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9. Februar 2017
Sicherheit und Ordnung, Homepage
Erweiterte Versorgungsmaßnahmen
Da nicht an jeder Einsatzstelle sofort ein Notarzt verfügbar ist, legt der Träger des
Rettungsdienstes "Erweiterte Versorgungsmaßnahmen" (EVM) fest, welche in der
Erstphase auch ohne vor Ort befindlichen Arzt durchgeführt werden dürfen. Diese
Maßnahmen stehen nun als patientennahe Checkliste in digitaler Version per
Smartphone-Anwendung zur Verfügung.
Für die notfallmedizinische Versorgung von Patienten im Rettungsdienst stehen
verschiedene Rettungsmittel zur Verfügung, hierbei wird unterschiedlich qualifiziertes
Personal eingesetzt, das unter bestimmten Voraussetzungen notfallmedizinische
Maßnahmen durchführen darf. Invasive Maßnahmen oder Medikamentengabe sind
ärztliche Maßnahmen. Da nicht an jeder Einsatzstelle sofort ein Notarzt verfügbar ist, legt
der Träger des Rettungsdienstes „Erweiterte Versorgungsmaßnahmen“ (EVM) fest.
Darin sind explizite Maßnahmen beschrieben, welche in der Erstphase auch ohne vor Ort
befindlichen Arzt durchgeführt werden dürfen. Diese EVM sind im Zuständigkeitsbereich
eines Rettungsdienstträgers verbindlich. Das berechtigte Personal benötigt eine jährliche
Schulung mit Prüfung zur Durchführung der EVM. Dort werden die normalerweise Ärzten
vorbehaltenen Maßnehmen festgelegt, deren Anwendung durch Rettungsassistenten vor
Eintreffen des Notarztes im allgemeinen Patienteninteresse durchgeführt werden dürfen.
Die Rahmenbedingungen für diese EVM sind in zwei Erlassen des Hessischen
Sozialministeriums geregelt.
Powered by TCPDF (www.tcpdf.org)
Pressemitteilung vom 09.02.2017
2/2
Mit Einführung der Jahresfortbildung 2017 und der darin enthaltenen Festlegung der
EVM-Algorithmen stellen die Gebietskörperschaften der Landeshauptstadt Wiesbaden
und
des
Rheingau-Taunus-Kreises
den
Mitarbeiterinnen
und
Mitarbeitern
des
Rettungsdiensts dieses neue Werkzeug als patientennahe Checkliste in digitaler Version
per Smartphone Anwendung zur Verfügung.
Die App besteht aus drei Säulen. Die erste Säule beinhalten die Grundlagen sowie das
initiale Management für Notfallpatienten. Die zweite Säule beinhaltet die festgelegten,
standardisierten Algorithmen. In der dritten Säule sind die eingesetzten Medikamente mit
Wirkmechanismus und Dosierung angegeben.
Weitere
Informationen
und
die
http://www.wiesbaden.de/feuerwehr
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Links
zum
Download
der
App
unter: