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Pressemitteilung
München, 13. Dezember, 2016
2017 – Trends in der Security Branche
Fünf Trends in IP-Video, die nächstes Jahr eine Rolle spielen werden
Die Anlehnung der Sicherheitsindustrie an die großen Trends der IT-Branche hält auch in
2017 an. Cybersecurity ist das wichtigste Thema, die Möglichkeiten von Deep Learning im
Bereich der Videoanalyse stehen im Fokus und „Security as a Service“ wird weiter
ausgebaut. Traditionell geht es auch 2017 weiterhin um höhere Auflösungen und integrierte
Lösungen.
1) Cybersecurity
2016 war kein besonders gutes Jahr für viele IoT (Internet of Things)-Geräte. Großangelegte
Cyberattacken, wie beispielsweise des Mirai Botnets, nutzten gezielt Schwächen von Geräten
aus*. Das betraf auch unzählige Sicherheitskameras und Rekorder. Angespornt von dem Erfolg
dieses Botnets werden auch in 2017 zahlreiche Nachahmer erwartet.
Unternehmen wie Endanwender müssen mehr denn je auf die Sicherheit ihrer Netzwerkprodukte
achten. Das beinhaltet nicht nur eine sorgfältige Prüfung des Herstellers vor der Anschaffung von
Sicherheitsprodukten, sondern auch die Durchführung von regelmäßigen Updates und
notwendigen Patches.
Denn Cybersecurity bedeutet nicht nur ein Produkt zu verkaufen, das aktuell als „sicher“ gilt,
sondern auch über die Lebenszeit des Produktes alle notwendigen Patches und Updates zu
installieren. Aufgabe der Hersteller ist es hier, diese den Anwendern auch auf einfache Weise zur
Verfügung zu stellen. Axis Communications nahm und nimmt hier seine Verantwortung als
Hersteller sehr ernst und plant auch 2017 weitere Informationsmaßnahmen.
Die Sicherheit von Netzwerk-Produkten wird nicht nur 2017 ein Thema sein, sondern sämtliche
IT-Prozesse auf einen langen Zeitraum gesehen begleiten. Generell erhöhte sich die Sensibilität
in der Sicherheitsbranche zwar, ist aber noch lange nicht auf dem erforderlichen Niveau
angekommen.
2) Erweiterte Analysemöglichkeiten fördern Deep Learning
Hochqualitatives Videorohmaterial stellt eine Kernfunktion moderner
Videoüberwachungskameras dar. Doch das ist nicht genug, denn die gesammelten Informationen
müssen letztendlich eingeschätzt und analysiert werden, bevor eine Entscheidung getroffen
werden kann. Nächstes Jahr wird deshalb die Bedeutung von Analysefunktionen weiterhin
ansteigen. Kombiniert mit weiterentwickelten Technologien wie Thermalaufnahmen und einer
verbesserten Aufnahmequalität unter schlechten Lichtverhältnissen können dadurch
Herausforderungen im Sicherheitsbereich umfangreicher adressiert werden. Darunter fallen
beispielsweise die Gesichtserkennung, die forensische Analyse oder Perimeterschutz.
Axis Communications GmbH Adalperostraße 86 85737 Ismaning Munich
Phone: +49 89 35 88 17 0 Fax: +49 89 35 88 17 269 www.axis.com
Über 2017 hinausgedacht, wird diese Entwicklung auch den Bereichen künstliche Intelligenz
sowie Deep Learning die Tür in den Sicherheitsmarkt öffnen. Mit Deep Learning werden die
Analysen zunehmend automatisiert und ihre Qualität optimiert. Das bedeutet in diesem
Zusammenhang, dass Computer auf Basis der Kombination der gesammelten Metadaten und der
Reaktionen der Benutzer lernen, welches Verhalten für bestimmte Orte oder Umgebungen
typisch ist und welches davon abweicht – also einen Alarm auslösen sollte. Ein mögliches
Szenario: In einem Alarmcenter muss das Sicherheitspersonal jeden Alarm verifizieren oder
falsifizieren. Wird ein Alarm immer wieder als Fehlalarm deklariert, kann dies das System
erlernen und in Zukunft diese Art von Zwischenfall selbstständig als „falsch“ einschätzen.
3) Passive Videosicherheit vs. integrierte Lösung mit aktiven Komponenten
Physische Sicherheit dreht sich nicht nur um die Beobachtung von Personen, Plätzen oder
Vorgängen, sondern oftmals auch um ein aktives Eingreifen. Dies geschieht, wenn beispielsweise
das Sicherheitspersonal direkt vor Ort ist und auf den Kamerabildern einen Eindringling sieht.
Das kann auch über große Distanzen erfolgen. Die Ansprache geschieht beispielsweise über
einen Lautsprecher, über Scheinwerfer oder ein Zutrittskontrollsystem. 2017 werden deshalb die
Bestrebungen, Hardware und Software vermehrt zu End-to-End-Lösungen zusammenzufassen,
weiterhin im Fokus sein. Diese bestehen aus Hochleistungskameras, Speichergeräten und
Zutrittskontrollsystemen, die eng in Video-Management- und Analyse-Tools integriert sind.
