigkeit und Kinderlosigkeit verpflich­
ten mussten, war das Ende des Experi­
ments schon zu Beginn besiegelt. Um den
Auswanderungsbewegungen entgegenzu­
wirken, kam es 1819 zur Gründung der pie­
tistischen Gemeinde Korntal, die mit kirch­
lichen Sonderrechten ausgestattet war.
In Württemberg waren damit früh die Vo­
raussetzungen geschaffen worden, dass
sich die Pietisten innerhalb der Landeskir­
che engagieren konnten. Und auch heute
noch gibt es dort eine starke pietistische
Strömung, so Gerald Maier, der bei seinem
„Parforceritt“ durch die Geschichte des Pie­
tismus vieles nur anreißen konnte.
Dass der Pietismus das Land jedoch auf
besondere Weise geprägt hat, konnte er
deutlich machen. Ob nun freilich auch die
schwäbische „Schaffermentalität“ und da­
mit der Aufstieg Württembergs zur Indust­
riemacht dem Pietismus zu verdanken ist.
„Die Kulturwissenschaftler sehen es so“,
sagte Maier. Und auch er als Theologe hält
den Gedanken für nicht ganz abwegig.
Schließlich erstreckt sich ein geordnetes
und gottgefälliges Leben auch auf den
Arbeitsbereich.
Objekte und Zeichnungen
Triennale­Künstler Jürgen Schön in der städtischen Galerie
Jürgen Schön hat bereits an der von Chris­
toph Brockhaus kuratierten 4. Triennale
Kleinplastik im Jahr 1989 und an der von
Thomas Deecke kuratierten 8. Triennale
Kleinplastik im Jahr 2001 in Fellbach teilge­
nommen. Nun zeigt das Kulturamt Fellbach
in der Galerie der Stadt eine Schau mit
Arbeiten des Künstlers aus den letzten Jah­
ren. Die Ausstellung mit Zeichnungen und
Objekten wird am Donnerstag, 23. März,
um 19 Uhr, eröffnet. Prof. Dr. Thomas Dee­
cke, Kurator der 8. Triennale Kleinplastik
Fellbach, führt in die Ausstellung ein. Der
Künstler ist anwesend.
Jürgen Schön wurde 1956 in Riesa gebo­
ren. Nach einer Berufsausbildung und Tä­
tigkeit als Steinmetz und Steinbildhauer
studierte er Bildhauerei an der Hochschule
für Bildende Künste Dresden. Nach der
Wende folgte ein Arbeitsstipendium in Ber­
lin, sodann ein Studium an der Hochschule
der Künste Berlin.
Seit 1989 arbeitet der Künstler fast aus­
schließlich mit Papier. Schicht um Schicht
wird das feuchte Material über einem stabi­
lisierenden Innengerüst aufgetragen. Die
Formen sind reduziert, auf Farbe, die über
die natürlichen Grautöne des Materials hi­
nausgeht, wird verzichtet. Die leisen, poeti­
schen Objekte drängen sich nicht auf. Ver­
hältnismäßig klein, fragil, offensichtlich
aus verletzlichem, organischem Material
geschaffen, behaupten sie dennoch eine
bemerkenswerte skulpturale Präsenz.
Nach der Eröffnung ist die Ausstellung in
der Galerie der Stadt Fellbach, Marktplatz
4, bis 19. Mai zu sehen. Öffnungszeiten
sind Dienstag bis Donnerstag von 16 bis 19
Uhr, Freitag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr.
Der Eintritt ist frei.
Arbeiten von Jürgen Schön zeigt die Galerie der Stadt Fellbach.
Seite 8
Mittwoch, 1. März 2017
Fellbacher Stadtanzeiger
Nummer 9
Fit beim Schreiben
für die Zeitung
Die vereinte Fellbacher Narrenschar belagerte das Rathaus mit der Die Gegenwehr von Schwester Gabi (re.) und Schwester Bea blieb ­
Konfettikanone.
wie erwartet ­ ohne Erfolg.
Fotos: Hartung
Himmel hilf bei soviel Narretei
An ihrem 50. Geburtstag erlebt Oberbürgermeisterin Gabriele Zull ihren ersten Rathaussturm
Hätte der Rathaussturm verhindert werden
können? Diese Frage musste sich OB Gab­
riele Zull am vergangenen „Schmotziga
Donnschdich“ wohl unweigerlich stellen,
nachdem eine wilde Horde Weingeister,
Hexen, Weida­Wölfe, Gardemädchen und
allerlei anderer Gestalten die Heiligen Hal­
len Fellbachs gestürmt und ihren Amtssitz
laut jubelnd übernommen hatten.
Tja, keine 115 Tage im Amt und schon
vom Thron gestürzt ­ als Oberbürgermeis­
tern von Fellbach hat man es nun auch
nicht gerade leicht, ganz besonders wäh­
rend der Faschingszeit. Besiegt und ge­
schlagen stellte diese fest: „Ich dachte, ich
schaffe es, bei meinem ersten Rathaus­
sturm die Mauern zu halten!“ Schade, das
hat nicht hingehauen. Fairerweise sei an
dieser Stelle aber eingeworfen, dass die
Zeichen eigentlich gar nicht so schlecht
standen.
Erstens: Gabriele Zull feierte just an die­
sem Tage ihren 50. Geburtstag (Zull: „Und
Fasching an Geburtstag, das bin ich ge­
wohnt!“). Zweitens: Wenn sich der FCC und
dessen Kollegen so schön in Schale
schmeißen können, kann die Rathausche­
fin das auch. Und ihr Kostüm war listig ge­
wählt, das karnevaleske Gegenstück zu
ihren Herausforderern. Im Nonnenhabit
und mit einem frommen „Ich segne euch“
auf den Lippen stellte sie sich tapfer den
höllischen Massen im Rathausinnenhof.
Drittens hatte Schwester Gabi noch eine
Geheimwaffe parat: ihre Schwester in
Christo Bea.
Im Großen Saal musste der Rathausschlüs­
sel übergeben werden.
Geballte Schwesternpower versus bis
zum Anschlag gefüllte Konfettikanonen, ein
buntes Ball­Bombardement und ein don­
nerndes Ratschen­Konzert, zudem zahlrei­
che Zuschauer, die sich dieses Spektakel
natürlich nicht entgehen lassen wollten.
Kurzum: die schiere Jecken­Übermacht war
gewaltig. Da half aller Schutz von oben
nicht, alle gut gemeinten Appelle „Oh ihr
weltlichen Narren“ und sämtliche Konfetti­
Gegenwehr war umsonst, zähneknirschend
mussten die Nonnen mit der weißen Fahne
wedeln. Ein Ohrwurm­Ass samt Choreo hat­
te das himmlische Power­Duo zwar noch im
Ärmel, um die Narren zu bezirzen, die fetzi­
ge Tanzeinlage à la Sister Act konnte die
Gegner jedoch auch nicht besänftigen und
so wurden die Spiele des Fellbacher Carne­
val Clubs ausgerufen, die jedem Kinderge­
burtstag zur Ehre gereicht hätten. Es wurde
Reise nach Jerusalem gespielt, Geburts­
tagspäckle mit Skihandschuhen ausge­
packt und knallhart mussten 50 Kerzen auf
einer Geburtstagstorte ausgepustet wer­
den.
Zwar befand die Oberbürgermeisterin
„Wir haben uns gar nicht so schlecht ge­
schlagen!“, doch den wilden „Ha­tschi“­Ru­
fen der närrische Menge hatten Baubürger­
meisterin Beatrice Soltys und ihre Chefin
dann doch nichts entgegenzubringen und
übergaben dem Prinzenpaar die Rathaus­
schlüssel.
Immerhin, die ehrwürdige Nonne Gabi
nahm’s gelassen: „Einen so schönen Ge­
burtstag hatte ich noch nie.“
Einen Beitrag für das Vereinsblatt oder die
Zeitung zu schreiben oder sich über andere
Kanäle in Schriftform an die Öffentlichkeit
zu wenden, ist gar nicht so schwer, wenn
man ein paar Dinge berücksichtigt. Im
einem Seminar am Samstag, 11. März, 14
Uhr in der Volkshochschule in Fellbach,
Theodor­Heuss­Str. 18, gibt Winfried Weit­
hofer konkrete Tipps zum Verfassen von
Texten und zum Umgang mit der Presse.
Außerdem erfährt man, wie eine Zeitung
entsteht, wie man den Kontakt mit Redak­
teuren herstellt, und es wird das Schreiben
von Meldungen und Berichten geübt.
Information und Anmeldung zu Kurs Nr.
17F20111 unter Tel. (0 71 51) 95 88 00 oder
www.vhs­unteres­remstal.de
Gründerpreis für
einen Fellbacher
Im Sommer 2016 vergab die Kreissparkas­
se Waiblingen bereits zum 17. Mal den
„Gründerpreis Rems­Murr“. Prämiert wer­
den dabei Unternehmenskonzepte von
Existenzgründern und Jungunternehmen
aus der Region, die schnell in die Praxis
umgesetzt werden können, wirtschaftli­
chen Erfolg versprechen und Arbeitsplätze
schaffen. Auch ein Unternehmen aus Fell­
bach überzeugte mit seinem Geschäftskon­
zept und erhielt eine Anerkennungsprämie.
Die Firma „Pitoulis Food & Gourmet“ hat
nun einen Groß­ und Einzelhandel für raffi­
niert gewürzte und feinste Fleisch­ und
Wurstspezialitäten in der Merowingerstra­
ße eröffnet. Geschäftsführer Niko Pitoulis
setzt auf hochwertiges Fleisch nach tradi­
tionellen Rezepturen ­ zum größten Teil
frisch hergestellt in der eigenen Manufak­
tur in Griechenland. Das Sortiment umfasst
aber auch eine große Auswahl an anderen
mediterranen Lebensmitteln wie Käse­ und
Oliven­Spezialitäten sowie aromatische
Kräuter­ und Gewürzmischungen. Auch Ve­
getarier und Veganer werden bei „Pitoulis
Food & Gourmet“ fündig. Zudem plant er
regelmäßige Grill­Sessions mit Musik und
Grillspezialitäten zum Probieren.
