280217-3 LPK ITB

Ministerium für Wirtschaft,
Arbeit und Gesundheit
Mecklenburg-Vorpommern präsentiert sich auf
weltgrößter Reisemesse ITB - Urlaubsland stellt
Traditionen und Bräuche vor
Glawe: Das Reisezentrum der Welt liegt für fünf
Tage in Berlin – neue Zielgruppen hinzugewinnen
Schwerin, 28.02.2017
Nummer: 68/17
Mit einer Reihe von guten Nachrichten präsentiert sich Mecklenburg-Vorpommern auf der wichtigsten Reisemesse der Welt, der
Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin. Dazu werden zwischen dem 08. und 12. März rund 10.000 Aussteller aus 187 Ländern sowie 120.000 Fachbesucher an den ersten drei Tagen und
60.000 potenzielle Reisende am anschließenden Wochenende
erwartet. Partnerland ist Botswana. Dazu Harry Glawe, Wirtschafts- und Tourismusminister Mecklenburg-Vorpommern: „Das
Reisezentrum der Welt liegt für fünf Tage in Berlin. Die Internationale Tourismusbörse ist DIE Trendbörse der internationalen Reisebranche. Gerade die Mischung aus nationalen und internationalen Entscheidern sowie den vielen Besuchern macht diese
Messe so besonders. Wir haben hier beste Chancen, unser Land
vor einem breiten Publikum zu präsentieren. Es geht darum, weiter aktiv für unsere unverwechselbare Natur und die moderne Infrastruktur im Binnenland und an der Küste zu werben. Entscheidend ist, dass Urlauber, die einmal da waren, auch gern wiederkommen und dass wir stetig neue Zielgruppen hinzugewinnen.
Wir haben eine Menge zu tun, um touristisch weiter vorn mithalten
zu können. Hierzu zählen auch Investitionen in saisonunabhängige Angebote.“
Die Präsidentin des Landtages und des Tourismusverbandes
Mecklenburg-Vorpommern Sylvia Bretschneider fügte hinzu: „Die
ITB ist der erste große Meilenstein im Tourismusjahr 2017. Sie
ermöglicht Fachbesuchern einen Austausch mit internationalen
Reiseprofis und Menschen, die das Reisen lieben, einen Schaufensterbummel durch die ganze Welt. Mecklenburg-Vorpommerns
Auslage hat Vieles zu bieten: neue Hotels und Freizeiteinrichtungen, bessere Anreisemöglichkeiten und die besten Übernachtungszahlen in der 27-jährigen Landesgeschichte.“
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und
Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern
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Mecklenburg-Vorpommern im Zeichen von Traditionen und
Brauchtum
E-Mail: [email protected]
Internet: www.wm.mv-regierung.de
V. i. S. d. P.: Gunnar Bauer
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Der Nordosten präsentiert sich mit insgesamt 21 Ausstellern in der
Norddeutschland-Halle mit einem offenen Stand, der die Kernaussagen sowie das Jahresthema widerspiegelt. 2017 spielt das Urlaubsland die neue Karte „Tradition und Brauchtum“ aus. Damit
trägt der Landestourismusverband dem Interesse der Gäste nach
regionalen Angeboten und authentischen Erlebnissen Rechnung.
Beachtlich: Für jeden zehnten Urlaubsgast in Mecklenburg-Vorpommern waren laut der repräsentativen Gästebefragung Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus 2015/2016 Traditionen und
Geschichte Gründe für die Reiseentscheidung. Auch bei den Urlaubsaktivitäten spiegelt sich das Interesse der Gäste an Traditionen und Bräuchen wider: 54 Prozent besuchen die Sehenswürdigkeiten des Landes, 20 Prozent besichtigen Museen oder Ausstellungen, 15 Prozent sehen sich UNESCO-Welterbe-Stätten an,
und 14 Prozent lassen sich auf Stadtführungen Land, Leute und
Geschichte näher bringen.
