Febr. 2017 - Evangelische Kirchgemeinde St. Briccius

Gemeindeblatt
Evangelische Kirchengemeinde
www.st-briccius.de
St. Briccius und Immanuel
Februar 2017 bis
April 2017
Ach ja, „der neue Mensch“,
„die strahlende Epoche“,
„das goldene Zeitalter“ von all dem haben wir im
20. Jahrhundert zur Genüge gehört. So verkündeten
Hippies und Esoteriker spätestens seit dem Musical
„Hair“ ihr „New Age“, das
„neue Zeitalter“, wenn der
Wassermann regiert und im
Zeichen der Fische die
2.000jährige Epoche des
Christus abgelöst wird...
Dann wurde nach dem - leider scheinbaren - Überwinden des Ost-Welt-Konfliktes
sogar mit dicken Backen
das „Ende der Geschichte“
proklamiert.
Doch die Geschichte geht
weiter - nicht zuletzt ziemlich notvoll mit Kriegen, mit
neuen großen Konflikten
und Ängsten. Wir sind noch
längst nicht am „Punkt
Omega“ angekommen, wo sich alle Widersprüche in Wohlgefallen
auflösen und eine Höherentwicklung nicht mehr nötig ist.
Der biblische Glaube hat eine konträre Blickrichtung. Er sieht nicht
auf technische Bilanzen oder imposante ideologische Konstruktionen. Mit den Texten der Bibel wird immer wieder auf das Innenleben
der Menschen geschaut und das in meist pessimistischer Bilanz:
Die Verbindung zum Ursprung, zum Sinn, zum Vater des Lebens
wird eher schwächer als besser. Die Sünde frisst sich wie eine Epidemie immer weiter in viele Gebiete unseres Daseins. Die allgemeine Immunschwäche gegenüber dem vielfältig getarnten und geschönten Bösen bleibt der Normalfall.
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Doch dann gibt es noch den anderen Grundton: Erneuerung, grundsätzliche Wende vom Programmiertsein auf Tod und Fluch hin zu
Leben und Segen! Der Prophet Hesekiel ist dabei eine der stärksten
Stimmen, die bereits im Alten Testament Bilder für Neubelebung und
Auferstehung an uns herantragen. So vor allem auch in der relativ
bekannten „Totenfeld-Vision“ aus dem Kapitel 37.
Ein Kapitel zuvor kündigt Gott durch den Propheten eine Erneuerung von Herz und Geist an, eine Verwandlung von versteinertem zu
weichem-menschlichen Dasein. Welch große Ansage! Der Herr
selbst ergreift die Initiative, weil Menschen mit ihren eigenen Rettungs-Programmen sich immer wieder verrennen und etwas vormachen, da sie sich nicht am eigenen Schopf aus dem Schlamassel
ziehen können.
Obgleich der Text an Israel gerichtet ist, lesen Christen die Sätze
von der heilsamen Initiative Gottes auch gern für sich - konkretisiert
durch das, was Jesus für uns getan hat, und weil Christen immer
wieder darüber staunen - wir dürfen dabei besonders an Martin Luther denken -, dass jene Erneuerung ein Geschenk ist, ja, als Gnade
entdeckt werden darf.
Es gehört zu den wichtigsten Erfahrungen in Gemeinde und Seelsorge, wenn es tatsächlich geschieht: Menschen legen ihre Blockaden und Versteinerungen, ihre Panzer und seelischen Sklerosen ab
und atmen neu - weil sie von Gottes Geist von Grund auf neue Lebensqualität bekommen. Dass dies in unserer Gemeinde ein Thema
bleibt und von Frauen, Männern, Kindern erfahren wird - davon träume ich.
Ein gesegnetes Jahr 2017 wünscht
Ihr Pfarrer Christfried Kulosa
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Regelmäßige Gemeindeveranstaltungen
Kleinkind-Kreis
Jeden 2. und 4. Dienstag im Monat, also am 14.02., 28.02., 14.03.,
28.03. und 25.04. jeweils von 15:30 - 17:00 Uhr im Gemeindehaus,
nicht in den Ferien!
Flohmarkt wird am 18.03. von 10:00 - 13:00 Uhr sein!
Kinderkreis
Montags: 15:30 - 16:30 Uhr,
im Gemeindehaus, nicht in den Ferien!
Ansprechpartnerin ist Gemeindepädagogin
Sabrina Weber.
Vorkonfirmanden und Konfirmanden:
Montags: 17:00 - 18:00 Uhr, im Gemeindehaus.
Junge Gemeinde Magdeburg- Ost BRINITY!
