Willkommen an der Ostfalia! - Ostfalia Hochschule für angewandte

# 02/2016
FRISCHES AUS DEN STANDORTEN
Die Campus-Zeitung für Studierende, Hochschulangehörige und Alumni der Ostfalia
Campustag an der
Ostfalia
Am Samstag, den 4. Juni 2016 fand auf dem Campus
Wolfenbüttel zum zweiten Mal der große Campustag
der Ostfalia statt. Unter dem Motto „IDEENREICH –
Ostfalia entdecken!“ öffnete die Hochschule ihre Türen und nahm alle interessierten BesucherInnen mit
auf eine Entdeckungstour. Die Gäste erwartete ein
bunter Strauß aus Laborführungen, interaktiven Experimenten, Fachvorträgen und vielem mehr. Neben
den zahlreichen Angeboten unserer Fakultäten, zentralen Einrichtungen und studentischen Initiativen,
gab es ein ideenreiches Rahmenprogramm aus einer
unterhaltsamen Experimentalshow, kulinarischen
­Leckereien und rhythmischen Beats.
//
Strom erzeugen mit Körperkraft war die Devise beim
Fahrradgenerator und hierbei kam die/der ein/e oder
andere ganz schön ins Schwitzen!
Willkommen an der Ostfalia!
WAS HEISST EIGENTLICH „ALUMNI“?
Alumnus (Plural: Alumni; lat.: ‚Zögling‘, von
alere, ‚ernähren‘, ‚aufziehen‘) war ursprünglich
der männliche Zögling eines Alumnats. Neben
der Pluralform Alumni gibt es auch die weibliche Alumna, f. und männliche Form Alumnus, m. des Wortes. In ihrer Mehrzahl sind die
Alumni diejenigen, welche von einem anderen
ernährt, das heißt „mit Speis und Trank versorgt und in allen guten Sitten unterrichtet“werden. Insbesondere im Hochschulbereich hat sich als Pendant das Bild der Alma
Mater (der nährenden Mutter) etabliert. Alumni sind daher im englischen und deutschen
Sprachraum ehemalige Auszubildende (besser: Ausgebildete einer Hochschule, ehemalige Studierende). An den Eliteuniversitäten
Oxford und Cambridge sind die Begriffe old
boys und old girls für AbsolventInnen, und old
member für ehemalige MitarbeiterInnen üblich. Auch in der deutschen Sprache gibt es
Wortbildungen mit Stammformen von alere,
z. B. (von altus) Altmeister, ein Meister, groß
geworden an Erfahrung.
Ein neues Semester bedeutet auch vor neuen Herausforderungen zu stehen: Welche Fachinhalte werden mich erwarten, welche Prüfungen habe ich zu
absolvieren, wie bekomme ich mein Studium mit
meinem Job und meiner Freizeit in Einklang? Für
viele von Ihnen ist das neue Semester Ihr erstes Semester an einer Hochschule. Gerade Ihnen möchte
ich mit auf den Weg geben, dass Studieren mehr ist
als Fachinhalte zu lernen und Prüfungen abzuleisten.
Sie haben an der Ostfalia zahlreiche Möglichkeiten
über Ihr Fach hinaus für‘s Leben zu Lernen: Nutzen
Sie die Chance ein Auslandssemester zu absolvieren, eine Fremdsprache zu lernen oder sich in den
Schlüsselqualifikationen weiterzubilden. Ich wünsche Ihnen ein erfolgreiches und spannendes neues
Semester.
Prof. Dr. Rosemarie Karger
Präsidentin der Ostfalia
Aus Niedersachsen
in die Welt
Ostfalias Alumni schweifen gerne in die Ferne –
auch beruflich. Viele unserer ehemaligen Studierenden sind in international agierenden Unternehmen
tätig. Ein Leben aus dem Koffer, fernab von Familie
und Freunden ist für sie keine Besonderheit. Nicht
wenige haben gleich die Umzugskisten gepackt und
sind ganz ins Ausland gezogen. Eine andere Kultur
und interessante Stellen – das Arbeiten im Ausland
kann sehr attraktiv sein. Ein Job in der Ferne heißt
aber auch, sich mit gänzlich anderen Umgangsformen auseinanderzusetzen. Aus Niedersachsen in
die Welt. Zwei Alumni haben diesen Schritt gewagt
und lassen uns an ihren Erfahrungen und Ansichten
teilhaben. Einer ist schon seit geraumer Zeit „Arbeitsnomade“, der andere steckt in den Anfängen
seiner internationalen Karriere. Machen Sie auf den
nächsten Seiten Bekanntschaft mit Torsten
­Wickinger und Christian Miosge.
//
Und hier gibt es den flurfunk digital:
www.ostfalia.de/flurfunk
GESICHTER
Christian Miosge in Changchun.
Von nun an Alltag für Christian Miosge: Ein Leben aus dem Koffer.
Christian Miosge hat vor gut acht Jahren bei uns
an der Ostfalia auf dem Campus Wolfsburg seinen Abschluss an der Fakultät Fahrzeugtechnik
im Studiengang Recycling gemacht. Gleich im
Anschluss an sein Studium arbeitete er in einem
Ingenieurbüro in der Technischen Entwicklung
und später im Produktmanagement. Seit Anfang diesen Jahres hat Miosge eine neue berufliche Herausforderung angenommen und ist bei
einem der größten Entsorgungsunternehmen
Europas tätig. Dieser Job wird ihn im kommenden Jahr auch ins Ausland führen – weit weg
nach China! Grund genug für die flurfunk Redaktion hier mal nachzufragen …
Erstmal eine einfache Frage zum Einstieg. Was sind
Ihre Aufgaben im neuen Job?
Da ich mich aktuell noch in der Einarbeitungsphase
befinde, komme ich in diesem riesigen Unternehmen ganz schön rum. Ich fahre zu den unterschiedlichen Standorten und lerne dadurch nicht nur eine
Vielzahl von KollegInnen kennen, sondern erhalte
auch tiefe Einblicke in die verschiedensten Aktivitäten des Unternehmens. Für spätere Fragestellungen weiß ich so genau, an wen ich mich wenden
muss und kann auf diese Personen zurückgreifen
und von ihrem Wissen profitieren.
Wir haben gehört, dass Sie Ihr neuer Job ins Ausland
führen wird. Wo geht´s denn hin?
Mein Arbeitgeber gibt mir die Möglichkeit, für zwei
Jahre die technische Betreuung einer Aufbereitungsanlage im Nord-Osten Chinas zu übernehmen.
Sie sind zuvor noch nie beruflich im Ausland gewesen. Eine persönliche Premiere also. Was glauben
Sie, werden Sie am meisten vermissen?
Ich war erst kürzlich für einen Monat auf Stippvisite
in China, um mir einen ersten Eindruck meines neuen „Zuhauses-auf-Zeit“ und meiner neuen Arbeitsstätte zu verschaffen. Dabei sind mir die erheblichen
kulturellen Unterschiede zwischen Deutschland und
China natürlich aufgefallen. Ich schätze also, dass ich
schon gewöhnliche Alltagsgegenstände in China vermissen werde. Aber natürlich werde ich meine Familie und Freunde am meisten vermissen, da ich sie in
dieser Zeit eher selten zu Gesicht bekommen werde.
Ich werde zwar versuchen, so oft wie möglich nach
Hause zu kommen. Aber natürlich freue ich mich
auch darauf, dass mich der eine oder andere aus der
Heimat mal besuchen kommt. Gästebetten werden
selbstverständlich jederzeit und in ausreichender
Menge zur Verfügung stehen.
Okay, aber bei allen Unterschieden, gibt es doch bestimmt auch einiges, auf das Sie sich freuen, oder!?
Ja klar. So befremdlich die andere Kultur auch zu
sein scheint, freue ich mich genau darauf. Und da ich
auch über einen recht langen Zeitraum – nämlich
zwei Jahre – da sein werde, kann ich Land und Leute
genauer kennenlernen, neue Freundschaften knüpfen und natürlich ganz neue berufliche Erfahrungen
machen.
Wir spielen jetzt „Ich packe meine Koffer!“. Was
werden Sie auf jeden Fall einpacken und warum gerade das?
Als allererstes packe ich auf jeden Fall ein Wörterbuch ein. Das hat mir bei meinem letzten Besuch
schon die besten Dienste geleistet. Was dann natürlich nicht fehlen darf, sind einige Andenken von meinen Lieben … Fotos und sowas. Außerdem habe ich
gehört, dass die Winter im Nord-Osten bitter kalt
sein sollen. Deshalb werden es wohl auch die ein
oder andere lange Unterhose, eine muckelige Winterjacke, sowie Mütze und Handschuhe in meinen
Koffer schaffen.
