Aktuelle Ausgabe - Evangelische Kirchengemeinde Leverkusen

Die Brücke 3/2016
Gemeindebrief der evangelischen Kirchengemeinde
Leverkusen-Schlebusch
Ti t e lt h e m a
Nachbarschaftsaktion
„Adventsfenster“
500 Jahre Reformation
Sprache, Bildung,
Mündigkeit
Luthers
Weihnacht
Gottesdienstangebote
Notwendige
Veränderungen
3/2016
Die Brücke
Inhaltsverzeichnis
Geistliches Wort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
Adventsfenster 2016 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Dank an Diakoniehelferkreis . . . . . . . . . . . . . . . . 9
500 Jahre Reformation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Luthers Weihnachten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Fahrt nach Berlin zum 36. Ev. Kirchentag . . . 16
Veranstaltungen im ReformationsJubiläumsjahr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Menschen aus Syrien erzählen . . . . . . . . . . . . 18
So erreichen Sie uns . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Gottesdienstplan . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Frauenkreis-Programm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Veranstaltungen in der
Friedenskirche 2016/2017 . . . . . . . . . . . . . . . .
Wunschlieder-Singen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kinderpfingstfreizeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Veränderungen bei den Gottesdiensten . . .
Wenn der „Grüne Hahn“ kräht … . . . . . . . . . . .
Weltgebetstag 2017 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einladung zur Adventsfeier . . . . . . . . . . . . . . . .
Gemeindefahrt 2017 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Neues aus der ejs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Amtshandlungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kreise und Gruppen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
G e i s t l i c h e s
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Impressum
Die Brücke ist der Gemeindebrief der Ev. Kirchengemeinde Leverkusen-Schlebusch, MartinLuther-Str. 4, 51375 Leverkusen. Sie erscheint dreimal im Jahr in einer Auflage von ca. 4500
Exemplaren und wird kostenlos an die Gemeindeglieder verteilt.
Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe: 17. März 2017
Herausgeber: Das Presbyterium – Redaktion: Pfr. Gunnar Plewe (–gp; v.i.S.d.P.), Pfr. Jürgen
Dreyer (–jd), Nicolaja Kautzmann (–nk), Helmut E. Lück (–hl), Sebastian Haase (–sh), Michael
Schwenck (–ms) – Layout, Satz und Lithographie: Michael Schwenck – Druck: Gemeindebriefdruckerei, Groß Oesingen.
Fotonachweis: W. Görres/H. E. Lück/H. Grammes: Titel, 5-8; Westfälische Provinzial: 3;
­Wikipedia: 3-5, 10-15, 33; B. Lück/H. E. Lück: 18-20; M. Schwenck: 10, 27, 32, 33, Rückseite;
J. Bennett: 21; A. Hartmann: 30; F. W. Kern: 33; WDF: 35; N. Kautzmann: 38; P. Linden: 38, 40;
S. Lapke: 39; Ulf Hecht: 39; D. Schuckard: 41.
Internet: www.kircheschlebusch.de, eMail: [email protected]
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Die Brücke
3/2016
W o r t
Freuet euch
„Freuet euch in dem Herrn allewege,
und abermals sage ich: Freuet euch!“
Phil 4,4
Schlaf. Aber ist das nicht alles nebensächlich, wenn das Kind lächelt?
Kann es einen schöneren Grund geben, sich zu freuen, als die Geburt eines Kindes? Der Moment, in dem es
gerade das Licht der Welt erblickt? Ein
Wunder. Als Kinderkrankenschwester
auf der Entbindungsstation kann ich
es täglich erleben.
Im vergangenen Dezember durfte
ich selbst diese Freude erfahren und
wurde Mutter. Da war ich wirklich
sprachlos vor Freude und Glück. Nach
neun Monaten Wartezeit konnte ich
endlich dieses kleine Bündel in meine
Arme nehmen.
Und nicht nur ich habe mich so gefreut.
Mein Mann, unsere Eltern, die sich
doch schon so lange ein Enkelchen
gewünscht hatten, unsere Freunde
und auch ganz viele Gemeindeglieder
haben uns wissen lassen, dass sie sich
mit uns freuen. Als frischgebackene
Mama fehlt einem zugegebenermaßen die eine oder andere Stunde
Steinkrippe, Krippenmuseum Maranatha
Wenn ich diese Zeilen schreibe, muss
ich an Weihnachten denken. Das
Fest, an dem wir Christen ein Wunder feiern, die Geburt von Jesus von
Nazareth. Und nicht die Geburt des
Weihnachtsmanns oder irgendeiner
Brause-Werbe-Idee. Auch der Geburt
von Jesus ging eine Schwangerschaft
voraus. Wir feiern diese Wartezeit und
nennen sie Advent, lateinisch: Ankunft.
Am 1. Advent ist Weihnachten noch weit
weg. Doch je mehr Kerzen am Adventskranz brennen, umso deut­licher wird
es: Die Geburt rückt näher. Es ist eine
aufregende Zeit. Besonders an den Kindern kann man es sehen. Immer nervöser werden sie, spüren sie, in dieser Zeit
passiert etwas ganz Besonderes.
3
3/2016
Die Brücke
hältnisse auf den Kopf gestellt. Der
neue König kommt nicht in einem Palast zur Welt. Er hat kein Bettchen aus
Gold und Kleidung aus den schönsten
und teuersten Stoffen an. Nein, das
Jesuskind kommt in einem Stall zur
Welt. Sein Bett ist eine Futterkrippe.
Krippe aus Afrika
Und da ist sie wieder, die Freude.
Gemeinsam mit Maria und Josef
­
freuen wir uns über die Geburt von Jesus, unserem Erlöser und Tröster. Wir
sitzen sozusagen wie bei A RD und
ZDF „in der ersten Reihe“, wenn wir
am Heiligen Abend mit Liedern und
Psalmen Jesus auf dieser Welt willkommen heißen.
Und weil wir uns so über die Geburt
von Jesus freuen, machen wir uns
­gegenseitig Geschenke. Natürlich auch
und vor allem für die Kinder. Aber ist
das alles? Weihnachten, ein Fest der
Geschenke und des guten Essens?
Nein, ich glaube, das ist zu kurz gedacht.
Mit der Geburt
von Jesus ändert
sich etwas. Die
Welt bekommt
ein neues Gesicht.
Eigentlich ist es
sogar eine Revolution. Gott wird
Mensch! Dabei
werden die gängigen Machtver4
Die Brücke
3/2016
N a c h b a r s c h a f t
b e i
Adventsfenster 2016
An fast allen Tagen im Dezember hatten Gastgeber-Familien ein Fenster
ihrer Wohnung oder ihres Hauses als
Adventsfenster geschmückt. Man traf
sich vor dem Fenster, um beim Öffnen
dabei zu sein, um zu singen, nachdenkliche und humorvolle Texte, Gedichte oder anrührende Erinnerungen
zu hören, zu beten, Musik zu hören,
sich zu unterhalten und Menschen
kennen zu lernen.
Schon mit seiner Geburt ist klar: Er
will ein König für alle sein. Gerade für
die, die nicht auf der Sonnenseite des
Lebens geboren wurden. Darum ist
Weihnachten ein Fest, das verbinden
will: Junge und Alte, Traurige und Fröhliche, Gescheiterte und Erfolgreiche,
Einheimische und Flüchtlinge, Arme
und Reiche.
Damals wie heute haben wir allen
Grund zum Feiern und uns zu freuen.
Als Christen sind wir dazu eingeladen,
diese Freude zu verbreiten. Andere mit
dieser Freude anzustecken. Probieren
Sie es doch einfach einmal aus.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien
eine gesegnete und besinnliche Advents- und Weihnachtszeit.
Ihre Prädikantin Svenja Wielpütz
Freikrippe auf dem Wörthersee
u n s
Die Adventszeit ist durch die Dekorationen der Geschäfte im Herbst, durch
Werbung und Musikberieselung zum
Massenphänomen geworden. Da muss
man nach dem Persönlichen schon etwas suchen. Aber das gibt es.
Im Herbst 2012 wurden bei uns Faltblätter verteilt, die für eine „Adventsfensteraktion im Schlebuscher Süden“
warben.
Das war hier ganz neu. „Eingeladen in
Ihrer Nachbarschaft“ hieß das Motto,
das von der Katholischen Kirchengemeinde ausging und als gemeinsame
Initiative von St. Albertus Magnus und
der Evangelischen Gemeinde Schlebusch ein voller Erfolg wurde.
Oft gab es auch Süßes, Selbstgebackenes oder warme Getränke. Eingeladen waren alle. Man blieb aber stets
draußen, bestenfalls in einer Garage
oder einem Partyzelt. Wer teilnahm,
konnte Bekannte treffen, Menschen
kennenlernen und darüber staunen,
wie vielfältig und originell die Häuser
geschmückt waren, und wie warmherzig Menschen von den Gastgebern
willkommen geheißen wurden. Da
spielte die Konfession keine Rolle.
So ging es den ganzen Dezember bei
jedem Wetter bis Weihnachten. Praktisch war dies ein Adventskalender im
Großen. Symbolisch wanderte eine
kleine Laterne von einem Gastgeber
zum nächsten. Das 24. Adventsfenster
wurde schließlich in beiden Kirchen
geöffnet. So endete der Adventsweg
an der Krippe. 2014 war es genauso,
als die Aktion wieder mit großer Beteiligung durchgeführt wurde.
5
3/2016
Die Brücke
Die Brücke
3/2016
Der Erfolg war nicht von Anfang an sicher, denn es gab auch Zurückhaltung
und Unsicherheit: Man wollte ja nicht
aufdringlich sein. Wer aber teilnahm,
bedauerte dies sicher nicht. Wenn
man heute die Gastgeber fragt, was
ihr Anliegen war und wie zufrieden sie
waren, dann kann man Gutes hören:
„Ich habe im Dezember Geburtstag,
und der Tag war noch frei. So konnte
ich ihn wählen. Es kamen Nachbarn,
einige mit Laternen, und überraschend
auch Freunde. Wir nahmen als Thema
den Stern, der auch groß im Adventsfenster hing. Es wurden Liedzettel
verteilt und bekannte Adventslieder
gesungen, die Gäste stimmten dann
auch mehrstimmige Lieder an. Zum
Thema gehörten natürlich auch eine
passende Geschichte und ein Bibelspruch. Es war einfach schön, sich mit
Menschen gemeinsam zu freuen und
einzustimmen.“
Der Ehemann eines Paares einer
„Mischehe“ erzählt schmunzelnd: „Wir
betreiben ja Ökumene zu Hause. Meine
Frau singt evangelisch und katholisch!“
(Sie singt in Gemeindechören beider
Gemeinden). Nachbarschaft zu pflegen, war auch diesen Gastgebern ein
wichtiges Anliegen. Die Großmutter, inzwischen weit über 80, steuerte einen
eigenen Beitrag aus ihrem Leben bei,
der die Zuhörer berührte. „Beim ersten
Mal hatten wir schreckliches Wetter,
beim zweiten Mal ganz schreckliches
Wetter, aber ich denke, wir sind auch
diesmal wieder dabei“.