Freitags: normalerweise 19 Uhr im Konfi- & Jugendraum im Gemeindehaus
Ansprechpartner: Friedemann Wienß, Instagram: brinity_ev.jugend
Seniorenkreis:
Jeden 3. Dienstag im Monat, also am 21.02., 21.03. und am 18.04.,
jeweils um 14:30 Uhr, gewöhnlich im Gemeindehaus. Die Themen
entnehmen Sie bitte dem gelben Extra-Veranstaltungsprogramm für
Senioren; dieses liegt jeweils aktuell aus.
An jedem 1. Dienstag im Monat wird ab 14:30 Uhr ein Spielenachmittag angeboten.
Besuchsdienst:
Die nächste Quartals-Absprache ist am 22.03.2017 um 11:00 Uhr im
Gemeindehaus.
Hauskreis:
Am 2. Donnerstag im Monat, also am 09.02. und am 09.03. jeweils
um 19:00 Uhr, der Ort wechselt nach Absprache.
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Kreativkreis
Dienstags:
Chor:
Mittwochs:
Singekreis:
Mittwochs:
9:30 - 11:00 Uhr - nicht in den Schulferien.
19:00 Uhr im Gemeindehaus nach Ankündigung. Ansprechpartner: Herr Musil.
19:00 Uhr im Gemeindehaus, außer, wenn
Chorproben sind. Ansprechpartnerin: Frau Leidig.
Gesprächskreis:
28.02. 19:30 Uhr „ Die Reise Katharinas von Zerbst nach
St. Petersburg“, ein
Lichtbildvortrag von
und mit Joachim
Krenzke
28.03. 19:30 Uhr „ Aufregend Neues
in der Lutherbibel - die
Apokryphen“
Referieren wird Professor Harald Schultze
25.04. 19:30 Uhr „ Entweder Luther oder Zwingli - warum Charakter in der Religion wichtiger ist als Bekenntnis“
Diskussion zu einem Vortrag von Hans Conrad
Zander, mit Ehepaar Musil und Probst i. R. Hannes
Urmoneit
„Cracau Citz“: Treffen junger Pfadfinder
Gruppenstunden:
wöchentlich, außer in den Ferien
„Störche“ (ab 1. Klasse):
Dienstag
„Wölfe“ (10 - 12 Jahre):
Donnerstag
„Blackbirds“ (ab 13 Jahre): Montag
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16:00 - 18:00 Uhr
16:00 - 18:00 Uhr
16:30 - 18:30 Uhr
Persönliches aus der Gemeinde:
Allen Geburtstagskindern und Jubilaren,
die im Februar, März und April
ihren Ehrentag feiern,
gratulieren wir herzlich,
wünschen Gottes Segen und
Gesundheit!
In unserer Gemeinde getauft wurden:
Richard Hollmann am 13.11.2016
Henry Ellert
am 06.01.2017
Getraut wurden in unserer Gemeinde:
Winfried Pintsch und Birgit, geb. Günther, am
28.10.2016
Verstorben sind und kirchlich bestattet wurden aus
unserer Gemeinde:
Irmgard Kieper
im Alter von 94 Jahren
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Ein kleiner Rückblick
Auch wenn schon Frühlingsgedanken von uns Besitz ergreifen, soll
doch ein kleiner Rückblick an unseren
Adventsnachmittag 2016 erinnern.
Wieder einmal verlebten alle Besucher ein paar nette und besinnliche Stunden an den festlich geschmückten Tischen.
Der Chor der Gemeinde unter Leitung von Herrn Musil erfreute wieder die Herzen aller Anwesenden mit seinem Gesang.
Auch das gemeinsame Singen bereitete allen viel Spaß und stimmte
auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein.
Pfr. Kulosa bedankte sich bei einigen ehrenamtlichen Helfern mit ein
paar herzlichen Worten und dem Überreichen einer kleinen Papierkrippe zum Basteln.
Der Kreativkreis der Gemeinde bot sehr zur Freude die selber gebastelten schönen Produkte zum Kauf an. Diesmal steuerten auch
die Schwestern der Pfeifferschen Stiftungen einige selbst hergestellte Dinge für den Basar bei. Für diese nette Geste ein ganz herzliches Dankeschön!
Den Erlös von insgesamt 500 Euro stellt der Kreativkreis für die Anschaffung von neuen Vorhängen im Davidshaus zur Verfügung.
Hiermit sei allen Käufern und auch den Spendern auf das herzlichste gedankt, die dazu beitrugen, dass diese stolze Summe zusammen gekommen ist.
Karin Braune
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Musik in St. Briccius
Unsere Gemeinde St. Briccius und die Musik bedingen einander. So
erklang am Ewigkeitssonntag im Gottesdienst aus gegebenem Anlass besinnliche Gambenmusik, dargeboten von Dorothee und
Bernd Musil.
