Keine Angst vor Datendieben - Marketing

n Für professionelle CRM-Anbieter hat Sicherheit der Kundendaten
oberste Priorität
Keine Angst vor Datendieben
Noch nie war Datenmissbrauch so einfach wie heute – durch neue Technologien eröffnen sich Betrügern bislang ungeahnte
Möglichkeiten, wie sie sich persönliche Daten aneignen können. Nicht ohne Grund warnen Experten davor, im Internet zu viel
Persönliches preis zu geben. Verbraucher und Unternehmen gleichermaßen sind verunsichert, ob die eigenen Daten – beziehungsweise die der Kunden – sicher sind. Die Angst vor einem Datenskandal im eigenen Unternehmen betrifft alle Branchen.
Auch Finanzdienstleister bilden da keine Ausnahme. Wenn sie veraltete CRM-Systeme zur Verwaltung von Kundeninformationen
einsetzen oder ihnen das Budget fehlt, um sich mit professionellen Schutzmechanismen gegen Datendiebe abzusichern, haben Betrüger leichtes Spiel. Oftmals ist es auch die IT selbst, die die Systeme eines Unternehmens nicht adäquat vor Angriffen
schützt – sowohl intern als auch extern. Ohne den entsprechenden Schutz können sensible Daten dann einfach kopiert oder
exportiert, und damit auch missbraucht werden.
Von Sabine Roth, freie Journalistin aus Gerolzhofen
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Krise verschärft das Risiko
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Die Wirtschaftskrise hat das Risiko,
Opfer eines Datendiebstahls zu werden,
erhöht. Wirtschaftlicher Druck verleitet
Unternehmen dazu, an Schutzsystemen
zu sparen. Damit wird die Qualität des
Datenschutzes zunehmend zum Wettbewerbsfaktor für Unternehmen. Zu diesem
Ergebnis kommt eine Studie der PurdueUniversität im US-Bundesstaat Indiana.
Die Forscher befragten im Auftrag der Sicherheitsfirma McAfee über 800 CIOs aus
den USA, Großbritannien, Deutschland,
Japan, China, Indien, Brasilien und Dubai. Die Ergebnisse zeigen, dass es zumeist
nicht einmal Hackerangriffe von außen
sind, die geschäftskritische Informationen in die falschen Hände geraten lassen.
Die meisten Attacken auf sensible Daten
kommen aus den eigenen Reihen. Denn
Unternehmenszusammenbrüche und Stellenabbau führen dazu, dass entlassene oder
in finanzielle Bedrängnis geratene Angestellte Unternehmensdaten stehlen, um ihre
finanzielle Situation oder ihre Jobmöglichkeiten zu verbessern.
Ausgereifte Sicherheitsfeatures
sind nötig
Dieses Phänomen betrifft viele Wirtschaftszweige. In der Finanzbranche etwa
ist die genaue Kenntnis über die wirtschaftlichen Verhältnisse des Kunden
Gold wert. „Um mit Kundeninformationen heute verantwortungsvoll umzugehen,
ist eine professionelle CRM-Lösung, die
gleichzeitig moderne Sicherheitsstandards
erfüllt, inzwischen unerlässlich. Sie unter-
n Über die update software AG
www.update.com
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stützt Unternehmen dabei, Kunden gezielt
und professionell anzusprechen. Daneben
muss sie immer auf dem neuesten Stand
sein, was Sicherheitsfeatures angeht. Nur
so lässt sich das Risiko eines Datendiebstahls auf ein Minimum reduzieren“, betont
Norbert Künzl, Director Financial Services bei der update software AG. Deshalb
reicht es nicht mehr aus, Kundeninformationen mehrfach in Backup-Systemen zu
speichern, um Datenverluste – beispielsweise bei Serverausfällen – zu verhindern.
Doch auch Security-Features wie Blocking-Mechanismen bei Passwortattacken,
SSL-Kompatibilität (HTTPS) oder ein
Vier-Augen-Prinzip sind immer noch nicht
genug: „Unternehmen sollten auch darauf
achten, dass ihre Mitarbeiter nur auf jene
Daten Zugriff haben, die sie wirklich brauchen“, so Künzl. „Datendiebstahl lässt sich
nicht nur auf technische Pannen zurückführen. Oftmals sind es die Mitarbeiter,
die mit sensiblen Daten wenig verantwortungsvoll umgehen.“
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Die update software AG (www.update.com) wurde 1988 in Wien gegründet und ist
mit über 170.000 Anwendern in mehr als 1.500 Unternehmen der führende europäische Hersteller von Premium-CRM-Systemen. Tochterunternehmen von update
gibt es in Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, Frankreich, Ungarn, Tschechien, Polen und den USA. Die update software AG ist an der Deutschen Börse in
Frankfurt am Main notiert. Mit seinen rund 270 Mitarbeitern erzielte update im
Jahr 2010 einen Umsatz von 27,6 Millionen Euro (vorläufige, ungeprüfte Zahlen).
