- Evangelische Stadtkirchengemeinde Korbach

Herbstglocke
Text · 33. Jahrgang
September 2016 · Nr. 119
GEMEINDEBRIEFder
DEREv.
EV.Stadtkirchengemeinde
KIRCHENGEMEINDEN KORBACHS
Gemeindebrief
Korbach
M o n at s s p r u c h
O k to b e r 2 0 1 6
„Wo aber
der Geist
des Herrn ist,
da ist Freiheit.“
2. Korinther 3,17
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Herbstglocke 2016
Inhaltsübersicht
Angedacht:
- Reformation und Freiheit – eine Besinnung
von Pfarrer Jürgen Henning zum Monatsspruch für Oktober.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
Zur Zukunft der Ev. Stadtkirchengemeinde
- Mission Zeitgeist - auf dem Weg zu einer modernen evangelischen Kirche .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Korbacher Küsterinnen:
- Dorf und Kirche werden immer zusammengehören – Küsterehepaar Emde in Lengefeld.. . . . . . . . . 6
Kirchenmusik :
- Kirchenmusikalische Veranstaltungen......................... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Kirchenmusik – musikalische Kinder- und Jugendarbeit:
- Der Kinder- und Jugendchor der Ev. Stadtkirchengemeinde Korbach –
Ein bedeutungsvoller Teil kirchlicher Jugendarbeit. ...... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
- Von Kyrieeleison, SchockOrange und Brundibar. .......... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Aus unserer Kinder- und Jugendarbeit:
- Kinderfreizeit in Hardehausen und Konfirmandenaktion.................................................... 14
- Die Evangelische Jugend in Korbach, Termine. .................................................................... 14
Ökumenische Veranstaltungen:
- Konzert-Ankündigung: Adonia-Musical „Petrus – der Jünger“ in Korbach ........................... 15
Berichte:
- Von der Kläranlage zur Erkläranlage, Gemeindeausflug ins Bibeldorf ................................. 17
- Die Aufgaben als Vorsitzender des Stadt-KV ................ ....................................................... 19
- Spielfest an der Kilianskirche zum Altstadt-Kulturfest........................................................ 20
- Sommerfest der Johannesgemeinde und des Kindergartens Regenbogen............................ 21
- Sommerfest des Markusbezirks mit seinem Kindergarten Arche Noah ................................ 22
- Konfi-Cup 2016 – Korbach siegt! .................................. ...................................................... 24
- Benefizkonzerte für die Sanierung der Nikolaikirche. .......................................................... 25
Veranstaltungen und Ankündigungen:
- Interkulturelle Woche 2016 in Korbach - „Vielfalt – das Beste gegen Einfalt“.. ...................... 27
- Interkulturelle Woche: Beten in verschiedenen Religionen.................................................. 28
- Erntedankfest mit „Potluck“ in der Markuskirche............................................................... 29
- Veranstaltungen der Frauenarbeit im Kirchenkreis Twiste-Eisenberg 2. Halbjahr 2016 . .......... 29
- Kinderbibelwoche........................................................ ...................................................... 30
- Präventionswoche in Korbach vom 14. bis 20. November.................................................... 30
- Tanzprojekt: „Reformation 2017“ . ...................................................................................... 32
- Diakoniesammlung 2016................................................................................................... 34
Amtshandlungen ................................................................ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Evangelische Kirche in Korbach . ........................................... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
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Titelbild: Ev. Kirche Kirche Lengefeld
Das Titelbild wurde fotografiert von Artur Worobiow. Es zeigt das an der linken Seite der Lengefelder
Kirche angebrachte Gemälde mit dem segnenden auferstandenen Christus. Dieses ehemalige Altarbild
aus dem 19. Jahrhundert ist erst nach einer längeren „Irrfahrt“ vor fünf Jahren wieder in die Lengefelder
Kirche zurückgekehrt.
Angedacht
Reformation und Freiheit – eine Besinnung
zum Monatsspruch für Oktober
von Pfarrer Jürgen Henning
– Ev. Markuskirche, Korbach –
In Christus liebe Freunde!
Am 31. Oktober feiern wir das 499. Reformationsfest,
ein Fest der Freiheit, um die es der Reformation im
Kern ging. Was ist Freiheit?
„Freiheit ist: Ich öffne ein Fenster und atme tief durch.“
So habe ich vor vielen Jahren einmal in einer Predigt
zu hören bekommen. Blödsinn, dachte ich damals,
klingt irgendwie nur künstlich und „gewollt“, typisches Beispiel „gestelzter“
Predigtsprache. Aber als ich später in meinen ersten Amtsjahren einmal sehr unter
Druck stand und so viel auf mich einstürmte, dass ich nicht mehr aus noch ein
wusste, da habe ich es gemacht: ein Fenster geöffnet und tief durchgeatmet! - Und
ein Knoten löste sich, so dass ich sagen konnte: Wer treibt dich eigentlich so an?
Warum lässt du dich so pressen? Weshalb bist du solchen Zwängen ausgesetzt?
Wem gegenüber hast du dich eigentlich letztlich wirklich und allein mit allem Tun
zu verantworten? - Gott ist dein Herr; „Wo aber der Geist des Herrn ist, da ist
Freiheit.“
Freiheit - Geist Gottes - durchatmen! Nicht von ungefähr bildet das in der Bibel
einen unlösbaren Zusammenhang. Das hebräische Wort für Gottes Geist bedeutet
zugleich auch „Wind, Hauch, Atem“. Wir sprechen manchmal von der „Freiheit der
Lüfte“, der „Freiheit der Berge“. Viele zieht es nach dort oben, mich auch. Vielleicht,
weil wir uns da oben tatsächlich aller Erdenlast und Zwänge enthoben fühlen,
„über den Dingen stehend“, frei. Wohl nur für Augenblicke, aber oft entscheidende
Augenblicke, verändernde. Mit einer anderen Sicht der Dinge kehre ich dann nach
unten zurück. Mein Gebet dort oben, mein Nahesein dem Wind und den Lüften,
dem Geist des Herrn, dessen „Hauch“ mich berührte, hat mir geholfen, aufgeholfen. „Wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.“
Es gibt Worte der Bibel, die tun einfach gut, Verse, aus denen Trost, Zuversicht und
Hoffnung sprechen. Sie treffen mich oft in Situationen, wo sie „wie die Faust aufs Auge“
passen. Gottes Wort will an uns wirken. Aber manchmal ist unser Glaube schon zu
schwach, dem zu trauen, was mir zugesagt wird. Dann ist es wichtig, sich an jene
Augenblicke zu erinnern, in denen Gottes Geist an mir gewirkt hat, Freiheit gewirkt hat.
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Angedacht
Zur Zukunft der Ev. Stadtkirchengemeinde
Aber eben Gottes Geist! Es gibt genügend andere Geister, die Freiheit verheißen,
aber in der Folge nur wirken wie eine Droge, die mich neuen Zwängen aussetzt. Die
Geister zu unterscheiden ist daher notwendig. Und auch hierfür ist es wichtig, sich
zu erinnern, nicht zu vergessen, wo ich das erfahren habe, wie Gottes Geist mich
befreite. Glaube ist die Erfahrung der Freiheit aus Gott.
