Pharma-Firma wirbt in Clubs für «Pille danach

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deren Genehmigung verwendet. SUBWAY® ist eine eingetragene Marke von Subway IP Inc. ©2017 Subway IP Inc.
Zürich
DIENSTAG,
24. JANUAR 2017
Basel
-3°
Auftakt
2
Das gefällt Chinesen
an Schweizer Unis
Neuenburg
-3°
Genf
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Aussichten
Zürich
-4°
St. Gallen
-6°
Mittwoch
Norden
Donnerstag
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FA JITA
Samstag
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6
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6
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7
Grosse violette Plakate hingen bis vor
kurzem in rund 40Süden
Clubs in Zürich und Winterthur. HRA Pharma warb mit ihnen für die «Pille
danach». Apotheker und Politiker kritisieren dies
ZÜRICH.
Luzern
-3°
Bern
-4°
Schwyz
-4°
Chur
-4°
Interlaken
-3°
St. Moritz
-4°
Locarno
7°
Sitten
1°
Sonnenscheindauer (heute)
scharf: Sie befürchten, dass die Kampagne das
betrunkene Partyvolk zu ungeschütztem Sex verleitet. Patientenschützerin Margrit Kessler findet,
solche Werbung gehöre in Clubs verboten. Seite 3
Europa
James McAvoys unheimlichste Rolle
-10°– -5°
-5°– 0°
0°– 5°
5°– 10°
10°– 15° 15°– 20° 20°– 25°
25°+
Helsinki
Oslo
Zürich
Moskau
-7
Wirtschaft
12
Richard Quest über die
Ignoranz der WEF-Elite
Koblenz
Rafz
-7
-4
-7
-4
Winterthur
Baden
Weltwetter
Hörnli
Zürich
-7
Pfäffikon
-11
Uster
-10
Rapperswil
-6
Speer
-3
(1950m)
N
Einsiedeln
W
Luzern
Wien
Bern
Lissabon
Rio de Janeiro
São Paulo
Buenos Aires
Athen
Algier
wetter.20min.ch
9°
13°
6°
Istanbul
Madrid
34°
27°
29°
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Infos unter: meteosms.20min.ch
Kapstadt
Nairobi
Sydney
22°
28°
38°
Hongkong
Tokio
Bangkok
21°
5°
32°
Wald
Meilen
-5
Zug
New York
Los Angeles
Vancouver
(1133m)
-4
Wohlen
Paris
40-60 %
MeteoNews AG | Peter Wick | meteonews.ch
Das Schweizer Wetter Fernsehen: meteonews.tv
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Wetter fürs Handy: meteonews.mobi
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Frauenfeld
-4
10-40 %
> 90 %
Kiew
Rom
Andelfingen
Bülach
-7
< 10 %
60-90 %
-4
Warschau
Berlin
London
Schaffhausen
-8
CHICKEN
FREE
REFILL
Pharma-Firma wirbt in
Clubs für «Pille danach»
-7°/ -4°
Schweiz
9.
90
HAM
Unteriberg
O
S
Schnee
Flumserberg
Arosa
Davos
Braunwald
Elm
Hoch-Ybrig
Engelberg
Laax
50/80 cm
60/100 cm
29/79 cm
65/100 cm
40/110 cm
50/100 cm
35/95 cm
52/175 cm
pulver
pulver
hart
pulver
pulver
pulver
pulver
pulver
Sport
33
Comeback-Show: Siegt
Federer heute wieder?
Aus der App
Beliebt
22
St. Gallerin macht
Karriere bei Airbnb
Kontrovers 15
So umgehen Konzerne
den Schweizer Fiskus
James McAvoy spielt in «Split» einen Mann mit multipler Persönlichkeitsstörung. Es war seine bisher grösste Herausforderung. AP
Es ist die düsterste Filmfigur
seiner Karriere: In «Split» spielt James
McAvoy (37) den gefährlichen Psychotiker Kevin. 23 verschiedene Wesen lauern
BERLIN.
im Innern des Wahnsinnigen – und sorgen bei seinen Entführungsopfern für
blankes Entsetzen. Die Mädchen suchen
verzweifelt einen Ausweg aus ihrem Ver-
lies. Der Schauspieler recherchierte für
die Rolle tagelang auf Youtube zum
Thema Geistesstörungen. Das Interview
Seite 17
mit McAvoy lesen Sie auf
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Die Zukunft kommt sowieso. Wie sie aussehen wird, liegt an uns.
2
Auftakt
20 Sekunden
Amnestie in Burundi
BUJUMBURA. Burundi hat mit der
Freilassung von 2500 Inhaftierten
begonnen. Die ersten 300 Menschen wurden aus einem Gefängnis in der Hauptstadt Bujumbura
entlassen. Unter den Begnadigten
befinden sich gemäss der Regierung auch Mitglieder der Opposition, die an Protesten gegen
Präsident Pierre Nkurunziza
teilgenommen haben. SDA
VW: Deal ist definitiv
SAN FRANCISCO. Die Regelung des
Milliarden-Vergleichs von Volkswagen mit US-Autohändlern im
Dieselskandal ist definitiv. Der zuständige Richter Charles Breyer
genehmigte die Einigung gestern
abschliessend, wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht. SDA
Mexiko sucht Partner
MEXIKO-STADT. Nach dem Amtsantritt von US-Präsident Donald
Trump will sich Mexiko unabhängiger von den USA machen. Als
weltoffene Nation werde man die
wirtschaftlichen Beziehungen diversifizieren, kündigte der mexikanische Präsident Enrique Peña
Nieto gestern an. SDA
DIENSTAG, 24. JANUAR 2017 / 20MINUTEN.CH
Der 13-jährige Silas aus Baby-Elefant gerettet
Freiburg wird vermisst
Seit Sonntagnachmittag wird im Kanton Freiburg Silas Aerschmann vermisst. Polizisten mit Hunden
suchten gestern die Region um
den Schwarzsee nach ihm ab.
Seine Mutter hofft, mittels
Facebook-Aufruf mehr über
den Aufenthaltsort des 13-Jährigen zu erfahren. Mutter und
Sohn wohnen in Zumholz FR,
zuletzt gesehen wurde Silas
aber in Schwarzsee FR. «Ich
wollte ihn dort vom JublaLager abholen», sagt die Mutter. Auf dem Weg zum Auto sei
es zu einem Streit zwischen ihnen gekommen. Ehe sie sich
versah, habe der Junge Reissaus genommen, sagt die Mutter.
Seither
fehlt von Silas
jede Spur. Die
Kantonspolizei
Freiburg bestätigt, dass der
Teenager gesucht wird. Sie
fahndet nun öffentlich nach
ihm. Laut Angaben der Mutter werden jetzt
sämtliche Überwachungskameras der Busse in der Region
ausgewertet:
«Er könnte mit
dem ÖV irgendwohin gereist
sein.» CT
Wer hat Silas Aerschmann gesehen? FACEBOOK
ZUMHOLZ.
BANDA ACEH. Ziellos und dehyd-
riert streifte ein Elefantenbaby
im Elephant Conservation Center
in der indonesischen Provinz
Aceh in der Wildnis herum. Förster des Centers trafen vor wenigen Tagen in der Nähe eines
Palmölguts auf den Elefanten.
Chinesen stürmen Schweizer Unis
ZÜRICH. Die Uni Zürich
und die ETH stehen bei
Chinesen hoch im Kurs.
Drei Studenten erzählen,
warum.
Bei seinem Staatsbesuch lobte
Chinas Präsident Xi Jinping die
Schweizer Innovationskraft in
höchsten Tönen. Bei seinen
Landsleuten wird das Studieren in der Schweiz denn auch
immer beliebter. So hat sich an
der Universität Zürich die Zahl
der Studenten mit chinesischem Pass innert fünf Jahren
mehr als verdoppelt. Während
2011 noch 99 Chinesen an der
Uni studierten, waren es 2016
bereits 211.
Auch die ETH Zürich verzeichnete einen Zuwachs. Zwischen 2012 und 2016 stieg die
Zahl der chinesischen Studenten von 297 auf 499. Diese
scheinen sich auch ausserhalb
des Elfenbeinturms wohlzufühlen. Sie loben die Sauberkeit, die gute Luft und die
Landschaft.
BETTINA ZANNI
«Die Männer hier sind mutiger»
«Das Schweizer Wirtschaftsstudium hat in China einen sehr guten
Ruf», sagt Jing Zhang (32), BWLMasterstudentin. Auch die Schweiz
an sich gefalle ihr: «Die Umgebung
in der Schweiz ist sehr schön. Und
überall ist alles sehr sauber. Am
wichtigsten ist, dass die Leute nett
und hilfsbereit sind.» Auch die
Schweizer Männer würden ihr sehr
gefallen: «Sie sind sehr höflich und
viel mutiger als die asiatischen
Männer.» Studenten gäben ihr oft
einfach ihre Nummer. Speziell findet sie auch die Trinkgewohnheiten
der Schweizer: «Sogar im Winter
trinken sie kaltes Bier. Das kann ich
mir nicht vorstellen.»
Shuyu Liang.
Zhoudan Pan.
«Die Schweiz ist
«Die Menschen
ein Naturmuseum» sind distanziert»
Jing Zhang im Lichthof der Universität Zürich.
Video: Sehen Sie auf 20min.ch weitere Studenten aus China
«Die ETH ist eine hoch angesehene
Institution für Wissenschaft und
Technologie», sagt Chemie-Postdoktorand Shuyu Liang (29). Auch
sonst gefalle ihm die Schweiz sehr.
Er schwärmt: «Die Schweiz ist ein
Naturmuseum.» Überall gebe es
nur Schönes zu sehen: «Die Seen,
die sauberen Strassen überall.»
Weiter schätzt Liang die Work-LifeBalance. «Die Schweizer sind
pünktlich, arbeiten hart, können die
Zeit aber auch geniessen. Das ist
ihr Erfolgsrezept.» Nur mit Schweizer Essen wie Fondue habe er zu
Beginn Mühe gehabt.
Zhoudan Pan (26), Robotikstudent
im Masterstudiengang, schwärmt:
«Die Schweiz ist ein Paradies für
Studenten.» Hier herrsche die richtige Atmosphäre für wissenschaftliche Arbeit. Sein Studienort überraschte die Menschen in seiner
Heimat aber auch, sagt Pan: «Für
die meisten Chinesen ist die
Schweiz ein Ferienziel, das aus
Schokolade, Uhren und sauberem
Wasser besteht.» Laut Pan ist es in
der Schweiz aber schwieriger,
Freunde zu finden. «Die Menschen
in der Schweiz sind oft schüchtern
und distanziert.»
Auftakt 3
DIENSTAG, 24. JANUAR 2017 / 20MINUTEN.CH
«Pillen-Werbung animiert
zu ungeschütztem Sex»
ZÜRICH. Der Hersteller HRA Pharma
wirbt auf Toiletten von Clubs für
eine Notfallverhütung. Das sorgt
für heftige Kritik.
Weil das Tier gesundheitlich angeschlagen war, wurde es für
eine medizinische Behandlung
mitgenommen. 20M/FOTO: AFP
Zahl des Tages
47 600
Hilferufe hat der TCS im Januar
2017 bisher registriert. Es wurden 25 700 Einsätze geleistet.
Allein in der vergangenen Woche
waren es rund 15 000 Anrufe
und 7000 Einsätze. Der Grund
für die hohen Zahlen: die Winterkälte. Auch aus dem Ausland
sind bereits über 11 500 Hilferufe
von Mitgliedern eingegangen. SDA
100 000 Packungen der «Pille danach»
werden jährlich verkauft. Eine davon ist
die seit Februar 2016 rezeptfrei erhältliche
Ella One. Bis vor kurzem war das Produkt,
das eine Schwangerschaft laut Hersteller
bis zu fünf Tage nach dem Geschlechtsverkehr verhindern kann, auch im Nachtleben präsent. Der Hersteller warb dafür
auf den Toiletten von rund 40 Zürcher und
Winterthurer Clubs mit einem Quiz über
Sex und Notfallverhütung und einem
Website-Verweis. Laut der Werbeagentur
generierten die Plakate eine «exorbitant
hohe Aufmerksamkeit».
Margrit Kessler, Präsidentin des Patientenschutzes, erachtet die Werbung als «unhaltbar»: Sie animiere junge Mädchen womöglich dazu, ungeschützt Sex zu haben
(siehe Interview unten). Auch Gesundheitspolitikerin Maja Ingold (EVP) warnt:
«Diese Pille in Clubs zu bewerben, öffnet
der Verbreitung von Geschlechtskrankheiten Tür und Tor.» Roman Schmid, Inhaber
der 24-Stunden-Apotheke am Bellevue,
stösst sich vor allem an der angegebenen
Zeitspanne für die Notfallverhütung. Dies
erhöhe die Risikobereitschaft. «Kommt jemand erst nach fünf Tagen in die Apotheke, kann es schon zu spät sein.»
Der Hersteller HRA Pharma sieht die
In Zürcher und Winterthurer Clubs werben auf der Toilette Broschüren für die «Pille danach». FACE
Werbung dagegen in erster Linie als
Präventionskampagne. «Frauen wissen
nicht, dass sie während einer grossen
Spanne ihres Zyklus noch schwanger werden können», sagt Sprecher Florian John.
Die Website habe über die Einzelheiten
des reproduktiven Zyklus und mögliche
Verhütungsmassnahmen informiert. Die
Kampagne solle keinesfalls zu einem Kondomverzicht animieren. Auch Dan Furrer,
Inhaber der verantwortlichen Agentur
Face, verteidigt die Werbung: «Junge
Frauen sind heute so gut aufgeklärt wie
nie zuvor.» Eine Gefahr, dass die Pille
die Hemmschwelle herabsetze, bestehe
kaum. BETTINA ZANNI/LALY ZANCHI
«Es überrascht mich, dass diese Werbung nicht verboten wurde»
Frau Kessler, warum sind Sie
gegen die Club-Werbung für die
«Pille danach»?
Sie sorgt geradezu dafür, dass
sich junge Mädchen Männern ungeschützt und ohne an Verhütung
zu denken zur Verfügung stellen.
Dazu kommt das Risiko von Geschlechtskrankheiten. Syphilis
oder Gonorrhö nehmen in der
Schweiz zu. Auch vor HIV schützt
die Pille nicht. Es überrascht
mich, dass diese Werbung nicht
schon längst verboten wurde.
Ist Reklame nicht besser als ein
Schwangerschaftsabbruch?
Im absoluten Notfall schon. Wird
aber in Clubs für die «Pille danach» geworben, fassen einige
junge Menschen diese zuneh-
mend als gängiges Verhütungsmittel auf. Dabei wirft diese auch
ethische Fragen auf.
Welche?
Wann beginnt das Leben? Über
Verhütung sollte man sich vor
dem Geschlechtsverkehr Überlegungen machen. LZ/BZ
Margrit Kessler ist Präsidentin der
Schweizer Stiftung SPO Patientenschutz.
RAILWAY TELEGRAM
«Ich lernte sie mit 22 bei einer Veranstaltung kennen. Daraus
entwickelte sich eine Brieffreundschaft, die nun schon seit
62 Jahren besteht. In all den Jahren haben wir
uns regelmässig Briefe geschrieben, sogar
während der Zeit, in der ich in Afrika lebte.
Wir telefonieren auch ab und zu, aber das
letzte Mal getroffen haben wir uns,
als sie mich mit ihrer Familie hier
Für seinen
Facebook-Blog
in der Schweiz besuchte. Das war
«Railway Telegram» spricht
im Jahr 1995.»
Bernd van de Sand (38) Pendler an.
Margrit Kessler.
Vergewaltigung
live übertragen
STOCKHOLM. In Schweden sollen
drei junge Männer eine Gruppenvergewaltigung begangen
und per Kamera live in eine
geschlossene Facebook-Gruppe mit 60 000 Nutzern übertragen haben. Nach der Festnahme der drei Verdächtigen
im Alter von 18, 20 und 24 Jahren rief die Polizei gestern
Nutzer des sozialen Netzwerks
auf, Beweismaterial zur Verfügung zu stellen. SDA
4
Zürich/Region
DIENSTAG, 24. JANUAR 2017 / 20MINUTEN.CH
Flucht mit Häftling: Heute
steht Magdici vor Gericht
DIETIKON. Angela Magdici
befreite Vergewaltiger
Hassan Kiko aus dem
Gefängnis. Dafür soll sie
sieben Monate in Haft.
Die Flucht von Angela Magdici
und Hassan Kiko hielt die Behörden letztes Jahr wochenlang auf Trab: In der Nacht auf
den 9. Februar 2016 befreite die
Aufseherin den syrischen Häftling aus seiner Zelle im Gefängnis Limmattal. Sie glaubte an
seine Unschuld, obwohl Kiko
wegen Vergewaltigung verurteilt worden war. Kurz vor
Mitternacht befreite sie ihn und
sie flüchteten gemeinsam in
Richtung Italien. Während
ihrer sechswöchigen Flucht
wandten sich die beiden mit
einer Videobotschaft an die
Öffentlichkeit: «Gott hat sie zu
mir geschickt», so Kiko. Magdici sagte: «Die Tat ist aus Liebe
passiert.» Es sei keine Entschuldigung, sondern schlicht
eine Erklärung. Am 25. März
2016 konnte die italienische
Polizei Magdici und Kiko verhaften.
Heute muss sich Magdici vor
Ein 22-jähriger
Berner kam am Sonntag auf
der Autobahn A1 bei Schafisheim von der Fahrbahn ab. Das
Auto durchbrach den Wildschutzzaun und prallte auf
einem Gewerbeareal gegen
einen Container sowie einen
Bagger. Als die erste Polizeipatrouille wenig später beim
demolierten Auto eintraf, fehlte vom Lenker und von möglichen Mitfahrern jede Spur.