Bereiten Sie sich eigentlich jetzt schon auf Ihre zwei
Jahre in China vor?
Ja, natürlich. Mein Besuch Mitte des Jahres diente
ja schon irgendwie der Vorbereitung. Ich konnte mir
die Anlage bzw. die Stadt schonmal anschauen, die
neuen KollegInnen kennenlernen und mich eine wenig umschauen. Ich habe auch schon erste Kontakte
mit chinesischen Kollegen geknüpft. So habe ich
Das neue Lieblingsessen von Christian: Dumplings
(gefüllte Teigtaschen).
schon jetzt Ansprechpartner direkt vor Ort, die mich
auch bei eventuell anstehenden Behördengängen
unterstützen können. Außerdem versuche ich natürlich schon jetzt die Sprache zu lernen. Seit Anfang
des Jahres besuche ich deshalb einen chinesischen
Sprachkurs. Dort lerne ich auch einiges über die
Bräuche und Sitten in China.
Und jetzt mal Hand auf´s Herz, Herr Miosge! Haben
Sie auch ein kleines bisschen Angst?
Naja, Angst würde ich das nicht nennen – eher Respekt. Ein wenig Bedenken habe ich, in unangenehme Fettnäpfchen zu stolpern oder in ungünstige
Situationen wegen der Sprachbarriere zu gelangen.
Bei meinem Besuch habe ich gemerkt, dass man
mit Englisch nicht immer weiterkommt.
Lieber Herr Miosge, vielen Dank, dass Sie sich den
Fragen der flurfunk Redaktion gestellt haben. Wir
drücken Ihnen für Ihren Chinaaufenthalt alle Daumen,
die uns zur Verfügung stehen und wünschen Ihnen
alles Gute! Halten Sie uns auf dem Laufenden!
//
Auf 470 Metern thront man in Shanghai auf dem
höchsten Lokus der Welt – was für eine Aussicht!
Fotos: Christian Miosge
Aus Niedersachsen in die Welt:
Alumni weltweit!
GESICHTER
In der Welt zuhause: Torsten Wickinger.
Die Welt von oben: Alltag für Wickinger.
Torsten Wickinger hat sich ebenfalls für ein Ingenieurstudium an der Hochschule entschieden.
Elektrotechnik mit der Fachrichtung Allgemeine
Nachrichtentechnik stand 1989 in seinem Studentenausweis. Nach seinem Abschluss im Jahr
1992, ging er zu Siemens, um zu bleiben. Bis
heute. Wickinger startete seine Karriere als Ingenieur in der Hardware-Entwicklung. Im Laufe
der nächsten Jahre durchlief er diverse Stationen im Haus. Von Projektleitungen über D
­ esign
to Cost und Produktmanagement-Funktionen.
Heute ist Wickinger „Sales Director“, verantwortlich für Süd-Ost Asien, Spanien, Australien,
Frankreich, Portugal, Griechenland. „Also mehr
oder weniger für die halbe Welt“, scherzt er.
Hier ist der flurfunk aufmerksam geworden und
konnte Herrn Wickinger für ein Interview gewinnen.
Freunde, mein schönes Zuhause. Es klingt vielleicht
paradox, aber auch das Ausland ist für mich eine Art
Zuhause geworden. Aus vielen geschäftlichen Kontakten sind private geworden. Aufgrund der Aktivitäten meiner ausländischen KollegInnen (einige kann
man wirklich als FreundInnen bezeichnen) werden
mir meine Auslandsaufenthalte nicht wirklich schwer
gemacht. Soll heißen ich fühle mich bei meinen Auslandsaufenthalten in der Regel sehr wohl.
Bevor wir über die große weite Welt reden, hat es
Ihnen damals an unserer Hochschule gefallen?
Es hat mir sehr gut gefallen, da die Ostfalia, damals
noch FH Braunschweig/Wolfenbüttel, sehr praxisorientiert arbeitet. Das ist der große Unterschied zur
Uni, wo eher theoretische Ausbildung betrieben
wird.
Apropos praktisch … was machen Sie bei Siemens?
Die Bahnautomatisierung von Siemens bedient den
weltweiten schienengebundenen Nah- und Fernverkehr mit Signal- und Leittechnik. Mein Job ist hier
unsere eisenbahntechnischen Produkte bei unseren
KundInnen vorzustellen, um Geschäftspotential zu
generieren. Unseren lokalen Niederlassungen gebe
ich darüber hinaus auch den vertrieblichen Support.
Fotos: Torsten Wickinger
Gibt es überhaupt noch weiße Flecken auf Ihrer persönlichen Landkarte?
Nicht so viele, ich war in Asien, ganz Europa, Australien, Russland und den USA.
Was gefällt Ihnen an der internationalen Tätigkeit am
besten?
Ich liebe den Umgang mit anderen Kulturen, und damit automatisch die Arbeit im Ausland. Highlights
gibt es natürlich speziell in China. Generell kann man
sagen, dass man hier komplett umdenken muss. Sowohl beim Essen, als auch beim Umgang mit Kund­
Innen. Am Anfang kommt der Kulturschock danach
aber trennt sich die Spreu vom Weizen. Entweder
man liebt China oder man hasst es.
Was vermissen Sie während der diversen Auslandsaufenthalte am meisten? Und was nicht?
Am meisten vermisse ich meine Frau, meine
Worauf freuen Sie sich ganz besonders?
Ich freue mich immer auf die Dienstreisen ins Ausland, auf wieder neue Erfahrungen, aber auch genauso wieder Zuhause zu sein, momentan eine wirklich
gute zeitliche Aufteilung.
Gibt es irgendwelche Vorurteile, die Sie widerlegen
können?
Speziell zu China habe ich eine Meinung. Das ist allerdings sehr schwer in kurzen Worten zu beschreiben. China ist sehr speziell. Ich habe in den letzten
fünf Jahren sehr vielfältige Erfahrungen gemacht.
Das „Schmatzen“ der Chinesen beim Essen z. B. ist
natürlich immer wieder ein Thema; kulturell gesehen
geht es natürlich in Ordnung. Einen Chinesen zu verstehen und zu vertrauen dauert Jahre. Es sind so liebenswerte Menschen, aber es braucht wirklich viel
Zeit sie richtig zu kennen. Alles in allem sind die kulturellen Unterschiede sehr groß, aber nicht unüberwindbar. Man muss sich einfach nur darauf einlassen.
Wir spielen jetzt „Ich packe meinen Koffer!“. Was
packen Sie auf jeden Fall in den Koffer? Und warum?
Da gibt es nichts Spezielles, außer Käse für China.
Den gibt es dort nur sehr begrenzt zu kaufen, eigentlich so gut wie gar nicht. Ein ungewöhnliches Teil für
den Koffer, aber den packe ich auf jeden Fall ein. Genauso wie Jägermeister, den lieben die Chinesen
und Currywurst, die gibt es dort gar nicht! Ach ja,
auf keinen Fall darf ich „Aptamil Milchpulver“ vergessen. Seit dem Tod einiger Kleinkinder vor mehreren Jahren aufgrund verunreinigten Milchpulvers
trauen die Chinesen den lokalen Herstellern nicht
mehr und freuen sich auf das deutsche Pendant. Ich
habe in den letzten Jahren immer große Mengen
von dem Pulver für die Kollegen mitgenommen.
Bereiten Sie sich speziell auf die Auslandseinsätze
vor?
Mittlerweile gar nicht mehr. Das ist alles ziemlich
normal geworden. Meinen Koffer packe ich drei bis
vier Stunden vor der Reise.
Vielen Dank für das Interview, Herr Wickinger. Wir
wünschen Ihnen weiterhin in aller Welt viel Erfolg
und Freude in Ihrem Job und wenn Sie Lust auf die
alte Heimat verspüren, kommen Sie uns gerne einmal am Campus Wolfenbüttel besuchen.
//
Torstens Top Tipps für unsere
­Studierenden:
Den Erstsemesterstudis kann ich nur empfehlen, dass sie nie aufgeben und ihr Studium
durchziehen. Nach Abschluss des Studiums
eröffnen sich gute Chancen für alle. Man muss
sie wahrnehmen und offen gegenüber allem
sein, dann kann man eigentlich alles erreichen.
Niemals aufgeben ist das „Zauberwort“.
Christians Top Tipps für alle „Green Horns“
und „alten Hasen“
1. V
ersucht euch in kleinen Lerngruppen zu
organisieren. Diese Gruppen sind super
effektiv. Hier lernt jeder von jedem!
