Über 5500 Liter Most gepresst

KILCHBERGER
GEMEINDEBLATT
Nummer 11
9. Jahrgang
November 2016
Redaktion: 079 647 74 60, [email protected] • Inserate: 044 709 17 00, [email protected] • Verlag: 044 913 53 33, [email protected]
Mostfest auf dem Stockengut
Inhaltsverzeichnis
Über 5500 Liter Most gepresst
Leseverein
Das Mostfest lockte am letzten Ok­
tober­Wochenende zahlreiche Besu­
cherinnen und Besucher zum Sto­
ckengut. Viele von ihnen brachten
ihre eigenen Äpfel und Birnen mit
und liessen sie pressen.
Der Leseverein wartet im No­
vember und Dezember mit zwei
spannenden Veranstaltungen auf:
Johanna Spyri und Alfred Ilg sind
Thema.
Seite 2
Weihnachtsverkauf
Carole Bolliger
Bereits zum achten Mal hat das Mostfest stattgefunden. Am letzten Oktober-Wochenende trudelten Familien,
Paare, Einheimische und Auswärtige zum Stockengut, um dem beliebten Anlass bei gutem Wetter beizuwohnen. Über 500 Besucherinnen
und Besucher durften Stephan Vetsch
und Gabi Caretta, die den Gutsbetrieb leiten, begrüssen. «Wir freuen
uns, dass so viele Besucher gekommen sind», sagte Stephan Vetsch. Einige mehr als in den letzten Jahren.
«Der Parkplatz platzte aus allen Nähten und das Festgelände zeitweise
auch», freute sich der Gutsbetreiber.
Das Mostfest hat sich zu einem beliebten, traditionellen Anlass entwickelt. Laut Vetsch war er dieses Jahr
vor allem sehr gut von Familien mit
Kindern besucht.
Programm für die Kleinen
Einige Frauen, Männer und Kinder
nahmen ihre eigenen Äpfel und Bir-
Der Frauenverein veranstaltet am
24. November den Weihnachtsver­
kauf. Viele Frauen haben gebastelt
und gewerkt.
Seite 11
Galakonzerte
Besucherinnen und Besucher konnten ihren eigenen Most pressen.
nen mit und liessen die Früchte gleich
vor Ort zu Most pressen. Dabei konnten sie zuschauen, wie aus den kräftigen Früchten Saft wurde. Wer wollte, konnte sich selber beim Mosten
versuchen. Vor allem die kleinen
Besucher machten von der KinderMostpresse Gebrauch. Rund 5500 Liter Most wurden am ganzen Tag gepresst, wovon etwa 500 Liter gleich
frisch vor Ort getrunken wurden. Wer
seine Früchte nicht selber mitbrachte,
konnte diese vom Gutsbetrieb beziehen. Pro Kilo Äpfel oder Birnen gab
es etwa 7 dl Most. Für das Abfüllen
in die Flaschen war jeder Obstlieferant selber zuständig.
Pia Bolliger
Nicht nur das Mosten an der Kinderpresse machte den Kleinen besonders
Spass. Sie konnten eine Runde mit
der Eselskutsche fahren oder Ponyreiten. Die Warteschlange bei beiden
Attraktionen war lang. In der gemütlichen Remise verwöhnte das Küchenteam die Gäste mit verschiedenen
Spezialitäten aus der Hofküche. Die
300 Schüblig waren kurz nach dem
Mittag schon ausverkauft. Für die musikalische Unterhaltung besorgt war
«NewGrass909» mit Gabi und Edo
Caretta. Mit traditionellen und modern interpretierten Bluegrass-Stücken sorgten sie für gute Stimmung.
Mehr Fotos auf Seite 32
Am 25. und 26. November lädt die
Harmonie Kilchberg zu ihren tradi­
tionellen Galakonzerten ein. Sie
spielt Schweizer Musik. Seite 15
Weiterbildung
Viele Frauen und Männer enga­
gieren sich während des Jahres
freiwillig. Als Dankeschön wurde
eine Weiterbildungsveranstaltung
für sie organisiert.
Seite 19
Wintersportbörse
Viele Jahre hat ein Team von acht
Frauen die Wintersportbörse orga­
nisiert. Auf dieses Jahr hat das OK
gewechselt. Das alte verabschie­
det sich.
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2
AKTUELL
Mittwoch, 9. November 2016 KILCHBERGER
Veranstaltungen des Lesevereins im November und Dezember
Alfred Ilg und Johanna Spyri – zwei
aussergewöhnliche Lebensentwürfe
«Grenzen/grenzenlos» ist das Thema der aktuellen Saison im Leseverein, wie in der September-Nummer
des «Kilchbergers» angekündig. Insbesondere geht es darum, zu zeigen, wie Menschen sich über Grenzen hinwegsetzen und dabei zu
ausserordentlichen Leistungen fähig werden.
Alfred Ilg – ein Schweizer Ingenieur
ETH als Staatsminister in Europa: In
der Mitte des 19. Jahrhunderts wur­
den Menschen aus fremden Kultur­
kreisen, insbesondere aus Afrika, in
sogenannten Völkerschauen an ver­
schiedensten Orten Europas präsen­
tiert, so gab es unter anderem an der
Schweizerischen Landesausstellung
von 1896 ein Sudanesen­Dorf. Die
Menschen desselben wurden begafft
wie Tiere im Zoo. Der 1854 in Frau­
enfeld geborene ETH­Ingenieur Al­
fred Ilg dürfte sich von dieser Hal­
tung angewidert abgewendet haben.
Reise nach Afrika
Er hatte einen anderen Blick für
fremde Kulturen, und er nahm sich
vor, «in einem fremden Land etwas
Grosses zu leisten». Er reiste nach
Afrika und machte Karriere am Hof
des damaligen Kaisers Menelik II.
Alfred Ilg liess Brücken und Kirchen
bauen, installierte Elektrizität, Was­
serversorgung, Nationalbank und
Post und gründete die Hauptstadt
Addis Abeba. Er errichtete eine Ei­
senbahnlinie und sicherte die Un­
abhängigkeit des Landes gegen be­
gehrliche koloniale Nachbarn. Seine
umfangreiche Sammlung für Ethno­
logie wird im Völkerkundemuseum
der Universität Zürich aufbewahrt,
und in Frauenfeld wird die Erinne­
rung an ihn durch die dortige Alfred
Ilg­Gesellschaft gepflegt.
Prof. Dr. Heribert Küng studierte Ge­
schichte an den Universitäten Zürich
und Innsbruck und wirkte unter an­
derem als Gastprofessor an der Uni­
versität von Addis Abeba. Er ist Autor
von Büchern, die sich gesellschaft­
lichen Fragen widmen, und verfass­
te auch eine Biografie Alfred Ilgs.
Er wird im Leseverein über dessen
Wirken in Afrika sprechen und sei­
nen Vortrag durch eine Bildpräsen­
tation ergänzen.
Johanna Spyri
Heribert Küng spricht über das
Wirken von Alfred Ilg.
Johanna Spyri
wird am
13. Dezember
Thema im
Leseverein sein.
Nach wie vor weltweit bekannt ist
Johanna Spyri als Autorin der bei­
den Jugendbücher über «Heidi», die
in unzählige Sprachen übersetzt und
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Fotos: zvg.
mehrmals verfilmt wurden, letztmals
2015. So sehr man sich über den hei­
mischen und internationalen Erfolg
dieser Schweizer Schriftstellerin freu­
en darf, ist es doch bedauerlich, dass
Johanna Spyri meist nur mit «Heidi»
in Verbindung gebracht und ihr wei­
teres literarisches Schaffen verdeckt
wird, ebenso wie die Tatsache, dass
sie sich als Frau und insbesondere als
Witwe innerhalb enger gesellschaftli­
cher Grenzen behaupten musste. Das
Frauenstimmrecht und andere Rech­
te waren noch Jahrzehnte entfernt.
Kommt hinzu, dass sie aufgrund ei­
ner angeborenen Zurückhaltung
zeitlebens kaum aus der Reserve
hervortrat, wie sie auch ihrem Dich­
terkollegen Conrad Ferdinand Mey­
er kundtat. Glücklicherweise hat die
Germanistin und Forscherin Regi­
ne Schindler sich ganz intensiv mit
Johanna Spyri beschäftigt. Salome
Schoeck, auch sie Germanistin, hat
die Arbeit der 2015 verstorbenen Re­
gine Schindler weitergeführt und aus
dem Nachlass zahlreiche Texte und
insbesondere Briefe herausgegeben.
Sie zeigen eine spontane und zu tie­
fen Freundschaften fähige Persön­
lichkeit, deren Sprache ihre Feinfüh­
ligkeit und Ehrlichkeit gekonnt und
präzis wiedergibt.
Anna Schindler und Wolfram Schnei­
der Lastin werden aus Johanna Spy­
ris bis vor Kurzem unbekannten Tex­
ten lesen.
Susanne Scheiner
Alfred Ilg, Mittwoch, 23. November, 20 Uhr, Ka­
tholisches Pfarreizentrum. Johanna Spyri, Diens­
tag, 13. Dezember, 20 Uhr, C.­F.­Meyer­Haus.
Lebendige Vergangenheit
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Richard Frank hat während vieler
Jahre für den «Kilchberger» Beiträge
in der Rubrik «Lebendige Vergangenheit» geschrieben. Im vergangenen
August ist Richard Frank gestorben.
Das Büchlein «Lebendige Vergangen­
heit», das viele der Geschichten be­
inhaltet, ist im C.­F.­Meyer­Haus, auf
der Gemeinde oder im reformierten
Kirchgemeindesekretariat für zehn
Franken erhältlich.
Ebenso kann man die Broschüre
«Die Kirche auf dem Berg war der
Anfang» auf dem Kirchgemeindes­
ekretariat und das Heft «Willkommen
in Kilchberg» auf der Gemeindever­
waltung beziehen. Die beiden Letz­
teren, ebenfalls verfasst von Richard
Frank, sind gratis.
bol
AUS DER GEMEINDE
KILCHBERGER Mittwoch, 9. November 2016
KILCHBERG AKTUELL
Nachrichten aus dem Gemeindehaus
Aus den Verhandlungen
des Gemeinderates
sind alle Besucher zum Jahres­
schluss­Apéro eingeladen.
Sitzung vom
25. Oktober 2016
Gemeindeversammlungen und
Urnengänge im Jahr 2017
Gemeindeversammlung
vom 29. November 2016
Der Gemeindeversammlung vom
Dienstag, 29. November 2016,
20.00 Uhr, wird ein Geschäft
unterbreitet:
Antrag des Gemeinderates betref­
fend Genehmigung der Voranschlä­
ge 2017 für die laufende Rechnung
und die Investitionsrechnung so­
wie Festsetzung des Steuerfusses
pro 2017.
Nach der Gemeindeversammlung
Für das kommende Jahr hat der Ge­
meinderat folgende Termine für Ge­
meindeversammlungen und für Ab­
stimmungen an der Urne festgelegt
bzw. – soweit von Bund und Kan­
ton bestimmt – hiervon Kenntnis
genommen:
Gemeindeversammlungen
Dienstag, 28. März 2017
(Reservetermin)
Dienstag, 27. Juni 2017
Dienstag, 19. September 2017
(Reservetermin)
Dienstag, 28. November 2017
Eidgenössische und kantonale
Urnengänge
Sonntag, 12. Februar 2017
Sonntag, 21. Juni 2017
Sonntag, 24. September 2017
Sonntag, 26. November 2017
Instandstellungsmassnahmen an
der Seeanlage «Schilfmatt» sowie
am Steg «Schwalbenweg»
Im Frühjahr 2014 hat der Gemein­
derat die Hafen­ und Steganlagen
untersuchen und beurteilen lassen.
Ziel war es, dadurch eine umfas­
sende Übersicht über den Zustand
3
und den Instandstellungsbedarf der
«Seebauten» zu erhalten. Unter an­
derem folgte daraus die Erkennt­
nis, dass die Rampe bei der «Schilf­
matt» stark unterspült ist und sich
die massiven Sandsteinplatten ge­
senkt haben. Ebenso weist die Ufer­
mauer teilweise Abplatzungen im
Fundament sowie loses Gestein auf.
Beim Steg «Schwalbenweg» sind die
auf Holzpfählen fundierten Aufla­
geblöcke stark abgetragen und die
landseitigen Aufleger sind komplett
verrostet.
Für die Sanierung der «Schilfmatt»
hat der Gemeinderat einen Kre­
dit von insgesamt 44’000 Franken
(30’000 Franken für die Rampe und
14’000 Franken für die Ufermauer)
und für die dringend vorzunehmen­
den Werterhaltungsarbeiten beim
Steg «Schwalbenweg» einen sol­
chen von 35’000 Franken bewilligt.
Einbürgerungen
In den Bürgerverband der Gemein­
de Kilchberg sind aufgenommen
worden:
– Lutz, Julian Bernhard, Stocken­
strasse 77
– Mussoi geb. Assfalk, Bettina, Ha­
fenstrasse 13, 8593 Kesswil TG
Chlausmärt
Einstimmung auf Weihnachten
Am 26. November findet der traditionelle Chlausmärt auf dem Stockengut statt. Die Besucherinnen und
Besucher können ihre Weihnachtsgeschenke an über 70 verschiedenen Marktständen ergattern.
Von 13 bis 18 Uhr kann sich Gross
und Klein mit Souvenirs und Ge­
schenken für Freunde und Familie
eindecken. Über 70 Marktstände
sorgen für ein abwechslungsreiches
Angebot. Der Samichlaus kommt mit
Schmutzli und Eseli auf einen Besuch
vorbei auf den Gutsbetrieb «Uf Sto­
cken» und verwöhnt Mädchen und
Buben. Die Feuerwehr betreibt die
Festbeiz im geheizten Zelt. Die Ver­
antwortlichen freuen sich auf viele
Besucherinnen und Besucher. Die
Dorfmärt­Kommission, die für den
Anlass verantwortlich zeichnet, sam­
melt an ihrem Stand für den Verein
Assistenzhundezentrum Schweiz.
Auch der Samariterverein schliesst
sich der Sammelaktion an. Beim
Dorfmärt­Kommissions­Stand gibt
es gratis Glühwein.
bol
Chlausmärt, Samstag, 26. November, auf dem
Stockengut, 13–18 Uhr.
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möchten, so steht Ihnen auf telefonische Voranmeldung
Martin Berger am
Der Chlausmärt als Einstimmung auf die Weihnachtszeit ist ein beliebter Anlass.
Archiv
• Mittwoch, 30. November 2016
zwischen 10.00 und 12.00 Uhr
im Gemeindehaus Kilchberg
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zu einem offenen und persönlichen Gespräch gerne
zur Verfügung, je nach Anliegen mit Beizug eines Gemeinderates oder Vertreters/Vertreterin der Verwaltung.
Die Gemeinderatskanzlei nimmt Ihre Anmeldung unter der
Telefonnummer 044 716 32 15 gerne entgegen.
4
Mittwoch, 9. November 2016 KILCHBERGER
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5
AUS DER SCHULE
KILCHBERGER Mittwoch, 9. November 2016
GEMEINDE
KILCHBERG
Aus der Schule Kilchberg
Apéro für die Eltern
im Hort Dorf
Bereits eine Tradition ist der Apé­
ro für Eltern von Kindern, die von
der Kilchberger Tagesbetreuung
betreut werden. Er bietet Gele­
genheit, miteinander zu plaudern
und andere Eltern kennenzuler­
nen. Am 30. September fand der
Anlass statt.
die Eltern in einem anderen Um­
feld kennenzulernen, miteinander
zu plaudern, Anliegen anzubrin­
gen und das ganze Team zu sehen.
Nicht zuletzt ermöglicht es dieser
Apéro den Eltern, auch untereinan­
der neue und wertvolle Begegnun­
gen zu knüpfen.
Der Apéro wird von allen Seiten,
von den Eltern, den Kindern und
den Hortnerinnen, sehr geschätzt.
Je nach Standort wird er im Hort
Brunnenmoos und Dorf und an
den Mittagstischen des katholi­
schen Kirchgemeindehauses und
des Gemeindehauses vor oder nach
den Sommerferien organisiert. Die­
ser Anlass bietet die Möglichkeit,
Am Freitag, 30. September, fanden
sich ab 18 Uhr zahlreiche Hortkin­
der mit ihren Eltern im Hort Dorf
zum letzten Apéro in dieser Sai­
son der Kilchberger Tagesbetreu­
ung ein.
Die Hortkinder hatten den Pausen­
platz mit Wimpeln und Windräd­
chen bunt dekoriert.
Nachdem die Kinder beim Aufbau
der Festbänke geholfen hatten, de­
korierten sie die Tische und das
Buffet herbstlich. Eine Gruppe grö­
sserer Kinder organisierte selb­stän­
dig den Betrieb am Hotdog­Stand
und an der Sirup­Bar. Mit Hilfe ei­
ner Hortbetreuerin verpflegten sie
dort vor allem die jüngeren Gäs­
te. Für das leibliche Wohl der Er­
wachsenen sorgten die Hortmitar­
beiterinnen und die Eltern. Es gab
Sandwiches, Salzgebäck, Pizza,
Mozzarella­Spiesse und Gemüse­
dip sowie Kuchen und Zopf.
Die Eltern schienen grosse Freude
zu haben am Wiedersehen mit Alt­
bekannten, aber auch beim Ken­
nenlernen der neuen Horteltern
sowie des Hort­Teams. Nicht zu­
letzt waren auch die Mitglieder
der Kommission Tagesbetreuung
anwesend.
Das Wetter spielte wunderbar mit.
Der Apéro konnte bei strahlen­
dem Sonnenschein beginnen. Man
konnte bei der milden Witterung
den wunderbaren Seeblick in vol­
len Zügen geniessen. Der Abend
klang dann gegen 20 Uhr bei Ker­
zenschein aus. Es war ein schöner,
erfolgreicher Hort­Apéro. Ein herz­
liches Dankeschön an alle, die zum
erfolgreichen Gelingen beigetragen
haben.
Tagesbetreuung Kilchberg,
Michele Pröschel, Gruppenleiterin
Hort Dorf
Kinder dekorierten Tische
Das Ensemble Lumières médiévales spielt im C.-F.-Meyer-Haus.
zvg.
Musikschule
Zeitloses Mittelalter
Das Ensemble Lumières médiévales, bestehend aus Musiklehrpersonen, entführt auf eine musikalische Entdeckungsreise.
Hortkinder schmückten und dekorierten die Tische für das Fest.
zvg.
Stockhausens intuitive Musik des
20. Jahrhunderts und mittelalter­
liche Musik mögen auf den ers­
ten Blick zwei widersprüchlichen
Klangwelten entspringen, doch
aus ihrer Verbindung entsteht Har­
monie. Dabei liegt der besondere
Reiz in der Wechselwirkung. Sie
schlägt die Zuhörerinnen und Zu­
hörer in ihren Bann und lässt sie
in eine neue und einmalige Klang­
welt eintauchen. Diese untermalt
die Besetzung mit einem weltweit
einzigartigen Holzakkordeon. Auf
diese musikalische Entdeckungsrei­
se entführt die Zuschauerinnen und
Zuschauer das Ensemble Lumières
médiévales: die Sopranistin Arabel­
la Cortese, Irina Döring auf der Lau­
te, Alexandre Jacques auf dem Ak­
kordeon und Thibault Viviani auf
der Block­ und Traversflöte.
e.
19. November, 19 Uhr, C.­F.­Meyer­Haus,
Eintritt frei – Kollekte.
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Informationen der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Kilchberg – November 2016
Liebe Kilchberger Kirchenbürgerinnen und Kirchenbürger
Am 28. November 2016 ist wieder Ihr Tag, wo Sie die Geschicke
der Kirchgemeinde Kilchberg direkt mitbestimmen können – es
ist Kirchgemeindeversammlung
angesagt, und wir freuen uns auf
Ihr Kommen.
Der Kirchengutsverwalter, Thomas Schweizer, wird Sie über die
Details des Budgets 2017 informieren und die Rechnungsprüfungskommission ihre Empfehlungen dazu abgeben.
Zudem wird durch Sie über den
Planungskredit für das Projekt
Überbauung Nidelbadstrasse zu
befinden sein.
Das Projekt KirchGemeindePlus,
beziehungsweise KARL/KLAR, ist
in aller Munde – wir wollen Sie
wiederum aus erster Hand kompetent informieren.
Mit Informationen aus dem kirchlichen Leben in Kilchberg schliessen
wir dann die Versammlung ab.
Nach diesem vollen Programm
bleibt dann hoffentlich beim anschliessenden Apéro noch Zeit
für persönliche Gespräche. Kommen Sie am 28. November vorbei, und entscheiden Sie mit. Die
Kirchenpflege freut sich auf einen grossen Aufmarsch – sehen
wir uns also?!
Herzlichst
Peter C. Maier
Präsident der Kirchenpflege
J. S. Bach war ein herausragender Komponist und Orgel- und Klaviervirtuose des Barock
Sein Weihnachtsoratorium ist zu erheblichen Teilen im
Parodieverfahren entstanden. Das heisst, dass zahlreiche Sätze schon bestanden haben, aber umgetextet
wurden. Sie wurden aus früheren Werken Bachs herausgelöst und in einen neuen Kontext eingebettet. Es
darf vermutet werden, dass Bach sogar bereits den Eröffnungssatz des Weihnachtsoratoriums im Hinblick auf
seine spätere Verwendung komponiert hatte. Ursprünglich eine Glückwunschkantate für den Geburtstag der
Kurfürstin von Sachsen (Tönet, ihr Pauken! Erschallet,
Trompeten!) arbeitete Bach sie später um in «Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage, rühmet, was heute der Höchste getan!» und hatte damit den wichtigsten Geburtstag der Christenheit im Blick.
Zu Bachs Zeiten war die Aufführung der einzelnen Teile
des Oratoriums in sechs Gottesdiensten zwischen Weihnachten und Dreikönigstag vorgesehen. Damals dauerte
ein Gottesdienst allerdings gut und gerne drei Stunden,
und die Menschen hatten Zeit und Musse, einem halbstündigen «Zwischenspiel» zuzuhören. Die sechs Kantaten wurden erstmals 1734/35 vom Thomanerchor in Leipzig in der Nikolaikirche und der Thomaskirche aufgeführt.
Bachs Weihnachtsoratorium gehört wohl zu den am
meisten aufgeführten Werken der Musikliteratur. Am 3.
und 4. Dezember werden unter der Leitung von Christer
Løvold die Kantaten I–III vorgetragen. Rund 60 Sängerinnen und Sänger wirken mit. Dem Chor ist eine grosse Orchesterbegleitung zur Seite gestellt.
Nicht mit einem schlichten Choral, sondern mit der Wiederaufnahme des prächtigen Eingangschors der III.
Kantate «Herrscher des Himmels» endet das Konzert.
Ein festlicher Abschluss für einen festlichen musikalischen Genuss.
Rita Hüni
Online-Vorverkauf bis zum 28. November 2016:
Das Vorverkaufssystem ermöglicht eine platzgenaue Reservation – www.kantoreikilchberg.ch
Billette Fr. 40.–
(für Jugendliche bis 16 und Studierende Fr. 20.–)
Türöffnung und Abendkasse eine Stunde vor Konzertbeginn
7
Seniorennachmittag – Adventsfeier
Wegbegleiter aus der Kirchgemeindebibliothek
mit weihnächtlichen Geschichten
First come – first serve!
In unserer Bibliothek liegen zwei Wegbegleiter bereit, die Sie bei einem
Besuch zu den Öffnungszeiten mit nach Hause nehmen können. Für die
kommende Advents- und Weihnachtszeit haben wir einen besonderen Adventskalender zum Mitnehmen: «Der andere Advent». Dieser Kalender
möchte Sie vom 26. November bis zum 6. Januar durch die Advents- und
Weihnachtszeit begleiten, mit Geschichten, Gedichten und Bildern zum Innehalten, Schmunzeln, Berührtsein, Nachsinnen.
Einladung zur Adventsfeier für Senioren am 7. Dezember 2016
Die traditionelle Adventsfeier für die Kilchberger Seniorinnen und
Senioren findet am 7. Dezember 2016 um 14.30 Uhr im reformierten
Kirchgemeindehaus im gewohnten Rahmen statt. Es werden adventliche,
weihnächtliche und eventuell auch nicht so weihnächtliche Geschichten
geboten. Und – wer weiss – vielleicht schleicht sich noch ein geheimnisvoller
Gast in die Feier ein. Das müssen Sie aber selber erleben. Darum laden wir
Sie alle herzlich zu diesem Seniorenanlass ein! Die Geschichten werden
Sibylle Forrer und Martin Keller erzählen, die Musik zum Wort übernimmt
Christer Løvold. Sylvia Stehli und ihr Team werden um das leibliche Wohl
der Gäste besorgt sein. Wir freuen uns auf eine zahlreiche Gästeschar und
einen besinnlichen und fröhlichen Nachmittag!
Wenn Sie abgeholt werden möchten, rufen Sie bitte an:
Sekretariat reformierte Kirchgemeinde: Telefon 044 715 56 51.
Reformierte und katholische Kirchenpflegen, Christer Løvold, Sibylle
Forrer, Martin Keller und das ganze Team
Einladung zur Kirchgemeindeversammlung
Wer kommt – bestimmt!
Montag, 28. November 2016, um 20.00 Uhr im Kirchgemeindehaus
Traktanden:
1. Budget und Steuerfuss für das Jahr 2017
2. Planungskredit von CHF 250’000 für ein Vorprojekt für die Bebauung
des Grundstücks an der Nidelbadstrasse
3. Berichterstattung KG+ und KG+Bezirk und Erteilung eines
Verhandlungsmandats für die Zusammenarbeit mit der Kirchenpflege
Rüschlikon
4. Informationen aus dem Kirchenleben
---------------------Umfrage – Anschliessend sind Sie alle herzlich zum Apéro eingeladen.
Wir laden Sie ein, die oft so hektischen Wochen in einem neuen, einem
anderen Licht zu sehen. Prominente Autoren wie Mascha Kaléko, Roger
Willemsen und Jonathan Franzen, aber auch bisher unentdeckte Verfasser erzählen von Gott und der Welt. Ungewöhnliche Bilder und Illustrationen bieten originelle Sichtweisen. Zudem liegen die Losungsbüchlein für
das neue Jahr bereit. Für jeden Tag finden Sie dort einen Bibelvers aus
dem Alten und dem Neuen Testament und eine kurze Besinnung dazu. Bibellesen leicht gemacht, sozusagen. Die Stückzahl ist jeweils beschränkt.
First come – first serve.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Sibylle Forrer, Pfarrerin
C h l a us m ä r t i m S t o ck e ng u t a m S a m st a g , 2 6 . N o v em b er 2 0 1 6
K e r z e n z i e h e n a m S t a nd d e r r e f o r mi e r t e n K i r c he
Chlausmärt – Samstag, 26. November
von 13.00 bis 18.00 Uhr im Stockengut
-
Die reformierte Kirche bietet auch dieses Jahr ein
Kerzenziehen an – vergessen Sie nicht,
einen Tirggel an unserem Stand abzuholen!
