Ausgabe Nr. 4 - St. Martin Düngenheim Kaisersesch Ulmen

St. Martin
Aktuell
Hauszeitung
St. Martin Düngenheim/Kaisersesch/Ulmen · 20. Jahrgang · Winter 2016
n
e
t
h
c
a
Weihn
helle,
Kerzen szeit.
h
c
r
u
d
cht
ieht
Weihna
elle
utend z
Liebelä älderduft, die t auf die Schw
ie W
treu
mild, w ichtes Glück s rgangenheit.
schl
Kreise,
er Ve
Und ein öne Blumen d and im engen t
sch
hris
an H
t und C ise,
gt sich
t
e
o
i
G
m
n
h
o
c
det le
Hand s as alte Lied v
verkün e ist.
d
n
u
und d
n
t
le
die größ
rch See
bebt du kleinste Welt
e
dass di
tz
ingelna
R
m
i
h
c
Joa
Herzlichen Dank im Namen der Kreuzschwestern, der Einrichtungen St. Martin und der
St. Hildegardishaus gGmbH sowie des Fördervereins „Hand in Hand e.V.“ bei allen Mitarbeitenden,
Gestaltern und Förderern der gemeinsamen Werke für die Unterstützung und gute Zusammenarbeit
im vergangenen Jahr.
Ich wünsche Ihnen von Herzen eine besinnliche Weihnachtszeit und Gottes Schutz und Segen
für das Jahr 2017.
Ihr
Markus Wagener
Direktor
Verehrte Leserinnen und Leser,
Ihr
unser Jubiläumsjahr neigt sich dem Ende zu. Viele
Menschen haben bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen ihre Verbundenheit zu St. Martin
zum Ausdruck gebracht. Hierfür Danke ich Ihnen
herzlich und wünsche einen besinnlichen Advent,
ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten
Start ins neue Jahr 2017.
Markus Wagener
Direktor
„Nicht nur Kerzen können
leuchten und strahlen“
sondern dass das ganze Gesicht des alten Mannes
anfing zu strahlen.
Zu diesem Thema gestalteten die Kinder der Kita
St. Matthias im Rahmen des „Adventskalender
der Kulturen“ ein kleines Programm, welches sie
mit den Interkulturellen Fachkräften der Kita
vorbereiteten.
Jede anwesende Familie erhielt eine kleine Kerze im Kerzenglas, um vielleicht auch einmal
selbst das Licht wandern zu lassen zu einsamen,
kranken oder traurigen Menschen. Bei dem Lied
„Weihnachten, Weihnachten ist die allerschönste
Zeit“ wurde die Vorfreude aller Kinder auf Weihnachten noch einmal ganz deutlich.
Im sechsten Jahr ist dieser „Adventskalender der
Kulturen“ mittlerweile eine schöne Tradition geworden und so fanden sich am Samstag, den 3. Dezember viele Kinder, Eltern, Großeltern und andere Gäste in Ulmen auf dem „Alten Postplatz“ ein.
Nach der Begrüßung tanzten die Kinder mit Vorfreude auf den Schnee zum Lied „Schneeflocken
hüpfen“. Mehrere Kinder erfreuten das Publikum
mit dem Gedicht „Kerzenlicht“ und im Anschluss
daran sangen alle das Lied „Strahle helles Kerzenlicht“.
Die Geschichte „Nicht nur Kerzen können leuchten
und strahlen“ (gelesen von Ina Altmann) erzählte
von dem schönen Spiel Lichterwandern, welches
zwei Kindergartenkinder (gespielt von Celine Altmann und David Babuzki) im Kindergarten kennenlernten und ihrer Mutter (gespielt von Valentina Babuzki) zu Hause mit Begeisterung erklärten.
Die Mutter fand das eine gute Idee, besorgte mit
ihren Kindern Kerzengläser und die drei brachten das Licht zu dem alten Herrn Linder aus der
Straße, der einsam und krank ist (gespielt von Florian Bauer, FSJler der Kita). Sie sangen ihm ein
Lied und sahen daraufhin, dass nicht nur die Kerzen strahlten und sich in den Augen spiegelten,
2
St. Martin Aktuell
Mit einer Freundschaftskette zum Lied „Wir wünschen frohe Weihnacht überall“ und Bilderverlosung ging unser Tag zu Ende. Wir haben uns sehr
gefreut, dass so viele Kinder und Erwachsene der
Einladung zum „Adventskalender der Kulturen“
gefolgt sind.
Ein ganz besonderes Dankeschön gilt allen Kindern, die an diesem Programm mitgewirkt haben,
Herrn Theisen für die technische Unterstützung,
dem Elternausschuss der Kita für die Verköstigung mit Waffeln, Würstchen und heißen Getränken. Außerdem danken wir sehr herzlich
Herrn Dechant Fuß von der katholischen Kirchengemeinde Ulmen für die Spende der Kerzen.
„Unbehindert Kreativ“
Beeindruckende Ausstellung im Hildegard-Forum
Vom 18. November bis zum 04. Dezember 2016
war im Hildegard-Forum auf dem Rochusberg die
Ausstellung „Unbehindert Kreativ“ zu sehen.
Unter der Leitung von Anja Schindler arbeiteten
die Künstler, die im Bildungs- und Pflegeheim St.
Martin in Düngenheim leben, zum Thema „Traumreisen.“ Die großflächigen, leuchtenden Acrylbilder
vermitteln Lebensfreude und gute Laune: „Wir haben immer sehr viel Spaß miteinander und die Bilder sprechen auch für sich“, so Schindler.
Die Ausstellung war ein gemeinsames Inklusionsprojekt des Bildungs- und Pflegeheims St. Martin
und der „Jukusch“, Jugendkunstschule CochemZell. Es ist bereits die dritte ihrer Art und auch ein
Kalender und die entsprechenden Postkarten sind
wieder im Verkauf.
Kontakt:
[email protected]
„Es ist eine außergewöhnliche Ausstellung, mit
sehr viel Fantasie und bunten Farbkompositionen.
Sie zeigt, was Kunst eigentlich will: Unsichtbares
lebendig wiedergeben“, betonte Schwester AncillaMaria Ruf bei der Vernissage und Oberbürgermeister Thomas Feser ergänzte: „Die Ergebnisse sind
beeindruckend und die Werke spiegeln die beiden
Beuys-Zitate ,Kunst kennt keine Behinderung’ und
,Jeder Mensch ist ein Künstler’ absolut wider“.
Die kleine Feierstunde zur Eröffnung am 18. November wurde musikalisch von Helga Zuccaro untermalt.
Einige der Werke (Fotos: G. Gsell)
St. Martin Aktuell
3
Direktor Markus Wagener (links) und Egon Spiekermann (rechts) begrüßten Professor Thomas Heinemann, der einen nachdenkenswerten
Vortrag hielt.
Quälende Diskussion nicht scheuen
Fachvortrag bei St. Martin Ulmen: Pränatale Diagnostik aus dem mütterlichen Blut aus Sicht des
Mediziners, Ethikers, Biochemikers und Philosophen
Die Fruchtwasseruntersuchung, die in der Regel
ab der 13. Schwangerschaftswoche durchgeführt
wird, bietet die Möglichkeit, bestimmte Fehlentwicklungen des zentralen Nervensystems, einige
Erbkrankheiten und chromosomale Besonderheiten wie das Down Syndrom beim Ungeborenen
festzustellen.
Diese sogenannte invasive Diagnostik birgt Risiken bis hin zur Fehlgeburt. Nun steht mit der
Untersuchung des mütterlichen Blutes auch
4
St. Martin Aktuell
eine nicht invasive Pränatal-Diagnostik (NIPD)
ohne Risiko zur Verfügung, die bereits ab der 10.
Schwangerschaftswoche möglich ist.
Was das im Zusammenhang mit dem Paragrafen
218 a bedeutet, der eine straffreie Abtreibung nach
bestimmten Voraussetzungen in Aussicht stellt,
erläuterte Professor Thomas Heinemann auf Einladung des Fördervereins „Hand in Hand“ und des
Bildungs- und Pflegeheimes St. Martin mit einem
Vortrag in Ulmen.
Heinemann beleuchtete das Thema vor dem naturwissenschaftlich-medizinischen Hintergrund,
hinterfragte rechtliche und ethische Aspekte und
erklärte das Fazit, das er als Wissenschaftler aus
seinen Überlegungen zieht. Das Thema ist sehr aktuell, stellt Heinemann fest: „Die Krankenkassen
denken darüber nach, die Pränataldiagnostik aus
dem mütterlichen Blut in ihren Leistungskatalog
aufzunehmen.“ Es sei umstritten, ob der Bluttest
mit dem Gendiagnostik-Gesetz vereinbar ist, das
genetische Untersuchungen ausschließlich zu medizinisch-therapeutischen Zwecken vorsieht.
Der Bluttest sei lediglich ein diagnostisches Verfahren, sodass der Schutz des Lebens gefährdet
sei. Heinemann findet es auch bedenklich, dass bei
einer genetischen Untersuchung das gesamte Genom dargestellt werden kann, also nicht nur Trisomie 21, sondern auch Geschlecht, Fähigkeiten,
Konstitution und Disposition des noch nicht geborenen Menschen.
Das Bundesverfassungsgericht macht keinen Unterschied zwischen ungeborenem und geborenem
Leben. Der Paragraf 218 sagt ganz klar, dass Abtreibung strafbar ist. Paragraf 218 a jedoch ermöglicht einen Schwangerschaftsabbruch nach einer
nachgewiesenen, ärztlichen Beratung.
In der Diskussion um diesen Paragrafen taucht
immer wieder die unterschiedlich beantwortete
Frage auf: Ab wann beginnt das Leben? Außer
Frage stehe auch die psychische Belastung einer
Schwangeren, die erfahren hat, dass ihr ungeborenes Kind krank oder behindert zur Welt kommen
wird. Dem Schutz des Lebens stehe das Selbstbestimmungsrecht der Frau gegenüber.
In seinem Fazit zur Problematik empfahl Heinemann unter anderem, die NIPD nur aus ethischer
Sicht zuzulassen, wenn das Kind ausgetragen
wird. Für nicht gerechtfertigt hält er die Methode bereits vor der 12. Schwangerschaftswoche
und auch nicht für Screenings. Sollte das Untersuchungsergebnis positiv sein, müssten die Eltern
umfassend informiert werden, insbesondere auch
darüber, wie bereichernd das Leben mit einem
Kind mit Trisomie 21 sein kann.
Zusammenfassend machte der Mediziner, Ethiker, Biochemiker und Philosoph deutlich: „Ja, es
ist eine quälende Diskussion, aber die Gesellschaft
muss darüber reden.“ Wichtig sei es, die eigene Position zu beziehen, was zum Beispiel auch für die
Kirchen gelte.
Zur Person
Professor Dr. Dr. Thomas Heinemann ist Mediziner, Biochemiker, Ethiker und Philosoph.
Er lehrt als Professor an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar. Der Lehr- und
Forschungsbereich befasst sich mit ethischen und
wissenschaftlichen Fragen der Medizin und der
Biowissenschaft. Thematische Schwerpunkte sind
dabei die Stammzellen- und Altersforschung.
Wegen seiner Kompetenz und dem Praxisbezug
von Menschen mit Beeinträchtigungen wurde
Heinemann 2012 von der Bundesregierung in den
Deutschen Ethikrat berufen.
