Gemeindebriefe - Ev. Kirchengemeinde Sankt Helena zu Großengsee

G
emeindebrief
Februar
März 2017
Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde
Sankt Helena zu Großengsee
In diesem Heft:
Fastenzeit
Den Horizont erweitern
S. 3 Aktuelles Thema
S. 4 Frauen
S. 5 Männer
S. 7 Konfirmanden
S. 6 Senioren
S. 8/9 Kinderseiten
S. 10/11 Gottesdienste
S. 14 /15 Menschen der Gemeinde
S. 18 Termine
S. 19 Filmnachmittag
Die kleine Andacht
Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt zuerst:
Friede diesem Haus! (Lukas 10,5)
Pfarrerin Thurn
Liebe Gemeinde!
Wenn wir uns begegnen, grüßen wir uns mit „Grüß Gott!“ Das
bedeutet: Gott grüße dich. Wir wünschen dem anderen, dass
Gott ihn segnet, behütet und hilft.
Auch wenn wir einen anderen mit den Worten „Guten Tag!“,
begrüßen, wünschen wir ihm etwas Gutes. Unsere Gedanken
sind zunächst beim anderen und wir wünschen ihm, dass er
eine gute Zeit verlebt.
In letzter Zeit wird immer häufiger als Begrüßung das Wort
„Hallo!“ benutzt. „Hallo“ ist ein Ausdruck, um auf sich
aufmerksam zu machen. Bei dieser Begrüßung wünschen wir
dem anderen nichts mehr, sondern unser eigenes Ich steht im
Vordergrund. Wie schade, dass sich das Grüßen so verändert
hat. Aber dies kann ein Spiegel für unsere Zeit sein.
Für Jesus war es ganz wichtig, dass man bei einer Begegnung
als erstes dem anderen etwas Gutes wünscht. Als er seine
Jünger aussendete, damit sie an seiner Statt von Gott erzählen
und die Menschen heilen sollten, sagte er: „Wenn ihr in ein
Haus kommt, so sagt zuerst: Friede diesem Haus!“
Das soll der erste Kontakt sein, wenn ich ein anderes Haus
betrete. Ich wünsche den Bewohnern Frieden, Wohlbefinden
und Sicherheit. All das steckt in dem ursprünglichen
griechischen Wort "eiréne" (Friede).
Wenn wir uns immer auf diese Weise begegnen würden,
sähe unsere Welt vielleicht anders aus. Denn, wenn ich dem
Anderen so mitfühlend und freundlich begegne, kann er diese
Freundlichkeit erwidern. Außerdem tut es gut, nicht nur mit
einem „Hallo“ auf uns aufmerksam zu machen, sondern uns
tatsächlich auch für das Wohl des anderen zu interessieren.
Deshalb wünschte ich mir, wir würden uns wieder häufiger
mit „Grüß Gott!“ begrüßen und dies auch mit ganzem Herzen
meinen.
In diesem Sinne ein „Friede sei mit euch!“
Ihre Pfarrerin Susanne Thurn
2
Das aktuelle Thema
Fastenzeit - 7 Wochen Ohne
Bis ins Mittelalter ging es beim Fasten darum Gott zu gefallen
und den Himmel milde zu stimmen. Mit der Reformation wurde
das in Frage gestellt. Martin Luther lehnte die Vorstellung
ab, dass Verzicht und Askese als gute Werke vor der Hölle
bewahren. Gefastet hat er wohl, doch nicht als religiöse Pflicht.
Er empfiehlt das Fasten "als eine feine äußerliche Zucht" - aber
eben nicht als Weg zum Heil.
Wer in der Fastenzeit auf etwas verzichtet, darf daher nach
protestantischem Verständnis selbst entscheiden, was ihm gut
tut. Heute knüpft kaum mehr jemand sein Seelenheil an den
Verzicht auf Fleisch oder andere Genüsse in der Fastenzeit.
Eher gilt sie als Zeit der Einkehr, der Umkehr und Besinnung. In
diesem Sinne bedeutet Fasten, Gott gegenüber eine fragende
Haltung einzunehmen und zu hören, was er zu sagen hat. Im
Verzicht der Fastenzeit lebt die Erinnerung daran, dass wir es
nicht immer selber am besten wissen, was gut für uns ist.
