g emeindebrief - Kirchengemeinde St. Petri und Pauli

Gemeindebrief
Ausgabe Oktober | November 2016
© www.gemeindebrief.de
Begeisterung
Im Sommerurlaub war endlich einmal
wieder Zeit für ganz andere Dinge, und
tatsächlich, es fiel mir ein Buch in die
Hände.
In einigen Kapiteln ging es um das
Lernen, das Lernen ein Leben lang. Das
weckte mein Interesse. Gerald Hüther, ein
Neurobiologe, schreibt „das Gehirn rostet
nicht“ und Begeisterung ist „Dünger fürs
Hirn“. Hat er damit Recht?
Kinder begeistern sich fünfzigmal mehr
pro Tag für etwas als wir Erwachsenen.
Sie sind neugierig, wollen alles wissen,
immer Neues entdecken, können staunen
und erobern ihre „kleine“ Welt Tag um
Tag.
Nun hat mich die Begeisterung gepackt,
und ich suche nach Erklärungen. Begeisterung heißt ursprünglich „beleben" im
Sinne von „mit Geist erfüllen". Und in
der Bibel finde ich im 1. Buch Samuel
im 10. Kapitel folgende Zusage: Samuel
sagt zu Saul: „Dann wird der Geist des
HERRN auf dich kommen und ihre Begeisterung wird auch dich erfassen. Von
da an wirst du wie umgewandelt sein.“
Und so geschah es dann auch. Saul wurde
von Samuel zum König gesalbt, und Gott
verwandelte sein Herz, und Saul nahm die
Begeisterung der Propheten auf. Von dieser Begeisterung lesen wir auch im Neuen
Testament. Jesus begeisterte seine Zuhörer, und seine Jünger waren begeistert
vom Wort Gottes. In diese Begeisterung
können wir uns mit hineinnehmen lassen.
Sie ist zu spüren, wenn wir die alten Texte
in der Bibel lesen.
Ich wünsche mir, dass Gott auch uns
und unser Herz immer weiter verwandelt.
Dass wir den Mut haben, vielleicht alte
Gewohnheiten aufzugeben, und offen sind
für neue Erfahrungen.
Es ist nie zu spät, Gelegenheiten zur
Freude und Begeisterung wiederzuentdecken. Das tut unserer Seele gut.
Unsere Einstellung und unsere Haltung
sind wichtig für unser Leben, für unsere
Beweglichkeit, für unsere Fitness: Nehmen wir uns also Zeit zu lachen, nachzudenken, zu staunen, uns bewegen zu lassen, zu beten, zu lieben und zu hoffen!
Lassen wir der Begeisterung freie Bahn!
Sie will gelebt werden. Fangen wir an und
lassen uns begeistern von unseren Kindern und Enkelkindern, von einem Waldspaziergang, von dem frühen Vogel, einem seltenen Oldtimer, einem spannenden
Film, einem schönen Ausflug, einem informativen Vortrag, einem guten Gespräch
und immer wieder vom Wort Gottes!
Diakonin Astrid Hildebrandt
3
Das
Inhaltsverzeichnis
Meditation: Begeisterung
Seite 3
Habemus Mamam!
Seite 5
Kirchengemeinderats-Wahl: Wer sind die neuen Kandidatinnen und Kandidaten?
Seite 5
Ihre neue Pastorin stellt sich vor
Seite 6
Bei diesem Mal ist manches anders...
Seite 7
Der 42. Martinsmarkt: 5. + 6. November 2016
Seite 8
Der 42. Martinsmarkt: Annahme von Sachspenden aller Art
Seite 8
Das Caféteria-Team des Martinsmarkts freut sich über Ihre Kuchenspende
Seite 9
Wir fahren zu einem einmaligen Kirchentag
Seite 10
Ein Text und zwei Fragen
Seite 11
Kirche im Wandel – der Kirchspielprozess nimmt Fahrt auf
Seite 12
5.000 Euro ertanzt! Das Luther-Musiktheater war ein Erfolg
Seite 13
Arbeitsgruppe Christlich-Jüdischer Dialog
Seite 14
Neues aus Mbigili: Ein Brückenschlag
Seite 15
Menschen in unserer Gemeinde
Seite 16
Seite 17 - 19
Alle Termine auf einen Blick
Generationengarten: "Seht unsere Laterne, sie leuchtet nah und ferne..."
Seite 20
Kirchenmusikalische Veranstaltungen
Seite 20
Viel Neues aus der Kita
Seite 21
Die Kinderseite
Seite 22
Angebote für Kinder & Jugendliche
Seite 23
Zeltlager 2016: Nachtgeländespiel, Freibad & Co.
Seite 24
Von der Abschaffung der Todesstrafe
Seite 25
Kirchliche Gedenkstättenarbeit an der KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Seite 26
Der Posaunenchor spielt Totensonntag auf dem Friedhof
Seite 27
... mal darüber reden ...
Seite 27
Das Trauer-Café: Ein Ort mit vielen Gesichtern
Seite 28
Vergissmeinnicht-Gottesdienst am 16. Oktober in St. Michael
Seite 29
Die Woche des Gedenkens
Seite 29
Unterwegs mit Georg
Seite 30
Unsere Angebote für Seniorinnen & Senioren
Seite 31
Familiennachrichten
Seite 32
Der Sonntags-Spaziergang für Trauernde / Sonstige Hinweise / Impressum
Seite 33
Adressen & Konten
Seite 34
4
Habemus
Mamam!
Wir haben eine neue Pastorin – jedenfalls ab Mitte November.
Der Kirchengemeinderat hat in seiner
Sitzung am 6. September Frau Pastorin
Chang-Mi Dallat zur Inhaberin der 2.
Pfarrstelle unserer Kirchengemeinde gewählt. Nachdem die vom Kirchengesetz
vorgesehenen Einspruchsfristen verstrichen sind, ist diese Wahl rechtskräftig.
Und wir freuen uns.
Damit ist doch noch zu einem guten Ergebnis gekommen, was erst so holperig
begonnen hatte. Denn auf die Ausschreibung der von Pastor Deutschmann verlassenen Pfarrstelle war – zu unserer großen
Überraschung – keine einzige Bewerbung
eingegangen. Über die Gründe kann nur
spekuliert werden. Dann aber hat unsere
Pröpstin Dr. Ulrike Murmann durch Pastor
Soltmann von der Personalentwicklungsabteilung unseres Kirchenkreises den Kirchengemeinderat und Pastorin Dallat au-
ßerhalb eines Ausschreibungsverfahrens
aufeinander aufmerksam gemacht. Nach
einer gegenseitigen Schnupper-Phase
wurde der Bewerbungs-Gottesdienst am
28. August vereinbart, der zu positiven
Reaktionen bei den Anwesenden geführt
hat, ebenso wie das Gespräch mit der Bewerberin in der anschließenden Gemeindeversammlung. Und dann wurde im Kirchengemeinderat gewählt.
Nun begrüßen wir Chang-Mi Dallat zusammen mit ihrem Mann herzlich in Bergedorf. Sie werden im Pastorat Sichter 8
wohnen. Und Pastorin Dallat stellt sich in
diesem Gemeindebrief auf Seite 6 selbst
vor.
Zu ihrer feierlichen Einführung durch
Pröpstin Dr. Murmann laden wir herzlich
am Sonntag, dem 2. Advent, um 12 Uhr
zum Gottesdienst ein. Begrüßen Sie unsere neue Pastorin dann auch selbst!
Pastor Andreas Baldenius
Kirchengemeinderats-Wahl:
Wer sind die neuen Kandidatinnen und Kandidaten?
Keine Wahl ohne vorherige G e m e i n d e b r i e f
zur Wah l
Präsentation der KandidatinSond erau sgab e
eme inde rats
des neue n Kirc heng
nen und Kandidaten.
Am 27.11.2016 wählt die
Gemeinde den neuen Kirchengemeinderat. Die Wahlunterlagen (auch Briefwahl-Anträge) werden rechtzeitig an alle
Wahlberechtigten versandt.
Aber es ist doch viel interessanter und informativer, die
persönliche Vorstellung der
Personen, die sich zur Wahl
stellen, zu erleben und die Möglichkeit zu
haben, ihnen Fragen stellen zu können.
Die Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich vor
Oktober 2016
5
*
Deshalb findet am Mittwoch, dem 12. Oktober
2016, um 19.30 Uhr eine
Gemeindeversammlung statt
mit dem einzigen Tagesordnungspunkt „Vorstellung der
Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl zum Kirchengemeinderat". Dazu laden wir
Sie herzlich ein.
Im Namen des Kirchengemeinderates Wolfgang
Müller, Vorsitzender
Im Oktober erscheint eine
Gemeindebrief-Sonderausgabe, in der sich
zusätzlich alle KandidatInnen vorstellen.
*
Ihre neue Pastorin
stellt sich vor
Meine Mutter ist Koreanerin, und mein
Vater ist Deutscher. Ursprünglich bin ich
in einer evangelisch-presbyterianischen
Missionsgemeinde getauft worden, und
ich ging auf katholische Schulen, bin aber
seit der Konfirmation lutherisch. Seitdem war ich viel ehrenamtlich tätig. Eine
Wahlperiode lang war ich sogar im Kirchenvorstand.
Ich habe viele Bereiche für mich entdeckt: Arbeit mit Kindern, Konfi-Teamer-Modelle, Seniorenarbeit (auch generationenübergreifend), Projekte mit
Geflüchteten, ökumenische Zusammenarbeit vor Ort und besonders die Gestaltung von Gottesdiensten. Ich mag es, zusammen mit anderen im Team zu arbeiten,
auch kreativ, und den eigenen Blick über
den Tellerrand zu werfen. Mir sind Räume der Begegnung wichtig, wo Menschen
ihre Themen, Lebens- und Glaubensgeschichten teilen.
Ich bin gespannt, was ich nun mit Ihnen hier in Bergedorf entdecken kann.
Ich freue mich auf die persönlichen Begegnungen und Gespräche mit Ihnen, auf
das miteinander-unterwegs-Sein und der
"Stadt-Bestes-Suchen".
