„Die Industriemessen sind der perfekte Platz zum Netzwerken.“

Der Messe-Mehrwert
in Chemnitz
31. Mai bis 2. Juni 2016
„Die Industriemessen
sind der perfekte Platz
zum Netzwerken.“
MEHRWERT 3
Technische Textilien
WUHσHQ/HLFKWEDXWUHσHQ
,QGXVWULHXQG7HFKQRORJLH
www.mehrwert3.com
Hans-Peter Weise | Vorstand GEMAG Gelenauer
Maschinenbau AG | Sprecher des sächsischen
Firmenbündnisses Das Fertigungsnetzwerk
MASCHINENBAU | HANNOVER MESSE | SIT/MTEX+/LIMA
Schaufenster der Wirtschaftsregion
Chemnitzer Industriemessen zeigen komplette
Bandbreite des verarbeitenden Gewerbes
Vom 31. Mai bis 2. Juni 2016 öffnet sich erneut das Schaufenster einer starken
Wirtschaftsregion: Die Sächsische Industrie- und Technologiemesse SIT lädt zum
siebten Mal in die Messe Chemnitz ein. Erwartet werden Aussteller, welche die
komplette Bandbreite des verarbeitenden Gewerbes repräsentieren – von Finalproduzenten und Zulieferern des Maschinen- und Fahrzeugbaus über Unternehmen der Metall-, Kunststoff- und Elektrotechnik bis hin zu industrienahen
Dienstleistern aus dem Engineering- und IT-Bereich sowie Einrichtungen der
angewandten Forschung. Dazu gehören namhafte Firmen wie Heckert, Hiersemann Prozessautomation, KOMSA, Sitec Industrietechnologie, USK Sondermaschinenbau und Voith Engineering Services.
Profitieren können SIT-Aussteller und –Besucher zudem von den Angeboten der
parallel stattfindenden Internationalen Messe für Technische Textilien mtex+
und der ebenfalls zur gleichen Zeit ausgetragenen Leichtbaumesse LiMA. Hier
stehen Anwendungen für technische Textilien mit Zusatzfunktion sowie neue
Werkstoffe, Technologien und Produkte für serienfähige Leichtbaulösungen im
Mittelpunkt – und das branchenübergreifend.
Partner der SIT 2016 sind die BMWi-Forschungsinitiative Mittelstand 4.0, die
CWE Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH, die
IHK Chemnitz und der Industrieverein Sachsen 1828 e.V.
www.sit-chemnitz.de
Begleitprogramm
zu den Fachmessen LiMA, mtex+ und SIT 2016
31. Mai: 2. Sächsischer Tag der Automation (K 1-3)
Veranstalter: Innovationsverbund Maschinenbau Sachsen
VEMASinnovativ, Industriearbeitskreis Automation
31. Mai: Sächsischer IT Summit (Foyer Halle 1)
31. Mai/1.Juni: 15. Chemnitzer Textiltechnik-Tagung (Halle 2)
Veranstalter: Förderverein Cetex Chemnitzer
Textilmaschinenentwicklung e.V.
1. Juni: Symposium ZukunftTEXTIL – Gesundheitstextilien
(Halle 2/Konferenzbereich)
Veranstalter: C³ GmbH mit VTI, AOK, Healthy Saxony
1. Juni: 3. Chemnitzer Maschinenbautag (K 1-3)
Veranstalter: Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau (ICM)
1. Juni: Innovationswerkstatt Leichtbau (K 5-7)
Veranstalter: VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagebau e.V.
31. Mai – 2. Juni: IT-Anwenderforum (Halle 1)
31. Mai – 2. Juni: Tag der offenen Tür bei HECKERT
mit Bustransfer Messe-Heckert
2. Juni: Fachkräfte- und Studententag
2. Juni: VDI Technologiegespräch NanoMatTextil (Halle 2)
Veranstalter: VDI Technologiezentrum GmbH
31. Mai – 2. Juni: Ausstellerfachforum (Foyer)
Änderungen vorbehalten!
Anzeige
Informieren – Kontaktieren – Kooperieren
2016
12.10.2016, 10-15 Uhr
Dreifeldsporthalle BSZ Zschopau
Zur 7. Auflage der SIT vom 31. Mai bis 2. Juni 2016 in Chemnitz präsentiert die Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH den Industriestandort Erzgebirge.
Die Kontaktvermittlung zu Firmen und die Präsentation regionaler Fertigungskompetenzen stehen ebenso im Mittelpunkt wie die Vorstellung von Leis tungspaketen, welche die Wirtschaftsförderung Erzgebirge für Unternehmen
und Gründer bereithält. Durch die hohe Industriedichte im Erzgebirgskreis
kann hier auf eine besonders intensive Vernetzung zwischen Wirtschafts- und
Forschungsakteuren zurückgegriffen werden. Die Vertiefung und der Ausbau
dieser Netzwerke wird durch Messen wie der SIT oder der Kooperationsbörse
Zulieferindustrie Erzgebirge unterstützt.
Am 12. Oktober 2016 findet die 11. Auflage der Kooperationsbörse in der
Dreifeldsporthalle des BSZ Zschopau statt. Die Anmeldung für regionale Aussteller aus der Industrie, dem produzierenden Handwerk und dem Bereich der
fertigungsnahen Dienstleister ist ab Mai möglich.
Kontakt:
Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH
Jan Kammerl
Telefon: 03733 145-110
[email protected]
www.wirtschaft-im-erzgebirge.de/kooperation
WirtschaftsJournal | März 2016 | 17
MASCHINENBAU | HANNOVER MESSE | SIT/MTEX+/LIMA
Zusatzangebot aus der Praxis
Chemnitzer Werkzeugmaschinenhersteller präsentiert Weltneuheit
Die zur Schweizer Starrag Group gehörende Heckert GmbH ist in diesem Jahr Praxispartner der SIT. Der traditionsreiche Chemnitzer Werkzeugmaschinenhersteller verbindet seine Open House-Veranstaltung
mit der Industrieschau. „Die Kooperation mit der SIT bringt beiden
Partnern Synergien. Wir sehen die Messe als gute Plattform, um ein
noch breiteres Fachpublikum auf unsere Hausausstellung aufmerksam zu machen. Die SIT wiederum kann ein zusätzliches attraktives
Angebot für sich verbuchen“, benennt Dr. Michael Fiedler, Leiter Verkauf der Heckert GmbH, Effekte der Zusammenarbeit.
