Änderungen und Erweiterungen von "bonkasse2015" nach

Änderungen und Erweiterungen von "bonkasse2015" nach "bonkasse2016".
Liebe Lizenzinhaber und Interessenten.
Falls Sie mit dem Bonkassenprogramm zum ersten Mal arbeiten empfehle ich Ihnen, die
weitestgehend ausgereifte Version "bonkasse2015" zu verwenden. Sollten Sie von der Version 2015
auf die Version 2016 umsteigen, dann löschen Sie bitte die alte Version nicht. Legen Sie ein neues
Verzeichnis an (z. B. C:\kasse2016") und installieren Sie darin die neue Version. Verschieben oder
kopieren Sie bitte zwischen den Versionen keine Dateien, da sich die Tabellenstrukturen von Version
zu Version ändern können.
Grundsätzlich können Sie beliebig viele Verzeichnisse anlegen und darin jeweils eine beliebige
Programmversion installieren. Alle Daten werden in den Tabellen des Verzeichnisses gespeichert, aus
dem heraus das Programm mit "kasse.exe" gestartet wird!
In die neuen Version "bonkasse2016 Beta 3" habe ich umfangreiche Änderungen eingebaut, so dass
ich sie noch als Betaversion bezeichnen muss, auch wenn ich ausgiebige Tests durchgeführt habe.
Deshalb kann ich den einen oder anderen versteckten Fehler nicht unbedingt ausschließen. Falls Sie
einen finden sollten, behalten Sie ihn bitte nicht für sich, sondern senden Sie mir bitte eine Mail. Ich
werde mich dann schnellstens darum kümmern!
Die erste große Neuerung ist die Möglichkeit, die Fenster der Größe des Bildschirms anzupassen.
Beim ersten Start beträgt die Auflösung des größten Fensters 680 x 950 Pixel, so dass es noch
vollständig in einen XGA-Bildschirm passt. Bei größeren Auflösungen schieben Sie es nach dem Start
(evtl. nach dem Lizenzierungsfenster, falls Sie noch keine Lizenz besitzen) wie bei Windows üblich mit
der Maus nach links oben und ziehen Sie dann mit der Maus an der unteren rechten Ecke es auf die
gewünschte Größe. Diese Einstellung wird auch nach einem erneuten Programmstart wieder
benützt. Alle anderen Fenster (Umsatz, System) werden automatisch angepasst.
Je nach Bildschirmauflösung, Grafikkarte und Grafiktreiber kann es vorkommen, dass beim Ändern
der Fenstergröße ein Doppeleffekt auftritt. Sollte dies bei Ihnen auftreten, dann machen Sie das
Fenster einfach ein klein wenig größer oder kleiner, bis dieser Effekt verschwindet. Dies liegt u. a.
daran, dass die einzelnen Elemente und Schriftgrößen unterschiedlich definiert sind und deshalb
nicht parallel proportional geändert werden können.
Es sind jetzt auch Bondrucker für das schmälere (58mm breite) Papier verwendbar. Dies können Sie
auf der Registerkarte "Systemeinstellungen" auswählen, nachdem Sie solch einen unter Windows
(wie üblich) installiert haben. Dort können Sie außerdem (falls Sie noch keinen Bondrucker besitzen)
alle Bons auf den Bildschirm umleiten, die dann jedoch einzeln weggeklickt werden müssen.
Natürlich lässt sich der Ausdruck auch mit einem anderen unter Windows installierten A4-Drucker
testen. Dann wir allerdings pro Bon eine ganze Seite gedruckt!
Die Schriftgrößen aller Warn- und Hilfefenster wurden auf 14 Punkte vergrößert. Diese
Fenstergrößen können nicht verändert werden, sind aber auf allen gängigen Monitoren leicht lesbar.
Beim Speichern der Menüs werden jetzt auch das Druckflag (Kennzeichnung, ob der entsprechende
Artikel gedruckt werden soll), die MwSt. und die Tastaturfarben gespeichert.
Auf Wunsch können jetzt für die Sonderkonten (Bedienungen) Tischnummern von 1 – 99 eingegeben
werden (ESC/System->Weitere Einstellungen).
Bei der Wechselgeldanzeige (Leertaste) können jetzt auch beliebige gegebene Beträge eingegeben
werde, falls nicht "nur" mit einem Schein gezahlt wird.
Zusätzliche Zeile für beliebigen Text auf den Bons. Diese wird nur gedruckt, wenn sie einen Inhalt hat.
Bei Anzeige und Ausdruck der Umsätze kann jetzt auch nach der Kassennummer selektiert werden,
falls diese im Betrieb aus irgendwelchen Gründen einmal geändert wird.
