Lesen Sie hier, wer sich der Wahl in den neuen Kirchengemeinderat

– Sonderausgabe –
Wahl des Kirchengemeinderats
am 1. Advent 2016
Rund um die KGR-Wahl ... S. 4
Kandidaten stellen sich vor ... S. 6
Inhalt
Was ist der KGR ..........................................................................................2
Geleitworte ..................................................................................................3
Rund um die KGR-Wahl ..............................................................................4
Alle Kandidatinnen und Kandidaten im Überblick ........................................5
Die Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich vor ......................................6
Impressum ................................................................................................. 19
Muster-Stimmzettel .................................................................................... 20
Was ist der KGR?
Der Kirchengemeinderat (KGR) ist das Parlament einer jeden Kirchengemeinde. Bis zum 1. Advent werden die KGR-Mitglieder überall im Bereich
der Nordkirche für sechs Jahre neu gewählt.
Mit dieser Wahl bestimmen alle Gemeinden ihr zentrales Leitungsgremium.
Denn die Mitglieder des Kirchengemeinderates, zu denen auch alle Pastorinnen
und Pastoren gehören, tragen die Verantwortung für die Gemeinde. Sie beraten die Konzeption von Kinder-, Jugend- und Konfirmandenarbeit, kümmern
sich um musikalische und diakonische Arbeitsbereiche sowie Bildungsangebote.
Auch die Verwaltung der Finanzen und Liegenschaften sowie die Personalplanung ist Aufgabe des Kirchengemeinderates.
unterwegs
Sonderausgabe zu den KGR-Wahlen 2016
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Zum Geleit
Seit vielen Jahren bin ich ehrenamtlich in verschiedenen Gremien unserer
Gemeinde, dem Kirchenkreis und der Nordkirche tätig. Mich hat diese Arbeit,
trotz mancher Schwierigkeit und trotz mancher Auseinandersetzung, immer mit
großer Freude erfüllt.
Es ist keine Arbeit, die mit viel Ruhm und Ehre belohnt wird. Sie ist eher still
und demütig. Aber sie ist wichtig. Denn nach meinem Verständnis lebt unsere
Kirche davon, dass sich ihre Mitglieder einbringen. Sie funktioniert nicht von
oben nach unten, sondern von innen heraus.
Darum apelliere ich an Sie: Seien Sie dabei, wenn am 1. Advent unser neuer
Kirchengemeinderat gewählt wird. Geben Sie Ihre Stimme ab, entscheiden
Sie mit, wer in den kommenden Jahren in unserer Emmaus-Kirchengemeinde
den Ton angibt. Bestimmen Sie dadurch mit, wie wir miteinander Gottesdienst
feiern wollen, welche Lieder wir singen wollen, wie wir das wenige Geld, über
das wir verfügen, sinnvoll einsetzen können.
Sie haben die Wahl. Und die sollten Sie nutzen.
Günter Szameitpreiks, Wahlausschuss-Vorsitzender
„Eine Stimme haben Sie schon” sagt uns die Werbekarte zur KGR-Wahl:
Gottes Stimme. Doch gerade mit dieser himmlischen Zustimmung im Rücken
sind wir gefordert, unsere Kirche und Gemeinde selbst zu gestalten.
Es gibt dafür keine grundsätzliche Begrenzung – sogar damals, als die
lutherische Kirche vor rund 500 Jahren ihren Anfang nahm, genügte es
„zur wahren Einheit der christlichen Kirche, dass das Evangelium einträchtig im
reinen Verständnis gepredigt und die Sakramente dem göttlichen Wort gemäß
gereicht werden.”
Mit anderen Worten: Es gibt viel Spielraum für die Gestalt von Kirche
und Gemeinde. Und darum kommt es auf jeden Einzelnen von uns an, beim
Wählen und beim Mitmachen, beim Gestalten und Entscheiden.
Ihre Ideen und deine Stimme sind gefragt: Lass doch mal hören!
