Ausgabe 59 - Feb/März 2017

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solange der Vorrat reicht! | Für Druckfehler übernehmen wir keine Haftung. | Änderungen vorbehalten. | Abbildungen ähnlich.
Guten Tag,
liebe Leserin, lieber Leser!
Hereinspaziert – denn
wieder hat ein neues
Jahr begonnen! Zwar
schon im Januar, aber
im SENIOREN JOURNAL ab Februar! Alles
steht auf Anfang, auf
Neubeginn. Für mich ist
das eine Zeit des Innehaltens: eine Rückschau
auf das Vergangene und
ein Ausblick auf das,
was vor uns liegt, was
da kommen mag. Wie
möchten wir diese Zeit
verbringen? Wofür sollte man sich mehr Zeit
nehmen? Was ist mir
wichtig? Schon Goethe
hat gesagt: „Wir haben
genug Zeit, wenn wir sie
nur richtig verwenden.“
Der Jahresbeginn ist
ja auch ideal, um neue
Vorhaben
anzugehen.
Machen wir es richtig!
Queen Elizabeth hat das
Jahr 1992 als ihr „annus
horribilis“ (schreckliches
Jahr) bezeichnet. Ich bezeichne das Jahr 2016
ebenso. Doch Neues
wagen, anders denken
– es liegt auch an uns,
dass aus 2017 ein „annus mirabilis“ wird – ein
wundervolles Jahr!
Ja, aber jetzt ist erst
einmal Februar. Alles
ist grau. Wohin ist das
Grün, wo sind die Farben
des Sommers? Wohin
ist all der Überfluss, die
Üppigkeit, die Schönheit
und Pracht gegangen?
Wo sind die Libellen, die
Hummeln, die Schmetterlinge? Die Vögel, Käfer und Frösche? Was
gäbe ich jetzt für Sonne,
Wärme und den Duft von
Rosen! Trist und trostlos muss uns diese Zeit
vorkommen. Dabei liegt
doch die Kunst darin,
Zufriedenheit zu erlangen, genau darin: Auch
in grauen und tristen
Tagen den Blick auf die
kleinen Dinge des Lebens lenken zu können,
die schön sind. Denn
Sommer kann jeder!
Doch gerade im Februar – Weihnachten, die
Feiertage und die Aufbruchstimmung zu Jahresanfang liegen schon
hinter uns und vor uns
das Warten auf den
Frühling – gerade im
Februar zeigt sich das
Talent zum Glück! Man
muss im trüben Grau
eines Wintertages nur
genau hinsehen. Auf
die Enten und Schwäne
am zugefrorenen Teich.
Auf winterkalten Zu-
ckerguss auf Blättern,
Gräsern, an Fenstern
und auf Bäumen. Auf
pudrigzuckriges Weiß.
Auf glasklare Perlen aus
Eis im Spinnennetz. „Es
gibt so wunderweiße
Nächte, drin alle Dinge
Silber sind …“, empfand der Dichter Rainer
Maria Rilke. Im Winter
zaubert die Natur so einige Herrlichkeiten. Entdecken Sie die Welt aus
einer neuen Perspektive
und schauen Sie einmal
durch einen Eiszapfen
auf eine schillernde Winterwelt!
Hier und dort die Weidenkätzchen, ein Sonnenstrahl. „Die Welt wird
schöner mit jedem Tag
…!“ Manche Menschen
lieben den Herbst. Sie
ergötzen sich an bunten
Wäldern und verteilen
Zierkürbisse rund ums
Haus. Andere wiederum
empfinden den Herbst
als Zumutung. Gar keine Jahreszeit. Grauer
Nebel. Matschwege. Die
beste Freundin heißt
„Melancholie“. Der Winter ist auch nicht besser. Bleibt das Warten
und das Gefühl, niemals
wieder die Schönheit der
Welt zu erblicken. Und
dann passiert es ganz
unverhofft. Wie aus dem
Nichts. Heimlich, leise,
fast schüchtern, recken
Winterlinge ihr zartes
Gelb aus dem welken
Laub. Und dann – fast
über Nacht – ist der Frühling wieder da! „Schöner
Frühling, komm doch
wieder, lieber Frühling,
komm doch bald. Bring
uns Blumen, Laub und
Lieder, schmücke wieder Feld und Wald!“
Hätte Hoffmann von Fallersleben ganz genau
hingeschaut, er hätte
ihn längst entdeckt, den
Frühling unterm Schnee.
Endlich schimmert es
grün und hoffnungsvoll!
Ihre Annina Pietza und
die gesamte Redaktion
Achten Sie auf Ihre Atmung!
Richtig zu atmen und dabei den Körper zu entspannen
klingt so einfach, ist aber von entscheidender Bedeutung.
Atmen Sie locker aus, ohne den Atem zu beeinflussen,
und lassen Sie die Anspannung aus dem Körper fließen.
Wer tief Luft holt, stärkt seinen Körper und befreit sich von
Stress.
Richtig atmen, gesünder leben! Rund 20.000 bis 30.000
mal am Tag atmet der Mensch, nimmt so etwa 10.000 Liter
Luft auf und gibt sie wieder ab. Sie ist der Treibstoff unseres Lebens – umso wichtiger ist eine optimale Versorgung.
Normalerweise achten wir nicht darauf, wie unser Körper
Luft erhält, denn dieser Vorgang läuft automatisch ab. Erst
wenn sie uns ausgeht, die Luft, etwa in Stresssituationen,
bei körperlicher Anstrengung oder durch eine Krankheit,
merken wir, wie sehr wir den Atem brauchen. Die Atmung
ist wie ein Seismograf, sie reagiert auf alles: Gedanken,
Worte, Bewegungen und Emotionen
Die Atmung ist die wichtigste Funktion des Körpers. Das
Leben beginnt und endet mit einem Atemzug. Aus der Luft
bekommen wir den Sauer. Den benötigt der Körper, um
Nahrung in Energie umzuwandeln. Und wir benötigen ihn
natürlich für die Durchblutung. Beim Ausatmen wird das
überflüssige Kohlendioxid wieder abgegeben. Ruhiges,
tiefes Atmen garantiert, dass Muskeln und Organe optimal durchblutet und mit Sauerstoff versorgt werden. Das
Zwerchfell massiert außerdem den Bauchraum von innen
und aktiviert die Organe.
Welche Folgen hat eine falsche Atmung? Die Hektik des
Alltags führt bei vielen Menschen dazu, dass sie nur noch
oberflächlich atmen. Bei Stress und Anspannung kann
falsches Atmen zur Gewohnheit werden. Auch wer ständig krumm sitzt, kann nicht tief mit dem Zwerchfell einatmen. Die Folgen sind Verspannungen, Müdigkeit, ein
geschwächtes Immunsystem. Richtiges Atmen wirkt sich
doppelt positiv aus – auf Körper und Geist. Wer ruhig atmet, kann nicht gleichzeitig nervös und gestresst sein.
Und weniger Stress tut dem ganzen Körper gut!
04
Was liegt in der Luft?
Bergluft
Sie ist dünner als die Luft im Flachland, sie enthält demnach weniger Sauerstoff. Für Herz-Kreislauf-Patienten
wohltuend: Langfristig sinken Blutdruck und Puls. Allerdings sollte man dem Körper eine Phase der Eingewöhnung gönnen.
Landluft
Auf dem Lande lebt es sich gesund. Die Luft enthält meist
viel weniger Schadstoffe als in der Stadt, was sich positiv
auf die Gefäße auswirkt.
Seeluft
In der frischen Meeresbrise ist vor allem eine Besonderheit enthalten: Salz. Es gelangt in feinsten Tröpfchen aus
dem Wasser in die Luft und durch die Atmung in die Bronchien, wo es schleimlösend wirkt. Seeluft ist zudem meist
wenig mit Pollen und Schadstoffen belastet.
Stadtluft
Die Luft in einer Großstadt enthält bis zu 200 Mal so viele
Schadstoffe wie Landluft. Der größte Teil stammt von Autoabgasen. Viele Städte haben darum „Grüne Zonen“ eingeführt, in denen der Verkehr dauerhaft eingeschränkt ist.
Büroluft
Sie ist oft besonders belastet, enthält Ozon und Feinstaub
aus Geräten wie z.B. dem Drucker. Grünpflanzen verringern die Belastung.
Die Kraft des Atems! Atmen Sie entspannt. Atmen Sie tief.
Die ein- und ausströmende Luft bewusst im ganzen Körper
nachzuspüren, aktiviert neue Kräfte. Machen Sie es sich
zur Gewohnheit, jeden Tag ein paar Minuten bewusst und
tief zu atmen. Und vielleicht jeden Tag ein bisschen länger!
Das tut gut! Wer tief durchatmet ist für viele Krankheiten
weniger anfällig und baut Stress ab. Werden Sie gesund
und gelassen mit der richtigen Atmung! AP
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Im Frühjahr und Sommer leiden viele Menschen unter
Heuschnupfen infolge einer Pollenallergie. Die Zahl der
Betroffenen hat sich seit Beginn des 20. Jahrhunderts
verzehnfacht. Viele Personen erkranken dann zusätzlich an Asthma bronchiale. Die Beschwerden äußern
sich durch wässrigen Schnupfen, Jucken und Tränen der
Augen. Zusätzlich können plötzlich Husten und Atemnot
auftreten, besonders nachts. Während der Zeit des starken Pollenfluges Fenster geschlossen halten und einen
Mundschutz tragen. Duschen und Haarewaschen am
Abend mindern die Pollenkonzentration.
Erleichterung finden Sie in einer Solevernebelung in
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Zahnimplantate ohne Skalpell – Neue Zähne an einem Tag
Unser Redakteur B. Böhm besuchte die Patientenveranstaltung im Seminarraum im Ärztehaus am Scharn
19-21. Herr Dr. Peter Kröncke referierte zu dem Thema:
„Schmerzfreie Zahnimplantate ohne Skalpell“ und informierte anschaulich darüber, wie Implantate in den Kieferknochen eingepflanzt werden und welche Fälle mit
Implantaten versorgt werden können. Besonders ausführlich ging er auf die Versorgung von vollständig zahnlosen
Kiefern ein und dem Aufbau von Kiefernknochen. Gerade
in diesen Fällen ist eine innovative Behandlungsmethode
gefordert: NOBEL GUIDE
Es wird eine perfekte Behandlung am Computer geplant.
Aufgrund einer digitalen Volumentomographie (DVT – 3DRöntgen) werden die idealen Implantatpositionen ermittelt,
genau die Stellen, wo sie sich optimal im Knochen verankern lassen. Daraus wird eine OP-Schablone erstellt, diese
ermöglicht das genaue Einpflanzen der Zahnimplantate in
den Kiefer ohne Aufschneiden des Zahnfleisches. Durch
diese computerunterstützte Methode wird im Vorfeld ein
Zahnersatz gefertigt, welcher sofort nach der Implantation
auf den Implantaten fixiert werden kann.
Jeder verdient ein schönes Lächeln! Neue Zähne an einem Tag ohne Skalpell und Blut. Informieren Sie sich in
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05
Schön war der Dezember im
SENIOREN-DOMICIL WESERLAND
Bäume im Winter
Schönheiten im Glitzerkleid
Ohne Laub sind die charakteristischen Wuchsformen
größer Gehölze besonders gut erkennbar. Beim
Spaziergang durch Wiesen und Felder bewundern wir imposante Solitäre, denen Schnee und
Eis etwas Magisches verleihen. Das Geäst der
alten Bäume ist mit Eiskristallen überzogen,
die im Sonnenlicht funkeln. Dazwischen blitzt
der strahlend blaue Himmel – was für ein Winterzauber!
Der Anblick mächtiger alter Bäume, die
im Winter Schnee, Eis und Sturm
trotzen, lässt uns ehrfürchtig innehalten. Sie sind im wahrsten Sinne des Wortes
großartig. Jeder für
sich ist einzigartig in
Größe und Form und
nach Jahrzehnten
oder gar Jahrhunderten noch voller
Kraft und Leben. In
Feldund Wiesenlandschaften, wo sie
im Gegensatz zum dichten Wald,
ihre Krone voll entfalten können,
prägen sie das Bild ihrer Umgebung – sei es als Einzelbäume,
in einer Gehölzgruppe oder wie
an einer Perlenkette aufgereiht
entlang von Flüssen und Bächen sowie in prächtigen Alleen.
Aus der Ferne betrachtet
fallen vor allem die unterschiedlichen Wuchsform
der verschiedenen Baumarten ins Auge – gerade
jetzt im Winter. Nun sind
nicht nur die äußeren
Umrisse gut erkennbar,
sondern auch die Stärke und Ausrichtung von
Hauptästen sowie die Art
und Dichte der Verzweigung.
Um Bäume zu bestimmen,
muss man sie eventuell
aus näherer Entfernung
betrachten. Wer sich die
Details an den Bäumen
anschaut, wird feststellen, dass Größe, Farbe
und Form der Knospen
sowie deren Anordnung
am Zweig unverwechselbare Merkmale sind. Nehmen
Sie sich daher beim nächsten
Spaziergang ein wenig Zeit, um den
kleinen Geheimnissen der Bäume auf
die Spur zu kommen. Deren großartiger Gesamteindruck gewinnt dadurch sogar noch an
Faszination. AP
Winter
adé …
Nach einem langen und grauen Winter sehnt sich
jeder Mensch auf den Frühling. Jede Knospe und
Blüte erfreut unsere Augen.
Schneeglöckchen, Blausterne, gefüllte Primeln, Ranunkeln, Krokusse, Iris, Hyazinthen und die entzückende Bellis perennis, das frühe Gänseblümchen.
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Wohnzimmer oder schmücken Ihre Küchenfensterbank mit Frühblühern. Diese sind meistens nicht
teuer, zaubern aber eine unbezahlbare Frühlingsstimmung und gute Laune in Ihre vier Wände.
Der Fachhandel bietet dazu bunte Schalen oder
Töpfe an, hier kommen die Frühblüher erst recht
zur Geltung. Oder gönnen Sie sich einen duftenden
Frühlingsstrauß, dekorieren diesen geschmackvoll
in einer Glasvase oder einem farbenprächtigen Eimer. BB
Beliebte Frühlingsblumen sind Narzissen in ihrer
vielfältigen Farbgestaltung, Osterglocken, Tulpen,
26
08
….und vergessen Sie nicht den Valentinstag am 14.
Februar!
Große Auswahl an
farbenfrohen
Frühlingsblühern
und Sämereien in
herausragender
Gärtnerqualität
Tipps für die Pflege Ihres Gartens
Februar
An frostfreien Tagen können Sie den Winterschnitt an Bäumen, Sträuchern und Obstgehölzen wie Apfel, Birne,
Zwetschge und Beerenobst vornehmen. Bei Schnittstellen, die größer als 3 cm sind, sollten Sie diese mit NaturenBalsam behandeln.
Fügen Sie Ihrem Gießwasser für die Zimmerpflanzen jetzt Pflanzennahrung zu. Kakteen und Bonsai-Pflanzen benötigen neben der besonderen Pflege auch spezielle Dünge-Präparate.
März
Stutzen Sie jetzt Ihre Beet- und Edelrosen um ein gutes Drittel zurück, somit erreichen Sie eine üppige Sommerblüte. Bei Strauch- und Kletterrosen schneiden Sie nur totes Holz heraus. Sobald die ersten Blätter spießen, beugen
Sie Krankheiten durch eine erste Behandlung mit Naturen-Pilzspritzmitteln vor. Somit stärken Sie bereits jetzt Ihre
Rosen gegen Pilzbefall.
Tipp für Ihre Enkelkinder
In Opas Gewächshaus oder einfach auf der warmen Fensterbank kannst Du jetzt schon viele Kräuter oder Gemüsearten aussäen und diese beim Keimen beobachten. Saatgut aus dem Fachhandel wie Tomaten, Gurken, Kürbisse
sind besonders gut geeignet. Und im Sommer kannst Du dann Dein eigenes Gemüse ernten und vernaschen! BB
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„Gib nur in den Boden, was der Regenwurm verdauen kann“
Auf gesundem Boden wächst ein
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Gartenjahr 2015 einen langanhaltend dichten, prachtvollen grünen
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Wirkung. Der Bodenaktivator sorgt für nachhaltige Bodenbelebung, Bodenlockerung und Humusbildung. Rasaflor Rasendünger versorgt Ihren Rasen mit wichtigen
Nährstoffen.
Rosen zählen zu den ältesten und edelsten Blumen der
Erde. Bei guter Pflege leuchten und duften diese Schön-
heiten bis in den November. Alle Rosen lieben Sonne und
sandigen, durchlässigen Lehmboden. Hacken Sie jetzt
die Oscorna-Naturprodukte oberflächig ein. So entsteht
ein lockerer Boden, wie Rosen es mögen!
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Bodenstruktur sowie den Wasser-, Luft und Wärmehaushalt. Sie aktivieren das Bodenleben und wirken Bodenübersäuerung und Staunässe entgegen. Die Naturprodukte aus dem Familienunternehmen Oscorna bestehen
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Rasen und Rosen, aber auch alle anderen Pflanzen ideale Bedingungen für ein gesundes Wachstum. BB
09
Martin Luther, Lucas Cranach der Ältere (Werkstatt), Öl auf Holz,
1528, © Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt
Nur zwei Wochen später trat er dem Orden der AugustinerEremiten in Erfurt bei. Als Bruder Martin führte er ein strenges Mönchsleben. Er wurde 1507 zum Priester geweiht und
begann schließlich das Theologiestudium aufzunehmen.
Seinen Doktortitel erwarb er 1512 in Wittenberg, wo er bis
zu seinem Tod als Theologieprofessor wirkte.
95 Thesen wider den Missbrauch des Ablasses
Seit 1515 vertrieb der Dominikanermönch Johannes Tetzel
im Auftrag des Kardinals Albrecht von Brandenburg den sogenannten Petersablass. Mit den Einnahmen sollte die Fertigstellung des Petersdomes in Rom finanziert werden. Als
Seelsorger sowie akademischer Lehrer fühlte sich Luther
zum Handeln verpflichtet und begann bereits früh, die Predigten und Geschäftspraktiken Tetzels zu kritisieren. Am 31.
Oktober 1517 veröffentlichte er seine berühmten 95 Thesen
wider den Missbrauch des Ablasses. Der Tag symbolisiert
bis heute den Beginn der Reformation. Die ursprünglich für
eine akademische Auseinandersetzung verfassten Artikel
verbreiteten sich durch den Buchdruck wie ein Lauffeuer in
ganz Deutschland.
