Blätter aus dem Mutterhaus - Frankfurter Diakonissenhaus

Blätter aus dem Mutterhaus
Nr. 471
September 2016
Liebe Leserinnen und Leser,
Der Herbst beginnt, und bald
feiern wir wieder Erntedankfest. Unser Titelblatt erinnert
daran.
Es ist Zeit, Danke zu sagen,
das fällt uns gerade angesichts der vielen Schreckensmeldungen aus der Nähe
und der Ferne immer schwerer und doch haben wir jeden Tag viele Gründe dafür.
Eine Aktion verschiedener
kirchlicher Gruppen und Institutionen quer durch alle
Frömmigkeitsrichtungen
macht mit der Aktion „Jahr
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der Dankbarkeit“ darauf aufmerksam und fragt die Menschen danach, auch mit dem
Velotaxi auf der Frankfurter
Zeil. Eine Aktion, die uns gerade in der Erntedankzeit
erinnert, dass Gottes Zusage
des Noahbundes, wie sie auf
der Titelseite steht, auch uns
heute noch gilt. Wir leben
davon, dass uns die Erde
besser denn je ernährt. Wir
laden Sie herzlich ein mit
uns das Erntedankfest zu feiern.
Im Schwerpunktthema dieses Heftes geht es um Diakonie und Innere Mission.
Wir haben Gedanken über
die geistlichen Wurzeln der
Diakonie in unserer Geschichte und in der Bibel gesammelt, die auch für unser
heutiges Verständnis von
Diakonie und das Nachdenken über das sogenannte di-
akonische Profil wichtig sind.
Was Diakonie eigentlich ist,
erscheint dabei noch einmal
in einem anderen Licht. Eine
Verkürzung auf „der soziale
Arm der Kirche“ oder sozialpolitische Stellungnahmen
der Kirche, greift da in jedem Falle zu kurz, das zeigen diese Besinnungen.
Dazu passen auch die Berichte von unserer Arbeit und
von Veranstaltungen, die
stattfanden, sowie die Ankündigungen die sich immer
wieder um unsere geistliche
Mitte bewegen. Sie sind eingeladen, mit uns zu beten
auch von zu Hause aus oder
immer wieder vorbeizukommen.
Wir grüßen Sie recht herzlich
aus dem Frankfurter Diakonissenhaus.
Ihr Pfr. Matthias Welsch
Diakonie - damals und heute
Die Frage nach dem diakonischen Profil und damit die
Frage nach dem, was Diakonie eigentlich ist, ist in diakonischen Diskursen allgegenwärtig. Die Rahmenbedingungen für soziales Handeln haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert, so dass die Besinnung auf den Ursprung und
das Anliegen der Diakonie
mehr denn je notwendig ist.
Auch im Diakonissenhaus
beschäftigt uns diese Frage,
wenn es darum geht, unsere
Zukunft zu gestalten.
Wo kommen wir her?
Diakonie, was ist das eigentlich, und wie ist sie zu dem
geworden, was sie ist? Man
ist versucht, den Begriff als
erstes in der Bibel zu suchen
und ihn von daher zu verstehen. Das griechische Wort
Diakonia wird meist einfach
mit „Dienst“ und diakonein
mit „dienen“ übersetzt. Das
Wort ist aus zwei Wörtern
zusammengesetzt „dia“ und
„konia“, mit „durch den
Staub“ übersetzbar. Die Forschung stellt unsere Verwendung des Begriffes Diakonie
in Frage: „Anni Hentschel
weist in ihrer Monographie zur
Bedeutung der Diakonia im
Neuen Testament nach, dass es
weder ein rein diakonischkaritatives Amt von Diakonen
gegeben habe noch in der tätigen Nächstenliebe engagierte
Diakonissen, ja, dass zwischen
Diakonia und sozial-karitativem
Engagement im Neuen Testament überhaupt kein Zusammenhang bestehe, da Diakonia
in neutestamentlicher Zeit weder ,niedriges Dienen’ noch
‚fürsorgende Barmherzigkeit’
ausdrücke. (…) Hentschel kann
aufzeigen, dass unter
„Diakonia“ im Neuen Testament
vielmehr ein Gesandtschaftsin-
stitut und eine Beauftragung
mit Botengängen und Vermittlungstätigkeiten zu verstehen
sei. Unter einem „Diakon“ oder
einer „Diakonin“ wäre demnach
ein offizieller Gesandter oder
eine offizielle Gesandte zu verstehen, eine Person, die im
Auftrag eines Anderen Dinge
oder Nachrichten von einem Ort
an einen anderen bringt. Ein
spezifisch christliches Verständnis von „Diakonia“ im Neuen
Testament als Liebesdienst
weist sie in Anlehnung an die
Studien von Dieter Georgi und
John N. Collins zurück.“
(hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher
-12095)
Innere Mission
Tatsächlich heißt die Diakonie ja auch erst nach dem
2. Weltkrieg „Diakonie“ und
greift damit die Interpretation des Begriffs Diakonia aus
dem Theologischen Wörterbuch von 1934 auf, die heute so nicht mehr haltbar ist.
Begonnen hatte die organisierte soziale Arbeit der
Evangelischen Kirche in der
Zeit der industriellen Revolution, in der die Verwahrlosung durch die unerträglichen Arbeitsbedingungen bei
den Fabrikarbeitern immer
mehr zunahm. Den Auftakt
bildete eine Rede von Johann Hinrich Wichern beim
Wittenberger Kirchentag
1848. Hier fordert er eine
„innere Mission der Kirche“,
die auch eine Antwort auf
die soziale Frage geben sollte. Das war der Anstoß, um
im 1849 gegründeten
„Centralausschuß für Innere
Mission“ die Kräfte zu bündeln, die ja bereits an vielen
Orten wie z.B. in Kaiserswerth von Fliedner oder von
Wichern selbst in Hamburg
begonnen hatten, sich um
die soziale Frage zu kümmern. Wichern kam aus der
Erweckungsbewegung, und
es wird deutlich, wenn man
seine „Denkschrift an die
deutsche Nation“ von 1849
liest, dass es ihm mitnichten
nur um die sozialpolitische
Ausrichtung der Kirche ging,
was natürlich im weiteren
Verlauf der Entwicklung der
Inneren Mission immer stärker Thema wurde. Wichern
ging es um eine grundsätzliche Reform der Kirche, und
es ging ihm tatsächlich um
„Mission“ nach innen, um eine Rechristianisierung der
Bevölkerung könnte man
auch knapp sagen. Seine
Denkschrift befasst sich daher sehr konkret damit, was
die Kirche und die Innere
Mission tun kann, um Menschen zum Glauben zu bringen: er regt die Gründung
von Bibliotheken und Bibelgesellschaften an, fordert die
Wiederaufnahme von häuslichen Gottesdiensten und die
Förderung der Familie als
christlicher Brutstätte,
schlägt Gruppen für Kinder
und Jugendliche vor. Aufgabe der Inneren Mission sind
auch christliche Publikationen und die Aussendung von
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Diakonie - damals und heute
Hilfpredigern. Die „tätige
Nächstenliebe“ ist ein Teil
der Aufgabe, die für ihn mit
dem Verkündigungsauftrag
eng verknüpft ist. Das lässt
sich hier nur sehr verkürzt
darstellen. Dieser kurze Blick
zurück in die Geschichte
macht allerdings verständlich, warum es z.B. in den
Diakonissenhäusern im Kaiserswerther Verband so
wichtig war, dass Diakonissen eine fundierte theologische Bildung erhielten und
befähigt wurden zum Verkündigungsdienst. Der soziale Dienst war niemals einziger Zweck oder Zweck an
sich, sondern stand und
steht unter dem Auftrag zur
Verkündigung des Wortes
Gottes.