Pastor Matthias Mannherz, Kirchengemeinderats-Vorsitzender
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Sonderausgabe zu den KGR-Wahlen 2016
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Rund um die KGR-Wahl 2016
Bis zum 4. Oktober wird an jede/n Wahlberechtigte/n eine Wahlbenachrichtigung verschickt. Wer bis dahin keine Nachricht erhalten hat, kann dieses
im Gemeindebüro der Emmaus-Kirchengemeinde reklamieren; außerdem hat
jede/r das Recht zu überprüfen, ob sie/er im Wählerverzeichnis eingetragen
ist. Wahlberechtigt ist jedes Gemeindeglied, das am 13. November 2016 das
14. Lebensjahr vollendet hat.
Am 9. Oktober werden sich die Kandidatinnen und Kandidaten für den neuen Kirchengemeinderat in einer Gemeindeversammlung vorstellen. Hier bietet
sich Gelegenheit zur Diskussion und auch für Rückfragen zum Wahlablauf.
Am 27. November 2016, dem ersten Advent, wird in beiden Gemeindehäusern der Emmaus-Kirchengemeinde gewählt. Die Wahlzeit ist für die Zeit
von 11 bis 17 Uhr festgelegt.
In unserer Gemeinde stellen sich 13 Kandidatinnen und Kandidaten der Wahl,
neun davon sollen durch Wahl in den Kirchengemeinderat entsandt werden.
Daher hat jede/r Wahlberechtigte bis zu neun Stimmen. Zur Verdeutlichung:
auch wenn weniger als neun Stimmen abgegeben werden, ist der Wahlzettel
gültig. Diese Stimmen müssen auf unterschiedliche Kandidaten verteilt werden,
eine Stimmenkumulation ist nicht mehr zulässig.
Wer gehindert ist, den Stimmzettel zu kennzeichnen, zu falten oder in die
Wahlurne zu legen, bestimmt dazu eine Person seines Vertrauens und teilt dies
dem Wahlvorstand während der Wahlhandlung persönlich mit. Vertrauensperson kann auch ein Mitglied des Wahlvorstands sein. Für Blinde und Sehbehinderte wird es Wahlhilfen geben.
Wer nicht persönlich zur Wahl gehen kann, hat auch die Möglichkeit der
Briefwahl. Im Gemeindebüro der Emmaus-Kirchengemeinde liegen entsprechende Unterlagen bis zum Freitag vor der Wahl bereit (Öffnungszeiten s. S. 19).
Nach Schluss der Wahlhandlung erfolgt die Stimmenauszählung und Feststellung des Wahlergebnisses durch den Wahlvorstand. Bekannt gemacht wird
das Ergebnis durch Aushänge an den üblichen Stellen, über die Internetseite
der Emmaus-Kirchengemeinde (www.emmausgemeinde-elmshorn.de), bis zum
4. Dezember per Kanzelabkündigung sowie zum 1. März 2017 durch Veröffentlichung im Gemeindebrief.
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Alle Kandidatinnen und Kandidaten im Überblick
Brückner-Heyen, Else, 63 Jahre, Kirchenmusikerin .......................................6
Bunnies, Margit, 69 Jahre, Küsterin ..............................................................7
Cordts, Burghard, 46 Jahre, Ingenieur ...........................................................8
Freudemann, Hans-Dieter, 48 Jahre, BU-Rentner ..........................................9
Friedrich, Michael, 64 Jahre, Journalist ....................................................... 10
Hoops, Petra, 54 Jahre, Berufsschullehrerin ................................................. 11
Katzer, Susanne, 53 Jahre, Zahntechnikerin ................................................ 12
Nissen-Schmidt, Astrid, 53 Jahre, Wirtschaftsprüferin ................................. 13
Reimer, Elisabeth, 61 Jahre, Sonderschullehrerin ......................................... 14
Rodermund, Peter, 55 Jahre, Verwaltungsjurist ............................................ 15
Schwarzhoff, Sabine, 52 Jahre, Diakonin und Krankenschwester ................. 16
Seeland, Michael, 56 Jahre, Kfz-Elektriker .................................................. 17
Szameitpreiks, Günter, 71 Jahre, Pensionär ................................................. 18
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unterwegs
Else Brückner-Heyen
63 Jahre
Kirchenmusikerin
Liebe Gemeindemitglieder,
vielen von Ihnen werde ich noch als Kirchenmusikerin der Emmausgemeinde
bekannt sein. Nun ist meine 19-jährige Arbeitszeit seit April dieses Jahres
beendet, und ich bin als Organistin und Chorleiterin in den Ruhestand getreten.