Ihre Chang-Mi Dallat
Liebe Gemeinde,
mein Name ist Chang-Mi Dallat und ich
bin 35 Jahre alt. Ich bin Ihre neue Gemeindepastorin. Wir kommen zu zweit: Mein
Mann, Dr. Benjamin Landes-Dallat, arbeitet als Ingenieur.
Bisher war ich Pastorin z. A. (zur Anstellung) in der Kirchengemeinde Kirchdorf
auf Wilhelmsburg. Mein Vikariat absolvierte ich in Billstedt. Davor erhielt ich ein
Stipendium bei der Ökumenebeauftragten
der Nordkirche, das mir ermöglichte, mich
mit der "2./3. Generation der Migrationsgemeinden in Hamburg" auseinanderzusetzen. Ich studierte in Hamburg ev.
Theologie, jobbte aber immer nebenbei: z.
B. im Kiosk beim HSV, in der Uni-Verwaltung oder als Förderlehrerin für Kinder
mit Migrationshintergrund.
Betrachte einmal die Dinge
von einer anderen Seite,
als Du sie bisher gesehen hast,
denn das heißt,
ein neues Leben beginnen.
Marc Aurel
6
Bei diesem mal
ist manches anders…
können Sie exclusiv eine Gewinnnummer
Keine Angst, das Prinzip unseres Adaus dem neuen Zahlenraum 1901 bis 2222
ventskalenders bleibt auch im achten Jahr
aussuchen.
gleich. Nach wie vor sind die Türen des
Wenn Sie die Homepage unserer KirSt. Petri und Pauli Adventskalenders 2016
chengemeinde
(www.stpetriundpaulimit über 240 Gewinnen bestückt, die wieder von Bergedorfer Geschäften oder Einbergedorf.de) aufrufen, werden Sie unter
richtungen gespendet wurden.
dem Unterpunkt Adventskalender auf
In diesem Jahr wurde das Bild von Frau
das entsprechende Bestellformular geführt. Sie sehen sofort, ob die von Ihnen
Bindel, einer Künstlerin aus dem "atelier
gewünschte Numlichtzeichen", geSt. Petri und Pauli Adventskalender 2016
malt.
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noch frei ist.
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1993 von Hans-H.
Kalender kann am
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Matthies im RahSonntag, dem 30.
20
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men der TagesförOktober, in der
24
derung gegründet
Zeit von 11.30 bis
12
18
10
und gehört zu als13 Uhr im Pastorat
22
terarbeit gGmbH.
abgeholt werden.
21
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14
16
6
Zurzeit arbeiten
Wir bitten um Verständnis, dass wir
hier 20 Künstler,
Unser diesjähriges Kalendermotiv
die Kalender nicht
die in Einzel- oder
extra liefern können und die nicht abgeGemeinschaftsarbeiten hochwertige, ausdrucksstarke und künstlerisch wertvolle
holten Kalender wieder in den normalen
Bilder entstehen lassen. Das Atelier hat
Verkauf geben werden.
sich in der Kunstszene mit dem Verkauf
Für alle Kalender heißt es dann wie in
und Verleih von Bildern an Firmen und
den letzten Jahren: Kaufen Sie rechtzeitig! Bei den Konfirmanden im StraßenverKunstfreunde sowie mit Auftragsarbeiten
kauf, auf dem Martinsmarkt, im Kirchenlängst einen Namen gemacht. Im Vordergrund aber stehen stets die Künstler, die
büro, im Weltladen, in der Hasse-Info, in
mit ihren Begabungen in der Öffentlichder Sachsentor Buchhandlung oder in der
keit soziale Akzeptanz erfahren und mit
Buchhandlung Alte Holstenstraße. Auch
ihrer künstlerischen Arbeit einer regelmäwenn es mit der Glückszahl nicht klappen
ßigen, assistierten Beschäftigung nachgesollte, gewonnen haben wir alle auf jeden
hen.
Fall: Der Erlös des St. Petri und Pauli Adventskalenders 2015 betrug über 5000 €
Und eine weitere Neuigkeit: Diesmal
und ist in die Kinder- und Jugendarbeit
gibt es 2222 Adventskalender, denn wir
geflossen. So soll es auch in diesem Jahr
haben die Auflage um 222 Stück erhöht.
sein.
Was es damit auf sich hat? Sie können
Wir wünschen eine fröhliche Weihin diesem Jahr Kalender mit Ihren persönlichen Glückszahlen bestellen. Da
nachtszeit und ein gesegnetes neues Jahr.
macht auch das Verschenken noch mehr
Ihr Kalenderteam Swantje Dehn
Spaß. Vom 1. bis zum 28. Oktober 2016
und Agnete Mauruschat
Ihre persönliche
Gewinnzahl lautet:
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7
Der 42. Martinsmarkt:
5.+ 6. November 2016
In unseren hübschen bunten Häuschen
im Gemeindehaus gibt es Antikes, Glas,
Handarbeiten und Strickwaren, Gebasteltes und Düt un Dat zu kaufen. Oben auf
der Empore erhalten Sie die Preise unserer großen Tombola, und im Foyer lädt die
Cafeteria zu Kaffee und Kuchen ein.
Im Alten Pastorat bekommen Sie Bücher, Taschen, Kinderkleidung und Spielsachen. Dort gibt es auch unser Angebot
für Kinder. Es findet wieder an beiden
Martinsmarkttagen in der Zeit von 12-17
Uhr statt. Alle Kinder ab 3 Jahren sind
zum Backen, Basteln oder ins Kinderkino eingeladen. Unseren St. Petri und Pauli
Adventskalender und Lose für die Tombola können Sie rund um die Petri und Pauli
Kirche bei unseren KonfirmandInnen kaufen.
Vor der Kirche im bunten Zirkuszelt gibt
es Kartoffelsuppe, Glühwein und leckere, frisch gebackene Waffeln. Am Stand
„Christliche Artikel“ können Sie wie
gewohnt den „Anderen Advent“, die Losungen 2017, Weihnachtskarten-Sets und
unsere St. Petri und Pauli-Briefmarken
kaufen.
Für das gesamte Martinsmarkt-Team
grüßt Sie sehr herzlich Astrid Hildebrandt.
Wie in jedem Jahr sind wir von 11 bis 17
Uhr für Sie da, und Sie können stöbern,
schlendern und für einen guten Zweck
einkaufen:
In unserem Petri und Pauli Laden in der
Bergedorfer Schloßstraße 9 bekommen
Sie Kleidung, Elektrosachen und "Pütt un
Pann".
Annahme von Sachspenden aller Art:
SPENDE
ANNAHME BIS
ORT
Bücher
5. Oktober 2016
Altes Pastorat, Öffnungszeiten: Mo, Di und Fr
von 10-13 Uhr und Do von 16-19 Uhr
Kleidung +
Sachspenden
4. Oktober 2016
Petri und Pauli Laden, Öffnungszeiten:
Mo von 10-12 Uhr + Di und Do von 13-17 Uhr
Bitte bringen Sie uns nur saubere und gepflegte Bücher, Kleider- und Sachspenden!
Der Petri und Pauli Laden bleibt in der Zeit vom 17.10 bis zum 13.11. geschlossen.
Ihre Spenden nehmen wir gern wieder ab dem 14. November an.
Das Martinsmarkt-Team
8
Das Caféteria-Team des Martinsmarkts
freut sich über Ihre Kuchen-Spende
Damit wir auch in diesem Jahr wieder
eine leckere Auswahl an selbst gebackenem Kuchen zu Kaffee und Tee anbieten
können, bitten wir herzlich um Torten-,
Kuchen- und Gebäckspenden.
Für jede abgegebene Torte wird es wieder ein kleines Dankeschön der Kirchengemeinde geben.
Die Kuchen-Spenden können an den
Martinsmarkt-Tagen ab 9 Uhr in der
Caféteria im Gemeindehaus (1. Stock)
abgegeben werden.
Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung
Sabine Rademacher
Ob bunt oder braun – wir freuen uns über jede
Ihrer Kuchenspenden.
Willst Du aber als Speisopfer etwas im Ofen Gebackenes darbringen,
so nimm Kuchen von feinstem Mehl.
3. Mose 2,4a
9
"Wir fahren zu einem
einmaligen Kirchentag ...
... nach Berlin-Wittenberg." Der Deutsche Evangelische Kirchentag wird vom
24. bis 28. Mai 2017 in Berlin und Wittenberg zu Gast sein. Er steht unter der
Losung „Du siehst mich“ (1. Mose 16,13).
Diese Losung vereint in sich das Wissen,
dass Gott uns ansieht, und die Aufforderung, im Umgang mit Anderen genau hinzusehen. Ansehen bedeutet Anerkennen
und Wertschätzen. Wegsehen ist Missachtung und Ignoranz.
intensiven Tagen (Dauerkarte: 98 €) voller
Begegnungen in Workshops, Gottesdiensten, Beratungsangeboten, Ausstellungen
und Konzerten und Podiumsdiskussionen
mit unterschiedlichsten Standpunkten und
Blickwinkeln! In der Karte ist der Fahrausweis für Berlin und Potsdam enthalten.
Du kannst dich ab sofort unter www.kirchentag.de individuell anmelden.
Wie beim Stuttgarter Kirchentag 2015
wird unsere Kirchentagsgruppe auch zu
diesem Kirchentag wieder gemeinsam mit
komfortablen Kleinbussen anreisen und
in Privat- und/oder Gemeinschaftsunterkünften übernachten.
Zusätzlich bieten wir bei ausreichendem Interesse auch eine zweiwöchige
Fahrradreise zum/vom Kirchentag an und
durchfahren neben den Lutherstädten die
Elbe-, Havel- und Wendlandregion. Am
Kirchentagssamstag fahren wir per Fahrrad von Berlin nach Wittenberg, von wo
wir dann die Rückreise antreten.
Wenn du an der Bus- oder Fahrradreise teilnehmen möchtest, melde dich bitte bis spätestens 15. November 2016 im
Kirchenbüro, bei Pastor Andreas Baldenius oder bei Thomas Powell (Tel. 04072979420) an! Außerdem laden wir dich
herzlich zu unseren nächsten Kirchentagsabenden (Termine siehe unten) ein. Dort
kannst du Fragen stellen, die Reisen aktiv
mitgestalten und dich mit uns intensiv auf
den Kirchentag vorbereiten.