St. Martin Aktuell
5
News
Bedü
rfniss
e
Probleme
Hilferufe
o
f
n
I
R
B
H
GE
LÄ
ORSCH
V
WÜNSCHE
PROBLEME
Fahrt nach Berlin
(von Tomas Diehl)
Am Sonntag den 06.11.2016 ist eine Gruppe von
St. Martin mit 29 Personen nach Berlin zu einer
Kundgebung gefahren.
Wir sind mit einem Bus von Friedrichs Reisen gegen 8:30 Uhr in Kaisersesch gestartet und waren
gegen 18:30 Uhr in Berlin an der Jugendherberge.
Anschließend hat uns Susanne Weber in der Jugendherberge angemeldet und uns die Karten für
die Zimmer gegeben.
Danach haben wir die Koffer auf die Zimmer gebracht und haben uns später wieder im Erdgeschoss gesammelt und sind zum Bahnhof gegangen und haben auf die S-Bahn gewartet die uns
zum Alexanderplatz gefahren hat. Frau Meier von
der Rhein-Zeitung hatte an diesem Abend leider
den Zug verpasst. Die S-Bahn-Tür ging zu und
Frau Meier war nicht in der S-Bahn.
Dann sind wir ohne Frau Meier ins Brauhaus gefahren und haben zu Abend gegessen. Nach dem
wir gegessen haben sind wir wieder mit der SBahn zurück gefahren bis Berlin Ost- Kreuz und
haben den Ausgang vom Bahnhof gesucht. Wir
sind einmal über den ganzen Bahnhof gelaufen
und haben nach ca. 30 Minuten endlich den Ausgang gefunden.
6
St. Martin Aktuell
Dann sind wir wieder zur Jugendherberge gegangen und haben den Tag gemütlich zu Ende
gebracht. Am Montag den 07.11.2016 haben wir
Schilder für die Kundgebung gemacht und danach
ein gemeinsames Bild vor dem Bus.
News
Bedü
rfniss
e
Probleme
Hilferufe
o
f
n
I
R
B
H
GE
LÄ
ORSCH
V
WÜNSCHE
PROBLEME
Danach haben wir uns von unserem Busfahrer
(Frank Maslow) durch die Stadt Berlin fahren lassen. Er hat uns interessante Sehenswürdigkeiten
gezeigt und hat uns dann zu einer Straße gebracht.
Die Straße heißt! 17 Juni… !
St. Martin Aktuell
7
News
Bedü
rfniss
e
Probleme
Hilferufe
o
f
n
I
R
B
H
GE
LÄ
ORSCH
V
WÜNSCHE
PROBLEME
Fahrt Nach Berlin (Fortsetzung)
Nach der Kundgebung haben wir uns mit Peter
Bleser im Paul-Löbe-Haus getroffen.
Nach dem Besuch sind wir in den Reichstag gegangen und haben uns den Bundestag angesehen und
danach sind wir noch in die Glaskuppel gegangen
und haben Berlin von oben fotografiert.
Nach dem Besuch im Reichstag haben wir uns von
unserem Busfahrer wieder abholen lassen und
sind zum Brauhaus Löwen Bräu gefahren und haben dort zu Abend gegessen. Das Essen war richtig lecker. Anschließend sind wir wieder zurück in
die Jugendherberge gefahren und haben dort noch
etwas getrunken und danach sind wir ins Bett
gegangen. Am Dienstag den 08.11 2016 sind wir
um 7:00 Uhr aufgestanden und haben uns fertig
gemacht zum Frühstücken. Nach dem Frühstück
haben wir unser Gepäck an den Bus getragen und
haben es eingepackt. Gegen 9:15 Uhr sind wir von
Berlin-Ost-Kreutz losgefahren.
Die Tage in Berlin waren sehr schön aber auch
sehr anstrengend. Wir sind auf der Heimreise. Wir
bedanken uns bei unserm Busfahrer Frank dass er
mit uns in Berlin war.
Die Heimbeirat und seine Unterstützer wünschen
allen Lesern und Leserinnen ein schönes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2017.
8
St. Martin Aktuell
News
Bedü
rfniss
e
Probleme
Hilferufe
o
f
n
I
R
B
H
GE
LÄ
ORSCH
V
WÜNSCHE
PROBLEME
„Die Nacht der Nächte“
Mit diesem Stück bescherte uns die Theatergruppe Hatzenport auch in diesem Jahr wieder einen
wunderschönen Abend, an dem es viel zu lachen
gab.
Dafür und für die immer wieder professionelle
Bühnenleistung, sagen wir ein herzliches „Dankeschön“.
Disco-Termine 2017
05. Mai in Düngenheim
23. Juni in Ulmen
20. Oktober in Kaisersesch
St. Martin Aktuell
9
Dieter Rollmann und Willi Deisen (Mitte) wurden mit dem Goldenen Ehrenzeichen der Caritas ausgezeichnet.
Nur herausragende Persönlichkeiten
erhalten diese Nadel
Der ehemalige Ortsbürgermeister von Düngenheim,
Willi Deisen, und Dieter Rollmann aus Plaidt werden mit der Goldenen Ehrennadel des Caritasverbandes ausgezeichnet
Auf Antrag des Bildungs- und Pflegeheimes
St. Martin Düngenheim-Kaisersesch-Ulmen hat
der Diözesan-Caritasverband Willi Deisen aus
Düngenheim und Dieter Rollmann aus Plaidt mit
der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet.
Winfried Weber und Markus Wagener übergaben
die Auszeichnungen nach einem Gottesdienst in
der Heimkirche in Düngenheim.
10
St. Martin Aktuell
Weber betonte den hohen Stellenwert dieser Auszeichnung: „Das Goldene Ehrenzeichen des Deutschen Caritasverbandes wurde in der 50-jährigen
Geschichte St. Martins bisher nur wenigen herausragenden Persönlichkeiten verliehen.“
Deisen war von 1969 bis 1991 Ortsbürgermeister
in Düngenheim. Weber erinnerte daran, dass bei
der Gründung der Einrichtung 1966 die öffentliche
Akzeptanz zum Teil kritisch gesehen worden sei.
Weber sagte: „Da war die Ortsbürgermeisterzeit
von Willi Deisen ein Geschenk des Himmels.“ Deisen habe im Wesentlichen dazu beigetragen, die
Akzeptanz der bei St. Martin geleisteten Arbeit für
die Menschen grundlegend zu verbessern. Weber
beschrieb den damaligen Düngenheimer Ortsbürgermeister unter anderem mit den Worten: „Ein
Mann mit klarer und fester Meinung und Position
war der Richtige, um mit überzeugtem Tun, aber
auch im guten menschlichen Miteinander für diese Akzeptanzsteigerung zu werben.“
Mit dieser klaren Haltung habe Deisen die Grundlagen für das spätere räumliche Zusammenwachsen von St. Martin und der Gemeinde sowie für
die Integration der Menschen mit Behinderung in
Düngenheim und darüber hinaus gelegt.
Diese Gesellschaft hat das Wohnhaus „Adele von
Glaubitz“ gebaut und es den Einrichtungen zur
Betreuung von Erwachsenen zur Verfügung gestellt. Das „Modell Wohnheim 10 St. Martin“ hat
bundesweite Anerkennung erfahren, sagte Weber.
Der Weitsicht und dem fachlichen Können Rollmanns sei auch die Gründung der St. Hildegardishaus-Stiftung Düngenheim 2006 zu verdanken,
stellte Weber fest: „Die Stiftung erfüllt ihren
Zweck, die Möglichkeiten für benachteiligte Menschen zu vermehren.“
Rechtsanwalt Dieter Rollmann hat St. Martin fast
ein Vierteljahrhundert begleitet, erklärte Weber.
Neben seinem persönlichen, ideellen und finanziellen Engagement für die Bewohner der Einrichtung stehen der herausragende Einsatz und
die Kompetenz zur Gründung der Gesellschaft
„Wohnheim 10 St. Martin“.
Aral Heizöl EcoPlus
Sicher. Fair. Nah.
Ihr RAL-geprüfter Wärmelieferant.
Wir liefern prompt,
sauber & zuverlässig!
... das schwefelarme
Aral Heizöl EcoPlus.
Helmut Rothfuß GmbH
Aral Markenvertriebspartner
Fuchspfad 1 · 56566 Neuwied
Telefon 0 26 22 - 8 84 97 0
[email protected]
www.aral-rothfuss.de
HEIZÖL
DIESELKRAFT
STOFF
Bestell-Hotline (für Sie kostenlos)
0800 - 8 46 10 00
St. Martin Aktuell
11
Der Glasbläser stellt sich vor
Wieder einmal durften die Kinder der Grundschule
St. Martin den Glasbläser als ihren Gast begrüßen
In zwei Vorführungen brachte er den interessierten Schülern sein Handwerk nah. Und dabei ging
es richtig heiß her.
Mit einem Brenner wurden die vorgefertigten
Glaskolben zum Glühen gebracht und vor den Augen der Kinder in viele verschiedene Formen getrieben.
Passend zur vorweihnachtlichen Jahreszeit entstanden zum Beispiel versilberte und durchsichtige Christbaumkugeln.
Aber auch die Herstellung von schönen Vasen und
Tierfiguren begeisterte das Publikum. Geduldig
erklärte der Fachmann die einzelnen Produktionsschritte und antwortete auf Fragen – er war aber
auch gerne zu einem Späßchen bereit.
Laternenbasteln in der
Grundschule St. Martin
So wurde die Veranstaltung zu einer kurzweiligen
und unterhaltsamen Exkursion ins traditionsreiche Kunsthandwerk, bei der einige Kinder sogar selbst mitwirken durften.
In vielen Klassen der Grundschule St. Martin
wurden Martinslaternen gebastelt
Bei den Martinsumzügen der einzelnen Dörfer
und natürlich beim gemeinsamen Umzug der
St. Martin Einrichtungen auf dem Heimgelände
in Düngenheim brachten die Kinder ihre herbstlichen Laternen stolz zum Leuchten.
Die Klasse 2 a lud an einem Vormittag die Eltern
zum Mitbasteln ein. Passend zum Herbst wählten
die Kinder eine Blätter-Laterne aus.
Ein Schüler gewann mit seiner Blätterlaterne sogar den zweiten Preis des Kaisersescher Martinslaternen-Wettbewerbs. Herzlichen Glückwunsch!
Zunächst wurden die unterschiedlichen Blätterformen in mühevoller Kleinarbeit aus verschiedenfarbigen Transparentpapieren ausgeschnitten. Beim Zusammenkleben der Einzelteile halfen
dann die Mamas.
Weitere Martinsangebote waren zusätzliche Bastelarbeiten zum Thema St. Martin, Ausmalbilder,
eine St. Martin-Streichholzschachtel-Geschichte
und vieles mehr.
12
St. Martin Aktuell
Grundschüler verabschieden Igel
in die Freiheit
Die Klasse 2 b der Grundschule St. Martin hatte
die Gelegenheit, bei der Auswilderung eines Igels
mitzuhelfen.
Die Cousine zweier Schüler, die in der Igelstation der Wildvogel-Auffangstation Kirchwald ein
Praktikum macht, hatte den Kindern eine kleine
Igeldame vermittelt. Diese war als Baby im Frühjahr verletzt nach Kirchwald gekommen und nun
bereit für die Auswilderung. Nach einigen Spaziergängen rund um Düngenheim wurde ein geeigneter Platz in einem Gebüsch gefunden und
„Fräulein Pieks“ konnte in ihre mit Heu und Stroh
gepolsterte Igelkiste einziehen.