Mission Zeitgeist
– auf dem Weg zu einer modernen evangelischen Kirche
Nicht wenige aber haben auch den Glauben schon als Zwang und Kirche als eine
Art „Zuchtanstalt“ erlebt und darin Seelenqualen erlitten. „Glauben“ wird dann
übersetzt mit „du musst“, Leben aus dem Glauben bedeutet ein Leben in engen
Grenzen, nach fest umschriebenen Regeln. Ein Abweichen von diesen Regeln wird
als Abfall von Gott angesehen, als Durchschreiten des Tores zur Hölle. Von manchen christlichen Glaubensgemeinschaften wird ein solches Glaubensverständnis
oder besser Missverständnis propagiert.
Auch ein solcher Geist hat mit Gottes Geist nichts gemein! Das Evangelium, das
Martin Luther zu seiner Zeit wiederfand, ist eine frohmachende und befreiende
Botschaft.
Wie könnte man die Freiheit aus Gottes Geist aber näher umschreiben? - Du bist
Gott recht, als der Mensch, der du bist. Und du bist mehr als die Summe deiner
Leistungen, deiner Taten oder auch deiner Fehler und Versagensmomente. Gott
will, dass du frei und freudig eine Beziehung zu ihm lebst, ihm vertraust, d.h. an
Gott glaubst. Dafür musst du keine Vorbedingungen erfüllen. Du brauchst dich bei
Gott nicht einzuschmeicheln. Du kannst bei Gott keine Bonuspunkte sammeln.
Gott nimmt DICH an, nicht deine Leistungen. Und so darfst du dich auch annehmen. Du brauchst dich nicht über die Anerkennung durch andere oder dich selbst
zu definieren. Du brauchst Gott gegenüber keine Rechtfertigungen oder
Selbstrechtfertigungen vorzuweisen. Du hast schon eine Würde, die dir niemand
absprechen kann. Und zu dieser Würde gehört, dass Gott dir zutraut, frei und ohne
Berechnung aus deiner Beziehung zu Gott heraus zu handeln. In der Liebe, wie sie
Jesus gelebt hat und die geradezu das Gegenteil von Zwang ist, tue das Gute und
Rechte. Und widme dich deinem Tun mit ganzem Herzen ohne Seitenblicke, eben
frei, aus Gottes Geist heraus, der dir hilft. Denn „Wo der Geist des Herrn ist, da ist
Freiheit.“
Es grüßt sie herzlich
Ihr Pfarrer Jürgen Henning
Sechs Jahre ist es nun her, dass die Korbacher Kirchengemeinden, Johannes, Kilian,
Markus und Nikolai sich zu einer großen Stadtkirchengemeinde zusammengeschlossen haben. Der seit den sechziger Jahren bestehende Gesamtverband und die
vier selbstständigen Kirchenvorstände lösten sich auf. Seither gibt es einen gemeinsamen Stadtkirchenvorstand, in den alle Gemeindebezirke ihre Vertreter entsenden, zusätzlich aber auch noch Gemeindeausschüsse in Johannes, Kilian, Markus
und Nikolai. Die Wahlperiode der Kirchenvorstände und ihrer Arbeitsgruppen
beträgt sechs Jahre; die letzte Wahl war im Herbst 2013. Im darauf folgenden März
2014 veröffentlichte die Evangelische Kirche Deutschlands (EKD) ihre „V. Erhebung
zur Kirchenmitgliedschaft“. In dieser statistischen Erhebung wurden 3027
Evangelische nach ihrer Einstellung zu Kirche und Religion befragt. Die Auswertung
der Studie zeigte eine abnehmende Verbundenheit zur Kirche im Leben vieler
Menschen. Allerdings auch eine Zunahme von innerkirchlicher Religiosität.
Insgesamt untermauerte das statistische Ergebnis aber den seit längerem zu verzeichnenden Trend eines Bedeutungsverlusts. Signifikant wird dies vorrangig in der
kontinuierlich sinkenden Zahl der Mitglieder.
Dieser Prozess ist leider auch in Korbach schmerzlich spürbar und stellt alle evangelische Christen und insbesondere die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher
vor die schwierige Aufgabe, auf die immer kleiner werdende Anzahl der
Gemeindeglieder zu reagieren. Es sind bedrängende Fragen, die die Zukunft der
Korbacher evangelischen Kirche betreffen: Können die vielen kirchlichen Angebote
bei sinkenden Mitgliederzahlen und damit auch sinkenden Einnahmen noch alle
aufrecht erhalten werden? Ist die Anzahl der bisherigen hauptamtlichen Stellen
noch zu halten? Können alle unsere Kirchen, Gemeindehäuser, Pfarrhäuser noch im
zurzeit bestehenden Ausmaß weiter bleiben? Und falls nicht, von was müssen wir
uns trennen?
Es sind schwierige Fragen und noch schwierigere Entscheidungen, die die kirchlichen Gremien Korbachs zu bedenken und schließlich auch zu beschließen haben.
Da sich unsere Kirche nun aber über die Gemeinde der Gläubigen und damit über
uns alle definiert, braucht der Kirchenvorstand das Meinungsspektrum seiner
Mitglieder.
Daher werden Ende September bis Mitte Oktober diesen Jahres in allen vier
Gemeindebezirken Gemeindeversammlungen stattfinden, in denen alle
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Zur Zukunft der Ev. Stadtkirchengemeinde
Korbacher Küsterinnen
Gemeindeglieder zu den Überlegungen ihres Kirchenvorstands gehört werden sollen.
Die schließlich notwendigen Beschlüsse sollen nicht nur rechtzeitig öffentlich
gemacht, sondern von möglichst vielen Gemeindegliedern auch mitgetragen werden.
Die Emdes fußen auf einer weit zurückgehenden Küstertradition in Lengefeld.
Bereits Urgroßvater Carl und Großvater Wilhelm haben diesen kirchlichen Dienst
verrichtet. Danach waren andere Familien zuständig, zuletzt Küster Fingerhut,
Aber nun sind die Emdes wieder da. Das war zur Zeit von Pfarrer Helmut
Schollmann, dem die Lengefelder seelsorgerlich zugeordnet wurden. Über diese
neue Verbindung waren sie zunächst gar nicht glücklich, waren doch seit vielen
Generationen die Pfarrer vom Kilian ihre Seelsorger. Besonders von Pfarrer Dr.
Nissen spricht Karl Emde mit besonderer Hochachtung. Aber die freundliche und
naturverbundene Art von Pfarrer Schollmann konnte bald neues Zutrauen aufbauen. Bei seinem Konfirmandenunterricht hatte er wohl besonderen Erfolg, denn die
Tochter der Familie Emde wollte schon während ihrer Konfirmandenzeit die gerade
frei gewordene Stelle als Küsterin übernehmen. Das war natürlich nicht nur aus
formalen Gründen unmöglich. Und so nahmen Marie-Luise und Karl Emde die alte
Tradition wieder auf. Vertraglich festgelegt sind für die zurzeit 292
Gemeindemitglieder vier Wochenstunden. Aber für Familie Emde hat die anfallende Arbeit stets den Vorrang. Zu den Gottesdiensten, die in der Regel an jedem zweiten Sonntag gefeiert werden, kommen die Pfarrer Okun und Jahn, aber auch
Lektorin Schulz ist öfter da.
