16/2016 16. bis 30. September Pastoralraum Horw Über ganzheitliche Traditionen der Spiritualität Der Körper öffnet sich dem Geist 2 Pastoralraum Horw Ökumenischer Gottesdienst, Sonntag, 18. September, 10.30, Pfarrkirche Eidgenössischer Dank-, Buss- und Bettag Eidgenössischer Dank-, Buss- und Bettag Sonntag, 18. September 2016 Kirchen und Kanton Luzern will kommen Der Gottesdienst am Bettag um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche wird als ökumenischer Gottesdienst gestaltet und von den katholischen Kirchenchören Horw und Kastanienbaum und vom reformierten Kirchenchor Horw mitgestaltet. Lichterprozession zum Längacher Sonntag, 18. September, 20.00 Treffpunkt bei der Pfarrkirche Bittend und dankend, hörend und betend, singend und schweigend Lichter durch die Nacht tragen und für eine Welt beten, in der alle Menschen erfahren dürfen, dass sie willkommen sind. Herzliche Einladung an alle! Am 18. September feiern wir, wie immer am dritten Sonntag in diesem Monat, den Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag. Kirchen und Kanton Luzern stellen dieses Jahr ihre gemeinsame Aktion unter das Motto «Will kommen. Willkommen». Diese thematisiert die zwei Seiten des Willkommens – wir wünschen uns, an den Orten, an die wir kommen, willkommen geheissen zu werden. Auf der anderen Seite kommen Menschen zu uns, ohne zu wissen, ob sie uns willkommen sind. Gehen und Kommen, Willkommensein und Willkommenheissen sind miteinander verbunden. Der Bettag soll Gelegenheit bieten, beide Seiten zu bedenken. Ob und wie wir willkommen heissen, was kommt, liegt in unseren Händen. Die drei Landeskirchen und der Regierungsrat haben den Bettagsaufruf gemeinsam verfasst. Auch heuer wird er von der Islamischen Gemeinde Luzern mitunterzeichnet. Sie alle laden dazu ein, dieses Motto in die Gestaltung der Feiern zum Bettag aufzunehmen. Bibelrunde mit Walter Kirchschläger Mittwoch, 21. September, 19.30 Pfarreizentrum Wir singen wieder. Die langen Ferien sind vorbei. Wir freuen uns, dass die Proben wieder beginnen, dass wir unsere Gesangs-Kolleginnen und -Kollegen wieder treffen und wir uns auf die nächsten wichtigen Ereignisse vorbereiten dürfen: Bettag, Patrozi nium, Vesper. BETTAG – wie schön! Alle drei Horwer Kirchenchöre gestalten dieses Fest zusammen: Kirchenchor Kastanienbaum, Reformierter Chor, Kirchenchor St. Katharina. Wir legen unsere Seele in die Motette von César Frank: «Deine Hand, starker Gott, führt mich so wunderbar. Deine Hand, starker Gott, hält mich und gibt mir Kraft.» Und wunderbar beginnt der Männerchor mit seinem Solo dieses Gebet. Mit Max Reger bitten wir schliesslich um den Frieden in der ganzen Welt. Chrabbelfiir Der kleine Igel und seine Schmusedecke Dienstag, 20. September, 16.00, reformierte Kirche Der Herbst steht vor der Tür und der kleine Igel macht sich mit seiner Schmusedecke auf den Weg. Wenn du wissen möchtest, wem der kleine Igel begegnet und was er vor seinem Winterschlaf erlebt, dann komm an die Chrabbelfiir. Wir freuen uns auf dich! Das Chrabbelfiirteam Pastoralraum Horw 3 Samstag und Sonntag, 24. und 25. September Erntedankfest Die Tage werden kürzer, die Körbe voller Früchte, Nüsse und Gemüse immer voller. Was für eine Pracht breitet sich da aus. Der Herbst schenkt uns eine Fülle an guten Gaben, wie sie in keiner anderen Jahreszeit zu finden ist. Nachdem wir Blitz und Donner und Hagel überstanden haben, stehen wir vor dem gedeckten Tisch der Natur. Mit der Vielfalt an Früchten, Gemüsen und Blumen am Altar bringen wir unseren Dank vor den Schöpfer der Welt. Wir erinnern uns, dass durch die in die Natur gelegte Kraft alles wächst und gedeiht. Die Feier des Erntedanks mahnt uns auch an unsere Verantwortung gegenüber der Schöpfung, die unter künstlichen Eingriffen und unersättlichem Raubbau leiden muss. Wir danken den Bauern, die in täglicher Arbeit unsere Landschaft pflegen und uns mit den Früchten der Ernte reich beschenken. DANKE Für das tägliche Brot Für die köstlichen Früchte Für das kräftige Gemüse Für das aufmunternde und tröstende Wort Für das ansteckende Lachen Für den Menschen, der zu uns hält Für die Zukunft, die uns geschenkt ist. Die Gottesdienste am Samstagabend um 18.00 in der Steinmattlikapelle und am Sonntagmorgen um 09.00 in Kastanienbaum und um 10.30 in der Pfarrkirche werden als Familiengottesdienste gestaltet. «Für verantwortungsvolle Unternehmen – zum Schutz von Mensch und Umwelt»: Konzernverantwortungs initiative An diesem Wochenende werden wir in unserem Pastoralraum Unterschriften sammeln für die Eidgenössische Volksinitiative «Für verantwortungsvolle Unternehmen – zum Schutz von Mensch und Umwelt» (Konzernverantwortungsinitiative). Konzerne mit Sitz in der Schweiz stehen immer wieder negativ in den Schlagzeilen: In ihren internationalen Tätigkeiten verletzen sie allzu häufig Menschenrechte und Umweltstandards. Kinderarbeit auf Kakaoplantagen, unmenschliche Arbeitsbedingungen in Textilfabriken, Umweltverschmutzung beim Rohstoffabbau – solchen unethischen Geschäftspraktiken muss endlich ein Riegel geschoben werden. Deshalb hat eine breite Allianz aus Hilfswerken, Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen (u. a. Fasten opfer, Brot für Alle, Helvetas, Swissaid, terre des hommes suisse) die Konzernverantwortungsinitiative lanciert. Das Ziel: verbindliche Regeln für Konzerne zum Schutz von Mensch und Umwelt – auch bei Auslandstätigkeiten. Dadurch wird im wirtschaftlichen Wettbewerb auch mehr Fairness geschaffen. Denn ein grosser Teil der Schweizer Unternehmen handelt schon heute vorbildlich und soll gegenüber skrupellosen Konkurrenten nicht länger benachteiligt bleiben. Mehr Infos zur Initiative finden Sie auf www.konzern-initiative.ch. Zur Erinnerung: Anmeldung Erstklassprojekt Es sind erfreulich viele Anmeldungen für das Erstklassprojekt 2016/17 eingegangen. Wer sein Kind noch nachmelden möchte, kann das bis zu den Herbstferien tun. Die Unterlagen dazu wurden den betreffenden Familien Mitte August per Post zugeschickt. 4 Pastoralraum Horw Das Seelsorgeteam kocht für Sie! Mittwoch, 28. September Einige wenige Male im Jahr will das Seelsorgeteam ein Mittagessen aus fairem Handel kochen und die Menschen im Pastoralraum Horw zum Mittagessen einladen. Wir treffen uns um 12.00 im Saal des Pfarreizentrums, beginnen mit einem Tischgebet und essen miteinander. Schluss ist zirka 13.15. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Menü:Salat, Kichererbsen, Gemüse, Braten; Schoggicreme Getränke: Most, Wasser und Kaffee Unkostenbeitrag: Erwachsene Fr. 14.–, Kinder Fr. 5.– Anmeldungen bis Freitag, 23. September: Kath. Pfarramt, 041 349 00 60, [email protected] Herzliche Einladung! Das Seelsorgeteam Neue Websites für Firmweg Horw und SpiritJa Firmweg Horw Die Websiteadresse findet sich direkt unter: http://firmweghorw.jimdo.com/ Dieser Link kann auch via http://kathhorw.ch in der Sparte Sakramente/Firmung aufgerufen werden. SpiritJa Horw Mehr Informationen zu Konzept und geplanten Anlässen finden Sie unter: http://spiritja.jimdo.com/ oder auch via http://kathhorw.ch in der Sparte Jugend. Jonas Hochstrasser Ab sofort können sich Firmwegteilnehmende und Interessierte auf einer eigenen Website über Anlässe und Neuigkeiten auf dem aktuellen Firmweg informieren. Die neue Website für den Firmweg Horw gibt Auskunft über Sinn und Zweck der Firmung und bietet spannenden Einblick in die Konzeptarbeit. Zusätzlich finden sich Statements ehemaliger Teilnehmer und Teilnehmerinnen und kurze visuelle Blitzlichter von verschiedenen Aktivitäten auf dem Firmweg. Teilnahme an Events mit spirituellem Erfahrungsgehalt, zum Beispiel Naturerlebnisse, meditative Elemente in freier Form, kirchliche Feiern oder Musik. Eine WhatsApp-Gruppe wird interessierte Jugendliche zum gemeinsamen Entwickeln von Ideen animieren und sie über geplante Aktivitäten informieren. Herzlichen Glückwunsch zur Goldenen Profess Im Pastoralraum Horw entwickelt sich eine neue Form der kirchlichspirituellen Jugendarbeit. Sie trägt den Namen SpiritJa Horw (Spiritu elle Jugendarbeit Horw). Wie es der Name andeutet, animiert die SpiritJa in Horw Jugendliche ab der 1. Oberstufe zum Entwickeln von und zur Am 28. August durfte unsere langjährige Seelsorgemitarbeiterin Sr. Sabeth Lötscher bei immer noch guter Gesundheit im Kloster Baldegg ihre Goldene Profess feiern. Wir gratulieren ihr von Herzen und wünschen weiterhin alles Gute und Gottes reichen Segen! Pastoralraum Horw 5 Rückblick Gottesdienst zum Schulanfang Mit Gottes Segen in den Schulbeginn – wie Timo einen Schatz gefunden hat In den Sonntagsgottesdiensten vom 21. August erhielten die Kindergartenkinder und die Erstklässlerinnen und Erstklässler einen persönlichen Segen. Mit Chindi-Täschli oder Schulthek umgehängt, durften sie einzeln nach vorne kommen und wurden so gesegnet. Sie hörten von Timo, dem Wildschwein, der nach einem Schatz grub. Der Schatz, den er gefunden hatte, war aber nicht Gold und Edelsteine; er hatte neue Freunde gefunden. Um selber in diesem Schuljahr Schätze sammeln zu können, erhielt jedes Kind ein Schatzkästli, gefüllt mit einem Segensspruch und einem ersten kleinen Schatz. Wir freuten uns über die grosse Beteiligung und wünschen allen Kindergartenkindern, Schülerinnen, Schülern, Lehrerinnen und Lehrern und allen, die sich für unsere Schulen engagieren, ein gefreutes neues Schuljahr. Sandra Boog-Vogel, Bernadette Hagmann und Romeo Zanini Von links nach rechts: Fiona Hager, Julian Boog, Flavio Balmer und Ben Bucher 10. Konzerttournee des ukrainischen Spitzenchores in der Schweiz Gesang, der die Seele berührt Konzert am Donnerstag, 29. September, 19.30, Pfarrkirche Der renommierte Kammerchor Cantus aus Transkarpatien befindet sich vom 15. September bis 2. Oktober auf Einladung des Netzwerkes SchweizTranskarpatien/Ukraine (NeSTU) in der Schweiz. Seine Konzerte bieten einen unvergesslichen Musikgenuss. Der Gesang von Cantus berührt die Menschen mit der Auswahl der Werke, der einmaligen Dynamik, der