8
Wenn man im Internet nach Adventsfenster-Aktionen in anderen Städten
sucht, findet man hier und da Kommerzialisierungen durch große Geschäfte. Die gab es hier nicht.
Auch dieses Jahr ist wieder ein „Adventsfenster-Jahr“ der beiden Gemeinden. Kommen Sie, erfreuen Sie
sich an den schönen Fenstern des gemeinschaftlichen Adventskalenders
in der Waldsiedlung, am Scherfenbrand und nahe Telegraf/Dünnwalder
Grenzweg.
Geöffnet werden die Fenster jeweils
um 19.00 Uhr. Hören Sie Geschichten
und Gedichte, singen Sie mit, treffen Sie Menschen, die in Ihrer Nähe
–hl
wohnen!
Dank an Diakoniehelferkreis
Unser Dank geht an Frau Novotny, die den
Kreis 1997 gründete und bis heute leitete,
um in Erweiterung diakonischer Angebote
der Gemeinde ältere und alleinstehende
Menschen einmal pro Woche zu besuchen.
Ebenso begleitende Besuche bei Ärzten,
Einkäufe oder gemeinsame Spaziergänge,
vor allem aber das Zuhören gehörten zu
den Aufgaben des Diakoniehelferkreises.
Der Diakoniehelferkreis im Dezember 2011
Die Gründerin und Leiterin des Diakoniehelferkreises, Frau Sigrid Novotny, hat
mitgeteilt, dass die Arbeit des Kreises eingestellt wird.
Aber auch den übrigen Mitwirkenden, zeitweise bis zu 15 Personen, gilt unser Dank
für ihre geleistete Arbeit.
Pfr. Gunnar Plewe
und die Brücke-Redaktion
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3/2016
5 0 0
Die Brücke
J a h r e
R e f o r m a t i o n
Sprache, Bildung, Mündigkeit
Die Bedeutung der Reformation ist
nicht nur für die evangelische Kirche
konstituierend, sie hat auch das Leben, Denken und den Glauben vieler
Menschen grundsätzlich verändert
mit weitreichenden Impulsen für die
Gesellschaft.
Die Reformation revolutionierte nicht
nur das geistliche Leben, sondern stieß
umfangreiche gesellschaftspolitische
Entwicklungen an. Sie eröffnete erstmals auch den Menschen aus niederen Bildungsschichten einen Zugang zu
Sprache, Kommunikation und Medien.
In den nächsten Ausgaben der Brücke
werden wir diese Bedeutung beleuchten, würdigen und einige der prägenden
Reformatoren vorstellen.
Deutsche Sprache
Martin Luther hat uns mehr als nur
ein paar kluge Redewendungen hinterlassen. Auch wenn er die deutsche
Sprache nicht erfunden hat, so formte
und prägte Luther sie entscheidend.
Er schaute dem „Volk aufs Maul“. Da-
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mit gelangen ihm besondere Wortschöpfungen, die teilweise bis heute
verwendet werden: „Lückenbüßer“,
„Stein des Anstoßes“ oder „Lästermaul“. Der Wortschatz der Lutherbibel einte die vielfältigen Dialekte des
deutschen Sprachraums, so dass sich
heute Friesen und Bayern – überwiegend – derselben Worte bedienen.
Beschleuniger dieser Entwicklung war
der bereits im 15. Jahrhundert von
Gutenberg erfundene Buchdruck. Mit
seiner Hilfe verbreiteten sich Luthers
Schriften explosionsartig im ganzen
Land und damit auch die von ihm verwendete deutsche Sprache. Luthers
Übersetzung der Bibel ins Deutsche
war der Grundstein für die Entstehung
einer einheitlichen deutschen Schriftsprache.
Bildung
„Bildung für alle“ – so könnte man
den Anspruch von Philipp Melanchthon, dem „Lehrer der Deutschen“,
zusammenfassen. Der Reformator
war davon überzeugt, dass jeder die
Bibel selbst lesen und sich mit seinem
Glauben auseinandersetzen sollte, um
ein mündiger Christ zu werden. Diese
Überzeugung und insbesondere ihre
Umsetzung brach mit dem bisherigen
Selbstbild der Geistlichen, die sich bis
dahin als alleinige Heilsvermittler verstanden.
Die Brücke
Die Grundlage dafür erforderte jedoch
einen gebildeten Menschen. Jedes
Kind sollte – unabhängig vom sozialen Stand – eine elementare Bildung
erhalten. In der Folge waren die Reformatoren unermüdlich an zahlreichen
Schulgründungen und der Umstrukturierung von bestehenden Schulen
gemäß den humanistisch-reformatorischen Grundsätzen beteiligt. Der
Wechsel der Textsprache vom Latein
zur Volkssprache erleichterte den Bildungszugang. Die Alphabetisierung
der gesamten Bevölkerung – Jungen
wie Mädchen! – wurde zum neuen Bildungsideal. Die Reformation sorgte so
für einen gewaltigen Bildungsschub.
Mündigkeit und Freiheit
Freiheit war ein zentraler Begriff in
Martin Luthers Glauben, Handeln und
seiner Haltung. Am deutlichsten wird
dies in seiner Schrift „Von der Freiheit
eines Christenmenschen“. Sein Ruf
nach Freiheit wurde in der Reformation in vielfältiger Weise gehört, etwa
im Verhältnis des Einzelnen zur kirch­
lichen und weltlichen Obrigkeit. Aus
der Freiheit jedes Einzelnen folgt letztlich auch die Gewissensfreiheit, die bis
heute unser Miteinander in Staat, Kirche und Gesellschaft prägt.
Luthers Berufung auf das moralische
Gewissen gegen staatliche und kirchliche Autoritäten auf dem Wormser
Reichstag 1521 ist eine Kernszene mit
großer Wirkung: Das selbstständige
Denken wurde geweckt. Die Menschen entdeckten zunehmend ihre
3/2016
eigene Persönlichkeit und wurden
mündiger gegenüber Kirche und Staat.
Indem sie die Eigenverantwortlichkeit
und die Gewissensentscheidung des
Einzelnen in den Mittelpunkt rückte,
läutete die Reformation das Ende der
uneingeschränkten Macht der Autoritäten ein.
Philipp Melanchthon
Philipp Melanchthon gilt neben Martin Luther als der wichtigste deutsche
Reformator. Er wurde am 16. Februar 1497 als Philipp Schwarzerdt
in Bretten geboren. Schon als Kind
beeindruckte er mit seiner außergewöhnlichen Begabung für alte Sprachen. So ehrte ihn sein Mentor Johannes Reuchlin 1509, indem er Philipps
Familiennamen Schwarzerdt in das
griechische Melanchthon übersetzte.
Erste Veröffentlichungen umfassten
Übersetzungen historischer Texte,
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3/2016
Gedichte und eine griechische Grammatik.
Melanchthons Wirken an der
Wittenberger Universität
Gerade 21jährig, wurde Melanchthon
von Friedrich dem Weisen an die noch
junge Wittenberger Universität berufen. Bereits in seiner Antrittsvorlesung verlangte er Reformen des
scholastischen Bildungssystems und
forderte die Studenten auf: „Habe den
Mut, dich deines eigenen Verstandes
zu bedienen!“ Als er 1523 Rektor der
Wittenberger Universität wurde, begann er die erforderlichen Reformen
umzusetzen.
Philipp Melanchthon im Jahre 1559 (Ausschnitt
aus einem Gemälde von Lucas Cranach d.J.)
Im Laufe der Jahre wurde er für Luther
zu einem engen Vertrauten in der Reformation. Gemeinsam verfassten sie
unzählige reformatorische Schriften,
Schul- und Gottesdienstordnungen
und arbeiteten an der Bibelübersetzung. So begleitete auch Melanch12
Die Brücke
thon die sächsischen Kurfürsten zu
den entscheidenden Reichstagen in
Speyer (1529) und Augsburg (1530). In
Augsburg verfasste er die wichtigste
protestantische Bekenntnisschrift,
die Confessio Augustana, das Augsburger Bekenntnis.
Aufstieg zum führenden Reformator
Nach Luthers Tod 1546 fiel Melanchthon die führende Stellung unter den
Wittenberger Reformatoren zu. Er
wurde für den neuen Kurfürsten Moritz von Sachsen ein wichtiger theologischer Berater und konnte dank dieser
Stellung nach dem Ende des Schmalkaldischen Krieges den Bestand der
Wittenberger Universität sichern.
Bereits 1520 hatte Philipp Melanchthon auf Vermittlung Luthers die Wittenberger Bürgertochter Katharina
Krapp geheiratet. Aus der Ehe gingen
vier Kinder hervor: Anna, Georg, Philipp und Magdalena. Trotz guter Angebote anderer Universitäten blieb
Melanchthon bis zu seinem Tod Wittenberg treu. Hier starb er am 19. April
1560 im Melanchthonhaus, in dem er
seit 1536 mit seiner Familie lebte.
Im Laufe seines Lebens gründete Melanchthon viele Schulen und Universitäten, verfasste unzählige Schriften
und stand mit Gelehrten in ganz Europa in Kontakt. Wie kaum ein anderer
beeinflusste er das Bildungswesen
des 16. Jahrhunderts. Zu Recht ging er
als Praeceptor Germaniae – als „Lehrer
Deutschlands“ in die Geschichte ein.
Die Brücke
3/2016
Luthers Weihnachten
Die reformatorische Prägung unserer Weihnachtsbräuche
Kennen Sie Weihnachten? – Was für
eine Frage. Natürlich! Kirche, Tannenbaum und Geschenke. Und dazu einen
Monat lang im Voraus diese unverwechselbare, einmalige Stimmung.
Andächtig und fröhlich. Ein Fest mit
Tradition seit 2000 Jahren.
Das dachte ich, doch als mir das Buch
„Luthers Weihnachten“ von Elke Strauchenbruch in die Hand fiel, um darüber
eine Abhandlung zu schreiben, zeigte
sich ein anderes Bild. Aktueller könnte
das Thema gar nicht sein.
2017 feiern wir 500 Jahre Reformation und eigentlich auch 500 Jahre
Weihnachten, so wie wir es eben kennen. Die Entwicklung und ihre Gründe,
eigentlich ein zu komplexes Thema für
zwei Seiten, möchte ich auf drei Aspekte reduzieren. Die drei Punkte, die
wahrscheinlich am populärsten für
unser heutiges Weihnachtsfest sind
und in der Reformationszeit ihren Ursprung haben.