Sozialwirtschaft
Glücklicherweise hat die Bearbeitung der Sozialen Frage
durch die Bewegung der Inneren Mission viel Einfluss
auf die Weiterentwicklung
des Sozialstaates gehabt, in
dem wir heute leben. Der
Staat hat begriffen, dass es
seine Aufgabe ist, im Interesse eines guten demokratischen Zusammenlebens
und des gesellschaftlichen
Friedens für soziale Gerechtigkeit zu sorgen.
Dabei sind in den letzten 30
Jahren die diakonischen Unternehmen zu Sozialunternehmen geworden, die von
der Allgemeinheit für ihre
Aufgaben finanziert werden.
Sie sind Dienstleister, Anbieter auf einem Markt, neben
einer Vielzahl anderer Anbieter. Der soziale Dienst steht
dadurch im Vordergrund. Die
Verbindung zum ursprünglichen Verkündigungsauftrag,
man könnte auch Missions4
auftrag sagen (auch wenn der
Begriff heute nur mit großer
Vorsicht verwendet werden
kann) ist oft nur noch ein An-
hängsel.
Solange Diakonissen in den
Einrichtungen arbeiten, leben sie die christlichen Wurzeln und den geistlichen Anspruch, der die Grundlage
für ihren sozialen Dienst bildet, vor, und andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
haben dies ebenso wie die
Klienten im Kontakt mit
ihnen erlebt. Auch Gottesdienste und Andachten sind
das Herz der diakonischen
Einrichtungen. Das droht
nun immer mehr verloren zu
gehen.
Geistliches Leben
Auch innerhalb der Kirchengemeinden, so scheint es,
gibt es eine geistliche Not,
wie sie zu Wicherns Zeiten
auf andere Art und Weise
existierte. Es gibt unbestritten einen sogenannten Traditionsabbruch. Geistliches
Leben wird in den Familien
immer weniger praktiziert,
und viele Menschen haben
keinen Zugang mehr z.B. zur
kirchlichen Zentralveranstaltung, dem Gottesdienst.
Dennoch sind viele Menschen auf der Suche nach
Orten, an denen sie das
geistliche Leben für sich entdecken können, zur Ruhe
kommen über das eigene
Leben und über Gott sprechen und nachdenken können und den Reichtum von
Andachts-, Gebets- und Gottesdienstformen erleben
können.
Förderung der Religion
Diese Not wollen wir im Diakonissenhaus in Zukunft aufnehmen, denn Zweck des
Diakonissenhauses ist nach
der Satzung die Förderung
der Religion. Das steht zu
Beginn, bevor die diakonische Arbeit genannt ist.
Die sozialen Aufgaben finden
weiter in unserem GeistlichDiakonischen Zentrum statt,
das Kinderhaus mit 120 Kindern wird weiter von uns geleitet, das Pflegeheim haben
wir in die Leitung des Evangelischen Vereins für Innere
Mission übergeben, die das
Haus in enger Kooperation
mit uns führt, und die Krankenhausarbeit geht in den
Diakoniekliniken und im
evangelischen Krankenhauskonzern Agaplesion weiter,
deren Gründungsmitglied wir
sind und dessen Geschicke
wir als Miteigentümer weiter
begleiten.
Mit dem Ausbau der Gästeund Tagungsarbeit im letzten Jahr und der Kooperation mit dem Haus der Stille
haben wir begonnen, das
Geistlich-Diakonische Zentrum weiter aufzubauen. Wir
wollen hier noch stärker einen Schwerpunkt setzen,
der die geistlichen Nöte aufgreift. So wird die geistliche
Oase inmitten der Großstadt
geöffnet für Menschen, die
auf der Suche sind. Wir wollen auch Mitarbeiter verschiedenster diakonischer
Einrichtungen einladen, mit
uns nachzudenken und zu
erfahren, was der Kern der
„Diakonie“ im biblischen Verständnis ist. Das ist auch ein
Stück Alphabetisierung in
Sachen Christentum, eben
wie Wichern es genannt hat:
Innere Mission.
Pfr. Matthias Welsch
Innere Mission und Diakonissen in Frankfurt
Seit 2011 arbeiten das Frankfurter Diakonissenhaus und der
Evangelische Verein für Innere
Mission Frankfurt a.M. eng zusammen. Die Innere Mission
hat die Betriebsführung des Altenpflegeheims Nellinistift und
den Ambulanten Dienst übernommen. Die Zentralen Dienste
Empfang, Hauswirtschaft, Küche und Technischer Dienst arbeiten für beide Träger. Im Nellinistift wohnen einige pflegebedürftige Diakonissen, die jeweils
von mindestens einer Schwester begleitet werden. Täglich
begegnen Mitarbeitende, Ehrenamtliche und Diakonissen einander auf den Fluren oder im
Garten. Man kennt sich, nimmt
Anteil am Ergehen der anderen.
In den Morgenandachten beten
die Diakonissen für die Heimbewohner und Mitarbeiter, die Geburtstag haben. Manche nehmen an der Aussegnung
verstorbener Heimbewohner
teil. Einige Diakonissen im Mutterhaus werden durch den Ambulanten Dienst unterstützt. Die
Diakonissen sind zu Festen der
Inneren Mission eingeladen und
diese umgekehrt zu uns. Die
Vorstände und Geschäftsführer
arbeiten vertrauensvoll zusammen. Mit diesem Zusammenwirken wächst zusammen, was
gemeinsam angefangen hat.
Innere Mission Frankfurt
Der Evangelische Verein für Innere Mission Frankfurt a.M. ist
entstanden durch den Zusammenschluss verschiedener Vereine, die die Ausbreitung und
Vertiefung des christlichen
Glaubens vor allem unter jungen Menschen zum Ziel hatten:
1835 der Jünglingsverein, 1837
der „Verein zur Förderung
christlicher Erkenntnis und
christlichen Lebens“. 1850 besuchte Joh. Hinrich Wichern
Frankfurt. 1848 hatte er in seiner Rede auf dem Kirchentag in
Wittenberg, der Versammlung
der Vertreter aller deutschen
Landeskirchen, zur „Inneren
Mission“ aufgerufen, zur Ver-
antwortung für Menschen in sozialen Nöten, die durch Industrialisierung und Landflucht entstanden waren. In seinem Aufsatz „Die Revolution und die Innere Mission“ und 1849 in der
Denkschrift an die deutsche Nation „Die innere Mission der
deutschen evangelischen Kirche“ forderte Wichern eine Reform der Kirche und des Staates durch Erneuerung aus dem
christlichen Glauben. In Frankfurt wurde durch seine Anregung der „Gesellenverein zur
Förderung christlicher Sitte und
Geselligkeit unter den jüngeren
Gliedern des Gewerbestandes“
gegründet. In der wachsenden
Industrie- und Handelsstadt
Frankfurt lebten viele neu zugezogene junge Menschen. Ihnen
in einer christlichen Gemeinschaft Halt und Orientierung zu
geben, war das Ziel. Der Gesellenverein schloss sich mit dem
„Verein zur Förderung christlicher Erkenntnis und christlichen
Lebens“ zum „Gesamtverein für
Innere Mission“ zusammen, seit
1883 „Evangelischer Verein für
Innere Mission Frankfurt am
Main“. Seine Aufgaben waren
Stadtmission, Jugendarbeit,
Herbergen für alleinstehende
junge Menschen u.a. Andere
Vereine und Einrichtungen mit
ähnlichen Zielen schlossen sich
an: der Magdalenenverein, der
auf dem Grundstück des Diakonissenhauses ein Heim für ge-
fährdete junge Frauen baute,
die Mägdeherberge MarthaHaus in der Schifferstraße, die
Mitternachtsmission, der Wartburgverein für junge Menschen
und andere.
