Wir wünschen euch eine schöne Adventszeit! | ABACUSSPIELE

Ein Spiel für 2-3 goldhungrige Spieler ab 8 Jahren.
Gold! Gold! Nichts als Gold, soweit das Auge reicht. So ein
Goldesel ist schon was Praktisches. Doch Vorsicht: Die störrischen
Viecher können einem auch die letzten Haare vom Kopf fressen.
SPIELMATERIAL
60 Karten in 6 Farben (Grün, Blau, Violett, Rot, Orange und Rosa).
Je Farbe 3 Eselskarten mit dem Wert -2 und
7 Goldkarten mit den Werten 3, 3, 4, 5, 6, 7, 8.
Spielregel
SPIELBESCHREIBUNG
Die Spieler versuchen durch das Sammeln von Goldkarten
möglichst viele Siegpunkte zu erlangen. Die Eselskarten können
sich dabei als wahre „Goldesel“ erweisen. Wer sie jedoch nicht
rechtzeitig los wird, bleibt auf den störrischen Tieren sitzen und
kassiert Minuspunkte.
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SPIELVORBEREITUNG
Für das Spiel zu zweit muss vor dem Spiel von jeder Farbe 1 Eselskarte aussortiert werden. Diese Karten werden für das Spiel nicht
benötigt und kommen zurück in die Schachtel.
Jeder Spieler erhält zu Spielbeginn 1 Eselskarte in einer anderen
Farbe. Diese Karte legt er gut sichtbar offen vor sich ab. Sie bildet
seine Auslage zu Spielbeginn.
Achtung: In diesem Spiel halten die Spieler ihre Karten nicht auf der Hand.
Sie legen ihre Karten stets gut sichtbar offen und nach Farben sortiert vor
sich aus.
Die restlichen Karten werden gemischt und als verdeckter
Nachziehstapel in die Tischmitte gelegt. Nun werden die obersten
2 Karten vom Nachziehstapel gezogen und ohne sie aufzudecken
aus dem Spiel genommen. Im Anschluss decken die Spieler die
obersten 5 Karten vom Nachziehstapel auf und legen sie offen
nebeneinander in der Tischmitte aus. Diese Karten bilden das
Angebot. Der jüngste Spieler beginnt.
SPIELABLAUF
Es wird reihum im Uhrzeigersinn gespielt. Wenn ein Spieler an die
Reihe kommt, muss er genau eine der beiden folgenden Aktionen
ausführen:
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A) Karte nehmen
Diese Aktion kann immer gewählt werden. Der Spieler nimmt sich
die Karte mit dem niedrigsten Wert aus dem Angebot und legt
sie in seine Auslage. Gibt es mehrere Karten mit dem niedrigsten
Wert, darf er sich eine von ihnen aussuchen.
Beispiel: Im Angebot liegen eine rote Eselskarte, eine grüne Eselskarte, eine
grüne „4“ und eine blaue „8“. Bernd entscheidet sich für „Aktion A) Karte
nehmen“. Da er nur die niedrigste Karte nehmen darf, kann er zwischen der
roten und der grünen Eselskarte (Wert jeweils -2) wählen. Er nimmt die grüne
Eselskarte und legt sie in seine Auslage.
B) Karte ertauschen
Diese Aktion darf nur gewählt werden, wenn sie wie nachfolgend
beschrieben ausgeführt wird:
Möglichkeit 1: Der Spieler legt eine Goldkarte aus seiner Auslage in
das Angebot. Dafür muss er sich eine beliebige Goldkarte niedrigeren Wertes aus dem Angebot nehmen und legt sie in seine Auslage.
Beispiel: Im Angebot liegen eine rote Eselskarte, eine grüne „4“ und eine blaue
„8“. Dirk entscheidet sich für „Aktion B) Karte ertauschen“. Er legt eine blaue
„6“ in das Angebot und nimmt sich dafür die grüne „4“. Er hätte stattdessen
weder die rote Eselskarte noch die blaue „8“ nehmen dürfen.