Der Werkzeugmaschinenhersteller rückt bei seinem Open House vom 31. Mai
bis 2. Juni 2016 eine Weltneuheit in den Mittelpunkt. „Mit Focus haben wir eine
Baureihe entwickelt, die sich an den veränderten Kundenbedürfnissen bei der
Herstellung prismatischer Teile orientiert. Wir bieten mit diesen Maschinen ein
optimales Preis-Leistungsverhältnis bei weiter verbesserter Qualität und Prozesssicherheit. Die Kunden können von einer hohen Flexibilität bei gleichzeitig
sinkenden Investitionskosten profitieren“, erläutert Fiedler. Darüber hinaus
demonstriert der Werkzeugmaschinenhersteller als zentraler Standort der Business Unit Transportation & Industrial Components mit weiteren Bearbeitungszentren und technologischen Fertigungssystemen, die unter Span laufen, seine
Leistungsfähigkeit.
Besucher der SIT erhalten am Stand der Heckert GmbH alle Informationen zum
Open House. Von dort wird auch ein Shuttleverkehr zwischen Messearena und
dem Unternehmen koordiniert.
„Die Vorteile der SIT sowohl für Aussteller als auch für Besucher liegen auf der
Hand“, betont Michael Kynast, Geschäftsführer des Messeveranstalters C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH. „Es ist eine Messe der kurzen Wege und
direkten Kontakte, die sehr kompakt die regionalen Stärken der Industrie und
Forschung aufzeigt. Geschäfte und Kooperationen können hier sozusagen gleich
vor der Haustür angebahnt werden.“
Dazu trägt das auf die aktuellen Belange der mittelständischen Wirtschaft zugeschnittene Fachprogramm bei. Am 31. Mai führt der Innovationsverbund Maschinenbau Sachsen VEMAS den 2. Sächsischen Tag der Automation durch. Am
1. Juni findet der 3. Chemnitzer Maschinenbautag statt, veranstaltet vom ICM
Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau. Der 2. Juni steht als Fachkräfte- und Studententag im Zeichen der Gewinnung von Berufsnachwuchs.
Integriert in die SIT ist das IT-Anwenderforum, das Digitalisierungslösungen für
den Mittelstand vorstellt. Darüber hinaus findet am 31. Mai der 2. Sächsische
IT Summit statt.
n
– Betreuung gemäß DGUV
Vorschrift 2 durch Betriebsärzte
– Durchführung von arbeits
medizinscher Vorsorge nach
ArbMedVV
– Durchführung von Tauglichkeitsund Eignungsuntersuchungen
– Durchführung von Untersuchungen
nach Fahrerlaubnisverordnung
(Führerscheinverlängerung)
DEKRA Automobil GmbH
Niederlassung Chemnitz
Neefestraße 131 • 09119 Chemnitz
Tel.: 0371 3513-240 • Fax: 0371 3513-100
www.dekra-chemnitz.de
E-Mail: [email protected]
18 | WirtschaftsJournal | März 2016
– Eignungsuntersuchungen für
Feuerwehrpersonal
– Unterstützung bei Gesundheitstagen
– Beratung zur Ergonomie am
Arbeitsplatz
– Betreuung gemäß DGUV
– Wertermittlung bebauter und
Vorschrift 2 durch Fachkräfte für
Arbeitssicherheit
– Unterstützung beim Erstellen von
Gefährdungsbeurteilungen
– Erstellung von Betriebsanweisungen
– Erstellen von Explosionsschutzexperimenten
– Erstellung von Brandschutzkonzepten
– Schulen von Brandschutzhelfern
– Spielplatzprüfung
unbebauter Grundstücke
Bau und Immobilien
DEKRA Niederlassung
Chemnitz ist Ihr
kompetenter Partner
rundum die Themen
Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin, Bau und Immobilien sowie betriebliches
Gesundheitsmanagement
Arbeitssicherheit / Brandschutz
Betriebsärztliche Vorsorge und
Leistungen für Industrie und Gewerbe
Arbeitsmedizin
Alles im grünen Bereich.
Der Werkzeugmaschinenhersteller Heckert ist 2016 Praxispartner der SIT. Er verbindet seine Hausmesse mit der Industrieschau.
Foto: Heckert/Jeibmann
– Schadenbewertung am Bau
– Baubegleitende Immobilienprüfung
– Bautenstandfeststellung
– Luftdichtheitsprüfung an Gebäuden
– Thermografie
– Sicherheits- und Gesundheits
schutzkoordination auf Baustellen
MASCHINENBAU | HANNOVER MESSE | SIT/MTEX+/LIMA
Wettbewerbsfaktor Automatisierungstechnik
Der 2. Sächsische Tag der Automation findet am 31. Mai 2016, 12:30 Uhr, in der Messe Chemnitz,
Konferenzraum 1-3, Galerie Nord statt
Steigende Anforderungen an Qualität, Kosten und Zeit verbunden mit wachsenden Kundenanforderungen nach immer individuelleren Produkten zu Preisen der Großserienproduktion sind branchenübergreifende Trends, die in Zusammenhang mit der rasant zunehmenden Digitalisierung der Produktion und der Wirtschaft immer mehr wettbewerbsbestimmend werden. Vor diesem Hintergrund
startet in wenigen Wochen unter dem Leitthema „Wettbewerbsfaktor Automatisierungstechnik“ die zweite Auflage des sächsischen Tages der Automation,
eine Veranstaltung des Industriearbeitskreises AUTOMATION des Innovationsverbundes Maschinenbau Sachsen.
Eingebettet in die Sächsische Industrie- und Technologiemesse SIT werden am
31.Mai 2016 Referenten aus Industrie, IT-Dienstleistung und Forschung in anwendungsorientierten Vorträgen interessante Einblicke zu Automatisierungslösungen und aktuellen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Digitalisierung der Produktion (Industrie 4.0) geben.
PROGRAMM (Änderungen vorbehalten)
Die Akteure des 1. Sächsischen Tages der Automation in Bautzen.