Luther kritisierte damals die Heiligenverehrung und wollte vielmehr Chri­
stus in das Zentrum des kirchlichen
„Dr. Martin Luther im Kreise seiner Familie zu
Wittenberg am Christabend 1536“; Stahlstich
von Carl August Schwerdgeburth, 1856
–gp
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3/2016
Lebens stellen; zwischen weltlichen
und kirchlichen Bräuchen differenzieren. Für Weihnachten bedeutete das:
aus der Kirche in die Wohnzimmer.
Es wurde zum Fest der Familien, der
Freunde.
St. Nikolaus als Gabenbringer passte
nicht zu seinem Standpunkt und führte
dazu, dass er neben dem Nikolaus das
Christkind als Gabenbringer etablierte.
Es sollte „Ein Bote der Liebe“1) sein
für alle Kinder, ohne ein Instrument
der Erziehung zu werden. Geschenke
für die Kinder waren ihm wichtig und
sollten dazu beitragen, sich auf und
über die Ankunft Christi zu freuen. So
beschenkte er sie nicht nur an Weihnachten, sondern auch an Nikolaus
und sogar zum Neujahrsfest.
Weihnachten wurde lockerer, verlor
allerdings im Laufe der Entwicklung
nie den Anlass aus dem Auge: die Geburt Jesu. Es änderte sich nur die Form
der Feierlichkeiten. Das Fasten wurde
nicht mehr als Mittel zum Erreichen
der göttlichen Gnade gesehen, sondern als Zeichen der Vorbereitung. Im
Hause Luthers, der mit seiner Frau,
seinen Kindern und einigen Gästen
zusammenlebte, gab es üppige Festmahlzeiten an den Feiertagen.
Und selbst der Baum im Wohnzimmer
fand seinen Weg nicht zufällig dorthin. Im 16. Jahrhundert standen oft
blühende „Weihnachtsmaie“2) in Kir1 „Luthers Weihnachten“, Elke Strauchenbruch, 2011,
S. 35
2 „maie“ = grüner Baum, Deutsches Wörterbuch von
Jacob und Wilhelm Grimm. Leipzig 1854/1961
14
Die Brücke
Die Brücke
3/2016
chen und Wohnstuben, also Bäume,
die auch Laubbäume sein konnten
und mit Äpfeln und Papierrosen geschmückt wurden. 200 Jahre später
ahmte man dies mit Äpfeln, Süßigkeiten oder Weihnachtskugeln an Barabarazweigen oder -bäumen nach.
hundert allgemeine Verbreitung. Der
bekannte Stahlstich von C. A. Schwerd­
geburth (s. S. 13) hat aber zum Mythos
beigetragen, Martin Luther habe den
Christbaum erfunden.
Original Luther: Das bekannte Weihnachtslied
„Vom Himmel hoch, da komm ich her“.
Metaphorisch gesehen lässt sich ein
Bogen zum Lebensbaum schlagen:
Kirschzweige, die an Weihnachten verblüht sind, sprießen an Ostern wieder
auf. „So wächst das Leben aus dem
Tod …“.3) Tanne oder Fichte als Weihnachtsbaum fanden erst im 18. Jahr3 „Luthers Weihnachten“, Elke Strauchenbruch, 2011,
S. 72
„Luther musizierend im Kreise seiner Familie“,
historisierendes Gemälde von G. A Spangenberg,
1866 (links neben Luther: Philipp Melanchthon)
Vielleicht hat es Sie überrascht, woher
unsere Weihnachtsbräuche ursprünglich kommen. So beschränkte sich die
Diskussion um Weihnahchsbräuche in
den letzten Jahren häufig nur darauf,
ob der Weihnachtsmann als Gabenbringer die Idee eines amerikanischen
Getränkeherstellers sei.
Dabei ist es einfach, die Handschrift
Martin Luthers an Weihnachten zu
finden: „Vom Himmel hoch, da komm
ich her“ holt uns jedes Jahr zurück in
die liebevolle und spannende Stimmung und lässt so immer einen Hauch
von Martin Luther und Kirchenhistorie
– sh
mitschwingen.
Elke Strauchenbruch: Luthers Weihnachten,
Evangelische Verlagsanstalt Leipzig
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Die Brücke
Fahrt nach Berlin zum 36. Ev. Kirchentag
Reformationsjubiläum – „Du siehst mich“ (1. Mose 16,13)
Gesehen und verstanden zu werden ist ein UrWunsch des Menschen. „Du siehst mich“ ist das
zuversichtliche Bekenntnis des gottsuchenden
und gläubigen Menschen.
Unter diesem Motto werden sich mehr als
100.000 Menschen aus ganz Deutschland und
der Welt treffen, um 500 Jahre Reformation
beim 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag
zu feiern. Wir nutzen das Angebot für eine Gemeindefahrt.
Wir haben ein Haus auf einer Spreeinsel gebucht, in dem es hauptsächlich 4-er und 6-er
Zimmer gibt. Die Bäder sind auf dem Flur.
Das Programm gibt der Kirchentag vor. Tagsüber sind die Teilnehmenden allein oder in
Kleingruppen unterwegs, abends trifft man
sich zum gemeinsamen Besuch einer Großveranstaltung oder in der schönen Unterkunft.
Teilnehmer:
40
Leistungen:
Fahrt mit modernem Reisebus, Dauerkarte, Tagungsmappe,
Fahrausweis für den ÖPNV , Organisation, Unterkunft in der Jugendbegegnungsstätte Friedrichshain mit Frühstück
Zielgruppe:
Jugendliche und Familien
Termin:
i. 24. bis So. 28. Mai 2017 (Besuch des Abschlussgottesdienstes
M
in Wittenberg ist nicht vorgesehen.)
Ort:
Berlin und Wittenberg
Preise:
inder und Jugendliche: 134 Euro (bis 25 Jahre), Erwachsene: 208
K
Euro, Familien bekommen besondere Ermäßigungen
Anmeldung:
bis spätestens 2. März 2017 (Teilnehmerzahl begrenzt!)
Leitung:
Pfarrer Gunnar Plewe (hier auch weitere Infos)
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Die Brücke
3/2016
Veranstaltungen im ReformationsJubiläumsjahr
Veranstaltung
Festgottesdienst zur Eröffnung
Vortrag „Frauen der Reformation“
„Mit Luther durch das Kirchenjahr“
Konzert mit CONCERT ROYAL Köln
(Echo Klassik Preisträger 2015)
„Nacht der offenen Kirchen“
Familienkonzert
„Auf den Spuren Martin Luthers“
Vortrag „Reformativ, das Reformatorische in den ­Herausforderungen von
heute“
Gemeindefahrt zum Jubiläums­
kirchentag nach Berlin
Kinderpfingstfreizeit zum Reforma­
tionsjubiläum – „Mit Martin auf Entdeckertour“
Kabarett „Djihad in Wittenberg –
­Martin Luther sein Kampf“
Ausstellung „Die Reformation
auf Briefmarken“
Festgottesdienst zum Reformationsjubiläum und großes Gemeindefest
Veranstaltungsreihen
Themengottesdienste zum
­Lutherjubiläum
Luther lesen! – Lese- und Gesprächskreis zu den zentralen Texten von
Martin Luther
Datum
Ort
31.10.2016, 19.00 Uhr Friedenskirche
07.12.2016, 19.30 Uhr Gem.-Z. Friedenskirche
21.01.2017, 19.30 Uhr Friedenskirche
17.03.2017, 19.00 alle Leverkusener
22.00 Uhr
­Kirchen
19.03.2017, 16.00 Uhr Friedenskirche
28.04.2017, 19.30 Uhr Gem.-Z. Friedenskirche
24.-28.05.2017
2.-6. Juni 2017
(Pfingsten)
Jugendherberge
in Lindlar
13.10.2017, 20.00 Uhr Gem.-Z. Schlebusch
28./29.10.2017
Gem.-Z. Schlebusch
31.10.2017, 11.00 Uhr Gem.-Z. Friedenskirche
2016: 27.11.
2017: 12.03., 25.06.
2016: 25.10., 15.11.
2017: 17.01., 21.02.,
21.03., 25.04.,
16.05., 20.06.,
18.07., 19.09.,
17.10.
Friedenskirche
Gem.-Z. Friedenskirche (Jugendhaus)
17
3/2016
Die Brücke
M e n s c h e n
a u s
Sy r i e n
e r z ä h l e n
Das Leben ist eine Reise
15 Monate in Leverkusen
September 2015. Vier Männer aus
Syrien, Arif (30), Korschid (44) Wessam (29) und Ziad (38), sitzen an einem Mittwoch um einen Tisch herum
im Jugendhaus der Friedenskirche und
wollen Deutsch lernen.
bisch und Kurdisch). Alle hasten nach
draußen.
Was ist passiert? Eine hellgraue, dichte
Qualmwolke steigt hinter der Friedenkirche auf. „Feuer, Feuer! Wir müssen
uns retten! Wir müssen helfen!“, rufen die beiden englisch sprechenden.
„Nein, nein, ganz ruhig bleiben. Es ist
nichts Schlimmes“, versuche ich zu erklären. Doch vergebens. Sie rennen zur
Merziger Straße. Dort wird – vom Jugendhaus aus nicht zu sehen – Papier
in einer Tonne verbrannt. Das qualmt
still vor sich hin.
Korschid, Wessam und Hassan im Jugendhaus
der Friedenskirche.
Sie wohnen inzwischen in einer Wohnung nicht weit von der Friedenskirche.
Da sie sich selbst versorgen und verpflegen müssen, gibt es auch die eine
oder andere Frage zur Organisation
des täglichen Lebens. Alle vier sind still
und höflich. Über die Schrecken des
Krieges und ihrer Flucht sprechen sie
nicht. Und ich stelle keine Fragen.
Es ist eine friedliche, ruhige Lernatmosphäre mit Tee, Saft, Wasser, Obst
und jeder Menge deutscher Vokabeln
und Sätze. Während der Fragen und
Antworten streifen die Blicke über den
stillen Innenhof. Plötzlich springen alle
vier Männer hektisch auf und schreien
erregt in mir fremden Sprachen (Ara18
Barbara Lück und Wessam im Unterricht
Es dauert eine ganze Weile, bis Besorgnis und Erregung abklingen und die
Situation sich beruhigt. Aber Deutschlernen konnten wir an diesem Morgen
nicht mehr. Die schlimmen Erlebnisse in
Syrien waren wieder ganz präsent. Die
Die Brücke
beiden Männer, die englisch sprechen
können, berichteten selbst und übersetzten, was sie und die beiden anderen
Männer in ihrer Sprache sagen wollen.