Diakonissenhaus
Das Vorstandsmitglied Pfarrer
Joh. Christian Deichler
(Peterskirche), der den „Verein
für Armen- und Krankenpflege“
gegründet hat, war vermutlich
der Initiator für die Gründung
des „Diaconissenvereins zu
Frankfurt am Main“ im Jahr
1861, aus dem 1870 das Diakonissenhaus entstanden ist. Die
Gründungsmitglieder waren
Vorstandsmitglieder der Inneren Mission: der Vorsitzende
Pfarrer Jean Bonnet
(französisch-reformierte Gemeinde) und die Pfarrer Joh.
Ludolph Schrader(deutschreformierte Gemeinde), Pfarrer
Dr. Joh. Jakob Krebs
(Dreikönigskirche) und der Jurist Dr. Eduard Souchay. Die
Frauen im Vorstand Amalie und
Rosalie Gontard, Therese und
Louise Lindheimer und Christina
Metzler waren Mitglieder des
Frankfurter Frauenvereins, der
arme Frauen bei Krankheit,
Schwangerschaft und Wohnungsproblemen unterstützte
und eine Haushaltungsschule
mit Internat für arme Mädchen
unterhielt; dort zogen 1861 die
ersten Diakonissen aus Karlsruhe ein. Der Vereinsgeistliche
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Innere Mission und Diakonissenhaus
der Inneren Mission Rudolf Walter wurde Hausgeistlicher der
Diakonissen, später Vorsteher
des Karlsruher Diakonissenhauses.
Die erste Aufgabe der Diakonissen war häusliche Krankenpflege und Armenfürsorge. 1866
wurde in der Querstraße ein
kleines Krankenhaus eröffnet,
wo Diakonissen ausgebildet
wurden. 1874 wurde das Diakonissenhaus an der Eschersheimer Landstraße als Mutterhaus
der Diakonissen und Krankenhaus bezogen. 1877 entstanden
durch Stiftungen (Laura
Schmidborn und Emilie Rücker)
in der Holzhausenstraße zwei
Siechenhäuser
(Altenpflegeheime), 1913 ergänzt durch das Wilhelm-undMarie-Meister-Stift und durch
das Nellinistift (Rose Livingston
-Stiftung) in der Cronstettenstraße. Das größte Arbeitsfeld
wurde die Gemeindekrankenpflege, vor allem in Frankfurt,
im Dillkreis, in Thüringen und
im Kreis Marburg/Biedenkopf.
1892 wurde die Kleinkinderlehrerinnenschule eröffnet (später
Fachschule für Sozialpädagogik
und Berufsfachschule für Sozialassistenz), verbunden mit
Kindergarten und Hort. Viele
der dort ausgebildeten Diakonissen und Kindergärtnerinnen
arbeiteten in Gemeinden. Zusammen mit den Gemeindekrankenschwestern hielten sie
Kindergottesdienst, Jungschar,
Mädchenkreis, Frauengruppen
und Altenkreise.
Besonders verwandt mit der Inneren Mission waren die Einrichtungen für gefährdete junge
Menschen. Diakonissen arbeiteten im Magdalenenheim, in der
Weiblichen Stadtmission und
seit 1909 im Elisabethenhof in
Eckenheim, seit 1912 in Marburg/Lahn.
Rettung der Inneren Mission
Der Verein für Innere Mission
hatte für die verschiedenen
Gruppen und Vorträge ein Haus
im Großen Hirschgraben erwor6
ben. 1883 musste es wegen
hoher hypothekarischer Belastung liquidiert werden, das Vereinsvermögen war verloren.
Rettung in dieser existentiellen
Not brachte die Stiftung des
Ehepaars Carl und Laura Leydhecker, geb. Remy, verwitwete
Schmidborn. Sie stammte aus
einer reichen Fabrikantenfamilie
und heiratete 1865 den ebenfalls vermögenden Theologen
Georg Schmidborn, der 1867
starb, seine Mutter starb 1871.
Mit dem geerbten Vermögen
unterstützte Laura den Frauenverein, den Magdalenenverein
und andere Vereine. 1877 stiftete sie das Grundstück und
das Siechenhaus Holzhausenstr. 88 als Heim für pflegebedürftige alte Menschen. 1878
heiratete Laura Schmidborn
den verwitweten Pfarrer des Diakonissenhauses Carl Leydhecker. Sie beschlossen, das
Schmidbornsche Erbe Haus und
Grundstück Neue Mainzer Str.
41 der Inneren Mission zur Verfügung zu stellen. Mit Hilfe vieler Spenden konnte ein großer
Saal angebaut werden. Im Vereinshaus Westend entfaltete
sich nun ein reiches Gruppenleben, Vorträge und Feste, Kindergottesdienst und Gottesdienste fanden statt. 1920
musste das Anwesen verkauft
werden, dafür konnte später
das Gebäude Neue Schlesingergasse 24 erworben werden.
Pfarrer Leydhecker wurde Ehrenvorsitzender des Vorstands.
Lange Zeit war das Diakonissenhaus im Vorstand der Inneren Mission vertreten, ebenso
im Vorstand der Weiblichen
Stadtmission, die viele Jahre
lang von Diakonissen geleitet
wurde.
Heute
Die Innere Mission führt heute
über die Stiftung Waldmühle
spezielle Einrichtungen für Drogensüchtige und HIV-Positive
und Aidskranke und in Frankfurt die Beratungsstelle für
Prostituierte TAMARA, außer-
dem den Schülertreff in der
Schlesingergasse. Ihr größtes
Arbeitsgebiet wurde die Altenpflege. Sie betreibt mehrere
Heime mit differenzierten Angeboten (Beratung, Ambulante
Pflege, Tagesstätten u.a.). Dazu gehört seit 2011 das 2009
bezogene neue Nellinistift im
Diakonissenhausgelände.
Beide Träger betreiben einen
Kindergarten, das Diakonissenhaus auch Krabbelgruppen und
Hort. Für beide Träger ist die
Ausbildung junger Menschen
wichtig. Sie sollen nicht nur
Fachkompetenz erhalten, sondern auch die christliche Grundhaltung gewinnen, die für diakonische Berufe entscheidend
ist. Die Innere Mission führt eine Altenpflegeschule. Das Diakonissenhaus musste seine
Ausbildungsstätte für sozialpädagogische Berufe leider aufgeben. Die Krankenpflegeschule
wurde vom Verbund Frankfurter
Diakoniekliniken übernommen,
ebenso das Krankenhaus, das
Ende 2015 ins Markuskrankenhaus verlegt wurde.
In Zusammenarbeit mit dem
Haus der Stille bietet nun das
Diakonissenhaus Gruppen und
Einzelgästen Räume und Veranstaltungen zur Förderung geistlichen Lebens an.
Der Diakonissenverein, seit
1970 Verein Frankfurter Diakonissenhaus, und der Evangelische Verein für Innere Mission
Frankfurt a. M. verfolgen damals wie heute die gleichen
Ziele. Das Leitbild des Evangelischen Vereins für Innere Mission sagt: „Grundlage unseres
Handelns ist Gottes Liebe, wie
sie sich in Jesus Christus offenbart.“ Auf dieser Grundlage
Menschen in aktuellen Nöten zu
helfen und christliches Glaubensleben zu fördern, dieses
ursprüngliche Ziel des Vereins
für Innere Mission bleibt unsere
gemeinsame Aufgabe.