Foto: Lars Georgi/VEMASinnovativ
ab 12:00 Uhr Registrierung der Teilnehmer
12:30 Uhr Eröffnung und Begrüßung
Prof. Dr.-Ing. Dieter Weidlich, Vorsitzender Innovationsverbund Maschinenbau Sachsen
VEMASinnovativ, Chemnitz
Willkommen
Michael Kynast, Geschäftsführer Messen, Sportveranstaltungen,
C3-Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH, Chemnitz
Grußwort der Wirtschaftsförderung Sachsen
Peter Nothnagel, Geschäftsführer Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH, Dresden
Moderation Prof. Dr.-Ing. Rolf Hiersemann, Geschäftsführer Hiersemann Prozessautomation GmbH, Chemnitz | Obmann des Industriearbeitskreises AUTOMATION
13:00 Uhr Digitale Durchgängigkeit basierend auf offenen Kommunikationsstandards
Sebastian Sachse, Bernecker+Rainer Industrieelektronik Ges.m.b.H., Eggelsberg, Austria
13:20 Uhr MES konkret – Umsetzung einer Vision in der Fertigungssteuerung
Björn Schuster, N+P Informationssysteme GmbH, Meerane
13:40 Uhr Wir lassen Maschinen sprechen – UnternehmensAutomation
Knut Eichholz, Geschäftsführer, TeDaPro GmbH, Stollberg
14:00 Uhr Deterministische Anomalieerkennung in Industriesteuernetzen
Dr. Frank Stummer, Rhebo AG, Leipzig
14:20 Uhr Macht der Daten im Kontext zu Industrie 4.0
Dr.-Ing. Andreas Voigt, DR. VOIGT CONSULT, Dresden; Dr.-Ing. Werner Grahl, IB Dr. Grahl,
Geringswalde
Vereinen Sie Ihre gesamte Maschinen- und Anlagenautomation mit den Technologien der klassischen Datenverarbeitung – über alle Unternehmensebenen hinweg.
TeDaPro GmbH: Fabrikstraße 21, 09366 Stollberg, www.tedapro.de
14:40 Uhr Kaffeepause
Moderation Prof. Dr.-Ing. Markus Krabbes, Prorektor für Forschung HTWK Leipzig
Obmann des Industriearbeitskreises AUTOMATION
15:10 Uhr Optische Lagevermessung von Werkzeugmaschinen
Prof. Dr.-Ing. Steffen Ihlenfeldt, Direktor Institut für Werkzeugmaschinen und
Steuerungstechnik, TU Dresden
15:30 Uhr Neue Funktionen zur Überwachung von mechatronischen Achsen
Dr.-Ing. Holger Schlegel, Abteilungsleiter Steuerungs- und Regelungstechnik, Professur
für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik
15:50 Uhr Bibliotheksbasierte 3D-Simulation von Automatisierungsanlagen
mit Visual Components
Ralf Dohndorf, DUALIS GmbH IT Solutions, Dresden
16:10 Uhr Anforderungen an zerstörungsfreie Qualitäts- und Prüfprozesse
Dr. rer. nat. Antje Zösch, Abteilungsleiterin Entwicklung, imq-Ingenieurbetrieb
für Materialprüfung, Qualitätssicherung und Schweißtechnik GmbH, Crimmitschau
16:30 Uhr Qualitätsüberwachung an Karosseriebauteilen – ein Praxisbeispiel
Michael Hoffmann, Abteilungsleiter Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und
Umformtechnik IWU, Chemnitz
17:00 Uhr bis ca.19:00 Uhr
optional: 2. Sächsischer IT Summit mit anschließendem Get-together
Anmeldungen bis 20. Mai 2016 unter www.vemas-sachsen.de
Besuchen Sie unseren Fachvortrag zum 2. Sächsischen Tag
der Automation im Rahmen der SIT: „Wir lassen
Maschinen sprechen – UnternehmensAutomation“
31. Mai 2016, Messe Chemnitz
WirtschaftsJournal | März 2016 | 19
MASCHINENBAU | HANNOVER MESSE | SIT/MTEX+/LIMA
Frisches Geld für Start-ups:
Technologiegründerfonds Sachsen startet in
die zweite Runde
Sachsen verbessert das Risikokapitalangebot für innovative Gründer. Auf Initiative des SMWA geht der Technologiegründerfonds Sachsen in die zweite Runde. Der neue
TGFS plus ist mit insgesamt 64,4 Millionen Euro ausgestattet. Der Freistaat Sachsen stellt 44,3 Millionen Euro aus
dem EFRE bereit, die übrigen Mittel steuern die sächsischen
Sparkassen in Chemnitz, Dresden und Leipzig, die SüdBeteiligungen GmbH sowie die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen (MBG) bei.
Ziel ist es, technologieorientierten sächsischen Start-ups
das notwendige Kapital und Know-how zur Verfügung zu
stellen, damit sie ihr Geschäftsmodell besser umsetzen und
Wachstumschancen nutzen können. Staatssekretär Stefan
Brangs: „Sachsen bietet hervorragende Voraussetzungen
für innovative Gründer. Die vielfältige Forschungs- und Industrielandschaft eröffnet gute Chancen für junge Unterneh-
men, die gerade im Bereich von Industrie 4.0 und vor dem
Hintergrund der Digitalisierung neue Geschäftsmodelle etablieren wollen. Der Freistaat Sachsen hilft ihnen, das dafür
notwendige Risikokapital zu mobilisieren.“
Weitere Informationen unter
www.smwa.sachsen.de
Der TGFS plus schließt an den TGFS an, mit dem Sachsen
seit 2008 über ein erfolgreiches Instrument der Gründungsfinanzierung verfügt. 41 Unternehmen haben bis
heute ihre Ideen mit Hilfe des TGFS vorangetrieben. Der
Fonds zielt vor allem auf Gründerteams aus sächsischen
Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die neben Kapital auch den Zugang zu weiteren Investoren und einen verlässlichen Begleiter für den Unternehmensaufbau erhalten.
Mit dem Engagement der MBG beim TGFS plus wird der
Investorenkreis nun erweitert, die regionale Komponente
gestärkt und der Zugang zu weiteren Finanzierungsmöglichkeiten, z. B. zu Business Angels und Banken, verbessert.