Videoüberwachung wird sich generell von einer rein passiven Technik zu einer integrierten
Lösung mit aktiven Komponenten weiterentwickeln. Diese Herangehensweise ist effizienter,
erleichtert dem Kunden die Benutzung im Alltag und verbessert das ROI.
4) Security as a Service
Während sich die Kamera-Technologien stets weiter entwickeln, suchen Kunden für ihre
physische Sicherheit in naher Zukunft verstärkt nach „Security as a Service“-Angeboten anstatt
nach einzelnen Hardwarekomponenten, die an ein Netzwerk angeschlossen werden.
Gesamtpakete, wie zum Beispiel die Auslagerung der gesamten Sicherheitsüberwachung an ein
externes Unternehmen, werden für bestimmte Sicherheitsprobleme immer beliebter.
5) „Professionelle“ hochauflösende Kameras
4K wird schon seit Jahren als das „Next Big Thing“ angepriesen. Doch der Fokus liegt hier nicht
nur auf einer höheren Qualität der Optik und Sensoren in der Kamera. Auch die Technologien für
die Videokompression verbessern sich enorm, Speicherplatz wird billiger und kombiniert mit
preisgünstigen HD-Monitoren und Encodern macht das 4K-Videoüberachungskameras zur besten
Wahl für Situationen, in denen Auflösungen und Details von essentieller Bedeutung sind.
Hochauflösende Kameras zu bauen ist nicht schwer, letztendlich definiert die Sensorauflösung
diese primär. Schwierig ist es allerdings, die höheren Auflösungen auch forensisch korrekt zu
bearbeiten. Im Jahr 2017 erwartet Axis, dass die Kameratechnik im 5 Megapixel-Bereich ein
Niveau erreicht, das heute nur bei den HDTV 720p und 1080p Kameras vorherrscht.
„Produkte standen gestern im Fokus, übergreifende Sicherheitslösungen hingegen sind die
Gegenwart und Zukunft. Denn die Herausforderungen werden immer komplexer. Deshalb
müssen auch die von der Branche angebotenen Lösungen nachziehen. Der Anwender wünscht
sich eine Komplett-Lösung inklusive Analysefunktionen oder sogar die Übernahme der
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kompletten Sicherheitsüberwachung als Security as a Service. Als Marktführer im
IP-Video-Markt finden wir es sehr spannend, Teil dieser Entwicklung und mit unseren
Technologien maßgeblich die Weiterentwicklung von Sicherheitslösungen zu fördern“, so Timo
Sachse, Product Analyst EMEA bei Axis Communications.
*Quelle:
https://krebsonsecurity.com/2016/10/hacked-cameras-dvrs-powered-todays-massive-internet-outa
ge/ (letzter Zugriff: 06/12/2016)
Über Axis Communications
Axis bietet intelligente Sicherheitslösungen für den Schutz und die Sicherheit von Menschen, Unternehmen und
Institutionen. Ziel von Axis ist es, zu einer sicheren, stabilen Welt beizutragen. Als Marktführer im Bereich
Netzwerk-Video sorgt Axis durch die kontinuierliche Entwicklung innovativer Netzwerkprodukte für den technischen
Fortschritt in der Branche. Die Axis-Produkte basieren allesamt auf einer offenen Plattform. Axis legt größten Wert
auf die langfristigen Beziehungen mit seinen weltweiten Partnern und versorgt diese mit wegweisenden
Netzwerkprodukten und technischem Know how für etablierte und neue Märkte. Die Kunden profitieren von diesem
globalen Partnernetzwerk.
Axis beschäftigt über 2.100 engagierte Mitarbeiter in mehr als 50 Ländern und arbeitet mit über 80.000 Partnern
zusammen. Das 1984 gegründete schwedische Unternehmen ist an der NASDAQ Stockholm unter dem Tickersymbol
AXIS notiert.
Weitere Informationen über Axis finden Sie unter www.axis.com.
Axis Communications feiert 2016 das 20-jährige Jubiläum der Netzwerk-Kamera. 1996 brachte Axis bereits die erste
Netzwerk-Kamera der Welt auf den Markt und war der Zeit damit einen großen Schritt voraus. Das Besondere an
der AXIS 200 war der integrierte Webserver, mit dem sich Videobilder über einen Browser aus der Ferne von jedem
beliebigen Standort aus betrachten ließen. Heute, 20 Jahre später, ist Internet of Things zu einem nicht mehr
wegzudenkenden Thema mit einem breiten Spektrum an Anwendungsszenarien avanciert. Axis Communications
arbeitet stetig an der Weiterentwicklung von IP-Sicherheitslösungen und treibt Innovationen weiter voran.
Axis Communications arbeitet mit folgenden Distributoren zusammen:
Deutschland - Allnet GmbH, Anixter GmbH, Ingram Micro Distribution GmbH, Tech Data GmbH & Co. OHG
Azlan, Videor E.Hartig GmbH
Österreich - Anixter Austria GmbH, Ingram Micro GmbH, Tech Data Österreich GmbH, Videor E.Hartig GmbH
Schweiz - Alltron AG, Anixter Switzerland, INGRAM MICRO GmbH, Tech Data (Schweiz) GmbH, Videor E.Hartig
GmbH
Neuigkeiten erfahren Sie auch auf Twitter: @Axis_Dach
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