online zum bereit... - Evangelische Kirchengemeinde Alzey

Nr. V — 2016
November, Dezember 2016 und Januar 2017
Foto: Lotz
au s d en e v an ge lisc h en K irc he ng em e ind en
A l z e y mit Schaf hau sen und D a u t e n h e i m
www.alzey-evangelisch.de
Ausstellung in der Nikolaikirche: Die Schönheit Gottes in der Kalligraphie
Seite 4
Vaterunser in 500 Sprachen:
die Evangelische Kirche startet
das Reformationsjubiläum
Seite 13
Rückblick zum Familiengottesdienst im September:
„Ich kleb‘ Dir eine!“
Seite 29
Vorwort
IN EIGENER SACHE
Liebe Gemeindeglieder,
wir wünschen allen Leserinnen und Lesern
eine gesegnete Weihnachtszeit und einen
guten Rutsch ins neue Jahr 2017.
Hinweisen möchten wir auf die Spendenprospekte, Spendentütchen und Überweisungsträger „Brot für die Welt“, die dem
Gemeindebrief beigefügt sind.
Ihr Redaktionsteam
Kaffee, Tee, Kakao
aus fairem Handel,
Geschenkartikel, Schmuck,
Keramik, Schreibwaren,
Umweltpapier
Öffnungszeiten
Mo., Di. + Do.: 1000 - 1300 Uhr
1500 - 1800 Uhr
Mi. + Fr.:
1000 - 1800 Uhr
Sa.:
1000 - 1300 Uhr
Neue Geschenkideen, aber auch
Nutzgegenstände erwarten Sie im
Weltladen in der St.-Georgen-Straße 41.
Impressum
Herausgeberin: Evangelische Kirchengemeinde
Alzey, Obermarkt 13, 55232 Alzey
V.i.S.d.P: Pfarrer Joachim Schuh
Obermarkt 13, 55232 Alzey
Mitarbeit: Matthias Braun, Adrian Ladner,
Hartmut Müller, Susanne Schmuck-Schätzel,
Petra Tebrün u.a.
Layout: Armand Untiedt
Auflage: ca. 4500,
für Gemeindeglieder kostenlos
Druck: Gemeindebriefdruckerei
Martin-Luther-Weg 1, 29393 Groß Oesingen
Redaktionsschluss: 30. Dezember 2016,
(Ausgabe Februar und März 2017)
Kontakt: [email protected]
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INHALT
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In eigener Sache
Grußwort
Ausstellung – „Im Anfang war das Wort“
Kindertagesstätte – Neues aus der
Kita „Am Wall“
Aus dem Kindergottesdienst –
Nikki-Leaks
Frieden und das Alte Testament –
Schalom
Termine – MBSR Seminar / Krippenspiel
Veranstaltungen – Carpe Diem
Reformation – „Gott öffnet uns die
Augen“
Reformation – Vaterunser in 500
Sprachen
Reformation – Flüchtlingsarbeit
versus Reformationsfeier?
Reformation – Ein Gebet geht um
die Welt
Termine – Frauenfrühstück mit
Elke Scheiner
Dies und Das
Freud und Leid
Unsere Gottesdienste
Rückblick – 2. Kinderumwelttag
Rückblick – Ökumenischer Schöpfungstag in Bingen
Andacht – „Fürchtet Euch nicht!“
Termine – Weltgebetstag 2017
Aktionskreis – Sie dürfen sich freuen...
Rückblick – „Ich kleb‘ Dir eine!“
Kirchenmusik – Konzerte
November 2016 bis Januar 2017
Kirchenmusik – Lieder der
Reformation
Kinderseite – Was passiert in der
Kirche? A ... Z
Bilder aus dem Gemeindeleben –
2. Kinderumwelttag
Gruppen und Kreise
Adressen und Telefonnummern
Aktuelles – Jahreslosung 2017
Vorwort
GRUßWORT
sagte ein Gottesdienstbesucher
irgendwann in den Sommerferien
einmal sonntagsmorgens zu mir.
Gut wenn mal nichts ist. In der
Ferienzeit geht alles langsamer
und Termine sind seltener, viele
Menschen sind verreist, wenn es
das Wetter erlaubt, draußen irgendwo oder auch im Schwimmbad.
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
„Gut, wenn mal nichts ist...",
Parkplätze sind häufiger zu finden
und die Veranstaltungsseiten der
Zeitungen und des Internets viel kürzer.
Selbst in der Nikolaikirche war mal „nichts"
außer dem Normalen. Fünf Lieder, eine
Predigt, ein Segen, und sonst „nichts". Keine Taufen, kein Projekt, kein Abendmahl,
kein Kaffee, keine Präsentation, kein Konzert. 60 Minuten Gottesdienst und sonst
einfach „nichts".
Früher, wenn wenig zu tun war, war das
die Zeit der Müßiggänger. So nannte man
abschätzig die Menschen, die Zeit hatten
für alles oder eben Nichtstun. Heute in der
Zeit, in der Burnout eine ernste Diagnose
ist, singt manche Kolumne und mancher
Forschungsbericht das Loblied auf den
Müßiggang und seine kreative Kraft. Und
wirklich, es tut gut, wenn mal nichts oder
zumindest wenig ist. Dann sieht man wieder das Normale, stellt sich der Blick wieder scharf auf das Bedeutsame hinter den
Beschäftigungen: die Blumen statt der
Gartenarbeit, der Fußweg an der frischen
Luft statt der Parkplatzsuche, die Sonne
statt der Hitze, die Musik statt des Events,
das Ewige statt der Zeitknappheit.
Jetzt hat alle wieder der Alltag eingeholt,
und auch in der Nikolaikirche folgt wieder
Schulgottesdienstevent, das nächste Konzert, die nächste Besichtigung, die nächsten Taufen, Abendmahl, Ausstellung, Kirchenkaffee, Erntedank, Ewigkeitssonntag,
Advent...
Gut, wenn wir manchmal erlauben, dass
„einfach mal nichts ist", und wir spüren,
das ganz Normale, das Gewohnte, das Routinierte und das Unbeschäftigte hat auch
einen Wert.
Es grüßt Sie und Euch,
Pfarrer Joachim Schuh
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Ausstellung
„IM ANFANG WAR DAS WORT“
Ausstellung zum interreligiösen Dialog
mit Werken des Künstlers Shahid Alam:
„Im Anfang war das Wort“ - Die Schönheit Gottes in der Kalligraphie.
musik und orientalischer Oudmusik eingerahmt. Die Absicht der Lesungen ist es,
einen weiten Bogen über Zeit und Raum
Die Exponate schlagen eine ästhetische
Brücke zwischen den Weltreligionen und
spüren ihrem gemeinsamen theologischen
Fundament durch die kalligraphische Präsenz ihrer zentralen Kenntnisse und Gottesaussagen nach.
Der Künstler und die Organisatoren möchten auf der Basis der Ästhetik einladen,
Gemeinsames zu entdecken und den interreligiösen Dialog in der Stadt Alzey zu fördern.
Die Ausstellung wird eröffnet am
1. Advent, dem 27. November um 1730 Uhr
in der Nikolaikirche mit einer kalligraphischen Live-Performance Shahid Alams,
begleitet von klassischer Musik des Westens und des Ostens mit Anwar Alam
(Geige) und Jan-Philipp Alam (Klavier). Im
Anschluss Laudatio und Imbiss.
Die Öffnungszeiten der Ausstellung entnehmen Sie bitte nebenstehendem Kasten.
Am Sonntag, den 4. Dezember findet um
17 Uhr im Anschluss an die Ausstellung
eine Lesung „Die Kunst des Liebens" nach
Erich Fromm, Maulana Rumi und Meister
Eckhart statt. An diesem Abend stellen
Reinhard Horsch, Christine Seibel und Abbas Mashayekh die parallelen Gedanken
von Erich Fromm, Maulana Rumi und
Meister Eckart über „Die Kunst des Liebens" vor. Die einzelnen Vorträge der Rezitatoren werden mit klassischer Gitarren4
Kalligrafische Umschrift „Im Anfang war das
Wort und das Wort war bei Gott"
Ausstellung
hinweg zu spannen, der
auf die bedeutungsvollen
Gemeinsamkeiten der
scheinbar unvereinbaren
Kulturen hinweist. Die
Liebe ist das wesentliche
Bedürfnis aller Menschen
zu allen Zeiten. Die Lesungen beziehen sich auf
den Ursprung der Liebe,
Selbstliebe, Nächstenliebe, Liebe zu Gott und
Umsetzung der Liebe in
heutiger Zeit.
Ausstellung zum interreligiösen Dialog
vom 27. November bis 11. Dezember
in der Nikolaikirche
Öffnungszeiten
Vernissage: Sonntag, 27. November, 1730 Uhr
wochentags von 1000 bis 1800 Uhr
Samstag, 3. Dezember von 1130 bis 2000 Uhr
Sonntag, 4. Dezember von 1130 bis 1700 Uhr
Samstag, 10. Dezember von 1130 bis 1500 Uhr
Finissage: Sonntag, 11. Dezember, 1130 Uhr
Die Finissage am Sonntag, dem 11. Dezember um 1130 Uhr schließt mit einer kalligraphischen Live-Performance des Künstlers,
begleitet von Hartmut Müller an der Beckerath-Orgel.
Der Künstler steht täglich während der
Öffnungszeiten für das Gespräch zur Verfügung. Führungen und Workshops für
Schulen aller Klassen können über das Gemeindebüro vereinbart werden.
Eine Kooperation der Evangelischen Kirchengemeinde Alzey mit dem Migrationsbeirat der Stadt Alzey.
Für weitere Veranstaltungen im Rahmen
der Ausstellung bitte auch die Tagespresse
beachten.
Kalligrafische Umschrift „Hier stehe ich und
kann nicht anders"
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Kindertagesstätte
NEUES AUS DER KITA „AM WALL“
Begrüßungsfest
Am Freitag, dem 9. September fand unser
alljährliches „Begrüßungsfest“ bei herrlichem Wetter statt. Ab 15 Uhr waren „Groß
und Klein“ eingeladen, mit uns zu feiern.
Nach der Begrüßung lauschten alle der
Andacht von Pfarrer Adrian Ladner, um
den Einsatz auf der Suche nach dem
„verlorenen Schaf“ nicht zu verpassen.