Diakonisse Hanna Lachenmann
Wachet und Betet: Gebetwachen im Diakonissenhaus
Jesus hat das gemeinsame
Gebet in besonderer Weise
gesegnet, als er zu seinen
Jüngern sagte: „Wenn zwei
unter euch eins werden auf
Erden, worum sie bitten wollen, das soll ihnen widerfahren von meinem Vater im
Himmel. Denn wo zwei oder
drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter
ihnen.“ (Mt.18,V.19+20) Auf
diese Verheißung hin dürfen
wir täglich einsam und gemeinsam zu Gott beten. In
unserer Schwesternschaft
sind uns die Gebetszeiten
sehr wichtig. Wir treffen uns
in Andachten und Gottesdiensten, in verschiedenen
Gebetsgruppen und in der
monatlichen Schwesternbetstunde, die uns mit vielen Mutterhäusern verbindet.
Im Glauben an die Zusage Jesu
haben wir vor vielen Jahren
während einer sehr schweren
Erkrankung unserer Oberin Elly
Schwedtke zum erstenmal Gebetswache gehalten. Daraus ist
die Tradition der monatlichen
Gebetswache entstanden. Zwei
oder mehr Schwestern kommen
in der Kirche zusammen zum
Stillen Gebet. Wie an einer Kette reihen sich die Gebete aneinander, in denen ein oder mehrere Anliegen vor Gott ausgebreitet werden. Wichtig sind
uns auch die Bitten, die Besucher ins Gästebuch unsrer Kirche schreiben. So können auch
ihre Anliegen in die Gebetswachen aufgenommen werden. In
der Karwoche, in der wir Jesus
Harmensz van Rijn Rembrandt:
Christus im Garten Gethsemane 1655
auf seinem Weg ans Kreuz in
den abendlichen liturgischen
Passionsandachten begleiten,
sind wir besonders am Gründonnerstag zum Wachen und
Beten aufgerufen, wie Jesus
seine Jünger auffordert:
„Wachet und betet!“ (Mt.26,41)
In einer nächtlichen Gebetswache im Stillen Raum bedenken
wir betend die Passion Jesu von
seinem Gebetskampf im Garten
Gethsemane bis zu seiner Verurteilung zum Tod am Morgen
des Karfreitags.
Solche Gebetsketten sind auch
von anderen christlichen Gruppen bekannt. In einer Freizeit
mit acht bis zwölfjährigen Kindern wurde eine Betreuerin
sehr krank, so dass sie ins
Krankenhaus musste. Die Kinder wünschten sich statt der im
Programm vorgesehenen Work-
shops ein eigenes Programm
mit anhaltenden Gebetszeiten
und haben selbst eine Gebetswache organisiert.
Die Gebetswache im Diakonissenhaus findet einmal monatlich an einem Dienstag unter einem bestimmten Thema statt.
Die Themen, die uns bewegen,
sind aus aktuellem Geschehen
oder aus dem Kirchenjahr abgeleitet. Sie werden im Mutterhausblatt, in unseren Nachrichten im Internet und an der Kirchentür bekannt gemacht.
Liebe Freunde unsres Mutterhauses, wir laden Sie ein, sich
in die Gebetswachen einzureihen, indem Sie zur gleichen
Zeit über die gleichen Anliegen
mit uns beten.
Diakonisse Elisabeth Breitenbach
Einladung zu den Tagzeitenandachten
Wir freuen uns über Besucher bei unseren
täglichen Andachten. Auch Sie sind herzlich
willkommen. Die Morgenandacht beginnt um
7.30 Uhr (montags, dienstags, mittwochs,
freitags) und dauert etwa 20 Minuten. Wir singen
ein Morgenlied und den Psalm der Woche. Wir
hören auf die Lesung nach dem Kirchenjahr,
bedenken sie in der Stille und antworten darauf
mit einem Lied. Danach gehen wir mit Gebet und
Segen in den Tag. Nach der Morgenandacht
bleibt die Kirche bis zum Nachtgebet geöffnet.
Hier findet man Stille zum persönlichen Gebet;
man kann eine Kerze anzünden und ein Anliegen
ins Fürbittenbuch schreiben. Auch zum
Nachtgebet (Komplet) um 19.00 Uhr sind Sie
eingeladen, ebenso zum Mittagslob um 11.40
Uhr im Andachtsraum des Mutterhauses (bitte
beim Empfang klingeln).
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Da ward es ganz still
Immer wieder beeindruckt mich
die Erzählung von der Sturmstillung Jesu (Mt 8,23-27). Zuvor viel Aktion, immense Kraftanstrengungen, Atemlosigkeit,
Getriebensein, Kopflosigkeit,
gebannte Blicke auf die Wirkmächte der sich austobenden
Schöpfung, Schaffen, Rackern
zum Schutz des eigenen und
des anderen Lebens, Angst,
Schreien – aus Verzweiflung
und Not –. Der Ruf nach Hilfe,
eingebettet in dem leisen Vorwurf: „Wie kann der nur jetzt
schlafen?!“ Eine Wirrnis, die orientierungslos macht. Bis endlich das Eingeständnis der eigenen Überforderung erlaubt, was
notwendig ist. „Wir können
nicht mehr ….“
Eine Geschichte aus den Anfängen der Wirkungszeit Jesu. Sie
hat ihre Brisanz in der heutigen
Zeit nicht verloren. Spiegelt sie
doch Lebensmuster wieder, die
uns im alltäglichen Leben so
vertraut sind. Wir kennen das
Rennen, kennen die Blicke, die
etwas anderes sehen, als das,
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worauf sich die Augen ausrichten. Die Angst zu versagen, der
nicht selten selbsterzeugte
Druck, alles allein schaffen zu
müssen, sich getrieben zu fühlen, ohnmächtig sich Sachzwängen ausgesetzt zu sehen, immer weiter, pausenlos, hastig
und hektisch, schlaflos vergehende Nächte, ein Kopf voller
Gedanken, in dem sich Sorgenvögel einnisten, kein Erleben
von Freude, dafür viel Raum für
die Angst vor dem nächsten
Tag, das Gespür, die Ahnung, ja
die wachsende Gewissheit unterzugehen. „Ich kann nicht
mehr ….“
Aus der Überlastung des Alltags
herauszutreten, das Leben zu
spüren, der Kraft, die mich belebt, auf der Spur zu sein, aus
der „Überhitzung“ und dem
Ausbrennen in ein Erleben angenehmen Wohlbefindens von
Körper und Geist überzugehen,
dazu laden wir Sie ins Haus der
Stille ein. Gott schenkt uns viel
Energie! Wir üben uns im Speichern seiner lebendigen Zuwen-
dung. Es sind weniger die großen lauten Dinge, die uns beeindrucken. Nicht der laute Ruf
Jesu, mit dem er den Wind in
die Schranken wies, beeindruckte die Menschen. Nachhaltiger wirkt die Erfahrung der
Stille auf sie. Sie gibt dem eigenen Leben eine neue Bedeutung. Sie schenkt aus der Tiefe
neue Perspektiven für das Leben. Sie führt zu Fragen, die
dem eigenen Leben neue Denkund Verhaltensmuster offenbaren. Mitten im pulsierenden Leben eröffnet das Haus der Stille
im Frankfurter Diakonissenhaus
mit seinen Angeboten das Entdecken solcher wohltuender
Stille. Schauen Sie auf unserer
Homepage vorbei und beschenken Sie sich mit einem oder
mehreren Tagen mit dieser Erfahrung.
