Der Hochdahler mehr - Lokal Anzeiger Erkrath

2
Sport
Der Hochdahler
15. Februar 2017
Slackline-Park entsteht im Frühjahr
Slacklining - das Balancieren über ein 35 Millimeter breites Band,
ist derzeit in vielen Teilen der Republik Trend.
Auch in Hochdahl kann
man sich darin versuchen, das Gleichgewicht zu halten. Hier
entsteht im Frühjahr
ein Slackline-Park.
(nic) Angestoßen wurde das
Projekt im vergangenen
Jahr vom TSV Hochdahl im
Rahmen des Aktionstages
der Wirtschaft. „Dort haben
wir drei Sponsoren gefunden, die uns dabei helfen,
den Park Wirklichkeit werden zu lassen“, so SlacklineTrainerin Iris Dolibog. Die
Tischlerei Heß, das Güterkraftverkehrs-Unternehmen
Daniel Kunz und Immobilien Schwarze sind die drei
Erkrather Unternehmen,
die sich vom Slackline-Fieber haben anstecken lassen.
„An vier Pfosten auf der
Wiese vor dem TSV-Gesundheitszentrum werden
wir unterschiedliche Slackline-Routen in vier, sechs,
acht, zehn und 12 Metern
Länge entstehen lassen.“
Der Park wird für jederman
Iris Dolibog und Praktikantin Julia fiebern dem Slacklinepark entgegen.
offen sein und der TSV
Hochdahl wird, sofern genügend Nachfrage besteht,
auch Workskops anbieten.
„Slacklining ist perfekt, um
sein Gleichgewicht und die
Koordination zu trainieren.
Besonders die Tiefenmuskulatur wird hier angesprochen.“ Deshalb eignet sich
diese Sportart, die ur-
Verlag:
City Anzeigenblatt GmbH
Zülpicher Straße 10
40196 Düsseldorf
Telefon 0211/903060
Telefax 0211/9030-669
(Verlagsanschrift ist gleichzeitig Anschrift für nachstehende
Personen)
Verlagsleitung:
Katrin Scheimann
Frühjahr, sobald die Temperaturen etwas milder werden, sollen die Arbeiten beginnen und die Holzpfosten
in den Boden eingelassen
werden. „Wir hoffen, dass
viele Erkrather den Park
nutzen werden“, so Iris Dolobog. Gepflegt wird dieser
übrigens von der Stadt, die
sich um die Rasenfläche
kümmert und vom TSV
Hochdahl, der den Rest
übernimmt. Unsere Redakteurin hat sich bereits in einem Slackline-Workshop
selbst auf das wackelige Etwas begeben und war begeistert. Also, vielleicht sieht
man sich ja dann im Sommer dort...in der ein oder
anderen Mittagspause.
Wanderung von Langenberg nach Nierenhof
Impressum
Stadtteil-Magazin/
Lokal Anzeiger Erkrath
Geschäftsstelle:
Lokal Anzeiger Erkrath
Mühlenstraße 17
40822 Mettmann
sprünglich aus dem Seiltanz
stammt, auch für ältere
Menschen. Und, wie jede
andere Sportart auch, fördert es die sozialen Kontakte - denn wer sich anfangs
nicht traut, alleine über das
Seil zu tanzen, der kann
sich einen Partner an die
Seite stellen, der einen
Gleichgewichtshilfe gibt. Im
Foto: nic
Anzeigenberatung:
Oliver Vogel
Michèle Teitscheid
Redaktion:
Nicole Palmieri (verantw.)
Tanja Bamme
Ria Garcia
Michaele Gincel-Reinhardt
Bild-Redaktion:
Nicole Palmieri
Tanja Bamme
Ria Garcia
Druck:
Rheinisch-Bergische Druckerei
GmbH & Co. KG
Verantwortlich für Anzeigen: Zülpicher Straße 10
40196 Düsseldorf
Michèle Teitscheid
Am Dienstag, 21. Februar,
geht’s mit dem TSV Hochdahl von Velbert-Langenberg
nach Nierenhof und wieder
zurück nach Langenberg. Die
Wanderung ist rund 12 Kilometer lang und dauert in etwa vier Stunden. Anmeldung
und Infos gibt es beim Wanderführer unter Telefon
02104 / 47281 oder 02104 /
40739. Treffpunkt ist um 8.10
Uhr der Bahnhof Hochdahl.
Regelmäßig bietet der TSV Hochdahl Wanderungen in der Region an.
Foto: Archiv/pexels.com
Der nächste Hochdahler
erscheint im Mai 2017
15. Februar 2017
Serie: Hochdahler gesucht
Der Hochdahler
3
Brigitte Bruns stellt aus
Brigitte Bruns hat erneut ansprechende und wie gewohnt
farbenfrohe Acrylbilder geschaffen, die ihre Betrachter
emotional berühren und/aber
den Betrachter dieses Mal
auch auffordern, sich mit aktuellen politischen Themen
nachhaltig auseinanderzusetzen. Dies wird beispielsweise
deutlich in Gemälde-Titeln
wie „Wir schaffen das…“,
„Menschenrechte“ oder
„B(arack). O.(bama)“. Gemäß
dem Motto ihrer Ausstellung
(„KreARTürlich“) sind die
Darstellungen auf den neuen
Bildern zwar durchaus als
„natürlich“ zu bezeichnen,
sind andererseits aber auch
im Sinne der Kunst („ART“)
„kreativ“ verfremdet. Dem
Betrachter bleibt jedenfalls genügend Spielraum für seine
Franz Reith im heimischen Garten zwischen seinen selbst gemachten Katzen.
(nic) „Ich mache Betonkatzen“, verrät uns Franz
Reith. Die dekorativen Fellnasen entstehen in der heimischen Garage und füllen
mittlerweile Haus und Garten. Wo man geht und steht:
Überall Katzen. „Angefangen habe ich damit in den
80er Jahren, als wir nach
Hochdahl zogen“, erinnert
sich Reith. Aus Baustellenresten, wie Ytong, Steinen,
Beton und Holz, die sich
beim privaten Hausbau ansammelten, versuchte er
sich an den ersten Exemplaren. „Das habe ich viele Jah-
re so fortgeführt. Freunde
und Nachbarn waren damals begeistert und ich habe viele meine Katzen zu
unterschiedlichen Anlässen
verschenkt.“
Mittlerweile hat er seine
Techniken verfeinert und
die Katzen sind auch nicht
mehr aus Beton, sondern
aus Fliesenkleber. „Der lässt
sich besser modellieren.“
Als Corpus dienen beispielsweise alte Blumenvasen
oder Gießkannen. Mittels
Fotovorlagen formt der
Bankkaufmann im Ruhestand dann den Rest der
Samtpfoten.
Die drei lebendigen Katzen
stammen aus dem Tierheim
in Velbert. Dorthin hat Familie Reith eine besondere
Verbindung. „Hier und da
verkaufe ich auch schon
mal im Freundes- und Bekanntenkreis eine meiner
Katzen. Das Geld spende
ich komplett ans Tierheim
in Velbert.“ So kommen
schon mal rund 600 Euro
zusammen, die das Tierheim gut gebrauchen kann.
Die Katzen sind neben der
Familie, die zweitgrößte Lei-
Dauer der Ausstellung:
18. bis 26. Februar
Öffnungszeiten:
Samstag: 14 bis 18 Uhr
Sonntag: 11 bis 18 Uhr
Mittwoch: 16 bis 18 Uhr
Foto: nic
Ein Leben für die Katz’
Franz Reith liebt Katzen: In seinem kuscheligen Heim
schnurren die Samtpfoten Emil, Emma
und Emely im Terzett.
Doch draußen im Garten zählt man noch
viele weitere Stubentiger - sind gehören
allerdings einer ganz
speziellen Spezies an.
ganz persönliche Interpretation. Kunst ist hier ein phantasievoller Begleiter der Normalität. Natürlich hat die bekannte Künstlerin sich wieder verschiedenster Materialien bedient (unter anderem
Sand, Papier, Draht, Rost),
um ihren vielschichtigen Arbeiten persönlichen Stil und
Ausdruck zu verleihen. Alle
kunstinteressierten Bürger
sind ins KunsTHaus Erkrath,
Dorfstraße 9 bis 11 eingeladen. Eröffnung der Ausstellung ist am Samstag, 18. Februar, 17 Uhr.
denschaft des Franz Reith.
„Mittlerweile verzichten wir
sogar auf unseren Urlaub
und bleiben lieber zusammen mit unseren Katzen zu
Hause.“ Und die danken es
ihm mit einer Extraportion
liebevollem Schnurren.
Denn so zeigt eine Katze,
dass sie ihren Menschen
mag. „Wenn ich nicht gerade meinem zweiten Hobby,
dem Golfspiel nachgehe,
könnte ich stundenlang unserem Katzentrio beim
Schlafen zuschauen. Es gibt
nichts, was mich mehr entspannt“, sagt Franz Reith.
Der Vorgarten der Familie
Reith genießt mittlerweile
einen hohen Bekanntheitsgrad, vor allem in der jüngeren Bevölkerung. „Kinder
reißen sich schon mal von
der Hand ihrer Eltern los,
nur um in unseren Garten
zu stürmen und eine der
Betonkatzen zu streicheln.“
Einen ganzen Tag lang hatten die Reiths übrigens mal
einen Hund zu Gast. „Das
war aber nichts für meine
Frau. So süß er auch war,
doch Katzen passen einfach
besser zu uns.“
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Entspannung
Der Hochdahler
Ruhe und
Achtsamkeit ist
der Schlüssel
Der TSV Hochdahl bietet mehrmals wöchentlich
Yogakurse an. Eine Sportart, die besonders in
den vergangenen Jahren immer mehr an Beliebtheit gewonnen hat und auch in der westlichen Welt immer populärer wurde. Doch wie
verläuft eine solche Yogastunde? Der Hochdahler hat sich in den Selbstversuch gewagt und eine Stunde der indischen Lehre geistiger und körperlicher Übungen mitgemacht.