Möglichkeit 2: Der Spieler legt eine Eselskarte in das Angebot.
Dafür muss er sich eine beliebige Goldkarte nehmen und legt sie in
seine Auslage.
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Beispiel: Im Angebot liegen eine rote Eselskarte, eine blaue „6“ und eine
blaue „8“. Claus entscheidet sich für „Aktion B) Karte ertauschen“. Er legt eine
grüne Eselskarte in das Angebot und nimmt sich dafür die blaue „8“. Er hätte
stattdessen auch die blaue „6“ nehmen dürfen, aber nicht die rote Eselskarte.
Achtung: Eine Eselskarte kann der Spieler nur durch „Aktion A) Karte
nehmen“ aus dem Angebot nehmen. Es ist nicht möglich durch „Aktion B)
Karte ertauschen“ eine Eselskarte zu nehmen.
Eine Goldkarte mit dem Wert „3“ kann nicht durch „Aktion B) Karte
ertauschen“ genutzt werden, um eine Karte aus dem Angebot zu
ertauschen: Es gibt keine niedrigere Goldkarte, die man dafür aus
dem Angebot nehmen könnte.
EIN SET WERTEN
Drei Karten derselben Farbe bilden ein Set. Hat ein Spieler nach
seiner Aktion ein Set in seiner Auslage, so muss er es sofort
werten. Als Bonus darf er zuvor noch eine Karte eines beliebigen
Mitspielers aus dessen Auslage nehmen. Diese Bonuskarte legt er
in seine Auslage.
Wichtig: Er darf dabei keine Karte nehmen, von deren Farbe er
selbst bereits eine oder mehrere Karten in seiner Auslage hat.
Achtung: Eine Karte in der Farbe des eben gebildeten Sets darf er also
ebenfalls nicht nehmen!
Hat kein Mitspieler eine Karte in seiner Auslage, die der setbildende Spieler den Regeln entsprechend nehmen könnte, so kann er
keine Bonuskarte nehmen.
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Danach nimmt der Spieler die Karten des Sets und legt sie
als verdeckten Wertungsstapel neben sich ab. Die Karten im
Wertungsstapel sind damit sicher und können von keinem Spieler
genommen werden.
Beispiel: Claus hat nach einer seiner Aktionen ein Set mit drei roten Karten
sowie eine blaue und eine grüne Karte in seiner Auslage. Er darf nun einem
anderen Spieler eine Karte wegnehmen, jedoch keine rote, blaue oder grüne
Karte. Er nimmt eine gelbe „6“ von Bernd und legt sie in seine Auslage. Danach
legt er seine drei roten Karten verdeckt auf seinen Wertungsstapel.
KEINE KARTEN IM ANGEBOT
Nimmt ein Spieler die letzte Karte aus dem Angebot, so führt er
seine Aktion wie gewohnt zu Ende. Danach werden die obersten
5 Karten vom Nachziehstapel als neues Angebot aufgedeckt, und
der nächste Spieler kommt an die Reihe.
FARBWERTUNG
Wenn die letzten 5 Karten vom Nachziehstapel aufgedeckt werden
beginnt das „Große Finale“. Das Spiel läuft zunächst wie gewohnt
im Uhrzeigersinn weiter, bis ein Spieler die letzte Karte aus dem
Angebot nimmt. Nachdem er seine Aktion abgeschlossen hat, wird
eine Farbwertung für die Auslagen der Spieler durchgeführt. Dazu
vergleichen alle Spieler für jede Farbe die Summe der entsprechenden Kartenwerte in ihrer Auslage. Der Spieler, der in der jeweiligen
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Farbe die höchste Summe vorweisen kann, legt seine höchste
Goldkarte dieser Farbe von seiner Auslage auf seinen Wertungsstapel. Alle anderen ausliegenden Karten dieser Farbe – auch die
der anderen Spieler – kommen aus dem Spiel. Bei einem Gleichstand legt jeder der am Gleichstand beteiligten Spieler jeweils
seine höchste Goldkarte dieser Farbe auf seinen Wertungsstapel.
