Bauforum Mittelstand - Zentralverband Deutsches Baugewerbe

Aktuelles vom Deutschen Baugewerbe
5/2016
Bauforum Mittelstand
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Fakten-Check zum
10-Punkte-Programm
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BIM-Werkzeuge für das Bauhandwerk
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Kontakt
Maren Radunz-Kuhn
Tel.: 030 20314-121
[email protected]
Manuela Lehmann
Tel.: 030 20314-119
[email protected]
Treffpunkt Bau
Tagen Sie im Herzen Berlins
Für Seminare und Schulungen der Zertifizierung Bau steht In unmittelbarer Nähe
des Verbandsgebäudes des ZDB in Berlin der neue TREFFPUNKT BAU zur Verfügung.
In verkehrsgünstiger Lage am Gendarmenmarkt sind außer den Bundesministerien
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Sehr geehrte Damen und Herren,
der 15. Oktober war ein schwarzer Tag für
die Produktsicherheit in Deutschland. An
diesem Tag ist mit den Änderungen der
technischen Regeln für Bauprodukte durch
die Änderung der Bauregelliste das bewährte Ü-Zeichen für Bauprodukte wegfallen. Ein
Ersatz wurde bis dahin nicht geschaffen.
Das Nachsehen haben Bauherren, Bauunternehmer und Planer, die mit einer völlig unzureichende CE-Kennzeichnung zurecht
kommen müssen. Nun droht erhebliche Unsicherheit. Denn die geplanten Neuregelungen weisen viele Lücken auf. Bis heute ist
nicht geklärt, wie die Bauproduktenqualität
im Einzelfall nachzuweisen ist. Die Bundesregierung muss nun endlich gegenüber der
EU-Kommission auf eine Beseitigung der
sicherheitsrelevanten Mängel der europäisch harmonisierten Bauproduktnormen
drängen und auch den Rechtsweg beschreiten. Nur so kann ein funktionierender europäischer Bauproduktenmarkt erreicht und
der Bauwerkssicherheit Rechnung getragen
werden.
Aus Sicht auch der ausführenden deutschen
Straßenbauwirtschaft brauchen wir schon
lange einen effizienten institutionellen Rahmen für die Infrastrukturentwicklung in
Deutschland, um Planung und Bauausführung fernverkehrsrelevanter Straßennetze
über Ländergrenzen hinweg im Interesse
der Nutzer, Bürger und Steuerzahler bestmöglich durchzuführen. Grundsätzlich begrüßen wir daher die Einrichtung einer Infrastrukturgesellschaft Verkehr, wie sie Bestandteil der Bund-Länder-Einigung über die
zukünftige Ausgestaltung ihrer Finanzbeziehungen ist. Wir fordern, diese Gesellschaft
als schlanke Managementgesellschaft zu
gestalten, die die Vor-Ort-Kompetenz der
Mitarbeiter in den Ländern sowie der Planungsbüros und Bauunternehmen bei Planung und Bauausführung nutzt. Denn nur
die regionale Vergabe von Straßenbauaufträgen durch die Länder sorgt für Wettbewerb, den - wie in der Vergangenheit - allein
die hoch-kompetenten mittelständischen
Unternehmen sicherstellen. Vor diesem Hintergrund fordern wir auch den sofortigen
Stopp der Vergaben von milliardenschwe-
ren Autobahn-ÖPP-Projekten.Andernfalls
würde die Handlungs- und Planungsfähigkeit der zukünftigen Gesellschaft
eingeschränkt.
Vor dem Hintergrund der europäischen Zielsetzung für eine Ressourcenschutz- und
Recyclinggesellschaft bedarf es dringend
eines einheitlichen Regelwerkes für die abfallrechtlichen Pflichten im Bereich des Bausektors. Dies zeigt ein neues Gutachten auf,
das war aber auch ein Ergebnis unseres
Bauforums Mittelstand. Es wird Zeit für klare und vor allem für praktikable Lösungen,
um Bau- und Abbruchabfälle sicher wiederverwerten zu können.
Einen großen Erfolg zu feiern hatte die Zimmerer-Nationalmannschaft in Basel. Sie
wurde zum dritten Mal in Folge Europameister der Zimmerer. Wir gratulieren der
gesamten Mannschaft mit allen Teilnehmern, Trainern und Teamleitern herzlich.
Das ist ein großartiger Ansporn für das Nationalteam des Deutschen Baugewerbes zu
den Europameisterschaften in Göteborg.
Ihr
RA Felix Pakleppa
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Bauforum Mittelstand
Kostengünstig bauen - trotz Bürokratie, angespanntem Wohnungsmarkt und Umweltschutz
Podiumsdiskussion zum Thema „Angespannter Wohnungsmarkt und kostengünstiger Wohnungsbau - Wie soll das funktionieren?“mit v.l. Ingeborg Esser (GdW), Markus Becker (HDB), Gerald Meyer (Moderation), Wolfgang Schubert-Raab (Raab Baugesellschaft), Michael Neitzel. (InWis).
Das Bauforum Mittelstand, eine gemeinsame Veranstaltung von HDB und ZDB stand
unter dem Eindruck des gespannten Wohnungsmarktes in Deutschland.
Die Tagung begann mit den Herausforderungen, denen der deutsche (Bau-)Mittelstand täglich ausgesetzt ist. Im Zukunftspanel Mittelstand beschrieb Dr. André Pahnke
vom Institut für Mittelstandsforschung in
Bonn den Beitrag und den Antrieb der inhabergeführten Betriebe für Freiheit, Arbeit
und Wohlstand in Deutschland.
Für Christian Freiherr von Stetten, Vorsitzender des Parlamentskreises Mittelstand
der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, gehören
Familienunternehmen zum Mittelpunkt der
Politik der CDU/CSU. Leider sei eine verfassungsgemäße Flattax bei der Erbschaftssteuer mit SPD und Bündnis 90/Die Grünen
nicht zu machen. Er stimmte einem Einwurf
aus dem Publikum zu, dass Deutschland
eine schlagkräftige Verwaltung brauche.
Das „Bündnis für bezahlbares Wohnen und
Bauen“ hat in verschiedenen Arbeitsgruppen, darunter in der „Baukostensenkungskommission“, bis zum Herbst 2015 eine Reihe von Empfehlungen erarbeitet. Dazu sollte eine Stärkung der Investitionstätigkeit,
die Wiederbelebung des sozialen Woh-
Christian Freiherr von Stetten MdB und Dr.-Ing. Hans-Hartwig Loewenstein.
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DIREKT 5/2016
nungsbaus und eine mietrechtliche Flankierung gehören. ZDB-Präsident Dr.-Ing.
Hans-Hartwig Loewenstein sagte zum Auftakt der Veranstaltung: „Heute, ein Jahr später, ist es an der Zeit zu analysieren, was aus
den Vorschlägen geworden ist.
Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbau- und Umweltministerium (SPD), stellte die Offensive des Bundes
fü den Wohnungsbau in den Mittelpunkt
seines Vortrages. Der Bund habe die Mittel
für den sozialen Wohnungsbau verdreifacht,
leider geben die Länder diese unterschiedlich aus. Wichtig bleiben der soziale Ausgleich zwischen Stadt und Land und die Ver-
Dr. Georg Nüsslein MdB (l) und Staatssekretär Florian Pronold
Podiumsdiskussion zum Thema „Umweltschutz und kostengünstiges Bauen - wie passt das zusammen?“ mit v.l. Enno Simonis (Otto Dörner Entsorgung), Bärbel Höhn MdB,
Gerald Meyer, Thomas Paetzold (HDB), Dr. Anja Weisgerber MdB.
sorgung mit kostengünstigem Wohnraum
und guter Infrastruktur. Für Georg Nüsslein
MdB (CDU/CSU) war die Abschaffung der
Eigenheimzulage ein Fehler. Es müsse der
soziale Wohnungsbau seitens des Bundes
weiter gefördert und die Abschreibundssätze im Mietwohnungsbau verändert werden.
Alle Diskussionsteilnehmer konnten sich auf
die gemeinsame Aussagen verständigen: die
Akzeptanz für das Bauen mus wieder hergestellt werden.
Beim zweiten Themenkomplex der Veranstaltung, dem „Umweltschutz“, glänzt die
Bauwirtschaft seit Jahren: Die mineralischen Bau- und Abbruchabfälle stellen mit
Impulsvortrag von Dr. Helge Wendenburg aus dem BMUB.
einem Abfallaufkommen von ca. 200 Mio.
Tonnen jährlich den größten Abfallstrom in
Deutschland dar. Insgesamt konnten im Jahr
2014 über 90 % der im Zuge von Baumaßnahmen anfallenden mineralischen Abfälle
auch durch das Baustoff-Recycling verwertet werden. Diese Erfolge sind jedoch zunehmend bedroht: Insbesondere Stadtböden und Böden von Straßenbaumaßnahmen
werden immer häufiger deponiert statt anderen Orts wieder eingebaut zu werden.
Hinzu kommt das Problem einer drastischen
Deponieraumverknappung.
Dr. Helge Wendenburg erklärte für das Bundesumweltministerium, dass das oberste
Ziel der Grundwasserschutz sei. Das Ministerium will sicher stellen, dass Recycling-Produkte sicher sind, es soll aber auch
erreicht werden, dass überall Recycling-Material eingesetzt werden kann. Für die Recycling-Wirtschaft erklärte Enno Simonis, mit
den Zielen des Umweltministeriums übereinzustimmen, kritisiere aber den Umsetzungsversuch der Mantelverordnung. Bei
den erheblichen Mengen an Bauschutt sei
schon in einer Charge ein Analyseergebnis
nicht einfach reproduzierbar. Auch Bärbel
Höhn MdB plädierte für klare Regeln, die
Umweltkosten seien teilweise zu hoch und
es müsste viel mehr zu Verursacherkosten
kommen. (ch)
Das Schlusswort sprach Michael Phillipp, Vorsitzender Mittelstandsausschuss HDB.
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Fakten-Check zum 10-Punkte-Programm
1 Jahr vor der Bundestagswahl viele offene Baustellen der Großen Koalition.
Thomas Möbius (l), Vorsitzender der Jungen Bauunternehmer, vertrat den ZDB.
Den „Erledigt“-Stempel kann die Große
Koalition in Sachen Wohnungsbau getrost
in der Schublade lassen. Die Wohnungsbaupolitik ist eine „offene Baustelle“. Darin
sind sich sieben führende Organisationen
und Verbände der Bau- und Immobilienbranche einig.
Als „Verbändebündnis Wohnungsbau“ übten sie Mitte Oktober in Berlin deutliche
Kritik an der Wohnungsbaupolitik der
schwarz-roten Bundesregierung. „Die GroKo
hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht“, urteilt die Branche.
Zu den Hausaufgaben zählt in erster Linie
das 10-Punkte-Programm, das Bundesbauministerin Barbara Hendricks zum Abschluss
des Bündnisses für bezahlbares Wohnen
und Bauen als „Wohnungsbau-Offensive“
vorgelegt hat. Das ist knapp ein Jahr her. Ein
Jahr vor der Bundestagswahl machte jetzt
das „Verbändebündnis Wohnungsbau“ den
Fakten-Check.
Das Ergebnis: Bei 10 To-do-Punkten stehen
die Zeichen für die Bundesregierung kein
einziges Mal auf Grün – für „abgehakt“. Sieben Mal sieht die GroKo Gelb. Diese Punkte
hat sie wenigstens auf den Weg gebracht,
allerdings bislang ohne zufriedenstellende
Ergebnisse. Und gleich drei Mal gibt es die
„Rote Karte“. Das Fazit des Verbändebündnisses: „Die Große Koalition ist über die
Analysephase kaum hinausgekommen. Es ist
der Bundesregierung nicht gelungen, die
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Keine guten Noten für die Wohnungsbauoffensive des Bundes im Fakten-Check.
entscheidenden Punkte für mehr Wohnungsbau voranzubringen sowie Länder und
Kommunen mit ins Boot zu holen. Statt Vollgas zu geben, fährt der Wohnungsneubau
im ersten Gang.“ Der Wohnungsbau werde
somit eines der zentralen Wahlkampfthemen bei der im kommenden Jahr anstehenden Bundestagswahl.
bändebündnis Wohnungsbau“ noch längst
nicht die Tatkraft, die notwendig wäre.
Auch andere Ziele seien, so die Branchenvertreter, nicht erreicht. Dazu gehöre, dass in
bereits vorhandenen Wohnsiedlungen mehr
Wohnraum entsteht. Außerdem müssten
Brachflächen genutzt und Baulücken geschlossen werden.
Um bezahlbare Wohnungen zu schaffen,
steht beim „Verbändebündnis Wohnungsbau“ ein Punkt ganz oben auf der To-do-Liste: die Erhöhung der linearen Abschreibung
von 2 auf 3 Prozent. Ebenso dringlich ist die
zielgerichtete Förderung über Investitionszulagen. Beide Wohnungsbau-Anreize seien
dringend überfällig. Passiert sei jedoch
nichts – daher die „Rote Karte“.
Zudem gehe es nach wie vor darum, das
Normungswesen auf den Prüfstand zu hieven. Und auch wenn es darum gehe, bei
Neubauvorhaben in der Bevölkerung für
mehr Akzeptanz zu werben, gebe es noch
eine Menge zu tun.
Der Vorschriften-Dschungel im Baurecht
sollte durch eine einheitliche Muster-Bauordnung in den Ländern leichter zu durchdringen sein. Auch hier: Fehlanzeige. Als
Preistreiber für den Wohnungsneubau gelten hohe Energie-Standards. Die Forderung
der Branche zielt auf eine Aus-zwei-macheins-Lösung ab: Energie-Einsparverordnung
(EnEV) und Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) sollten in einem neuen
Gesetz zusammengeführt werden – und
zwar unter Beachtung wirtschaftlicher Prinzipien für den Wohnungsbau.
Selbst bei der Förderung des sozialen Wohnungsbaus und bei der Stärkung des genossenschaftlichen Wohnens erkennt das „Ver-
www.impulse-fuer-den-wohnungsbau.de
Im „Verbändebündnis Wohnungsbau“ haben sich der Deutsche Mieterbund (DMB), die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG
BAU), der Zentralverband Deutsches
Baugewerbe (ZDB), der Bundesverband deutscher Wohnungs- und
Immobilienunternehmen (GdW), der
Bundesverband Freier Immobilienund Wohnungsunternehmen (BFW),
der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) und die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerksund Wohnungsbau (DGfM)
zusammengeschlossen.
BIM-Werkzeuge für das Bauhandwerk
Workshop für Bauunternehmer zu BIM im Eisenbahnbau, Straßenbau und Hochbau
Werner Breinig von der DEGES verspricht: BIM kommt und funktioniert.
Im ZDB-Workshop „Strategien der öffentlichen Auftraggeber zur Nutzung digitaler
Gebäudemodelle bei der Projektvergabe
und Projektabwicklung“ wurde sich offen
über die Hürden bei der Umsetzung von
BIM ausgetauscht.
BIM auf der Schiene
Der erste Praxisbericht befasste sich mit der
Einführung der BIM-Methodik bei der DB
Station Service AG. Dr. Thomas Rühl, DB,
Maik Fiedler, BRZ Deutschland GmbH und
Peter Krauss, Fa. Hasselmann GmbH zeigten
die unterschiedliche Sichtweisen von Auftraggeber und Auftragnehmer bei der Herangehensweise zu BIM. Für den Auftraggeber bedeutet dies, zunächst die Bauteile zu
standardisieren, die BIM-Anwendungsfelder
festzulegen und klar das erwartete digitale
Ergebnis zu formulieren. Beim Bau der Verkehrsstationen will die Bahn ab 2017 nur
noch mit BIM bauen. Auf Auftragnehmerseite bedeutet BIM, alle Mitarbeiter des Betriebes bei BIM mitzunehmen, auch den
Polier auf der Baustelle. Das Einpflegen der
digitalen Bauteilbibliothek, vergleichbar
dem IKEA-Küchenplaner, hat die Kalkulationsabteilung innerhalb eines Tages bewältigt. Für die Einführung insgesamt wird ein
BIM-Manager empfohlen, der Ingenieur und
Informatiker ist, damit er beide Seiten versteht. Am Ende hat auch der Polier mit dem
Tablet gearbeitet und den Fehler im Plan
gefunden. Wichtig wäre künftig, dass auch
die Abrechnung im Modell funktioniert und
bei Aufmaßen der Verweis auf die im Mul-
Rolf Scharmann, Vorsitzender des ZDB-Ausschusses für Betriebswirtschaft.
tiprojektraum abgelegten Bilder genügt.
Dort werden sowieso alle Dokumente
abgelegt.
BIM im Straßenbau
Für Werner Breinig von der DEGES setzt BIM
eine kooperative, partnerschaftliche Zusammenarbeit voraus. Die Planungskosten verschieben sich nach vorne. Die Transparenz,
auch der Leistungsverzeichnisse, wird künftig deutlich höher sein. BIM hört nicht beim
Bauen auf, es werden Bauzeiten mit Bautei-
„Wir sind das Abenteuer
angegangen und sehr zufrieden
damit.“
Peter Krauss, Fa. Hasselmann GmbH
len und 3-D-Geländemodellen verknüft. Leider kommt das Vergabewesen der Entwicklung noch nicht hinterher. Aber, BIM funkioniert über die kleinen Schritte und so sollen
neu zu planende Projekte ab 2020 mit BIM
umgesetzt werden.
BIM im Hochbau
Matthias Reif vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung beschrieb die Vorgehensweise des BBR auf dem Weg zu BIM mit
„weniger Theorie - mehr Praxis“. Wichtig sei
es, Erfahrungen mit der Methode zu sammeln. Der BBR-Pilot ist das Berliner Stadtschloss. Hier haben sich die Kollissionsprü-
fungen gerade im TGA-Bereich als besonders wertvoll erwiesen. Wichtig ist eine einheitliche Dokumentation, wofür das BBR
Dokumentationsrichtlinien entwickelt hat.
Entscheidend sind die AIA (Auftraggeber-Informationsanforderungen), in denen dokumentiert ist, was der Auftraggeber will.
Dann können auch die BIM-Potenziale, wie
ein schneller Zugriff auf komplexe Planungsinformationen oder eine Verringerung
von Projektlaufzeit und Kosten aufgrund
von Nachträgen erreicht werden.
Werkzeuge für das Bauhandwerk
Nach Auffassung von Jens Bille, Institut für
Handwerkstechnik, werden Handwerker mit
smartBIM arbeiten. Ein Einstieg in BIM ist
z.B. mit einer Software zur Zeiterfassung
möglich. Hier stellen sich sehr schnell Erfolge für das Betriebsergebnis ein und Mitarbeiter werden an erste digitale Schritte
gewöhnt.