Kerzenziehen am Stand der reformierten Kirchgemeinde
Über 70 Marktstände
Beiz der Feuerwehr im geheizten Zelt bis 20.00 Uhr
Lebkuchen-Verzieren für Kinder in der Remise
Besuch vom Samichlaus mit Schmutzli und Eseli
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
8
Kalender
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Gottesdienste
Ökumene
Musik
Männertreff
13. November, Sonntag
15. Dezember, Donnerstag
12. November
Samstag
11. November, Freitag
10.00 Uhr: Gottesdienst
mit Pfarrerin Sibylle Forrer
20. November, Sonntag
10.00 Uhr: Gottesdienst
zum Ewigkeitssonntag
mit Pfarrer Martin Keller
27. November, 1. Advent
10.00 Uhr: Gottesdienst
mit Pfarrerin Sibylle Forrer
4. Dezember, 2. Advent
10.00 Uhr: Gottesdienst
(Taufsonntag)
mit Pfarrer Martin Keller
Mitwirkung des Posaunenchors Nidelbad
11. Dezember, 3. Advent
10.00 Uhr: Gottesdienst
mit Pfarrerin Sibylle Forrer
Mitwirkung des Gospelchors
18. Dezember, 4. Advent
10.00 Uhr: Gottesdienst
mit Pfarrer Martin Keller
Gottesdienst im
See-Spital/Sanitas
20. November, Sonntag
10.00 Uhr: Gottesdienst mit
Abendmahl mit
Pfarrerin Renate Hauser
Kinder
3. Dezember, Samstag
9.00 Uhr: Ökumenische
Morgenbesinnung in der
reformierten Kirche
Jugendliche
12. November, Samstag
9.30 Uhr: JUKI – Kerzenziehen im Kirchgemeindehaus
Café Oase
1./15./22. November, Dienstag
14.30 Uhr: Café Oase für
Gross und Klein in Begleitung im Kirchgemeindehaus
Senioren
7. Dezember, Mittwoch
14.30 Uhr: Seniorennachmittag Adventsfeier im Kirchgemeindehaus
Spiritualität am Mittwoch
Jeweils um 19.00 Uhr im Raum
der Stille im Sanatorium
16. Nov. «Lieder, die klingen»
23. Nov. «Kamingespräch»
30. Nov. «Salbungsgottesdienst»
07. Dez. «Krankensalbung»
14. Dez. «Musik, die bewegt»
21. Dez. «Lieder, die klingen»
Weitere Infos auf unserer Homepage www.refkilch.ch / Kalender
10.00 Uhr: Chinder-Chile in
Kirche und Kirchgemeindehaus
19.00 Uhr: Gospelkonzert
in der Kirche
Das Adventskonzert der
Kantorei Kilchberg wird
zweimal aufgeführt:
3. Dezember, Samstag
19.00 Uhr: In der Kirche
4. Dezember, Sonntag,
17.00 Uhr: In der Kirche
Bibliothek
Im Kirchgemeindehaus –
Offen: Sonntag ca. 11.00 Uhr
(nach dem Gottesdienst) bis
12.00 Uhr und Donnerstag
von 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr
(ausser Schulferien)
Singen
Jeden Mittwoch
19.45 Uhr: Probe Kantorei Kilchberg im Kirchgemeindehaus / Probenplan auf
www.kantoreikilchberg.ch
Jeden Donnerstag
18.00 Uhr: Probe Gospelchor im Kirchgemeindehaus
Probenplan auf:
www.gospelchorkilchberg.ch
Offenes Singen
12. Dezember, Montag
19.00 Uhr: Offenes Singen
mit Mariann Thöni in der Kirche
Kirchentaxi für unsere Gottesdienste:
Telefon 044 720 41 41 Anmeldung spätestens bis Samstag, 20.00 Uhr
18.30 Uhr: «Die goldene Freiheit – eine Illusion» – mit Martin
Bucher im Kirchgemeindehaus
Treffpunkt
13. November, Sonntag
11.30 Uhr: Kerzenziehen für alle
im Kirchgemeindehaus
Info-Abende
Veranstaltungsreihe zu
KirchGemeindePlus
Donnerstags, jeweils 20.00 Uhr
10. November in der Kirche
24. November im KGH
Meditation im Advent
29. November
6. / 13. / 20. Dezember
Um 19.00 Uhr im Pfarrhaus
an der Dorfstrasse 115
Kirchgemeindeversammlung
28. November, Montag
20.00 Uhr im Kirchgemeindehaus
Morgenessen
und Fotohöck
29. November, Dienstag
8.30 Morgenessen für Alle
9.30 Fotohöck Seniorenferien
im Kirchgemeindehaus
Abholdienst für Anlässe mit dem Zeichen:
Telefon: 044 715 56 51 (Sekretariat) während den Bürozeiten
Adressen
Kirchenpflege
Peter C. Maier, Präsident
Telefon 044 771 71 91
[email protected]
Pfarrpersonen
Martin Keller
Telefon 044 715 17 00
[email protected]
Sibylle Forrer
Telefon 044 915 33 92
[email protected]
Mitarbeitende
Regula Gähwiler
Sozialdienst Senioren
DI und DO: 8.30 – 12.00 und
13.30 – 16.00 Uhr
Telefon 044 715 44 05
[email protected]
Christer Løvold,
Organist, Chorleiter der
Kantorei und des Gospelchors
Telefon 079 758 66 05
[email protected]
Ursula Müller, Katechetin
079 680 96 90
Beat Schneider, Buchhaltung
DI und DO: 14.00 – 18.00 Uhr
Telefon 044 715 44 01
[email protected]
Liliane Kägi, Sigristin
Telefon 079 390 85 35
Daniel Schmid, Hauswart
079 963 57 92
Mitodija Karadacki, Hauswart
079 129 45 58
Sekretariat
Esther Ziegler
MO/DI/DO/FR 8.30 – 12.00
und MI 14.00 – 17.30 Uhr
Telefon 044 715 56 51
[email protected]
Impressum
Herausgeberin:
Reformierte Kirchenpflege
9
Männertreff 50+ am 11. November 2016
«Die goldene Freiheit – eine Illusion»
18.30 Uhr
Apéro – anschliessend gemeinsames Nachtessen
ca. 20.00 Uhr Referat von Martin Bucher mit allgemeiner Diskussion
ab 21.30 Uhr Individuelles Ende der Veranstaltung
Anmeldung:
Wir bitten um einen Kostenbeitrag
von CHF 25.– pro Person.
Damit das Essen für alle
Teilnehmer reicht, bitte anmelden
bis spätestens 8. November
2016 per E-Mail:
[email protected]
oder telefonisch
044 715 56 51 (Sekretariat)
Miracles – 2. Konzert
12. November, 19.00 Uhr in der Kirche
(Türöffnung 18.30 Uhr)
Eintritt frei – Kollekte zur Deckung der Unkosten
Licht im November – Kerzenziehen für alle
Ein schönes Weihnachtsgeschenk
M editation
iM
a dvent
Zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit finden vier
Meditationsabende im Pfarrhaus an der Dorfstrasse 115 in
Kilchberg statt, zu denen alle willkommen sind, die in diesen
hektischen Tagen ein wenig innere Ruhe finden möchten.
Es sind die Dienstage 29.11., 6.12., 13.12. und 20.12.2016,
jeweils von 19 bis 20 Uhr.
Die Meditation wird von einer erfahrenen Meditationsleiterin
begleitet. Sie führt mit leichten Körperübungen, einem besinnlichen
Text und einer entspannenden Körperreise in die Stille.
Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung mit untenstehendem Talon bis
zum 21. November 2016 an:
Regula Gähwiler, Sozialdienst Senioren, Stockenstrasse 150, 8802 Kilchberg,
oder per Mail / Telefon: [email protected] / 044 715 44 05
Offenes Kerzenziehen für alle
zur Vorweihnachtszeit:
Am Sonntag, 13. November 2016, von 11.30 bis 16.00
Uhr im Kirchgemeindehaus.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Martin Keller
KirchGemeindePlus
Worum geht es eigentlich?
­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­
reformierte
kirchen klar
kilchberg langnau adliswil rüschlikon
Anmeldung Meditation im Advent 2016
Diskussionsveranstaltungen zu KirchGemeindePlus
✂­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­
Es verbleiben die zwei folgenden Abende:
Vor-, Nachname:
..........................................................................................................................................................
Strasse:
..........................................................................................................................................................
PLZ/Ort:
..........................................................................................................................................................
Telefon:
..........................................................................................................................................................
E-Mail:
..........................................................................................................................................................
10. November in der Kirche
Was ist mit der Reformierten Landeskirche des Kantons Zürich?
24. November im Kirchgemeindehaus
Filmbericht über eine ähnliche Entwicklung in einer jüdischen Gemeinde
Jeweils donnerstags um 20.00 Uhr – alle sind herzlich willkommen!
10
Kirchenpfleger Ruedi Brunner
Jodellieder als Spiegel des Lebens
Von Kindsbeinen her hat Ruedi
Brunner ein Flair für den Jodelgesang. Der gebürtige Toggenburger
ist aber seit 25 Jahren in Kilchberg
zu Hause, wo er sich seit 7 Jahren
in der Kirchenpflege vor allem in
seinem Ressort «Musik und Gottesdienst» engagiert.
«Das Jodeln und die Musik generell werden in den Kirchen zu hundert Prozent überleben», sagt Ruedi Brunner, der seit früher Kindheit
gerne singt und sich nun als Kirchenpfleger in Kilchberg für die
Musik im Gottesdienst einsetzt. Er
begründet: Im Lied würden sich
Andacht und Tanz, Fröhlichkeit
und Trauer, Leichtes und Schweres verbinden. Dies werde im Jodellied meist in einfachen Texten
formuliert. Ruedi Brunner ist um
Beispiele nicht verlegen. Er nennt
etwa die «Bergandacht» von Reto
Stadelmann. Er beschreibt: «Der
Komponist schildert, untermalt mit
einer einfach Melodie, die Schönheit des Sonnenuntergangs und
den Ablauf des Tages.» Dieses Naturgeschehen sei eine Metapher auf
das Leben: Auch im menschlichen
Dasein gebe es ein stetes Kommen und Gehen, sowohl wohltuende Nähe wie schmerzliche Gefühle von Distanz und Verlassenheit.
Diese Empfindungen kann das Jodellied laut Ruedi Brunner wie keine andere Musikgattung zum Ausdruck bringen.
Kindheitserinnerungen
Im Toggenburg, wo Ruedi Brunner
als Bauernbub aufgewachsen ist,
gehörten Jodel, Alpsegen und Kuhreihen zum gelebten Alltag. Gesungen und gejodelt wurde täglich
im Stall und in der guten Stube.
Auch bei speziellen Anlässen wie
Alpfahrt, Alpabfahrt, bei Viehschauen oder in den Gaststuben
wurde «gejutzt» und gesungen.
Ruedi Brunner ist sich bewusst:
«Diese tiefen Eindrücke hinterliessen in mir, aber auch bei vielen anderen Wegzügern die Freude und den Drang, auch fern der
Heimat zu singen und zu jodeln.»
So fand er in Zürich den Weg in
das Jodeldoppelquartett Kilchberg
(JDQ-TV-Kilchberg), das leider Anfang 2013 wegen Sänger-Nachwuchsproblemen im 93. Vereinsjahr aufgelöst wurde.
Fast alle ehemaligen Sänger des
JDQ-TV-Kilchberg haben sich aber
in der Veteranengruppe der Freien Jodlervereinigung am Zürichsee (FJVZ) wieder gefunden und
treffen sich nun einmal monatlich
zum gemeinsamen freien Singen.
Ruedi Brunner engagiert sich auch
in diesem Kreis weiterhin für das
Jodeln: Er präsidiert die Freie Jodlervereinigung am Zürichsee seit
17 Jahren. Mitte September fand
in Samstagern der traditionelle
Sängerevent der Vereinigung mit
rund 350 Jodlerinnen und Jodlern
statt, wo Ruedi Brunner mitsang
und als Präsident auch ein Grusswort sprach.
Singen in Dialektsprache
Der Kilchberger gibt gerne zu, dass
er ohne seine Freude am Jodelgesang den Weg in die Kirchenpflege nicht gefunden hätte. «Singen durften wir in der Kirche von
Kilchberg zwar schon immer», sagt
er. Aber es habe schon Pfarrherren gegeben, die baten, das Jodeln in der Kirche zu unterlassen.
Den Bann gebrochen habe Volksmusiker und Komponist Jost Marty,
dessen Jodlermesse auch die Kilch-
Morgenessen
und
berger einstudierten. Die Texte der
fünf Lieder, die den Bogen vom Kyrie bis zum Segenslied spannen,
werden in katholischen oder reformierten Gottesdiensten vorgetragen. Nicht zu unterschätzen ist
laut Brunner dabei die Verwendung
des Dialekts in den Liedtexten. Er
sagt: «Singen in unserer Muttersprache vertieft die Identifikation
mit dem Liedtext, dadurch lebt der
vorgetragene Gesang viel stärker
und kann die Gemüter bewegen.»
Das zeige die Zunahme der Gottesdienstbesuche bei Jodlermessen. Ruedi Brunner hat vor einigen
Jahren auch einen Bericht zuhanden der Landeskirche über die Bedeutung des Jodellieds im Gottesdienst geschrieben.
Vielerlei Musik
Der heutige Kilchberger Kirchenpfleger betont: «In der reformierten
Kirche Kilchberg wird aber nicht nur
gejodelt, auch der klassische und
der Gospel-Gesang haben ihren festen Platz im Gottesdienst.» Sie seien eine erwünschte Abwechslung zu
Orgelmusik oder Gemeindegesang.
Der Kirchenpfleger mit Ressort «Musik und Gottesdienst» wünscht sich,
dass die Musik dem Wort und der
Predigt ebenbürtig ist. Dies ist für
ihn keine Prinzipienfrage. Er weiss
einfach, dass Musik, insbesondere
seine geliebten Jodellieder, die Menschen tief beeindrucken und berühren können.
Text und Foto: Viviane Schwizer
Fotohöck seniorenFerien
Dienstag, 29. November 2016: Morgenessen ab 8.30 Uhr und anschliessend um ca. 9.30 Uhr Fotohöck
Morgenessen für alle
Sylvia Stehli und ihr Team freuen
sich, Sie im Foyer des Kirchgemeindehauses verwöhnen zu dürfen!
Gönnen Sie sich ein feines Morgenessen in guter Gesellschaft!
Kosten CHF 5.–
Fotohöck Seniorenferien 2016 in Badenweiler und
Vorschau Seniorenferien 2017 in Badenweiler
Nach dem Morgenessen schauen wir uns die Fotos der Seniorenferien
2016 an. Gerne können Sie sich inspirieren lassen für die nächsten
Seniorenferien im Jahr 2017, die wieder nach Badenweiler führen.
Wir freuen uns auf Sie!
Seniorenferien 2017 in Badenweiler:
Dienstag, 29. August, bis Dienstag, 5. September 2017
KULTUR & LEBEN
KILCHBERGER Mittwoch, 9. November 2016
11
Frauenverein Kilchberg
Weihnächtliche Handarbeiten,
Dekorationen und Leckereien
Am Donnerstag, 24. November,
fängt die Weihnachtsstimmung an.
Um 9 Uhr wird im Foyer des reformierten Kirchgemeindehauses der
Weihnachtsverkauf des Frauenvereins eröffnet.
Wer diese weihnächtliche Stim­
mung zu sich in die Stube brin­
gen oder anderen schenken möch­
te, findet dort Schönes, Praktisches
und Gluschtiges. Das ganze Jahr
über haben kreative und geschick­
te Frauen für den Weihnachtsver­
kauf gewerkt, gestrickt, gestickt
und genäht. Viel Natürliches wur­
de verarbeitet: liebliche und sprö­
dere Engel suchen Herzen, sorgfäl­
tig dekorierte Adventskränze und
Arrangements setzen festliche Ak­
zente und bringen Wärme in den
Raum.
Sie werden am Dienstag vorher
von vielen Mitgliedern des Frau­
envereins erstellt. Schöne Ker­
zen warten aufs Leuchten und
viele, filigran verzierte Alltags­
gegenstände harren ihres Einsat­
zes. Für Gemütlichkeit in der Stu­
be werden witzig bestickte Kissen
und schrullige Chläuse sorgen.
Auch dieses Jahr haben die Frauen vom Frauenverein fleissig gebastelt und
gewerkt für den Weihnachtsverkauf.
Susan Daldini
Üppig geht es weiter: Unzählige
originelle Handarbeiten, Dekora­
tionen und Spielzeuge liegen zum
Weitergeben oder Behalten bereit.
Ob bestickt, bemalt, gestrickt, ge­
sprayt, beklebt, gehäkelt, gesägt
oder lackiert, handgemacht ist alles.
Gemütliches Mittagessen
Im Angebot ist auch Kulinarisches:
Würste und Alpkäse aus dem Pusch­
lav und den Flumserbergen können
offen gekauft werden. Weihnachts­
gebäck, verführerische Zöpfe und
weitere Köstlichkeiten, die vom
Frauenverein hergestellt wurden,
werden die kalten Tage versüssen.
Gegen den aktuellen Hunger und
Durst ist auch gesorgt: Kaffee und
Kuchen sind im Foyer zu geniessen.
Um 12 Uhr wird das Mittagessen
im grossen Saal serviert. Die Koch­
gruppe des Frauenvereins wird die
Gäste mit einem festlichen Mahl
verwöhnen.
Um Anmeldung bis Freitag, 18. No­
vember, wird gebeten. Das Brocki
(gegenüber bei der Bushaltestelle)
ist während des ganzen Tages geöff­
net. Mit einem grossen Teil des Jah­
resgewinns unterstützt der Frauen­
verein 2016 eine Bauernfamilie in
den Flumserbergen.
Details dazu sind im Foyer, im Bro­
cki und auf der Website einsehbar.
Marie-Claire Niquille
Weihnachtsverkauf 24. November, 9–15 Uhr
reformiertes Kirchgemeindehaus Kilchberg,
Festliches Mittagessen, 12 Uhr im grossen
Saal Anmeldung bis 18. November frau­
envereinkilchberg.ch oder 044 715 38 12
Brocki geöffnet von 10 bis 17.30 Uhr.