Anzeige
®
CHEMPION 2016 – Gold für Chemnitz
CHEMPION® – heißt der Preis für das beste Messemarketing –
den das Chemnitzer Berater- und Trainerhaus tradu4you® gmbh
auf der SIT verleiht. Als Vertriebs- und Führungsprofis sind die
tradu4you®-Beraterinnen zum Thema Messe fit. Deswegen wird
zum 7. Mal der Aussteller mit dem besten Messe-Marketing-Mix
ausgewählt und ausgezeichnet.
Der bereits angelaufene Wettbewerb untersucht die Qualität der
gesamten Messearbeit der teilnehmenden Aussteller. Das vom
Messeteam der tradu4you® gmbh durchgeführte Scoring basiert
dabei auf einem speziell angefertigten idealtypischen Modell.
Unter der Leitung von Lisanne Baumann werden alle Teilnehmer
des Wettbewerbs hinsichtlich ihrer Messevorbereitung, Durchführung und Nachbereitung durchgecheckt und erhalten neben
dem Chemnitzer Gold auch eine Kurzauswertung über ihre schlummernden Potenziale. „Was nützt der beste Wettbewerb, wenn
die gemessenen Ergebnisse nicht dazu verwendet werden, um
ungenutzte Potenziale von Unternehmen zu identifizieren und
mit diesen zu arbeiten.“, erläutert Lisanne Baumann, Corporate Consultant der tradu4you® gmbh.
Wir wünschen allen Teilnehmern maximale MesseERFOLGE und
freuen uns schon auf die Verleihung des CHEMPION® 2016 zum
Ausstellerabend am 01. Juni 2016.
Alles rund um den CHEMPION® und tradu4you® erfahren Sie unter www.tradu4you.de.
CHEMPION® – Preis für das
beste Messemarketing
SLF. DA BEWEGT
SICH WAS.
Kugellager
und Rollenlager
von 30 mm bis 1600 mm Außendurchmesser in verschiedenen Ausführungen
Spindeleinheiten
Bohr-, Fräs- und Drehspindeln
Spindeln mit angeflanschtem
bzw. integriertem Motor
Spindeln für spezielle Einsatzgebiete
Spindel- und Lagerungstechnik
Fraureuth GmbH
Fabrikgelände 5
D-08427 Fraureuth
NEU!
Tel.: +49 (0) 37 61 / 80 10
Fax: +49 (0) 37 61 / 80 11 50
E-Mail: [email protected]
www.slf-fraureuth.de
Rekonditionierung
von Wälzlagern
Textilien erobern Hightech-Branchen
Neu profilierte Chemnitzer Fachmesse mtex+ zeigt Breite der Anwendungen
Ihr zuverlässiger Partner
rund ums Blech.
Alles aus einer Hand
n
n
n
n
n
n
n
Beratung
Konstruktion
CNC-Blechtechnologie
Schweißtechnik
Montage
Oberflächentechnik
Logistik
Stapelfaserband auf Spule: Ronny Kuhn und Franz Günther prüfen im Sächsischen Textilforschungsinstitut unter Schutzbedingungen die Oberflächenqualität von Carbonfaser-Sekundärrovings.
Foto: STFI /Wolfgang Schmidt
Mit der mtex als erster internationaler Fachmesse
für Mobiltextilien hatte Chemnitz einst Neuland
beschritten. Doch textile Materialien und Technologien haben längst zahlreiche weitere industrielle Anwendungsbereiche erobert, deutsche Unternehmen gelten als Weltmarktführer bei Technischen
Textilien. Diese Position konnte nach Angaben des
Gesamtverbandes textil+mode 2015 noch ausgebaut werden, der textile Sektor erzielte ein Umsatzplus von 3,4 Prozent.
automatisiert
schnell
präzise
LTI-Metalltechnik Pößneck GmbH
Naßäckerstraße 8
D-07381 Pößneck
Tel. 03647 5040-0
E-Mail: [email protected]
So widmet sich die sechste Auflage der Chemnitzer Fachmesse vom 31. Mai bis 2. Juni als „mtex+“ erstmals der
ganzen Bandbreite von Entwicklung, Herstellung und Anwendung Technischer Textilien. „Auf unserer Messe der kurzen
Wege und intensiven persönlichen Kontakte werden Entscheider, Entwicklungsingenieure und Querdenker aller Branchen auf ihre Kosten kommen“, sagt Bertram Höfer, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie (vti).
„Mit Zusatzfunktionen ausgestattete Textilien sind oft leichter, handlicher, robuster und buchstäblich intelligenter als
herkömmliche Werkstoffe. Vor allem für Produktentwickler
wird es immer wichtiger, die jüngsten Entwicklungen in diesem Sektor zu kennen und sich bereits in der Phase der
Ideenfindung mit Textilexperten zu beraten“, umreißt Uwe
Möhring, Direktor des Textilforschungsinstituts TITV in Greiz
und Vorsitzender des mtex-Beirates, den fachlichen Hintergrund für die Profilerweiterung.
Tschechien wird erstmals Partnerland der 6. Internationalen Messe für Technische Textilien mtex+. Das Nachbarland
verfügt über eine hoch entwickelte Textil- und Bekleidungsindustrie sowie über international renommierte Textilforschungseinrichtungen, jedoch nicht über eine eigene
Messe für Technische Textilien. Tschechische Aussteller präsentieren u. a. Strahlenschutz- und andere Hightech-Gewebe, Gesundheitstextilien für Krankenhäuser, Seile und Schnüre sowie technische Gestricke.
Laut mtex-Projektleiter André Rehn wird zum zweiten Mal
der Innovationspreis der Messe vergeben. Außerdem hat
die mtex+ in Kooperation mit dem Fachmagazin „textile
network“ erstmals einen Studenten-Wettbewerb ausgeschrieben. Gesucht werden unkonventionelle Ideen für die
Integration von Technischen Textilien in Erzeugnisse oder
Herstellungsprozesse jedweder Art. Wichtiger Bestandteil
des Rahmenprogramms ist die erstmals auf dem Messegelände stattfindende 15. Chemnitzer Textiltechnik-Tagung
zum Thema „Textiltechnik als Schlüsseltechnologie der
Zukunft“. Dazu werden rund 300 Teilnehmer aus dem Inund Ausland erwartet.
n
MASCHINENBAU | HANNOVER MESSE | SIT/MTEX+/LIMA
Anzeige
Neuer Vorstand setzt auf regionale Stärke
Gunnar Thiele ist neuer Vertriebsvorstand der Volksbank-Raiffeisenbank Glauchau eG
Seit 1. Februar 2016 hat die Volksbank-Raiffeisenbank Glauchau eG einen neuen
Vertriebsvorstand: Herr Gunnar Thiele.