Mithilfe eines Polizeihundes
konnte er im benachbarten
Hunzenschwil gefunden werden. Es besteht der Verdacht,
dass der Lenker unter Einfluss
von Betäubungsmitteln am
Steuer sass. CED/SDA
SCHAFISHEIM AG.
08.30
Angela Magdici posiert vor ihrem BMW – dem Fluchtauto. FACEBOOK
Verfolgen Sie den Prozess von Angela Magdici auf 20minuten.ch
dem Bezirksgericht Dietikon
verantworten. Die Staatsanwältin fordert eine teilbedingte
Strafe von 27 Monaten, wovon
Magdici sieben Monate absitzen solle. Zu viel für Urs Huber,
Anwalt von Magdici: «Sie ist ge-
Ungewöhnliches Bild: Zwei an einem Baum angebundene Esel.
Säureunfall mitten im Kreis 1
Beim Beladen eines
Lastwagens sind gestern Nachmittag aus unbekannten Gründen mehrere Behälter mit
Batteriesäure umgekippt, wie
Schutz & Rettung mitteilte.
Zwischen 50 und 80 Liter Säure liefen an der Füsslistrasse
ZÜRICH. Eine Gruppe von sechs
Eritreern im Alter zwischen 17
und 25 Jahren fiel am Samtag
auf der Zuglinie S24 negativ
auf. Die Männer spuckten auf
den Boden und pöbelten mehrere Zugreisende an, wie die
Stadtpolizei gestern mitteilte.
Ein 37-jähriger Mann aus Sri
Lanka wollte vermutlich intervenieren. Doch als er den Zug
in Oerlikon verliess, sei er von
der Gruppe mit Fusstritten,
Faustschlägen und Steinen
traktiert worden. Anschliessend flüchteten die Eritreer in
einem Zug in Richtung Zürich
HB. Beim Landesmuseum
konnte die Polizei die jungen
Männer verhaften. SDA
Verunfallt und
geflüchtet
ständig, sie ist kooperativ und
sie ist reuig», sagt er gegenüber
TeleZüri. Sie wisse, dass sie
einen grossen Fehler gemacht
habe. Er fordert sieben Monate
bedingt. Das Interesse an der
Verhandlung ist gross – auch
international: Magdici erhielt
Angebote für Bücher und Filme. Aber es gab laut Huber
auch heftige negative Reaktionen: «Es gab Morddrohungen
im Zusammenhang mit diesem
Verfahren.» JEN
Von Spanien nach
Zürich mit zwei Eseln
ZÜRICH.
Pöbler gehen auf
Zugpassagier los
im Kreis 1 aus. Die umherspritzende Batteriesäure traf einen
am Aufladen beteiligten Mann.
Er musste vor Ort versorgt und
ins Spital gebracht werden. Für
die Umwelt habe zu keinem
Zeitpunkt eine Gefahr bestanden. SDA
DÄNIKON. Als 20-Minuten-Leser
Dario B. sich in der Nacht auf
Sonntag nach dem Ausgang
auf den Heimweg machte, sah
er zwei vollbepackte Esel – angebunden an einen Baum.
«Die Tiere wirkten nervös»,
sagt B. Er habe darum die Polizei verständigt. «Dann kamen
zwei Männer aus einem Wohnblock, darunter der Besitzer
der Tiere – ein älterer Herr mit
langem Bart.» Dieser erzählte
B., dass er mit den Eseln von
Spanien bis nach Zürich ge-
reist sei. Auch weitere Leser sahen die Esel auf ihrer Reise:
«Er war auf dem Jakobsweg –
das Jungtier kam während der
Reise zur Welt.»
Die Kantonspolizei bestätigt
den Einsatz: «Der 46-jährige
Schweizer hat auf dem Heimweg von seiner Reise durch
halb Europa in Dänikon haltgemacht, um sich aufzuwärmen», sagt Sprecher Stefan
Oberlin, der Besitzer habe sich
korrekt verhalten. Er konnte
seine Reise fortsetzen. JEN
Das Unfallauto. KAPO AARGAU
Hollywoodreif: Polizist springt auf Fluchtauto
WETZIKON. Eine Patrouille der
Kantonspolizei wollte in der
Nacht auf Samstag beim Bahnhof Wetzikon ein Fahrzeug und
dessen Lenker kontrollieren. Als
der Fahrer die Polizisten sah,
versuchte er zu flüchten. Anschliessend fuhr der 19-jährige
Lenker auf einen Polizisten zu,
der auf der Strasse stand. Um
nicht angefahren zu werden,
sprang dieser auf die Motor-
haube und hielt sich dort fest.
Trotzdem setzte der Autofahrer
seine Fahrt noch über 200 Meter fort. Der Fahrer konnte verhaftet werden, der Polizist blieb
unverletzt. SDA
Zürich/Region 5
DIENSTAG, 24. JANUAR 2017 / 20MINUTEN.CH
Angestellte kritisieren
Zustände in Silhouette-Gym
ZÜRICH. Verspätete Lohnzahlungen,
mangelnde Hygiene: Mitarbeiter
erheben viele Vorwürfe gegen
Silhouette Fitness. Laut dem CEO
sind diese unbegründet.
Der Silhouette Sports Club hat seinen Sitz
in Genf, betreibt aber auch Gyms in Zürich
– und sorgt dort wiederholt für Schlagzeilen. 2014 wurde die Hygiene an diversen
Standorten angeprangert (20 Minuten berichtete), ein Jahr später die automatische
Verlängerung von Kundenabos. Geändert
hat sich laut dem ehemaligen Mitarbeiter
T. S.* nichts – im Gegenteil. «Hier geht es
nicht um Sport, sondern um Geld», sagt S.
Da Silhouette auf Sparkurs sei, würden die
Mitarbeiter geschröpft. Sogar für eine Flasche Wasser müssten sie den vollen Preis
von 3.50 Franken zahlen. Zudem gebe es
Probleme bei der Lohnabrechnung. «Es
kam vor, dass der Lohn zu spät kam oder
zu tief war», sagt S.
20 Minuten weiss von weiteren Mitarbeitern, die diese Vorwürfe bestätigen.
20 Sekunden
Stadt hilft Flüchtlingen
ZÜRICH. Die Stadt Zürich engagiert
sich an breiter Front für Flüchtlinge – einerseits in Zürich selbst,
andererseits auch die libanesischen Behörden bei der Betreuung syrischer Flüchtlinge. So wurde eine Schule in Homin el Fawkaa
renoviert und in Kaakyet El Jeser
wird ein Gesundheitszentrum instand gesetzt und neu ausgestattet. Insgesamt drei Direkthilfe-Projekte starteten im Dezember und
werden im April abgeschlossen.
Kosten: 35 000 Fr. pro Projekt. SDA
Keine Energie-Etikette
Eine von fünf Filialen in Zürich: Das Silhouette-Gym an der Badenerstrasse im Kreis 4. CED
Trotzdem wiegelt Sébastien Duvanel, CEO
von Groupe Silhouette Wellness, ab: «Diese Unterstellungen sind haltlos und nicht
ernst zu nehmen.» Er bestreitet, dass Löhne zu spät bezahlt wurden. Die finanzielle Situation der Silhouette-Gruppe sei ein-
wandfrei, das werde auch von der zuständigen Revisionsgesellschaft bestätigt. Der
Chef besucht seine Fitnesscenter nach
eigener Aussage regelmässig, auch jene in
Zürich: «Wir sorgen für beste Hygiene.» CED
*Name der Redaktion bekannt.
ZÜRICH. Keine Ausweise zur Energieeffizienz von Gebäuden: Der
Kantonsrat hat gestern eine parlamentarische Initiative mit 94 zu
66 Stimmen abgelehnt. Die Initiative von GLP, EVP und Grünen verlangte einen Gebäudeausweis der
Kantone (GEAK) für alle Wohnbauten, die zum Verkauf angeboten
werden und älter als zehn Jahre
sind. Laut den bürgerlichen Parteien haben Hausbesitzer aber ohnehin schon zu viele Auflagen. SDA
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6
Schweiz
DIENSTAG, 24. JANUAR 2017 / 20MINUTEN.CH
USR III: Widmer-Schlumpf
bringt die Bürgerlichen in Rage
BERN. Eveline WidmerSchlumpf lässt keine gutes
Haar an der Steuerreform.
Die Befürworter schiessen
scharf zurück.
Als Finanzministerin plante sie
die Unternehmenssteuerreform
III, die im Februar vors Volk
kommt. Doch in einem Interview zerpflückt Eveline WidmerSchlumpf (BDP) die Vorlage,
wie sie das Parlament beschlossen hat. «Es gibt ein paar Punkte, welche die Reform aus der
Balance gebracht haben», so
die Ex-Bundesrätin im «Blick».
Sie stört sich insbesondere an
Erleichterungen bei der zinsbereinigten Gewinnsteuer. Die
Widmer-Schlumpf übt Kritik an der Steuerreform. STEVAN BUKVIC
Steuerausfälle «werden höher
sein, als wir es bei unserer Vorlage berechnet haben». Gleichzeitig gründen bürgerliche Abweichler ein Komitee gegen die
Fall Stettbacher: Untersuchung
Bundesrat Guy Parmelin hat eine Administrativuntersuchung zur
Klärung der Vorwürfe
gegen den Oberfeldarzt
und Divisionär Andreas
Stettbacher angeordnet.
Zudem sollen die Umstände seiner vorläufigen
Freistellung untersucht
werden. Das VerteidiBERN.
gungsdepartement hatte
bei der Bundesanwaltschaft im Dezember eine
Strafanzeige eingereicht.
Auslöser dafür war ein
Verdacht auf «strafbare
Handlungen gegen das
Vermögen sowie strafbare Handlungen gegen die
Amts- und Berufspflichten». SDA
Reform (siehe Box).
Die Befürworter gingen umgehend zum Gegenangriff über.
Alt-Nationalrat Christoph Mörgeli (SVP) twitterte: «Einmal
Verräterin, immer Verräterin:
Eveline Widmer-Schlumpf distanziert sich von ihrer eigenen
Reform.» Sein Parteikollege
Claudio Zanetti schrieb: «Intrigieren und desavouieren liegen
ihr im Blut.» Und das von Economiesuisse angeführte ProKomitee warf der BDP-Politikerin auf Facebook «Gedächtnislücken» vor, löschte den Post
aber wieder. Kampagnenleiter
Adrian Michael begründet die
Kritik damit, dass es «WidmerSchlumpf selbst war, die die
zinsbereinigte Gewinnsteuer in
ihrer Bundesratsvorlage vorgeschlagen hatte».
Die linken Gegner freuen
sich derweil über den unerwarteten Support. «Widmer-
SVP-Mann kämpft
gegen die Reform
REGENSDORF. Ein SVP-Mann steigt
gegen die Unternehmenssteuerreform (USR) III in den Ring: Max
Walter, Gemeindepräsident von Regensdorf ZH, hat ein bürgerliches
Gegenkomitee gegründet. Dass er
von der Parteilinie abweicht, kümmert ihn nicht: Er befürchtet, dass
die Steuerausfälle der Gemeinden
viel höher ausfallen würden als prognostiziert. «Besonders Gemeinden mit hohem Industrieanteil sind
die Verlierer.» Zurück auf Feld 1 sei
darum der einzig richtige Weg. Abweichler gibts auch im linken Lager:
So wirbt die Basler SP-Finanzdirektorin Eva Herzog für ein Ja. DAW
Schlumpfs Stimme hat bei finanzpolitischen Fragen Gewicht», so SP-Sprecher Michael
Sorg. Widmer-Schlumpf bestätige die Position der Gegner:
«Es wird grössere Löcher geben
als gedacht.» DAW
2016 gab es 27 207 Asylgesuche
In der Schweiz sind im vergangenen Jahr 27 207 Asylgesuche
eingereicht worden. Das sind fast
ein Drittel oder 12 316 Gesuche
weniger als im Vorjahr. Für
2017 rechnet das Staatssekretariat für Migration
(SEM) mit einer noch
etwas tieferen Zahl. Der
Rückgang sei in erster
BERN.
Wenn ein Skatepark
zum Snowpark wird
ZÜRICH. Während die Weltelite in Laax unterwegs ist, nutzten die
Snowboard-Profis Markus Keller aus der Schweiz und Jesse
Augustinus aus den Niederlanden (im Bild) den ruhigeren
Moment in Zürich: Sie verwandelten den Skatepark Brunau in
einen Snowpark und nutzten den neuen Playground erstmals
als Spielplatz für ihre Snowboard-Tricks. 20M/FOTO: RED BULL
Linie auf die Schliessung der Balkanroute im März 2016 zurückzuführen, teilte das SEM gestern mit.
Wichtigstes Herkunftsland der
Asylsuchenden blieb 2016 Eritrea
(5178 Gesuche). Zweitwichtigstes
Herkunftsland ist Afghanistan
(3229 Gesuche), danach folgen
Syrien (2144 Gesuche) und
Somalia (1581 Gesuche).
Für das Jahr 2017 rechnet das
SEM mit 24 500 Asylgesuchen. Je
nach Entwicklung seien aber auch
bis zu 32 000 Gesuche möglich.
Dies hänge unter anderem von
der Entwicklung auf der Mittelmeerroute ab und davon, ob das
Flüchtlingsabkommen zwischen
der EU und der Türkei bestehen
bleibe. SDA
Schweiz 7
DIENSTAG, 24. JANUAR 2017 / 20MINUTEN.CH
Pnos engagiert
Landmann
ZÜRICH. Nachdem das St. Galler
Sicherheits- und Justizdepartement ein Verbot gegen die
Feier der Pnos verfügt hat, geht
die rechtsextreme Partei nun
rechtlich gegen die Verwaltung
vor. Dazu hat die Partei National Orientierter Schweizer
keinen Geringeren als Rechtsanwalt Valentin Landmann
engagiert. Dieser sagte zu
20 Minuten, dass die Veranstaltung nicht nur ohne jeden Anhaltspunkt verboten worden
sei, die Verfügung habe auch
das Recht auf Versammlungsfreiheit verletzt. «Das ist unzweifelhaft gegen das Gesetz.»
In Luzern habe das Konzert
stattgefunden, und die Behörden hätten nichts Regelwidriges festgestellt. Landmann:
«Sogar Schweizer haben das
Recht, patriotische Lieder zu
singen.» ANN
«Jugendmassnahmen sind
oft härter als Strafen»
ZÜRICH. Jugendliche
werden häufiger
vorsorglich untergebracht.
Laut einem Experten
nützen Time-outs viel.
Die Zahl der Minderjährigen,
die nach einer Straftat fremdplatziert werden, ist seit 2010
zum ersten Mal gestiegen. Am
Stichtag im September 2016 waren schweizweit 477 Minderjährige ausserhalb ihrer Familien
untergebracht – etwa in Jugendheimen oder Massnahmenzentren –, weil sie mit dem Jugendstrafrecht in Konflikt geraten
waren. Im Jahr zuvor waren es
laut Bundesamt für Statistik
455. Bei etwas mehr als der Hälfte der betroffenen Jugendlichen
Blick ins Massnahmenzentrum Uitikon ZH. KEYSTONE
wurde die Fremdplatzierung
vorsorglich angeordnet.
Laut dem leitenden Zürcher
Oberjugendanwalt Marcel Riesen ist es wichtig, dass man im
Jugendstrafrecht diese Möglichkeit hat und sofort handeln kann. «Manchmal führt
ein kurzes Time-out dazu,
dass anschliessend eine am-
bulante Massnahme genügt,
um den Jugendlichen vor weiteren Straftaten abzuhalten.»
Dieser habe meist ein schweres Delikt begangen und werde in einer offenen oder geschlossenen
Einrichtung
untergebracht.
Wichtig ist für Riesen:
«Strafen allein bringen bei Jugendlichen in der Regel nicht
viel.» Nur mit Massnahmen
und Hilfe könne ein Jugendlicher sein Leben ordnen und
nicht mehr straffällig werden.
Schutzmassnahmen könnten
zudem sehr streng sein und
mehrere Jahre lang dauern.
Viele Jugendliche würden
dementsprechend eine harte
Strafe einer Schutzmassnahme vorziehen. SDA/ANN
Hitlergruss:
Soldaten bekannt
SBB: Leisere
Güterwagen
Die Militärjustiz hat laut
eigenen Angaben die sechs Armeeangehörigen identifiziert,
die mit Hitlergruss vor einem
Hakenkreuz im Schnee posierten. Tobias Kühne, Sprecher
der Militärjustiz, bestätigte
einen Bericht auf dem OnlinePortal der Zeitung «Der Bund».
Das Bild sei vor etwas mehr als
einer Woche auf dem Waffenplatz in Wangen an der Aare
BE aufgenommen worden,
sagte Kühne gestern. Bei den
sechs Personen handle es sich
um Angehörige der RettungsRS. Mit welchen Konsequenzen sie rechnen müssen, war
zunächst noch offen. SDA
MUTTENZ. Während moderne
Personenzüge hörbar leiser
geworden sind, rattern Güterzüge mit ohrenbetäubendem
Lärm weiter. Ab Mitte Jahr testet SBB Cargo nun moderne
Güterwagen mit leiserer Technik. Ein Prototyp wurde gestern in Muttenz vorgestellt. Die
künftigen Güterwagen sollen
dank Scheibenbremsen leiser
sein als bisherige mit moderneren Belägen an klassischen
Laufflächenbremsen. Zudem
sollen sie Schalldämpfer bekommen. Ein Güterwagen soll
5 bis 10 Dezibel weniger Krach
machen und das Niveau eines
Personenzugs erreichen. SDA
BERN.
