Protokoll GV 2016 - Das Rätische Grauvieh

Rätisches Grauvieh Schweiz RGS
Alte Stossstrasse 11, 9450 Altstätten
Protokoll der Generalversammlung vom 2. April 2016
im Restaurant Neubüel in 8820 Wädenswil
Beginn:
Ende:
Anwesende Mitglieder:
Anwesende Gäste:
Absolutes Mehr:
Entschuldigt:
10:40 Uhr
12:20 Uhr
19
12
10
Amann Philippe, PSR
Desmeules Jean-Daniel
Favre Brigitte
Froidevaux Thierry
Hauger Christine und Lars
Hauser Gerry
Käslin Jürg
Keller Hansruedi und Marceline
Loesgen Sabine, ZV SNR
Marguerat Catherine, BLW
Meili Cécilie, Braunvieh Schweiz
Minder Andreas
Neff Hans
Schöpfer Roland
Schwegler Markus
von Wyl Arno
Waser Sep, Präs. Zuchtverein
Weber Sandra
Würsch Hubi, Projektarbeit 2014
Tschirky Hans
Tschirky Ruedi
Zaugg Katrin, Marcel und Carmen
Zingg Andreas, Präs. ZV SNR
Traktanden
1. Begrüssung
Conny Gantenbein die Präsidentin begrüsst die Anwesenden Mitglieder und Gäste zur 2016 und
bedankt sich für das zahlreiche Erscheinen. Sie begrüsst speziell auch Myrtha Tüssel vom Zuchtverein
Grauvieh Schweiz und Andreas Bösiger vom Rasseclub Schweiz.
2. Wahl der Stimmenzähler
Lorenz Diethelm und Erwin Stähli werden vorgeschlagen und einstimmig gewählt.
3. Genehmigung der Traktandenliste
Die Traktandenliste wird einstimmig angenommen.
4. Protokoll der GV vom 29.3.2015
Das Protokoll wurde in der Grauviehpost 2015-1 veröffentlicht. Das Protokoll wird einstimmig
angenommen und der Verfasserin Brigitte Favre verdankt.
5. Anträge
a) des Vorstandes
Es wurden keine Anträge eingereicht
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b) der Mitglieder
Es wurden keine Anträge eingereicht
6. Mutationen Mitglieder
Es liegen keine Mutationen vor.
7. Mutationen Vorstand
Es liegen keine Mutationen vom Vorstand vor.
Die Experten Toni Arnold, Gerry Hauser und Stefanie Minder treten zurück.
Für die Innerschweiz ist neu Conny Gantenbein zuständig.
Die langjährigen Experten Toni und Gerry werden in Abwesenheit verdankt, Ihnen wir ein kleines
Präsent zugestellt.
8. Berichte
a) Jahresbericht der Präsidentin
Der Jahresbericht wurde im «Grauvieh Schweiz» Ausgabe Nr. 2 vom Februar 2016 veröffentlicht.
Keine Anmerkungen der Mitglieder.
b) Jahresbericht des Zuchtleiters
Der Bericht des Zuchtleiters wurde im «Grauvieh Schweiz» Ausgabe Nr. 2 vom Februar 2016
veröffentlicht. Keine Anmerkung der Mitglieder.
c) Jahresrechnung 2015 / Budget 2016 / Kontrollbericht
Die Jahresrechnung 2015 und das Budget 2016 wurden mit der Einladung verschickt.
Der Kassier Ueli Iseli erläutert die Rechnung und Das Budget.
Die Rechnung 2015 schloss mit einem Gewinn von Fr. 2'195.02 ab.
Im Budget 2016 wird ein Verlust von 1'600.00 prognostiziert.
Die Bilanz weist per 31.12.2015 folgende Werte aus:
Aktiven:
Umlaufvermögen
Anlagevermögen
Total Passive
Fr.
Fr.
Fr.
35867.68
0.00
35867.68
Passiven:
kurzfr. Verpflichtungen
langfr. Verpflichtungen
Eigenkapital
Total Passive
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
2740.00
15413.40
17714.28
35867.68
Die Revisorin Susanne Knaus verliest den Revisorenbericht. Die Revisorinnen beantragen die
Entlastung des Kassiers sowie die Genehmigung der Jahresrechnung für das Jahr 2015.
Die Präsidentin lässt abstimmen. Mit 19 Ja-Stimmen, bei 0 Gegenstimmen und 0 Enthaltungen wird
die Jahresrechnung 2015 genehmigt.
Die Präsidentin dankt dem Kassier und den Revisorinnen für die geleistete Arbeit.
d) Inspektionsbericht Zuchtbuch
Die Präsidentin verliest den Inspektions- und Entlastungsbericht von Kurt Steiner für die Führung des
Herdebuches durch Silvia Zoll. Conny dankt Silvia für die geleistete Arbeit.