Für die Kirchentagsgruppe
Thomas Powell
Vor dem Berliner Dom: Markus Dröge, Bischof
der evangelischen Kirche Berlin-Brandenburgschlesische Oberlausitz, Christina Aus der Au,
Präsidentin des 36. DEKT, Ellen Ueberschär,
Generalsekretärin des Kirchentages (v.l.n.r.)
In der Hauptstadt Berlin werden mit mehr
als 2500 Einzelveranstaltungen unter anderem der Zusammenhalt in Deutschland,
Flucht und Migration, interreligiöser und
interkultureller Dialog sowie der Blick
nach vorn auf die nächsten 500 Jahre Protestantismus wichtige Themen sein. Dieser Kirchentag ist Teil der Feierlichkeiten
zum 500. Reformationsjubiläum.
Der Schlussgottesdienst wird als großer Festgottesdienst des Reformationssommers in der Lutherstadt Wittenberg
gefeiert. Feiere auch du mit uns dieses
einmalige Ereignis mit mindestens fünf
Unsere Treffen finden statt am
27.9. + 25.10. + 22.11. + 13.12.2016
jeweils um 19 Uhr.
Ort: Gemeindehaus in der
Bergedorfer Schloßstr. 5 · Petri-Saal
(siehe auch S. 11)
10
Ein Text
und zwei Fragen
22. November und 13. Dezember 2016
werden von Teilnehmern vorgeschlagen.
Sobald die Texte für die Bibelarbeiten des
Kirchentages bekannt sind, werden wir
uns mit denen beschäftigen.
Wir freuen uns auf anregende Gespräche.
Für die Kirchentagsgruppe
Ellen Machado de Lima
Am 27. September um 19 Uhr trifft sich
die Kirchentagsgruppe im Gemeindehaus
und beschäftigt sich mit dem Text Matthäus 10,34 und den Fragen:
- Wie verhält sich diese Stelle
zu Matthäus 26, 52 f?
- Was bedeutet das für die Nachfolge?
Außerdem werden wir über die Planung
der Kirchentagsreise sprechen. Die Texte
für die nächsten Termine am 25. Oktober,
Wenn den Hahn kreit op'n Mist, ännert sick dat Wedder
oder dat blifft as das is!
Aus Norddeutschland,
gefunden von Claus Harder
WIR SORGEN FÜR SIE
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So erreichen Sie uns:
040 72554-0
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11
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Kirche im Wandel – der
Kirchspielprozess nimmt Fahrt auf
Projektgruppe: Gemeindebüro
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
sollen die Gelegenheit erhalten, zukünftig
enger zusammenzuarbeiten. Dabei geht es
darum, die Aufgaben zu konzentrieren und
für unsere Gemeindeglieder ansprechbar
zu sein. Wir wollen die Arbeit gemeinsam
mit den Mitarbeitern so gestalten, dass sie
Spaß macht und Überstunden vermieden
werden.
Projektgruppe: Kirchenmusik
Kirchenmusikalisch hat unser Kirchspiel
viel zu bieten. Es geht darum, die Vertretungspläne zu sichern und die musikalischen Ressourcen der Gemeinden miteinander zu vernetzen. Damit das gelingt,
wird das Team der Kirchenmusiker eng
zusammenarbeiten.
Auch unsere Jugendarbeit und die Seniorenarbeit werden einbezogen. Aber "Rom
wurde nicht an einem Tag erbaut" - und
ein Projekt wie dieses lässt sich nur in
Teilschritten durchführen. Deshalb werden weitere Projektgruppen erst im Laufe
des nächsten Jahres ins Leben gerufen.
Unsere Kirchspielkonferenz ist für die
Projekte verantwortlich und hat die Koordination der Projekte übernommen. Wir
werden Ihnen regelmäßig von der Projektgruppenarbeit berichten.
Dr. Nicole Knaack
für die Kirchspielkonferenz
Bereits im Februar haben die sechs Kirchengemeinderäte der Gemeinden im
Kirchspiel Bergedorf beschlossen, die
gesamte kirchliche Arbeit zukünftig gemeinsam zu planen. In einem über mehrere Jahre angelegten Prozess werden die
kirchlichen Angebote eine neue Struktur
bekommen. Parallel dazu muss entschieden werden, welche kirchlichen Gebäude
und Standorte auf Dauer erhalten werden
und von welchen sich das Kirchspiel trennen wird. Der vom Kirchspiel eingesetzte
Entwicklungsausschuss hat am 13. Juli
den Kirchengemeinderäten ein Konzept
für diesen Prozess vorgelegt, in dem die
ersten Arbeitsbereiche benannt sind. Für
die Umsetzung wurden Arbeitsgruppen
beauftragt und Zeitpläne vorgestellt. Die
Kirchengemeinderäte haben sich einstimmig für den Start der Projekte ausgesprochen. Folgende Gruppen beginnen nach
der Sommerpause im Herbst 2016 ihre
Arbeit:
Dauerhafte Arbeitsgruppe im Kirchspiel: Gebäude
Ziel im Kirchspiel ist es, den Gebäudeplan des Kirchenkreises Ost für unser
Kirchspiel umzusetzen.
Projektgruppe: Gottesdienst
Dieses Projekt ist zunächst auf ein Jahr
begrenzt und beginnt im Februar 2017.
Erstes Ziel ist es, zunächst häufiger gemeinsam Gottesdienste zu feiern. Die
Arbeitsgruppe bereitet mit Unterstützung
des Gemeindedienstes neue Gottesdienstformen vor. In einer zweiten Phase wird
versucht, einen gemeinsamen Gottesdienstplan für alle Gemeinden mit einer
insgesamt reduzierten Zahl von Gottesdiensten aufzustellen Nach einem Jahr
werden wir uns Ihre Meinungen anhören
und danach weiter für 2018 planen.
Wahre Liebe leuchtet
wie die Morgenröte
und schweigt wie das Grab.
Vicotor Hugo
12
5.000 Euro ertanzt! das LutherMusiktheater war ein Erfolg
Frau N. aus Reinbek war hellauf begeistert. „Nach der Nachmittagsvorstellung
habe ich gleich meinen Sohn und die
Schwiegertochter angerufen. Die haben
sich mit ihren beiden Kindern im Konfirmandenalter auf den Weg gemacht. ‚Der
mit dem Papst tanzt‘ habe ich mir am
Abend ein zweites Mal angesehen. Meine
Enkel fanden das Stück, die Inszenierung
und die Songs sehr, sehr ‚cool‘.“ Ähnlich
angetan von der heiteren Revue über Martin Luther und die Reformation am 2. Juli
in St. Petri und Pauli waren mehr oder weniger alle gut 450 Besucher und belohnten
die ehrenamtlichen Schauspieler, Sänger
und Instrumentalisten mit Szenenbeifall
und einem kräftigen Schlussapplaus.
Auch die Leistungen der Techniker, die
St.Petri und Pauli aufwändig mit mehrfarbigen Schweinwerfern, mit Beamern und
Lautsprechern ausgestattet hatten, wurden
gebührend gewürdigt. Alle Besucher waren sich einig: Auf hohem Niveau, launig
und ungezwungen hat die etwa 60köpfige
Theatergruppe Martin Luthers Lebensweg
und die wichtigsten Ereignisse der Reformation in Szene gesetzt, ohne dabei die
Ernsthaftigkeit von Luthers Anliegen und
seines Streits mit der Papstkirche des 16.
Jahrhunderts aus dem Auge zu verlieren.
Texte, Bühnenaufbau, Requisiten – alles selbstgemacht. „Laientheater in seiner besten Form“, lobte ein pensionierter
Deutschlehrer, „einfallsreich, spielfreudig, annähernd professionell.“
Das Eidelstedter Ensemble hörte es gerne, ebenso der Vorstand der Stiftung „Unsere Kirche St. Petri und Pauli“, Veranstalter des Theaterevents. Der freute sich vor
allem über stolze 2.501,80 Euro, die die
Zuschauer statt eines Eintrittsgeldes beim
Verlassen der Kirche gespendet haben.
Sie sind inzwischen dem Stiftungskapital
zugeführt worden. Ende des Jahres werden sie sich „wie von selbst“ vermehren – genauer gesagt: Allen der Stiftung
zugehenden Gelder fügt der Kirchenkreis
Hamburg-Ost im Rahmen eines Förderprogramms den gleichen Betrag hinzu.
Mithin haben Luther und der Papst am 2.
Juli 5.000 Euro „ertanzt“.
Der Stiftungsvorstand dankt allen Schauspielern und Spendern sowie vielen freiwilligen Helfern, die das Theaterensemble
betreut, Zelte errichtet und während der
Pausen für Getränke gesorgt haben.
Das Förderprogramm des Kirchenkreises Hamburg-Ost endet im kommenden
Jahr. Wer jetzt noch die Stiftung mit einer Spende bedenkt, betätigt sich also als
„Wachstumsförderer“. Denn seine Zustiftung wird umgehend verdoppelt. Müheloser lässt sich das Stiftungskapital nicht
vermehren. Hier die Kontoverbindung:
Kirche St. Petri und Pauli
Stichwort: Zustiftung
IBAN: DE 49 2019 0003 0045 1368 07
BIC: GENODEF1HH2
Pastor em. Dietrich Sattler
13
Arbeitsgruppe
Christlich-Jüdischer Dialog
Konzert: "Adon Olem – Herr der Welt"
New and Old Jewish Folk
am Samstag, dem 12. November 2016, um 19.30 Uhr
in der Kirche St.Petri und Pauli Bergedorf
mit dem Duo STELLA`S MORGENSTERN:
Stella Jürgensen (Gesang, Autoharp, Ukulele, Glockenspiel, indisches Harmonium,
Moderation) und Andreas Hecht (Gesang, Gitarre, Banjo, Lautengitarre).
Der Eintritt ist frei, um eine Kollekte am Ausgang wird herzlich gebeten.
Foto: H. Neubert
vor der Liebe, von Fleischeslust, von der
Die Arbeitsgruppe beendet ihr Jahresprogramm 2016 mit dem Konzert "Adon
Sehnsucht nach dem verlorenen Zuhause,
Olem – Herr der Welt".
vom Traum vom Paradies und von der Liebe zu Gott. Im Mittelpunkt steht die BeNach seinem begeisternden Auftritt im
ziehung zwischen Gott und Mensch und
November 2015 kommt das Duo " Stella`s
vor allem zwischen Mensch und Mensch.