Reformationsjubiläum
Martin Luther wurde am 10. November 1483 als Sohn von
Hans und Margarete Luther in Eisleben geboren. Als zweites von neun Kindern eines Mineneigners und Ratsherrn
wuchs er in bescheidenem Wohlstand auf. Zwischen 1501
und 1505 absolvierte er in Erfurt an einer der wichtigsten
mitteldeutschen Universitäten die akademische Grundausbildung und schloss das Studium mit „Magister Artium“
ab. Dem Wunsch des Vaters entsprechend nahm er das
Jurastudium auf, das allerdings schon sehr bald durch ein
Blitzereignis beendet wurde und Luthers Leben verändern
sollte.
Auf dem Rückweg vom Besuch bei den Eltern geriet der
junge Student am 2. Juli 1505 bei Stotternheim nahe Erfurt
in ein Gewitter. In Todesangst gelobte er, Mönch zu werden.
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Im Juni 1518 leitete die römisch-katholische Kirche gegen
Martin Luther eine Voruntersuchung ein – Vorwurf: Ketzerei.
Während er in Augsburg durch den päpstlichen Gesandten
Kardinal Cajetan verhört wurde, weigerte sich Luther erstmals seine Schriften zu widerrufen. Bereits wenige Monate
später zweifelte er bei einer Disputation an der Leipziger
Universität öffentlich die Unfehlbarkeit des Papstes und der
Konzile an. Seine Schriften, die sich rasch verbreiteten und
womit er zahlreiche neue Anhänger gewann, zogen am 15.
Juni 1520 die päpstliche Bannandrohungsbulle nach sich.
Unter dem Jubel seiner Wittenberger Freunde verbrannte
Martin Luther die Bulle öffentlichkeitswirksam. Daraufhin
wurde er am 3. Januar 1521 exkommuniziert. Nachdem
er im selben Jahr auf dem Wormser Reichstag auch dem
deutschen Kaiser Karl V. den Widerruf seiner Schriften verweigerte, verhängte man die Reichsacht über Luther und
seine Anhänger (Wormser Edikt).
Auf der Wartburg
Der sächsische Kurfürst Friedrich der Weise, der um das
Leben Luthers fürchtete, ließ ihn zu seiner Sicherheit auf
die Wartburg bei Eisenach entführen, wo Luther sich zehn
Monate unter dem Namen „Junker Jörg“ versteckt hielt.
Während dieser Zeit übertrug er das Neue Testament
ins Deutsche. Diese Bibelübersetzung Luthers wurde zur
Grundlage für die neuhochdeutsche Schriftsprache. Schon
im März 1522 kehrte Luther nach Wittenberg zurück, um
mit einer mehrtägigen Predigtreihe (Invokavitpredigten) die
Unruhen und den Bildersturm in der Stadt zu beenden.
Am 13. Juni 1525 heiratete Martin Luther die ehemalige
Nonne Katharina von Bora. Mit den sechs eigenen Kindern,
Verwandten, Angestellten und Studenten lebte das Ehepaar
im ehemaligen Schwarzen Kloster in Wittenberg.
Bibelübersetzung als Hauptwerk
Seine letzte Reise führte Martin Luther 1546 zurück in seine Geburtsstadt, um Erbstreitigkeiten der Mansfelder Grafen zu beenden. Am 18. Februar starb der Reformator in
Eisleben und wurde drei Tage später in der Wittenberger
Schlosskirche beigesetzt.
Neben den Reformen im Kirchen-, Schul- und Sozialwesen gilt die Bibelübersetzung als Hauptwerk des
deutschen Reformators. Die 1534 in Wittenberg gedruckte Gesamtdeutsche Bibel beeinflusste die Entwicklung der deutschen Sprache wie kein anderes
Buch und diente als Anlass für die Übersetzung der
Bibel in viele andere europäische Sprachen.
Im Jahr 2017 wird der Reformationstag am 31. Oktober einmalig ein bundeseinheitlicher Feiertag sein.
Luthers Thesen gelten bis heute als Beginn der Reformation, eines der zentralen Ereignisse der deutschen
Geschichte. Ob Politik, Musik, Kunst, Wirtschaft, Soziales, Sprache oder Recht: Kaum ein Lebensbereich
blieb von der Reformation unberührt. Den Auswirkungen der Reformation bis in unsere heutige Zeit, in
unser heutiges Leben hinein widmet sich das Jubiläumsjahr 2017 mit zahlreichen hochkarätigen Veranstaltungen.
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11
Sommergefühle im Winter
Exotische Früchte aus dem Süden
Wenn bei uns Winter ist, wachsen auf der anderen Seite der Erde leckere Früchte, mit denen wir
uns mal eben an einen Südseestrand träumen können.
Litschi
Unser Aschenbrödel uner den Tropenprinzessinnen kommt ursprünglich
aus China. Die Frucht ist unscheinbar,
ihr Fleisch weißlich durchsichtig, im
Mund aber unglaublich fein und frisch.
Die kleinen stacheligen Kugeln sind
etwas für Fummel-Freaks. Denn die
feste Schale lässt sich am besten
vorsichtig abpulen.
Papaya
Was aussieht wie eine Melone, ist botanisch
gesehen eine riesige Beere. Die hier erhältlichen Früchte können bis zu einem Kilo
wiegen. Das butterweiche goldgelbe Fruchtfleisch enthält viel Vitamin C und Betacarotin
– beide halten unser Immunsystem winterfit.
Halbieren, die glänzenden schwarzen Kerne
herauskratzen und löslöffeln! Doch Vorsicht:
Das Papaya-Enzym Papain verträgt sich
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überhaupt nicht mit Milchprodukten.
12
Pitahaya
Das Fleisch der Drachenfrucht aus Mittelamerika sieht aus wie Grießpudding mit Mohn –
schmeckt aber frisch-exotisch und nach einem
Hauch Erdbeere und Kiwi.
Die gut gekühlten Früchte halbieren, dann
auslöffeln. Die innere Schicht der Schale kann
man mitessen. Bei reifen Früchten lässt sich
die Schale einfach abziehen und das Fruchtfleisch würfeln.
Physalis
Die beliebte Tellerdekoration der
gehobenen Gastronomie wird auch
Kapstachelbeere genannt. Sie ähnelt
süßsäuerlich an unsere Stachelbeere
und ist mit den papierartigen Fruchtblättern wunderbar verpackt. Sie hat
einen parfümartigen exotischen Duft.
Auspacken: Hülle abziehen und ab in
den Mund!
Mango
Die Prinzessin aus dem tropischen Regenwald hat süß-exotische Aromen, die leicht
an Pfirsich erinnern. Und obendrein hat sie
noch königliche Mengen an Betacarotin im
Gepäck. Schälen und anschließend das
Fleisch in Streifen vom Kern schneiden.
Einfach nur genießen – hmm! AP
13
Staudensellerie - Der feine Sellerie
Suppen, Salaten oder Dips verleiht Staudensellerie eine würzige Note. Zu uns kommen die zarten Stangen vor allem aus
dem warmen Süden. Der Staudensellerie, auch Stiel-, Stangen- oder
Bleichsellerie genannt, ist an
den Küsten des Mittelmeeres
heimisch. Von dort kommt er
fast das ganze Jahr über
zu uns. Doch auch hierzulande hat der Anbau
von
Staudensellerie
in den letzten Jahren
zugenommen. Vor
allem in der Pfalz
findet er gute Anbaubedingungen.
Im Hausgarten
hingegen ist er
kaum zu finden. Er benötigt
auch viel Aufmerksamkeit.
Er muss warm
angezogen werden,
braucht
einen nährstoffreichen,
humosen
Boden, viel Wärme und
Feuchtigkeit.
Die Sorten haben sich in den vergangenen geändert. War es früher noch der
gelblich bis weiße Bleichsellerie, der angebaut
wurde, sind heute nur noch die ungebleichten „grünen“ Typen gefragt. Staudensellerie
wächst „oberirdisch“. Seine grünen Stiele
werden bis zu 60 Zentimeter lang. Bis in den
Herbst hinein wird er geerntet. Bei der Ernte
werden die Stangen eingekürzt.
In der Küche ist Staudensellerie ein vielseitiges Gemüse. Frisch ist er, wenn die Stangen beim leichten Biegen brechen. Kühl
und dunkel gelagert hält er sich bis zu
zwei Wochen. Die Stangen werden von
der kleinen Wurzelknolle geschnitten,
feine Fasern mit einem scharfen Messer abgezogen. Die Blätter eignen sich
zum Würzen. Stangensellerie schmeckt
roh, gekocht oder gedünstet. Als Rohkost entfaltet er sein volles Aroma. Seine Stangen schmecken frisch, saftig und
würzig. Das liegt an den ätherischen Ölen.
Er soll den Kreislauf beleben, entschlacken
und den Appetit anregen. AP
14
GWD Minden in Cammer
Das Projekt „Aufstieg“ war für GWD Minden erfolgreich.
Ob es (auch) am richtigen Schuhwerk lag, wer weiß das
schon. In Cammer wurde im Dezember jedenfalls wieder
einmal grün-weiß geflaggt. Zwei Youngster des Bundesligisten, Marian Michalczik und Joel Bielmann waren zum
Pressetermin in das große Schuhgeschäft im kleinen Dorf
am Rande des Schaumburger Walds gekommen. Das
Schuhhaus Niemann ist schon seit vielen Jahren offizieller
Ausstatter von GWD Minden und stellt die Schuhe für das
Ausgeh-Outfit der Mannschaft.
In dieser Saison tragen die Spieler sportliche schwarze
Boots der Marke Camel Active. „Die haben wir ausgesucht, weil sie superleicht und superlässig sind, und es
gibt sie bis Schuhgröße 50. Die Jungs haben ja alle ziemlich große Füße“, meint Sonja Krysztofiak, Verkaufsleiterin
in Cammer. Bei den Spielern kommen die Schuhe jedenfalls sehr gut an. „Die sehen nicht nur cool aus, sondern
sind auch wirklich bequem“, ist man sich einig. Wenn die
jetzt noch zum Klassenerhalt beitragen, ist doch alles perfekt…
Foto: Marian Michalczik, Joel Bielmann und Sonja Krysztofiak mit den neuen „GWD-Schuhen“ (v.l.n.r.)
(Foto: Rolf Kruse)
„Der Schuh zum Wohlfühlen“
Besonderen Wert legt die Inhaberfamilie auf den Bereich
Komfortschuhe. Unter dem Motto: „der Schuh zum Wohlfühlen“ finden Sie eine breitgefächerte Auswahl der Marke
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Auch die pfälzische Firma Waldläufer bietet Komfortschuhe an: Qualität vom Oberleder bis zur luftgepolsterten
Sohle, dazu die bequemen Weiten von G – M, auch Trekking-Schuhe mit Profilsohlen, besonders strapazierfähig
in frischen Farben. Der Schuhfabrikant Semler stellt seine
Modelle aus hochwertigem Leder her, dazu luftgepolstertes Sohlenwerk und vor allen Dingen die Unter- und Übergrößen für Damen von Größe 35-45.
Angegliedert ist die F&S-Schuhorthopädie mit Meister
Peter Schwander. Somit werden direkt im Schuhhaus
Niemann Probleme rund um Ihren Fuß erkannt. Diese
werden durch Einlagenversorgung oder spezielle orthopädische Zurichtung behoben.
Jetzt, wo der Frühling vor der Tür steht, planen Sie bestimmt schon Ihre erste Wanderung oder Fahrradtour
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Komfortschuhe. Diese finden Sie bestimmt in einem der
größten Schuhhäuser Norddeutschlands, dem Schuhhaus
Niemann in Cammer. BB
15
Das Vogelquiz
1. Welcher Vogel macht noch keinen Sommer?
2. Welcher Vogel legt seine Eier in fremde Nester?
3. Welcher Vogel ist hinten „eisig“?
4. Dieser Vogel ist ganz klein und doch der größte?
5. Welcher Vogel gibt im Wald den Rhythmus an?
6. Welcher Vogel bringt die Braut zur „Kerche“?
7. Welcher Vogel ist noch nicht trocken hinter den Ohren?
8. Seinem Namen nach ist dieser Vogel immer betrunken?
9. Dieser Vogel wird als Friedensbringer bezeichnet?
10. Er schenkt der Braut den Blumentopf?
11. Der Frosch ist die Lieblingsspeise dieses Vogels?
12. Dieser Vogel hat den Namen eines Geistlichen in einer großen Kirche?
13. Nach welchem Vogel wird auch Politik gemacht?
14. Welches ist der vornehmste Vogel?
15. Sie steht in einem bekannten Vogellied an erster Stelle?
16. Dieser Vogel singt im Schilf?
17. Seinen Namen benutzt man als Schimpfwort?
18. Welcher Vogel benutzt Stelzen?
19. Welches ist der kleinste Vogel?
20. Nach diesem Vogel ist eine Augenkrankheit benannt?
21. Man hat seinen Namen für den „Alleskleber“ übernommen?
22. Nach diesem Vogel wird jemand bezeichnet, der nicht ins Bett findet?
23. Welchen Vogel erkennt man an seinem lieblichen Gesang?
Die Auflösung finden Sie auf Seite 19
16
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Weißdorn
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Bedarfsgerechte Heizungsplanung
Tipps für umwelt- und geldbeutelschonendes Heizen sowie
Informationen zu den Vorteilen neuer Heizsysteme
Donnerstag, 9. März, 19 Uhr
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Wie die Summe kleiner Energiesparmaßnahmen
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Zum Weltwassertag 2017:
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18
Der dekorative Strauch gilt als bewährtes Naturheilmittel
bei leichten Formen der Herzschwäche. Er ist in Europa
sowie im östlichen Mittelmeergebiet beheimatet. Beim
Weißdorn handelt es sich um einen strauchartigen Baum,
der bis zu zwölf Meter hoch werden kann. In Europa wurde
der Weißdorn in der Antike als Feuerholz oder zur Herstellung kleiner Holzgegenstände benutzt. Im Mittelalter diente er aufgrund seiner stacheligen Dornen zur Abzäunung
von Feldern und Gehöften. Sein volkstümlicher Name
„Heckendorn“ weist noch heute darauf hin.
Um den Weißdorn ranken sich zahlreiche Mythen. Eine
christliche Legende besagt, dass Josef von Arimathäa, einer von Jesus Jüngern, im englischen Glastonbury seinen
Wanderstab in die Erde steckte, woraus ein Weißdornbaum wuchs, der zweimal im Jahr - zu Ostern und zu
Weihnachten – blühte. Ohne „Wunderzugabe“ blüht der
Weißdorn in den Monaten Mai und Juni. Die weißen Blüten machen den Baum recht dekorativ und verströmen einen besonders wohlriechenden Duft. Bis September reifen
schließlich rote, den Hagebutten ähnelnde, Früchte heran.
Sie sind essbar, aber wegen ihrer mehligen Beschaffenheit nicht gerade als Delikatesse begehrt.
Zuerst entdeckten die alten Chinesen den Weißdorn für
ihre Heilkunde. Seit dem 18. Jahrhundert wurde Weißdorn
für medizinische Anwendungen entdeckt. Man empfahl
ihn gegen Durchfall und zur Blutstillung. Erst ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kamen Wissenschaftler
der eigentlichen Heilkraft des Weißdorns auf die Spur –
als Mittel gegen verschiedene Herzleiden. Heute gilt das
in weiten Teilen Europas verbreitete Gewächs als eine
der am besten untersuchten Arzneipflanzen und als wirksames Naturheilmittel zur begleitenden Behandlung bei
beginnender Herzschwäche. Arzneilich genutzt werden
beim Weißdorn seine getrockneten Blätter und Blüten. Sie
enthalten Flavonoide, Amine und Pflanzensäuren. Diese
Kurzatmigkeit, Müdigkeit und Atemnot sind häufige Symptome einer Herzschwäche. Treppensteigen, Fenster
putzen, die Einkaufstasche tragen: Manche Menschen
kommen schon bei leichten körperlichen Belastungen aus
der Puste, haben starkes Herzklopfen und fühlen sich erschöpft. Häufig handelt es sich dabei um typische Symptome einer Herzmuskelschwäche, auch Herzinsuffizienz
genannt. Bei dieser Erkrankung gelingt es dem Herzen
nur unzureichend, den Körper mit Blut zu versorgen.
Weißdorn ist ein wirksames und sehr gut verträgliches Naturheilmittel. Mittlerweile haben auch zahlreiche Studien
die positiven Wirkungen der Arzneipflanze belegt. In einer
großen Untersuchung aus dem Jahre 2008 bestätigte sich
die Wirksamkeit des Weißdornextrakts Trotzdem sollte bei
Beschwerden, die das Herz betreffen, immer ein Arzt zu
Rate gezogen werden. Wenn sich Beschwerden nicht innerhalb von vier Wochen bessern oder wenn Wasseransammlungen in den Beinen bemerkt werden, sollten Sie
mit Ihrem Arzt sprechen. AP
Auflösung Vogelquiz
1. Schwalbe
2. Kuckuck
3. Zeisig
4. Zaunkönig
5. Specht
6. Lerche
7. Grünfink
8. Blaumeise
9. Taube
10. Wiedehopf
11. Storch
12. Dompfaff
13. Strauß
14. Pinguin
15. Amsel
16. Schilfrohrsänger
17. Dreckspatz
18. Bachstelze
19. Goldhähnchen
20. Star
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Die herzstärkende Wirkung beruht auf der besseren
Durchblutung des Herzmuskels und der Herzkranzgefäße
und verbessert die Sauerstoffversorgung des Pumporgans. Zusätzlich steigern die Wirkstoffe die Leistung und
Schlagkraft des Herzens. Wie wirkt der Inhaltsstoff? Das
menschliche Herz vollbringt Tag für Tag Höchstleistungen.
Mit durchschnittlich 60 bis 80 Schlägen pro Minute pumpt
es das Blut bis in den letzten Winkel des Körpers. Das
Herz ist also eine pausenlos arbeitende Pumpe, die Blut
und Sauerstoff in unseren Körper befördert. Ist das Herz
zu schwach, fehlt ihm für diese Arbeit die Kraft. Eine Weile
kann das Herz seine Leistung noch aufrechterhalten, indem sich der Herzmuskel stärker zusammenzieht oder indem das Herz schneller schlägt. Reicht das nicht, verdickt
sich die Herzmuskulatur, und die Herzkammern erweitern
sich. Letztlich schadet das aber mehr als es nutzt.