Nach einem Begrüßungstanz mit allen
Kindern zeigten unsere Kleinsten aus der
Sternengruppe ein „Mäuse-Fingerspiel“:
die Kinder aus der Mäusegruppe sangen
„Das Lied über mich“ und die Regenbogenkinder tanzten den „Lelola-gelber Kanari“Tanz.
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Einige Kinder führten einen Bauchtanz vor.
Danach konnten alle Gäste nach Herzenslust mittanzen, bevor die Livemusik von
Herrn Ahmad zum Buffet und den Spielständen überleitete.
Das vielfältige, reichhaltige Buffet fand
wie erwartet großen Anklang, und auch
die Spielstände wurden von den Kindern
eifrig genutzt.
Zum krönenden Abschluss führte der Elternbeirat mit Pfarrer Joachim Schuh das
Theaterstück „Der Grüffelo“ auf.
Es war ein sehr schönes, gut besuchtes
Fest, und an dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an alle Helfer, Spender,
Akteure und Gäste.
Kindertagesstätte
Erntedank ist heute, feiert mit das
Fest...
Nach wochenlanger Vorbereitung auf das
Erntedankfest waren endlich die ersehnten
Tage da. Für dieses Jahr war zusätzlich ein
gemeinsames Essen geplant.
sam das Essen zuzubereiten, sondern auch
gemeinsam bei schönem Wetter im Freien
zu essen.
Zu Gast waren auch einige Kirchenvorsteher und Vertreter des Jugendamtes, um
diese Aktion mitzuerleben, da es in Alzey
das erste Mal war, dass eine solche Veranstaltung stattfand.
Alle Gäste waren begeistert von der Idee
und natürlich von dem leckeren Essen!
Christiane Fell
Die nächsten Veranstaltungen der
Evangelischen Kita „Am Wall“
Die Geschichte von der „Steinsuppe“ fanden die Kinder sehr spannend als Thema
des Erntedank-Gottesdienstes, der am
Montag, dem 26. September um 10 Uhr in
der Kleinen Kirche mit Pfarrer Joachim
Schuh gefeiert wurde.
Am 9. November ist St.-Martins-Umzug
und anschließend gemütlicher Ausklang
bei Glühwein, Kinderpunsch und Würstchen. Treffpunkt 1730 Uhr in der Kita, und
am 21. Dezember um 15 Uhr feiern wir
Weihnachtsgottesdienst in der Kleinen
Kirche.
Am Dienstag, dem 27.
September besuchte uns
zum Abschluss des Erntedank-Themas Hobbykoch
Michael Becker und sein
„Kochbus“ (RheinlandPfalz isst besser) und
bereitete mit uns zusammen eine Kürbissuppe,
eine Gemüsepaella und
Obstquark zu. Alle Kinder
und Eltern waren eingeladen, nicht nur gemein7
Aus dem Kindergottesdienst
NIKKI-LEAKS
Hallo, Ihr Lieben. Ich bin’s mal wieder –
Nikki von der Kinderkirche. Ich kann Euch
verraten: Die Kinder in Alzey sind manchmal ganz schön schlau. Sie bringen die
Sache mit Gott auf den Punkt. Da kann
sich der Pfarrer Braun mal eine Scheibe
abschneiden. Was die Kinder können und
der Pfarrer nicht, das erfahrt ihr heute in
den Nikki-Leaks!
Zum Thema Gott im Alltag
erklärt ein Mädchen: „Gott
ist auch im Märchen. Weil es
da das Böse gibt und auch
das Liebe. Und das Liebe
gewinnt immer!“
Ein Junge fasst nochmal alles zusammen:
„Gott ist in allem hier
und in der ganzen
Welt.“
Wir fragen die Fünfjährige,
was denn bisher ihr größtes
Abenteuer war. Sie antwortet: „Dass Gott da ist.“
Neulich war Pfarrer Braun mal wieder in seiner eigenen
Welt. Im Team wurde überlegt, wie man einen KiGo nennen könnte. Aus ganz wenig sollte ganz viel werden. Pfarrer Braun: „Glänz mit Emergenz!“ Alle anderen: „Wie?“ Er:
„Naja, Emergenz ist ja, wenn aus den einzelnen Bestandteilen einer Gesamtheit mehr entsteht, als die Betrachtung der Gesamtheit hätte vermuten lassen. Und Glanz
ist aus dem althebräisch „kabod“ eine Eigenschaft Gottes, derer der Mensch anteilig werden kann. Ist doch
klar: Glänz mit Emergenz!“ Alle anderen: „Ja… Nein!“
Jetzt heißt er: Mit ganz wenig ganz viel bewirken.
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Frieden und das Alte Testament
SCHALOM!
Zwei Dinge lassen sich sagen, wenn es um
das Thema Frieden und das Alte Testament
(AT) geht. Zum einen ist das hebräische
Wort für Frieden vielen Menschen bekannt.
Es lautet ‚Schalom‘. Zum anderen tun sich
viele Menschen schwer, in den Geschichten
aus dem AT Frieden zu finden. Das ist auch
zu verstehen. Ein Jesuskind in einem Stall
ist friedfertiger als David, der mit Goliath
kämpft.
Immer wieder höre ich: Der Gott im AT ist
ein brutaler Gott. Der im Neuen Testament
(NT) ist ein friedlicher und nachsichtiger
Gott. Das AT sollte gar nicht Teil der Bibel
sein. Dem ist meiner Meinung nach als
allererstes zu entgegen: Ist es aber! Und es
hat sehr wohl etwas zum Thema Frieden zu
sagen.
Frieden ist im AT nämlich ein Zustand, in
dem Menschen miteinander und mit der
Umwelt lebensförderlich umgehen. Das
heißt, Schalom bedeutet nicht eine Welt
ohne Krieg. Das Gegenteil von Schalom ist
Chaos. Unfriede ist da, wo keiner leben
kann, wo keiner vertraut, wo keine Gerechtigkeit ist.
Zwei Verheißungen aus dem AT beschreiben den Schalom besonders deutlich. Die
erste findet sich beim Propheten Micha. Er
schreibt, dass eines Tages die Menschen
ihre Schwerter zu Pflugscharen machen.
Die zweite bei Jesaja. Er schreibt: Wölfe
werden bei den Lämmern wohnen, Kühe
weiden zusammen mit Bären. Schalom
betrifft Mensch und Tier.
Gerade in Zeiten, in denen Menschen sich
schwertun, Frieden zu schaffen mit klaren
Zielen, ist das AT eine wichtige Quelle. Zu
einem Gott, der klare Ziele hat. Er will, dass
die Menschen Strukturen im Leben finden,
die lebensförderlich und nicht mörderisch
sind. Die Geschichten des AT schrecken
viele ab, sind aber (leider) realistisch. Die
Welt ist vom Chaos bedroht.
In diese Welt kommt Jesus. Aber nicht als
Bruch, sondern als Brücke zu Gott. Als Zeichen, dass der seine Ziele noch kennt. Mit
Jesus geht Gott in das Chaos, erleidet es
und setzt damit ein Zeichen für den Frieden. Die Kirche weiß das noch: Der Text
von Jesaja wird am 2. Weihnachtsfeiertag
im Gottesdienst gelesen. Schalom!
Matthias Braun
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Freud & Leid
Termine
STRESSBEWÄLTIGUNG DURCH ACHTSAMKEIT
„Die Vergangenheit ist vorbei, die Zukunft
noch nicht eingetreten, das Einzige, was
wir wirklich zur Verfügung haben, ist die
Gegenwart, und es braucht Achtsamkeit,
um sie nicht zu verpassen“.
Sich dem öffnen, was gegenwärtig stattfindet und zwar in all seinen Qualitäten,
erfordert die Fähigkeit, aus dem eigenen
Hamsterrad auszusteigen, innezuhalten
und sich Ruhepausen zu gönnen.
Achtsamkeitsübungen helfen dies zu kultivieren. Das Doppelseminar bietet Einblick
in folgende Themen:
 Theorie/Geschichte der Achtsamkeit
 Stand der Forschung
 Schwerpunkt: Praktische Übungen
Foto: twinlili / pixelio.de
MBSR - Mindfulness-Based Stress Reduction nach Jon Kabat-Zinn
14. November und 21. November
von 18 bis 20 Uhr
Martin-Luther-Haus
Referentin:
Juliane Stern, MBSR-Trainerin
Kunst- und Ergotherapeutin
Schlossparkklinik Dirmstein
Psychosomatik/Psychotherapie
Kosten: 10 € pro Abend
WER MACHT MIT BEIM KRIPPENSPIEL 2016?
Wenn die Schafe sich die Ohren aufsetzen,
die Engel noch schnell die Schuhe wechseln und Maria und Josef auf das Zeichen
warten, loszulaufen, dann kann das nur
eines bedeuten: Krippenspiel!
Ein bisschen musikalischer wird es aber als
damals in Bethlehem. Kantor Hartmut
Müller wird uns wieder mit seinen Sängerinnen und Sängern der Kinderchöre begleiten.
Wer macht mit beim Krippenspiel 2016?
Bei Interesse bitten wir um telefonische
Anmeldung im Gemeindebüro unter AZ 8202 oder direkt bei Pfarrer Matthias
Braun unter AZ - 99 786 92. Ort und Zeit
der Proben werden bekanntgegeben.
Grafik: Pfeffer
Wir brauchen Schafe, Engel, Maria und
Josef, Sterndeuter. Eben alles, was ein Jesuskind um sich herum auch braucht zu
Weihnachten.
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Veranstaltungen
CARPE DIEM
Carpe Diem - Nutze den Tag
Cook mal vorbei…
In Gemeinschaft kochen und neue Netze
knüpfen…
Dienstag, 22. November
1900 - 2200 Uhr
Paul-Schneider-Haus
Cook mal… trifft Christkindchesmarkt
„Suchen Sie nach Anregung,
versuchen Sie aber auch,
andere zu inspirieren.“
Moment mal...
… Gesprächskreis im Martin-Luther-Haus
Dienstag, 6. Dezember
1000 - 1130 Uhr
Martin-Luther-Haus
Gemeindepädagogin Petra Tebrün,
Telefon 06731-900 93 64 oder
[email protected].