2. V
ersucht innerhalb eures Studiums (wenn
ihr nicht sowieso ein duales Studium absolviert) irgendwo praktisch als Werkstudent zu
arbeiten. Sammelt so viele praktische Erfahrungen wie ihr könnt und wendet die erlernte Theorie an.
3. Fangt wirklich rechtzeitig an zu lernen! Hier
gilt das Motto mit dem frühen Vogel … Aber
bei allem Ernst, sage ich euch auch ganz
ehrlich: Genießt die Zeit des Studiums und
seht nicht alles zu verbissen! Nehmt euch
auch Auszeiten vom vielen Lernen, genießt
es, auf Partys zu gehen, Leute kennenzulernen und einfach Spaß zu haben. Die Studienzeit geht leider viel zu schnell vorbei. Und
ich kann von mir ausgehend sagen, diese
Zeit war eine der Schönsten bisher.
Ich wünsche euch allen viel Spaß und ­Erfolg
im Studium an der Ostfalia!
Lust auf ein Auslandssemester?
Das International Student Office informiert und berät Sie zum Thema
Auslands­aufenthalt (Studium, Praktikum,
Sprachkurs).
Lust auf eine Fremdsprache?
Das Sprachenzentrum ist Teil des ZAW
und organisiert das Sprachangebot für
die gesamte Hochschule.
INNENANSICHTEN
First Generation Students
Die Ostfalia präsentiert: Wir sind die ersten unserer
­Familie, die ein S
­ tudium aufgenommen haben!
Im Rahmen des Projektes „Wege ins Studium öffnen“ möchte die Ostfalia Hochschule Studienberechtigten aus nichtakademischen Elternhäusern den Einstieg in
ein Studium erleichtern und sich verstärkt für Studierende der ersten Generation
öffnen.
Sie sind die bzw. der Erste in der Familie, die/der studiert? Dann sind Sie bei uns
in guter Gesellschaft! Rund zwei Drittel der Eltern unserer AbsolventInnen haben
nicht studiert. Und auch unter den Beschäftigten der Hochschule gehören viele
zur Gruppe der „First Generation Students“. Einige von ihnen stellen sich hier vor
und berichten von ihren Erfahrungen. Vielleicht steht hier irgendwann auch Ihre
Erfolgsgeschichte?
Thomas Hoffmann, Leiter des Career
Service und des Service-Büros in
Salzgitter
Sylvia Ott-Welke, Projektleiterin am
Institut für Recycling, Fakultät für
­Fahrzeugtechnik
Lennart Pape, Student Sportmanagement in Salzgitter
Nicole Engelken, Studentin Gesundheitsmanagement in Wolfsburg
Marius Horre, Student Handel und
Logistik in Suderburg
Kathrin Thiele, Professorin für Mathematik, Fakultät Maschinenbau
Thomas Gänsicke, Leiter des Instituts
für Fahrzeugbau Wolfsburg, Fakultät
Fahrzeugtechnik
Carmen Genning, Professorin für Biotechnologie und Umweltforschung,
Fakultät Versorgungstechnik
Benno Lendt, Professor für Energieund Gastechnik, Fakultät Versorgungstechnik
Wencke Freund, Studentin des
­Medienmanagements an der Fakultät
Verkehr-Sport-Tourismus-Medien
Christoph Hartwig, Professor für
Grundlagen der Elektrotechnik,
­Fakultät Maschinenbau
Hamdi Palabiyik, Lehrkraft für besondere Aufgaben, Fakultät Wirtschaft
Lars Wall, Student des Maschinenbaus in Wolfenbüttel
Dagmar Meyer, Professorin für
­Regelungstechnik an der Fakultät
­Elektrotechnik
Studieren in erster Generation
Marcus Rintelmann, Student der Elektrotechnik in Wolfenbüttel
Yvonne Neuse, Lerncoach am
­Standort Suderburg
Marie, Ostfalia Maskottchen und
First Generation Student
Jeder Weg ins Studium ist individuell, jeder einzelne Lebenslauf
hat seine Besonderheiten: First
Generation Students berichten im
Rahmen des Projekts „Wege ins
Studium öffnen“ aus Ihrem Werdegang. ­Jeden Monat finden Sie
eine neue, spannende Vita auf der
Seite der Studienberatung unter
www.ostfalia.de.
ZAHLEN UND FAKTEN
Studentische Studienberatung
Ein besonderer Service von Studierenden für Studierende
Die Studentische Studienberatung gehört – als eine von vielen Maßnahmen – zu
dem Projekt „WeiStu – Wege ins Studium öffnen“. Hier stehen vor allem Studienberechtigte im Zentrum der Aufmerksamkeit, die als Erste(r) in ihrer Familie ein
Studium aufnehmen. Auf Seite 7 berichten wir ausführlich über das Projekt.
Und wer kann diese Zielgruppe und ihre Bedürfnisse besser verstehen als diejenigen, die selbst zu der Gruppe der First Generation Students gehören? Genau,
niemand! Deshalb wurde die Studentische Studienberatung 2015 an der Ostfalia
ins Leben gerufen.
Hier ist jeder willkommen, der Informationen zum Studium oder dem Leben als
Studierender an der Ostfalia direkt von Studierenden „der ersten Generationen“
erhalten möchten. Aber auch Personen, die schon studieren, bekommen hier
Antworten auf ihre Fragen direkt aus erster Hand.
Um die Kommunikation so leicht wie möglich zu halten, gibt es die zentrale
E-Mailadresse [email protected].
Hinter dieser Mailadresse sitzen die First Generation Students Christina und
Lars. Sie stehen allen Interessierten mit Rat und Tat zur Seite und freuen sich auf
Ihre Nachrichten.
„Der Schritt an die Hochschule war für mich auch nicht selbstverständlich. Meine Eltern führen einen Gas-Wasser-Installationsbetrieb und haben keine akademische Ausbildung. Aber bei allen Herausforderungen, die ein Studium mit sich
bringt, lässt mich die Ostfalia nicht alleine. Das Serviceangebot ist wirklich umfassend. Und mit der Mitarbeit bei der Studentischen Studienberatung kann ich
eben auch einen Beitrag leisten!“, beschreibt Lars seine Motivation.
//
Christina studiert Tourismusmanagement in Salzgitter. Vor dem Studium hat sie ihr Abitur auf dem Wirtschaftsgymnasium gemacht.
Lars studiert Maschinenbau in Wolfenbüttel. Nach
der Realschule, besuchte er zunächst die Höhere
Handelsschule und machte dann eine Ausbildung
zum Feinwerkmechaniker. Nach zweijähriger Berufstätigkeit setzte er den Meister noch obendrauf bevor
er an der Ostfalia sein Studium begonnen hat.
Beratung aus erster Hand
Weitere Informationen sind auf den Seiten der Studienberatung
zu finden: www.ostfalia.de/studienberatung/first-generation-­
students/studentische_studienberatung
Jedes Jahr lädt Professorin Rosemarie Karger, die Präsidentin der Ostfalia,
zum Bericht des Präsidiums in die Aula der Hochschule ein. Für alle, die in
diesem Juli nicht dabei sein konnten, hat der flurfunk die wichtigsten Zahlen und Fakten des Hochschuljahres 2015 einmal zusammengefasst.