Geben Sie sich (und Gott) eine
Chance!
Pfr. Klaus-Willi Schmidt
Vorsitzender des Vereins
www.hausderstille.net
Studientag Spiritualität und Alter
Der Evangelische Regionalverband hat zu einem Studientag
über „Spiritualität und Alter“ ins
Frankfurter Diakonissenhaus
eingeladen. Ca. 80 Männer und
Frauen, die beruflich oder ehrenamtlich oder in der Familie
alte Menschen begleiten, befassten sich mit dem Thema
„Was bedeutet Heil und Heilung
im Kontext des Alt- und Gebrechlich-Werdens?“
Herr Prof. Dr. med. Büssing
(Witten-Herdecke) sprach über
das Thema „Heil und Heilung:
Spiritualität als Ressource –
Spirituelle Bedürfnisse im Alter.“ Er stellte Forschungsergebnisse über Auswirkungen
von Religiosität auf die Gesundheit vor. Eine solche Beziehung
besteht bei Krankheiten, die bei
vernünftiger Lebensführung
vermeidbar sind, aber für viele
Krankheiten nicht, besonders
nicht für Alterserkrankungen.
Religiosität darf nicht als Mittel
für Gesundheit, Wohlergehen
und Erfolg instrumentalisiert
werden. Sie ist aber eine Quelle
von Leidensfähigkeit und Lebensmut.
Herr Prof. Dr. Ralph Kunz
(Zürich) sprach über das Alter
in Geschichten, Geboten, Weisheitslehren und Psalmen der Bibel. Psalm 1 stellt das Bild des
Menschen als Baum vor, der
tiefe Wurzeln hat und sich aus
der Erde und der Quelle nährt.
Spiritualität entsteht nicht von
selbst, auch nicht im Alter, sondern lebt aus der Begegnung
mit der Welt Gottes. Aus der
Verwurzelung in Gott erwächst
das Vertrauen und der Mut, sich
der eigenen Lebenssituation zu
stellen, die eigene Lebensgeschichte in Dankbarkeit und
Versöhnungsbereitschaft als einen Weg der Reifung durch Krisen anzunehmen und in Frieden
mit Gott und Menschen vom Leben Abschied zu nehmen.
Am Nachmittag wurde das Thema Heil und Heilung in Arbeitsgruppen vertieft. Schwester
Heidi Steinmetz und ich berich-
teten über Leben und Altwerden
in der Diakonissengemeinschaft. Ergeben sich daraus Anregungen für das Leben im Alter, für die Begleitung alter
Menschen, für die Gemeinden?
„Es ist nicht gut, dass der
Mensch allein sei.“ Besonders
im Alter brauchen wir verlässliche Beziehungen. Christliche
Spiritualität wird in Gemeinschaft gelebt. Sie ist das tragende Netz der Schwestern. Jede ist schwach und stark zugleich. Wir brauchen einander.
Im Alter entfallen Termine
durch Beruf, Familie und andere
Aufgaben, der Tag ist lang.
Spiritualität in Gemeinschaft
braucht eine Ordnung der Zeit.
Das Leben der Diakonissen ist
strukturiert durch Morgenandacht, Mittagslob, Nachtgebet,
Wochenschlussgottesdienst und
Sonntagsgottesdienst mit reicher Liturgie und die Feste des
Kirchenjahres. Wir haben verschiedene Gebetsandachten in
liturgischer und in freier Form.
Die Schwestern halten morgens
ihre persönliche Stille Zeit mit
Bibellesen und Gebet und kommen regelmäßig zur Bibelarbeit
zusammen. Wir werden erwartet, und wir erwarten die Begegnung mit Gott in Lied, Gebet
und Bibelwort. Seit ihrem Eintritt in die Gemeinschaft hat
diese Tradition neben dem diakonischen Auftrag das geistliche
Leben der Schwestern geprägt.
Im Alter wird der Horizont enger. Man beschäftigt sich mit eigenen Beschwerden,
Kleinigkeiten
sind Anlass zu
Ärger und
Streit, Ängste
und nicht verheilte Verletzungen belasten das Gemüt.
Die Gottesdienste, Gebetszeiten und
Bibelgespräche
stellen unser
Leben ins Licht der Gegenwart
Gottes und in einen weiten
Raum. Das Gebet, besonders
die Fürbitte, weitet den Blick.
Andere Menschen, Völker, Länder und Ereignisse kommen ins
Blickfeld. Die eigene Situation
wird weniger wichtig. Loblieder
und Dankgebete ermuntern:
Vergiss nicht, was ER dir Gutes
getan hat. Schau, wie schön
und wunderbar unsere Welt ist!
Spiritualität braucht Texte. Aus
Kindheit und Jugend vertraute
Lieder, Psalmen und Bibelworte
singen und sprechen schwachen
alten Menschen ins Herz. Mit
ihnen verbinden sich Erinnerungen. Dementiell veränderte
Schwestern singen und sprechen beim Beten mit, bis in die
Sterbestunde hinein. Spiritualität im Alter lebt aus diesem
kostbaren Schatz.
Spiritualität braucht Räume. Wir
fahren sonntags Bewohnerinnen
und Bewohner des Nellinistifts
in die Kirche. Auch wenn die
dementiell veränderten Menschen wenig verstehen, so erleben sie doch den Raum, die Gemeinde, das Orgelspiel, das
Singen, sie sehen die Kreuzigungsgruppe, die Paramente,
Blumen und Kerzen. Wenn eine
unserer an Demenz erkrankten
Schwestern zum Gottesdienst
kommt, sagt sie an der Kirchentür strahlend: „Hier bin ich
daheim.“ Das Gotteshaus ist ein
Haus für die Schwachen, hier
dürfen sie daheim sein.
Diakonisse Hanna Lachenmann
9
Kinderkirchenführung
Kinderhauskinder entdecken
bei einer liturgischen Kinderkirchenführung die Bilder
auf dem Taufbecken. Eine
Stunde lang dürfen sie auf
den Spuren ihres eigenen
Namens entdecken, was die
Taufe bedeutet. Am liebsten
hätten die Kinder noch weiter gemacht und noch viel
mehr entdeckt. In Zukunft
sollen die Kinder immer
wieder Gelegenheit haben,
mit Kirchenentdeckungen
den Gottesdienst zu begreifen.
Pfr. Matthias Welsch
Kinderhaus: Unser Besuch beim Nachtgebet
Die älteren Kinder der Maulwurfgruppe sind ganz aufgeregt: Wir übernachten im Kindergarten!
Ein paar Tage vor der Übernachtung kommt Schwester
Hayde zu uns und lädt uns ein,
am Nachtgebet der Diakonissen
teilzunehmen.
Am Freitagabend kommen die
Kinder um 18 Uhr wieder in den
Kindergarten. Zuerst wird aus
dem Turnraum unser Schlafzimmer, dann essen wir Pizza,
und anschließend gehen wir in
die Kirche. Schwester Hayde
nimmt uns gleich in Empfang
und zeigt, wo wir uns hinsetzen
können. Dann beginnen die Di-
akonissen im Wechsel ihr
Abendgebet zu singen. Da die
Kinder zwischen den Schwestern sitzen, kann man beobachten, wie die kleinen Köpfe immer wieder nach vorne und
nach hinten gedreht werden,
sie staunen, sitzen ganz still
und lauschen dem Gebet.
Als es dann zu Ende ist und wir
gemeinsam mit den Schwestern
die Kirche wieder verlassen,
verabschieden wir uns draußen
von ihnen. Sie sind ganz begeistert, wie lieb und vor allem
wie andächtig die Kinder alle in
der Kirche gesessen haben.