Erstaunliche Fotografien
Neuer historischer Kalender
ten Häuser eigentlich noch?» Beim
einen oder anderen Betrachter
dürfte dabei wohl etwas Nostalgie
aufkommen, denn die Bilder ver­
weisen auch auf den rasanten bauli­
chen Wandel in Kilchberg. Das be­
schauliche Dorf ist in den letzten
Jahrzehnten einer modernen, zu­
nehmend aber auch gesichtslosen
Vorortsgemeinde gewichen.
e.
Wer hat am vergangenen Chlausmärt auf dem Stockengut nicht
über den Kalender mit historischen
Bildern aus Kilchberg gestaunt?
Auch im nächsten Jahr gibt es einen
Kalender mit historischen Bildern.
Fröhliche Schlittler auf der Dorfstra­
sse und der damals noch ziemlich
isolierte Bahnhof waren zwei der
insgesamt zwölf Sujets, die bei den
Besucherinnen und Besuchern auf
grosses Interesse stiessen.
Rätselraten
Aufgrund des Erfolgs haben sich die
Grünen Kilchberg entschieden, für
den kommenden Chlausmärt erneut
einen Kalender zu produzieren. Da­
für konnten sie unter anderem auf
das Bildarchiv ihres Alt­Präsidenten
Reto Planta zurückgreifen, der viele
erstaunliche Fotografien von Kilch­
berg zusammengetragen hat. Der
neue Kalender umfasst beispiels­
Die Bahnhofstrasse, wie sie früher aussah. Das ist nur eines von vielen Sujets des neuen Kalenders.
zvg.
weise Ansichten des Seeufers, der
Schwelle und der Kirche aus der
ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Wie schon im Vorjahr dürfte am
Stand der Grünen am Chlaus­
märt das grosse Rätselraten losge­
hen: «Welche Strasse zeigt dieses
Bild?» und: «Stehen die abgebilde­
Der Kalender wird am Chlaus­
märt auf dem Stockengut auf­
liegen und kann dort gekauft
werden. Die Auflage ist limi­
tiert. Wer kein Exemplar er­
gattern oder am 26. Novem­
ber nicht zum Chlausmärt
kommen kann, hat ab sofort
die Möglichkeit, den Kalender
zum Preis von 28 Franken un­
ter [email protected]
zu bestellen.
K atholische P farrei
2'000'000
s t . e lisabeth K ilchberg
Entwicklung Steuern und Zinsen 2012 - 2017
Kostenentwicklung 2012 -2017
1'500'000
1'500'000
1'250'000
1'000'000
1'000'000
750'000
500'000
500'000
250'000
0
0
RE 2012
RE 2013
Verwaltung
RE 2014
Gottesdienst
Diakonie
RE 2015
Bildung
Kirchgemeindeversammlung
Sonntag, 27. November 2016,
11.15 Uhr im Pfarreisaal
Traktanden
1. Entwicklungs­ und Spendenpro­
jekte: Beitragsanpassung ab 2017
2. Genehmigung des Voranschlags
und Festsetzung des Steuerfusses
für das Jahr 2017
3. Informationen:
Kirchenpflege,
Seelsorge, Stiftung, Synode
4. Wünsche und Anregungen
Das Weisungsheft kann im Sekretari­
at bezogen oder auf der Website der
Pfarrei abgerufen werden. Es liegt
zudem in der Kirche auf.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
Die Kirchenpflege
Budget 2017
Das Budget 2017 schliesst bei einem
Aufwand von CHF 1’640’300 und
einem Ertrag von CHF 1’476’100 mit
einem Aufwandüberschuss von CHF
164’200 ab. Der Steuerfuss beträgt
8% (Vorjahr 9%). Das Eigenkapital
wird Ende Jahr ca. CHF 1’058’000
betragen (leichte Abnahme gegen­
über Ende 2015).
Die laufenden und wiederkehrenden
Ausgaben können mit den Steuerein­
nahmen gedeckt werden. Einmalige
Ausgaben von rund CHF 153’000
führen 2017 schwergewichtig zu
einem Ausgabenüberschuss (Jubi­
Kostenaufteilung Budget 2017
Verwaltung
20%
Kantonal-kirche
25%
Gottesdienst
14%
Liegenschaft
12%
Musik/
Kultur
7%
Bildung
5%
Diakonie
17%
Musik/Kultur
Budget 2016
Liegenschaft
Budget 2017
Kantonalkirche
läumsaktivitäten mit 113’000 und
bauliche Massnahmen mit 40’000).
Die grössten Ausgabenposten sind:
Personalaufwand (695’000), Jah­
resbeitrag und Steuerkraftabschöp­
fung Kantonalkirche (385’000),
Sachkosten (406’000) und Beiträge
(154’000). Die Steuereinnahmen be­
tragen rund 1,36 Mio., die übrigen
Erträge 116’000 Franken.
Im Vergleich zum Budget 2016 ist
der Aufwand CHF 126’900 höher.
Dieser höhere Aufwand ist auf fol­
gende Bereiche verteilt: Personal
2’400, Sachaufwand 92’500, Spen­
den 10’000, Beitrag an die Kanto­
nalkirche 22’000. Ertragsseitig sind
die Werte CHF 33’900 höher als im
Budget 2016: Steuern (+12’300) und
Ersatzabgaben (+21’600).
Finanzieller Ausblick 2018–2020
Die finanzielle Entwicklung für die
nächsten Jahre sieht nach wie vor gut
aus, alle laufenden Ausgaben kön­
nen mit den Steuereinnahmen ge­
deckt werden. Investitionen können
über die nächsten Jahre mit Eigenka­
pital oder Überschüssen der laufen­
den Rechnung finanziert werden.
Schwerpunkte im Bereich Liegen­
schaften sind eine Bestandesauf­
nahme aller Pläne, eine umfassen­
de Sanierungsplanung (technisches
Gebäudemanagement) mit Kos­
tenschätzung (2016/2017) und die
Erneuerung der Küche im Zentrum
nach Ende des Mietvertrags für den
Mittagstisch (2018 oder 2019).
Basierend auf den geplanten Aus­
gaben und den vorgesehenen In­
vestitionen sowie der bereits 2016
deutlich höheren Steuereinnahmen
(mehr Steuerpflichtige, höheres Steu­
eraufkommen, höhere Steuern von
jur. Personen) hat die Kirchenpflege
über den Finanzplan und den Steu­
erfuss diskutiert.
Aufgrund der Planwerte bei leicht
steigenden Steuereinnahmen und
der verschiedenen Bauvorhaben von
rund CHF 50’000 bis 100’000 p. a.
nimmt das Eigenkapitel von Jahr
RE 2012
RE 2013
RE 2014
RE 2015
Gemeindesteuern
zu Jahr ab und erreicht 2020 rund
CHF 766’000. Ohne Bauinvestitio­
nen von 2017 bis 2020 würde das
Eigenkapital Ende 2020 rund CHF
1’066’000 betragen.
Aus diesen Gründen wird der bauli­
che Liegenschaftsaufwand von Jahr
zu Jahr neu priorisiert und dem Ei­
genkapitalverlauf angepasst. Nach
den diversen Bauprojekten der letz­
ten Jahre wird 2016/17 eine Stand­
ortbestimmung vorgenommen, um
daraus mittelfristig Bauvorhaben zu
priorisieren und umzusetzen (sowie
die Planungssicherheit zu erhöhen).
Die ordentlichen Ausgaben werden
sich voraussichtlich wenig verän­
dern, ausser es kommen weitere,
übergeordnete Aufgaben auf die
Kirchgemeinde zu. Sofern die Steu­
ereinnahmen höher als budgetiert
ausfallen sollten, würde das Eigenka­
pital weniger reduziert, bzw. steigen.
Weil weder die Steuereinnahmen
noch der Beitrag an die Kantonal­
kirche noch die Finanzkraftabschöp­
fung genügend genau budgetiert
werden können (zeitliche Verzöge­
rung), ist der Finanzplan über mehr
als drei Jahre wenig aussagekräftig.
Aufgrund der Steuerentwicklung
und der konstanten wiederkehren­
den Ausgaben ist eine Senkung des
Steuerfusses auf 4–5 Jahre hinaus
vertretbar.
Christian Schmid, Gutsverwalter
Budget 2016
Budget 2017
Kapitaldienst
Unti-Gottesdienst
mitneuemKinderchor
Wir danken allen ganz herzlich, die
zum Gelingen des Unti­Gottesdiens­
tes vom 25. September beigetragen
haben. Mit Regenschirmen wurde
das Thema «Segen» bildlich darge­
stellt, den wir besonders allen Kin­
dern ganz herzlich für das nächste
Schuljahr wünschen.
Anfang dieses Schuljahres wurde in
St. Elisabeth ein Kinderchor gegrün­
det, der im Unti­Gottesdienst seinen
ersten, gut gelungenen Einsatz hatte.
Auch dafür herzlichen Dank. Wer
sich jetzt dafür interessiert, im Kin­
derchor mitzumachen, kann sich bei
Vikar Radoslaw Jaworski melden,
weitere Verstärkung ist willkommen!
Vikar R. Jaworski und Pfr. A. Chmielak
Ausflug in die
Bibelgalerie nach
Meersburg
Schon die Reise nach Meersburg war
ein kleines Abenteuer. Mit Zug, Bus
und Fähre und zuletzt noch zu Fuss
ist die kleine Gruppe nach Deutsch­
land gereist. Es war ein sehr schö­
ner und interessanter Ausflug nach
So erreichen Sie uns: Pfarrer Andreas Chmielak, Pfarramt / Sekretariat; Tel. 044 716 10 90, Fax 044 716 10 91;
Sekretariat Di–Fr, 8.15–12.15 Uhr
www.st-elisabeth-kilchberg.ch; [email protected]
Meersburg. Die Führung in der Bi­
belgalerie war spannend. Uns wurde
viel über die Geschichte der Bibel
erzählt, und die Galerie war eine
Ausstellung zum Anfassen. Wir durf­
ten sogar selber einen Psalm dru­
cken (Gutenberg­Druck). Nach den
vielen Eindrücken haben wir etwas
Leckeres zum Mittagessen gegessen.
Die wunderschöne Altstadt wurde
von uns entdeckt, und wir hatten
sogar etwas Zeit zum Shoppen! Das
italienische Eis in Deutschland war
ebenfalls ein Highlight. Gemeinsam
haben wir einen wunderschönen
Tag in Meersburg verbracht. Vielen
Dank für den schönen Ausflug.
Sibille und David Morach
Impulsnachmittag
zum Propheten Elija
Dienstag, 29. November 2016
14.00–16.00 Uhr
Anschliessend Gespräch bei Kuchen
und Kaffee im Pfarreizentrum
Die Bedeutung des Namens ist gleich­
zeitig Programm beim Propheten Eli­
ja, dessen Name bedeutet «Mein Gott
ist Jahwe». Elija diente seinem Gott
Jahwe treu. Aber wie ging der Prophet
um mit Niederlagen, Entmutigung
und Verfolgung? Am Impulsnachmit­
tag erfahren Sie mehr von dieser inte­
ressanten Persönlichkeit.
Anmeldung: Aus organisatorischen
Gründen benötigen wir Ihre Anmel­
dung bis 20. November per E­Mail:
sozial@st­elisabeth­kilchberg.ch.
Ihre Seniorenbeauftragte
Beatrice Boner
Stand am
Chlausmärt
Wir freuen uns, wenn Sie an unse­
rem Stand am Chlausmärt vom 26.
November vorbeikommen. Dort
haben Sie die Gelegenheit zum
s t . e lisabeth K ilchberg
Gespräch mit einem Mitglied des
Pfarreirats. Auch die Ministrantin­
nen und Ministranten sind wieder
aktiv und basteln mit viel Phantasie
und Kreativität Adventliches, das
sie dann zum Verkauf anbieten. Mit
dem Erlös finanzieren sie sich ihre
Ausflüge und Feste. Wir hoffen, Sie
dort begrüssen zu dürfen.
Pfarreirat und Kirchenpflege
St. Elisabeth
Adventsfeier
für Senioren
Adventsfeier, Mittwoch,
7. Dezember, 14.30 Uhr,
im ref. Kirchgemeindehaus
Die katholische und die reformierte
Kirchgemeinde laden herzlich ein
zur Adventsfeier für Senioren. Es wer­
den adventliche, weihnächtliche und
eventuell auch nicht so weihnächtli­
che Geschichten geboten. Und wer
weiss, vielleicht schleicht sich noch
ein geheimnisvoller Gast in die Feier
ein … Das müssen Sie selber erleben.
Aus der Vergangenheit:
50 Jahre St. Elisabeth
K atholische P farrei
Pfarrer Hügler mit dem damaligen Gemeindeschreiber
Hauser
Bild: Josef Künzle
Die Geschichten werden Sibylle For­
rer und Martin Keller erzählen, die
Musik zum Wort übernimmt Christer
Lovold. Sylvia Stehli und ihr Team
werden um das leibliche Wohl der
Gäste besorgt sein. Wir freuen uns
auf eine zahlreiche Gästeschar und
einen besinnlichen und fröhlichen
Nachmittag.
Reformierte und
katholische Kirchenpflegen
 Agenda
✎
✎
Donnerstag, 10. Nov., 9.00 Uhr
Ökumenische Morgenbesinnung
Freitag, 11. Nov., 18.30 Uhr
MännerTreff50+ im reformierten
Kirchgemeindehaus, Apéro und
Nachtessen, danach Referat von
Martin Bucher zum Thema: «Die
goldene Freiheit – eine Illusion»
(Wildtiermanagement).
Kosten:
Weihnachtsbasar 2016
19./20. November 2016
Samstag, 9.30–17.00 Uhr
Sonntag, 11.00–16.00 Uhr
Im katholischen Pfarreizentrum
Hier finden Sie alles für Weihnachten – liebevoll handgearbeitete Advents­
artikel, Geschenkideen für Weihnachten oder andere Gelegenheiten, selbst­
gemachte Köstlichkeiten, Sinnvolles aus dem Weltladen sowie Trouvaillen
aller Art vom Floh­ und Büchermarkt … und vieles mehr. Lassen Sie sich
überraschen.
Bistro
Mittagsmenü, Getränke, hausgemachte Kuchen
und diverse Snacks
Kerzenziehen
Samstag: 10.00–17.00 Uhr
Sonntag: 11.30–15.30 Uhr
Kasperli­Theater Samstag: 10.30 und 15.00 Uhr
Sonntag, 11.30 und 14.30 Uhr
Kilchberger Olympiade
Der Erlös des Basars kommt vollumfänglich unseren verschiedenen Projek­
ten in der Entwicklungshilfe zugute.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Basargruppe St. Elisabeth
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CHF 25. Bitte nur mit Anmeldung.
Sonntag, 13. Nov., 10.00 Uhr
Festgottesdienst zum Patrozini­
um der hl. Elisabeth mit Dekan
Camenzind und Franziskus­Chor
Wollishofen (Schubert­Messe) An­
schliessend Apéro und Mittagessen
(Essen bitte nur mit Anmeldung)
Samstag, 26. November
Wir freuen uns auf Ihren Besuch
an unserem Stand am Chlaus­
märt!