Fazit
Nach Auffassung von Rolf Scharmann, Vorsitzender des ZDB-Ausschusses für Betriebswirtschaft, ist es wichtig, den Einstieg in die
Digitalisierung jetzt anzugehen. Noch Arbeit
besteht bei BIM insgesamt bei der Definition der Schnittstellen, dies müsse sehr sorgfältig erfolgen. Wichtig seien auch offene
Datenformate.
(ch)
http://www.bim-praxis.de
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Ein dreifaches GUT HOLZ
Zimmerer-Nationalmannschaft wird zum dritten Mal in Folge Europameister
Goldmedaillen für Daniel Duch, Kevin Hofacker und Florian Kaiser (v.l.).
Die Zimmerer-Nationalmannschaft von
Holzbau Deutschland ist erneut in der Einzel- und Mannschaftswertung Europameister geworden. Beim 12. Europäischen Berufswettbewerb in der Schweiz kämpften
26 Teilnehmer aus zehn Nationen um die
Gold-, Silber- und Bronzemedaillen.
Der 21-jährige Kevin Hofacker aus Steinau in
Hessen holte bei der Zimmerer-Europameisterschaft 2016 in Basel in der Einzelwertung
die Goldmedaille. Florian Kaiser (23) aus
Kirchhundem in Nordrhein-Westfalen erreichte den dritten Platz. Daniel Duch (22)
aus Gau-Algesheim in Rheinland-Pfalz belegte Platz 7. In der Mannschaftswertung
gab es damit ebenfalls Gold für das deutsche Team. Damit hat die Zimmerer-Nationalmannschaft ihr Ziel der Titelverteidigung
bravourös erreicht. Es ist der dritte Titel in
Folge seit dem Jahr 2012.
Jeder Teilnehmer musste in 22 Arbeitsstunden an drei Wettbewerbstagen ein anspruchsvolles Dachstuhlmodell erstellen.
Dabei ging es um Präzision und Genauigkeit
beim Schiften, Anzeichnen, Sägen und
Zusammenbauen.
„Einfach ein tolles Ergebnis. Unser Team hat
es dieses Mal wirklich spannend gemacht.
Es sah zunächst nicht danach aus, dass wir
wieder ganz oben stehen. Alle waren langsamer als in den Trainings, haben ihre kleinen Fehler gemacht. Das hat uns beim Zuschauen viele Nerven gekostet. Aber unsere
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Jungs hatten Top-Maße. Das war am Ende
ausschlaggebend“, erklärte der stellvertretende Teamleiter Andreas Großhardt, Holzbauunternehmer aus Uhldingen-Mühlhofen
in Baden-Württemberg, der in Basel der
deutsche Vertreter in der Jury war.
ruf brennt und diese extremen Leistungen
zeigt, hat den Titel mehr als verdient“, so
Matthias Krauss, Sprecher der Industrie im
Beirat der Leistungspartner von Holzbau
Deutschland und Vorstandsvorsitzender der
Mafell AG.
„Ein dreifaches GUT HOLZ auf diese herausragende Leistung unseres Teams! Der erneute Titelgewinn zeigt, dass die Rahmenbedingungen für die Ausbildung in Deutschland
zukunftsweisend sind. Es ist ein riesen
Schritt nach vorne für den aufstrebenden
Holzbau. Ich danke dem Team und allen Beteiligten, auch unseren Leistungspartnern,
für diesen Erfolg, der nur gemeinsam und
mit dem gezeigten Zusammenhalt im Teamund Fankreis möglich ist,“ erklärte Peter Aicher, Vorsitzender von Holzbau Deutschland
– Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes.
Holzbau Deutschland ist Träger der Zimmerer-Nationalmannschaft. „Ich freue mich
auch im Namen des Vorstandes und der gesamten Holzbaubranche, dass die Erfolgsgeschichte unserer Nationalmannschaft weiter geht!“
Trainiert wurde das Team von Michael Rieger, Ausbildungsmeister im Zimmerer-Ausbildungszentrum in Biberach und selbst Vize-Europameister 2000 und Vize-Weltmeister 2001, und Jens Volkmann, bislang Ausbildungsmeister im Bundesbildungszentrum
für das Zimmerer- und Ausbaugewerbe (Bubiza) in Kassel. Simon Rehm, Europameister
2014 und Weltmeister 2015, begleitete das
Team als Betreuer bei der EM.
Die Zimmerer-Nationalmannschaft wird
inzwischen im neunten Jahr von den Holzbau Deutschland Leistungspartnern unterstützt. „Geniales Ergebnis! Ihr seid wieder
die besten Europas! Herzlichen Glückwunsch zum 3. Titel in Folge, die Erfolgsbilanz wird fortgeschrieben. Ich habe Euch in
Basel kämpfen sehen. Wer so für seinen Be-
Für Kevin Hofacker war die Goldmedaille
eine riesen Überraschung. „Damit hatte ich
nicht mehr gerechnet, umso größer ist die
Freude!“ Hofacker arbeitet derzeit als Geselle bei Alexander Stein GmbH in Steinau-Ulmbach. „Die EM war eine tolle Erfahrung,
auch durch den tollen Zusammenhalt im
Team, wir haben wirklich gemeinsam gekämpft“. Hofacker bleibt in der Zimmerer-Nationalmannschaft und kann sich im
nächsten Jahr für die Berufsweltmeisterschaft „WorldSkills 2017“ in Abu Dhabi qualifizieren. Auch dort geht es um eine Titelverteidigung für Deutschlands Zimmerer.
www.zimmerer-nationalmannschaft.de
Hoher Besuch beim Deutschen Baugewerbe
Das Netzwerk Baumittelstand des ZDB im Meinungsaustausch mit Minister Altmaier.
Die Repräsentanten der führenden mittelständischen Bauunternehmen im ZDB trafen sich Ende Oktober zu einem intensiven
politischen Gedanken- und Meinungsaustausch mit dem Chef des Bundeskanzleramts, Peter Altmaier, in Berlin. Neben aktuellen politischen Themen, wie z.B. der Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur, dem
Wohnungsbau und Rentenfragen ging es
vor allem um Perspektiven zur Integration
von Geflüchteten in die Bauunternehmen.
ZDB-Hauptgeschäftsführer Felix Pakleppa, Kanzleramtsminister Peter Altmaier, ZDB-Präsident Dr.-Ing. Hans-Hartwig Loewenstein (v.l).
Mit Parlament und Regierung im Gespräch
Volker Kauder MdB, Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion in Deutschen Bundestag
Im Bundesfinanzministerium führte ZDB-Präsident Loewenstein ein Gespräch mit
(M), sprach mit ZDB-Präsident Loewenstein (r) und Hauptgeschäftsführer Pakleppa.
Staatssekretär Werner Gatzer.
Parlament und Regierung arbeiten kontinuierlich an verschiedenen Gesetzesvorhaben.
ZDB-Präsident Dr.-Ing. Hans-Hartwig Loewenstein führte im Herbst zahlreiche Gespräche in Berlin. Mit Volker Kauder, dem
Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU ging es
um das Gesetzgebungsverfahren zum Bauvertragsrecht, die Wohnungsbaupolitik einschließlich einer steuerlichen Förderung und
die Infrastrukturgesellschaft für den
Bundesfernstraßenbau.
ZDB-Präsident Dr.-Ing Hans-Hartwig Loewenstein sprach mit Staatssekretär Werner
Gatzer im Bundesfinanzministerium über
die Verstetigung von Investitionen in die
Infrastruktur. Loewenstein machte auf die
großen Probleme von ÖPP im Fernstraßen-
bau aufmerksam: „Immerhin werden 80
Prozent der Bauaufgaben von mittelständischen Betrieben mit ihren Mitarbeitern geleistet.“ Kritisch sieht das Baugewerbe auch
die Ausgestaltung der von Bund und Ländern diskutierten Infrastrukturgesellschaft
für den Bundesfernstraßenbau. Die Gründung der neuen Infrastrukturgesellschaft
Verkehr wird der ZDB kritisch begleiten.
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Bei der Staubminimierung an einem Strang ziehen
Bauwirtschaft begrüßt die Erklärung als wichtigen Beitrag zum Fortschritt in der Prävention
Unterzeichner der Gemeinsamen Erklärung v.l.: Björn Kass (HDB), Reinhard Obermaier (VDSI), Dietmar Schäfers (IG BAU), Rüdiger Pipke (BAuA),
Karl-August Siepelmeyer (Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz), Yasmin Fahimi (BMAS), Klaus-Richard Bergmann (BG BAU), Felix Pakleppa (ZDB), Josef Rühle (ZVDH), Bernhard Brückner (LASI), Ralf Spiekers (Bundesverband Holz und Kunststoff), Foto: Jörg Carstensen/BMAS.
Eine richtungsweisende Erklärung zur
Staubminimierung beim Bauen unterzeichnete die Branche in Berlin gemeinsam mit
Staatssekretärin Yasmin Fahimi aus dem
Bundesarbeitsministerium.
Die Erklärung demonstriert die Bereitschaft
aller Unterzeichner sich in der wichtigen
Frage der Staubbekämpfung gemeinsam für
Fortschritte in der Prävention und eine
nachhaltige Verbesserung der Situation auf
Baustellen einzusetzen. Sie baut auf bewährten Aktivitäten auf. Durch systematische Kooperation und Koordinierung in den
Handlungsfeldern Expositionsermittlung,
Technik, Qualifikation und Kommunikation
soll die Effizienz aller Einzelmaßnahmen
gesteigert werden. Denn staubarmes Arbeiten verhindert staubbedingte Erkrankungen
der am Bau Beschäftigten. Darüber hinaus
verbessert es das Image der Anbieter von
Bau- und Baudienstleistungen.