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kräftiger, die Durchblutung des ganzen Körpers wird ver
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19
Landesgartenschau 2017 – Bad Lippspringe
Blumenpracht & Waldidylle
Blumenschauen, Themengärten und Events vor einer Wald-Kulisse in Bad Lippspringe
Zum ersten Mal präsentiert sich die Landesgartenschau
Nordrhein-Westfalen vor einer Wald-Kulisse. Die Kurstadt
Bad Lippspringe ist der bislang kleinste Ort, der die beliebte
Großveranstaltung ausrichten wird, idyllisch gelegen zwischen Eggegebirge und Teutoburger Wald sowie am Rande der Senne. Unter dem Motto „Blumenpracht & Waldidylle“ wird es Blumenschauen, Themengärten und Events
zwischen zwei Parks und der Innenstadt geben.
Behutsame Gestaltung des LGS-Geländes
Zu den Besonderheiten von Bad Lippspringe zählt die direkte Verbindung zwischen Innenstadt und Kurwald, die
ein bislang einmaliges Szenario für die Landesgartenschau
darstellt. Im rund 200 Hektar großen Kurwald stehen etwa
4,5 Millionen Bäume, von denen im Zuge der vorbereitenden Forstarbeiten im Frühjahr 2014 rund 3.500 Bäume entnommen worden sind. Dadurch entstanden Lichtachsen im
Kurwald, die für die gesamte Vegetation und für die Tierwelt
von großem Gewinn sind. Zudem werden Wirtschaftsbaumarten wie Fichte, Kiefer, Lärche und Buche durch seltenere
Baumarten ersetzt, was die Artenvielfalt deutlich erhöht.
sich die Besucher der LGS in Bad Lippspringe auf eine außergewöhnliche Interpretation der klassischen Zutaten einer Gartenschau freuen. Im Waldpark und im Arminiuspark
warten wahre Blütenexplosionen auf die Gäste. Über eine
Flaniermeile durch die Fußgängerzone sind diese beiden
Parks miteinander verbunden.
Große Spielwelt als zusätzliche Attraktion
Im Waldpark gibt es elf Spielpunkte, die unter dem Motto
„Die Welt der Elfen und Trolle“ stehen. Große Kletter- und
Rutschenlandschaften, eine sechs Meter hohe Trollenburg
und ein Sportplatz mit groben Holzstämmen zählen zu den
Attraktionen der Spielwelt. Das Gartenschau-Gelände ist
bewusst so konzipiert, dass es vor allem auch für Familien
mit Kindern attraktiv ist.
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Der Medizinmann lässt grüßen
Gesundmachendes und Schönmachendes aus dem geheimnisvollen Afrika
Der dunkle Kontinent ist die Heimat vieler Heilpflanzen,
die auch in der modernen Medizin ihren Platz gefunden
haben. Schon seit Jahrtausenden werden in Afrika gesundheitliche Beschwerden erfolgreich mit Pflanzen behandelt. Das von Generation zu Generation überlieferte
Wissen der Medizinmänner findet auch in der modernen
Medizin immer mehr Anhänger. Kein Wunder. Der afrikanische Kontinent bringt nicht nur eine besondere Vielfalt
an Heilpflanzen hervor. Ihre Wirkstoffe sind häufig sogar
chemischen Medikamenten überlegen und haben richtig
angewendet kaum Nebenwirkungen. Wir haben hier für
Sie drei Heilpflanzen ausgewählt, die bei uns schon ein
wenig bekannt sind und sich bei Alltagsbeschwerden bewährt haben:
hunderten gegen Schmerzen eingesetzt. Heute weiß man,
dass die Wüstenpflanze besonders gut bei Beschwerden
des Rheumatischen Formenkreises hilft. Zwar verdankt
die Teufelskralle den Widerhaken ihrer Früchte ihren Namen. Medizinisch genutzt werden jedoch die getrockneten bitteren Wurzelbestandteile mit dem Hauptwirkstoff
Harpagosid. Diese lindern Schmerzen, hemmen Entzündungen und lockern die Muskeln. Studien zeigen, dass
der Pflanzen-Extrakt bei leichten Formen der Arthrose,
Fibromyalgie und Arthritis sogar chemische Medikamente
ersetzen kann. Neben Tees gibt es zahlreiche Tabletten
und Dragees mit Teufelskralle-Extrakten sowie Brausetabletten, die besonders schnell wirksam und verträglich sein
sollen.
Umckaloabo oder Kapland-Pelargonie
Lange galt diese Heilpflanze mit dem zungenbrecherischen Namen in der Pflanzenheilkunde als Geheimtipp.
Mittlerweile gilt der zu den Geraniengewächsen gehörende violett blühende Strauch auch hierzulande als echte
Alternative zur Behandlung von Atemwegsinfektionen.
Umckaloabo wird aus den Wurzeln der Kapland-Pelargonie gewonnen. Die Wirkung ist vor allem auf die darin
enthaltenen Cumarine, Gerbstoffe und ätherischen Öle
zurückzuführen. Diese wirken nicht nur bakterien- und virenhemmend, sondern auch schleimlösend und stärken
das Immunsystem. Besonders geeignet ist Umckaloabo,
das rezeptfrei in Apotheken erhältlich ist, bei Bronchitis,
Mandel- und Nasennebenhöhlenentzündungen.
Aloe
Bescheiden und plump sieht sie aus. Doch die „Lilie der
Wüste“, wie afrikanische Nomaden sie nennen, gilt schon
lange als ein besonderes Schönheitsmittel. Schon die
ägyptischen Königinnen Nofretete und Kleopatra sollen
sich damit gepflegt haben. Etwa 300 Arten umfasst diese
saftreiche und wasserspeichernde Pflanzengattung. Neben der hierzulande als Zierpflanze genutzten Aloe Vera
gibt es auch strauchige und baumförmige Wuchsformen.
Aus den Blättern einiger Aloe-Arten wird ein gelber bis
durchsichtiger Saft gewonnen, der durch Eintrocknen ein
bitteres Harz ergibt, das bereits im Altertum in der Heilkunde genutzt wurde. Es diente unter anderem als sanftes
Abführmittel und wirkte gegen Würmer. Außerdem wurde
Aloe auch zur Einbalsamierung genutzt. Alexander der
Große eroberte eigens wegen der dortigen Aloe-Haine die
heute zum Jemen gehörende Insel Sokotra. Er wollte das
Teufelskralle
Sie wird im Süden und Südwesten Afrikas schon seit Jahr-
Stachelgewächs für die Wundbehandlung seiner Soldaten
sichern.
In Europa kühlt man Wunden mit dem dickflüssigen Saft
und wendet es an bei Hautverletzungen, Geschwüren,
Zahnfleischentzündungen, Haarausfall sowie Magen- und
Darmbeschwerden. Als Gel stabilisiert sie die natürliche
Hautbarriere und hilft bei Sonnenbrand. Heute wird AloeExtrakt aufgrund seiner wundheilungsfördernden, antibakteriellen, feuchtigkeitsspendenden, abschwellenden und
kühlenden Wirkung vor allem als Bestandteil in Hautpflegemitteln eingesetzt. Bei kleineren Wunden kann man bedenkenlos ein Stück von der Pflanze abbrechen und den
an Gel erinnernden Saft direkt auf die Stelle reiben. AP
Topinambur
Eine gesunde Alternative
Die Geschichte der Topinambur beginnt wie die der Kartoffel und der Tomate in der Neuen Welt. Ihre Entdeckung
durch Europäer verdanken wir der Hungersnot unter französischen Auswanderern in Kanada im Jahre 1610, die
der wild wachsenden Topinambur ihr Überleben verdankten. Einige der unbekannten Knollen schickten sie 1612
zur Begutachtung ins Mutterland. Doch niemand konnte
etwas mit ihnen anfangen. Erst zufällig in Paris weilende
Mitglieder eines brasilianischen Indianerstammes, die Topinambur, sorgten für Aufklärung. So kam die Pflanze zu
ihrem Namen. Von diesem Zeitpunkt an verbreitete sich
ihr Anbau in ganz Europa. Im Laufe des 19. Jahrhunderts
wurde die topinambur ein wichtiges Nahrungs- und auch
Futtermittel. Heute wird sie auf fast allen Kontinenten angebaut.
Was ist das für eine Pflanze? Sie stammt ursprünglich aus
Mexiko. Die krautige ca. drei Meter hoch werdende Pflanze, die im August gelb blüht, ist anspruchslos. Kultiviert
wird Topinambur einjährig. Der Trieb stirbt im Herbst ab,
während die winterharten Knollen im Boden verbleiben
und ab Oktober geerntet werden können. Die Knollen ertragen Frost bis minus 30 Grad. In Deutschland findet man
nur kleine Anbaugebiete wie zum Beispiel in Niedersachsen, Brandenburg und Baden. Ernährungstechnisch führt
die Pflanze ein Nischendasein und wird fast ausschließlich
in Bioläden oder auf dem Wochenmarkt angeboten.
Wie sehen denn die Knollen aus? Sie sind birnen-, apfeloder spindelförmig und von einer dünnen beigebraunen
bis rosafarbenen Haut umgeben. Die Konsistenz ist leicht
wässerig, ihr Geschmack ist süßlich. Gegessen werden
kann die Topinamburknolle zum Beispiel roh im Salat, gekocht wie Kartoffeln und auch als ausgefallenes winterliches Mus ähnlich Kartoffelbrei.
Wofür wird Topinambur außerdem verwendet? Topinambur wird auch als eingedickter Sirup von goldgelber Farbe als alternatives Süßungsmittel angewendet. Daneben
gibt es eine medizinische Bedeutung. Der regelmäßige
Konsum soll Blutzucker und Blutfette senken. Außerdem
hemmt er das Hungergefühl und kann somit zur Gewichtsreduktion beitragen. 90 % der in Deutschland geernteten
Topinamburknollen gehen an Obstbrennereien und werden zu Spirituosen verarbeitet, zum Beispiel zum „Badischen Rossler“ (der Name kommt wahrscheinlich von der
badischen Bezeichnung „Ross-Erdäpfel“ für Topinambur,
weil sie an Pferde verfüttert wurde).
Zum Obstbrand kann ich eine kleine Geschichte erzählen: Während einer Urlaubsreise im Ausland traf man sich
abends mit einigen netten Menschen in der gut sortierten Bar des Hotels. Die Auswahl an Schnäpsen war beachtlich. Ein Gast aus unserer Gruppe machte sich jeden
Abend einen Spaß und bestellte bei der hübschen, witzigen Bedienung aus Thailand: „Für mich bitte einen Topinambur-Schnaps“. Sie hatte noch nie davon gehört und
sagte: „No, Mister, nix Topinambur“. Jeden Abend das gleiche Wortspiel. Am letzten Abend bei der herzlichen Verabschiedung: „Uns hat es sehr gut hier gefallen. Im nächsten
Jahr kommen wir wieder“. Ihre Antwort: „Das ist schön. Ich
freue mich schon. Und dann nicht mehr nix Topinambur.
Wir dann Topinambur!“ AP
Der Waschbär
Der Kleinbär aus Nordamerika ist längst bei uns heimisch
geworden. Sein natürlicher Lebensraum sind abwechslungsreiche Wälder, er taucht jedoch auch immer öfter in unseren
Siedlungen auf. Sehr gründlich scheint er zu sein, der kleine
Räuber, wenn er seine Beute in beiden Vorderpfoten hin und
her wendet und dabei auch noch unter Wasser taucht. Dabei
geht es ihm nicht darum, seine Beute zu waschen, sondern
diese erst zunächst einmal ganz genau durch ertasten zu untersuchen. Denn obwohl der Waschbär auch sehr gut riechen
und hören sowie ganz passabel sehen kann, verlässt er sich
grundsätzlich am meisten auf seinen ausgezeichneten Tastsinn.
Der Speiseplan des niedlichen Allesfressers reicht von Früchten, Nüssen und Mais über Würmer und Insekten bis hin zu
kleinen Wirbeltieren wie Fröschen und Mäusen. Hin und wieder schnappt er sich auch Vogeleier aus Nestern oder Fische
und Flusskrebse aus flachen Gewässern. Da er nicht sehr
wählerisch ist, muss er sich auch nicht die Mühe geben, einem
bestimmten Tier intensiv nachzustellen oder hinterherzuhetzen – zumal der gedrungene Sohlengänger nicht besonders
schnell ist. Man könnte daher eher von einem Sammler als
von einem Jäger sprechen.
Von seiner Größe und Körpermasse her ist der Waschbär mit
einer kräftigen Hauskatze vergleichbar. Von der Nasenspitze
bis zum Schwanzansatz misst er zwischen 40 und 70 Zentimetern, hinzu kommt der geringelte Schweif mit etwa 20 bis
25 Zentimetern Länge. Sein markantestes Erkennungszeichen ist die verwegen wirkende Gesichtsmaske: Ein dunkler
Bereich rund um die Augen und die helle Schnauze. Auch
zwischen den Augen zieht sich ein dunkler Strich über den gesamten Nasenrücken hinweg.
Ursprünglich war der Waschbär in Europa nicht heimisch. Er
stammt aus Nord- und Mittelamerika. Seine Geschichte in heimischen Gefilden begann 1934 am Edersee, wo zwei Pärchen
von einem Forstmeister ausgesetzt wurden. Über Jahrzehnte
hinweg ist der dämmerungs- und nachtaktive Neuankömmling
jedoch kaum aufgefallen, da er sich anfänglich nur sehr langsam verbreitet hat. Heute lassen sich Waschbären jedoch in
ganz Deutschland nachweisen. Schätzungen gehen von einer
Gesamtzahl von 500.000 bis einer Million Tieren aus. Schwerpunktgebiete sind vor allem Hessen und Brandenburg sowie
angrenzende Regionen Sachsen-Anhalt, Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Vor Städten macht der
Anpassungskünstler schon lange nicht mehr Halt, wobei er
sich häufig einen zweifelhaften Ruf einhandelt. Denn so putzig
der Kleinbär aussieht, so lästig kann er auch werden – beispielsweise wenn er Mülltonnen ausleert oder sich im Garten
über Obstbäume und Fischteiche hermacht.
Zu den natürlichen Lebensräumen der mittlerweile bei uns
fest etablierten Tiere gehören vor allem gewässerreiche Laubund Mischwälder mit vielen alten Bäumen. In diesen findet
der Waschbär ausreichend große Höhlen, um darin tagsüber
ungestört schlafen zu können oder den Nachwuchs großzuziehen. Fehlen solche Baumhöhlen, dann nimmt er auch
mit Felsspalten oder größeren Erdlöchern vorlieb. Im Winter
schränken Waschbären ihre Aktivitäten stark ein, halten aber
keinen ausdauernden Winterschlaf. Bei Tauwetter begeben sie
sich möglichst kurz auf Nahrungssuche, um sich dann schnell
wieder in ihrer geschützten Baum- oder Erdhöhle einkuscheln
zu können. Entgegen früheren Annahmen ist der Waschbär
kein Einzelgänger. Er führt sogar ein recht ausgeprägtes Rudel- und Sozialleben, das uns lediglich wegen seiner nächtlichen Aktivitäten meist verborgen bleibt. AP
Die wunderbare
Kraft der
Dankbarkeit
Eine der wichtigsten Quellen innerer Kraft ist die Dankbarkeit. Es gibt sie nun einmal, die verschiedenen Einstellungen zu den Dingen. Hier wäre die schon etwas abgedroschene Aussage vom Glas halbvoll oder halbleer zu
nennen. Ich sage: Man kann sich darüber beschweren,
dass die Rosenbüsche Dornen haben – das wäre die negative Sichtweise. Oder man kann sich darüber freuen,
dass einige Dornenbüsche Rosenblüten haben – das ist
die positive Sichtweise. Auf der rein intellektuellen oder
wissenschaftlichen Ebene sind die beiden Einstellungen
gleichwertig, aber im wirklichen Leben macht es einen
riesigen Unterschied, für welche Sichtweisen wir uns entscheiden. Denn wenn wir das Leben aus der negativen
Sicht heraus betrachten und uns als Opfer sehen, ergibt
sich daraus ein Gefühl der Hilflosigkeit, des Ausgeliefertseins, das sich auf den ganzen Menschen und sein ganzes Leben überträgt.
Mit der Dankbarkeit – in Gedanken, Worten und Taten –
befinden wir uns immer auf der positiven Seite. Denn man
kann nicht zugleich dankbar und unglücklich sein! Beides
zugleich ist tatsächlich unmöglich. Jeder Tag, den wir leben, ist ein Geschenk. In frohen und angenehmen Stunden ist die Dankbarkeit für dieses Geschenk leicht und
spontan. Anders sieht es in schwierigen Zeiten aus. Oft
beschleicht uns dann das Gefühl, nicht zu wissen, wofür
wir dankbar sein sollen und es gleichzeitig vieles gibt, wofür wir nicht so ohne Weiteres dankbar sein können. Wir
denken dann vielleicht, dass uns erst das Glück widerfahren muss, um überhaupt dankbar sein zu können. Dies ist
ein Irrtum. Dankbarkeit entspringt nicht dem Glück, sondern das Glück entspringt der Dankbarkeit. Dankbarkeit
ist der Schlüssel zum Glück, nicht umgekehrt!
Aber wie erreichen wir diese Einstellung? Nun haben wir
ja zu oft das Staunen verlernt und das Danken vergessen.
Vieles nehmen wir selbstverständlich hin – das Lächeln
der Nachbarin, der freundliche Gruß, die Pflege durch
Ärzte und Schwestern im Krankenhaus, der besorgte Anruf eines Freundes. Vielleicht beginnt die Dankbarkeit mit
dem Staunen über die Schöpfung, darüber also, dass es
all das gibt, was es gibt. Alles ist uns geschenkt. Dankbarkeit bedeutet, Bewusstheit und Aufmerksamkeit zu
entwickeln. Dankbarkeit bedeutet, in der Lage zu sein,
die Spontanität jedes Augenblickes zu erleben und anzunehmen, ohne danach zu suchen und darauf zu warten.