Montag, 28. Nov., 14.30 Uhr
Italienischer Seniorennachmittag
im Pfarreizentrum
Dienstag, 29. Nov., 14.30 Uhr
Impulsnachmittag mit B. Boner
im Pfarreizentrum (Bitte mit An­
meldung)
Donnerstag, 1. Dez., 6.30 Uhr
Rorate­Gottesdienst mitgestaltet
von der 4. Klasse, anschliessend
gemeinsames Frühstück
Sonntag, 4. Dez., 10.00 Uhr
ChinderChile­Gottes­
dienst mit Besuch vom
Samichlaus.
Anschlie­
ssend sind alle Familien
herzlich zum Brunch
eingeladen. (Anmeldung
für Brunch bitte bis eine Woche
davor an: sozial@st­elisabeth­
kilchberg.ch; Unkostenbeitrag
CHF 10 pro Familie)
Mittwoch, 7. Dez., 14.30 Uhr
Seniorennachmittag im refor­
mierten Kirchgemeindehaus
Mittwoch, 14. Dez., 9.00–11.00 Uhr
Kultur­Café im Pfarreizentrum
Donnerstag, 15. Dez., 6.30 Uhr
Rorate­Gottesdienst mitgestaltet
von der 5. Klasse, anschliessend
gemeinsames Frühstück
9.00 Uhr
Ökumenische Morgenbesinnung
in der reformierten Kirche
Alters-, Familienarbeit, Sozialberatung: Frau Beatrice Boner
Tel: 044 716 10 99, [email protected]
Über das weitere Pfarreileben informiert Sie das forum/Pfarrblatt der katholischen Kirche im Kanton Zürich.
13. Podium
Junge Musikerinnen und
Musiker Kilchberg
3 Kurzreferate am 23. November
ab 18.30 Uhr:
Weinbuch-Präsentation,
Trüffel-Anlass und
Champagner & Wein Tasting:
NZZ-Red. und Buchautor Peter Keller
Maison BOLLINGER
Andreas Etter
PODIUM SPEZIAL
TRIO LA MÔME PIAF
Trüffel-Experte
Dr. Simon Egli,
WSL Birmensdorf
Die schönsten Chansons von Edith Piaf für
Klarinette, Posaune und Schlagzeug
Freitag, 16. Dezember 2016
Konzert 19.30 Uhr
Gartensaal im C. F. Meyer-Haus
Kollekte (Richtpreis 20.- bis 30.-)
Infos/Res: ForumMusik 044 771 69 79
mit Trüffel-Degustation
und Verkauf
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Vereinbarung
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VORTRAG MIT BILDERN
Ich wünsch‘ mir
Kunst
zu Weihnachten!
ALFRED ILG
Ein Schweizer Ing. ETH
als Staatsminister in
Äthiopien
Mittwoch, 23. November 2016
20.00 Uhr
Katholisches Pfarreizentrum
Schützenmattstrasse 25, Kilchberg
Bus 161 bis «Schwelle»
zu CHF 25.– / 20.– (AHV, Legi)
LESEVEREIN Tickets
Mitglieder haben freien Eintritt.
Kasse ab 19.30 Uhr. Kein Vorverkauf.
KILCHBERG leseverein.ch
KULTUR & LEBEN
KILCHBERGER Mittwoch, 9. November 2016
15
Harfe und Cello im Dialog
Eine geschwisterliche Klangbegegnung
Was passiert, wenn sich Cello und
Harfe als Geschwister zusammentun? Das kann nur gut herauskommen, dachten sich Bruder und
Schwester Cuonz und setzten ihre
Idee in die Tat um.
Daraus entstanden ist ein erlesenes
Programm mit musikalischen Le­
ckerbissen: Schubert (Arpeggione­
Sonate), Yun und de Falla, an die
Hand genommen von Liedern Ro­
bert Schumanns.
Es geht darin ums Leben und dessen
Protagonisten, die Liebe und den Tod.
Die beiden werden besungen, ver­
flucht, ersehnt, beweint; die Musik
ist hier Stellvertreterin eines inners­
ten Bedürfnisses, das schwere Herz
zu befreien (Schumann, aus den heb­
räischen Gesängen) – Harfe und Cel­
lo als Laute und Troubadour, Gitarre
und Sänger.
Es bleibt das Staunen darüber, wie
aus der vermeintlich tiefsten Hoff­
nungslosigkeit ein Lied entsteht, das
Platz für Neues schafft.
Das Violoncello mit seinem sangli­
chen Klangspektrum wird gespielt
von Flurin Cuonz, dem begabten
Cellisten des bekannten Trio Rafale,
das letztes Jahr im Podium Junge Mu­
sikerinnen und Musiker aufgetreten
ist. Selina Cuonz verleiht mit der zar­
ten Besaitung ihrer Harfe den Werken
eine weitere Dimension.
Mariann Thöni
Eine geschwisterliche Klangbegegnung mit Selina Cuonz, Harfe, und Flurin
Cuonz, Cello.
zvg.
Das Konzert findet statt am Sonntag, 13. No­
vember, im C.­F.­Meyer­Haus Kilchberg. Fokus
um 16.15 Uhr und Konzertbeginn 17 Uhr. Die
Reservation der Sitzplätze wird empfohlen un­
ter 044 771 69 79 oder [email protected]
Harmonie-Kilchberg-Galakonzerte
Musik – garantiert Swiss made
Musikliebhaber können sich auf eine
Fahrt im «Poschtibus» quer durch
die Schweiz freuen. Das Galakonzert 2016 würdigt das heimische Musikschaffen und ist daher garantiert
«Swiss made».
Walter Brühlmann, Dirigent der Har­
monie Kilchberg, möchte das Publi­
kum mit einer musikalischen Reise
durch die Schweiz überraschen und
verrät als Vorgeschmack schon ein
paar Details über die Werke.
Die Alpen, wohl eines der wichtigs­
ten Wahrzeichen unsere Landes,
haben Komponisten immer wieder
inspiriert. So widmet die «Alpina Fan­
fare» von Franco Cesarini den mäch­
tigen Bergen eine festliche Fanfare,
und Steven Reinecke schrieb mit dem
Stück «Pilatus – Berg der Drachen»
ein abwechslungsreiches Tongedicht
um den sagenumwobenen Luzerner
Hausberg. Mit dem Stück «Alphorn
Cowboy» setzt der schottische Kom­
ponist John Glenesek Mortimer den
traditionellen Alphornklängen ein
Augenzwinkern entgegen. Der Solist
Ramon Imlig spielt auf seinem Alp­
horn einen Swing, eine Ballade und
einen «Barn Dance», der an «Old
MacDonald Had a Farm» erinnert.
Auch die traditionelle Volksmusik
wird gewürdigt, und so spielt das
Korps der Harmonie Kilchberg zu­
sammen mit der Kapelle 7027 ein
paar schmissige Stücke mit echter Ör­
gelimusik. Mit dem Konzertmarsch
Am Probenweekend im Oktober wurde fleissig am Konzertprogramm gearbeitet.
«Bellinzona» bereisen sie auch den
südlichen Landesteil, und natürlich
darf der Mundartpop von Polo Nati­
onal ebenfalls nicht fehlen.
Welturaufführung
Eine grosse Freude und Ehre ist es,
dass man ein Komponisten­Talent
in den eigenen Reihen hat: Tho­
mas Vaterlaus hat mit der Kompo­
sition «Hyperion» ein imposantes
Stück zu Ehren der ersten erfolgrei­
chen Weltumrundung der «Solar
Impulse» von Betrand Piccard und
André Berg geschrieben. Somit er­
wartet die Zuschauer also auch eine
Welturaufführung.
Die Harmonie Kilchberg hat in ei­
nem intensiven Probenweekend Ende
Oktober am Konzertprogramm ge­
arbeitet und auch die gemeinsamen
Stücke mit dem Solisten und der Ka­
pelle 7027 einstudiert. Dabei liessen
sich alle Vereinsmitglieder von der
schmissigen Örgelimusik anstecken
und tanzten bis in die frühen Mor­
zvg
genstunden. An unserem Galakon­
zert haben auch Sie die Gelegenheit,
diese sympathische und fetzige junge
Kapelle kennen zu lernen, nebst dem
Gastauftritt mit der Harmonie wer­
den sie auch noch für gute Stimmung
nach dem Konzert sorgen.
Sandra Hügli, Harmonie Kilchberg
Galakonzerte der Harmonie Kilchberg: Freitag,
25., und Samstag, 26. November, im ref. Kirch­
gemeindehaus. Türöffnung jeweils 18 Uhr, Kon­
zertbeginn 20 Uhr, Infos und Platzreservation:
www.harmonie­kilchberg.ch
Pro Senectute Kanton Zürich
Ortsvertretung Kilchberg
Altersnachmittag
Montag, 21. November 2016, 14.30 Uhr
Ref. Kirchgemeindehaus Kilchberg
Lustspiel «Frühlingsgefühl im Herbst»
Foto: Johannes Ganz (1821-1886), Fotoarchiv, Zentralbibliothek Zürich.
BUCHPRÄSENTATION
Seniorentheater Etzelbühne
JOHANNA SPYRI
«Wie könnte ich erzählen,
was wahr ist?»
Dienstag, 13. Dezember 2016
20.00 Uhr
C. F. Meyer-Haus
Alte Landstrasse 170, Kilchberg
Bus 161 bis «Auf Brunnen»
zu CHF 25.– / 20.– (AHV, Legi)
LESEVEREIN Tickets
Mitglieder haben freien Eintritt.
Kasse ab 19.30 Uhr. Kein Vorverkauf.
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Zeitloses Mittelalter
Sa, 19. November 2016, 19.00 Uhr
C. F. Meyer-Haus
Alte Landstrasse 170, Kilchberg
Für Ihr Inserat:
Dora Lüdi berät Sie gerne,
Tel. 044 709 17 00,
[email protected]
KULTUR & LEBEN
KILCHBERGER Mittwoch, 9. November 2016
17
Kantorei Kilchberg
«Ich sang schon immer gern,
auch in der Badewanne»
Lorenz Homberger hat mit seiner Familie lange in Kilchberg gelebt. Jetzt
singt er als Projektsänger in der Kantorei Kilchberg. Der leidenschaftliche
Sänger stand Erika Pucci, Präsidentin
Kantorei Kilchberg, Red und Antwort.
Nach einem Studium der Rechtswis­
senschaft arbeitete Lorenz Homber­
ger als Gerichtsschreiber am Bezirks­
gericht Zürich. Eine Reise 1973 nach
Afrika war der Beginn seiner weiteren
Berufung: die Liebe zu Afrika, seinen
Menschen und ihrer Kunst und Kul­
tur. Er lebte einige Zeit bei den Guro,
einem Stamm an der Elfenbeinküs­
te, und lernte deren Sprache. Wie­
der zurück in der Schweiz nahm er
neben seiner Arbeit noch das Pen­
sum eines Studiums der Ethnologie
auf sich. Es gibt kaum ein Land in
Afrika, das Lorenz Homberger nicht
bereist hat. Unzählige Kunstschätze
aus Afrika sind durch seine Hände
gegangen während der 30 Jahre, die
er als Kurator am Museum Rietberg
tätig war.
Lorenz Homberger, seit etwa einem
Jahr singst du bei der Kantorei Kilch­
berg als Projektsänger im Bass. Was
hat den Ausschlag gegeben, bei uns
mitzuwirken?
Schon als Student sang ich in der Zür­
cher Bachkantorei, später gelegent­
lich als helfende Männerstimme in
anderen Chorprojekten. Ich habe
stets freudig gesungen, auch in der
Badewanne.
gehört, als Sporttreiben wichtiger
wurde.
Gefallen dir verschiedene Musikrich­
tungen oder fühlst du dich speziell
zu den alten Meistern hingezogen?
Johann Sebastian Bach ist für mich
der grösste Musiker aller Zeiten,
aber auch moderne Klassiker spre­
chen mich an.
Siehst du Parallelen zwischen der af­
rikanischen und der europäischen
Musik?
Erika Pucci im Gespräch mit Lorenz Homberger.
Hast du dich sofort integriert gefühlt
im Chor?
Die Mitglieder der Kantorei Kilchberg
haben mich mit offenen Armen auf­
genommen, ganz nach dem Motto:
«wo man singt …».
Wie wirkt unser Dirigent Christer Lø­
vold auf dich?
Seine begeisternde Art der Chorfüh­
rung spricht mich an. Geduldig, hu­
morvoll, jedoch immer zielgerichtet
und lehrreich packt er auch schwie­
rige Passagen eines Chorwerks mit
Elan an.
Hast du schon immer gerne gesun­
gen und was bedeutet es dir?
zvg.
Chorgesang ist sicherlich auch kör­
perlich gesund, denn die Atmung
und die Konzentration auf die ande­
ren Chorstimmen werden gefordert:
Singen öffnet, beruhigt, befreit.
Was denkst du, woran liegt es, dass
meistens mehr Frauen als Männer in
einem Chor singen?
Das mag daran liegen, dass Frauen
ihre Emotionalität ungetrübter aus­
leben als Männer.
Spielst du auch ein Instrument?
Als Kind spielte ich Blockflöte
und bis zum Gymnasium Klavier,
brachte es bis zum einfachen Cho­
pin­Walzer und Gershwin. Leider
habe ich mit dem Klavierspiel auf­
Viele abendländische Komponisten
des späten 19. oder 20. Jahrhunderts
liessen sich durch sogenannte Volks­
musik oder ethnische Musikstile in­
spirieren. Sowohl in Afrika als auch
bei uns lässt Musik Stimmungen wie
Freude oder Trauer entstehen.
Hat dich etwas Spezielles an der af­
rikanischen Musik fasziniert?
Der sogenannte «off beat», typisch
für den afrikanischen Rhythmus,
hat mich stets begeistert. Die frühen
Jazz­Grössen in den USA haben ihn
übernommen.
Was glaubst du würden die Guro
denken, wenn sie das Weihnachts­
oratorium von Bach hören könnten?
Mit einem ghanaischen Freund be­
suchte ich die Tonhalle. Er hörte zum
ersten Mal ein klassisches Konzert. Am
Ende der Symphonie von Mahler mein­
te er zustimmend: «It’s very well orga­
nized!»
Interview Erika Pucci
Jassclub Kilchberg
Die Schieber-Jasser ziehen um
Nach drei Spieljahren in der Armbrustschützenstube Thalwil ziehen
die Schieber-Jasser des Jassclubs
Kilchberg wieder um. Ab 2017 wird
der neue Spielort das Restaurant
Golden Thai in Thalwil sein.
«Schön war’s in der heimeligen Arm­
brustschützenstube», so der Spiellei­
ter Erich Kneubühl. Jedoch bringe
der neue Standort den Vorteil, dass
die Jasser die Bar nicht mehr selbst
betreuen müssen, sondern wieder
bedient werden, und die Parkplät­
ze nachts nicht gar so dunkel seien,
was für die betagteren Mitglieder an­
genehm sei. Und bequem sei natür­
Neuer Standort für die Jasser im kommenden Jahr.
zvg.
lich auch, dass man vor dem Spiel
im selben Haus noch etwas Feines
essen könne.
Da das Restaurant Golden Thai mon­
tags jeweils geschlossen ist , wird
der Schieber­Spielabend erstmals in
der 16­jährigen Geschichte des Jas­
sclubs Kilchberg nicht mehr am Mon­
tag, sondern neu donnerstags stattfin­
den. Ausser im Dezember und Januar.