(tb) Kursleiterin Renate
(man nennt sich im Yoga
stets beim Vornamen) unterrichtet bereits seit vier Jahren Yoga beim TSV Hochdahl. Die ruhige und freundliche Dozentin fängt ihre
Stunden stets mit einer
leichten Atemübung an. Die
Atmung ist ein wichtiger
Baustein in der Yogalehre.
Körperliche Bewegungen
mit dem Atem in Einklang
zu bringen, ist das Ziel die-
ser Sport- und Entspannungsform. Im Anschluss
startet die eigentliche Yogastunde mit dem Sonnengruß.
Ein Begriff, der auch Yoganeulingen durchaus bekannt
sein dürfte. Mit weit ausgebreiteten Armen atmet man
bewusst ein und aus. Einzelne Figuren, wie etwa die Kobra oder die Heuschrecke,
fließen anschließend in einander über. Obwohl Yoga
von vielen Kursteilnehmern
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Erd-, Feuer- und Seebestattungen
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würdigen Abschied geben . . .
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Rat und Hilfe im Trauerfall
15. Februar 2017
echte Wohltat für die Seele.
Mit ruhiger und beinah monotoner Stimme bringt Renate die einzelnen Teilnehmer in die Entspannungsphase. Bewusst soll der ganze Körper gespürt werden.
Vom Scheitel bis zur Sohle
wird jeder Körperteil einzeln
sinnbildlich in die Schwere
geführt. Erfahrene Teilnehmer haben sich für diese
kurze Ruhephase Decken
und Kissen mitgebracht. Ute
ist gerade einmal seit vier
Wochen dabei. Ihr Weg zum
Yoga hat ihr der Arzt vorgeschlagen. „Ich hatte einen
Hörsturz und sollte bewusst
einen achtsamen Sport ausüben. Da ich bereits seit einigen Jahren Bauchtanz
Der Kurs von Dozentin Renate wird durchschnittlich von zehn Teil- beim TSV Hochdahl ausübe,
nehmern besucht.
Foto: tb lag der Weg zum Yogakurs
für mich nah.“ Noch immer
mit Yoga gut entspannen“,
für den Ausgleich vom
haftet dem indischen Yoga
schnelllebigen Alltag genutzt verrät die Hochdahlerin. Im ein Ruf an, der oft mit spiriwird, kommt man beweglich Vorfeld hat die engagierte
tuellen Ritualen verglichen
Sportlerin schon mehrere
doch oft an seine Grenzen
wird. „Man kann Yoga naSportarten ausprobiert. „Bei türlich auch spirituell aufzieund spürt schnell, wo es
Yoga bin ich einfach hängen hen, doch wir fokussieren
knirscht, hakt und schlichtgeblieben. Es ist für mich
weg der Bewegungsmangel
uns beim TSV Hochdahl auf
Einzug gehalten hat. Kirsten die richtige Mischung zwiden sportlichen Aspekt“, verschen Sport und Entspanist bereits seit fünf Jahren
rät Renate abschließend.
nung.“ In gerade einmal 45
Kursteilnehmerin und hat
Mehr zum Verein und eine
Minuten ist der „anstrengen- Übersicht der einzelnen
sich ganz bewusst für Yoga
entschieden. „Ich habe einen de“ Teil des Kurses bereits
Kursangebote gibt es auf
stressigen Alltag und kann
www.tsv-hochdahl.de.
vorbei. Was folgt, ist eine
Infoveranstaltung: Grundwissen zum Islam
Kreis. Für die Integrationsarbeit und bei der Begleitung
von Flüchtlingen sind die
zahlreichen ehrenamtlichen
Kräfte eine große Bereicherung. Allerdings ergeben sich
im ehrenamtlichen Einsatz
auch viele Fragen zum Umgang mit kultureller und religiöser Vielfalt.
Für in der Flüchtlingshilfe
aktive Ehrenamtler bietet deshalb das Kreisintegrationszentrum Mettmann am Freitag,
17. Februar, von 14 bis 18
Uhr im Kreishaus in Mettmann eine Informationsveranstaltung zum Thema Islam
an. Mohammed Assila, Lehrer für islamischen Religions-
unterricht und interkultureller Berater des Kreises Mettmann, wird den Teilnehmern
Grundwissen zum Islam, zu
Traditionen und Kultur vermitteln. Die Veranstaltung
bietet außerdem die Gelegenheit zum Austausch mit anderen ehrenamtlich Tätigen und
zeigt mögliche Wege zum
Umgang mit interkulturellen
Herausforderungen in der Arbeit mit Flüchtlingen auf.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldungen nimmt Britta
Röschmann, Kreisintegrationszentrum Mettmann, Telefon 02104/992162, E-Mail [email protected] entgegen. Auch eine
komfortable Online-Anmeldung unter www.integrationme.de/termine ist möglich.
Wer am 17. Februar nicht
zum Zuge kommt oder nicht
teilnehmen kann, kann sich
schon einmal den 20. Oktober vormerken – dann wird
der Workshop ein zweites
Mal angeboten. Das Kreisintegrationszentrum bietet in diesem Jahr eine ganze Reihe
von Veranstaltungen für bürgerschaftlich Engagierte in
der Flüchtlingshilfe an. Die
Teilnahme an allen Workshops und Seminaren ist kostenfrei. Detaillierte Informationen gibt es unter www.in
tegration-me.de .
Vortrag des Bergischen Geschichtsvereins
Zu einem Vortrag über die
Burg Berge in der Nähe des
Altenberger Doms in der Gemeinde Odenthal lädt der
Bergische Geschichtsverein
Abteilung Erkrath gemeinsam mit dem Bürgerverein
Hochdahl ein. Thilo Kirchhoff referiert über die Burg,
die der erste Sitz der Grafen
von Berg war. Das Burggelände übernahmen später die
Zisterzienser und gründeten
ein Kloster, nachdem die Gra-
fen von Berg nach Schloss
Burg an der Wupper umgezogen waren. Die Veranstaltung
findet am Donnerstag, 16. Februar, in der Stadtbücherei
Kaiserhof, Bahnstraße 2 statt
und beginnt um 19.15 Uhr.
Serie: Hochdahler gesucht
15. Februar 2017
Der Hochdahler
Schritt für Schritt in ein besseres Leben
Wer mit 69 Jahren
noch für vier Mal die
Woche die Laufschuhe
schnüren kann, der hat
alles richtig gemacht.
Dabei hat Manfred
Klein recht spät mit
Ausdauersport angefangen.
(nic) Mit 30 stieg er zunächst aufs Rennrad. „Das
habe ich viele Jahre gemacht. Touren bis zu 100
Kilometer und mehr am Tag
waren keine Seltenheit“, erinnert sich Klein. Doch mit
zunehmenden Autoverkehr
und den damit verbundenen
Manfred Klein in Action.
Foto: nic
Abgasen, stellte der Hochdahler irgendwann seinen
Drahtesel in die Ecke und
zog die Laufschuhe an. „So
bin dann auch zum Lauftreff Kemperdick gekommen.“ Laufen in der Gruppe,
das ewige Geschnatter mancher Läufer, das naturgemäß
nicht zu verhindern ist, ist
das nicht nervig? Klein
schmunzelt: „Nun ja, wenn
man sich während des Laufens nicht unterhalten möchte, kann man ja ganz ans Ende gehen oder ein paar Meter vorlaufen.“ Ansonsten ist
das Rudellaufen keine so
verkehrte Sache. Vor allem
für Laufanfänger. „Am 26.
März starten wieder unsere
Anfängergruppen.“ Hier
werden die Neulinge durch
erfahrene Betreuer Schritt
für Schritt ans Element
„Laufen“ herangeführt. Verletzungen durch Übereifer
werden dadurch weitestgehend vermieden. „Wir machen anfangs 25 Gehpausen
zwischen unseren 60-minütigen Laufeinheiten. Die
Kondition kommt meist
recht schnell, aber die Muskelkraft baut sich in der Regel langsamer auf. Deshalb
lassen wir uns mit den Anfängern viel Zeit, um sie an
ihr selbst gestecktes Ziel zu
führen.“ Seit 1995 gibt es
den Lauftreff Kemperdick.
In Hochzeiten rannten bis
zu 100 Läufer gemeinsam
durch den Hildener Stadt-
wald. „Aber die Zeiten sind
schon lange vorbei. Jetzt
sind wir meist rund 40 Leute.“ Das A und O beim Laufen sind gute Laufschuhe.
„Da sollte man nicht dran
sparen. Alles andere kann
man sich nach und nach
kaufen.“ Wer jetzt auf den
Geschmack gekommen ist,
kann entweder am 26. März,
9.30 Uhr zum Treffpunkt
auf dem Parkplatz der Autobahnpolizei Düsseldorf,
Zum Forsthaus 16, unverbindlich vorbei schauen
oder an einem der anderen
Lauftage (montags, mittwochs und freitags um
18.30 Uhr). Mehr Infos gibt
es außerdem online auf
www.lt-kemperdick.de.
