Zweite bleibt zu Hause verlustpunktfrei

Zweite bleibt zu Hause verlustpunktfrei
Am vergangenen Samstag war der bis dato ungeschlagene Tabellenführer in der
Kreissporthalle zu Gast. Die Vorzeichen standen nicht gut, so fehlten u.a. alle drei
Linkshänder und auch Linksaußen Timo meldete sich kurzfristig ab. Improvisieren
war also angesagt und die Jungs machten ihre Sache auf teils ungewohnten
Positionen hervorragend.
Das Spiel begann etwas zerfahren, man führte zwar schnell 3-1, doch einige
Abstimmungsprobleme luden die Nagolder zu einfachen Toren ein, wodurch sie
durch einen 5-0 Lauf in der 13. Minute mit 6-3 in Führung gingen. Dann fand sich
Heimmannschaft so langsam und es entwickelte sich ein gutes Spiel. Beide
Mannschaften schenkten sich nichts und in der 20. Minute konnte die Zweite wieder
ausgleichen (9-9). Bis zur Pause konnte man auf 15-13 erhöhen und in der Kabine
waren sich alle einig, dass dies unnötig eng war und man den Gegner eigentlich
besser im Griff hatte als es der Halbzeitstand aussagte. So startete man in der
zweiten Halbzeit nach kurzer Unkonzentriertheit einen Lauf und führte in der 56.
Minute mit 30-23. Diese deutliche Führung entwickelte sich, wie in vielen Spielen
zuvor,
haupsächlich
während
einer
Manndeckung
gegen
einen
unserer
Rückraumspieler. Im Gefühl des sicheren und überlegenen Sieges kam es dann
allerdings zu vielen Unachtsamkeiten und Torhüter Jonathan musste sich in seinem
ersten
Spiel
öfter
auszeichnen
als
allen
lieb
war.
Nagold
konnte
noch
Ergebniskosmetik betreiben und am Ende stand ein viel zu knappes 30-28 auf der
Anzeigetafel. Die "Zweite" bleibt somit zu Hause verlustpunktfrei und Nagold
kassierte die erste Saisonniederlage.
Hervorzuheben sind an dieser Stelle Chris und Linus, die auf der ungewohnten
Rechtsaußenpositionen ein super Spiel ablieferten. Linus, der erst in seinem ersten
A-Jugend Jahr ist, zeigte dabei keine Angst und erzielte in seinem ersten Herrenspiel
sogar gleich seinen ersten Treffer.
Kommenden Samstag steht das schwere Auswärtsspiel beim SV Magstadt 2 an. Der
Druck liegt dabei klar auf Seiten der Heimmannschaft.