Der neue Güterwagen von SBB Cargo wurde gestern vor der Werkhalle in Muttenz präsentiert. KEY
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Schweiz 9
DIENSTAG, 24. JANUAR 2017 / 20MINUTEN.CH
Tierkadaver an Baum
verstört Spaziergängerin
MEGGEN. Auf einem
Spaziergang hat eine
Leserin eine abstossende
Entdeckung gemacht: Ein
grosses, totes Tier war an
einen Baum angenagelt.
«So etwas habe ich noch nie
erlebt», sagt eine Frau, die am
Freitag im Wald zwischen
Meggen und Adligenswil mit
ihrem Hund unterwegs war.
Sie sah einen Tierkadaver, der
an einen Baum angenagelt
war. «Das war sehr grusig.»
Glücklicherweise habe sie den
Kadaver vor ihrem Hund entdeckt, sodass sie diesen festhalten konnte.
Es handelte sich um eine
sogenannte Luderstelle, wie
Dominik von Ah erklärt. Der
Jagdleiter der Jagdgesellschaft
Meggen sagt: «In Stadtnähe
und im Winter ist das die beste
Möglichkeit, um den Fuchs
effektiv zu bejagen.» Da die
Plätze abseits liegen würden
und nachts gejagt werde,
müssten Spaziergänger nicht
um ihre Sicherheit fürchten.
Von der kantonalen Jagdverwaltung gibt es Kritik: Die
Luderjagd sei im Winter zwar
nicht verboten, sagt Philipp
Amrein, Leiter Jagd und Fischerei des Kantons. Aber:
«Die vor Ort praktizierte Art
und Weise ist jenseits aller
jagdlichen Tradition. Die Jagdverwaltung distanziert sich
von solchen Praktiken.»
Von Ah räumt ein: «Das war
eine unglückliche Situation.»
Die Köderstücke seien normalerweise viel kleiner und auch
nicht an Bäume genagelt, sondern am Boden ausgelegt, so
würden sie auch nicht entdeckt. Es sei nicht im Interesse der Jagdgesellschaft, dass
so grosse Köder ausgelegt
würden. «Wir haben den betroffenen Jäger zurechtgewiesen.» GWA
20 Sekunden
Studium für Flüchtlinge
BERN. Viele Flüchtlinge würden
gern ihr abgebrochenes Studium
an einer Schweizer Hochschule
fortsetzen. Doch so einfach ist das
nicht. Der Verband der Schweizer
Studentenschaften fordert deshalb verschiedene Massnahmen,
um den Hochschulzugang zu
erleichtern. SDA
Zeitschrift stirbt
LAUSANNE. Das Westschweizer Wochenmagazin «L’Hebdo» wird 36
Jahre nach seiner Gründung eingestellt. 37 Mitarbeitende in Redaktion und Verlag verlieren ihre
Stelle. Der Verlag Ringier Axel
Springer Schweiz begründete die
Einstellung der Zeitschrift mit
konstant rückläufigen Anzeigenund Verkaufserlösen. SDA
Medizin-Fakultät
Der an einen Baum genagelte Kadaver ist eine sogenannte Luderstelle.
BELLINZONA. Die Università della
Svizzera Italiana (USI) bekommt
Zuwachs. An der neuen Biomedizinfakultät soll ab 2020 mit dem
Medizin-Masterstudium begonnen
werden. Es handelt sich um eine
der Initiativen, um mehr Ärzte in
der Schweiz auszubilden. SDA
Gemeinde bleibt auf Asche
von verstorbener Frau sitzen
ZUCHWIL. Die Einwohnergemeinde Zuchwil
sucht per Inserat im aktuellen «Amtsblatt
des Kantons Solothurn» nach Angehörigen
der im September 2014 verstorbenen kroatischen Staatsangehörigen Andela Antonic
(†76). «Die Publikation im Amtsblatt ist
unser letzter Ausweg», sagt Gemeindeschreiber Felix Marti. Zum Zeitpunkt des
Todes sei nicht klar gewesen, wo die Asche
von Antonic beigesetzt werden sollte.
In Absprache zwischen Angehörigen
Im Gemeindehaus von Zuchwil weiss man nicht weiter. IQRS/WIKIPEDIA
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und dem Bestatter war die Verstorbene in
Solothurn kremiert und die Urne beim
Bestatter belassen worden. Nur: Seit der
Kremation hat sich niemand gemeldet. Angaben zu Hinterbliebenen hat die Gemeinde nicht. Zudem hat der Bestatter sein
Geschäft aufgegeben. Marti möchte keine
Fotos der Urne zeigen. Erst wenn jemand
sie beschreiben könne, könne sichergestellt werden, dass sich niemand einen üblen Scherz erlaube. SUL
10 Ausland
20 Sekunden
China: Das Jahr
des Feuerhahns
steht bevor
Osten eingenommen
MOSUL. Drei Monate nach dem
Beginn der Grossoffensive auf die
IS-Hochburg Mosul hat die irakische Armee den Osten der Grossstadt komplett erobert. Das verkündete das Verteidigungsministerium gestern in Bagdad. Mosul ist
die letzte Bastion des IS im Irak. SDA
DIENSTAG, 24. JANUAR 2017 / 20MINUTEN.CH
Winter-Tornado trifft Haus mit
voller Wucht – mehrere Tote
PEKING. Der Feuerhahn ver-
spricht Innovation und Fortschritt. Am Samstag beginnt
in China das Jahr dieses Tiers.
Chinesische Feng-Shui-Meister warnen aber auch vor
drohenden Kriegen und Naturkatastrophen. Ein Jahr mit
wissenschaftlichen Durchbrüchen, aber auch politischen
Spannungen steht vor der
Tür. Zumindest, wenn es nach
dem traditionellen Mondkalender der Chinesen geht. Das
Feuerhahn-Jahr wird bis zum
15. Februar 2018 dauern. Der
Hahn folgt im chinesischen
Tierkreis auf den häufig etwas
überheblichen Affen und ist
in diesem Jahr auch noch mit
den Elementen des Feuers
verbunden – eine Kombination, die es nur alle 60 Jahre
gibt. SDA
Leere Staatskassen
BANJUL. Gambias entmachteter
Staatschef Yahya Jammeh hat vor
seinem Abflug ins Exil noch einmal
kräftig in die Staatskasse gegriffen. Seit seiner Wahlniederlage im
Dezember soll Jammeh mindestens 12 Millionen Dollar von der
Zentralbank Gambias erhalten
haben, so der Stab seines Amtsnachfolgers Adama Barrow. SDA
Waffen sichergestellt
MADRID. Bei einer länderübergrei-
fenden Operation gegen den internationalen Waffenhandel haben
Sicherheitskräfte in Europa insgesamt 245 Verdächtige festgenommen. Zudem seien im Rahmen der
«Operation Bosphorus» Hunderte
Schusswaffen sichergestellt worden, teilte die spanische Polizei
gestern mit. SDA
ATLANTA. Im Januar kommt es in
den USA nur selten zu Tornados.
Doch in den letzten Tagen such-
ten an die 40 den Südosten des
Landes heim. Mindestens 19
Menschen starben, viele davon in
einer Wohnwagensiedlung oder
in einem Haus (Bild) in Georgia.
Auch in anderen Teilen der Re-
«Ich habe Tausenden
den Teufel ausgetrieben»
Brexit-Urteil wird
heute erwartet
MEXIKO-STADT. Ein Mann
in Mexiko behauptet, 6000
Menschen das Böse aus
dem Leib ausgetrieben zu
haben.
In Grossbritannien
entscheidet heute der Oberste
Gerichtshof, ob das Parlament
dem Brexit zustimmen muss.
Experten rechnen damit, dass
der Gerichtshof die Entscheidung des Londoner High Court
von Anfang November bestätigen wird, wonach die Aktivierung des Artikels 50 des EUVertrags zum Austritt aus der
Europäischen Union der Zustimmung des Parlaments bedarf. Durch die Befassung des
Parlaments mit dem Gesetzesentwurf könnte sich der Beginn der Verhandlungen mit
der EU verzögern. Am 23. Juni
2016 hatte das Volk dem Brexit
zugestimmt. AFP
LONDON.
Francisco López Sedano (80)
hat schon oftmals mit dem
Teufel gesprochen – sagt er
zumindest. Der mexikanische
Priester leitet die kleine Pfarrgemeinde Santa Cruz in Pedregal, einem Stadtteil von Mexiko-Stadt. Der Geistliche ist
aber viel mehr als ein einfacher
Priester: López hat eigenen Angaben zufolge in den letzten 40
Jahren über 6000 Teufelsaustreibungen durchgeführt.
Im Gespräch mit der Zeitung «Hoy Los Angeles» be-
schreibt er den Teufel «nicht
als ein Ding, sondern als einen
Menschen». Das Böse könne
sich in Menschen einnisten,
die dies zuliessen, so López.
Dafür gebe es sieben mögliche
«Türen»: Magie, Aberglaube,
Hexerei, Zauberei, Wahrsagerei, tote Geister erwecken und
Astrologie.
Francisco López Sedano ist Priester in Mexiko. FACEBOOK
Das «Andere», wie López
den Teufel auch nennt, versuche, die Menschen «müde zu
machen und ihnen das Gefühl
zu geben, dass alles schlecht
ist». Heute lebe die Welt in
einer völlig verteufelten Zeit.
Szenen wie aus dem Film
«Der Exorzist» seien durchaus
möglich, behauptet der Priester. Er selber habe es einmal
mit einem 18-Jährigen zu tun
gehabt, der vom Teufel besessen gewesen sei. «Er hatte unnatürliche Kräfte und verschob fünf grosse Sitzbänke.»
Ein normaler Mensch hätte
das nicht geschafft, ist der
Priester überzeugt. Doch es sei
ihm schlussendlich gelungen,
den Dämon aus dem Körper
des Jungen auszutreiben. KLE
KICKSTARTER/ADOPTLY
Mit einem Fingerwisch zum Adoptivkind
Die App wirft Fragen auf.
SAN FRANCISCO. Die App Adoptly
soll zur Adoption freigegebene
Kinder und potenzielle Eltern
zusammenbringen. Sie funktioniert nach dem Tinder-Prinzip – mit Wischbewegungen
auf dem Bildschirm: «Eltern-
schaft ist nur einen Fingerwisch entfernt», verspricht Mitgründer Josh Weber in einem
Video, mit dem der Konzern
letzte Woche eine Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter
gestartet hat. «Ist das ein
Hoax?», fragten sich die Journalisten der IT-Zeitschrift «Engadget». Eine Recherche ergab,
dass die Methode, zur Adoption freigegebene Kinder nach
deren Aussehen auszuwählen,
in den USA gang und gäbe ist.
Agenturen wie AdoptUSKids
filtern Kinderprofile nach Hautfarbe, Geschlecht und Alter.
Kickstarter hat die Finanzierung jedoch inzwischen ausgesetzt. Aus welchem Grund, ist
nicht bekannt. KLE
Ausland 11
DIENSTAG, 24. JANUAR 2017 / 20MINUTEN.CH
Trump besiegelt Ausstieg
aus Handelsabkommen TPP
WASHINGTON. Donald
Trump hat den
angekündigten Rückzug
der USA aus dem TPP
wahr gemacht.
gion war die Zerstörungskraft
des Sturmsystems nicht zu übersehen. SDA/FOTO: KEYSTONE
Der neue US-Präsident Donald
Trump hat ein erstes Wahlversprechen eingelöst und den
Rückzug aus dem transpazifischen Handelsabkommen TPP
eingeleitet. Trump unterzeichnete gestern ein entsprechendes Dokument. Das TPP-Abkommen ist vor knapp einem
Jahr von zwölf Staaten einschliesslich der USA unterzeichnet worden, aber noch
nicht in Kraft getreten. Sein
Abschluss war ein Herzstück
der Agenda von US-Präsident
Trump signiert den Rückzug aus dem Handelsabkommen TPP. AFP
Barack Obama, der so die wirtschaftlichen Verbindungen der
USA zu Asien stärken wollte.
TPP war auch ein Vorbild
für das noch nicht fertig ausge-
handelte Abkommen TTIP der
USA mit Europa, dessen Abschluss ebenfalls sehr unwahrscheinlich geworden ist.
Trump hatte im November ge-
sagt, an die Stelle von TPP
sollten bilaterale Handelsabkommen treten. Mit welchen
Ländern, sagte er nicht.
Im US-Wahlkampf waren
die Handelsabkommen ein
wichtiges Thema gewesen.
Viele Bürger machen sie für
den Verlust von Arbeitsplätzen
und den Abbau der US-Industrie verantwortlich. Trump
hatte versprochen, aus TPP
auszusteigen. Dass er tatsächlich damit Ernst macht, kam
für viele aber doch überraschend. Mit präsidialen Anordnungen will Trump seine
Politik vom ersten Tag an vorantreiben, nicht nur bei TPP.
Für diese Erlasse braucht ein
US-Präsident den Kongress als
Gesetzgeber nicht. SDA
Neuer Anlauf, um
den Krieg zu beenden
In der kasachischen
Hauptstadt Astana wird über
den Syrien-Konflikt verhandelt.
Zwar ist auch die UNO dabei,
doch die dominierende Kraft
am Tisch ist Russland. «Russland übernimmt die Rolle des
einflussreichsten Staates im
Nahen Osten», schreibt der
«Guardian» über die SyrienGespräche.
In dieselbe Richtung interpretiert Al Jazeera die jüngsten
Entwicklungen im Syrien-Konflikt. Das Treffen in Astana markiere eine signifikante Änderung des Friedensprozesses,
ASTANA.
der bisher von den diplomatischen Bemühungen der UNO
angeführt worden sei. Al Jazeera zitiert dazu Nader Hashemi,
Direktor des Zentrums für den
Mittleren Osten an der Universität Denver: «Ich denke, der
Unterschied bei diesen sogenannten Friedensgesprächen in
Astana ist, dass Russland fest
im Fahrersitz installiert ist.»
Bisher sei die UNO in der Führungsrolle gewesen und nichts
sei erreicht worden, so Hashemi. «Seit dem Fall von Aleppo
ist jetzt Russland definitiv am
Drücker», so sein Fazit. OFI
Die Delegationen treffen sich für zwei Tage in einem Saal im Luxushotel Rixos in Astana. AP
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DIENSTAG, 24. JANUAR 2017 / 20MINUTEN.CH
«Fokussieren wir auf Trumps
Substanz, nicht auf den Stil»
Börse
Indizes
SMI
8229.01
SPI
9002.04
ZÜRICH. Richard Quest,
Business Anchor für CNN
International, über seine
Wut auf die WEF-Eliten
und seinen Versuch,
Trump gerecht zu werden.
Dax
11545.75
Dow Jones
19799.85
Nasdaq
5553.49
-0.56%
-0.48%
-0.63%
-0.73%
-0.14%
-0.03%
Notenkurse
STEVAN BUKVIC/CUSTOM IMAGES
Herr Quest, Sie schienen dieses
Jahr vor dem WEF besonders
wütend gewesen zu sein über
die Ignoranz der Eliten in Davos
– warum?
Es ist ein Gefühl, dass die Elite
nicht mitbekommen hat, was
in der Welt passiert. Sie segelt
weiter majestätisch auf dem
Meer der Ahnungslosigkeit. Sie
verachtet die Leute, die für den
Brexit stimmten, sie hält sie für
simpel und nicht in der Lage,
die Komplexität der Materie zu
verstehen – denn sonst hätten
sie ja anders gestimmt.
Und dieses Bild hat sich in Davos bestätigt?
Nun, es gab wohl CEOs, die
postulierten, man müsse die
Vorteile der Globalisierung
besser erklären. Aber ich bin
nicht sicher, ob man das kann,
jemandem in Nord-England erklären, dass er seinen Job verloren hat, weil alle Jobs woanders hingegangen sind.
Zurück zum WEF und zu Trump:
Meine achtjährigen Kinder haben in der Schule gelernt, dass
Trump ein «ganz böser Mann»
ist. Gab es am WEF eine ähn-
Stoxx 50
2992.81
1
1
1
1
1
2
Richard Quest, Business Anchor für CNN, im Gespräch mit dem stv. Chefredaktor Gaudenz Looser.
liche emotionale Einigkeit?
Ja, die meisten sind der Meinung, das Irrenhaus sei vom
Patienten übernommen worden. Aber während die Hälfte
der Leute in Davos mit Trump
als Showman beschäftigt war,
gab es auch andere, die sagten,
eigentlich ist etwas dran, was
er sagt. America first – wer
kann da dagegen sein? Er hat
ja bessere Deals erreicht bei
der Beschaffung von Flugzeu-
gen. Und vielleicht bringt er ja
Firmen dazu, ihre Produktionen im Land zu lassen. Und
es ist so: Wenn man seine
Ausreisser und Kommentare
im Affekt mal beiseiteschiebt,
sind da harte politische Entscheide, die umgesetzt werden. Lassen Sie uns auf die
Substanz fokussieren, nicht
auf den Stil.
Aber besorgt es Sie nicht, wenn
Trumps Beraterin anfängt, von
Teuerstes Hotel in Dubai verlangt
mindestens 2900 Dollar pro Nacht
gari auf der Jumaira-Bay-Insel in Dubai entsteht das teuerste Hotel im
Emirat. Das günstigste Zimmer soll es
ab rund 2900 Dollar pro Nacht geben.
Zum Bulgari Resort gehören 100 Hotelzimmer, 165 Apartments und 20
Villen. Seine Tore öffnet die Luxusherberge Ende 2017. Das Hotel wird von
Marriott International betrieben. SAS
GAUDENZ LOOSER
Das ganze Interview lesen Sie auf
20minuten.ch
Firmen tüfteln an
Drohnenabwehr
Der Drohnenboom
hat auch seine Schattenseiten: Die kleinen Fluggeräte machen den Luftverkehr unsicher, spionieren
an verbotenen Orten und
dienen zu Verbrechen. Um
das zu verhindern, arbeiten immer mehr Firmen an
Anti-Drohnen-Technologien. Damit können missliebige Maschinen überwacht, ausser Betrieb gesetzt oder eingefangen
werden. Einen denkbar
herkömmlichen Ansatz
hat das Start-up-Unternehmen Guard from Above. Es
rüstet etwa die niederlänSYDNEY.