Infrastruktur
Stichtag
31.12.2014
Gebäude und Räume
Anzahl Gebäude
56
56
davon im Landesbesitz
33
34
davon angemietet
23
22
1.699
1.677
Räume in Nutzflächen
*nach Bundesstatistik
**nach Staatsangehörigkeit
Studierende insgesamt im Studienjahr 2015/16
Fakultät
Studierende
gesamt
davon im
ersten
Fachsemester
davon
BildungsausländerInnen*
davon
ausländische
Studierende**
83
152
50
57
davon
weiblich
Elektrotechnik
636
Maschinenbau
1.141
170
244
49
80
Soziale Arbeit
989
767
183
4
25
643
159
170
26
45
Wirtschaft
Versorgungstechnik
1.199
445
300
44
100
Verkehr-Sport-Tourismus-Medien
2.521
1.350
693
32
120
Informatik
1.014
172
257
62
93
713
558
179
5
47
Gesundheitswesen
Fahrzeugtechnik
1.434
130
291
124
190
Recht
1.312
796
209
17
84
454
88
118
8
11
Bau-Wasser-Boden
Handel und Soziale Arbeit
Gesamtergebnis
984
567
173
5
29
13.040
5.285
2.969
426
881
Stichtag
31.12.2015
Lehrräume (ohne Labore)
bewirtschaftete Gesamtnutzfläche (inkl. Nebennutzfläche) in m²
Hauptnutzfläche in m²
Forschung
250
250
108.658
108.351
67.153
66.721
Stichtag 31.12.2015
* Erneuerbare Energien
und Ressourceneffizienz
* Intelligente Systeme für
Energie und Mobilität
* Fahrzeugbau, Kunststoffe
und Materialwissenschaften
Integrierter
Gewässer- und Bodenschutz
Forschungsfelder
der Ostfalia
Gerontologie und
Demenzforschung
Daten -und
Kommunikationsmanagement
Strukturkonzepte und
Organisationsentwicklung
*In der Forschungslandkarte der (Fach)Hochschulen vertreten
Entwicklung der Studierendenzahlen (Ostfalia insgesamt)
AbsolventInnen im Wintersemester 2014/15 und Sommersemester 2015
Fakultät
AbsolventInnen
insgesamt
davon ausländische
Studierende*
davon weiblich
Elektrotechnik
95
10
8
Maschinenbau
210
25
4
Soziale Arbeit
278
226
8
99
26
10
Wirtschaft
260
108
15
Verkehr-Sport-Tourismus-Medien
465
270
12
Informatik
156
20
5
Gesundheitswesen
110
87
2
Fahrzeugtechnik
236
16
36
Recht
182
128
9
83
24
5
Versorgungstechnik
Bau-Wasser-Boden
Handel und Sozial Arbeit
Ostfalia gesamt
Stichtag: 15.11.2015
15.000
169
108
1
2.343
1.048
115
*nach Staatsangehörigkeit
12.000
9.000
6.000
3.000
0
1971 1976 1981 1986 1991 1996 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
LEHRE & STUDIUM
Gesagtes muss
auch ­ankommen
Als Studierender gibt es an der Hochschule
viele Möglichkeiten, Creditpoints zu sammeln –
mit bestandenen Klausuren beispielsweise. Es
geht aber auch anders.
Professor Olaf Hoffjann lehrt an der Fakultät Verkehr-Sport-Tourismus-Medien am Campus Salzgitter
im Bereich Medienmanagement. Seine Masterstudierenden im Studiengang Kommunikationsmanagement erhalten diesmal ihre Punkte durch das Verfassen einer empirischen Studie. Das spannende hieran
ist, dass auch die Ostfalia ein Forschungsgegenstand war. Was dabei genau passiert, wollte der
­flurfunk gerne erfahren.
Vorab möchten wir aber wissen, was die KommunikationswissenschaftlerInnen in spe an der Ostfalia
lernen. Das Studium bildet kommunikationswissenschaftliche Arbeits- und Analysemethoden ab und
beleuchtet die mannigfachen Kommunikationswege.
Klassische Medien wie Fernsehen, Radio und Printmedien stehen ebenso auf dem Lehrplan wie moderne Onlinemedien. Kernpunkte sind natürlich Kommunikationstheorien und die Methoden der
empirischen Sozialforschung.
Bei der Unternehmenskommunikation beispielsweise steht die interne und externe Kommunikation
im Vordergrund. Wie kann diese gemeinsame Identität nach außen getragen werden und wie können
Prozesse, Ziele und Vorstellungen aufeinander abgestimmt werden? Wie bewirke ich, dass Gesagtes
auch wirklich ankommt?
Genau hier setzte das Projekt von Hoffjann und
seinem Kurs an. Unter dem Namen „Hochschulkommunikation in Deutschland“ haben die Studierenden
im Sommersemester 2016 in vier Teilprojekten untersucht, wie Deutschlands Hochschulen kommunizieren.
Beim ersten Projekt erhielten alle HochschulkommunikatorInnen Onlinefragebögen, die unter dem
Fokus „Wer sind wir und wie arbeiten wir in
Deutschland?“ standen. Die enthaltenen Forschungsfragen beschäftigten sich mit den verfügbaren Ressourcen im Bereich der Kommunikation,
den Zielgruppen und Zielen sowie dem eigenen Rollenselbstverständnis.
Im zweiten Projekt wurde untersucht, wie die
Hochschulen und ihre Studierenden soziale Medien
nutzen. Bei diesem Projekt haben die Studierenden
eine persönliche Umfrage zum Thema am Campus
Salzgitter und an einer Hochschule in Hannover
durchgeführt. Das „Wieso, weshalb, warum nutze
Olaf Hoffjann (2.v.r. obere Reihe) mit seinen Studierenden.
ich Facebook?“ war die eine Frage dieses zweiten
Projektes. Die zweite Frage war, wie intensiv die
Hochschulen mit ihren Studierenden auf Facebook
kommunizieren. Dazu wurde der Facebook-Auftritt
von 14 deutschen Hochschulen untersucht.
Interne Kommunikation von Hochschulen stand
ebenfalls auf dem Tableau der Studierenden und war
Projektpunkt drei. Hier hat das Team um Professor
Hoffjann einen Mix aus Onlinebefragungen und ExpertenInneninterviews gewählt. Der Kernfrage „Wie
passen Ziele interner Hochschulkommunikation und
Erwartungen der AdressatIn zusammen“ wurde so
auf den Grund gegangen.
Das letzte Projekt, die Nummer vier, untersuchte
die Messemarketing-Aktivitäten von Hochschulen in
Deutschland. Welches Feuerwerk entzünden Bildungseinrichtungen auf Messen, um potentielle Studierende und mögliche KooperationspartnerInnen zu
gewinnen. Für die Beantwortung dieser Frage wählten die Studierenden ExpertInneninterviews mit
Messeverantwortlichen, setzten aber auch erneut
auf das Tool der Onlinebefragung.
Soweit so gut, doch nun galt es, aus den vielen abgegebenen Antworten eine empirische Studie zum
Thema Hochschulkommunikation in Deutschland zu
schnüren.
Professor Hoffjahn war „überrascht, dass auf Facebook weder die Hochschulen noch die Studierenden
sonderlich an einem Austausch interessiert sind.
Wem sollen wir welche Frage stellen? Die Teams bei der Arbeit!
Foto: Michael Lohse
Foto: Michael Lohse
Kommentare sind hier ebenso selten wie Gespräche.
Hier dominiert die reine Information. Das machen die
Hochschulen aber recht erfolgreich: Die Studierenden waren insgesamt zufrieden mit der Informationspolitik.“
Die Ergebnisse zeigen, dass die Hochschulkommunikation in Deutschland in den vergangenen Jahren
viel wichtiger geworden ist. Dies gilt sowohl für
staatliche als auch für private Hochschulen, die in
sehr ähnlicher Weise, beispielsweise auf Messen,
um neue Studierende werben. Die personelle Ausstattung ist vergleichbar mit der in Unternehmen.
Das zeigt: Die Hochschulen haben erkannt, dass sie
in einem Wettbewerb stehen, in dem sie sich behaupten müssen.
//
Neugierig geworden?
Kommunikationsmanagement an der
Ostfalia: Informationen unter
www.ostfalia.de/cms/de/imm/studium/
kommunikationsmanagement
Der Tummelplatz für Alumni und Studierende im Bereich Kommunikationsmanagement ist das Ostfalia M
­ ediennetz:
www.ostfalia.de/cms/de/imm/
studentische_projekte/mediennetz
LEHRE & STUDIUM – OFFENE HOCHSCHULE
Öffnung der Ostfalia
für neue Studierendengruppen
Im Jahr 2010 hat die niedersächsische Landesregierung den Grundstein für die Öffnung der
Hochschulen im Sinne des Lebenslangen Lernens
gelegt. Es geht vor allem darum, Maßnahmen zu
entwickeln, die die verschiedenen Bildungsangebote durchlässiger gestalten und besser miteinander vernetzen.
Auch die Ostfalia beteiligt sich daran und arbeitet an
weiteren Maßnahmen zur Öffnung der Hochschule
für neue Studierendengruppen. Die Durchlässigkeit
zwischen beruflicher und akademischer Bildung soll
erhöht werden. Das Ziel dahinter ist, das Fachkräfteangebot in der Region langfristig zu sichern. Die
Aufgaben sind facettenreich und die Köpfe dahinter
zahlreich.
Im Rahmen von mehreren Projekten werden die diversen Teilaspekte zur Öffnung der Hochschule aus
unterschiedlichen Blickwinkeln und in verschiedenen
Fachbereichen bearbeitet. In dieser Ausgabe des flurfunks möchten wir Ihnen zwei dieser Projekte genauer vorstellen. Zum einen das Projekt „Qualitätsmanagement
Weiterbildung
E-Mobilität“
(kurz:
QWeMob) und zum anderen das Projekt „Wege ins
Studium öffnen“ (kurz: WeiStu).