Doch wie lassen wir das zu? Die verrückte Hast des Lebens, Termine und Aufgaben, die Probleme und Konflikte,
die uns alltäglich niederdrücken wollen – all dies kann eines vergessen lassen: Die Welt in uns und um uns herum
ist voller großer und kleiner Wunder. Die Dichterin Hilde
Domin hat dies mit berührenden Worten ausgedrückt:
„Nicht müde werde,
sondern dem Wunder leise
wie einem Vogel
die Hand hinhalten!“
Nur der Mensch verdeckt
die Wunder oft mit seiner
kleinen Hand. Immer wieder innezuhalten, offen zu
bleiben für das, was in und
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Die Geschichte des Parfüms
Das Wort Parfüm leitet sich vom lateinischen per fumum
(durch Rauch) ab. Dieser Begriff entstand durch die schon
frühe Anwendung von Räucherstoffen bereits 7.000 v. Chr.
in Mesopotamien und Ägypten. Priestern war es vorbehalten, Duftstoffe für Opferrituale in Tempeln, zum Einbalsamieren von Totem und als Grabbeigaben herzustellen.
Durch Aufzeichnungen auf Papyrus ist das Rezept für „Kyphi“ der Nachwelt erhalten geblieben, eine Mischung aus
Weihrauch, Zimtrinde, Myrrhe, Kalmus, Galgant, Sandelholz und weiteren Bestandteilen, die zum beruhigenden
Räuchern am Abend und zur Klärung der Sinne eingesetzt
wurde. Die ägyptische Oberschicht umgab sich mit Duftstoffen, um ihr besonderes Lebensgefühl auszudrücken.
Eine mystische Aura umgab jene, die sich in betörende
Düfte hüllten. Der Einsatz von aromatischen Substanzen
wurde auch als Quelle der Inspiration gesehen.
Die Phönizier als erfolgreiches Seefahrervolk verbreiteten
die Parfümstoffe im gesamten Mittelmeerraum. Auch bei
den Römern hatten aromatische Düfte einen besonderen Stellenwert. Das
Parfümieren war Teil des
alltäglichen Lebens und
Ausdruck von Reichtum
und der Verfügbarkeit exotischer Stoffe. Die fortschreitende Christianisierung ab
dem 4. Jahrhundert sorgte
für einen Rückschlag in
der europäischen Parfümentwicklung, da es als
unkeusch und frivol galt,
sich zu parfümieren.
Im 10. Jahrhundert gelang
28
es dem berühmten persischen Arzt Ibn Sina, auch Avicenna genannt, durch Destillation Rosenwasser herzustellen.
Er verwendete dazu die heute noch in der Parfümherstellung gebräuchliche Rosensorte Rosa Centifolia. Durch die
Kreuzzüge im 11. und 12. Jahrhundert wurden duftende
Rohstoffe und Mixturen des Orients wieder in die abendländische Kultur gebracht. Wohlgeruch war zugleich ein
Synonym für Gesundheit, hatte man doch auch schon zu
Zeiten Karls des Großen (747-814) aromatische Pflanzen
angebaut.
Als Venedig zur Handelsmacht aufstieg und wichtiger Umschlagplatz für Gewürze und Kräuter aus allen mit Schiffen
erreichbaren Regionen der Welt wurde, kamen die duftenden Grundstoffe zur verbreiteten Verwendung, aber erst
im 15. Jahrhundert war man handwerklich in der Lage,
Destillate von hoher Konzentration herzustellen, wobei
es den Arabern schon im 13. Jahrhundert gelungen war,
hochprozentigen Alkohol aus Wein zu gewinnen und damit
Parfüm als alkoholische Lösung herzustellen, die eine längere Haltbarkeit garantierte. Der geniale Arzt Paracelsus
(1493-1451) erkannte die Wirkung von Duftstoffen auf den
Gesundheitszustand und nutzte sie zur therapeutischen
Behandlung.
Bereits 1190 gründete Philippe Auguste von Frankreich
die Gilde der Handschuh- und Parfümmeister, womit das
Berufsbild des Parfümeurs geschaffen wurde, da zuvor
nur Alchimisten und Ärzte auf diesem Gebiet tätig waren.
Katharina von Medici (1519-1589) brachte nicht nur Leibköche mit an den französischen Hof, sondern auch ihren
Parmümeur, genannt René der Florentiner. 1580 folgte der
italienische Alchimist und Apotheker Francesco Tombarelli, der sich im südfranzösischen Grasse niederließ und ein
Laboratorium zur Herstellung von Düften eröffnete. Damit
wurde bereits der Grundstein für die europäische Parfümindustrie gelegt.
Da mittelalterliche Kirchenautoritäten das öffentliche
Baden als Wurzel von Unmoral verteufelt hatten und
sich in Europa die Ansicht verbreitete, Wasser könne
Krankheiten durch die Haut in den Körper eindringen
lassen – wohl eher waren die lockeren Sitten in öffentlichen Badehäusern für die Verbreitung von Krankheiten
verantwortlich – ersetzte man mit Beginn der Renaissance die morgendliche Toilette, zumindest in adeligen
Kreisen, durch Parfümieren. Daraus entstand der Begriff „eau de toilette“. Am Hof Ludwig XV. (1710-1774)
wurde Parfüm geradezu verschwenderisch eingesetzt.
Seine Mätresse Madame Pompadour soll Unsummen
dafür ausgegeben haben, um sich die Gunst des Königs mit verführerischem Duft zu erhalten.
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Nach der französischen Revolution war das Parfümieren zunächst verpönt, bis Napoleon es wieder gesellschaftsfähig machte. Er soll ein Liebhaber von Eau de
Cologne gewesen sein, das ursprünglich von Johann
Maria Farina auf der Basis von in Weinspiritius gelöstem Bergamotte-, Lavendel- und Rosmarinöl und weiteren Ingredienzien um 1709 in Köln entwickelt wurde. Später trat dann Wilhelm Mühlens mit 4711 echt
Kölnisch Wasser einen wirtschaftlichen Siegeszug an.
Das Haus der Familie Mülhens in der Kölner Glockengasse erhielt zur Zeit der napoleonischen Besetzung
die Kennzeichnung 4711 als Hausnummer. Der Korse Fancois Coty war der erste Parfümeur, der 1904
systematisch synthetische mit natürlichen Substanzen
mischte und damit als Vater des modernen Parfüms
gilt. Dass viele Parfüms heute für die breite Masse erschwinglich sind, ist dem Einsatz von synthetischen
Duftstoffen zu verdanken. AP
29
Fitness für die grauen Zellen
Jetzt ist das Gehirn am Zug
Nicht nur der Körper altert, auch das Gehirn. Es büßt
im Laufe der Jahre ein wenig von seiner Leistungsfähigkeit ein. Das ist normal. Erstes Anzeichen ist
meist eine zunächst kaum auffällige Vergesslichkeit,
die nach und nach zunehmen kann. Kinder versetzen
ihre Eltern in Erstaunen. Bei der verschärften Variante
des Memory-Spiels beispielsweise zocken Achtjährige ihre Eltern regelmäßig ab. Schlimmer noch, wenn
man das Handy verliert. Alle Telefonnummern von
Kollegen, Freunden, Familie – alles weg. Vor zwanzig
Jahren hätte man die Hälfte aller Nummern auswendig
gewusst. Heute ist da gar nichts im Kopf. Ein Gedächtnis wie ein Sieb? Unser Abnehmen des Erinnerungsvermögens hat einen Namen – die „Digitale Demenz“,
hervorgerufen durch die elektronischen Erinnerungshilfen des Alltags. Kein Wunder: Telefonnummern, Namen, Zahlen – nicht das Gedächtnis hält das alltägliche
30
38
Wissen parat, sondern Handy und Computer. Wenn wir
wissen wollen, welche Opern Mozart geschrieben hat,
bemühen wir nicht mehr unsere grauen Zellen, sondern schauen gleich bei „Google“ nach.
Die gute Nachricht: Alles halb so schlimm. Gegen den
Abbau der grauen Zellen kann man etwas unternehmen
Zum Lernen ist es nie zu spät. Selbst das Hirn älterer
Menschen kann noch wachsen, wenn es sich neue Aufgaben stellt. Gerade für ältere Menschen ist es deshalb
wichtig, Herausforderungen zu meistern und Neues zu
lernen. Albert Einstein soll gesagt haben: „Die meisten
Menschen nutzen nur fünf bis sechs Prozent ihrer Gehirnkapazität. Ich benutze sieben Prozent“. Auch wenn
man heute davon ausgeht, dass wir deutlich mehr der
Gehirnkapazität für komplexe Aufgaben nutzen, steht
fest: Ab 45 kann die geistige Leistungsfähigkeit nach-
lassen. Doch man kann etwas dagegen tun. Denn
das Gehirn kann jederzeit aufs Neue gefördert werden. Das Zauberwort heißt Gehirnjogging. Beim
Kopftraining müssen keine geistigen Höchstleistungen erbracht werden. Es geht darum, das Gehirn in der richtigen Art zu aktivieren.
Routine ist Gift für das Gehirn, weil es nichts Neues leisten muss. Neue Eindrücke fördern hingegen die Entstehung neuer Nervenverbindungen im
Kopf. Einfach die Zähne mal nicht mit der dominanten Hand, sondern mit der anderen putzen oder
ganz bewusst neue Wege gehen oder fahren. Kleine
Denkspiele halten geistig fit. Auch Kreuzworträtsel
lösen, Sudoku sowie Karten- und Gesellschaftsspiele regen Denkprozesse an. Nicht nur gezielte
Denkübungen halten den Geist in Schwung, sondern vor allem auch das persönliche Umfeld. Der
Austausch mit anderen hält lebendig und regt zum
Nachdenken an. Kommunizieren und Probleme lösen, die im Alltag wichtig sind, trainieren das Gehirn am besten.
Wir verraten die besten Jungmacher fürs Gehirn
Der Mozart-Effekt
Klassik aktiviert das Gehirn zu Höchstleistungen.
Bei leiser Streichmusik ist das Gehirn bis zu 70 %
motivierter, Wissen aufzunehmen und abzurufen.
Zitrone schützt die Nervenzellen
Sauer macht lustig, sagt man, und clever. Denn das
Vitamin C aus der Zitrone ist an fast allen wichtigen
Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt, auch
im Gehirn.
Klönen macht klug
Kommunikation ist das beste Training fürs Gehirn.
Wer mit Menschen redet, gewinnt eine Fülle neuer Eindrücke. Da diese emotional aufgeladen sind,
können sie optimal gespeichert werden.
Fünf Jahre jünger beim Einkaufen
Selbst den Großeinkauf kann man für ein kleines
Gedächtnis-Workout benutzen. Wer beim Einkaufen die Preise der einzelnen Produkte im Kopf addiert, trainiert sein Gehirn optimal. Um bis zu fünf
Jahre lässt sich so die Zeit im Kopf zurückdrehen.
Schlau im Schlaf
Von allen Organen braucht das Gehirn Schlaf am
dringendsten. Gelerntes wird erst durch Schlaf im
Gehirn gespeichert. Experten empfehlen sieben
Stunden Schlaf pro Nacht.
Buchstaben steigern die Intelligenz
Wählen Sie in der Zeitung einen beliebigen Buchstaben. Gehen Sie die Seite von oben nach unten
durch und streichen Sie den Buchstaben an, wann
immer sie ihn sehen. Erhöhen Sie dabei immer die
Geschwindigkeit.
Warum das Gehirn viel Wasser braucht
Unsere grauen Zellen benötigen genügend Flüssigkeit, um optimal arbeiten zu können. Bei Flüssigkeitsmangel verdickt das Blut, dadurch werden Sauerstoff und Nährstoffe nicht mehr optimal
transportiert, Nervenzellen sterben ab. Tagesdosis:
Zwei bis drei Liter Wasser.
Tomaten und Orangen fürs Gedächtnis
Das sind optimale Anti-Age-Mittel fürs Gehirn, die
die Denkleistung positiv beeinflussen. Mediziner
empfehlen daher drei Orangen oder Tomaten pro
Tag.
Nüsse stärken Nervenzellen
Die Walnuss sieht unserem Gehirn ähnlich, wen
wundert es da, dass sie so gesund für unser Gedächtnis ist. Doch auch Haselnüsse, Mandeln und
Cashewkerne sind ideal für unser Denkzentrum. Ihr
großer Anteil an Vitamin E schützt die Gefäße und
damit das Gehirn vor Verkalkung. Tägliche Schutzdosis: Eine Handvoll Nüsse.
Besser denken mit Kaffee
Das schwarze Heißgetränk ist ungesund? Von wegen. Untersuchungen bestätigen das Gegenteil.
Denn das im Kaffee enthaltene Koffein wirkt anregend und steigert die Aufmerksamkeit. In einer aktuellen Studie konnten Menschen ab 65 Jahren den
Rückgang ihrer Gedächtnisleistung bremsen, wenn
sie täglich drei Tassen Kaffee tranken.
Singen macht schlau
Die Lieder aktivieren die Areale im Gehirn, die für
Angst und Stress zuständig sind. Beim Singen werden jede Menge neue Nervenzellen gebildet, egal,
ob man amateurhaft in der Badewanne singt oder
dabei toll Klavier spielt.
Ginkgo repariert das Gehirn
Ginkgo repariert geschädigte Zellen im Gehirn und
schützt vor Verschleiß. Und es soll Eiweißablagerungen verhindern, diese gelten als Risikofaktoren
für Alzheimer.
Sport soll Spaß machen
Probieren Sie Sportarten aus und trainieren Sie diejenigen, die Ihnen Freude machen. Denn nach einer
Untersuchung bilden Mäuse, die man ins Laufrad
zwingt, keine neuen Nervenzellen. Bewegen sich
die Tiere dagegen freiwillig, dann sprießen die neuen Gehirnzellen nur so.
Entspannung für den Kopf
Der größte Feind des Gehirns: Dauerstress. Denn
die Stresshormone schädigen Gehirnzellen. Ärzte
empfehlen, Entspannungstechniken zu erlernen.
AP
Narzisse
Jetzt geht’s los!
Der Duft der Narzissen
Der Duft der Narzissen
ist herb und dennoch zart,
wenn er mit Erdgeruch gepaart.
Vom lauen Mittagswind erfasst,
durchs Fenster kommt als stiller Gast.
(Hermann Hesse)
Die Tage werden länger, die Vögel zwitschern und erste
Blümchen strecken ihre Köpfe aus dem Boden. Es wird
Frühling! Bald! Wie sich alles verwandelt - aus Raupen werden wunderschöne Schmetterlinge, aus unansehnlichen
Zwiebeln prächtige Blumen. Wer im Herbst fleißig Blumenzwiebeln im Garten gepflanzt hat, kann jetzt glückliche Momente erleben. Es dauert nicht mehr lange – der Frühling
hat sich angekündigt! Wir stellen Ihnen die ersten Vorboten
vor:
Haselstrauch
Erster! Der Haselstrauch blüht oft schon im Januar. Auch
knackig kalte Temperaturen halten ihn nicht ab. Er gilt als
erster Bote des Vorfrühlings.
Krokus
Er hat gelbe, weiße, violette oder zweifarbige Blüten und ist
32
Hyazinthe
Schneeglöckchen
Haselstrauch
Traubenhyazinthe
nach der blassen Hasel der erste richtige Farbklecks des
Jahres. Blüht ab Februar.
Schneeglöckchen
Dieses zarte Pflänzchen ist härter als es aussieht. Schnee
und Eis können ihm nichts anhaben.
Primeln
Nicht umsonst heißt ihr Name übersetzt „Erstlingsblume“.
Mit ihrer Farbenvielfalt bringt die Primel schon im Frühjahr
gute Laune.
Primeln
Scilla
Scilla
Der Ableger aus der Familie der Hyazinthen erfreut vor
allem durch seine kleinen sternförmigen Blüten.
Narzissen
Wenn die strahlend gelben Narzissen in den Gärten erblühen, ist der Frühling nicht mehr weit.
Tulpe
Die beliebteste Frühlingsblume. Frühe Sorten können
schon ab Ende März blühen. Entsprechend der Zuchtform
variiert die Blütenfarbe über weiß, gelb, orange, rosa,
Traubenhyazinthe
Die unverkennbaren traubenförmigen Blüten gibt es in
Weiß sowie in hellen und dunkleren Blautönen. Sie blüht
ab März.
Hyazinthe
Ihre großen Blütenstände in Weiß, Pink oder Violett und
ihr intensiver Duft sorgen ab März für Frühlingsgefühle.
AP
Tulpe
Krokus
Die meisten Menschen
Die meisten Menschen wissen gar nicht,
wie schön die Welt ist und wie viel Pracht in
den kleinsten Dingen,
in einer Blume, einem Stein, einer Baumrinde
oder einem Birkenblatt sich offenbart!“
(Rainer Maria Rilke)
In der Ruhe liegt die Kraft
So schützen Sie Körper und Seele
Fühlen Sie sich wie in einem Hamsterrad? Höchste Zeit,
die Notbremse zu ziehen und für mehr Freude zu sorgen.
Wie das geht? Ganz einfach – indem Sie für Entschleunigung sorgen …
Die Sache mit der stolzen Eiche: Nehmen Sie Unwichtiges
nicht zu ernst, verschwenden Sie keine Kraft darauf, sich
zu ärgern. Gemäß dem Motto: Was kümmert es die stolze
Eiche, wenn eine Sau sich an ihr reibt.
Mit Schlaf geht’s los. Ob Sie sechs oder neun Stunden
schlafen, ist eigentlich egal. Wichtig ist, dass Sie möglichst
ohne Unterbrechung schlafen. Hilfreich dabei: Zu später
Stunde nicht mehr viel essen und trinken. Eine nächtliche
Zimmertemperatur zwischen 16 und 18 Grad. Ausreichend
Sauerstoff, d.h. lüften, bevor Sie ins Bett gehen.
Nichtstun ist wunderbar! Haben sie kein schlechtes Gewissen, wenn Sie entschleunigen, zur Ruhe kommen. Denn
mit dem Faulsein hat das nichts zu tun. Im Gegenteil, Sie
sind sehr fleißig. Denn Sie arbeiten an einem besseren
Leben, daran, dass Sie mehr Glück im Alltag haben.
Atemübungen beruhigen, zum Beispiel: Atmen Sie tief ein,
zählen Sie dabei innerlich von eins bis zehn. Halten Sie
die Luft zwei, drei Sekunden, atmen Sie genau so langsam aus. Warten Sie kurz, bis Sie die Übung von Neuem
beginnen.