DUBAI. Im Resort der Luxusmarke Bul-
«alternativen Fakten» zu sprechen, die schlicht keine Fakten
sind?
Natürlich. Es ist verblüffend,
dass irgendjemand so etwas
sagen kann. Es ist besorgniserregend. Aber trotzdem: Etwas muss nicht zwingend
schiefgehen, nur weil es noch
nie getan wurde.
dische Polizei mit Greifvögeln aus, die Fluggeräte
vom Himmel holen sollen.
Andere versuchen, die
Flieger einzufangen – entweder indem sie eine Art
Netz über diese schiessen
oder eine grössere Drohne
dazu einsetzen. Kunden
der Branche sind nicht nur
Armee, Polizei und Geheimdienste, auch Privatunternehmen interessieren sich für Schutz aus der
Luft. So wollen etwa Nobelhotels prominente Gäste davor bewahren, aus
der Luft anonym fotografiert zu werden. SDA/REU
Kauf
Verkauf
EUR/CHF
1.0490
1.1110
USD/CHF
0.9605
1.0445
GBP/CHF
1.1805
1.3125
SMI-Titel
Schluss Veränd.%
1 ABB N
22.68
3 Actelion N
230.60
3 Adecco N
70.90
1 CS Group N
15.14
3 Geberit N
421.10
3 Givaudan N 1819.00
1 Julius Bär N
45.32
3 LafargeHolcim N 51.30
1 Nestlé N
73.10
1 Novartis N
70.05
3 Richemont N 76.30
1 Roche GS
232.20
1 SGS N
2051.00
1 Swatch Group I 343.70
1 Swiss Life N 294.20
1 Swiss Re N
92.05
1 Swisscom N 439.20
3 Syngenta N 432.70
1 UBS N
16.48
1 Zurich Ins. N 276.50
-0.66%
3.36%
0.28%
-2.64%
0.10%
0.44%
-2.81%
0.49%
-0.34%
-1.20%
0.07%
-0.56%
-2.05%
-0.43%
-0.34%
-0.43%
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Die Nachfrage nach Lehrgängen im
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forschungen haben ergeben, dass die
Berufe im Gesundheitswesen wie Dipl.
Arzt� und Spitalsekretärin, Ernährungs�
berater/in oder Gesundheitsmasseur/in
Eine gesunde Ernährung, viel zur Zeit stark im Trend liegen und in
Bewegung
oder
Entspannungs�
übungen wie z.B. Yoga leisten einen
grossen Beitrag zum Wohlbefinden.
Sich wohl fühlen und zufrieden sein, > Dipl. Arzt� und Spitalsekretärin
ist das Ziel. Weshalb sollte dieser > Medizinische Sekretärin H+
Lebenss�l, der das körperliche, > Sprechstundenassistenz
geis�ge und seelische Wohlbefinden > Dipl. med. Chefarztsekretärin
steigert, nicht auch vermehrt in Ihr > Dipl. med. Praxisleiter/in
Leben einfliessen?
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Prozent
der
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Erwerbstä�gen fühlen sich gesund.
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Erwerbstä�ge an, dass sie im letzten
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Wirtschaft 15
DIENSTAG, 24. JANUAR 2017 / 20MINUTEN.CH
So umgehen Konzerne ganz
legal Schweizer Steuern
BERN. Gewinne müssen
nicht dort versteuert
werden, wo sie anfallen.
Ihre Verschiebung ist
sogar absolut üblich.
Durch
einen legalen Trick von General Electric (GE) sind der
Schweiz bis zu 1,5 Milliarden
Franken an Steuereinnahmen
entgangen: Die Alstom-Werke,
die der US-Gigant vor zwei Jahren übernommen hat, schmälerten ihre Gewinne 2015 durch
interne Firmenverkäufe und
-rückkäufe, wie der «Tages-Anzeiger» berichtet. Alt-Bundesrat Joseph Deiss war damals
noch Vorsitzender der Geschäftsleitung von GE Schweiz.
«Solche Steuervermeidungen sind bei internationalen
Konzernen, seien es schweizerische oder ausländische, absolut üblich und legal», sagt
Peter V. Kunz, Professor für
Wirtschaftsrecht der
Universität Bern, zu
20 Minuten. Solche
Konzerne versteuern
KONTROVERS
ihre Gewinne nicht unbedingt
dort, wo sie erwirtschaftet werden – sie können sie zwischen
Tochterfirmen in verschiedenen Ländern hin- und herschieben, bis sich der zu versteuernde Betrag auf nahezu
null beläuft oder der Gewinn in
einem Land mit günstigen
Steuersätzen anfällt. Im Fall
von GE landete der AlstomGewinn aus der Schweiz in
Ungarn, wo er als Einnahme
von Patentrechtsverkäufen mit
höchstens zwei Prozent versteuert werden muss. Alt-Bundesrat Deiss dürfte darüber informiert gewesen sein. «Steuer-
USR III lässt Steuertrick weiterhin zu
Auch bei einem Ja zur Unternehmenssteuerreform (USR) III, über
die am 12. Februar abstimmt wird,
wäre die Gewinnverschiebung aus
der Schweiz ins Ausland weiterhin
möglich: «Die USR III wird daran
nichts ändern», sagt Wirtschaftsrechtsprofessor Peter V.
Kunz. Aber: Die USR III
soll verhindern,
dass Konzerne Ge-
winne aus dem Ausland in die
Schweiz verschieben. So würden
höhere Abzüge für Forschungskosten nur noch gewährt, wenn sie
auch in der Schweiz anfallen. ISH
vermeidungsstrategien werden
sowohl in der Geschäftsleitung
als auch im Verwaltungsrat
besprochen», sagt Kunz. Deiss
verliess das Unternehmen 2016
und schweigt, ebenso wie GE.
In der Schweiz baute GE nach
der Alstom-Übernahme 900
Stellen ab. ISABEL STRASSHEIM
Das sagen
die Leser
«Hier sieht man, wozu
Steuerwettbewerb führt»
HP Müller: Wenn solche Tricksereien legal sind, wofür brauchen wir da
überhaupt noch die Unternehmenssteuerreform III? Lieber unsere
KMU fördern, die auch besser zu
ihren Angestellten schauen.
Markus: Hier sieht man, wozu
Steuerwettbewerb führt. Statt in
diesem ruinösen Spiel vorne mitzumachen, sollte sich die Schweiz
international dafür einsetzen, dass
Steuern dort zu bezahlen sind, wo
die Arbeit gemacht respektive die
Leistung erbracht wird.
Beat: Macht das mal in den USA:
Da wäre eine Milliarden-Klage
aufgegleist worden. Brave Schweiz,
hier ist es legal.
Marko 31: Würde ich auch machen.
General Electric hat den Gewinn der Tochter Alstom (hier der Sitz in Birr AG) nach Ungarn ausgelagert. KEY
20 Sekunden
McDonald’s läufts nicht Russisches Öl in China
OAK BROOK. Der Fast-Food-Riese
MOSKAU. Russland hat 2016 zum
McDonald’s hat zum Jahresende
Abstriche bei Gewinn und Umsatz
machen müssen. Im vierten Quartal sank der Überschuss verglichen mit dem Vorjahr um rund ein
Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar.
Die Erlöse gingen um fünf Prozent
auf 6 Milliarden Dollar zurück. SDA
ersten Mal mehr Öl nach China
geliefert als Saudiarabien. Die russischen Rohöl-Ausfuhren in die
Volksrepublik stiegen im Vergleich
zum Vorjahr um fast ein Viertel auf
1,05 Millionen Barrel pro Tag. Die
Saudis exportierte 1,02 Millionen
Barrel pro Tag nach China. SDA
Schlechte Stimmung
Neues Geld für Tidal
LONDON. Ein halbes Jahr nach dem
NEW YORK. Der Musikdienst Tidal,
der mit Künstlern als Eigentümer
einen neuen Weg gehen wollte, bekommt einen Mobilfunk-Anbieter
als Aktionär. Der US-Netzbetreiber
Sprint kauft einen Anteil von 33
Prozent an dem von Rapstar Jay Z
gegründeten Musik-Service. SDA
Brexit-Referendum wird die Stimmung in der britischen Finanzbranche schlechter. Laut einer
Umfrage des Branchenverbandes
schwand die Zuversicht ins Geschäftsumfeld so stark wie seit
Dezember 2008 nicht mehr. SDA
Brunner Urs: Kann ich verstehen:
richtig so. Die Schweiz wird immer
mehr zur Steuerhölle.
«Phänomen der
Globalisierung»
Andreas Missbach. MARIO NITSCH
Herr Missbach, ist solch eine
Steuervermeidung internationaler Konzerne neu?
Nein, sie gehört zum kleinen
Einmaleins der Konzerne. Es ist
ein Globalisierungsphänomen.
Welche Rolle spielt die Schweiz?
Normalerweise ist die Schweiz
bei solchen Gewinnverschiebungen nicht die Salami im
Sandwich, sondern diejenige,
die das Sandwich isst: In der
Regel verschieben Konzerne im
Ausland erzielte Gewinne in
die Schweiz, wo sie extrem
niedrig besteuert werden.
Haben Sie ein Beispiel?
Wir kannten das bislang meistens aus Schwellen- und Entwicklungsländern. Der in der
Schweiz angesiedelte Rohstoffkonzern Glencore etwa hat die
Gewinne seiner Kupfermine in
Sambia in die Schweiz verschoben und hier statt in Afrika versteuert.
Gehen Staaten dagegen vor?
Auch die Schweiz muss auf
Druck der EU diese Steuerschlupflöcher schliessen. Dafür wurde die USR III aufgegleist. ISH
*Andreas Missbach ist
Finanzexperte bei Public Eye
(früher Erklärung von Bern)
Roboter Kuri will ein echter Freund sein
STUTTGART. Er ist
eine Mischung aus
dem Animationsfilm-Helden Wall-E
und R2-D2 aus
«Star Wars»: Roboter Kuri der Firma
Bosch und des
Start-ups Mayfield
Robotics. Geht es
nach seinen Erfindern, soll Kuri der
beste Freund des
Menschen werden.
Kuri erkennt die
einzelnen Familienmitglieder und
kann mit Robotergeräuschen seine
Freude kundtun. SAS
FOTO: MAYFIELD ROBOTICS
16 People
20 Sekunden
Jetzt spricht Gavin
LOS ANGELES. 14 Jahre lang waren
Gavin Rossdale (51) und Gwen
Stefani (46) verheiratet. 2015 jedoch zerbrach ihre Liebe – er soll
eine Affäre mit der Nanny gehabt
haben. «Abgesehen vom Tod ist
Scheidung wohl das Härteste und
Schmerzhafteste, was man durchmachen muss», gesteht er dem
Magazin «Fabulous». LOS
Iggy ist frisch verliebt
CANCÚN. Nach einer unschönen
Trennung von Basketballer Nick
Young (31) ist Iggy Azalea (26) wieder frisch verliebt. «Daily Mail»
zeigt Fotos, die sie verschätzelet
mit Produzent LJay Currie auf einer
Luxusjacht in Mexiko zeigen. LME
1-D-Star in Gefahr
HOLLYWOOD. One-Direction-Star
Liam Payne (23) geriet am Wochenende vor dem Peppermint
Club in West Hollywood in eine
Schiesserei. Er blieb aber unverletzt. LME
DIENSTAG, 24. JANUAR 2017 / 20MINUTEN.CH
Im Dschungel wird ganz
schön geschummelt
BRISBANE. Treibt Honey
ein falsches Spiel im
RTL-Dschungel? Er wäre
nicht allein: Auch RTL
gibt Schummeleien zu.
Die Stimmung ist im Eimer, die
Grande Famiglia zerbrochen –
alles wegen Honey. Nachdem
der Dschungel-Schönling am
Sonntagabend die Prüfung abgebrochen hat, herrscht Feuer
unter den Urwald-Blachen.
Schuld war nicht primär die
Tatsache, dass er fürs Team
kein Essen erspielt hat, sondern Alexanders (Honeys tatsächlicher Name) mutmasslich
durchtriebenes Verhalten: Er
habe gemein gegrinst, als er
entschied, die Prüfung abzu-
Gesagt
«Die Welt ist kein Monopoly-Spiel, bei dem der
reiche Milliardär gewinnt.»
Jack Black (47)
spricht im Interview mit «Variety»
über den US-Präsidenten Donald
Trump (70).
Honey (34) und Marc (38) sprechen noch miteinander. RTL
Bilder: Alle Fotos aus dem Camp heute auf 20minuten.ch
So spiegelten sie in einem Einblender eine Aufnahme von
Thomas Hässler. Ein RTL-Sprecher klärt via Bild.de auf: Man
habe die Bildsequenz spiegeln
müssen, weil Hässlers Blick in
eine bestimmte Richtung habe
gehen sollen. Und so waren
Thomas’ Tattoos plötzlich auf
dem falschen Arm.
Auch beim Zusammenschnitt der Live-Bilder wird
nachgeholfen. So bekommt
Macken-Hanka wohl bewusst
viel Sendezeit. Laut RTL ist
Hanka «besonders quirlig und
unterhaltsam», das wolle man
dem Zuschauer nicht vorenthalten. Denn: Wer polarisiert,
darf bleiben, Langweiler müssen raus. Das hat offenbar
auch Honey verstanden. LOS
brechen. Das empörte Florian,
Hanka und Gina-Lisa. «Du
hast dein wahres Gesicht gezeigt. Du bist berechnend»,
fauchte Florian. Die Zuschauer
dankten es Honey damit, dass
er noch im Camp bleiben darf.
Ob das Model wirklich ein falsches Spiel spielt?
Der einzige Flunkerer wäre
er nicht. Sogar RTL gibt zu, die
Fakten ein wenig zu verdrehen.
Lily Collins litt
an Essstörung
Ein dreifaches Hoch: Hunziker
SUNDANCE. Beim Sundance Film
Schauspielerin Lily Collins. GETTY
Festival promotete Lily Collins
ihren Film «To the Bone», in
dem sie ein magersüchtiges
Mädchen spielt. Und offenbarte auch gleich, weshalb ihr diese Rolle wichtig ist: «Als Teenager litt ich auch an Essstörungen. Das ist das erste Mal, dass
ich darüber spreche. Das ist
der Moment, um darüber zu
sprechen. Es ist wichtig. Es ist
etwas, was viele junge Frauen
durchmachen, und man muss
sich nicht schämen», sagte die
27-jährige Tochter von Musiker
Phil Collins (65). LOS
Basler macht Rap-Schlager
für den Ballermann
S’ARENAL. Zurzeit läuft auf 3+ «Adieu Heimat» – eine Sendung, die Schwei-
zer begleitet, die im Ausland ihr Glück suchen. Einer davon ist der Basler Daniel Feiner – ein junger Mann, der eine Lehre auf dem Bau
macht. Nun möchte er Ballermann-Sänger werden und die
Partymeute auf Mallorca mit einer Mischung aus Rap und
Schlager begeistern. Als Rapper hat sich der 21-Jährige bereits versucht. Doch jetzt soll die Schlagerstunde schlagen. Darum schrieb Danito Lopez, wie er sich als Musiker nennt, mit Ballermann-Star Tobee ein Lied mit
dem Titel «Wochenende». Das Resultat lässt einen
erschaudern. Danito singt, im Auto-TuneWürgegriff, Textzeilen wie «am Freitag sind wir
hackevoll». Das zugehörige Video macht es nicht
besser: In einem Solothurner Bordell spielt er auf den
Hintern leicht bekleideter Damen Bongo. LME
Will Mallorca erobern: Danito Lopez. 3+
Das Video zum Song sehen Sie auf 20minuten.ch
BERGAMO. Als 16-Jährige wagte
Michelle Hunziker den Schritt
raus aus Ostermundigen BE, wo
sie aufgewachsen ist, und zog
nach Italien. Dort fand sie ihr
Glück. Ehemann Tomaso und ihre
People 17
DIENSTAG, 24. JANUAR 2017 / 20MINUTEN.CH
James McAvoy: «Es gab
viele schlaflose Nächte»
«Black Eyed Peas»-Fergie. BMG
Fergie durch
Nicole ersetzt?
Die Black Eyed
Peas planen, wie Will.i.am bereits im April 2016 gegenüber
Capital FM bestätigte, eine Reunion. Doch die könnte angeblich ohne Frontfrau Fergie
stattfinden. Wie ein Insider in
einer brasilianischen Musiksite behauptete, soll die 41-Jährige durch Nicole Scherzinger
(38) ersetzt werden. Ob die
Ex-Pussycat-Doll den Job tatsächlich übernimmt, wird von
offizieller Seite bisher nicht
bestätigt. BBE
LOS ANGELES.
wird 40
BERLIN. In «Split» spielt
James McAvoy einen
Mann mit multipler
Persönlichkeitsstörung.
Kein leichtes Unterfangen.
James, wessen Idee war es, eine
Glatze zu tragen?
Ich traf den Regisseur, als ich
«X-Men» drehte und kahlköpfig war. Er dachte wohl, das
passt. Ich war der einzige XMan in Hollywood, der sich
den Kopf scheren liess.
Macht es etwas mit Ihnen, einen
Menschen mit gespaltener Persönlichkeit zu spielen?
Ich bin sicher, dass es das tut,
aber ich kann Ihnen nicht sagen, was es ist.