Bauen sind Beschäftigte häufig Stäuben
ausgesetzt. Es ist gut, wenn alle Beteiligten
bei der Staubminimierung an einem Strang
ziehen. Die gemeinsame Erklärung setzt dabei ein gutes Signal. Und die Preisträger des
11. Deutschen Gefahrstoffschutzpreises
zeigen, dass auch die Praxis auf einem guten
Weg ist.“
ZDB-Hauptgeschäftsführer Felix Pakleppa
erklärte dazu: „Die gemeinsame Erklärung
ist für die Branche ein weiterer wichtiger
Meilenstein, der an die bereits seit Jahren
etablierten Aktivitäten und Anstrengungen
in der Bauwirtschaft folgerichtig anknüpft.
Die flächendeckende Umsetzung des hohen
Schutzniveaus in Deutschland und zusätzlich neu hinzugekommene Herausforderungen, wie der erheblich abgesenkte Arbeitsplatzgrenzwert für alveolargängigen Staub
und der neue Beurteilungsmaßstab für
Quarzstaub, machen intensive und effiziente Anstrengungen aller Beteiligten zum
Schutz vor Gesundheitsbeeinträchtigungen
durch Staub beim Bauen erforderlich.“
Weitere Informationen zum Gefahrstoffschutzpreis finden Sie unter
www.gefahrstoffschutzpreis.de.
Anlässlich der Unterzeichnung der Gemeinsamen Erklärung wurde auch der 11. Deutsche Gefahrstoffschutzpreis verliehen. Der
Wettbewerb 2015/16 hatte den Schwerpunkt „Handwerk, Staub und Asbest“. Er
unterstützt damit die Bestrebungen, den
Schutz vor Stäuben zu verbessern.
Staatssekretärin Yasmin Fahimi: „Staub ist
nicht ungefährlich: Er kann die Gesundheit
erheblich beeinträchtigen. Gerade beim
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Preisträger und Belobigte des 11. Deutschen Gefahrstoffschutz Preises
Das DATEV-Branchenpaket für Bau und Handwerk
Praktisches Duo bietet Mehrwert für Inhaber von Bau- und Handwerksbetrieben.
Das Ende der unzeitgemäßen
Zettelwirtschaft
Daher bietet DATEV zusammen mit dem
Software-Partner 123erfasst.de eine lückenlose Arbeitszeiterfassung, direkt auf der
Baustelle mit digitaler Übertragung in das
DATEV (Bau-)Lohnprogramm. Die mobile
Projekt-Dokumentation 123erfasst eignet
sich sowohl für Betriebe, die ihre Baulohnabrechnung selbst erstellen, als auch für
Unternehmen, die dabei mit ihrem Steuerberater zusammenarbeiten und ihm die dokumentierten Zeitdaten zur Verfügung
stellen.
Zudem enthält die Software 123erfasst die
Aufzeichnung des Materialeinsatzes sowie
ein Bautagebuch, mit Fotodokumentation
der durchgeführten Tätigkeiten und vieles
mehr. Damit wird die Lösung auch für Betriebe mit wenigen Arbeitnehmern, die
nicht unbedingt eine Zeiterfassung benötigen, interessant.
Die Lösungen sind die ideale Ergänzung zum
Branchenpaket Bau und Handwerk zur Ermittlung des Stundenverrechnungssatzes.
Gewinnbringend Arbeiten mit der richtigen Kalkulation.
Die Frage, ob ein Auftrag für den Unternehmer in Bau und Handwerk gewinnbringend
ist oder nicht, erschließt sich nicht auf den
ersten Blick. Allein auf sein Bauchgefühl zu
vertrauen, reicht nicht mehr aus - richtig
kalkulieren ist hier die Devise! Und das sowohl bei der Vor- als auch bei der
Nachkalkulation.
Die nötigen Kennzahlen auf einen Blick
Das Branchenpaket Bau und Handwerk liefert auch Kennzahlen, die nicht nur bei öffentlichen Ausschreibungen notwendig sind
und über die EFB-Formblätter abgefragt
werden. Über die Ermittlung der Stundensätze und die Nachkalkulationen der jeweiligen Projekte werden mögliche Nachlässe
und absolute Preisuntergrenzen für zukünftige Angebote transparent. Das sind dann
die entscheidenden Kennzahlen, um auch
zukünftig erfolgreich sein zu können. Besondere Aufmerksamkeit kommt hier auch den
Kennzahlen wie Über-/Unterdeckung des
Kalkulationslohns in Euro, oder der nicht
berechneten Stunden zu.
Dreh- und Angelpunkt ist hier die BWA, die
Betriebswirtschaftliche Auswertung. Sie
teilt die Kosten auf die Bereiche „gewerblich“ und „kaufmännisch“ auf und liefert die
Kennziffern für die Vorkalkulation. Denn bei
der Angebotserstellung müssen die richtigen Zuschlagssätze berücksichtigt werden,
so dass der Unternehmer bereits im Voraus
sagen kann: „Dieser Auftrag lohnt sich“ und
die Erkenntnisse auch bei der nächsten Vorkalkulation anwendet.
Das Ermitteln des Verrechnungslohns erfordert somit die detaillierte Aufzeichnung von
Stundenlöhnen, Zulagen und Zuschlägen.
Neben produktiven Stunden sind auch Fehlzeiten wie Urlaub, Krankheit, Feiertage und
sonstige Arbeiten zu erheben. Fehlende
oder falsch ausgefüllte Stundenzettel können so hohe Kosten verursachen. Zudem
müssen sie mühsam durch eine Bürokraft in
die Buchhaltungssoftware übertragen
werden.
Baulöhne abrechnen, Finanzbuchführung
erledigen und dabei die Kosten der Bauprojekte im Blick behalten – auch das liegt in
der Verantwortung des Bauunternehmers.
Professionelle Unterstützung dafür bieten
die DATEV-Lösungen für das Bauhaupt- und
Baunebengewerbe.
Praktisches Duo
So bieten die kaufmännischen Software-Lösungen von DATEV in Kombination mit einfach zu bedienender mobiler Zeiterfassung
auf Baustellen einen Mehrwert für Inhaber
von Bau- und Handwerksbetrieben. Das gilt
auch für die Organisation der Zusammenarbeit mit dem Steuerberater. Mit einer solchen Gesamtlösung lassen sich Arbeitseinsätze planen, der Zeitaufwand auf Baustellen controllen, Stundenerfassung und
–überprüfung zeitnah abwickeln, die Anforderungen an Mindestlohn-Aufzeichnung
und Zollfahndung mit minimalem Aufwand
erfüllen und die Betriebs- oder Baustellenverrechnungslöhne als Basis für Kalkulationen von zukünftigen Angeboten einfach
ermitteln.
DATEV eG
90329 Nürnberg
Telefon 0800 1001116
Internet www.datev.de/baugewerbe
9
Auf dem Weg zur Unfallversicherung von morgen
Reger Austausch beim 1. Verbandsforum der BG BAU in Berlin.
zelne Verfahren zu beschleunigen, bis hin
zur Idee, konkrete Arbeitsmaterialien zu
erhalten – zum Beispiel Präsentationen. Gemeinsamer Nenner vieler Impulse war der
Wunsch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die besonderen Bedingungen von mittelständischen Bauunternehmen zu
berücksichtigen.
Impulse für Veränderungen
Das Verbandsforum bringt Impulse für Veränderungen (Fotos: Jan Pauls, BG BAU).
Vertreter der Verbände der Bauwirtschaft
trafen sich Anfang Oktober in Berlin zu einem eintägigen Workshop der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU). Gemeinsam erarbeiteten sie Ideen und Impulse, wie sich die gesetzliche Unfallversicherung noch stärker an den konkreten
Bedürfnissen der Unternehmen und Versicherten ausrichten kann.
Besonderes Format außerhalb der
Gremien
In einem interaktiven Format diskutierten
die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vier
Schwerpunkt-Themen, zu denen sie mit der
Berufsgenossenschaft in Kontakt stehen:
„Prävention“, „Arbeitsmedizinisch-Sicherheitstechnischer Dienst (ASD der BG BAU)“,
„Rehabilitation und Leistungen“ sowie
„Mitgliedsbeiträge“.
Im Zentrum des 1. Verbandsforums standen
die Fragen:
• Was kann die BG BAU tun, um die Bedürfnisse der Versicherten und Unternehmen
schnell, effizient und verbindlich zu
erfüllen?
• Wie kann die BG BAU ihren Kunden Arbeit
abnehmen? Und wie kann sie Verletzten das
Leben erleichtern?
• Welche kritischen Anmerkungen, welche
Anregungen und Verbesserungsvorschläge
gibt es an die BG BAU?
Interaktive Formate für neue Ideen.
„Wir wollen spürbar dienstleistungsorientierter werden, dafür brauchen wir Impulse
von außen – von unseren Kunden. Deshalb
haben wir das Verbandsforum ins Leben
gerufen,“ sagte Klaus-Richard Bergmann,
Hauptgeschäftsführer der BG BAU, zu Beginn des Workshops.