Von den Kindern wurde sie noch einige Tage lang
mit Futter und Wasser versorgt, bis sie schließlich
auszog um selbstständig ihrer Wege zu gehen. Viel
Glück, Fräulein Pieks!
Kinder-Reha | Bandagen | Pflegehilfen
Fußeinlagen | Orthesenbau | Sitzschalenbau
Prothesenbau | Brustprothesenversorgung
Diabetikerversorgung | Reha-Technik
Gesundheitsartikel | Kompressionstherapie
Orthopädietechnik GmbH | Kirchplatz 3 | 56727 Mayen
www.sanitaetshaus-prinz.de
[email protected]
www.architektur-bertram.de
St. Martin Aktuell
13
Einmal im Jahr steht der meditative Tanz in der Kapelle St. Martin in Ulmen im Mittelpunkt für Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen.
Beim Tanzen der Freude geöffnet
Meditativer Tanz wurde in Ulmen wieder gut
besucht – Abschluss bildete eine Heilige Messe
Die Pfarrei St. Matthias Ulmen hatte nun schon
zum 8. Mal zu einem meditativen Tanztag nach
Ulmen in den Eifel-Maar-Park eingeladen und
21 interessierte Frauen und Männer, darunter
auch mehrere Menschen mit Behinderung des Bildungs- und Pflegeheimes St. Martin Ulmen, waren
der Einladung gerne gefolgt. Der Tanztag stand
unter dem Motto „Öffne dich der Freude.“ Und die
Vorbereitung und Organisation hatten erneut Elisabeth Kerpen und Marita Hammes-Puth (beide
Ulmen) übernommen.
Die Kursleitung lag, wie in den Vorjahren auch
schon, bei Maria und Georg Becker aus Köln in
guten und bewährten Händen. Sie leiteten die
Teilnehmer/innen dazu an, einmal ganz anders
zu tanzen: im Kreis, zu ruhiger oder beschwingter
14
St. Martin Aktuell
Musik und in einfachen Schrittfolgen. Die Wiederholungen der leichten und fließenden Tanzbewegungen und unterschiedlichen Gebärden ermöglichten es, die eigene Mitte und den inneren Frieden
zu finden, neue Gedanken und Impulse wahrzunehmen.
„Die meditativen Tänze schenken Lebensfreude
und neue Kraft, ihre heilsame Wirkung ist ungebrochen,“ waren sich die Teilnehmer/innen am
Ende des Tanztages einig, „denn bei dieser Art des
Tanzens kann Alltägliches losgelassen werden,
Entspannung tritt ein und es ist eine wertvolle
Möglichkeit, neue Kraft zu schöpfen und Freude
zu erfahren. Die Verbundenheit und Gemeinschaft
im Kreistanz trägt, stützt und beflügelt alle, die
mitmachen.“
Sehr gut und schnell wurden auch die Menschen
mit Handicap - unter anderem auch mit Rollstuhl
- in die Tänze integriert und fanden als gleichwertige Tanzpartner Akzeptanz und Anerkennung.
„Einfache Tanzschritte bei ruhiger Musik machen
es fast allen Menschen möglich, hier mitzutanzen.
Gerade auch Menschen mit mehr oder weniger
starken Beeinträchtigungen haben viel Freude daran“, stellt das Ehepaar Becker heraus.
Zum Abschluss des Tages feierte die Tanzgruppe
zusammen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Bildungs- und Pflegeheims St. Martin
und zahlreichen Ulmener Pfarrangehörigen sowie Dechant Walter Fuß eine Heilige Messe in der
Kapelle. Er nahm Bezug auf das Leitmotiv dieses
Tanztages und sagte, dass gerade auch beim meditativen Tanz „Leib und Seele“ eine Einheit bilden
könnten, die sich auch der Freude am Glauben an
Gott zeigen würde.
Im Gottesdienst wurden einige Tänze vorgeführt
und die Gottesdienstbesucher belohnten die Tän-
zerinnen und Tänzer mit viel verdientem Beifall.
Am Ende des Gottesdienstes ging die Begeisterung
aller Gläubigen sogar so weit, dass sie sich alle zu
den Klängen von Dietrich Bonhoeffers „Von guten
Mächten“ an den Händen fassten und im Takt mitschwangen und mitsangen. Dechant Fuß dankte
allen für ihr Mitmachen, dem Ehepaar Becker für
das Anleiten und Elisabeth Kerpen und Marita
Hammes-Puth für die Organisation ganz besonders.
„Die Verbundenheit dieser Kreistänze hat uns
heute getragen, gestützt und beflügelt,“ waren sich
die Kursteilnehmer/innen einig. „Wir waren heute
hier, um uns im Tanz der Freude an Gott zu öffnen
und das ist allen gelungen. Denn der meditative
Tanz ist eine besonders schöne und ansprechende
Art, sich auch auf den Weg zu dem Gott zu machen,
der uns durch unser Leben führt und uns dabei oft
die Weite und den Raum dieses Glaubens zeigt.“
St. Martin
Baumschule
Wir haben für Sie eine
große Auswahl an:
• Bäumen, Sträuchern, Bodendeckern,
• Obstbäume und Pflanzen auf Bestellung (telef.)
• Rindenmulch lose
Unsere Öffnungszeiten im Saisonverkauf:
Mittwoch bis Freitag: 08:00 Uhr - 12:00 Uhr
13:00 Uhr - 17:00 Uhr
Samstag
08:00 Uhr - 12:00 Uhr
(Montag und Dienstag kein Verkauf)
Wir übernehmen
• Rückschnitt- und Baumfällarbeiten, Grünanlagenpflege,
• Mäharbeiten: Rasen und Landwirtschaftsbau
• Planung und Gestaltung Ihrer Außenanlagen inkl.
Pflasterarbeiten
St. Martin Str. 33 · 56761 Düngenheim
Tel.: 02653 / 598-142 ­
Fax: 02653 / 598-242
Mobil: 0171 / 7474 703
Leiter der Baumschule: Herr Marcel Mund
St. Martin Aktuell
15
Ein gesundes Frühstück –
der beste Start in den Schultag
Ernährungsberaterin der AOK bereitete mit den
Grundschülern gesunde und leckere Naschereien
zu
Zum Abschluss des Projektes „Vom Korn zum Brot“
gab die Ernährungsberaterin Melanie Busch-Niederprüm, Mitarbeiterin der AOK in Cochem, den
zweiten Klassen der Grundschule St. Martin wertvolle Tipps für eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung.
Alle gesunden Mahlzeiten wurden mit einem „Pausenbrot-Orden“ ausgezeichnet.
Das war eine gelungene Aktion, die so manchen
Teilnehmer dazu motivieren konnte, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten und in Zukunft ein
gesundes Frühstück mit in die Schule zu bringen.
Sie erklärte, dass fitte Schüler wissen sollten, was
ihr Körper braucht. Nach einer kurzen theoretischen Einführung zeigte sie viele Lebensmittel,
und verteilte Rezepte an einzelne Schülergruppen.
Mit der Hilfe einiger Mamas bereiteten die Kinder
leckere Mahlzeiten für ein gesundes Frühstück zu.
Sie bauten „Krafttürmchen“ aus Gurken, Tomaten
und Paprika und „Brotspieße“, sie legten „Obstmandalas“, zauberten „schnelle Quarkbrötchen“
und rührten leckere Brotaufstriche an. Kein Wunder, dass die köstlichen Zutaten immer wieder zum
Naschen verführten.
Kraftürmchen aus lauter gesunden Sachen bauten die Kinder
in der Küche
Das Frühstücksbüfett am Ende dieses lehrreichen
Vormittags war der Höhepunkt. Nachdem die einzelnen Gruppen ihr Gericht kurz vorgestellt hatten, durfte probiert werden.
Beim gemeinsamen Essen waren die Kinder begeistert, und hier und da hörte man: „Mmm, wie
lecker!“ Auch gesunde Getränke wie zuckerfreier
Tee und Wasser waren Thema.
In der darauffolgenden Woche stellten die Kinder
jeden Morgen ihr Pausenfrühstück vor.
Am besten schmeckt, was man selbst zubereitet hat.
16
St. Martin Aktuell
Gottes Hand hält uns fest
wie einen Vogel im Nest –
so sind wir wohl geborgen!
Das durften die Kinder der „Löwengrube“ aus der
Kita St. Matthias in Ulmen hautnah erfahren
bauen. Alle Kinder fanden Platz und spürten, wie
kuschelig es darin ist.
Sie waren zusammen mit ihren Familien nach Utzerath in die Kapelle eingeladen, um gemeinsam
mit ihren Erzieher/innen und dem Gemeindereferent Dieter Laux eine religiöse Einheit zu genau
diesem Thema zu erleben.
An diese Empfindung knüpfte Herr Laux im Gespräch mit den Kindern an, in dem deutlich wurde,
dass unser Zuhause und der Kindergarten auch
ein Nest für uns sein können.
Kinder und Erzieher versammelten sich in einem
Kreis vor dem Altar. Auch der Rabe Jakob war
gekommen. Er hatte einen kleinen Ast in seinem
Gefieder. Der war wohl darin hängengeblieben, als
Jakob sein Nest baute. „Warum baust du dir denn
ein Nest?“ wollten die Kinder wissen. Und dann
erzählte Jakob, dass ein Nest der schönste Platz
auf der Welt ist. In einem Nest kann man schlafen
und kuscheln und träumen, man fühlt sich wohl
und geborgen. In einem Nest kann einem nichts
Schlimmes geschehen.
Daraufhin halfen alle mit aus Stöcken, Kissen
und Decken ein riesengroßes gemütliches Nest zu
Lieder wie das „Kindermutmachlied“ und „Du bist
da, das ist wunderbar“ oder „Gottes guter Segen“
sangen die Kinder mit großer Begeisterung mit.
Zum Abschluss sprach Herr Laux ein Gebet und
bat um Gottes Segen für das kommende Kindergartenjahr. Als Erinnerung durfte sich jedes Kind
eine weiche Daunenfeder mit nach Hause nehmen.
Aber vorher ging es auf den Utzerather Spielplatz,
auf dem alle gemeinsam noch grillten und zusammen spielten.
Ein herzlicher Dank gilt Herrn Laux für die Unterstützung bei dieser Gruppenaktion und am Ende
waren sich alle einig: Das war ein schöner Tag!
St. Martin Aktuell
17
Viele lustige Tiere durften die Kinder aus dem Teig ausstechen, verzieren und backen.
Grundschüler waren zu
Gast in der Backstube
Die Kinder erlebten eine spannende Führung durch
das Bäckerhandwerk und durften selbst backen
Die Grundschulkinder der 2. Klassen waren im
Rahmen ihres Projektes „Vom Korn zum Brot“ in
der Backstube Lohner’s in Polch zu Gast.
Ausgestattet mit Bäckerschürze und -mütze
ging es mit Bäckermeister Alfred Haupt auf Erkundigungstour durch die große Backhalle. Die
Kinder bestaunten riesige Schüsseln mit Körner18
St. Martin Aktuell
mischungen oder Teigen, und sie sahen lange,
blankpolierte Tische, an denen die Bäcker große
Teigberge kneteten.
Haupt zeigte den kleinen Gästen die Brötchenmaschine, die Leckereien in der Konditoreiabteilung,
die riesige Spülanlage und das Transportsystem
der Brotkörbe unter der Hallendecke.