Morgenstern " erneut zu uns nach St.Petri
Die
berührenden
und Pauli und präsentiert sein neuTexte
erzählen
es Programm. Das
von menschlichen
gleich am Anfang
Schwächen,
vom
stehende chassidiScheitern und von
sche Lied "Adon
der Suche nach einer
Olem – Herr der
Welt, in der die Zeit
Welt" mit seinen
für einen Moment
Worten "Herr der
innehält – immer
Welt, der du warst,
mit einem Schmunzeln darüber, dass
ehe alles erschaffen wurde –, und
es im Leben oft anders kommt, als man
du warst und du bist
denkt.
und bleibst bis in alle
Dabei setzt das
Ewigkeit gepriesen"
Duo auf seinen beist gleichsam das
Das Duo "Stella's Morgenstern":
währten, ihm ganz
Leitmotiv für diesen
Andreas Hecht und Stella Jürgensen
eigenen Mix: Die
Konzertabend.
Musiker vermischen verschiedene musiDas Duo wird einige Lieder aus seiner
kalische Stile mit unterschiedlichen Inin diesem Jahr erschienenen CD "Bo elay
strumenten und zweistimmigen Satzge– Komm zu mir" vorstellen. Es sind heitere, beschwingte und verträumte Lieder
sang in verschiedenen Sprachen wie Hebräisch, Jiddisch, Englisch und Deutsch.
über die Liebe. Sie stammen aus der Feder des Tel Aviver Künstlers prof*merose.
Freuen Sie sich auf einen wieder ganz
Ganz allgemein handeln die im Programm
besonderen Abend!
vorgetragenen Lieder von Begierde, vom
Eberhard Witte
Wunsch nach Versöhnung, von Angst
14
Neues aus Mbigili:
Ein Brückenschlag
AFRIKA
dem schönen Namen Tu„Christus ist die Brücke zwischen uns“,
nae Kamela Mwakuna
sagte ein Gemeindemitglied in Mbigili,
Mbigili
kennen wir noch nicht. Um
als 2007 die Brücke über den Lufilyo einso mehr sind wir gespannt.
geweiht wurde. Sie sichert den Übergang
Erste Elemente des Besuchsproüber den 400 Meter tief eingeschnittenen
gramms kristalliFluss, der den Ortsteil
sieren sich heraus in eiKiguru vom übrigen
ner Mischung aus ErkunMbigili trennt und der in
dung unserer Gemeinde
der Regenzeit zu einer le(besonders angefragt: Jubensgefährlichen Naturgendarbeit), Präsentation
gewalt anschwillt. Jedes
der natürlichen, kultuJahr sind ihm mehrere
rellen, architektonischen
Menschen zum Opfer geBesonderheiten unserer
fallen, wenn sie die VorRegion; Beispiele für ungängerbrücke aus Bamseren Umgang mit bei unbus überqueren wollten,
seren Partnern zu Hause
z. T. mit schweren Lasten
wichtigen Themen (wie
auf dem Kopf.
Milchwirtschaft,
UmWenn nun genau 10
gang
mit
Müll,
Bildung,
Jahre später, im August
Akimu Mwalukosya, der „Doc“,
mit Pastor Andreas Baldenius
Gesundheit, Infrastrukund September 2017,
tur); gemeinsame Einkehr zum intensiven
zehn Besucherinnen und Besucher aus
Austausch im Christian-Jensen-Kolleg in
Mbigili für drei Wochen unsere Gäste sein
Breklum.
werden, wollen wir dieses schöne SymFür den „Ausschuss für
bol aufnehmen. Christus als Brücke: Was
Partnerschaft und Ökumene“
ist der Grund unserer Partnerschaft? InPastor Andreas Baldenius
wiefern verbindet uns Christus? Was soll
durch diese Christusverbindung zwischen
uns bewirkt werden? Wer ist für uns (in
unserer jeweiligen Kultur) dieser Christus? Was bedeutet für uns wiederum (in
unserem jeweiligen Kontext) unsere Partnerschaft?
Inzwischen haben unsere Freunde die
Menschen ausgesucht, die zu uns kommen werden. Die Liste hat große Vorfreude ausgelöst, denn die meisten BesucherInnen kennen wir schon und verbinden
schöne Erlebnisse und herzliche Gefühle
Samson Mwasakifwa, der alte Englischlehrer und
Übersetzer, hier mit Lisa Querner
mit ihnen. Einzig eine weitere Frau mit
15
Menschen in
unserer Gemeinde
er bei der Planung dabei und übernimmt
Manfred Voigt – Wenn Manfred „Manauch immer wieder die Moderation.
ni“ Voigt beim Seniorennachmittag Kaffee
Ist das nun alles? Beileibe nicht. Er steht
und Tee ausschenkt, dann bekommen die
als Abendmahlshelfer, Küster und Lektor
Damen dazu immer noch ein Lächeln und
zur Verfügung, arbeitet im Seniorenbeirat
ein freundliches Wort. „Die sind so dankbar dafür“, sagt er und strahlt, „das macht
mit am Entwurf für das Jahresprogramm
mir richtig Spaß.“
und setzt sich schließlich auch bei der OrgaSpaß macht Manfred
nisation der Nacht der
Voigt alles, was er ehrenamtlich für die GeKirchen und der Hafenmeinde tut, und das ist
meile ein. Und wo immer bei Veranstaltungen
nicht wenig. Dabei hat
etwas aufzubauen, einauch er einmal ganz
zurichten und abzuräuklein angefangen. 1984
men ist, packt er selbstwar seine Frau Gisela
verständlich mit an. Er
Gemeindesekretärin in
brauche einfach BeweSt. Petri und Pauli und
gung, erklärt er. Kein
fragte ihn spontan, ob
Wunder also, dass er
er nicht beim Martinsmarkt aushelfen könne,
jeden Dienstagabend in
für die Abrechnungen
der Tischtennis-Gruppe
"Manni" in Selfie-Pose.
Das kann er auch.
werde ein Freiwilliger
der Gemeinde spielt und
gebraucht. Und da Manfred Voigt bei
die Radtouren an die Mosel und auf den
HEW Vattenfall im Rechnungswesen
Spuren Luthers ebenso mitgemacht hat
arbeitete, fiel ihm diese Aufgabe nicht
wie die kürzliche Konzertreise des Posaunenchores. Und im Mai fuhr er mit Pastor
schwer. In den ersten Jahren saß er mit
Deutschmann, Nicole Knaack und interesanderen Helfern oft bis spät in die Nacht
sierten Gemeindemitgliedern nach Irland
und zählte von Hand Pfennig, Mark und
wie schon zuvor nach Griechenland und
Scheine, erinnert er sich lachend.
Armenien. „Das waren einfach wunderbaSchnell kamen weitere Ehrenämter hinzu, Kassenwarte und Organisatoren sind
re Erlebnisse“, erklärt er.
schließlich überall in der Gemeinde geZu viel sei ihm all das noch nie geworfragt. Aber dabei blieb es nicht. Schließden, die ehrenamtliche Gemeindearbeit
lich hat „Manni“ eine schöne Stimme, und
gehöre einfach zu seinem Leben. „Meine
wen wundert es da noch, dass er seit 30
Frau hat immer gesagt, ich sei ein unruhiger Geist“, lacht er, aber sie habe ja
Jahren in der Kantorei von St. Petri und
recht gehabt. „Ich bin einfach kein SofaPauli mitsingt. Heute hilft „Manni“ sogar
Typ.“ Zum Glück und zum Segen für die
gelegentlich in der neu gegründeten Seniorenkantorei aus, und auch bei den KantaGemeinde, die Manfred Voigt für seinen
ten-Wochenenden fehlt er nicht.
vielfältigen Einsatz von Herzen dankt.
Dem Freundeskreis Kirchenmusik hat er
Das Interview führte
sich ebenfalls angeschlossen, bei der FreiBoike Jacobs
tagsveranstaltung „Musik und Texte“ ist
16
Alle Termine
auf einen Blick
Zum Zeitpunkt der Drucklegung dieses Gemeindebriefs war die Planung
der Gottesdienste noch nicht absehbar. Insofern rechnet diese Aufstellung mit VertretungsUnterstützung aus dem Kirchenkreis. Änderungen sind möglich.
Dienstag | 27. September
19 Uhr
Kirchentags-Gruppe
trifft sich im Pastorat (siehe S. 10)
Samstag | 1. Oktober
19 Uhr
Dozentenkonzert der Jugend-Kammermusik Bergedorf
Kirche St. Petri und Pauli (siehe S. 20)
Sonntag | 2. Oktober
Erntedankfest
10 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl mit Kantorei
Predigt: 2. Korinther 9, 6-15 · Pastor Joachim Masch
Kollekte: Brot für die Welt
Montag | 3. Oktober
16 Uhr
Abschlusskonzert des Kurses der
Jugend-Kammermusik Bergedorf
Kirche St. Petri und Pauli (siehe S. 20)
Freitag | 7. Oktober
18.30 Uhr
Musik und Texte – Zeit der Besinnung
Xingyun Ma, Jia Li spielen Querflöte und Viola,
Lesung: Eva-Maria Philipps
T
Sonntag | 9. Oktober
20. Sonntag nach Trinitatis
10 Uhr
Gottesdienst, evtl. mit Taufen
Predigt: 1. Thessalonicher 4, 1-8 · Pastorin A. Schmidt
Kollekte: Beratungsstelle Fluchtpunkt – kirchliche
Hilfestellung für Flüchtlinge
†
Sonntag | 9. Oktober
14.30 Uhr
TREFFpunkt Generationengarten (siehe S. 20)
Montag | 10. Oktober
14.30 Uhr
Kaffee- und Kuchennachmittag für Seniorinnen & Senioren
(siehe S. 31)
Mittwoch| 12. Oktober
19.30 Uhr
Gemeindeversammlung im Petri-Saal Vorstellung
der KandidatInnen zur Kirchengemeinderatswahl
Freitag | 14. Oktober
18.30 Uhr
Musik und Texte – Zeit der Besinnung
Bläsergruppe „Duuk“, Lesung: Horst Neumann-Köppen
T
Sonntag | 16. Oktober
21. Sonntag nach Trinitatis
10 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl mit Seniorenkantorei
Predigt: Epheser 6, 10-17 · Pastor Joachim Masch
Kollekte: Projekte der „Kammer für Dienste und Werke“
der Nordkirche
†
Sonntag | 16. Oktober
10 Uhr
Vergissmeinnicht-Gottesdienst (siehe S. 29)
Kirche St. Michael
†
Montag | 17. Oktober
19 Uhr
Irischer Filmabend
mit Dr. Nicole Knaack im Pastorat
Freitag | 21. Oktober
18.30 Uhr
Musik und Texte – Zeit der Besinnung
Daniel Thieme, Nariman Aktarov spielen Geige und Cello,
Lesung: Ellen Lotichius
17
†
T
Alle Termine
auf einen Blick
Sonntag | 23. Oktober
22. Sonntag nach Trinitatis
10 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl
Predigt: Philipper 1, 3-11 · Prädikantin Dr. N. Knaack
Kollekte: noch offen
Dienstag | 25. Oktober
19 Uhr
Kirchentags-Gruppe
trifft sich im Pastorat (siehe S. 10)
Freitag | 28. Oktober
18.30 Uhr
Musik und Texte – Zeit der Besinnung
„Die Choralfreunde“ (kleiner Chor),
Lesung: Susanne Knötzele
Sonntag | 30. Oktober
23. Sonntag nach Trinitatis
Achtung: 17 Uhr!