Die Präsidentin lässt für die Entlastung der Zuchtbuchführerin abstimmen.
Es wird einstimmig Entlastung erteilt.
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c) Entlastungserteilung
Die Präsidentin weist darauf hin, dass die Vorstandsmitglieder im Gegensatz zu den Mitgliedern bei
der Entlastung kein Stimmrecht besitzen. (Der Vorstand darf sich nicht selber entlasten)
Die Präsidentin eröffnet die Diskussion. Das Wort nicht verlangt.
Die Präsidentin lässt abstimmen. Mit 19 Ja-Stimmen bei 0 Gegenstimmen und 4 Enthaltungen wird
den Organen Entlastung erteilt.
Dem Vorstand wir mit Applaus die grosse Arbeit verdankt.
9. Zuchtbuch
Der Zuchtleiter Walo Perreten erläutert Werdegang und Fortschritte mit dem Braunvieh Zug für eine
allfällige Übernahme der Herdebuchführung.
Die erste Sitzung im Frühjahr 2015 verliefen relativ harzig. Braunvieh Zug zeigte grosse Zurückhaltung
in Bezug unserem Wunsch unsere Tiere durch unsere eigenen Experten beurteilen zu lassen.
Nachdem Frau C. Marguerat vom BLW unser Anliegen beim Braunvieh Zug unterstützte ging es
vorwärts. Die zweite Sitzung im Herbst 2015 verlief bereits viel konstruktiver.
Walo erklärt die wichtigsten Unterschiede bei der Bewertung zwischen RGS und Braunvieh Zug.
Beim nächsten Expertenkurs im Herbst 2016 wird Stefan Hodel, ein Experte bei Braunvieh Zug am
Kurs teilnehmen und unsere Experten und sich selbst informieren, wie die Zusammenarbeit im
Expertenwesen funktionieren soll.
Dass eine Kuh die Bezeichnung «Rätisches Grauvieh» muss die Abstammung mindestens 87.5 %
Rätisch und die Kuh mit mindestens 3 Jahren mit genügend beurteilt sein. Tiere bei denen die
Abstammung nicht genügend oder die zu gross sind, werden unter Grauvieh registriert.
Jungtiere werden neu bei der Geburt nicht automatisch als Rätisches Grauvieh eingestuft. Dies
erfolgt erst ab der Beurteilung mit 3 Jahren. Bis dahin muss auf den Abstammungsausweisen
geschaut werden ob die Eltern die Bezeichnung Rätisch haben.
Stiere erhalten die Bezeichnung Rätisch, wenn sie erstmals beurteilt und zur Zucht zugelassen
werden.
Vom Braunvieh Zug werden dem Züchter pro Herdebuchtier Fr. 2.00 verrechnet – davon geht die
Hälfte an die RGS. Für den ersten Abstammungsausweis wird Fr. 8.00 verrechnet.
Die Aufnahme für das Führen des Herdebuches der RGS durch BZ muss im November 2016 durch die
Generalversammlung Braunvieh Zug beschlossen werden. Einer Aufnahme sollte aber nichts im
Wege stehen.
Die RGS wird noch vor diesem Datum die Mitgliedschaft beim ZV SNR kündigen. (Da eine Kündigung
jeweils nur auf Ende Jahr mit einer 3-Monatigen Kündigungsfrist möglich ist.)
Was passiert mit den «Deutschen Tieren»
Gerhard Döring fragt was mit den Deutschen Tieren der acht Züchtern in Deutschland passiert. Die
Braunvieh Zug hat eigentlich kein Interesse diese Tiere weiter zu führen. Da für diese Tiere einerseits
keine Bundesgelder erhältlich sind und der Datentransfer nicht automatisch durch die TVD möglich
ist. D.h. die Tiere müssen schriftlich dem BZ gemeldet werden, dieser muss alle Daten manuell
eintragen. Gerhard ist auch mit der «GEH» (einer ähnlichen Organisation wie die PSR) in
Verhandlung. Das Problem ist nur, dass da auch kein Transfer mit den Schweizer Tieren möglich ist.
Wenn z.B. ein Stier oder KB-Samen Importiert werden möchten und eine Inzuchtberechnung
gemacht werden müsste fehlen die Daten.
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Andreas Bösiger vom Rasseclub Schweiz meint, dass es sicher schade wäre, wenn mit diesen Tieren
der Grauviehzucht evt. wertvolle Tiere verloren gehen würden. Er kenne Pferdeorganisationen mit
ähnlichen Konstellationen, welche da eine Lösung gefunden hätten. Gerhard wird mit Andreas
Bösiger Kontakt aufnehmen.
Gerhard Döring stellt den Antrag, dass der Vorstand nochmals beim Braunvieh Zug um eine
Aufnahme der Deutschen Tiere nachfragen soll.