Fasten ist
eine Zeit der
Besinnung
Probehalber etwas anders zu machen kann die Entdeckung mit
sich bringen, dass es anders besser sein könnte. Eine Weile das
zu vermeiden, womit wir sonst viel Zeit verbringen und uns
besonders im Wege stehen, das setzt Kräfte frei. Manchmal
ist es nur ein kleiner Schritt zur Seite und es zeigt sich auf
einmal etwas anderes, Unerwartetes, lange Übersehenes.
Wenn das gelingt, dann lassen wir bekanntes und umrissenes
Gelände hinter uns und fasten auf einen ständig weiter
werdenden Horizont hin. Dann finden wir danach den Weg
in die Gewohnheit vielleicht gar nicht wieder zurück – und
gehen einen neuen. Dann leuchtet vom Ende der Fastenzeit her
Ostern auf, die Auferstehung, das Leben nach dem Tod.
Fasten kann
den Horizont
erweitern
„7 Wochen Ohne“ heißt die Fastenaktion der evangelischen
Kirche. Hier geht es nicht darum, was man weglässt in den
Tagen vor Ostern, es geht ums „ohne“. In diesem Jahr "ohne
sofort" alles schaffen zu müssen (siehe Titelbild).
Text, Bilder und mehr
Information:
www.7wochenohne.
evangelisch.de/
3
Ökumenischer Frauentreff
3. März
Pfarrheim Bühl
Logo Weltgebetstag
15. März
19:30 Uhr
Gemeindehaus
15. Februar
9 bis 11 Uhr
Kunreuth
Zum Weltgebetstag 2017 von den Philippinen
"Was ist denn fair?" So lautet der offizielle Titel des
Weltgebetstages 2017. Christliche Frauen der Philippinen
haben die Gottesdienstordnung verfasst für diesen Höhepunkt
der weltweiten Frauenökumene. Von Samoa bis Chile werden
am 3. März 2017 Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder in
unzähligen Gemeinden die von Frauen geleiteten Gottesdienste
zum Weltgebetstag feiern.
Das Deutsche Weltgebetstagskomitee verantwortet jedes
Jahr in seiner Sitzung die Übersetzung der jeweils nächsten
Gottesdienstordnung ins Deutsche. Verfasst wurde diese
für das Jahr 2017 von mehr als zwanzig christlichen Frauen
unterschiedlichen Alters und aus allen Regionen des Inselstaates.
Beteiligt waren römisch-katholische, methodistische und
baptistische Frauen, Frauen der Heilsarmee, der United Church
of Christ in the Philippines (UCCP) und der Iglesia Evangelica
Unida de Cristo.
Herzliche Einladung zum Weltgebetstag der Frauen 2017 am
3. März 2017 um 19.30 Uhr im Gemeindehaus in Bühl.
Über eine Kostprobe aus Ihrer Küche zur Bereicherung unseres
Büffets würden wir, das Vorbereitungsteam, uns sehr freuen.
Freimaurer - Der geheimnisvolle Männerbund
Am 15. März werden wir um 19.30 Uhr im Gemeindehaus den
Vortrag über die Freimaurer nachholen. Wir haben ihn im Juni
2016 ausfallen müssen, weil der Referent erkrankt ist. Nun
sind wir um so gespannter, was wir über diesen Männerbund
erfahren werden. Alle Frauen sind herzlich eingeladen.
Frauenfrühstück
"Die Perlen des Glaubens"
Referentin: Pfarrerin Brigitte Müller
Anmeldung bis zum 13. 2. im Dekanatsbüro Gräfenberg
Tel. 09192/285 oder Pfarrbüro Kunreuth 09199/235
Kosten: 7 Euro
4
Ökumenischer Männerstammtisch
Lebensspuren – Glaubensspuren
Martin Luther und ich:
Der Geist Gottes als Inspiration und Wegbegleiter
Donnerstag
16. Februar
19:45 Uhr
An diesem Abend lernen wir wichtige Lebensstationen des
Reformators Martin Luther kennen und begeben uns auf
Spurensuche bei uns selbst:
Kann Man(n) Gottes Geist erspüren?
Ein Abend mit Pfarrer Günter Kusch, dem Referenten für
Männerarbeit der Evang.-Luth. Kirche in Bayern.
Wir beginnen den Abend im Gemeindehaus in Großengsee mit
einer Brotzeit!