Am 1. Advent musizierten Frau Dr. Vogler und das Ehepaar Musil
u.a. von Michael Praetorius „Wie schön leuchtet der Morgenstern“
mit Flöte und Gamben.
Unser Chor sang zur Adventsfeier der Gemeinde und sorgte so für
ein wenig Unterhaltung, und wie immer zur 2. Christvesper.
Am 4. Advent war im Gottesdienst unsere Kirche vom Trompetenund Orgelklang erfüllt. Jens Kubutat und Stefan Schluricke erfreuten
die Gemeinde mit ihrem vorzüglichen Spiel.
Am 2. Weihnachts-Feiertag war traditionell wieder ein musikalischer
Gottesdienst. Roland Fenes, bekannt von den Bühnen der Stadt,
sang, einfühlsam von Frank Müller an der Orgel begleitet, die beiden
Weihnachtsweisen „Oh Jesulein Süß“ und „Ich steh an deiner Krippen hier“.
So können wir getrost voller Freude auf ein neues musikalisches
Jahr in St. Briccius hoffen.
Bernd Musil
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„Wir sind auf dem Weg mit dem Friedenslicht!“
Pfadfinder verteilen das Friedenslicht in Magdeburg
Bis ins Stadion zum 1. Weihnachtssingen des FCM hat es diesmal
das Friedenslicht aus Bethlehem geschafft. Dabei hatten wir das gar
nicht so geplant.
Die Flamme wurde aus Bethlehem bis nach Deutschland und dann
über die Huysburg nach Magdeburg gebracht. Hier haben u. a. wir
Pfadfinder von den Cracau Citz das Licht in der Woche vor dem 4.
Advent verteilt.
Den Startpunkt setzten unsere jüngeren Pfadfinder, die Störche, und
machten an unterschiedlichen Stationen in Cracau Halt. Die Älteren,
unsere Wölfe, waren in weiterem Radius unterwegs, übergaben das
Licht zuerst im Kreiskirchenamt, dann auf der Kinderstation der Universitätsklinik und schließlich den Senioren im Bischof-WeskammHeim. Für die Wölfe war die Fahrt durch die Stadt ein kleines Abenteuer. Und beide Gruppen haben erlebt, wie sich Menschen immer
wieder über dieses zarte Symbol des Friedens freuten.
Auch im Fußballstadion setzte das Licht ein Zeichen für den Frieden
und erinnerte in einer Schweigeminute für die Opfer des Berliner Attentates daran, dass wir auf eine andere, friedlichere Welt hoffen.
Im Namen der
Cracau Citz
Susanne Entschel
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Von der ChurchNight ins Reformationsjahr
Gemeinsam mit anderen Jugendgruppen aus dem Großraum Magdeburg feierten wir am 30. Oktober die ChurchNight in der Trinitatisgemeinde. Die starke Band hatte uns nicht nur ins Lob Gottes geleitet. Sie hatte auch extra ein Lied gedichtet. Darin wurde auf die Fragen hingewiesen, die das Potential haben, die Christenheit zu teilen,
und demgegenüber ermutigt, uns für Einheit zu entscheiden und unter Christus zu vereinen. In der Predigt gab uns DJ Peppi Anregungen aus der Bibel, was es heißt, wie ein Jünger Jesus zu vertrauen
und zu folgen.
Anschließend konnte jeder nach eigenem Interesse interaktive Stationen durchlaufen, Vorbilds-Jünger kennenlernen und sich selbst in
die Zwölferschar „einreihen“.
Dass nach dem Essen dann der Verkündiger tatsächlich noch elektronische Musik mit christlicher Botschaft auflegte und jeder auf seinem Kopfhörer bei der SilentDisco zwischen zwei DJs wechseln
konnte, begeisterte gewaltig, der Ruf nach der nächsten ChurchNight und SilentDisco wurde laut. So wies uns dieser Abend hinein
in das Jubiläum der Reformation, die uns ermutigt, nicht zuerst
(auch bewährte) Traditionen, sondern Gott und sein lebendiges Wort
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als Maßstab zu nehmen und so auch mit unterschiedlichen Konfessionen Einheit in Christus zu finden. Weiter freuen wir uns auch besonders auf den Kirchentag auf dem Weg in Magdeburg und das Jugendprogramm im Stadtpark am 25.-27. Mai.
Euer Brinity-Team
Rückblick: Neujahrsfreizeit
Zu Beginn des Jahres zogen wir als Jugend ins Gemeindehaus ein.
Nach dem vielen Sitzen während der Festtage tat die Bewegung
beim „capture the flag“ besonders gut.