Doch der Gemeinde bleibe ich weiterhin von Herzen verbunden.
Durch meine Mitarbeit im Kirchengemeinderat möchte ich gern das Gemeindeleben unterstützen und fördern, schwerpunktmäßig im Musikausschuss und
in der Öffentlichkeitsarbeit. Aber auch die Kinder- und Jugendarbeit ist mir
wichtig, zumal wir nach langer Vakanz endlich mit Vera Köthe-Stender eine
neue hauptamtliche Jugendmitarbeiterin haben, die auch musikalisch versiert
ist.
Es macht mir Freude, gemeinsam mit einem Team besondere Gottesdienste
und Feste zu gestalten, wo Groß und Klein, Jung und Alt einander begegnen,
miteinander feiern und ins Gespräch kommen.
Anerkennung von ehrenamtlicher Arbeit, ein Blick über den „Tellerrand”
auf unsere Partnergemeinde Loitokitok und ein verlässliches Miteinander im
Kirchengemeinderat sind meine Wünsche für unsere Gemeinde als lebendiger
Ort für alle Menschen, die sich hier im Namen Gottes begegnen. Dazu möchte
ich meinen Teil beitragen.
Else Brückner-Heyen
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Margit Bunnies
69 Jahre
Küsterin
Mein Name ist Margit Bunnies.
Ich bin 69 Jahre alt, in Flensburg geboren, habe einen erwachsenen Sohn und
eine Enkelin.
Seit 15 Jahren bin ich als Küsterin in der Stiftskirche tätig. Ich engagiere mich
sowohl in der Seniorengymnastik-Gruppe als auch im Bauausschuss unserer
Gemeinde.
Im Kirchengemeinderat bin ich seit 13 Jahren aktiv, und diese Aufgabe würde
ich gern fortsetzen. Mir liegt unsere Kirche und die damit verbundenen Aufgaben sehr am Herzen.
Meine Arbeit verstehe ich als Dienst im Glauben.
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Sonderausgabe zu den KGR-Wahlen 2016
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Burghard Cordts
46 Jahre
Ingenieur
verheiratet
drei Kinder
Ich bin in der Siedlung und der Thomaskirchengemeinde aufgewachsen und
habe dort den Kindergottesdienst, Konfirmation und Jugendgruppe erleben
und mitgestalten dürfen. Als Student war ich dann bereits eine Wahlperiode im
damaligen Kirchenvorstand aktiv mit den Schwerpunkten Konfirmandenund Jugendarbeit. Beruflich hat es mich dann einige Jahre in die Fremde
verschlagen. Nach Hochzeit und Geburt unseres ersten Kindes sind wir in der
Thomaskirchengemeinde heimisch geworden. Unsere Kinder haben die Kindertagestätte in der Memeler Straße und die Kinderkirche besucht. Ein Kreis hat
sich geschlossen.
Nun kandidiere ich wieder. Vieles hat sich geändert. Die Emmaus-Kirchengemeinde ist entstanden. Viele neue Mitarbeiter sind in haupt- und ehrenamtlicher
Funktion aktiv.
Als Mitglied im Kirchengemeinderat möchte ich diesen Wandel begleiten,
eine lebendige und offene Gemeinde erhalten und mit meiner Arbeit Brücken in
Vergangenheit und Zukunft schlagen.