Evangelische Kirchengemeinde Alzey
Angebote für Menschen in
der zweiten Lebenshälfte
und für Ehrenamtliche
Grafik: Biehler.de
Gewaltlosigkeit als praktizierte säkulare
Ethik jenseits der Religionen –
ein Lebensmodell
Anmeldung und Kontakt:
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Foto: epd bild
Reformation
Die Aktualität der Reformation
„GOTT ÖFFNET UNS DIE AUGEN“
Am 31. Oktober 1517 veröffentlichte Martin Luther seine Thesen gegen den mittelalterlichen Ablasshandel. Damit löste er die
Reformation aus. 500 Jahre ist das her.
Reinhard Ellsel spricht mit dem Berliner
Altbischof und ehemaligen Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Dr. Wolfgang Huber, über die
Aktualität der Reformation.
Allein Jesus Christus. Allein aus Gnade.
Allein aus Glaube. Das waren die Kernthesen der Reformation. Warum sind die noch
heute aktuell?
Wir leben in einer Leistungsgesellschaft.
Das Bild vom Menschen ist weitgehend
davon geprägt, dass wir sagen: Der Mensch
ist das, was er selber aus sich macht. Anerkennung bekommt der, der etwas leistet.
Und damit laufen wir Gefahr, dass wir
selbstgerecht werden...
Wir neigen dazu, die Menschen in Schwarz
und Weiß aufzuteilen. Wir sagen, da sind
die Guten und da sind die Bösen. Da sind
diejenigen, die dazu gehören, und die anderen gehören nicht dazu. Einheimische
und Fremde.
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Sie sprechen die Flüchtlingskrise an. Wie
kann sich unser verengter Blickwinkel wieder weiten?
Nur dann, wenn wir einsehen, dass keiner
von uns den letzten Sinn seines Lebens
hervorbringt – nicht durch seine Leistungen, nicht durch Eigenschaften, die er hat.
Sondern wir sind etwas, weil Gott uns zu
etwas macht. Gott sei Dank sind wir mehr,
als wir aus uns selbst machen. Denn das
könnte auch gründlich schiefgehen.
Wir leben alle aus Gottes Gnade. Das lässt
uns leichter die Seiten wechseln und auf
Fremde zugehen. Wir brauchen nämlich
keine Angst zu haben, dass wir zu kurz
kommen, sondern wir sind dankbar für
alles, was wir geschenkt bekommen haben.
Dankbarkeit für die uns geschenkte Würde.
Dankbarkeit für das uns geschenkte Leben.
Dankbarkeit dafür, dass Gott uns anerkennt. Er öffnet uns die Augen für unsere
Mitmenschen und hilft uns dabei, Mitmenschen als gleichberechtigt anzuerkennen
und – soweit wir irgend können – auch als
gleichberechtigt zu behandeln. Das ist für
mich die Aktualität der Reformation. Und
das ist nur schwer zu überbieten.
Reformation
DIE EVANGELISCHE KIRCHE STARTET
DAS REFORMATIONSJUBILÄUM
VATERUNSER IN 500 SPRACHEN
Seit Oktober 2016 feiert die Evangelische
Kirche 500 Jahre Reformation. Das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) startet zum Reformationsjubiläum pfiffige Aktionen, die Gemeinden für
ihre Öffentlichkeitsarbeit nutzen können:
Das Vaterunser auf Hochdeutsch kennt
jeder. Aber „op Kölsch“ oder Japanisch?
Das Gebet verbindet weltweit mehr als
zwei Milliarden Christen und wird in Tausenden von Sprachen und Dialekten gesprochen. Mindestens 500 davon will das
GEP bis zum Reformationsjubiläum 2017
sammeln.
Jeder kann auf www.reformaction2017.de
eine Vaterunser-Aufnahme in seiner Heimatsprache oder seinem Dialekt hochladen
und sich so an der Kampagne beteiligen.
Die Vaterunser-Aktion ist eines von vielen
originellen Aktionsprojekten („Challenges“)
im Rahmen der Mitmachkampagne
#reformaction2017. Die Aktionen stehen
unter dem Motto „Gemeinsam Großes bewegen“. An jeder Challenge sollen sich –
angelehnt an das Reformationsjubiläum –
500 Menschen oder mehr beteiligen.
Seit dem Reformationstag 2016 können
Gemeinden, kirchliche Gruppen und Einzelpersonen auf www.reformaction2017.de
eigene Challenge-Ideen einreichen und –
nach einer Prüfung – loslegen. Sie können
sich aber auch an einer der Challenges
beteiligen, zu denen andere Gemeinden
auf der Kampagnenplattform einladen. Für
die Aktionsprojekte übernehmen Prominente Patenschaften. Die VaterunserChallenge etwa wird von Margot Käßmann
unterstützt. Sie ist Botschafterin des Rates
der Evangelischen Kirche in Deutschland
(EKD) für das Reformationsjubiläum.
www.reformaction2017.de
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Reformation
FLÜCHTLINGSARBEIT VERSUS REFORMATIONSFEIER?
Einige Überlegungen zu einer falschen Alternative
Hier und da hört
man aus der einen
oder anderen Ecke
das Argument, die
Evangelische Kirche solle doch
nicht so viel Geld,
Zeit und Kraft in
die Gestaltung der
Reformationsdekade und in die
Vorbereitung der
Reformationsfeierlichkeiten im Jahr 2017 investieren, sondern ihr Handeln vielmehr ganz und gar
auf die Arbeit mit Flüchtlingen ausrichten.
Nun ist es sicher wichtig, sich in der gegenwärtigen Situation der Flüchtlingsthematik anzunehmen und den bedrängten
und Not leidenden Menschen, die bei uns
infolge von Krieg, Bürgerkrieg und aus
anderen Gründen Schutz suchen, eine zumindest vorübergehende Heimat zu gewähren. Unser demokratischer Rechtsstaat
hat dafür sehr gute rechtliche und humanitäre Gründe. Und auch die christlichen
Kirchen wirken dabei unterstützend mit.
Das tun einmal viele Freiwillige vor Ort, im
Raum der EKHN etwa in Gießen. In den
Gemeinden und Dekanaten gibt es viel
Engagement in der Flüchtlingsarbeit; weit
mehr als die Hälfte der ca. 1.170 Kirchengemeinden der EKHN engagiert sich auf
diesem Feld. Und die EKHN als Gesamtkirche hat auf der 13. Tagung ihrer elften
Kirchensynode am 28.11.2015 für die
Flüchtlingshilfe insgesamt 21 Millionen
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Euro zur Verfügung gestellt – das ist gewiss ein erheblicher Betrag. Auch der Rat
der Evangelischen Kirche in Deutschland
(EKD) hat die Flüchtlingsarbeit erst kürzlich
wieder zu einem Schwerpunktthema für
sich erklärt und dies mit einem Wort aus
der Bergpredigt Jesu, der sogenannten
„Goldenen Regel“, begründet: „Alles nun,
was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch“ (Matthäus 7, Vers
12).
Es ist aber gerade vor diesem Hintergrund
keineswegs richtig, wie dies einige Stimmen fordern, den Einsatz für Flüchtlinge
gegen die Anliegen der Reformationsdekade auszuspielen. Denn es ist gerade die
Bibel, die Flüchtlingsgeschichten erzählt:
Das Volk Israel flieht aus Ägypten in das
Land Kanaan, Josef und Maria flüchten mit
ihrem gerade geborenen Kind in das Nachbarland Ägypten. Erkennbar gilt die Solidarität Gottes jeweils den Flüchtenden. Wer
die Bibel ernst nimmt und ihre ethischen
Maßstäbe verinnerlicht, wird ein Herz für
Reformation
Flüchtlinge haben und deshalb in den Ruf
einstimmen können: „Refugees welcome!“.
Auch Jesu Worte zur Nächstenliebe und
die von ihm formulierte „Goldene Regel“
stimmen damit überein.
Dass aber für evangelische Christenmenschen die Bibel ein solcher Kompass für
ihre Lebensführung sein kann, das verdankt sich nicht zuletzt reformatorischen
Impulsen, darunter der großen Bibelübersetzung Martin Luthers. „Luthers Meisterwerk“ angemessen zu würdigen, ist daher
keine Alternative zum Engagement für
Flüchtlinge, sondern liefert vor dem Hin-
tergrund des reformatorischen Schriftprinzips („sola scriptura“) dessen eigentliche
Begründung. Wir sollten daher als Kirche
das eine tun und das andere nicht lassen,
vor allem aber darin nicht nachlassen, das
Rechte zu tun: den Weg dafür zu bereiten,
dass viele Menschen Gott neu entdecken
können. Das ist Sinn und Zweck der Reformation seit 1517 und ein gutes Motto für
Gegenwart und Zukunft.
Dr. Eberhard Pausch,
Leitung Projektbüro Reformationsdekade
EIN GEBET GEHT UM DIE WELT
Foto: epd bild
„Mein Lieblingsgebet ist das Vaterunser.
Ich bin immer wieder fasziniert, dass alle
Anliegen, die wir vor Gott bringen wollen,
in so wenigen Worten zusammengefasst
sind. Und: Das Vaterunser wird durch zwei
Jahrtausende hindurch gebetet. Da fühle
ich mich verbunden mit den Menschen, die
es zu anderen Zeiten gebetet haben, und
denen, die es heute an anderen Orten beten. Dieses Gebet geht um die Welt.“
Dr. Margot Käßmann
Botschafterin des Rates der
Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
für das Reformationsjubiläum
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Termine
FRAUENFRÜHSTÜCK MIT ELKE SCHEINER
„Lesen gleicht einem Blick in den Horizont.
Am Anfang sieht man nichts als eine
schwarze Linie. Dann erdenkt man sich
Welten. Schreiben ist wie eine Seeschifffahrt auf dem Festland; die weiße Seite ist
ein Segel, das man hisst, die Wörter sind
das Kielwasser, das vergeht.“ (Orsanna,
L’entreprise des Indes, 2010). Orsanna ist
das Pseudonym des französischen Schriftstellers Erik Arnoult, der 1947 in Paris geboren wurde.