kristallklaren Reinheit der Stimmen und dem starken emotionalen Ausdruck. Klang und Repertoire stehen in einem engen Zusammenhang mit der Herkunft des Chores. Auf regelmässigen Konzerttourneen durch die Schweiz haben die professionellen Sängerinnen und Sänger immer wieder Publikum und Presse begeistert. Der Leiter von Cantus, Emil Sokach, ist Absolvent des berühmten Kiewer Mukhajki-Krichko-Konservatoriums und hat die Qualität seines Chores in mehr als 30 Jahren in akribischer Arbeit perfektioniert. Heute steht Cantus für höchsten künstlerischen Anspruch. Im «Gebet für die Ukraine», der Bitte um Frieden und Versöhnung, präsentiert Cantus zu Beginn eine Fülle von geistlichen Werken verschiedener Epochen, nationalen Traditionen und Stilen. Der zweite Teil des Konzertes ist der farbenfrohen Volksmusik Transkarpatiens gewidmet. Lassen Sie sich dieses einmalige Konzerterlebnis nicht entgehen. Auch Sie werden berührt sein von der hohen Qualität des Chores, der Tiefe und meditativen Kraft des orthodoxen Gesangs, sowie von den leidenschaftlich-temperamentvollen und melancholischen Volksliedern. Obwohl Transkarpatien räumlich weit entfernt ist von der Ost-Ukraine, leiden die Sängerinnen und Sänger unter der Auseinandersetzung in ih- rem Land. Singen ist ihr Beruf, ihre wirtschaftliche Lebensgrundlage. Cantus freut sich darauf, mit seinem Gesang im Gegensatz zu den Medienberichten ein anderes Bild der Ukraine mit ihrem kulturellen Reichtum zu vermitteln. Die Aufmerksamkeit und der Applaus der Konzertbesucher wird ihnen Kraft und Mut geben, die unsichere Zukunft in ihrem Heimatland zu bewältigen. Die Tournee wird organisiert vom Verein NeSTU, dem Netzwerk Schweiz-Transkarpatien/Ukraine. NeSTU fördert und vernetzt Projekte in kulturellen, sozialen, ökologischen und ökonomischen Bereichen. Eines davon ist die jahrelange Unterstützung von Cantus. Durch seinen unverfälschten und stark regional bezogenen Ausdruck bietet sich der Chor als idealer künstlerischer Botschafter seiner Heimatregion an. Weitere Infos: www.nestu.org 6 Pastoralraum Horw Gottesdienste Freitag, 16. September Kornelius und Cyprian 09.30Wortgottesdienst mit Kommunionfeier im Kirchfeld. 18.00 Kreuzweg und Rosenkranz in der Zentrumskapelle. 19.30Eucharistiefeier in der Zentrumskapelle. Samstag, 17. September 08.00Gottesdienst im Längacher. 09.30Eucharistiefeier in der Pfarrkirche. 25. Sonntag im Jahreskreis C – Eidgenössischer Dank-, Buss- und Bettag Lesungen: Am 8,4–7; 1 Tim 2,1–8; Lk 16,1–13 Predigt: Romeo Zanini Kollekte: Horwer hälfed enand Samstag, 17. September 16.30Wortgottesdienst mit Kommunionfeier im Blindenheim. 18.00Wortgottesdienst mit Kommunionfeier im Steinmattli. Sonntag, 18. September 09.00Wortgottesdienst mit Kommunionfeier in Kastanienbaum. 10.30 Ökumenischer Bettagsgottesdienst mit Romeo Zanini und Pfr. Jonas Oesch in der Pfarrkirche, mitgestaltet vom reformierten Kirchenchor und den Kirchenchören St. Katharina und Kastanienbaum, anschl. Apéro für alle, siehe Seite 2. 20.00Lichterprozession zum Längacher. Treffpunkt bei der Pfarrkirche, siehe Seite 2. Dienstag, 20. September Andreas Kim Taegon, Paul Chong Hasang und Gefährten 09.30Eucharistiefeier in der Zentrumskapelle. 16.00 Chrabbelfiir in der reformierten Kirche, siehe Seite 2. Freitag, 23. September Pius von Pietrelcina (Padre Pio) 09.30Eucharistiefeier im Kirchfeld. 18.00 Kreuzweg und Rosenkranz in der Zentrumskapelle. 19.30Eucharistiefeier in der Zentrumskapelle. Samstag, 24. September 08.00Gottesdienst im Längacher. 09.30Eucharistiefeier in der Pfarrkirche. 26. Sonntag im Jahreskreis C – Niklaus von Flüe – Erntedank Lesungen: Lev 19,1–2.17–19a; Röm 14,17–19; Mt 19,27–29; Predigt: P. August Brändle Kollekte: Caritas Schweiz; Erdbeben Italien Sonntag, 25. September 09.00Eucharistiefeier in Kastanienbaum: Familiengottesdienst zu Erntedank und Patrozinium mit Instrumentalmusik und Apéro für alle. 10.30Eucharistiefeier in der Pfarrkirche: Familiengottesdienst zum Erntedank mit Instrumentalmusik. Dienstag, 27. September Vinzenz von Paul 09.30Eucharistiefeier in der Zentrumskapelle. Freitag, 30. September Urs und Viktor – Patrone des Bistums 09.30Eucharistiefeier im Kirchfeld. 18.00 Kreuzweg und Rosenkranz in der Zentrumskapelle. 19.30Eucharistiefeier in der Zentrumskapelle. Samstag, 24. September 16.30Eucharistiefeier im Blindenheim. 