Zu meiner Person sei noch gesagt, dass ich in meiner Freizeit im Chor
„ensemble elmshorn” singe und mich im Vorstand des Elmshorner Siedlervereins engagiere.
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Hans-Dieter Freudemann
48 Jahre
BU-Rentner
Mein Name ist Hans-Dieter Freudemann.
Ich bin 48 Jahre alt, verwitwet und alleinerziehender Vater eines zehnjährigen
Jungen.
Ich bin gelernter Universal-Fräser, krankheitsbedingt kann ich diesen Beruf
heute nicht mehr ausüben.
Als Frührentner engagiere ich mich ehrenamtlich bei der Bahnhofsmission
Elmshorn.
Mir liegen Menschen am Herzen, die hilfsbedürftig oder einsam sind, die
eine helfende Hand oder ein offenes Ohr brauchen. Genauso wichtig wie der
freundliche Umgang mit meinen Mitmenschen ist für mich meine lebendige
Beziehung zu Jesus. Als möglicher Kirchengemeinderat wird mich folgender
Bibelvers leiten:
„Die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln
wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht
müde werden.” (Jesaja 40, 31)
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Michael Friedrich
64 Jahre
Journalist
Ich wurde geboren am Sonnabend, 9. August 1952, in Elmshorn. Ich war
der Älteste von Fünfen. 1972 bestand ich mein Abitur mit eher mittelmäßigen
Zensuren.
Die folgenden zwölf Jahre widmete ich dem Dienst am Vaterland. Die Tätigkeit als Soldat und Offizier lehrte mich, dass nur Frieden unser Ziel sein darf.
Dennoch machte mich der Staat letztlich zum Major der Reserve.
Als Soldat habe ich auch studiert: Wirtschaftswissenschaften an der heutigen
Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg. Mein Examen bestand ich 1976 als
Diplom-Kaufmann mit Auszeichnung.
Von 1973 bis 1995 war ich verheiratet, und ich habe zwei erwachsene Söhne.
In meinem Berufsleben bin ich es gewohnt, immer wieder die Seiten zu wechseln – mal als Journalist, mal als Öffentlichkeitsarbeiter tätig zu sein.
Für den Kirchengemeinderat der Emmaus-Kirchengemeinde kandidiere ich,
weil ich glaube, dass ich meine berufliche Erfahrung, insbesondere in interner
und externer Kommunikation, in die gemeindliche Arbeit einbringen sollte.
Gremienarbeit lernte ich während meines Studiums als Mitglied in Senat,
Fachbereichsrat und Studentenkonvent. In meiner Gemeinde habe ich mich
bisher in zwei Chören und nicht zuletzt als Mitglied des Redaktionsteams des
Gemeindebriefes „unterwegs” engagiert.
Ich möchte, wenn man/frau mich denn will, meine Arbeit unter das Motto
des Kirchentags 2007 stellen: „Lebendig und kräftig und schärfer”.
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Petra Hoops
54 Jahre
Berufsschullehrerin
Liebe Kirchengemeindemitglieder,
mein Name ist Petra Hoops (54 Jahre)
und ich möchte mich Ihnen kurz vorstellen.
Ich bin Berufsschullehrerin für Gesundheit
in Pinneberg. Seit 1992 lebe ich mit meiner
Familie (verheiratet, eine 19-jährige Tochter) in Elmshorn. Seit vielen Jahren
singe ich mit viel Freude im Chor „The Gospel Company”. Pastorin Piepenburg fragte mich 2011, ob ich als Verbindung zum Chor im Kirchengemeinderat
der Stiftskirche mitarbeiten wolle. Dies tue ich beratend seitdem und nach der
Fusion auch im KGR der Emmausgemeinde.
Sie fragen sich vielleicht, warum ich im KGR nur eine beratende Funktion
einnahm. Nun, bis vor kurzem war ich katholisch und konnte somit formell
nicht dem KGR angehören. Der Gedanke zu konvertieren, begleitete mich
lange, und nun habe ich mich im Sommer dazu entschieden, u.a. auch, um mich
offiziell zur KGR-Wahl stellen zu können.