Zwangspausen sind Ruhe-Inseln. Sie müssen auf den
Bus warten? An der Supermarktkasse? Darauf, dass die
Kartoffeln gar werden? Super! Nutzen Sie diese Zeit, um
gar nichts zu tun. Hängen sie Ihren Gedanken nach, lassen Sie sich treiben. Zwangspausen können Ruhe-Inseln
sein.
Realistisch sein. Wenn Sie kaum Erfolgschancen bei einer
Sache sehen, aber mit Zeit und Kraft haushalten müssen
– nehmen Sie Abstand von Ihrem Vorhaben. Vielleicht stehen irgendwann die Sterne dafür günstiger.
Schritt für Schritt. Sie müssen nicht alles auf einmal erreichen, Schritt für Schritt kommen Sie auch ans Ziel. Zwar
langsamer, aber dafür Kraft sparender.
Auszeiten sind Pflicht. Um Abstand vom Alltag zu bekommen, wieder zu sich selbst zu finden, brauchen wir regelmäßige Auszeiten. Das kann ein Urlaub sein, aber auch
die Tasse Kaffee, die wir mit Genuss zu uns nehmen.
34
Bis hierhin und nicht weiter. Grenzen setzen erspart Frust,
spart darüber hinaus Energie, die so für anderes frei wird.
Und ermöglicht Ihnen so ein langsames bewusstes Vorgehen bei dem, was für Sie wirklich wichtig ist.
Die Zwei-Stunden-Regel: Ideal ist es, alle zwei Stunden
eine kleine Pause einzulegen. Machen Sie Entspannungsübungen oder schließen Sie einfach nur für eine Weile die
Augen. Horchen Sie in sich hinein, besinnen Sie sich auf
sich selbst.
Rituale sorgen für Entspannung. Sei es der Tee um elf
Uhr, der mittägliche Spaziergang, das abendliche Lesen.
So bilden sich Auszeiten und Möglichkeiten, im Alltag zu
entschleunigen. Versuchen sie jeden Tag mehrere Rituale
zu beherzigen.
Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen, um wirklich
zur Ruhe zu kommen. Dem einen gelingt das innerhalb
weniger Minuten, der andere braucht bedeutend länger.
Finden Sie heraus, welche Dauer für Sie die richtige ist.
Achtsamkeit in kleinen Dingen. Richten Sie Ihren Blick
auch auf die kleinen Dinge im Leben. Oft sind gerade sie
wichtig, weil Sie auf ihnen aufbauen können oder durch sie
auf neue Ideen kommen. Darunter können auch Ideen für
neue Freiräume sein. AP
Reis
Kraftvolles Korn oder körniger Lebensquell
Reis – lat. Oryza sativa: Das bekömmliche Getreide ist
reich an wertvollen Nährstoffen. Im Fernen Osten ist Reis
seit alters her tägliche Nahrung und Objekt kultischer Verehrung. Auf Bali wird noch heute mit aufwendigen Prozessionen der Reisgöttin gehuldigt. In China wünscht man
sich zum neuen Jahr, dass der Reis nie anbrennen möge.
Hindus besänftigen ihre Götter mit Opfergaben aus Blüten
und Reis. Bei uns in Deutschland soll ein Regen aus Reis
frisch Vermählten Segen bringen und ihnen eine fruchtbare, kinderreiche Verbindung bescheren.
Der Boden wird in Asien immer noch mit Hilfe von Wasserbüffeln, Ochsen oder Kühen dreimal gepflügt, bevor
die vorgezogenen Pflanzen gesetzt werden können. Auch
das ständig erforderliche Jäten und die Instandhaltung der
Bewässerungsanlage geschieht dort seit Jahrtausenden in
Handarbeit. Himmelstreppen der Götter werden die Reisterrassen beispielsweise auf Bali genannt.
Wenn das Korn reif ist, werden die gefluteten Felder wieder trocken gelegt und die Ähren zum Dreschen gebracht.
Kultivierter Reis bildet etwa 30 Rispen aus, die bis zu 160
Zentimeter lang werden und jeweils 80 bis 100 Körner tragen. Aus einem einzigen Saatkorn können so 3.000 Körner
entstehen. Damit bringt Reis unter allen Getreidearten die
höchsten Erträge. Feuchtwarmes Klima ist für das Wasser
liebende Gras optimal, daher liegen die Hauptanbaugebiete für die Weltreisproduktion in China und Indien. Aber auch
Südeuropa, Australien und die USA haben sich in den letzen Jahrzehnten zu großen Reisproduzenten entwickelt.
kühlende, ausgleichende Wirkung zugeschrieben.
Über tausend Sorten sind im Handel. Reisklassen und wie
sie auf den Tisch kommen:
Langkornreis
Mindestens 6 mm lange, schlanke Körner. Bleiben nach
dem Kochen locker. Sorten: Basmati, Jasmin-Reis und
Patna.
Mittelkorneis
Hat ovale, gedrungene, stärkereiche Körner. Nach dem
Kochen cremig-klebrig. Zu dieser Reisklasse gehören Risotto- und Paella-Reis, Sushi-Reis sowie roter CamargueReis.
Rundkornreis
Auch Milchreis, zeichnet sich durch kleine, dicke, runde
Körner aus. Er hat einen hohen Stärkegehalt, nimmt viel
Flüssigkeit auf und ist nach dem Kochen sämig-weich.
Wildreis
Ist im botanischen Sinn kein Reis, sondern der Samen
eines ursprünglich wild wachsenden Wassergrases. Das
längliche schwarze Korn schmeckt nussig-mild. AP
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Für mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung stellt Reis das
Hauptnahrungsmittel dar. Erscheint es uns Europäern auch
eintönig, wenn jedes Gericht aus Reis besteht - ungesund
ist es nicht. Im Gegenteil, Reis hat einen höheren Nährwert als alle anderen Getreidearten. Das Korn ist ein guter
Lieferant für Mineralstoffe, Vitamine und Aminosäuren. Außerdem ist der fettarme Reis leicht verdaulich. Bei Übergewicht und hohem Blutdruck wird die Getreidefrucht gerne
zur Entwässerung genutzt, da sie wenig Natrium enthält. In
der indischen Volksmedizin Ayurveda wird dem Reis eine
35
TAGESPFLEGE DOMICIL
Eine Ergänzung zur häuslichen Pflege
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täglich
angenehme
Geselligkeit,
eine in
schöner
privatähnlicher
Fürsorge,
Leben
ebenso, wie man es
gern hat und
erwartet.
Die Pflege und Betreuung
eines lieben nahestehenden
Menschen kann die Beziehung zu diesem auf eine harte Probe stellen. Man möchte
die Unterstützung zuteil kommen lassen, die man vielleicht
selbst einmal erhalten oder
welche man versprochen hat.
Dabei stößt man oft an die
Belastungsgrenze und das
gepaart mit Schuldgefühlen.
Diese Problematik verursacht
eventuell nicht nur psychische, sondern auch physische Veränderungen bei dem
pflegenden Angehörigen.
Freizeit und Ruhephasen
werden zum Luxus, und an
Urlaub ist kaum zu denken.
Oft entsteht ein Spagat zwischen Berufsleben und der
danach beginnenden häuslichen Pflege und Betreuung
des Angehörigen. Viele können diesen Zwiespalt kaum
bewältigen und sind gezwungen, sich entscheiden
zu müssen zwischen Beruf
und der Pflege und Betreuung des Angehörigen. Beruf,
Freizeit und Erholung sollten
nicht nur Worte sein.
Um pflegenden Angehörigen eine helfende Hand zu
reichen, wurde die TAGESPFLEGE DOMICIL im Jahr
2006 ins Leben gerufen. Hier
steht nur der Mensch im Mittelpunkt – Pflege mit Herz ist
das Anliegen der Einrichtung.
Jeder Gast, der die Tages-
pflege besucht, findet einen
Ort, wo er Mensch sein darf
mit all seinen Gewohnheiten
und Vorlieben und wo er sich
geborgen und geliebt weiß.
Mit der Begegnungsstätte
bekommt der Angehörige
wieder die Möglichkeit, seinen Beruf auszuüben, seine
wieder gewonnene Freizeit
zu genießen und in der Erholung Kraft zu schöpfen.
Die Begegnungsstätte TA-
aber auch Ruhe und Rückzugsmöglichkeiten - wenn es
gewünscht wird. Das Angebot
der wöchentlich wechselnden
Aktivitäten macht es möglich,
dass Fähigkeiten entdeckt,
Fertigkeiten geübt und Eigenständigkeit und Selbstständigkeit gefördert werden und
erhalten bleiben.
GESPFLEGE DOMICIL befindet sich in dem beschaulichen kleinen Ort Heeßen
in unmittelbarer Nähe des
bekannten Kur- und Heilbades Bad Eilsen. Die Räume
haben einen ansprechenden
und wohnlichen Charakter,
sind behaglich eingerichtet
und liebevoll dekoriert.
Woche besuchen, ist jeder
Tag ein Tag voller Erwartungen. Die Freude, bekannte
Menschen zu sehen, weckt
das
Gemeinschaftsgefühl.
Langeweile kommt nicht auf!
Geburtstagsfeiern
werden
liebevoll ausgerichtet, Ausflüge und besondere Feste und
Feiern finden im Jahresablauf
statt. So gibt es das Frühlingsfest, Ausflüge in die nähere
und weitere Umgebung, Besuche von Wochenmärkten
und Museen, Erntedankfest,
Die Gäste haben die Möglichkeit, sich an täglichen Aktivitäten in den Gemeinschaftsräumen zu beteiligen. Sie finden
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Küchen-Gerüchte
Märchen oder Tatsache?
Was an Volksweisheiten rund ums Essen und Trinken
wirklich dran ist:
Bier auf Wein – das lass sein
… Wein auf Bier – das rat ich dir. Die Empfehlung
stammt vermutlich aus dem 19. Jahrhundert. Damals
wurde hauptsächlich ungefiltertes, unvollständig vergorenes Bier getrunken. Es enthielt viele Hefesporen, die
zusammen mit dem Restzucker im vorher konsumierten
Wein unangenehme Gärungsprozesse im Darm verursachten. Heute wird Bier nach dem Reinheitsgebot und
mit spezieller Bierhefe gebraut und ist viel verträglicher.
Auch der Rat „Wein auf Bier“ ist nicht sinnvoll. Die Geschmacksnerven, vom Bier betäubt, können das feine
Weinaroma kaum noch wahrnehmen.
Schokolade macht glücklich
Schon die Azteken glaubten, der Kakaobaum käme direkt aus dem Paradies – so schätzten sie die belebende Wirkung seiner Bohnen. Tatsächlich gibt es Hinweise, dass sich
Schokolade
positiv
auf
die Stimmung
auswirkt. Unter anderem
regt sie im
Körper
die
Produktion
von Serotonin an, dem
wichtigsten
Botenstoff für
das Glücksempfinden.
Aber
nicht
vergessen:
nach ein paar
Rippchen
lässt ein Blick
auf die Waage die Stimmung schnell
ins Gegenteil
kippen …
Spinat enthält viel Eisen
Stimmt. Allerdings längst nicht so viel, wie lange Zeit
irrtümlich angenommen. 100 Gramm Spinat enthalten
etwas 4 Milligramm Eisen. Der Körper kann es jedoch
nur schlecht verwerten, weil das Eisen im Spinat an
Oxalsäure gebunden ist, die die Eisenaufnahme aus
dem Darm hemmt. Trotzdem ist Spinat sehr gesund. Er
versorgt uns mit sekundären Pflanzenstoffen, Ballaststoffen, Vitaminen und Eiweiß. Außerdem liefert er nur
wenige Kalorien.
Kaffee entwässert
Kaffee steigert die Nierendurchblutung und wirkt harntreibend – aber nur bei Menschen, die selten Kaffee
trinken und nicht an Koffein gewöhnt sind. Den Flüssigkeitsverlust gleicht der Körper innerhalb kurzer Zeit von
selbst aus. Kaffee trägt also zur täglichen Flüssigkeitsaufnahme genauso bei wie andere Getränke. Übrigens
gibt es Hinweise darauf, dass regelmäßige Kaffeetrinker seltener an Typ 2 Diabetes erkranken.
Schnaps hilft bei der Verdauung
Nach einem fetten Essen kommt oft der Ruf nach einem
„Verdauungsschnaps“. Dabei verzögert Alkohol die Magenentleerung und behindert die Verdauung eher. Einen günstigen Effekt hat höchstens Kräuterschnaps.
Seine Bitterstoffe regen die Verdauung an und beugen
Völlegefühl vor – was aber nicht am Alkohol liegt, sondern an den Kräutern. Wichtig für Diabetiker: Alkohol
hemmt die Neubildung von Zucker in der Leber. Weil
sie dann weniger Zucker ins Blut abgibt, kann das Unerzuckerungsrisiko für Stunden erhöht sein.
Wer abends isst, wird dick
Frühstück wie ein Kaiser, Abendbrot wie ein Bettler – so
ein häufig gehörter Ratschlag. Dabei ist es im Grunde
gleichgültig,
zu
welcher
Tageszeit wir
mehr
oder
weniger essen. Solange
die tägliche
Kalorienbilanz stimmt,
darf
das
Abendessen
ruhig üppiger
ausfallen als
das
Frühstück. Trotzdem gibt es
durchaus
Gründe, die
dafür
sprechen,
die
Hauptmahlzeit nicht in
die
Abendstunden
zu
verlegen.
Denn erfahrungsgemäß
neigt derjenige, der sich mit viel Zeit und Muße an den Tisch setzt,
gern dazu, es kalorienmäßig zu übertreiben.
Ein voller Bauch studiert nicht gern
Der Mittagsschlaf hat seinen Grund. Die Verdauungsarbeit in Magen, Darm und Leber braucht viel Blut.
Das zieht der Körper von anderen Organen ab. Auch
die Blut- und Sauerstoffversorgung des Gehirns ist
davon betroffen. Seine Leistungsfähigkeit lässt nach,
wir werden müde. Aber auch bestimmte Hormone
spielen dabei eine Rolle. Sie schalten die Gehirntätigkeit von der aktiven Nahrungssuche um auf passive
Ruhe nach dem Essen. Umgekehrt steigert Hunger
zwar die Lern- und Merkfähigkeit, mindert aber die
Konzentration – weil wir ständig ans Essen denken.
AP
Ballaststoffe - Die besten Bodyguards für Ihre Figur
dukten helfen außerdem, Heißhungerattacken vorzubeugen, denn die Kohlenhydrate dieser Lebensmittel werden
langsam abgebaut. So bleibt der Blutzuckerspiegel relativ
konstant, Ballaststoffe können schädliche Stoffwechselprodukte binden und auch dafür sorgen, dass sie ausgeschieden werden.
Ballaststoffe sind keine wertlose Ladung wie der Ballast in
der Schifffahrt. Im Gegenteil, die Nahrungsfasern sorgen
für einen gesunden Darm, helfen beim Abnehmen und stärken das Immunsystem. Sie kurbeln die Verdauung an und
machen uns so satt, dass wir erst gar nicht zu den Dickmachern greifen mögen. Wir sagen Ihnen, weshalb das
so ist. Ballaststoffe sind Pflanzenfasern, die unser Körper
nicht verdauen kann und folglich wieder ausscheidet. Das
bedeutet aber nicht, dass sie nutzlos wären, im Gegenteil:
Ballaststoffe sind unverzichtbar für eine geregelte Verdauung und damit fürs Wohlbefinden. Außerdem helfen Sie
bei der Vorbeugung einer Reihe von Krankheiten wie Arteriosklerose, Diabetes und vermutlich auch Darmkrebs.
Warum sind sie beim Abnehmen so wichtig? Ballaststoffe
sind natürliche Sattmacher ohne Kalorien. Wer sich ballaststoffreich ernährt, isst automatisch gesunde und damit weniger fettreiche Lebensmittel. Ballaststoffe füllen
Magen und Darm und halten satt - eben auch durch ihr
Quellvermögen. Besonders Ballaststoffe aus Vollkornpro-
Die Hitliste unter den ballaststoffreichen Lebensmitteln
führen Äpfel an, gefolgt von Vollkornprodukten, Naturreis,
Haferflocken, Gemüse und anderen Obstsorten.
Worauf muss ich beim Einkauf achten? Bei allen abgepackten Produkten sollten Sie aufmerksam die Zutatenliste lesen. Denn auch wenn auf der Packung „mit Vollkorn“
draufsteht, heißt das noch lange nicht, dass hier 100 %
Vollkornmehl verarbeitet wurde. Vollkornmehl ist als Weizenvollkornmehl oder auch Roggenvollkornmehl deklariert
und muss an erster Stelle der Zutatenliste stehen. Folgen
danach noch Angaben wie Weizenmehl, Dinkelmehl etc.
handelt es sich um ein Mehlmischprodukt, und der Ballaststoffgehalt ist entsprechend niedriger. Auch die Bezeichnung „mit Ballaststoffen“ auf der Packung kann irreführend
sein.
Ballaststoffe müssen im Darm feucht gehalten werden,
damit sie wirken können. Deshalb mindestens 2 Liter über
den Tag verteilt trinken. Wasser, Tees und Saftschorlen
sind ideal. Wieviel soll ich täglich von dem „Tausendsassa“ essen? Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung
empfiehlt mindestens 30 g Ballaststoffe pro Tag, die Sie
so schaffen können: Verzehren Sie pro Tag drei Scheiben
Vollkornbrot, 3 Kartoffeln, 3 Portionen Gemüse (Blumenkohl, Karotten, Blattsalat) und 2 Portionen Obst. AP
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Natur erleben im März und April
Ein Männlein steht im
Walde …
Er ist klein im Wuchs,
zierlich in der Gestalt und
steht auf einem biegsamen Stielchen: Der Fichten-Zapfenrübling, einer
der wenigen Bewohner
des
vorfrühlingshaften
Fichtenwaldes,
beginnt
nun an höheren Lagen
an herab gefallenen Fichtenzapfen zu sprießen. Er
ist essbar, wobei nur die
Hüte mild, die Stiele aber
zäh sind.
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser
Der 20. März ist als kalendarischer Frühlingsbeginn
notiert – doch halt: Blühen
denn schon die Forsythien? Dann nämlich beginnt
der „richtige“ Frühling, will
heißen der phänologische. Wie weitere wichtige Zeigerpflanzen zu an-
deren Zeiten zeigt uns die
Forsythienblüte zielsicher
den Erstfrühling an.