Es muss schwierig sein, sich in
so viele Figuren hineinzufühlen.
Ja. Die ersten fünf waren einfach, der Rest war problematisch, mir gingen die Manierismen aus. Ich musste mir überlegen, was ich mit Gesicht,
Mund und Stimme mache, um
mich nicht zu wiederholen.
Und Sie kamen erst in letzter
Minute an Bord.
Ja. Vier Wochen vor Drehbeginn! Eigentlich hätte Joaquin
Phoenix den Part übernehmen
sollen. Ich musste schnell meinen Scheiss zusammenkriegen, um den Film zu machen.
James McAvoy (37) spielt in «Split» verschiedene Persönlichkeiten. Filmstart ist am 26. Januar. UPI
Video: Sehen Sie heute den Trailer zu «Split» auf 20minuten.ch
Es gab viele schlaflose Nächte.
Wie sah die Recherche aus?
Ich habe mit Psychiatern geredet. Aber ich wollte Betroffene
treffen, keiner willigte ein.
Dann ging ich auf Youtube.
Regisseur gesteht Fehler ein
Dort gibt es Hunderte Leute mit
der Störung, die über ihr Leben
sprechen. Ich hörte mir tagelang ihre Geschichten an.
Wurden Sie neunmal bezahlt?
Nein! Ich habe nicht viel ver-
dient. Mein Anwalt hat den Regisseur sehr wütend gemacht,
denn er war echt ein verdammter Dämon. Aber was soll ich
sagen, mein Anwalt liebt mich
eben. CATHARINA STEINER
Ist Brooklyn
frisch verliebt?
Brooklyn Beckham
lässt nichts anbrennen: Nach
seiner Beziehung mit Chloë
Grace Moretz (19) und einem
Flirt mit Adrienne Jüliger
(19) bandelt er jetzt offenbar mit Lionel Richies Model-Tochter
Sofia (18) an. Der
17-Jährige und Justin Biebers Ex-Affäre wurden letzte Woche beim
Besuch im Bowling-Club in London gesichtet. Ob
sich dieser junge
Flirt noch weiter entwickeln wird? Britische
Medien spekulieren, der
Beckham-Sohn solle gar der
Grund für das Liebes-Aus mit
Bieber sein. LOS/BBE
LONDON.
Jared Leto (45) begeisterte als Joker in «Suicide Squad». WARNER
Töchter werden ihr heute sicher
ein Ständchen singen: La belle
Michelle wird 40. FIM/FOTO: DUKAS
LOS ANGELES. «Suicide Squad»Regisseur David Ayer (49) würde in der Rückschau einiges anders machen. Einen Fan lässt er
via Twitter wissen: «Ich wünschte, ich hätte eine Zeitmaschine.
Ich würde den Joker mehr zur
Hauptfigur machen und eine
bodenständige Geschichte ent-
wickeln.» Ob er damit weniger
schlechte Kritiken eingefahren
hätte? Ayer erinnert sich ungern an manche Rezensionen:
«Nichts tut mehr weh, als die
Zeitung zu lesen und dann das
Blut, den Schweiss und die Tränen deiner Arbeit in Stücke zerrissen zu sehen.» BBE
Brooklyn Beckham (17). WENN.COM
18 Best-of
Gesagt
«Ich habe darüber nachgedacht, das Weisse Haus
in die Luft zu sprengen.»
DIENSTAG, 24. JANUAR 2017 / 20MINUTEN.CH
Austra träumt von
einer düsteren Zukunft
Austra, «Future Politics»,
Irascible.
SYNTH-POP. Man muss nicht ein-
Madonna (58)
spricht sich bei den Protesten in
Washington in Rage.
Artist to watch
Von der Strasse
nach Berlin
Serafyn, Serafyn.ch.
FOLK-POP. Angefangen als Strassenmusiker, schlug die Basler
Band Serafyn immer höhere Wellen, gewann den Basler Poppreis
und nahm schliesslich mit Pola
Roy von Wir sind Helden in Berlin
das Debütalbum auf. Die zweite
Single «Good Thing» bietet einen
Vorgeschmack: Das Cajon haben
Serafyn weitestgehend durch
echte Drums ersetzt, und so
klingen sie noch einen Zacken
grösser. Das Album «Foam» erscheint am 10. Februar. Danach
tourt die Band durch Deutschland
und die Schweiz. NEI
mal in die USA schauen, um
vom aktuellen politischen
Klima frustriert zu sein. Weltweit gehen Menschen auf die
Strasse – andere haben längst
aufgegeben und suchen ihr
Glück in der Alltagsflucht auf
den Dancefloor. Die Kanadierin Katie Stelmanis alias Austra macht die Unsicherheit zu
einer Stärke: Ihr Album «Future Politics» ist ein Manifest,
das auch Leute anspricht, die
sich eigentlich nicht wirklich
für Politik interessieren.
Hinter «Future Politics»
steckt die Vorahnung einer
Dystopie: Austra hat sich in
den vergangenen Jahren mit
Themen wie Kapitalismus,
technologischem Fortschritt
und Klimawandel befasst und
ihre Ideen zum Konzept des
Albums gemacht. Geschrieben
wurden die Lyrics allerdings
noch vor Trumps Wahl. «Vorher dachte ich, das wird wohl
niemanden interessieren»,
sagt Stelmanis, «dann wurde
das alles plötzlich viel relevanter, als ich es mir vorgestellt
hatte.» Musikalisch ist «Future
Politics» aber keineswegs
düster: Die Dystopie glitzert im
bunten Synthpop-Gewand
und Songs wie «Angel in Your
Eye» oder «Freepower» gehen
sofort in Bein und Ohr. An der
Oberfläche klingt das pessimistische Zukunftsszenario
ironischerweise ganz schön
verlockend. Es ist also gar
nicht nötig, sich mit Austras
Vision zu beschäftigen, um
«Future Politics» zu feiern.
Man könnte argumentieren,
dass im aktuellen Weltgeschehen jeder Künstler die Pflicht
hat, politische Haltung einzunehmen. Forcierte Gesell-
schaftskritik kann aber auch
ermüdend sein – Austra findet
die perfekte Balance: In den
Texten steckt eine wichtige
Botschaft, zwischen den Zeilen kann man sich aber auch
ganz unbeschwert einen an
die Birne tanzen. NEIL WERNDLI
Austra bringt schrille Töne in ihre pessimistische Zukunftsvision. RENATA RAKSHA
Mick Harvey belebt Gainsbourg wieder
Sebalter möchte es noch einmal wissen
Mick Harvey, «Intoxicated Women»,
Musikvertrieb.
SINGER-SONGWRITER. Mick Harvey ist nicht
nur Gründungsmitglied von Nick Caves and
the Bad Seeds, er spielt auch in der TourBand von PJ Harvey und veröffentlicht Alben als hoch angesehener Solokünstler. Und wenn
der 58-jährige Australier nicht
gerade eigene Songs schreibt,
übersetzt er Werke von Serge
Gainsbourg: «Intoxicated Women» ist das vierte Album mit
Sebalter, «Awakening», TBA.
POP. Nachdem sich der Tessiner Sebalter
2014 am Eurovision Song Contest (ESC)
verheizen liess, wollte sich der 31-Jährige
eigentlich wieder seinem Beruf als Jurist
widmen. Ein neues Zuhause, ein
neuer Lebenspartner und ein
«spirituelles Erwachen» führten
ihn dann doch nochmals zurück
zur Musik und bahnten den Weg
für «Awakening». Sebalter versucht darauf, elektronischer und
poppiger zu klingen, und wird da-
Neuinterpretationen von Liedern der französischen Sänger-Ikone und soll – 22 Jahre
nach dem ersten Release – den Abschluss
der Reihe bilden. Harvey eröffnet mit einem
der berüchtigtsten Gainsbourg-Stücke, «Je
t’aime ... moi non plus», und
haucht im Anschluss mit diversen Gästen verschiedenen Klassikern des toten Meisters neues
Leben ein. «Intoxicated Women»
ist für Gainsbourg-Fans Pflicht,
aber auch für Nichtkenner sehr
zugänglich. NEI
durch noch belangloser. Schon die stechenden Synthies im Titelsong lösen leichte
Fremdscham aus und mit dem Englisch hapert es bei Sebalter immer noch ein wenig.
Der Gastauftritt der Geige, die bereits damals in «Hunter of Stars» eine
prominente Rolle spielte, hilft da
auch nicht weiter. «Awakening»
ist gut gemeint, Sebalter steckt
mit seiner ESC-Vorprägung und
den streitbaren Songwriter-Qualitäten aber schon viel zu tief in
der Sackgasse. NEI
Best-of 19
DIENSTAG, 24. JANUAR 2017 / 20MINUTEN.CH
Plötzlich taucht Alice an Ein Landarzt braucht die
der Geburtstagsparty auf Hilfe einer jungen Kollegin
«Complete Unknown», mit
Rachel Weisz, Michael Shannon,
Regie: Joshua Marston.
DRAMA. Tom und seine Frau geben
zu seinem Geburtstag eine Party.
Da taucht Alice auf. Er glaubt, sie
unter einem anderen Namen und
mit einer anderen Lebensgeschichte zu kennen. Sie aber gibt mit keinem Wort zu verstehen, dass sie Tom jemals begegnet ist, geschweige
denn eine ehemalige Geliebte von ihm ist. Aus dieser
Ausgangslage entspinnt sich ein Drama um die Frage,
wie wir zu dem geworden sind, was wir sind – und ob
komplette Neuanfänge möglich wären. PHZ
«Der Landarzt von Chaussy»,
mit François Cluzet, Marianne
Denicourt, Regie: Thomas Lilti.
TRAGIKOMÖDIE. Seit über 30 Jahren
ist Jean-Pierre Dorfarzt. Als er
selbst krank wird, stellt er die junge
Ärztin Nathalie ein. Da sich JeanPierre für unersetzlich hält, kommt
es schnell zu Konflikten. In der Hauptrolle ist der
«Ziemlich beste Freunde»-Star François Cluzet zu
sehen, einmal mehr mit grossem Erfolg: Die simple,
aber ungemein warmherzig inszenierte Geschichte
hat in Frankreich mehr als 1,5 Millionen Besucher in
die Kinos gelockt. PHZ
Coole Sprüche und
rauchende Colts
«Die glorreichen Sieben»,
mit Denzel Washington,
Chris Pratt, Ethan Hawke,
Regie: Antoine Fuqua.
Sieben Abenteurer
lassen sich aus verschiedenen
Gründen anheuern, ein Dorf
zu befreien, das von einer
Räuberbande terrorisiert wird.
Das Szenario kommt Ihnen bekannt vor? Kein Wunder, es ist
jenes des Westernklassikers
«Die glorreichen Sieben» aus
dem Jahr 1960. Damals führte
der kahlköpfige und ganz in
WESTERN.
Schwarz gekleidete Yul Brynner die illustre Besetzung an.
Im Remake spielt Denzel Washington den Anführer. Zusammen mit sechs anderen Outlaws versucht er das scheinbar
Unmögliche: die Kleinstadt
Rose Creek vom Grossindustriellen Bartholomew Bogue zu
befreien. Die Bewohner sollen
die Gemeinde verlassen, damit
dieser dort nach Gold schürfen
kann. Wer sich Bogue und seinen Männern entgegenstellt,
muss sterben.
Das Drehbuch der Neuauflage stammt von Nic Pizzo-
latto, dem Autor des philosophisch angehauchten SerienEreignisses «True Detective».
Wohl darum darf Peter Sarsgaard als skrupelloser Brogue
über den Zusammenhang von
Kapitalismus und Demokratie
sinnieren. Doch Action-Freunde können aufatmen. Letztlich
unterscheidet sich das Remake von Regisseur Antoine
Fuqua nur wenig von dessen
bisherigen Action-Filmen wie
«Olympus Has Fallen» oder
«The Equalizer». Es geht hier
vor allem um rauchende Colts
und coole Sprüche. PHZ
Aus dem Inneren
der Pornoindustrie
David Foster Wallace, «Der
grosse rote Sohn», Kiepenheuer & Witsch, 104 Seiten,
10.90 Franken.
ESSAY. Wie jedes Jahr kommt es
auch 1998 in Las Vegas wieder
zur Verleihung der Adult Video
News Awards, der Oscars der
Pornoindustrie. Diesen epochalen Anlass besuchte der
damals schon bekannte Literat
David Foster Wallace (1962–
2008) und mit der Beschreibung der absurden und auch
ziemlich widerlichen Preisverleihung findet sein Text einen
zweifelhaften Höhepunkt. In
jenem Jahr hatte die Pornoindustrie in den USA einen
Umsatz von 4 Milliarden Dollars ausgewiesen und war
längst eine politische Kraft, die
eine genauso energische Lobbyarbeit betrieb wie die Autooder die Tabakindustrie.
Der Autor beschreibt zynisch und genüsslich die
vielen miesen Typen und Psychopathen und allerhand
Scheusslichkeiten aus diesem
Geschäft. Oft ist das sehr
komisch, etwa wenn es ums
WOLFGANG BORTLIK
Die besten Bücher
GfK Entertainment
1. «Die Geschichte eines neuen ...»
Elena Ferrante
(1)
6. «Gefrorener Schrei»
Tana French
(7)
2. «Meine geniale Freundin»
Elena Ferrante
7. «Die Schattenschwester»
Lucina Riley
(9)
(Neu)
8. «Das Paket»
Sebastian Fitzek
(3)
(Neu)
9. «Die Spionin»
Paulo Coelho
(6)
10. «Sanfte Rache»
Sandra Brown
(8)
3. «Elefant»
Martin Suter
4. «Die Terranautan»
T.C. Boyle
(2)
5. «Das Leben ist gut»
Alex Capus
Denzel Washington als Sam Chisolm (3. v. r.): Unter seinem Kommando soll eine Kleinstadt gerettet werden.
Pornokaugummiautomatengeschäft geht, manchmal auch
überraschend einfühlsam,
meist aber recht erschreckend.
Seinen üblichen Abschweifungen geht Foster Wallace
diesmal in langen Fussnoten
nach und die Erkenntnis, dass
die Pornoindustrie eine unbeholfene Parodie von Hollywood sei, dürfte zutreffend
sein.
(4)
Fluchtversuche
eines Kindes
Aus unglücklicher
Liebe im Käfig
China Miéville, «Dieser Volkszähler», Liebeskind-Verlag,
173 Seiten, 24.50 Franken.
ROMAN. Schauplatz dieses bizarren Romans ist eine postapokalyptische Welt, die aber relativ beschaulich ist. Auf einem kargen
Hügel über dem Brückendorf lebt
eine Familie. Der Junge denkt,
dass sein Vater, ein mysteriöser
Schlüsselmacher, seine Mutter ermordet und in ein tiefes Felsloch
geworfen hat. Vergeblich versucht
er zu fliehen. Miéville ist einer der
wichtigsten Autoren der zeitgenössischen Fantasy. Sein Roman
lässt den Leser im Dunkeln und ist
wie gemacht, damit man ihn
selbst im Kopf weiterschreibt. WOB
David Garnett, «Mann im Zoo»,
Dörlemann-Verlag, 158 Seiten,
23.50 Franken.
ROMAN. Bei einem Streit des Paars
Josephine und John wirft sie ihm
an den Kopf, er sei wie Tarzan bei
den Affen und gehöre in den Zoo.
Das lässt sich John nicht zweimal
sagen und tatsächlich gelingt es
ihm, im Affenhaus des Londoner
Zoos einen eigenen Käfig zu bekommen. Er wird zur Sensation
und nach vielen Missverständnissen und einem Rencontre mit dem
eifersüchtigen Orang-Utan finden
die Liebenden wieder zusammen.
Durch die Gegenüberstellung von
Mensch und Tier übt Garnett subtile Gesellschaftskritik. WOB
20 Fitness
Ein Marathon für den
krebskranken Vater
Frau Calzaretta, Sie sind im
September 2015 den Berlin
Marathon gelaufen. Wie erging
es Ihnen dabei?
Ich habe gelitten und bin nach
5 Stunden und 20 Minuten ins
Ziel gelaufen. Meine Eltern
und mein Mann haben mich
bei Kilometer 31 angefeuert,
das hat mir Kraft gegeben.
Zwei Kilometer vor dem Ziel
kribbelte mein Gesicht und ich
fühlte mich wie kurz vor der
Ohnmacht.
Wieso haben Sie mitgemacht?
Mein Vater war an Lungenkrebs erkrankt, weshalb ihm
zwei Tumore aus den Lungenflügeln entfernt wurden. Dann
galt er als geheilt und
ich habe, um das
zu verarbeiten,
angefangen zu
laufen.
Welche Bedeutung hatte der
Lauf für Sie?
Als mein Vater als krebsfrei
galt, sagte ich: ‹Du hattest deinen Kampf und ich habe meinen. Ich laufe einen Marathon
in deinem Namen.› Mein Vater
war eine Sportskanone; ein
Marathon war sein Traum.
Was sagte Ihr Vater dazu?
Er machte sich Sorgen, dass
ich es nicht schaffen würde,
und hat es zuerst gar nicht
geglaubt. Mein Vater war so
unglaublich stolz auf mich.
Wie verlief die Vorbereitung?
Ich war zwar nie übergewichtig, aber auch nicht die sportlichste Person. Ich arbeite
Vollzeit als Pilotin und studiere nebenbei, da ist es nicht
einfach, vier- bis fünfmal
pro Woche Zeit fürs Laufen zu finden.
Wie war es für Sie, als Sie
im Ziel ankamen?
Für mich war es eine symbolische Unterstützung
für meinen Vater.
Ich wollte etwas
tun, dem Krebs
gegenüber
fühlte ich
mich
so
ohnmächtig. Aber ich
war auch
sehr stolz
auf mich.
Wie ging es
danach weiter?