Ich habe in den letzten Jahren sowohl in der Stifts- als auch Emmausgemeinde
wohltuende Gemeinschaft, Aufgeschlossenheit und Freundlichkeit erfahren,
die ich lange in anderen Gemeinden vermisst habe. Hier fühle ich mich wohl,
hier arbeitete ich mit Freude im KGR mit und würde dies in der kommenden
Amtszeit auch als gewähltes KGR-Mitglied gerne – schwerpunktmäßig im musikalischen Bereich – weiterhin tun.
„Es sind verschiedene Gaben; aber es ist ein Geist. Und es sind verschiedene
Ämter; aber es ist ein Herr. Und es sind verschiedene Kräfte; aber es ist ein Gott,
der da wirkt alles in allen.” (1. Korinther 12, 4-6)
Es grüßt Sie ganz herzlich
Petra Hoops
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Susanne Katzer
53 Jahre
Zahntechnikerin
Mein Name ist Susanne Katzer, ich bin 53 Jahre alt, verheiratet und habe
eine 21-jährige Tochter. Ursprünglich in der Zahntechnik tätig, arbeite ich seit
einigen Jahren im Unternehmen meines Bruders. Hier bin ich für die Buchhaltung und die Personalangelegenheiten zuständig.
Vor acht Jahren wurde ich in den Kirchenvorstand der Stiftskirchengemeinde
gewählt und war unter anderem Mitglied des Kooperationsausschusses.
Nun sind wir die Emmausgemeinde, mit all der Vielzahl an Gottesdiensten,
Konzerten und Veranstaltungen, die viele Menschen anspricht. Die Fusion
empfinde ich als große Bereicherung. Ich würde mich gerne weiterhin dafür
engagieren, dass unser Gemeinde so lebendig bleibt und wir hier gleichzeitig
einen Ort der Ruhe und Geborgenheit finden.
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Sonderausgabe zu den KGR-Wahlen 2016
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Astrid Nissen-Schmidt
53 Jahre
Wirtschaftsprüferin
Seit fast 20 Jahren lebe ich mit meinem Mann in der Thomas- bzw.
Emmausgemeinde. Unsere beiden Kinder sind hier getauft worden, haben den
Kindergarten und die Kinderkirche besucht und wurden in der Thomaskirche
konfirmiert. Im Rahmen des vielfältigen Gottesdienstangebots haben wir mit
der Familie immer wieder besondere Augenblicke erlebt.
Mein beruflicher Mittelpunkt liegt in Hamburg. Dort engagiere ich mich
außerdem ehrenamtlich in der Handelskammer. Mein sportliches Zuhause ist
der EMTV. Am Koppeldamm bin ich im VieVitale oder als Kampfrichterin im
Geräteturnen anzutreffen.
Von Beginn an habe ich den Förderverein der Emmausgemeinde unterstützt,
damit zusätzliche Möglichkeiten für die wertvolle Arbeit der im Haupt- und
Ehrenamt Tätigen geschaffen werden. Dieses Engagement möchte ich nun im
Kirchengemeinderat fortsetzen, um dazu beizutragen, dass unsere Kirchengemeinde – bei allen gesellschaftlichen Veränderungen – auch zukünftig eine
lebendige Institution bleibt.