Die unten stehenden Versammlungstermine und -orte werden allen
Gemeindegliedern in einem persönlichen Schreiben und in der örtlichen Presse
noch einmal mitgeteilt. Die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher bitten
alle Gemeindeglieder herzlich, an den Versammlungen teilzunehmen.
Denn: Nichts wird gut, wenn man nichts dafür tut!
Wolfgang Gärtner
Termine und Orte:
22.09.2016, 19.30 – 21. 30 Uhr, Gemeindehaus Kilian
28.09.2016, 19.30 – 21.30 Uhr, Gemeindehaus Johannes
04.10.2016, 19.30 – 21.30 Uhr, Gemeindehaus Markus
10.10.2016, 19.30 – 21.30 Uhr, Gemeindehaus Friedrichstraße
Dorf und Kirche werden immer zusammengehören
Seit einiger Zeit stellen wir unseren Leserinnen und Lesern die Küsterinnen und
Küster der Kirchen und Gemeindehäusern der evangelischen Kirche Korbachs vor.
In dieser GLOCKE verlassen wir die Kernstadt in Richtung Lengefeld, wo sich das
Ehepaar Emde seit vielen Jahren sehr liebevoll um die kleine gotische Kirche im
Ortskern kümmert. Karl Emde und seine Frau Marie-Luise, geb. Iske stammen aus
alten Lengefelder Familien, die in der unmittelbaren räumlichen Nähe der Kirche
ansässig waren.
Meiner Bitte um ein Gespräch stimmt Karl Emde sofort freundlich zu. Was ich denn
nun alles wissen wolle, fragen die Eheleute, und als ich auf die GLOCKE-Artikel über
die Küsterdienste in Korbach hinweise, lachen sie und meinen, ja, sie würden alles,
was so in und um die Kirche an Arbeit anfalle, machen. Sei Arbeit da, würde sie
erledigt. Die Anzahl der Arbeitsstunden sei natürlich im Vertrag festgelegt, aber da
müssten sie erst nachschauen. Allzu viel sei es aber nicht, meint Karl Emde, wir
haben ja auch nicht jeden Sonntag Gottesdienst. Meine Frau und ich machen es
zusammen und bei schwereren Arbeiten hilft unser Sohn Wilfried mit. Es klingt
alles wie selbstverständlich und ist gerade deshalb ein schönes Zeichen von
Zuneigung und Freude am Dienst für die Kirche in ihrem Dorf.
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Natürlich gehen wir auch hinüber zur kleinen Kirche. Aufgeräumt und sauber ist es
dort. Die alte Orgel, die noch einige Pfeifen aus Rosenholz hat, das große Pfingstbild
aus den 1950er Jahren in der Apsis, vor allem aber das an der linken Seite angebrachte Gemälde mit dem segnenden Auferstandenen werden mir ausführlich vorgestellt. Dieses ehemalige Altarbild aus dem 19. Jahrhundert ist erst nach einer
längeren „Irrfahrt“ wieder vor fünf Jahren in die Lengefelder Kirche zurück gekehrt
(siehe Weihnachts-GLOCKE von 2011).
Marie-Luise und Karl Emde fühlen sich gut aufgehoben in der Kirche, sind mit Freude dabei
und werden ihren Dienst, solange es ihre
Gesundheit zulässt, wohl weitermachen. Und
vielleicht erfüllt sich auch an ihnen das
Dichterwort, dass gern getane Arbeit ein wahres Stück Glückseligkeit sein kann.
Die GLOCKE wünscht beiden noch viele schöne
Zeiten in „ihrer“ Lengefelder Kirche.
Wolfgang Gärtner
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Kirchenmusik
Kirchenmusik – musikalische Kinder- und Jugendarbeit
Kantorei führt ein Gospelkonzert
mit der bekannten Soulsängerin Joanne Bell auf
Der Kinder- und Jugendchor
der Ev. Stadtkirchengemeinde Korbach
– Ein bedeutungsvoller Teil kirchlicher Jugendarbeit
Passend zur Interkulturellen Woche der Stadt Korbach gibt es ein besonderes
Konzert:„Our father in heaven“ des zeitgenössischen Komponisten Ralf Grössler
wird am 26. September um 17.00 Uhr in der Kilianskirche aufgeführt.
In diesem Werk wird das bekannte Gospel „Sometimes i feel like a motherless
child“ aufgenommen und leitet einen Bezug zur Gesellschaft und Politik in der
gegenwärtigen Zeit. Gerade die aktuelle Flüchtlingsthematik bekommt hier starken Ausdruck durch die Musik. In lockerer Folge werden musikalische Ideen vorgestellt. Diese Form der musikalischen Ideenfindung nennt man in der Musik
„Rhapsodie“. Daher trägt das Stück auch die Bezeichnung „Symphonische
Rhapsodie“. Neben dem Chor werden ca. 30 Musikerinnen und Musiker den
Klangkörper mit Streichern, Bläsern, Saxophon, E-Piano, Jazztrompeten und
Schlagzeug gestalten. Außerdem ist es uns gelungen, die bekannte Soulsängerin
Joanne Bell als Solistin für diese Konzert zu gewinnen. Den Orchesterpart wird wieder das „Orchester im Treppenhaus“ aus Hannover übernehmen. Der
Kartenvorverkauf zu diesem besonderen Konzert wird rechtzeitig durch die Presse
bekannt gegeben.
6. Korbacher Orgelwoche
Vom 29. Oktober bis zum 13. November 2016 findet die sechste Korbacher
Orgelwoche statt. Neben einigen anderen interessanten Veranstaltungen rund um
die Kuhnorgel, wird es in diesem Jahr ein besonderes Highlight beim Stummfilm
geben: „Der General“ mit Buster Keyton heißt der Film aus dem Jahre 1926 und
erzählt die Geschichte des Lokomotivführers Johnnie Gray. Der „General“ zählt zu
den bedeutendsten Komödien der Filmgeschichte.
Die anderen Veranstaltungen zur Orgelwoche werden rechtzeitig durch die Presse
bekannt gegeben.
Singen, Tanz, Theater, Rhythmus, Lachen und vor Allem eine gute Gemeinschaft
erlebt man, wenn man mal einen der zahlreichen Auftritte des Kinder- und
Jugendchores der Ev. Stadtkirchengemeinde miterlebt hat.