Auch der Lagerraum mit riesigen Mehl- und Zuckerpaketen und die überdimensionalen Schokola-
dentafeln beeindruckten die kleinen Besucher.
Höhepunkt der Backstubenführung war sicherlich, dass die Kinder selbst backen durften. Nachdem alle Bäcker sich eine Ausstechform ausgesucht hatten, verzierten, sie Katzen, Schweine,
Hasen und viele andere Motive mit Zuckerstreuseln, Mandeln und Rosinen.
Ihre Backkunstwerke sowie die Schürzen und
Backmützen durften die Kinder mit nach Hause
nehmen.
Einige der kleinen Besucher fuhren mit der festen
Absicht zurück, später unbedingt Bäcker werden
zu wollen.
Anschließend konnte jedes Kind kreativ werden
und aus einem Teigklumpen etwas mit Wiedererkennungswert formen. So entstanden kleine
Schnecken, Delfine oder Herzen, die schließlich
mit allen Kunstwerken zusammen in einem der
riesigen Backöfen verschwanden.
Zum Abschluss der humorvollen und sehr interessanten Tour wurden die Gäste mit Getränken,
Schokobrötchen, Teilchen und Croissants verwöhnt.
Mit Bäckermeister Alfred Haupt erlebten die Grundschüler einen
spannenden Tag.
St. Martin Aktuell
19
Politik für und mit Menschen
mit Behinderung
„Eine Reise nach Berlin …“
Im Zusammenwirken des Deutschen Bundestages
mit den Beauftragten der Fraktionen fand am
23.09.2016 eine gemeinsame Fachveranstaltung
im Paul-Löbe-Haus in Berlin statt. Der Tagung voraus gingen zahlreiche Empfehlungen an die Politik zur Verbesserung der Situation von Menschen
mit Behinderungen aus dem Jahr 2012.
Auf Einladung der Vizepräsidentin des Deutschen
Bundestages, Ulla Schmidt, und des Parlamentarischen Staatssekretärs und CDU-Abgeordneten
Peter Bleser, nahm auch Frau Kerstin Ott als Vertreterin von Menschen mit Beeinträchtigungen
daran teil. Frau Ott ist Bewohnerin des Bildungsund Pflegeheimes St. Martin in Kaisersesch. Begleitet wurde sie von ihrem langjährigen Gruppenleiter Jürgen Daheim.
Im Diskussionsforum wurde sich intensiv über
den Entwurf des neuen Bundesteilhabegesetzes
ausgetauscht. Konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge waren ausdrücklich erwünscht.
20
St. Martin Aktuell
Die Schirmherrschaft übernahm niemand Geringeres als die ehemalige Bundesgesundheitsministerin und heutige Vizepräsidentin des Deutschen
Bundestages, Frau Ulla Schmidt. Das Impulsreferat hielt die Beauftragte der Bundesregierung für
die Belange behinderter Menschen, Frau Verena
Bentele: Sie berichtete ausführlich über den Umsetzungsstand der UN-Behindertenrechtskonvention und gab einen Ausblick auf die neue Gesetzgebung.
Für Kerstin Ott waren die Themen Recht und
Teilhabe sowie die Entscheidung, wo, wie und mit
wem sie wohnen und leben möchte, auf einmal
zum „Anfassen“ nah. Auch über Barrierefreiheit
fand ein reger Austausch statt.
So richtig angenommen fühlte sie sich allerdings
erst, als sie ihre persönlichen Belange im Gespräch
mit Peter Bleser vertiefen konnte. Der wiederum
versprach ihr, sich auch weiterhin für die Menschen mit Behinderungen einsetzen zu wollen.
Berlin war wieder einmal eine Reise wert.
Ferienfreizeit in Fischen im Allgäu
Im September waren wir in Fischen im Allgäu.
Unser Haus lag auf einer schönen Wiese. Es war
sehr groß und wir hatten alle viel Platz.
Wir hatten gutes Wetter und konnten viel unternehmen. Einen Tag waren wir nach München.
Die Allianz-Arena hat uns besonders gut gefallen.
Auch das Brauhaus war toll.
Dann waren wir noch mit der Seilbahn auf das
Nebelhorn. Und wir waren auf der Sommerrodelbahn. Bayerisches Essen und das Bier sind lecker!
Ein besonderer Dank auch an den Förderverein
„Hand in Hand St. Martin“, der uns finanziell unterstützt hat. Es war echt toll!
Marcel, René, Kai, Kevin, Philipp und Tim aus
Lutzerath, Gruppe St. Stephan
St. Martin Aktuell
21
Für die eigenen Rechte
auf die Straße gegangen
Bewohner und Mitarbeiter nahmen an einer
Großdemonstration in Berlin teil
wesen und der Bundesverband Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie (CBP).
25 Bewohner von St. Martin waren mit ihren Begleitern am 7. November unter den rund 5000
Menschen mit Behinderung, die für ihre Rechte
auf die Straße gingen.
In dem Bundesteilhabegesetz, das kurz vor der
Verabschiedung im Bundesstag steht, gibt es Regelungen, die von den Verbänden nicht akzeptiert
werden.
Sie beteiligten sich an einer großen Demonstration
vor dem Reichstags-Gebäude in Berlin gegen das
neue Teilhabegesetz. Dazu aufgerufen hatten drei
Fachverbände für Menschen mit Behinderung:
Bundesverband evangelische Behindertenhilfe
(BeB), Bundesverband anthroposophisches Sozial-
Es geht zum Beispiel darum, dass Menschen mit
Behinderung nicht in Pflegeeinrichtungen gedrängt werden, dass sie nicht von Leistungen ausgeschlossen werden und dass sie ihren Wohn- und
Lebensort selbst wählen können.
22
St. Martin Aktuell
Bei der Kundgebung trugen Vertreter der Verbände und betroffene Menschen mit Behinderung sowie deren Angehörige ihre Sorgen vor. Sie befürchten, dass viele Menschen mit Handicap durch die
neuen Regelungen Nachteile erfahren und dass so
das Ziel der UN-Behindertenrechtskonvention, Inklusion, ad absurdum geführt wird.
Nach der Kundgebung nahm MdB Mechthild Rawert (SPD) die schriftlich verfassten Kernforderungen der Verbände entgegen.
Die St. Martin-Bewohner hatten in der Jugendherberge ihre eigenen Plakate mit ihren Forderungen
angefertigt und selbstbewusst hochgehalten.
Nach der Demonstration wurden sie noch von
Staatssekretär Peter Bleser (CDU) empfangen.
Außerdem besichtigten sie noch den Plenarsaal
des Deutschen Bundestages, und sie genossen von
der Kuppel des Reichstags-Gebäudes die beeindruckende Aussicht auf die Hauptstadt Berlin.
St. Martin Aktuell
23
Für die eigenen Rechte auf die Straße gegangen (Impressionen)
Weihbischof Jörg Michael Peters
hält den Gottesdienst am
Martinstag
Der Namenstag des heiligen Martin am 11. November ist bei St. Martin schon immer ein besonderer Feiertag.
Im Jubiläumsjahr zum 50. Geburtstag der Einrichtung hat Weihbischof Jörg Michael Peters in
der Heimkirche den Gottesdienst zelebriert.
Die Messe haben nicht nur alle Messdiener begleitet, sondern der Weihbischof wurde auch von
vielen Bewohnern mit Gebeten und Vorträgen unterstützt.
Auch zahlreiche Bürger aus Düngenheim und Umgebung haben den festlichen Gottesdienst besucht.
24
St. Martin Aktuell
Durchstarten in der Hauswirtschaft
Corinna Leis erreicht 100 Punkte bei der Praxis
in der Küche. Alle Auszubildenden werden nach
ihrer Abschlussprüfung von der Einrichtung St.
Martin als Mitarbeiter oder Auszubildende der
Heilerziehungspflege übernommen.
Die Ausbilder im Bereich hauswirtschaftliche Berufe in der Einrichtung St. Martin sind in diesem
Jahr besonders stolz auf Corinna Leis. Sie hat bei
der praktischen Prüfung in der Küche die Höchstpunktzahl 100 erreicht. Ausbildungsleiterin Birgit Gilles betont: „Das ist eine absolute Seltenheit
und daher besonders erwähnenswert.“ Im Übrigen
haben alle Auszubildenden die Abschlussprüfung
bestanden und bleiben St. Martin als Mitarbeiterinnen und Auszubildende zu Heilerziehungspflegerinnen erhalten. „Auch das ist einmalig“, freut
sich Birgit Gilles.
Seit 20 Jahren treffen sich die Absolventen der
Hauswirtschaft unter der Federführung der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion und der Landesarbeitsgemeinschaft für hauswirtschaftliche
Berufe bei einer gemeinsamen Abschlussfeier in
Düngenheim, wo sie ihre Abschlusszeugnisse und
Auszeichnungen für besondere Leistungen erhalten. „Hinter den Auszubildenden liegen dann drei
erfahrungsreiche Jahre“, berichtet Birgit Gilles.
Neben dem professionellen Kennenlernen der abwechslungsreichen und anspruchsvollen Dienstleistungen der Hauswirtschaft haben einige der
Azubis während ihrer Ausbildung ein vierwöchiges Praktikum in der Schweiz absolviert.
RAUMGESTALTUNG
AUSSENANSTRICH
WÄRMEDÄMMUNG
FUßBODENVERLEGUNG
RESTAURIERUNG
Am Berg 12
56761 Düngenheim
Telefon 02653 / 259 / 8289
Mobil 0717 / 436 01 81
Telefax 02653 / 4244
Strompreis wird Festpreis.
Energie wird innogy.
Strom Stabil bietet 24 Monate Preisgarantie*. Profitieren Sie von
Planungssicherheit und ausgezeichnetem Service. Jetzt unter innogy.com
* Ausgenommen Umsatzsteuer.
Von links: Corinna Leis, Alina Kuttke, Lena Schmitz,
Sarah Fuhrmann, Lea Kersten.
0x130_Anz_B2C_stromstabil_01.indd 1
St. Martin Aktuell
25
21.09.16 09:31
Versorgungslücke für Erwachsene
mit Behinderung wird geschlossen
Für den Norden von Rheinland-Pfalz ist in Neuwied ein medizinisches Zentrum mit Standorten
in Düngenheim und Bad Neuenahr-Ahrweiler im
Aufbau
Kranke Kinder und Jugendliche mit Behinderungen, die nicht von Allgemein- und Fachärzten
oder in geeigneten Frühförderstellen behandelt
werden können, werden in Sozialpädiatrischen
Zentren (SPZ) medizinisch behandelt. Allerdings
nur bis zum 18. Geburtstag. Nun hat der Bundesgesetzgeber mit der Fortschreibung des Sozialgesetzbuches V die Versorgungslücke geschlossen. Beim Bildungs- und Pflegeheim St. Martin
26
St. Martin Aktuell
in Düngenheim ist derzeit ein Satellitenstandort
des Medizinischen Zentrums für Erwachsene mit
Behinderungen (MZEB) Neuwied im Aufbau, ein
weiteres entsteht bei der Lebenshilfe Bad Neuenahr-Ahrweiler.
Um die Chance für die bessere medizinische Versorgung der betroffenen Patienten zu nutzen, haben sich im Norden von Rheinland-Pfalz fünf Gesellschafter zur MZEB-Nord gGmbH, mit Sitz in
Neuwied, zusammengeschlossen.