Gottesdienst „mal anders“
Gospel-Messe mit „Joyful Light“ (aus Barmbek)
Pastor A. Baldenius
Kollekte: Arbeitskreis Christlich-Jüdischer Dialog
St. Petri und Pauli
Sonntag | 30. Oktober
13.30 Uhr
Sonntagsspaziergang für Trauernde (siehe S. 33)
Montag | 31. Oktober
Reformationstag
19.30 Uhr
Kirchspiel-Gottesdienst zum Reformationsfest
mit Posaunenchor · Predigt: Römer 3, 21-28
Pastor A. Baldenius und andere · Kollekte: Bibelzentrum
in Barth (Mecklenburg-Vorpommern)
†
Freitag | 4.November
18.30 Uhr
Musik und Texte – Zeit der Besinnung
Renate Lade und Peter Kröger spielen
Blockflöte und Klavier, Lesung: Gertrud Zander
T
Samstag | 5. November
Sonntag | 6. November
Martinsmarkt (siehe S. 8 und 9)
Sonntag | 6. November
Drittletzter Sonntag des
Kirchenjahres
10 Uhr
Gottesdienst am Martins-Markt-Tag mit Abendmahl
(garantiert unter einer Stunde!)
Predigt: Römer 14, 7-9 · Prädikantin Dr. N. Knaack
Kollekte: Seniorenarbeit in St. Petri und Pauli
†
Freitag | 11.November
18. 30 Uhr
Musik und Texte – Zeit der Besinnung
Das Collegium Instrumentale spielt, Leitung: Klaus Singer,
Lesung: Rudolf Paschen
T
Samstag | 12. November
13 - 15.30 Uhr
Lesen gegen das Vergessen (siehe S. 29)
Kirche St. Petri und Pauli
Samstag | 12.November
19.30 Uhr
Konzert mit dem Duo „Stella´s Morgenstern“,
New and Old Jewish Folk, veranstaltet von der Arbeitsgruppe Christlich-Jüdischer Dialog (siehe S. 14)
Sonntag | 13. November
Vorletzter Sonntag des
Kirchenjahres
10 Uhr
Gottesdienst in der „Woche des Gedenkens“
Predigt: Römer 8, 18-23 (24+25) · Pastorin A. Schmidt
und Frau Dr. Hülsmeyer · Kollekte: Gedenkstättenarbeit
im ehemaligen KZ Neuengamme (siehe S. 29)
(kein Gottesdienst um 10 Uhr)
18
†
T
†
†
Alle Termine
auf einen Blick
Sonntag | 13. November
14.30 Uhr
TREFFpunkt Generationengarten (siehe S. 20)
Montag | 14. November
14.30 Uhr
Kaffee- und Kuchennachmittag für Seniorinnen & Senioren
(siehe S. 31)
Mittwoch | 16. November
Buß- und Bettag
19.30 Uhr
Gottesdienst mit Beichte
Predigt: Römer 2, 1-1 · Pastor A. Baldenius
Kollekte: Versöhnungsarbeit in Beit Jala (Palästina)
†
Freitag | 18. November
18.30 Uhr
Musik und Texte – Zeit der Besinnung
Lesung: Gudrun Hoffmann, Musik steht noch nicht fest
T
Sonntag | 20. November
Ewigkeitssonntag
Letzter Sonntag des
Kirchenjahres
10 Uhr
Gottesdienst mit Gedenken der Verstorbenen
des vergangenen Kirchenjahres mit Kantorei
Predigt: 1. Korinther 15, 35-38.42.44a
Pastor A. Baldenius
Kollekte: Collegium Instrumentale St. Petri und Pauli
Sonntag | 20. November
14 Uhr
Posaunenchor auf dem Friedhof (siehe S. 27)
Dienstag | 22. November
19 Uhr
Kirchentags-Gruppe
trifft sich im Pastorat (siehe S. 10)
Freitag | 25. November
18.30 Uhr
Musik und Texte – Zeit der Besinnung
Frauenchor Tespe, Leitung: Corinna Kraemer-Leydecker,
Lesung: Eva-Maria Philipps
Samstag | 26.November
18 Uhr
Offenes Adventsliedersingen: Gemischter Chor
Havighorst-Boberg · Leitung: Christiane Canstein
Sonntag | 27. November
1. Advent
1. Sonntag des Kirchenjahres
10 Uhr
Gottesdienst „mal anders“
am Sonntag der Kirchenwahl
Pastor A. Baldenius
Kollekte: Brot für die Welt
Sonntag | 27. November
13.30 Uhr
Sonntagsspaziergang für Trauernde (siehe S. 33)
Sonntag | 27. November
15.30 Uhr
Konzert der Jugendmusikschule
Leitung: Sabine Braun
Montag | 28. November
14.30 Uhr
Kaffee- und Kuchennachmittag für Seniorinnen & Senioren
(siehe S. 31)
†
Gottesdienst
Musik im Gottesdienst
Kirchenmusikalische Veranstaltungen
19
†
T
†
T
Musik und
Texte
"Seht unsere Laterne,
sie leuchtet nah und ferne
... und strahlt mit
hellem Schein weit in
die Welt hinein.“ Diese
Lampionblumen haben
im Sommer die Strahlen
der Sonne aufgenommen, und ihr Anblick
erwärmt jetzt in der
dunklen Jahreszeit unser Herz.
Wir laden ein zum
Die Physalis alkekengi –
TREFFpunkt Generatiein wunderschönes
Nachtschattengewächs
onengarten in den PauliSaal des Alten Pastorats in der Bergedorfer Schloßstraße 2.
...
Die nächsten Termine sind:
Sonntag, der 9. Oktober,
und Sonntag, der 13. November 2016.
Wir treffen uns regelmäßig an jedem
2. Sonntag im Monat von 14.30 Uhr bis
16.30 Uhr. Bei Kaffee und Kuchen zum
Selbstkostenpreis ist Zeit für Gespräche,
zum gemeinsamen Spielen, Basteln oder
Malen. Spiele und Material zum Basteln
oder Malen sind vorhanden, Sie können
auch gern Ihre eigenen Spiele, Basteloder Malutensilien mitbringen.
Herzlich willkommen sagen
Diakonin Astrid Hildebrandt,
Inge David und Team.
Kirchen-
musikalische
Veranstaltungen
Samstag, 1. Oktober 2016, um 19 Uhr
St. Petri und Pauli
DOZENTEN-KONZERT
der Jugend-Kammermusik Bergedorf
Werke von J. M. Kraus · F. Schubert
B. Martinů W. A. Mozart
Robert Pot: Querflöte
Friedrich Eckart: Violine
Christian Stahnke: Viola
Harald Simon: Violoncello
Caroline Hartz: Klavier
Eintritt: 18 € / 12 €
Montag, 3. Oktober, um 16 Uhr
St. Petri und Pauli
ABSCHLUSS-KONZERT
des Kurses der
Jugend-Kammermusik Bergedorf
Eintritt: 10 € / 5 €
20
Viel Neues
aus der Kita
haben die Geschichte von Daniel in der
Löwengrube kennengelernt, viele Lieder
gesungen, gebetet, gebastelt und sich bei
einer Bewegungslandschaft mutig den
Herausforderungen gestellt.
Mit ganz viel Unterstützung und einer
großen Überraschung ist es uns gelungen,
eine neue Krippenlimousine anzuschaffen.
Sie lässt sich auch mit 5 Kindern durch
die Fußgängerzone, den Schloßpark und
zum Spazierenfahren bestens lenken,
leicht schieben und auch bremsen. Jetzt
sind solche Ausflüge kein großer Kraftakt
mehr. Nicht nur die Kinder sind begeistert
und nehmen gern Platz, auch für die Großen ist sie eine tolle Errungenschaft.
Ermöglicht hat diese große Überraschung „Mandy`s Blumen Börse“ in der
Alten Holstenstraße. Dafür möchten wir
uns ganz herzlich bedanken. Bei der Neueröffnung in diesem Frühjahr wurde mit
einer Tombola Geld gesammelt und unserer Kita überreicht. Damit war der Start
für den Krippenwagen gelegt.
Dank weiterer Spenden von Budnikowski und den „Budnianern“ im CCB CityCenter Bergedorf konnten wir jetzt endlich
die neue Krippenlimousine einweihen.
Wir bedanken uns bei allen Spendern
vielmals und sagen Dankeschön.
Einen löwenstarken Familiengottesdienst konnten wir noch vor den Sommerferien feiern. In der Kinderbibelwoche
wurden die Kinder darauf vorbereitet: Sie
Der Höhepunkt war der Gottesdienst
am Sonntag. Viele Familien und Gottesdienstbesucher haben uns begleitet und
die einzelnen Stationen miterlebt. Wir
haben verschiedene Gebetshaltungen
kennen gelernt, und die Eltern haben als
Löwen verkleidet zu einer besonderen Atmosphäre beigetragen.