Heute, nach über einem Jahr sind sie
scheinbar ruhiger geworden, doch
schaut man genauer, kommt die innere Unruhe jedes einzelnen an die
Oberfläche.
Wessam (30 J.) aus Damaskus
­berichtet:
„Die erste Zeit in Deutschland war sehr
hart. Einerseits war ich froh, die Flucht gut
überstanden zu haben. Aber hier war ich
als Flüchtling nicht anerkannt. Was würde
mit mir passieren, wenn die Bundesrepublik Deutschland meinen Antrag auf Anerkennung ablehnt? Finde ich einen Job, der
meinem Studienabschluss entspricht?
In dieser Zeit voller Sorgen und Unsicherheiten erhielt ich die Einladung, ins Jugendhaus der Friedenskirche zu kommen.
Ich war darüber sehr glücklich, weil dort
Menschen waren, die uns fragten, welche Art von Hilfe ich mir wünsche. Ich war
sehr berührt, dass ein fremder Mensch
mir seine Hilfe anbietet. Natürlich war
Deutsch lernen wichtig. Aber wir fanden
auch offene Ohren für alle Fragen, was wir
mit unserem Leben hier anfangen wollen.
Die Gespräche waren mir noch wichtiger,
als das Lernen aus Büchern.
Im Jugendheim konnten wir zum Lernen
Laptops benutzen, um selbstständig zu
lernen, jeder nach seinem Tempo. Und die
Internetrecherche hat mir sehr geholfen
bei allen Informationen über das Leben in
Deutschland.
3/2016
Die Treffen im Jugendheim hatten einen
wichtigen sozialen Aspekt: Für uns als
Ausländer war und ist es sehr wichtig,
neue Freunde zu finden, die im Land Bescheid wissen, angefangen vom Einkaufen bis zum Umgang mit Behörden, was
wirklich nicht einfach ist.“
Sehr erfreulich war die große Hilfsbereitschaft in der Gemeinde. Durch
gezieltes Nachfragen konnten die Syrer wärmere Kleidung, kleine Möbel,
Ursula Schaar und Hassan sprechen über
die europäische Währung
Haushaltsgegenstände wie Töpfe und
Pfannen, ordentliche Fahrräder bekommen. Es fehlte – außer an Bett,
Tisch und Stuhl – an allem. Diese
großzügigen Sachspenden zauberten manches Lächeln auf die besorgten Gesichter und entlockten überschwängliche Dankesäußerungen.
Die vielen anstehenden Aufgaben verteilten sich nach kurzer Zeit auf sechs
regelmäßige Helfer. So war es möglich
an drei Werktagen der Woche jeweils
19
3/2016
zwei Stunden für die Flüchtlingsgruppe
da zu sein und individuell zu unterrichten und zu unterstützen.
Korschid (45) und sein Sohn Hassan
(17), der erst im November hinzukam, waren froh über jede materielle
und praktische Hilfe im Alltag. Inzwischen können beide sich hinreichend
in Deutsch verständigen. Doch bei
den vielen Behördengängen zu unterschiedlichen Ämtern kann man leicht
verzweifeln, wie wir inzwischen festgestellt haben.
Wie ist es nun mit der Reise von Syrien nach Deutschland? Sind unsere
„Schützlinge“ angekommen? Ziad hat
in einem Wahnsinnstempo Deutsch
gelernt und ist schon nach Bonn weiter gereist, wo er in seinem erlernten
Beruf arbeitet.
Arif (29, Name geändert) gibt zu bedenken, dass das Leben ohne Zweifel
eine Reise ist. „Manche kennen ihren
Weg und ihr Ziel. Ich, als syrischer Flüchtling, weiß, dass ich für den Augenblick
hier in relativer Sicherheit bin, aber wohin
mich meine weitere Lebensreise führen
20
Die Brücke
wird, weiß ich wirklich nicht. Mein Aufenthalt in Leverkusen ist bis jetzt sehr gut,
unter anderem auch, weil ich das Glück
habe, in meinem Beruf als Architekt zu
arbeiten. Und große Klasse ist es, dass
ich so großartige Menschen kennengelernt habe: Die Ehepaare Grammes, Lück,
Piepenstock, Schaar, Frau Lutz und Herrn
Doyé. Vielen, vielen Dank für alles!
Doch mein größtes Glück auf meiner Lebensreise wird es sein, wenn ich in absehbarer Zeit meine Familie in Damaskus, in
Syrien, wiedersehen kann. Ich vermisse
sie sehr. Trotz der neuen Freunde.“
Barbara Lück
Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt,
darauf sie all ihr Hoffnung stellt?
O komm, ach komm vom höchsten Saal,
komm, tröst uns hier im Jammertal.
Wo, wenn nicht in Syrien,
lebt ein Volk, das im Finsteren wandelt,
wie es beim Propheten Jesaja heißt?
Wo, wenn nicht im umkämpften Aleppo,
müsste heute der Friedefürst zur Welt kommen,
von dem der Prophet spricht?
Wo, wenn nicht in der Dunkelheit
nach der Zerstörung
müsste der Weihnachtsstern leuchten?
Wo, wenn nicht in den Trümmern,
beginnt eine Hoffnung,
die nicht in unseren
verlorenen Träumen liegt,
sondern in einem Kind,
das Gott uns schickt?
Jürgen Dreyer
Cartoon von Arif
Wie schmeckt es in Syrien? Michael Doyé,
Korschid, sein Sohn Hassan und Helmut E. Lück
beim gemeinsamen Kochen
(Liedzeile aus: O Heiland, reiß die Himmel auf, EG 7)
3/2016
Krabbelgottesdienst
„Jona und der Wal“ –
Das war beim letzten
Krabbelgottesdienst
am 25. September unser Thema. Mit vielen
Liedern, Bewegung und
Aktionen feiern die
Kleinsten unserer Gemeinde zusammen
mit ihren Eltern, Großeltern oder/und
Freunden den Krabbelgottesdienst in unserer Kirche Auf dem Blauen Berg.
Drei- bis vier Mal im Jahr wird dieser Gottesdienst angeboten und dauert etwa eine
halbe Stunde. Der nächste Termin ist am 3.
Advent, 11. 12. 2016, um 10 Uhr, in der Kirche „Auf dem Blauen Berg“, weitere Termine: 19. 03. und 11. 06. 2017.
Wir suchen Verstärkung für unser
Vorbereitungsteam!
Zur Vorbereitung treffen wir uns drei- bis
vier Mal im Jahr dienstags um 20.15 Uhr,
im Gemeindezentrum Martin-Luther-Str.
4. Das nächste Treffen findet Anfang 2017
statt.
Bei Interesse sprich uns an:
Pfarrer Jürgen Dreyer,
Tel. 0214 73489213
Anja Pauksztat,
Tel. 0214 3160858
Weihnachts-Gottesdienst mit
Krippenspiel der Kinder unserer Kita
■■ Donnerstag, 15. Dezember 2016,
16.00 Uhr, im Gemeindehaus,
Martin-Luther-Straße
Am 11. 12. wird bei Radio Leverkusen
in der Reihe „Himmel und Erde“ um
8.30 Uhr voraussichtlich über das
Krippenspiel berichtet.
22
Die Brücke
Gottesdienste am Hl. Abend
Alkenrath, Kath. Kirche St. Joh. d. T.
■■ 14.30 Uhr – Dreyer
Friedenskirche
■■ 14.45 Uhr – Krippenspiel –
Plewe/Kautzmann
■■ 16.00 Uhr – Krippenspiel –
Plewe/Kautzmann
■■ 17.30 Uhr – Christvesper – Plewe
Kirche Auf dem Blauen Berg
■■ 16.30 Uhr – Krippenspiel – Dreyer
■■ 18.00 Uhr – Christvesper – Dreyer
Kantorei
■■ 23.00 Uhr – Christmette – Plewe
Appartements
gesucht
Zum Gelingen von Integration gehört auch
angemessenes und menschenwürdiges
Wohnen.
Für zwei „unserer“ inzwischen anerkannten Flüchtlinge (30 Jahre, s. Bericht S. 18)
suchen wir zu einem zumutbaren Mietpreis Ein-Zimmer-Appartements oder
Raum in einem Haus mit eigenem Zugang
zu einem Bad und Kochmöglichkeit.
Einer der beiden besucht zur Zeit einen Integrationskurs der V HS , der andere hat Arbeit gefunden. Kontakt: Tel. 0214 580986.
D i e B rü cke – A d r essen u n d Telefo n n u m m er n
3/2016
A d r e s s e n
So erreichen Sie uns
Gemeindeamt
Gemeinsame Verwaltung für alle Gemeinden . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 02174 8966-0
des Kirchenkreises.
Evangelischer Kirchenkreis Leverkusen, Auf dem Schulberg 8,
51399 Burscheid, [email protected]
Pfarrbüro:
Martin-Luther-Str. 4, 51375 Leverkusen
Angela Apolinarski und Gisela Ossmann . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 0214 35769999
Dienstag: 15.00 – 17.30 Uhr; Donnerstag: 9.00 – 12.00 Uhr . . . Fax 0214 35769998
[email protected]
IBAN : DE 71 3755 1440 0100 0973 44, BIC : WEL A DEDL L E V
Gemeindepfarrer
Pfr. Gunnar Plewe, Merziger Str. 4, 51375 Leverkusen
[email protected] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 0214 54541
Fax 0214 8505056
Pfr. Jürgen Dreyer, Morsbroicher Str. 48 b, 51375 Leverkusen
[email protected] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 0214 73489213
Prädikantinnen und Prädikanten
Klaus Radtke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 0214 503542
Svenja Wielpütz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 0214 3103540
Michael Schwenck, [email protected] . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 02171 7646522
Matthias Seyfarth . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 0214 54815
Evangelische Jugend Schlebusch (ejs)
Martin-Luther-Str. 4, 51375 Leverkusen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 0214 501687
Öffnungszeiten: montags bis freitags 12.00 Uhr bis 19.00 Uhr
Leitung: Stefan Lapke, [email protected]
Nicolaja Kautzmann, [email protected]
Predigtstätten
Alkenrath, Hertha-v.-Diergardt-Haus
Organist: Christoph Pitzler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 0152 02541397
Schlebusch, Ev. Kirche zu Schlebusch und Gemeindehaus
Küster: Bernd Hintzsche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 0171 9370927
Organist: Rüdiger Meschkat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 0177 3043765
Waldsiedlung/Telegraf, Friedenskirche
Küsterin: Susanne Wissem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 0176 81130386
Organist: Dragan Radej . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 0214 90981257
Evangelische Seelsorge im Klinikum
Pfr’in Annette Zerbe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 0214 132282
23
24
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GD zum Mitreden
Dreyer
GD zum Mitreden
S. Wielpütz
15.01.2017 2. So. n.