Um den Stellenwert gelebter Traditionen und Bräuche wie dem
Tonnenabschlagen, dem Bernsteinschleifen oder den Zeesbootregatten für das Themenjahr 2017 herauszuarbeiten und diese
konkret in den Blick von Gästen zu rücken, werden in diesem Jahr
fünf Säulen die touristische Werbung zum Thema tragen: Handwerk mit Bootsbau oder Fischerei, gelebte Bräuche wie die plattdeutsche Sprache und die Schleppjagden, das Landleben mit alten Gebäudeensembles oder Dorffesten, kulinarische Spezialitäten von Sanddorn bis Räucherfisch sowie maritime Traditionen
vom Strandkorb bis zum Fischerkaten. Zudem wird das Thema
mit großer Reichweite in der zentralen Kampagne sowie im Urlaubsmagazin Mecklenburg-Vorpommern aufgegriffen, das kostenlos beim Tourismusverband erhältlich ist und zur ITB als E-Magazin in Kooperation mit Marco Polo veröffentlicht wird.
Am Nachmittag des ersten Messetages lädt Mecklenburg-Vorpommern darüber hinaus zu einem Get-together mit dem Titel „In
Tradition verbunden“ ein. Die Veranstaltung nimmt rund 200
Gäste mit auf eine Zeit- und Genussreise durch Mecklenburg-Vorpommern.
Wo steht MV? Ergebnisse von Studien mit Spannung erwartet
Überdies erwartet die Tourismusbranche Mecklenburg-Vorpommerns im Rahmen der ITB die Ergebnisse vieler maßgeblicher
Studien und Analysen, so zum Beispiel die Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen, den Reisemonitor des
ADAC oder das Tourismusbarometer des Ostdeutschen Sparkassenverbandes. „Wir hoffen und gehen davon aus, dass wir weiterhin mit an der Spitze der beliebtesten Reiseziele der Deutschen
stehen“, sagte Sylvia Bretschneider. In den vergangenen Jahren
lieferte sich das Urlaubsland ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Bayern. „Wichtiger als Zahlen sind jedoch qualitative Aussagen –
auch hier erwarten wir von der ITB neue Erkenntnisse und Impulse“, so Bretschneider weiter.
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An den drei Fachbesuchertagen der Messe wird es insbesondere
Gespräche zum Ausbau der internationalen Beziehungen geben:
unter anderem mit großen Veranstaltern aus Österreich und der
Schweiz sowie zum Ostseetourismusforum, das im November in
Turku/Finnland stattfindet, und die Themen Digitalisierung und
Tourismusfinanzierung in den Fokus stellt. Auch barrierefreier
Tourismus, Ansätze für nachhaltigen Tourismus, Gesundheitstourismus oder Kooperationen mit großen Verlagen spielen auf der
ITB eine Rolle. Für das Publikumswochenende sind vielerlei Aktivitäten am Messestand geplant, darunter Auftritte von FolkloreTanzgruppen und Bierseminare mit Verkostung.
Gute Voraussetzungen für 2017
Die bislang in diesem Jahr veröffentlichten Studien und Prognosen sind ein Indiz dafür, dass die Tourismusbranche auf ein erfolgreiches Jahr hoffen kann. So bleibt Deutschland laut der 33.
Deutschen Tourismusanalyse der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen das beliebteste Reiseziel der Deutschen. Mit 6,9 Prozent der
Inlandsurlaube bleibt Mecklenburg-Vorpommern die beliebteste
Ferienregion Deutschlands – gleichauf mit Bayern.
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Laut Gfk/IMT Destination Monitor Deutschland planen 1,9
Millionen Deutsche eine Privatreise mit mindestens einer
Übernachtung nach Mecklenburg-Vorpommern. Damit
rangiert der Nordosten auf Platz zwei hinter Bayern.
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Beim größten Reiseveranstalter, der TUI Deutschland,
liegt die deutsche Ostseeküste weiterhin auf Platz eins im
Ranking der beliebtesten Reiseziele; die Mecklenburgische Seenplatte ist auf Rang sechs gut positioniert.
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Nach Angaben des Deutschen Tourismusverbandes hat
die Zahl der Übernachtungen in Deutschland zum siebenten Mal in Folge einen neuen Spitzenwert erreicht: 447,3
Millionen Übernachtungen von Gästen aus dem In- und
Ausland zählten Deutschlands Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und Campingplätze laut dem Statistischen Bundesamt im Jahr 2016. Das sind drei Prozent mehr Übernachtungen als 2015.
Die Pressekonferenz auf der ITB findet am 08. März um 10.00 Uhr
im Medienzentrum (Pressekonferenzraum 1) in Halle 5.3 statt.