Fastnacht

Herzlich willkommen
Heute: Fastnacht und Karneval
Termine 2017
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Umgang mit Geld
Kann man vom Glauben abfallen?
Fastnacht und Karneval
Musik und Anbetung
Stress und Burnout
Internet und Soziale Medien
Die unsichtbare Welt 1
Die unsichtbare Welt 2
Sexualethische Themen
Umgang mit Gefühlen
Israel und das Judentum
Wie wird man im Leben erfolgreich?
1. Was ist Fastnacht?
2. Wie entstand Fastnacht?
3. Erfreuliches an der Fastnacht
4. Bedenkliches an der Fastnacht
5. Der Begriff „Narr“ in der Bibel
1. Was ist Fastnacht?
• Als Karneval, Fastnacht oder Fasching
(„fünfte Jahreszeit“) bezeichnet man
verschiedene Bräuche, mit denen die Zeit vor
dem Aschermittwoch in Ausgelassenheit,
Fröhlichkeit und überschäumender
Lebensfreude gefeiert wird.
• Traditionell beginnt die Fastnacht eigentlich
mit dem Dreikönigstag (06.01.). Seit dem
19.Jh. am 11.11. um 11:11 Uhr.
• Karneval – von carne levare
(Fleischwegnahme, ohne Fleisch sein, Fleisch
lebe wohl)
• Die Narrengebote werden zu Anfang
verlesen, meist vor dem Rathaus. Die
Stadtgeschäfte und der Stadtschlüssel des
Bürgermeisters wird übernommen und dann
herrscht Narrentreiben auf den Straßen.
Schlüsselübergabe von
OB Kubon an die Narren
Die Narren
erobern die
Stadt
• Die Hauptzeit ist vom schmutzigen
Donnerstag über den Rosenmontag und
Fastnachtdienstag.
• Am Fastnachtsdienstag wird der Narrenbaum
gefällt, der Stadtschlüssel zurückgegeben,
häufig eine Strohfigur verbrannt und in einem
Trauerzug die Fastnacht beendet.
• Die Zeit der Freude ist nun vorbei, leider.
2. Wie entstand Fastnacht?
• Diverse Theorien (Babylonische Wurzeln,
germanische Wurzeln…). Die aktuelle
Forschung sieht die Entstehung im
Mittelalter, d.h. Fastnacht ist kein weltliches
Fest, sondern ein kirchliches Fest.
• Vom 12. - 16.Jh. feierte man in Europas kath.
Kirchen die „Narrenfeste“.
• Belege zeigen, dass schon im 16.Jh. Päpste
zur Fastnacht aufforderten.
2. Wie entstand Fastnacht?
• Die Reformatoren kritisierten die Fastnacht
als einen „papistischen Brauch“ und
verbannten sie aus evangelischen Gegenden.
• Neben Abendmahls-, Marien-,
Heiligenfragen, ist die Fastnachtsfrage über
Jahrhunderte ein Streitthema zwischen den
beiden Landeskirchen.
• Aber auch da hat die Ökumene viel bewirkt,
immer mehr evangelische Kirchen öffneten
sich der Fastnacht.
3. Erfreuliches an der Fastnacht
• Manch Versöhnung (z.B. unter Nachbarn) kommt
beim Schunkeln, Umzügen und Zunftbällen
zustande.
• Neuzugezogene finden Anschluss an den Wohnort.
• Die Narrenfreiheit, dem anderen die Wahrheit ins
Gesicht zu sagen, ihm den „Narrenspiegel“
vorzuhalten, wirkt oft befreiend.
3. Erfreuliches an der Fastnacht
• Viele Menschen in Fastnachtsvereinen sind sehr
kreativ, basteln, schneidern, planen und gestalten
Verkleidungen, Umzugswägen und Kostüme.
• Originelles, regionales Brauchtum einer Region
wird mit Liebe und Fleiß durch die Fastnachts- und
Karnevalsvereine bewahrt.
• Gemeinschaftserleben und Verbundenheit in
Fastnachtsvereinen bewirkt ein positives Gefühl
der Zugehörigkeit.
Narrozunft Villingen (mit über 4000
Mitglieder der größte Verein in Villingen-Schwenningen)
4. Bedenkliches an der Fastnacht
• Fastnacht hat Ventilfunktion, „Die Sau rauslassen“
(damit sie nach engem Stallaufenthalt etwas
Auslauf hat und hinterher den Stall wieder leichter
erträgt).