Nachdem wir dann weiter Richtung Holzhausenpark losziehen,
meint eines der Mädchen, sie
wisse, wovon die Diakonissen
gesungen haben, nämlich davon, dass Gott immer da ist
und uns beschützt.
Für die Kinder war dies eine
ganz andere Begegnung mit
den Schwestern, besonders mit
Schwester Hayde, die sie ja
täglich im Kindergarten erleben. Es war etwas Besonderes,
was unsere Großen nicht so
schnell vergessen werden.
Wir können nur empfehlen diese Art von Gebet einmal mit
Kindern zu machen.
Martina Weniger
Erntedankgottesdienst für Jung und Alt am 30. September
Das Diakonissenhaus ist seit langem ein Ort, an dem die
verschiedenen Generationen zusammen leben. Es gibt
vielfältige Kontakte zwischen dem Kinderhaus und dem
Alten- und Pflegeheim Nellinistift. Auch in diesem Jahr feiern
wir das Erntedankfest gemeinsam am Freitag vor dem
Erntedanktag. Sie sind eingeladen zu einem Gottesdienst für
jung und alt
am 30. September um 10.30 Uhr in der Diakonissenkirche.
Das Thema in diesem Jahr lautet: die Kartoffel
10
Ein altersgerechtes Zuhause
Wandel in der Altenpflege als
Herausforderung des Frankfurter Diakonissenhauses
Der demografische Wandel
stellt die Frage nach der Versorgung alter Menschen, die
nicht von ihren Angehörigen
umsorgt werden können.
Wie beeinflussen sich die
wirtschaftlichen, politischen
und institutionellen Akteure
gegenseitig? Wie lassen sich
ihre teils unterschiedlichen
Perspektiven zum Wohl älterer Menschen integrieren?
Die Studie geht den geschichtlichen Entwicklungen
der Pflege von 1870-2012
nach und konkretisiert mithilfe von Interviews am Beispiel des Frankfurter Diako-
nissenhauses. Konzepte,
die zu sektorenübergreifender Zusammenarbeit
anregen, soziale und
technische Innovationen,
ein Blick in andere Länder
und Aspekte diakonischer
Bildung beschreiben weitere Entwicklungen, die
zu einer „alters- und pflegefreundlichen Kultur“
beitragen können.
Gerne erzähle ich Ihnen
mehr darüber im Rahmen
eines Donnerstagsvortrags und zwar am
13.10.16 um 15.30 Uhr
im Diakonischen Begegnungszentrum.
Dr. Rose Schließmann
Rose Livingston
DIE FAMILIE LIVINGSTON
und das Nellinistift in Frankfurt am Main
Band 12 der Publikationsreihe „Mäzene, Stifter
Stadtkultur“
Verlag der Frankfurter Bürgerstiftung, 2015
Autor: Harald Jenner
Herausgeber: Clemens Greve und Franziska Vorhagen
ISBN 978-3-934123-20-5 (Hardcover)
Seit mehr als einhundert Jahren steht im Frankfurter
Westend das Nellinistift, eine Stiftung der DeutschAmerikanerin Rose Livingston. Wie kam es zu dieser
Stiftung, wer war Rose Livingston und woher kam das
Geld für diese und andere Stiftungen? Welches Schicksal
hatten die Mitglieder der jüdischen Familie Livingston in
Frankfurt? Diesen und anderen Fragen geht der Historiker
Dr. Harald Jenner im Zusammenhang mit der Geschichte
des Nellinistifts in vorliegender Publikation nach.
Beide Bücher sind im Buchhandel oder am Empfang des Frankfurter
Diakonissenhauses erhältlich
Studientag: Spiritualität und Alter
Im nächsten Sommer werden wir wieder zum Studientag Spiritualität und Alter einladen. Das Thema wird „Spiritualität und Demenz“ sein. Der Termin wird rechtzeitig
bekannt gegeben.
11
Treffen mit ehemaligen Diakoniepraktikantinnen
Wie kam es zu diesem Treffen – nach so vielen Jahren?
Anke Ehret, ehemalige Diakoniepraktikantin aus den
Jahren 1984/85, besuchte
uns im Herbst 2015 und
fragte nach anderen Praktikantinnen aus der damaligen
Zeit und ob noch Kontakte
bestünden. Sie schlug vor,
ein Treffen zu organisieren.
Wir legten bald ein Wochenende für Ende April 2016
fest und machten uns auf die
Suche nach Adressen. So
gab es schon vor dem eigentlichen Treffen viele
schöne Mailkontakte und
Telefonate. Auch wenn nicht
alle kommen konnten, so
waren es doch 12 Personen,
die sich bei uns einfanden.
Sie kamen aus verschiedenen Jahrgängen, doch alle
fanden alte Bekannte. Ehemalige sandten auch Grüße
und gute Wünsche für unser
Zusammensein.
Schwester Ulrike und ich
hatten alles gut vorbereitet.
So gab es am Samstag, dem
30. April ein fröhliches Wiedersehen mit Schwestern bei
Waffeln und Kaffee im Festsaal. Wir hatten einander
viel zu erzählen aus alter
und neuer Zeit. Beim Rundgang durchs Mutterhausgelände sahen und hörten wir
viel über die Veränderungen
in den letzten Jahren. Um
18 Uhr feierten wir den alljährlichen Gottesdienst zum
Gedenken an den 30. April
1945, an dem die Schwestern aus dem von der USArmee beschlagnahmten
Mutterhausgelände ausziehen mussten, und an den
Tag der Heimkehr am 30.
April 1955. Nach dem
Abendessen saßen wir bis in
die Nacht hinein fröhlich beieinander, tauschten Fotos
aus und erinnerten uns an
viele schöne Ausflüge, Besuche im Palmengarten, Radtouren entlang der Nidda,
Wochenenden im Haus Leydhecker in Oberursel, Singen
mit Schwester Rosemarie
und vieles mehr. Am Sonntag gab es nach dem Gottesdienst und Mittagessen mit
den Schwestern eine große
und herzliche Verabschiedung. Alle waren glücklich
und erfüllt über diese gemeinsamen Stunden und das
Wiedersehen. Die Verbundenheit und Dankbarkeit für
diese gemeinsame Zeit im
Frankfurter Diakonissenhaus
bleibt, auch wenn es vielleicht lange dauern wird bis
wir uns wiedersehen.
Diakonisse Hanna Theis
Entlassung einer Diakonisse
Leider müssen wir Ihnen
auch mitteilen, dass wir uns
von einer Diakonisse wieder
trennen mussten. Schwester
Barbara Jahn, die 2011 vom
Diakonissenhaus KarlsruheRüppurr bei uns um
Aufnahme bat, haben wir
entlassen müssen. Es ist ein
schmerzlicher Prozess für
beide Seiten, zumal wir uns
alle gewünscht hatten, dass
sie bei uns Heimat findet,
nachdem sie schon vom
Diakonissenhaus in Münster
nach Karlsruhe wechselte.
Schon immer gibt es im Frankfurter Diakonissenhaus
Gästezimmer für Menschen, die uns besuchen, eine
Übernachtungsmöglichkeit in Frankfurt suchen oder Zeiten
des geistlichen Lebens mit uns teilen wollen. Seit Januar
2015 stehen im Mutterhaus 16 Zimmer mir 25 Betten zur
Verfügung. Außerdem bieten wir unseren Festsaal, und für
kleinere Gruppen vier Seminarräume, an. Bei uns können
Sie mit oder ohne Übernachtung tagen, Seminare
durchführen mit und ohne Verpflegung, und Familienfeste
wie runde Geburtstage, Konfirmation, Taufe u.ä. feiern.