Sollte in einer Farbe kein Spieler Goldkarten in seiner Auslage
haben, wird diese Farbe nicht gewertet. Eventuell ausliegende
Eselskarten dieser Farbe kommen aus dem Spiel.
Nach der Farbwertung folgt nun abschließend die Schlusswertung.
Beispiel: Die Spieler vergleichen bei der Farbwertung zunächst die roten
Karten in ihren Auslagen. Claus hat eine „6“ ausliegen, Dirk eine „8“ und eine
„-2“. Bernd hat keine roten Karten in seiner Auslage. Da sowohl Claus als auch
Dirk rote Karten der Summe 6 ausliegen haben, dürfen beide ihre höchste
rote Goldkarte auf ihren Wertungsstapel legen - Claus also seine „6“ und Dirk
seine „8“. Bernd geht bei der roten Farbwertung leer aus.
Die Spieler vergleichen nun die grünen Karten in ihren Auslagen. Claus hat
eine grüne Eselskarte ausliegen, Dirk und Bernd haben keine grünen Karten in
ihrer Auslage. Damit hat kein Spieler eine grüne Goldkarte ausliegen und Grün
wird nicht gewertet. Die grüne Eselskarte von Claus kommt aus dem Spiel.
Anschließend führen die Spieler die Farbwertung für die restlichen Farben durch.
SCHLUSSWERTUNG
Jeder Spieler ermittelt nun seine Siegpunkte und zählt dafür die
Werte der Karten seines Wertungsstapels zusammen. Der Spieler
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mit den meisten Siegpunkten gewinnt. Bei einem Gleichstand
gewinnt der daran beteiligte Spieler mit den meisten Karten in
seinem Wertungsstapel. Bei erneutem Gleichstand teilen sich diese
Spieler den Sieg.
TAKTISCHE TIPPS
Die richtige Karte zum richtigen Zeitpunkt aus dem Angebot
nehmen zu können ist ein großer Vorteil. Der Spieler, der an die
Reihe kommt nachdem das Angebot erneuert wurde, hat dabei die
größte Auswahl. Hat er bereits von mehreren Farben zwei Karten
ausliegen, wird er sehr wahrscheinlich ein Set bilden können.
Durch das Eintauschen von Karten haben die Spieler Einfluss
darauf, wann das Angebot erneuert wird. Wer geschickt tauscht,
verbessert unter Umständen seine Position. Manchmal lohnt es
sich auch, dem nachfolgenden Spieler ein „Angebot zu machen,
das er nicht ablehnen kann“.
Eine Eselskarte ist eine sehr variable, jedoch nicht immer beliebte
Karte. Mit ihr lässt sich beispielsweise ganz einfach eine Goldkarte
von hohem Wert ertauschen.
Mit einer Eselskarte in der Auslage besteht fast immer die Möglichkeit „Aktion B) Karte ertauschen“ zu wählen, um damit seine
Position zu verbessern.
Eine bessere Positionierung kann mit einer Eselskarte in manchen
Fällen erzwungen werden: Liegen nach der Aktion eines Spielers
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nur noch Eselskarten im Angebot, müssen nachfolgende Spieler
„Aktion A) Karte nehmen“ wählen.
Zwar lässt sich mit einer Eselskarte auch ein Set vervollständigen,
die Spieler sollten es jedoch vermeiden, zu viele dieser negativen
Karten in ihrem Wertungsstapel zu haben.
Man sollte immer ein Auge auf die Auslagen der Mitspieler haben,
um ihre Möglichkeiten und Ziele einschätzen zu können.
Darf ein Spieler eine Bonuskarte nehmen, so sollte er genau bedenken, welche Karte und von welchem Mitspieler er sie nimmt.
Bei der Farbwertung kann man nochmal ordentlich punkten. Die
Spieler sollten rechtzeitig darauf achten, in welchen Farben sie
Chancen haben und ihr Spiel darauf ausrichten.
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Autor: Michael Schacht; www.michaelschacht.net
Grafik: Design/Main
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