Anschließend bereiteten wir das Drei-Gänge-Menü für das Krimidinner vor. Begleitet vom Schnippeln, Kochen und Braten verbreitete
sich ein leckerer Duft im Gemeindehaus. Nun zog sich jeder zurück
für die Vorbereitung seiner Rolle beim Krimidinner.
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Mit eingeprägtem Geheimwissen und in passender Montur aßen wir
die Gänge und versuchten den Krimi zu lösen, in welchem wir uns
befanden. Das Ende sorgte für Überraschungen, gab uns aber auch
wieder für unsere wirkliche Persönlichkeit frei. So blickten wir unter
dem Stichwort „Vertrauens-Highlights und Ent-Täuschungen“ auf
das vergangene Jahr zurück. Weiter merkten wir im Blick nach vorn,
wo uns Gott ermutigt, das Neue Jahr auf ihm aufzubauen.
Nach der Nachtandacht in der kerzen-erhellten Kirche, dem entspanntem Tagesausklingen und der Nacht ging die Kurzfreizeit mit
unserem Brunch schon dem Abschluss entgegen.
Für uns, für die leider Verhinderten und alle weiteren Interessierten
soll es nicht erst bei der nächsten Neujahrsfreizeit mit Krimidinner
und schöner Gemeinschaft weitergehen. Weitere Infos gibt’s jetzt
auch auf Instagram brinity_ev.jugend. Neben den Flyern in der Gemeinde gibt es auch dort Anmeldungen zur Kanutour (9.-11. Juni).
Euer Brinity-Team
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Rückblick und Ausblick: Aktionen Brini-Teens
Um den Interessen der Teenies in den Gemeinden besser entsprechen zu können, wurde mit den Brini-Teens ein Angebot geschaffen,
das etwa monatlich starke Aktionen für Teenies ab der weiterführenden Schule beinhaltet. Neben Kochen, Radtouren, Kanutouren und
Spielzeit kamen wir zum Mannschaftswettkampf „capture the flag“
zusammen. Statt Abschlagen nutzen wir Schaumstoffpfeile, mit denen jedes Team gut zusammenarbeiten musste.
Es war schön, wie die Teenies die Spannung zwischen engagiertem
Wettstreit und freundlichem Spiel lebten.
Manch einem Fußballspiel würde man das wünschen.
Als nächste Termine haben wir Sa. 18.02.; Mi 15.03. und Mi 05.04.
geplant: Alle aktuellen Infos gibt es in der Gemeinde oder
https://www.facebook.com/brini-teens.
Eure Brini-Teens
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So.,
05.02.,
letzter n. Epiphanias, 10:00 Uhr
So.,
12.02.,
Septuagesimä,
10:00 Uhr
So.,
19.02.,
Sexagesimä,
10:00 Uhr
So.,
26.02.,
Estomihi,
10:00 Uhr
Fr.,
03.03.,
So.,
05.03.,
Invocavit,
10:00 Uhr
So.,
12.03.,
Reminiscere,
10:00 Uhr
So.,
19.03.,
Okuli,
10:00 Uhr
So.,
26.03.,
Lätare,
10:00 Uhr
So.,
02.04.,
Judika,
10:00 Uhr
So.,
09.04.,
Palmarum,
10:00 Uhr
Fr.,
14.04.,
Karfreitag,
10:00 Uhr
So.,
16.04.,
Ostersonntag,
10:00 Uhr
So.,
23.04.,
Quasimodogeniti,
10:00 Uhr
So.,
30.04.,
Misericordias Domini, 10:00 Uhr
18:00 Uhr
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S. Weber
Familienkirche
H. Bartosch
Abendmahls-Gottesdienst
C. Kulosa
gemeinsamer Abendmahls-Gottesdienst
in Trinitatis
C. Kulosa
Gottesdienst
C. Lähnemann und Team - Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag im Gemeindehaus
S. Weber
Familienkirche
C. Radbruch
Gottesdienst
C. Kulosa
gemeinsamer Gottesdienst
O. Rössig
Gottesdienst
S. Entschel
Gottesdienst
in der Samariterkirche
S. Weber
Familienkirche, parallel:
gemeinsamer Schausteller-Gottesdienst zur
Frühjahrsmesse am Autoscooter auf dem Werder
C. Kulosa
Abendmahls-Gottesdienst
S. Entschel
Festgottesdienst
H. Urmoneit
Gottesdienst
S. Weber
Familienkirche,
parallel in Wittenberg Ordinationsgottesdienst
von S. Entschel
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Einladung: Kinderkirchentag
Am Montag, 06.02. von
9:00-15:00 Uhr werden
alle Kinder von 6-12
Jahren zum stadtweiten
Kinderkirchentag eingeladen.