18.00Eucharistiefeier im Steinmattli: Familiengottesdienst zum Erntedank. Regelmässige Gottesdienste im Pastoralraum Horw DI MIFRSASO Pfarrkirche/Zentrumskapelle09.3019.30 09.30 10.30 Kastanienbaum09.00 Steinmattli 18.00 Altersheim09.30 Blindenheim16.30 Längacher08.00 Schönstatt: siehe Seite 7. Pastoralraum Horw 7 Gedächtnisse Aus dem Leben der Pfarrei «Amoris Laetitia» Samstag, 17. September 09.30 1. Ged. für Max Schmid-Frey, Stegenhalde 60. Jgd. für Josef Scheidegger-Frei, Bifangstrasse 4. Jzt. für Arnold und Anna Hocher-Wallimann und Familie, Unterwil; Hermann und Cresenzia Schacher-Caviezel, HansReinhardstrasse 7; Gottfried SchererBuholzer, Kastanienbaumstrasse 59. Taufen Samstag, 24. September 09.30 Jgd. für Ida Hunziker-Rieser, Winkelstrasse 17. Jzt. für Johann und Anna Mächler-Schmitt und Familie, Ebenaustrasse 7 und Emil Mächler, Luzern; Hulda Dinkel-Dinkel und Angehörige, Kirchfeld. Dienstag, 27. September 09.30 Jzt. für Michael und Anna Buholzer-Burri, Unterbächen. Lias Jeremia Bolliger, Sohn von Jürg Bolliger und Sibylle Stirnimann, Untermattweg 1. Gesprächsabende zum postsynodalen Schreiben von Papst Franziskus Freitag, 16. Sept., 19.30 bis 21.30 Pastorale Perspektiven II, unterscheiden und begleiten (Kap. 6,8). Details: www.bergsion.ch Leitung: P. E. Germann, Dr. theol. M. Hässig Ohne Anmeldung. Kollekte. Noah Bucher, Sohn von Thomas Bucher und Carina Tschuppert, Neumattweg 24. Pilgern von Alpnach zur Muttergottes und zum Bruder Klaus im Ranft Lon Joshua Bolliger, Sohn von Jürg Bolliger und Sibylle Stirnimann, Untermattweg 1. Wir wünschen den Eltern und ihren Kindern eine gesegnete Zukunft. Willkommen auf Berg Sion Samstag, 17. September Treffpunkt: 10.05 Bahnhof Alpnach Dorf Details: www.bergsion.ch Leitung: P. E. Germann, Dr. theol. M. Hässig Samstagsgespräche 2016: Gott spricht zu mir … Wir danken für Kollekten 21.8.Jugendkollekte aus Anlass des «Jublaversum»657.— 28.8. Caritas Schweiz 647.45 Kirchenmusik Kirchenchor St. Katharina Gottesdienste Sonntag, 18. September, 09.30, BettagGottesdienst mit drei Kirchenchören. Donnerstag, 22. September, 19.30, Probe. Donnerstag, 29. September, 19.30, Jass- und Kegelabend. Sonntag Nachmittag: Anbetung 17.00Eucharistiefeier Kirchenchor Kastanienbaum Sonntag, 18. September, Bettag-Gottesdienst mit drei Kirchenchören. Montag, 19. September, 19.30, Probe. Montag, 26. September, 19.30, Probe. Montag 18.50Rosenkranz 19.30Eucharistiefeier Dienstag bis Freitag 07.00Eucharistiefeier Samstag 08.00 Eucharistiefeier in der Längacherkapelle Drittes Samstagsgespräch: Samstag, 17.9.: 14.00–17.00 ... durch mein Menschsein und durch sein Menschwerden. Viertes Samstagsgespräch: Samstag, 24.9.: 14.00–17.00 ... durch die Stimme P. Josef Kentenichs, Gründer von Schönstatt. Teilnahme: Ohne Anmeldung. Unentgeltlich, Kollekte Auskunft: www.bergsion.ch Angebot Heiliges Jahr Ein Priester ist im Heiligtum bereit für Gespräche und für das Sakrament der Versöhnung: MI bis FR, 17.00–18.00 SA/SO, 11.00–12.00 8 Pastoralraum Horw Orgelfestival am Samstag, 5. November, 14.00 bis 22.30 Die Goll-Orgel in der Pfarrkirche wird zwanzig Festival mit zahlreichen attraktiven Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Fit für den runden Geburtstag Nach Ostern wurde während rund zwei Monaten die Orgel in der Pfarrkirche einer grossen Revision unterzogen. Das Instrument wurde vor 20 Jahren von der Luzerner Firma Orgelbau Goll erbaut. Im Lauf der Zeit haben sich im Orgelinnern Staub und Verschmutzungen angesetzt. Daher wurden alle Pfeifen ausgebaut, ge reinigt, nachintoniert und neu gestimmt. Sämtliche Tasten, Registerzüge, Fusstritte und sämtliche Teile der Traktur wurden neu reguliert, die Windlade wurde zerlegt und gereinigt. Wir ziehen alle Register! Inzwischen erklingt die Orgel wieder in frischem Glanz und ist fit für ihren runden Geburtstag. Unter dem Motto «Wir ziehen alle Register!» veranstaltet Musik zu St. Katharina Horw ein Im Familienkonzert um 14.00 für junge, mittelalterliche und alte Ohren (4–104 Jahre) garantieren die beiden Zottelbären Bubu und Baba für ein bärenstarkes Orgelerlebnis! Bei dieser fröhlichen Orgeleinführung für Kinder werden diese ins Geschehen miteinbezogen. Um 15.30 besteht die Gelegenheit, in einer spannenden Orgelführung das technische Wunderwerk Orgel näher kennenzulernen. Sie erfahren, wie die über 3000 Orgelpfeifen zum Klingen gebracht werden und erhalten die Gelegenheit, einen Blick ins Innere dieses faszinierenden Instruments zu werfen. Dabei können Sie auch aus nächster Nähe miterleben, wie der Organist die Königin der Instrumente mit Händen und Füssen zum Klingen bringt. Um 17.00 heisst es: Playstation – Bühne frei für junge Talente! Dann nämlich treten verschiedene Ensembles der Musikschule Horw und der Jugendchor Nha Fala in einen spannenden musikalischen Dialog mit der Orgel. Junge Solistinnen und So- listen lassen sich von der Orgel begleiten oder setzen sich gar selber an den Spieltisch der Orgel, um auf der grössten Spielkonsole zu «gamen». Um 19.00 erklingt His Master’s Voice: Monika Henking, die Interpretin im Jubiläumskonzert, hat als international gefragte Konzertorganistin, Professorin und Jurorin eine ganze Organistengeneration geprägt. Sie hatte seinerzeit auch die Orgelkommission bei der Konzeption der Horwer Orgel beraten. Spannung der besonderen Art ist ab 21.00 angesagt: Tobias Willi (Professor für Orgel an der Zürcher Hochschule der Künste) improvisiert live zum Stummfilmklassiker «Das Kabinett des Dr. Caligari» (auf Grossleinwand projiziert!) und garantiert ein fulminantes Cinéma-Erlebnis. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Im gemütlichen Orgelbistro werden zwischen den Veranstaltungen Getränke und Snacks angeboten. Den feierlichen Abschluss des Festivals bildet der Festgottesdienst am Sonntag, 6. November, 10.30, unter Mitwirkung des Katholischen Kirchenchors Horw. Pastoralraum Horw 9 Blauring Horw: Sommerlager 2016 in Auswil Das Rätsel um den blauen Stein, auf Lapislazuli könnte er sein! Forscherinnen bei der Arbeit. Schon ist einige Zeit seit unserem zweiwöchigen Blauringlager vergangen. Die vielen Erinnerungen schweben doch noch immer in unseren Köpfen. Wir durften zwei sonnige und abenteuerreiche Wochen in Auswil BE verbringen. Auf der Suche nach dem blauen Stein mussten wir einige Forschungsarbeiten im Labor anstellen. Mithilfe einer geheimen Botschaft haben wir in der zweiten Woche den Ursprung des Steines gefunden! So leicht, wie es tönt, war es aber nicht. Die 5-Sterne-Küchenmannschaft. Zwischenzeitlich wurden wir von Ureinwohnern überfallen oder ein Vulkanausbruch drohte. Doch unser Forschungsteam besiegte alle Aufgaben souverän. Auch das Wetter spielte dieses Jahr sehr gut mit; wir durften viel Sonnenschein erleben, nur zwischenzeitlich zog ein Gewitter über das Camp. Das grosse Lagerfeuer am Ende konnte leider nur kurz bestaunt werden, da der Regen in der letzten Nacht nicht mehr aufhören wollte. Unsere 5-Sterne-Küche überraschte uns täglich mit feinen Menüs. Das erste Mal in einem Lager gab es das Lieblingsessen der Kinder und Leiterinnen gleich zweimal: Fajitas! Schon bald beginnen die Vorbereitungen für das Sommerlager 2017. Wir freuen uns! Wohin geht wohl der Weg? Text: Leandra Studhalter Fotos: Carla Holocek 10 Pastoralraum Horw Adressen Seelsorge Pfarramt St. Katharina Neumattstr. 3, 6048 Horw Tel.041 349 00 60 Fax041 349 00 61 [email protected] www.kathhorw.ch KatechetInnen Sandra Boog-Vogel Gemeindehausplatz 20 041 340 62 16 Dave Büttler Amlehnstrasse 37 6010 Kriens 041 310 43 75 Bernadette Hagmann Brunnmattstrasse 14 041 340 41 92 Sekretariat Sandra Allemann Astrid Bächler Schwegler Anita Staubli-Renggli Stefan Ludin Juchweg 12 6012 Obernau 041 260 55 14 Gemeindeleitung Romeo Zanini-Schubnell Diakon Privat: 041 349 00 70 Bernadette RennerAschwanden St.-Niklausen-Strasse 73 6047 Kastanienbaum 041 340 10 51 Leitender Priester P. August Brändle Berg Sion 041 349 50 33 Pastoralraumrat Pastoralassistentin Gabriele Berz-Albert Brunnmattstrasse 16 041 340 55 82 Pfarrei-Sozialdienst Horw Heidi Odermatt Häberli 041 349 00 69 MO-Nachmittag, MI und DO ganzer Tag Katechese und Jugendseelsorge Peter Gallati Eichbiel, Bergstrasse 24 6074 Giswil 041 750 22 81 Jonas Hochstrasser Neumattstrasse 3 041 349 00 72 Blindenheim vakant Katechese Bereichsleitung Katechese Denise Häfliger-Meichtry Schützenmatte B 12 6362 Stansstad 041 610 78 85 Präsidium vakant Pfarreiratsgruppe Steinmattli Ursula Häfliger-Staffelbach Ober-Kuonimattweg 12 6010 Kriens 041 340 29 01 Jugendverbände ScharleiterInnen Blauring/Jungwacht Zoe Walden [email protected] Evelyne Wendler [email protected] Cyrill Durrer 078 738 11 94 [email protected] Nico Ehrler 076 411 33 64 [email protected] Jan Studhalter 078 626 39 63 [email protected] Pfadi Luca Brauchli 076 282 33 43 Reto Kleiner 079 289 39 33 Kirchenmusik Kirchen Hauptverantwortung Martin Heini Stirnrütistrasse 30 041 342 08 29 Pfarrkirche Steinmattlikapelle Kastanienbaum Sakristan: Bernhard Studhalter 041 349 00 82 Chorleiter Horw Alexei Kholodov Neumattstrasse 15 041 340 66 28 Chorleiterin Kastanienbaum Katarina Rychla St.-Niklausen-Strasse 70 6047 Kastanienbaum 079 674 60 49 Jugendchorleiterin Gabi Koller Dornimatte 11 6047 Kastanienbaum 041 340 81 92 Organisten Martin Heini Stirnrütistrasse 30 041 342 08 29 Bernadette InauenWehrmüller Geissmattstrasse 16 6004 Luzern 041 240 30 29 Diakonische Dienste Begleitgruppe für schwerkranke und sterbende Menschen Horw Anfragen für Begleiteinsätze und Infos: 079 931 88 72 Babysitter-Dienst Vermittlung: Wir junge Eltern Claudia Merz 041 340 05 70 Tagesfamilien Horw Tagesmütter-Vermittlung Yvonne Mühlebach 041 349 12 49 079 707 44 96 Sakristei Pfarrkirche: 041 349 00 82 Kastanienbaum: 041 340 12 80 Räumlichkeiten Reservationen Pfarreizentrum, Pavillon Steinmattli und Saal Kastanienbaum Kirchgemeindeamt (siehe Kirchgemeinde) Hauswart Pfarreizentrum und Saal Kastanienbaum Stefan Gosswiler Daniel Marty Zumhofstrasse 2 041 349 00 84 Hauswart Pavillon Steinmattli Bruno Lauper 041 349 00 78 Kirchgemeinde Präsident der Kirchgemeinde Michael Bussmann Wegmattring 9 041 340 96 18 Kirchgemeindeamt Irène Denier-Vogel Renata Schelbert Sandra Sutter Zumhofstrasse 2 Tel. 041 349 00 88 Fax 041 349 00 87 [email protected] Öffnungszeiten: MO–FR, 09.00–11.00 und 13.30–16.00 MI-Nachmittag geschlossen Pastoralraum Horw 11 Dienste und Gemeinschaften Mütter- und Väterberatung Gemeindehaus, 1. OG, Zimmer 111: Mittwoch, 21. September u. Montag, 26. September, nachmittags mit Anmeldung. Barbara Wicki, Mütter- und Väter beratung, 041 208 73 43, [email