Pfarrer Günter Kusch
Foto: www.staatstheaternuernberg.de
Führung hinter die Kulissen des Staatstheaters
in Nürnberg
Treffpunkt zur Zugabfahrt am Bahnhof in Simmelsdorf
Führungsbeginn im Opernhaus 15:15 Uhr,
Dauer etwa 90 Minuten, Preis: 5 bis 10 Euro
Anschließend Abendessen in einem Nürnberger Lokal.
Wer möchte kann sich eine Abendvorstellung reservieren
lassen: Beginn 19:30 Uhr, entweder im Opernhaus: die
Musical-Komödie “Sugar - manche mögen's heiß” oder
im Schauspielhaus: das Fußball-Theaterstück “Der rote Löwe”
über die Karriere eines englischen Fußballspielers und seines
Fußballclubs.
5
Samstag
18. März
13:55 Uhr
Senioren
Donnerstag
16. Februar
Fasching
Krapfen
Film
Spaß
Am 16. Februar lade ich wieder alle Senioren um 15 Uhr ins
Gemeindehaus zum Seniorenkreis ein. Da wir uns noch in
der Faschingszeit befinden, werden wir uns nach Kaffee und
Krapfen diesen lustigen Film anschauen: "Evan Allmächtig".
Wie wäre es, wenn Gott in der heutigen Zeit eine neue Sintflut
bringen würde und ein einzelner Mann die Aufgabe hätte, die
Tiere in einem großen Schiff zu retten.
Ich wünsche uns viel Vergnügen bei diesem Film, den man
nicht ganz ernst nehmen darf.
Bild: www.videobuster.de
Donnerstag
16. März
Glücklich
und
zufrieden
leben
Am 16. März besucht uns die Gesundheitsberaterin Susanne
Wimmer. Sie wird uns etwas über die Lebensfreude erzählen.
Was kann ich selbst tun, um ein zufriedenes, glückliches Leben
zu führen, auch bei widrigen äußeren Umständen?
Wir lernen bei ihr Strategien kennen, die wir ganz einfach in
unseren Tagesablauf einbauen können, um unsere Lebensfreude
und Lebensenergie zu stärken.
Lebensfreude und
Lebensenergie
6
Jugend
Konfirmandenparty im LUX
Seit einigen Jahren fahren die Konfirmanden mit den Tutoren
zur Konfirmandenparty in der Jugendkirche LUX in Nürnberg.
Das ist immer ein besonderes Ereignis. Wir treffen uns in
Gräfenberg und fahren mit der Gräfenbergbahn bis zum
Nordostbahnhof in Nürnberg. Von dort können wir zu Fuß
bis zur Jugendkirche laufen. Zur Konfirmandenparty kommen
Konfirmanden aus ganz Nordbayern. Sie ist ein tolles Ereignis
mit DJs, einer großen Tanzfläche und einer Bar, an der
alkoholfreie Getränke und Snacks gekauft werden können. Der
Eintritt ist frei.
Unsere Konfis
2009 wurde die Kirche St. Lukas zu einer Kirche für junge
Menschen mit Cafe-Bereich, Aktionsräumen mit Bühnenund Medientechnik umgebaut. Hier gestalten Jugendliche
zwischen 15 und 27 Jahren mit ihren Ideen eine junge Kirche.
Egal ob gläubig oder skeptisch, Teenie oder Ü 20 – jeder kann
mitmachen und dabei sein.
Gottesdienste dürfen hier verrückt und laut, aber auch leise
und verträumt oder lecker und gemütlich sein. Hier reden mehr
Jugendliche als Erwachsene. Ihre Gebete landen per SMS direkt
auf der Leinwand, es gibt Filmclips und mitreißende Songs, bei
denen getanzt wird. Es macht Spaß hier zu sein. Und es tut
richtig gut. Außerdem bietet die Jugendkirche eine Bühne für
Konzerte, Festivals, Theater, Kunst und Kultur jeder Art.
Am 24. Februar machen wir uns wieder auf den Weg und wir,
Pfarrerin Thurn mit den Konfis und Tutoren, freuen uns drauf!
7
Bilder: www.luxjungekirche.de/
Kinder
Samstag,
11. Februar
im Gemeindehaus
von 14 bis 17 Uhr
Spiele,
Kinderschminken,
Kinderdisco,
Faschingsbrotzeit
und vieles mehr
(Schere, Kleber und
Buntstifte nicht vergessen)
Wir freuen uns auf eure
Kostüme!!!