Drei Monate vor
dem Marathon haben
die Ärzte festgestellt,
dass mein Vater viele
Metastasen
hatte.
Und zwei Wochen
nach dem Lauf ist er
gestorben. Da bin
ich sechs Monate
nicht mehr gelaufen
– jetzt trainiere ich
wieder regelmässiSina Calzaretta ist erschöpft, aber glücklich. ger. KES
DIENSTAG, 24. JANUAR 2017 / 20MINUTEN.CH
Sport gegen die
Kranken Sportfans fällt es
schwer, sich nicht zu
bewegen. Wann ist Sport
erlaubt und bei welcher
Krankheit ist schonen
wichtig? Ein Überblick.
Im Winter hat die Grippe Hochsaison. Während die einen mit
Fieber das Bett hüten müssen,
husten sich andere die Lunge
aus dem Körper. Nicht jeder
schont sich bei Krankheit,
auch wenn das Immunsystem
froh darüber wäre.
Ob Fieber, Husten oder
Gliederschmerzen – wann sollen wir uns Ruhe gönnen und
wann ist Sport in Ordnung?
«Bei Krankheit sollte prinzipiell nicht hart trainiert werden», sagt Ärztin Hannabeth
Brühlmann von der Sportclinic Zurich. Grund dafür ist,
dass durch intensiven Sport
die Abwehrkräfte reduziert
werden – genau diese benötigt
der Körper aber dringend, um
wieder gesund zu werden.
Doch Krankheit ist nicht
«Bei Fieber ist Sport
verboten, die Infektion
kann sich auf den Herzmuskel ausbreiten.»
Hannabeth Brühlmann, Ärztin
gleich Krankheit. «Bei Fieber
ist Sport verboten», mahnt
Brühlmann. Nicht nur die Heilung wird verzögert, es lauert
eine zweite und grössere Gefahr. «Die Infektion kann sich
durch das Training auf den
Herzmuskel ausbreiten und
dort gefährliche Schäden verursachen.» Diese Entzündung
könne sogar zum Tod des
Sportlers führen.
Auch bei Husten sollte das
Training besser verschoben
werden, da bei einer Bronchitis keine optimale Atmung
möglich ist. Anders sieht es
bei der Schnudernase aus: «Da
kann lockere Bewegung sogar
helfen.»
Sport ist nicht grundsätzlich schlecht, wenn Sie nicht
ganz fit sind. «Ein sanftes Training stimuliert die Immunantwort.» Das bedeutet, dass die
Reaktion des Immunsystems
auf Erreger angeregt wird. «Bei
grosser Kälte ist allerdings
Vorsicht geboten, da die Luft
zu wenig angewärmt in die
Starten Sie nach einer Grippe langsam ins Training
Die Grippe hat Sie komplett flachgelegt? Gönnen Sie sich Ruhe und Erholung, um wieder
ganz gesund zu werden. Das Training sollte
erst zwei bis drei Tage, nachdem die Grippe
abgeklungen ist, wieder aufgenommen
werden. Starten Sie nach einer Krankheit
langsam und geben Sie nicht gleich beim ersten Training alles. Der Körper braucht Zeit,
um sich wieder an die Belastung zu gewöhnen. Es gibt keine krankheitstauglichen
Sportarten, aber lockeres Walken geht
eher als Sprinten.
Der Körper braucht Zeit: Beim ersten Training müssen Sie noch nicht alles geben.
Warm-up
Getrackt Tragbare Technologie ist auf dem Vormarsch. Mit dem Motiv Ring, dem Gewinner des
CES 2017 Innovation Award, ist eine neue Art des
Trackings möglich. Er misst Aktivitäten, Puls und
Schlaf am Finger und ist so gleichzeitig Tracker und Fingerschmuck. KES
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erhältlich, internationaler Versand folgt.
Aufrecht Eine gute Haltung hat viele
Vorteile: Das Körperbewusstsein wird
verbessert und die Sauerstoffaufnahme
erhöht. Der Blackroll Posture hilft, diese
während der Arbeit oder in der Freizeit
zu trainieren. Mit Klettverschluss lässt
sich der Rückentrainer über oder unter
der Kleidung befestigen. KES
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Fitness 21
DIENSTAG, 24. JANUAR 2017 / 20MINUTEN.CH
Schnudernase
Lunge gelangt und dort Reize auslösen kann wie
Husten oder Bronchitis.»
Entspannen mit
Die Nase läuft? Ein
sanftes Training kann
das Immunsystem
anregen.
SALOME KERN
Sind Sie auf der Piste ein Draufgänger oder ein Genussfahrer? Der Check verrät es.
Bleiben Sie sicher und gesund im Schnee
Jeden Winter verunfallen
durchschnittlich 65 000
Personen der Schweizer
Bevölkerung auf Pisten
im In- und Ausland. Das
hat Kosten im dreistelligen Millionenbereich zur
Folge. Die Suva möchte
diese Zahl senken und
hat deshalb einen Check
entwickelt. Schneesportler können mit einem
Fragebogen ihren Fahrtyp ermitteln: risikofreudiger Draufgänger
oder entspannter Genussfahrer?
Das persönliche Profil
verrät, wie Sie Ihr Verletzungsrisiko möglichst
klein halten können und
wo Verbesserungsbedarf
besteht. Mit fünf Übungen können Snowboarder und Skifahrer testen,
ob die Fitness genug gut
ist für die Piste. KES
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«Wenn ich nicht mehr
weiter weiss, …
… hilft mir ein Ausflug auf die
Rigi. Die Weite zu spüren,
weckt neue Zuversicht in mir.»
Ein Tipp von Markus U., blind
Geschützt Der Winter liess lange auf
sich warten und schlägt nun mit voller
Kraft ein. Gute Socken sind wichtig,
damit der Spass auf der Piste andauern
kann. Falke sorgt mit dem SK 4 Wool für
warme Füsse während des Skifahrens.
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überall dort, wo Schutz nötig ist. KES
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DIENSTAG, 24. JANUAR 2017 / 20MINUTEN.CH
Eine St. Gallerin macht
Karriere im Silicon Valley
Anita Roth arbeitet als
Studienleiterin bei Airbnb.
Diese Woche ist sie Gast
am World Web Forum.
BELIEBT Frau Roth, Sie sind
in St. Gallen geboren. Wie fanden Sie den Weg zu Airbnb?
Als ich noch klein war, wanderte meine Familie in die Vereinigten Staaten aus. Aufgewachsen bin ich in den USA,
wo ich auch zur Schule ging.
Als Stadtplanerin arbeitete ich
dann in Nordamerika und in
Mirai-Botnet
hinter Angriff
Nachdem die Website von Sicherheitsforscher Brian Krebs
im Herbst lahmgelegt worden
war, suchte er nach den Gründen. Hinter dem Angriff steckte das Mirai-Botnet, ein Verbund von mehr als 500 000
mit dem Netz verbundenen
Geräten. Seine Recherche ergab zudem, dass der Schadcode des Mirai-Botnets auf
Rivalitäten unter Betreibern
von «Minecraft»-Servern zurückzuführen ist, wie Krebs in
seinem Blog schreibt. TOB
Asien. Vor drei Jahren kam ich
zu Airbnb, wo ich mich mit
dem Home-Sharing in Städten
rund um die Welt beschäftige.
Airbnb wurde in verschiedenen
Städten kritisiert. Ihnen wurde
vorgeworfen, die Wohnungsnot
zu verschärfen. Können Sie die-
sen Vorwurf nachvollziehen?
Wir arbeiten seit acht Jahren
mit politischen Entscheidungsträgern an zukunftsorientierten
Regeln für das Home-Sharing.
Das Thema bezahlbarer Wohnraum nehmen wir ernst. Mehrere Studien haben gezeigt,
Live vom World Web Forum in Zürich
Heute und morgen findet in Zürich
das World Web Forum statt. Der Verlag Tamedia, der auch 20 Minuten
herausgibt, ist Mainpartner des
Events. Als Redner werden an der
Konferenz unter anderen Anita Roth
von Airbnb und Ed Catmull, Mitgründer von Pixar, auftreten. 20 Minuten überträgt heute ab 9 Uhr den
Livestream vom Event. 20M
dass Airbnb keinen signifikanten Einfluss auf den lokalen
Wohnungsmarkt hat.
Sie werden am World Web Forum in Zürich auftreten. Wo liegt
Ihr Fokus?
Ich möchte mit den Teilnehmern diskutieren, wie Airbnb
die Art und Weise verändert
hat, wie wir reisen. Genau wie
Firmen profitieren auch Städte
von den Veränderungen, wenn
Sie ihnen offen und innovativ
begegnen.
Wenn Sie reisen, übernachten
Sie lieber im Hotel oder in einer
Airbnb-Wohnung?
Auf Geschäftsreisen und auch
während der Ferien übernachte ich am liebsten in Airbnbs. In
Zürich wurde mir ein Hotel organisiert. Danach bleibe ich ein
paar Tage in einer Airbnb-Wohnung in Zürich, bevor ich meinen Bruder in Winterthur besuche. TOB
Akkus schuld am Note-7-Fiasko
Samsung hat die Brände bei
seinem Vorzeigegerät Galaxy
Note 7 auf Design- und Produktionsfehler bei den Batterien
zurückgeführt. Probleme mit
der Hard- und Software des
Telefons schloss das Unternehmen hingegen aus. Fast 700
Experten hätten bei der monatelangen Ursachenforschung
mehr als 200 000 Smartphones
und über 30 000 Akkus getestet. Samsung übernehme die
Verantwortung für «das Versagen, die Probleme beim Batterie-Design und beim Produktionsprozess vor der Markteinführung des Note 7 nicht erkannt zu haben», sagte der
Leiter der Smartphone-Sparte,
Koh Dong-jin, in Seoul.
Samsung hatte nach dem
Launch des Note 7
ein Debakel erlebt:
Dutzende Geräte
fingen Feuer. Das
Handy
wurde
schliesslich vom
Markt genommen.
Die Verluste im operativen Geschäft beziffert Samsung auf 5,3 Milliarden Dollar. SDA
Ging in Flammen auf: Note 7. KEY
Sieht Apple bei
den Emojis rot?
Emojis gibt es mittlerweile mit
allen möglichen Haarfarben.
Bisher nicht vorhanden ist die
Farbe Rot. Das könnte sich
aber bald ändern. Apple will
sich deswegen noch im Januar
mit dem Unicode-Konsortium
treffen, das für die Einführung
neuer Emojis zuständig ist.
Das Fehlen von Emojis mit
roter Haarfarbe ist laut Emojipedia.com der häufigste Grund
für Beschwerden. Eingeführt
werden könnten die Emojis mit
rotem Schopf aber frühestens
2018. TOB
Impressum
Gesamte Gratisauflage 2016:
442994 Exemplare D-CH
1834 9 8 Exemplare W-CH
31929 Exemplare I-CH
Total Audience CH 2.795 Mio.
Leserschaft gemäss
Mach Basic 2016-2:
1 364 000 Leser D-CH
497 000 Leser W-CH
88 000 Leser I-CH
Herausgeberin:
Tamedia AG
Verleger:
Pietro Supino
Leiter 20 Minuten:
Marcel Kohler
Chefredaktion:
Marco Boselli (Chefredaktor),
Gaudenz Looser stv,
Marcel Zulauf
NachrichtenAssociated Press
agenturen:
Reuters
Schweizerische
Depeschenagentur
Sportinformation
Adresse:
Werdstrasse 21
8004 Zürich
Telefon Redaktion: 044 248 68 20
Telefon Verlag:
044 248 66 20
Fax Redaktion:
044 248 68 21
Fax Verlag:
044 248 66 21
E-Mail Redaktion: [email protected]
Inserate:
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Telefon Anzeigen: 044 248 66 20
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Druck:
DZZ Druckzentrum Zürich AG
Bubenbergstrasse 1
Postfach
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Bekanntgabe von nahmhaften Beteiligungen der Tamedia AG
i. S. v.Art.322 StGB:
20 minuti Ticino SA, Berner Oberland Medien AG BOM, BOOK
ATIGER Switzerland AG, car4you Schweiz AG, CILCentre
d’Impression Lausanne SA, Distributionskompagniet ApS,
Doodle AG, Doodle Deutschland GmbH, DZB Druckzentrum
Bern AG, DZZ Druckzentrum Zürich AG, Edita S.A., Espace Media AG, homegate AG,JobCloud AG,Jobsuchmaschine AG, LC
Lausanne-cités S.A., MetroXpress Denmark A/S, Olmero AG,
ricardo.ch AG, ricardo France Sàrl, ricardoshops GmbH, Schaer Thun AG, Société de Publications Nouvelles SPN SA, Starticket AG, Swiss Classified Media AG, Swiss Online Shopping
AG,Tagblatt der Stadt Zürich AG,Tamedia Publications romandes SA,Trendsales ApS, tutti.ch AG,Verlag Finanz und
Wirtschaft AG,Zattoo Schweiz AG,Zürcher Oberland Medien
AG,Zürcher Regionalzeitungen AG
Ombudsmann der Tamedia AG:
Ignaz Staub, Postfach 837, CH-6330 Cham 1
[email protected]
Anita Roth arbeitet für Airbnb. PD
Wie lange braucht es für eine Million Mausklicks? Reno Baker hat es ausprobiert. YOUTUBE/TOCEN
Video: Sehen Sie die letzten 1000 Klicks im Video auf 20minuten.ch
Er klickte 17,5 Stunden auf seiner Computermaus
Der Amerikaner Reno Baker ist
Rekordhalter im PC-Maus-Klicken. Angespornt durch den
Youtuber MrBeast, der im Netz
einen Hit landete, indem er
laut bis 100 000 zählte, setzte
sich Reno Baker alias Tocen
jüngst zum Ziel, vor laufender
Kamera eine Million Mal mit
der Computermaus zu klicken
— dafür benötigte er 17 Stunden, 23 Minuten und sieben
Sekunden. Baker hantierte
während dieser Zeit wie ein
Wahnsinniger am Eingabegerät. Er habe halt einfach die
Zeit dazu gehabt, erklärt er im
Interview mit Vice.com. Die
mentale Stärke des ehemaligen Air-Force-Soldaten kam
ihm dabei zugute. HAU
Rote Haare? Fehlen! EMOJIPEDIA.COM
Doktor Sex
DIENSTAG, 24. JANUAR 2017 / 20MINUTEN.CH
«Nach dem Wichsen
schmerzt oft mein Penis»
Die ausführliche Antwort, weiterführende Links und die Möglichkeit,
Sexualberater Bruno Wermuth selber
eine Frage zu stellen, finden Sie auf
Doktorsex.20min.ch
Das sagen
die Leser
Guru: Die Schmerzen entstehen
wahrscheinlich wegen der Reibung
deiner Hand. Verwende etwas Gleitgel, dann ist das kein Problem mehr.
Wenn du kein Gel zur Hand hast,
kann auch etwas Spucke helfen.
«THE DREAMERS»/FOX SEARCHLIGHT PICTURES
Ich (14) bin häufig so spitz,
dass ich manchmal bis zu dreimal am Tag wichse. Nun möchte
ich fragen, ob es gesund ist,
sich so oft einen runterzuholen.
Am nächsten Tag tut mir nämlich dann manchmal der Penis
weh. Ist dieser Schmerz normal? Oder bin ich irgendwie
komisch, sodass ich mir Sorgen
machen muss?
Lieber Marco
Immer noch haftet der Selbstbefriedigung der Makel des
Verbotenen, des Schmutzigen
oder in manchen, meist fundamentalistisch-religiösen Kreisen, gar der Sünde an. Darum
gibt es darüber auch immer
noch unzählige Märchen und
Mythen, die Menschen – insbesondere Männer – davon abhalten sollen, sich selber zu erregen und Lust zu verschaffen.
Die Frauen haben es leichter.
Da ihre Selbstbefriedigung in
23
PeterBuri: Mach dir keine Sorgen:
Alles normal! Ich war nicht anders.
Achte auf eine gute Hygiene, wasche dein Ding nachher und trockne
es gut. Wenns wehtut, nimm eine
desinfizierende Creme.
Manch einer mag es, sich bei der Selbstbefriedigung im Spiegel zu betrachten.
den Moraltraktaten kein Thema war, gibt es dazu auch kein
entsprechendes Regulativ.
Ich vermute, dass die
Schmerzen mit deiner Technik
zu tun haben. Versuche einmal, statt nur die Hand am stei-
fen Pimmel auf- und abgleiten
zu lassen, durch schaukelnde
und kreisende Bewegungen
aus dem Becken heraus deinen
Penis an der Hand zu reiben. Je
weniger hart du dabei mit den
Fingern deinen Ständer um-
schliesst, desto geringer ist die
Gefahr, dass erneut Schmerzen
auftreten werden. Wenn du
magst, kannst du dabei auch
etwas Gleitmittel verwenden,
was besonders intensive Empfindungen bewirken kann.
C. F. Grossvater: Als ich ein Knabe
war und ins Wichsalter kam, sagte
man mir, es sei ungesund! Als ich
zum ersten Mal mit einem Mädchen
schlief, sagte man mir, das mache
süchtig. Beides stimmte nicht. Du
solltest Vaseline an den Penis streichen, so wird die Haut geschmeidig.
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24 Break
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Die Gewinner des Wochenpreises der letzten Woche werden schriftlich benachrichtigt.
TEILNEHMEN
Auflösung 23.1.: 642
SMS: Senden Sie SUDOKU M gefolgt
von der Lösungszahl, Ihrem Namen
und Adresse an 421 (Fr. 1.50/SMS)
Bsp.: SUDOKU M 123 Hans Muster,
Musterstrasse 1, 8000 Musterhausen
Telefon: 0901 450 003 (Fr. 1.50/
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Teilnahmeschluss ist heute (bzw. Wochenpreis sonntags) um jeweils 24 Uhr. Es wird keine Korrespondenz geführt. Mitarbeiter der Tamedia AG sind nicht teilnahmeberechtigt. Rechtsweg ausgeschlossen. Diese Rätselseite erscheint auch im 20minutes und 20minuti. * Kosten bei Prepaid/Mobilnetz können stark abweichen.