Die Kassenärztliche Vereinigung Koblenz hat dem
Antrag auf Zulassung bereits entsprochen.
Darüber freuen sich die Gesellschafter und, wie
Winfried Weber, Vorstand des St. Hildegardishaus e. V., erklärt: „Besonders die erwachsenen
Menschen mit Behinderung im Norden von Rheinland-Pfalz profitieren von diesem neuen Angebot.“
Insgesamt sollen in Rheinland-Pfalz vier bis sechs
Zentren entstehen, um eine relativ wohnortnahe
Versorgung zu ermöglichen.
Das MZEB Nord versteht sich als Ergänzung
zum medizinischen Angebot der niedergelassenen
Ärzte, weil Patienten aufgrund der Art, Schwere
oder Komplexität ihrer Behinderung eine besondere Expertise brauchen, stellt Weber heraus. Zu den
Aufgaben des Zentrums gehören auch Information
und Fortbildung, Beratung von Medizinern in Praxen und Krankenhäusern sowie Aufbau und Pflege eines Kompetenznetzes. Über die Regelversorgung mit Haus- und Fachärzten hinaus bietet das
MZEB eine erweiterte Diagnostik und Therapie
an. Deshalb arbeiten Ärzte und Therapeuten verschiedener Fachrichtungen im interdisziplinären
Team eng zusammen.
In Abstimmung mit den behandelnden, niedergelassenen Ärzten, den Patienten und Angehörigen
beziehungsweise den Betreuern werden im MZEB
notwendige, zusätzliche Untersuchungen durchgeführt und Therapiepläne erstellt. Sichergestellt
wird auch die optimale Versorgung mit Heil- und
Hilfsmitteln. Das interdisziplinäre Team ist tätig
in den Fachgebieten Neurologie, Innere Medizin,
Psychiatrie, Orthopädie, Physio- und Ergotherapie, Logopädie, Gynäkologie und Eingliederungshilfe.
Weber legt Wert auf die Feststellung: „Das Angebot steht selbstverständlich nicht nur Menschen
mit Behinderungen, die in Einrichtungen leben,
zur Verfügung, sondern allen erwachsenen Menschen mit Behinderung in Nord-Rheinland-Pfalz.“
Die Behandlungen selbst sollen soweit wie möglich
wohnortnah bei den niedergelassenen Ärzten und
Therapeuten ermöglicht werden.
Die Leistungen im MZEB, die unter ständiger
ärztlicher Kontrolle stehen, werden in Form einer
Pauschale vergütet. Über die Höhe der pauschalen
Vergütung wird die Zulassungsstelle der KV Koblenz noch entscheiden. Medizinisches Fachpersonal soll sich in dafür hergerichteten und ausgestatteten Räumen in St. Martin um die Patienten
kümmern.
Die Gesellschafter erhoffen sich für den Aufbau des Zentrums die Unterstützung von Dritten, etwa von der Aktion Mensch. Der ärztliche
Leiter des MZEB in Neuwied ist Dr. med. habil
Paul Reuther.
Gesellschaft für Patienten mit Behinderung
Im Norden von Rheinland-Pfalz haben sich fünf
Gesellschafter zur MZEB-Nord gGmbH zusammengeschlossen: Landesverband Rheinland-Pfalz
der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Mainz, Lebenshilfe Kreisvereinigung
Bad Neuenahr-Ahrweiler, Lebenshilfe Kreisvereinigung Mayen-Koblenz, Heilpädagogisch-Therapeutisches Zentrum (HTZ) Neuwied und St.
Hildegardishaus Jugend- und Behindertenhilfe
Düngenheim.
Impressum
Herausgeber: St. Martin Düngenheim
Verantwortlich: Markus Wagener
Redaktion:
Brigitte Meier
Fotos: Brigitte Meier
St. Martin
Layout/Satz:
Eldiseño Werbeagentur,
56767 Uersfeld
Druck:
Caritas Werkstätten St. Anna,
56766 Ulmen
St. Martin Aktuell
27
Die ambulanten Dienste St. Martin
im Jahr 2016
Auch im Jahr 2016 war einiges bei uns los
Neben unserem Ferienprogramm und unseren
Freizeitaktivitäten betreuen die Ambulanten
Dienste St. Martin, Menschen, die in eigenständigen Wohnformen leben.
So zog beispielsweise im Spätsommer dieses Jahres ein junger Mann, der langjähriger Bewohner
des Wohnheimes in Kaisersesch war, aus und lebt
nun, gemeinsam mit seinem Bruder in einem kleinen Haus. Er wird zwei mal wöchentlich von den
Mitarbeitern der ambulanten Dienste besucht.
Gemeinsam werden Haushaltsführung und Einkäufe getätigt. Auch am Freizeitangebot, wie Kegeln und Klöncafe nimmt er regelmäßig teil.
Das Freizeitprogramm der ambulanten Dienste
St. Martin wurde in 2016 wieder gut angenommen. So konnten wir unser Programm um eine
neue Aktivität erweitern. Wir gehen nun einmal
monatlich Schwimmen. Mit einer Gruppe von Kin28
St. Martin Aktuell
dern besuchen wir das Freizeit- und Erlebnisbad
in Cochem und mit einer Gruppe erwachsener Klienten fahren wir nach Bad Bertrich.
Aufgrund des sehr hohen Interesses an unserem
Kegelangebot, haben wir uns entschlossen, im
Jahr 2017 eine dritte Kegelgruppe zu eröffnen. Gemeinsam mit Bewohnern/innen unserer dezentralen Wohngruppen aus Kaifenheim und Lutzerath
werden wir zukünftig an drei Freitagabenden im
Monat, um die Wette kegeln und gemütlich miteinander essen. Die Ambulanten Dienste kooperieren hier auch mit den Mitarbeiterinnen des Projekts: „Wohnen im Sozialraum“. Das gemeinsame
Angebot macht allen Spaß und auf diesem Weg
wollen wir den Kolleginnen auch mal „Danke“ für
die gute Zusammenarbeit sagen.
Bedanken möchten wir uns auch bei der Förderschule, die uns in den neuen Räumlichkeiten, der
ehemaligen Kita Kaisersesch ermöglicht einen Teil
unseres Freizeitangebotes stattfinden zu lassen.
Danke auch an das Wohnheim Kaisersesch, das
uns Mobiliar zur Verfügung stellte und einen ganz
herzlichen Dank an unseren Förderverein „Hand
in Hand“, der es uns mit einer Geldspende ermöglichte, neues Spiel- und Beschäftigungsmaterial
anzuschaffen.
Weiter konnten wir mit dessen Hilfe einen Fotoapparat erwerben, der uns viele schöne Bilder ermöglicht.
Auch in unserem Bereich der Inklussionsassistenz
hat sich 2016 viel bewegt. Wir unterstützen aktuell 30 Menschen in Kindergärten, Grundschulen,
Förderschulen und Regionalen Schulen von Lehmen über Düngenheim bis Gerolstein.
Wir sagen „Danke“
Bäckerei Gebr. Lutz GmbH & Co KG
Gewerbepark-West · 56823 Büchel
Fax 02678 / 95 38 17
St. Martin Aktuell
29
Kinder basteln Weihnachtsgeschenke
Schüler, Eltern, Omas und Freunde waren gemeinsam kreativ
Der Duft nach frisch gebackenen Waffeln zog
durch alle Gänge, als am 1. Adventswochenende
die Grundschule St. Martin beim Adventsworkshop wieder ihre Türen für Eltern, Freunde und
Interessierte öffnete.
Gleich am Eingang wurden den Besuchern die Bastelangebote präsentiert. Für jede Altersstufe war
etwas dabei. So konnten zum Beispiel Nagelbilder,
Wickeltannen, Schmucksterne oder Tischlaternchen gestaltet werden. Da fiel die Wahl schwer.
Die Kinder suchten mit Eltern und Großeltern
den zum Angebot passenden Klassenraum und ba-
30
St. Martin Aktuell
stelten bei weihnachtlicher Musik und in gemütlicher Atmosphäre ein kreatives Geschenk. Immer
wieder wurden die Räume gewechselt und die fertig gestellten Basteleien im mitgebrachten Karton
vermehrten sich stündlich. Zwischendurch schmeckten die Speisen und Getränken, die im Forum
angeboten wurden.
Das Kollegium der Grundschule freute sich sehr
darüber, dass der traditionelle Adventsworkshop
auch in diesem Jahr wieder begeistert angenommen wurde.
Es war sowohl für die Besucher als auch für die
Kollegen, die diesen Tag mit großem Engagement
vorbereitet hatten, ein gelungener Samstagnachmittag.
Erlebnistag bei der
Düngenheimer Feuerwehr
Grundschüler waren beeindruckt von der ehrenamtlichen Arbeit der Feuerwehrleute
Die Düngenheimer Feuerleute Mike Kaiser und
Daniel Darscheid nahmen sich einen Vormittag
Zeit für die Klasse 4 b der Grundschule St. Martin.
Die Kinder erfuhren durch eine Power Point-Präsentation in Wort und Bild, was eigentlich alles
zum Aufgabenbereich der Feuerwehr gehört. Dabei staunten sie nicht schlecht über die Montur
eines Feuerwehrmannes im Einsatz und vor allem
darüber, wie schwer diese Kleidung ist. Danach
durften die Schüler selbst durch fachlich angeleitete und kindgerechte Experimente in Kleingruppen
die Grundvoraussetzungen für Feuer erforschen.
Dabei kamen zu der Erkenntnis: Feuer braucht
Sauerstoff, brennbares Material und Energie, um
überhaupt brennen zu können.
Ebenso spannend war die Entdeckung des Feuerwehrautos mit der gesamten Ausstattung. Da
ließen es sich die Jungen und Mädchen nicht
nehmen, einmal in einem echten Feuerwehrauto
Platz zu nehmen. Dabei trugen sie die schwere
Einsatzjacke samt Helm, und sie probierten sich
im Schlauchausrollen aus.
„Was? Schon vorbei?“, hieß es erstaunt, als die
Kinder sich wieder auf den Rückweg zur Schule
machen mussten. Es war eben ein sehr lehrreicher
und kurzweiliger Vormittag bei der Freiwilligen
Feuerwehr Düngenheim. Kaiser und Darscheid
hatten ihnen einen kleinen Eindruck von den Aktivitäten der Jugendfeuerwehr vermittelt.
Fitnessstudio macht sich für
Grundschüler stark
Am „Tag der Fitness“ legten sich die Läufer
im clever fit-Studio in Mayen richtig ins Zeug
Begeistert erliefen sie etliche Kilometer für den
guten Zweck und machten den Charity-Lauf 2016
zu einer überaus erfolgreichen Aktion.
Jedes Jahr rufen die Studios der bundesweiten
Fitness-Kette dazu auf, Laufbänder oder CrossTrainer zu besteigen und für soziale und wohltätige Zwecke in der jeweiligen Region ins Schwitzen
zu kommen.
Diesmal kam der Erlös der Grundschule St. Martin zugute. Und so konnte Studioleiter Janos Fabian einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro
an Schulleiter Andreas Wierleuker-Dupont überreichen.
Über dieses verfrühte Weihnachtsgeschenk und
natürlich über die mitgebrachten Trinkflaschen
und Armbänder freuen sich die Schüler der Grundschule sehr und danken allen tatkräftigen Helfern
und dem ganzen clever fit-Team.