Eine Besonderheit des Forums: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren aufgefordert, direkt Lösungsvorschläge zu formulieren, statt Probleme zu beschreiben. Diese
Herangehensweise erwies sich als sehr zielführend – so kamen über 30 konkrete Vorschläge für Verbesserungen zustande.
Die Vorschläge deckten ein breites Spektrum ab: Sie gingen von der Vereinfachung
spezieller Formulare über den Wunsch, ein-
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DIREKT 5/2016
Die BG BAU hat in diesem Jahr das Programm „Dienstleisterin BG BAU“ aufgelegt.
Ziel ist es, als starker Partner der Bauwirtschaft die Dienstleistungen für die Versicherten und Unternehmen weiter zu verbessern. Damit dies auch im Sinne der Mitglieder gelingt, bezieht die Berufsgenossenschaft sie in diese Weiterentwicklung mit
ein. Das Verbandsforum ist ein Beispiel für
die Herangehensweise. „Die Ergebnisse des
Workshops werden nun in das Programm
„Dienstleisterin BG BAU“ mit einfließen,“
kündigte Bergmann an. Einige Vorschläge
lassen sich zeitnah als „Quick Wins“ für die
Baubetriebe umsetzen, andere Ideen brauchen etwas mehr Vorbereitung, zum Beispiel, weil sie Änderungen der IT erfordern.
Und schließlich gibt es vereinzelt Themen,
die auf politischer Ebene entschieden werden müssen.
Das Verbandsforum hat gezeigt, wie wichtig
der direkte Dialog ist, um gemeinsam Themen zu entwickeln und zu vereinfachen.
Jens Dirk Wohlfeil, Leiter der Abteilung Tarif
und Sozialpolitik des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe zog Bilanz: „Das Verbandsforum sehen wir als hervorragende
Möglichkeit, die Vorstellungen und Wünsche unserer Mitgliedsbetriebe hinsichtlich
einer noch besseren Dienstleistungsorientierung der BG BAU unmittelbar zu platzieren. Wir versprechen uns davon die Umsetzung konkreter Maßnahmen, die den alltäglichen Umgang zwischen der BG BAU und
ihren Kunden, insbesondere den Baubetrieben, spürbar verbessern.“
www.bgbau.de
Bauproduktenqualität nicht mehr selbstverständlich
Mängel der europäischen Bauproduktnormung abstellen!
Zum 15. Oktober 2016 wurden die bisherigen in der Bauregelliste des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) enthaltenen
zusätzlichen Anforderungen an mangelhaft
europäisch genormte Bauprodukte außer
Kraft gesetzt.
Die bisherigen Ü-Zeichen als Nachweis der
Übereinstimmung der Bauprodukte mit
bauaufsichtlich vorgegebenen Anforderungen entfällt. Seit dem 15. Oktober 2016
müssen alle europäisch harmonisierten Bauprodukte ausschließlich CE-gekennzeichnet
werden. Mit dieser Regelung ist aktuell eine
wesentliche Sicherheitslücke im Bauproduktenrecht entstanden.
Hintergrund der DIBt-Entscheidung
Das DIBt hat damit der zweijährigen Umsetzungsfrist des Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) in Rechtssache C-100/13
vom 15.10.2014 Rechnung getragen. Er
EuGH hatte Deutschland wegen zusätzlicher nationaler Anforderungen an CE-gekennzeichnete Bauprodukte der Vertragsverletzung für schuldig befunden. Die Sicherheitslücken der europäischen Bauproduktnormung spielten für die Urteilsfindung
des EuGH deshalb keine Rolle, weil die Bundesrepublik Deutschland formale Beschwerden versäumt hatte.
Der ZDB hat die Bundesregierung vergeblich
aufgefordert, den Hinweis des EuGH aufzugreifen und nunmehr formale Beschwerden
gegen sämtliche mangelhaften europäischen Bauproduktnormen zu erheben und
notfalls den Klageweg zu beschreiten. Stattdessen folgen Bund und Länder der Urteilsinterpretation der EU-Kommission, die keine zusätzlichen nationalen Regelungen für
europäisch harmonisierte Bauprodukte
erlaubt.
Sicherheitsrelevante
Regelungslücken
Die europäischen Bauproduktnormen berücksichtigen bislang keinerlei Gesundheitsund Umweltschutzaspekte. Ferner fehlen in
vielen europäischen Bauproduktnormen für
die Statik sowie für den Brand-, Wärme
oder Schalschutz wesentliche
Produktanforderungen.
Schon in der Vergangenheit wurden nationale Anforderungen an die Überwachung
der Bauproduktenqualität durch eine unabhängige Fremdüberwachung im Hinblick auf
europäische Vorgaben deutlich reduziert.
Nunmehr wurde auch für besonders sicherheitsrelevante Bauprodukte die unabhängi-
ge Überwachung der Bauproduktenqualität
abgeschafft.
Mit der Zurückziehung der bisherigen nationalen Regelungen gilt nunmehr für europäisch harmonisierte Bauprodukte ausschließlich die CE-Kennzeichnung, die jedoch nichts
über die Übereinstimmung mit den bauaufsichtlichen Anforderungen aussagt. Im Gegenteil steht zu befürchten, dass CE-gekennzeichnete Bauprodukte auf den Markt gelangen, die nicht den bauaufsichtlichen Anforderungen genügen.
Paradoxe Situation
Die Bauminister der Länder haben zwischenzeitlich in Vollzugshinweisen an die
untere Bauaufsichtsbehörde klargestellt,
dass es trotz der Zurückziehung der entsprechenden Bauproduktregelungen keine Abstriche bei der Bauwerkssicherheit geben
soll. Da es keine sicheren Bauwerke ohne
entsprechend sichere Bauprodukte geben
kann, gelten trotz Streichung aus der Bauregelliste die entsprechenden Anforderungen
an die Bauprodukte fort.
In den Vollzugshinweisen der Länder an die
unteren Bauaufsichtsbehörden wird darauf
hingewiesen, dass bei entsprechenden Anforderungen an bauliche Anlagen auch die
Bauproduktenqualität nachzuweisen ist.
Hierzu reicht die CE-Kennzeichnung in der
Regel nicht aus. Gemäß den Vollzugshinweisen sollen Prüfzeugnisse von nach EU-Bauproduktenverordnung notifizierten Prüfstellen bzw. ehemaligen PÜZ-Prüfstellen als
Nachweis der Bauproduktenqualität anerkannt werden in denen die zusätzlich geforderten Produkteigenschaften bestätigt
werden.
Neue Planungsaufgabe: Sicherstellung der erforderlichen
Bauprodukteigenschaften
Die Preisgabe der bisherigen nationalen
Bauproduktenstandards und des Ü-Zeichen
als Verwendbarkeitsnachweis bedeutet,
dass die Verwendbarkeit eines Bauprodukts
nunmehr überprüft werden muss.
Auch bei laufenden Bauvorhaben ist ggf.
bauteilweise zu klären, welche bauaufsichtlichen Anforderungen an die Bauprodukte
bestehen, welche Bauprodukte diese Anforderungen erfüllen und welche Art Verwendbarkeitsnachweis die untere Bauaufsichtsbehörde akzeptiert.
Aus einer ursprünglichen Selbstverständlichkeit, dass in Deutschland handelbare
Bauprodukte den bauaufsichtlichen Anfor-
derung entsprechen müssen, ist nunmehr
eine Planungsaufgabe ungeheuren Ausmaßes geworden. Die Vollzugshinweise der
Länder sind wenig praktikabel, denn es
müssten demnach für Hunderte, wenn nicht
Tausende auf einer Baustelle verwendeter
sicherheitsrelevanter Bauprodukte Prüfzeugnisse angefordert werden. Daher ist es
Aufgabe des Bauherrn, mit der unteren Bauaufsichtsbehörde zu klären, für welche Bauteile Nachweise der Bauproduktenqualität
in welcher Form notwendig sind.
Entgegen der bisherigen Ausschreibungspraxis sind die erforderlichen Produkteigenschaften und die ggf. bauaufsichtlich geforderten Verwendbarkeitsnachweise bei allen
Leistungspositionen anzugeben. Diese völlig
neue Planungsaufgabe für Architekten und
Ingenieure ist mit erheblichem Aufwand
und entsprechenden Planungsmehrkosten
verbunden.
Auch der Baustofffachhandel muss ab sofort alle Produkte im Hinblick auf die Übereinstimmung mit bauaufsichtlichen Anforderungen überprüfen und die entsprechenden Prüfzeugnisse der Hersteller an seine
Kunden weiterleiten. Ein erheblicher Mehraufwand, wofür bislang eine Ü-Kennzeichnung der Produkte ausreichte. Schon bei
kleineren oder mittleren Bauvorhaben wird
der mit den Verwendbarkeits-nachweisen
verbundene Dokumentationsumfang auf
mehrere Aktenordner anschwellen.
Der volkswirtschaftliche Schaden, die Mehrkosten für Bauherren, Fachhandel, Hersteller und Ausführende lassen sich derzeit
noch nicht beziffern, dürften aber mehrere
Milliarden Euro jährlich betragen. Hinzu
kommen beträchtliche Haftungsrisiken für
Planer und Ausführende infolge der unverständlichen Abwälzung hoheitlicher Aufgaben auf die Wertschöpfungskette Bau.
Einzig gangbarer Weg: Mängel der
europäischen Bauproduktnormung
abstellen!