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Elisabeth Reimer
61 Jahre
Sonderschullehrerin
Mein Name ist Elisabeth Reimer, ich bin 61 Jahre alt, geschieden und habe
zwei erwachsene Söhne. Seit 1981 arbeite ich als Sonderschullehrerin in
Elmshorn, wo ich im Gemeindegebiet der ehemaligen Stiftskirchengemeinde
lebe. Aus dem Zusammenschluss von Stifts- und Thomaskirchengemeinde
ergab sich meine Teilhabe im Kirchengemeinderat der Emmauskirchengemeinde, die ich auch gern in der nächsten Legislaturperiode fortsetzen
möchte. Außer der Teilnahme an den regelmäßigen Sitzungen, in denen sehr
verantwortungsvoll mit den jeweiligen Themen umgegangen und darüber
entschieden wird, lese ich gelegentlich in den Gottesdiensten, beteilige mich an
einem Ausschuss und vertrete ein Mitglied im KGV. Diese Arbeit würde ich
gern im Rahmen meiner Möglichkeiten – vielleicht mit kleinen Veränderungen – fortsetzen. Darüber hinaus habe ich viele außerkirchliche Interessen, sehr
wichtig sind mir meine Familie und meine Freunde.
Mein Konfirmationsvers steht in Jesaja 25, 1: „Herr, du bist mein Gott, dich
preise ich; ich lobe deinen Namen.”
Gern lasse ich mich u.a. auch aus Dietrich Bonhoeffers Lied „Von Guten
Mächten …” durch den Auszug „Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag” tragen.
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Peter Rodermund
55 Jahre
Verwaltungsjurist
„Aber alle, die auf den Herrn vertrauen, bekommen immer wieder neue Kraft,
es wachsen ihnen Flügel wie dem Adler. Sie gehen und werden nicht müde, sie
laufen und brechen nicht zusammen.” (Jesaja 40, 31)
Ich bewerbe mich bei Ihnen und Euch mit diesem Vers, dem Konfirmationsspruch unserer Tochter, der Leitspruch und Hoffnung zugleich für mich und
meine Bewerbung ist. Ich bin vor 55 Jahren in Elmshorn geboren und wohne
mit meiner Familie seit 14 Jahren am Rande der Siedlung. Ich bin verheiratet
und Vater einer 17-jährigen Tochter, die als Teamerin in der Gemeinde mich
zu meiner Bewerbung überzeugt hat. Viel kenne ich von der Kirchengemeinde
noch nicht, war aber immer beeindruckt von deren Kinder- und Jugendarbeit.
Ich möchte viel Neues lernen. Mit meiner beruflichen Erfahrung als Jurist in
der Rechtsabteilung des Kreises Pinneberg hoffe ich, mich hilfreich einbringen
zu können, etwa im Bau- oder Haushaltsausschuss. Entspannung finde ich bei
Radfahren, Wandern und Yoga.
Demokratische Mitgestaltung ist mir in unserer Kirche – und darüber hinaus –
wichtig und immer wichtig gewesen. Als ich angesprochen wurde zu kandidieren, wollte ich mich der Bitte deshalb auch nicht verschließen. Mitbestimmen
im christlichen Sinne könnte vielleicht doch eine andere, eine bessere Erfahrung
sein, als das, was ich im weltlichen Bereich bisher erfahren habe.
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unterwegs
Sabine Schwarzhoff
52 Jahre
Diakonin und Krankenschwester
Familienstand: getrennt lebend
Wohnort: Elmshorn-Süd, gemeinsam mit
meinen Söhnen (17 und 19 J.)
Beruf:
Diakonin und Krankenschwester
Tätigkeit: Personalbüro für Arztpraxis
weitere Qualifikationen:
Klinische Seelsorge Ausbildung (6 Wochen),
Beauftragung zum Prädikantendienst im Februar 2016,
Trauerbegleiterin 2016 nach 1 ¾ Jahren Ausbildung
Aufgaben i.d. Gemeinde: seit 2008 im Kirchengemeinderat, seit 2013 im Geschäftsführenden Ausschuss des KGR, Gottesdienste – Predigtdienst,
Gottesdienstausschuss, Kita-Ausschuss,
Begleitung der Dienstbesprechung der Hauptamtlichen
Ich singe sehr gerne im Chor, halte mit viel Freude Gottesdienste und konnte
mich in den letzten Jahren in der Gemeinde vielen Aufgaben stellen. Ehrenamtliches Engagement ist mir sehr wichtig, und ich habe hier in der Gemeinde sehr
viel davon vorgefunden.