Anfragen: 069/271343-252,
[email protected] oder www.diakonisse.de
12
Wir danken ihr für Ihren
Dienst bei uns und für 5 ½
Jahre, die sie sich bei uns
eingebracht hat. Gott segne
ihr Leben mit Frieden und
Zuversicht.
Freiwilligendienste in Frankfurt und Ghana
Dietmar Will, Pfarrer für Ökumene und Ghanapartnerschaft
in Frankfurt am Main, weist darauf hin, dass für Anfang 2017
bei der afrikanischen Partnerkirche, der Presbyterian Church
of Ghana, ein Freiwilligendienstplatz zu vergeben ist.
Gesucht wird ein junger Mann
oder eine junge Frau zwischen
18 und 28, die oder der Interesse hat, sich für sechs bis
zwölf Monate
im Rahmen
eines Programms der
Evangelischen
Mission in Solidarität
(EMS) zu engagieren, dabei geht es
um Bildungs-
und Sozialarbeit. EMS übernimmt die Seminar- und Reisekosten, Kranken-, Unfall- und
Haftpflichtversicherung sowie
ein Taschengeld. Unterkunft
und Verpflegung werden von
den Einsatzstellen zur Verfügung gestellt.
EMS ist als Entsendeorganisation des Förderprogramms
„weltwärts“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
anerkannt.
Hier in Frankfurt wird für einen
Gast aus Ghana, der oder die
von Ende Januar bis Juli 2017
einen Freiwilligendienst im Kinderhaus des Diakonissenhaus
ableistet, eine Unterkunft gesucht.
In Frage kommen Gastgeber
oder Gastgeberinnen, die für
die gesamte Zeit eine Bleibe
oder eine Unterkunft für mindestens zwei Monate zur Verfügung stellen können.
Nähere Informationen zu beidem bei:
Dietmar Will, Pfarrer für Ökumene - Interkonfessioneller
Dialog und GhanaPartnerschafts-arbeit der Evangelischen Kirche in Frankfurt
am Main,
unter der Telefonnummer
069 2165-1232 oder per E-Mail
an [email protected].
Bilder vom 146. Jahres- und Missionsfest, bei dem Pfr. Will von der Reise im April nach Ghana
berichtet hat.
Rückantwortabschnitt: Bitte ausschneiden und zurücksenden an:
Frankfurter Diakonissenhaus, Cronstettenstr. 57-61, 60322 Frankfurt am Main
Vorname, Name
______________________
Anschrift
______________________
______________________
Telefon
______________________
E-Mail
______________________
Ich interessiere mich für:
Ehrenamtliche Mitarbeit im Frankfurter Diakonissenhaus*
Regelmäßige Zusendung des Mutterhausblattes*
Mitgliedschaft im Freundeskreis*
Mitgliedschaft in der Gemeinde des Frankfurter
Diakonissenhauses*
das Vortragsprogramm
Besondere Veranstaltungen (Tanztage, Singewochen, u.a.)
Ich möchte gerne regelmäßig per E-Mail über Aktuelles
informiert werden
Projekt „Beten und Arbeiten inmitten der Großstadt“
* bitte nur ankreuzen, wenn Sie die Info noch nicht erhalten oder nicht Mitglied sind.
13
Butzbacher Hauskreis im Frankfurter Diakonissenhaus
Ein „Wochenende der Stille“ war
seit längerem geplant mit unserem „Hauskreis Espa“, einer der
vielen Kleingruppen der Stadtmission Butzbach. Mit elf Leuten waren wir dann im Frankfurter Diakonissenhaus zu Gast.
Wir waren überrascht, wie man
mitten in Frankfurt zur Stille
finden kann. Dennoch waren
wir nicht nur still. Wir haben
auch fröhliche Gemeinschaft miteinander genossen. Doch
das Ziel war,
zur Ruhe zu
kommen, um
über den Bibeltext von
den klugen
und törichten
Brautjungfern
(Matthäus
25, 1-13) zu
meditieren.
Und das gelang auch. So
konnte jeder gespannt sein, wie
Gott durch diesen Text persönlich zu ihm reden wird.
Es war ein Versuch. Denn einzelne hatten noch wenig Erfahrung mit solchen Zeiten der
Stille. Daher gab es auch zu Beginn am Samstagvormittag eine
kurze Einführung ins Thema
Stille und in den Umgang mit
stiller Zeit. Danach war es eine
Freude, festzustellen, was für
Erfahrungen die einzelnen machen konnten.
Sehr schön waren auch die Begegnungen mit den Diakonissen, für manche von uns „alte
Bekannte“ aus der Ausbildungszeit in der Fachschule für Sozialpädagogik, beim Essen oder
bei spontanen Treffen in dem
weitläufigen Gelände des Diakonissenhauses, dieser „Oase mitten in der Großstadt.“ Eine gute
Ergänzung zu unserem geplanten Programm waren auch der
gemeinsame Wochenschlussgottesdienst und der Sonntagsgottesdienst in der Kirche.
Der Erfahrungsaustausch am
Ende lässt vermuten, dass wir
als Hauskreis so etwas nicht
zum letzten Mal gemacht haben. Und gerne ermutigen wir
auch andere Kleingruppen, Ähnliches zu wagen, wenn möglich
auch wieder in Eurem wunderbaren Haus. Herzlichen Dank an
alle, und viel Segen für Euer
weiteres Wirken.
Helga und Andreas Grützner
Psalmensingtage des Kaiserswerther
Verbandes
27.-30. Oktober 2016 im Frankfurter Diakonissenhaus, Frankfurt/Main
Die Wurzel trägt dich (Röm.11, 18)
Psalmensingen als geistliche Übung
„In den Psalmen siehst du allen
Heiligen ins Herz“, meint Martin Luther – und: „Der Psalter
ist die kleine biblia.“
In diesen Tagen werden wir
Psalmen lesen, hören, singen,
uns auf die uralte einfache
Weise der responsorialen Psalmodie einlassen, aber auch die
Schönheit verschiedener Antiphonen entdecken. Hin und
wieder kommt auch ein Kanon
vorbei, oder ein neues Kirchenlied grüßt. Es ist keine besondere Singebegabung erforderlich. Jede Stimme, auch eine
völlig ungeübte, kann einstim14
men. Das Ohr ist wichtiger als
die Stimme.
Psalmen sind unverzichtbare,
wesentliche Hilfe für Gebet,
Meditation und tägliches christliches Leben in der Welt von
heute.
Termin:
27.10.2016
Beginn mit dem Nachmittagskaffee um 15.00 Uhr
30.10.2016
Ende nach dem Mittagessen
Ort:
Frankfurter Diakonissenhaus,
Cronstettenstr. 57-61,
60322 Frankfurt
Leitung:
Kantorin Dr. Christa Reich
Kosten:
Unterkunft und Verpflegung
vom 27.10. – 30.10.2016
(4 Mahlzeiten und Getränke):
Einzelzimmer 240,- Euro und
Doppelzimmer 210,- Euro
Anmeldung bis zum
15. Oktober 2016:
Per E-Mail:
[email protected] oder an
das Frankfurter Diakonissenhaus, Cronstettenstr. 57-61,
60322 Frankfurt/Main,
Telefon 069 / 27 13 43-0
Agaplesion
Auch nach dem Umzug des Diakonissenkrankenhauses fühlen wir uns mit „unserem“
Krankenhaus verbunden. Deshalb bleiben
wir als Gesellschafter aktiv in den Frankfurter Diakoniekliniken und bei Agaplesion,
„unserem“ evangelischen Krankenhauskonzern. Dort wird zum 1. Oktober ein Institut
für Theologie, Diakonie und Ethik eingerichtet, das sich um das diakonische Profil kümmern soll. Der Leiter des Instituts wird PD
Dr. Holger Böckel, derzeit noch Studentenpfarrer in Gießen und Privatdozent an der Kirchlichen Hochschule in Bethel. Die Frage wie
sichtbar wird, dass unsere
Krankenhäuser „evangelische“
Krankenhäuser bleiben und
noch mehr werden, wird dann
im Konzern bearbeitet.