Um die Sicherheit der Bauwerke zu gewährleisten, bedarf es sicherer Bauprodukte. Die
Bundesregierung muss gegenüber der
EU-Kommission auf eine Beseitigung der
sicherheitsrelevanten Mängel der europäisch harmonisierten Bauproduktnormen
drängen und ggf. den Rechtsweg beschreiten. Nur so kann ein funktionierender europäischer Bauproduktenmarkt erreicht und
der Bauwerkssicherheit Rechnung getragen
werden.
(mh)
11
Update Europa
Den Binnenmarkt weiter ausbauen: mehr Chancen für die Menschen und Unternehmen.
text, da die Authentizität und Richtigkeit
der Angaben und Dokumente nicht mehr
kontrolliert werden könnten, so dass effektive Kontrollen der Einhaltung der Arbeitsbedingungen nicht mehr möglich wären.
Die Arbeit der Zollbehörden wäre hierdurch
massiv eingeschränkt. Ob und in welcher
Form die EK einen Vorschlag zur Einführung
eines Dienstleistungspasses vorlegen wird,
bleibt abzuwarten.
SUP-Richtlinie
Foto: Gabi Schoenemann / pixelio.de
In seiner Rede Mitte September 2016 zur
Lage der Union wies der Präsident der Europäischen Kommission (EK), Jean-Claude Juncker, darauf hin, dass sich die Europäische
Union (EU) – zumindest teilweise - in einer
„existenziellen Krise“ befinde. Europa sei
mit einer Menge ungelöster Probleme konfrontiert, wie „eine hohe Arbeitslosigkeit,
soziale Ungleichheit, staatliche Schuldenberge, die ungeheure Herausforderung der
Flüchtlingsintegration sowie die Bedrohung
der Sicherheit im In- und Ausland“. Bei all
diesen Herausforderungen wolle die EK
„nicht mehr, aber ein besseres Europa“.
Vor diesem Hintergrund wird sich die EK
zukünftig insbesondere folgenden, für das
Baugewerbe relevanten Dossiers widmen:
Überarbeitung der
Entsenderichtlinie
Bereits am 8. März 2016 hat die EK ihren
Vorschlag zur Überarbeitung der Entsenderichtlinie vorgelegt. Ein wesentlicher Kernpunkt dieses Vorschlages ist es, den bisherigen „harten Kern der Mindestarbeitsbedingungen“ auszuweiten. Momentan zählen
hierzu u. a. die durch Tarifverträge festgelegten „Mindestlohnsätze einschließlich der
Überstundensätze“. Nach Vorstellung der EK
soll der Begriff der „Mindestlohnsätze“ nun
durch den Begriff „Entlohnung“ ersetzt werden. Diese Ausweitung würde weit über den
ursprünglichen Zweck der Entsenderichtlinie –nämlich die Festsetzung von Min-
12
DIREKT 5/2016
destarbeitsbedingungen – hinausgehen.
Dies lehnt der ZDB strikt ab.
Bereits Mitte Mai 2016 hatten die nationalen Parlamente von elf Mitgliedsstaaten
begründete Stellungnahmen an die EK übermittelt, in denen sie sich auf einen Verstoß
gegen das Subsidiaritätsprinzip beriefen.
Dadurch wurde der Subsidiaritätskontrollmechanismus (das sog. Verfahren der „gelben Karte“) ausgelöst. Am 20. Juli 2016 hat
die EK die Subsidiaritätsrüge nunmehr zurückgewiesen. Damit wird weiterhin über
den Richtlinienentwurf beraten werden.
Binnenmarktstrategie
Ende Oktober 2015 hat die EK die Mitteilung
„Den Binnenmarkt weiter ausbauen: mehr
Chancen für die Menschen und Unternehmen“ veröffentlicht. In dieser Mitteilung
kündigt sie zahlreiche Maßnahmen an, um
das Potenzial des Binnenmarktes voll auszuschöpfen. Zu einer dieser Maßnahmen zählt
die Einführung eines Dienstleistungspasses.
Danach sollen Dienstleister die Möglichkeit
haben, mit einem im Herkunftsland ausgestellten Dokument dem Aufnahmeland jene
Informationen mitzuteilen, die nach dessen
Rechtsvorschriften für die grenzüberschreitende Leistungserbringung in eben diesem
Land vorgeschrieben sind. Ein derartiger
Dienstleistungspass bietet jedoch keinerlei
Mehrwert für die Bauwirtschaft. Darüber
hinaus öffnet er Tür und Tor für Betrug und
Missbrauch im grenzüberschreitenden Kon-
Bereits im April 2014 hat die EK einen Vorschlag für die „Richtlinie über Gesellschaften mit beschränkter Haftung mit einem
einzigen Gesellschafter“ vorgelegt. Hiernach sollen die Mitgliedsstaaten die Möglichkeit vorsehen, Gesellschaften mit beschränkter Haftung mit einem einzigen Gesellschafter eintragen zu lassen (sog. SUP).
Nach Einschätzung des ZDB führt dieser
Vorschlag dazu, dass nationale Vorschriften
unterlaufen sowie neue Missbrauchsmöglichkeiten geschaffen werden. Eines der
Kernprobleme stellt hierbei die Online-Eintragung dar. Danach sollen die Mitgliedsstaaten sicherstellen, dass das gesamte Eintragungsverfahren für neu gegründete SUP
innerhalb kürzester Zeit auf elektronischem
Wege abgewickelt werden kann, ohne dass
der Gründungsgesellschafter vor einer Behörde im Eintragungsmitgliedstaat erscheinen muss. Auch die Überlegungen dahingehend, dass die Staaten zulässige Identifizierungsmittel einsetzen sowie bestimmte
Unterlagen anfordern können, sind nicht
ausreichend, um die Identität der Gesellschafter hinreichend zu prüfen. Insbesondere bleibt es den Mitgliedsstaaten weiterhin
möglich, unterschiedliche Anforderungen
an die Eintragung zu stellen. Auch wenn
innerhalb Deutschlands gesichert wäre,
dass die Identität hinreichend geprüft werden könnte, könnte die SUP in einem anderen EU-Mitgliedsstaat ggf. auf leichterem
Wege gegründet und dann auch in Deutschland tätig werden. Es bleibt derzeit abzuwarten, ob das europäische Gesetzgebungsverfahren tatsächlich erfolgreich abgeschlossen wird und Deutschland diese Richtlinie ins deutsche Recht umsetzen muss.
(ka)
http://ec.europa.eu/news/index_de.
htm#all|1
Sicherheit für Auftraggeber durch Bürgschaften
Liquiditätsstärkung durch die Kombination von Bürgschaften und Forderungsausfallversicherung.
Mit dem neuen Kombiprodukt bestehend
aus der VHV Kautionsversicherung Premium und dem Zusatzbaustein VHV Forderungsausfallversicherung Start bietet die
VHV ein umfassendes Konzept zur Liquiditätsstärkung für das Bauhaupt- und Baunebengewerbe an.
Die VHV bietet bereits seit 1989 Bürgschaften speziell für die Bauwirtschaft an. Mit
dieser Erfahrung erhöht die VHV mittlerweile die Finanzspielräume zehntausender Bauunternehmen und Handwerker – und sichert damit deren Wettbewerbsfähigkeit
und Liquidität.
Sicherheit für Auftraggeber durch
Bürgschaften
Sicherheit für ausführende Unternehmen
durch Forderungsausfallversicherung
Nicht nur Auftraggeber benötigen Sicherheit, sondern auch die ausführenden Unternehmen selbst.
• Forderungsausgleich bei Zahlungsunfähigkeit des Auftraggebers wegen Insolvenz aus
Bauvorhaben mit laufenden VHV
Bürgschaften
Besonders für kleinere und mittlere Unternehmen können Zahlungsverzögerungen
z.B. in Form von offenen Rechnungen zu
einem finanziellen Engpass führen. Wenn im
schlimmsten Fall eine Forderung komplett
ausfällt, kann dies die wirtschaftliche Existenz gefährden.
• Einfache Bonitätsprüfung anhand
von Zahlungserfahrungen
Von Unternehmen der Bauwirtschaft werden in der Regel für ihre Bauleistungen Sicherheitseinbehalte gefordert. Damit sichern sich Auftraggeber ab, dass Aufträge
wie vereinbart ausgeführt und eventuell
vorliegende Mängel behoben werden. Bauunternehmen benötigen in solchen Fällen
Bürgschaften, um die ansonsten fälligen
Sicherheitseinbehalte ausgezahlt zu bekommen und die nötige Liquidität zu erhalten.
Mit der VHV Kautionsversicherung Premium
übernimmt die VHV Bürgschaften für diese
Unternehmen. Auftraggeber bekommen
durch die Bürgschaften Sicherheit, dass die
vertraglichen Verpflichtungen durch den
Auftragnehmer eingehalten werden.
Die Vorteile der
VHV Kautionsversicherung
auf einen Blick
• Keine Sicherheiten bei entsprechender Bonität erforderlich
• Hohe Flexibilität: Frei wählbare
Bürgschaftslinien
• Auch für Existenzgründer geeignet
• Finanzspielraum und Wettbewerbsfähigkeit werden erhöht,
da das Bürgschaftsvolumen nicht
auf die Kreditlinie der Hausbank
angerechnet wird
• Bereits bestehende Bürgschaften
bei den Hausbanken können kostenlos umgeschuldet werden
• Deutliche Beitragsersparnis minimiert finanzielle Belastung
• Einfaches Handling über das VHV
Bürgschaftsportal.