protected] www.muetterberatung-luzern.ch Kinderhort ab Säuglingsalter Montag: 08.30–11.00 Pavillon Seefeld Freitag: 08.30–11.00 Pavillon Seefeld Freizeitwerkstatt Dienstag19.00–22.00 Donnerstag19.00–22.00 Samstag 14.00–17.00 Auskunft: F. Heer, 041 340 32 25 Frauengemeinschaft Montag, 19. September, 14.00–16.00, Pfarreisaal Kastanienbaum: Familie träff für Eltern und Kinder. Jugendchor «Nha Fala» Proben in der Schulzeit jeweils Montag/Donnerstag. Auskunft: Gabi Koller, 041 340 81 92 Frauenensemble «Pace» Gesangsensemble, singt auf Wunsch bei Beerdigungen. Musikalische Leitung: Elena Kholodova. Auskunft: Verena Studhalter, 041 340 18 65. Chrabbelfiir Dienstag, 20. September, 16.00, reformierte Kirche, Herbschtfiir, «Der kleine Igel und seine Schmusedecke», siehe Seite 2. Aktives Alter Mittagessen Mittwoch, 28. September, 11.30, Kirchmättlistube, mit Anmeldung: 041 349 11 11. Allegro-Chor Freitag, 16., 23. und 30. September, 15.15 Singsaal Hofmatt: Probe. Jass-Nachmittag Dienstag, 20. September, 14.00, Kirchmättlistube. Seniorenwanderung Mittwoch, 21. September: Rosenlaui. Gruppe Geniesser: 2½ Std. Grosse Scheidegg – Romantikweg – Schwarzwaldalp Gruppe Sportliche: 3½ Std. Grosse Scheidegg – Hornseeli – Schwarzwaldalp Ein Muss in jedem «Wandererleben» ist das Rosenlauital, das in seiner Unversehrtheit touristisch auf der Höhe der Zeit ist. Auf seinem höchsten Punkt, der Grossen Scheidegg, überrascht uns die prächtige Aussicht in die «Berner Oberländer»: Eiger, Mönch, Jungfrau und Wetterhorn. Aus einem riesigen Angebot an Erlebniswanderungen wählen wir die herbstlich Sonnigste – die Geniesser den Romantikweg, die Sportlichen steigen zum verträumten Hornseeli auf und dann treffen wir uns wieder auf der Schwarzwaldalp. Anmeldung: Montag, 19. September, 17.30–19.30: Maria Muther, 041 340 00 69. Weitere Informationen: [email protected] Wanderleitung: Maria Muther Katharina Rosenbaum Hans Peter Elmiger Fredi Zimmermann 12 Thema Yoga, eine Praxis so alt wie die Menschheit Alles kommt in die Balance Yoga ist mehr als blosser Körperkult, mehr als eine Übung gegen Alltagsstress. Die Wurzeln reichen weit zurück und weisen den Weg zu spirituellen Erfahrungen. Jeder weiss heutzutage, was Yoga ist. Oder doch nicht? Tatsächlich gibt es eine Vielzahl an Definitionen von «Yoga». Die wohl wissenschaftlichste ist die Deutung des indischen Gelehrten Patanjali. Er beschreibt die Praktik mit «Citta Vritti Nirodha», was sinngemäss «zur Ruhe kommen der Aktivitäten im Bewusstsein» heisst. Yoga-Importe für die Fitness Die alte indische Wissenschaft des Yoga verfolgt ein ganzheitliches Konzept. Die Wurzeln liegen weit zurück. Man sagt sogar, Yoga sei so alt wie die Menschheit. Von den Millionen westlichen Yoga-Praktizierenden wissen vermutlich die wenigsten über die Geschichte und Philosophie des Yoga Bescheid. Moderne Yoga-Importe wie zum Beispiel Power-Yoga finden vor allem im Fitnessbereich Anklang. Mit viel Energieaufwand wird von einer Position zur nächsten gehüpft und mit kraftvollen Bewegungen der Körper designt. Adrenalin stimuliert den Geist – von Kontrolle keine Spur. Wer sich zu Beginn an aufregende Verrenkungen wagt, gefährdet sogar die Gesundheit. Eine andere Disziplin Yoga als ganzheitliches Konzept hingegen hat Einfluss auf diverse Bereiche der Gesundheit. Dass sich Gleichgewichtsübungen positiv auf die Balance auswirken, ist im Rahmen der Sturzprävention kein Geheimnis. Beim Yoga geht es aber auch um Bewusstseinsschulung, die soziale Hal- Nicht sein äusseres Gesicht, sondern die innere Erfahrung ist es, was Yoga Bild: Lea Frei ausmacht. tung, die persönliche Entwicklung, das Atmen und überhaupt den Umgang mit der Körperlichkeit. «Wenn es aber nur um ein körperliches Gleichgewicht geht und nicht auch um ein emotionales, psychisches, dann ist das nicht Yoga, sondern eine andere Disziplin», meint Ottilia Scherer (Hitzkirch), dipl. Yogalehrerin YS/ EYU und Präsidentin des Berufsverbandes Yoga Schweiz. tikstunde. Achtsame Wahrnehmung sensibilisiere die Sinne, erklärt die Gerontologin Simone Anna Heitlinger, die sich in ihrer Masterarbeit mit dem Thema «Grenzerfahrung Spiritualität» beschäftigte. Dies geschieht auch beim Yoga. Die Praktik bietet Grundlage für das Entstehen von Leichtigkeit und Dankbarkeit, aber auch für den Umgang mit Krankheit und mit der eigenen Vergänglichkeit. Leicht und dankbar Den vollen Nutzen erfassen Yoga ziele nicht hauptsächlich auf körperliche Gesundheit im gängigen Sinne ab, sondern auf ein holistisches, ganzheitliches Dasein, sagt die Expertin. Vorausgesetzt, dass die Yogapraxis auf den jeweiligen Menschen angepasst sei, könne Yoga in jedem Alter und mit jeder gesundheitlichen Verfassung praktiziert werden. Mit gutem Grund, denn es geht dabei viel mehr um eine spirituelle Erfahrung als um eine Gymnas- Manche körperlich orientierte Yogastile können den Zugang zur Spiritualität erleichtern. Betrachtet man aber den Weg des Yoga in einem ganzheitlichen Kontext, gehen Yoga, Meditation und