Euer Team vom Kinder-Bibel-Nachmittag
Sonntag
12. Februar
Am nächsten Tag ist
Sonntag, der 12. Februar.
Ihr seid eingeladen zu unserem
Familiengottesdienst
„Du bist getauft“.
Wir möchten an eure Taufe erinnern,
bringt deshalb bitte eure Taufkerze mit!
Um 10 Uhr in Sankt Helena.
8
Kinder
Wir feiern mit den Kindern der Welt
den Weltgebetstag!
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Das ist die Fahne
der Philippinen
Die Philippinen sind ein Staat und Archipel mit 7107 Inseln
im westlichen Pazifischen Ozean und gehören zu Südostasien.
Kinder-Bibel-Nachmittag
am Samstag, 11. März
für Kinder ab 5 Jahren
Wie immer im
Gemeindehaus
in Großengsee
von 14 Uhr bis 17 Uhr
(Schere, Kleber und
Buntstifte nicht
vergessen)
Unser Familiengottesdienst
am Sonntag, 12. März
um 10 Uhr in Sankt Helena
steht unter dem Motto:
„Ist das fair?
Eine Reise auf die Philippinen“
9
Sonntag
12. März
Gottesdienste
St. Helena
Wenn nichts
anderes
angegeben ist,
beginnen die
Gottesdienste
in St. Helena
um 9:00 Uhr
und in der
Kreuzkirche um
10:15 Uhr.
Kreuzkirche
Februar 2017
05.02.
12.02.
19.02.
26.02.
"Der brennende Dornbusch" (2.Mose 3,1-10) Pfarrerin Thurn
Familiengottesdienst - 10 Uhr - "Ich bin getauft" - Pfarrerin Thurn und Team
"Das Reich Gottes wächst über Nacht" (Mk4,26-29) - Prädikant Dr. Heldmann
"Maria und Martha" (Lk10,38-42) - Abendmahl - Pfarrerin Thurn
Februar 2017
05.02.
19.02.
"Der brennende Dornbusch" (2.Mose 3,1-10) - Pfarrerin Thurn
"Das Reich Gottes wächst über Nacht" (Mk4,26-29) - Prädikant Dr. Heldmann
Monatslosung im Februar
Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als erstes:
Friede diesem Haus!
(Lk 10,5)
10
Gottesdienste
März 2017
05.03.
12.03.
19.03.
26.03.
"Der Sündenfall" (1.Mose3,1-19) Prädikantin Nordhausen
Familiengottesdienst - 10 Uhr "Ist das fair? Eine Reise auf die Philippinen" - Pfarrerin Thurn und Team
"Freigiebig" (Mk12,41-44) Pfarrerin Thurn
"Das Brot des Lebens" (Joh6,55-65) Pfarrerin Thurn
März 2017
05.03.
19.03.
Kreuzkirche
"Der Sündenfall" (1.Mose3,1-19) Prädikantin Nordhausen
"Freigiebig" (Mk12,41-44) - Abendmahl Pfarrerin Thurn
Monatslosung im März
Vor einem grauen Haupt sollst du aufstehen und die Alten
ehren und sollst dich fürchten vor deinem Gott;
ich bin der HERR.
(Lev 19,32)
11
St. Helena
26. März
10:30 Uhr
Minigottesdienst
"Jubel in
Jerusalem"
Pfarrerin Thurn
und Team
Aus dem Kirchenvorstand
• Bei einem Treffen mit dem katholischen Pfarrgemeinderat
besprachen wir das gemeinsame Tagesseminar und beschlossen
einen ökumenischen Gottesdienst im Freien am 28. Mai.
• Da das Erneuern der Fenster im Flur des Gemeindehauses
nicht genehmigt wurde, lassen wir vor die bestehenden Fenster
Winterfenster einbauen.
Für die
Kreuzkirche
suchen wir eine
kleine,
transportable
Leinwand.
Haben Sie
vielleicht eine,
die Sie nicht
mehr
verwenden?
Wir würden uns
über Ihre Spende
sehr freuen!
• Im Gemeindehaus wird eine aus Gaben vom Filmnachmittag
finanzierte Leinwand installiert. Vielen Dank allen Spendern
und dem Ehepaar Nordhausen!
• Am 31.Oktober gibt es zum Lutherjubiläum am Abend in
Gräfenberg einen großen Festgottesdienst. In St. Helena feiern
wir am gleichen Tag um 10 Uhr eine Andacht.