Ändern der Sicherungsstrukturen.
Es werden ausschließlich Umsatztabellen gesichert. Deshalb wird empfohlen nach der Vorbereitung
für einen Verkaufsstart (Erstellen der Menüs, setzen und einstellen der diversen Optionen, löschen
der alten Umsätze) den kompletten Inhalt des Arbeitsverzeichnisses in weitere andere Verzeichnisse
zu kopieren. Aus jedem dieser Verzeichnisse kann eine eigene Programminstanz gestartet werden.
Die Dateinamen und die Speicherungsstrategie im Detail lesen Sie bitte im entsprechenden zur
Version 2016 passenden Handbuch nach.
Ein Beispiel aus der Praxis meiner Anwender:
Man erstelle ein Verzeichnis c:\kasse1 und installiere darin das Programm mit all seinen Dateien. Aus
diesem Verzeichnis heraus starte man kasse.exe. Nachdem im Programm alle Vorbereitungen für
einen Verkaufsstart getroffen wurden, lege man weitere Verzeichnisse an (C:\kasse2, c:\kasse3,
c:\kasse4 usw.) und kopiere jeweils den gesamten Inhalt von c:\kasse1 dort hinein. Danach starte
man aus jedem Verzeichnis heraus das Programm kasse.exe einmal, um nur die Kassennummer zu
ändern.
Vorteil: Falls währen der Verkaufshektik einmal irgendetwas Unvorhergesehenes passieren sollte
(Programmcrash, Stromausfall etc), kann man nach einem Rechnerneustart schnell auf eine andere
Programminstanz umschalten und somit das Programm aus einem anderen Verzeichnis heraus
starten. Am Ende der Verkaufsveranstaltung muss man dann nur noch beide Ergebnisse
(Umsatzsummen) addieren. Ebenso kann man die verschiedenen Programminstanzen
unterschiedlichen Kassierern zuordnen, um so eine Kontrolle über deren Tätigkeiten zu bekommen.
Weitere kleinere Verbesserungen:
Leere Zeilen auf den Bons werden nicht angezeigt (Papier sparen), farbige Trennstreifen auf der
Registerkarte "ESC/System->Stammdaten->Stammdaten Menü X" zur besseren Kennzeichnung der
drei Spalten auf dem Kassenfenster, Parallel zum bisher vorhandenen Rechnungsdruck (Strg+R) gibt
es einen einfachen Quittungsdruck (Strg+Q), DACH-Länderspezifische MwSt. und Währungszeichen
(dazu in der Registerkarte "ESC/System->Weitere Einstellungen" auf die rote Schrift über den
Mehrwertsteuersätzen klicken), Unterdrückung von nicht benutzten Artikeln bei Kurzausgabe der
Verbrauchsliste usw.
Eine Stornierung von gedruckten Bons habe ich (noch) nicht verwirklicht. Damit tue ich mich auch
schwer, denn es kann nun mal nicht gewährleistet werden, dass ein zuvor gedruckter Bon dann auch
wirklich vernichtet wird. Es ist besser, diese zu sammeln, am Ende der Verkaufsperiode zu zählen und
von den Umsätzen manuell abzuziehen. So viele werden es wohl nicht sein. Darüber hinaus kann
man gedruckte Bons auch an der Kasse behalten und ggf. ohne eine neue Eingabe zu machen diese
wieder an einen anderen Kunden verkaufen.
Alle hier beschriebenen Änderungen und Erweiterungen habe ich im Handbuch zu "bonkasse2016"
beschrieben, das Sie ab sofort auch von der Webseite herunter laden können!
Und zum Schluss noch ein Tipp:
Falls Sie eine Kassenschublade besitzen, die mit einem Impuls geöffnet werden kann, achten Sie bitte
darauf, dass diese auch einen Mikroschalter besitzt, der Ihnen anzeigt, ob die Lade geöffnet oder
geschlossen ist (kann man sicher auch leicht nachrüsten). Der Kassendrucker EPSON TM-T88 (und
sicher auch andere) besitzt einen eigenen Anschluss für das Ansteuern des Kassenrelais. In dem Sie
das Signal über den Mikroschalter an der Kasse führen, wird nur dann ein Impuls die Kasse öffnen,
wenn diese geschlossen ist. Da solch ein Impuls bei jedem Bon abgegeben wird, würde sonst ein
unnötiges Klappergeräusch entstehen.
Wie die Eingabe und Verwendung eines optionalen Logos (Wasserzeichen) auf den Bons ist auch das
Ansteuern der Kassenlade Sache des Druckertreibers. Lesen Sie dazu bitte das entsprechende
Handbuch des Druckerherstellers.