Neuer Job für Christoph Palm
Früherer OB ist jetzt Geschäftsführer der Josef Wund Stiftung
Gutscheine für Traumreise gewonnen
Im vergangenen Jahr wurden bei der Weihnachtslotterie des Stadtmarketings wieder zahl­
reiche attraktive Preise im Gesamtwert von 11 000 Euro verlost. 19 000 Lose wurden ver­
kauft. Ein besonders glückliches Händchen haben dabei Cecil Mack und Michael Sand­
mann bewiesen. Sie haben mit ihren Losen die Hauptpreise ­ Reisegutscheine im Wert
von 1500 Euro ­ gewonnen und dürfen sich nun Gedanken über ihren Traumurlaub ma­
chen. Michael Sandmann liebäugelt mit der Nord­ oder Ostsee oder einer Reise nach Eng­
land und auch Cecil Mack ist noch unentschlossen. „Ich schwanke zwischen San Francis­
co und Skandinavien“, erzählte die Studentin bei der Preisübergabe mit Stadtmarketing­
Geschäftsführer Florian Gruner, Michael Tuchel vom Reisebüro Tuchel und Sabrina Roth
vom DER Reisebüro, die zusammen mit dem Reisebüro Oeffingen als Partner und Sponsor
mit von der Partie waren. Auch dieses Mal spendete der Verein Stadtmarketing den Erlös
aus dem Losverkauf wieder zu 100 Prozent an die Bürgerstiftung Fellbach. Foto: Artzdorf
Mit 50 Jahren wollte er beruflich noch ein­
mal eine neue Herausforderung suchen
und schied Anfang November letzten Jah­
res, wenige Wochen nach seinem runden
Geburtstag, nach zwei Amtsperioden und
16 Jahren aus dem Amt als Fellbacher Ober­
bürgermeister.
Schon Mitte letzten Jahres hatte Chris­
toph Palm bekannt gegeben, dass er Ge­
schäftsführer einer privaten Stiftung wer­
den wird. Zum 1. März hat er nun die Ge­
schäftsführung der Josef Wund Stiftung
gGmbH übernommen.
Fast sechs Jahrzehnte hat der Architekt
und Unternehmer Josef Wund im Wortsinn
Stein auf Stein gesetzt. U.a. hat er den
deutschen Pavillon für die Expo 2000 in
Hannover geplant, gebaut und finanziert.
Auch aktuell ist der gebürtige Friedrichsha­
fener mit zwei Großprojekten beschäftigt ­
mit der Erweiterung seiner Thermen­ und
Badewelt Sinsheim und einem Bäderneu­
bau in Bad Vilbel.
Um sein Lebenswerk langfristig zu si­
chern und der von ihm immer vorbildlich
gelebten gesellschaftlichen Verantwortung
in noch stärkerem Maß gerecht zu werden,
hat der 78­jährige im Einvernehmen mit
seiner Familie die Josef Wund Stiftung
gGmbH (JWS) gegründet, so die JWS Mitte
Februar in einer Pressemitteilung.
Christoph Palm, der auch profunde Er­
fahrungen im Stiftungswesen vorweisen
kann, hat sich seit seinem Ausscheiden
aus dem Amt als Fellbacher Oberbürger­
meister intensiv auf seine neue Aufgabe
vorbereitet und freut sich auf die gestalteri­
schen Möglichkeiten, die sich bei der JWS
bieten. Erste konzeptionelle Überlegungen
Christoph Palms führten zur Festlegung
dreier Förderlinien der Stiftung, die ihren
Sitz auch von Friedrichhafen nach Stuttgart
verlegen wird: Bildung, Gesundheit, Kreati­
vität.
„Christoph Palm war meine erste Wahl.
Er ist eine Persönlichkeit mit Weitblick und
Gestaltungskraft“, wird Josef Wund in der
Pressemitteilung zitiert. Palm und Wund
lernten sich im April letzten Jahres, also
rund einen Monat nachdem Christoph
Palm seinen Verzicht auf eine weitere Kan­
didatur in Fellbach öffentlich gemacht hat­
te, durch einen gemeinsamen Bekannten
kennen. Auf die operativen Geschäfte der
Wund Unternehmensgruppe wird Palm al­
leine schon aus rechtlichen Gründen kei­
nerlei Einfluss haben, betont die JWS in
ihrer Pressemitteilung.
Nummer 9
Fellbacher Stadtanzeiger
Personalnotizen aus
der Stadtverwaltung
Wenn es am schönsten ist, sollte man auf­
hören. Nach diesem Motto handelt auch
Ulrich Weiß, Klavierlehrer an der Musik­
schule Fellbach. Nach 36 Jahren im Dienste
der musikalischen Ausbildung wurde er in
der vergangenen Woche im Zuge seiner Al­
tersteilzeit in die Freistellungsphase verab­
schiedet.
Während bei anderen Lehrern im Laufe
der Zeit Routine und Langeweile einkehrt,
haben Ulrich Weiß gerade die letzten Jahre
in seinem Beruf Freude bereitet. Zum einen
schätzt er die vielen neuen Möglichkeiten,
die es durch die Einbeziehung von Compu­
ter für den Musikunterricht gibt. Aber auch
seine Einstellung zum Lehren ist nach und
nach lockerer geworden. „Am Anfang war
ich noch ein strengerer Lehrer, mit der Zeit
ist mir die persönliche Beziehung zu den
Schülern wichtiger geworden“, erzählte er
im Rahmen seiner offiziellen Verabschie­
dung mit Oberbürgermeisterin Gabriele
Zull, Musikschulleiter Matthias Kuch und
Martina Görz vom Personalamt, die ihm die
besten Wünsche für den wohlverdienten
Ruhestand mit auf den Weg gaben.
Ulrich Weiß (2.v.r.) unterrichtete 36 Jahre
Klavierschüler.
Foto: Artzdorf
Ulrich Weiß’ Karriere bei der Stadt Fell­
bach begann im Jahre 1981 ­ ein Jahr nach
Gründung der Musikschule. Damals war er
einer von zwei Klavierlehrern, inzwischen
gibt es neben ihm noch fünf weitere Lehr­
kräfte für das Tasteninstrument. „Am
schönsten war es für mich, Schülerinnen
und Schüler über einen langen Zeitraum zu
betreuen und ihre Entwicklung mitzuerle­
ben“, betont Weiß, der zuletzt 20 Kinder
und drei Erwachsene in ihrer musikali­
schen Begabung förderte.
Da Gabriele Zull als Mädchen ebenfalls
Klavierunterricht genommen hat, ergab
sich natürlich gleich eine Menge Ge­
sprächsstoff. „Mir ist beim Unterricht leider
nie etwas vorgespielt worden“, bedauerte
die Rathauschefin. Sie habe schon einiges
gelernt und könne auch heute noch an­
hand von Noten spielen, habe jedoch nie
so einen guten Zugang zur Musik gehabt
wie ihr Mann, der sogar ein Orgelstipen­
dium hätte annehmen können und das
Zeug zum Profi hätte.
Ein richtiger Profi ist auch Ulrich Weiß,
auch wenn er schon länger keine Auftritte
am Piano mehr gegeben hat: „Neben der
Lehrtätigkeit ist es schwierig, beim Spielen
das hohe Niveau aufrechtzuerhalten, das
man selber von sich erwartet“. Privat
macht er jedoch gerne Kammermusik und
konnte am Wochenende sein musikali­
sches Können bei der Hochzeit seiner Toch­
ter in Rom unter Beweis stellen ­ ein gelun­
genen Auftakt für den neuen Lebensab­
schnitt. Auch eine lange Rad­ oder Wander­
tour steht in nächster Zeit auf dem Pro­
gramm. Außerdem will er seine neu gewon­
nene Freizeit nutzen, um anderen Men­
schen zu helfen und sich in seiner Gemein­
de ehrenamtlich engagieren.
Mittwoch, 1. März 2017
Seite 9
Amtliche Bekanntmachungen
Sitzungskalender
Öffentliche Sitzung des Gemeinderats: Am
Dienstag, 7. März, findet um 18 Uhr im Rat­
haus Fellbach, Großer Saal, Marktplatz 1,
eine öffentliche Sitzung des Gemeinderats
statt.
Tagesordnung
1. Bekanntgaben und Vergaben
2. Annahme von Zuwendungen nach § 78
GemO
3. Personeller Wechsel im Integrationsbei­
rat
4. Satzung über die Erhebung von Betreu­
ungsgebühren für städtische Tageseinrich­
tungen für Kinder­ und Schülerbetreuungs­
gruppen; hier: a) Antrag der SPD­Gemein­
deratsfraktion vom 15.12.2016; b) Ände­
rung der Satzung über die Erhebung von
Betreuungsgebühren für städtische Tages­
einrichtungen für Kinder­ und Schülerbe­
treuungsgruppen zum 1.4.2017; c) Empfeh­
lung an die freien, kirchlichen und privaten
Träger
5. Neuverpachtung der Jagd zum 1.4.2017
6. Änderung der Entgeltordnung für die Mu­
sikschule Fellbach
7. Kooperationen der Musikschule Fellbach
mit Kinderbetreuungseinrichtungen und
Schulen (Kooperationsrichtlinie)
8. Änderung der Schul­ und Benutzungs­
ordnung für die Musikschule Fellbach
9. Überprüfung der Westumfahrung Esslin­
ger Straße ­ Verzicht auf die Trassenfreihal­
tung
10. Remstal Gartenschau 2019 ­ Projekte
der Stadt Fellbach und Festlegung des Fell­
bacher Standorts für das interkommunale
Projekt „16 Stationen“
11. Aufstellung des Bebauungsplans
03.02/4 „Pauluskirche“ und einer Satzung
über örtliche Bauvorschriften im Planbe­
reich 03.02 Äußere Bahnhofstraße, Mar­
kung Fellbach; Aufhebung der Bebauungs­
pläne Nr. 62 „Ortsbauplan Nordost zwi­
schen Auberlenstraße und Schorndorfer
Straße“, Nr. 219 „Erwin­Kost­Straße, Ernst­
Wiechert­Platz OW 88 und 89, Bahnhof­
straße und Eberhardstraße“ und Nr. 273
„Baugebietsplan“ innerhalb des o. g. Gel­
tungsbereichs; hier: Satzungsbeschluss
gemäß § 10 Baugesetzbuch (BauGB) und §
74 Landesbauordnung (LBO).
12. Sanierung und Umbau der Fellbacher
Straße zwischen der Kleiststraße und der
Augustenstraße Genehmigung einer über­
planmäßigen Ausgabe in Höhe von
150 000 €
13. Verschiedenes
Hinweise:
Während der Sitzung kann eine kostenlose
Kinderbetreuung in Anspruch genommen
werden. Anmeldungen hierfür sind spätes­
tens sechs Tage vor der Sitzung der Ge­
schäftsstelle des Gemeinderates, Tel.