Qualitätsmanagement Weiterbildung
E-Mobilität – oder einfach „QWeMob“
Dieses Projekt startete schon im April 2013 unter
der Leitung von Professor Hamann und wurde bereits
im März diesen Jahres abgeschlossen. „Mit dem Projekt QWeMob setzt die Ostfalia ein Konzept für neue
Wege der akademischen Weiterbildung in Unternehmen um. Die dazugehörigen Leitlinien wurden dabei
gemeinsam mit KooperationspartnerInnen aus der
Wirtschaft und der Ostfalia entwickelt“, erklärt der
Projektmitarbeiter Heiko Moschner auf die Frage, was
sich hinter diesem Projekt mit dem ungewöhnlichen
Namen eigentlich verbirgt.
Klingt erstmal kompliziert, ist im Grunde aber ganz
einfach: Im Rahmen dieses Projektes haben die verschiedenen Beteiligten aus dem Bildungswesen und
der Wirtschaft ein Konzept entwickelt und Qualitätskriterien für Weiterbildungsangebote auf akademischem (Master-) Niveau in Unternehmen formuliert. Festgehalten wurde dies in einem Handbuch mit
einem Leitfaden zur Entwicklung solcher Weiterbildungen, inklusive dazugehöriger Handlungsempfehlungen. Der große Nutzen liegt also darin, dass
non-formal erworbene Kompetenzen auf Studienmodule von Hochschulen und Universitäten unkomplizierter anerkannt werden können. Heiko Moschner
Übersicht über die verschiedenen Projekte
der Ostfalia zur Öffnung der Hochschule für
neue Studierendengruppen:
· Wege ins Studium öffnen (kurz: WeiStu)
· Qualitätsmanagement Weiterbildung
E-Mobilität (kurz: QWeMob)
· Aufbau berufsbegleitender Studienangebote in
den Pflege- und Gesundheitswissenschaften
(kurz: PuG)
· Offene Hochschule Wolfsburg
(kurz: OHo Wob)
· Regionale Weiterbildungspotenziale als Basis
für die Kompetenzentwicklung von
­Gesundheitsfachpersonal (kurz: regio WB)
· Kompetenzentwicklung von Gesundheits­
fachpersonal im Kontext des Lebenslangen
­Lernens (kurz: KeGl)
Nähere Information zur Offenen Hochschule
und die Projektbeschreibungen finden Sie
unter www.ostfalia.de/pb/offene_hochschule
Das gesamte Team kümmert sich in und durch die verschiedenen Projekte um die Öffnung der Hochschule.
betont ausdrücklich, dass die formulierten Kriterien
keineswegs nur auf den Bereich Elektromobilität und/
oder auf das Masterniveau beschränkt sind. „Ganz im
Gegenteil, die im Handbuch beschriebenen Kriterien
sind ebenso in anderen Wissensgebieten und mit kleineren Anpassungen auch für andere Qualifikationsstufen nutzbar.“
Die Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Unternehmen und die Nutzung der Qualitätskriterien gewährleistet hierbei die bedarfs- und qualitätsgerechte
Entwicklung von Weiterbildungsmodulen. Schlussendlich wird dadurch der Zugang für Personen aus der
Praxis in die Hochschule erleichtert und das Konzept
der offenen Hochschule gefördert.
Die stetige Zusammenarbeit und Vernetzung der
hochschulischen Einrichtungen und der Unternehmen
gewährleistet hierbei die bedarfsgerechte Entwicklung von Weiterbildungsmodulen und schlussendlich
wird dadurch der Zugang für Personen aus der Praxis
in die Hochschule erleichtert.
Wenn Sie mehr über „QWeMob“ erfahren möchten, steht Ihnen Heiko Moschner gerne Rede und
Antwort: 05331-939 10240 · [email protected]
Professor Manfred Hamann (Elektrotechnik) und
Heiko Moschner am Campus Wolfenbüttel.
Wege ins Studium öffnen – WeiStu
Mit dem Projekt WeiStu bearbeitet die Ostfalia einen weiteren Aspekt, der im Rahmen der Offenen
Hochschule von Bedeutung ist. Hier geht es vor allem
darum, Studienberechtigten aus nichtakademischen
Elternhäusern den Einstieg in ein Studium zu erleichtern und richtet sich somit verstärkt an Studierende
der ersten Generation – an die sogenannten „First Generation Students“. Darüber hinaus sollen aber auch
Menschen mit Migrationshintergrund angesprochen
und bei der Studienwahl und allen damit einhergehenden Fragen unterstützt werden. Ein weiteres Ziel
ist die Verbesserung der Informationen über die
MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften & Technik) und die Gewinnung von jungen
Frauen für eben diese Studienfächer.
Um diese hochgesteckten Ziele zu erreichen, wurde
seit Beginn des Projektes im Jahr 2013 schon eine
Menge Arbeit investiert. „Wir haben in Kooperation
mit verschiedenen Schulen zunächst Erhebungen
durchgeführt, um die Ausgangslage besser kennen zu
lernen“, erklärt Projektkoordinatorin Jessica Bangisa.
„Auf der Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse arbeiten wir nun daran, die SchülerInnen besser über
ihre Möglichkeiten zu informieren, Bedenken zu nehmen und den Übergang von der Schule an eine Hochschule zu vereinfachen“, so Frau Bangisa weiter. Um
die Zielgruppe am besten zu erreichen, kommen hier
bereits „die alten Hasen“ unter den First Generation
Students zum Einsatz. Sie besuchen die Schulen und
gehen direkt in die Klassen. Dabei erzählen sie ihren
Jessica Bangisa möchte Wege ins Studium öffnen.
ganz persönlichen Werdegang und berichten ebenso
über ihre Bedenken, Ängste und mögliche Hürden.
Die SchülerInnen können in diesen Runden ganz ungeniert ihre Fragen stellen und bekommen Antworten
aus erster Hand.
Das Projekt erfreut sich durchweg positiver Resonanz, so dass ein Verlängerungsantrag gestellt wurde.
„Bei einer Fortsetzung des Projektes soll zu den bereits vorhandenen Maßnahmen ein Netzwerk aus
Talentscouts aufgebaut werden. Diese Talentscouts
nehmen die Stärken und Potentiale von SchülerInnen
genauestens in den Blick und unterstützen individuell
bei der Berufs- und Studienorientierung. Die individuelle Beratung und auch Begleitung soll zu einer verbesserten Studienvorbereitung und Ermutigung der
Zielgruppen führen“, umreißt die Projektkoordinatorin
die Perspektiven.
Wir sind gespannt, wie´s weitergeht! Wenn Sie nun
die First Generation Students der Ostfalia näher kennenlernen möchten, empfehlen wir Ihnen einen Blick
auf die Seite vier.
Nähere Informationen über „WeiStu“ bekommen
Sie bei Jessica Bangisa: 05331-939 10290
[email protected]
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INNENANSICHTEN
Volontieren an der Ostfalia –
Die Hochschulkommunikation macht‘s möglich!
­ eruflich Fuß fassen. Aber auch eine Stelle im Hochschulbereich kann ich mir sehr
b
gut vorstellen, da mir das Arbeiten an Hochschulen weiterhin viel Spaß macht.
Hast du als „alte Häsin“ irgendeinen Tipp für mich?
Fragen stellen! Niemand kann alles wissen und gerade ein Volontariat ist die perfekte Zeit, um alle Fragen loszuwerden. Und Caro, was hast du gemacht bevor du
zur Ostfalia gekommen bist?
Medienwissenschaften und English Studies studiert. Zuvor habe ich in Hamburg
eine Ausbildung zur Hotelfachfrau absolviert und einige Jahre in der Hotellerie und
später in einer Internetagentur gearbeitet. Dort bin ich dann auch „auf den Geschmack gekommen“ und habe mich anschließend für mein Studium entschieden.
Wie kam es zu der Entscheidung ein Volontariat an einer Hochschule – und speziell
in Wolfenbüttel – anzutreten?
Mein Wunsch war es immer, später einmal einen Beruf zu haben, der sinnvoll für
die Gesellschaft ist und Menschen voranbringt. Und Bildung zu unterstützen – in
welcher Form auch immer – macht Sinn. Schon während meiner Studienzeit in
Braunschweig habe ich viel Positives über die Ostfalia gehört, sowohl von ehemaligen Studierenden als auch von meinem beruflichen Mentor, der mir zudem ein
Volontariat als Berufseinstieg empfohlen hat. Daher habe ich regelmäßig die Stellenanzeigen der Ostfalia verfolgt. Die Öffentlichkeitsarbeit einer Hochschule mit
vier verschiedenen Standorten reizte mich und ich empfinde es noch immer als
sehr spannend.