Das Thema lautet: „Wie
schön, dass du geboren
bist.“ Der Kinderkirchentag findet in der Markusgemeinde, Heinrich-Zille
-Str. 4 statt.
Anmeldungen und Absprachen wegen der Fahrtangebote und
-anfragen an Sabrina Weber.
Einladung: Weltgebetstag
Das nächste Schwerpunktland des Weltgebetstags sind die Philippinen. Wir laden alle Interessierten ganz herzlich ein zum ökumenischen Gottesdienst mit anschließendem Beisammensein und
Schmaus am 03.03.2017 um 18:00 Uhr ins Gemeindehaus!
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Einladung: Jugendkreuzweg
Am 7. April machen sich wieder Magdeburger Jugendliche auf einen
besonderen Weg: Den ökumenischen Jugendkreuzweg 2017. Los
geht es um 17 Uhr in den Gang voller Eindrücke an einem noch bekannt zu gebenden Ort. Dieses Jahr wird neben Texten und Liedern
auch gesprayte StreetArt dabei sein. Weitere Informationen im Gemeindebüro.
Eure Ev. Jugend Magdeburg
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Time to say goodbye?
2 ½ Jahre „Machdeburch“ und
was daraus geworden ist.
Ist das schon wieder so lange
her?
So lange her, dass ich zum ersten Mal heimlich vor der großen Feier zu „850 Jahren Kirche in Cracau“ in die zufällig offene St. Briccius-Kirche lugte,
während auf der Empore eine
Geige ihren Einsatz probte? Oder hörte ich damals in meiner
Ahnungslosigkeit doch schon
zum ersten Mal die Musil‘sche
Gambe klingen? Ich weiß nur,
ich war hin und weg von dieser
schönen Kirche.
So lange her, dass ich meinen
allerersten Vikariats-Gottesdienst halten durfte? Familiengottesdienst am ersten Advent. Jetzt, wo die Vikarin da war, durfte sie in
der Predigt auch gleich alles kombinieren und passend machen,
was ging. Bitte nicht über 10 Minuten, möglichst familienfreundlich,
Thema „Immer der Nase nach“ zu Düften und die Heiligen Drei Könige sollten darin auch noch vorkommen.
Seitdem habe ich einige Gottesdienste halten dürfen in dieser wunderbaren, kleinen Kirche. Ich bin dankbar für alle positiven und ermutigenden Worte, schönen Rückmeldungen und auch für jedes direkte Wort für manches noch nicht ganz so Gelungene. Ich habe in
den letzten zwei Jahren dazugelernt und bin dankbar, dass viele Ihrer Tipps und Anregungen mich weiter durch meinen Berufsalltag
begleiten werden. Ich denke, sie waren nicht umsonst. Nur Mut, dies
weiterhin zu tun!
Ich bin auch dankbar, dass ich an allen Ecken und Enden auf so viele engagierte Gemeindeglieder gestoßen bin, die ihre Zeit und ihr
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Herzblut in die Arbeit dieser Gemeinde investieren. Zu meinen Lieblingsveranstaltungen zählten diejenigen, bei denen ich zahlreiche
kreative Kleinigkeiten erwerben konnte, um sie danach begeistert
mit Verweis auf unseren Kreativkreis weiter zu verschenken. Ich war
fasziniert davon, wo um alles in der Welt Herr Musil schon wieder
diese neuen musikalischen Ideen her hatte, um ein weiteres Gemeindeereignis mitzugestalten.
Wie kann man so beharrlich Mietverträge und Pachtangelegenheiten verhandeln und Finanzpläne so hochmotiviert verstehen, wie es
unser GKR im rastlosen Versammlungsturnus tut? Und wie häufig
der Redaktionskreis über wieder einmal nicht eingehaltene Fristen
seufzen musste, in diese Wunde streue ich jetzt lieber kein Salz.
Dass die Mühen nicht vergeblich waren, sieht man wieder an dieser
wunderbaren Ausgabe des Gemeindebriefs. Dies sind nur einige der
vielen Dinge, die unsere Gemeinde reich machen.
Es wäre noch vieles weitere zu nennen (Krabbel-, Gesprächs-, Singekreis, Weltgebetstage, eine immer zugewandte Sekretärin, eine
Reinigungskraft, die mehr tut als „nur“ das und deren Name zur Arbeit wie die Faust aufs Auge passt usw. usf.).
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Ich konnte durch die Kombination mit Vikariatskursen u.v.m. leider
nicht überall einmal dabei sein. Aber ich habe vieles wahrgenommen und werde auch das auf meinen weiteren Weg mitnehmen können.