Der Ruf des Kuckucks
Seine Stimme kennt jedes Kind – doch so oft wie
früher ruft der nette Frühlingsbote leider nicht mehr
aus dem Wald. Immer weniger Kuckucke kommen
aus Afrika zurück, und die
Brutbestände nehmen ab.
Achten Sie bitte auf ihn,
wenn er im April aus seinen Wintergebieten zurückkehrt und mit seinem
charakteristischen zweisilbigen
Reviergesang
(kuckuck-kuckuck)
auf
sich aufmerksam macht.
Die Kernzeit seiner Ankunft liegt etwa in der dritten Aprilwoche.
Nun wird wieder gebuddelt
Im Frühjahr erobern Maulwürfe wieder neue Lebensräume – die oberirdischen Ergebnisse ihrer
unterirdischen Aktivitäten
machen sich in aufgeworfenen Erdhügeln, den
uns allseits bekannten
„Maulwurfshügeln“,
bemerkbar. Doch warum
nicht das Unabänderliche
hinnehmen und mit dem
Nützlichen
verbinden?
Das geht ganz einfach,
denn Maulwurfserde eignet sich hervorragend zur
Anzucht von Gemüse!
Wenn der Wald erwacht
Spätestens wenn die Leberblümchen wieder blühen, dürfen wir freudig
rufen: „Frühling, ja du bist
es! Dich hab ich vernommen!“ Sie gehören zu den
im Frühjahr am zeitigsten blühenden Arten und
wachsen typischerweise
auf kalkreichem Boden in
lichten Laubwäldern.
April, April …
… der macht, was er will.
Und wie launisch er sich
dabei oft zeigt. Da lässt er
sich kurz zu strahlendem
Sonnenschein hinreißen,
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um im nächsten Moment
die Meinung zu wechseln. Schnell verdunkelt
sich der Himmel, dicke
Regen- oder Schneewolken ziehen übers Land,
und der Wind pfeift um
die Ecke. Kein Wunder,
dass der Monat früher
„Launig“ oder auch „Wandelmonat“ hieß. Stets
also die alte Bauernregel
beherzigen: „Gehst du im
April bei Sonne aus, lass
nie den Regenschirm zu
Haus.“
Die gelbe Wolke
Viele Allergiker lehren sie
nun wieder das Fürchten:
Die männlichen Blütenstände der Hasel blühen
auf und hüllen uns in
Wolken aus goldgelben
Pollen, die durch kleinste
Ritzen dringen und unbarmherzig Nasen und
Augen reizen. Die Eichhörnchen wird es freuen,
garantiert das doch die
Befruchtung und eine reiche Haselnuss-Ernte im
Herbst.
Knackfrisch und gesund
Junge Löwenzahnblätter
wecken die Lebensgeister, regen den Appetit und
die Verdauung an, und
ihr saftiger Geschmack
peppt jeden Salat auf.
Und das Beste daran: Sie
können jetzt schon wieder gesammelt werden.
Willige Krötentaxis gesucht
Augen auf bei der Partnerwahl: Bei Kröten gilt
dieser Rat vor allem für
die männlichen Vertreter.
Denn nur diejenige kann
ein gutes Weibchen sein,
die bereit ist, ihren Krötenmann bei der nun einsetzenden Wanderung zu
den Laichgewässern huckepack auf dem Rücken
zu tragen. Harte Arbeit
für die Weibchen – und
das, obwohl sie gerade
erst aus der Winterstarre
erwachen. AP
41
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und schonend
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zu festen Zähnen:
zu festen
Zähne
Wieder
lachend leben!
„Feste Dritte auf nur 4 Implantaten!“
Wieder lachend lebe
Der Verlust der letzten Zähne und die dann notwendige
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die Lebensqualität.
Gerade im Unterkiefer sitzt die Prothese nicht fest, das
Kauen fällt schwer, Druckstellen können entstehen, und
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DAS PRINZIP: Da sich im zahnlosen Kiefer der Knochen
abbaut, erfolgt zunächst eine Untersuchung des Kiefers
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Form und Größe des Kiefers bekannt ist, können die
Implantate mit einer computergeplanten OP-Schablone
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Knochen optimal ausgenutzt wird, und so in 90% der Fälle
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dazu lockere Musik – ein schöner Rahmen, um alte Bekannte wieder zu treffen.
Das BE-Team begrüßt Sie herzlich auf dem BE-Stand
und berät Sie gerne zu allen Reisezielen. Natürlich ist
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möglich.
Wir freuen uns auf Sie! BE-Reisen GmbH, Bierpohlweg
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Seit 2004 begrüßen wir im Frühjahr alte und neue
Reisefreunde auf dem Betriebsgelände zum „Tag der
offenen Tür“. Was mit einer Idee für das 25. Betriebsjubiläum begann und mit zahlreichen, begeisterten Besuchern am 4. April 2004 in die Tat umgesetzt wurde,
hat sich in den folgenden Jahren zu einem festen Ereignis entwickelt.
In den beheizten Hallen finden Sie viele Aussteller im
Rahmen einer Gewerbeschau sowie einer Reisemesse. Das Außengelände mit weiteren Ständen lädt zum
Verweilen ein. Auch die zahlreichen Kunsthandwerksstände präsentieren hübsche dekorierte Karten, Kunst44
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E i n e Ve ra n s t a l t u n g s re i h e d e r M ü h l e n k re i s kl i n i ke n
Samstag, 11. Februar 2017, 11.00 bis 16.00 Uhr
Tag der Gesundheitsberufe 2017
Die Akademie für Gesundheitsberufe öffnet ihre Türen. Zwischen 11
und 16 Uhr können sich die Besucher einen Überblick über die Vielfältigkeit der Arbeitsfelder in den Gesundheitsberufen verschaffen.
Donnerstag, 16. Februar 2017, 19.00 Uhr
TCRISPR – warum diese merkwürdigen
Buchstaben unser Leben verändern werden
Dr. med. Albert Neff informiert innerhalb der Veranstaltungsreihe
„Medizinischer Frühling“ des Freundeskreises Lübbecke zum Thema im
Sozialzentrum des Krankenhauses Lübbecke.
Donnerstag, 23. Februar 2017, 15.00 Uhr
Die Spinalkanalstenose
Dr. med. Matthias Hackbart, ltd. Oberarzt der Klinik für
Wirbelsäulenchirurgie, informiert zum Thema im Konferenzraum
der Auguste-Viktoria-Klinik in Bad Oeynhausen.
Donnerstag, 16. März 2017, 19.00 Uhr
Rückenschmerzen – Wann ist eine
Operation nötig, wann besser nicht
PD Dr. med. Ulrich Knappe und Dr. med. Bernd Hillrichs informieren innerhalb der Veranstaltungsreihe „Medizinischer Frühling“ des Freundeskreises
Lübbecke zum Thema im Sozialzentrum des Krankenhauses Lübbecke.
Johannes Wesling Klinikum Minden | Krankenhaus Lübbecke-Rahden | Krankenhaus Bad Oeynhausen | Auguste-Viktoria-Klinik
Medizinisches Zentrum für Seelische Gesundheit | Akademie für Gesundheitsberufe
www.medizin-im-dialog-mkk.de | www.muehlenkreiskliniken.de
Geht’s noch? - Mindener Stichlinge – Programm 2017
Was haben Putin, Merkel und
Veganer gemeinsam? Sie alle
sind Zielscheibe für die subtilen Sticheleien und Speerspitzen der Mindener Stichlinge
in ihrem Programm 2017.
Dabei steht natürlich die Bundestagswahl im Visier der Kabarettisten: direkte Demo-kratie ist gefragt, Wahlvolk und
Regierung in Personalunion,
versprechen nichts und halten nichts. Aber auch die
Landesregierung bekommt
ihr Fett weg: Hanni punktet
mit Spitzenwerten bei Wohnungseinbrüchen und missratener Wirtschaftspolitik, ihr
Lächeln wirkt irgendwie festgenäht. Und natürlich immer
wieder aktuell – das Thema
Flüchtlingspolitik: Spatenstich
für einen Zaun, zumindest um
das Münchner Oktober-fest.
Hilfreich ist auf jeden Fall die
Anwerbung des BundeswehrNachwuchses: wir nehmen
jeden, unser oberster Dienstherr ist eine Frau – so tolerant
sind wir.
Große Weltpolitik: Putin, Erdogan, Trump und Co. – männliche Führungsexemplare, große Demokraten samt ihren
Cyberkriegern, die die Welt
braucht. Macht und Recht: in
der Demokratie macht man
es jedem Recht, oder?
Auch die „normale Bevölkerung“ kommt bei den Stichlingen nicht zu kurz. Roboter
“Hallo“ kann alles: waschen,
kochen, und Frauen glücklich
machen. Und wer sich bewusst ernähren will, bekommt
detaillierte Informationen über
Zusatzstoffe und Ökofleisch
– aber bitte al dente, auch
wenn’s von Aldi ist. Zu allem
Überfluss ist auch noch - allen
Unkenrufen zum Trotz - die
Rente sicher!
Eingängige Songs nach den
Melodien von „Thriller“, „Berliner Luft“, „So ein Mann“
und neuer Schusssong („Wir
war’n noch niemals in New
York“) machen das Stichlingsprogramm zu einem bissigen, beschwingten Kabaretterlebnis.
Dabei sind Kirsten Gerlhof,
Annika Hus, Frank Oesterwinter, Dietrich Weisemann
und am Klavier Stefan Winkelhake. Unter der bewährten
Regie von Birger Hausmann
und der Co-Regie von Dieter
Fechner.
FOTOS: BERND HORSTMANN
46
Theodor Fontane - Der preußische Literat
werk. Den Anfang dazu machte „Der Sturm“. Zu seinen
erfolgreichsten Erzählwerken zählen „Irrungen und Wirrungen“, „Unwiederbringlich“, „Frau Jenny Treibel“, „Effi
Briest“ und „Der Stechlin“. Seine bekanntesten Gedichte
sind „Herr von Ribbeck auf Ribbeck“, „Archibald Douglas“,
„John Maynard“ und vor allem seine wunderbaren jahreszeitlich geprägten Verse.
In seinen Werken beschreibt Fontane kritisch die Oberflächlichkeit und leere Geschwätzigkeit der Gesellschaft
des zeitgenössischen Preußens vor dem Hintergrund der
Geschichte. Humoristische und ironische Elemente sowie seine skeptische Haltung machen seine sprachliche
Ausdruckskraft aus. Er gibt sich als guter Beobachter von
Menschen und Auffassungen und zeichnet ein genaues
Bild seiner Zeit.
„Ein Optimist ist ein Mensch,
der ein Dutzend Austern bestellt in der Hoffnung,
sie mit der Perle, die er darin findet, bezahlen
zu können!“
Theodor Fontane wurde 1819 als Sohn einer in Preußen
heimisch gewordenen Hugenottenfamilie geboren. Der Vater war Apotheker in Neuruppin. Theodor Fontane macht
nach seinem Schulabschluss eine Apothekerlehre in Berlin. Diese Tätigkeit erlaubt ihm die gedankliche Beschäftigung mit dem Verfassen von Gedichten und fördert seine
literarischen Ambitionen. Außerdem waren die Apotheken
eine Anlaufstelle für den Lesezirkel, in dem neue Bücher
und Zeitschriften auslagen. Mit dem Ende seiner Ausbildung fiel auch das erste öffentliche Auftreten Fontanes als
Schriftsteller zusammen. Im „Berliner Figaro“ wurde seine
Erzählung „Geschwisterliebe“ in Folge abgedruckt.
Theodor Fontane stirbt im Alter von 78 Jahren im Jahr
1898. AP
Es folgten verschiedene Anstellungen als Apothekergehilfe in Burg, Leipzig oder Dresden. Schon im Jahre 1849
gab er seinen Apothekerberuf auf. Er heiratete 1850 seine
Schulfreundin Emilie. Mit Unterbrechungen arbeitete er
bis 1859 als freier Mitarbeiter in der „Centralstelle für Preußenangelegenheiten“, eine Propagandastelle im preußischen Innenministerium. Fontane, der demokratisch gesinnte Teilnehmer an der 48er Revolution, änderte seine
politische Einstellung und sicherte so den Broterwerb für
seine Familie. So ist auch dieses Zitat zu verstehen:
„Wer mit 19 kein Revolutionär ist, hat kein Herz.
Wer mit 40 immer noch ein Revolutionär ist,
hat keinen Verstand!“
1855 bis 1859 war er als Berichterstatter in England tätig.
Später widmete er sich ganz der Schriftstellerei. 1861 entstanden seine bekannten „Wanderungen durch die Mark
Brandenburg“.1866 kam sein Kriegsbuch „Der SchleswigHolsteinische Krieg im Jahre 1864“ heraus und in den
beiden Jahren 1870 und 18971 „Der deutsche Krieg von
1866“. Erst im späteren Alter entstand Fontanes Roman47
Rückkehr der Saatkrähen
Der Friedhof „lebt“!
Auch im Winter gibt es für den Friedhofsbesucher einiges zu sehen
Zugegeben – es ist ruhig geworden auf dem Friedhof. Im
Dezember und Januar nehmen die Besucherzahlen stets
merkbar ab. Traditionell werden die Gräber zu den christlichen Feiertagen im November noch einmal aufgesucht
und geschmückt. So sieht man derzeit Gestecke in allen
Größen und Variationen aber auch mit Heide bepflanzte
Beete und Schalen. Nur noch wenige Gräber werden mit
Tanne und Moos besteckt, was auch als ein Zeichen für
den steten Wandel in der Friedhofskultur zu deuten ist.
Die Tristess des Friedhofsalltags wird in den Tagen von
Dezember bis Januar durch die Kürze der Tage und einen
oft grau bedeckten Himmel verstärkt. Regen und kalte
Winde motivieren nur selten zum Spaziergang auf einem
Friedhof. Doch schon die Chance auf ein wenig Sonne

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48
und womöglich sogar etwas Blau am Himmel führen
dazu, dass Spaziergänger und Naturfreunde, Walker und
Jogger den parkähnlichen Friedhof für ihre Aktivitäten
nutzen. Wer dann mit offenen Augen und Ohren unterwegs ist, wird sehr schnell bemerken, dass der Friedhof
auch in der tristen Jahreszeit durchaus „lebt“.
Sehr emsig sucht beispielsweise eine Vielzahl von Eichhörnchen nach den im Herbst versteckten Nüssen, Eicheln und Kastanien; an den eingerichteten Futterplätzen für die heimische Vogelwelt tummelt sich eine große
Artenvielfalt. Spechte klopfen auf der Suche nach Futter
Äste und Stämme ab, verschmähen aber auch den Meisenknödel nicht. In der früh einsetzenden Dunkelheit lassen sich sogar die sonst eher im Verborgenen agierende
Eule und der Waldkauz bei ihren Flugkünsten beobachten. Immer häufiger kehren nun auch die Saatkrähen auf
ihre Nester zurück.
Während manch eine Hainbuche oder Eiche gerade ihr
letztes Laub abwirft und noch einige Wochen bis zum
Neuaustrieb vergehen, erweisen sich andere Pflanzen
bereits jetzt als Vorboten des Frühlings. Es sind die sogenannten „Winterblüher“ , die man sowohl unter den
Gehölzen wie auch bei den Stauden findet.
Vielen Besuchern aus dem eigenen Garten bekannt sind
die weißen oder rosafarbenen Blüten der Winter- bzw.
Schneeheide. Auffallender – weil auch stark duftend - erscheinen da die gelbblühenden Schmuckblattmahonien.
Ihre immergrünen, fiederartigen, mit spitzen Blattdornen
versehenen Blätter werden mit bis zu 30 cm ebenso lang,
wie die üppigen traubenartigen Blüten. Sie können je
nach Witterung bereits im Dezember und Januar bewundert werden. Wesentlich kleiner, aber im Duft ebenfalls
sehr intensiv, sind die in dichten Büscheln auftretenden
rosa Blüten des Winter-Duft-Schneeballs. Bereits im November zeigen sich erste Blütenansätze und an sonnigen
Wintertagen leuchtet die Rinde rot-braun. Hauptblütezeit
Frühlingsboten „Krokusse“
Duftende Blüten der Schmuckmahonie
ist dann von Februar bis April, oftmals zur gleichen Zeit
mit der Zaubernuss, die aber auch je nach Sorte und
an geschütztem Standort schon im Januar mit Blüten
auf sich aufmerksam macht. Komplettiert werden die
Gehölze durch die Winterzierkirsche, die Winterblüte
(Chimonanthus), dem Winterjasmin und der Winterheckenkirsche (Lonicera purpursii).
Einen wahren Boom erlebt seit einigen Jahren die
Verwendung der Christrose – auch als Schnee- oder
Weihnachtsrose oder „Schwarze Nieswurz“ bekannt.
Die immergrüne bis zu 30 cm hohe, mehrjährige Staude blüht bereits im Dezember und oft bis in den April.
Sie findet Anwendung in der Schalenbepflanzung und
ist besonders auffällig in der Pflanzung zwischen Tannenabdeckungen auf den Gräbern. Christrosen gelten
als Symbol der Hoffnung, der Unschuld und Unberührtheit, stehen aber auch für die Geburt Christi und
ein langes erfülltes Leben.
Nur noch selten findet man das im Spätherbst gepflanzte Stiefmütterchen auf den Gräbern, das bei
milder Witterung durchaus mit Blüten auf sich aufmerksam macht. Sie stehen derzeit noch in den Gewächshäusern der Gärtnereien und entwickeln sich
dort zu den üppig blühenden Pflanzen, die dann ab
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49
Mitte oder Ende März wieder zu tausenden auf die Gräber gepflanzt werden. Ob mit großen Blüten oder als
kleinblütiges Hornveilchen ihre Farbvarianten machen
die Stiefmütterchen zu den klassischen Frühlingsboten.
Die Blüten stehen für die Dreieinigkeit und das Leiden
Christi.
Bei genauem Hinschauen kann der Betrachter schon im
Januar die Spitzen der ersten Frühjahrsblumenzwiebeln
erkennen. Schneeglöckchen, Winterling, Krokus und Osterglocke – sie alle warten auf die wärmende Sonne, um
als Wiederauferstehungssymbol ihre Blüten zu entfalten.