Zur letzten Wahl schrieb ich: Weil diese Gemeinde so lebendig, einladend und
für mich sehr wichtig ist, möchte ich mich für die Gestaltung und den Fortbestand dieser Lebendigkeit in den Gottesdiensten und im Gemeindeleben auch
über ein Amt im Kirchenvorstand einsetzen.
Nun hat sich viel verändert, Stift und Thomas wurden zu Emmaus, es gab
mehrere Pastorenwechsel und darin eine schmerzlich lange Vakanzzeit. Und
doch ist die Gemeinde weiterhin lebendig und einladend.
Nun kommen die nächsten Veränderungen mit dem Weggang von Pastorin
Piepenburg und einem neuen KGR.
Ich bin gern bereit, mich weiterhin für das oben formulierte Ziel einzusetzen.
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Sonderausgabe zu den KGR-Wahlen 2016
Seite 16
Michael Seeland
56 Jahre
Kfz-Elektriker
verheiratet
zwei erwachsene Kinder
KGR-Mitglied seit 2002
Es ist mir sehr wichtig, durch meine Mitarbeit unsere Kirchengemeinde
mitzugestalten und mich mit meinem Engagement einzubringen. Kirche lebt
nur mit und durch die Menschen, die sich engagieren wollen. So konnte ich als
Mitglied im Bauausschuss einen wichtigen Beitrag leisten.
Gerne möchte ich mich auch in Zukunft in die vielfältigen Aufgaben der
Kirchengemeinde einbringen und für eine erfolgreiche Arbeit einsetzen.
In einer guten Gemeinschaft kann man vieles bewegen, so entsteht eine
lebendige, vielfältige Gemeinde, in der sich viele wohlfühlen und dies nach
außen sichtbar ist.
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unterwegs
Günter Szameitpreiks
71 Jahre
Pensionär
verheiratet seit 1969
zwei erwachsene Töchter
zwei Enkelkinder
Beruf: Nach dem Abitur (1965) Lehrerstudium in Kiel, danach ab 1968 Lehrer an
unterschiedlichen Grund-, Haupt- u. Realschulen in Elmshorn und Barmstedt; zehn Jahre Studienleitertätigkeit in der
Lehrerausbildung und 27 Jahre Schulleiter an einer Elmshorner Grundschule;
seit 2009 im Ruhestand.
Kirchliches Engagement: Seit 1972 bis zur Fusion mit der Thomasgemeinde
im Jahre 2013 war ich Mitglied des Kirchengemeinderats der Stiftskirchengemeinde, bis heute bin ich Mitglied des KGR der Emmausgemeinde. Viele Jahre
habe ich das Amt des Stellvertretenden Vorsitzenden – und in besonderen „Notzeiten” auch die Funktion des Vorsitzenden – ausgeübt. Von 1978 bis 2009 war
ich Mitglied der Synode des Kirchenkreises Rantzau, davon drei Wahlperioden
als Stellvertretender Vorsitzender. Seit 2009 leite ich als Präses die Synode des
fusionierten Kirchenkreises Rantzau-Münsterdorf. Seit 2009 bin ich Mitglied
der Landessynoden, der „Nordelbischen” und seit 2012 auch der „Nordkirche”.
Meine Motivation: Ich möchte weiterhin etwas bewegen und mitgestalten, sozusagen Gemeinde bauen, indem ich Verantwortung übernehme für die Organisation der Gemeindearbeit, sowie für den Gottesdienst und die diakonischen
Aufgaben unserer Gemeinde. Vor allem möchte ich für alle Menschen unserer
Gemeinde als Gesprächspartner zur Verfügung stehen und meine „Talente” in
den Dienst der Gemeinschaft stellen. Kirche ist für mich nichts Statisches, Autoritäres, gar Fremdes und Fernes, sondern das lebendige Leben; Kirche sind
wir hier und heute. Dafür stehe ich und dafür möchte ich werben. So möchte ich
auch weiterhin bewegtes und bewegendes Glied als Kirchengemeinderat unserer
– alle Menschen einladenden – Emmaus-Kirchengemeinde sein und bleiben.
unterwegs
Sonderausgabe zu den KGR-Wahlen 2016
Seite 18
Gemeindebüro Breslauer Str. 3
Birte Mielke, Anette Seils und Team
Di.