Auch wenn ich am 29. Januar nun schon offiziell in der St. BricciusKirche verabschiedet wurde, ist meine Zeit in Magdeburg nun doch
noch nicht ganz zu Ende. Nach zweimonatiger Unterbrechung für
die Seelsorgeausbildung werde ich im April noch einige wenige Gottesdienste übernehmen, um dann meiner Ordination entgegen zu
fiebern.
Ich würde mich sehr freuen, einige von Ihnen am 30. April in der
Schlosskirche in Wittenberg beim Ordinationsgottesdienst zu sehen.
Um das möglich zu machen, haben sich die beiden ostelbischen
Gemeinden entschlossen, an diesem Tag eine Gemeindefahrt anzubieten. Anschließend an den Gottesdienst wird es nach dem Mittagessen noch ein kulturelles Programm geben. Möglicherweise werden wir uns das Panorama „Luther
1517“ anschauen. Genauere Informationen werden rechtzeitig bekannt gegeben. Und Wittenberg ist 2017 allemal eine Reise wert!
Für ihren weiteren Weg wünsche ich
der Gemeinde und ihren Mitgliedern
Gottes Segen und alles Gute. Bei allem Schaffen und Tun ist es letztlich
unser himmlischer Vater, der den Segen für seine Gemeinde gibt, für all
ihr Wirken und Ergehen. Ich bin sehr
dankbar, dass ich ein Stück dieses
gesegneten Weges mit Ihnen allen
gehen durfte. Und vielleicht sieht man
sich hier und dort doch auch einmal
wieder.
Ihre Vikarin Susanne Entschel
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2017 in aller Munde:
die Reformation
Sie war ein epochales Ereignis, denn
sie veränderte die gesellschaftliche
und staatliche Entwicklung hierzulande dauerhaft. Der Mann, mit dem diese Entwicklung verbunden wird,
Martin Luther, war vor allem eins:
unbequem.
Am 31. Oktober 2017 jährt sich zum
500. Mal die Veröffentlichung der 95
Thesen, die Martin Luther, der Überlieferung nach, an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg schlug.
Der „Thesenanschlag“ von Wittenberg
markierte den Beginn der Reformation. Mit seiner Kritik an der römischkatholischen Kirche, am Ablasshandel
und an der päpstlichen Prachtentfaltung setzte Martin Luther nicht nur der
geistlichen Macht Grenzen, sondern
auch der weltlichen.
Neben den Reformen im Kirchen-, Schul- und Sozialwesen gilt die
Bibelübersetzung als Hauptwerk des deutschen Reformators.
Wenn wir in diesen Tagen das Reformationsjubiläum begehen, ist
dies nicht nur ein kirchliches Ereignis. Gerade weil die Reformation
weitreichende theologische, kulturelle und politische Folgen hatte,
die bis heute über die Grenzen Deutschlands und Europas hinauswirken, ist das Reformationsjubiläum auch ein Ereignis mit außenpolitischer Dimension. In einer Welt, die angesichts von Krisen, Konflikten und, besonders dramatisch, von Terror aus den Fugen zu geraten scheint, lohnt es sich, die auch mit der Reformation verbundenen Fragen nach Religion und Ordnung, Glaube und Frieden stärker
in den Blick zu nehmen.
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Bekannt aus seinem privaten Leben ist, dass Martin Luther am 13.
Juni 1525 die ehemalige Nonne Katharina von Bora heiratete. Mit
den sechs eigenen Kindern, Verwandten, Angestellten und Studenten lebte das Ehepaar im ehemaligen Schwarzen Kloster in Wittenberg. Seine letzte Reise führte Martin Luther 1546 zurück in seine
Geburtsstadt, um Erbstreitigkeiten der Mansfelder Grafen zu beenden. Am 18. Februar starb der Reformator in Eisleben und wurde
drei Tage später in der Wittenberger Schlosskirche beigesetzt.
Die
Lutherrose
Genau genommen feiern wir 2017 nicht 500 Jahre Reformation,
sondern seit 500 Jahren Reformation!
Karin Braune
P.S. In diesem Zusammenhang wollen wir unbedingt auf den Kirchentag auf dem Weg hinweisen, der über Himmelfahrt auch in
Magdeburg stattfindet! Dafür werden auch noch Helfer in den Unterkünften und zur Verpflegung der Kirchentagsbesucher gesucht Kontakte stellt das Gemeindebüro gerne her.
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Aufruf: Unterstützung bei der „Offenen Kirche“
Wie schon seit vielen Jahren möchten wir gerne wieder von Juni bis
zum „Tag des offenen Denkmals“ im September die Türen unserer
Kirche am Sonntagnachmittag öffnen für alle, die sich über die
Schwelle wagen.
Wir freuen uns sehr, wenn auch Sie uns dabei helfen und uns einen
sonntäglichen Nachmittag schenken möchten. Wir brauchen Sie!