Wir wünschen Ihnen einen farbenfrohen
und heiteren Start in die Herbstzeit und
grüßen Sie herzlich.
Simone Seydack,
Leitung der Kindertagesstätte
21
Die
Kinderseite
Eine gute Tat
– oder: Wer war
"Martin", der dem
Martins-Tag seinen
Namen gab:
Martin lebte vor
1700 Jahren im heutigen Frankreich. Er war ein römischer
Soldat. Eines kalten Abends ritt er er nach
Hause in die Stadt. Am Tor kauerte ein
armer Mann und bettelte. Martin hatte
Mitleid und stieg vom Pferd. Er nahm seinen Umhang und zerteilte ihn mit seinem
Schwert in zwei Teile und legte dem Bettler den warmen Stoff um. Dann stieg er
© www.gemeindebrief.de
Mehr als 15 Millionen Treffer erziehlt man, wenn man bei
Google "Bibel" eingibt. Benutzt man das englische
Wort "Bible", sind es ungefähr 383.000.000 Treffer.
Welcher Weg führt zu den Croissants?
© www.gemeindebrief.de
Wie du einen Apfelbaum pflanzen kannst:
Lege 4 Apfelkerne zwischen
feuchtes Küchenpapier in eine
Box und diese für 3 Wochen in
den Kühlschrank. Dann stecke die
Kerne in die Erde. Stell den Blumentopf an einen hellen warmen
Ort und gieße ihn regelmäßig.
wieder auf sein Pferd und ritt nach Hause.
Nachts träumte er von Jesus. Der sagte
zu ihm: "Der Bettler war ich – du hast an
mir Gutes getan!"
Als Martin wieder erwachte, war alles
anders. Er wollte nicht mehr Soldat sein,
sonder dem Glauben Jesu folgen. So wurde
er Mönch
in einem
Kloster.
22
Angebote für
Kinder & Jugendliche
Was wäre ein Krippenspiel ohne Engel und Hirten,...
... ohne Ochs und Esel, ohne Schäfchen
und ohne Maria und Josef... Ohne dich?
Wenn du Lust hast, beim Krippenspiel am
Heiligen Abend mitzumachen, komm einfach zur ersten Probe am 8.10.2016 um 10
Uhr in die Kirche.
Wir werden an diesem Tag gucken, welche Rolle für euch in Frage kommt und
was für ein Krippenspiel wir dieses Jahr
aufführen werden.
Zwei Engel
warten auf ihren
Einsatz.
Die St. Petri und Pauli-Jugend backt:
Beim Martinsmarkt (5. + 6.11.2016) gibt es leckere,
frische Waffeln im bunten Zirkuszelt auf dem Kirchplatz.
Wir freuen uns über viele Besucher.
Die neue Pocket-Church
2016/2017ist da
Wir, die Trainees und Ehrenamtlichen
von St. Michael und St. Petri und Pauli,
haben wieder ein großartiges Programm
für alle Kinder, Jugendlichen und Familien entwickelt.
Für Kinder gibt es natürlich wieder das
Krippenspiel und tolle Ausflüge, Aktionen
und Bastelangebote rund um die Adventszeit und Weihnachten. Für Jugendliche
gibt es spannende Aktionen, die Offene
Wolke 7, Jugendgottesdienste, E.A.T. und
schöne Abendaktionen sowie das Fortbildungsangebot mit dem ProfilPass. Wir
freuen uns auf euch.
Alle Termine, Anmeldungen und weitere
Informationen gibt es in der aktuellen Pocket-Church September 2016 bis Februar
2017 in den Kirchenbüros von St. Michael
und St. Petri und Pauli oder bei Diakon
Matthias Förster.
Anmeldung & Infos unter: Tel. 72 54 14 84 oder Mail: [email protected]. (Während der Elternzeit von Yvonne Brysinski werden Nachrichten auf dem AB
und E-Mails an unsere Diakonin regelmäßig von ehrenamtlichen Jugendlichen geprüft und
beantwortet. Das Kirchenbüro steht für Fragen ebenfalls zur Verfügung.) Kontaktdaten S. 34
23
Zeltlager 2016:
Nachtgeländespiel, Freibad & Co
Auch in diesem Jahr fuhren wir natürlich
wieder in die Weltstadt Groß-Wittfeitzen.
Mit 28 Kindern zwischen 6 und 14 Jahren schliefen wir vom 23.7. bis zum 6.8.
in großen Zelten, aßen Stockbrot, sangen
am Lagerfeuer, feierten Andachten und
Gottesdienste, bastelten tolle Sachen und
hatten viel Spaß.
Taggeländespiel verkleidet und haben erfolgreich Mirakulix und Obelix von uns
etwa 60 Römern befreit.
"Gottes Liebe ist so wunderbar,
sooo wunderbar groß!"
In der Disco wurde fröhlich getanzt, wir
haben Gipsmasken gemacht, gegrillt, gebatikt, Stratego gespielt und vieles mehr.
In der Stengelfeten haben wir mit Johannes dem Täufer gefeiert und viel über und
von ihm lernen können.
Es war ein tolles Zeltlager 2016, wir
– Lisa, Jacob, Roger, Alex, Freddy und
Johanna – freuen uns schon auf das
Nachtreffen, wenn wir alle Kinder wiedersehen, und natürlich auf das Zeltlager
im nächsten Jahr.
Johanna Müller
Einige Kreative gestalten unser Bergedorf-Banner
für die Disco.
Da Yvi und Kjeld am 27. Mai ihre kleine Lotta bekommen haben, musste das
Zeltlager in diesem Jahr ohne die beiden
stattfinden. Aber so ganz ohne ging es
dann doch nicht: Wir haben uns alle sehr
gefreut, dass sie uns dort besucht haben.
Das Freibad in Wittfeitzen blieb in diesem Jahr wegen Umbaumaßnahmen leider
geschlossen, daher machten wir mit allen
Kindern drei Ausflüge in ein nahe gelegenes Freibad, wo viel getobt, gesprungen,
gerutscht und geschwommen wurde.
Bei dem Nachtgeländespiel suchten wir
alle im Wald nach dem verlorenen Sohn
und trafen dort auf viele Bekannte, die
ihn alle irgendwann gesehen hatten und
uns schließlich zu ihm und dem großen
Fest bei seinem Vater führten. Als Gallier
waren alle knapp 200 Kinder bei unserem
Wenn die Jugend erkaltet,
klappert die Welt mit den Zähnen.
Georges Bernanos
24
Von der Abschaffung
der Todesstrafe
Auf diesem Bild nimmt Christus die Ehe„Wenn zwei das Gleiche tun, dann ist
brecherin an die Hand. Während Christus
das noch lange nicht das Gleiche“. Dieses
sich im biblischen Text bückt und in den
Sprichwort trifft auf die antike Rechtsprechung zu, wenn es um
Sand schreibt, bleibt er
Ehebruch ging.
auf diesem Bild an ihrer
Ein fremdgehender
Seite. Er führt sie hinein in die Gruppe der
Ehemann war dann
Ankläger. Die Männer
sündig, wenn er mit einer verheirateten Frau
weichen zurück, denn
die Ehe ihres Mannes
sie steht unter seinem
brach. Der fremdgeSchutz. Christus hat
henden Ehefrau drohte
Körperkontakt zur Sünderin. Und die bleibt
die Todesstrafe, ganz
gerade und wirkt selbstgleich, ob der Geliebte verheiratet war oder
bewusst. Das Motiv des
nicht. Im Evangelium
Bildes finden wir auf
des Johannes lesen wir
mehreren
Gemälden
"Christus und die Ehebrecherin",
im 7. bis 8. Kapitel wie
der Reformationszeit.
Christus auf eine Ehe- Maler der Cranach-Schule (ca. 1525-1550) Indem Christus und die
brecherin trifft. „Wer ohne Sünde ist“, so
Sünderin Seite an Seite stehen und er ihr
spricht er, „der werfe den ersten Stein“.
die Hand reicht, erfahren wir, dass sich
Damit könnte ja alles klar sein. Doch
das Bild der Frau in jener Zeit wandelt.
Luther lehnte es ab, den Glauben und die
Von einigen Geistlichen wurde dies als
Heilige Schrift zu „verrechtlichen“. Aber
Bedrohung wahrgenommen und führte
wie sollte nun verfahren werden? Zwar
zu vielfacher Gewalt und zum Mord an
war die Todesstrafe für Ehebruch verbindunschuldigen Frauen. Aber die Botschaft
lich. Aber im 16. Jahrhundert wurde sie
der Reformatoren war eindeutig: Allen
nur noch selten vollstreckt.
Menschen steht die Vergebung der Sünden durch Gottes Barmherzigkeit offen.
1539 trafen sich Rechtsgelehrte zur Auslegung der bestehenden RechtsgrundlaMensch – es wird dir verziehen, nicht
gen. Hierzu gehörte das römische Recht
ohne Mahnung und Schuldeingeständnis.
ebenso wie die Heilige Schrift.
Aber Vergebung trifft jeden, ganz gleich,
Der Wechsel der öffentlichen Haltung
welche Schuld Männer oder Frauen auf
zum Thema Ehebruch schlägt sich nicht
sich geladen haben.
nur in der Rechtsprechung nieder, sondern
Heute gibt es in Deutschland ein Gesetz,
wird auch von Künstlern aufgegriffen.
das die Gleichstellung der Frauen und
Ihre Bilder dokumentieren den Wandel
Männer gesetzlich absichert. Aber es gibt
des Paradigmas „Ehebruch = Todsünde“
auch immer noch Kirchen, in denen Frauen der Zugang zu allen kirchlichen Ämhin zu einer liberaleren Haltung.
tern versagt bleibt. Das wäre vielleicht ein
Mit ihren Bildern tragen sie außerdem
Thema für eine zweite Reformation.
dazu bei, dass das veränderte Denken die
Dr. Nicole Knaack
Kirchengemeinde, die Adels- und Bürgerhäuser erreicht.
25
Kirchliche
Gedenkstättenarbeit...