St. Martin Aktuell
31
Polizeibesuch in St. Martin
Tatort Förderschule
Nach den Herbstferien stand für neun Förderschüler ein aufregender Termin auf dem Stundenplan.
Herr Schnitzius von der Jugendverkehrsschule
kam, um die Fahrradführerscheinprüfung abzunehmen.
Seit Ende August fieberten die Schüler diesem
Termin entgegen und lernten fleißig in der Vorbereitung die Verkehrsregeln, Verkehrsschilder und
das richtige Verhalten im Straßenverkehr kennen.
Am Prüfungstag konnten die Schüler dann ihr
Können unter Beweis stellen. In der theoretischen
Prüfung glänzten sie mit ihrem hervorragenden
Wissen Beim Radfahren im Verkehrparcours
zeigten sie vorausschauendes und sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Herr Schnitzius lobte die
tollen Leistungen der Schüler sehr und am Ende
überreichte er allen ihren Fahrradführerschein.
32
St. Martin Aktuell
Diamantene
Hochzeit
Am 23. Juli 2016 vollendeten Herr Egon Spiekermann und seine Frau Renate das seltene Jubiläum
der Diamantenen Hochzeit
Die Glückwünsche des Trierer Bischofs Dr. Stephan Ackermann überbrachte an diesem würdigen
Tag der Mainzer Dompfarrer Dr. Franz-Rudolph
Weinert.
Er ist seit Jahren mit Familie Spiekermann befreundet und zelebrierte an diesem Tag einen bewegenden Dankgottesdienst.
St. Martin bedankte sich an diesem ehrenvollen
Tag bei den beiden für ihr 50-jähriges, ehrenamtliches Wirken zum Wohl der Bewohnerinnen und
Bewohner. Im Auftrag des Präsidenten Dr. Peter
Neher, verlieh Direktor Markus Wagener dem Jubilar an diesem Tag das Ehrenzeichen des Deutschen Caritasverbandes in Gold.
Die gesamte Dienstgemeinschaft von St. Martin
wünscht dem Jubelpaar für seinen weiteren, gemeinsamen Lebensweg alles erdenklich Gute und
vor allem Gesundheit."
St. Martin Aktuell
33
Basar des Fördervereins
„Hand in Hand“ 2016
Schöne Begegnungen beim Basar im
Jubiläumsjahr
Nachdem der Basar des Fördervereins „Hand in
Hand“ 2015 mit einem Umsatz von rund 4300
Euro um etwa 10 Euro höher war als 2014 (sh.
auch Artikel Mitgliederversammlung Förderverein), ist die Hoffnung berechtigt, dass der Basar
im Jubiläumsjahr 2016 noch erfolgreicher war.
Der Andrang an den Verkaufsständen, beim Losverkauf und bei den Essangeboten in der Cafeteria
lässt ebenso darauf schließen, dass der Förderverein wieder eine schöne Summe eingenommen hat,
um die St. Martin Einrichtungen mit ihren Bewohnern zu unterstützen.
34
St. Martin Aktuell
Wie bei jeder Veranstaltung bei St. Martin ging es
jedoch nicht nur ums Auffüllen der Förderkasse,
sondern auch ums Kennenlernen der Arbeit und
der Mitarbeiter der Einrichtung und um entspannte Begegnungen mit den Bewohnern.
Die Fotoreihe zeigt Impressionen des Basars, unter anderem Direktor Markus Wagener bei der
Übergabe des Tombola-Hauptpreises an die Eheleute Tullius aus Kaisersesch. Sie haben eine
Städtefahrt nach Köln mit Besuch der Gala-Show
"Holiday on Ice" gewonnen.
Ein anderes Foto zeigt Winfried Weber, Vorstand
St. Hildegardishaus e. V., der Thomas Kerpen,
Ortsbürgermeister von Ulmen, begrüßt.
Impressionen
St. Martin Aktuell
35
Eindrücke aus dem
Religiösen Leben 2016
Auf den Spuren des hl. Martin
zum 1700. Geburtstag
Vom 28. - 30. September nahmen Dennis Barthels
und Oliver Thome mit Pastoralreferent Manfred
Walter und Interessierten aus dem Kloster Ebernach, von Maria Grünewald in Wittlich und der
Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach am Martinus
– Pilgerweg der Behindertenseelsorge des Bistums
Trier teil.
Am 1. Tag trafen sich alle im Gästehaus der Barmherzigen Brüder in Trier. Nach dem Kennenlernen
wurde anhand von Bildern und Zeichen über das
Leben des hl. Martin gesprochen. Dann gestalteten
alle eine Fahne mit ihren Fußabdrücken. Bei der
Stadtführung in Trier gingen sie auf den Spuren
des hl. Martin zum Viehmarktplatz, zur Basilika
und zum Dom.
Im Sinne des hl. Martin verbrachten dann alle in
verschiedenen Gruppen Zeit mit den Menschen im
Altenheim St. Josef. Einige trafen sich zum Singen, andere zum Tisch-Kegeln oder Brettspielen.
Mehrere begleiteten Senioren im Rollstuhl beim
Spaziergang an die Mosel, worüber sie sich sehr
freuten.
Am 2. Tag stand ein Ausflug nach St. Martin Schweich auf dem Programm. In der Pfarrkirche wurden zwei große Gemälde zum hl. Martin mit der
Mantel-Teilung und der Begegnung mit Jesus im
Traum entdeckt.
Am 3. Tag wurden Füße aus Filz als Anhänger zur
Erinnerung gestaltet und ein Gottesdienst gefeiert. Alle nahmen vielen schöne Eindrücke mit auf
den Heimweg.
Firmung in St. Simeon
Düngenheim
Es gab Begegnungen mit Firmlingen in St. Elisabeth, St. Josef und Don Bosco.
An der inklusiven Firmvorbereitung der Pfarreiengemeinschaft Kaisersesch nahmen Janis Stingl
von St. Maria 1, Oliver Thome und Dennis Barthels von St. Josef, Julian Högner und Timo Ruppert von Don Bosco, sowie Til Simonis als externer
Schüler teil.
Bei sozialen Projekten wie dem Benefiz-Torschießen oder dem interkulturellen Kochen oder „Bausteine kirchlichen Lebens“ wie dem One-WayGottesdienst oder dem Rosenkranz-Knüpfen und
Beten wurden gemeinsam Erfahrungen gesammelt.
36
St. Martin Aktuell
Zwei Gottesdienste für alle fanden in Maria Martental statt, der Katechesentag zum „Glaubensbekenntnis“ in St. Martin Düngenheim.
Die Hl. Messe mit Spendung des Firm-Sakramentes durch Herrn Weihbischof Peters in der
Pfarrkirche St. Simeon Düngenheim am Sonntag,
den 13. November war dann der Höhepunkt und
wird ein bleibendes Ereignis für ihr Leben bleiben.
Einführung neuer Messdiener
am Basar-Sonntag
Seit Anfang September haben sich vier Jugendliche mit Frau Arenz und Pastoralreferent Walter
in einem Messdienerkurs auf ihre neue Aufgabe
vorbereitet.
Sie beschäftigten sich mit dem Ablauf der Heiligen
Messe, den drei wichtigen Orten im Kirchenraum
(Ambo, Altar und Tabernakel), den Gegenständen
für den Gottesdienst, den Sakramenten und dem
Kirchenjahr. Dazu sahen sie sich die Fenster in
der Kirche an. Durch das gemeinsame Üben wurden sie immer sicherer.
von den Messdiener-Gruppenleitern in die Messdiener-Gemeinschaft aufgenommen.
Im festlichen Sonntagsgottesdienst am 20. November, musikalisch vom Gospel Chor Traces mitgestaltet, wurden sie von Pater Pohl, Frau Arenz
und Herrn Walter in ihren Dienst eingeführt und
In der Schwesternkapelle erhielten Jacqueline Ulbrich und Jennifer Uhden von der Gruppe St. Elisabeth, sowie Dennis Barthels und Oliver Thome
von der Gruppe St. Josef ihre Urkunden.
Fortbildung „Begleitung in
Tod und Trauer“
Die Teilnehmenden machten sich auf den Weg,
begleitet von der biblischen Erzählung der „Emmaus-Jünger“ als rotem Faden durch den Tag.
Der Tod von Angehörigen, Freunden, Bewohnerinnen und Bewohnern, Kolleginnen und Kollegen will verkraftet und verarbeitet werden. Dazu
wollte die Fortbildung im Kloster Maria Martental
mit Pastoralreferent Walter als Referent beitragen.
Sie setzten sich mit Abschieden und Verlusten in
ihrem Leben auseinander.
Anschließend tauschten sie sich in Kleingruppen
aus und brachten die Ergebnisse ins Plenum ein.
St. Martin Aktuell
37
Eindrücke aus dem Religiösen Leben 2016 (Fortsetzung)
Dann ging es um die Bedeutung von Trauerphasen und die Bearbeitung von Fallbeispielen. Jeder
konnte seine Erfahrungen mit einbringen. Weiter
beschäftigten sich alle in Kleingruppen mit den
Traueraufgaben nach Worden. Die Vorschläge
wurden kritisch gesichtet und eigene Vorschläge
eingebracht, die hilfreich sind bei Tod und Trauer
Unterstützung und Begleitung zu bekommen. Wo
die Menschen an ihre Grenzen stoßen, dürfen sie
auf Gottes Hilfe vertrauen.
Offenes Singen im Laufe des
Kirchenjahres
Unter einem bestimmten Thema sind monatlich
die Bewohnerinnen und Bewohner mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sowie Interessierte,
zum Offenen Singen eingeladen. Pastoralreferent
Manfred Walter übernimmt die inhaltliche Gestaltung, Herr Marco Zimmer begleitet die Treffen
musikalisch mit seiner Gitarre.
Beim Ostertreff ging es um das Singen von Oster- und Frühlingsliedern. Zur Ferienzeit gab es
ein Wunsch-Konzert. Weitere Singkreise fanden
vor dem Pfingstfest und zum Erntedankfest statt.
Zu Beginn der Adventszeit wurden Advents- und
Wallfahrt nach Maria Martental
Am 13. September stand die Wallfahrt der Behinderteneinrichtungen im Bistum Trier, diesmal
zum „Jahr der Barmherzigkeit“ unter dem Thema
„Die sieben Werke der Barmherzigkeit“.
Nach der Begrüßung, Einstimmung und dem gemeinsamen Singen fanden die ersten Workshops
statt, wie „Blumen basteln“ zum Verschenken,
eine Herz – Collage „Du gehörst dazu!“ oder Obstsalat zum Teilen vorbereiten.
38
St. Martin Aktuell
Nikolauslieder bei Kerzenschein um den Adventskranz gesungen. Zum Abschluss der Weihnachtszeit sind dann alle zum Weihnachtssingen an der
Krippe in der Heimkirche eingeladen.
Nachmittags gab es noch weitere Workshops wie
„Den Weg der Freude gehen“ und eine Meditation.
Die Gestaltung des Mittagsgebetes mit der Prozession zur schmerzhaften Muttergottes, der Mutter
der Barmherzigkeit, und der Heiligen Messe hatte
St. Martin Düngenheim übernommen. Pater Pohl
und Pastoralreferent Walter gestalteten mit Bewohnern das Thema „Gott ist wie der barmherzige
Samariter“. Er ruft jeden auf, ebenso barmherzig
zu handeln.
