Fahrt nach Strasbourg in das Europäische Parlament (Euroscola

Fahrt nach Strasbourg in das Europäische Parlament
(Euroscola 2013)
Während andere Schüler in den Oktoberferien mit ihren Eltern Urlaub machten,
begann für 27 Schüler und 4 Lehrer des Fachgymnasiums des
Berufsschulzentrums Nord in Wismar am Montag, pünktlich um 5 Uhr morgens,
die mehrstündige Busfahrt Richtung Strasbourg.
Die nächsten fünf Tage
sollten für die Schüler der
12. Jahrgangsstufe sehr
abenteuerlich
werden.
Allein der Anreisetag
brachte einen Besuch der
NATO-AWACS-Airbase,
nahe Köln, mit sich. Nach
einem
ausführlichen
Vortrag
über
die
Geschichte,
die
Einsatzschwerpunkte und
zukünftige Aufgaben der
Aufklärungsflugzeuge,
konnten alle Teilnehmer der Fahrt eine am Boden befindliche AWACS-Boeing
707 besichtigen.
Am darauf folgenden Tag ging es mit viel Neugier weiter zum „Eurocorps“ in
Strasbourg. Dort wurde die Gruppe vom
ranghöchsten deutschen Offizier des
Eurocorps, General Pfrengle, persönlich
begrüßt. In einem Vortrag erfuhren die
Schüler Interessantes über die Arbeit dieses
europäischen militärischen Großverbandes.
Die Besuche der militärischen Einheiten
ermöglichte der Jugendoffizier aus Rostock,
Kapitänleutnant Wendler.
Auch ein Museumsbesuch, die Besichtigung
des Strasbourger Münsters und eine
abendliche Stadtführung standen in dieser
aufregenden Woche auf dem Plan.
Bis dann am Donnerstag der Höhepunkt für
alle
bevorstand:
die
Veranstaltung
„Euroscola 2013“.
Im vergangenen
Schuljahr beteiligten sich die Schüler im
Politik- und Geschichtsunterricht unter der
Anleitung des Fachlehrers Herrn Schiemann
am Wettbewerb „Euroscola 2013“. Die Projektarbeiten in den Kategorien Print,
Website und Film wurden dem deutschen Büro des Europäischen Parlaments
zugesandt. Mit großer Freude erfuhren die Schüler kurz vor den Sommerferien,
dass sie den ausgeschriebenen Preis gewonnen hatten und die einzigen
deutschen Teilnehmer am 17.Oktober sein sollten.
450 Schüler aus 19 EU-Ländern trafen dort aufeinander und diskutierten
miteinander die verschiedensten politischen Themen, die im Unterricht
vorbereitet wurden. Gesprochen wurde auf Englisch oder Französisch.
Während die Schüler in ihren Arbeitsgruppen arbeiteten, mussten auch die
Lehrer beweisen, dass sie mit ihren ausländischen Kollegen zusammenarbeiten
können.
Lehrer und Schüler mussten u.a. Fragen in 25 Sprachen der EU beantworten.
„Der Tag im Europäischen Parlament hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, der
englischen Sprache mächtig zu sein und wie aufregend es sein kann, mit
Schülern aus verschiedenen Ländern zusammenzuarbeiten.“, so eine Schülerin.
Für alle Schüler und Lehrer eine Erfahrung, die sie so schnell nicht vergessen
werden.
Christin Gelhart/Jörn Schiemann