Philosophie immer zusammen. Yoga gilt als Patentrezept gegen allerlei Beschwerden von Stress bis Schlaflosigkeit. Wer den vollen Nutzen von Yoga erfassen will, begibt sich auf eine Reise – dies kann ein langer Weg sein. Lea Frei Thema 13 Begegnung mit dem Jesuitenpater Saju George Tanzend zur grösseren Ehre Gottes Er ist Priester und Tänzer, seine Darbietungen ermutigen zu einer körperbetonten Spiritualität. Bei Pater Saju George, dem indischen Jesuiten, gehen Tempeltanz und Liturgie ineinander auf. «Wenn ich einen bestimmten Charakter in einer biblischen Szene darstelle», sagt Pater Saju George, «das kann Maria, ein Apostel oder Jesus selbst sein, dann versuche ich ganzheitlich, mit Körper und Geist, mit allen Bewegungen in diese Person einzutauchen.» Das ist zu spüren, wenn der indische Jesuit tanzt. Es fasziniert, sich mit den Augen auf seine Darbietung einzulassen und sie innerlich mitzuvollziehen – seine kraftvollen und doch grazilen Bewegungen, die feine, präzise Gebärdensprache und die höchst konzentrierte und facettenreiche Mimik. Im Tempeltanz erzählt der 51-Jährige von Freude und Glück, von der Hingabe, vom Schmerz. In seinen Tempeltanz legt er das jesuitische Leitwort «alles zur grösseren Ehre Gottes», er lobt und dankt Gott mit vollem Körpereinsatz. Ausdrucksstark und hochkonzentriert, Körperspannung in allen Gliedmassen: Pater Dr. Saju George Moolamthuruthil SJ im Mai beim Patroziniumsgottesdienst in Hitzkirch. Bild: aw Emotionales Priestertum Saju George Moolamthuruthil wuchs in einer katholischen Familie in Kerala an der Westküste Indiens auf. Inspiriert von Mutter Teresa schloss er sich in Kalkutta dem Jesuitenorden an. Gleichzeitig wollte er sich dem Einfluss der hinduistischen Kultur nicht entziehen und studierte den klassischen Tempeltanz Bharata Natyam, wie Sabine Schaller im «Sonntag» schreibt. Pater Saju sagt von sich, dass er nicht in engen religiösen Mauern leben wollte. So erstaunt es nicht, dass er die künstlerische Freiheit nutzt, um Brücken zu bauen, um in der Sprache des hinduistischen Tempeltanzes Geschichten der Bibel und christliche Vorstellungen zu inszenieren. Sein Priestertum fühlt er zutiefst emotional: «Ich kann es nicht trennen, Priester und Tänzer zu sein, es gehört zusammen.» Hautnahe Beziehung Saju George erfüllt den Raum durch seine Bewegung wie mit einer verdichteten Spiritualität, die Beziehung zum Göttlichen ist hautnah zu spüren. Der Jesuit erklärt: «Natürlich ist der Körper die Grundlage unseres biologischen Daseins, gewissermassen der Boden des Menschen, aber der Geist ist in den Körper gelegt, wirklich inkarniert. Der Körper ist wie das Vehikel für den Geist, er transportiert ihn. Körper und Geist ergeben eine komplexe Einheit.» Deshalb, so Pater Saju, gehe es ihm um eine ganzheitliche Verehrung. Natürlich sei es gut, Gebete zu sprechen, aber wenn er wirklich versuche, eins zu sein mit Gott, finde er den Zugang in einem umfassenden körperlich-geistigen Geschehen. Andreas Wissmiller 14 Thema Der Bettagsaufruf 2016 von Kirchen und Kanton Luzern Will kommen. Willkommen Willkommen – «Wir begrüssen Sie und freuen uns, wenn es Ihnen bei uns gefällt. Sollte Ihnen etwas fehlen, melden Sie sich einfach.» Und: «Ihre Meinung ist uns wichtig.» – Auf solche Art wünschen wir uns doch, willkommen geheissen zu werden. Im Hotelzimmer unseres Ferienziels. Zu einem Kurs. Einer Versammlung. Gar in einem Gottesdienst und als Stimmbürgerin und -bürger. Und ich will kommen. Zur Erholung oder zu einem Tapetenwechsel, auch zum Beten, weil mir der Alltag über den Kopf wächst. Weil ich mich auf eine Weiterbildung freue und froh bin, diese Möglichkeit überhaupt zu haben. Und ich will kommen, weil meine Stimme zählt und ich der Aufforderung gerne folge, zu wählen und mitzuentscheiden. Ich gehöre dazu und bin gefragt, weil dies in unserer Staatsordnung so verankert ist. Einer Ordnung, die den Menschen grösstmögliche Freiheit zugesteht und sie ausgewogen mit Rechten und Pflichten ausstattet. Einer Gesellschaft, die mich willkommen heisst und leben lässt. Eidgenös si Sonntag, scher Dank-, Buss 1 Kirchen u 8. September 20 - und Bettag nd Kanto n Luzern 16 will kom men Doch auch er will kommen. Der Unbekannte, womöglich Ungewollte, der Fremde. Der Asylsuchende, den seine Familie für ein Leben anderswo bestimmt hat; in einem anderen Land, in dem Recht und Ordnung herrschen, Leben geschützt wird. Mehr noch: wo Möglichkeiten bestehen, das eigene Leben zu gestalten. Auch sie will kommen. Die ganze Familie, das Jüngste noch ein Säugling, die zwei Grösseren können immerhin schon selber gehen. Dabei wollten sie gar nicht gehen, aber die Eltern hatten beschlossen, diese Strapazen auf sich zu nehmen; sie hofften, es werde in dem anderen Land besser sein. Vor allem für die eigenen Kinder – nicht in ständiger Angst sollten diese weiterleben müssen, vom Krieg um die eigene Zukunft gebracht werden. Gehen und Kommen sind miteinander verbunden. Menschen machen sich mit dem Mut der