Deswegen gibt es die Möglichkeit sich mit
der VHV Forderungsausfallversicherung
Start gegen solche Risiken abzusichern. Sie
richtet sich an Handwerksbetriebe und mittelständische Unternehmen aus dem Bauhaupt- und Baunebengewerbe.
Der neue Versicherungsbaustein sichert
Forderungen aus Bauvorhaben bis maximal
20.000 Euro ab, die mit VHV Bürgschaften
unterlegt sind. Er ergänzt dadurch die VHV
Kautionsversicherung Premium für Bürgschaftslinien von 10.000 – 100.000 Euro mit
einer Höchstentschädigung von bis zu
50.000 Euro pro Versicherungsjahr. Unternehmen mit einem höheren Absicherungsbedarf und größeren Bürgschaftslinien können über die VHV Forderungsausfallversicherung Bau abgesichert werden.
Kombination aus Bürgschaften und
Forderungsausfallversicherung
Die neue Versicherungslösung ist eine kombinierte Absicherung von beiden Vertragspartnern - Auftraggeber und ausführendes
Bauunternehmen. Der neue Versicherungsbaustein Forderungsausfallversicherung
Start sichert die Forderungen des Bauunternehmens ab, die mit VHV Bürgschaften zugunsten von Auftraggebern unterlegt sind
und ergänzt dadurch die VHV Kautionsversicherung Premium.
Die Vorteile des Versicherungsbausteins Forderungsausfall Start auf einen Blick
• Einstiegsprodukt zum Schutz vor
Forderungsausfällen
• Höchstentschädigung pro Versicherungsjahr zwischen 10.000
und 50.000 Euro
• Maximale Versicherungssumme
je Auftraggeber / Bauherr von
10.000 bis 20.000 Euro
• Selbstbeteiligung pro Schadenfall
10% des versicherten Forderungsausfalls, mindestens 500 Euro
Bürgschaften online verwalten
Die Bürgschaften können ganz einfach über
ein Onlineportal beantragt werden. Wenn
man Änderungsanträge stellen möchte oder
Verträge und Bürgschaften einsehen möchte, kann dies auch direkt in dem Bürgschaftsportal gemacht werden.
Das alles gibt es online unter:
www.buergschaftsportal.vhv.de.
Mehr Informationen zur VHV Kautionsversicherung Premium und zur Forderungsausfallversicherung Start gibt es unter:
https://www.vhv.de/bauhauptgewerbe/
produkte/kautionsversicherung
Für weitere Fragen steht Ihnen Christian
Haushalter, Gruppenleiter Warenkreditversicherung VHV Versicherungen , zur Verfügung: [email protected]
13
BAU 2017: Top-Angebote für Handwerker
Tipps und Tricks im Treffpunkt Forum Handwerk.
merer bauen eine Holzkonstruktion mit
Dachstuhl.
Das Nationalteam trainiert auf der BAU bereits zum dritten Mal. Schon in den Jahren
2013 und 2015 wurden in München die
Grundsteine für spätere Weltmeistertitel
gelegt. Fliesenlegermeister Björn Bohmfalk
und Stuckateurmeister Andreas Schenk holten Gold bei WorldSkills 2013 in Leipzig,
Zimmerer Simon Rehm wurde 2015 Weltmeister in Sao Paulo. In allen Gewerken
kommt es auf Präzision und Genauigkeit an.
Organisiert wird das Handwerkercamp im
Eingang Ost vom ZDB, Zentralverband des
Deutschen Baugewerbes.
Forum Treffpunkt Handwerk
2017 wird das Nationalteam des Deutschen Baugewerbes wieder ein Trainingscamp auf der BAU aufschlagen.
Treffpunkt Handwerk – unter diesem Motto bündelt die BAU seit Jahren ihre spezifischen Angebote für Handwerker. Auch 2017
werden Handwerker aus allen Gewerken
und Branche wieder auf ihre Kosten
kommen.
Stammtisch bringt Architekten und
Handwerker zusammen
Architekten und Handwerker diskutieren
auch auf der BAU 2017 wieder am Stammtisch auf dem Stand des Zentralverbands
Deutsches Baugewerbe (ZDB) im Eingang
Ost. Die Konradin Mediengruppe und der
ZDB haben spannende Themen und hochkarätig besetzte Diskussionsrunden
zusammengestellt:
• „Dämmen nach Fahrplan?!“ - Mit den
möglichen Folgen der hohen Luftdichtheit
moderner Gebäude und unzureichender
Lüftung werden sich Verbandsvertreter,
Handwerker und Planer am 17. Januar
auseinandersetzen.
• „Bauen 2017 - ist Qualität unbezahlbar
geworden?“ – das ist das Thema am Mittwoch, 18. Januar. Wie kann man es als
Handwerksunternehmen auch heute noch
schaffen, qualitativ hochwertige Bauten
abzuliefern, ohne gleich Konkurs anmelden
zu müssen?
• „BIM ist nicht Simsalabim?!“ - BIM ist in
aller Munde und wird gerne als Allheilmittel
für die Prozesse am Bau gesehen. Welchen
Einfluss aber hat BIM auf Ausschreibungs-
14
DIREKT 5/2016
prozesse und können wirklich alle am Bau
Beteiligten davon profitieren? Darüber werden Experten am 19. Januar diskutieren.
• „Integration - Lösung für die Nachwuchsprobleme am Bau?“ Nachwuchs für die Baubranche ist schwer zu finden. Wie Integration funktionieren kann, welche Fragestellungen und Probleme auftreten können und
was in der Praxis zu beachten ist, zeigen wir
am Freitag, 20. Januar, an erfolgreichen
Beispielen.
Nationalteam trainiert für World
Skills
Auf das Trainingscamp des Nationalteams
des Deutschen Baugewerbes dürfen sich die
Besucher der BAU schon jetzt freuen. Die
besten Nachwuchshandwerker demonstrieren ihr Können in verschiedenen Disziplinen
und trainieren so für die kommende Berufsweltmeisterschaft „World Skills“ in Abu
Dhabi. Das Nationalteam besteht aus den
besten deutschen Maurern, Fliesenlegern,
Stuckateuren und Zimmerern. Die Teammitglieder qualifizieren sich über die Deutschen
Meisterschaften bzw. über Contests. Auf
der BAU 2017 wird ein vorläufiger WM-Kader trainieren. Die Teammitglieder üben die
beim internationalen Berufswettbewerb
geforderten Tätigkeiten ihres Gewerks. Die
Maurer erstellen Wände mit unterschiedlichen Steinen und bilden dabei verschiedene
Motive ab. Die Fliesenleger fliesen Wände
und Böden mit anspruchsvollen Motiven.
Die Stuckateure erstellen Trockenbaukonstruktionen u.a. mit Stuckelementen. Die Zim-
Im Forum Treffpunkt Handwerk geben Experten Tipps und Hilfestellungen für den
Berufsalltag. Jeden Tag gibt es ein anderes
Schwerpunktthema, u.a. nachhaltiges Bauen, Smart Building, Energieeffizienz und
Mehrgenerationenhaus.
Weltleitmesse BAU wieder komplett ausgebucht
Die BAU findet vom 16. bis 21. Januar 2017
auf dem Gelände der Messe München statt.
Erwartet werden rund 2.000 Aussteller aus
über 40 Ländern sowie etwa 250.000 Besucher aus aller Welt. Auf rund 185.000 m²
Fläche - das Gelände ist seit Jahren komplett
ausgebucht - präsentiert die BAU Architektur, Materialien und Systeme für den Wirtschafts-, Wohnungs- und Innenausbau im
Neubau und im Bestand. Sie führt, weltweit
einmalig, alle zwei Jahre die Marktführer
der Branche zu dieser Gewerke übergreifenden Leistungsschau zusammen. Mit mehr
als 60.000 Planern ist die BAU zugleich die
weltgrößte Fachmesse für Architekten und
Ingenieure. Das Angebot ist nach Baustoffen sowie nach Produkt- und Themenbereichen gegliedert. Die zahlreichen attraktiven
Veranstaltungen des Rahmenprogramms,
darunter hochkarätige Foren mit Experten
aus aller Welt, runden das Messeangebot
ab.
www.bau-muenchen.com
Deutschlandweit größte Jobbörse für Bauberufe
In den kommenden 15 Jahren muss jeder dritte Arbeitsplatz in der Bauwirtschaft neu besetzt werden.
www.bau-stellen.de ist eine Plattform für Stellensuchende und Anbieter.
Rund 35.000 aktuelle Stellen- und Ausbildungsangebote für Bauberufe hält die Jobbörse bau-stellen.de von SOKA-BAU bereit.
Sie trägt damit dem stärker werdenden
Wettbewerb der Branchen um Fachkräfte
Rechnung.
essenten erfolgt wie bisher direkt bei demjenigen, der die Stelle ausschreibt. Auf diese
Weise ist die Jobbörse auch ein sehr guter
Multiplikator für Stellenbörsen regionaler
Bau-Arbeitgeberverbände oder Stellenanzeigen von Bauunternehmen.
Die größte deutschlandweite Baujobbörse
durchforstet mit modernster Suchtechnologie automatisch das Internet nach Stellen
und Ausbildungsplätzen rund um den Bau
und stellt diese dar. Sie basiert auf dem sogenannten meta-crawling-Prinzip, bei dem
für einen in der Suchmaschine eingegebenen Beruf alle relevanten Stellenveröffentlichungen im Internet angezeigt werden. Auf
diese Weise erhält die Jobbörse sehr gute
Platzierungen in den Ergebnislisten etablierter Suchmaschinen. Wie in anderen Jobportalen üblich, kann ein Bauberuf ausgewählt
und die Suche regional eingegrenzt werden.