• Den Gottesdienst um 9:30 Uhr beginnen zu lassen um
damit den Wünschen von Gottesdienstbesuchern entgegen zu
kommen, ist wegen Organistenmangel leider nicht möglich.
• 2018 feiert der Posaunenchor sein 125-jähriges Jubiläum.
Der Landesbischof wurde zum Festgottesdienst eingeladen. Ob
er kommen kann erfahren wir Anfang des Jahres.
• Die Lesung wird wieder in der Übersetzung von Martin Luther
gelesen. Die Introiten können gesungen oder gesprochen
werden. Es wird begrüßt, wenn Gottesdienstbesucher bei der
Fürbitte in der Kreuzkirche beteiligt werden.
• Hans Raum wird auf die Tür des WCs in St. Helena das Wort
„Toilette“ schreiben, damit es auch als solches zu erkennen ist.
• Im Herbst hat leider unser Kirchenchor aufgehört. Vielen
Dank für all die schönen Chorstücke in den Gottesdiensten!
Besonderen Dank an die Chorleiterin Frau Raum!
12
Gemeindeleben
Luise Gumann
Workshop
9. Februar
17 Uhr
Sie sind
herzlich
eingeladen!
Machen Sie
mit uns
mit und
gestalten Sie
Ihre Seite
der Bibel!
Haunachstr. 44
Hüttenbach
13
Gemeinde aktiv
Menschen unserer Kirchengemeinde
Franziska Raum lebt seit 2011 mit ihrer Familien in Winterstein.
Sie hat zwei Söhne und erwartet ihr drittes Kind im Februar
2017. Seit Sommer 2015 ist die gelernte Industriekauffrau
in unserer Gemeinde die Pfarramtssekretärin. Daneben ist sie
Hausfrau und Mutter in Elternzeit.
Franziska Raum
In der Elternzeit
etwas dazu
verdienen
Frau Raum, wie kamen Sie dazu die Aufgaben einer
Pfarramtssekretärin zu übernehmen?
Raum: Nachdem die "halbe Familie" in der Kirchengemeinde
aktiv ist, der Schwiegervater ist im Kirchenvorstand, die
Schwiegermutter kümmert sich um die Sauberkeit im
Gemeindehaus und die Schwiegertante ist als Mesnerin tätig,
bekam ich die Vakanz für diese Aufgabe irgendwann mit. In
der Elternzeit darf man gering dazuverdienen und da kamen
mir die 6 1/2 Stunden im Nachbarort sehr gelegen. So kann ich
arbeiten, ohne die Kinder in fremde Hände geben zu müssen.
Unser Ältester geht in den Kindergarten in Großengsee und
der Kleine darf einmal in der Woche zu den Großeltern nach
Winterstein oder Kirchrüsselbach.Und nebenbei: mir gefällt die
Arbeit im Pfarramt richtig gut.
Welches Verhältnis haben Sie selbst zur Kirche?
Gemeinschaft in
der Konfi-Zeit
Raum: Ich habe sehr positive Erinnerungen an meine
Präparanden- und Konfirmandenzeit in Kirchrüsselbach. Das
war eine schöne und ungezwungene Gemeinschaft, da hat sich
richtig etwas zwischen uns entwickelt. Jahrelang trafen wir
uns danach noch an Heilig Abend auf der Empore in St. Jakobus
und haben uns gemeinsam das Krippenspiel angeschaut.
Haben Sie noch Kontakt zu Ihrer ehemaligen Kirchengemeinde?
Krabbelgruppe
Raum: Inzwischen orgnanisiere und leite ich die Krabbelgruppe
in dieser Kirchengemeinde. Meine Eltern und meine Schwester
wohnen auch noch dort.
14
Gemeinde aktiv
Welche Rolle spielt der Glaube bei der Erziehung Ihrer Kinder?
Raum: In dieser Angelegenheit kommt mir der MiniGottesdienst sehr entgegen. In einer sehr ungezwungenen Art
und Weise wird den Kindern der Glaube nahe gebracht. Das
gefällt unseren Kindern. Ich merke das daran, dass sie nach dem
Gottesdienst Fragen zu den Inhalten stellen. Für meinen Mann
und mich ist es wichtig, dass wir unseren Kindern unseren
Glauben nahebringen ohne es zu erzwingen. Dabei hilft auch
der Besuch des Familiengottesdienstes. Dort lernen die Kinder
miteinander zu beten und nehmen das auch mit nach Hause.