Bogenbau im Museum
Kreis. In der Reihe der beliebten Bogenbauseminare
des Neanderthal Museums in
Mettmann stehen im März
wieder zwei Wochenendworkshops auf dem Programm: Am 4./5. März und
18./19. März (jeweils 9 bis 18
Uhr) haben Interessierte (ab
16 Jahren beziehungsweise
14 Jahren mit Begleitperson)
die Wahl zwischen sechs verschiedenen Bogentypen: Gebaut werden kann etwa ein
Wikingerbogen (nach einem
Fund aus Haithabu, 10. Jahrhundert) samt Pfeilen mit für
die Zeit typischen Knochenspitzen oder ein mittelalterlicher Langbogen inklusive
Hornenden, selbst gedrehter
Bogensehne sowie zwei Pfeilen mit Befiederung und Geweihspitzen. Aus dem Nydammoor (Dänemark)
stammt das Vorbild (4./5.
Jahrhundert) für den schlanken Nydambogen mit einer
achteckig facettierten Spitze
aus Geweih. Entscheiden
kann man sich auch für einen alamannischen Langbogen (nach einem Fund aus
dem 6. Jahrhundert aus Süddeutschland), einen Steinzeitbogen (Holmegaard-Typ, ca.
8.000 v. Chr.) oder für einen
Sudbury-Indianerbogen
(Nordamerika, 17. Jahrhundert) jeweils inklusive zweier
Pfeile mit Befiederung und
Geweihspitzen.
Die Teilnahme an dem Workshop kostet etwa 200 Euro
(abhängig vom Bogentyp).
Geleitet werden die Workshops von dem Prähistoriker
Dr. Johann Tinnes. Er baut
seit vielen Jahren Bogen, Pfeile und Zubehör nach archäologischen und völkerkundlichen Vorbildern und hat
schon für viele Museen im
In- und Ausland Repliken angefertigt. Im Rahmen des Seminars in der Steinzeitwerkstatt des Neanderthal Museums informiert er über die
Geschichte von Pfeil und Bogen und gibt die erforderliche
Anleitung für den Bogenbau.
Darüber hinaus wird er die
Workshopteilnehmer natürlich auch mit der praktischen
Handhabung ihrer Bogen vertraut machen. Die notwendigen Werkzeuge für den Bogenbau werden zur Verfügung gestellt, es können aber
auch eigene Werkzeuge mitgebracht werden. Anmeldungen (mit Angabe der Körpergröße für die Bemaßung der
Bogenrohlinge und der vollständigen Adresse, da weitere
Unterlagen per Post verschickt werden) bitte direkt
an den Seminarleiter Dr. Johann Tinnes, Stuppstr. 13,
50823 Köln, Tel./Fax
0221–513877, Mobil
0172–2435593, eMail: [email protected] oder an
das Neanderthal Museum.
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Sternengucker
Der Hochdahler
Gänsesafari zum Niederrhein
Das Caritas Netzwerk Hochdahl veranstaltete kürzlich eine „Gänsesafari“ an den Niederrhein. Die Männerguppe
des Netzwerkes unter Leitung
von Jürgen Hampel organisierte die Bus-Exkursion zu
den arktischen Gänsen am
Niederrhein. Ein gemieteter
Bus brachte die Teilnehmer
nach Kranenburg. Dort stiegen zwei Mitarbeiter des NABU zu und dirigierten die Besucher mit fachkundigen
Kommentaren durch einige
Naturschutzgebiete am linken
Niederrhein. Bei den Stopps
konnten die Teilnehmer verschiedene Gänse aus der Nähe betrachten. Leider spielte
das Wetter nicht so mit, es
war kalt und regnerisch.
Die Führung des NABU dauerte über zweieinhalb Stunden und wurde von den Führern sehr angenehm und lebendig gestaltet. Insgesamt
war es wieder ein sehr schöner Tagesausflug des Caritas
Netzwerkes Hochdahl.
15. Februar 2017
Sternwarte wird 50!
Dipl.-Ing. Dr. Peter Richter hat zum 50. Jubiläum einen großen Wunsch.
Ausschau halten nach arktischen Wildgänsen.
Foto: privat
Der Wirkstoff, der alles verändert!
Keine kaputten Haare.
Selbst sehr angegriffene Haare können wir damit reparieren.
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2017 soll für das Stellarium Erkrath und
hoffentlich alle Besucher ein ganz besonderes Jahr werden.
Für die Förderung der
Nachwuchstalente, deren
Stärken in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik liegen,
engagiert sich die Sternwarte Neanderhöhe Hochdahl
seit vielen Jahren. Zehn- bis
(RG) „In diesem Jahr ist
nur mit einem kleinen kos- 15-Jährige finden im Commischen Ereignis zu rechputer- oder Astronomienen. Am 7. August um
Club Gleichgesinnte zum
19.21 Uhr gibt es eine parBasteln und Forschen. Im
tielle Mondfinsternis.
Club für Durchblicker finNichts Spektakuläres“, erden Jugendliche ab 15 Jahren die Möglichkeit ihre erfahren wir von Thomas
worbenen AstronomieNiemann, Dozent am PlaKenntnisse auf eine wissennetarium. Dafür dürfen
schaftliche Ebene zu heben.
sich Besucher des PlanetaFür interessierte Schüler beriums im Februar gleich
über drei Premieren freuen. steht auch die Möglichkeit,
Neu im Programm sind die schulische Facharbeiten in
Zusammenarbeit mit der
Entdeckerreise‚ ’Sterne
über dem neanderland‘, die Sternwarte zu erstellen.
Familienveranstaltung ‚POIm Bereich Digitale AstroLARIS – Das Weltraum
fotografie erstellte Sarah
U-Boot und das Geheimnis Joswig, Jahrgang 11, 2014
der Polarnacht‘ und ‚Ferne die Facharbeit ‚Die Suche
nach Exoplaneten‘ und beWelten – Fremdes Leben‘,
ebenfalls eine Familienver- legte damit den zweiten
anstaltung. Das Gesamtpro- Platz des Dr.-Hans-Riegelgramm bietet im ersten Tri- Preises, der gemeinsam mit
dem Fachbereich Physik
mester viele zusätzliche
der Heinrich-Heine-UniverVeranstaltungen in den
Osterferien. Für Kindergär- sität in Düsseldorf verliehen wurde. Mit der ‚Spekten und Schulen können
spezielle Termine vereintralanalyse eine Doppelsbart werden.
terns‘ folgte Alexander NiDas Planetarium ist in eiklas 2015 ihrem Beispiel
ner Zeit, in der die Nachfra- und erstellte eine Facharge nach guten Absolventen beit, mit der er sich nun
der sogenannten MINT-Fä- auch bei ‚Jugend forscht‘
beworben hat. Für das breit
cher in Schule und Studigefächertes Angebot für
um groß ist, ein wichtiger
Kinder und Jugendliche
außerschulischer Lernort.
Foto: RG
und für die Betreuung von
Projekten erhielt die Sternwarte im November letzten
Jahres den zweiten Preis
des Reiff-Förderpreises.
Aus dem Preisgeld wurde
ein DADOS-Spektrograf für
die AG Spektrografie angeschafft, der nun wiederum
das Projekt ‚Spektroskopischer Nachweis von Stoffen
im Orion Nebel‘ von Thilo
Scharnhorst und Simon Michau ermöglicht.
Diese kleine Zusammenfassung kann nur einen
kleinen Teil dessen zeigen,
was die Sternwarte in 50
Jahren geschafft und geboten hat, denn so alt wird sie
in diesem Jahr. „Feiern
möchte ich eigentlich erst,
wenn sich unser größter
Wunsch zum Geburtstag erfüllt“, verrät uns der 1. Vorsitzende Dipl.-Ing. Dr. Peter
Richter. Das Planetarium
soll mit neuer Technik,
vom Spezial-Beamer bis
zum passenden Computersystem für Besucher und
den wissenschaftlichen
Nachwuchs auf den neuesten Stand gebracht werden.
Dafür benötigt die Sternwarte rund 300 000 Euro.
Die Hälfte davon trägt der
Kreis. Für die andere Hälfte
müssen sich noch Sponsoren finden, die gern auch
aus der Wirtschaft kommen dürfen, um weiteren
MINT-Nachwuchs für die
Zukunft zu sichern.
Lesenswert
15. Februar 2017
Der Hochdahler
7
Literatur-Tipps von Michaele Gincel-Reinhardt
Buchtipp 1
Der vorliegende, schon vielfach sehr positiv besprochene
Krimi „Trümmerkind“ handelt von einem besonderen
Kapitel in der deutschen Geschichte. In zwei Handlungssträngen erzählt die Autorin
über die Misshandlung und
Vertreibung einer Gutsbesitzerfamilien in den von russischen Soldaten besetzten Gebieten und dem Überlebenskampf einer kleinen Familie
in Hamburg im Winter 1946.
Der 14-jährige Hanno hat
durch die kriegsbedingte Abwesenheit des Vaters die Versorgung der Restfamilie übernommen. Mit einem Freund
durchstreift er 1946 die in
Trümmern liegende Stadt
Hamburg, immer auf der Suche nach Fundstücken, die
auf dem Schwarzmarkt gegen
Lebensmittel getauscht werden können oder Holzresten,
die der Familie über den
strengen Winter hinweg helfen. Bei einem solchen Streifzug trifft er auf ein dick ver-
deutlicher, wie sich die
Schuld und das Schweigen
darüber auf die Familienbeziehungen ausgewirkt haben.