Frauenfrühstück am 13. Dezember
von 930 bis 12 Uhr
im Paul-Schneider-Haus
„Länder haben Grenzen,
Wissen hat Horizonte.“ (Shimon Perez)
Die Entwicklung der
Pupilles von Maroua seit 2006
Elke Scheiner berichtet beim Frauenfrühstück am 13. Dezember über das Alphabetisierungsprojekt im Hohen Norden von
Kamerun. Sie beschreibt die Lage der 22
StipendiatInnen unter Zugrundelegung der
aktuellen Berichte der „Pupilles“, die sich
nun im Schuljahr 2016/2017 auf dem Weg
zum Abitur befinden.
Lesen und Schreiben können ist bei uns in
Europa selbstverständlich, nicht aber so für
Mädchen und Frauen in afrikanischen Ländern, auch nicht im Hohen Norden von
Kamerun. Aber alles beginnt mit der Sehnsucht (Nelly Sachs). Elke Scheiner hat die
StipendiatInnen gebeten, ihre Visionen
aufzuschreiben, um uns so einen Einblick
in ihre Träume zu geben.
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Afemdi will den Stipendiatinnen Wertschätzung, Sicherheit und Geborgenheit
geben. Einfühlsam beschreibt Hilde Domin
in dem Gedicht „Es gibt Dich“, wie dies
über Sprache und Zuwendung möglich ist:
Dein Ort ist, wo Augen dich ansehen,
wo Augen sich treffen, entstehst Du.
Von einem Ruf gehalten,
immer die gleiche Stimme,
es scheint nur eine zu geben,
mit der alle rufen.
Du fielest, aber Du fällst nicht,
Augen fangen Dich auf.
Es gibt Dich, weil Augen Dich wollen,
Dich ansehen und sagen, dass es Dich gibt.
Hand in Hand mit der Sprache bis zuletzt
Ich setzte den Fuß in die Luft und sie trug.
Schauen wir uns die Texte der Mädchen
und Frauen an. Lassen Sie uns diese Texte
gemeinsam lesen und darüber sprechen. So
können wir, jede von uns, entscheiden, wie
wir den benachteiligten Mädchen und
Frauen im Hohen Norden von Kamerun
unser Möglichstes zum Erlernen der Leseund Schreibtechniken geben und ihnen
dadurch Zugang zu Bildung verschaffen.
Dies & Das
KURZ VORGESTELLT
Liebe Gemeinde,
mein Name ist Jennifer Roß. Seit
dem 1. April löse ich Christiane Fell
im Bundesprojekt „Sprach-Kitas:
Weil Sprache der Schlüssel zur Welt
ist“ ab. Über das Projekt hinaus arbeite ich mit einer halben Stelle in
der Kita „Am Wall“ und unterstütze
Erzieher und Kinder im Bereich der
alltagsintegrierten Sprachförderung.
Bei Fragen rund um das Projekt und
meine Arbeit sprechen Sie mich gerne jederzeit an. Ich freue mich auf
die weitere Zusammenarbeit mit Eltern, Kindern und dem Kita-Team.
Ihre Jennifer Roß
FILM AM FREITAG
Carpe Diem lädt ein zu einem wertvollen Film mit anschließendem
Gespräch:
Freitag, 2. Dezember
15 bis 1730 Uhr
im Martin-Luther-Haus
Heiterer Film für Großeltern und
Enkelkinder in der Adventszeit mit
kreativer Pause.
Aus rechtlichen Gründen dürfen wir
weder mehr verraten, noch den Titel
des Films nennen.
Sie dürfen sich überraschen lassen,
müssen Ihrer Intuition und unserem
guten Geschmack vertrauen!
KLEIDERSAMMLUNG
für die Nieder-Ramstädter Diakonie
vom 21. bis 25. November
zwischen 900 und 1600 Uhr in Alzey
Kleidersäcke sind im Gemeindebüro zu den
üblichen Öffnungszeiten erhältlich.
Abgabestellen:  Garage Martin-LutherHaus, Obermarkt 13 (zwischen MartinLuther-Haus und altem Rathaus),  Garage
Paul-Schneider-Haus, Gustav-HeinemannStraße 29-31.
Was kann in die Kleidersammlung: Jede Art
tragfähiger Kleidung für Kinder und Erwachsene, Bett-, Haushalts- und Leibwäsche, Lederwaren, Schuhe (paarweise gebunden).
Die Spenden stehen den von der NiederRamstädter Diakonie betreuten Menschen in
einem Second-Hand-Shop zur Verfügung;
er ist auch offen für jedermann. Der Erlös
aus dem Verkauf dient den vielfältigen Aufgaben der Nieder-Ramstädter Diakonie.
NACHT DER LICHTER
Am Freitag, dem 25. November
um 2030 Uhr
findet wieder unser traditioneller AdventsTaize-Gottesdienst statt. Sie sind eingeladen
zu stimmungsvollen Taize–Gesängen, begleitet von dem Chor Cantabile unter Jürgen Kuntze sowie Abbas Mashayekh mit
östlichen Klängen auf der Oud, der orientalischen Kurzhalslaute und Gitarre bei stimmungsvoller Atmosphäre in der Nikolaikirche bei Kerzenlicht und Texten von Joachim
Schuh.
17
Freud
Leid
Dies &&Das
SENIORENAUSFLUG
Herzliche Einladung zum Seniorenausflug
am Donnerstag, dem 3. November
Abfahrt 1130 Uhr
nach Rüsselsheim zur Besichtigung des
Opel-Werkes. Die Führung ist nicht für
Menschen mit Gehbehinderung geeignet.
Sie richtet sich insbesondere auch an diejenigen, die bei der letzten OpelBesichtigung wegen Überfüllung leider
nicht teilnehmen konnten. Anschließend
Vesper im Kleinen Brauhaus in Rüsselsheim. Anmeldung erforderlich.
ADVENT, ADVENT …
Sie sind schon in Adventsstimmung, aber
leider hat noch kein einziger Weihnachtsmarkt geöffnet? Kein Problem – kommen
Sie einfach
am Freitag, den 25. November
von 1630 bis 2000 Uhr
auf den 1. Adventsmarkt im Evangelischen
Kindergarten am Martin-Niemöller-Weg in
Alzey. Stöbern Sie durch die Verkaufsstände auf unserem stimmungsvoll geschmückten Außengelände. Angeboten werden
Kunsthandwerk, Imkereiprodukte, Schmuck,
Selbstgenähtes und vieles mehr. Auch für
das leibliche Wohl ist mit Würstchen, Waffeln, Glühwein und Kinderpunsch bestens
gesorgt. Die Erlöse aus Standgebühren und
Essens- und Getränkeverkauf kommen direkt dem Kindergarten zugute. Wir freuen
uns auf zahlreiche Besucher und ein paar
gemütliche Stunden!
18
ÖKUMENISCHER
NEUJAHRSEMPFANG
Herzliche Einladung zum Ökumenischen Neujahrsempfang mit Gottesdienst am
Samstag, den 14. Januar 2017
in der Stadtmission
Schlossgasse 41 in Alzey.
Wie seit vielen Jahren Tradition,
wollen die Kirchen und Gemeinden
Alzeys unter dem Dach der ACK das
Jahr gemeinsam mit Gottesdienst
und Empfang begrüßen.
Der ökumenische Gottesdienst beginnt um 17 Uhr, der Empfang mit
Rückblick und Ausblick über unsere
gemeinsamen Aktivitäten schließt
sich an.
BASAR DES
HANDARBEITSKREISES
Der Handarbeitsbasar des Evangelischen Handarbeitskreises findet am
5. und 6. November
auf dem Herbstmarkt im Autohaus
Bayer in der Wilhelm-LeuschnerStraße (Ecke Weinheimer Landstraße) statt. An diesen beiden Tagen
erwartet Sie Handgemachtes und
Gestricktes aus der Arbeit des Kreises für alle Gelegenheiten ab 11 Uhr.
Freud & Leid
GETAUFT WURDEN:
In Alzey:
Die Namen finden Sie in der gedruckten Ausgabe des Gemeindebriefes.
Wir bitten um Verständnis.
Unseren neuen Gemeindegliedern sagen wir ein „Herzliches Willkommen“!
GETRAUT WURDEN:
In Alzey:
Die Namen finden Sie in der gedruckten Ausgabe des Gemeindebriefes.
Wir bitten um Verständnis.
Für den gemeinsamen Lebensweg wünschen wir Gottes reichen Segen!
BESTATTET WURDEN:
In Alzey:
Die Namen finden Sie in der gedruckten Ausgabe des Gemeindebriefes.
Wir bitten um Verständnis.
Jesus Christus spricht:
„Freuet euch, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.“ (Lk. 10, 20)
19
Termine
UNSERE GOTTESDIENSTE
Nikolaikirche
Sonntag, 6. November
1000 Uhr
Samstag, 12. November
1700 Uhr
Sonntag, 13. November
1000 Uhr
Mittwoch, 16. November
0815 Uhr
1900 Uhr
Sonntag, 20. November
1000 Uhr
1500 Uhr
Freitag, 25. November
2030 Uhr
Sonntag, 27. November
1000 Uhr
Sonntag, 4. Dezember
1000 Uhr
Samstag, 10. Dezember
1700 Uhr
Sonntag, 11. Dezember
1000 Uhr
Sonntag, 18. Dezember
1000 Uhr
Samstag, 24. Dezember
1500 Uhr
1700 Uhr
2200 Uhr
Sonntag, 25. Dezember
1000 Uhr
Montag, 26. Dezember
1000 Uhr
Samstag, 31. Dezember
1700 Uhr
Sonntag, 1. Januar 17
1700 Uhr
20
Abkürzungen:
EK = Einzelkelche
GK = Gemeinschaftskelch
Gottesdienst
Pfarrer Joachim Schuh
Gottesdienst mit Taufen - Kleine Kirche
Pfarrerin Susanne Schmuck-Schätzel
Gottesdienst mit Taufen - Kleine Kirche
Pfarrerin Susanne Schmuck-Schätzel
Schulgottesdienst an Buß– und Bettag
Pfarrer Matthias Braun
Gottesdienst an Buß– und Bettag
Pfarrer Adrian Ladner
Gottesdienst am Ewigkeitssonntag
Pfarrer Joachim Schuh
Andacht am Ewigkeitssonntag auf dem Friedhof Alzey
Pfarrerin Susanne Schmuck-Schätzel und Posaunenchor
Ökumenischer Gottesdienst „Nacht der Lichter“
Pfarrer Joachim Schuh und Jürgen Kuntze (s. S. 17)
Gottesdienst mit Abendmahl (EK) (anschl. Kirchkaffee)
Vikarin Verena Riewe und Kantorei
Gottesdienst mit Taufen
Pfarrer Matthias Braun
Gottesdienst mit Taufen
Pfarrer Joachim Schuh
Gottesdienst
Pfarrer Joachim Schuh
Gottesdienst (anschl. Kirchkaffee)
Pfarrer Adrian Ladner
Familiengottesdienst mit Krippenspiel
Pfarrer Matthias Braun mit Minis und MAXIS
Christvesper
Pfarrer Joachim Schuh und Posaunenchor
Christmette
Pfarrerin Susanne Schmuck-Schätzel und Kantorei
Gottesdienst mit Abendmahl (EK)
Pfarrerin Susanne Schmuck-Schätzel und Posaunenchor
Gottesdienst
Pfarrer Joachim Schuh und Kantorei
Jahresschlussgottesdienst
Pfarrer Joachim Schuh
Neujahrsgottesdienst
Pfarrer Matthias Braun
Termine
Kleine Kirche
Sonntag, 8. Januar 17
1000 Uhr
Samstag, 14. Januar 17
1700 Uhr
Sonntag, 15. Januar 17
1000 Uhr
Samstag, 21. Januar 17
1700 Uhr
Sonntag, 22. Januar 17
1000 Uhr
Sonntag, 29. Januar 17
1000 Uhr
Gottesdienst mit Taufen
Pfarrerin Susanne Schmuck-Schätzel
Ökumenischer Gottesdienst in der Stadtmission
Schlossgasse 41, Alzey (anschl. Neujahrsempfang)
Pfarrer Joachim Schuh u.a.