Einen Nachteil sieht der Vorstand des
Jassclubs Kilchberg darin nicht. Im
Gegenteil – er hofft, dass sich nun
auch Jasser zu ihnen gesellen kön­
nen, die wegen anderer Vereinstätig­
keiten montags nicht frei waren.
Daniela von Babo
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KULTUR & LEBEN
KILCHBERGER Mittwoch, 9. November 2016
19
Weiterbildungsveranstaltung für freiwillig Engagierte im Altersbereich
Die Kommunikation als Brücke
Rund 60 Freiwillige haben an der
diesjährigen Weiterbildungsveranstaltung vom 24. und 25. Oktober
im reformierten Kirchgemeindehaus
in Kilchberg teilgenommen.
Im Einstiegsreferat von Dr. Bettina
Ugolini, Gerontopsychologin und
Leiterin der Beratungsstelle «Leben
im Alter» am Zentrum für Geronto­
logie der Universität Zürich, erfuhren
die Teilnehmenden, was eine gute
Kommunikation beinhaltet.
Bereits Kurt Tucholsky (1890–1935),
deutscher Journalist und Schriftstel­
ler, hatte sich die Frage gestellt «Wie
sprechen Menschen mit Menschen?»
und die Antwort gleich selber gelie­
fert: «Aneinander vorbei!»
Was die Kunst des Dialogs beinhaltet,
um nicht aneinander vorbeizuspre­
chen, diese Grundkenntnisse wur­
den im Referat vermittelt.
Vertieft wurde das Thema anschlie­
ssend in Workshops. Wie sich Kom­
munikation auch in schwierigen Si­
60 Frauen und Männer, die sich freiwillig engagieren, nahmen an der Weiterbildungsveranstaltung teil.
zvg
tuationen gestalten lässt, wie mit der
eigenen Betroffenheit umgegangen,
Antipathien und Vorurteile in ein
konstruktives Miteinander umgewan­
delt, oder durch aktives Zuhören her­
ausgefunden werden kann, was mein
Gegenüber mir sagen möchte, mit
diesen Fragen setzten sich die Teil­
nehmenden anhand eigener Beispie­
le aus ihrem Freiwilligenalltag ausei­
nander. Die Workshops wurden von
den versierten Fachpersonen Susan­
ne Ledergerber, Trainerin für gewalt­
freie Kommunikation, Ursula Jarvis,
Erwachsenenbildnerin, und Dr. Bet­
tina Ugolini geleitet.
Positives Feedback
Das Organisationskomitee, beste­
hend aus den Sozialdiakoninnen der
reformierten und der katholischen
Kirche Kilchberg und Rüschlikon,
der Vermittlerin der Nachbarschafts­
hilfe Rüschlikon sowie der Alters­
beauftragten Kilchberg, zog nach
der Weiterbildung eine positive Bi­
lanz. Gemäss den Rückmeldungen
der Teilnehmenden wurde der Kurs
gesamthaft als positiv beurteilt. Die
Auseinandersetzung mit dem Thema
Kommunikation in diesem Rahmen
hat den Freiwilligen gefallen. Für ihr
freiwilliges Engagement können sie
Wertvolles mitnehmen.
Finanziell getragen wurde diese Ver­
anstaltung von den beiden Landeskir­
chen und der Politischen Gemein­
den Kilchberg und Rüschlikon. Das
Abegg­Huus, das Emilienheim und
die Diakonie Nidelbad beteiligten
sich mit einem finanziellen Beitrag,
und vom Alterszentrum Hochweid
wurden die Zwischenverpflegungen
offeriert. Ebenfalls finanziell unter­
stützt wurde die Weiterbildung vom
Rotary Club Thalwil.
e.
Elternforum stellt sich vor
Für die Anliegen unserer Kinder
Seit gut drei Jahren operiert der Vorstand des Elternforums Kilchberg mit
neuer Mannschaft und hat es in der
Zeit geschafft, das Netzwerk der Eltern der Schule Kilchberg und damit
auch den Dialog mit der Schule zu
erweitern und zu festigen.
Das Elterforum versteht sich als Bin­
deglied zwischen der Elternschaft
und dem System Schule im weites­
ten Sinne – dazu gehören, neben
den Lehrern und der Schulleitung,
auch die Tagesstrukturen sowie die
Schulverwaltung.
Als wichtige Austauschgefässe gel­
ten wie bisher die Delegiertenver­
sammlung und der Austausch mit
Schulkommission, Leitung und Ver­
waltung, die semesterweise mit dem
Elternforum­Vorstand stattfinden. Es
konnten zusätzlich erfolgreich am
Beispiel der Unterstufe auch für die
Kindergärten und die Mittelstufe ge­
trennte Versammlungen mit den Leh­
rern und Elterndelegierten eingeführt
und weiterentwickelt werden. Dies
ermöglicht allen Beteiligten, stufen­
und zielgruppengerechte Themen zu
behandeln sowie Lösungen und Ide­
en im kleinen Kreis zu besprechen
und zu entwickeln. So kann einer­
seits das Vertrauen zwischen Schu­
le und Elternschaft gefestigt werden,
andererseits ermöglicht es den Eltern,
ihre Perspektive zu schulischen The­
men, Prozessen und Anliegen an
konkreten Beispielen einzubringen.
Vorträge für Eltern
Inzwischen sind auch zwei Elternver­
treter fester Bestandteil der Kommis­
sion Tagesstrukturen; dieser Einsitz
ermöglicht kontinuierliche Elternmit­
wirkung, und damit das Vertreten und
die Integration von Elterninteressen
bei Anliegen rund um den Hort. Ein
wichtiges Zukunftsthema, zu dem
das Elternforum beitragen möchte,
ist die Entwicklung der Tagesschule.
In einem ersten Schritt geht es dabei
um die Formulierung der Bedürfnis­
se an die Tagesschule aus Elternsicht.
Weitere relevante Schwerpunkte
setzte das Elternforum bei den The­
men Verkehrssicherheit, Integration
von Neuzuzügern mit einem Götti­
Gotte­System, Schulevaluation und
diversen Vorträgen für Eltern und
Lehrpersonen. Das Netzwerk der El­
tern funktioniert auch sehr gut bei
der Unterstützung diverser Schulan­
lässe wie dem grossen Zirkusprojekt
im Sommer 2016 oder auch dem an­
stehenden Fasnachtsumzug im Febru­
ar 2017. Dank des Elternforums lebt
auch der beliebte Räbelichtliumzug
weiter – ist dies doch einer von der
Schule weitgehend losgelöster An­
lass, der von einer engagierten Räbe­
lichtlicrew über die Jahre angepasst
und weiterentwickelt wurde.
Anmeldungen vereinfachen
Ein grosses Anliegen des Vorstandes
bleibt, insbesondere in Hinblick auf
die wachsenden Schülerzahlen und
die Digitalisierung der Arbeitsprozes­
se und der Gesellschaft, das Über­
denken der aktuellen Datenflut. Aus
Elternsicht sollten die Anmeldeforma­
litäten für den Hort und andere Ak­
tivitäten rund um die Schule verein­
facht, die Komplexität der Prozesse
reduziert und durch Digitalisierung
automatisiert werden. Erste Ansät­
ze konnten mit der Schule bereits
diskutiert werden; das Elternforum
sieht jedoch weiterhin viel Potenzial
in einer effizienteren und kundenori­
entierten Bearbeitung der Daten und
der anspruchsvollen Schnittstellen.
Das Elternforum ist bereit, die Schu­
le bei der digitalen Transformation zu
unterstützen.
An dieser Stelle möchte es der Vor­
stand nicht verpassen, allen enga­
gierten Eltern und Delegierten für
das aktive Mitwirken zu danken.
Das Elternforum lebt von dem En­
gagement und Netzwerk unterein­
ander und miteinander. Pro Klasse
gibt es jeweils zwei Elterndelegier­
te, die wertvolle Arbeit im Informa­
tionsaustausch zwischen den Eltern
und mit den Lehrpersonen sowie mit
dem Vorstand leisten. Die wichtigs­
ten Aufgaben der Delegierten und die
Anlässe wurden im letzten Jahr in ei­
ner neuen Broschüre Elternmitwir­
kung zusammengefasst.
Gemeinsam gestalten
Das Ziel des Vorstandes ist es, ge­
meinsam zu gestalten und sich
gleichzeitig auch mit der Entwick­
lung der eigenen Kinder zu erneu­
ern. Daher ist – nach der Abspaltung
der Sekundarschule in eine separa­
te Elternmitwirkungseinheit – auch
weiterhin Fluktuation im Vorstand
zu erwarten. Dank des gut funktio­
nierenden Netzwerks und der posi­
tiven Zusammenarbeit mit der Schule
konnten Vakanzen bis jetzt glückli­
cherweise rasch neu besetzt werden.
Für den
Vorstand, Caroline Kaufmann
Nächste Veranstaltungen: Delegiertenversamm­
lung, 15. November, Räbeliechtliumzug, 24
November. Infos unter www.elternforumkilch­
berg.ch
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VEREINE
KILCHBERGER Mittwoch, 9. November 2016
CVP Kilchberg
Der Turnverein Kilchberg am Chlausmärt
Boesch und
Ruckstuhl neu
im Vorstand
Schnur und Faden beim Turnverein
Die CVP Kilchberg hat am 31. Oktober ihre Generalversammlung abgehalten. Einige abtretende Vorstandsmitglieder wurden verabschiedet.
Caroline Boesch und Clemens Ruckstuhl wurden neu gewählt.
Im Jahresbericht betonte Präsident
Evangelos Papoutsis, dass sich die
Partei auch im vergangenen Jahr mit
allen kommunalen Geschäften aus­
einandergesetzt und dazu Stellung
genommen hat.
Im Vorstand standen einige Rück­
tritte an. Alle zurücktretenden Mit­
glieder waren auch ehemalige Be­
hördenmitglieder: Urs Boesch,
langjähriger Präsident der CVP
Kilchberg (früher Schulpflege),
Heinz Hawelski (früher Baukommis­
sion), Berti Brenner (früher RPK und
dann Gemeinderat) sowie Christina
Brunnschweiler (früher RPK, aktuell
im Stiftungsrat des Alterszentrums
Hochweid). Das langjährige Enga­
gement der Zurücktretenden in der
Gemeinde und in der Partei wurde
gebührend verdankt.
Vorstandsmitglieder wiedergewählt
Neu in den Vorstand gewählt wur­
den Caroline Boesch und Clemens
Ruckstuhl. Caroline Boesch hat sich
bereits seit längerem in der Partei en­
gagiert, Clemens Ruckstuhl ist kürz­
lich aus Adliswil, wo er ebenfalls
für die CVP aktiv war, zugezogen.
Die weiteren Vorstandsmitglieder
Evangelos Papoutsis, Lorenz Felder
und Max Charles Schneble wurden
ebenfalls einstimmig wiedergewählt.
Im weiteren Verlauf hat sich die
Versammlung mit dem Voranschlag
2017 der Gemeinde auseinanderge­
setzt. Obwohl nach der Präsentati­
on des Rechnungsabschlusses 2015
bei der Partei Bedenken im Hinblick
auf die zukünftige Finanzentwick­
lung aufgekommen waren, konnte
man dem jetzt vorliegenden Voran­
schlag uneingeschränkt zustimmen.
CVP Kilchberg
21
Am Chlausmärt gibt’s beim Turnverein Kilchberg feinen Raclette-Käse, der lange Fäden zieht. Und an
den langen Schnüren von Fischerruten hängen die Überraschungen,
die Kinder aus dem Geschenke-Teich
ziehen.
Bereits um 13 Uhr brutzeln die Kä­
selaibe im Raclette­Ofen und bie­
ten ein willkommenes Mittagessen
für erste Marktbesucher. Freiwillige
Helferinnen und Helfer des Turnver­
eins Kilchberg schaben den flüssigen
Käse ab, um ihn über Brotstückchen
zu geben. Gürkchen und Silberzwie­
belchen dürfen natürlich auch nicht
fehlen. Mit einem Gläschen Weiss­
wein oder einem warmen Punsch in
der Hand lässt sich das Martktreiben
beobachten und alte Freunde begrü­
ssen. Die Kinder versuchen ihr Glück
beim Päcklifischen im Geschenke­
Auch dieses Jahr verkauft der Turnverein leckeres Raclette am Chlausmärt. zvg.
Teich und sind gespannt, was sie dies­
mal für eine Überraschung an der An­
gel haben.
Anna Barbara Müller
Der Turnverein Kilchberg bietet für wenig Geld
ein vielfältiges Sportprogramm. Die Homepage
www.tv­kilchberg.ch enthält dazu alle wichti­
gen Informationen.
Räbeliechtli-Umzug
Für leuchtende Kinderaugen
Der Räbeliechtli-Umzug, organisiert vom Elternforum Kilchberg,
findet dieses Jahr statt am 24.
November.
Besammlung ist um 18.30 Uhr auf
dem Gutsbetrieb Uf Stocken. Die
Route führt den Umzug neu vom
Gutsbetrieb über die Baldernstra­
sse, weiter zur Gottlieb­Binder­
Strasse, zum Tödiweg, über die
Schützenmattstrasse, Alte Land­
strasse, Schlimbergstrasse und zur
Schulstrasse bis zum Gemeinde­
schulhaus. Räben werden in den
Kindergärten und Unterstufen
verteilt, sie sind aber auch beim
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berger» zu kontaktieren:
Die Redaktion ist per Telefon: 044
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info.ch zu erreichen.
Die Redaktion
Am 24. November erstrahlen Kilchbergs Strassen.
Archiv
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KINDER & JUGEND
KILCHBERGER Mittwoch, 9. November 2016
23
Students2Students – hier um zu helfen
Jungunternehmer bieten Nachhilfe
Zwei Jungunternehmer engagieren sich für qualitativ hochwertige Nachhilfe im unteren Preissegment. Auch in Kilchberg bieten sie
ihre Dienstleistung an.
Florian Niggl und Damian Zaker,
beide 18 Jahre alt, sind überzeugt,
dass Studenten und Maturanden den
Schülern mindestens so gut weiter­
helfen können wie ein professionel­
ler Nachhilfelehrer. Die beiden un­
terrichten selbst seit drei Jahren in
den Fächern Chemie, Mathematik
und Französisch. Nach einigen Mo­
naten häuften sich die Anfragen, und
die Zeit, noch mehr Schüler zu un­
terrichten, war schlicht nicht mehr
vorhanden. So fragten sie Mitschü­
ler an, ob sie Interesse hätten, auch
Nachhilfe zu geben.
Mittlerweile besteht das Team aus
über 80 Nachhilfelehrerinnen und
­lehrern. Natürlich müssen die Tu­
toren für die Aufnahme ins Team
ein strenges Bewerbungsverfahren
durchlaufen. «Die Qualität steht bei
uns an oberster Stelle», sagt Florian
Niggl. «Jeder Tutor wird in einem
persönlichen Gespräch sowohl auf
die fachlichen als auch auf die zwi­
schenmenschlichen Kompetenzen
geprüft. Nur so können wir qualitativ
hochwertige Nachhilfe garantieren.»
