Liebe Kolleginnen und Kollegen, das Volkswagen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
das Volkswagen, das uns in diesen Tagen in den Medien begegnet, ist nicht das
Unternehmen, das ich kenne und das mir am Herzen liegt.
Interne Konflikte werden nicht direkt, sondern öffentlich ausgetragen. So entsteht der
fatale und falsche Eindruck, dass es bei VW nur noch gegeneinander und nicht
miteinander geht. Gleichzeitig wird mit gezielten Fehlinformationen von außen
versucht, das Bild des Konzerns in der Öffentlichkeit sowie handelnde Personen
bewusst zu beschädigen. Einige Spekulationen hatten zuletzt mehr mit einem
schlechten Filmdrehbuch zu tun als mit der Realität.
Sie alle ärgern sich darüber mit Sicherheit genauso wie ich. Denn Volkswagen braucht
jetzt etwas ganz anderes: Konzentration, um die Diesel-Krise weiter sauber auf- und
abzuarbeiten. Konsequenz und Solidarität, um die begonnenen Reformen und die
Neuausrichtung für die Zukunft gemeinsam zum Erfolg zu führen. Und den Einsatz von
Jeder und Jedem von uns im Tagesgeschäft, damit unsere Kunden die besten Autos und
Dienstleistungen bekommen.
Ich verspreche Ihnen: Wir als Konzernvorstand und ich persönlich werden weiter alles
tun, damit Konflikte konstruktiv gelöst werden und Volkswagen vor Schaden geschützt
wird, von wem auch immer dieser droht. Sie bitte ich im Gegenzug: Lassen Sie sich
nicht verunsichern, frustrieren oder vom Wesentlichen ablenken. Geben Sie weiter Ihr
Bestes für unser Unternehmen und unsere Kunden.
Volkswagen ist ein Konzern mit großartigen Marken, Fahrzeugen und einer klasse
Mannschaft! Den Volkswagen Konzern gemeinsam erfolgreich zu machen, darum geht
es. Und das dürfen wir trotz allen Lärms dieser Tage nicht vergessen.
Danke für die Unterstützung,
Ihr Matthias Müller
Vorsitzender des Vorstands der Volkswagen AG