Gute Reise, Friederike Hänsel!
Einmal im Jahr schreibt die Ostfalia ein Volontariat in der Hochschulkommunikation am Campus Wolfenbüttel aus. Letztes Jahr ergatterte sich die
gebürtige Leipzigerin Friederike Hänsel den Platz. Anfang Februar übergab
Friederike den symbolischen Staffelstab – eine Fotokamera – an unsere
derzeitige Volontärin Caroline Haubold. Nachdem nun einige Monate vergangen sind, trafen sich die beiden für ein gegenseitiges Interview und
tauschten Erfahrungen aus.
Friederike, was hast du vor deinem Volontariat gemacht?
Während meines Studiums der Verlagswirtschaft konnte ich erste praktische Erfahrungen in den Bereichen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Journalismus
sammeln. Nach dem Studium folgte ein Abstecher in die Medienbeobachtung, in
der ich vor allem analytisch tätig war.
Was waren deine Aufgaben im Volontariat?
Sehr vielfältig. Schwerpunktmäßig war dies der anstehende Relaunch der Ostfalia­-Website im Responsive Design. Als Grundlage dafür habe ich mich zunächst intensiv mit der Analyse der aktuellen Website beschäftigt und anschließend die
Konkurrenz unter die Lupe genommen. Unter anderem entwickelte ich einen Entwurf für die zukünftige Navigationsstruktur. Außerdem schrieb ich Texte für die
Ostfalia News, Pressemitteilungen und das OstfaliaMagazin.
Was war das Wichtigste, was du hier gelernt hast?
Da fällt mir als erstes der ganzheitliche Blick auf die Kommunikationsarbeit ein.
Dadurch, dass ich sowohl in der Öffentlichkeitsarbeit, im Marketing als auch im
Veranstaltungsmanagement tätig war, bekommt man ein sehr gutes Gespür für
alle Aspekte der gesamten Kommunikationsarbeit.
Welche Hürden galt es zu bewältigen während deines Volontariats?
Am Anfang war es nicht ganz einfach, das vielfältige Angebot der Ostfalia mit über
70 Studiengängen an zwölf Fakultäten verteilt über vier Standorte zu überblicken.
Dadurch war es manchmal etwas schwierig zu wissen, wer genau für was zuständig ist. Da aber immer alle hilfsbereit und freundlich sind, findet man da gut und
schnell hinein.
Das Volontariat beinhaltet eine externe Fortbildung deiner Wahl. Wofür hast du
dich entschieden?
Für die Handelskammer Hamburg mit der Weiterbildung zur Online-Marketing-­
Managerin. Im Schnelldurchlauf konnte ich hier die verschiedenen Teilgebiete des
Online-Marketings von „E-Mail-Marketing“ bis zu „Suchmaschinenoptimierung“
kennenlernen.
Wie geht es nun beruflich weiter bei dir?
Nach meinem Volontariat bin ich zurück in meine Heimat- und Studienstadt Leipzig
gezogen. Da mich der Bereich Online-Marketing im Volontariat so begeistert hat,
bilde ich mich auf diesem Gebiet gerade vertiefend, mit Schwerpunkt auf Suchmaschinenoptimierung, weiter. Gern möchte ich im Online-Marketing dann auch
Was hast du bisher gemacht und was waren die Highlights in deinem Volontariat?
Zusammen mit meiner Fachvorgesetzten Emma Axer war ich stark in der Organisation des Campustages 2016 eingebunden: Von der Homepage-Erstellung, über
die Beauftragung der Caterer, bis hin zum Druck der Polo-Shirts … und und und.
Besonders interessant war aber auch der Besuch einer sogenannten „Unkonferenz“ – dem Hochschulbarcamp in Essen zum Thema Social Media an Hochschulen.
Was gefällt dir besonders an deinem Volontariat?
Dass man von Anfang an richtig mit einbezogen wird und als vollwertige Kollegin
wahrgenommen und behandelt wird.
Was für eine Fortbildung hast du dir ausgesucht?
Da ich in den sozialen Netzwerken bisher weder privat noch beruflich besonders
umtriebig war, fiel meine Wahl auf einen Lehrgang zur Social-Media-Managerin an
der Handelskammer in Hamburg. Hier lernte ich – neben rechtlichen Grundlagen
und vielem mehr – wie man ein Social-Media-Konzept entwickelt und sinnvoll in
die Unternehmensstrategie integriert.
Und worauf kannst du dich in den kommenden ­Monaten noch freuen?
Zum Beispiel auf den von dir bereits erwähnten Relaunch der Ostfalia-Website:
Hier werde ich mich umfassend in das neue Content Management System einarbeiten. Außerdem freue ich mich schon sehr darauf, eine Rede für das Präsidium
anlässlich einer Fachtagung zu entwerfen.
//
Guten Start, Caro Haubold!
INNENANSICHTEN
Die Drei vom Rechenzentrum: Jakob Glaser, Luis Grünke und Sebastian Heinze.
Die Drei vom Rechenzentrum
Viele junge Menschen kommen an die Ostfalia,
um zu studieren. Es gibt jedoch auch einige Wenige, die an der Hochschule eine Ausbildung machen. Beispielsweise im Rechenzentrum. Seit
1999 bildet dieses in den IT-Berufen aus, seit vielen Jahren auch in Kooperation mit der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK).
Momentan sind an den vier Standorten der
Hochschule acht Auszubildende in der Informationstechnologie unterwegs. In Salzgitter gibt es
einen Azubi, am Campus Wolfsburg ebenso und
Suderburg zählt drei Azubis.
Mit dreien trafen wir uns am Campus Wolfenbüttel.
Jakob Glaser, Luis Grünke und Sebastian Heinze sind
mittendrin in der Ausbildung zum Fachinformatiker
Fachrichtung Systemintegration oder Anwendungsentwicklung.
Mit von der Partie war auch Peter Franke, der Chef
des Rechenzentrums, der uns gleich mit einer schönen Anekdote überraschte. „Wir hatten vor langer
Zeit eine studentische Hilfskraft am Rechenzentrum,
der leider nicht zu Ende studieren konnte. Verlieren
wollten wir ihn aber auf keinen Fall und haben so gemeinsam überlegt, was wir anbieten könnten. Er
wurde unser erster Auszubildender.“
Die Berufsausbildung im Rechenzentrum einer
Hochschule unterscheidet sich von der Ausbildung in
kommerziell orientierten Unternehmen.
Welches genau war die Motivation der heutigen
Generation sich an der Ostfalia zu bewerben:
„Ich wusste gleich, dass ich nicht in einem Systemhaus mit nur einer Produktsparte arbeiten wollte, da
erschien das Rechenzentrum als richtig gute Alternative“, erläutert Jakob Glaser seine Wahl. Luis Grünke
nickt zustimmend und erklärt, dass er mitunter begründen muss, warum er zwar an der Hochschule
ist, dort aber nicht studiert. Für Sebastian Heinze erschien die Wahl der Ostfalia als Arbeitgeber nur konsequent: „Das ist ja das Hauptgeschäft von Hochschulen, jungen Leuten etwas beibringen.“
Die Ausbildung dauert drei Jahre und findet zu zwei
Dritteln an der Ostfalia statt. Fast alle Mitarbeiter­
Innen des Rechenzentrums haben die AusbildungseignerInnenprüfung abgelegt. Neben der für die
Durchführung der Ausbildung erforderlichen fachlichen Befähigung, haben sich die RZlerInnen der
Ostfalia hier auch Qualifikationen in der didaktischen
Vermittlung von Lerninhalten angeeignet. Hiervon
profitieren die Jungen und sind sich einig: „Unsere
Entscheidung war richtig, die Hochschule ist ein
wirklich qualifizierter Arbeitgeber.“
Während ihrer dreijährigen Ausbildungszeit durchlaufen die Nachwuchskräfte viele Stationen des Rechenzentrums. Das Tätigkeitsfeld ist hier besonders
abwechslungsreich. Von der Hardwarereparatur über
die Portierung von Webseiten, der Installation und
das Betreiben von virtuellen Servern und dem
IT-Support für alle, die an der Ostfalia studieren und
arbeiten.
Die Drei werden auch gerufen, wenn wieder
irgend­etwas mit der Hard- oder Software in Büros
und Hörsälen nicht stimmt.
Schmunzeln muss das Trio, als wir wissen wollen,
welches die gängigsten Fragen bei Rechnerproblemen sind. Hier die Top Drei:
· Wo schalte ich das denn aus?
· Ich habe mein Passwort vergessen, und nun?
· Hier ist alles kaputt, wann funktioniert denn das
wieder?