(07 11) 58 51­299, mitzuteilen.
Die Tagesordnung kann mit allen Be­
schlussvorlagen unter www.gemeinderat­
online.fellbach.org abgerufen werden.
Ausbildungsberufe
im Medienbereich
Am Donnerstag, 9. März, 15 Uhr stellt Uwe
Schumann von der Akademie für Kommuni­
kation in Stuttgart im Berufsinformations­
zentrum der Agentur für Arbeit Waiblingen,
Mayenner Straße 60, die schulischen Aus­
bildungsberufe im Grafik­, Produkt­ und
Mediendesign vor. Er informiert über die
Zugangsvoraussetzungen und die vielfälti­
gen Möglichkeiten.
Die Informationsveranstaltung ist kos­
tenfrei und kann ohne Anmeldung besucht
werden.
Der Eigenbetrieb Stadtentwässerung Fellbach sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt
eine Fachkraft für Abwassertechnik oder
eine/n Ver­ und Entsorger/in Fachrichtung Abwasser.
Ihre Aufgaben:
I Betreuung, Überwachung, Betrieb und Unterhaltung der technischen Anlagen auf der
Kläranlage, der Pumpstation sowie des dazugehörigen Kanalnetzes im Zuständigkeitsbe­
reich in einem Team von sieben Kolleginnen und Kollegen
I Teilnahme an Rufbereitschaften und Wochenenddiensten
Ihr Profil:
I Abgeschlossene Ausbildung als Fachkraft für Abwassertechnik oder Ver­ und Entsor­
ger/in Fachrichtung Abwasser oder eine abgeschlossene Ausbildung in einem Metall­
oder Elektroberuf mit der Verpflichtung zur Weiterbildung auf dem Gebiet des Abwassers
I Selbstständige, zuverlässige und verantwortungsbewusste Arbeitsweise
I Körperliche Belastbarkeit, hohes Maß an Einsatzbereitschaft, Eigeninitiative, Teamfä­
higkeit und Flexibilität
I Sicherer Umgang mit dem PC und gute Kenntnisse in MS Office
I Besitz des Führerscheins Klasse B
Unser Angebot:
I Eingruppierung bis Entgeltgruppe 6 TVöD
I Fahrtkostenzuschuss in Höhe von 75 v.H. bei Benutzung des ÖPNV (VVS)
I Betriebskita zur Betreuung von Kleinkindern
I Zusätzliches Leistungsentgelt bei dauerhaft über den Anforderungen liegenden Leis­
tungen
I Angebote der Gesundheitsförderung
I Entgeltumwandlung zur Altersvorsorge
I Gezielte Fort­ und Weiterbildung
I Aktive Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern
Für weitere Informationen zu dieser Stelle steht Ihnen Herr Christoph Korb, Leiter der
Kläranlage des Eigenbetriebs Stadtentwässerung Fellbach (Telefon 0711/5851­194) gerne
zur Verfügung.
Bitte bewerben Sie sich mit aussagefähigen Unterlagen bis spätestens 7. April 2017 über
unser Onlineportal www.fellbach.de.
Bauarbeiten der Stadtwerke Fellbach
Die zuverlässige Versorgung ihrer Kunden
mit Strom, Erdgas, Wärme und Trinkwasser
ist das oberste Ziel der Stadtwerke Fell­
bach. Die Leitungsnetze müssen dazu im­
mer in gutem Zustand sein. Um eine hohe
Versorgungszuverlässigkeit auch zukünftig
zu erhalten, ist es notwendig, dass die Lei­
tungsnetze regelmäßig modernisiert wer­
den. In der Vorderen Straße ab Waiblinger
Straße und der Kappelbergstraße bis zur
Straße Im Keiferle werden daher die Haupt­
und Hausanschlussleitungen erneuert. Die
Arbeiten des 1. Bauabschnitt in der Vorde­
ren Straße zwischen Waiblinger Straße und
Kreisel beginnen am Montag, 20. März. Die
Bauzeit beträgt rund 14 Wochen. Während
der Bauarbeiten ist die Zufahrt Richtung
Stadtmitte und Rathauscarrée nur über die
Esslinger Straße oder Kleinfeldstraße mög­
lich. Der 2. Bauabschnitt in der Kappelberg­
straße ab Kreisel bis zur Straße Im Keiferle
beginnt im Anschluss. Als Bauzeit hierfür
sind rund 15 Wochen veranschlagt.
Für den Busverkehr werden Ersatzbus­
haltestellen werden eingerichtet. ÖPNV­
Nutzer werden gebeten, die Hinweise an
den Haltestellen, in der Presse oder auf der
Homepage der SSB zu beachten.
Falls kurzfristige Unterbrechungen der
Strom­ Gas­ oder Wasserversorgung nötig
sind, werden alle Anwohner rechtzeitig ver­
ständigt. Für Fragen der betroffen Anwoh­
ner stehen die SWF­Mitarbeiter vor Ort zur
Verfügung. Geplante Baustellen werden zu­
sätzlich auf der Homepage der SWF unter
www.stadtwerke­fellbach.de veröffentlicht.
Schließzeiten beim Finanzamt Waiblingen
Das Finanzamt Waiblingen in der Fron­
ackerstraße bleibt am Montag, 6. März, we­
gen einer großen EDV­Umstellung und am
Freitag, 10. März, wegen der Verabschie­
dung des seitherigen Amtsleiters und der
Einführung des neuen Amtsleiters ge­
schlossen. Die Internetseite des Finanz­
amts Waiblingen enthält entsprechende
Hinweise. Durch die EDV­Umstellung än­
dert sich auch die E­Mail­Adresse des Fi­
nanzamts. Sie lautet ab dem 7. März post­
stelle­[email protected].
Standesamt
Goldene Hochzeiten
Geburten
Lidiya Radzins’Ka und Volodymyr Burshteyn,
Fellbach: 5. März.
Emma und Erhard Borowski, Fellbach: 6. März.
Geburtstage
Pia Braun und Tobias Nickel, Fellbach, Kelterweg
50.
Andrea Michaela Wieland­Sixt, geb. Sixt, und
Thomas Wieland, Fellbach, Kelterweg 1: Elias, 10.
November.
Valentin Parmantje, Schmiden: 4. März, 85 Jahre.
Elfriede Kuhnle, Fellbach: 4. März, 80 Jahre.
Maria Hehn, Fellbach: 6. März, 85 Jahre.
Dieter Schaible, Fellbach: 6. März, 85 Jahre.
Gerda Dörr, Fellbach: 6. März, 80 Jahre.
Helene Stoll, Fellbach: 8. März, 108 Jahre.
Elise Götzel, Schmiden: 8. März, 95 Jahre.
Doris Gerda Karpa, Fellbach: 9. März, 80 Jahre.
Günter Konietzny, Fellbach: 9. März, 80 Jahre.
Eitel Otto Erich Pientka, Fellbach: 10. März, 90
Jahre.
Ilse Bayh, Schmiden: 10. März, 80 Jahre.
Helga Buck, Schmiden: 10. März, 80 Jahre.
Carmen Samarra Perez, Fellbach: 10. März, 80
Jahre.
Eheschließung
Sterbefälle
Helmut Mombrei, Schmiden, Tournonstraße 1:
15. Februar, 85 Jahre.
Christine Elisabeth Best, geb. Allroggen, Schmi­
den, Postweg 2: 18. Februar, 94 Jahre.
Irmgard Lore Bürkert, geb. Christein, Fellbach,
Gartenstraße 88: 19. Februar, 76 Jahre.
Irmgard Helene Kikulski, geb. Jäger, Fellbach, Tä­
schenstraße 56: 19. Februar, 79 Jahre.
Maria Theresia Lotze, geb. Faißt, Fellbach, Ess­
linger Straße 70: 20. Februar, 93 Jahre.
Anton Heinrich Fichtner, Oeffingen, Goethestra­
ße 40: 20. Februar, 92 Jahre.
Seite 10
Mittwoch, 1. März 2017
Fellbacher Stadtanzeiger
Nummer 9
Termine | Treffs | Themen
Senioren
Haus am Kappelberg
Fellbach, Stettener Straße 23­25, Tel. 5 75 41­0
Donnerstag, 2. März: 15.30 Uhr Klassisches Kla­
vierkonzert mit Thomas Heckel, Saal.
Samstag, 4. März: 16 Uhr Offenes Volksliedersin­
gen vor dem Saal.
Sonntag, 5. März: ab 15 Uhr Café im Treffpunkt.
Montag, 6. März: 10 Uhr Gedächtnistraining,
Treffpunkt; 14.30 bis 15.30 Uhr „Die Fünf Esslin­
ger“ im Garten des Hauses.
Dienstag, 7. März: 10.30 Aktuelles Zeitgesche­
hen, Treffpunkt; 14.15 Uhr Spaziergangsgruppe,
Haupteingang; 15 bis 17 Uhr Café im Treffpunkt.
Mittwoch, 8. März: 10.15 Uhr Katholischer Got­
tesdienst, Andachtsraum; 15 Uhr Spielenachmit­
tag, Treffpunkt.
Philipp­Paulus­Heim
Fellbach, Pfarrstraße 39, Tel. 57 50­0
Phili­Fit täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.
Täglich Offener Mittagstisch von 12 bis 13 Uhr,
Essensausgabe 12 bis 12.30 Uhr, ohne Voranmel­
dung, Eingang Wagnerstraße 34.
Donnerstag, 2. März: 9 Uhr Vorlesen mit Frau Vö­
gele; 10 Uhr Gymnastik, Raum der Begegnung.
Freitag, 3. März: 15 Uhr Spielerunde Betreutes
Wohnen, Cafeteria; 16 Uhr Zeitung lesen mit Frau
Frank/Herrn Kuhn im Wechsel.
Samstag, 4. März: 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr Cafete­
ria.
Montag, 6. März: 15.30 Uhr Evangelischer Got­
tesdienst, Raum der Begegnung.
Dienstag, 7. März: 10 Uhr Gymnastik Pflegeheim.
Mittwoch, 8. März: 10.15 Uhr Volksliedersingen,
Raum der Begegnung; 14.30 bis 17.30 Uhr Cafete­
ria; 15.30 Uhr Sprechstunde der Heimleitung.