Mit weiteren Filtern lassen sich die Suchergebnisse anschließend verfeinern.
Die Jobbörse kann von Stellensuchenden
wie auch von Anbietern kostenfrei genutzt
werden. Unternehmen haben darüber hinaus die Möglichkeit, besser platzierte und
individuell gestaltete Anzeigen im Unternehmensdesign kostengünstig bei SOKA-BAU zu buchen. Ein weiterer Pluspunkt:
Wer Auszubildende sucht, kann freie Azubistellen kostenlos unter baustellen.de
platzieren.
Eine Plattform für alle
Sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer
profitieren von der Jobbörse. Arbeitssuchende haben eine branchenspezifische, überregionale Plattform, auf der eine sehr große
Zahl aktueller Stellen zu finden ist. Anbieter
eigener Stellenbörsen wie zum Beispiel Betriebe und Verbände erhalten auf ihren
Webseiten durch die Jobbörse zusätzliche
Besucher, da direkt dorthin verlinkt wird.
SOKA-BAU tritt dabei nicht als Vermittler
auf, sondern stellt lediglich die Plattform zur
Verfügung. Die Kontaktaufnahme des Inter-
Insbesondere mit Blick auf die demografische Entwicklung und den stärker werdenden Fachkräftemangel ist ein überregionales Portal für Stellen- und Ausbildungsangebote in der Bauwirtschaft für die gesamte
Branche ein wirksames Instrument im
Personal-Recruiting.
Fachkräfte halten und Azubis
gewinnen
Denn auch in der Bauwirtschaft wird es zunehmend schwieriger, freie Stellen zu besetzen und geeignete Bewerber für eine Berufsausbildung zu gewinnen. Auf der anderen Seite altert die Branche – der Altersdurchschnitt der gewerblich Beschäftigten
steigt. So waren im vergangenen Jahr rund
35 % der gewerblich Beschäftigten 50 Jahre
oder älter. Das bedeutet: In den kommen-
den 15 Jahren muss jeder dritte Arbeitsplatz
in der Bauwirtschaft neu besetzt werden.
Das sind rund 185.000 Arbeitsplätze. Insgesamt bewegt sich der Zugang an neuen Auszubildenden seit 10 Jahren zwischen rund
11.500 und 12.000 Azubis. Allerdings bleiben von diesen im Anschluss an die Ausbildung nur etwa zwei Drittel der Branche
erhalten.
Diese Zahlen verdeutlichen, dass die Bauwirtschaft allein schon vor einer großen
Herausforderung steht, die Beschäftigung
bei zunehmend ungünstigerer demografischer Entwicklung konstant zu halten. Es
kommt jetzt darauf an, alle Potentiale zu
nutzen: Gut ausgebildete Fachkräfte in der
Branche zu halten und geeignete Bewerber
für eine Bauausbildung zu gewinnen bzw.
auch leistungsschwächere Schüler mit entsprechender Unterstützung für eine Bauausbildung fit zu machen. Mit dem Programm „Berufsstart Bau“ etwa wird angestrebt, Jugendlichen einen Ausbildungsplatz
zu verschaffen, die aufgrund ihrer Qualifikation ohne vorbereitende Unterstützung keinen Ausbildungsplatz bekommen hätten.
Bei der Suche nach Auszubildenden und
Fachkräften unterstützen wir Sie.
Besuchen Sie uns auf www.bau-stellen.de.
15
Bauhauptgewerbe Deutschland
Stand Oktober 2016
Geleistete Arbeitsstunden
2016
2016
nach Bauart, in Millionen
Aug.
Jan.– Aug.
Aug.
Jan.– Aug.
Wohnungsbau
35,2
259,2
11,1
2,7
Wirtschaftsbau
25,7
186,4
5,6
0,0
Öffentl. Bau insg.
23,7
157,6
11,7
2,0
4,8
32,0
13,5
2,7
Hochbau
Veränderung 2016/2015 in %
Tiefbau
18,9
125,6
11,2
1,8
Insgesamt
84,6
603,1
9,6
1,7
darunter Betriebe mit 20
und mehr Beschäftigten
47,2
332,3
13,2
4,8
2016
2016
Veränderung 2016/2015 in %
Beschäftigte (Anzahl)
Aug.
Jan.– Aug.
Aug.
Jan.– Aug.
Insgesamt
776.785
754.879
0,1
-0,1
darunter Betriebe mit 20
und mehr Beschäftigten
425.827
413.718
3,6
2,6
Baugewerblicher Umsatz
nach Bauart, in Mio. Euro
2016
2016
Aug.
Jan.– Aug.
Veränderung 2016/2015 in %
Aug.
Jan.– Aug.
Wohnungsbau
3.502,4
24.530,6
11,3
9,3
Wirtschaftsbau
3.332,3
22.200,5
6,7
2,9
Öffentl. Bau insg.
2.897,4
17.285,9
11,9
5,2
566,9
3.741,8
9,5
7,1
Tiefbau
2.330,4
13.544,1
12,5
4,7
Insgesamt
9.732,1
64.017,1
9,9
5,9
darunter Betriebe mit 20
und mehr Beschäftigten
6.533,2
42.365,6
12,4
7,7
Hochbau
Auftragseingang (in Mio. EUR)
2016
2016
Aug.
Jan.– Aug.
Wohnungsbau
1.224,5
10.125,8
20,3
18,4
Wirtschaftsbau
2.265,5
18.517,4
16,0
14,9
Öffentl. Bau insg.
2.119,5
17.393,9
15,2
18,2
337,4
2.905,6
6,3
10,3
Tiefbau
1.782,1
14.488,3
17,0
20,0
Insgesamt/nominal
5.600,5
46.037,1
16,6
16,9
Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten
Hochbau
Die Daten je Bundesland können unsere Mitgliedsunternehmen der ZDB-Infoline entnehmen.
16
DIREKT 5/2016
Veränderung 2016/2015 in %
Aug.
Jan.– Aug.
Termine 2016 / 2017
8. November
9. Deutscher Obermeistertag
Berlin
9. November
Deutscher Baugewerbetag
Berlin
12. - 14. November
Deutsche Meisterschaften in den bauhandwerklichen Berufen
Mölln
24. November
Herbsttagung Brunnenbau, Spezialtiefbau und Geotechnik
Berlin
1. - 3. Dezember
5. Berufe-Europameisterschaft EuroSkills
Göteborg
13. Dezember
Herbsttagung Straßen- und Tiefbau
Berlin
16. - 21. Januar 2017
Messe BAU
München
9. - 11. März 2017
Jungunternehmer-Tagung
Dresden
6. Dezember 2017
10. Deutscher Obermeistertag
Berlin
7. Dezember 2017
5. Deutscher Bauwirtschaftstag
Berlin
Geburtstage
Personen und Verbände
Rechtsanwalt Christian Holstein, Träger des
Ehrenrings des Deutschen Baugewerbes,
vollendete am 19. Oktober seinen 80.
Geburtstag.
Fachgemeinschaft Bau Berlin-Brandenburg
Die Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg hat mit Stuckateurmeister KlausDieter Müller, Geschäftsführer der K. Rogge
Spezialbau GmbH in Berlin, einen neuen
Präsidenten.
Dipl.-Ing. Bernd Dieske, Vorsitzender des
Landesverbandes Bauhandwerk Brandenburg und Berlin, feierte am 25. Oktober seinen 65. Geburtstag.
Wettbewerb 2017
Auf IT gebaut
Bislang wurden in den vergangenen 15 Jahren mehr als 150 Preise für Arbeiten aus
dem gesamten Bundesgebiet vergeben. Bis
21. November 2016 können nun wieder Auszubildende, Studenten und junge Berufstätige ihre Ideen zur Digitalisierung der Bauwirtschaft einreichen und attraktive Preisgelder in Höhe von insgesamt 20.000 Euro
gewinnen.
http://www.aufitgebaut.de/
Stuckateur des Jahres 2017
Der Bundesverband Ausbau und Fassade im
ZDB lobt auch für das Jahr 2017 den Branchentitel Stuckateur des Jahres aus. Bei der
Bewerbung um den Titel können sich alle in
Deutschland als Stuckateur in die Handwerksrolle der Handwerkskammer eingetragenen Betriebe mit Wettbewerbsarbeiten
der Kategorien Technik, Aus- und Weiterbildung, Marketing sowie Unternehmensentwicklung beteiligen.
www.stuckateur-des-jahres.de
BAU
16. bis 21. Januar 2017
Die BAU 2017 findet in München
statt.
Den Stand des ZDB, auf dem wieder
das Nationalteam des Deutschen
Baugewerbes trainiert, finden Sie
am Eingang Ost.
Impressum
Beilagenhinweis
V.i.S.d.P.: Dr. Ilona K. Klein
Redaktion: Carin Hollube
Wettbewerb auf IT gebaut
Autoren: Michael Heide, Kathrin Kandaouroff
Titelfoto: ZDB/Hollube
Fotos: Jörg Carstensen/BMAS, ZDB/Thomas Ruffer,
ZDB/Reiner Zensen
Zentralverband des Deutschen Baugewerbes
Kronenstraße 55 - 58, 10117 Berlin
Telefon 030 20314-408
Telefax 030 20314-420
E-Mail [email protected]
ISSN 1865-0775
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