Ein Vorbereitungstreffen dazu wird Ende April oder Anfang Mai stattfinden, der Termin wird rechtzeitig allen Interessierten bekannt gegeben. Wenn Sie unterstützend dabei sein wollen und im letzten Jahr
noch nicht mit dabei waren, melden Sie sich bitte im Gemeindebüro
und hinterlassen dort Ihre Kontaktdaten. Wir freuen uns auf Sie.
Für das Team der Offenen Kirche: Marianne Leidig
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Gedanken zu Ostern
An Ostern feiern wir die Auferstehung Jesu und damit
Christus als Sieger über
Sünde und Tod. Die ersten
Christen erinnerten sich jeden Sonntag an die Auferstehung, also an dem Tag
der Woche, an dem die
Frauen das leere Grab entdeckten. In Anlehnung an das jüdische
Passafest wurde im Laufe der Jahrhunderte eine jährliche Feier daraus.
Mit dem Osterfest verbindet sich heute ein reiches Brauchtum, das
zum Teil auch mit der erwachenden Natur im Frühling zusammenhängt: bunt gefärbte Eier, Osterlämmer aus Teig und Schokoladenhasen. Ursprünglich hatten alle diese Dinge aber auch eine tiefere
symbolische Beziehung zum Auferstehungsfest:
Das Osterlamm erinnert an das Passalamm und ist ein Symbol für
Christus. Für den Evangelisten Johannes ist er das wahre Passalamm, das den Tod und die Sünde überwunden hat (Johannes 1,29).
Das Ei ist ein uraltes Symbol des Frühlings und des erwachenden
Lebens. Die frühe Christenheit sah im Ei ein Bild der Schöpfung und
zugleich des Grabes Christi: Wie die Eierschale aufbricht, so zerbricht Jesus durch seine Auferstehung das Gefängnis des Todes.
Die wahre Bedeutung von Ostern hat der Herr uns gezeigt:
Liebe, Hoffnung und Vergebung!
Ich wünsche Ihnen/Euch ein frühlingsgrünes Osterfest, sonnige Tage und Gottes reichen Segen.
Karin Braune
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Wahre Ostern
Wie wichtig muss Dir Liebe sein,
dass Du das Kreuz getragen hast,
für uns, die Menschen, ganz allein,
mit dieser sündenschweren Last.
Um die Menschheit zu erlösen,
bist Du nach Golgatha gegangen,
dort abzusagen allem Bösen,
um neu mit Liebe anzufangen.
Wie wichtig muss der Mensch Dir sein,
dass Du für ihn gestorben bist,
den Weg geebnet hast, für ihn allein,
damit er leben kann – als Christ.
Wie wichtig war doch dieser Anfang,
der einst begann mit Deinem Tod,
und die Auferstehung, Gott hab Dank,
sie begrub der Menschheit Not.
Zu großem Dank sind wir verpflichtet,
ständig, bis in alle Ewigkeit,
zu Ostern wird im Land berichtet,
Jesu Christ, von Deiner Herrlichkeit.
(Horst Rehmann)
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Aus dem Gemeindekirchenrat
Liebe Gemeindeglieder,
von Herzen Danke!
… möchten wir heute einmal sagen:
Einer der vielen Ehrenamtlichen, die
dafür sorgen, dass unser Gemeindeleben so aktiv, und GottesdienstFeiern in unserer Gemeinde oft etwas ganz Besonderes sind.
Unsere Kirchengemeinde schenkt jedem Täufling eine Taufkerze, die
natürlich schön verziert ist. Seit über zehn Jahren hat
Inge Vibrans dabei ihre Hände im Spiel und schon
über fünfzig Täuflingen eine ganz individuelle Kerze mit
den christlichen Symbolen Kreuz, Fisch und Regenbogen, dem Vornamen und dem Taufdatum kreiert. Sie
hofft, dass die Eltern sie immer am Tauftag des Kindes
entzünden und dem Kind von seiner Taufe erzählen.
Auch die Osterkerze, die Weltgebetstagskerze, die Kindergottesdienstkerze, einige Hochzeits- und Konfirmationskerzen stammen aus ihrer Kerzenwerkstatt.
Vielen Dank für das Licht und die Farbe, die Sie, liebe Frau Vibrans,
so in unsere Gemeinde bringen!
Für den GKR:
Detlef Schulze
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Hinweis für Bauwillige
Unsere Kirchengemeinde beabsichtigt,
ein für die Errichtung eines Einfamilienhauses
geeignetes Grundstück zu vergeben.
Das Grundstück ist ca. 2300m² groß
und befindet im Stadtteil Berliner Chaussee
(An der Lake 44; Flur 722, Flurstück 160).