Seniorentreff Oeffingen
Schulstraße 10, Oeffingen, Tel. 518 04 76
Donnerstag, 2. März: 10 Uhr Gedächtnistraining,
Schlössle; 16 Uhr und 17 Uhr Qi Gong, beides Se­
niorenhaus.
Montag, 6. März: 9 Uhr Gymnastik Damen 60+;
10.15 Uhr Gymnastik Herren 60+, beides Sport­
halle 2; 14.30 Uhr Spielenachmittag, Schlössle.
Dienstag, 7. März: 9 Uhr Yoga, Sporthalle 2; 14
Uhr „Die fünf Esslinger“, Bewegungsangebot für
Menschen mit und ohne Einschränkungen,
Schulhof Schillerschule.
Mittwoch, 8. März: 8.30 Uhr Walking, Tennwen­
gert.
Stadtseniorenrat Fellbach
Telefonsprechstunden
Mittwoch, 8. März: 10 bis 11 Uhr Juliane Häußer­
mann, Tel. 51 41 07.
Sprechstunde Patientenverfügung
Der Stadtseniorenrat Fellbach informiert kosten­
los über Fragen rund um Patientenverfügung und
Vorsorge­Papiere; Anmeldung unbedingt erfor­
derlich, für Fellbach unter Tel. 58 56 76­60 und
für Schmiden und Oeffingen unter Tel. (07 11)
58 19 90 oder (01 63) 664 28 05.
Freitag, 3. März: 14 Uhr Treffpunkt Mozartstraße.
Barrierefreies Fellbach
Anregungen, Ideen und Hinweise rund um das
Thema Barrierefreiheit, hauptsächlich im bauli­
chen Sinn, beispielsweise im öffentlichen Raum
oder beim ÖPNV, nimmt die Geschäftsstelle des
Stadtseniorenrats unter Tel. 51 41 07 (AB) für die
Arbeitsgemeinschaft Barrierefreies Fellbach ger­
ne entgegen.
Treffpunkt Mozartstraße
Fellbach, Mozartstraße 16, Tel. 58 56­76 60
Cafébetrieb Mo bis Fr von 14 bis 17 Uhr
Donnerstag, 2. März: 9 Uhr Tanz mit! Gruppen­
tänze, Seniorenhaus; 9.15 Uhr Englisch „Conver­
sation“; 9.15 Uhr Italienisch 2; 10 Uhr „Die fünf
Esslinger“, Bewegungsangebot für Menschen mit
und ohne Einschränkungen, Park der Schwaben­
landhalle; 10.15 Uhr Italienisch 1; 10.15 Uhr Denk­
sport; 10.30 Uhr Englisch „Conversation“; 14 Uhr
Denksport; 14 Uhr Schach, Skat; 14.30 Uhr Spa­
nisch 2; 16.30 Uhr Gymnastik, Seniorenhaus.
Freitag, 3. März: 13 Uhr Aktiv im Kopf; 14 Uhr
Spielenachmittag: Rummy, Rommée...; 14.45 Uhr
Chor; 15 Uhr Englisch Anfänger.
Sonntag, 5. März: 12.45 Uhr Wandern mit Ilse
Schlenker, Treffpunkt Lutherkirche.
Montag, 6. März: 9 Uhr Französisch 1; 9 Uhr
Gymnastik, Seniorenhaus; 10 Uhr Literaturkreis;
10.15 Uhr Französisch 2; 10.15 Uhr Internationale
Frauensportgruppe, Seniorenhaus; 14.30 Uhr
„Die fünf Esslinger“, Haus am Kappelberg; 14.45
und 15.45 Uhr Gymnastik, Seniorenhaus; 15 Uhr
Hauskapelle; 15 Uhr Sütterlin­Schreibstube; 17
Uhr Gymnastik, Maicklerturnhalle.
Dienstag, 7. März: 9 Uhr Englisch 1; 9.15 Uhr Ak­
tiv im Kopf; 9.30 Uhr Französisch 3; 10 Uhr Eng­
lisch 3; 10.30 Uhr Aktiv im Kopf; 10.40 Uhr Fran­
zösisch 4; 14 Uhr Bridge 1; 15 Uhr Vortrag „Faszi­
nation Toskana“ mit Karl­Jürgen Vierfuß; 15.45
Uhr Männergymnastik, Seniorenhaus; 17 Uhr
Gymnastik, Seniorenhaus.
Mittwoch, 8. März: 9.30 Uhr Yoga, Seniorenhaus;
14 Uhr Denksport; 14 Uhr Internetcafé.
Seniorentreff Schmiden
Dietrich­Bonhoeffer­Haus, Schmiden, Charlot­
tenstraße 55, Tel. 51 66 42
Öffnungszeiten Mo, Di, Do, 14 bis 18 Uhr
Donnerstag, 2. März: 9 Uhr Computerkurs, Maxi­
milian­Kolbe­Haus; 14 Uhr Qi Gong; 14.15 Uhr Ge­
dächtnistraining; 15 Uhr Gymnastik 70 plus, Se­
niorenhaus „Alte Schule“; 15.10 Uhr Aktiv und Fit
50 plus; 15.45 Uhr Französisch.
Freitag, 3. März: 10 Uhr „Die fünf Esslinger“, Be­
wegungsangebot für Menschen mit und ohne
Einschränkungen, Generationenpark beim Senio­
renhaus; 14.30 bis 17 Uhr Marktcafé für Jung und
Alt, Seniorenhaus, Fellbacher Straße 40.
Montag, 6. März: 14 Uhr Spielrunde; 15 Uhr
Gruppen­Tanz.
Dienstag, 7. März: 10 Uhr Englisch Konversation;
10.55 Uhr Englisch Fortgeschrittene; 15 Uhr Vor­
trag „Das Königreich Mustang in Nepal“ mit Lissy
und Hans Weber.
Mittwoch, 8. März: 10 Uhr Literaturkreis „LiS“ mit
Pfr. i.R. Martin Schmid.
Seniorenzentrum Schmiden
Schmiden, Tournonstraße 1, Tel. 90 11 99­0
Donnerstag, 2. März: 14.30 bis 16.30 Uhr Cafete­
ria; 15 Uhr Ballspiele auf Wohnbereich 1; 15 Uhr
Ballspiele auf Wohnbereich 3; 15.30 Uhr Ballspie­
le auf Wohnbereich 2.
Freitag, 3. März: 10.30 Uhr Liederkranz; 15 Uhr
Singen im Wohnbereich 2.
Samstag/Sonntag, 4./5. März: jeweils 14.30 bis
16.30 Uhr Cafeteria.
Montag, 6. März: 10.30 Uhr Zeitunglesen, Mehr­
zweckraum EG.
Dienstag, 7. März: 10.15 Uhr Katholischer Gottes­
dienst (Pfarrer Macha).
Mittwoch, 8. März: 9.30 Uhr Offene Senioren­
gymnastik, Mehrzweckraum; 10.30 Uhr Gymnas­
tik für Bewohner; 11 Uhr Sturzprophylaxe für Be­
wohner; 15 Uhr Singen im Wohnbereich 3.
Heimat und Welt
Förderverein Besinnungsweg
Fellbach e.V.
Für Gruppen ab fünf Personen können Führungen
nach besonderer Vereinbarung stattfinden, Info
bei Christina Lamparter, Tel. 51 14 17, E­Mail
[email protected].
Heimatverein Oeffingen 1999 e.V.
Die Dauerausstellung „Oeffinger Bürger im Ers­
ten Weltkrieg“ im Oeffinger Schlössle ist diens­
tags von 14.30 bis 19 Uhr und freitags von 8.30
bis 12.30 Uhr zu sehen. Eintritt frei.
Samstag, 4. März: 14 bis 17 Uhr Heimatmuseum
St. Josef, Remser Straße, geöffnet.
Jahrgang 1932/33 Schmiden
Montag, 6. März: 12 Uhr Jahrgangstreffen in der
Weinstube Im Schnitzbiegel.
Jahrgang 1936/37 Fellbach
80er­Feier am 23. April: Wer Interesse hat und
noch keine Einladung erhalten hat, gerne auch
Zugezogene, bitte unter Tel. 578 14 11 melden.
Mittwoch, 8. März: ab 18 Uhr Stammtisch, Park­
Restaurant.
Jahrgang 1948/49 Fellbach
http://unserjahrgang4849fellbach.jimdo.com
Donnerstag, 2. März: 19 Uhr Jahrgangsstamm­
tisch im Park­Restaurant, Nebenzimmer.
Landfrauenverein Fellbach
Erika Beurer, Tel. 57 46 43
Montags, 8.30 Uhr, Nordic Walking auf dem Kap­
pelberg, Parkplatz oberhalb vom Waldschlössle,
am Esslinger Weg.
Montag, 6. März: 14 Uhr Nadeltreff – Osterbrun­
neneier, Neue Straße 14.
Mittwoch, 8. März: 19.30 Uhr „Das kleine 1x1 der
sozialen Medien ­ Einsteigen ins Web 2.0“ mit
Jutta Ortlepp, Bildungsreferentin beim Landfrau­
enverband, Neue Kelter.
Kreissparkasse Waiblingen
Landfrauenverein Oeffingen
Kunstverein Fellbach e.V.
Ute­Heike Kaiser, Tel. 51 57 97
Probe Tanzgruppe „LFOe­Dancers“ montags, 20
Uhr, im Saal der Alten Schule, Oeffingen; Info El­
vira Hofelich, Tel. 90 65 28 55.
Handarbeitskreis der Landfrauen mittwochs, 19
Uhr, im 2. OG, Schlössle Oeffingen; Info Maria
Koenen, Tel. 51 66 82.
Naturfreunde Fellbach
Das Naturfreundehaus ist samstags von 14 bis 19
Uhr und sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Ostdeutsche Heimatstube
Vordere Straße 7
Sonntag, 5. März: 15 bis 17 Uhr geöffnet, oder
nach Vereinbarung unter Tel. 50 44 24 13.
Schwäbischer Albverein
Tel. 578 19 15
Samstag, 4. März: 18 Uhr Mitgliederversamm­
lung mit Wahlen im Vereinsheim des Philharmo­
nischen Chors, Schillerstr. 26.
Montag, 6. März: 19.15 Uhr Chorprobe der Sing­
gruppe im Musikraum der Wichernschule.
Stadtmarketing Fellbach e.V.