Zielstrebig, mit großem Erfahrungsschatz und einer menschlich sehr angenehmen
Art überzeugte er nicht nur im Auswahlverfahren sondern auch in seinen ersten
Wochen an neuer Wirkungsstätte. Das Wirtschaftsjournal sprach mit ihm über seine
Aufgaben und Vorstellungen.
Herr Thiele, haben Sie sich bereits eingelebt in Ihrer neuen Aufgabe?
Die ersten Wochen waren unglaublich intensiv. Es galt, die Mitarbeiter und
Prozesse des Unternehmens kennenzulernen, Abstimmungsbedarf zu ermitteln,
Entscheidungen zu treffen und dabei die Strukturen der Bank im täglichen
Arbeitsablauf voranzubringen. Eine spannende und herausfordernde Aufgabe,
der ich mich gern und mit großer Freude stelle.
Was sind in Ihren Augen die Schwerpunkte der Bank in diesem Jahr?
Wie alle Banken müssen auch wir uns mit den Folgen der Niedrigzinsphase und
den steigenden regulatorischen Anforderungen auseinandersetzen. Ungeachtet
dessen ist für uns oberstes Ziel, unseren Mitgliedern und Kunden qualitativ
hochwertige genossenschaftliche Beratung zu bieten und unser Wissen um die
Region noch stärker in den Mittelpunkt zu stellen.
Aufsichtsratsvorsitzender begrüßt Herrn Thiele an neuer Wirkungsstätte. V.l.n.r. Aufsichtsratsvorsitzender Dipl.-Kaufmann
Jürgen Dicks-Domin, Vorstand Ole Steffes, Vorstand Gunnar
Thiele.
Volksbank-Raiffeisenbank Glauchau eG
Quergasse 1
08371 Glauchau
Telefon: 03763 401-0
Telefax: 03763 401-100
[email protected]
www.vr-glauchau.de
Unsere Spezialisten für Ihr Anliegen:
Was meinen Sie konkret damit?
Wir sind in unserem Geschäftsgebiet fest verwurzelt. Wir arbeiten und leben
in der Region, wir treffen unsere Entscheidungen vor Ort. Wir können regionale
Besonderheiten erkennen und berücksichtigen. Wir sind regional gut vernetzt.
Unser Anspruch ist konkret: Jedes Unternehmen der Region zu kennen. Wir wollen
die Region mitgestalten und sind damit der Ansprechpartner schlechthin für die
Wirtschaft. Ganz gleich, ob es sich um die Unternehmensnachfolge, die Existenzgründung oder die Anlagenfinanzierung handelt – wir stehen als strategischer
Partner mit einem exzellenten Dienstleistungsangebot zur Seite.
n
Firmenkundenbetreuungsteam: V.l.n.r. Andreas Wagner,
Caroline Dittrich, Nicole Jahn, Steve Stefaniak.
Finanzieren im Handumdrehen. Im Rahmen des Sofortleasings bis 125.000 Euro finanzieren wir auch Fahrzeuge und Maschinen. Alle Details erfahren Sie bei uns.
WirtschaftsJournal | März 2016 | 23
MASCHINENBAU | HANNOVER MESSE | SIT/MTEX+/LIMA
healthTEX hat neue Märkte imVisier
Mit Symposium und Sonderschau auf der mtex+ wollen sächsische Hersteller von Gesundheitstextilien auf ihr
Potenzial aufmerksam machen
In Bereichen, die mit Schutz und Sicherheit zu tun haben,
gewinnen Funktionstextilien immer mehr an Bedeutung.
Dazu gehören auch Anwendungen im medizinischen Bereich,
wo beispielsweise Sensoren oder „textile Antennen“ zur
Gewinnung von Informationen eingearbeitet werden. Um
Produzenten und potenzielle Nutzer zusammenzubringen
und die Zusammenarbeit untereinander zu befördern, hat
der Verband der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie (vti) für Hersteller von Gesundheits-, Medizin- und Schutztextilien das Projekt „healthTEX“ gestartet.
Im Rahmen des vorerst bis 2017 konzipierten Projekts forciert der Verband die Zusammenarbeit mit dem Healthy
Saxony e. V., der 2014 von Institutionen der sächsischen
Gesundheitswirtschaft gegründet worden war, darunter
Krankenkassen, Kliniken sowie andere Interessenvertreter
der ambulanten und stationären Versorgung. Der Verein
fördert u. a. die Zusammenarbeit zwischen der Gesundheitswirtschaft sowie einschlägigen Dienstleistern und Industriebetrieben.
Die Messe Chemnitz bietet auf der mtex+ mit „ZukunftTEXTIL“ ein Netzwerk-Forum, in dem sich Entwickler, Hersteller und Anwender von Spezialtextilien austauschen können. Der erste Treff dieser neuen Reihe gilt dem Themenkreis Gesundheitsschutz, Klinik, Pflege, Kur und Wellness.
Im Rahmen eines Symposiums mit Entscheidungsträgern
aus der Gesundheitswirtschaft stellt sich „healthTEX“ am
1. Juni 2016 in Chemnitz vor. Messebegleitend läuft die
Sonderschau Gesundheitstextilien mit Neuentwicklungen
aus Textil- und Bekleidungsunternehmen sowie Textilforschungsinstituten. Das Spektrum reicht vom „hinterlüfteten“ Spannbettlaken über Stütz- und Stumpfstrümpfe, antibakteriell ausgerüstete Gewebe, Allergiker-Wäsche oder
modisch-funktionale Hygienebekleidung bis zu Textilien mit
Wohlfühlfaktor.
Gegenwärtig sind zwölf sächsische Unternehmen an „healthTEX“ beteiligt, darunter die Strumpfwerk Lindner GmbH
aus Hohenstein-Ernstthal. Das 1890 gegründete Unternehmen, nach eigenen Angaben ältester deutscher Strumpfhersteller in Familienbesitz, hat schon bald nach der Reprivatisierung nach neuen Standbeinen gesucht. Spätestens
seit der Jahrtausendwende war dann klar, dass mit klassischen Strümpfen der Wettbewerb nicht zu bestehen ist.