Glaube
ungezwungen
nahe bringen
Haben Sie Wünsche an unsere Kirchengemeinde?
Raum: Mir ist die Gemeinschaft sehr wichtig, darum halte ich
auch viel von der Taufe unserer Kinder. Durch die Taufe werden
sie in die Gemeinschaft aufgenommen und können den Weg
des Glaubens gehen. Auch erfahren sie dadurch, dass es neben
ihren Eltern noch jemanden gibt, der auf sie aufpasst!
Es gibt noch
jemanden
Im Februar 2017 gehen Sie ja in den Mutterschutz. Wissen Sie
schon, wer dann die Vertretung im Pfarramt übernimmt?
Raum: Das haben wir schon mit Pfarrerin Thurn geklärt. Frau
Krüger wird mich bis April 2017 vertreten, dann komme ich
wieder ins Pfarrbüro. Die Bürozeiten bleiben wie gewohnt:
Dienstag von 16 bis 18 Uhr und Freitag von 10 bis 12 Uhr.
Vertretung im
Mutterschutz
Wissen Sie schon ob es ein Junge oder ein Mädchen wird?
Raum: Da lassen wir uns überraschen!
Jetzt bleibt mir nur noch Ihnen eine problemlose Entbindung
zu wünschen, eine erfüllte Zeit im Mutterschutz und Gottes
reichen Segen für Ihr Neugeborenes. Machen Sie es gut und
kommen Sie gesund zurück, wir brauchen Sie in unserer
Kirchengemeinde!
15
Das Gespräch führte
Robert Thurn
Geburtstage
Geburtstage
im Februar
02.02.
04.02.
07.02.
09.02.
10.02.
10.02.
11.02.
13.02.
13.02.
14.02.
16.02.
19.02.
25.02.
26.02.
27.02.
28.02.
Ulli Weinberg, Diepoltsdorf
Paul Meier, Winterstein
Heiko Holdenried, St. Helena
Anna Küchler, Ittling
Lore Hoffmann, Großengsee
Günter Sieber, Simmelsdorf
Ullrich Fleischmann, Unterwindsberg
Jürgen Fronemann, Unterwindsberg
Gerda Hopfengärtner, Großengsee
Margareta Mößner, Großengsee
Anna Meier, Winterstein
Christa Püttner, Hüttenbach
Gertrud Merz, Ittling
Günther Bode, Hüttenbach
Alwin Zehnder, Simmelsdorf
Romin Heß, Hüttenbach
(75)
(81)
(72)
(85)
(82)
(78)
(70)
(73)
(70)
(84)
(79)
(78)
(94)
(75)
(70)
(70)
01.03.
01.03.
03.03.
04.03.
07.03.
10.03.
13.03.
14.03.
19.03.
21.03.
23.03.
23.03.
25.03.
Frieda Thurn, Simmelsdorf
Reinhard Körber, Ittling
Klaus-Dieter Schieblon, Simmelsdorf
Heide-Maria Braun, Simmelsdorf
Irene Noll, Utzmannsbach
Ingeborg Hollweck, Diepoltsdorf
Elke Maier, Großengsee
Heinz Distler, Wildenfels
Margarete Preckwitz, Großengsee
Ingrid Grundmann, Hüttenbach
Katharina Meier, Diepoltsdorf
Renate Schmid, Ittling
Georg Brechtelsbauer, Simmelsdorf
(89)
(73)
(71)
(75)
(74)
(77)
(76)
(78)
(91)
(74)
(81)
(72)
(93)
Herzlichen
Glückwunsch
und Gottes
Segen!
Geburtstage
im März
16
Kirchliche Ereignisse im Leben
14.01.2017 Nicole und Werner Schmelzl, geb. Chrebtynko
Hüttenbach
07.12.2016
Marianne Lehmeier, geb. Klüh, Simmelsdorf
Hochzeit
Verstorben
Die Diakonie hilft.
Helfen Sie mit.