Das Grundstück wird zur Erbpacht angeboten.
Interessenten wenden sich bitte bis zum 15.02.2017 an Frau Hirt
(Kreiskirchenamt Magdeburg; Telefon 5346 264).
Für den GKR: Detlef Schulze
IMPRESSUM
Das Gemeindeblatt der Evangelischen St. Briccius und Immanuel Gemeinde zu Magdeburg-Cracau
erscheint in regelmäßigen Abständen und liegt zum Gottesdienst und im Gemeindehaus aus.
Auflage: i.d.R. 250 Exemplare
Redaktionsgruppe:
C. Kulosa, K. Braune, H. Bauer, S. Ratzenberger, M. Leidig, B. Musil, S. Entschel
Quellen: Zeitschrift „Gemeindebrief“ - Magazin für Öffentlichkeitsarbeit, Fotos teils aus Datenbanken
gemeinfreier Fotos
Hrsg.: Ev. St. Briccius und Immanuel Gemeinde;
Babelsberger Str. 2; 39114 Magdeburg
Druck: Uni- Copy Shop U. Hillendahl, Magdeburg
Die Druckkosten für einen Gemeindebrief betragen 1,00 Euro, Spenden sind willkommen!
Das Recht auf Kürzung/Überarbeitung eingesandter Beiträge behält sich die Redaktionsgruppe vor.
Veröffentlichte Beiträge geben nicht immer die Meinung der Redaktion wieder.
Redaktionsschluss für die Ausgabe Mai 2017 bis Juli 2017 ist der 04.04.2017.
Die nächste Ausgabe erscheint voraussichtlich am 23.04.2017.
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Adressen, Telefonnummern
Sprechzeiten Büro: Frau Ratzenberger
Montag
14:00 - 18:00 Uhr
Di. + Do. + Fr.
09:00 - 11:00 Uhr
Sprechzeiten Pfarrer Chr. Kulosa
Montag
15:00 - 17:00 Uhr
Freitag
10:00 - 12:00 Uhr
sowie weitere Sprechzeiten bei Bedarf und
nach Vereinbarung
Gemeindehaus:
Babelsberger Str. 2
39114 Magdeburg
Tel.:
E-Mail:
Homepage:
03 91 85 77 16
[email protected]
www.st-briccius.de
Tel.: Büro Briccius 03 91 5 03 90 06
Tel.: Büro Trinitatis 03 91 8 11 00 50
E-Mail:
[email protected]
Hausmeister /
Leiter Pfadfinder
Herr Rulf
Mobil: 01 76 39 12 75 21
Gemeindepädagogin Sabrina Weber:
Tel.:
03 91 24 20 12 55
E-Mail: Gemeindepaedagogin_
[email protected]
Hauskreis / Kreativkreis
Frau Reichmann Tel.: 03 91 8 11 54 74
Jugendleiter Friedemann Wienß
Tel.: 01 76 43 89 31 56
E-Mail: [email protected]
Kontonummer für allgemeine Spenden:
Ev. Kirchenkreisverband Magdeburg
IBAN:
DE69 3506 0190 1562 3080 20
BIC
GENODED1DKD
Bank für Kirche u. Diakonie eG- KD- Bank
Dortmund
Kennwort: RT 03
Gemeindebeitrag:
Ev. Kirchenkreisverband Magdeburg
IBAN:
DE93 3506 0190 1552 2990 31
BIC
GENODED1DKD
Bank für Kirche u. Diakonie eG-KD-Bank
Dortmund
Kennwort: RT 03
Krankenhausseelsorge in Magdeburg
Universitätsklinikum/Univ.-Frauenklinik:
Einwahl: 03 91 67- (Zentrale: -01)
(evang.) Pfrn. Maria Schulze: -1 31 42;
Pfr. Stephan Bernstein: -1 42 20
(kath.) Seelsorgerin Barbara Haas: -1 40 16
Klinikum Magdeburg gGmbH:
Einwahl: 0391/791- (Zentrale: -0)
(kath.) Herr Matthias Marcinkowski: -2079
Pfeiffersche Stiftungen:
Einwahl: 03 91 85 05- (Zentrale: -0)
(evang.) Pfr. Hans Bartosch: -1 16
(Krankenhausseelsorge / Hospiz/
Behindertenhilfe)
Christiane Illmann -1 38 (Altenheime/Geriatrie)
Klinik St. Marienstift:
Einwahl: 0391/7262- (Zentrale: -7)
(kath.) Sr. M. Rafaela Fischbach -067
Telefonseelsorge Magdeburg:
(rund um die Uhr, anonym, vertraulich und gebührenfrei)
0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222
23.01.2017
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