Tel. 58 51­170
Mittwoch, 15. März: 19.30 Uhr Jahreshauptver­
sammlung in den Räumlichkeiten der Süddeut­
sche Kranken Leben Allgemeine a.G., Raiffeisen­
platz 5. Tagesordnung: Protokoll der Hauptver­
sammlung 2016; Bericht über das abgelaufene
Geschäftsjahr 2016; Finanzbericht über das ab­
gelaufene Geschäftsjahr 2016; Bericht der Kas­
senprüfer; Aussprache; Entlastung des Vor­
stands, Beirats und Kassenprüfer; Wirtschafts­
plan 2017; Änderung der Beitragsordnung ab
2018; Verschiedenes. Weitere Anträge zur Tages­
ordnung können bis Mittwoch, 8. März 2017,
schriftlich im Stadtmarketing­Büro eingereicht
werden.
Politik und Parteien
CDU­Gemeinderatsfraktion
Telefon­Sprechstunden
Freitag, 3. März: 14 bis 15 Uhr Stadtrat Hans
Plappert, Tel. 51 67 77.
Montag, 6. März: 18 bis 19 Uhr Stadtrat Jörg
Schiller, Tel. 517 01 87.
DGB Fellbach
Donnerstag, 2. März: 19 Uhr Öffentliche Veran­
staltung „Die Zukunft der Rente – Wie die Rente
in Zukunft sicher wird“ mit Jendrik Scholz, Abtei­
lungsleiter für Arbeits­ und Sozialpolitik beim
DGB Baden­Württemberg, in den Räumen der
AWO, Gerhart­Hauptmann­Straße 17.
FW/FD­Gemeinderatsfraktion
Telefon­Sprechstunden
Montag, 6. März: 18 bis 19 Uhr Stadtrat Klaus Au­
er, Tel. 517 00 35, E­Mail [email protected].
Mittwoch, 8. März: 18 bis 19 Uhr Stadtrat Mi­
chael Eick, Tel. 906 50 65, E­Mail mike­
[email protected].
SPD­Gemeinderatsfraktion
Telefon­Sprechstunden
Freitag, 3. März: 17 bis 18 Uhr Stadtrat Harald
Raß, Tel. 58 06 13.
Montag, 6. März: 17.30 bis 18.30 Uhr Stadtrat
Andreas Möhlmann, Tel. 305 04 35.
Kunst und Künstler
Galerie der Stadt Fellbach
Marktplatz 4
Öffnungszeiten Di bis Do 16 bis 19 Uhr, Fr bis So
14 bis 18 Uhr, Führungen nach Vereinbarung.
Die Ausstellung „Dieter Groß – Wegmarken“ ist
bis 16. März zu sehen.
Donnerstag, 2. März: 19 Uhr Künstlergespräch
„Dieter Groß im Gespräch“, Eintritt frei.
Filialräume Fellbach, Stuttgarter Straße 4
Die Ausstellung „Christa Klebor ­ Neue Nach­
barn“ ist bis Freitag, 28. April, in der Galerie der
Kreissparkasse zu den üblichen Schalter­Öff­
nungszeiten zu sehen.
Kunstvereins­Keller, Cannstatter Straße 9
Freitag, 3. März: 19 Uhr Vernissage zur Ausstel­
lung „Inge Rau –­Zeitspuren“, musikalisch um­
rahmt durch Kontrabah. Die Ausstellung ist bis
12. März geöffnet, am Sa, 4. März, von 14 bis 17
Uhr, ansonsten So, Do, Fr, und Sa 14 bis 18 Uhr.
Samstag, 4. März: 20 Uhr Theater „Glück“, mit
dem Tournée Theater Stuttgart.
KunstWerk e.V.
Kill­Galerie, Eberhardstraße 60
Freitag, 3. März: 17 Uhr Abschlusspräsentation
„KinderKunstWerke“.
Rathaus Fellbach
Foyer, Marktplatz 1
Öffnungszeiten Mo bis Mi 8 bis 17.30 Uhr, Do 8
bis 18.30 Uhr, Fr 8 bis 13 Uhr, Sa 9 bis 12 Uhr.
Die Ausstellung „meissen zeitläufe – Fotografien
eines Tages“, anlässlich der 30­jährigen Städte­
partnerschaft ist bis 23. April zu den üblichen
Rathaus­Öffnungszeiten zu sehen.
Stadtmuseum Fellbach
Hintere Straße 26
Öffnungszeiten täglich außer Mo 14 bis 18 Uhr.
Die Ausstellung „135 Sams­Tage“ ist bis 23. April
zu sehen.
Begleitprogramm zur Sams­Ausstellung
Donnerstag, 2. März: ab 15 Uhr Vorleseminuten
mit Heiko Lotsch.
Sonntag, 5. März: ab 15 Uhr Vorleseminuten mit
Heiko Lotsch; das Museumscafé des Vereins
Kreativ Handeln e.V. ist ab 14 Uhr geöffnet.
Orfeo­Kino
Butterstraße 1, Schmiden (Großes Haus),
Kartenreservierung unter Telefon (07 11)
51 68 12.
Programm vom Donnerstag, 2. März, bis
Mittwoch, 8. März:
I „Ich, Claude Monet“ (OmU), Do 20
Uhr.
I „Wendy ­ Der Film“, Do bis So 14.30
Uhr.
I „Madame Christine und ihre unerwar­
teten Gäste“, Do bis So 17.30 Uhr, Mo/Di
20.15 Uhr, Di als OmU.
I „La La Land“, Fr bis So 20 Uhr, So als
OmU, Mo bis Mi 17.15 Uhr.
I „Die feine Gesellschaft“, Mi 20.15
Uhr.
Gesang und Musik
Liederkranz Oeffingen
Tel. 518 01 18
Chorproben gemischter Chor dienstags, 18.30
Uhr; junger Chor „Sing a Song“ donnerstags, 20
Uhr, beide im Treffpunkt der Chöre, im Saal des
Feuerwehrgerätehauses Oeffingen.
Freitag, 3. März: Die ursprünglich für 3. März ge­
plante Jahreshauptversammlung wird auf Don­
nerstag, 30. März, verschoben.
Philharmonischer Chor Fellbach
Seniorenchor „Spätlese“
Chorzentrum, Schillerstraße 26, Tel. 58 05 75
Freitag, 3. März: 17.30 Uhr Chorprobe.
Singchor Fellbach e.V.
Tainer Str. 7, Tel. 528 33 76
Gemeinsame Chorprobe donnerstags, 19.45 Uhr.
Donnerstag, 2. März: 19.30 Uhr Mitgliederver­
sammlung, Daimlerzimmer, Schwabenlandhalle.
Stadtkapelle Fellbach e.V.
Tel. 58 12 28
Probe Jugendorchester dienstags, 18 Uhr; Probe
Großes Blasorchester dienstags, 19.30 Uhr, bei­
de Proben in der Musikschule.
Nummer 9
Fellbacher Stadtanzeiger
Mittwoch, 1. März 2017
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Termine | Treffs | Themen
Evangelische Kirchen
Lutherkirche
Fellbach, Kirchplatz, Tel. 58 12 07
Freitag, 3. März: 19.30 Uhr Frauenkreis Mitt­
wochsrunde besucht den Weltgebetstag,
Ev.­method. Christuskirche.
Sonntag, 5. März: 9.50 Uhr Kleinkindbetreuung,
Gemeindebüro; 10 Uhr Gottesdienst mit Taufen
und dem Sing­mit­Team (Vikar Repky); Kindergot­
tesdienst parallel zum Hauptgottesdienst.
Mittwoch, 8. März: 16.30 Uhr Kleinkindersingen
(bis 3 Jahre); 18 Uhr Chor „Laudate“, beides im
Paul­Gerhardt­Haus.
Melanchthonkirche
Fellbach, Philosophenweg, Tel. 58 14 13
Freitag, 3. März: 19.30 Uhr Frauenkreis geht zum
Weltgebetstag, Ev.­method. Christuskirche.
Sonntag, 5. März: 10.30 Uhr Gottesdienst (Pfar­
rer Bossert).
Montag, 6. März: 16.15 Uhr Probe Kinderchor
Taubenschlag, Kirche; 17.30 Uhr Pilatesgruppe,
Melanchton­Gemeindehaus; 19.30 Uhr Frauen­
kreis, „Reisebericht Australien“ mit D. und W.
Heinrich, Melanchthon­Gemeindehaus.
Dienstag, 7. März: 19.30 Uhr Projektchor, Me­
lanchthon­Gemeindehaus.
Mittwoch, 8. März: 14 Uhr Männerrunde besucht
die Ausstellung „Flucht vor der Reformation“,
Haus der Heimat in Stuttgart, mit Damen; 20 Uhr
Probe Gospelchor „Joy & Light“.
Dienstag, 7. März: 17 Uhr Erstkommunion ­ Weg­
gottesdienst 5, Franziskusheim.
Mittwoch, 8. März: 9 Uhr Messfeier; 19 Uhr Kol­
pingsfamilie: Kamingeschichten zur Fastenzeit,
Franziskusheim.
dienst zum Weltgebetstag „Was ist denn fair?“,
anschließend philippinisches Buffet mit der
Möglichkeit, philippinische Fairtrade­Produkte
zu kaufen, Ev.method. Christuskirche.
Kirche Maria Regina
Freitag, 3. März: 19 Uhr Ökumenischer Gottes­
dienst zum Weltgebetstag, anschließend gemüt­
liches Beisammensein mit einem philippini­
schen Imbiss, Dietrich­Bonhoeffer­Haus (DBH).
Fellbach, Rembrandtweg, Tel. 95 79 06­0
Freitag, 3. März: 19 Uhr Via Crucis, Kreuzweg in
italienischer Sprache.
Samstag, 4. März: 18.30 Uhr Wort­Gottes­Feier in
italienischer Sprache; 19.30 Uhr Firmvorberei­
tung für Erwachsene , Gemeindehaus.
Sonntag, 5. März: 10.30 Uhr Messfeier.
Dienstag, 7. März: 19 Uhr Messfeier.
Kirche Zur Allerheiligsten
Dreifaltigkeit
Schmiden, Uhlandstraße 61, Tel. 95 19 02­0
Donnerstag, 2. März: 19 Uhr Messfeier; 19.30 Uhr
Weltgebetstag: Workshop Musik; 19.30 Uhr CKD­
Projektgruppe, beides Maximilian­Kolbe­Haus.