Der Roman geht auf einen
authentischen Kriminalfall in
Hamburg zurück. Die Lektüre des Buches empfehle ich
ganz besonders, weil neben
der Krimihandlung die sogenannte „schwere Zeit“ direkt
nach dem Krieg so eindringlich beschrieben wird.
mummtes, aber stummes
Kind, den kleinen Joost. Hannos Mutter zögert nicht, neben Hanno und seiner jüngeren Schwester auch diesen
kleinen Jungen bei sich aufzunehmen. Viele Jahre später,
das Findelkind arbeitet inzwischen als Architekt, kommt
Licht in das Dunkel seiner
Herkunft.
Neben den zeitgeschichtlichen Rückblicken wird im
Laufe des Buches immer
Autorin: Mechthild Borrmann
Titel: Trümmerkind
München: Droemer, 2016
ISBN 978–3–426–28137–6
Buchtipp 2
Die Geschichte von „Was
wir getan haben“ nimmt 1982
in Kenia ihren Anfang. Fast
idyllisch beschreibt das Autorenpaar Karen Gillece und
Paul Perry die Situation der
spielenden Kinder an einem
Fluss. Aber der Schein trügt,
denn ein tragisches Ereignis
überschattet diesen sorglos er-
damals drängt sich zwischen
sie. Ein Drohbrief, ein toter
Vogel und letztlich das Verschwinden von Luke zeigen,
dass es einen Zeugen gab, der
nun mit seinem Wissen Angst
und Schrecken verbreitet.
Das Autorenpaar erzählt die
Geschichte aus zwei verschiedenen Perspektiven und erhöht so den Spannungsbogen. Ich habe das Buch nicht
mehr aus der Hand gelegt:
Nervenkitzel pur und deshalb
meine unbedingte Leseempfehlung.
scheinenden Nachmittag.
Dreißig Jahre später holt das
dunkle Geheimnis die Kinder
von damals, Katie, Luke und
Nick, wieder ein. Im Laufe
der Jahre haben sich die Brüder auseinandergelebt und
Katie hat den Kontakt zu den
Freunden verloren. Inzwischen in Irland lebend und
als Journalistin tätig, trifft Katie Luke wieder. Sofort stellt
sich die alte Vertrautheit ein,
aber auch das Geschehen von
Autorin: Karen Perry
Titel: Was wir getan haben
Frankfurt a. M.: Fischer
ISBN 978–3–651–02468–7
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Soziales Engagement
Der Hochdahler
15. Februar 2017
Neanderland in Essen
Kreis. Vom 15. bis 19. Februar präsentiert sich das neanderland als Destination auf
der „Reise + Camping“ in Essen, der größten Urlaubsmesse in Nordrhein-Westfalen
mit jährlich rund 90.000 Besuchern. Fünf Tage lang informieren die Tourismusexperten aus dem Kreis Mettmann
über die Urlaubs- und Freizeitangebote für Erholungssu-
chende, Aktivurlauber und
Kulturinteressierte aus der
Umgebung. Als einer von
1000 Ausstellern gibt das neanderland Team am Stand
11E17 in Halle 11 zusammen
mit Tourismuspartnern vom
Neanderthal Museum und
aus den Städten Ratingen und
Monheim am Rhein Tipps zu
Ausflügen und aktiven Kurztrips ins neanderland.
Rauchmelder verhindert Schlimmeres
Am Mittag alarmierten Bewohner eines Hochhauses
auf der Willbecker Straße die
Feuerwehr, da sie aus einer
Wohnung im Erdgeschoss einen piependen Heimrauchmelder hörten. Die Einsatzkräfte konnten durch ein
Fenster der Wohnung eine
Rauchentwicklung feststellen.
Da nicht auszuschließen war,
ob sich noch Personen in der
Wohnung befinden könnten,
wurde die Wohnungstüre gewaltsam geöffnet. Damit sich
der Brandrauch nicht im
Treppenhaus ausbreiten
konnte wurde vorher ein mobiler Rauchverschluss gesetzt.
Dieser ermöglicht bei einem
Brand in einem Gebäude die
Zugangstür zu öffnen und
verhindert beziehungsweise
reduziert hierbei die Ausbreitung von heißem und giftigem Brandrauch in noch unverrauchte Bereiche. In Verbindung mit einer gleichzeitigen Überdruckbelüftung
konnte somit das Treppenhaus rauchfrei gehalten werden. Personen wurden in der
Wohnung nicht vorgefunden
und der vorgehende Atemschutztrupp fand auf dem
eingeschalteten Herd in der
Küche verbranntes Kochgut
vor und nahm dieses von der
heißen Herdplatte. Somit
konnte durch den installierten Rauchmelder ein größerer
Schaden verhindert werden.
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Sprache ist der Schlüssel
Wie könnte man gelungene Integration
besser hinbekommen,
als mit einem fundierten Sprachwissen.
Dessen ist sich der
Freundeskreis für
Flüchtlinge sicher und
unterstützt in sämtlichen Bereichen die
Sprachförderung von
Flüchtlingen.
(tb) Rund 25 Ehrenamtler
engagieren sich regelmäßig
und geben Deutschunterricht. „Wie viele es genau
sind, wissen wir ehrlich gesagt nicht. Der Unterricht
hat sich oft einfach verselbstständigt“, weiß
Schatzmeister Dieter Thelen. Doch die finanziellen
Mittel des Vereins sind
nicht unendlich. Besonders
Lehrbücher nehmen einen
hohen Kostenfaktor im Vereinsalltag ein. „Allein 2016
haben wir 3.000 Euro für
Lehrmaterialien ausgegeben“, weiß Vorsitzende Monika Funke. Damit unterstützt der Verein nicht ausschließlich die eigenen Ehrenamtler, sondern übernimmt des öfteren Rechnungen von Seiten der
VHS. „Die Zusammenarbeit mit der Volkshochschule funktioniert großartig,
doch leider reichen die Mittel des Jobcenters sowie
dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
(BaMF) nicht immer aus“,
verraten die Vorstandsmitglieder. Zudem wird nicht
jedem Flüchtling automatisch die Chance auf einen
solchen Kurs gegeben. Derzeit wird nur jenen Personen Förderung zuteil, die
aus Kriegsgebieten stammen, wie beispielsweise
dem Irak, Iran oder Syrien.
Flüchtlinge aus sicheren
Herkunftsländern hingegen
haben kein Anrecht auf
Förderung. „Regularien, die
sich immer wieder ändern.
Man blickt irgendwann
selbst nicht mehr durch“, so
Monika Funke, die besonders den Kreis gesteuerten
Integration Point als „stark
überlastet“ betitelt. Damit
der Finanzpool, aus dem
auch in Zukunft für den
Förderaspekt geschöpft
werden kann, so schnell
nicht versiegt, haben sich
die Mitglieder des Rotary
Clubs Neandertal bereits im
Vorjahr anlässlich ihres
25jährigen Jubiläums zu einer umfangreichen Spende
zusammengeschlossen. Zu-
sammen mit dem Unternehmerverein „Erkrath Initial“ konnten auf diesem
Weg 5.000 Euro für die Arbeit des Freundeskreises gesammelt werden. „Sprachkenntnisse sind der Schlüssel zum Erfolg“, ist sich Rotarier Heinz Gärtner sicher.
Das Clubmitglied geht zudem davon aus, dass ein gegenseitiger Nutzen für Unternehmen und Flüchtlinge
geschaffen werden kann,
sind die richtigen Sprachkenntnisse erst einmal vorhanden. „Die Wirtschaft ist
immer wieder auf der Suche nach kompetenten und
motivierten Mitarbeitern.“
Für das unermüdliche Engagement des Freundeskreises sind die Rotarier
sehr dankbar. „Wir appellieren zudem an Unternehmer, sich Praktikanten aus
den Reihen der Flüchtlinge
zu nehmen und diese Menschen in diesem Zusammenhang eine Chance zu
geben.“
Info:
Derzeit beherbergt Erkrath
rund 800 Flüchtlinge, wobei
einige Personen der Kommune bereits fest zugewiesen
wurden und demnach in eigenen Wohnungen untergebracht sind.
Schulleben
15. Februar 2017
Der Hochdahler
Gymnasium feiert Schulpartnerschaft
Das Gymnasium Hochdahl und die Schule
Colegio P. Luis Espinal
in Collpani/ El Alto in
Bolivien verbindet eine
30jährige Schulpartnerschaft. Diesem Jubiläum zu Ehren veranstaltete das Gymnasium
eine Feier in der Aula
an der Rankestraße.
Schulleiter Christof
Krügermann wies beDas Gymnasium Hochdahl ist stolz auf das 30 jährige Jubiläum der Schulpartnerschaft mit einer boliviareits in seinem Grußnischen Schule.
Foto: tb
wort auf die Wichtigrung“, wie sich die Lehrer
Schülern das Colegio beteilnehmen.“ Doch
keit der Partnerschaft Lauf
erinnern. Parallelen konnsucht. Die Reisen wurden
auch Kuchenverkäufe bei
hin.
ten die Gäste aus Übersee
schulinternen Veranstaltun- stets aus eigener Tasche
(tb) „Im normalen Schulalltag findet man zu wenig
Zeit, um auf das Jubiläum
einzugehen.“ Dabei ist die
Partnerschaft mit der bolivianischen Schule allgegenwärtig. Regelmäßig finden
Charity Runs statt, die zugunsten der schulischen
Einrichtung organisiert werden. „2014 kamen bei dem
Lauf 37.459,36 Euro zusammen. Die bisherige Rekordsumme“, erinnert sich Sabine Lahnstein, stellvertretende Bürgermeisterin, in ihrer
Rede. „Die Summe soll
beim kommenden Lauf geknackt werden. Ich rühre
bereits jetzt die Werbetrommel, damit sowohl der Bürgermeister als auch einige
Fraktionsmitglieder an dem
§§
gen kommen der Partnerschule zu Gute. „Wir sind in
der Lage, jährlich eine fünfstellige Summe zu spenden.