• Oft viel Alkoholgenuss...
• „Der Fasching ist der größte Ehefeind. Doch bei
jetzt in der närrischen Zeit begangenen Ehesünden
kann man sich schon in das Scheidungsrecht
hinüberretten“ (Münchner Abendzeitung).
4. Bedenkliches an der Fastnacht
• Auszug aus einer Rottweiler Fasnetspredigt.
• Gotteslästerungen, Verdrehungen von Gottes
Wort.
• Kirchen-, Jesus-, Gotteswitze.
• „Wir kommen alle in den Himmel, weil wir so
brav sind“; „Wir sind auf Erden alle kleine
Sünderlein“; Schnaps, das war sein letztes
Wort, dann trugen ihn die Englein fort“.
4. Bedenkliches an der Fastnacht
• Pseudoreligiöse Rituale mit teilweise okkulten
Elementen („Im Namen des Herrn
Entechrist/Antichrist, der Fasnetstag
erstanden ist“.
• Manch Elferrat eröffnet die tollen Tage mit
Niederknien, Schwüren, Eiden, Versprechen
das oft mit „in Ewigkeit, Amen“ endet.
• Sogenannte „Gebet, Segnungen, Gelübde und
Taufen“ finden statt.
4. Bedenkliches an der Fastnacht
• „Wir geloben, der Sache der Jungteufel immer treu
zu dienen, Mann und Weib über die Fastnacht zu
vergessen, jederzeit dem Teufelsboss zur Verfügung
zu stehen, bei Tag- und Nachtstunden, auch
frühmorgens zum „Wagenbauen“ zu kommen.
• „Nur hereinspaziert in die Unterwelt! Monster,
schräge Vögel, Hexen, gefallene Engel und
Höllenhunde haben Vortritt. Auf jeden
Satansbraten wartet eine Überraschung“.
• Extremfälle: Schwarze Messen und satanische
Rituale (Tieropfer…)
Hexen der Hexenzunft Villingen
Hexentaufe 2016 Villingen
Hexentaufe 2016 Villingen
4. Bedenkliches an der Fastnacht
• Dennoch: Kaum einer, der sich als Hexe verkleidet ist
eine Hexe!
• Nicht überall wo Teufel draufsteht, ist Teufel drin!
• Keiner braucht Angst vor Fastnacht zu haben.
• Aber es ist nicht unbedenklich, wenn Kinder in
diesen Kreisen zuhause sind, denn wo Teufel und
Hexen verniedlicht werden, könnte man sich
irgendwann mal öffnen für die wirklich bösen
Mächte.
• Bieten wir unseren Kindern und Jugendlichen
bessere Alternativen!
5. Der Begriff „Narr“ in der Bibel
• Herr, wie sind deine Werke so groß! Deine
Gedanken sind sehr tief, ein Narr begreift sie nicht.
(Ps.92,6-7)
• Merkt doch auf, ihr Narren im Volk, wann wollt ihr
endlich klug werden? (Ps.94, 8)
• Als mein Geist erbittert war, da war ich ein Narr
und wusste nichts, ich war wie ein Tier vor dir.
(Ps.73,22)
5. Der Begriff „Narr“ in der Bibel
• Sie sind zu Narren geworden. Sie wussten, dass ein
Gott ist, und haben ihn nicht gepriesen als einen
Gott noch ihm gedankt. Da sie sich selbst für Weise
hielten, sind sie zu Narren geworden. (Röm.1,2122)
• Du Narr, was du säst, wird nicht lebendig, es sterbe
denn. (1.Kor.15,36)
• Ein Narr redet Narrheit, um ruchlos zu handeln
gegen Gott. (Jes.32,6)
5. Der Begriff „Narr“ in der Bibel
• Die Narren sprechen in ihrem Herzen: Es gibt
keinen Gott! Sie handeln verderblich und gräulich
verkehrt. (Ps.53,2)
• Narr ist nach Satan das schlimmste biblische
Schimpfwort. Bis in die Zeit der Aufklärung galt ein
Narr als Gottesleugner, nicht als komische Figur.
1. Was ist Fastnacht?
2. Wie entstand Fastnacht?
3. Erfreuliches an der Fastnacht
4. Bedenkliches an der Fastnacht
5. Der Begriff „Narr“ in der Bibel
Vielen Dank
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