„Wir müssen Produkte auf qualitativ hohem Level und mit
zusätzlichen Funktionen herstellen“, sagt Geschäftsführer
Thomas Lindner.
Eine der ersten Aufsehen erregenden Innovationen war die
so genannte Silbersocke für Diabetiker. Heute machen
Modeerzeugnisse, Sport-Spezialstrümpfe und Gestricke für
den medizinischen Bereich etwa je ein Drittel der Produktion aus. Zu letzteren gehören z. B. Kompressionsstrümpfe,
Bandagen und speziell ausgerüstete Socken, wie etwa die
Anti-Zecken-Socke. Dabei sind Außen- und Innenseite aus
unterschiedlichem Material gestrickt und außen ist ein Wirkstoff aufgebracht, den das Insekt meidet. Die Strümpfe
waren ursprünglich für Forstarbeiter gedacht, doch seit sich
Zecken als Borreliose–Überträger weiter in Deutschland
130 Mitgliedsunternehmen · 15 Milliarden Euro Jahresumsatz
50 000 Arbeitsplätze in Sachsen · www.industrieverein.org
24 | WirtschaftsJournal | März 2016
Die Lindner Strumpfwerk GmbH Hohenstein-Ernstthal (links im Bild Geschäftsführer Thomas Lindner) ist spezialisierter Hersteller von hochwertigen Socken
und Herrenstrümpfen. Neben dem normalen Sortiment für den alltäglichen
Gebrauch, ist Lindner mittlerweile anerkannter Hersteller von Socken und
Strümpfen für den Sportbereich und für
medizinische Anwendungen wie beispielsweise für Diabetiker, spezielle
Stumpfstrümpfe, Kompressionsstrümpfe
und Bandagen. Neu sind auch Socken
für den Zeckenschutz, in die ein silberhaltiges Garn eingearbeitet wurde.
Foto:Wolfgang Schmidt

MASCHINENBAU | HANNOVER MESSE | SIT/MTEX+/LIMA
C.F. Weber Spitzkunnersdorf:
Vielfalt bei Technischen Textilien Fotos (3): Wolfgang Schmidt
Messemacher:
Claudia Scholta, Johann Varga, Michael Kynast (v.l.n.r.)
ausbreiten, sind auch Wanderer, Freizeitsportler und selbst
bayrische Biergartenbetreiber auf das schützende Beinkleid
aufmerksam geworden.
Die meisten Neuentwicklungen entstehen gemeinsam mit
Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Sachsen und
Thüringen, vor allem dem Thüringischen Institut für Textil-
und Kunststoff-Forschung (TITK) in Rudolstadt. „Die Forschungseinrichtungen suchen oft Industriepartner, um die
Praxistauglichkeit zu testen. Wir machen das aber nur, wenn
absehbar ist, dass die Produktidee für uns irgendwann Nutzen bringt“, sagt Lindner. Die staatliche Förderung eines
Projekts sei nicht zwingend, aber hilfreich. Geld in den Sand
zu setzen, könne sich ein Mittelständler nicht leisten.
Die Silberstrümpfe seien hinsichtlich der Entwicklungskooperation beispielhaft gewesen. Sie seien mittlerweile bei
Diabetikern auch in Skandinavien und auf dem Balkan
gefragt. Auf der internationalen Reha-Messe OTWorld im
Mai in Leipzig stellt das Unternehmen einen weiterentwickelten Kompressions-Armstrumpf mit eingestrickten
Massagenoppen vor. Wie der Firmenchef erläutert, ist er
besonders zur Anwendung nach Brustoperationen gedacht,
um den Lymphfluss in Gang zu halten.
Vom „healthTEX“-Auftritt auf der mtex+ verspricht sich
Lindner einen echten Bekanntheitsschub für die sächsischen
Gesundheitstextilien-Hersteller: „Traditionell ist der Sanitätsgroßhandel westdeutsch geprägt. Es ist ganz wichtig,
dass die Entscheidungsträger in Kliniken, Heimen usw. erfahren, was wir hier leisten können. Dabei spielt auch Nachhaltigkeit eine Rolle – dass die Produkte eben nicht erst um
die halbe Welt geschifft werden.“ Wie die meisten sächsischen Unternehmer legt er Wert auf regionale bzw. deutsche Lieferanten und Dienstleister, was allerdings auf dem
Gebiet der Baumwollspinnerei nach Schließung des Werks
in Leinefelde gerade nicht mehr funktioniere. Wie Lindner
ergänzt, sei es kein Problem, die Mengen für Großabnehmer zu liefern und auf Sonderwünsche einzugehen.
Die Zusammenarbeit in Netzwerken hält er für unerlässlich,
schätzt da auch die Initiativen des vti und ermuntert andere Unternehmer, sich einzubringen: „Die Zusammenarbeit
könnte an der einen oder anderen Stelle noch intensiver
sein. 25 Jahre nach der Wende hat jeder von uns seine Spezialisierung gefunden. Insofern sind die Netzwerkpartner
keine direkten Wettbewerber – wir können uns Rat und
Unterstützung geben.“ Nicht zuletzt durch die Rahmenbedingungen in Deutschland sei der Druck auf die Unternehmen größer geworden, sich mit Kooperation und Innovationen zu befassen.
n
Ihr Zuschnit t-Spezialist
Laserschneiden mit Trumpf-Laser von
Blechen bis 2000 x 4000 mm
bis 25 mm Stahlblech
bis 15 mm Edelstahlblech
bis 12 mm Aluminium
Brenn- und Plasmaschneiden von Blechen
bis 2000 x 6000 mm
bis 200 mm Stahlblech
bis 100 mm Edelstahlblech
Verrunden/Strichschleifen von Teilen
bis 1300 mm Breite
Abkanten mit Trumpf-Pressen von Blechen
bis 4000 mm Länge und max. 15 mm Dicke
Schmidt Laser Technik e.K.