Damit konnte in Bolivien
bisher einiges erreicht werden“, weiß Schulleiter Krügermann. Neben musikalischen Einlagen bestimmte
größtenteils eine Fotopräsentation die Jubiläumsveranstaltung. Walter Schumachers, erster Vorsitzender
des Vereins der Freunde
und Förderer des Colegio P.
Luis Espinal, führte gemeinsam mit den beiden Lehrerkollegen Katharina Richling
und Dr. Peter Noack durch
den bunten Abend. 2013 besuchte das Trio gemeinsam
die Schule. „Ich habe in der
Vergangenheit mehrmals
mit Kollegen aber auch
und nicht über Spendengelder finanziert. Vor Ort haben wir uns einen Überblick verschafft, welche
Neuerungen und Anschaffungen von den Spendengeldern umgesetzt wurden“,
so Schuhmachers. In dem
kurzweiligen Reisebericht
konnten die rund 30 anwesenden Gäste einen detaillierten Überblick über die
Schullandschaft samt Umland bekommen. „Die Begrüßung in Collpani glich
einem Staatsempfang und
wir waren alle erst einmal
sprachlos“, erinnert sich Dr.
Peter Noack. Mit Blaskapelle, Fahnenträgern und einem ganzen Empfangskomitee wurden die Gäste aus
Deutschland willkommen
geheißen. „Eine tolle Erfah-
gelehrt. Engagement aus
der Elternschaft ist ein
Standbein, auf welches die
Schule in Bolivien setzen
muss. „Die Eltern haben
beispielsweise den gesamten Schulhof gepflastert“,
weiß Walter Schumachers,
der über die Jahre die Entwicklung der Schule verfolgen konnte. „Bei meinen
ersten Besuchen beherbergte die Schule rund 600
Schüler und der Bau war
recht einfach und einstöckig. Heute haben zwischenzeitig rund 2400 Schüler gleichzeitig am Unterricht teilnehmen können.
Es wurden Werkstätten und
Aufbauten finanziert. Das
besonders in den Vorlieben Gymnasium Hochdahl hat
der Kinder und Jugendlibeispielsweise komplett die
chen erkennen. „Es geht
Errichtung der neuen Sportdoch irgendwie immer um
halle bezahlen können“, so
die gleichen Dinge“, witzelt der Vereinsvorsitzende.
In Zukunft hofft das KolleNoack. „Da ist der Unterschied zu unseren Schülern gium, noch viele Aktionen
zu Gunsten der Schule in
nicht so groß.“
Unterschiede gibt es jedoch Bolivien organisieren zu
in den verschiedenen Unter- können. „Es hilft nicht nur
den Schülern in Collpani.
richtsfächern. So werden
die Schüler neben den
Auch unsere Kinder könGrundkenntnissen in Rech- nen von der Partnerschaft
nen und Schreiben vor alvieles mitnehmen“, so
lem auf das lokale Leben
Christof Krügermann abvorbereitet. „Die Schule ver- schließend.
folgt den Grundgedanken
Info:
zur Selbsthilfe“, weiß SchuFür das herausragende und
machers. „Die Kinder sollen
nachhaltige Engagement des
eine gute Ausbildung für ihr
Gymnasiums Hochdahl wurde
späteres Leben erhalten.“
die Schule in diesem Jahr mit
So werden in den einzelnen
dem Titel „Schule der ZuWerkstätten auch Nähkurse
kunft“ ausgezeichnet.
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9
Soziales Engagement
10 Der Hochdahler
Konzeptentwurf liegt aus
Die Stadt Erkrath erarbeitet
derzeit ein Konzept zur
Steuerung von Vergnügungsstätten/Wettbüros (Vergnügungsstättenkonzept) als
städtebauliches Konzept im
Sinne des § 1 Abs. 6 Nr. 11
Baugesetzbuch (BauGB). Die
bisherigen Ergebnisse werden der Öffentlichkeit im
Rahmen einer öffentlichen
Auslegung vorgestellt.
Der Konzeptentwurf zur
Steuerung von Vergnügungsstätten/Wettbüros für die
Stadt Erkrath liegt in der Zeit
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Während der Auslegungsfrist
können Stellungnahmen zum
oben angegebenen Konzeptentwurf abgegeben werden.
Telefonische Auskünfte hierzu erteilt der Fachbereich
Stadtplanung · Umwelt · Vermessung unter der Rufnummer 0211/24076101 oder
–6108. Ferner kann der Konzeptentwurf zur Steuerung
von Vergnügungsstät-ten/
Wettbüros für die Stadt Erkrath auf der Homepage der
Stadt Erkrath, unter www.er
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15. Februar 2017
30 Jahre „Fair geht vor“
Der Eine Welt Laden
im Haus der Kirchen
am Hochdahler Markt
feiert in diesem Jahr
ein ganz besonderes
Jubiläum.
(tb) Auf eine 30-jährige Geschichte kann das Lädchen,
das ausschließlich durch
ehrenamtliches Engagement am Leben erhalten
wird, bereits zurück blicken. Dabei fing alles im
ganz kleinen Rahmen an,
wie sich Kassenwartin Maria Ortmanns erinnert.
„Bevor wir einen richtigen
Laden hatten, gab es eine
Aktionsgruppe, die vom damaligen Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde
unterstützt wurde.“ Vor und
nach Gottesdiensten wurden Produkte aus fairem
Handel an der Kirche verkauft. „Ich habe die Ware
damals in meinem Keller
gelagert“, erinnert sich Ortmanns. Im Jahr 1987 wurde
nicht nur der Verein „Ökumenische Arbeitsgruppe Eine Welt“ gegründet, sondern auch die erste eigene
Ladentheke eröffnet. Mit
der Eröffnung des Haus der
Kirchen begann auch die
kleine Erfolgsgeschichte des
„Eine Welt“ Ladens. Damals noch im Bereich, wo
sich heute das beliebte Kirchencafé befindet, gingen
die ersten Kaffeepakete und
Schokoladenriegel über die
Ladentheke. „Wir hatten einen Tisch, einen Schrank
und eine Kasse. Mehr
nicht“, sagt Maria Ortmanns. Mit der Zeit steigerte sich nicht nur die Nachfrage nach den Produkten,
sondern auch die Sortimentsvielfalt. Besonders
der Bereich der Non- FoodArtikel wurde immer größer. „Die Stammgäste nutzen aber zum Großteil das
Lebensmittelangebot“, weiß
Vorsitzende Renate Späth.
„Kaffee, Tee und Schokolade sind noch immer die beliebtesten Produkte.“
Insgesamt 16 Ehrenamtler
(14 Frauen und zwei Männer) engagieren sich im
Wechselmodus in dem kleinen Laden. Die Intention
Der Korb wird mit Fair Trade- Produkten gepackt. Maria Ortmanns,
Katrin Chrambach mit Tochter Lilli, Renate Späth und Olivia Chrambach (v.l.).
Foto: tb
ist ganz klar, die Unterstützung der Entwicklungsländer. Katrin Chrambach,
Wirtschaftswissenschaftlerin und Hochdahlerin mit
Leib und Seele, ist seit drei
Jahren aktives Mitglied im
Kreis der Ehrenamtler. „Ich
stehe einfach hinter dem
Gedanken. Zudem bin ich
der Meinung, dass der faire
Handel dem Wohlstand der
Länder zu Gute kommt.“
Auch ihre Töchter Olivia
und Lilli unterstützen ihre
Mutter bei ihrem Engagement. „Ich habe bei Veranstaltungen schon selbst mitgeholfen und es macht mir
Spaß“, erklärt die 12-jährige
Lilli. Neben dem Hauptverkauf am Hochdahler Markt
findet man die engagierten
Ehrenamtler auch immer
wieder auf umliegenden
Veranstaltungen, wie Weihnachtsmärkten, dem ökumenischen Stadtkirchentag
oder Veranstaltungstagen
des Naturschutzzentrums
Bruchhausen. „Wir möchten uns präsentieren und
auf unsere Arbeit aufmerksam machen. Zudem sind
wir stets auf der Suche
nach neuen Mitstreiten, die
sich ein solches Ehrenamt
vorstellen können“, sagt Renate Späth. Der Reinerlös
(rund 3000 Euro im Jahr)
wird stets kleinen sozialen
Projekten zugeführt. Auf
den Mitgliederversammlungen des Vereins entscheiden die Mitglieder selbst, in
welches Projekt investiert
werden soll. „Der Grundgedanke ist stets die längerfristige Unterstützung eines
Projekts. So haben wir beispielsweise rund zehn Jahre
ein Rechtshilfeprojekt in
Brasilien mitfinanziert.
Bauern vor Ort konnten
kostenfrei juristischen Beistand erhalten.“ Einen engen Bezug und eine Beziehung zu den Förderprojekten gewinnen, liegt ebenfalls im Fokus des Spendengedankens. So konnte der
Eine Welt Laden bereits
zahlreiche Gäste begrüßen,
die von den Realisierungen
vor Ort berichteten und die
Arbeit vorstellten. „Am 12.