Mit seinen 50 - 60 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 5
- 19 Jahren, die Woche für Woche zur Chorprobe kommen, bildet der Chor eine
bedeutende Gruppe in der Kinder- und Jugendarbeit der Ev. Stadtkirchengemeinde
Korbach. Unter der Leitung von Stadtkantor Eberhard Jung werden die Kinder und
Jugendlichen in 4 verschiedenen Gruppen unterrichtet:
Gruppe I: Vorschulalter bis 2. Grundschulklasse
Gruppe II: 2. Grundschulklasse bis 5. Klasse
Gruppe III: Jugendchor ab ca. 6. Klasse
Gruppe IV: „Mutandenstadel“ - Singen für Jungs
Schon die Kleinsten lernen so, durch kindgerechte Stimmbildung, Atemtechnik und
Rhythmus ein Gefühl für ihre Stimme und für ein sicheres Singen zu bekommen.
Die nachfolgenden Gruppen basieren auf der Idee von Singklassen. Das bedeutet,
dass die Kinder in eine höhere Klasse wechseln, wenn sie sich stimmlich und musikalisch weiterentwickelt haben und somit weiter individuell gefördert werden können. Immer können aber auch Quereinsteiger im Chor mitsingen: Stadtkantor Jung
hört die jungen Stimmen und kann sie fachlich in die für sie richtigen Gruppen
einteilen.
Eberhard Jung
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Der Kinder- und Jugendchor beim Probenwochenende in Nordhelle
Kirchenmusik – musikalische Kinder- und Jugendarbeit
Kirchenmusik – musikalische Kinder- und Jugendarbeit
Die Gruppe IV, der „Mutandenstadel - Singen für Jungs“, ist eine besondere Gruppe:
die Jungen, die durch den Stimmwechsel gehen, werden hier besonders gefördert,
stimmlich speziell geschult und dabei auch auf das mehrstimmige Chorsingen vorbereitet. Diese Betreuung ist gerade für Jungs wichtig, die sich mitten im
Stimmbruch befinden. Singen ist ja genauso körperlich, wie die Veränderungen der
Heranwachsenden in ihrer Pubertät, eben eine umfassende „Baustelle“. Wenn die
gewohnte Knabenstimme von früher anfängt zu „knirschen“ und unschön klingt,
ist das für die meisten Jungs die Zeit, wo sie die Lust am Singen verlieren. Hier gilt
es, sie in dieser Phase mit individueller Stimmbildung und Stimmpflege zu begleiten. Und das hat sich schon bis jetzt gelohnt: drei der Jungen singen jetzt als Tenor
und Bass neben dem Jugendchor auch schon in der Kantorei mit!
Von Kyrieeleison, SchockOrange und Brundibar
Ein weiterer Teil der wöchentlichen Probenarbeit im Rahmen der beliebten
Musicalprojekte ist das Musiktheater mit szenischem und darstellendem Spiel in
Verbindung mit Musik und Singen.
ande“ im
„Max und die Käseb
Seit 2005 wurden von den Kindern und Jugendlichen zahlreiche Gottesdienste mitgestaltet, Konzerte veranstaltet und Musicals aufgeführt. Mit dem Kinder- und
Jugendchor hat Stadtkantor Jung im Lauf der Jahre ein großes musikalisches
Repertoire aus geistlicher, klassischer und weltlicher Musikliteratur erarbeitet.
Dazu zählen Messvertonungen, Bachchoräle, geistliche Lieder, Volkslieder, Pop- und
Gospelsongs und Musicals. Und für die Kinder und Jugendlichen ist es selbstverständlich, mit Freude die Gottesdienste mitzugestalten, ihre Aufführungen zu präsentieren oder bei großen Konzerten der Ev. Kantorei Korbach mitzuwirken, wie
zum Beispiel im „Weihnachtsoratorium“ von Bach oder im „Elias“ von Mendelssohn.
Die ersten Kindermusicals wurden noch im Hof der Alten Schule Lelbach aufgeführt und viele erinnern sich noch an „Geisterstunde auf Schloss Eulenstein“ oder
an „Max und die Käsebande“. Später folgten dann Aufführungen von „König Keks“
auf der Freilichtbühne, „Das Gespenst von Canterville“ und „SchockOrange“ in der
Stadthalle Korbach. Im Sommer 2012 gab es zum Abschluss des Masterstudiums
„Kinder- und Jugendchorleitung“ von Stadtkantor Jung etwas Besonderes in der
Kilianskirche: Der Kinder- und Jugendchor sang gemeinsam mit dem Kinder- und
Jugendchor der Hochschule für Musik und Theater aus Hannover zwei Messen in
lateinischer Sprache für Kinderchor und Orgel von Christopher Tambling und
Bernhard Blitsch und die Jungs, die sich dort bereits im Stimmwechsel befanden,
experimentierten in einer beeindruckenden Klangperformance in der großartigen
Akustik der Kilianskirche erstmalig mit ihren „neuen“ Stimmen.
en Schule Lelbach
Schulgarten der Alt
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Bei der Kinderoper „Brundibar“ 2015
Kirchenmusik – musikalische Kinder- und Jugendarbeit
Kirchenmusik – musikalische Kinder- und Jugendarbeit
Aber der Kinder- und Jugendchor geht mit seinen Aufführungen thematisch auch
„in die Welt“ und beschäftigt sich mit gesellschaftlichen, sozialen und politischen
Themen: 2015 wurde die Kinderoper „Brundibar“ von Hans Krasa in einem Stück
von Thomas Schwill unter dem Titel „Brundibar - oder: Als die Freiheit nur geliehen
war“ in der Nikolaikirche aufgeführt. Dabei gab es zum ersten Mal eine
Zusammenarbeit mit der 4. Grundschulklasse der Berliner Schule, ihrer Lehrerin
Stephanie Ochner und dem Zeitzeugen Professor Dr. Arno Schmidt aus Korbach, der
im 2. Weltkrieg die Befreiung des KZ Buchenwald miterlebt hat. Hier wurde allen
Beteiligten und Zuschauern Zeitgeschichte beeindruckend lebendig, spielerisch und
musikalisch nahe gebracht. An dieser Stelle sei auch einmal Thomas Schwill
genannt, der in all den Jahren mit besonderem ehrenamtlichen Engagement die
szenische und darstellerische Arbeit des Kinder- und Jugendchores mit betreut hat.
Durch seine musikalische und schauspielerische Ausbildung leitet er mit großem
pädagogischem Geschick die jungen Menschen an und weckt in ihnen die
Begeisterung für das Musiktheater und das Bühnenspiel; gleichzeitig lernen sie
dabei für ihr späteres Leben. In allen Musical- und Konzertproduktionen hat er die
Regie übernommen, zeichnet für die Technik verantwortlich und organisiert vieles
unbemerkt im Hintergrund mit.
Im Mai reisten 34 Kinder und Jugendliche in das Ev. Bildungshaus „Nordhelle“ bei
Meinerzhagen, um für das Musical „Die Affenoper“ zu proben. Die ganze Zeit klang
Gesang durch das Haus, selbst in den probefreien Zeiten wurde Klavier gespielt und
gesungen. Die Aufführungen der „Affenoper“ mit Chor und Musicalorchester fanden
mit großem Erfolg am 26.6.2016 in der Homberghalle in Lelbach und am 3.7.2016 auf
der Freilichtbühne Korbach im Rahmen des Altstadt- und Kulturfestes statt.