Gottesdienst
Pfarrer Joachim Schuh
Gottesdienst mit Verabschiedung von Helmut Fetzer
Dekan Harald Storch
Gottesdienst
Pfarrer Matthias Braun
Gottesdienst mit Abendmahl (GK)
Pfarrer Kurt Hermann
Schafhausen
Sonntag, 20. November
1400 Uhr
Sonntag, 25. Dezember
1000 Uhr
Gottesdienst am Ewigkeitssonntag auf dem Friedhof
Pfarrerin Susanne Schmuck-Schätzel und Posaunenchor
Gottesdienst mit Abendmahl (im Kirchsaal)
Pfarrer Matthias Braun
Dautenheim
Sonntag, 6. November
1000 Uhr
Sonntag, 20. November
1000 Uhr
Sonntag, 4. Dezember
1000 Uhr
Sonntag, 18. Dezember
1000 Uhr
Samstag, 24. Dezember
1700 Uhr
Montag, 26. Dezember
1000 Uhr
Samstag, 31. Dezember
1800 Uhr
Sonntag, 15. Januar 17
1000 Uhr
Gottesdienst mit Taufen
Pfarrer Adrian Ladner
Gottesdienst am Ewigkeitssonntag auf dem Friedhof
Pfarrer Adrian Ladner mit Posaunenchor
Gottesdienst
Pfarrer Adrian Ladner
Gottesdienst
Pfarrerin Susanne Schmuck-Schätzel
Familiengottesdienst mit Krippenspiel
Pfarrer Adrian Ladner
Gottesdienst mit Abendmahl (EK)
Pfarrer Adrian Ladner
Jahresschlussgottesdienst
Pfarrer Joachim Schuh
Gottesdienst
Pfarrer Adrian Ladner
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Termine
UNSERE GOTTESDIENSTE
(FORTSETZUNG)
RFK - Rheinhessen-Fachklinik
Sonntag, 6. November
930 Uhr
Sonntag, 20. November
930 Uhr
Sonntag, 4. Dezember
930 Uhr
Sonntag, 18. Dezember
930 Uhr
Samstag, 24. Dezember
1500 Uhr
Sonntag, 15. Januar 17
930 Uhr
Freitag, 27. Januar 17
1000 Uhr
Sonntag, 29. Januar 17
930 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl
Pfarrer Dr. Gerald Schwalbach mit Ensemble Cantilena
Gottesdienst
Lektorin Brigitte Frey
Gottesdienst mit Abendmahl
Pfarrer Dr. Gerald Schwalbach mit EPC Weinheim
Gottesdienst
Pfarrer Dr. Gerald Schwalbach
Christvesper
Pfarrer Dr. Gerald Schwalbach mit EPC Alzey u.a.
Gottesdienst
Pfarrer Dr. Gerald Schwalbach
Gedenkgottesdienst für die Opfer des Nationalsozialismus
Pfarrer Dr. Gerald Schwalbach
Gottesdienst
Pfarrer Dr. Gerald Schwalbach
Altenpflegeheim Haus Michael
Freitag, 11. November
1000 Uhr
Sonntag, 20. November
1000 Uhr
Freitag, 25. November
1000 Uhr
Freitag, 9. Dezember
1000 Uhr
Freitag, 23. Dezember
1000 Uhr
Freitag, 6. Januar 17
1000 Uhr
Freitag, 20. Januar 17
1000 Uhr
22
Gottesdienst
Pfarrer Joachim Schuh
Gottesdienst
Pfarrerin Susanne Schmuck-Schätzel
Gottesdienst
Vikarin Verena Riewe
Gottesdienst
Pfarrerin Susanne Schmuck-Schätzel
Gottesdienst
Pfarrer Matthias Braun
Gottesdienst
Pfarrerin Susanne Schmuck-Schätzel
Gottesdienst
Pfarrer Matthias Braun
Termine
Altenpflegeheim Haus Urban
Freitag, 4. November
1000 Uhr
Freitag, 18. November
1000 Uhr
Freitag, 2. Dezember
1000 Uhr
Freitag, 16. Dezember
1000 Uhr
Freitag, 30. Dezember
1000 Uhr
Freitag, 13. Januar 17
1000 Uhr
Freitag, 27. Januar 17
1000 Uhr
Gottesdienst
Pfarrer Joachim Schuh
Gottesdienst
Pfarrer Adrian Ladner
Gottesdienst
Pfarrer Joachim Schuh
Gottesdienst
Pfarrer Adrian Ladner
Gottesdienst
Pfarrer Matthias Braun
Gottesdienst
Pfarrer Adrian Ladner
Gottesdienst
Pfarrer Joachim Schuh
Altenpflegeheim Haus Tabea
Freitag, 4. November
1045 Uhr
Freitag, 18. November
1045 Uhr
Freitag, 2. Dezember
1045 Uhr
Freitag, 16. Dezember
1045 Uhr
Freitag, 30. Dezember
1045 Uhr
Freitag, 13. Januar 17
1045 Uhr
Freitag, 27. Januar 17
1045 Uhr
Gottesdienst
Pfarrer Joachim Schuh
Gottesdienst
Pfarrer Adrian Ladner
Gottesdienst
Pfarrer Joachim Schuh
Gottesdienst
Pfarrer Adrian Ladner
Gottesdienst
Pfarrer Matthias Braun
Gottesdienst
Pfarrer Adrian Ladner
Gottesdienst
Pfarrer Joachim Schuh
DRK-Krankenhaus
Gottesdienste evangelisch / katholisch im Wechsel, jeweils mittwochs um 19 Uhr
im Raum der Besinnung, 1. Stock, gegenüber den Belegstationen.
Zoar
Gottesdienste jeden 2. Mittwoch im Monat um 1530 Uhr mit Gemeindepädagogin Petra Tebrün.
23
Rückblick
Selbstgemachte Jutebeutel mit Kartoffeldruck verschönert, die
Erde über den Waldboden tragen, Informationen über Wildtiere zusammentragen, über einen Barfußpfad laufen
(Mutige sogar mit
verbundenen Augen).
Befragt man dazu
einen der jungen Teilnehmer kurz nach
dem Mittagessen, erhält man zur Antwort:
„Nächstes Jahr muss es auch einen Kinderumwelttag geben. Da komme ich wieder. Das ist toll hier!“
Eli Hartmann vom Grünen Hahn hat nun
schon zum zweiten Mal die Organisation
für den KUT übernommen. Wie schon im
Vorjahr ist es ihr gelungen, ein Netz von
Unterstützern zu gewinnen. Gemeinsam
haben sie den Trimm-Dich-Pfad zum
Abenteuerwald gemacht. Viele helfende
Hände haben mit angepackt. Aber dann
lief der KUT 2016 wie am Schnürchen.
Dank der Ministranten von St. Josef und
dem Gemüseladen Becker mussten die 30
Kinder und ihre Eltern auch nicht hungern
und dürsten. Wobei alle Anwesenden sich
in einem einig waren: Der Wald war der
beste Ort, um einen heißen Tag zu verbringen. Und als alle gemeinsam beim Mittagessen saßen, da war es richtig gemütlich
im Wald.
Den Anfang machte das Team vom Kindergottesdienst mit einer Andacht zur Ge24
schichte vom Senfkorn. Auch, wenn es
klein aussieht, steckt richtig Power drin.
Aufs Leben übertragen heißt das: Fang an,
die (Um)Welt zu schützen. Irgendwann
machen es ganz viele! Jeder einzelne
macht einen Unterschied.
Es ist schön, dass sich zum KUT Familien
und Kirche treffen. Eli Hartmann hatte
schon im Vorfeld gesagt: „Unsere Umwelt
geht uns alle an. Wir wohnen mittendrin!“
Als Zeichen dafür wurde am Ende ein Apfelbaum gepflanzt. Und weil das auch
nächstes Jahr noch gilt, beginnen die Planungen für den KUT 2017 schon. Das große Thema wird wohl das Wasser sein.
An dieser Stelle sei allen Helferinnen und
Helfern, die den KUT unterstützt haben,
nochmals herzlich gedankt. Dank Euch und
Ihnen konnten alle sagen: „Es war toll
hier!“
Matthias Braun
Rückblick
ÖKUMENISCHER SCHÖPFUNGSTAG IN BINGEN
Zum ersten Mal überhaupt wurde am
2. September der Ökumenische Schöpfungstag deutschlandweit zentral gefeiert. Zur
großen Freude der Evangelischen Kirche in
Hessen und Nassau (EKHN) in Bingen.
Gerne ist Susanne Arnold, Vorsitzende des
Grünen Hahns Alzey, der Einladung gefolgt, in Bingen zu präsentieren, wie sich
die Kirchengemeinde für die Umwelt einsetzt.