infobox
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IT & Software
Individuelle Zugriffsrechte
Mit modernen CRM-Systemen können
Finanzdienstleister Zugriffsbeschränkungen erstellen. In der update CRM-Suite
lässt sich mithilfe eines umfassenden, individuell konfigurierbaren Rechte- und Rollensystems festlegen, welcher Mitarbeiter
IT & Software
Foto: update software
auf welche Daten Zugriff hat und was er
damit machen kann. So können die Rechte
der einzelnen Anwender zielgenau definiert
werden, sodass etwa nur Mitarbeitern einer
bestimmten Filiale oder eines Vertriebsgebiets Zugriff auf die entsprechenden Kundendaten haben. Zudem lassen sich spezielle Regeln, wie beispielsweise Lösch-,
Änderungs- oder Leserechte, für die Bearbeitung von Datensätzen erstellen. Und
man kann direkt im CRM-System eine
Funktion einrichten, die den Export von
Daten unmöglich macht. „Die Zugriffsrechte sind beliebig weit einschränkbar, sodass der Mitarbeiter gar keine Chance hat,
unerlaubt Informationen aus dem System
herauszuziehen“, erklärt Künzl. „Natürlich
kann man die gewünschten Informationen
auch abschreiben. Aber bei Tausenden von
Datensätzen ist das sehr umständlich und
äußerst zeitaufwändig.“
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Datendiebe abschrecken
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Bedenken gegen SaaS sind
unbegründet
Neben dem klassischen Lizenzmo-
Norbert Künzl, Director Financial Services International bei der update software AG
dell (On-Premise) wird CRM-Software
mittlerweile auch als extern betriebene
Lösung im Software-as-a-Service- beziehungsweise On-Demand-Modell angeboten. Obwohl sich dieses Miet-Modell
zunehmender Beliebtheit erfreut, herrschen dabei große Bedenken hinsichtlich
der Datensicherheit. Schließlich gibt der
Finanzdienstleister sensible Kundendaten
an ein externes Rechenzentrum. Ob dabei ein gesetzeskonformer Umgang mit
den Daten gewährleistet ist, insbesondere
wenn die Daten das Land verlassen, bleibt
fraglich. Doch bei seriösen Anbietern
muss sich der Kunde um die Sicherheit
der Daten keine Sorgen machen. „update
hostet das SaaS-CRM-System update.revolution im State-of-the-Art-Rechenzentrum von IBM Deutschland in Ehningen“,
sagt Künzl. „Dort sind die Daten oft sogar
noch sicherer als auf den eigenen Unternehmens-Servern.“ Denn schon die Übertragung der Daten an den Hoster erfolgt
mit kryptographischer Verschlüsselung.
Gängige, zertifizierte Verfahren hierfür
sind beispielsweise Transport Layer Security (TLS) oder Secure Sockets Layer
(SSL) – bei beiden Verfahren handelt es
sich um hybride Verschlüsselungsprotokolle, die man auch zur Übertragung
elektronischer Signaturen verwendet. Juristisch gesehen erfüllen diese Signaturen
denselben Zweck wie eine Unterschrift.
In manchen Ländern sind sie sogar einer
Unterschrift gleichwertig. Gelangt eine
elektronische Signatur jedoch in falsche
Hände, kann sie leicht für illegale Zwecke
missbraucht werden. Doch Norbert Künzl
beruhigt: „Auf Daten, die verschlüsselt
an uns übermittelt werden, können nicht
einmal Administratoren zugreifen.“ Denn
zur Dekodierung der Daten ist eine persönliche Identifizierung nötig, die nur der
Verfasser selbst, beziehungsweise die Personen, denen er ausdrücklich die Zugriffsberechtigung dafür erteilt, kennen.
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So sinnvoll all diese Funktionseinschränkungen auch sind, um Datenmissbrauch zu verhindern, kann es dadurch
auch zu Behinderungen im Arbeitsalltag
kommen. Denn es gibt Situationen, in
denen Mitarbeiter relevante Kundendaten
exportieren oder diese in andere Anwendungen überführen müssen – etwa bei der
Vorbereitung eines Kundentermins. Protokollierungs- und Historisierungsfunktionen, die den nachträglichen Nachweis einer
Datenmanipulation ermöglichen, schaffen
hier Abhilfe. „Mit unserer CRM-Lösung
update.seven können Vorgänge bis auf den
Mausklick genau protokolliert werden“,
berichtet Norbert Künzl. Durch die Protokollierung aller Zugriffe und Exporte kann
man genau erkennen, wer wann auf welche
Daten zugegriffen oder diese heruntergeladen hat. Wird eine verdächtig hohe Anzahl
an Datensätzen innerhalb eines kurzen
Zeitraums exportiert, löst das sogar einen
Alarm beim zuständigen Sicherheitsbeauftragten aus – und der Zugang zum System
wird für den verdächtigen Anwender automatisch gesperrt. „Dass Datenmissbrauch
damit nachweisbar ist, wirkt häufig abschreckend auf Datendiebe“, sagt Künzl.
„Damit lässt sich das Risiko eines Datenmissbrauchs erheblich senken.“
Sicherheit der Kundendaten
hat höchste Priorität
„Durch eine professionelle CRMLösung mit adäquaten Zugriffsschutzmechanismen und entsprechenden Security-Features lässt sich das Risiko, Opfer
eines Datendiebstahls zu werden, deutlich
senken“, erklärt Künzl. „Unsere CRMSuite entspricht höchsten Anforderungen
an Datensicherheit und Zugriffsschutz.
Die Daten unserer Kunden optimal zu
schützen, darauf legen wir allergrößten
Wert. Denn gerade in der Finanzbranche
wird Datensicherheit groß geschrieben.
Schließlich sind Kundeninformationen,
die das Vermögen, die Einkünfte oder
sonstige Finanz- oder Vertragstransaktionen betreffen, ein hochsensibles Thema.“ y
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