Neben den wöchentlichen Proben gab es Chorfreizeiten an verschiedenen Orten,
um intensiv für ein Konzert oder die Aufführung eines Musicals zu proben.
Für seine tolle musikalische Arbeit wurde der Ev. Kinder- und Jugendchor auch
schon ausgezeichnet: 2011 errang er den zweiten Preis beim Kinder-chorwettbewerb
der Ev. Landes-kirche von Kurhessen-Waldeck in Melsungen und 2016 wurde ihm
der Christof-Linde-Kulturpreis der Karl-Linde-Stiftung Korbach verliehen. Im
Dezember 2016 ist der Chor sogar zur musikalischen Gestaltung des jährlichen
Bischofsempfangs der Ev. Landeskirche durch Bischof Dr. Martin Hein nach Kassel
eingeladen – eine ganz besondere Ehre!
Bemerkenswert am Kinder- und Jugendchor der Ev. Stadtkirchengemeinde ist die
Hingabe und die Freude, mit der alle bei der Sache sind. Viele sind z. B. im
Jugendchor schon von der ersten Stunde an mit dabei. Jeder hat hierbei seine eigene persönliche Geschichte und jeder hat seinen Platz in der Chorgemeinschaft
gefunden; die Jüngeren werden selbstverständlich in die Gemeinschaft integriert.
Und jeder darf und soll dabei seine Individualität und seine Kreativität behalten.
Singen ist Balsam für die Seele, ist Beten, ist Spielen, ist Erleben, ist Freude. Beim
Singen lernt man, aufeinander zu hören und miteinander zu musizieren; wichtige
Erfahrungen, die in der heutigen Gesellschaft zunehmend ausgeblendet werden.
Singen fördert die Gemeinschaft und seit einigen Jahren wissen wir auch, dass
Singen und Musizieren die Gesundheit nachhaltig stärkt und die Intelligenz fördert. All das spürt man, wenn man den Kinder- und Jugendchor beim Singen und
beim Proben erlebt. Stadtkantor Eberhard Jung schafft es immer wieder, die Kinder
und Jugendlichen zu begeistern und ihnen die Geheimnisse des Singens nachhaltig
zu vermitteln. Er fordert jeden Einzelnen, das, was er individuell leisten kann, zum
Chor beizutragen, und er ermutigt jeden, es immer wieder zu versuchen.
Diese Kinder- und Jugendchorarbeit begleitet die Seelen der jungen Menschen, mit
ihren Sorgen und ihren Freuden, und bietet somit persönliche und geistliche
Unterstützung auf ihren Wegen – einige sogar bis zum Erwachsenwerden.
Kinder sind unsere Zukunft und durch sie sind und bleiben wir lebendig in Gott.
Deshalb ist diese Arbeit so segensvoll.
Eberhard Jung
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„König Keks“ auf der Fre
ilichtbühne
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Kinder- und Jugendarbeit
Kinder- und Jugendarbeit | Ökumenische Veranstaltungen
Konfirmandenaktion der Evangelischen Jugend
Kinderfreizeit in Hardehausen: „Bunt wie ein Regenbogen“
Am Nachmittag des 21 Juni begaben sich die Konfirmanden und Konfirmandinnen
des Kiliansbezirks auf eine spannende Tour durch die Korbacher Altstadt. Mit GPSGeräten ausgestattet erkundeten sie viele Orte, lösten Rätsel und fanden Bibelverse,
die alle eines gemeinsam hatten: Jesus erzählt von sich. Bildhaft und eindrücklich
waren die Ich-bin-Worte Jesu für die Konfis, so dass sie sich gern eine Postkarte
ihres „Lieblingsverses“ mitnahmen und sicherlich auch die Konfirmandenaktion
der Evangelischen Jugend Korbach in Erinnerung behalten.
Vom 24. bis 26. Mai 2016 erlebten 23 Kinder
gemeinsam mit Bärbel Padtberg und 6 ehrenamtlichen Mitarbeitenden abwechslungsreiche Spiele,
Bastelangebote und Gemeinschaftsaktionen im
Jugendhaus Harde-hausen. Dem Thema entsprechend batikten die Kinder T-Shirts in allen Farben
des Regenbogens. Bunt gestaltete sich auch das weitere Programm mit schwimmen, spielen, singen, grillen und vielem mehr.
Evangelische Jugend - Termine
Folgende Termine der Evangelischen Jugend Korbach bzw. der Evangelischen
Jugend im Kirchenkreis sollten im Kalender vorgemerkt werden:
Floßbauprojekt am Teichmannsee
am Freitag, 16. September 2016
Anmeldung auf www.ev-jugend-twiste-eisenberg.de
Jugendgottesdienst in Goddelsheim
am Sonntag, 18. September 2016 um 18 Uhr
Vorbereitungstreffen für jugendliche Mitarbeitende
am Dienstag, 13. September 2016 um 19 Uhr
im Gemeindehaus in Goddelsheim
Sinnes- und Entspannungsnachmittag für Grundschulkinder
mit der Maus Frederick
am Freitag, 23. September 2016
Anmeldung auf www.ej-korbach.de
ChurchNight
am Samstag, 05. November ab 19 Uhr
in und um die Kilianskirche
Vorbereitungstreffen
für jugendliche Mitarbeitende
am Dienstag,04. Oktober um 19 Uhr
im Kiliansgemeindehaus
Katharina Dankwort
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K o n zert- A n k ü n dig u n g
Adonia-Musical “Petrus – der Jünger“ in Korbach
2016 werden 34 Adonia-Projektchöre das Musical „Petrus – der Jünger“ deutschlandweit 136 Mal aufführen. Am 14. Oktober 2016 tritt der 70-köpfige Chor und
seine Band um 19:30 Uhr in der Korbacher Stadthalle auf. Veranstalter sind die
Jugendorganisation Adonia e.V. und die Evangelische Allianz Korbach.
Das Musical: Es gibt in der Bibel kaum eine schillerndere Person als Petrus. Das
neue Adonia-Musical zeigt einfühlsam die Schwächen und Stärken des bedeutendsten Jüngers von Jesus. Über keinen anderen Jünger gibt es so viele Berichte und
Zitate, die auch in der säkularen Kultur Bedeutung und Beachtung fanden. Ein
begeisterndes und zugleich emotionales Musical über den Jünger Petrus, seine
Freunde und über Jesus, ihren Lehrer, Freund und Gott.
Die Künstler: Theater und Tanz, eine coole Projektband und ein großer Chor – Das
ist Adonia. Die 70 Mitwirkenden haben sich für ein sogenanntes Musicalcamp
angemeldet und haben vor zwei Monaten CD und Noten des Musicals erhalten,
um die Lieder bereits zuhause zu üben. In einem intensiven Probecamp wird das
90-minütige Programm einstudiert. Und das Ergebnis ist erstaunlich: Die
Jugendlichen sind nicht nur hoch motiviert und begabt, ihre Auftritte begeistern
auch durch eine hohe Professionalität.