Der Schöpfungstag stand unter dem Motto
„Die ganze Schöpfung – Lobpreis Gottes“.
Diese Formulierung stammt von Hildegard
von Bingen. Der Gedanke: Jede Blume,
jeder Baum, eben alles lobt Gott. Einfach,
weil es existiert. Auf dem Gelände der
Bundesgartenschau ließ sich das gut nachfühlen.
Die Kirchengemeinde Alzey fiel vor allem
mit dem Energiefahrrad der Umwelt-AG
des Römerkastells auf. Auf einer Musikkassette war ein Hahnenschrei aufgespielt.
Wenn man lang genug strampelte, konnte
man den Grünen Hahn zum Krähen bringen. Besonders fleißig strampelten Bischof
Wiesemann aus Speyer, der Vorsitzende
der Arbeitsgemeinschaft, der den Tag plante, und Ulrike Höfken, die Umweltministerin von Rheinland-Pfalz.
Auf besondere Einladung von Pfarrer
Meisinger hat Eli Hartmann den Kinderumwelttag Alzey vorgestellt. Eine bisher in der
EKHN einmalige Aktion. Pfarrer Meisinger
war mit der Organisation vor Ort betraut.
Im Zentrum für Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN betreut er unter anderem Arbeiten zum Thema Umwelt (v.a.
Klimawandel). Dass er Eli Hartmann per-
sönlich einlud, ist ein tolles Signal für ihre
Arbeit mit den Kindern in der Kirchengemeinde.
Festlicher Abschluss war ein gemeinsamer
Gottesdienst zwischen evangelischen, katholischen und orthodoxen Christen.
Was lässt sich zusammenfassend sagen?
Die Schöpfung hat eine unglaubliche Stärke, Menschen aus den unterschiedlichsten
Kulturen und Glaubensrichtungen an einen
Tisch zu bringen. Das ist das eine. Das andere gilt leider ebenso: Bewahrung der
Schöpfung bzw. Naturschutz spielt in der
öffentlichen Wahrnehmung nur selten eine
wichtige Rolle.
Schöpfungstag in Bingen. V. l n. r.: Matthias
Braun, Susanne Arnold, Jörg Wilhelm, Martin
Heine, Kathrin Saudhof
Aber wir machen weiter. Mit der Einstellung, die wir auch gegenüber dem Bischof
von Speyer vertreten haben. Bei uns heißt
es nicht „Ehe der Hahn kräht“ (Matthäus,
Kapitel 26, Vers 34), sondern „Bis der Hahn
kräht.“ Am besten mit der „Ganzen Schöpfung – Ein Lobpreis Gottes.“
Matthias Braun
25
Andacht
„FÜRCHTET EUCH NICHT!“
Gott kommt zu uns und teilt unser Leben
Von der stellvertretenden Kirchenpräsidentin Ulrike Scherf.
„Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige
euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird.“ So kündigen die Engel in der
Bibel die Geburt von Jesus an (Lukasevangelium Kapitel 2, Vers 10). Wir hören
diese Worte am Weihnachtsfest. Alle Jahre
wieder. Aber stimmen sie wirklich? Die
Welt ist oft genug zum Fürchten. Auch in
meinem Leben gibt es Angst und Sorge.
„Ich fürchte mich“. Kinder sagen das, wenn
ihnen etwas unheimlich ist, wenn sie Angst
haben. Erwachsene benutzen diese Worte
seltener. Und doch kennt wohl jeder und
jede dieses Gefühl - vor einer Prüfung, in
einer bedrohlichen Situation oder wenn
man krank wird. Wenn ich fürchte, allein
und überfordert zu sein. Wenn mich etwas
bedrängt. Dann spüre ich, wie wenig ich
das Leben selbst in der Hand habe.
„Fürchtet euch nicht!“ Zuerst hören das die
Hirten auf dem Feld. Sie erschrecken dann verstehen sie: „Sonst werden wir
wenig geachtet. Aber heute wird uns eine
besondere Nachricht anvertraut: Gott
kommt uns nahe. In einem Stall wird ein
Kind geboren und in ihm wird Gott
Mensch.“ Die Botschaft macht den Hirten
Mut, zum Kind zu gehen, zu staunen und
Gott zu loben. Ihre Furcht ist gewichen, sie
freuen sich.
Über 2000 Jahre später, jedes Jahr wieder,
hören wir die Weihnachtsbotschaft. Gott
lässt uns nicht alleine, was auch immer uns
sorgt und Angst macht. Gott teilt unser
26
Leben und
steht uns
zur Seite.
Die Furcht
wird nicht
das letzte
Wort haben.
Das kleine
Kind in der
Krippe berührt etwas
in uns, uns
wird warm
und weit im
Herzen. Ich
werde mutig
und hoffnungsvoll.
Ich entdecke Zeichen von Gott mitten im
Leben. Ich sehe Menschen, die mutig für
Meinungs- und Pressefreiheit kämpfen
und damit anderen Mut machen. Mir begegnen Menschen, die zuhören und mich
trösten, wenn ich traurig bin. Andere nehmen ein Kind in den Arm, halten einer
Sterbenden die Hand, stehen einem Bedrohten zur Seite oder schöpfen im Gebet
Kraft und atmen auf.
„Fürchtet euch nicht.“ Das wird jedes Jahr
neu spürbar, in der Welt und im eigenen
Leben. Große Freude, keine Furcht. Das ist
der große Weihnachtswunsch Gottes für
die Erde. Als kleines Kind kommt er zu uns,
um uns zu berühren und zu verändern. Alle
Jahre wieder. Jedes Jahr neu.
Pfarrerin Ulrike Scherf ist stellvertretende Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche in
Hessen und Nassau (EKHN)
Termine
WELTGEBETSTAG 2017
MONATSSPRUCH
Sind Sie interessiert an Projekt- und
Teamarbeit? Feiern und gestalten Sie gerne einen etwas anderen Gottesdienst?
Interessieren Sie sich für andere Länder
und andere Sitten? Beschäftigen Sie sich
gerne mit religiösen Fragen?
November 2016
Dann sind Sie bei der Weltgebetstagarbeit richtig! Wir laden ein zu folgenden
Vorbereitungstreffen zum Weltgebetstag
am 3. März 2017 mit dem Thema
„Philippinen – was ist denn fair?“
Montag, 5. Dezember um 1700 Uhr bei M.
Fitting, Otto-Wels-Straße 33, Alzey: Adventskaffee, Verteilen der Literatur.
Montag, 9. Januar 2017 um 1700 Uhr im
Kardinal-Volk-Haus: Bibelteilen.
Montag, 23. Januar 2017 um 1700 Uhr im
Martin-Luther-Haus, Eingang Gemeindebüro: Landinformationen.
2. Petrus 1,19
Dezember 2016
Samstag, 28. Januar 2017 um 1000 Uhr im
Martin-Luther-Haus: Vorbereitung auf
Dekanatsebene.
Weitere Termine: Montag, 6. Februar
2017, Montag, 20. Februar 2017 und
nach Absprache jeweils um 1700 Uhr.
Psalm 130,6
Titelbild zum Weltgebetstag 2017, „A Glimpse of the Philippine Situation“,
Rowena „Apol“ Laxamana-Sta.Rosa; © Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V.
Kontakt: M. Fitting, Tel. AZ-499 99 77
Januar 2017
Lukas 5,5
27
Aktionskreis
SIE DÜRFEN SICH FREUEN...
Am Christkindchesmarkt sind wir auch in
diesem Jahr wieder mit unserem Zimtwaffelstand dabei.
CHRISTKINDCHESMARKT
Und wie immer gibt es die Vielfalt der
Marmeladen und Plätzchen und natürlich
die duftenden Zimtwaffeln in rauen Mengen.
Besuchen Sie den Stand der Evangelischen Kirchengemeinde Alzey am
Museum auf dem Christkindchesmarkt am
Bis die Zimtwaffeln in die Tüten kommen,
braucht es viele Arbeitsschritte und viele
fleißige Hände. Wer Lust und Zeit hat, ist
herzlich willkommen zum Teigrollen, Päckchenpacken und zum Backen. Wir freuen
uns über alle bisherigen und alle neuen
Helferinnen und Helfer.
Samstag, 3. Dezember
von 10 bis 20 Uhr
Es erwartet Sie ein reichhaltiges Angebot an frischen Zimtwaffeln,
selbstgemachten Marmeladen und
Plätzchen, Strickwaren u.v.m. Der
Erlös dient einem guten Zweck.
Die Vorbereitungstermine (Rollen des Teiges, Backen, Verpacken, usw.) sind:
Samstag, den 19. November um 9 Uhr,
Montag, den 21. November um 14 Uhr,
Mittwoch, den 23. November um 14 Uhr,
evtl. Freitag, den 25. November um 14 Uhr
(je nachdem wie es vorangeht...).
Wir treffen uns im Alten Rathaus, im ersten Stock im Ratssaal, Fischmarkt 3.
Und wie in allen Jahren sind wir mehr als
dankbar für Plätzchenspenden und Marmeladenspenden, die wir dann ebenso an
unserem Stand verkaufen.
28
Der Erlös der ganzen Aktion wird für verschiedene soziale Projekte weitergegeben.
Falls Sie Lust und Zeit haben, uns zu unterstützen, melden Sie sich bitte im Gemeindebüro unter der Telefonnummer AZ-8208.
Wir freuen uns auf Sie und Ihre Hilfe!
Ihre
Astrid Buchheim und
Susanne Schmuck-Schätzel
Rückblick
Familiengottesdienst im September:
„ICH KLEB‘ DIR EINE!“
Um Gewaltanwendung ging es dem Kindergottesdienstteam um Jessica Herbstritt
und Pfarrer Matthias Braun allerdings
nicht. Zusammen mit dem Apostel Paulus
wurde genau das Gegenteil gefeiert: Einem
anderen Menschen ein Trostpflaster zu
kleben.
Am Anfang des Gottesdienstes wurden
eine Taube und eine Weltkugel aufgehängt. Aber so, dass sie sich nicht berührten. Manchmal sieht es so aus, als ob Gott
und Welt überhaupt nichts miteinander zu
tun haben. Das bestätigten auch die
„Nikolainachrichten – lokal und evangelisch.“
Der nächste Familiengottesdienst wird
gefeiert an Heiligabend um 15 Uhr in der
Nikolaikirche. Ebenfalls mit einer wichtigen
Nachricht: Jesus kommt auf die Welt. Gott
und Taube sind eben doch ganz nah beieinander.