­Epiphanias
22.01.2017 3. So. n. Epiphan.
29.01.2017 4. So. n. Epiphan.
05.02.2017 Letzter So. n.
­Epiphanias
12.02.2017 Septua­gesimae
19.02.2017 Sexagesimae
26.02.2017 Estomihi
05.03.2017 Invocavit
12.03.2017 Reminiscere
19.03.2017 Okuli
26.03.2017 Laetare
02.04.2017 Judika
09.04.2017 Palmsonntag
13.04.2017 Gründonnerstag
14.04.2017 Karfreitag
15.04.2017 Karsamstag
16.04.2017 Ostersonntag
17.04.2017 Ostermontag

Plewe A

Dreyer A
Kantorei

Dreyer
Fam.-So Gem.-Z.
Plewe A
Dreyer
D i e B r ü c k e – G o tt e s d i e n s t p l a n A = Abendmahl – Aktueller Gottesdienstplan auf der Internetseite www.kircheschlebusch.de
Den aktuellen Predigtplan finden Sie auf kircheschlebusch.de und in den Schaukästen.
10.00 Uhr Zentral-GD
Klinikseelsorgerin
Dreyer A
21.00 Uhr Osternacht
Plewe A
Plewe A
19.00 Uhr Tischabendmahl
Dreyer A
Dreyer
S. Wielpütz A
Dreyer
Kantorei
10.00 Uhr Krabbel-GD
Plewe
Engels A
Plewe A
Fam.-So Gem.-Z.
Dreyer A
Dreyer
10.00 Uhr Themen-GD
Plewe
Projektchor
Plewe A
Dreyer
Dreyer A
Kantorei
Schwenck
Fam.-So Gem.-Z.
Plewe A
Dreyer
Plewe A
G o tt e s d i e n s t p l a n – D i e B r ü c k e
Vorstellungs-GD Konfis Gr. I
Plewe/Dreyer/
Kautzmann A
Schwenck
Plewe A
Dreyer
Plewe A
Radtke
Fam.-So Gem.-Z.
Plewe A
Richmann A
08.01.2017 1. So. n.
Epiphanias
Dreyer
Schwenck
Alkenr, J.d.T., 11.00 Uhr Friedenskirche 09.30 Uhr Schlebusch 11.00 Uhr

Tag im Kirchenjahr
18.00 Uhr
Dreyer
Ab 01.01.2017 finden die Gottesdienste im Hertha-von-Diergardt-Haus
alle 14 Tage m
­ Ittwochs um 10.00 Uhr statt, im Wechsel mit einer kath Messe.

11.00 Uhr Friedenskirche: zentrale Weihnachts-Andacht mit Musik Radej
Dreyer A
01.01.2017 Neujahr
Datum
31.12.2016 Altjahrsabend
26.12.2016 2. Weihnachstag
Dreyer A
Gottesdienste am Heiligen Abend s. Seite 22
Dreyer
Berghaus A
Dreyer
Kantorei
Luciafest
Plewe
De tokiga trollen
10.00 Uhr Krabbel-GD
Plewe
24.12.2016 Heiligabend
Berghaus
18.12.2016 4. Advent
Schwenck
Fam.-So Gem.-Z.
Dreyer A
25.12.2016 1. Weihnachstag
Radtke
11.12.2016 3. Advent
Dreyer A

10.00 Uhr Themen-GD
Plewe
Projektchor
Richmann
S. Wielpütz
1. Advent
27.11.2016
Friedenskirche 09.30 Uhr Schlebusch 11.00 Uhr
Alkenr. HvD 09.30 Uhr
04.12.2016 2. Advent
Tag im Kirchenjahr
Datum
3/2016
3/2016
G o t t e s d i e n s t p l a n
vom 1. Advent, 27. 11. 2016, bis zum Ostermontag, 17. 04. 2017
25
3/2016
A d r essen u n d Telefo n n u m m er n – D i e B rü cke
Presbyterinnen und Presbyter
Dr. Verena Hoene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 0221 2052431
Ingeborg Käseberg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 0214 73489575
Petra Kern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 0214 5006670
Dorothee Lagrange . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 0214 2600074
Dr. Anja Pauksztat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 0214 3160858
Klaus Radtke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 0214 503542
Dr. Matthias Ruhland . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 0214 73467426
Dr. Alexandra Schneider . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 0214 5007627
Andreas Schulten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 0214 20290083
Michael Schwenck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 02171 7646522
Matthias Seyfarth . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 0214 54815
Susanne Wissem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 0163 2011501
Gemeinsame Diakoniestation Schlebusch
Martin-Luther-Str. 4 a, 51375 Leverkusen.
Sie erreichen uns montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr.
Wegen Außenterminen ist es möglich, dass das Büro kurzfristig
nicht besetzt ist. Bitte vereinbaren Sie vorher einen Termin,
damit Sie uns antreffen.
Pflegedienstleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 0214 56640
[email protected]
Kindertagesstätte
von-Diergardt-Str. 7 a, 51375 Leverkusen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 0214 501043
Leitung: Heike Braun-Stegemann, [email protected]
Hertha-von-Diergardt-Haus
Geschwister-Scholl-Str. 48 a, 51377 Leverkusen . . . . . . . . . . . . . . Tel. 0214 8512-0
Diakonisches Werk des Kirchenkreises
Otto-Grimm-Str. 9, 51373 Leverkusen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 0214 382-0
Telefonischer Besuchsdienst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 0214 382-770
auf Gemeindeebene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Tel. 0214 35769999
Allgemeiner Sozialer Dienst (A SD ) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 0214 382-719
Drehscheibe – Beratung und Hilfe im Alter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 0214 69294
Familienpflege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 0214 382-711
Behindertenhilfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 0214 382-751
Schuldnerberatung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 0214 382-730
Betreuungsverein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 0214 382-753
Psychologische Beratungsstelle, Dönhoffstr. 2 . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 0214 382-500
„Alfa“ – Alkenrather Familientreff, Alkenrather Str. 41 . . . . . . . . . Tel. 0214 73486430
Beratungsangebot für Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger
Otto-Grimm-Str. 9, 51373 Leverkusen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel. 0214 382-735
Telefonseelsorge (bundesweit gebührenfrei)
Tel. 0800 1110222
26
Die Brücke
Gottesdienste im Klinikum
Dienstags, 19.00 Uhr
mit Abendmahl
■■ 06. Dezember 2016,
­adventlicher Gottesdienst mit
­einem Vokal-Ensemble
Weitere Gottesdienste:
■■ 24. Januar 2017
■■ 14. Februar 2017
■■ 14. März 2017
■■ 11. April 2017
Pfarrerin Annette Zerbe
Themengottesdienst mit Brunch
zum 1. Advent 2016
„Advent
im Hause Luther“ –
3/2016
Wir laden herzlich ein zu den
Passionsandachten
am Donnerstag,
dem 9., 16., 23.
und 30. März,
um 15.45 Uhr,
in der Friedenskirche
Wir laden herzlich ein zur Feier der
Osternacht
Adventsbräuche damals und heute“
am Samstag, dem 15. April 2017,
um 21.00 Uhr, in der Friedenskirche.
Wir bitten um Spenden für das anschließende Buffet, zu dem wieder
unsere Nachbargemeinde St-Albertus-Magnus eingeladen ist.
27. November 2016, 09.30 Uhr,
in der Friedenskirche
Bethel-Kleidersammlung 2017
vom 20. bis 24. 03. 2017
Abgabestelle:
Friedenskirche, Eingang Merziger
Straße, jeweils von 8.00-18.00 Uhr
Haben Sie Lust, die Osternacht in der Friedenskirche mit vorzubereiten? Kommen Sie
zu den Vorbereitungstreffen mittwochs am
15. März und am 5. April, jeweils um 19.30
Uhr, im Gemeindezentrum der Friedenskirche.
Über Ihre Unterstützung freue ich mich sehr
Ihr Pfr. G. Plewe
Gottesdienste in St. Elisabeth
Montags, 15.30 Uhr, mit Pfr. Plewe
■■ 12. Dezember 2016
■■ 9. Januar 2017
■■ 6. Februar 2017
27
3/2016
Die Brücke
Seniorenfreizeit
2017
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B
k e n!
Tel.: 0214 73486430
Kontakt: Rosi und Herbert Former
(Tel. 0214 94592).
Telefonischer­
Besuchsdienst
Angela Apolinarski,
Tel. 0214 35769999
[email protected]
Frauenkreis-Programm
30.11.2016
07.12.2016
25.01.2017
1. Halbjahr 2017
Zufall, Fügung, Aberglaube
Pfr.
Gunnar Plewe
Anka Knies
Gudrun Klement
Die Hoffnung in sich tragen – Advent
Verspottet, geachtet, geliebt –
die Frauen der Reformation
08.02.2017 Ein offenes Ohr haben … –
Pfr’in
Wer oder was macht die Telefonseelsorge
Annette Zerbe
22.02.2017
Weltgebetstag Philippinen:
Barbara
Was ist denn fair?
Feldermann-Pech
08.03.2017
Weltfrauentag:
Hannelore Schmiss
Die Frau im Islam
22.03.2017
Felsenkirchen, Bundeslade
Norbert Hölzer
und die Königin von Saba –
Impressionen einer Reise durch Äthiopien
05.04.2017 Die Geschichte der Herrnhuter
Maria Mühle
Brüdergemeine
Wenn nicht anders angegeben, treffen wir uns um 9.30 Uhr im ­Gemeindehaus.
Weitere Informationen: Anka Knies, Tel: 0214 506285
28
3/2016
Veranstaltungen in der Friedenskirche 2016/2017
Alkenrather Str. 41, 51377 Leverkusen
Vom 16. bis 26. Juli 2017 im Haus
Wiesengrund in Überdorf.
Die Brücke
FÖRDERVEREIN
FRIEDENSKIRCHE e.V.