Break 25
DIENSTAG, 24. JANUAR 2017 / 20MINUTEN.CH
Sherman
Calvin + Hobbes
Fit + Fertig
Beule
Horoskop.20min.ch
Steinbock
22.12.–20.1.
Fische
20.2.–20.3.
Stier
21.4.–21.5.
Krebs
22.6.–22.7.
Jungfrau
24.8.–23.9.
Skorpion
24.10.–22.11.
Sie gehen eine Sache absolut effizient an und bereiten damit auch
anderen den Weg.
Das Miteinander
gewinnt insgesamt und Sie erleben das, worauf Sie lange
gehofft hatten. Lassen Sie sich
mal fallen.
Sie müssen noch
etwas Geduld an
den Tag legen und
sollten daher
manche Aufgabe
auf einen späteren
Zeitpunkt verschieben. Erstellen
Sie eine Prioritätenliste. Sie
werden sehen, dass Sie alles
schaffen.
Sie erhalten den
Rückenwind, den
Sie für die Durchführung einer
wichtigen Angelegenheit benötigen.
Sprechen Sie Ihr Vorgehen aber
auch weiterhin so gut ab wie bisher. Dann gewinnen Sie in Windeseile.
Veränderungen
mögen Sie zwar
nicht unbedingt
sehr gern, dennoch sollten Sie
sich nun nicht
wehren. Sie werden dann manche
Höhen erreichen, von denen Sie
schon ganz lange geträumt haben.
Sie müssen niemandem beweisen, wie klasse Sie
sind. Gehen Sie
weiterhin so vor
wie bisher und Sie
werden bereits in Kürze auf beste Entwicklungen schauen, die
auch für andere vorteilhaft sein
dürften.
Bringen Sie sich in
eine Sache nur
dann ein, wenn Sie
sich vorher in allem mit anderen
gut absprechen.
So vermeiden Sie Ärger und zeigen, dass Sie im Team agieren
möchten. Das sorgt für beste
Stimmung.
★★★★★★★★★★★★★★
★★★★★★★★★★★★★★
★★★★★★★★★★★★★★
★★★★★★★★★★★★★★
★★★★★★★★★★★★★★
★★★★★★★★★★★★★★
Wassermann
Widder
Zwillinge
Löwe
Waage
21.1.–19.2.
21.3.–20.4.
22.5.–21.6.
23.7.–23.8.
24.9.–23.10.
Schütze
23.11.–21.12.
Bevor Sie eine Zusage machen, sollten Sie erst einmal
überlegen, ob Sie
wirklich hundertprozentig hinter
allem stehen. Noch ist reichlich
Zeit, um Dinge in Ruhe abzuklären. Gespräche helfen Ihnen
sehr.
Ein neuer Kontakt
kann intensiviert
werden und das
bereichert enorm.
Freuen Sie sich,
dass Sie so Ihren
Blick weiten können und ganz
neue Akzente in vielen Bereichen
setzen können. Es entspricht
Ihnen.
Überstürzen
Sie bloss
nichts. Manches benötigt
noch etwas Zeit, um auf beste
Weise auf den Weg gebracht zu
werden. Beweisen Sie daher
Geduld. Jupiter unterstützt Sie
bestens. Und Freunde stärken Sie
ebenfalls.
Kleinere Reibereien sollten Sie
nicht irritieren.
Diese sorgen für
eine klare Luft, die
Sie benötigen,
um mit neuer Kraft durchzustarten. Vieles zeigt sich dann
endlich ganz deutlich – das
brauchen Sie.
Eine Pflicht sollten
Sie nicht vernachlässigen, sonst
könnten Sie in
einer Ihnen wichtigen Angelegenheit
den Anschluss verlieren. Und
prüfen Sie, ob eine finanzielle
Sache wirklich korrekt gelaufen
ist.
Das Glück ist auf
Ihrer Seite und Sie
dürfen sich Dingen zuwenden, die
bisher eher andere angegangen
sind. Das lässt Sie aufleben
und schenkt Ihnen Selbstvertrauen. Zweifel legen sich daher
schnell.
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Death of a Cheerleader
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Jade Club, Zürich
Hiltl Club, Zürich
Black Music, R’n’B
DJs Swissivory, Deekayz
23.00 h
Plaza, Zürich
Escherwyss, Zürich
Partytunes
16.00 h
Latin
19.00 h
15. Februar 2017
Mascotte, Zürich
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Flying High
World
Fen – Far East Network
Madame Coucou
28. April 2017
Kunstraum Walcheturm, Zürich
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Dark Blue w/ Wankelmut
17. Februar 2017
Kaufleuten, Zürich
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Hip-Hop, R’n’B
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20.00 h
World
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Urban
Club Flamingo, Zürich
Broken Back
Folk, Indie
Support: Allen Finch
20.00 h
Sensual Touch
Partytunes
17.00 h
Folk, Rock
Support: Laura Stevenson
20.00 h
The Head and the Heart
Latin
Cuba Club, Schaffhausen
Basilica, Zürich
Kevin Devine and the
Goddamn Band
Eldorado Zürich, Zürich
Day and Night
Salon Morpheus
Rock
Kaufleuten, Zürich
Hip-Hop, R’n’B, Urban
DJs M-Live & Big Tex
23.00 h, Festsaal
Celebrate Life
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Sommergefühle wiederbeleben mit
Broken Back: Die luftig-leichten Electronica-Pop Stücke des französischen
Singer-/Songwriters laden auch zum
heiteren Mistingen und wärmenden Tanz
ein. Songs wie «Happiest Man on Earth»
oder seine neuste Single «Halcyon Days»
laufen auf Youtube, Spotify und auf den
Radiostationen in Frankreich auf und
ab. Auch ausserhalb seiner Heimat hat
sich Jérôme Fagnet dank Featurings
mit Klingande oder Kygo als Glück und
Leichtigkeit versprühender Sänger und
Songschreiber einen Namen gemacht.
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Kino-Charts Top 8 – DCH – Woche 4
1 «La La Land»
2 «xXx: The Return of
Xander Cage – 3D»
23’544 Zuschauer
Dienstags-Tipp
3 «Plözlich Papa! –
Demain tout commence»
22’276 Zuschauer
4 «Why Him?»
13’274 Zuschauer
13’538 Zuschauer
Top-Tipp am Dienstag
«Worlds Apart –
Enas Allos Kosmos»
5 «Collateral Beauty»
10’430 Zuschauer
6 «Ballerina – 3D»
6’920 Zuschauer
7 «Passengers – 3D»
6’308 Zuschauer
Sebastian und Maria, Giorgos und
Elise, Farris und Daphne: Drei unterschiedliche Liebespaare aus drei
Generationen. Sie stehen im Zentrum
dieser Liebesgeschichte über alle
Alter und Zeiten hinweg, die mitten im
Griechenland von heute angesiedelt
ist, in der aufgewühlten Stadt Athen.
8 «Vaiana – 3D»
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TV-Tipps
Meine Tochter Anne Frank 20.15 3sat
18.00 Tagesschau O
18.10 Meteo O
18.15 Mini Beiz, dini Beiz
18.40 Glanz & Gloria O
19.00 Schweiz aktuell O
19.25 Börse O
19.30 Tagesschau O / Meteo O
20.05 Der Bestatter O U
Schlagabtausch
21.05 Kassensturz O
U.a.: Trächtige Kühe auf der
Schlachtbank – Kälber
sterben qualvoll
21.50 10 vor 10 O / O
22.25 Club O
Team Trump –
Was kommt auf uns zu?
23.45 Tagesschau Nacht
23.55 (0.00) Nachtwach
Im Paradies
1.00 (1.05) Der Bestatter O (W)
18.55 So wird’s gemacht!
Handcomputer, Handschellen, Dichtmasse
19.15 Anthony Bourdain – Eine
Frage des Geschmacks U
US-Wüste
20.00 Sportflash
20.10 Ski alpin O
Slalom Herren. 1. Lauf.
Teilaufz. aus Schladming
20.35 Ski alpin O
Slalom Herren. 2. Lauf.
Live aus Schladming
21.55 Tricked – Ausgetrickst
Bootsfahrt im Park
22.25 (22.20) Sport aktuell
22.55 (22.50) Newsflash
23.00 Der Bestatter O U
Schlagabtausch
0.00 Roller Girl O U
KOMÖDIE (USA 2009)
18.00 Newstime
18.10 Die Simpsons O
19.05 Galileo
U.a.: Obst-Tattoo gegen
Verpackungswahnsinn
20.15 Die Simpsons O
Kraftwerk zu verkaufen
20.45 Die Simpsons O
Wer erschoss Mr. Burns?
(1+2/2)
21.45 Die Simpsons O
Die Akte Springfield
22.15 The Big Bang Theory O
Leichtes Fummeln
22.40 The Big Bang Theory O
Zwei komische Vögel
23.10 The Big Bang Theory O
Für immer zu dritt /
Schulmädchenreport /
Meine Nichte sitzt im Knast
0.20 Two and a Half Men
TV-Dokudrama (D 2015). Der Name Anne Frank steht für Lebensmut in hoffnungsloser Zeit. Das TV-Dokudrama folgt Annes Schicksal von der glücklichen Kindheit über das Versteck im Hinterhaus in Amsterdam bis zu
ihrem Tod im KZ. Heimgekehrt
aus dem Vernichtungslager
Auschwitz hält Otto Frank das
Tagebuch seiner toten Tochter
in der Hand. Er lernt ihre geheimsten Gedanken kennen.
Terrace House
Aloha State Netflix
Roller Girl
0.00 SRF 2
Serie. «Terrace House» ist eine
japanische Reality-Show, welche
das tägliche Leben von sechs
jungen Männern und Frauen dokumentiert, die zusammen in einem Haus leben. Die Serie präsentiert den Zuschauern reale
Geschichten von Freundschaft
und Liebe, aber auch Eifersucht
und Rückschlägen. Netflix zeigt
ab heute die neuste Staffel, die
erstmalig in Hawaii stattfindet.
Komödie (USA 2009). Bliss Cavendar ist 17 und hat die Nase
gestrichen voll von den Schönheitswettbewerben, an die sie
ihre Mutter, eine Ex-Schönheitskönigin schleppt. Eines Abends
fährt sie nach Austin, um sich
ein Rollerderby anzuschauen.
Der rasante Underground-Sport
wird zu ihrer heimlichen Leidenschaft. – Nette Coming-of-AgeGeschichte mit Ellen Page.
ARD
ZDF
ORF 1
Tagestipp
20.15 Frau Temme sucht das Glück
O 21.00 In aller Freundschaft O
21.45 Fakt O. U.a.: Wie Kinder zunehmend zu Opfern werden 22.15
Tagesthemen O 22.45 Eine Hand
wäscht die andere O. TV-Komödie
(D 2012) 0.15 Nachtmagazin O
18.00 Soko Köln O 19.00 Heute O
19.25 Die Rosenheim-Cops O U
20.15 Die Tricks der Lebensmittelindustrie O 21.00 Frontal 21 O
21.45 Heute-Journal O 22.15 Ich
sterbe, wie ich will O 22.45 Markus
Lanz O 0.00 Gätjens grosses Kino
20.15 (20.14) Ski alpin. Der Countdown 20.40 Ski alpin U. Slalom
Herren. 2. Lauf. Live 22.05 ZiB Flash
22.15 Willkommen Österreich O
23.15 (23.10) Science Busters O
23.45 ZiB 24 0.05 Shameless. Willenlos
Eine Hand wäscht die andere 22.45 ARD
SAT 1
VOX
KABEL 1
17.30 Schicksale 18.00 Auf Streife
– Die Spezialisten 19.00 Die Ruhrpottwache 19.55 Nachrichten
20.15 Einstein O. Mikrowellen /
Elvis lebt 22.15 Akte 20.17. U.a.: Die
Akte Marc Terenzi 23.10 Spiegel-TV
Reportage 0.10 Auf Streife
17.00 Zwischen Tüll und Tränen
18.00 Die Tierklinik 19.00 Das perfekte Dinner 20.00 Prominent!
20.15 Die wunderbare Welt der Kinder – Wir sind 4! (2/2) 21.45 Goodbye Deutschland! 23.50 Nachrichten 0.10 Medical Detectives
17.55 Mein Lokal, dein Lokal 18.55
Achtung Kontrolle! 20.15 Rosins
Restaurants. «Degott Schleppi»,
Saarbrücken 22.15 K1-Magazin
Spezial. U.a.: Zurück im «Degott
Schleppi» 23.15 Abenteuer Leben
(W) 1.05 Late News
RTL
3SAT
PULS 8
17.00 Betrugsfälle 17.30 Unter uns
18.00 Explosiv 18.30 Exclusiv
18.45 Aktuell 19.03 Wetter 19.05
Alles was zählt 19.40 Gute Zeiten,
schlechte Zeiten O 20.15 Bones O
22.15 Ich bin ein Star – Holt mich
hier raus! O 0.00 Nachtjournal
18.30 Nano 19.00 Heute O 19.20
Kulturzeit 20.00 Tagesschau O
20.15 Meine Tochter Anne Frank O
U. TV-Dokudrama (D 2015) 21.45
Alexander Granach – Da geht ein
Mensch 23.30 Die Jungs von Buchenwald 0.15 7 Tage ... Auschwitz
19.05 Castle 20.00 Dein Ex – Mein
Albtraum. Komödie (USA 2006)
21.40 Wild Card – Eine Nacht in Las
Vegas. TV-Drama (USA 2011) 23.20
Sturz ins Verderben. TV-Drama
(USA 2003) 1.05 Dickie Roberts:
Kinderstar (W). Komödie (USA 03)
TV-Komödie (D 2012) von Hermine Huntgeburth.
Mit Ulrich Noethen, Steffi Kühnert, Alexander Scheer.
In einer norddeutschen Kreisstadt schaffen die verschiedenen privaten Kontakte zwischen Geschäftswelt und Exekutive ein Klima der gegenseitigen Hilfsbereitschaft, der Fiskus ist davon nicht ausgenommen. Wenn der Steueroberinspektor Chlodwig Pullmann Betriebe zu
prüfen hat, tut er das auf seine Art; meistens so, dass kaum Steuern
übrig bleiben. Das gefällt dem neuen Vorgesetzen ganz und gar nicht.
– Pointierte TV-Komödie von Hermine Huntgeburth («Bibi Blocksberg», «Die weisse Massai»).
3+
4+
TELECLUB
TC SPORT1
RTL 2
17.20 How I Met Your Mother U
18.40 The Big Bang Theory U
(W) 19.25 The Big Bang Theory U
20.15 Hawaii Five-0 21.05 Hawaii
Five-0 21.50 Navy CIS 22.40 Navy
CIS 23.40 Hawaii Five-0 (W) 0.30
Navy CIS (W)
16.00 Border Patrol Canada (W)
16.30 Navy CIS U (W) 17.25 Navy
CIS U (W) 18.25 Navy CIS U
20.15 Sin City 2: A Dame to Kill For.
Actionfilm (USA 2014) 22.00 Sin
City. Actionfilm (USA 2005) 0.20
Mediashop
20.00 Liebe und Zufall U. Drama
(CH 2014) 21.55 The Huntsman &
the Ice Queen. Fantasyfilm (USA
2016) 23.50 Ivy Black und die Jagd
nach den dicken Dingern U. TVErotikfilm (USA 15) 1.15 Die Wahlkämpferin. Komödie (USA 2015)
21.10 Fussball. TIM Cup. Viertelfinal.
SSC Neapel – AC Florenz. Live
22.45 NHL on the Fly 23.45 Fussball. Ligue 1. Olympique Lyon –
Olympique Marseille 2.00 Eishockey. NHL. Nashville Predators –
Buffalo Sabres. Live
15.55 Die Strassencops Süd 17.00
Die Wache Hamburg 18.00 Köln
50667 19.00 Berlin – Tag & Nacht
20.00 News 20.15 Extrem sauber –
Putzteufel im Messie-Chaos 22.20
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-7°/ -4°
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Schweiz
Basel
-3°
Luzern
-3°
Neuenburg
-3°
Aussichten
Zürich
-4°
St. Gallen
-6°
Schwyz
-4°
Bern
-4°
Donnerstag
Freitag
St. Moritz
-4°
Norden
-6
-4
-6
-4
-7
-3
-7
-3
Süden
-5
6
-5
6
-5
6
-5
7
Locarno
7°
Sitten
1°
Sonnenscheindauer (heute)
Wintersportgenuss in den Schweizer Bergen.