März wird uns wieder eine
Dame aus Burkina Faso besuchen, die von einem Ernährungssicherungsprojekt
berichtet. Die Veranstaltung
findet um 15 Uhr im Haus
der Kirchen statt.“
Neben dem Verkauf kümmert sich das Team des Ladens auch selbst um den
Einkauf der Produkte. Das
Großhandelsunternehmen
GEPA in Wuppertal ist erste Anlaufstelle für die
Hochdahler. „Zudem kaufen wir über den Onlinemarkt El Puento ein“, weiß
Renate Späth abschließend.
„Das funktioniert problemlos.“
Info:
Einen weiteren Verkaufsfokus
legen die Mitarbeiter auf recycelte Papierprodukte wie
Hefte, Mappen und Bücher.
Menschen
15. Februar 2017
Der Hochdahler 11
Seit 37 Jahren unermüdlich im Einsatz
Erika Koch ist die gute
Seele von Hochdahl.
Die rüstige 83-Jährige
engagiert sich seit
mittlerweile 37 Jahren
für Flüchtlinge in ihrer
Stadt.
Zur Bewahrung Ihrer Gesundheit
(tb) Lange bevor das brisante Flüchtlingsthema zur
Sprache kam, verbrachte die
Mutter von fünf Kindern ihre Freizeit damit, sich um
die Integration ihrer „neuen“
Nachbarn zu sorgen.
Den Anfang machte ein kleiner Junge aus Vietnam. „Es
kam damals zusammen mit
seinem Vater nach Deutschland und hatte in der Zeit,
indem sein Vater Deutsch
lernte, keine Betreuung“, erinnert sich Erika Koch.
Ganz unbürokratisch sprang
die Hochdahlerin in die Rolle der helfenden Betreuerin
und versorgte das Kind gemeinsam mit ihren eigenen
Kindern zuhause. „Heute ist
der kleine Junge von damals
Diplomingenieur und wohnt
in Düsseldorf. Der Kontakt
besteht noch immer.“ Über
die Flüchtlingsunterkunft, in
der sich die vietnamesische
Familie damals aufhielt, sah
Erika Koch auch weitere
Schicksale. „Die Menschen
Gerhard und Erika Koch engagieren sich seit fast 40 Jahren für Flüchtlinge in Hochdahl
kamen auf mich zu, brauchten Hilfe bei Dokumenten
oder einfach nur Rat in Alltagsfragen.“ Irgendwie hat
sich die Hilfsbereitschaft der
Hochdahlerin über die Jahre
verselbstständigt. Heute
zählt ihre Dokumentation
rund 300 Familien und pro
Tag ist die Hochdahlerin
rund fünf Stunden im Einsatz.
Unterstützung erhält Erika
Koch stets von Seiten ihres
Mannes Gerhard. „Es hilft
mir, wenn ich Schriftstücke
aufsetzen muss. Oft sitzen
wir abends zusammen und
Ihre Probleme –
unsere Lösungen
schreiben Briefe an die Behörden.“ Mit der Zeit des
großen Flüchtlingsstroms im
August 2015 durchlebte das
Ehrenamt von Erika Koch
einen Wandel. „Mittlerweile
engagieren sich viele Bürger
in diesem Bereich. Hochdahl ist eine hilfsbereite
Stadt und besonders in den
Anfängen, als das Bürgerhaus noch von Flüchtlingen
bewohnt war, kamen die
Leute scharenweise auf uns
zu.“ Heute würde sich Erika
Koch über mehr Menschen
freuen, die Patenschaften
für einzelne Familien über-
nehmen. „Eine persönliche
Betreuung von einer Familie, dafür könnten wir noch
Ehrenamtler gebrauchen.
Ansonsten sind wir recht
gut aufgestellt.“
Doch nicht nur Engagement
bei Familien vor Ort gehört
zum Alltag der rüstigen Pensionärin. Auch die Teestube
im Haus der Kirchen steht
seit 1986 unter der Leitung
der motivierten Hochdahlerin. „Immer donnerstags
treffen wir uns im Haus der
Kirchen am Hochdahler
Markt. Flüchtlinge kommen
mit ihren Fragen auch dort
hin. Teilweise ist es recht
voll“, sagt Erika Koch lachend. An ein Ende ihres
unermüdlichen Einsatzes
möchte die gute Seele Hochdahls aber noch nicht denken. „Solange es mir gut
geht, mache ich weiter. Nur
meine kleine Mittagspause
pro Tag, die gönne ich mir.“
Info:
Erika Koch ist Mitglied beim
Freundeskreis für Flüchtlinge
Erkrath e.V., der sich 1986
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Menschen
12 Der Hochdahler
15. Februar 2017
„Ich gebe den Flüchtlingen eine Stimme“
Als im August 2015 in
einer Nacht- und Nebelaktion rund 150
Flüchtlinge nach Erkrath kamen, war Venja Lang eine der ersten
Helferinnen vor Ort. In
zahlreichen Einzelstunden richtete die engagierte Hochdahlerin
gemeinsam mit weiteren Ehrenamtlern das
Bürgerhaus in einen
temporären Schutzraum für Menschen aus
Kriegsgebieten ein.
(tb) „Wir wussten anfänglich
noch nicht einmal, welche
Personengruppen überhaupt
kommen. Was für Nationen
sind dabei? Sind es Erwachsene, Kinder, Frauen oder
Männer“, erinnert sich die
junge Frau. Mit viel Einsatz
wurde das Bürgerhaus nach
Die junge Hochdahlerin Venja Lang setzt sich für Flüchtlinge ein
Geschlechtern und Nationen
getrennt. „Besonders für
Frauen und Kinder haben
wir einen abgeschirmten
und sicheren Bereich einrichten wollen. Wir wollten,
dass auch nationsübergreifend keine größeren Konflikte aufkommen und hatten
mit dieser Idee zum Glück
Erfolg.“ Bereits 2010 engagierte sich die Hochdahlerin
ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit in Jordanien. Die
Semesterferien verbrachte
Venja Lang damit, in Not geratenen Menschen eine Perspektive für eine gesicherte
Zukunft zu schaffen. „Es ist
schon immer mein Wunsch
gewesen, Menschen denen
es nicht so gut geht, zu helfen.“ Nicht zuletzt wegen
dieser Einstellung zog es die
junge Hochdahlerin vor drei
Jahren in die Politik. Mittlerweile ist sie in der CDURatsfraktion im Ausschuss
für Kultur und Soziales tätig.
„Ich mache Politik allein we-
gen der Sache. Viele Politiker haben verlernt, worum
es wirklich geht, nämlich
um die Menschen dieses
Landes. Auch die Flüchtlinge. Vielen geht es nur noch
um die Darstellung.“ Auch
auf Landes- und Bundesebene ist die Studentin aktiv.
Die Robert-Bosch-Stiftung
hat ein Konzept für eine gelungene Integration auf den
Weg gebracht. „Das Konzept
wurde jedoch von reinen
Theoretikern entwickelt. Ich
habe die Chance, es auf seine Praktikabilität zu prüfen“, so Venja Lang.
Mit ihrem unermüdlichen
Einsatz möchte die Hochdahlerin jenen Menschen eine Stimme geben, die nicht
selbst wählen können. „Die
Flüchtlinge haben kein
Wahlrecht in Deutschland
und ich möchte mich als
deutsche Bürgerin für sie
einsetzen.“ Jede freie Minute
nutzt die Ehrenamtlerin dafür, sich für die Flüchtlinge
stark zu machen. „Ich gebe
Deutschunterricht, begleite
die Personen bei Behördengängen und begebe mich auf
Wohnungssuche. Ich bin der
Meinung, wenn wir Menschen in unser Land lassen,
sind wir auch für sie verantwortlich.“ Als Kind aus einer
Bundeswehrfamilie musste
die heute 27-Jährige oft umziehen. „Ich habe in Hochdahl erstmals das Gefühl,
angekommen zu sein. Die
Hochdahler sind hilfsbereit
und engagiert. Hier fühle ich
mich Zuhause.“ Was sich
die Studentin abschließend
jedoch noch wünschen würde, wäre eine bessere Kommunikation unter den einzelnen Institutionen. „Es
gibt viele Gruppen, die auch
alle viel bewegen. Ich denke
jedoch, wenn man sich besser vernetzen würde, können wir gemeinsam noch
mehr erreichen. Diesen Anstoß möchte ich abschließend noch liefern.“
Ein VW Touran für den Verein Tinkerbell
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(tb) Erstmalig in der Vereinsgeschichte des Tinkerbell e.V.
können sich die Mitglieder
über ein eigenes Fahrzeug
freuen. Besonders der Transport von Kindern wurde in
der Vergangenheit ausschließlich durch das Engagement
von Ehrenamtlern mit ihren
Privatautos gestemmt.
„Nun haben wir die Möglichkeiten, auch den Ehrenamtlern dieses Fahrzeug zur Verfügung zu stellen“, freut sich
Vereinsgründerin Anne Liedtke. Der königsblaue VW Touran wurde bereits mit dem
Logo des Vereins verziert.
„Neben dem Fahrer verfügt
das Fahrzeug noch über
sechs weitere Sitze“, freut sich
Peter Faßbender. Der Ehrenamtler bringt jeden Montag
einen ganzen Schwung Kinder von der Sandheide zum
Schwimmunterricht. „Nun
kann ich die Fahrt alleine bewältigen und brauche keinen
zweiten Fahrer samt Fahrzeug“, freut sich dieser. Die
rund 10 000 Euro für den Gebrauchtwagen kamen dank
einer privaten Spende zusammen. „Die Versicherung des
Wagens wird in Zukunft vom
Der VW Touran ist die neuste Anschaffung des Vereins Tinkerbell
Hochdahl.