Verzweiflung auf den Weg, ohne zu wissen, ob man sie irgendwo willkommen heisst. Das bewegt uns und macht uns mitunter Angst. Willkommen! Willkommen? Der Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag ist Gelegenheit, beide Seiten zu bedenken. Dankbar für die Möglichkeiten zu sein, die dieses Land mir bietet, in das ich ohne mein Zutun geboren wurde. Mir anderseits bewusst zu werden, dass viele solche Möglichkeiten nicht kennen – ohne eine Wahl zu haben. Ob und wie wir willkommen heissen, was kommt, liegt in unseren Händen. Eine Möglichkeit ist, sie einander zu reichen. Regierungsrat des Kantons Luzern Römisch-katholische Landeskirche des Kantons Luzern Evangelisch-Reformierte Kirche des Kantons Luzern Christkatholische Kirchgemeinde Luzern Islamische Gemeinde Luzern Luzern – Schweiz – Welt 15 Aus der Kirche Luzern Franz Inauen Schreiben und zeichnen zur eigenen Demenz Wie geht ein Mensch mit Demenz mit seiner Erkrankung um? Wie erlebt und verarbeitet er die Reaktionen seiner Umgebung? Franz Inauen, lange Zeit Gemeindeleiter der Pfarrei Udligenswil und später Seelsorger im Blindenheim Horw, verarbeitet seine Ängste, Erfahrungen und Hoffnun- gen, seine Wut auch, indem er schreibt, dichtet und zeichnet. Daraus ist ein Buch entstanden, das Ende August erschienen ist. In «Demenz – Eins nach dem anderen» sind 85 der entstandenen Bilder und Texte enthalten. Ergänzt werden diese durch Entstehungsgeschichten dazu, Gedanken seiner Frau Bernadette und seines früheren Arbeitgebers sowie ein Interview mit Franz und Bernadette Inauen, das im Januar 2015 unter anderem im «Pfarreiblatt» erschien. Franz Inauen: «Demenz – Eins nach dem anderen», Verlag Hogrefe, Bern, 2016, 208 S., gebunden, ISBN 978-3-456-85575-2, Fr. 39.90, www.hogrefe.ch Der Umschlag des Buchs von Franz Inauen mit einer seiner Zeichnungen. Bild: Verlag Neuer Ratgeber Neuer Franziskuskalender Die Begleitung kranker Menschen ist eine Herausforderung und oft auch mit vielen Fragen verbunden. Der neue und kostenlose Ratgeber «Nahe sein bis zuletzt» der ökumenischen Fachstelle Begleitung in der letzten Lebensphase in St. Gallen will Unterstützung bieten. Die Broschüre ist in Zusammenarbeit mit der «Gesundheitsförderung Schweiz» entstanden, Autor ist Urs Winter-Pfändler. Angesprochen sind pflegende und betreuende Angehörige kranker Menschen. Der 100. Jahrgang des von den Kapuzinern herausgegebenen Franziskuskalenders hat ein Wortspiel als Titel: «Weg weisen – wegweisen». Im Vordergrund stehen Menschen, die Wege weisen, zum Beispiel durch ihr Engagement für Flüchtlinge. Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Ein Jahrbuch mit vielen Denkanstössen! Der Ratgeber «Nahe sein bis zuletzt» kann über das Internet kostenlos bestellt werden: www.nahesein.ch Franziskuskalender 2017, 132 S., Fr. 16.–, Bezug: www.kapuziner.ch/franziskuskalender, 062 212 77 70 Unterstützung und Ratschläge für pflegende Angehörige Im 100. Jahrgang zum Thema «Weg weisen – wegweisen» Was mich bewegt Noch farbecht oder schon weichgespült? Wie war Jesus als Jugendlicher? Nachdenklich und in sich gekehrt oder aufmüpfig und provokativ? Die Evangelien geben uns keinen Aufschluss darüber. Und die Jugend von heute? Unsere Wohlstandsgesellschaft lädt ein, sich dem Konsum, Rausch und Nichtstun hinzugeben. Was Jugendliche tragen, lesen, sagen und denken, kann vom Trend einer Gruppe geprägt sein, zu der sie gehören. Ein Mainstream gibt Richtung, es ist bequem, ihm zu folgen. Längst nicht alle Jugendlichen lassen sich in ein Schema drücken. Sie entdecken, dass selber denken neue Welten eröffnet. Um für die eigene Meinung einzustehen, braucht es manchmal Mut. Die Kirche kann dabei ein Wegweiser sein auf dem Weg zu sich und zu Gott: Eine Umfrage zur «Kirche von morgen» 2016 hat gezeigt, dass den jungen Menschen Freundschaft, Gemeinschaft und Glaube zentral sind. Sie wollen eine Kirche, die Halt gibt und die offen ist für diverse Ansichten. Wichtig ist ihnen auch eine glaubwürdig gelebte Spiritualität: «Die Kirche soll sich nicht durch die Gesellschaft weich waschen lassen.» Christus nachfolgen kann heissen, sich «gegen den Strom» zu stellen. Felix Gmür, Bischof von Basel AZA 6048 Horw Post CH AG Zuschriften/Adressänderungen an: Kath. Pfarramt, Neumattstr. 3, 6048 Horw [email protected], 041 349 00 60 Herausgeber: Kirchgemeinde Horw Redaktion: Gabriele Berz-Albert Erscheint vierzehntäglich Hinweise für den überpfarreilichen Teil: Kantonales Pfarreiblatt, c/o Kommunikationsstelle der röm.-kath. Landeskirche des Kantons Luzern, Abendweg 1, 6006 Luzern 6, 041 419 48 24/26, [email protected] Druck und Versand: Brunner Medien AG, 6011 Kriens, www.bag.ch Worte auf den Weg Bild: Dominik Thali (Café in Göteborg, Schweden) U nd dann war da noch der Pragmatiker, der meinte: «Friede und Freude, das wäre doch schon ganz gut, da könnten wir auf den Eierkuchen verzichten …» Wolfgang J. Reus (1959–2006), deutscher Journalist, Satiriker, Aphoristiker und Lyriker
© Copyright 2025 ExpyDoc