Matthias Braun
Fotos: Dirk Augustin
Die Gottesdienstbesucher (aller Altersstufen) haben Welt und Taube später mit den
Trostpflastern verbunden, die sie im Leben
verteilen. Wie man
auf dem Foto oben
sehen kann: Welt
und Taube hätten
noch viel weiter
auseinander stehen können. Gott
und Welt sind nie
ganz getrennt, wo
Menschen Trostpflaster verteilen.
Kantor Hartmut Müller hat mit den Minis
und Maxis der Alzeyer Kinder– und Jugendkantorei den Gottesdienst kräftig
unterstützt. Mit den Liedern „Wo ein
Mensch Vertrauen gibt“ (EG 630), „Brich
mit den Hungrigen Dein Brot“ (EG 420)
und „Wir sind alle Gottes Kinder“ haben
die Mädchen und Jungs zum Gelingen des
Gottesdienstes beigetragen.
29
Kirchenmusik
KONZERTE IM NOVEMBER UND DEZEMBER
Sonntag, 13. November um 17 Uhr
Nikolaikirche
Carl Philipp Emanuel Bach
Magnificat
Johann Sebastian Bach
Wachet auf, ruft uns die
Stimme (Kantate BWV 140)
Marianne Steinmetz (Sopran)
Regina Grönegreß (Alt)
Andreas Seibert (Tenor)
Thomas Herberich (Bass)
Alzeyer Kantorei
Heidelberger Kantatenorchester
Leitung: Hartmut Müller
Eintritt: 18 € (Erwachsene), 10 € (Schüler,
Studenten). Vorverkauf: Buchhandlung
Machwirth und alle Kantoreimitglieder.
Carl Philipp Emanuel Bach (1714 – 1788)
komponierte das „Magnificat“, also die
Vertonung des Lobgesangs der Maria, im
Jahr 1749, als er in Diensten Friedrichs des
Großen stand. Vermutlich ist es als Bewerbungsstück um die Nachfolge seines Vaters
als Thomaskantor in Leipzig entstanden, jedoch hatte diese Bewerbung – wie man
weiß - keinen Erfolg. In seinem letzten Lebensjahrzehnt – Bach war inzwischen Musikdirektor der Hamburger Kirchen – nahm
er die prächtige Komposition wieder auf,
erweiterte die musikalische Besetzung und
brachte sie 1779 und 1786 noch einmal
30
zur Aufführung. Ein wunderschönes Stück
Musik, das leider viel zu selten aufgeführt
wird.
Als Ergänzung des Programms erklingt die
berühmte Kantate BWV 140 von Johann
Sebastian Bach, deren Mittelsatz in der Bearbeitung für Orgel durch Bach in den sogenannten „Schübler-Chorälen“ große Bekanntheit erlangt hat.
Bitte beachten Sie: Einlass und Abendkasse
am Aufführungstag ab 1615 Uhr!
Atempausen zur Adventszeit
in der Nikolaikirche
30 Minuten Innehalten und
zur Ruhe kommen
in der Hektik der Vorweihnachtszeit
Samstag, 26. November, 11 Uhr
Larissa Hahn, Querflöte
Claudia Schmitt, Querflöte
Armand Untiedt, Querflöte
Hartmut Müller, Orgel
Samstag, 3. Dezember, 11 Uhr
Hartmut Müller, Orgel
Samstag, 10. Dezember, 11 Uhr
Alzeyer Kammerchor
Leitung: Hartmut Müller
Samstag, 17. Dezember, 11 Uhr
Brigitte Frey, Gesang
Hartmut Müller, Orgel
Kirchenmusik
Freitag, 9. Dezember um 18 Uhr
Nikolaikirche
Timbär und der Nikolaus
ein Musical von Hartmut Müller,
Ilka Dix und Ursa Schmidt
mit Musikalischer Früherziehung,
Spatzenchor, Minis und Maxis der
Alzeyer Kinder- und Jugendkantorei
Timbär ist ein kleiner Bär, der in einer gemütlichen Höhle im Wald wohnt – das
wissen alle Kinder, die im Spatzenchor
singen! Außerdem backt er die besten Honigkuchenplätzchen weit und breit. Allerdings vergisst er vor lauter Backen, seine
Schuhe zu putzen und die Höhle aufzuräumen, damit alles ordentlich ist, wenn der
Nikolaus kommt. Und der bemerkt das
natürlich…
Sonntag, 18. Dezember um 18 Uhr
Nikolaikirche
Wie immer gibt es Lieder zum Zuhören und
Mitsingen, die sich mit Beiträgen von Kantorei, Jugend- und Posaunenchor abwechseln. Im Anschluss daran findet – wenn es
das Wetter zulässt – das Turmblasen des
Evangelischen Posaunenchors statt. Der
Freundeskreis für Kirchenmusik lädt zu
Glühwein und Kinderpunsch ein.
Samstag, 31. Dezember um 22 Uhr
Nikolaikirche
Silvesterkonzert
mit Hartmut Müller
Wie in jedem Jahr erwartet das Publikum
eine ganz besondere Geschichte. Mehr
wird an dieser Stelle noch nicht verraten,
nur so viel: Wer ein „traditionelles“ Silvesterkonzert besuchen möchte, ist an diesem
Abend in der Nikolaikirche sicher am falschen Ort! Ende: 2245 Uhr.
Weihnachtsliedersingen
mit anschließendem Turmblasen
Mitwirkende:
Alzeyer Kantorei
Alzeyer Seniorenkantorei
Alzeyer Jugendchor
Evangelischer Posaunenchor Alzey
Thomas Renner, Orgel
Leitung: Hartmut Müller
31
Kirchenmusik
KONZERTE IM JANUAR 2017
Sonntag, 29. Januar 2017 um 17 Uhr
Kleine Kirche
Von der Freiheit:
Lieder von Luther frei interpretiert
Christoph Georgii, Piano
Torsten Steudinger, Bass
Tobias Stolz, Schlagzeug
Seit vielen Jahren setzt sich das ChristophGeorgii-Trio mit dem zeitlosen Erbe der
Choräle auseinander: Die Musik entwickelt
sich aus der Spannung zwischen Jahrhunderte alten Melodien und der Spontaneität
und Interaktion der Jazzimprovisation im
„hier und jetzt“. Diese Art des subjektiven
Umgangs mit Chorälen ist ein Wesensmerkmal der komponierten und improvisierten Kirchenmusik – quer durch alle
32
Stilepochen. Das Christoph-Georgii-Trio
stellt sich in diese Tradition – jedoch unter
Verwendung des Vokabulars der Jazzmusik.
Christoph Georgii, der als studierter Jazzpianist auch ein Kirchenmusikstudium absolvierte und an den Musikhochschulen in
Würzburg, Bayreuth und Heidelberg Improvisation unterrichtete, ist prädestiniert
für die Verknüpfung der beiden Improvisationswelten. Sehr zur Freude von Publikum
und Presse:
„Die Instrumentalmusik des Abends erwuchs – anfänglich nur für feine Ohren
wahrnehmbar- aus dem Nichts, arbeitete
sich vorsichtig auf dem Piano an das jeweilige Liedthema heran, verarbeitete es
auf immer neuen Wegen und schwang sich
schließlich in forcierten Rhythmen zu fast
ekstatischen Höhen auf. Die Evangelische
Stadtkirche hat noch kaum vergleichbares
erlebt.“ (Wieslocher Woche)
Kirchenmusik
È
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LIEDER DER REFORMATION
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Verleih uns Frieden gnädiglich,
Herr Gott, zu unsern Zeiten.
Es ist doch ja kein andrer nicht,
der für uns könnte streiten,
denn du, unser Gott, alleine.
In Wittenberg führt Luther Gebetszeiten
ein, die Glocken läuten zu bestimmten Tageszeiten das „Pro pace“ – „Für den Frieden“. Und er übersetzt die lateinische Antiphon „Da Pacem Domine“ aus dem 9.
Jahrhundert zu unserem „Verleih uns Frieden gnädiglich“. 1529 geschieht das Unvorhergesehene. Die hoch überlegenen
türkischen Truppen brechen den Angriff ab
– wie durch ein Wunder. Wien ist gerettet
und damit das Abendland.
„Es ist doch ja kein andrer nicht, der für
uns könnte streiten, denn du, unser Gott,
æ
h
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Martin Luther hat seinen Friedens-Choral
aus aktuellem Anlass geschrieben.
(Evangelisches Gesangbuch 421). Die Türken bedrohen das Abendland. Anfang Mai
1529 hat sich eine gigantische Streitmacht
von 150.000 Mann unter der Führung von
Suleiman dem Prächtigen in Konstantinopel auf den Weg gemacht. Im September
erreichen sie Wien, den sogenannten
„Goldenen Apfel“ der Christenheit. Wenige
Tage später ist Wien eingeschlossen. Damit
droht nicht nur eine verheerende kriegerische Konfrontation und wirtschaftliche
Katastrophe, sondern das ist auch eine Anfechtung für Glauben und Leben der Christen.
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alleine“, textet Martin Luther. Er nimmt
damit Bezug auf einen Ausspruch von Mose. In einer schier ausweglosen Lage hatte
Mose zu dem verzweifelten Volk Israel gesprochen (2. Mose 14,14): „Der HERR wird
für euch streiten, und ihr werdet stille
sein.“ Die Bibel und die Weltgeschichte
sind voll von Begebenheiten, wo Gott für
die Seinen streitet und ihnen aus notvollen
Situationen heraushilft. In Psalm 147 heißt
es: „Er schafft deinen Grenzen Frieden“ (Psalm 147,14). Gott ist kein kriegerischer Gott, sondern ein „Gott des Friedens“ (1. Thess. 5,23 u.a.). Es geht um einen
umfassenden Frieden für Leib und Seele;
um Gerechtigkeit im Inneren und Äußeren,
um Schalom. Aus göttlichem Frieden
schöpfen Christen in ökumenischer Verbundenheit Kraft und Zuversicht, um für
den Frieden hier auf Erden einzutreten und
zu beten. Der „Gott des Friedens“ macht sie
zu „Friedensstiftern“ (Matthäus 5,9).