Theater in Hatzenport
Es ist zur guten Tradition geworden, dass der Theaterverein Hatzenport unsere Bewohnerinnen und
Bewohner jedes Jahr am 1. Donnerstag im November zur Generalprobe ihres neuen Theaterstückes
einlädt.
So reisten wir auch in diesem Jahr wieder mit 90
Personen an die Mosel, um uns das Theaterstück
„Die Nacht der Nächte“ in der Theaterhalle „Pauly
Rath“ anzusehen.
Mit dem sehr besonderen Charme, den die Laiendarsteller von Hatzenport auf die Bühne brachten,
hatten sie sofort die Lacher auf ihrer Seite. Mit
großer Begeisterung verbrachten wir einen herrlich fröhlichen Abend und sind im Laufe der Jahre
eine große Familie geworden mit den Schauspielern und allen an diesem Abend beteiligten Akteure.
Diese Veranstaltung gehört zum festen Jahreskalender von St. Martin, auf den sich unsere behinderten Menschen das ganze Jahr freuen.
Wir bedanken uns sehr herzlich bei den Menschen
aus Hatzenport, die uns diesen schönen Abend ermöglichen.
Vor allen Dingen gilt unser besonderer Dank Frau
Claudia Eifler, die uns als Geschäftsführerin der
Theatertruppe und auch als aktives EnsembleMitglied seit vielen Jahren die Eintrittskarten zukommen lässt.
Wir wünschen dem Theaterverein Hatzenport von
Herzen alles Gute und hoffen, dass wir noch lange den ersten Donnerstag im November eine feste
Verabredung mit der Theatergruppe Hatzenport
haben.
St. Martin Aktuell
39
Jahreshauptversammlung des Förderverein „Hand-in-Hand" zog Bilanz
Michael Mais aus Ulmen ist neuer Beisitzer im
Vorstand
Bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins „Hand in Hand“ in der St. Martin-Gastronomie in Ulmen begrüßte der stellvertretende
Vorsitzende Egon Spiekermann die Mitglieder
und stellte die Beschlussfähigkeit fest. In einer
Schweigeminute gedachten die Anwesenden der
im vergangenen Jahr verstorbenen Vereinsmitglieder. Stellvertretend wurden Helmut Bettinger
aus Kaisersesch und Maria Regina Usinger aus
Nackenheim genannt.
Kassenverwalter Helmut Schmitt berichtete dann
über die Förderungen der vergangenen Periode.
2000 Euro wurden wieder in die Rückstellung für
40
St. Martin Aktuell
die Anschaffung eines neuen Kfz gebracht. Die
Messdienergruppe und die Betreuungsgruppe des
Standortes Ulmen unternahmen eine Fahrt zur
Landesgartenschau, und am Nikolaustag fuhr
eine Gruppe nach Kaiserslautern zum Fußballspiel Lautern gegen St. Pauly. Die Düngenheimer
FCK-Fans kamen dabei voll auf ihre Kosten.
Das Konzert der Mainzer Hofsänger im Dezember
2014 hat immer noch seine positiven Nachwirkungen auf den Alltag von St. Martin. Der Förderverein hat aus der Spende von 12.000 Euro am
21. Juni 2015 ein schönes Jubiläumsfest gefeiert.
25 Jahre „Hand-in-Hand" in Düngenheim war ein
großer Tag der Begegnung aller Bewohner von St.
Martin mit ihren Freunden und Familien. Verdiente Gründungsmitglieder wurden geehrt.
Für weitere, ganz besondere Förderungen stand
auch Geld zur Verfügung: Das Therapiepferd „Lotta" kam nach Düngenheim, der ambulante Dienst
brauchte Spiel- und Malsachen, Schwerstbehinderte in der Förderschule bekamen besondere Lagerhilfen. Ebenfalls sind Mittel zugesagt für ein
Projekt bei der Jugendkunstschule (Jukusch) in
Klotten. Es stehen noch 4.770,31 Euro für weitere
Anträge zur Verfügung,
Landrat Manfred Schnur wurde beim Wort genommen. Er hatte in die Eisdiele Bortolott in Cochem
eingeladen. Die Bewohner verbrachten mit Schnur
zwei schöne Stunden bei hervorragenden Eisbechern. Während der Karnevalssaison waren Mitglieder des Fördervereins mit „großer Mannschaft“
zur Galasitzung des Pulheimer Karnevals zu den
Stars der rheinischen Karnevalsbühne gekommen. Horst Krieger erwartete eine starke Düngenheimer Truppe, die mit zwei Bussen angereist war
und eine Kappensitzung der Extraklasse erlebte.
schäftsjahr. Insgesamt wurden 14.500, Euro für
die Maßnahmen der Förderschule, der Grundschule und der Kindergärten sowie dem Sozialfond und
der Tagesförderstätten zur Verfügung gestellt.
Ende 2015 waren noch rund 35.000 Euro in der
Bilanz als Guthaben verzeichnet, die noch für weitere Maßnahmen zur Verfügung stehen.
Die Kassenführung wurde von Dr. Michael Jansen
und Gaby Scharf geprüft, die eine einwandfreie
Kassenführung bestätigten. Die Mitglieder erteilten dem Vorstand Entlastung.
Neu in den Vorstand wurde als Beisitzer Michael
Mais aus Ulmen gewählt, über dessen Mitarbeit
die Vorstandsmitglieder sich freuen. Direktor
Markus Wagener bedankte sich für das nunmehr
25-jährige Engagement des Fördervereins „Hand
in Hand“, der derzeit 311 Mitglieder hat.
Ein großes Dankeschön gilt auch den Karnevalsvereinen in unserer Region. Die Besuche bei allen
Veranstaltungen waren wieder eine große Freude
für die Bewohner. Geplant ist noch eine Tour zum
Fußball nach Köln mit den Rolli-Fahrern, die Herbert Klasen organisiert.
Zwischendurch hat der Verein auch wieder für
Geld in der Kasse gesorgt. Der Umsatz des Basars 2015 lag knapp mit 4289,23 Euro um 150
Euro höher als im Vorjahr. Es konnten weitere
Aktivitäten gefördert werden. Zum zweiten Mal
ist eine Gruppe bei den Special Olympics dabei,
und selbstverständlich werden auch wieder die
Fahrten der Schulklassen und der TAF-Gruppen
gefördert. Der Kfz-Fond wurde aufgelöst, und das
Geld reichte für ein „Draisine-Rad". Das ist ein
Fahrrad, wo Menschen mit Behinderung mitfahren können, samt Betreuer und Ladung. Es wird
so ermöglicht, dass die Bewohner zum Beispiel bei
der Post- und Paketverteilung mithelfen können.
Kassierer Helmut Schmitt gab seinen Bericht ab
und informierte über weitere Regularien im GeSt. Martin Aktuell
41
Bewohnerversammlung und
Rechenschaftsbericht des Heimbeirats
41 langjährige Bewohner wurden geehrt
Am Namenstag der heiligen Martin versammelten
sich die Bewohner zur jährlichen Veranstaltung
des Heimbeirates. Der Vorsitzende Michael Graf
verlas den Rechenschaftsbericht über die Aktivitäten des Heimbeirates. Das zweite Jahr der Amtszeit war voller Ereignisse. Nach dem Ausscheiden
von Franziska Reindl gehören dem Heimbeirat
neben dem Vorsitzenden Michael Graf folgende
Männer und Frauen an: Sarah Pfnausch (2. Vorsitzende), Andre Sylvester (1. Schriftführer), Reinhold Jungfleisch. Rudolf Kopf, Sascha Arend und
Axel Leitzbach. Dieter Laux und Daniela Arenz
standen dem Heimbeirat als Berater (Begleiter)
zur Seite.
Im vergangenen Jahr kam der Heimbeirat zu
neun Sitzungen zusammen. Diese wurden jeweils
im Vorstand mit den Begleitern, vorbereitet.
Der Heimbeirat hat bei vielen Aufgaben mitgewirkt, zum Beispiel bei baulich-technischen Dingen und Renovierungs- und Bauarbeiten. Die
Vertreter der Bewohner haben auch bei der Planung und Durchführung der Feste und Aktionen
mitgearbeitet. Dazu gehörten unter anderem
Diskos abwechselnd in Ulmen, Kaisersesch und
Düngenheim, große Karnevalsfeiern wie die Kappensitzung in der Turnhalle. Viele Bewohner beteiligten sich auch an Karnevalsumzügen in den
umliegenden Dörfern, am Spiel- und Begegnungsfest und an den Festlichkeiten im Jubiläumsjahr
des 50. Geburtstags der Einrichtung St. Martin.
Auf Anregung des Heimbeirats konnten Bewohner und Bewohnerinnen nach Mainz in den ZDFFernsehgarten fahren. Ansprechpartner für Pro42
St. Martin Aktuell
bleme und Konflikte der Bewohner, eventuell der
Bewohner untereinander oder mit Mitarbeitern ist
der Heimbeirat. Hierzu stehen auch an allen drei
Standorten Briefkästen zur Verfügung, um Kritik
und Anregungen aus der Bewohnerschaft zu sammeln. Es besteht die Möglichkeit zur Mitarbeit in
heiminternen Arbeitskreisen, etwa im Arbeitsschutzausschuss oder in der Hygienekommission.
Der Heimbeirat steht im Austausch mit der Heimleitung über Fragen der Gruppenbelegungen und
bei der Erörterung der Möglichkeiten eines Persönlichen Budgets. Aufgaben des Heimbeirats
sind auch die Teilnahme an offiziellen Veranstaltungen von und in St. Martin, die Teilnahme am
Computerkurs, wo unter anderem Artikel für die
Heimzeitung erstellt werden. Außerdem wird der
Rechenschaftsbericht in eine Power-Point-Präsentation umgewandelt.
Der Heimbeirat wirkt im Arbeitskreis der Beiräte in der Kreisverwaltung Cochem-Zell mit und
nimmt an der Fortbildung „Fit für den Heimbeirat“ und an der Informationsveranstaltung der Beratungs- und Prüfbehörde in Koblenz teil. Schließlich gehört auch die Auswahl der Bilder für den
St. Martin Kalender 2017 zum Aufgabenbereich.
Er bereitet die Bewohnerversammlung vor und erstellt den Rechenschaftsbericht.
Auch in diesem Jahr wurden in der Bewohnerversammlung insgesamt 41 langjährige Bewohner geehrt (siehe Fotos).
Am Martinstag wurden die langjährigen Bewohner geehrt
10 Jahre: Martin Krieger (AWG St. Martin Kaisersesch), Martin Morsch (St. Helena Kaisersesch), Gloria Gadek (St. Maria II Düngenheim), Kevin Mischel
(St. Vinzenz Düngenheim), Maximilian Ruberg
(St. Christina Düngenheim), Kristina Fein (St. Michael Kaisersesch), Jim Röscher (St. Paul Kaisersesch), Arnold Rosenbach (St. Maria I Düngenheim).
20 Jahre: Sascha Arend (St. Georg Düngenheim),
Mathias Gensheimer (St. Johannes II Düngenheim), Friedrich Hein (St. Nikolaus Ulmen), Antuvan Antun (St. Matthias III Düngenheim), Matthias Schorn (St. Ursula Düngenheim), Christoph
Sträßer (St. Georg Düngenheim), Christina Gruner
(St. Maria IV Düngenheim).