Kirchensanierung
Die Kirchensanierung steht
weiter auf unserer Tagesordnung. Da eine Fußbodenheizung eingebaut wird, suchen
wir gerade den neuen Natursteinboden aus.
Da unsere Kirche schon weitgehend barrierfrei ist und Menschen mit Rollstuhl oder Rollator gerne unsere Kirche besuchen, wollen wir
nun bei der Sanierung auch die Barrierefreiheit komplettieren. Wir sind aber dabei auch
auf Hilfe angewiesen und haben die Stadt
Frankfurt entsprechend um Hilfe gebeten.
Der Einbau einer behindertengerechten Toilette in der jetzigen Läutekammer wird etwa
€ 58.000 kosten. Wir hoffen, dass sich die
Stadt mit 50% an den Kosten beteiligt. Für
die weiteren 50 % sind wir auf Spenden angewiesen.
Oosterhuis-Singtag für Frankfurt
Freundeskreistreffen
Wir laden unseren aus ca. 350 Menschen bestehenden Freundeskreis, aber auch die ehrenamtlichen Mitarbeiter und andere Interessierten einmal jährlich zu unserem Freundeskreistreffen
ein.
Es beginnt jeweils mit einem gemeinsamen Kaffee trinken im Speisesaal des Mutterhauses, anschließend kommen wir zu einem Thema im
Festsaal zusammen und lassen den Nachmittag
dann mit dem Wochenschlussgottesdienst ausklingen.
In diesem Jahr findet das Freundeskreistreffen
am Samstag, den 5. November statt.
Wir laden Sie gerne dazu ein, bitte lassen Sie uns
wissen, wenn Sie interessiert sind.
Tel. 069 2713430, [email protected]
In der Nacht ist Sein Lied bei mir
am 23. und 24. September 2016
Huub Oosterhuis (geb. 1933), Priester, Dichter
und Theologe, ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Liederdichter. Seine Lieder wurden
in mehrere Sprachen übertragen. Einige wurden
ins katholische „Gotteslob“ sowie ins Evangelische Gesangbuch aufgenommen.
Cornelis G. Kok, Theologe, arbeitet mit Huub
Oosterhuis zusammen. Er kümmert sich um die
Übersetzung seiner Lieder ins Deutsche. Er ist
ein inspirierter und inspirierender Referent und
Singleiter von Oosterhuis-Singtagen.
Anmeldungen bitte an [email protected]
Impressum: Blätter aus dem Frankfurter Diakonissenhaus Nr. 471, 2016
Herausgeber: Frankfurter Diakonissenhaus, Cronstettenstr. 57-61, 60322 Frankfurt
Telefon 069-271 343 0; Fax 069-271 343-200;
E-Mail: [email protected], Homepage: www.diakonisse.de
Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft Mainz, IBAN: DE86 5502 05000004600700, BIC: BFSWDE33MNZ, BLZ
55020500 Konto 4600700
Schriftleitung: Matthias Welsch (v.i.S.d.P.), Redaktion: Sr. Elisabeth Breitenbach, Sr. Hanna Lachenmann,
Sr. Hayde Nyenhuis, Pfr. Matthias Welsch
Layout: Matthias Welsch
Bilder: Titelseite: Sr. Elisabeth Breitenbach; S.2 M. Welsch; S. 3 Wikipedia; S. 5 Festschrift der Inneren Mission;
S. 7 Zeno.org; S. 8 Pixelio: 764753_R_by_Bernd Kasper; S. 9 Pixelio: 569113_R_B_by_isinor; S. 10 T. Claas,
Pixelio: 27092_R_by_Harald Gebel; S. 12 privat, M. Welsch; S. 13 M. Welsch; S. 14 privat; S. 15 Agaplesion/H.
Böckel, M. Welsch
Gemeindebriefdruckerei 29393 Groß Oesingen, Auflage: 6000
Sie können das Mutterhausblatt auf unserer Internetseite www.diakonisse.de lesen bzw. herunterladen
15
Nr. 471
2016
Morgenandacht montags, dienstags, mittwochs, freitags um 7.30 Uhr
Komplet (gesungenes Nachtgebet) sonntags, montags, dienstags, freitags um 19.00 Uhr
Wochenschlussgottesdienst samstags um 18.00 Uhr, alle 14 Tage mit Heiligem Abendmahl
Gottesdienst an jedem Sonn- und Feiertag um 10 Uhr, alle 14 Tage mit Heiligem Abendmahl
Besondere Termine
BESONDERE GOTTESDIENSTE:
Freitag, 30.9., 10.30 Uhr
Gottesdienst für Jung und Alt mit dem Kinderhaus und dem Nellinistift
Sonntag, 2.10., 10 Uhr
Festlicher Gottesdienst zum Erntedankfest mit
Heiligem Abendmahl
Sonntag, 6.11., 10.30 Uhr
Familiengottesdienst mit dem Kinderhaus
Samstag, 19.11., 18 Uhr
Singstunde zum Ewigkeitssonntag
Sonntag, 20.11., 10 Uhr
Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag mit Totengedenken und Heiligem Abendmahl
VERANSTALTUNGEN:
Waffelcafé ab 14.30 Uhr
24. September (im Nellinistift), 29. Oktober,
26. November
Tanztag, 1.10.
Mit Monika Stickel ab 10 Uhr (bitte anmelden)
Liturgie neu entdecken - Kirchenführung, 4.10.
17 Uhr in der Diakonissenkirche
Freundeskreistreffen, 5. November
Ab 14.30 Uhr Beginn mit Kaffeetrinken, Ende mit
dem Wochenschlussgottesdienst um 17 Uhr
Gebetswache, 15-18 Uhr
11.10. Erntedank, Hungernde der Erde, Flüchtlinge, Asylsuchende
Psalmentage des Kaiserswerther Verbandes
27.10.-30.10. mit Christa Reich
Donnerstagsvorträge im Herbst:
Donnerstag, 15.9. 15.30 Uhr
Blickrichtungswechsel: Lernen mit und von
Menschen mit Demenz.
Referentin: Diakonisse Brigitta Schröder aus
Essen - s. auch ihr Buch mit gleichem Titel
Donnerstag, 29.9. 15.30 Uhr
Das Alphorn, ein Naturinstrument
Referentin: Gisela Langsdorf
Donnerstag, 13.10. 15.30 Uhr
Ein altersgerechtes Zuhause
Referentin: Dr. Rose Schließmann (s. auch S. 11)
Donnerstag, 10.11. 16.30 Uhr Martinsfest
Kein Vortrag, dafür Martinsfest des Kinderhauses
des Frankfurter Diakonissenhauses
Donnerstag, 24.11. 16 Uhr
Gemeindeversammlung
Liturgie neu entdecken - eine ganz andere Kirchenführung durch die Diakonissenkirche
Dienstag, 4. Oktober um 17 Uhr mit Pfr. Matthias Welsch
Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.