SO, 27.11.2016,
(1. Advent)
10.00 Uhr
T h e m e n g o tt e s d i e n s t m i t B r u n c h
„Advent im Hause Luther“ –
Adventsbräuche damals und heute
SO, 04.12.2016,
(2. Advent)
17.00 Uhr
Konzert
1. Adventskonzert Blue Mountain Singers
MO, 05.12.2016,
19.30 Uhr
Konzert
2. Adventskonzert Blue Mountain Singers
MI, 07.12.2016,
19.30 Uhr
Vortrag
Pfarrerin Claudia Posche: „Frauen der Reformation“
DO, 08.12.2016,
19.30 Uhr
Konzert
M.A.M.M. Vokalensemble
SO, 11.12.2016,
(3. Advent)
17.00 Uhr
Konzert
Adventskonzert
des Männergesangvereins Loreley
FR, 21.01.2017,
19.30 Uhr
Konzert
„Mit Luther durch das Kirchenjahr“
Ensemble CONCERT ROYAL, Köln (ECHO Klassik Preisträger 2015)
SO, 12.03.2017,
9.30 Uhr
T h e m e n g o tt e s d i e n s t m i t B r u n c h
mit einem Thema zum Reformationsjubiläum
FR, 17.03.2017,
19.00-22.00 Uhr
Nacht der offenen Kirchen
Auf dem Blauen Berg, Friedenskirche, St. Albertus Magnus,
St Nikolaus, St. Matthias, St. Andreas
SO, 19.03.2017,
16.00 Uhr
Familien-Konzert
„Auf den Spuren Martin Luthers“
Die Städtische Musikschule, ein Kinderchor, die Schlebuscher
Kantorei und die Theatergruppe des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums, Leitung: Kirsten Prößdorf
Karfreitag,
14.04.2017,
16.00 Uhr
Konzert und Lesung
„Sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“
Streichquartett von Joseph Haydn (Hob. III: 50–56)
Dazu liest Pfr. Plewe aus Texten.
Änderungen vorbehalten
29
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Die Brücke
Die Brücke
3/2016
Wunschlieder-Singen
im Adventsgottesdienst
mit der Kantorei
Sonntag, 18. Dezember um 9.30 Uhr
in der Friedenskirche, Merziger Str.
Wünschen Sie sich Ihr LieblingsAdvents- oder Weihnachtslied!
Ein Gottesdienst mit viel Gelegenheit
zum Mitsingen und mit Augenblicken
der Stille.
Ich lade Sie herzlich ein!
Ihr Pfarrer Jürgen Dreyer
Kinderpfingstfreizeit
zum Reformationsjubiläum
„Mit Martin auf Entdeckertour“
Die Kinderpfingstfreizeit wird im nächsten Jahr in der Jugendherberge in Lindlar zu Besuch sein. Dort erwarten wir
den großen Reformator Marin Luther, der uns erzählen
wird, wie er vor 500 Jahren die Kirche aufgemischt hat …
Mit 60 Kindern und 15 jugendlichen Betreuern ist für reichlich Spiel, Spaß, Musik und jeder Menge Action gesorgt.
Wo:
JH Lindlar
Wann: 2.-6. Juni 2017 (Pfingsten)
Alter:
6-12 Jahre
Preis:
169 €
Team:Pfr. Gunnar Plewe, Merle Böttcher, Dennis
Strack, Jakob Ruhland, Paul Hektor
30
tte er
Als er ihn sah, ha
zu ihm hin.
Mitleid und ging
(Lukas 10,33)
Bitte verwenden Sie für Ihre
Spende den beigehefteten
Übwereisungsträger
Adventssammlung
19. November bis 10. Dezember 2016
www.wirsammeln.de
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die kirchlichen Hilfswerke
3/2016
Die Brücke
E v a n g e l i s c h
i n
S c h l e b u s c h
Veränderungen bei den Gottesdiensten
Gottesdienste ohne Ende ...
Unsere Kirchengemeinde erreicht mit
ihrem Gottesdienstangebot Rekordniveau: Jeden Sonntag Gottesdienste
in der Friedenskirche, in Schlebusch
Auf dem Blauen Berg oder im Gemeindehaus und im Evangelischen Pflegeheim in Alkenrath.
gottesdienste und in der Woche Schulund Kitagottesdienste und Gottesdienste im Schlebuscher Pflegeheim
St. Elisabeth, einen ejs-Gottesdienst
und weitere Gottesdienste zu besonderen Gelegenheiten.
Die Brücke
fragen wir (die Pfarrer, Presbyterinnen
und Presbyter) uns schon, ob wir uns
da nicht „verzetteln“ (und mit uns die
Gemeinde), wenn wir z. B. – wie jüngst
geschehen – an einem Sonntag 6 Gottesdienste haben, die natürlich alle nur
von einem kleinen Teil der Gemeinde
besucht wurden.
Wir wollen uns mehr zu gemeinsamen
Gottesdiensten für alle versammeln
und werden deshalb die Gottesdienststrukturen verändern. Wie das genau
aussehen wird, werden wir sicher noch
öfter in Gemeindeversammlungen und
kleinen und großen Runden diskutieren, aber zwei erste Entscheidungen
hat das Presbyterium getroffen:
3/2016
mit Brunchgottesdienst findet kein
anderer Gottesdienst statt.
Hertha-von-Diergardt-Haus:
Katholisch und evangelisch im
Wechsel
Im Alkenrather Pflegeheim wurden
bisher sonntags evangelische und
mittwochs katholische Gottesdienste
gehalten. Am Glauben interessierte
Bewohnerinnen und Bewohner gehen meistens zu beiden Angeboten,
ob da nun katholisch oder evangelisch
„drauf steht“ ist für sie zweitrangig.
Wichtig ist, miteinander zu singen, zu
beten und von Christus zu hören.
Ein großes und drei kleine
Gemeindefeste
Dazu kommen sonntags ab und zu
Krabbelgottesdienste, Taufgottesdienste, Gottesdienste zum Mitreden,
Familiengottesdienste und Brunch-
Wann sehen wir uns mal alle
zusammen?
Das ist schön und dank der Unterstützung der Prädikantin und der Prädikanten auch machbar. Doch manchmal
Sie suchen noch gute Vorsätze für das neue Jahr?
Ein Vorschlag von uns, der nicht
nur gesund ist, sondern auch gute
Laune macht: … dunn dich jet
bewäje, und zwar auf der Tanzfläche.
Wir treffen uns im 14-Tage-Rhythmus (außer Ferien) um 20.00 Uhr im Gemeindesaal der
Friedenskirche, Merziger Str.
Egal, ob bei Salsa, Disco-Fox
oder klassischen Standard- und
lateinamerikanischen Tänzen:
Grundkenntnisse wären hilfreich, sind aber
kein Muss.
Unter professioneller Anleitung eines Tanzlehrers in lockerer, fröhlicher Runde, macht Tanzen richtig Spaß. Keine Lust, mitzumachen?
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Nächste Einstiegsmöglichkeit: Januar 2017,
über 8 Doppelstunden.
Noch nie waren gute Vorsätze so einfach umzusetzen!!!
Auskunft/Anmeldung:
Tel 58096 (B. + H. Grammes)
Es ist schon Tradition: Drei Mal im Jahr
ist Gottesdienst mit anschließendem
Brunch in der Friedenskirche. Diese
aufwendig mit Projektchor, Anspielen,
Bildmeditationen und vieles mehr vorbereiteten Gottesdienste haben sich
zu kleinen sehr geselligen Gemeindefesten entwickelt. Daher werden wir
die Brunchgottesdienste ab sofort
als Zentral-Gottesdienste jeweils um
10 Uhr feiern, d. h. an einem Sonntag
Um die Vielzahl der Gottesdienste am
Sonntag zu reduzieren und um auf
katholischer und evangelischer Seite
Kräfte zu sparen, werden wir jetzt unser
Gottesdienstangebot zusammenlegen.
Ab Januar feiern wir jeden Mittwoch
um 10 Uhr einen Gottesdienst, immer im Wechsel katholisch und evangelisch. Für uns ist das gelebte Ökumene. Natürlich ist es auch ein Verlust
für die, die bisher jede Woche an zwei
Gottesdiensten im Haus teilnehmen
konnten, aber trotzdem ein sinnvoller Schritt für die Gemeinde, um sich
nicht in vielen kleinen Gottesdiensten
–jd
zu verzetteln.
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3/2016
Die Brücke
G e m e i n d e
u n d
U m w e l t
Einführung des kirchlichen Umweltmanagementsystems in unserer Gemeinde
Die Kirche bekennt sich in ihrem Glaubensbekenntnis zu Gott dem Schöpfer
und sieht sich beauftragt, die Schöpfung zu bewahren und zu bebauen.
Wichtige Handlungsfelder sind im ökumenischen Prozess für Gerechtigkeit,
Frieden und Bewahrung der Schöpfung aufgenommen: nachhaltige Entwicklung, ökologische Transformation,
Klimagerechtigkeit, verantwortliche
Energiepolitik und eine gerechte Gestaltung der Globalisierung.
Dabei reicht es nicht, nur den Gedanken der Bewahrung der Schöpfung
weiterzugeben, sondern wir müssen
uns auch fragen, ob wir als Kirchen­
gemeinde selbst diesem Anspruch
genügen. Dafür braucht es glaubwürdiges und transparentes Handeln.
Umweltmanagement ist eine Möglichkeit, Umwelt- und Klimaschutz in
der Gemeinde umzusetzen. Es ist ein
syst­ematischer Weg, die Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung im eigenen Handeln zu verankern. Hierfür hat das Presbyterium
den „Grünen Hahn“ ausgewählt.
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3/2016
Weltgebe t s tag 2017
Wenn der „Grüne Hahn“ kräht …
In der Öffentlichkeit wird viel über
Energie und Klimaschutz, Nachhaltigkeit und CO2-Minderung gesprochen.
Auch für uns als Kirchengemeinde ist
das ein wichtiges Thema.
Die Brücke
Der „Grüne Hahn“ ist
■■ ein Umweltmanagementsystem,
das speziell für die Anwendung
in Kirchengemeinden und
Einrichtungen geschaffen wurde,
■■ eine methodischer Ansatz,
systematisch und kontinuierlich
Umweltschutz zu betreiben,
Was ist denn fair?
Globale Gerechtigkeit steht im Zentrum
des Weltgebetstags von Frauen der Philippinen.
„Was ist denn fair?“ Diese Frage beschäftigt uns, wenn wir uns im Alltag
ungerecht behandelt fühlen. Sie treibt
uns erst recht um, wenn wir lesen, wie
ungleich der Wohlstand auf unserer Erde
verteilt ist.
■■ ein Umweltmanagementsystem,
das die Öko-Audit-Vorgaben der
EU (EMAS – Eco-Management
and Audit-Scheme) erfüllt.
Zudem hat das Presbyterium mich zur
Umweltbeauftragten ernannt, um die
Umsetzung zu koordinieren.
Die Einführung des „Grünen Hahns“
wird sich über etwa zehn Monate hinziehen und danach regelmäßig
überprüft werden. Dabei
sind alle Gemeindeglieder herzlich eingeladen,
die Nachhaltigkeit in
unserer Gemeinde
durch Idee und Mitarbeit zu unterstützen.
Bei Interesse sprechen Sie mich bitte an: Anja
Pauksztat, Tel. 0214 3160858
Anja Pauksztat
Auf den Philippinen ist die Frage der Gerechtigkeit häufig Überlebensfrage. Mit
ihr laden uns philippinische Christinnen
zum Weltgebetstag ein. Ihre Gebete,
Lieder und Geschichten wandern um den
Globus, wenn ökumenische Frauengruppen am 3. März 2017 Gottesdienste,
Info- und Kulturveranstaltungen vorbereiten.