Europa
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-10°– -5°
-5°– 0°
0°– 5°
5°– 10°
10°– 15° 15°– 20° 20°– 25°
Zürich
25°+
Helsinki
Oslo
Moskau
-7
Koblenz
Rafz
< 10 %
60-90 %
-4
Bülach
-7
-4
-7
-4
-4
Weltwetter
Hörnli
Zürich
-7
Pfäffikon
-11
Uster
Wohlen
Meilen
-10
Zug
Speer
-3
(1950m)
N
Einsiedeln
Luzern
Kiew
Wien
Bern
Athen
Algier
wetter.20min.ch
9°
13°
6°
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Madrid
Rio de Janeiro
São Paulo
Buenos Aires
34°
27°
29°
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Infos unter: meteosms.20min.ch
Kapstadt
Nairobi
Sydney
22°
28°
38°
Hongkong
Tokio
Bangkok
21°
5°
32°
Wald
Rapperswil
-5
-6
New York
Los Angeles
Vancouver
(1133m)
-4
Lissabon
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Das Schweizer Wetter Fernsehen: meteonews.tv
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Wetter fürs Handy: meteonews.mobi
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Winterthur
Baden
Paris
40-60 %
Rom
Andelfingen
Frauenfeld
-7
10-40 %
> 90 %
Warschau
Berlin
London
Schaffhausen
-8
Samstag
Chur
-4°
Interlaken
-3°
Genf
0°
Mittwoch
W
Unteriberg
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S
®
Schnee
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50/80 cm
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Dave Ryding
Der Slalom-Überraschungsmann von Kitzbühel will
auch in Schladming
brillieren
33
Seite 35
Nadal: Erster
Viertelfinal
seit 2015
MELBOURNE. Rafael Nadal steht
in den Top 8 am Australian
Open. Der Spanier erwies sich
als zu konstant für den spektakulären, aber oft auch zu kopflosen Gaël Monfils (Nr. 6). Als
der im Kanton Waadt wohnhafte Franzose gegen Ende des
dritten Durchgangs «heisslief», dominierte er eine halbe
Stunde lang, ehe er bei
4:2-Führung im vierten Satz
wieder anfing, haarsträubende
Fehler zu produzieren. Am
Ende setzte sich Nadal nach
nicht ganz drei Stunden 6:3,
6:3, 4:6, 6:4 durch.
Solche Siege sind für den
Mallorquiner nicht mehr
selbstverständlich. Letztmals
hatte er im Final des French
Open 2014 mit Novak Djokovic
bei einem Grand-Slam-Turnier
einen Top-Ten-Spieler bezwungen. Der 30. Grand-SlamViertelfinal des 30-Jährigen ist
sein erster seit Roland Garros
2015 vor eineinhalb Jahren. Im
Viertelfinal wartet morgen ein
Spieler mit wesentlich weniger
Flair und Talent als Monfils,
der Nadal aber auch weniger
Geschenke verteilen wird. Die
Weltnummer 3 Milos Raonic
ist der bestklassierte Spieler,
der im Feld verblieben ist. SDA
Rafael Nadal freut sich. GETTY
Duell mit Federer als
Krönung des Märchens
MELBOURNE. Verletzungen
spülten Mischa Zverev aus den
Top 1000. Nun fordert er im
Viertelfinal des Australian
Open sein Idol.
09.00
Mischa Zverev hat das Lachen wiedergefunden – und auch die Form. AP
Australian Open, Viertelfinal: Roger Federer – Mischa Zverev
Er lag im Bett, es war schon spät
und der Match längst vorüber, doch
die Gedanken daran wühlten ihn
auf, sie liessen sich nicht einfach so
ausblenden. Mischa Zverev sträubte sich nicht dagegen, warum auch?
Schliesslich handelten sie von seinem grössten Sieg, dem AchtelfinalTriumph über den Weltranglistenersten Andy Murray.
Um das, was mit dem 29-jährigen Deutschen in diesen Tagen passiert, einzuordnen, lohnt sich ein
Blick zurück. Im Oktober 2009
stürzte Zverev in Shanghai unglücklich und erlitt einen Bruch des
Handgelenks, nachdem er vier Monate zuvor mit Platz 45 seine höchste Platzierung in der Weltrangliste
erreicht hatte – das Malheur sollte
gleichzeitig eine Zäsur in seiner
Karriere bedeuten. Es folgten Rippenbrüche, ein Bandscheibenvorfall, ein Anriss der Patellasehne
und 2014 eine Handgelenksoperation an der linken Schlaghand. Die
letzte Verletzung spülte Zverev bis
auf Platz 1067 des Rankings (März
2015), das einstige Talent schien
endgültig gescheitert. «Ich hatte
keine Kraft mehr», erinnert er sich.
Sein zehn Jahre jüngerer Bruder
Alexander, der in Melbourne knapp
Rafael Nadal unterlag und als künftige Nummer 1 gilt, inspirierte ihn
zu einem letzten Anlauf.
Mittlerweile hat sich Mischa Zverev auf Platz 50 hochgearbeitet, mit
seinem kompromisslosen Serveand-Volley-Spiel begeistert er Zuschauer und Legenden wie Boris
Becker und John McEnroe gleichermassen. Auch Roger Federer ist angetan. Der Baselbieter ist übrigens
Zverevs Idol – und heute Morgen
sein Viertelfinalgegner. KAI
34 Sport
20 Sekunden
Bayern ohne Vidal
FUSSBALL. Bayern München muss
die nächsten Bundesliga-Spiele
ohne Arturo Vidal bestreiten. Der
chilenische Mittelfeldspieler fehlt
wegen Rippenbeschwerden. SDA
Dortmund holt Talent
FUSSBALL. Borussia Dortmund ver-
pflichtet Alexander Isak von AIK
Solna. Der 17-jährige Stürmer gilt
in Schweden als Nachfolger von
Zlatan Ibrahimovic und soll neun
Millionen Euro kosten. SDA
Verletzte bei Real
FUSSBALL. Spaniens Leader Real
Madrid muss vorläufig auf Aussenverteidiger Marcelo und Mittelfeldspieler Luka Modric verzichten.
Die beiden Stammkräfte leiden an
Muskelverletzungen. SDA
Mboyo nach Belgien
FUSSBALL. Der FC Sion leiht den
belgischen Stürmer Ilombe Mboyo
(29) bis zum Saisonende nach
Belgien zu Cercle Brügge aus. SDA
DIENSTAG, 24. JANUAR 2017 / 20MINUTEN.CH
Partnertausch: Heidrich und
Vergé-Dépré haben viel vor
BERN. Joana Heidrich und
Anouk Vergé-Dépré sind
das neue Top-Duo im
Beachvolleyball. Fernziel
ist eine Olympia-Medaille.
Was tun, wenn plötzlich die
Partnerin weg ist? Sowohl Joana Heidrich als auch Anouk
Vergé-Dépré standen nach den
Olympischen Spielen in Rio am
Ende der Saison allein da. Ihre
Partnerinnen Nadine Zumkehr
(31) beziehungsweise Isabelle
Forrer (34) traten zurück.
«Natürlich haben wir auch
mit den Trainern gesprochen,
Anouk und ich waren uns aber
rasch einig, dass wir es zusammen versuchen wollen», erzählt Heidrich. Die 25-jährige
Zürcherin bildet jetzt mit der
vier Monate jüngeren Bernerin
Vergé-Dépré das neue Schweizer Spitzenteam. «Im Moment
sind wir noch in der Angewöhnungsphase», so Vergé-Dépré.
«Wie in einer neuen Partnerschaft müssen wir herausfinden, wer welches Ämtli übernimmt.» Etwas steht für die
beiden Angreiferinnen schon
mal fest: Die 1,85 m grosse Ver-
gé-Dépré übernimmt die Position als Verteidigerin. «Ich bin
fünf Zentimeter grösser, deshalb war die Rollenverteilung
klar», nennt Heidrich ihre Vorteile als Blockspielerin am Netz.
Beiden ist klar: «Wir werden
Geduld brauchen.»
Nicht in Dubai: Munas Dabbur. KEY
Kein Visum für
Israeli Dabbur
SALZBURG. Ex-GC-Stürmer Munas Dabbur darf mit Salzburg
nicht ins Trainingslager nach
Dubai. Der 24-jährige Israeli,
der in 15 Spielen erst zweimal
traf, bekam kein Visum, obwohl der österreichische Verein fristgerecht einen Antrag
gestellt hatte. «Wir warten weiter auf die Rückmeldung zu
unserem Antrag. Bei einer
positiven Erledigung wird er
der Mannschaft nach Dubai
folgen», sagte Sportchef Christoph Freund.
Vorerst ist Dabbur, der sich
von einer Oberschenkelverletzung erholt hat, mit Salzburgs
Farmteam FC Liefering ins
Trainingslager nach Malaga
gereist. HEG
für Arsenals Granit Xhaka wird
kontrovers diskutiert. Der ehemalige Premier-League-Star
Danny Murphy findet die
«Scheren-Tacklings» störend.
Sein früherer Trainer Lucien
Favre meint: «Er macht ab und
in neuen Zusammensetzungen
auftreten. Das Duo will rasch
Top-Ten-Plätze. Auch Medaillen
im August an der WM und EM
sind Ziele. Aber vor allem an
den Olympischen Spielen 2020
in Tokio wollen sie dann auf
dem Podest stehen. PETER BERGER
Joana Heidrich (l.) und Anouk Vergé-Dépré bilden das neue Schweizer Top-Duo im Sand. HANNES KIRCHHOF
Xhaka drohen vier Spielsperren
LONDON. Der zweite Platzverweis
Heute fliegen sie ins Trainingslager nach Florida, wo in
Fort Lauderdale (7. bis 12. Februar) das erste Major-Turnier
stattfindet. «Da werden wir
sehen, wo wir stehen», sagt
Heidrich und verweist darauf,
dass viele internationale Teams
zu ein Foul zu viel, weil er mit
dem falschen Fuss attackiert.
Damit muss er aufhören.» Auf
Xhaka kommen vier Spielsperren zu. Er wird den Gunners
erst Anfang März gegen Liverpool in der Premier League wieder zur Verfügung stehen. SDA
New England und Atlanta im Final
In der Superbowl am
5. Februar kommt es zum Duell
New England Patriots gegen
Atlanta Falcons. Die im Final
favorisierten Patriots bezwangen in den Playoff-Halbfinals
Pittsburgh mit Ben Roethlisberger, dem Quarterback mit
HOUSTON.
Schweizer Wurzeln, mit 37:16
und hoffen auf den fünften
Triumph. Im zweiten Halbfinal
bekundete Atlanta beim 44:21
gegen die Green Bay Packers
ebenfalls weniger Probleme als
erwartet. Für Atlanta ist es die
zweite Finalteilnahme. SDA
F1-Chef Ecclestone zum
Rücktritt gezwungen
Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone hat
nach 40 Jahren ausgedient. Der
86-Jährige, der aus der Königsklasse des Motorsports als Alleinherrscher ein Milliarden-Imperium aufgebaut hat, ist nicht
mehr im Amt. «Ich wurde heute
abgesetzt. Bin einfach weg. Das
ist offiziell. Ich führe die Firma
nicht mehr», zitierte die Website
Auto-motor-und-sport.de gestern Abend den Briten. Nach der
Übernahme durch den amerikanischen Medienkonzern Liberty
ENGLEWOOD.
Nach 40 Jahren musste Bernie Ecclestone die Macht abtreten. EPA
Media hatte sich das Ende von
Ecclestones Ära bereits angedeutet. In der vergangenen Woche hatten die Aktionäre von
Liberty Media dem Kauf der
Mehrheitsanteile an der Rennserie zugestimmt. Vorstandschef und neuer starker Mann in
der Formel 1 ist der ehemalige
TV-Direktor Chase Carey. Ecclestone bleibt die Rolle als Ehrenpräsident. «Ich führe diesen
Titel, ohne zu wissen, was er
bedeutet», zeigt er sich davon
wenig angetan. SDA
Sport 35
DIENSTAG, 24. JANUAR 2017 / 20MINUTEN.CH
Davos nicht mehr mit Stürmer Axelsson
Speziell: Dick Axelsson
hat gestern auf Twitter sein
Saisonende gleich selbst verkündet. «Die Saison 2016/17 ist
vorbei», schrieb der Davoser
Stürmer und verriet: «Ich bin so
unglaublich hungrig auf 17/18.
Die Reha und das Knie fühlen
sich immer besser an, somit
wird die nächste Saison meine
Saison.» Diese wird er jedoch
nicht mehr in Davos absolvieren. Er wird den auslaufenden
Vertrag im Bündnerland nicht
verlängern, sondern zurück
nach Schweden ziehen. Somit
DAVOS.
war am 12. November die Partie
gegen Ambri (6:3) seine 113. und
letzte für Davos (33 Tore, 57 Assists). Denn seither fehlt er Arno
Del Curto wegen einer Hirnerschütterung und anschliessenden Knieproblemen. Axelsson war eine wichtige Figur
beim HCD-Meistertitel 2015.
Letztes Jahr versuchte ihn Del
Curto mit einer 1000-FrankenNote dazu zu bringen, sich im
Viertelfinal gegen Bern (1:4) auf
das Spiel statt auf Schiedsrichter-Diskussionen zu konzentrieren – auch das war speziell. PBT
Dick Axelsson verarbeitet den Ärger über das Playoff-Aus 2016. KEY
Überraschungsmann Ryding:
Der Liverpool-Fan auf Ski
SCHLADMING. Dave
Ryding verblüffte beim
Slalom in Kitzbühel. Nun
will der unbekannte Brite
in Schladming nachlegen.
Es war eine Ski-Sensation:
Dave Ryding wurde beim Slalom in Kitzbühel nur von Marcel Hirscher geschlagen. Als
erst zweiter Brite nach Konrad
Bartelski (2. Platz in der Abfahrt in Gröden 1981) stand der
30-Jährige auf dem Podest.
«Das fühlt sich definitiv wie ein
Sieg an. Daran werde ich mich
für den Rest meines Lebens erinnern», freute sich der Überraschungsmann.
Ryding erntet nun die Früchte für seinen Weg, den er in jungen Jahren einschlug. Weil es in
der Heimat keine schneebedeckten Berge gibt, trainierte er
bis zu seinem 12. Lebensjahr
auf Kunststoffmatten, die an
einem Hang ausgelegt wurden.
Mit 13 Jahren zog er in die Welt
hinaus, um besser zu werden –
mit Erfolg: Der Engländer überzeugte bei FIS-Rennen und im
Europacup. In der Saison
2012/13 gewann er die Europacup-Slalomwertung. Im Weltcup fand sich Ryding auch
immer besser zurecht und qualifizierte sich für zweite Läufe.
Neben dem 2. Platz von Kitzbühel stehen bisher zwei weitere Top-Ten-Platzierungen zu
Buche.
Warum Ryding Skifahrer
wurde, kann er nicht genau
sagen. «Ich habe den Sport im-
mer geliebt. Es hat mich fasziniert», zitiert ihn «LaOla1».
Neben seiner Sportart hat es
ihm auch der britische Fussball
angetan: Der 30-Jährige ist bekennender Fan der Reds. «Ich
lebe nördlich von Manchester
und Liverpool, habe mich aber
für Liverpool entschieden.
Wenn man die Erfolge der letzten Jahre betrachtet, war dies
vielleicht die falsche Entscheidung.» Immerhin hat Ryding
mit dem Skifahren auf die richtige Karte gesetzt. HERBIE EGLI
Eishockey
NLB. 43. Runde. Heute spielen: Lakers – GCK Lions. Red Ice – Ajoie.
Visp – Thurgau (alle 19.45). Langenthal – Winterthur. Olten – EVZ Academy. Ticino Rockets – ChdF (alle
20.00). Rangliste: 1. Langenthal
40/93. 2. ChdF 40/86. 3. Rapperswil-Jona Lakers 40/80. 4. Red Ice
Martigny 40/75. 5. Olten 40/72. 6.
Ajoie 40/69. 7. Visp 40/56. 8. Thurgau 40/45. 9. EVZ Academy 40/37.
10. Winterthur 40/37. 11. Ticino Rockets 40/36. 12. GCK Lions 40/34.
NHL. Minnesota (Niederreiter) –
Nashville (mit Weber/Assist zum 1:2,
ohne Josi/verletzt) 2:4. New York Islanders – Philadelphia (mit Streit)
2:3 n. V. Chicago – Vancouver (mit
Bärtschi und Sbisa) 4:2.
Tennis
Melbourne. Australian Open.
Grand-Slam-Turnier (37,8 Millionen Franken/Hart). Männer. Achtelfinals: Raonic (CAN/3) s. Agut
(ESP/13) 7:6 (8:6), 3:6, 6:4, 6:1. Nadal (ESP/9) s. Monfils (FRA/6) 6:3,
6:3, 4:6, 6:4. Goffin (BEL/11) s. Thiem
(AUT/8) 5:7, 7:6 (7:4), 6:2, 6:2. Dimitrov (BUL/15) s. Istomin (UZB) 2:6,
7:6 (7:2), 6:2, 6:1. ViertelfinalTableau: Zverev – Federer (17), Wawrinka (4) – Tsonga (12); Nadal (9) –
Raonic (3), Goffin (11) – Dimitrov (15).
NLA
Heute spielen:
Zug – Lausanne
Fribourg – Servette
Rangliste
1. Bern*
41
2. ZSC Lions* 42
3. Zug*
39
4. Lausanne
40
5. Davos
40
6. Biel
41
7. Lugano
42
8. Servette
41
9. Kloten
41
10. SCL Tigers
42
11. Fribourg
40
12. Ambri
41
Teleclub 19.45
Teleclub 19.45
128:96
137:100
125:85
131:104
119:109
120:118
117:140
101:116
117:134
99:122
102:136
100:136
86
86
82
74
59
58
55
54
49
49
42
41
*in den Playoffs
Biel: Hächler
für Huguenin
Verteidiger-Wechsel beim
EHC Biel. Der NLA-Sechste
übernimmt ab sofort mit einem
Vertrag bis Ende Saison den
23-jährigen Cédric Hächler von
den ZSC Lions. Im Gegenzug
lösen die Seeländer den Vertrag mit Anthony Huguenin
per sofort auf. Der 25-Jährige
wechselt unverzüglich ins Emmental zu den SCL Tigers.
Auch Genf-Servette vermeldet
einen Zuzug: Vom KHL-Verein
Medvescak Zagreb kommt der
29-jährige kanadische Stürmer
Francis Paré. SDA
BIEL.
Gelingt dem Briten Dave Ryding irgendwann sogar der erste Weltcup-Sieg? GETTY IMAGES
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