10. Orientierung Projekt/Folgeprojekt / Arbeitsgruppe
Erbkrankheit Renale Dysplasie (RD)
Walo erläutert ein Schreiben von Cord Drögemüller, Tierarzt und Professor für Tiergenetik am Institut
für Genetik, Vetsuisse-Fakultät, Universität Bern, in welchem über eine neue Erbkrankheit beim
Grauvieh informiert wird. Züchter welche bereits einen Neuropathie-Test durchführen liessen
wurden direkt per Mail durch Dr. Cord Drögemüller darüber informiert.
Bei der Renale Dysplasie (RD) handelt es sich um eine Nierenderformat. Tiere die davon befallen sind
kümmern. Ausbrechen kann diese Erkrankung nur, wenn beide Eltern Träger sind.
Am einfachsten würden vorläufig, wie bei der Neuropahtie alle männlichen zur Zucht zugelassenen
Stiere getestet werden. Von den bereits auf Neuropathie getesteten Stieren könnte von den
vorhandenen Blutproben auf RD getestet werden. Die Kosten dafür betragen Fr. 40.00. Beide Tests
NP und RD zusammen kosten Fr. 100.00.
Es wird abgeklärt ob das vom eingereichten Projekt beglichen werden kann, da wir den
zugesprochenen Betrag für die Neuropathietests nicht voll ausschöpfen.
Projekt/Folgeprojekt
Walo erläutert den Stand des laufenden Projekts, das nun im letzten Jahr steht.
Zusammen mit dem Züchterverband ZV SNR und den beiden Organisationen Grauvieh Zuchtverein
Schweiz und Rasseclub Schweiz wird ein Folgeprojekt ausgearbeitet und eingereicht.
Folgende Anträge stehen im Fokus:
- Absamen von Stieren
- Förderung des Natursprungs
- Werbematerial / Homepage
- Tierausstellungen
Arbeitsgruppe
Die Zusammenarbeit mit den anderen Organisationen läuft gut. Die Sitzungen sind konstruktiv. Das
gemeinsame Mitteilungsblatt findet Anklang. Myrta Tüsel erläutert noch die Zusammenstellung der
Kosten für das neue Heft, da dies farbig gedruckt und in einem grösseren Format gedruckt und
verschickt wird sind natürlich auch die Kosten einiges höher. Es werden laufend Artikel gesucht.
Folgende Anlässe werden demnächst durchgeführt:
- 23./24. April Agrischa in Ilanz
- 22. Mai gemeinsames Züchtertreffen in Bergün (ist in der Homepage aufgeschaltet)
- 1./2. Tierexpo PSR in der Vianco Arena Brunegg/AG
11. Mitteilungen / Varia
Conny Gantenbein weist auf die aufgehängten Blachen hin. Diese können mit eigenem Foto
individuell gestaltet werden. Es sind auch Blachen mit nur dem Logo erhältlich.
Bestellungen nimmt Conny entgegen.
Kosten für Blachen:
Klein nur Logo
Blache individuell mit Foto und Logo, Grösse 1 x 2m
Blache individuell mit Foto und Logo, extra Grösse 1.50 x 2.0 m
Fr. 49.00
Preis in Abklärung
Fr. 135.00
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Vereins-Kleider mit Logo
Conny hat eine kleine Auswahl Vereins-Kleider mitgenommen, die können anprobiert und gekauft
werden. Alle Kleider sind auch in der Homepage aufgeführt und können dort oder direkt bei Conny
bestellt werden.
Andreas Bösiger, Vize Präsindent vom Rasseclub Schweiz dankt für die Einladung. Er regt an, dass
unsere KB-Stiere nicht von Mutterkuh Schweiz beurteilt wurden. Deswegen werden sie von den
anderen Organisationen nicht als Zuchtstiere anerkannt.
Walo meint, dass das vergessen wurde und nachgeholt wird. Wenigstens für Bruno, der KB-Stier
Donnerstag wurde bereits geschlachtet. In Zukunft werde daran gedacht.
Christian Schindler: Erzählt, dass er gezwungenermassen zum Rätischen Grauvieh kam und jetzt eine
grosse Freude an diesen Tieren hat. Er dankt Conny, Silvia und insbesondere Susanne Knaus welche
ihn sehr beim Suchen und Kaufen der Tiere unterstützt hat.
Conny Gantenbein schliesst die Sitzung und dankt nochmals allen Teilnehmenden fürs kommen und
insbesondere dem Vorstand und den Experten für den tollen Einsatz das ganze Jahr hindurch. Ein
spezieller Dank auch an Fritz welcher an der heutigen Sitzung spontan die Aufgaben von Silvia
übernommen hat, da diese unvorhergesehen die Protokollführung übernehmen musste.
Wädenswil, 2. April 2016
Conny Gantenbein
Präsidentin
Silvia Zoll
Protokollführerin
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