Pressedienst

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15. September 2016
Buchvorstellung in der Mahn- und Gedenkstätte
Barbara Suchy: Leo Meyer aus Hilden. Eine
dokumentarische Erzählung
Die Historikerin Dr. Barbara Suchy stellt am Mittwoch, 21. September, 18 Uhr,
in der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, Mühlenstraße 29, ihre
biografische Recherche "Leo Meyer aus Hilden. Eine dokumentarische
Erzählung" vor. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen. Der Eintritt
ist frei.
Seinem Vaterland diente Leo Meyer im Ersten Weltkrieg mehr als vier Jahre
lang. Im letzten Kriegsjahr war er im besetzten Belgien, in der Kleinstadt
Oost-Malle, stationiert. Dort wurde er mit der Not hunderter französischer
Flüchtlinge aus Lille konfrontiert. Er half ihnen auf beispiellose Weise. Für die
Leute dort wurde dieser großzügige deutsche Ortskommandant deshalb der
"gute Deutsche". Gut zwanzig Jahre später, im Juli 1939, kehrt Leo Meyer als
armer jüdischer Flüchtling nach Oost-Malle zurück. Man hatte ihn nicht
vergessen…
Die Historikerin Dr. Barbara Suchy hat ein einzigartiges Konvolut von rund
200 Briefen aus der Zeit zwischen 1938 und 1953 ausgewertet. Sie bilden die
Grundlage für diesen sehr bewegenden Blick auf das Leben Leo Meyers,
seiner Familie und Freunde. Im Anschluss an die Buchvorstellung steht die
Autorin für Fragen zur Verfügung.
Textversion:
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Kontakt: Bergmann, Michael
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Barbara Suchy: Leo Meyer aus Hilden. Eine dokumentarische Erzählung
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