Adonia e.V.: Seit 2001 steht Adonia für ganz besondere Konzerterlebnisse: Dieses
Jahr sind in ganz Deutschland 50 regionale Adonia Projektchöre mit mehr als
3.000 Kindern und Jugendlichen und 550 ehrenamtlichen Mitarbeitern, Musikern
und Betreuern unterwegs.
Der Eintritt ist frei, freiwillige Spende zur Kostendeckung.
Adonia e.V., Windelbachstr. 9, 76228 Karlsruhe,
[email protected], www.adonia.de
Sebastian Metz
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Ökumenische Veranstaltungen
Berichte
Von der Kläranlage zur Erklärungsanlage
Die Gemeindefahrt der Markuskirche zusammen mit dem Kirchenchor führte diesmal ins westfälische Rietberg, westlich von Paderborn. Dort befindet sich seit 2003
ein ganz besonderes Dorf. Aber zuerst wurde in Wewelsburg eine Zwischenstation
eingelegt, um die gleichnamige Burg zu besichtigen. Diese stellt architektonisch als
einzig erhaltene Dreiecksburg in Deutschland etwas Besonderes dar. Errichtet
wurde der heutige Bau anfangs des 17.Jahrhunderts und dient als Jungendherberge,
Museum für Domschätze aus dem nahen Paderborn und Begegnungsstätte zum
Thema Nationalsozialismus. Der oberste SS Führer, Heinrich Himmler, wollte die
Wewelsburg als eine überdimensionale Anlage für seine Organisation ausbauen,
wozu es aber dann nie kam.
Nach dem Mittagessen ging es dann rund 35
km weiter nach Rietberg auf das Gelände
einer ehemaligen Kläranlage. Als diese nicht
mehr gebraucht wurde, erwarb der dortige
Gemeindepfarrer zusammen mit seiner Frau
für einen symbolischen Betrag das Gelände.
Beide hatten die Idee, durch eigenes Erleben
der Besucher die biblische Welt besser erklären
zu können. Mit allen Sinnen entführt das Dorf
nmachers
in die Welt des Orients: hören, sehen, riechen
Das Haus des Salbe
und schmecken. Den Alltag der antiken Welt im wahrsten Sinne des Wortes
begreifbar zu machen, ist das Ziel. Und die ständig steigende Zahl der Besucher
gibt den Initiatoren recht. Für Besuchergruppen von Kindergartenkindern bis zu
Senioren gibt es eine Fülle von Mitmachangeboten; und das überkonfessionell. Das
Bibeldorf, betreut von etwa 100 ehrenamtlichen Helfern, dient auch als archäologischer Anlaufpunkt. Besucher können anhand originaler Geräte
selber auf Entdeckungsreise gehen und selbst
ausgraben. Die Funde werden aber abends
für neue Gruppen wieder eingebuddelt.
Ein kompetenter Gästeführer erzählt über die
Nomadenlager, über den Hausbau in Palästina
zur Zeit Jesu und auch früher. Man kommt am
Stadttor vorbei, wo ein Priester den Ausgang
und den Eingang eines Besuchers aus der und
in die Stadt segnete. Die Zimmerei fehlt auch
16
Im Hof der Karawan
serei
17
Berichte
Berichte
nicht. An der Zollstation mit dem Maulbeerbaum konnte man fast die Beine von
Zachäus von den Ästen baumeln sehen.
Ein Einraumhaus zeigt das Leben zu Zeiten von Maria und Joseph. Sah so die
Geburtsstätte Jesu aus? Weiter geht es durch die Seilerei. Eine Karawanserei darf
nicht fehlen, wie auch ein Andachtsraum, der in dem Dorf als Golgatha bezeichnet
wird. In diesem Raum steht ein sehr eindrückliches Metallkruzifix in Lebensgröße.
Hervorzuheben sind die aus Altmetall angefertigten Figuren, seien es Kamele oder
David und Goliath oder die Ankunft der drei Heiligen Könige bei Maria und Joseph.
An dieser Stelle wird im Advent der Weihnachtsmarkt abgehalten.
Man kommt an der Basilika vorbei. Dieses Gebäude wurde als einziges von der
öffentlichen Hand mitfinanziert, weil die Stadt Rietberg, etwa so groß wie Korbach,
dort ihre Stadthalle errichtete, sehr gut dem Charakter des Bibeldorfes angepasst.
Man kommt aber auch an der Grabstelle vorbei und überlegt sich wirklich, wie die
Frauen am Ostermorgen hin- und herfragten, wer ihnen denn nun den schweren
Verschlussstein vom Eingang wegrollte.
Nur zu schnell verging die Zeit durch die vielen neuen Eindrücke. Nach einer
Kaffeepause versammelte sich die Gemeinde in der so genannten Synagoge zu
einer Andacht über die sieben Leuchten einer Menora.
Der Kirchenchor beteiligte sich an der Ausgestaltung der Feier.
Die ehemalige Kläranlage wurde durch die rege Gemeinde in Rietberg zu einer
Erkläranlage biblischen Lebens, wie es unser Betreuer so treffend ausdrückte.
Dr. Ulrich Böhme
Fritz Willems:
Meine Aufgaben als Vorsitzender des
Kirchenvorstandes der evangelischen
Stadtkirchengemeinde Korbach
Die vielfältigen und umfangreichen Tätigkeitsfelder des
Vorsitzenden des Kirchenvorstands in Korbach waren beim
Amtsantritt in 2013 von mir nicht absehbar. Ein Teil der
Aufgaben sind tatsächlich im Artikel 28ff der Grundordnung
der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) beschrieben.
Dem Vorsitzenden –in Korbach traditionell kein Pfarrer oder eine Pfarrerin- steht
für die alltäglichen Aufgaben ein geschäftsführender Pfarrer unterstützend zur
Seite. In meinem Fall ist dies Pfarrer Markus Heßler. Im geschäftsführenden
Ausschuss des Kirchenvorstands, mit je einem Vertreter aus allen vier
Gemeindebezirken (Johannes, Kilian, Markus und Nikolai) werden die wichtigen
Themen im Vorfeld abgeklärt. Die Besprechungen finden im monatlichen
Rhythmus statt. Alle grundsätzlichen und geistlichen Anliegen werden dann in den
Sitzungen des Stadt-Kirchenvorstands diskutiert und beschlossen. Dieses Gremium
der gewählten Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher kommt in unregelmäßigeren Abständen zusammen. Die Vorbereitungen und die Moderation dieser
Sitzungen obliegt mir, also dem Vorsitzenden. Einen breiten Raum nehmen seit
einigen Monaten die Vorschläge einer Arbeitsgruppe, des sogenannten
Zukunftsausschusses, ein, der sich mit der Gestaltung der evangelischen Kirche in
Korbach in den nächsten 20 Jahren befasst hat.