Die über 7.000 Inseln der Philippinen
sind trotz ihres natürlichen Reichtums
geprägt von krasser Ungleichheit. Viele
der über 100 Millionen Einwohner leben
in Armut. Wer sich für Menschenrechte,
Landreformen oder Umweltschutz engagiert, lebt nicht selten gefährlich.
Ins Zentrum ihrer Liturgie haben die
Christinnen aus dem bevölkerungsreichsten christlichen Land Asiens das
Gleichnis der Arbeiter im Weinberg (Mt
20, 1-16) gestellt. Den ungerechten nationalen und globalen Strukturen setzen
sie die Gerechtigkeit Gottes entgegen.
Ein Zeichen globaler Verbundenheit sind
die Kollekten zum Weltgebetstag, die
weltweit Frauen und Mädchen unterstützen. Auf den Philippinen engagieren sich
die Projektpartnerinnen des Weltgebetstags Deutschland u.a. für das wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Empowerment von Frauen, für ökologischen
Landbau und den Einsatz gegen Gewalt an
Frauen und Kindern.
© Lisa Schürmann, Weltgebetstag der
Frauen – Deutsches Komitee e.V.
In Schlebusch feiern wir den Weltgebetstag der Frauen am Freitag, dem 3. März
2017, im Gemeindezentrum Schlebusch,
Martin-Luther-Str. 4.
Wir beginnen um 15.00 Uhr mit dem Gottesdienst und Informationen zum Land.
Anschließend gemütliches Beisammensein mit Kaffee und Kuchen.
Wenn Sie Fragen dazu haben, wenden
Sie sich bitte an Andrea Jensen, Tel. 0214
5005269.
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Die Brücke
Die Brücke
Einladung zur Adventsfeier
für alle Gemeindeglieder ab 60
3/2016
G e m e i n d e f a h r t
2 0 1 7
Reise nach Braunshausen im Saarland
vom 27. August bis zum 2. September 2017 (7 Tage)
Diesmal geht es nach Braunshausen im Naturpark „Hunsrück-Hochwald“, der ein idealer
Ausgangspunkt für die Entdeckung des Raumes Saarland-Lothringen-Luxemburg ist. Unser
Standquartier ist ein Gästehaus inmitten intakter Natur. Die Exkursionen führen uns u. a. nach
Luxemburg, Metz, Mettlach (Besuch bei Villeroy & Boch) und an die Saarschleife (Foto).
Bei Kaffee und Kuchen wollen wir vorweihnachtliche Stunden verleben.
Wir feiern gemeinsam
am Donnerstag,
dem 8. Dezember 2016 um 15.00 Uhr
im Gemeindezentrum Schlebusch
Zu dieser Feier laden wir Sie herzlich ein.
Bitte geben Sie den untenstehenden Anmeldeabschnitt bis zum
2. Dezember 2016 ab oder schicken Sie ihn ans Pfarrbüro in
der Martin-Luther-Str. 4, 51375 Leverkusen.
!
Bitte hier abtrennen
Hiermit melde(n) ich mich (wir uns) zur Seniorenadventsfeier an
Der Gesamtpreis (Hin-/Rückfahrt im Bus, Unterkunft in DZ oder EZ, HP, Exkursionen mit
Eintrittsgeldern und Führungen) beträgt 560,– € im DZ und 650,– € im EZ.
Leitung: Michael Doyé, Tel. 0214 59744
Die Anmeldung zu dieser Gemeindefahrt erfolgt ab dem 6. Dezember 2016 im Pfarrbüro
(Öffnungszeiten s. Seite 23). Die Anmeldung wird gültig mit Eingang der Anzahlung von
100,00 € auf das Konto der Ev. Kirchengemeinde Schlebusch, IBAN DE71 3755 1440 0100
0973 44, BIC: WELADEDLLEV, Stichwort „Gemeindefahrt 2017“.
!Bitte hier abtrennen
Ich melde mich/uns verbindlich an für die Gemeindefahrt nach Braunshausen im Saarland
vom 27.08. bis 2.09.2017.
Name:
_________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Name:Personen:
Anschrift:
____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Ort:Telefon:
Straße:
(Unterschrift)
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Telefon:
___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
_
Doppelzimmer zus. mit
Datum:
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___________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Unterschrift:
Einzelzimmer
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N e u e s
Die Brücke
a u s
d e r
e j s
Alle Jahre wieder …
… treffen sich unzählige Kinder und
Jugendliche über die Angebote aus der
ejs, der Evangelischen Jugend Schlebusch. „Gemeinsam mehr erleben“
ist unser Motto, und das tun wir auch
fleißig. Das belegt unsere Statistik:
2128 Teilnehmertage mit Übernachtungen gab es bei ejs-Ferienfreizeiten.
Zusätzlich 450 Teilnehmertage bei
den Kindersommerprogrammen in
Schlebusch und in der Waldsiedlung,
sowie 234 Teilnehmertage von ejsTeamern bei Seminaren. Dieses haben
386 Teamertage in der Leitungsebene
möglich gemacht!
Gegründet wurde die ejs vor 32 Jahren, es wurde ein Konzept mit fünf
Säulen für Jugendarbeit in der ejs entwickelt:
■■ Kinder und Jugendgruppen: In der
Gemeinschaft mit anderen Kindern und Jugendlichen können die
Teilnehmenden ein friedliches und
soziales Miteinander erfahren. Sie
können in diesen kleinen sozialen
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Räumen ihre Ich-Identität entfalten, bei gemeinsamen Unternehmungen Spaß haben.
■■ Projekte und Sonderaktionen:
Dies ist förderlich, um den Bekanntheitsgrad zu erhöhen und
sich in der regionalen Jugendarbeit
zu positionieren. Sonderaktionen
und Projekte bieten eine Plattform
für Engagement auch für „Ehemalige“, die der eigentlichen Jugendarbeit bereits entwachsen sind, die
aber immer noch mal gerne und
mit Stolz in die ejs zurück kommen,
um zu helfen. Jeder kann sich hier
seinen Fähigkeiten entsprechend
einbringen und dazu beitragen, ein
(großartiges) gemeinsames Ziel zu
erreichen. Strahlende Kinderaugen
sind oft die Belohnung.
■■ Offene Kinder- und Jugendarbeit:
Wir sind bewusst evangelisch, aber
wir heißen alle Menschen (unab-
Die Brücke
hängig von Konfession, Religion,
Nationalität, gesellschaftlichem
Status, sexueller Orientierung)
herzlich willkommen. Das Café
Joker ist eine sogenannte „kleine
offene Tür“, d. h. offen für alle.
Ebenso fröhlich offen ist unser Kindersommer, der aus Spenden und
manchmal mit Mitteln der „Kulturstadt Lev“ finanziert wird.
■■ Kinder- und Jugendfreizeiten und
internationale Begegnungen: Unser Angebot ist über die Stadt hin­
aus bekannt und wertgeschätzt.
Die Begegnungen bedeuten für die
Teilnehmenden einen hohen Spaßfaktor und für die Eltern eine entspannte Auszeit. Hier engagieren
sich unsere geschulten und erfahrenen Ehrenamtlichen mit Herzenslust und mit Wonne. Eine schnelle
Anmeldung wird empfohlen.
■■ Gewinnung, Qualifizierung und
Begleitung von Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern: Wir stellen fest,
dass das Interesse, Teamer zu
werden, seit einigen Jahren deutlich steigt. Viele Jugendliche kommen nach einer Freizeit zurück und
wollen auch Teil der ejs als Teamer
3/2016
sein. Wir sind bemüht, den Wünschen nachzukommen und neue
Strukturen zu entwickeln, damit
auch junge Teamer ihren Platz
finden können. In regelmäßigen
Mitarbeitertreffen tauschen wir
uns aus, treffen Entscheidungen
und üben schon mal Demokratie.
Auf den ejs-Seminaren und der
JuLeiCa-Schulung mit dem Hackhauser Hof erfahren die Teamer
Feinschliff, der in der Jugendarbeit
benötigt wird. Das ejs-Büro mit
den Mitarbeitern Stefan und Nici
und dem F SJ -Praktikanten Paul
steht unseren Teamern mit Rat
und Tat zur Seite.
In der ejs wird Jahr für Jahr plastisch
vor Augen geführt, wie unterschiedlich die Kinder und Jugendlichen sind,
die hier aufeinander treffen. Ebenso
faszinierend ist die Tatsache, dass
jede Problemsituation bisher mei­
sterlich und mit viel Kompetenz gelöst wurde.
Wir stellen fest, dass der Trend zur
Teamer-Verjüngung anhält, und schulische Aufgaben oder das Auslandsjahr nach dem Abi ältere Teamer binden. Ergebnis: Das Durchschnittsalter
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3/2016
der Teamer sinkt. Das hat Wirkung auf
die Organisation von Freizeiten, für
die eine erwachsene Person als Leitung schon aus rechtlichen Gründen
erforderlich ist. Andererseits erleben
wir seit der Flüchtlingsarbeit in unserer Gemeinde auch ein völlig neues
Publikum, Kinder oder junge Erwachsene, die uns besuchen und bereichern, wenn sie uns an ihrer Sprache
und Kultur teilhaben lassen.
Seit der Erweiterung der Hauptamtlichen von einer Vollzeit-Stelle auf
1,5 Stellen erfährt die ejs zudem rege
Beteiligung von Konfirmaninnen und
Konfirmanden, die die ejs-Angebote
nutzen und auch Sonderprojekte tatkräftig unterstützen.
Für die Zukunft blicken wir auf die
Vernetzung der Jugendangebote des
Kirchenkreises. Am 3. März gibt es in
Leverkusen zum Luther-Jubiläum ein
Jugendfestival. Die ejs ist mit einem
Stand vertreten, und wir nehmen mit
unseren Konfirmadninnen und Konfirmanden teil.
Einige unserer Teamer haben ihr
Spektrum seit der JuLeiCa-Schulung
auf die Region erweitert und treffen
sich mit anderen Teamern aus ande40
Die Brücke
ren Gemeinden. Diesen Austausch
finden wir schön. Wir freuen uns
schon auf die gegenseitigen Besuche.
Umgekehrt gibt es großes Interesse
aus dem Kirchenkreis an den ejs-Angeboten. Und wir konnten Teamer auf
die Delegiertenkonferenz entsenden.
Für die ejs ein großes Glück, dass sich
engagierte und kompetente Menschen dafür bereit gefunden haben.
Vernetzung findet auch statt, wenn
wir gemeinsam zum Kirchentag nach
Berlin fahren und dort auf andere
Rheinländer treffen.