Peter Franke weiß, dass „wir diese klassischen
Probleme auch fix lösen können. Die störungsfreie
IT-Versorgung wird immer das Wichtigste bei uns im
Rechenzentrum sein. Wir schauen, dass wir diese
auf hohem technischen Stand anbieten. Folglich gibt
es hier auch oft vielfältige Aufgabenstellungen, in die
wir unsere Azubis einbeziehen können.“
Neben der Praxis im Rechenzentrum, findet die
Theorie der Auszubildenden an insgesamt 12 Wochen im Jahr an der Berufsschule statt.
Am Ende der Berufsausbildung muss die berufliche
Handlungskompetenz nachgewiesen werden. „Dieses Abschlussprojekt geht immer über meinen
Schreibtisch“, freut sich Franke.
Alle Azubis, die mit der Note Drei abschließen, können noch für ein Jahr an der Ostfalia arbeiten. Meistens sind die frischgebackenen FachinformatikerInnen der Ostfalia aber besser. Alice Gütte, die nach
ihrer Ausbildung eine Stelle im Rechenzentrum angenommen hat, bestand im Jahr 2009 die Abschlussprüfung mit Eins und reicht ihre Erfahrungen als ehemalige Azubine gerne weiter.
Auch das Rechenzentrum selbst wurde von der
IHK Braunschweig und der IHK Lüneburg mit einer
Auszeichnung für besondere Ausbildungsleistung
geehrt. Die Antwort auf die Frage, ob Jakob Glaser,
Luis Grünke und Sebastian Heinze auch nach der
Ausbildung bleiben möchten, verwundert deshalb
nicht: „Gerne“, so die einstimmige Antwort des
Trios.
//
Neugierig geworden?
Ausbildung am Rechenzentrum der
­Ostfalia: Informationen unter
www.ostfalia.de/cms/de/rz/ausbildung/
infosundmeinungen.html
Tipps von Alice Gütte:
www.ostfalia.de/cms/de/rz/­ausbildung/
matipps.html
SCHULTERBLICK
Campustag an der
Ostfalia in
­Wolfenbüttel
Beim diesjährigen Campustag am 4. Juni stand alles
unter dem Motto „IDEENREICH – Ostfalia entdecken!“. Neben den klassischen Informationsständen
wurde ein ideenreiches Programm gezeigt: spannende Vorträge aus sämtlichen Fachbereichen, anschauliche Experimente und zahlreiche Mitmachaktionen für alle großen und kleinen Gäste! Aber seht
selbst! Das war der Campustag der Ostfalia …
//
Ein besonderes Highlight war die Experimentalshow
mit dem Wissenschaftsjournalisten Joachim Hecker.
Das Team der Fakultät Versorgungstechnik freute
sich über zahlreiche interessierte BesucherInnen.
Mit dem Robotergreifarm durfte jede(r) nach
­Gummibärchen fischen.
Immer ein Publikumsmagnet – der R2D2
der ­Ostfalia.
Abends auf der Bühne: Ayke Witt, Studierendenband „Sunny Side Up“ und die ProfessorInnenband
„Second Service“.
Viele Aktionen luden zum Mitmachen ein –
­Wissenschaft und Technik hautnah erleben!
Warm-Up für die Roboter-WM: Roboter der Ostfalia
spielten gegen die Gäste aus Leipzig und Hamburg.
Die Umweltwoche im Schloss Bellevue.
Fakultät
­Versorgungstechnik
zu Gast im Schloss
Bellevue
Anfang Juni hatte der Bundespräsident Joachim
Gauck zusammen mit der Deutschen Bundesstiftung
Umwelt (DBU) zur „Woche der Umwelt“ in den Park
von Schloss Bellevue in Berlin eingeladen. Die Umwelt-Schau fand dieses Jahr bereits zum fünften Mal
statt. Aus über 600 Bewerbungen wählte eine durch
das Bundespräsidialamt berufene Jury die besten
und innovativsten Projekte aus. Von der Ostfalia war
Doktorin Sander von der Fakultät Versorgungstechnik
auf dieser Fachmesse für innovative Umweltschutztechnologien und stellte zum Thema „Prognose
toxischer Blaualgenblüten in Binnengewässern via
­
Smartphone-App“ aus.
//
Ganz schön was los!
ProfessorInnen
­legen auf – die
Hochschule feiert
Das Team der Fakultät Versorgungstechnik freute
sich über zahlreiche interessierte BesucherInnen.
Am 1. Juni fand auf dem Campus Salzgitter wieder
die Nacht der Nächte statt – die Night of the Profs!
Zum 3. Mal feierten MitarbeiterInnen, ProfessorInnen
und Studierende gemeinsam zu den Beats, die die
Profs ihnen auf die Ohren gaben!
//
KURZ VOR SCHLUSS
Screwdriver ­holen
Gern gesehen:
den 1. Platz in der
Alumni zu Besuch
in 2016 haben es sich Alumni der Staatlichen
Kategorie ­„Karacho“ Auch
Ingenieurakademie (Vorgängereinrichtung der OstfaBeim 9. Internationalen Akkuschrauberrennen in Hildesheim hat das Team der Ostfalia „Die Screwdrivers“ am 25. Juni mit ihrem eigens gebauten Akkuschrauber-Rennfahrzeug
in
der
Kategorie
„Karacho“ alle anderen Teams aus Deutschland, Polen und den Niederlanden abgehängt und den Siegerpokal nach Wolfenbüttel an die Fakultät Maschinenbau geholt. Wir gratulieren zu diesem Erfolg und
sagen „Weiter so!“.
//
Wischertypen
lia) nicht nehmen lassen, der Hochschule einen Besuch abzustatten. Kommen Sie gerne wieder!
//
Dekan Professor Peter Stuwe begrüßte die Elektrotechniker des Jahrganges 1965/66.
Der „Ich-mach-das-jetzt-einfach-mal-so“
Typ
Diese Gattung hat mit Gleichförmigkeit
und Monotonie nichts am Hut. Der
Schwamm darf nach Lust und Laune über
die Tafel flanieren. Vertikal, horizontal, von
oben nach unten und wieder zurück. Mit
zunehmender Putzdauer wird dieses Ausbrechen aus dem Alltag immer deutlicher.
Verschiedene Wischtechniken werden hier
mit Wonne gemischt. Der Wechsel von
der einen zur anderen in traumwandlerischer Sicherheit vollführt. Insgeheim
wird vermutet, dass der „Ich-mach-dasjetzt-einfach-mal-so“ Typ dem banalen
Wischwasser sogar noch einige Spritzer
Zitronenessenz beimischt.
Total erleichtert – Der Rennfahrer Tobias Stock und
der verantwortliche ­Professor, Andreas Ligocki,
direkt nach dem Sieg!
Die Abschlussklasse 1966 des Maschinenbaus gemeinsam mit Dekan Professor Martin Rambke.
Das Renngefährt samt Siegerpokal.
Studiendekan Professor Wolf-Peter Buchwald führte
die Klasse von 1966 durch die Elektrotechnik von
heute.
„Meister Proper“Typ
Diese Spezies freut sich schon während
der Vorlesung, dass er in einen Raum mit
Punktetafel lehren darf. Diese helfen nicht
nur beim exakten Schreiben in einer Linie.
Wenn das Tagewerk erst einmal vollbracht
ist, sind die kleinen Kreise auf der Tafel
Grund zur größten Freude für „Meister
Proper“. Effizienz und Wirtschaftlichkeit
gehen hier Hand in Hand. Geputzt wird
von links nach rechts, immer den kleinen
Punkten folgend. Man munkelt, dass
„Meister Proper“ einen eigenen
Schwamm hat, der exakt auf das Punkteraster zugeschnitten ist. ExpertInnen sind
sich sicher, dass nur so dieses an Perfektion kaum zu überbietende Ergebnis entstehen konnte.
Regelkonformes Anschieben in der Boxengasse
nach dem Akkuwechsel. ­Rekordzeit von nur zwei
Sekunden Boxenstopp und super Teamarbeit von
­Hendrik Letzel als Anschieber und Tobias Stock als
Rennfahrer.
Stimmt’s oder stimmt’s nicht?
Ich bin dann mal weg
Haben Sie auch skurrile, poetische, witzige E-Mailabwesenheitsnachrichten erhalten? Dann senden Sie diese gerne
­anonymisiert an:
[email protected].
In der letzten Ausgabe hat der flurfunk gefragt,
ob es an der Fakultät Elektrotechnik ein altes
Schnurtelefon aus Bakelit gab, welches an ein
Voice-over-IP System in der Ostfalia angeschlossen war und klingelte, wenn es angerufen wurde? Der flurfunk fragt hier einen Profi im Bereich
Telekommunikation, Professor Diederich Wermser von der Elektrotechnik.