Freitag, 3. März: 7.30 Uhr Laudes.
Sonntag, 5. März: 9 Uhr Messfeier; 10.30 Uhr
Wort­Gottes­Feier.
Montag, 6. März: 9.30 Uhr Frauengymnastik, Kir­
chenunterraum.
Dienstag, 7. März: 19.30 Uhr Bibelgesprächs­
kreis, Seniorenhaus Fellbacher Straße.
Kirche Christus König
Oeffingen, Hauptstraße, Tel. 51 74 22­0
Sonntag, 5. März: 10.30 Uhr Messfeier.
Johannes­Brenz­Kirche
Fellbach­Lindle, Auf der Höhe, Tel. 58 14 13
Donnerstag, 2. März: 14.15 Uhr Seniorengymnas­
tik, Johannes­Brenz­Gemeindehaus.
Sonntag, 5. März: 9.30 Uhr Gottesdienst (Pfarrer
Bossert).
Pauluskirche
Fellbach, Bahnhofstraße, Telefon 58 22 08
Donnerstag, 2. März: 19 Uhr Probe Kirchenchor
Paulus, Gemeindebüro.
Sonntag, 5. März: 10 Uhr Gottesdienst (Diakon
Schmauder).
Mittwoch, 8. März: 19.30 Uhr Literaturkreis: „An­
gerichtet“ von H. Koch, Paul­Gerhardt­Haus.
Dionysiuskirche
Schmiden, Oeffinger Straße, Tel. 51 11 70
Freitag, 3. März: 19 Uhr Ökumenischer Gottes­
dienst zum Weltgebetstag, mit anschließendem
Zusammensein, Dietrich­Bonhoeffer­Haus (DBH).
Sonntag, 5. März: 10 Uhr Gottesdienst (Pfarrer
Friedrich).
Dienstag, 7. März: 17 Uhr Gesprächskreis „Dritte
Lebensphase“, Thema „Frühe Freunde ­ Freunde
fürs Leben, Spurensuche“ mit Ulf Quillfeldt; 17.30
Uhr Bubenjungschar „Wilde Kerle“; 20 Uhr
Posaunenchorprobe, alles im DBH.
Mittwoch, 8. März: 18.45 Uhr Projektchorprobe;
20 Uhr Kirchenchor, beides im DBH.
Evangelisch­
methodistische Kirche
Christuskirche Fellbach
Fellbach, Gerhart­Hauptmann­Straße 35
Donnerstag, 2. März: 18.30 Uhr Auf­Atmen.
Freitag, 3. März: 12 Uhr „Wir bitten zu Tisch“;
19.30 Uhr Weltgebetstag.
Sonntag, 5. März: 10 Uhr Gottesdienst.
Montag, 6. März: 9.30 Uhr Krabbelgruppe.
Dienstag, 7. März: 9.30 Uhr Krabbelgruppe.
Mittwoch, 8. März: 20 Uhr Chor, Bad Cannstatt.
Württembergischer
Christusbund Fellbach
Hintere Straße 64/1
Sonntag, 5. März: 18 Uhr Gottesdienst.
Montag, 6. März: 17.45 Uhr Mädchenjungschar;
18.30 Uhr Teentreff „T­Pack“.
Dienstag, 7. März: 15 Uhr 55Plus; 20 Uhr Jugend­
kreis; 20 Uhr Hauskreise.
Mittwoch, 8. März: 15 Uhr Kinderstunde; 19.30
Uhr Bibel­ und Gebetsstunde.
Johanneskirche
Oeffingen, Aldinger Straße, Tel. 51 12 19
Donnerstag, 2. März: 19.30 Uhr Chorprobe Öku­
menischer Chor, Alter Saal.
Freitag, 3. März: 19.30 Uhr Ökumenischer Gottes­
dienst zum Weltgebetstag der Frauen „Philippi­
nen ­ Was ist denn fair?“, anschließend gemütli­
ches Beisammensein, Johannessaal.
Sonntag, 5. März: 10 Uhr Investiturgottesdienst
für Pfarrer Markus Eckert, musikalisch gestaltet
durch den Ökumenischen Chor.
Dienstag, 7. März: 9.45 Uhr Seniorenbibelkreis,
Seniorenhaus Hindenburgstraße.
Mittwoch, 8. März: 15 Uhr Konfirmandenunter­
richt I; 16.30 Uhr Konfirmandenunterricht II.
Katholische Kirchen
Kirche St. Johannes
Fellbach, Tainer Straße, Tel. 95 79 06­0
Samstag, 4. März: 8.30 Uhr Messfeier; 17 Uhr Eu­
charistische Anbetung, Beichtgelegenheit; 18.15
Uhr Vorabendmesse.
Sonntag, 5. März: 9 Uhr Messfeier; 18 Uhr Erste
Fastenpredigt mit Pater Stephan Dreher, Stutt­
gart, von der Priesterbruderschaft St. Petrus.
Montag, 6. März: 19 Uhr Messfeier; 20 Uhr Mit­
gliederversammlung Förderverein für Kirchenmu­
sik, Franziskusheim.
Süddeutsche
Gemeinschaft Fellbach
Fellbach, Untere Schwabstraße 54
Donnerstag, 2. März: 19.30 Uhr Gebetskreis.
Freitag, 3. März: 9.30 Uhr Krabbelgruppe.
Sonntag, 5. März: 19.30 Uhr Abendgottesdienst.
Dienstag, 7. März: 9 Uhr Frühstückstreffen, Bibel­
gespräche und mehr.
Mennonitengemeinde
Oeffingen, Hofener Straße 57
Sonntag, 5. März: 9.45 Uhr Gottesdienst, Bibel
teilen (Pastorin Geist); 11.30 Uhr Jugendtreff, The­
ma „Heiliger Geist“, Gemeindehaus.
Dienstag, 7. März: 14.30 Uhr Quiltgruppe, Ge­
meindehaus, UG.
Ökumene
Ökumene Fellbach
Freitag, 3. März: 19.30 Uhr Ökumenischer Gottes­
Ökumene Schmiden
Ökumene Oeffingen
Freitag, 3. März: 19.30 Uhr Ökumenischer Gottes­
dienst zum Weltgebetstag, anschließend gemüt­
liches Beisammensein, Johanneskirche und Jo­
hannessaal.
Christus Gemeinde
Fellbach
Bund freikirchlicher Pfingstgemeinden, K.d.ö.R.,
Schorndorfer Straße 27, Tel. 67 21 80 74,
www.cg­fellbach.de
Donnerstag, 2. März: 20 Uhr Kleingruppe.
Freitag, 3. März: 18 Uhr Teenz­Leitertreff.
Sonntag, 5. März: 10 Uhr Gottesdienst mit paral­
lelem Kindergottesdienst; 10 Uhr Wentegla/Glau­
bensgrundkurs für Teens.
Neuapostolische Kirche
Fellbach, Kastanienweg 5,
www.gemeinde­fellbach.de
Sonntag, 5. März: 6.30 Uhr Rundfunksendung
der Gebietskirche Süddeutschland in Bayern 2;
9.30 Uhr Gottesdienst für Entschlafene und Kin­
der­Sonntagsschule; 11 Uhr Gottesdienst für Ent­
schlafene, für Hörgeschädigte, in Stuttgart­Vai­
hingen.
Montag, 6. März: 18 Uhr Probe des Senioren­
chors; 20 Uhr Jugendabend, Thema „Warum neu­
apostolisch?“, in Ostfildern­Ruit.
Mittwoch, 8. März: 20 Uhr Gottesdienst.
Hilfe und Rat
AWO Ortsverein Fellbach e.V.
Demenzbetreuungsgruppen
Gerhart­Hauptmann­Straße 17, Tel. 510 96 53­0
Demenzbetreuungsgruppen zur Entlastung pfle­
gender Angehöriger jeden Dienstag, Mittwoch
und Donnerstag von 13.30 bis 16.30 Uhr.
Caritas
Caritasstelle Fellbach, Pfarrer­Sturm­Straße 4,
Kontakt Traude Heilig, Tel. 95 79 06 24
Öffnungszeiten dienstags 14 bis 18 Uhr und mitt­
wochs 8 bis 12 Uhr, offene Kleiderkammer mitt­
wochs 14 bis 17 Uhr. Soziale Lebensberatung, Hil­
fe in Notlagen, Kurberatung bei Mütterkuren und
Mutter­Kindkuren (Müttergenesungswerk).
Deutsches Rotes Kreuz ­
Ortsverein Fellbach
DRK­Zentrum, Ringstraße 5­7
Senioren­Gymnastik, montags 9 Uhr, Henri­Du­
nant­Saal im DRK­Zentrum; Info Gertrud Rettstatt,
Tel. 58 65 97.
Ehrenamtliche
Senioren­Wohnberatung Fellbach
Die Wohnberatung informiert vor Ort über barrie­
refreies Wohnen zur Erhaltung von Selbststän­
digkeit und Mobilität in der eigenen Wohnung.
Kontakt über die Stabsstelle Senioren und Integ­
ration der Stadt Fellbach, Frau Hug, Tel. 58 51­
268.
Ehrenamtliche Sprachbegleitung
Kontakt über Stadt Fellbach, Michaela Gamsjä­
ger, Tel. 58 51­463 oder 0151­44247808, E­Mail:
[email protected]
Die Ehrenamtliche Sprachbegleitung vermittelt
Dolmetscher, die bei Terminen wie zum Beispiel
bei Gesprächen in der Schule oder bei Behörden
mündlich übersetzen. Sie sprechen deutsch und
eine oder mehrere weitere Sprachen und haben
Interesse, ehrenamtlich zu dolmetschen? Dann
melden Sie sich bei uns.
Elternkolleg Fellbach e.V.
Bahnhofstraße 3, Tel. 518 19 01,
Angebote: PEKiP­Gruppen für Familien mit Säug­
lingen von 2 bis 12 Monaten, Kleinkindgruppen
„Spatzennest“ für Kinder von 1 bis 3 Jahren,
Schülerinsel an der Anne­Frank­Ganztagsschule,
Hausaufgaben­, Sprach­ und Lernhilfe (HSL) an
Fellbacher Grundschulen, Präventives Elterntrai­
ning, Beratung, pädagogische Fortbildungskurse
und Projekte.