Reinhard Ellsel
Info: Ausführliche Predigten zu 14 Liedern aus der
Reformationszeit hat Autor Reinhard Ellsel unter
dem Titel „Lieder der Reformation – aktuell ausgelegt“ im Luther-Verlag - veröffentlicht.
33
Kinderseite
WAS PASSIERT IN DER KIRCHE? A ... Z
„Warum steht denn ein Aussichtsturm in
der Kirche?“, fragt Flo. „Das ist die Kanzel“,
sagt Richard. „Komm!“ Das Krokodil zieht
Flo eine Treppe hoch. „Von hier hat man ja
einen prima Überblick“, staunt Flo. „Auf der
Kanzel wird gepredigt. Unten in den Bänken
können alle gut sehen und hören“, erklärt
Richard. „Papa sagt immer, Mama soll nicht
so predigen, wenn sie an ihm rumnörgelt.“
Flo ist nicht sicher, ob sie Predigten mag.
Richard lacht. „Predigen ist nicht schimpfen. Predigten sind Geschichten von Gott.
Die Geschichten stehen in der Bibel. Sie
handeln von Abenteuern in der Wüste und
auf dem Meer. Oder von einem Kind, das einen Riesen besiegt. Wenn die Predigt so
spannend ist, dass wir die Leute aus der Bibel fast anfassen können, ist Gott auch zum
Anfassen nahe.“
Aus: Petra Bahr: „Das Krokodil unterm Kirchturm“, Was passiert in der Kirche? A … Z., Edition
chrismon
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wie
PREDIGT
Fotos: Gunther Kussel
Bilder aus dem Gemeindeleben
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Gruppen & Kreise
FÜR ERWACHSENE...
Besuchsdienstgruppe
Frauenfrühstück
wo:
MLH
wann:
wo:
wann:
5. Dezember (Adventstreffen) PSH
8. November (Literaturfrühstück)
30. Januar 17 (Verantwortung
13. Dezember (s. S. 16)
in der Besuchsdienstarbeit)
10. Januar 17 (Neujahrsempfang)
jeweils 1800 bis 1930 Uhr
jeweils 930 bis 1200 Uhr
Kontakt: Petra Tebrün, Tel. AZ-900 93 64
Kontakt: Petra Tebrün, Tel. AZ–900 93 64
Seniorennachmittag
wo:
MLH
wann:
26. November - Würfelspiele
10. Dezember - kalligraphische Experimente
14. Januar 17 - Koptisch-Christliche Kirche in Ägypten
jeweils von 1400 bis 1600 Uhr im MLH
Bitte melden Sie sich frühzeitig im Gemeindebüro an (Telefon AZ-82 08)
2
Frauensicht. Was uns bewegt.
Café Asyl
wann:
1. Donnerstag im Monat
um 1930 Uhr
Kontakt: Irmgard Wibranski, Tel. AZ-82 25
wo:
wann:
Klosterstraße 16 montags
9 bis 13 und 14 bis 17 Uhr
Kontakt: Christian Zeiß, Tel. AZ-45 804,
E-Mail: [email protected]
Bibelforum
Welt-Laden
wo:
MLH
wann:
1. Montag im Monat
jeweils um 2000 Uhr
Kontakt: Heide Frisch, Tel. AZ-99 79 981
Mitarbeiterinnentreffen
wo:
wann:
Welt-Laden
1. Mittwoch im Monat
St-Georgen-Str. 41 um 1800 Uhr
Umweltteam - Grüner Hahn
Kreativkreis
Treffen des Umweltteams
wo:
wann:
MLH 1. Mittwoch im Monat um 1930 Uhr
Kontakt: Umweltbeauftragte
Susanne Arnold, Tel. AZ-82 08
wo:
PSH
Carpe Diem
Handarbeitskreis
Termine zu Moment mal… und Cook mal
vorbei… entnehmen Sie bitte Seite 11.
Kontakt: Petra Tebrün, Tel. AZ-900 93 64
wo:
MLH
wo:
MLH
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wann:
montags
jeweils 2000 Uhr
Informationen bei:
Kerstin Schuh, Tel. AZ-74 82
wann:
montags
jeweils 1300 Uhr
Kontakt: Traude Walther, Tel. AZ-42 553
Gruppen & Kreise
SELBSTHILFEGRUPPEN
Freundeskreis der Suchtkranken
wo:
MLH
wann:
montags
jeweils 2000 Uhr
Kontakt: Klaus Bicking, Tel. AZ-41 495
KINDER- UND JUGENDARBEIT
Kinderumweltgruppe
Schülercafé „Große Pause“
Für 7- bis 12-jährige
wo:
wann:
PSH
mittwochs
jeweils 1700 bis 1830 Uhr
Für Schülerinnen und Schüler
wo:
wann:
Altes Rathaus montags bis freitags
jeweils 1200 bis 1400 Uhr
Kontakt: Eli Hartmann, Tel. AZ-51 49 27
Kontakt: Viktoria Weiss ([email protected])
und Kerstin Schuh ([email protected])
Kindergottesdienst Alzey
5 - bis 12-jährige
wo:
wann:
Kleine Kirche samstags (einmal im Monat)
Krabbelgruppen
wo:
PSH
wann:
Gr. I montags
1600 bis 1800 Uhr
Gr. II mittwochs
1000 bis 1130 Uhr
Gr. III donnerstags 1530 bis 1800 Uhr
Informationen und Anmeldung bei:
Kerstin Schuh, Tel. AZ-74 82
jeweils ab 1000 Uhr Beginn
der „Spielstraße“ und um
1045 bis 1200 Uhr Kindergottesdienst mit Erlebnistour
Termine:
19. November - „Fruchtbare Schwerter“
10. Dezember - „www.WorldWideWeihnacht.az“
21. Januar 17 - „Aus wenig wird ganz viel.“
Pfarrer Matthias Braun und Team
Kontakt: Jessica Herbstritt, Tel. AZ-49 97 61
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Gruppen & Kreise
KIRCHENMUSIK
Kantorei
Posaunenchor
Proben des Posaunenchores
Proben der Kantorei
wo:
wann:
wo:
wann:
MLH
donnerstags
MLH
dienstags
jeweils 1930 bis 2100 Uhr
30
30
jeweils 19 bis 21 Uhr
Anfängerschulung: nach Vereinbarung
Kontakt: Hartmut Müller, Tel. 06731-55 439
Kontakt: Hartmut Müller, Tel. 06731-55 439
Seniorenkantorei
Proben der Seniorenkantorei
wo:
wann:
MLH
i.d.R. 2. und 4. Mittwoch im Monat
jeweils 1030 bis 1145 Uhr
Kontakt: Hartmut Müller, Tel. 06731-55 439
Kinder- und Jugendkantorei
Proben der Kinderchöre (Kontakt: Hartmut Müller, Tel. 06731-55 439):
wo:
wann: donnerstags
MLH
1430 bis 1500 Uhr Spatzenchor (ab 5 Jahren)
1500 bis 1545 Uhr minis (2. und 3. Klasse)
1600 bis 1645 Uhr MAXIS (4. bis 6. Klasse)
1700 bis 1800 Uhr Jugendchor (ab 7. Klasse)
Proben der Musikalischen Früherziehung (Kontakt: Marianne Steinmetz,
Tel. 06731-900 83 18, E-Mail: [email protected]):
wo:
wann: mittwochs
MLH
0915 bis 0950 Uhr (12 bis 24 Monate)
0950 bis 1025 Uhr (6 bis 12 Monate)
1430 bis 1515 Uhr (3– u. 4-Jährige)
1515 bis 1600 Uhr (3– u. 4-Jährige)
1615 bis 1700 Uhr (ab 5 Jahren)
1700 bis 1730 Uhr (ab 2 Jahren)
Freundeskreis der Kirchenmusik
Wollen Sie die Kirchenmusik der evangelischen
Kirchengemeinde in Alzey dauerhaft unterstützen?
Dann werden Sie Mitglied im Freundeskreis der Kirchenmusik der Evangelischen Kirchengemeinde Alzey e.V.!
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Nähere Informationen bei
Kantor Hartmut Müller,
Tel. 06731–55 439.
Kontakt
ADRESSEN UND TELEFONNUMMERN
Gemeindebüro
Martin-Luther-Haus (MLH)
Obermarkt 13, 55232 Alzey
Telefon: 06731 – 82 08
Fax: 06731 – 99 35 23
[email protected]
www.alzey-evangelisch.de
Öffnungszeiten:
Mo., Di. und Do. jeweils 900 bis 1200 Uhr
Do. nachmittags von 1500 bis 1800 Uhr
Pfarrer/-innen
Pfarrbezirk I
Matthias Braun
Obermarkt 20 (Altes Pfarrhaus)
55232 Alzey
Telefon: 06731 - 997 86 92
[email protected]
Pfarrbezirk III
Joachim Schuh
Gustav-Heinemann-Straße 31
55232 Alzey
Telefon: 06731 – 74 82
[email protected]
Pfarrbezirk II
Adrian Ladner
Rechenmühle 1
55232 Alzey
Telefon: 06731 - 47 17 420
[email protected]
Pfarrbezirk IV
Susanne Schmuck-Schätzel, Dekanin
Langgasse 17
55234 Albig
Telefon: 06731 – 99 62 83
[email protected]
Gemeindepädagogin
Kantor
Petra Tebrün
MLH, Obermarkt 13
55232 Alzey
Telefon: 06731 – 900 93 64
[email protected]
Hartmut Müller
MLH, Obermarkt 13
55232 Alzey
Telefon: 06731 – 55 439
[email protected]
Alzeyer Tafel
Café Asyl
Friedrichstraße 3, 55232 Alzey
Telefon: 06731 - 54 71 36 0
[email protected]
www.alzeyer-tafel.de
Klosterstraße 16, 55232 Alzey
Telefon: 06731 - 45 804
[email protected]
www.cafe-asyl-alzey.de
Kindertagesstätten
[email protected]
Telefon 06731 - 74 79
www.kita-mnw-alzey.de
Abkürzungen:
MLH
= Martin-Luther-Haus,
Obermarkt 13
[email protected]
Telefon 06731 - 88 57
PSH
= Paul-Schneider-Haus,
Gustav-Heinemann-Str. 29
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Aktuelles
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