Auch die Blütenknospen von Haselnuss und Magnolie
sind bereits stark angeschwollen und werden schon bald
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Minden
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Vorsätze und Nachhaltigkeit
Es wird schon viel darüber gesprochen und geschrieben, wie sich die Vorsätze des
Jahreswechsels mehr oder weniger in Luft auflösen. Es gibt Ratschläge, wie sich so
etwas verhindern lässt und wie die Gefahr von Frustaufbau verhindert werden kann.
In diesen Chor soll jetzt nicht auch noch eingestimmt werden. Ein Rückblick sei
dennoch gestattet:
Was ist von dem christlichen Hochfest „Weihnachten“ übrig geblieben?
Sind es nur noch die Geschenke, die vielleicht schon ein wenig abgeräumt, umgetauscht und nach hinten geschoben sind, weil sie nicht mehr so aktuell sind?
Sind es einige gute Erinnerungen an Familienfeiern und gute Gespräche, vielleicht
aber auch an Ärgernisse und Enttäuschungen?
Für uns Menschen ist das Wachhalten der Weihnachtsfreude sehr wichtig, die Freude an der frohen Botschaft durch die Erinnerung an die Geburt Christi.
Wichtig ist es nach wie vor, um den Frieden auf Erden zu kämpfen, nicht mit Waffen, sondern mit persönlichem Beispiel und Gebet.
„Friede sei mit euch“ ist nicht nur eine Weihnachtsbotschaft, Nächstenliebe nicht
einfach Mitleid.
Das nächste christliche Hochfest ist das Osterfest - Leiden und Sterben, aber auch
Auferstehung Christi. Ein guter Rat zur Einhaltung von Vorsätzen ist die Einteilung
in Teilziele.
Vielleicht schaffen wir es, einige Inhalte unseres Christseins bis Ostern in unsere
nächste Umgebung zu tragen: Friede sei mit euch!
Gedanken eines
Neuapostolischen Christen.
Orte und Gottesdienstzeiten der NEUAPOSTOLISCHEN KIRCHE finden Sie in der
Sonnabend-Ausgabe des Mindener Tageblattes oder im Internet unter: www.nak-minden.de
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1989 - 2016
Tun Sie Ihrer Leber Gutes!
Auch wenn uns im Moment
der Winter klimatisch und
kalendarisch noch fest im
Griff hat, sehnen wir uns
bereits jetzt nach den ersten Frühlingstagen mit ihren
wärmenden Sonnenstrahlen und den länger werdenden Tagen. Nach den
guten und oft fetten Tagen der Weihnachtszeit und des
Jahreswechsels signalisiert uns der Organismus, dass es
in den kommenden Wochen einmal “anders herum” gehen
sollte, vor allem was die Ernährung anbelangt. Nicht von
ungefähr haben die im Natürlich-Netzwerk zusammengeschlossenen deutschen Apotheken die Monate Januar
und Februar für ihre Aufklärungs- und Beratungsaktion
“rund um die Leber” auserkoren.
Schon der Volksmund weiß: Der Schmerz der Leber ist die
Müdigkeit! Damit hätten wir bereits ein erstes Indiz für eine
Leberschwäche: Wir fühlen uns eigentlich unerklärlich oft
müde, lustlos und schlaff. Auch der Ausspruch “Welche
Laus ist Dir den über die Leber gelaufen?” weist auf einen
Zusammenhang zwischen unserer Stimmung und unserem zentralen Stoffwechsel-Organ Leber hin. Die Leber
gilt seit alters her als Sitz der Lebenskraft. Der Vergleich
von der “Galle, die gleich überläuft” weist auf den engen
Zusammenhang von Leber und Galle hin, die ein eingespieltes Team im Stoffwechsel darstellen.
Die Leber produziert den Gallensaft, der in der Gallenblase
gesammelt wird und im Dünndarm für die Fettverdauung
benötigt wird. Daneben produziert unsere körpereigene
“Chemiefabrik” Leber wichtige Eiweißstoffe,verschiedene
Hormone, das lebensnotwendige Cholesterin und Blutgerinnungsfaktoren. Sie speichert die wichtigen Mineralstoffe
Eisen, Kupfer, Zink und Mangan, greift regulierend in das
Immunsystem ein, gewinnt aus Fetten Energie und eliminiert Fremdeiweiß, z.B. Bakterien- und Tumorzelltrümmer. Überhaupt ist sie das Entgiftungsorgan des Körpers
schlechthin. So wird auch leicht verständlich, dass die Leber in unserer heutigen Lebens- und Umweltsituation, die
geprägt ist von vielfältigen Belastungen nicht “artgerechter” Ernährung ( fast food etc.) , Giftstoffen und körperfremden Chemikalien, auch hohem Medikamentenkonsum, bei vielen Menschen überlastet ist. Auch wenn die
beim ärztlichen Check-up gemessenen Leber-Blutwerte
(noch) im grünen Bereich sind, kann bereits eine Leberschwäche vorliegen. Insbesondere von der sogenannten
nicht-alkoholischen Fettleber sind bereits schätzungsweise 30 bis 40 Prozent der Bevölkerung betroffen, Typ-2
Natürlich
52
Diabetiker sogar bis zu 90 Prozent! Hält dieser Überlastungszustand längere Zeit an, drohen eine Vielzahl weiterer Erkrankungen, z.B. Leberentzündung,Leberzirrhose
und Leberkrebs, ferner Bluthochdruck, Herz-und Gefäßerkrankungen sowie Nieren-und Knochenerkrankungen.
Die Leberprobleme sind oft hausgemacht, bei der Fettleber
ist die Über-und Fehlernährung mit zu vielen leeren Kohlenhydraten in Verbindung mit zu wenig Bewegung oftmals der
Verursacher. Dementsprechend simpel sind eigentlich die
Vorschläge für die Leberentlastung: Weglassen der belastenden Stoffe und Ernährungsbestandteile bei gleichzeitiger
Steigerung der leberfreundlichen Nahrungsmittel, besser
gesagt vollwertiger, lebendiger, möglichst naturbelassener Lebensmittel frei von Chemie, Zusatz- und Konservierungsstoffen.
Unterstützen
können
wir diese
Umstellung mit
Maßnahmen aus
der Naturheilkunde.
Eine Vielzahl von
pflanzlichen
Wirkstoffen, z.B.
aus der
Mariendistel,
Artischocke, Curcuma und sogenannte Bitterstoffe, wie
sie z.B.im Chicoree enthalten sind kommen hier in Frage.
Zur Leberentlastung trägt auch ein warmer Leberwickel
in der Mittagszeit bei, ferner eine zeitweise vegetarische
Ernährung ohne Kuhmilchprodukte, Kaffee, Alkohol und
Weizenprodukte. Auch Entspannung für Leib und Seele
durch Aromabäder gehören dazu. Alle Maßnahmen lassen sich sehr gut bündeln in einer Leber-Regenerationswoche. Diese Leber-Galle-Reinigungskur wird Ihnen und
Ihrer Leber zu mehr Vitalität verhelfen.
Eine hilfreiche Kuranleitung halten alle Natürlich-Apotheken während der derzeitigen Aktionswochen bereit ( www.
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Gebäudesanierung: 15-Prozent-Grenze beachten
anschaffungsnahen
Herstellungskosten
gehören können. Eine
Unterscheidung zwischen
Schönheitsreparaturen
und
anderen
Modernisierungsoder
standsetzungsmaßnahmen
lehnten
sie ab
(Aktenzeichen
IX
R
22/15,
25/14,
15/15).
Lediglich
jährlich
anfallendesmaßnahmen
wie die Heizungswartung
können weiterhin sofort
abgezogen werden.
Der
Bundesfinanzhof
hat in mehreren kürzlich
veröffentlichten
Urteilen
entschieden,
dass
in
der
Regel
auch
Schönheitsreparaturen zu
den Anschaffungs- und
Herstellungskosten eines
Mietobjekts
gehören.
Damit
bestätigten
die
Richter
die
Position
der
Finanzverwaltung
zu
den
sogenannten
„anschaffungsnahen
Herstellungskosten“,
informiert der Neue Verband
der Lohnsteuerhilfevereine
e.V. (NVL) aus Berlin.
Wohnungsvermieter
können die Anschaffungsoder
Herstellungskosten
ihrer Objekte nur über
viele Jahre verteilt als
Werbungskosten geltend
machen.
Hat
jemand
beispielsweise
eine
Wohnung gekauft, die er
anschließend
vermietet,
setzt er in der Regel
jährlich zwei Prozent als
Abschreibung (AfA) ab.
Belief sich der Gebäudewert
der Wohnung auf 200.000
Euro, wären das pro Jahr
4.000 Euro. Demgegenüber
darf
der
Vermieter
Erhaltungsaufwand
für
die
Wohnung
sofort
in vollem Umfang als
Werbungskosten abziehen.
Erhaltungsmaßnahmen
sind beispielsweise Maler–
und
Tapezierarbeiten
oder die Erneuerung von
Fußböden, Türen, Fenstern,
Sanitär-, Heizungs- oder
Elektroanlagen.
Die ersten drei Jahre nach
dem Kauf müssen Vermieter
jedoch auf die sogenannten
anschaffungsnahen
Herstellungskosten
achten.
Wenn
relativ
hohe
Aufwendungen
für Instandsetzung und
Modernisierung
anfallen
und diese netto – ohne
Umsatzsteuer - innerhalb
von drei Jahren nach
Anschaffung 15 Prozent
der
Anschaffungskosten
übersteigen, gelten sie
als
anschaffungsnahe
Aufwendungen und dürfen
nicht sofort abgezogen
werden.
Hätte
der
Vermieter aus dem Beispiel
oben die Wohnung in den
ersten drei Jahren nach
dem Kauf für mehr als
30.000 Euro zuzüglich
Umsatzsteuer modernisiert
und renoviert (200.000
mal 15 Prozent), hätte er
diese Kosten zusammen
mit dem Kaufpreis nur mit
zwei Prozent AfA jährlich
abschreiben
dürfen.
Ausgaben
bis
30.000
Euro wären dagegen als
Werbungskosten sofort voll
abzugsfähig gewesen. In
mehreren neuen Urteilen
hat der Bundesfinanzhof
die Position der Verwaltung
zu den anschaffungsnahen
Herstellungskosten
bestätigt.
Die
Richter
präzisierten
außerdem,
dass
auch
Ausgaben
für
„reine
Schönheitsreparaturen“,
etwa für das Streichen oder
Tapezieren von Wänden,
Böden,
Heizkörpern,
Innen- und Außentüren
oder Fenstern zu den
„Vermieter
sollten
bei
Erhaltungsmaßnahmen
Zeitabläufe
und
Finanzaufwand
verstärkt
in den Blick nehmen
und sich bereits in der
Planungsphase
auch
steuerlich beraten lassen“,
rät
NVL-Geschäftsführer
Uwe Rauhöft.
Wer
Hilfe
bei
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Steuererklärung oder zum
Kindergeld benötigt, kann
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Am Ende noch einmal Gutes tun
von Dr. jur. Wolfgang Lange, Rechtsanwalt u. Notar in Minden
Dr. jur. Wolfgang Lange
Wer niemanden aus dem
Verwandten- und Bekanntenkreis als Erbe einsetzen
kann oder will, sollte in seinem Testament wohltätige
Organisationen bedenken.
Vor allem für ältere Menschen ist das leider oft die
traurige Realität: Der Ehepartner ist bereits verstorben
– . nahe Angehörige gibt es
nicht, oder der Kontakt ist
abgerissen, und auch zu
Freunden oder Verwandten
bestehen keine engen Beziehungen mehr. Die Frage,
die Betroffene dann häufig
stellen: Lohnt es sich da
überhaupt, ein Testament zu
errichten?
Die Antwort lautet eindeutig:
Es lohnt sich, insbesondere
für all diejenigen, die ihr Vermögen nach ihrem Tode statt
einer bestimmten Person einem guten Zweck zu Gute
kommen lassen wollen.
Bei Alleinstehenden ohne
nahe Angehörige, die kein
Testament errichten, tritt im
Erbfall die gesetzliche Erbfolge ein, so dass unter Umständen entfernte Verwandte erben, die der Erblasser
gar nicht kannte.
Mit einem Testament kann
der Erblassen hingegen seinen letzten Willen festlegen
und genau bestimmen, wofür sein Vermögen verwendet werden soll.
Nach deutschem Erbrecht
sind nicht nur natürliche
sondern auch juristische
Personen des privaten und/
oder des öffentlichen Rechts
erbfähig, also zum Beispiel
Stiftungen wie die Deutsche
Kinderkrebsstiftung
oder
Vereine wie SOS – Kinderdorf.
Der Erblasser kann deshalb
juristische Personen zu Erben einsetzen oder – sollte
er als Erben jemand anderen vorsehen – mit einem
Geldvermächtnis bedenken,
das der Erbe dann bezahlen
muss.
Erbeinsetzung oder Vermächtnis können auch mit
einer Auflage verbunden
werden –. zum Beispiel mit
der Verpflichtung, dass sich
die bedachte Organisation
nach dem Tode des Erblassers um die angemessene
Versorgung seines Haustieres, also insbesondere
seines Hundes oder seiner
Katze kümmern muss.
Auch aus steuerlicher Sicht
ist ein solches Testament
günstig, da Zuwendungen
für mildtätige oder gemeinnützige Zwecke von der Erbschaftssteuer befreit sind.
Der Erblasser hat damit zusätzlich das gute Gefühl,
dass sein Vermögen ohne
steuerliche Abzüge voll
dem guten Zweck zu Gute
kommt.
Sehr viele wohltätige Organisationen sind in dem
deutschen Spendenspiegel
gelistet, der unter diesem
Titel in 70499 Stuttgart, Motorstraße 36, bestellt werden
kann ; es handelt sich dabei
um ein Nachschlagewerk für
Testaments- und Spenderberatung.
Stattdessen kann man sich
aber auch in seiner näheren
Umgebung orientieren und
sich dort über wohltätige
Organisationen kundig machen; damit wird ein gewisser Nähebezug hergestellt.
Wer eine wohltätige Organisation (juristische Person)
zu seinem Erben einsetzt,
sollte bedenken, dass dadurch nach dem Erbfall die
Nachlassabwicklung,
wie
etwa die Organisation der
Beerdigung oder die Auflösung der Wohnung des
Erblassers, kompliziert sein
kann. Es ist deshalb geboten, in dem Testament einen Testamentsvollstrecker
zu bestimmen, der sich um
eine zügige und reibungslose
Nachlassabwicklung
kümmert und sicherstellt,
dass alle Wünsche und/oder
Auflagen des Erblassers zur
Durchführung gelangen.
Testamentsvollstrecker
können
Vertrauenspersonen aus dem persönlichen
Umfeld, aber zum Beispiel
auch Rechtsanwälte oder
Steuerberater sein; bei den
Amtsgerichten als Nachlassgerichten liegt darüber
hinaus eine Testamentsvollstreckerliste aus.
Vorsicht ist geboten bei Verfügungen zu Gunsten von
Alten- und/oder Pflegeheimen: Bei Verfügungen im
Testament zu Gunsten des
Heimes, dessen Träger,
dessen Personals oder derer Angehöriger greift zum
Schutz der Heimbewohner
das gesetzliche Zuwendungsverbot der Heimgesetze der Bundesländer (also
beispielsweise von NRW),
wenn der Bedachte vor der
Verfügung zu seinen Gunsten weiß.
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Juristenhumor
Ein Polizist stoppt einen jungen Mann in einer 30-Zone
mit 80 km/h. Es kommt zu folgender Unterhaltung:
P: „Kann ich bitte Ihren Führerschein sehen?“
M: „“Ich habe keinen mehr. Der wurde mir vor ein paar
Wochen entzogen, da ich zum 3. Mal betrunken Auto
gefahren bin.“
P: „Aha, kann ich dann bitte den Fahrzeugschein sehen?„
M: „Das ist nicht mein Auto, ich habe es gestohlen.“
P: „Der Wagen ist geklaut??“
M: „Ja – aber lassen Sie mich kurz überlegen, ich glaube, die Papiere habe ich im Handschuhfach gesehen, als
ich meine Pistole reingelegt habe.“
P: „Sie haben eine Pistole im Handschuhfach? „
M: „Stimmt. Ich habe sie dort schnell reingeworfen, nachdem ich die Fahrerin des Wagens erschossen habe und
die Leiche dann hinten in den Kofferraum gelegt habe.“
P: „Wie bitte, sie haben eine Leiche im Kofferraum???“
M: „Ja!“
Nachdem der Polizist das gehört hat, ruft er über Funk
sofort den diensthöheren Kollegen an, damit er von dem
Unterstützung bekomme. Das Auto wurde umstellt und
als der Kollege eintraf, ging er langsam auf den Fahrer
zu und fragte noch mal:
P: „Kann ich bitte Ihren Führerschein sehen?“
M: „Sicher, hier bitte“ Fahrer zeigt gültigen Führerschein
P: „Wessen Auto ist das?“
M: „Meins, hier sind die Papiere.“
P: „Können Sie bitte noch das Handschuhfach öffnen, ich
möchte kurz prüfen, ob Sie eine Pistole dort deponiert
haben.“
M: „Wie bitte? Eine Pistole?“ Er öffnet das Handschuhfach. Es ist leer.
P: „Kann ich dann noch einen Blick in Ihren Kofferraum
werfen. Mein Mitarbeiter sagte mir, dass Sie darin eine
Leiche haben.“
Auch der Kofferraum ist leer.
P: „Das verstehe ich jetzt überhaupt nicht. Der Polizist,
der sie angehalten hat, sagte mir, dass Sie keinen Führerschein haben, das Auto gestohlen ist, eine Pistole im
Handschuhfach und eine Leiche im Kofferraum haben.“
M: „Na super! Ich wette, er hat Ihnen auch gesagt, dass
ich in der 30-Zone 80 gefahren bin…“
Mitgeteilt von Rechtsanwalt Hans-J. Rudolph in
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Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht im
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55
56
Warum Werte unser Reichtum sind
Wenn alle von Krise reden, sind sie der Anker, der
uns Halt gibt. Der Wegweiser, der uns sicher leitet.
Der Magnet, der Freunde anzieht. Wer Liebe, Treue,
Respekt und Ehrlichkeit lebt, wird glücklich.