Uwe Schmidt
Schönherrstraße 8, 09113 Chemnitz
Tel.: 0371 4504504, Fax: 0371 4590971
[email protected]
www.schmidt-laser-technik.de
Frottana Großschönau:
Wellness hoch im Kurs
Die healthTEX-Projektpartner:
Biehler Sportswear
Brändl Textil GmbH
Frottana – Textil GmbH & Co. KG
GÜLDI MODEN GmbH
h&b Strumpf GmbH
INNtex Innovation Netzwerk Textil
GmbH
KERMA® Verbandstoff GmbH
Pulsnitzer Hygiene Berufsbekleidung GmbH & Co. KG
Spengler & Fürst GmbH & Co. KG
Strumpfwerk Lindner GmbH
STS Textiles GmbH & Co. KG
VOWALON Beschichtung GmbH
WirtschaftsJournal | März 2016 | 25
MASCHINENBAU | HANNOVER MESSE | SIT/MTEX+/LIMA
Metallverarbeiter setzt Aufschwung fort
SPS Schiekel Präzisionssysteme GmbH will kräftig einstellen und investieren
Die SPS Schiekel Präzisionssysteme GmbH aus der sächsischen Kleinstadt Dohna legt auch für das Jahr 2015 eine gute Bilanz vor. Das
1992 gegründete Familienunternehmen, das auf das Fertigen hochwertiger und langlebiger Dreh- und Frästeile aus Edelstahl spezialisiert ist, konnte nach dem Einbruch im Krisenjahr 2009 zum sechsten Mal in Folge seinen Jahresumsatz steigern. Er wuchs im vergangenen Jahr auf 9,6 Millionen Euro. Das ist ein Zuwachs um 2,6 Prozent. Dieser hätte höher sein können, wäre da nicht das schwierige
erste Halbjahr gewesen.
„2015 war für uns ein unruhiges Jahr, gekennzeichnet durch große Hektik und
Kurzfristigkeit am Markt. Bis zum Sommer spürten wir eine unerklärliche Zurückhaltung der Industrie, was uns weniger Aufträge brachte. Erst im zweiten Halbjahr kam der Durchbruch. Im vierten Quartal haben wir dann richtig Fahrt aufgenommen“, analysiert Geschäftsführer Dr. Peter Schiekel. „Das gute zweite
Halbjahr trug dazu bei, dass SPS auch 2015 einen Gewinn erwirtschaftete, der
allerdings geringer ausfiel als im Jahr 2014.“
Trotz des schwachen ersten Halbjahres konnten 2015 Aufträge in Höhe von
über 9,8 Millionen Euro akquiriert werden. Damit lag das Auftragsvolumen
6,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Es ist daher das bisher beste Ergebnis in der Firmengeschichte. Zum Ergebnis beigetragen haben auch neue
Kunden, die SPS bei seinen erstmaligen Messeauftritten zur ACHEMA in Frankfurt/M. und zur SWISSTECH in Basel gewinnen konnte.
Der Mittelständler SPS, der aktuell 111 Mitarbeiter beschäftigt und vier
Lehrlinge ausbildet, ist zuversichtlich ins Jahr 2016 gegangen. „Unsere
Auftragsbücher sind gefüllt. 2016 wollen wir die 10-Millionen-Grenze beim
Jahresumsatz überspringen und das Betriebsergebnis weiter verbessern“, so
Dr. Schiekel zu den Jahreszielen. Um sie zu erreichen, soll die Belegschaft kräf-
Sind stolz auf ein erfolgreiches Familienunternehmen – die Brüder Peter Schiekel,
der als Geschäftsführer die kaufmännischen und organisatorischen Bereiche der
Firma verantwortet, und Gert Schiekel, der als Geschäftsführer für die technischen
Bereiche des Unternehmens zuständig ist.
Foto: SPS Schiekel
tig aufgestockt und weiter investiert werden. Geplant sind zehn Neueinstellungen, vor allem Dreher und Fräser. Dazu hat sich die Firma erstmals auch im
nahen Tschechien umgesehen.
Zur positiven Jahresbilanz der Dohnaer Firma gehört die Auszeichnung mit dem
Preis für Willkommenskultur durch das Bundeswirtschaftsministerium im Juni
2015. Mit ihm wurden deutschlandweit sechs mittelständische Unternehmen
für die Anwerbung und Integration ausländischer Fachkräfte geehrt. Heute
arbeiten neben einer starken Fraktion aus Spanien auch Fachleute aus Polen,
Russland, der Slowakei und Ungarn bei SPS.
n
Standortfragen nicht aus den Augen verlieren
VDMA Ost: Nach Landtagswahl in Sachsen-Anhalt die Wirtschafts- und Innovationskraft stärken
Eine nachhaltige Bildungspolitik, Investitionen in die Verkehrs- und Netzinfrastruktur, der Abbau von Bürokratie sowie eine pragmatische Arbeitsmarktpolitik – das sind nach Ansicht des VDMA Ost einige zentrale Themen, denen sich
die Politik nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zügig zuwenden muss.
Ein spürbares Engagement der Landesregierung wünscht sich die Maschinenbaubranche hinsichtlich der Sanktionspolitik des Bundes gegenüber Russland.
Aufgrund der wirtschaftlichen Flaute, des Rubelverfalls und der Sanktionen ist
vielen Unternehmen ein wichtiger Markt weggebrochen. Das spiegelt sich auch
in der Exportquote für 2015 wider. Einer ersten VDMA-Schätzung zufolge sank
sie in Sachsen-Anhalts Maschinenbau im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 Prozent
auf 41,3 Prozent. „Von heute auf morgen lässt sich der Wegfall eines solchen
26 | WirtschaftsJournal | März 2016
Marktes kaum kompensieren. Neues Geschäft in anderen Märkten aufzubauen, kostet indes viel Geld und ist ein langfristiger Prozess", erläutert Reinhard
Pätz, Geschäftsführer des VDMA Ost. Um den russischen Markt nicht gänzlich
an Wettbewerber zu verlieren, wünschen sich die Maschinenbauer eine zügige
politische Lösung und die Aufhebung der Sanktionen. „Sachsen-Anhalt hat sich
in den vergangenen Jahren mit seiner profilierten Wissenschaftslandschaft, den
gut ausgebildeten Fachkräften und einer unternehmensorientierten Wirtschaftspolitik zu einem erfolgreichen Wirtschaftsstandort entwickelt. Diesen Weg
fortzusetzen, muss Aufgabe der künftigen Regierung sein“, fordert Pätz. Für
eine nachhaltige Fachkräfte- und damit Standortsicherung sei demnach eine
zielgerichtete Bildungspolitik notwendig.
