Kurzportrait von Viktor E. Meyer Ehrenmitglied der

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Kurzportrait von
Viktor E. Meyer
Ehrenmitglied der Deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Handchirurgie
Prof. Dr. med. Viktor Emil Meyer wurde am 5. März 1937 als Sohn eines Architekten in Bern
geboren. Das Medizinstudium an der Universität seiner Heimatstadt beendete er 1964 und
war zunächst am dortigen Pathologischen Institut tätig. Seine chirurgische Ausbildung erhielt
er 1968 bis 1970 an der Klinik für Traumatologie und Wiederherstellungschirurgie Zürich, unter Hans Ulrich Buff und 1972 bis 1973 an der dortigen Klinik für Abdominal- und Herz- und
Gefäßchirurgie unter Åke Senning. Dazwischen war er ein Jahr lang Chef der Chirurgie am
Hospital „Ad Lucem” in Mbouda, Kamerun. 1973 folgte eine Fellowship in Hand and Plastic
Surgery, am Institute of Plastic and Reconstructive Surgery der New York University, unter
John Marquis Converse und Robert W. Beasley.
Während dieser Zeit besuchte Viktor Meyer auch die Abteilungen von Alfred B. Swanson
(Grand Rapids, Michigan) Robert A. Chase (Palo Alto, California), John W. Madden (Tucson,
Arizona), Harold Kleinert (Louisville, Kentucky) und in Europa Kauko Vainio (Heinola, Finnland) sowie Hanno Millesi (Wien, Österreich).
Als Leiter der Sektion „Chirurgie der Hand und der peripheren Nerven” an der Chirurgischen
Universitätsklinik Zürich, führte er 1974 die erste erfolgreiche Handreplantation, 1975 den ersten freien Leistenlappen und bald darauf eine Zehentransplantation durch. Für diese Pioniertaten wurde er 1982 mit dem Georg Friedrich Goetz-Preis der Universität Zürich geehrt.
Seine akademische Laufbahn setzte Viktor Meyer fort mit der Habilitation 1982 und der Ernennung zum Professor für Chirurgie 1986. Von 1990 bis 1998 war er Mitglied der EthikKommission der „Schweizerischen Akademie der medizinischen Wissenschaften”, 1998 bis
2000 Ärztlicher Direktor des Universitätsspitals Zürich und Vorsitzender der Klinikdirektorenkonferenz, sowie Prodekan-Klinik der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich. Er ist Ehrenmitglied und Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Gesellschaften, Mitherausgeber mehrerer Fachzeitschriften und wurde mit zahlreichen Preisen geehrt. Er hat 170 wissenschaftliche Arbeiten und vier Bücher veröffentlicht.
Nach seiner Emeritierung 2005 wurde er der erste Dekan der durch die Kantone Bern und Zürich neu geschaffenen Schweizerischen Fakultät für Veterinärmedizin, sowie Mitglied der erweiterten Universitätsleitung Zürich.