Energieberatung
Energieberatung durch Energieberater Architekt
Dipl.­Ing. Martin Mende dienstags von 13 bis 16
Uhr bei den Stadtwerken Fellbach und donners­
tags von 15 bis 18 Uhr im Rathaus Fellbach; kos­
tenlos; bitte anmelden unter Tel. 575 43 69.
Evangelischer Verein Fellbach e.V.
Diakoniestation, Mozartstr. 14, Tel. 58 56 76­30
Mo bis Fr 7.30 bis 13 Uhr und 15 bis 17 Uhr
Beratung zu Pflege, Alltagsbetreuung und Unter­
stützung im Haushalt nach Vereinbarung.
Frauensprachcafé
Frauen verschiedener Nationalitäten treffen sich,
um gemeinsam Deutsch zu sprechen. Jeden Mitt­
woch (außer in den Ferien) von 9.30 bis 11 Uhr, in
den Räumen der AWO, Gerhart­Hauptmann­Stra­
ße 17, in der Wohncity Fellbach. Nähere Informa­
tionen bei Frau Hug, Tel. 58 51­268.
Freundeskreis für Flüchtlinge
Die „Asyl­Cafés“ für Flüchtlinge und interessierte
Bürger finden immer an den angegebenen Wo­
chentagen statt, außer an Feiertagen:
Montags in geraden Wochen ab 18 Uhr in der
Unterkunft auf dem Freibadgelände, vorderes
Haus, 1. OG, Esslinger Straße 161, Fellbach.
Dienstags ab 18 Uhr im Maximilian­Kolbe­Haus,
Uhlandstraße 65, Schmiden und in der Unter­
kunft auf dem Freibadgelände, rechtes Gebäude,
Esslinger Straße 161, Fellbach.
Mittwochs ab 18 Uhr Bruckstraße 94, Fellbach.
Donnerstags ab 18 Uhr auf dem P3­Gelände, Ess­
linger Straße 122.
Haus & Grund Fellbach und
Umgebung e.V.
Blumenstraße 20, 70736 Schmiden, Tel. und Fax
51 20 80
Sprechzeiten Mo 16 bis 18.30 Uhr und Do 16 bis
18.30 Uhr.
Montag, 6. März: 18 Uhr Seminar „Abrechnung
Betriebskosten“ mit Rechtsanwalt Wilfried Strim,
Vertragsanwalt von Haus & Grund Fellbach,
Volksbank am Württemberg eG, Berliner Platz 1.
Hilfsdienst Rat&Tat
Kleinreparaturen und Hilfsdienste für Menschen
mit besonderen Bedarfen durch Ehrenamtliche,
Kontakt unter Tel. 58 51­75 44.
Homöopathischer Verein Fellbach
Samstag, 4. März, bis Samstag, 11. März: jeweils
19.30 Uhr Fastenkurs mit Margarete Großjean,
Untertürkheimer Straße 43.
Hospizgruppe Fellbach
Persönliche und telefonische Beratung nach Ver­
einbarung, Carola Heß, Tel. 993 24 03; Einsatzko­
ordination unter Tel. (0 71 91) 344 19 40 Hospiz­
stiftung Rems­Murr­Kreis e.V.
Kath. Sozialstation St. Vinzenz
Pflegeberatung für Fellbach, Schmiden und Oef­
fingen nach telefonischer Vereinbarung, Frau
Walter, Tel. 95 79 06­25.
Krankenpflegeverein
Schmiden­Oeffingen e.V.
Evangelisches Gemeindezentrum Oeffingen, Al­
dinger Straße 1, Tel. 51 29 05
Pflegeberatung nach telefonischer Vereinbarung.
Tageseltern Fellbach/Kernen e.V.
Neue Straße 14, Tel. 575 05 29,
Sprechzeiten Mo­Fr vormittags, persönliche Bera­
tung nach Terminabsprache.
Beratung von Eltern bei allen Fragen zum Thema
Kindertagespflege. Vermitteln von passgenauen
Betreuungsplätzen. Flexible Betreuung, um Beruf
und Familie gut miteinander zu vereinbaren.
Info, Beratung und Qualifizierung zum Berufsbild
Tagesmutter/Tagesvater.
Seite 12
Mittwoch, 1. März 2017
Fellbacher Stadtanzeiger
Nummer 9
Termine | Treffs | Themen
Sport und Spiel
Tennisverein Rot­Weiß Fellbach
Tel. 258 58 58 80,
www.nordic­sports­vereinigung.de
Nordic Walking Treff: Fellbach, Parkplatz Neue
Kelter, montags und mittwochs jeweils um 19
Uhr; freitags 9.30 Uhr.
Kienbachstraße 21, Tel. 58 25 29, Fax 540 46 29
Einzel­ und Gruppentraining für alle Altersgrup­
pen, verschiedene Angebote wie Guten­Morgen­
Tennis, Intensivkurse, Schläger leihweise erhält­
lich, Info unter Tel. (01 71) 471 02 94.
Mini­Ballspielstunde für Kinder ab 4 Jahren frei­
tags von 16 bis 17 Uhr; Nichtmitglieder willkom­
men; nähere Info unter Tel. 58 28 57.
Postsportgemeinschaft
TSC Fellbach e.V.
Nordic Sports Vereinigung e.V.
Hallen­Fußball: Donnerstags 17.30 bis 19.30 Uhr,
Sporthalle des Friedrich­Schiller­Gymnasiums.
Gesundheitssport: Dienstags 18.30 bis 19.30
Uhr, Turnhalle der Silcherschule, Kontakt Telefon
(01 57) 73 66 23 00.
Fitness Compact: Dienstags 19.30 bis 21 Uhr,
Turnhalle der Silcherschule, Kontakt Tel.
(01 57) 73 66 23 00.
Freizeit­Fußball: Montags ab 19.30 Uhr, Kunstra­
senplatz Stadion Schmiden.
Freitag, 17. März: 19 Uhr Hauptversammlung,
Oeffinger Schlössle.
SV Fellbach
Schillerstraße 8, Tel. 58 69 05, Fax 58 90 57
Öffnungszeiten Mo und Di 9 bis 12 Uhr; Do 17 bis
19 Uhr.
SVF Balance Fitness Studio
Bühlstraße 145, Tel. 578 25 18
Öffnungszeiten Mo bis Fr 8 bis 22.30 Uhr, Sa 11
bis 19 Uhr, So 9 bis 17 Uhr. Kinderbetreuung für
Kinder ab drei Monaten So 9 bis 12 Uhr.
SVF Loop
Bühlstraße 145, Tel. 578 25 18
Öffnungszeiten Mo bis Fr 8 bis 23 Uhr, Sa 11 bis
20 Uhr und So 9 bis 18 Uhr.
Die Ausstellung „Siegfried Groß ­ Dynamische
Motive“ ist bis 30. April zu den üblichen Öff­
nungszeiten zu sehen.
SVF Fußball Landesliga Staffel 1
Samstag, 4. März: 15 Uhr SVF ­ TSV Crailsheim.
SVF Lungensport
Donnerstags von 8.30 bis 9.30 Uhr und 9.30 bis
10.30 Uhr, freitags von 8.30 bis 9.30 Uhr, 9.45 bis
10.45 Uhr und 11 bis 12 Uhr, jeweils in der Gäuä­
ckersporthalle 1, sowie freitags von 18.15 bis
19.15 Uhr im Gymnastikraum der Maicklerturn­
halle.
SVF Nordic Walking und Walking
Ganzjährig (außer an Feiertagen): Treffpunkt Tri­
büne Max­Graser­Stadion, dienstags 18.30 Uhr,
und donnerstags, 18 Uhr.
Sportprogramm in der Halle: freitags 18 bis 19.30
Uhr im Gymnastikraum der Silcherturnhalle.
SVF Sport für Schlaganfallpatienten
Jeden Montag, 17.15 bis 18.15 Uhr, Turnhalle der
Wichernschule.
SVF Turnen
Sonntag, 5. März: 9 Uhr Turnerinnen­Wander­
treff, Treffpunkt Bahnhof.
SVF Warriors
Cheerleader: Orange Sliders, von 12 bis 17 Jah­
ren, dienstags 18 bis 20 Uhr, Silcherhalle, und
freitags 18 bis 20 Uhr, Wichernhalle.
Chastity, ab 17 Jahren, montags 20 bis 22 Uhr,
Wichernhalle, und donnerstag 20 bis 22 Uhr, Wi­
chernhalle.
Flag Football (Kontaktlos), von 9 bis 15 Jahren,
freitags 15 bis 17 Uhr, Max­Graser­Stadion.
American Football Juniors (Vollkontakt), von 14
bis 18 Jahren, montags von 19 bis 21 Uhr und
mittwochs 19 bis 21 Uhr, Max­Graser­Stadion.
American Football Seniors (Vollkontakt), ab 18
Jahren, montags 20 bis 22 Uhr und freitags 20
bis 22 Uhr, Max­Graser­Stadion.
Stuttgarter Straße 17a, www.tsc­fellbach.de, Tel.
Mo und Di, 19 bis 21 Uhr (01 51) 25 73 90 82
Kursprogramm: Discofox Turniertanz Di 19 Uhr;
Discofox für jedermann Mi 20.30 Uhr; Orientali­
scher Tanz Anfänger Di 18.30 Uhr, Mittelstufe Mo
18.30 Uhr, Fortgeschrittene Fr 18.30 Uhr; Bolly­
wood­Style­Dance Fr 17.30 Uhr; Kreativer Kinder­
tanz ab 4 Jahre Mi 16.50 Uhr; American Tribal Sty­
le Bellydance Mi 18.30 Uhr.
TSV Schmiden
Fellbacher Straße 47, Tel. 95 19 39­0, Fax ­25
Öffnungszeiten Mo bis Mi 9 bis 12 Uhr, Do 16 bis
19 Uhr, Fr 15 bis 17 Uhr.
TSV activity
Bühlstr. 40, Tel. 51 04 99 80
Öffnungszeiten Mo, Mi und Fr 7.30 bis 22.30 Uhr;
Di und Do 9 bis 22.30 Uhr, Sa/So 9 bis 19 Uhr.
TSV Basketball
für Freizeitspieler von 25 bis 50 Jahren montags
21 bis 22.30 Uhr in der Schulturnhalle Schmiden.
TSV Fußball
Freitag, 10. März: 19.30 Uhr Jahreshauptver­
sammlung, Schießsportzentrum. Tagesordnung:
Begrüßung; Verlesen des Protokolls der letzten
Jahreshauptversammlung 2016; Berichte; Dis­
kussion der Berichte; Entlastung des Abteilungs­
ausschusses und des Kassierers; turnusmäßige
Wahlen der Delegierten zur Delegiertenversamm­
lung; Verschiedenes.