n
MASCHINENBAU | HANNOVER MESSE | SIT/MTEX+/LIMA
Anzeige
Industriebau geht auch partnerschaftlich
Im Mittelpunkt der FREYLER Philosophie steht die Kommunikation mit den
FREYLER-Bürowelten – attraktiv sein für Fachkräfte
Bauherren und seinen Mitarbeitern, deshalb beginnt alles mit einem FREYLER
Viele Firmen haben erkannt, dass das Arbeitsumfeld eine große Rolle spielt, damit
Konzepttag. Ein Team aus FREYLER Spezialisten analysiert gemeinsam mit den
die Mitarbeiter sich mit dem Unternehmen identifizieren und schlicht gern zur
Bauherren und dessen Mitarbeitern den Ist-Zustand, ermittelt optimale Prozess-
Arbeit kommen. Dem sollte die Aufteilung und Gestaltung der Räume Rechnung
abläufe und betrachtet Zukunftsperspektiven des Unternehmens. Mit dem Detail-
tragen. Ein attraktives Büroumfeld kann darüber hinaus einen Wettbewerbsvor-
wissen um interne Prozesse, Strukturen und Kommunikationswege, entwickelt
teil bei der Rekrutierung von Fachkräften darstellen. Warum sollten sich diese für
FREYLER ein individuelles Gebäudekonzept, welches auf die konkreten Bedürf-
das zu enge Goldfischglas entscheiden, wenn sie ein Angebot für das Aquarium
nisse des Kunden abgestimmt ist und die Unternehmenswerte optimal reprä-
haben, in dem sie sich wohl fühlen können „wie ein Fisch im Wasser“?
sentiert. Dabei geht der Blick auch stets in die Zukunft: Wo sieht sich der Kunde
Aktuelle Projekte und Informationen zur FREYLER Unternehmensgruppe finden
in fünf oder gar zehn Jahren?
Sie unter www.freyler.de
Erfolg braucht FREYRaum
FREYLER bietet Ihnen:
Ganzheitliche Konzeption, Planung und Ausführung
Bedarfsgerechte Lösungen
Planungs- und Kostensicherheit
Optimierte Prozesse und Informationsabläufe
Wirtschaftliche, zukunftsweisende Gebäudekonzepte
Schlüsselfertige Errichtung im In- und Ausland
FREYLER Industriebau GmbH
Bahnhofstraße 52
09111 Chemnitz
Tel. 0371 355993-0
Fax. 0371 355993-29
[email protected]
www.freyler.de
WirtschaftsJournal | März 2016 | 27
MASCHINENBAU | HANNOVER MESSE | SIT/MTEX+/LIMA
Fachmesse des Leichtbaus:
Neue Werkstoffe und Technologien
Das Thema Leichtbau in vielen Fassetten greift die neu konzipierte Fachmesse
LiMA auf, die vom 31. Mai bis 2. Juni 2016 nach Chemnitz einlädt. Die bisher
auf den Maschinen- und Anlagenbau orientierte Veranstaltung richtet sich bei
ihrer vierten Auflage branchenübergreifend aus. „Ob Fahrzeugbau, Luft- und
Raumfahrttechnik, Maschinenbau, Bauwesen, Regenerative Energien, Medizintechnik oder Konsumgüterbereich – überall ist Leichtbau eine Schlüsseldisziplin, um ressourcenschonender und effizienter zu produzieren. Diesem Trend
tragen wir mit der Öffnung der LiMA für vielfältige Anwenderlösungen Rechnung“, betont Michael Kynast, Geschäftsführer des Messeveranstalters C³
Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH.
Die Leichtbaumesse bietet eine hochkarätige Informations-, Transfer- und
Geschäftsplattform für Anwender und Entscheider aus der Industrie, die neue
Leichtbaulösungen für spezifische Anwendungsfelder suchen. Die Fachbesucher profitieren von der geballten Forschungs- und Entwicklungskompetenz
in der mitteldeutschen Wirtschaftsregion. Deutschlands einzigartiges Leichtbau-Forschungscluster MERGE an der TU Chemnitz steht ebenso dafür wie das
Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik der TU Dresden, die werkstofftechnischen Institute der TU Bergakademie Freiberg, das Sächsische Textilforschungsinstitut sowie zahlreiche Fraunhofer-, Leibniz-, Max-Planck- und
Helmholtz-Institute in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
akz
akzent
Zu den Innovationen der LiMA
2014 gehörte das Projekt „Blue
Train“, ein Leichtbau- und Fertigungskonzept für einen Hochgeschwindigkeitszug, dass die
Entwickler von Voith Engineering Services Chemnitz und dem
Fraunhofer IWU Chemnitz erstmals der Öffentlichkeit präsentierten. Auch 2016 wird es
einen Ausstellungsbereich zu
Leichtbaulösungen in der Bahntechnik geben.
Foto: Messe
Chemnitz/Kristin Schmidt
Die Ausstellungsfelder der LiMA reichen von neuesten Leichtbau-Materialien
und -Bauteilen aus Metallen, Kunststoffen, Textilien und Verbundwerkstoffen
über moderne Fertigungsverfahren bis hin zu Dienstleistungen im Engineering,
Prüf- und Messwesen, Recycling bis hin zu Technologietransfer und Qualifizierung. Im Fokus stehen ressourceneffiziente serienfähige Leichtbaulösungen sowie
Strukturen und Komponenten mit integrierten Funktionen.
Einen Schwerpunkt bilden neueste Material- und Technologie-Lösungen für den
Schienenfahrzeugbereich, den die Voith Engineering Services GmbH Chemnitz
mit Partnern unter der Überschrift „Das Leichtbaufahrzeug“ offeriert.
www.lima-chemnitz.de/
n
GEMEINSAM SIND WIR STARK
personalleasing gmbh
Neefestraße 42
09119 Chemnitz
Tel. 0371 4016913
[email protected]
www.akzent-personalleasing.de
DENN WIR ZIEHEN AN EINEM STRANG
FLEXIBEL . FAIR . ENGAGIERT
28 | WirtschaftsJournal | März 2016
GEMEINSAM MEHR ERREICHEN