Spendenkonto:
IBAN: DE20 5206
0410 0005 2222 22,
BIC: GENODEF1EK1,
Stichwort:
Frühjahrssammlung
2017
Spendenhotline:
Spenden Sie 5 €,
10 € oder 15 € mit
Ihrem Anruf - Tel.:
0800 700 50 80*
* der Anruf ist
gebührenfrei aus
dem dt. Festnetz
Mehr Infos unter:
www.hilf-unshelfen.de
17
Gruppen - Kreise - Termine
Konfirmanden
(siehe Seite 7)
12. Februar: „Woran glauben wir eigentlich?“
24. Februar: Konfi-Party im "LUX" in Nürnberg
12. März: Konfirmandenrallye
Kinder
(siehe S. 8 u. 9)
11. Februar - 14 bis 17 Uhr - Kinderfasching
12. Februar - 10 Uhr - Familiengottesdienst
11. März - 14 bis 17 Uhr - Ki-Bi-Nachmittag
12. März - 10 Uhr - Familiengottesdienst zum Weltgebetstag
Männertreff
(siehe Seite 5)
16. Februar - Martin Luther und der Heilige Geist
18. März - Führung im Staatstheater in Nürnberg
Frauentreff
(siehe Seite 4)
03. März - Weltgebetstag der Frauen
15. März - Vortrag zum Thema Freimaurer
Senioren
(siehe Seite 6)
16. Februar - Filmnachmittag
16. März - Thema Islam
Posaunenchor
Freitag ab 20 Uhr
Bibelkreis
Kirchenvorstand
23. Februar / 9. und 23. März - 19 Uhr
15. Februar und 8. März - 19 Uhr.
Alle Termine unserer Kirchengemeinde finden Sie auch im Internet:
www.sankt-helena-evangelisch.de
Sonntag
5. Februar 2017
15 bis 17 Uhr
Gemeindehaus
Dankeschön-Feier für alle Mitarbeitenden
Der Kirchenvorstand lädt wieder alle Menschen ein, die sich
für unsere Kirchengemeinde im vergangenen Jahr engagiert
haben. Er würde sich freuen, wenn wieder viele der Einladung
zu einem vergnüglichen Nachmittag bei Kaffee, Kuchen
und belegten Brötchen folgen würden. Sie haben dort auch
Gelegenheit sich gegenseitig besser kennenzulernen, sich
auszutauschen oder einfach mal gemütlich miteinander zu
plauschen.
Wollen Sie in Zukunft auch in unserer Kirchengemeinde
mitarbeiten? Dann melden Sie sich doch einfach bei Pfarrerin
Thurn. Sie würde sich darüber sehr freuen!
18
Gemeindeleben
„Nena, viel mehr geht nicht“
heißt der niederländisch/deutsche Film aus dem Jahr 2014,
den wir uns am 19. März gemeinsam anschauen wollen. Wir
freuen uns auf Sie/Euch!!
Als die 16-jährige Nena sich zum ersten Mal verliebt, erlebt sie
eine Freiheit und Unbeschwertheit, die sie sonst nicht kennt.
Denn ihr an Multiple Sklerose erkrankter Vater wünscht sich
nichts sehnlicher, als zu sterben.
Sonntag
19. März 2017
15 Uhr
Gemeindehaus
„Ein
temporeicher,
traurig-schöner
Film mit zwei
herausragenden
Darstellern“
(Tagesspiegel)
Der Film hatte
auf der Berlinale
2015 Premiere!
Ilka und Klaus
Nordhausen
laden herzlich
dazu ein!
19
Facebook: www.facebook.com/Sankt.Helena
Homepage: www.sankt-helena-evangelisch.de
Kontakt
Pfarrerin Susanne Thurn
Simmelsdorfer Str. 7
91245 Simmelsdorf/Großengsee
Telefon: 09155-816
[email protected]
Pfarramt Simmelsdorfer Str. 10
91245 Simmelsdorf/Großengsee
Sekretariat: i.V. Gertrud Krüger
Telefon: 09155-928275
Fax: 09155-928276
[email protected]
Fr 10 -12 und Di 16-18 Uhr
Kirchenvorstand
Vertrauensfrau: Christel Klare
09155-7270
Stv. Vertrauensmann: Hans Sperber 09155-831
Bankverbindung: Sparkasse Nürnberg
IBAN: DE21 76050101 0430035188 - BIC: SSKNDE77XXX
Kirchgeld: IBAN: DE84 76050101 430053066 - BIC: SSKNDE77XXX
Impressum
V.i.S.d.P.
Redaktion: Layout und Fotos:
Redaktionsschluss: Pfarrerin Susanne Thurn
Susanne Felber, Christel Klare, Susanne und Robert Thurn
Wenn nichts anderes angegeben (c) Robert Thurn
10. Januar 2017