Herr Wermser, hat’s wirklich geklingelt?
Ja, das hat es!
Wie war dies technisch möglich, welches Instrument
musste hier zwischengeschaltet werden?
Hier war ein ganz unspektakulär aussehender
Gateway, ein Protokollumsetzer im Spiel.
Umgeben von neuer und alter Technik: Professor
Diederich Wermser.
KURZ VOR SCHLUSS
Liebe flurfunk Redaktion, …
… vielen Dank für diese Top-Ausgabe der Campus-Zeitung! Es hat mir sehr viel Spaß gemacht sie zu
lesen! Vielen Dank und macht weiter so! […]
Dominik B. (Student im Praxisverbund)
… vielen Dank für die außerordentlich interessante Lektüre des „flurfunk“. Seit nun mittlerweile 24
Jahren habe ich nach meinem Abschluss in der Ostfalia, damals noch FH Wolfenbüttel, meinen Weg im
Berufsleben gemacht und bin sehr froh, diesen Weg gewählt zu haben. […]
Torsten W. (Alumnus)
… habe eure erste Ausgabe in diesem Jahr mit Interesse gelesen, sehr schön gemacht! Aber eine kleine Anmerkung hab ich doch: Neben unseren tollen technischen Fächern haben wir an der Ostfalia ja
noch viel mehr zu bieten (Tourismus, Medien, Soziale Arbeit). Lasst uns „Geisteswissenschaftler“ doch
auch mal zu Wort kommen ;) […]
Merle W. (Studentin Fak. Soziale Arbeit)
… eure Zeitung ist super, habe sie eben teils gelesen und ich finde als Student vor allem Erfahrungsberichte von fertigen Studenten super […]
Kai J. (Student Fakultät Recht)
… die Zeitung ist echt super. Besonders der Oppermann Artikel. Weiter so!!!!
Kevin A. (Mitarbeiter im Wissens- und Technologietransfer)
… […] DANKE für die Berücksichtigung in der Hochschulzeitung! Ja, es ist für mich eine große Freude
und Ehre zugleich, das Hochschulparkett nochmal zu besiedeln …Die Story kommt wie ich von Lesern
erfuhr, ganz gut an. Das neue Format der Zeitung gefällt mir und ich finde sie „leichter“, weniger nobel.
[…] Sie ist noch informierender (Termine usw.) und bietet doch vielfältige Einblicke in die Welt der
­Ostfalia und: sie „menschelt“ zum Anfassen. Toll. […]
Günther Hinterberg (Alumnus)
… […] ich finde die neue Zeitung super! Zeitungsformat und dennoch wertig! Genialer Spagat! Weiter
so! […]
Melanie K. (Fakultät W)
… ein großes Lob an den gelungenen „flurfunk“. Interessante Inhalte, kurzweilig geschrieben, dazu
noch ein ansprechendes Layout ... So soll das sein! Besonders der Artikel über Sven Oppermann ist
faszinierend! Ich freue mich schon auf die nächste Ausgabe! […]
Jens F. (Alumnus der Fakultät E)
[…] Besonders ist mir Seite 6, „Die Lehrenden einmal anders!“, aufgefallen. Eine gute Idee. Das könnte/
sollte zu einer ständigen Rubrik werden. Muss nicht immer „Top 10“ sein, aber etwas, wodurch man
den Lehrenden/Kollegen aus einer anderen Perspektive kennenlernt. Themen für die nächsten Ausgaben: „Lieblingsfilm“, „ausgefallenes Hobby“, „ausgefallene Sportart“, „wer macht selbst Musik?“, „das
erste Auto“, „Hochschulpaare“, …
Auch Seite 10, „Portrait: Der Herr Eddy!“, ist eine gute Idee, die in Serie gehen sollte. Es gibt so viele
fleißige Menschen im Hintergrund, die ruhig mal genannt werden dürfen. […]
Alexander S. (Alumnus)
… mir hat die erste Ausgabe gut gefallen. Sehr abwechslungsreich und interessant. Ich studiere im
vierten Semester BWL in Wolfsburg. Die Besonderheit, ich bin schon 37 und Mutter von vier Kindern.
Vielleicht könnte ich mit meiner Geschichte auch anderen Frauen Mut machen, es einfach mal zu wagen, etwas nur für sich zu tun und für den Arbeitsweg wenn die Kids groß sind. […]
Susanne D. (Studierende der Fakultät W)
[…] flurfunk ist Granate. […]. Ihr seid ein spitzen kreatives innovatives kommunikatives Team.
Weiter so!!!!!!
Katrin L. (extern)
Wir freuen uns auf die nächsten Ausgaben mit Ihnen und möchten uns von ganzem Herzen für das tolle
Feedback bedanken. Bitte bleiben Sie weiter so aktiv mit uns in Kontakt.
Ihre – ob der Reaktionen immer noch sehr beseelte – flurfunk Redaktion.
Bei Alumnus Stefan Reese hängt der flurfunk an der
Büropinnwand.
Foto: C. Reese
Semester-Termine
 Do. 15. September 2016
Beginn der Lehrveranstaltungen der Online-Studiengänge
 Di. 20. September 2016
Offizieller Beginn der Lehrveranstaltungen an
allen vier Standorten
 Fr. 30. September 2016
Letzter Annahmetag für Beurlaubungsanträge im laufenden Semester.
 Di. 31. Januar 2017
Ende der Lehrveranstaltungen. Termine für
die Online-Studiengänge können hiervon
abweichen.
 Di. 29. und Mi. 30. November 2016
Hochschulwahlen
Alles Wissenswerte unter
www.ostfalia.de/pb/hochschulwahlen
 ab Mitte Januar 2017
Rückmeldung zum Sommersemester 2017
Vorlesungsfreie Zeiten
im Wintersemester 2016/2017
 Mo. 3. Oktober 2016
Tag der deutschen Einheit
 Do. 22. bis 31. Dezember 2016
Weihnachtspause
Angegeben werden immer der erste und der
letzte veranstaltungsfreie Tag!
Tipps
 Do. 15. September 2016
Welcome Day auf dem Campus Salzgitter
 Sa. 24. September 2016
Alumnitreffen der Fakultät Soziale Arbeit auf
dem Campus Wolfenbüttel
 Di. 18. Oktober 2016
Diversity Tag in Wolfenbüttel
IMPRESSUM
 Mi. 19.Oktober 2016
Herausgeberin:
Diversity Tag in Salzgitter
Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften
– Hochschule Braunschweig/ Wolfenbüttel –
 Mo. 24. Bis Fr. 28. Oktober 2016
Lerncoaching-Tage
Nähere Infos finden Sie bald unter
„Aktuelles“ auf www.ostfalia.de/zell
Die Präsidentin (v.i.S.d.P.)
Salzdahlumer Straße 46/48 · 38302 Wolfenbüttel
 Mi. 26. Oktober 2016 | 10 – 16 Uhr
Auflage: 3.500 Exemplare
Stand: August 2016
Fotos: Fotoarchiv der Ostfalia oder angegeben
Druck: Roco-Druck GmbH, Wolfenbüttel
Der flurfunk wird nachhaltig mit Naturstrom
­hergestellt.
Ostfalia Karrieremesse
„Expect ’16 – Messe deine(r) Zukunft“
 11. November 2016
Stimmt’s oder stimmt’s
nicht?
Gibt es einen Kaminabend an der Ostfalia?
Wenn nein, warum nicht? Wann ja, wozu und
wo? Und gibt es dort wirklich einen richtigen
Kamin? Also: Stimmt’s oder stimmt’s nicht?
Haben Sie auch kuriose Informationen,
die ‚stimmen‘ könnten oder aber auch
‚nicht‘. Die Redaktion freut sich auf den
nächsten Fall.
25 Jahre Fakultät Wirtschaft
Jubiläumsfeier der Fakultät Wirtschaft im
Schloß Wolfsburg
 29. November 2016
Mitgliederversammlung des
Wolfsburger Alumni e. V.
 Hochschulinformationstage
„Studium unter der Lupe“
Mo. 21. November 2016 in Wolfenbüttel
Di. 22. November 2016 in Wolfsburg
Mi. 23. November 2016 in Salzgitter
Do. 24. November 2016 in Suderburg
Foto: stock.adobe.com
Redaktionsleitung:
Dipl.-Sozw. Emma Axer & Anna Salbach M.A.
Telefon:05331 939 10170
Telefax: 05331 939 10172
Web: www.ostfalia.de
E-Mail: [email protected]