Krisen sind viel besser als ihr Image. Nehmen wir
zum Beispiel die derzeitige Flüchtlingskrise und die
Terroranschläge rund um den Erdball. Was wird kommen? Wonach sollen wir uns richten? Und wir spüren
Angst. Dabei haben Krisen ihr Gutes. Auf wundersame Weise sorgen sie dafür, dass wir uns in unsicheren Zeiten auf Ursprüngliches rückbesinnen, endlich
wieder die zentralen Werte des Lebens erkennen:
Nächstenliebe, Mitmenschlichkeit, Hilfsbereitschaft
oder auch nur ganz einfach Respekt und Toleranz.
So viel steht fest: Werte sind gleichsam zeitlos wie
krisenfest. Sie schenken uns das, was wir grundsätzlich, aber ganz besonders in schwierigen Momenten
brauchen, nämlich Sicherheit, Verlässlichkeit und
Orientierung. Doch statt Gemeinsinn, Verantwortung
und Respekt zählen heutzutage materielle Dinge wie
Einkommen und Statussymbole. Viele Menschen haben heute gar kein Bewusstsein mehr für den größten Wert schlechthin, die Liebe. Was bleibt, ist oft
eine große innere Leere. Ein Leben ohne Liebe ist
ein sinnloses Leben. Die Ursache sehen viele in der
zunehmenden Ich-Bezogenheit der Menschen und
dem Unbehagen, ewas abgeben zu müssen.
Wenn sich jeder etwas nützlich macht, sieht die
Welt anders aus. Dabei sind nicht immer Heldentaten gefragt. Es kommt nicht darauf an, viele Werte
heroisch zu leben, sondern sich auf einige wenige
zu konzentrieren, die einem wichtig sind. Nichts ist
erfüllender, als etwas Sinnvolles zu tun. Anderen zu
helfen oder sie zu unterstützen, muss nicht in Selbstaufgabe münden. Aber im Laufe eines Lebens kriegt
man doch alles wieder zurück. Was im Leben wirklich
wichtig ist, worauf es ankommt – dies zu erkennen
steigert die Chance auf ein glückliches Leben. AP
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57
Zaubernuss - Ein faszinierender Strauch
Wenn im Winter in unseren Breiten Pflanzen und Gehölze im Freiland sich in der Ruhephase befinden, ist
die Zaubernuss eine der wenigen Winterblüher, die ihre
Blüten sogar an Frottagen entfaltet und zudem einen
aromatischen Duft verströmt. Die spinnenartigen Blütenblätter sind bei der Zaubernuss gelb, können aber je
nach Sorte auch grünlich, orange oder rot gefärbt sein.
Die Blüten stehen in dichten Büscheln zusammen.
Die Frucht ist kein Nuss, sondern eine Kapsel und reift
etwa zeitgleich mit der Blüte. In Mitteleuropa reicht die
Blütezeit von Januar bis März. Die Blüten sind bis -10
Grad frosthart. Die Zaubernuss blüht noch vor unseren
Schneeglöckchen und findet deshalb heutzutage immer
mehr Verwendung als Zierpflanze in Parks und Gärten.
Die in Europa vorkommenden Arten stammen weitgehend von der Chinesischen Zaubernuss ab oder sind
mit der Japanischen Zaubernuss gekreuzt. Viele Zaubernussarten zeigen im Herbst eine hübsche leuchtende Laubfärbung.
In Europa wurden ab ca. 1750 die amerikanischen Arten bekannt, die ausschließlich zur medizinischen Verwendung angepflanzt wurden. Da Gerbstoffe zu den
vorrangigen Inhaltsstoffen gehören, machte man sich
diese entzündungshemmenden Wirkstoffe zunutze. Sie
stoppen leichte Blutungen und fördern die Wundheilung. Sie werden in Salben und Cremes gegen Juckreiz
und Entzündungen der Haut verarbeitet. Als Zierstrauch
entdeckte man die Zaubernuss erst Ende des 19. Jahrhunderts. Es war die Chinesische Zaubernuss, die von
England aus auf den Kontinent kam und sich über Belgien und die Niederlande bis nach Deutschland verbreitete. AP
Grüner Frühling
Grüner Frühling kehret wieder, bringt uns Blüten ohne Zahl.
Und sein fröhliches Gefieder, jauchzt in Wald und Wiesental.
Jubelt ob dem Saatenfeld: O wie herrlich ist die Welt!
(Heinrich Seidel)
58
Enzyme – gesunde Helfer der Natur
zur Beseitigung von Abfallstoffen in unserem
Körper, bei all diesen
Vorgängen werden Enzyme benötigt.
Fachleute sprechen von
komplexen Eiweißmolekülen, die wie ein Katalysator wirken. Einige
wichtige Enzyme kann
unser Körper selbst
produzieren,
andere
wiederum müssen über
die Nahrung oder Nahrungsergänzungsmitteln aufgenommen werden, denn jedes Enzym
erfüllt nur eine spezielle Aufgabe. Kaum zu
glauben, aber ein einziges Enzym kann pro Minute bis zu 36 Millionen
chemische Prozesse in
unserem Körper auslösen.
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Im Jahre 1878 führte der Chemiker Friedrich Kühne das heutige Wort „Enzym“ ein, abgeleitet aus
dem griechischen Wort zymé. Dieser Begriff hielt
somit Einzug in die internationale Wissenschaft.
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Schon 3000 v.Chr. brauten die Sumerer Bier, stellten Käse her und backten mit Sauerteigzugaben
Brote. Sie nutzten also damals gezielt Enzyme
durch Beigaben von Bakterien und Hefe.
Die Funktionen sind
vielfältig: Enzyme aktivieren unser Immunsystem, schützen den
Organismus,
verbessern die Durchblutung,
regulieren chronische Entzündungen wie rheumatische Erkrankungen, Entzündung von Muskeln
und Gelenken, Venenerkrankungen, Lippenherpes, Gürtelrose und reduzieren Schmerzen und
Schwellungen.
59
Operation am wachen Patienten
Klinik für Neurochirurgie entfernt Tumor aus dem Sprachzentrum
Der Austausch und das Gespräch zwischen Ärzten und
Pflegekräften mit dem Patienten vor dem medizinischen
Eingriff, nach der OP und selbstverständlich im Laufe des
stationären Aufenthalts sind von grundlegender Bedeutung. Doch wie fühlt sich der Patient während einer Operation? Im Regelfall kann diese Frage aus gutem Grund
nicht beantwortet werden, denn der Patient ist narkotisiert
– er schläft. In diesem Fall spricht der 51-jährige Patient
dagegen ganz entspannt über seine Erfahrung im Operationssaal. Während ihm Privat-Dozent Dr. Ulrich Knappe, Direktor der Klinik für Neurochirurgie am Johannes
Wesling Klinikum, einen bedrohlichen Tumor am Gehirn
entfernte, konnten sich Arzt und Patient unterhalten. Der
51-Jährige war während der gesamten Operation bei Bewusstsein.
„Die ausführlichen Gespräche haben mir die Angst genommen“
Die OP fand im Bereich der Sprachregion statt und hätte in Vollnarkose sogar ein etwas höheres Risiko für eine
Sprachstörung bedeutet. Doch die ausführlichen Gespräche mit dem Ärzteteam um Privat-Dozent Dr. Knappe überzeugten den Patienten schließlich, sich für die
Wach-OP zu entscheiden. „Ich fühlte mich hier zu jeder
Zeit gut aufgehoben und habe auf wirklich jede Frage, die
ich den Ärzten gestellt habe, eine Antwort erhalten“, sagt
der Patient. „Dies hat mir Sicherheit gegeben.“ Er holte
zwar auch eine zweite Meinung zur Operation ein, doch
die Gespräche waren meist kurz gefasst und boten kaum
Zeit für tiefer gehende Fragen. „Danach war für mich klar,
dass die Wach-OP der Weg ist, den ich gehen möchte“,
sagt der Patient. „Die ausführlichen Gespräche haben mir
die Angst genommen.“
Zwar war die Aufregung Tage vor der Operation bei dem
51-jährigen groß, doch er hatte Vertrauen zu den Medizinern der Neurochirurgischen Klinik gefasst. „Die Ärzte
sagten, dass mir nichts passieren kann. Darauf konnte ich
mich tatsächlich verlassen“, sagt der Patient weiter. Zur
Sicherheit verabredete er mit Privat-Dozent Dr. Knappe
ein Signal, falls er sich während der OP nicht mehr artikulieren könne. Der 51-Jährige hatte einen Quietschball in
der Hand, mit dem er sich hätte verständigen können. „Ich
habe den Ball nicht gebraucht“, sagt der Patient, dem die
Operation auch nicht besonders lang vorkam. „Ich habe
Info zum Förderverein
Der Förderverein der operativen Kliniken am Johannes Wesling Klinikum Minden unterstützt die
Anschaffung innovativer medizinischer Techniken sowie die Schulung einzelner Mitarbeiter dieser Kliniken, die innovative Techniken in Minden
einbringen wollen (Johannes-Wesling-Stipendium). Bislang gefördert wurden die Kliniken für
Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, Hals-,
Nasen-, Ohrenheilkunde, Gefäßchirurgie, Mund-,
Kiefer-, Gesichtschirurgie, Neurochirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie sowie Urologie und
Kinderurologie. Weitere Informationen unter
www.johannes-wesling-op.de
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PD Dr. Ulrich Knappe
hinterher erfahren, dass es über zwei Stunden waren. Aber
wir haben uns ja auch über viele Themen unterhalten. Nur
Lachen sollte ich nicht“, schildert er seine Erfahrungen.
Ermöglicht wurde die Einführung der Wach-Operationen
am Gehirn durch die zusätzliche Ausbildung des neurochirurgischen Oberarztes Ali Al Omani, der 2015 als Johannes Wesling Stipendiat des Fördervereins der operativen
Kliniken des Johannes Wesling Klinikums e.V. die entsprechenden Kurse und Kliniken besuchte. Er erlangte so
die Fähigkeiten, das multidisziplinäre Team aus Neurochirurgen, Anästhesisten, Logopäden sowie OP- und Anästhesie-Fachpflegern zusammen zu stellen und zu schulen.
„Das Johannes Wesling Stipendium unseres Fördervereins zeigt für 2015 wie auch in den Jahren zuvor, dass die
zur Verfügung gestellten Mittel bei der Entwicklung chirurgischer Mitarbeiter Früchte tragen“, sagt Privat-Dozent Dr.
Ulrich Knappe, Direktor der Klinik für Neurochirurgie und
Vorsitzender des Fördervereins. „Das gilt nicht nur für den
Mitarbeiter selbst, sondern auch für dessen Abteilung und
die uns anvertrauten Patienten.“
Am Tag der Operation konnte der 51-Jährige abends schon
ein wenig Fernsehen schauen und am Folgetag schon
wieder alleine ins Bad gehen. „Natürlich war ich müde und
erschöpft, doch ich hatte ein gutes Gefühl“, sagt der 51Jährige, der schon nach sechs Tagen die Klinik verlassen
konnte. Eine Wach-OP würde er jederzeit wieder durchführen lassen. „Vertrauen zu den Ärzten ist das wichtigste.
Und das war hier gegeben“, sagt er.
Curry-Gerstonipfanne
mit Putenstreifen
Zutaten für 4 Portionen:
1–2 EL mildes Currypulver, 2 EL Öl, 150
g Gerstoni GourmetGerste Classic, 300 g
Putenstreifen, Pfeffer, 2
EL Sojasauce, 1 Knoblauchzehe,
gehackt,
20 g Ingwer, gerieben,
1 Stange Lauch, in
Ringen,400 g Möhren,
in dünnen Scheiben, 200 g Champignons, in Scheiben, Salz, Saft von ½ Limette, 150 ml Gemüsebrühe,
Koriandergrün oder Petersilie
Zubereitung:
Currypulver in 1 EL Öl kurz anrösten. Gerstoni dazugeben und kurz mitrösten. 550 ml heißes Wasser zugießen und die Gerstoni 20 Min. garen. Putenfleisch
im restlichen Öl anbraten. In eine Schale umfüllen, mit
Pfeffer und 1 EL Sojasauce würzen. Knoblauch und
Ingwer in der Pfanne anbraten. Lauch, Möhren und Pilze untermischen. Salz, Pfeffer, Limettensaft, restliche
Sojasauce und Brühe zugeben. Köcheln lassen, bis
das Gemüse bissfest ist. Das marinierte Fleisch dazugeben und kurz mitgaren, dann die gegarten Gerstoni
untermischen. Abschmecken, mit Kräutern garnieren
und mit Mango- oder anderem Fruchtchutney servieren. Fertig in 30 Minuten.
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Seien Sie doch einfach glücklich!
Es ist das schönste aller Gefühle überhaupt: Glück. Wir
erklären Ihnen, wie es entsteht und wie Sie mit ein paar
kleinen Kniffs Ihr persönliches Glück steigern können.
Es ist wohl so alt wie die Menschheit – das Streben nach
Glück. Einmal erlebt, wollen wir es immer wieder und wieder empfinden. Kein Wunder also, dass sich seit Jahrtausenden Philosophen den Kopf über das schönste aller
Gefühle zerbrechen. Und natürlich haben es inzwischen
auch Psychologen, Soziologen und Ökonomen als Forschungsobjekt entdeckt. Was macht uns glücklich? Was
passiert mit uns, wenn wir uns glücklich fühlen. Wie können wir das Glück festhalten? Und: Sind wir überhaupt für
ständiges Glück gemacht?
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Die Lehre von der Lebensfreude beschäftigt uns heute mehr denn ja. Und es gibt gute Nachrichten. Wissenschaftler sind sich mittlerweile einig: Glücklichsein ist kein
Glücksfall. Jeder kann es lernen! 40 Prozent unseres
Glückspotentials können wir unabhängig von Veranlagung
und Lebensumständen selbst beeinflussen. Denn es sind
weniger bestimmte Lebensumstände, die uns glücklich
machen, als vielmehr die Art, wie wir denken, Entscheidungen treffen und handeln. Menschen, die in wohlhabenden Verhältnissen aufwachsen, besonders attraktiv sind
oder ein stressfreies Leben führen, sind als nicht automatisch glücklich oder glücklicher. Wir verraten Ihnen, wie Sie
Ihrem Glück mit ein paar einfachen Tricks auf die Sprünge
helfen können.
Wohlbefinden ganze zwei Monate lang, wie eine Studie
zeigt. Überraschend dabei: Der Urlaub selbst hat dagegen
kaum Effekt auf das persönliche Glücksempfinden. Also
genießen Sie das Planen in vollen Zügen.
Dankbar sein
Hadern Sie nicht zu viel mit allem, was nicht perfekt läuft
in Ihrem Leben. Dankbarkeit verhindert depressive Symptome und erhöht das Wohlbefinden und die Zufriedenheit
mit dem eigenen Leben. Also nicht über irgendetwas ärgern, sondern lieber auf die positiven Aspekte der Arbeit
konzentrieren.
Durchatmen
Schon 20 Minuten an der frischen Luft verbessern die Laune. Ideal für die Stimmung ist es, wenn die Sonne scheint
und draußen eine Temperatur von 14 Grad herrscht.
Meditieren
Ein Runde Meditieren, am besten vor dem Schlafengehen,
entspannt und macht uns langfristig zufrieden. Nach acht
Wochen Meditationstraining hat sich die Gehirnstruktur
verändert. Wenn Sie nicht meditieren wollen oder können,
dann entspannen Sie sich einfach bewusst zehn Minuten.
Augen zu, Handy aus und ganz tief durchatmen.
Freunde und Familie treffen
Wer zu wenig Zeit mit der Familie und den Freunden verbringt, bereut dies meist am Ende seines Lebens. Denn
zwischenmenschliche Beziehungen machen unser Leben
erst lebenswert. Also laden Sie öfter mal spontan Freunde
zum Essen ein. Vielleicht gleich heute Abend.
Doch wir können nicht immer glücklich sein. Unser Gehirn sorgt dafür, dass das Glücksgefühl nach einiger Zeit
wieder abflacht. Doch warum eigentlich? Anhaltendes
Glücksgefühl würde uns umbringen. Das zeigt eindrücklich der Versuch des Psychologen James Olds aus den
1950er Jahren. Er ließ Ratten mittels Knopfdruck selbst
ihr Belohnungszentrum stimulieren. Die Ratten lernten
schnell und drückten den Glücksknopf immer wieder. So
lange, bis sie vor Hunger, Durst und Erschöpfung beinahe
gestorben wären. Für sie zählte nur noch der Glückskick.
Ausschlafen
Wer gut und ausreichend geschlafen hat, ist weniger anfällig für negative Gefühle und Erinnerungen. Denn zu wenig
Schlaf beeinträchtigt vor allem jenen Teil im Gedächtniszentrum des Gehirns, in dem positive Emotionen verarbeitet werden. Und das macht uns anfälliger für schlechte
Laune.
Lachen
Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag! Lachen wirkt
nicht nur schmerzlindernd, sondern macht auch gute Laune. Das Gehirn bremst beim Lachen die Produktion von
Stresshormonen wie Adrenalin und Kortison.
Planen
Grübeln Sie das nächste Mal auf dem Nachhauseweg von
der Arbeit oder einem Beisammensein innerhalb der Familie nicht über den nervigen Chef oder die anstrengende Verwandtschaft, sondern planen Sie lieber schon den
nächsten Urlaub. Die Vorfreude beim Planen erhöht das
Gute Laune in einer Minute - drei Glücksgriffe für Körper
und Seele aus der traditionellen chinesischen Medizin:
Beklopfen oder drücken Sie jeden Punkt sanft etwa ein bis
fünf Minuten, am besten dreimal täglich:
Drücken Sie sanft den Punkt zwischen Kinn und Unterlippe mit dem Mittel- und Zeigefinger. Denken Sie an eine
Situation, in der Sie glücklich waren. Das Gehirn verknüpft
die positiven Emotionen mit diesem Punkt.
Legen Sie den Mittelfinger an die Schläfen und beklopfen
oder massieren Sie diesen Punkt ganz sanft, je nachdem,
was Sie als angenehm empfinden. Damit steigern Sie Ihre
Konzentrationsfähigkeit.
Beklopfen Sie zart den Thymuspunkt (dieser liegt im oberen Drittel Ihres Brustbeins) mit Zeige-, Mittel- und Ringfinger. Das Rhythmische wirkt beruhigend, und Sie tanken
dadurch neue Energie. AP
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