Meine tägliche Arbeit ist aber vor allem geprägt von vielen Personal- und
Finanzfragen. Sehr umfangreich sind die Bauangelegenheiten der kirchlichen
Gebäude wie Kirchen, Gemeinde- und Pfarrhäuser. Unterstützend steht uns ein
Ingenieurbüro zur Seite. Zur Realisierung der Arbeiten sind oft Gespräche zur
Finanzierung mit der Stadt Korbach, dem Landeskirchenamt in Kassel und auch
ggf. mit der hessischen Denkmalspflege notwendig. Die Sicherung der Fialtürme
auf den Turmecken der Kilianskirche oder die dringende Renovierung der
Nikolaikirche sind zurzeit von besonderer Bedeutung.
Die Stadtkirchengemeinde ist Träger der beiden evangelischen Kindergärten Arche
Noah und Regenbogen, die u.a. in der Kindertagesstättenträger-Konferenz der
Diakonie vertreten werden müssen. Hier ist besonders darauf zu achten, dass die
vielen gesetzlichen Rahmenbedingungen und Vorgaben eingehalten werden. Eine
18
19
Der „Markuschor“ singt zur Andacht in der Synagoge
Berichte
Berichte
enge Abstimmung mit den Leiterinnen unserer KiTas, mit der Stadt Korbach und
vielen anderen Beteiligten ist notwendig. Mit den letzten Erweiterungen und
Sanierungen wurden die KiTas mit sogenannten U3-Gruppen (Kinder unter drei
Jahren) für die Zukunft gerüstet.
Zusammenfassend ist festzustellen, dass ich neben den vielen administrativen
Aufgaben eines KV-Vorsitzes viele spannende Begegnungen erlebt und sehr interessante Menschen kennengelernt habe.
Fritz Willems
Wunder-Seher-Augen
beim Spielfest an der Kilianskirche
Gespannt lauschten die Kinder beim Spielfest der Unterhaltung von Rudolf und
Pauline: zwei Handpuppen, mit denen Pfarrerin Christel Wagner und Pfarrer
Markus Heßler eine Geschichte zu „Wundern im Alltag“ erzählten. Nach der kleinen Andacht konnten die Kinder an verschiedenen Stationen kleine Wunder entdecken oder basteln. Zum Beispiel: das Wunder, wie aus einer Raupe ein
Schmetterling wird, wie aus Abfallmaterial tolle neue Spiele und Spielzeuge hergestellt werden können. Vom „Flotten Flitzer“ aus Milchtüten (Bastelstand des
Museums) über Rasseln und Rennspiele aus Kronkorken, Dosenwerfen oder
Sonnenhüte aus Zeitungspapier basteln. Die Kinder waren begeistert und mit
Freude dabei. Ein herzliches Dankeschön gilt
allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die
das Spielfest der Stadtkirchengemeinde ermöglicht haben!
Christel Wagner
Sommerfest der Johannesgemeinde
und des Kindergartens Regenbogen
Am Sonntag, den 26. Juni, feierte die Johannesgemeinde
zusammen mit dem Kindergarten Regenbogen das
Gemeindefest. Eröffnet wurde das Fest mit einem
Gottesdienst unter freiem Himmel. Für ein kurzweiliges
Programm mit viel Musik am Nachmittag sorgten unter
anderem der Kinderchor und der Chor Haste Töne, eine
Gitarrengruppe aus Goddelsheim, Heinz Jandik, die
Gruppe Nice to meet you, Pfr. Markus Jahn sowie eine
Trommelgruppe und der Posaunenchor aus Goddelsheim.
Für die kleinen Besucher wurden diverse Spiele und Papier schöpfen unter der
Leitung von Andrea Busch und der Ki-Ta Regenbogen angeboten. Für das leibliche
Wohl war mit einem Kuchenbüffet und mit Würstchen, Steaks und Pommes
bestens gesorgt. Gegen 17.30 Uhr endete das gut besuchte
Fest bei strahlendem Sonnenschein mit einer Abschlussandacht.
Gabriele Wilke
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Berichte
Impressionen vom Sommerfest des Markusbezirks
mit seinem Kindergarten Arche Noah
Das diesjährige Sommerfest der Ev. Kindertagesstätte Arche Noah und des Ev.
Markusbezirks stand unter dem Motto: „Olympiade “. Das Fest begann wie gewohnt
um 11 Uhr mit einem Gottesdienst. In seiner Predigt erzählte Pfarrer Jürgen Henning
die Bilderbuchgeschichte „Gold für den Pinguin“ und bemerkte : „Vor Gott ist jeder
Mensch gleich wertvoll.“ Anschließend stärkten sich viele Besucher bei Würstchen
vom Grill, Salat sowie Kaffee und Kuchen.
Für die Kinder standen am Nachmittag Spiel und Bastelangebote sowie verschiedene Olympische Disziplinen wie Sack hüpfen, Dosen werfen, Hindernislauf und
Autoreifen hüpfen auf dem Programm. Beim Schubkarrenrennen konnten die
Kinder auf die Mithilfe ihrer Eltern hoffen. Nach allen Stationen bekamen sie einen
Preis. Eine Tombola mit schönen Sachpreisen, gespendet von Korbacher Geschäften
und Firmen, wurde von der Elternschaft organisiert.
Für die musikalische Unterstützung sorgte der Markus-Chor und Akkordeonspieler.
Am späten Nachmittag waren sich alle einig, es war ein rundum gelungenes Fest.
Sonja Horlebein
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Berichte
Berichte
Konfi-Cup 2016
Konfirmandengruppen aus dem gesamten Kirchenkreis Twiste - Eisenberg trafen
sich am 5. Juli in Landau zum Konfi-Cup. Fröhlich und engagiert spielten die
Jugendlichen in 4 Gruppen um den Gruppensieg.
Kurz nach halb sieben Uhr wurden dann die Halbfinale gespielt, in das es auch die
beiden Teams aus dem Markus- und dem Kiliansbezirk geschafft hatten.
Ins Finale schaffte es nach spannendem Spiel das Kiliansteam, das dann auch das
Finale für sich entscheiden und den Pokal mit nach Korbach nehmen konnte. „So
bleibt er wenigstens in der Familie“, meinte Pfarrer Henning, der sich über den
dritten Platz seiner Gruppe freute.
Im Herbst reisen die Kilian-Konfis
mit ihrem Pokal nach Steinatal
zum Turnier auf Ebene der
Landeskirche.
Herzlichen Glückwunsch!
Markus Heßler
Die stolzen Sieger
mit Pokal
Die strahlenden Sieger: erster Platz für die
Konfi-Gruppe Kilian I ( grün, links mit Pfarrerin und Coach ) und
dritter Platz für die Konfi-Gruppe Markus (weiß, rechts mit Pfarrer)
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Benefizkonzerte für die Sanierung der Nikolaikirche
Der Förderverein freut sich über gut besuchte Veranstaltungen
Am 14. Februar diesen Jahres hatte der Förderverein Nikolaikirche zu einem
Liederabend eingeladen. In einem zweistündigen Konzert begeisterten die „Old
Friends“ die zahlreichen Kirchenbesucher mit gefühlvoll vorgetragenen Balladen
von Simon & Garfunkel und Klassikern der siebziger Jahre, dann aber auch mit
aktuelleren Hits und Eigenkompositionen. Mit ihrem mehrstimmigen Gesang und
dem gekonnten Einsatz von Gitarre, Keyboard und Rhythmusinstrumenten zogen
die Hobbymusiker Dr. Volker Böhm, Rüdiger Brinkmann und Oliver Knüppel die
Zuhörer in ihren Bann.