25 Jahre: Dennis Nickel (St. Ursula Düngenheim),
Simone Kallfelz (St. Barbara Ulmen), Jennifer Carpinteri (St. Maria IV Düngenheim), Matthias Ding
(St. Klara Ulmen), Alexander Freyaldenhoven
(St. Raphael I Düngenheim), Alfred Kroboth
(St. Simeon Düngenheim), Claudia Schmitz (St. Raphael I Düngenheim), Georg Born (St. Georg Düngenheim), Robert Hennemann (St. Thomas Ulmen),
Yvonne Bazylewski (St. Andreas I Kaisersesch).
30 Jahre: Marco Pfeiffer (St. Anna Ulmen), Mike
Hottenroth (St. Georg Düngenheim). 40 Jahre: Matthias Malsch (St. Anna Ulmen), Norbert Langer (St. Hildegard Düngenheim), Torsten
Schwarz (St. Helena Kaisersesch), Georg Vogel
(St. Matthias III Düngenheim), Leif Spielmann
(St. Anna Ulmen), Andreas Römer (St. Franzsikus
Ulmen), Martin Frank (St. Helena Kaisersesch),
Gottfried Thömmes (St. Klara Ulmen).
50 Jahre:
Michael Hille (St. Klara Ulmen), Rudolf Kopf
(St. Hildegard Düngenheim), Karl-Heinz Behr
(St. Anna Ulmen), Klaus Grünen (St. Matthias I
Düngenheim), Axel Leitzbach (St. Klara Ulmen),
Walter Scharn (AWG St. Martin Kaisersesch).
St. Martin Aktuell
43
Ferienplan für das Jahr 2017
für St. Martin Düngenheim / Kaisersesch / Ulmen
Ferien- und Schließtage Integrative Kindertagesstätte St. Martin Düngenheim
Rosenmontag und Veilchendienstag
Freitag nach Christi Himmelfahrt Freitag nach Fronleichnam Sommerferien 2017
Beweglicher Ferientag
Weihnachtsferien 2017/2018 Mo27.02.2017 bis Di 28.02.2017
Fr 26.05.2017
Fr 16.06.2017
Mo24.07.2017 bis Fr 11.08.2017
Mo30.10.2017
Fr 22.12.2017 bis Di.02.01.2018
Ferien- und Schließtage Haus für Kind und Familie Kaisersesch
Konzeptionstag
Rosenmontag
Sommerferien
Weihnachtsferien
Betriebsausflug
Teamfortbildung Erste Hilfe Kurs Teamfortbildung
Brückentag
Eingeschränktes Betreuungsangebot
Brückentag nach Christi Himmelfahrt Brückentag nach Fronleichnam
Fr 10.02.2017
Mo27.02.2017
Mo24.07.2017 bis Fr 11.08.2017
Fr 22.12.2017 bis Fr 29.12.2017
Termin wird noch bekannt gegeben
Termin wird noch bekannt gegeben
angedacht 1 Tag während der ersten
3 Wochen Schulferien (03.07. bis 21.07.2017)
Termin wird noch bekannt gegeben
Mo30.10.2017
Fr 26.05.2017 (Anmeldung bis Fr 12.05.2017)
Fr 16.06.2017 (Anmeldung bis Fr 02.06.2017)
Bitte melden Sie Ihr Kind bei Bedarf frühzeitig im Büro bei Frau Becker zu diesen Betreuungstagen an.
Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass Anmeldungen, die nach dem angegebenen Termin erfolgen, wegen der frühzeitig erforderlichen Personalplanung nicht mehr berücksichtigt werden können. Damit Sie
die Betreuung Ihres Kindes frühzeitig planen können, bitten wir Sie diese Übersicht aufzuheben bzw.
schon jetzt in Ihren Terminkalender zu übertragen.
Ferien- und Schließtage Kindertagesstätte St. Matthias Ulmen
Rosenmontag und Veilchendienstag
Eingeschränktes Betreuungsangebot
Mo27.02.2017 bis Di 28.02.2017
Fr 26.05.2017
(Anmeldung bis Mi 10.05.2017)
Fr 16.06.2017
(Anmeldung bis Mi 31.05.2017)
Mo30.10.2017
(Anmeldung bis Mi 13.10.2017)
Sollten Sie Betreuungsbedarf haben, melden Sie diesen bitte im Büro an. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Anmeldungen, die nach dem angegebenen Termin erfolgen, wegen der frühzeitig erforderlichen
Personalplanung nicht mehr berücksichtigt werden können.
Studientag
Sommerferien
Weihnachtsferien
Betriebsausflug:
Konzeptionstag
Teamfortbildung
44
St. Martin Aktuell
Di 07.03.2017
Mo24.07.2017 bis Fr 11.08.2017
Fr 22.12.2017 bis Fr 29.12.2017
Termin wird noch bekannt gegeben
Termin wird noch bekannt gegeben
Termin wird noch bekannt gegeben
Ferien- und Schließtage Kindertagesstätte Arche Noah Düngenheim
Freitag nach Weiberdonnerstag Rosenmontag
Brückentag
Sommerferien
Brückentag Konzeptionstag
Weihnachten
Fr 24.02.2017
Mo27.02.2017
Fr 26.05.2017
Mo24.07.2017 bis Fr 11.08.2017
Mo30.10.2017
Termin wird noch bekannt gegeben
Mi 27.12.2017 bis Fr 29.12.2017
Ferien und betreuungsfreie Tage der Tagesförderstätten
St. Martin-Düngenheim und Maria Martental
Rosenmontag und Veilchendienstag
Osterferien
Freitag nach Christi Himmelfahrt
Freitag nach Fronleichnam Sommerferien Weihnachtsferien
Mo27.02.2017 bis Di 28.02.2017
Di 18.04.2017 bis Fr 21.04.2017
Fr 26.05.2017
Fr 16.06.2017
Mo24.07.2017 bis Fr 04.08.2017
Mi 27.12.2017 bis Fr 29.12.2017
Ferien und betreuungsfreie Tage der Tagesförderstätten in Ulmen
Osterferien
Sommerferien
Freitag nach Christi Himmelfahrt
Freitag nach Fronleichnam Weihnachtsferien Di 18.04.2017 bis Fr 21.04.2017
Mo24.07.2017 bis Fr 04.08.2017
Fr 26.05.2017
Fr 16.06.2017
Sa 23.12.2017 bis Mo01.01.2018
Betriebsferien und Schließtage der Caritas Werkstätten (WfbM):
Schließtage Jahreswechsel 2016/2017
Letzter Arbeitstag
Betriebsferien (= 4 Urlaubstage 2016)
Erster Arbeitstag Fr 23.12.2016
Sa 24.12.2016 bis Fr 01.01.2017
Mo02.01.2017
Schließtage 2017
Rosenmontag Karnevalsdienstag Freitag nach Christi Himmelfahrt
Freitag nach Fronleichnam
Brückentag
Betriebsausflug der Mitarbeiter
Betriebsferien Sommer 2017:
Mo27.02.2017 (Arbeitsbefreiung/Urlaub) Di 28.02.2017 (1 Tag Urlaub)
Fr 26.05.2017 (Schließtag, 1 Tag Urlaub)
Fr 16.06.2017 (Schließtag, 1 Tag Urlaub)
Fr 30.10.2017 (Schließtag, 1 Tag Urlaub)
Termin wird standortbezogen festgelegt
(Schließtag und Arbeitsbefreiung Beschäftigte)
Mayen, Sinzig
Polch, Cochem, Ulmen
Mo10.07.2017 bis Fr 21.07.2017
Mo24.07.2017 bis Fr 04.08.2017
Schließtage Jahreswechsel 2017/2018
Letzter Arbeitstag
Betriebsferien (= 3 Urlaubstage 2017)
Erster Arbeitstag Fr 22.12.2017
Sa 23.12.2017 bis Mo01.01.2018
Di 02.01.2018
St. Martin Aktuell
45
Fortsetzung Ferienplan 2017
Termine Ferienprogramm Ambulante Dienste St. Martin
Osterferienprogramm
Sommerferienprogramm
Herbstferienprogramm
Mo10.04.2017 bis Do13.04.2017
Mo03.07.2017 bis Fr 07.07.2017
Mo02.10.2017 bis Fr 06.10.2017
Ferientermine der Integrativen Grundschule St. Martin
Weihnachtsferien
Freitag nach Weiberdonnerstag Rosenmontag und Fastnachtdienstag
Freitag nach Christi Himmelfahrt Freitag nach Fronleichnam Osterferien
Sommerferien Herbstferien Weihnachtsferien
Do 22.12.2016 bis Fr 06.01.2017
Fr 24.02.2017 (Ausgleich Adventworkshop)
Mo27.02.2017 bis Di 28.02.2017
Fr 26.05.2017
Fr 16.06.2017
Mo10.04.2017 bis Fr 21.04.2017
Mo03.07.2017 bis Fr 11.08.2017
Mo02.10.2017 bis Fr 13.10.2017
Fr 22.12.2017 bis Di 09.01.2018
Ferientermine der Förderschule (St. Martin Heimschule)
Osterferien
Sommerferien
Herbstferien
Weihnachtsferien Mo10.04.2017 bis Fr 21.04.2017
Mo03.07.2017 bis Mi09.08.2017
Mo02.10.2017 bis Fr 13.10.2017
Fr 22.12.2017 bis Di 09.01.2018
Angegeben ist immer der erste und letzte Ferientag.
Am letzten Unterrichtstag vor einem Ferienabschnitt und am Tag der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse
(Fr. 27.01.2017) endet der Unterricht nach der 4. Stunde um 11.30 Uhr.
Bewegliche Ferientage
Freitag nach Weiberdonnerstag Rosenmontag und Fastnachtdienstag
Freitag nach Christi Himmelfahrt Freitag nach Fronleichnam Verlegter Ferientag
Fr 24.02.2017
Mo27.02.2017 bis Di 28.02.2017
Fr 26.05.2017
Fr 16.06.2017
Mo30.10.2017
Ferientermine der Kindertagesstätte Landkern
Schließtag
Teamtag
Rosenmontag und Fastnachtdienstag
Freitag nach Christi Himmelfahrt Schließtag
Sommerferien
Brückentag
Weihnachtsferien Mo02.01.2017
Di 03.01.2017
Mo27.02.2017 bis Di 28.02.2017
Fr 26.05.2017
Fr 21.07.2017
Mo24.07.2017 bis Fr 11.08.2017
Mo02.10.2017
Fr 22.12.2017 bis Mo 02.01.2018
Weitere Termine zum Vormerken
Übernachtung für die Vorschulkinder
Abschlussfeier Vorschulkinder / Eltern
Weihnachtsfeier
Altentag (Mit Beteiligung der Vorschulkinder)
46
St. Martin Aktuell
Fr 19.05.2017
Do 29.06.2017
Sa 16.12.2017
So 17.12.2017
Wir bitten herzlich, die Abholzeiten frühzeitig zwischen Wohngruppen und Eltern/Angehörigen abzustimmen. Sofern außerhalb der festgelegten Zeiten begründete Beurlaubungen
notwendig sind, sollte dies bitte rechtzeitig mit der Wohngruppe abgestimmt werden. Die Wohngruppenleitungen (bzw.
Mitarbeiter/-innen) klären dies dann mit den Förderbereichen/
Arbeitsbereichen ab und geben den Eltern/Angehörigen entsprechende Rückmeldung. Bei Fragen zu Ferienzeiten oder
Beurlaubungen halten Sie bitte engen Kontakt zur jeweiligen
Wohngruppe oder zur zuständigen Wohnbereichsleitung.
St. Martin Aktuell
47