10:00 – 13:00 Uhr
Do.
16:30 – 18:00 Uhr
Fr.
9:00 – 12:00 Uhr
Impressum:
unterwegs ist der Gemeindebrief der Emmaus-Kirchengemeinde Elmshorn.
Herausgeber:
Evangelisch-Lutherische Emmaus-Kirchengemeinde Elmshorn, Breslauer Str. 3, 25335 Elmshorn. Die Evang.-Luth. Emmaus-Kirchengemeinde Elmshorn ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland, vertreten durch den
Kirchengemeinderat (Vorsitzender: Matthias Mannherz, Anschrift s. o.).
Redaktion und Layout:
M. Epha, J. Melchert; verantwortlich: der Wahlausschussvorsitzende G. Szameitpreiks
Druck:
Gemeindebriefdruckerei, Druckhaus Harms e.K., Martin-Luther-Weg 1, 29393 Groß Oesingen
Das Titelbild und die Abbildung auf Seite 5 wurden von der Nordkirche zur Verfügung gestellt.
Diese Sonderausgabe von unterwegs erscheint mit einer Auflage von 4.500 Stück und wird kostenfrei an alle Haushalte im Bereich der Emmaus-Kirchengemeinde Elmshorn verteilt.
Redaktionsschluss: 18.09.2016.
Die Beiträge auf den Seiten 6 bis 18 sind von den Kandidatinnen und Kandidaten für die KGR-Wahl
2016 jeweils selbst verfasst.
Seite 19
Sonderausgabe zu den KGR-Wahlen 2016
unterwegs
Kirchengemeinderatswahl 2016
Stimmzettel
für die Kirchengemeinderatswahl 2016
(amtliche Bezeichnung der Kirchengemeinde)
Emmaus-Kirchengemeinde Elmshorn
Kirchensiegel
Wo ein „M“ steht, handelt es sich um Mitarbeitende der Kirchengemeinde. Von diesen Vorgeschlagenen kann nur eine Person in den
Kirchengemeinderat gelangen. Wo ein „K“ steht, handelt es sich um Mitarbeitende der Kirche. Diese Vorgeschlagenen können nur in
den Kirchengemeinderat gelangen, wenn und soweit die Mehrheit der Ehrenamtlichen sichergestellt ist.
9
Sie haben
Stimmen. Bitte vergeben Sie nicht mehr als diese Zahl insgesamt und nicht mehr als eine Stimme pro Person,
sonst kann der Wahlzettel ungültig werden!
Ifd.
Nr.
Name, Rufname, Lebensalter, Beruf
01
Brückner-Heyen, Else, 63, Kirchenmusikerin
02
Bunnis, Margit, 69, Küsterin
03
Cordts, Burghard, 46, Ingenieur
04
Freudemann, Hans-Dieter, 48, BU-Rentner
05
Friedrich, Michael, 64, Journalist
06
Hoops, Petra, 54, Berufsschullehrerin
07
Katzer, Susanne, 53, Zahntechnikerin
08
Nissen-Schmidt, Astrid, 53, Wirtschaftsprüferin
09
Reimer, Elisabeth, 61, Sonderschullehrerin
10
Rodermund, Peter, 55, Verwaltungsjurist
11
Schwarzhoff, Sabine, 52, Diakonin und Krankenschwester
12
Seeland, Michael, 56, Kfz.-Elektriker
13
Szameitpreiks, Günter, 71, Pensionär
Hier ankreuzen
s
u
M
r
e
t
M /K
M/K