Für guten Zweck
«Wir sind extrem dankbar dafür,
dass wir unsere Ausbildung in ei­
nem Land wie der Schweiz absolvie­
ren dürfen. Wir wollen mit unserem
Die beiden jungen Männer Florian Niggl und Damian Zaker geben Nachhilfeunterricht und haben daraus ein
Unternehmen gemacht. Ihre Dienstleistung bieten sie auch in Kilchberg an.
zvg.
Projekt auch etwas zurückgeben»,
sagen die beiden jungen Männer.
Die Studenten stehen zu ihren Wor­
ten – und spenden pro Lektion ei­
nen Franken an die Hilfsorganisa­
tion Tuares, die sich für Bildung in
Drittweltländern einsetzt.
«Wir freuen uns über jede Anmel­
dung und werden jeden Kunden
persönlich betreuen», versichern
die Jungunternehmer. Auch Nach­
hilfelehrer, die gerne etwas neben
dem Studium dazuverdienen wol­
len, könnten sich gerne bei ihnen
melden.
Die beiden Freunde haben grosse
Pläne – bis zu ihrem Studienbeginn
im Sommer 2017 soll das Angebot
auch ausserhalb des Kantons Zürich
verfügbar sein. «Unser Ziel ist es,
dass so viele Menschen wie möglich
von unseren Angeboten profitieren
können.» Auch in Kilchberg bieten
die beiden Nachhilfe für Schülerin­
nen und Schüler an.
e.
Infos unter www.students2students.ch
Jugendarbeit
Definitive Öffnungszeiten Jugi Moos
Das Jugi Moos, das auf den Start
des neuen Schuljahres als schulnaher Jugendraum in der Nähe
des Campus Moos erstellt wurde,
hat nach zweiwöchigem Testbetrieb die definitiven Öffnungszeiten festgelegt.
Gleichaltrigen zu verbringen. In
Kooperation der Jugendfachstel­
le Kilchberg und der Jugendarbeit
Rüschlikon sowie unter der Mithil­
fe von Jugendlichen wurde es ge­
staltet und eingerichtet.
Geöffnet hat das sozialarbeiterisch
betreute Angebot jeweils am Mitt­
wochnachmittag von 16 bis 18 Uhr
sowie am Donnerstagmittag von
11.45 bis 13.30 Uhr. Das Jugi Moos
steht Schülern und Schülerinnen zur
Verfügung, die ihre Mittagszeit nicht
in der Schule verbringen wollen. Es
gibt auch eine Mikrowelle, um das
Mittagessen zu wärmen.
Das Jugi Moos bietet die Möglich­
keit, ohne Konsumzwang Zeit mit
So wird es den Bedürfnissen der
Zielgruppe gerecht: Es besteht die
Möglichkeit, Partys zu machen, zu
kochen, zu hängen, Pingpong zu
spielen und vieles mehr.
Kochen und spielen
Das Jugi Moos ist ein Treffpunkt
für die Rüeschliker und Kilchberger
Jugend.
zvg.
Im Monat November sind zusätzlich
zur Jugibox Kilchberg die Türen des
Jugi Moos jeweils auch am Freitag­
abend geöffnet. In dieser Zeit wird
durch die Jugendarbeit Rüschlikon
getestet, ob eine Nachfrage für eine
weitere Öffnungszeit am Wochen­
ende besteht. Es wird dann jeweils
von 19.30 bis 22.30 Uhr geöffnet
sein. Willkommen sind dann alle
Jugendlichen und jungen Erwach­
senen aus Rüschlikon und Kilch­
berg sowie deren Freundinnen und
Freunde.
e.
Öffnungszeiten Jugibox Kilchberg: Mittwoch,
neu, 14.30–17 Uhr (6.­Klassen­Treff) und Frei­
tag 19–23 Uhr (ab der 1. OS). Öffnungszeiten
Jugi Moos: Mittwoch 16–18 Uhr, Donnerstag
11.45–13.30 Uhr und neu im November Frei­
tag 19.30–22.30 Uhr.
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Ich bin überzeugt davon, dass Herr Schreiber die
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Es würde mich freuen, wenn Sie meinem Nachfolger
das gleiche Vertrauen schenken, wie Sie es mir
bekundet haben.
Ich bin überzeugt, dass Herr Schreiber und sein Team,
Ihr Vertrauen verdienen und Sie kompetent
und einfühlsam behandeln werden.
Die vielen netten Begegnungen, Gespräche und
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und werden mir in bester Erinnerung bleiben.
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KILCHBERGER Mittwoch, 9. November 2016
25
GESUNDHEIT & LEBENSJAHRE
Kilchberger Drucke von innen betrachtet
Schicksale und Augenzeugen der Geschichte (Teil 2)
Drei Mädchen und ein Bub wur­
den dem Paar geboren, doch nur
Felix überlebte, seine Schwestern
starben an der Pest.
Für das Leben als Intellektueller
in Zürich reichte das Geld nicht.
Thomas Platter lernte das Seiler­
handwerk und zog nach Basel.
Eine pulsierende Stadt der Renais­
sance, berühmt für ihre Buchdru­
cker, wo Erasmus von Rotterdam
und der Anatom Andreas Vesalius
ihre epochemachenden Werke dru­
cken liessen. Der gelehrte Hand­
werker lebte mehr als vierzig Jahre
in der Stadt und übte verschiede­
ne Berufe aus, bis er mit achtzig
Jahren seine Lebenserinnerungen
schrieb. Sein Sohn Felix notiert da­
runter, dass Thomas Platter am 26.
Januar 1582 verstorben ist.
Hans Schumacher charakterisiert
den Stil Thomas Platters als fesselnd
«… durch den körnigen Realismus
in der Schilderung seines beweg­
ten Lebens und die dabei bewie­
sene Unerschütterlichkeit».
Stadtarzt in der Renaissance
Bis Ende November 2016 dauert
die Ausstellung über die Renais­
sance im Schweizerischen Natio­
nalmuseum. Eine wichtige Persön­
lichkeit jener Zeit war Felix Platter
in Basel. Er konnte den Arztberuf
erlernen, den sein Vater Thomas
Platter so gerne ausgeübt hätte.
Ein Tagebuch führte der Basler
Stadtarzt schon früh, sodass Kind­
heit, Jugend und die ersten Praxis­
jahre sehr gut dokumentiert sind.
Fünf Jahre studierte er in Frank­
reich, in Montpellier. Studenten­
alltag, Volksbräuche und allerlei
makabre Vorfälle zeugen von einer
wenig zimperlichen Zeit. Hinrich­
tungen werden ebenso beschrie­
ben wie die nächtlichen Ausflüge
auf den Friedhof, um Leichen zu se­
zieren und Anatomie zu studieren.
«Der eine war ein Student, der uns
gar wohl bekannt war, den schnit­
ten wir auf …»
Die so gewonnenen Kenntnisse
verhalfen ihm dann 1559 nach ei­
ner harzig verlaufenen Startphase
als Arzt in Basel zum Durchbruch
als anerkannter Mediziner. Er wur­
de Stadtarzt, Spitalleiter, Professor
und schliesslich Rektor an der Uni­
versität Basel. Seine Beobachtun­
gen an Menschen mit Seelenstörun­
gen machen ihn zu einem Vorläufer
der modernen Psychopathologie.
Dennoch sass er auch einem Mär­
chenglauben auf, als er meinte, die
Knochen eines ausgestorbenen Rie­
sengeschlechts gefunden zu haben.
Dass es einmal Mammuts gegeben
hatte, war damals unbekannt.
Diese drei vorgestellten sowie
ein rundes Dutzend weitere
Kommentare zu Autobiografien
sind in der Reihe «Kilchberger
Drucke» erschienen. Die Bei­
träge basieren auf einer Folge
von Radiosendungen, zusam­
mengestellt von Hans Schuma­
cher. Der Herausgeber wählte
in Anlehnung an ein Zitat von
Gottfried Keller: «… noch ein­
mal die alten grünen Pfade der
Erinnerung zu wandeln» den
Titel für Sendungen und Buch.
Alle im Buch aufgenommenen
Autobiografien auf www.miri­
oromano.ch
Hans Schumacher ist der Meinung,
dass «… die überlegene Art, in der
er von der selbstverständlichen Be­
wältigung persönlicher und wis­
senschaftlicher Probleme erzählt,
wodurch er einer der reichsten
Männer seiner Vaterstadt wurde»,
den Reiz der Schilderungen Felix
Platters ausmacht.
Marguerite Spycher
Hans Schumacher: Die grünen Pfade der Er­
innerung. Eine kommentierte Anthologie au­
tobiographischer Schriften aus sieben Jahr­
hunderten. 153 Seiten. Verlag Mirio Romano,
Kilchberg 1978. Kilchberger Drucke, 7. Ver­
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27
SAMMLUNGEN
KILCHBERGER Mittwoch, 9. November 2016
Klaus Bartels
«Veni vidi vici» ist fünfzig Jahre alt
Neben seinem eigenen Achtzigsten
hat der Kilchberger Philologe Klaus
Bartels in diesem Jahr eine zweite runde Zahl feiern können: Seine Sammlung «geflügelter» Worte
aus der Antike ist fünfzig Jahre alt
geworden.
Das längst zum Standardwerk gewor­
dene «Veni vidi vici» ist im Frühjahr
in seiner 15., wiederum vielfach er­
gänzten Auflage erschienen, und von
der ersten bis zu dieser jüngsten Auf­
lage ist das Vorwort mit «Kilchberg
am Zürichsee» unterzeichnet. Kürz­
lich ist zu dem Sammelwerk noch
ein Lesebuch hinzugekommen, das
die vielfach entlegenen und verges­
senen Nistplätze dieser Zugvögel aus
der Antike ausführlicher zitiert und
ihre verwunderlichen Irrflüge durch
die Jahrtausende im Einzelnen nach­
zeichnet. Ein Beitrag des Kilchberger
Autors zu diesen «Zugvögeln» aus
der Alten Welt.
Zugvögel aus der Antike
Ein «Alea iacta est» oder ein «Car­
pe diem», ein «Panta rhei» oder ein
«Heureka»: Derlei «geflügelte» Wor­
te sind das quicklebendigste Latein
und Griechisch – Zitate, die uns al­
lenthalben im Alltag vor Augen und
zu Ohren kommen. Man muss nicht
fliessend lateinisch träumen, um ein­
mal auf einem Ceterum censeo zu
beharren, den Advocatus diaboli zu
spielen oder nach einem Deus ex ma­
china Ausschau zu halten. Das herak­
litische «Panta rhei» prangt in golde­
Das Sammelwerk mit gegen 500
geflügelten Worten und gegen 300
Stück Kleingeflügel: «Veni vidi vici.
Geflügelte Worte aus dem Griechischen und Lateinischen», 15., durchgesehene und ergänzte Auflage, Verlag Philipp von Zabern, Darmstadt/
Mainz 2016, 216 Seiten.
Brief von Jean Tinguely an Klaus Bartels, 1969.
nen Lettern auf dem Bug des jüngsten
Zürichseeschiffs und ist überdies noch
zweimal im Zürcher Telefonbuch ver­
zeichnet; seit fast 50 Jahren rattert und
klappert, rostig und provokant, Jean
Tinguelys Heureka­Maschine am
Zürichhorn gegen alles Hygienisier­
te, Urbanisierte ringsherum an; der
delphische Orakelspruch «Vocatus
atque non vocatus Deus aderit» steht
in Küsnacht über dem Hauseingang
C. G. Jungs angeschrieben – und hier
in Kilchberg, leicht variiert, auf einem
Findling an der Kreuzstrasse 39.
Aber diese geflügelten Worte sind
durchweg zugleich entflogene Wor­
te, und sie tragen kein Ringlein am
Fuss, auf dem Nistplätze und Flug­
routen säuberlich verzeichnet wä­
ren. Viele haben ihre alten Text­ und
Sinnbezüge verloren und neue Bezü­
ge und neue Bedeutung gewonnen.
Caesars «Alea iacta est» bedeutete ja
keineswegs, dass da am Rubikon ein
Würfel «gefallen» sei; die Turnerdevi­
se «Mens sana in corpore sano», «Ein
gesunder Geist in einem gesunden
Leib», war ursprünglich ein guter Rat
für ein reueloses Beten; die Mahnung
«Principiis obsta», «Den Anfängen
wehre», und Juvenals hintersinni­
ge Frage «Quis custodit custodes?»,
Fotos: zvg.
«Wer bewacht die Wächter?», sind
aus der erotischen Sphäre in die poli­
tische übergewechselt, und die letzte
fragt neuerdings «Wer späht die Aus­
späher aus?».
Alea iacta est – ein Zugvogel
auf Irrflug
Im Morgengrauen des 11. Januar 49
v. Chr. stand Caesar am Rubicon,
der Grenze zwischen seiner Pro­
vinz und dem freien Italien – und
an dem Tag zugleich zwischen kal­
tem Machtpoker und heissem Bür­
gerkrieg. Sein Biograf Plutarch be­
richtet: «Schliesslich riss er sich mit
einer leidenschaftlichen Aufwallung
von allen Bedenken los, dem Kom­
menden entgegen, und sprach das
Wort all jener, die sich auf ungewis­
se Schicksale und Wagnisse einlas­
sen: ‹Aufgeworfen sei der Würfel!›
Caesar zitierte einen damals be­
reits geflügelten Vers des Komödi­
endichters Menander, und dies, wie
Plutarch anderswo festhält, im grie­
chischen Original. Wir zitieren den
Ruf nach dem römischen Biografen
Sueton auf Lateinisch mit «Alea iac­
ta est» und auf Deutsch mit «Der
Würfel ist gefallen».
Aber Suetons «Iacta alea est(o)!»
heisst richtig übersetzt und recht
verstanden «Geworfen ist (sei) der
Würfel!» Der antike Würfelspie­
ler warf den Würfel hoch auf in die
Luft, sodass das Auge seinem Auf­
fliegen und Herabfallen noch ge­
spannt folgen konnte. Menanders
Vers und Caesars Ruf am Rubikon
galten keineswegs der unabänderli­
chen Entscheidung des Zufalls über
die Eins und die Sechs, die buch­
stäblich mit dem Würfel «fällt», son­
dern vielmehr der geradeso unwi­
derruflichen, aber durchaus nicht
zufälligen Entscheidung des Spie­
lers für das Wagnis des Wurfs, für
das Spiel mit dem Glück. Gefallen
sind die Würfel, die Caesar dort em­
porgeworfen hat, erst in den Bür­
gerkriegsschlachten der folgenden
Jahre – und einer noch mit dem At­
tentat auf den Diktator an den Iden
des März 44 v. Chr. Klaus Bartels
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KILCHBERGER Mittwoch, 9. November 2016
29
Wintersportbörse
Altes Kernteam verabschiedet sich
Nach vielen Jahren hat sich das
ehemalige Kernteam der Wintersportbörse Kilchberg entschieden,
sein Amt in andere Hände zu geben. Sie alle waren Jahr für Jahr
freiwillig im Einsatz, damit die beliebte Börse durchgeführt werden
konnte.