TSV Tanzen
Ringstraße 30, Tel. (01 72) 737 90 55,
Gesellschaftskreise Mo bis So ab 18 Uhr; Kinder­
tanzen Fr 15 bis 18 Uhr; Hobbygruppe Mi 19 Uhr;
Breitensportgruppe Do 20 Uhr; Showtanzgruppe
Di 21.30 Uhr und So 17 Uhr; Turniertanzen Mo
und Mi 18.30 und 20 Uhr.
TSV Tischtennis
Trainingszeiten dienstags 18.30 bis 20 Uhr Ju­
gend; 20 bis 22 Uhr Aktive; donnerstags 20 bis
22 Uhr Aktive, alles in der Sporthalle der Anne­
Frank­Schule. Kontakt über Tel. 50 44 42 60.
TSV Turnabteilung
Mixed­Impact­Step, dienstags 20 bis 21 Uhr, Be­
wegungszentrum.
Bauch­Beine­Po, donnerstags 20 bis 21 Uhr, Be­
wegungszentrum.
Fitnessgymnastik, mittwochs, 18 bis 19 Uhr, Be­
wegungszentrum.
TV Oeffingen
Schulstraße 14, Tel. 51 17 07, Fax 51 48 53
Öffnungszeiten Di 14.30 bis 19 Uhr, Fr 8.30 bis
12.30 Uhr.
OeFit Fitness­ und GesundheitsCenter
Beim Seele 2, Tel. 510 46 65
Öffnungszeiten Mo und Do 8 bis 22 Uhr; Di, Mi
und Fr 8 bis 13 Uhr und 15 bis 22 Uhr; Sa, So und
feiertags 10 bis 16 Uhr.
TVOe Ski, Wandern, Lauftreff
Lauftreff: Mo, Mi und Fr, jeweils 8.10 Uhr Jog­
ging/Walking, ganzjährig; Do 19.30 Uhr Training
für Langstrecken und Wettkämpfe; Sportplatz
Tennwengert, Red Box beim Clubhaus.
Abenteuerspielplatz
Nurmiweg 4, (Stadion Schmiden), Tel. 51 61 48
Pädagogisch betreuter Aktivspielplatz für Schul­
kinder von sechs bis zwölf Jahren.
Öffnungszeiten dienstags, donnerstags und frei­
tags 14 bis 18 Uhr, samstags 10 bis 16 Uhr; mitt­
wochs nur für angemeldete Schulklassen und
Kindergartengruppen.
Bis Freitag, 3. März: Bollerwagen für den Abi
bauen.
Pfadfinderschaft Stamm Beowulf
Untertürkheimer Straße 42, Tel. 57 57 35
Meute Bergwolf für Kinder von 6 bis 11 Jahren
freitags 17 bis 19 Uhr.
Jugendhaus Fellbach
Esslinger Straße 100, Tel. 957 91 40,
Jugendhaus ­ Treff
Öffnungszeiten montags Ruhetag, dienstags und
mittwochs 16 bis 21 Uhr, donnerstags 16 bis 23
Uhr, freitags 15 bis 23 Uhr; samstags und sonn­
tags 15 bis 21 Uhr.
Jugendhaus ­ Rasselbande
Für alle Kinder ab dem Grundschulalter bis 12
Jahre. Öffnungszeiten montags bis donnerstags
13.30 bis 19 Uhr, freitags 13.30 bis 18 Uhr.
Jugendhaus ­ Das blueU
Jugendkulturbar im Keller des Jugendhauses, mit
dem Theater im Polygon.
Volltreffer e.V.
Angebote für Kinder ab der 1. Klasse im Volltref­
fer­Garten, Lerchenheide.
Freitag, 3. März: „Streichholzschachtelspiele“,
geöffnet ab 15.30 Uhr.
Schulen und
Kindergärten
Evangelische Kindergärten
Schmiden
Samstag, 11. März: 14 bis 16 Uhr Kinderkleider­
basar im Dietrich­Bonhoeffer­Haus, für Schwag­
nere mit Mutterpass ab 13.30 Uhr. Für Kaffee und
Kuchen, auch zum Mitnehmen, ist gesorgt. Tisch­
reservierungen
unter
kleiderbasar­schmi­
[email protected].
Jugendtechnikschule
Baumschulenweg 2/3, Anmeldung über VHS Ge­
schäftsstelle Fellbach, Tel. (0 71 51) 95 88 00
Montag, 6. März: 14.30 Uhr „Frühkindliche Erfah­
rungen mit naturwissenschaftliche und techni­
schen Themen“, 7x; 16 Uhr „Konstruktion einfa­
cher Bauteile aus unterschiedlichen Anwen­
dungsbereichen“, 7x.
VHS aktuell
Geschäftsstelle Fellbach, Theodor­Heuss­Str. 18,
Tel. (0 71 51) 95 88 00.
Öffnungszeiten Mo, Mi und Do von 9 bis 12.30
Uhr und 14.30 bis 18 Uhr, Di und Fr von 9 bis 12
Uhr. Anmeldung: www.vhs­unteres­remstal.de.
Montag, 6. März: 19 Uhr „Entspannung finden
und zur Ruhe kommen“.
Dienstag, 7. März: 18 Uhr „Word 2016 ­ Grundla­
gen der Textverarbeitung“, 5x.
Mittwoch, 8. März: 8.15 Uhr „Qi Gong am Morgen
(Anfänger/­innen)“, 12x; 18.10 Uhr „High Intensi­
ty Intervall­Training (HIIT)“, 11x, Fröbelschule,
Turnhalle.
Notdienste
Ärzte
Ärztliche Notfallpraxis Waiblingen, in der Zentralklinik Waiblingen, Alter Postplatz 2
(Querspange), Tel. (0 71 51) 90 60 90. Sprechzeiten samstags, sonntags und feiertags von
8 bis 20 Uhr. Unter dieser Telefonnummer erreichen Sie immer, auch werktags und
nachts, den für Sie zuständigen Notdienst.
Hausärztlicher und internistischer Notfalldienst: Die diensthabende Praxis erfahren Sie
über den Anrufbeantworter Ihres Hausarztes.
Augenärztlicher Notfalldienst Rems­Murr­Kreis: Augenärztliche Notfallpraxis am Kathari­
nenhospital in der Augenklinik, Kriegsbergstraße 60, Stuttgart, geöffnet freitags 16 bis 22
Uhr, an Wochenenden und Feiertagen 9 bis 22 Uhr. Augenärztlicher Bereitschaftsdienst
Tel. (0 18 06) 07 11 22.
Gynäkologischer Notfalldienst außerhalb der Sprechstunden, samstags sowie sonn­ und
feiertags, Tel. (0 18 05) 55 78 90.
Hals­Nasen­Ohren­Gebietsdienst außerhalb der Sprechstunden: Tel. (0 18 05) 00 36 56.
Kinder­ und Jugendärzte: Notdienst der Kinder­ und Jugendärzte in der Ambulanz der Kin­
der­ und Jugendmedizin des Rems­Murr­Klinikums Winnenden, Am Jakobsweg 1, Winnen­
den, Tel. (0 18 06) 07 36 14. Sprechzeiten werktags von 18 bis 22 Uhr, an Wochenenden
und Feiertagen von 8 bis 20 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten übernehmen die Ärzte der Kin­
der­ und Jugendmedizin des Klinikums. Eine telefonische Voranmeldung ist nicht notwen­
dig.
Zahnärzte
Notfalldienst von 10 bis 11 Uhr und 17 bis 18 Uhr: Zentrale Dienstansage an Wochenenden
und Feiertagen unter der Rufnummer (07 11) 787 77 44.
Tierärzte
Samstag/Sonntag, 4./5. März: Dr. Elke Schwarz­Kugele, Korb, Tel. (0 71 51) 3 57 19; und
Dr. Roland Erath, Leutenbach, Tel. (0 71 95) 84 07.
Wichtige Rufnummern
Feuerwehr, Notarzt, Rettungsdienst
Krankentransport
Friedhof Fellbach
Friedhöfe Schmiden und Oeffingen
Gesundheitsamt, Schwangeren­ und Schwangerschafts­
konfliktberatung (§ 218), tel. Voranmeldung
Rems­Murr­Klinikum Winnenden
Polizei
Stadtverwaltung und Schulen
Stadtwerke Fellbach
Handwerkernotdienst (Fr 16­20 Uhr, Sa/So 8­20 Uhr)
Störung Gas, Wasser
Störung Elektrizität
Überfall, Unfall
Jung und aktiv
112
1 92 22
58 24 68
58 44 24
0 71 51/501­1622 oder ­1608
0 71 95/591­0
57 72­0
58 51­0
5 75 43­0
58 44 08
5 78 11 11
5 75 43­70
110
Apotheken
Kostenfreie Rufnummer (08000) 02 28 33; Apotheken­Schnellsuche www.apothekennot­
dienst­bw.de oder Tel. (0 18 05) 002963; Apotheken­Notfinderdienst vom Handy ohne
Vorwahl Tel. 22 8 33 (max. 69 c/min).
Dienstbereitschaft von 8.30 bis 8.30 Uhr des nächsten Tages.
Mittwoch, 1. März: Neue Apotheke, Schmiden, Gotthilf­Bayh­Straße 4.
Donnerstag, 2. März: Quellen­Apotheke, Bad Cannstatt, König­Karl­Straße 20.
Freitag, 3. März: Rathaus­Apotheke, Schmiden, Oeffinger Straße 3.
Samstag, 4. März: Stadt­Apotheke, Fellbach, Bahnhofstraße 52; und Engel­Apotheke,
Waiblingen, Danziger Platz 1.
Sonntag, 5. März: Apotheke an der St. Anna­Klinik, Bad Cannstatt, Obere Waiblinger Stra­
ße 109; und Apotheke Friedrich, Waiblingen­Bittenfeld, Schillerstraße 58.
Montag, 6. März: Apotheke im Otto­Hirsch­Center, Hedelfingen, Otto­Hirsch­Brücken 17.
Dienstag, 7. März: Apotheke Oeffingen, Oeffingen, Schulstraße 15.
Mittwoch, 8. März: Apotheke am Bahnhof, Bad Cannstatt, Bahnhofstraße 11.