... an der KZ-Gedenkstätte Neuengamme – Heute ist die KZ-Gedenkstätte
Neuengamme eine Einrichtung mit großen Ausstellungen, Archiv, Forschung,
pädagogischer Abteilung und zahlreichen
Angestellten. Das war nicht immer so.
Was wir heute sehen, ist das Ergebnis
jahrzehntelanger Entwicklungen und Auseinandersetzungen. Zu denen, die sich für
den Auf- und Ausbau der Gedenkstätte
einsetzten, gehörten seit den 80er Jahren
auch engagierte Gemeindeglieder der Kirchengemeinde Neuengamme.
Kirchliche Gedenkstättenarbeit“ und ich,
der jetzige Pastor für Gedenkstättenarbeit,
an das erinnern, was hier geschehen ist,
und wir wollen dazu beitragen, mit dieser
Geschichte so leben zu können, dass sich
etwas zum Guten hin verändert. Darum
sind an jedem Sonntagnachmittag einige
von uns im Gelände, bieten Führungen an
und sind Gesprächspartner für Besucherinnen und Besucher der Gedenkstätte.
Kirchliche Gedenkstättenarbeit ist natürlich noch mehr. Ich bin z. B. zuständig für
kirchliche Gruppen, die in die Gedenkstätte kommen, besuche Gemeinden und organisiere Veranstaltungen zu Gedenktagen.
Doch im Kern geht es in allen Bereichen
darum, wie die Holocaust-Überlebende
Hedi Fried sagte, daran zu arbeiten, nicht
in einer Welt des Hasses zu leben.
Die Welt der Nationalsozialisten war
eine Welt des Hasses, der Ausgrenzung
und der Gewalt. Wir aber wollen in einer
Welt des Friedens und der Gerechtigkeit
leben. Dafür setzt sich heute auch unsere
Kirche ein, und daran wollen wir mit unserer Arbeit mitwirken.
Hanno Billerbeck,
Kirchliche Gedenkstättenarbeit an der
KZ-Gedenkstätte Neuengamme,
www.kirchliche-gedenkstaettenarbeit.de
Historischer
Reichsbahnwaggon
Zusammen mit dem Gemeindepastor
Jürgen Köhler wollten sie, dass darüber
gesprochen wird, was im KZ Neuengamme geschehen ist. Direkt spürbar waren
die Folgen der nationalsozialistischen
Verbrechen, die Folgen von Schuld und
Verdrängung. Gruppen wurden über das
Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers geführt, Zeitzeugen eingeladen,
Reisen in die Heimatländer der Verfolgten
organisiert und die Arbeit der Gedenkstätte unterstützt. Daraus wurde in den 90er
Jahren eine Pfarrstelle für Kirchliche Gedenkstättenarbeit.
Bis heute wollen wir, die ehrenamtlich
tätigen Mitglieder des „Arbeitskreises
Es ist eine Verdrehung
der Gerechtigkeit, dass
einige nicht vergessen werden,
andere aber doch.
Janusz Korczak
26
Der Posaunenchor spielt
Totensonntag auf dem Friedhof
An dieser Stelle möchte ich gleichzeitig
„Danke“ sagen. Danke Georg, danke Posaunenchor!
Eva Eckhardt
Eine gute, alte Tradition ist es, dass unser Posaunenchor am Totensonntag um 14
Uhr auf dem Friedhof spielt und der Toten
gedenkt. Ob es stürmt, regnet, friert, immer sind sie da. Und auch, wenn es wie
im letzten Jahr schneite, ihre Finger steif
wurden und die Noten nass, eine halbe
Stunde haben sie trotzdem gespielt. Einige Menschen rufen schon vorher bei
Herrn Liedtke an und fragen: „Spielt ihr
wieder?“ Zuhörer haben sogar schon einmal ein Getränk für die Durchgefrorenen
mitgebracht.
Wir treffen uns immer am Friedhofseingang und gehen anschließend noch zu drei
oder vier weiteren Plätzen auf dem alten
Friedhof. Vielleicht kommen Sie ja auch
einmal?
Der Posaunenchor spielt bei Wind und Wetter – natürlich
unter der Leitung von Georg Liedtke.
... mal darüber reden ...
Sie verabreden sich mit Freunden, mit
Nachbarn, mit Leuten, mit denen Sie
einmal etwas besprechen möchten. Und
laden mich dazu ein. Das kann einmal
abends sein oder am späten Vormittag
oder zum Kaffee-Trinken. Ich werde von
Dienstag bis Freitag einen Termin pro Woche wahrnehmen.
Sie bestimmen das Thema. Wenn Sie
mir vorher Bescheid geben, kann ich mich
vorbereiten. Auf jeden Fall bringe ich die
Bibel mit. Und dann reden wir einmal drüber ... So eine Stunde oder anderthalb.
Ich werde keine Vorträge halten. Denn
wir alle können etwas beitragen. Ich werde versuchen, theologische Aspekte einzubringen. Das habe ich schließlich gelernt.
Ich bin gespannt, was sich ergibt.
Ihr Pastor Andreas Baldenius
„Darüber würde ich so gerne einmal reden – aber da kommt man ja nicht dazu.“
Das höre ich immer wieder, wenn wir uns
auf der Straße getroffen haben und kurz
ins Klönen gekommen sind. Wir haben
vielleicht die Frage nach dem Tod angerissen, weil wir eine Trauerfeier miteinander
hatten. Oder sprachen über die Hoffnung
auf eine bessere Welt.
Wir sind ins Witze-Erzählen gekommen
oder darüber, was der Glaube zum Gelingen einer Ehe beitragen kann. Wir haben
uns gefragt, warum Gott in Aleppo nicht
eingreift oder eine merkwürdige Bibelstelle angerissen …
Aber dann war eben nicht die Zeit und
nicht die richtige Situation.
Deswegen habe ich mir ein neues Format ausgedacht:
27
Das Trauer-Café –
ein Ort mit vielen Gesichtern
"Ich hab gedacht, hier sind alle nur
traurig ..." So irrte sich schon mancher
Besucher, der das Trauer-Café in Reinbek
aufsuchte.
Die Menschen, die dieses monatliche
Angebot für sich ausprobieren, sind verschieden: Manch ein Abschied liegt schon
lange zurück und die Menschen haben
sich bereits in einem neuen Leben, so gut
es geht, eingefunden. Andere Gäste sind
erst seit kurzem in Trauer, und sie brauchen eine andere Aufmerksamkeit und
Rücksichtnahme.
nen; es können auch Gespräche über ganz
alltägliche Dinge im Vordergrund stehen,
die dann einen Halt in dieser unsteten Zeit
geben.
Auch das Team von sieben ehrenamtlichen Trauerbegleiterinnen ist recht verschieden. Dadurch werden die Nachmittage, die jeweils von einer Begleiterin
gestaltet werden, mit wechselnden Impulsen jedesmal anders.
Für den 5. Oktober hat Frau Witthöft etwas zum Thema "Männer trauern anders"
vorbereitet.
Die Tische im Jürgen-Rickertsen-Haus
sind gedeckt.
Weitere Termine:
2. November und 14. Dezember
jeweils von 16 - 18 Uhr
im Jürgen-Rickertsen-Haus in der
Schulstraße 7 in Reinbek.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich,
der Besuch ist kostenfrei. Spenden sind
willkommen.
Am 30. November kochen wir gemeinsam. Hierzu kann man sich beim Ambulanten Hospizdienst in Reinbek, Tel. 040 78 08 98 60, anmelden. Die Umlage beträgt 5 €. Das Trauer-Café ist eine Kooperation der Hospizdienste Reinbek und Bergedorf und der Kirchengemeinde Reinbek
West. Seien Sie herzlich willkommen!
Kerstin Grothe
Allen gemein ist aber der Umgang miteinander: Sorgsam, mitfühlend und unaufdringlich. Da die Trauer viele Gesichter
wie z. B. Wut, Antriebslosigkeit oder auch
gesteigerten Aktionismus beinhaltet, ist
auch im Trauer-Café der Umgang in dieser Ausnahmesituation recht unterschiedlich. Trauer bedeuetet nicht immer wei-
Beratung · Bewertung
Verkauf · Verwaltung
28
Vergissmeinnicht-Gottesdienst
am 16. Oktober in St. Michael
Kirche St. Michael
zu Bergedorf
Wir laden herzlich ein zu einem
besonders gestalteten Gemeindegottesdienst
im
Oktober zu dem
Thema “Verwurzelt sein“
am
Sonntag, dem 16.
Oktober 2016, um
10 Uhr in der Kir-
che St. Michael (Gojenbergsweg 26) für
Menschen mit und ohne Demenz.
Miteinander werden wir singen, beten,
erzählen und das Leben feiern. Im Anschluss laden wir ein zur Begegnung bei
Kaffee und Tee.
Pastorin Angelika Schmidt
und Ursula Gradert
Irrend lernt man.
Johann Wolfgang von Goethe
Die Woche des Gedenkens
Vom 4. bis 13. November 2016 findet
die Woche des Gedenkens statt, die von
einer Arbeitsgruppe des Rathausbündnisses gegen Rechts in Bergedorf verantwortet und gestaltet wird. Wir als Kirchspiel
sind durch Angelika Schmidt in dieser Arbeitsgruppe vertreten und engagieren uns
zu diesem Thema gemeinsam mit vielen
anderen Bergedorfer Institutionen. In diesem Rahmen wird am 13.11.2016 gemeinsam mit Frau Dr. Hülsmeyer von dem
Projekt „Namentuch-Denkmal“ ein Gottesdienst in der St. Petri und Paulikirche
um 10 Uhr stattfinden unter der Überschrift: „Seid nüchtern und wachsam“, die
aus dem 2. Petrusbrief 5,8 stammt. Wir
erinnern an Menschen, die in Zeiten des
beginnenden Faschismus sich schützend
vor ihre bedrohten Mitmenschen gestellt
haben.
Am Samstag, dem 12. November, von
13-15.30 Uhr, laden wir in die Kirche St.