Foto: tb
Verein getragen“, sagt Anne
Liedtke. Das Fahrzeug soll im
besten Fall auch an andere
Vereine gegen eine Spende
verliehen werden. „Anfragen
können telefonisch an mich
gerichtet werden. Erste Kontaktaufnahmen fanden bereits statt. So wird der Tinkerbell-Wagen beispielsweise
Transportfahrzeug für eine
Ferienfreizeit“, so Faßbender.
Der Verein hofft zudem, dass
die Hemmschwelle für künftige Helferinnen und Helfer
mit dem Vereinsfahrzeug minimiert wird. „Viele Ehrenamler haben noch Hemmungen dem Verein beizutreten,
weil diese mit dem eigenen
PKW fahren müssten. Das
Fahrzeug ist für mehrere Fahrer angemeldet und kann daher von jedem Ehrenamtler
in Zukunft genutzt werden“,
sagt Harry Liedtke abschließend. Tinkerbell e.V. ist ein
Freundeskreis von engagierten Eltern mit Zeit und Einsatzfreude. Er bietet Schulen,
Kindertagestätten und weiteren Einrichtungen Unterstützung an, um die Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen zu fördern.
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Kunst
15. Februar 2017
Der Hochdahler 13
Minibagger gestohlen
Letzte Woche nutzten bislang
noch unbekannte Straftäter
die arbeitsfreie Zeit auf einer
Baustelle am Klinkerweg im
Erkrather Ortsteil Hochdahl
zum Komplettdiebstahl einer
dort abgestellten Baumaschine. Auf bisher noch unbekannte Art und Weise verschwand dort ein kleiner Kettenbagger der Marke Wacker/
Neuson, der als selbstfahrende Arbeitsmaschine kein
amtliches Kennzeichen trägt.
Der aktuelle Zeitwert des gebrauchten gelb- und graufarbigen Minibaggers wird mit
20.000 bis 25.000 Euro beziffert. Am Tatort aufgefundene
letzte Fahrspuren des entwendeten Baggers verlaufen
Projektionen in der Neanderkirche.
über eine Grünfläche und
den Gehweg am Klinkerweg,
bevor sie sich verlieren.
Wahrscheinlich wurde die
Baumaschine zum endgültigen Abtransport auf einen
LKW oder einen entsprechend dimensionierten Anhänger verladen. Konkrete
Hinweise auf ein solches Täterfahrzeug liegen aktuell
aber noch nicht vor. Bisher
liegen der Erkrather Polizei
auch noch keine konkreten
Hinweise auf den oder die
Baggerdiebe und den Verbleib des gestohlenen gelbund graufarbigen Kleinbaggers vor. Sachdienliche Hinweise an Telefon 02104 /
9480–6450.
Foto: RG
Kirche und ihre Geschichte
„EinOrtzehnWortehundertGedanken“ ist der
Name einer Ausstellung, die noch bis Ende Februar in der Neanderkirche zu sehen
ist.
(RG) Ich bin allein in der
Neanderkirche. Allein mit
zehn Projektoren, die ich
nach und nach einschalte.
Es ist ein bedeckter Tag mit
wenigen Auflockerungen.
Ich hatte gelesen, dass die
Ausstellung täglich von 10
bis 16 Uhr geöffnet ist, aber
nicht geahnt, dass ich bei
meinem Besuch die Kirche
ganz für mich haben würde. Die Neanderkirche ist
eine offene Kirche, habe ich
erst nach meinem Besuch
erfahren. Sie ist auch außerhalb von Ausstellungen täglich zu den angegebenen
Zeiten geöffnet. Während
ich da sitze und die Projektion der Worte und Bilder
im Spiel von Licht und
Schatten auf mich wirken
lasse, frage ich mich, was
ich über dieses schöne kleine Gotteshaus eigentlich
weiß. ‚Jede Handlung hat
eine Auswirkung‘ lese ich
an einer Wand. Die Handlung war mein Besuch hier,
die Auswirkung, dass ich
mehr über die Neanderkirche wissen wollte.
Nach zweijähriger Bauzeit
wurde die kleine Kirche im
Juli 1905 eingeweiht. Der
Bau ist der damaligen Industrialisierung und dem
Bau der Eisenbahnlinie von
Düsseldorf nach Elberfeld
und der Initiative engagierter Bürger der damaligen
Zeit zu verdanken. Damals
siedelten sich viele gebildete und gut betuchte evangelische Industrielle hier an
und bauten ihre Villen.
Auch evangelische preußische Beamte die in der Verwaltung, Post oder Bahn tätig waren, nahmen hier ihren Wohnort. Und nicht zuletzt viele Industriearbeiter.
Zum Gottesdienst mussten
sie alle einen langen Fußmarsch nach Erkrath auf
sich nehmen. Natürlich
wünschten sich die Menschen dort ein ‚eigenes Gotteshaus‘.
Ein paar Jahrzehnte später
war es Adolf Boeddinghaus, ein Textilfabrikant
aus Elberfeld, der die Initiative ergriff. Seine Villa ‚Neanderhöhe‘ lag direkt am
Feldhof. Im Juli 1899 lud er
zehn angesehene Männer
aus den Honschaften Millrath und Bruchhausen zu
einer Versammlung ein, um
die Idee eines ‚Evangelischen-Kirchenbau-Verein‘
zu besprechen. Ein geeignetes Grundstück, das er der
evangelischen Gemeinde
für den Bau eines Gotteshauses schenken wollte,
hatte er bereits erworben.
Bis zur offiziellen Grün-
dung des Vereins im Januar
1900 hatten die Herren bereits 53 Mitglieder interessiert. Zum Baubeginn waren es bereits 90 Mitglieder.
Boeddinghaus stiftete das
Gründungskapital. Weil der
favorisierte Bauplan des Regierungsbaumeisters Heinrich Plange aus Elberfeld,
der auch Boeddinghaus Villa gebaut hatte, mit dem bis
dahin gesammelten Kapital
nicht umgesetzt werden
konnte, stockte er kurzerhand das Kapital auf. Nach
der Fertigstellung des Baus
war das Kapital aufgezehrt
und es fehlte weiteres, um
die Kirche angemessen auszugestalten und wieder half
Adolf Boeddinghaus mit einer größeren Summe und
stiftete auch noch die beiden Glocken. Auf Wunsch
des Kirchenbauvereins wurde die Kirche nach Joachim
Neander benannt und war
damit die erste Kirche, die
nach ihm benannt wurde.
All das erfährt man in Wikipedia und auf der Webseite der Evangelischen Kirchengemeinde Hochdahl
www.evangelischekirche
hochdahl.de.
Damals waren es engagierte Menschen, die den Bau
dieser Kirche ermöglichten.
Die offene Neanderkirche
ist ein wunderbarer Ort,
um in der Stille Kraft zu
tanken und sich daran zu
erinnern, wie stark wir in
Gemeinschaft sind.
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Sport
14 Der Hochdahler
15. Februar 2017
4400 Euro für Kultur im neanderland
Kreis. Der Förderverein neanderland Kultur kann sich erneut über eine Spende freuen. Landrat Thomas Hendele
überreichte dem Vorsitzenden des Fördervereins, Dr.
Helmut Stein, sowie dem
Schatzmeister und Initiator
des Vereins, Volker Freund,
jetzt einen Scheck über 4.400
Euro. Das Geld stammt aus
den Spenden derjenigen, die
im Kreishaus ein neanderland-Wimmelbild als Poster
oder Puzzle erworben haben.
Nachdem Landrat Hendele
dem Verein bereits im letzten
Jahr eine größere Summe an
Spendengeldern überreichen
konnte, war nun erneut eine
stattliche Summe für die Kultur im neanderland zusammen gekommen. Der im Jahr
2015 gegründete Förderverein
neanderland Kultur e.V repräsentiert und fördert das bürgerschaftliche Engagement
für Kunst und Kultur im neanderland. Dabei stehen besonders die bereits etablierten
Kulturveranstaltungen wie
die neanderland BIENNALE,
die neanderland MUSEUMSNACHT oder auch die neanderland TATORTE im Fokus.
Aber auch überregionale Kulturkooperationen des neanderlandes finden Berücksichtigung.
Die Dance Kids überzeugten mit ihren Tutus und dem einstudierten Tanz.
Foto: tb
Junge Tänzer gesucht
(v.l.n.r.) Dr. Helmut Stein, Landrat
Thomas Hendele, Volker Freund
und Kreiskulturreferentin Dr. Barbara Bußkamp.
Foto: Kreis Mettmann
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Traditionell laden die
Jazz- und ModernDance Gruppen des
TSV Hochdahl zu Beginn des Jahres zu einer PerformanceShow in die Sporthalle
am Gymnasium Hochdahl ein.
(tb) Gezeigt werden die
neusten Hebefiguren, Tänze und vor allem Kostüme,
die in der trainingsreichen
Winterpause gefertigt wurden. Nicht nur die Leistungsriege präsentiert sich
in der gut zweistündigen
Show, auch der Breitensport hat durchaus seine
Daseinsberechtigung.