Die Brücke
Hier die Vorausschau auf unsere Freizeiten 2017 (ein tolles Geschenk zu
Weihnachten!):
■■ Adelboden (Schweiz), für Kinder
von 9-12 Jahren,
Sa. 08.04.-Sa. 22.04.2017
■■ Kinderpfingstfreizeit zum
Reformationsjubiläum,
„Mit Martin auf Entdeckertour“
Jugendherberge Lindlar, für Kinder
von 6-12 Jahren,
Fr. 02.-Di. 06.06.2017
■■ Kirchentag in Berlin, für
Jugendliche ab 14 und Familien,
Mi. 24.-So. 28.05.2017
■■ Schwedenfreizeit, Camp
Majblommegarden, für Jugendliche
von 13-15 Jahren,
Fr. 28.07.-So. 13.08.2017
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■■ Segelfreizeit, Ijsselmeer, für
Jugendliche von 15-17 Jahren,
So. 13.08.-Fr. 25.08.2017
■■ Internationale Ungarnbegegnung
Solt, ab 15 Jahren (für ejs-Teamer
und Interessierte),
So. 06.08.-So. 20.08.2017
■■ ejs-Feriensommer in der
Waldsiedlung, für Kinder
von 6-11 Jahren,
Mo. 24.-Fr. 28.07. und
Mo. 31.07.-Fr. 04.08.,
täglich von 9-16 Uhr
Infos, Konditionen und Preise auf
www.ejs.de.
Wir nehmen bereits Anmeldungen
entgegen. Kinder und Jugendliche der
Ev. Kirchengemeinde LeverkusenSchlebusch haben bis 15.12.2016 ein
Vorbelegungsrecht.
-nk
Zu guter Letzt gibt es eine städtische
Vernetzung über die „JugendSzene
Lev“, die seit langer Zeit verfolgt wird,
zum Beispiel lautstark hör- und sichtbar auf der Bühne im Song-Contest
„Fifteen“, einem Kooperationsprojekt
zwischen dem „Jugendzentrum Bunker“ und der ejs, gefördert von der
„Kulturstadt Lev“.
Diese Vernetzung, die Ausrichtung der
Jugendarbeit an unseren fünf Säulen
und unser gemeinsames, tatkräftiges
Handeln sind unser Anteil für den Erfolg, letztlich ist es aber Gottes Segen,
der zum Gelingen führt. Und das schon
so lange … Gott sei Dank!
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Die Brücke
3/2016
Anzeige
A m t s h a n d l u n g e n
Menschen, mit denen wir in Gottesdiensten feierten,
für die wir beteten, von denen wir Abschied nahmen
Getauft wurden:
Phoebe Fröhlingsdorf
Miriana Zoe Doogs
Philipp Hermann
Jonna Kastner
Marlene Piazza
Jasmin Marina Rachner
Emma Witt
Ryan Ghasemi
Ali Reza Ghasemi
Somayeh Dangeh Piaie
Finian Lias Schwenck
Sophia Lee Vollmert
Jaron Johannes Grutschus
Cara Lilou Koppen
Ida Ellie Brandt
Victoria Anna David
Rasmus Nassauer
Nike Nassauer
Franka Busche
Leon Jonathan Schnitzler
Getraut wurden:
Dennis und Janina Strack, geb. Schopp
Mike und Pia Sophie Sieveking, geb. Keller
Wieland Wagner und Beate Grashof
Christoph und Nadine Straub, geb. Klinge
Torsten und Lisa Ossmann, geb. Engelhardt
Beerdigt wurden:
Ariald Ross, 81 J.
Ruth Salge, geb. Brems, 102 J.
Margarete Koch, geb. Malguth, 95 J.
Gisela Illias, 58 J.
Elke Andersen, 50 J.
Else Heiss, geb. Lindel, 95 J.
Barbara Katja Baur, 42 J.
Anita Hilgert, geb. Kubat, 91 J.
Elli Waselewski, geb. Kalwa, 93 J.
Julian Rainer Konrad Folberth
Finn Neumann
Florian Karl Oskar Zedler
Ben Schmidt
Philipp Huber
Jan Huber
Lillian Herweg
Mia Sophia Pohl
Lara Marie Rehm
Luca Werck
Thilo Koppen und Anja Koppen-Theis
Patrick Liese und Sandra Liese-Below
David und Jennifer Pesch, geb. Werner
Christian und Michaela Bäth-Werck
Anzeige
Richard Müller, 87 J.
Manfred Walter Friedrich, 79 J.
Anneliese Sommer, geb. Lubitz, 91 J.
Rudolf Kaminski, 86 J.
Ludmilla Erhardt, geb. Sischaschev, 67 J.
Hans-Jürgen Geiß, 66 J.
Hans Nowak, 91 J.
Inge Steinbach, geb. Krämer, 67 J.
Eleonore Patt, 88 J.
∙
Friedvolle
Atmosphäre
Unsere Abschiedsoase ermöglicht einen ganz
persönlichen Abschied zu jeder Zeit.
Fordern Sie unsere kostenlose Broschüre an!
Die Gemeinde hat Abschied genommen von Frau
Ruth Salge
Sie verstarb am 24. Juni 2016 im Alter von 102 Jahren.
Frau Salge war viele Jahre in der Gemeinde als Gemeinde­
schwester tätig.
Die Ev. Kirchen­gemeinde Leverkusen-Schlebusch
42
Tel. 0214 - 516 02
Bergische Landstr. 4-6 ∙ 51375 Leverkusen ∙ www.forstbestattungshaus.de
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3 / 2 0 1 6 K r e i s e u n d G r u p p e n – D i e B r ü c k e
E v a n g e l i s c h
i n
S c h l e b u s c h
Kreise und Gruppen
Frauenkreise
Gesprächskreis zu religiösen Themen, Gemeindezentrum Friedenskirche
DI10.00 Uhr (jeden 3. Dienstag im Monat mit Pfr. Gunnar Plewe)
Näh-Treff, Gemeindezentrum Friedenskirche, Jugendhaus
DI19.30-22.00 Uhr, Kontakt: Brigitte von Petit (Tel. 0214 2064104)
Frauenkreis, Gemeindezentrum Schlebusch
MI 09.30 Uhr mit Anka Knies
Frauenhilfe, Alkenrath, Graf-Galen-Platz 5a
MI 15.00 Uhr (jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat)
Seniorenkreise
Seniorentreff, Gemeindezentrum Schlebusch
DO im Winter ab 14.30 Uhr, im Sommer ab 15.00 Uhr,
mit Rosie Former und Elfriede Temme
Seniorenkreis, Gemeindezentrum Friedenskirche
DO 15.00 Uhr mit Pfr. Gunnar Plewe
Großer Altenkreis im Pfarrsaal von St. Johannes d. Täufer, Alkenrath
DO 15.00 Uhr (jeden 1. Donnerstag im Monat)
Ansprechpartner: Ulrike Niebel oder Pfr. Jürgen Dreyer
Familienkreise
Kinderspielgruppen, Gemeindezentrum Schlebusch
DIGruppe 1: 09.00-10.30 Uhr; Gruppe 2: 10.30-12.00 Uhr
für Kinder von 8 Monaten bis 2 Jahren, kostenpflichtig,
Leitung: Frau Hermann, [email protected]
oder Frau Müller, Tel. 02174 8966-182
Flohkiste, Jugendhaus Friedenskirche
MO-DO09.00-11.45 Uhr Spielkreis für unsere Kleinen,
Leitung: Birgit Erdmann (Tel. 0214 505084)
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Die Brücke – Kreise und Gruppen
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Wirbelsäulengymnastik, Gemeindezentrum Friedenskirche
DI
09.15-10.15 Uhr mit Marion Schauf (Tel. 0214 506268)
Ehepaarkreis, Alkenrath, Graf-Galen-Platz 5a
MO 19.00 Uhr (jeden 2. Montag im Monat)
Musizierkreise
„The Blue Mountain Singers“, Gospelchor, Gemeindezentrum Schlebusch
MO 17.45 Uhr Probe
Ev. Kantorei Schlebusch, Gemeindezentrum Schlebusch
19.30 Uhr mit Rüdiger Meschkat
DI
Kinderchor, Gemeindezentrum Schlebusch
DI wöchentlich, 16.30 – 17.15 Uhr
Bläserkreis Schlebusch, Gemeindezentrum Schlebusch
FR18.00 Uhr mit Ariane Herrmanns, Musiklehrerin
Kontakt: Michael Schwenck, Tel. 02171 7646522
„De tokiga trollen“, Gemeindezentrum Friedenskirche
SA14.00-18.00 Uhr (vierzehntägig),
Kontakt: Denise Weltken, Tel. 0221 2719875
Regelmäßige Veranstaltungen in der ejs (nicht in den Ferien)
Konfi-Café
DI wöchentlich, 16.15 – 16.45 Uhr
Kinderchor
DI wöchentlich, 16.30 – 17.15 Uhr
Waldfüchse
MI wöchentlich, 17.00 – 18.30 Uhr
Konfiband
MI wöchentlich, 18 Uhr (nach Absprache)
Gitarrenunterricht
MI/DO (nach Absprache)
Capoeira
DO 17.00 – 18.30 Uhr (keine Anmeldung erforderlich)
Bandprojekt
DO 20.00 – 21.00 Uhr (Anmeldung erforderlich)
MAT – Mitarbeitertreff
DO jeden ersten Donnerstag im Monat, 19.30 – 21.00 Uhr
Café Joker
FR wöchentlich, 19.30 – 22.30 Uhr
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3 / 2 0 1 6 K r e i s e u n d G r u p p e n – D i e B r ü c k e
Stoppelhops
SA jeden zweiten und vierten Samstag im Monat, 15.00 – 17-00 Uhr
Regelmäßige Veranstaltungen außerhalb der ejs
Hochseil- und Aktionsklettergarten in Alkenrath
DI und FR 16.00 – 19.00 Uhr, Saison: April bis Oktober (auch in den Sommerferien) Kostenfrei, ohne Anmeldung! Mindestgröße 120 cm.
Kreise ehrenamtlicher Mitarbeit
Helferinnenkreis, Alkenrath, Graf-Galen-Platz 5a
09.00 Uhr
DI
Produkte aus fairem Handel, Friedenskirche
SO10.30 Uhr Kirchenkaffee und Eine-Welt-Stand mit Barbara und Hartwig
Grammes (1. und 3. Sonntag im Monat).
Produkte aus fairem Handel, Gemeindezentrum Schlebusch
SO11.00 Uhr Eine-Welt-Stand zum Familiensonntag mit Bettina LindnerZietan und Kathi Schwertner (an jedem 1. Sonntag im Monat)
Anzeige
Anzeige
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Für die Rückgabe Dank an Unbekannt!
Wir haben uns sehr gefreut.