Petri und Pauli zu der Veranstaltung „Lesen gegen das Vergessen“ ein. Wir blicken
zurück auf die Zeit der Dreißiger Jahre in
Deutschland. “Rast nicht der Wahnsinn
durch die Welt“, schreibt Mascha Kaleko,
jüdische Schriftstellerin in Berlin. Texte
aus dieser Zeit werden gelesen und mahnen uns, wachsam zu sein für unsere politische Situation heute. Bergedorfer wie
Rolf Becker, Arne Dornquast und andere
werden lesen, Klezmermusik wird erklingen. Der Eintritt ist frei.
Pastorin Angelika Schmidt
Namentuch Anni Pritzel, deren Geschichte im
Gottesdienst erzählt wird
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Unterwegs mit
Georg
Wandern, wandern...
Herzliche Einladung an alle Wanderbegeisterten in unserer Gemeinde.
Trauen Sie sich!
Unsere letzten Wander-Termine für dieses Jahr:
15. Oktober – Forst Jersbek
12. November – Rundwanderung am Pipersee und am Salemer See
Treffpunkt: Immer samstags um 9 Uhr auf dem Kirchenvorplatz mit
Lunchpaket und Rucksack
Wir bilden Fahrgemeinschaften und fahren zu unseren Wanderzielen.
Am Ende gibt’s eine gemütliche Kaffeestunde. Wir freuen uns immer noch auf
Verstärkung unserer kleinen, begeisterten Wandergruppe.
Anmeldung & Infos im Kirchenbüro (Tel. 721 44 60) bei Frau Rademacher oder
bei mir, Georg Liedtke (Tel. 724 53 03), oder auch per Mail: [email protected]
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Unsere Angebote für Seniorinnen & Senioren:
Die Kaffee &Kuchen-Nachmittage
Fröhliches Mitsingen
mit dem Chor „Cura-Lerchen“ unter
Leitung von Elena Ignatieva. Auf dem
Programm für heute stehen deutsche
Volkslieder und Schlager.
Mo, 10. Oktober 2016, 14.30 Uhr
Am 24. Oktober 2016
fällt unser Senioren-Angebot wegen
des Martinsmarktes aus.
Laos in Südostasien
Eindrücke von seinen Bewohnern,
den Flussdelphinen im Mekong und
Tempeltänzern. Ein Videofilm von und
mit Herrn Kristoffer Kellinghusen
Mo, 14. November 2016, 14.30 Uhr
Eine Reise durch
das Erzgebirge
Unser Rentner-Diakon Georg Liedtke
„erzählt mal wieder“.
Mo, 28. November 2016, 14.30 Uhr
In der „dunklen Jahreszeit“ wollen wir schon um 14.30 Uhr beginnen
und um 16 Uhr schließen, damit alle noch im Hellen nach Hause kommen.
Unsere Treffen finden im Petri-Saal (Bergedorfer Schloßstraße 5) statt.
Herzlich Willkommen. Ihre Astrid Hildebrandt und Team
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Familien-
nachrichten
Taufen
Jonas Anger, Matti Bange, Maximilian Gray, Levi Hartart,
Lara Klevenow, Karl Krause, Leana Otenbacher, Konstantin Petzold,
Lio Reckhard, Björn Reimers, Dustin Reimers, Fiona-Marie Reimers,
Karlotta Reymers, Clemens Vad, Frieda Vad und Leah Vietheer
Hochzeit
Mareike & Torben Bauhof, geb. Bargmann
Viktor & Tatjana Benner, geb. Kulikowa
Gordon & Janina Susanne Elze, geb. Slodowy
Eduard & Bahar Fetsch, geb. Orazberdiva
Andreas Hörstel & Pia Catharina Amanda Rosenthal-Hörstel
Marc & Monika Kalinowski, geb. Wisniewski
Karolina & Stanilav Kerber, geb. Tscheikin
Nadine & Tim Klevenow, geb. Krause
Peter & Vanessa Lapa, geb. Frey
Anne-Katrin & Bert Mannemann, geb. Nöldemann
Brice Popot & Friederike Popot-Müller, geb. Müller
Horst Rödinger & Katharina Jahn-Rödinger, geb. Stolze
Christoph & Laura Schröder, geb. Lagrain
Sebastian & Anja Bettina Weigelt geb. Hirschmann
Tobias Witte & Ramona Kuhlmann-Witte
Dennis & Jennie-Carina Zahn, geb. Lausen
Bestattungen
Gerlinde Jutta Bartelsen, geb. Freißler (90 J.)
Günter Erdmann (88 J.)
Christa Gaehtgens, geb. Studer (93 J.)
Hulda Gisela Jacobsen, geb. Eißrich (89 J.)
Gertraude Petersen, geb. Behn (88 J.)
Hildegard Scholz, geb. Lammers (90 J.)
Helga Wolter, geb. Niebuhr (76 J.)
Gynäkologie · Psychotherapie · Geburtshilfe
Dr. med. Annette Klöpper · Annette Marschall · Antje Bolli-Trostdorf
Alte Holstenstraße 65-67 · 21029 Hamburg
Allgemeine Terminvereinbarung
Telefon 040 / 721 26 12
[email protected]
www.gynaekologikum-bergedorf.de
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Der Sonntags-Spaziergang
für Trauernde
findet einmal im Monat statt. Unsere
nächsten Termine sind:
Sonntag, der 30. Oktober, und
Sonntag, der 27. November 2016.
Wir treffen uns jeweils um 13.30 Uhr am
Gemeindehaus der St. ChristophorusKirche in Lohbrügge in der Riehlstr.
64 und machen uns zu einem ca. 1,5- bis
2-stündigen Spaziergang durch die Boberger Dünen auf. Den Nachmittag beschließen wir bei Kaffee und Kuchen im Gemeindehaus der St. Christopherus-Kirche
und machen uns um 16.30 Uhr von dort
aus wieder auf unseren Heimweg.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage und in unserem Flyer. Er
liegt in der Kirche aus. Und wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich gern an mich!
Kontaktdaten siehe S. 34.
Diakonin Astrid Hildebrandt
Sonstige Hinweise
Die Telefonseelsorge erreichen Sie unter:
0800-1110 111 oder 0800-1110 222 (die Gespräche sind gebührenfrei)
Kirchliche Beratungsstelle für Erziehungs-, Ehe- und Lebensfragen
Lohbrügger Kirchstr. 9 · 21033 Hamburg · Telefon 7 24 76 03
Hospizdienst Bergedorf e.V.
Riehlstraße 64 · 21033 Hamburg · Tel. 72 10 66 72
www.hospizdienst-bergedorf.de
Impressum
Herausgegeben im Auftrag der Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Petri und Pauli zu Bergedorf
Redaktion: Pastor Andreas Baldenius (verantwortlich) · Dr. Charlotte Klack-Eitzen
Susanne Leiding-Edler · Julia Weißenhorner (Grafik)
Anzeigen: Jutta Wischmann, E-Mail: [email protected], Tel. 040 / 721 97 67
Auflage: 3.500 · Druck: www.gemeindebriefdruckerei.de
Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe (Dez-Jan-Feb) ist der 1.11.2016.
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Adressen
Kirchenbüro
Pastor Andreas Baldenius
Gemeindesekretärinnen
Sabine Rademacher und
Viola Edenhofner
Bergedorfer Schloßstr. 2 · 21029 HH
Tel. 7 21 44 60 · Fax 7 21 10 87
Unsere neuen Öffnungszeiten:
Mo 10 -13 Uhr · Di 10 -13 Uhr
Do 16 -19 Uhr · Fr 10 -13 Uhr
Reinbeker Weg 47 · 21029 HH
Tel. 7 21 56 39 · Mail:
[email protected]
Kindertagesstätte für Kinder
bis zu 6 Jahren
Schenkendorfstr. 19 · 22085 HH
Tel. 55 56 42 78 · Fax 55 56 42 80
Mail: [email protected]
Diakonin Astrid Hildebrandt
Bergedorfer Schloßstr. 2 · 21029 HH
Tel. 72 00 81 54 · Mail:
[email protected]
Kantor Klaus Singer
Bergedorfer Schloßstr. 5 · 21029 HH
Tel. 72 69 90 87 · Fax 72 69 94 41
Kita-Leitung: Simone Seydack
Mail: [email protected]
Petri und Pauli Laden
Bergedorfer Schloßstr. 9 · 21029 HH
Öffnungszeiten für Verkauf + Annahme:
Mo 10-12 Uhr, Di und Do 13-17 Uhr
Jugendarbeit:
Diakonin Yvonne Brysinski (z. Zt. in Elternzeit)
Bergedorfer Schloßstr. 2 · 21029 HH
Tel. 72 54 14 84 · Mail:
[email protected]
Auch während der Elternzeit ist die Kinder- und
Jugendarbeit der Gemeinde unter diesen Kontaktdaten zuverlässig erreichbar.
Seelsorge im Alter
Pastorin Angelika Schmidt
Weltladen Bergedorf
Bergedorfer Schloßstr. 33 · 21029 HH
Öffnungszeiten:
Mo-Fr 10-18.30 Uhr · Sa 10-14 Uhr
Tel. 7 21 96 10
www.weltladen-bergedorf.de
Johann-Adolf-Hasse-Platz 1 · 21029 HH
Tel. 73 93 74 80
Mail: [email protected]
Konten
Geschäftskonten
Spendenkonto
HASPA
IBAN: DE81 2005 0550 1034 2231 47
BIC: HASPDEHHXXX
Hamburger Volksbank e.G.
IBAN: DE49 2019 0003 0045 1368 07
BIC: GENODEF1HH2
der Kirchengemeinde
St. Petri und Pauli zu Bergedorf
der Kirchengemeinde
St. Petri und Pauli zu Bergedorf
Evangelische Bank
IBAN: DE94 5206 0410 3206 4460 27
BIC: GENODEF1EK1
Bitte geben Sie unbedingt folgendes an:
• Verwendungszweck
• Ihre Adresse
Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Petri und Pauli zu Bergedorf
Bergedorfer Schloßstr. 2 · 21029 HH · Mail: [email protected]
Unsere Homepage: stpetriundpauli-bergedorf.de
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„Von tausend Blüten des Frühlings
reift kaum eine zur herbstlichen Frucht,
und von tausend Umarmungen der Liebe
reift kaum eine zur innigen
beruhigenden Freundschaft."
Johann Heinrich
Pestalozzi
Unsere Homepage: stpetriundpauli-bergedorf.de