Engagierte Frauen haben die Win­
tersportbörse 1976 ins Leben geru­
fen und sie noch im gleichen Herbst
erstmals durchgeführt – mit Erfolg:
Die Börse erfreut sich bis heute gro­
sser Beliebtheit und findet in die­
sem Jahr bereits zum einundvierzigs­
ten Mal statt. Priska Vilim, die bis
2015 den Vorsitz des unabhängigen
Kernteams innehatte, ist seit 1987
mit dabei. Mit ihren ausgezeichne­
ten Fachkenntnissen der Textilbran­
che war sie die wichtigste Anlauf­
stelle bei Fragen. Sie schaut gerne
auf ihre Amtszeit zurück. Es habe
immer Spass gemacht, den Anlass
mit einem tollen Team auf die Beine
zu stellen. Obwohl es nicht immer
einfach gewesen sei, die 60 freiwil­
ligen Helferinnen zusammenzubrin­
gen. Aber es sei für das Kernteam je­
weils schön gewesen, in zufriedene
Gesichter von Käufern und Verkäu­
die jahrelange Arbeit der Vorgänge­
rinnen gewürdigt wird. Das ehema­
lige Kernteam half dieses Jahr noch
ein letztes Mal mit. Alle haben ihr
Ressort im Vorfeld der Nachfolgerin
genaustens erläutert und alles bes­
tens vorbereitet. Sie wünschen dem
neuen Team viel Erfolg, viel Freude,
gute Ideen und kaufkräftige und zu­
friedene Kundinnen und Kunden.
Ein grosses Dankeschön
Das alte Team: v. l. Marie-Claire Niquille, Eveline Hauser-Thoma, Priska Vilim, Elisabeth Thoma, Martina Javet, Monica Lüchinger und Ursi
Luz. Es fehlt Gabriela Kraft.
zvg.
fern zu blicken. Und im Anschluss
an die Börse hätten sie sich immer
besonders gefreut, einer Organisati­
on die erwirtschaftete Spende über­
bringen zu dürfen.
Lange machte es den Anschein,
dass im Jahr 2015 die Wintersport­
börse zum letzten Mal stattfinden
würde. Doch am letzten Tag der
vierzigsten Börse konnten doch
noch Nachfolgerinnen gefunden
werden. Schon die Tatsache, dass
ein neues Team die Wintersportbör­
se weiterführen möchte, zeigt, dass
An dieser Stelle gebührt den ehe­
maligen Organisatorinnen der Win­
tersportbörse ein grosses Danke­
schön. Es sind dies Marie­Claire
Niquille (6 Jahre im OK), Eveline
Hauser­Thoma (6 Jahre), Priska Vi­
lim (30 Jahre), Elisabeth Thoma (23
Jahre), Martina Javet (21 Jahre), Mo­
nica Lüchinger (21 Jahre), Ursi Luz
(16 Jahre). Es fehlt Gabriela Kraft
(7 Jahre).
Nur dank ihrem grossartigen Ein­
satz liess sich die Börse jahrelang
so perfekt durchführen. Es bleibt zu
hoffen, dass weiterhin viele Leute
aus Kilchberg und Umgebung von
der tollen Möglichkeit Gebrauch
machen, Wintersportkleider und
­geräte zu verkaufen und zu kau­
fen.
e.
Suchtberatung: Soziales Netz Bezirk Horgen
Buchvorstellung
Unterstützung bei
Suchtkrankheiten
Hallo Yoga
Es ist nicht einfach, mit Alkohol, Medikamenten und weiteren Substanzen umzugehen. Die
zwei Gläser Wein am Abend,
der «Gute-Nacht-Joint», Tabletten tagsüber, die Zeit beim Gamen vergessen. Wann ist jemand
abhängig, wann süchtig? Soll das
Umfeld reagieren und wie? Was
sind die Folgen?
Solche und mehr Fragen beant­
worten Matthias Weber und Karin
Schiegg, Suchtfachleute mit lang­
jähriger Erfahrung, auf der Sucht­
beratungsstelle des Sozialen Netzes
Horgen. Diese steht allen Erwach­
senen des Bezirks Horgen kosten­
los und anonym in sämtlichen An­
liegen rund um Abhängigkeit oder
süchtiges Verhalten (inklusive On­
line­Sucht, Glücksspielsucht und so
weiter) offen. Willkommen sind Be­
troffene, Angehörige, Freunde, Ar­
beitgeber, auch ausserhalb der Bü­
rozeiten; es sind Gespräche auf
Deutsch, Englisch oder Spanisch
möglich. Das Hauptziel besteht da­
rin, der ratsuchenden Person und ih­
rem Umfeld ein weitgehend selbst­
bestimmtes und sicheres Leben zu
ermöglichen.
Abhängigkeit und Sucht betreffen
immer auch das Umfeld einer Per­
son. Daher werden auf Wunsch auch
Standortbestimmungen angeboten,
Fragen zu Gesundheit und persön­
lichen Beziehungen diskutiert oder
zu Berufswahl, Sozialversicherungen
oder Budget. Bei Bedarf können di­
verse weitere Unterstützungsangebo­
te, Therapien und medizinische Be­
handlungen vermittelt werden. Für
Arbeitgeber werden Schulungen in
Gesprächsführung angeboten, um
betroffene Angestellte zu unterstüt­
zen.
e.
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Die Kilchbergerin Caterina Meyrat
hat ein Buch über Yoga geschrieben. Es heisst «Hallo Yoga» und ist
am 1. November erschienen.
«Was mal eine spannende Idee
war, ist nun Realität«, freut sich die
Autorin. Es sei ein Herzensprojekt,
das durch ihre Liebe zum Yoga ent­
standen sei. Mit ihrem Buch will
Meyrat alle ansprechen. «Egal, ob
man noch nie Yoga gemacht hat
oder es schon viele Jahre prakti­
ziert.» Es ist eine Art Gutschein­
buch, das den Käufer inspirieren
soll, 14 verschiedene Yogaplät­
ze in Zürich kennenzulernen. «Es
sind alles magische Plätze, Quar­
tierschätze oder Oasen der Ruhe»,
verrät die Autorin.
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ter Telefon 078 827 42 02.
Mit ihrem Buch will die Kilchberger Autorin alle ansprechen.
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Gros se r We i hn a c h ts ve r ka u f
Donnerstag, 24. November 2016, 9 - 15 Uhr
Foyer, reformiertes Kirchgemeindehaus Kilchberg
Frische Adventskränze und -gestecke
Weihnachtliche Dekorationen, attraktive Geschenke
Alpkäse aus den Flumserbergen, Würste Poschiavo –
Kaffee und feine, selbstgebackene Kuchen
Festliches Mittagessen, 12 Uhr im grossen Saal KGH
Anmeldung bis 18. November
www.frauenvereinkilchberg.ch oder 044 715 38 12
Brocki geöffnet von 10 - 17.30 Uhr
Für Ihr Inserat:
Dora Lüdi berät Sie gerne:
Telefon 044 709 17 00
oder [email protected]
Kilchberger Chlausmärt
Samstag, 26. November 2016
13.00 bis 18.00 Uhr
im Gutsbetrieb «Uf Stocken»
✽ Über 70 Marktstände
✽ Beiz der Feuerwehr im geheizten Zelt (bis 20.00 Uhr)
✽ In der Remise können Kinder Lebkuchen verzieren oder Kerzen ziehen
✽ Besuch vom Samichlaus mit Schmutzli und Eseli
Auf Ihren Besuch freut sich die Dorfmärt-Kommission Kilchberg
Bitte kommen Sie zu Fuss oder benutzen Sie den Ortsbus. Es sind nur wenige Parkplätze vorhanden.
VERANSTALTUNGEN
KILCHBERGER Mittwoch, 9. November 2016
Ortsverein Kilchberg
Veranstaltungskalender 2016
November
11. Nov. Männtertreff 50+
ref. KGH, 18.30 Uhr
12. Nov. FCKR 1 – FC Zürich­
Affoltern 1, Sportplatz Moos
Rüschlikon, 18.00 Uhr
12. Nov. Gospelchor – 2. Konzert
ref. Kirche, 19.00 Uhr
12. Nov. Jahresschlusshöck der
Turnveteranen/innen,
Rest. Muggenbühl, Zürich
13. Nov. Patrozinium, Festgottes­
dienst, kath. Kirche, 10.00 Uhr
13. Nov. Kerzenziehen für alle
ref. KGH, 11.30 Uhr
13. Nov. ForumMusik – Harfe und
Violoncello, C.­F.­Meyer­
Haus, 17.00 Uhr
15. Nov. Seniorenforum «Gesund
älter werden», ref. KGH,
14.00 Uhr
19./20. Weihnachtsmarkt im
Nov.
kath. Pfarreizentrum
19. Nov. Gemeindebibliothek
Bücher­Apéro,
10.00–12.00 Uhr
21. Nov. Pro Senectute, Altersnach­
mittag, Lustspiel «Früehligs­
gfühl im Herbscht»,
ref. KGH, 14.30 Uhr
21. Nov. Jassclub, Differenzler
Hotel Belvoir, Rüschlikon,
19.30 Uhr
23. Nov. Elternverein – Adventskranz­
basteln, Alti Chuchi,
14.00 Uhr
23. Nov. Leseverein – Alfred Ilg, ein
Schweizer Ing. ETH als Staats­
minister in Äthiopien, kath.
Pfarreizentrum, 20.00 Uhr
24. Nov. Frauenverein – Mittagessen
ref. KGH, 12.00 Uhr
24. Nov. Frauenverein – Weihnachts­
verkauf, ref. KGH
24. Nov. Elternverein – Adventskranz­
basteln, Alti Chuchi,
16.30 Uhr
24. Nov. Räbelichtliumzug,
Besammlung Gutsbetrieb
Uf Stocken, 18.30 Uhr
25./26.
Nov.
26. Nov.
26./27.
Nov.
27. Nov.
27. Nov.
Galakonzert der Harmonie
Kilchberg, ref. KGH
Chlausmärt
FCKR – Juniorenturniere
Sportanlage Hochweid
Abstimmung
Röm.­kath. Kirchgemeinde
Kirchgemeindever­
sammlung, 11.15 Uhr
28. Nov. Evang.­ref. Kirchgemeinde
Kirchgemeindever­
sammlung, 20. Uhr
29. Nov. Gemeindeversammlung
29. Nov. Frauenturnverein
– Adventsabend
Dezember
3. Dez. Weihnachtsoratorium
mit der Kantorei
Kilchberg, ref. Kirche,
19.00 Uhr
4. Dez. 2. Adventskonzert mit
Kantorei Kilchberg,
ref. Kirche, 17.00 Uhr
5. Dez. Jassclub, Fidelio­Turnier
Armbrustschützen­Stube,
Thalwil, 19.30 Uhr
7. Dez. Elternverein – Weihnachts­
geschenke basteln, Alti
Chuchi, 14.00 Uhr
7. Dez. Adventsfeier für Senioren
ref. KGH, 14.30 Uhr
13. Dez. Leseverein – Johanna Spyri
C.­F.­Meyer­Haus,
20.00 Uhr
14. Dez. Gemeindebibliothek – Bibi
Kids, Erzählstunde,
15.00–16.00 Uhr
16. Dez. ForumMusik – Trio «La
Môme Piaf», C.­F.­Meyer­
Haus, 19.30 Uhr
19. Dez. Jassclub, Differenzler
Hotel Belvoir, Rüschlikon,
19.30 Uhr
26. Dez. Konzert am Stephanstag
kath. Kirche, 17.00 Uhr
Änderungen / Ergänzungen bitte melden an:
Gemeinderatskanzlei veranstaltungskalender@
kilchberg.ch oder vreny.scherrer@ortsverein­
kilchberg.ch
Nächster Kilchberger
Erscheinungsdatum:
14. Dezember 2016
Pro-Senectute-Wandergruppe
Redaktionsschluss:
2. Dezember 2016
Oktober-Wanderung bei perfektem Herbstwetter
Inserateschluss:
2. Dezember 2016
Zuverlässiges Wanderwetter. Herbst
ist’s. Jene Jahreszeit, die Gott sei
Dank oft das Wanderwetter liefert,
das man sich das ganze Jahr wünschen würde.
Impressum
Der «Kilchberger» erscheint
12­mal jährlich und wird
in alle Haushalte
der Gemeinde Kilchberg verteilt,
Postfächer am Folgetag.
Er wird von der Politischen
Gemeinde und den Kirch­
gemeinden unterstützt.
Heute ist es beinahe so. Zwar bleibt
der Regenschirm anfänglich griff­
bereites Requisit, statt herbstlich
dürfte man trotzdem auch herrlich
gelten lassen. Der Reisecar ist viel­
leicht auch aus diesem Grund wie­
der beinahe gefüllt, und die fröhli­
che Wandergesellschaft geniesst die
gut einstündige Fahrt von Kilchberg
zum Ausgangsort der Wanderung in
Fischenthal.
Verlag:
Lokalinfo AG
Buckhauserstrasse 11
8048 Zürich
Telefon 044 913 53 33
Fax 044 910 87 72
[email protected]
Redaktion:
Kilchberger, Lokalinfo AG
Carole Bolliger
Buckhauserstrasse 11, 8048 Zürich
Telefon 044 913 53 33
Natel 079 647 74 60
Fax 044 910 87 72
[email protected]
Landschaft erleben
Keine strenge Wanderung ist ange­
sagt. Die Wandervögel möchten ja
einfach zwei, drei Stunden unterwegs
sein und die Landschaft erleben. Von
Fischenthal und Gibswil aus wandern
die zwei Gruppen immer schön süd­
wärts bis nach Wald. Eine abwechs­
lungsreiche Landschaft eröffnet sich
ihnen. Der Blick auf den Bachtel
wie auch die Bachtelblickschanze
in Gibswil bieten ebenso Diskussi­
onsstoff wie die wohl sicher äusserst
glücklichen Hühner der Hühnerfarm
im kleinen Weiler Aatal und die vie­
len «gwundrigen» Kühe unterwegs.
Es wird nie langweilig, wenn man
zusammen wandert und die Augen
offenhält.
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Auf der Oktoberwanderung sahen die Wanderer so einiges. Unter anderem
diese drolligen Tierchen.
zvg.
Wer war schon einmal in Wald? Für
viele ist heute diesbezüglich Premi­
ere, und sie sind überrascht von die­
sem Kleinod am Fuss des Bachtels.
Ja, Wald hat der Wanderleiter anfäng­
lich auch als Wanderziel vorgesehen,
aber was macht man, wenn dort das
Restaurant für 50 Gäste fehlt? Eine
verlängerte Pause, um ein bisschen
Waldluft einzuatmen, muss genügen,
und dann einfach tapfer weiterwan­
dern. Nochmals 80 Meter rauf und
dann wieder runter und der Hunger
ist auch da. Im neu eröffneten Res­
taurant Warteck in Laupen wartet der
Zvierischmaus. Zufrieden und gesät­
tigt geht’s anschliessend wieder nach
Kilchberg.
Helmut Strub, Wanderleiter,
Wandergruppe Kilchberg
Produktion:
bachmann printservice gmbh
Guntenbachstrasse 1
8603 Schwerzenbach
Telefon 044 796 14 44
info@bachmann­printservice.ch
Druck:
DZZ Druckzentrum Zürich
Inserate:
Dora Lüdi
Anzeigenberatung und ­verkauf
Telefon 044 709 17 00
[email protected]
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IM BILD
Mittwoch, 9. November 2016 KILCHBERGER
Ein Fest nicht nur für Apfel-Liebhaber
Fotos: Pia Bolliger