Bereits die drei- bis vierjährigen Minimäuse überzeugten die Zuschauer mit einem Auftritt im „Sieben
Zwerge Stil“. Unterrichtet
werden sie von Barbara
Hartmann und Tochter
Marianne. Die engagierte
Abteilungsleiterin organisiert die Veranstaltung zu
Beginn der jährlichen Ses-
sion bereits zum zehnten
Mal. „Früher haben sich
nur die Ligaformationen
präsentiert, heute freuen
wir uns darüber, dass auch
der Breitensport auftritt.“
In den letzten Jahren hat
sich der Bereich Jazz- und
Moderndance stark gewandelt. „Wir arbeiten mittlerweile viel mehr akrobatisch und mit Hebefiguren.
Die Kleinsten sind davon
noch nicht betroffen, doch
bei den älteren Kindern
sieht man den Unterschied
in den Tänzen sehr deutlich“, weiß die Abteilungsleiterin.
Erstmalig dabei waren neben den zahlreichen Kinder- und Jugendgruppen
die Damen der „Dance
Queens“, zu denen Barbara
Hartmann selbst zählt.
„Wir möchten in diesem
Zusammenhang für diesen
Sport werben“, so Hartmann selbstbewusst.
„Schließlich ist Tanz nicht
nur etwas für Kinder.“
Seit 1989 ist die Abteilung
des TSV Hochdahls in den
Rängen des Turniergeschehens verankert. Aktuell
sind sechs Gruppen im Ligabereich angesiedelt.
Zweimal wöchentlich trainieren die einzelnen Gruppen. Die „Rebounder“ findet man aktuell in der Landesliga, „Dance Art“ tanzen
in der Regionalliga und die
„Dance Obsession“ schafften es 2016 sogar in die
Oberliga.
Nachwuchs wird beim
TSV Hochdahl immer gern
gesehen. Besonders die erst
2016 gegründete Formation „Dance Line“ für Kinder
im Alter zwischen acht und
11 Jahren ist noch auf der
Suche nach Tänzern. Was
bei den etlichen Auftritten
der einzelnen Formationen
besonders auffiel, war der
einschlägige Jungenmangel.
„Wir würden uns sehr über
männlichen Zuwachs freuen“, so Barbara Hartmann
abschließend.
Info:
Nähreres zu den einzelnen
Formationen und dem TSV
Hochdahl unter www.tsvhochdahl.de/jazz-moderndance/
Stallpflicht für Geflügel aufgehoben
Nach einer aktuellen Risikoeinschätzung des FriedrichLöffler-Institutes hat der Kreis
Mettmann jetzt die zum
Schutz vor der Geflügelpest
am 21. Dezember getroffene
kreisweite Anordnung zur
Aufstallung von Geflügel für
weite Teile des Kreisgebietes
wieder aufgehoben. Aufrecht
erhalten bleibt die Aufstal-
lungspflicht allerdings für die
Städte Velbert und Langenfeld
sowie für Teile der Städte Erkrath und Hilden. Velbert und
Langenfeld gelten als Gebiete
mit hoher Geflügeldichte und
werden deshalb weiterhin als
besonders gefährdet eingestuft.
Für Erkrath und Hilden gilt
die Aufstallungspflicht lediglich für die Stadtteile, die nach
dem positiven Befund bei einem Schwan am Unterbacher
See im Januar als Beobachtungsgebiet ausgewiesen wurden. Die bislang vom Kreis erlassenen Verfügungen einschließlich einer Kartendarstellung des Beobachtungsgebietes sind auf der Homepage des
Kreises unter www.kreis-mett
mann.de.
Geschichte
15. Februar 2017
Die Geschichtshüter
Wie es früher einmal
war - Die Frage beantworten vielleicht Mitglieder des Bergischen
Geschichtsvereins
beim regelmäßigen
Stammtisch in Hochdahl.
(RG) Sie sind Lokalhistoriker, einige unter ihnen auch
Familienforscher. Sie sind
die Bewahrer unserer lokalen Geschichte und sie alle
sind Überzeugungstäter,
vom ‚Geschichtsvirus‘ infiziert. Sie sind Mitglieder
des Bergischen Geschichtsvereins und wo Archäologen Tonscherben, Skelette
oder ganze Gebäude ausgraben, graben sie verborgene Informationen aus alten
Aufzeichnung und Fotos
aus. Bei ihrem Stammtisch
in der Kupferkanne am
Sandheider Markt kann
man sie treffen. Aber Vorsicht: Der ‚Geschichtsvirus‘
ist höchst ansteckend. Der
Stammtisch ist gut besucht.
Zwischen 20 und 25 Interessierte treffen sich hier
einmal im Monat. Neben
den Stammtischen werden
Vorträge und Exkursionen
organisiert, die sehr gefragt
sind. Die Vorträge, die abwechselnd in der Stadtbibliothek in Erkrath oder
Hochdahl stattfinden zählen 30 bis 40 Zuhörer.
Die Abteilung Erkrath gehört zum Bergischen Geschichtsverein, der 1961 gegründet wurde und sich
heute in 14 Abteilungen untergliedert. „Die Abteilung
Erkrath zählt 65 Mitglieder.
Gestatten: Die Heide-Kinder
(nic) Seitdem klar ist, dass für
das kommende Kindergartenjahr in Erkrath 225 Kindergartenplätze fehlen, sind Tagesmütter wichtiger denn je. In
der Sandheide formieren sich
gerade die „Heide-Kinder“.
Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss von
fünf Tagesmüttern, die sich
gegenseitig vertreten, wenn
mal eine Kinderbetreuung
aus gesundheitlichen Gründen ausfällt. „Wir Tagesmütter treffen uns regelmäßig zur
Planung und erste gemeinsame Unternehmungen finden
bereits statt. Verhandlungen
mit dem Jugendamt verlaufen
positiv“, so Tagesmutter Anke
Nordick von der Kinderbetreuung Fliederbaum. Das
Projekt des Vertretungskreisels ist bisher einzigartig in
der Stadt. Anke Nordick und
ihre Kolleginnen gehen aber
davon aus, dass sich auch andere Tagesmütter in dieser
Beziehung organisieren werden.
Mehr Informationen zur Tagespflege in Erkrath gibt es
auf www.kinderbetreuung-er
krath.de
Sie verbindet ein gemeinsames Interesse: Host Osmann, Jochen
Lohoff , Hans Joachim Dietz und Hanna Eggerath (von hinten links
nach vorn rechts.). Sie alle sind Mitglieder des Bergischen Geschichtsvereins Abteilung Erkrath.
Foto: RG
Etwa zehn davon widmen
sich derzeit aktiven Forschungen, weil es ihre Zeit
erlaubt“, verrät der erste
Vorsitzende Hans-Joachim
Dietz. Einer von diesen
zehn ist Horst Osmann, der
Autor des gerade erschienen Band 8 der Niederbergischen Geschichte. Auch
Hanna Eggerath kennt man
als Autorin. Erst vor kurzem veröffentlichte sie die
Briefe ihrer Eltern, die diese
sich aus der Gefangenschaft 1933 schrieben. Die
Bezeichnung Heimatforscherin mag sie aber irgendwie nicht. Wenn man
sie fragt, was sie ist, antwortet sie prompt: „Chemielaborantin“
Während im Gesamtverein in den letzten beiden
Jahren zwei Bänder mit
umfassender Geschichte
zum Bergischen Land aufgelegt wurden, hat die Abteilung Erkrath seit 1994
acht Bände zur Niederber-
gischen Geschichte herausgeben, die vielen Menschen
mehr über die Geschichte
ihrer Region vermittelt haben. Ein Stück Geschichte
vermittelt auch der Vortrag
von Thilo Kirchhoff am 16.
Februar, der ab 19.15 Uhr
in der Stadtbücherei im
Kaiserhof in der Bahnstraße 2 stattfindet. Das Thema
ist ‚Burg Berge (Altenberg),
Stammsitz der Grafen von
Berg‘ und damit das Geschichtsthema unserer Region. Über die Hexenverfolgung im Kreis Mettmann
trägt Dr. Erika MünsterSchroer im Mai vor. Alle
Stammtisch-, Vortrags- und
Exkursionstermine für 2017
sind auf der Website der
Abteilung Erkrath des Bergischen Geschichtsvereins
veröffentlicht: www.bgv-er
krath.de. Dort erfährt man
auch mehr über die Bände
der Niederbergischen Geschichte und der Geschichte des Bergischen Landes.
Neue Straßenlaternen mit LED-Lichttechnik
Im Rahmen von Klimaschutzmaßnahmen setzen die Stadtwerke Erkrath ihr Ziel weiter
um, die Straßenbeleuchtung
Erkraths auf moderne, energiesparende LED-Techniken
umzurüsten. Im Jahr 2016
wurde erneut ein Förderantrag zur Umrüstung von insgesamt 302 Leuchten beim
Projektträger Jülich gestellt.
234 technische LED-Leuchten
Der Hochdahler 15
der Typen Case, Twin und
Park von der Firma Lunux
und 68 dekorative Leuchten
vom Typ Calla der Firma
Schréder tauchen die Stadt
weiterhin in ein neues Licht.
Priorität bei der weiteren Umrüstung auf LED-Technik haben weiterhin die alten
Quecksilberdampfleuchten.
Mit den insgesamt 302 LEDLeuchten werden weitere
acht Kilometer Straßen bestückt. Der jährliche Stromverbrauch sinkt dadurch um
weitere ca. 110.000 Kilowattstunden. Somit werden die
Energiekosten gesenkt und
darüber hinaus die Umwelt
um ca. 65 Tonnen des schädlichen Treibhausgases CO2 entlastet. Die Projektkosten belaufen sich auf rund 174.000
Euro.
Anke Nordick (li.) und andere Tagesmütter aus der Sandheide bilden
gerade einen Vertretungskreisel.
Foto: nic
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