Mit dem Konzert des Vokalensembles „Da Capo“ am 3. April erlebten die Korbacher
ein weiteres Highlight in und für die Nikolaikirche. Unter der Leitung von Johanna
Tripp beeindruckte das Frankenberger Ensemble die fast 4oo Zuhörer mit einem
beeindruckenden und abwechslungsreichen Programm aus geistlicher Literatur
und nach der Pause mit flott arrangierten Evergreens und Schlagern aus verschiedenen Epochen. Immer wieder ernteten die Sänger tosenden Applaus. Zwischen
den einzelnen Stücken stellte Johanna Tripp die einzelnen Ensemblemitglieder vor,
deren Freude an der Musik immer wieder spürbar war, und die ihrem Publikum so
ein außergewöhnliches Hörvergnügen vermittelten.
Am 3. Juni hieß es dann zum dritten Mal „Schmausen und Lauschen“ im
Gemeindehaus Friedrichstraße. „Fast vergessene Abendlieder“ – unter diesem
Motto gestalteten Gerald Berberich, Dr. Marc Müllenhoff und Marie-Luise
Lindenlaub ein vielseitiges, musikalisches Programm mit gefühlvoll vorgetragenen
Volks- und Schlafliedern und zahlreichen faszinierenden Fakten zu deren
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Berichte
Veranstaltungen und Ankündigungen
Entstehung und Überlieferung. Zwischen den einzelnen
Musikblöcken wurde den Besuchern wieder ein reichhaltiges
Büffet geboten. Wie in den vergangenen Jahren hatten auch
in diesem Jahr wieder viele Helferinnen gekocht, gebacken
und zahlreiche Salate und Desserts gezaubert. Die Gäste
waren begeistert und ließen es sich schmecken. Mit einem
gemeinsam gesungenen Abendlied klang dieser stimmungsvolle Abend aus.
An diesem Abend wurde auch eine besondere Spendenaktion
des Fördervereins Nikolaikirche vorgestellt. Frei nach dem
Motto: „Der Förderverein macht sich auf die Socken“ werden selbst
gestrickte Sparstrümpfe verteilt. Sie sollen helfen Spenden für die Sanierung der
Kirche zu akquirieren, denn die Korbacher werden gebeten, in diesen Socken ihr
Kleingeld zu sammeln. Die gefüllten Sparstrümpfe können dann während des
alternativen Weihnachtsmarktes am Stand des Fördervereins im Turmraum der
Nikolaikirche gegen eine kleine Überraschung abgegeben werden. Möglich machten diese Aktion viele fleißige Strickerinnen, die diese Sparstrümpfe für den guten
Zweck in den verschiedensten Farben und Größen gefertigt haben. Unter anderem
hat sich eigens für diesen Zweck eine Gruppe von Damen im Haus am Nordwall
zusammengefunden, die sich nun einmal in der Woche treffen. Sie nennen sich
selbst die „Stricklieseln“ und haben innerhalb kürzester Zeit 50 Exemplare in ganz
verschiedenen Ausführungen erstellt.
Die Gottesdienstbesucher können sich im Anschluss an den Gottesdienst in der
Nikolaikirche eine Sparsocke aussuchen und mitnehmen. Der Förderverein hofft
auf große Resonanz bei dieser Spendenaktion, die von
vielen fleißigen Händen mit großem Einsatz und viel
Freude vorbereitet wurde.
Weitere Informationen zur Arbeit des Fördervereins gibt
es bei der diesjährigen Mitgliederversammlung am 26.
Oktober um 20 Uhr im Bürgerhaus, Raum 19. Neben
den Mitgliedern sind hier auch Interessierte herzlich
willkommen.
Sabine Neuhaus
FÖRDERVEREIN NIKOLAIKIRCHE - Spendenkonten:
Sparkasse Waldeck-Frankenberg, IBAN: DE11 5235 0005 0000 1026 99
Waldecker Bank, IBAN: DE55 5236 0059 0000 3566 46
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Interkulturelle Woche 2016 in Korbach (September / Oktober 2016)
„Vielfalt – das Beste gegen Einfalt“.
Di 06.09. 19.00 Uhr
Moschee / Gabelsberger Straße
Podiumsdiskussion zum Thema
„Beten in verschiedenen Religionen“
So 11.09. 15.00 Uhr
Pilgerweg zur Quernst-Kapelle bei Frankenau
interreligiöses Friedensgebet
Busabfahrt: Marker-Breite-Schule
So 18.09. 13.00 Uhr
Ökumenischer Gottesdienst in der Kilianskirche,
(bei dem Angehörige anderer Religionen zu Gast sind)
anschl. Mittagsgebet der Muslime im Gemeindehaus
Kilian (bei dem Angehörige der christlichen Kirchen zu
Gast sind)
15.00 Uhr
Kleines Interkulturelles Fest mit buntem
Kulturprogramm und interkulturellem Buffet
im Gemeindehaus Kilian
So 25.09. 17.00 Uhr
Ralf Grössler: „Our father in heaven“
Symphonische Rhapsodie über das Spiritual
“Sometimes I feel like a motherless child”
Ausführende: Ev. Kantorei Korbach,
Orchester “Im Treppenhaus”, Hannover, Joane Bell,
Mezzosopran. Gesamtleitung: Stadtkantor Eberhard Jung
Mo 03.10. 12.00 Uhr „Tag der offenen Moschee“.
bis 17.00 Uhr lädt die Moscheegemeinde
in der Gabelsberger Straße ein zu Führungen,
Vortrag, Anwesenheit bei den Gebetszeiten,
Spiele für Kinder, Basar und Leckereien …
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Veranstaltungen und Ankündigungen
Veranstaltungen und Ankündigungen
Mi 05.10. 18.30 Uhr
„Neuland“ – Filmvorführung mit anschl. Diskussion
zum Thema Integration junger Flüchtlinge,
Berufliche Schulen Korbach, Kasseler Str. 17
Erntedankfest in der Markuskirche
am 2. Oktober um 11.00 Uhr mit „Potluck“
Sa 08.10. 15.00 Uhr
„Die geheimnisvollen Frauen“
ein Nachmittag im Gemeindehaus der
Markuskirche bis 18.00 Uhr nur für Frauen
Alle Frauen sind willkommen
Organisiert wird die Interkulturelle Woche vom „Arbeitskreis IKW 2016 in
Korbach“, der sich um das Projekt der Ev. Stadtkirchengemeinde „Korbach M-I-T
Flüchtlingen“ gebildet hat. Änderungen des Programms durch das Team bleiben
vorbelhalten. Bitte achten Sie auf die weiteren Ankündigungen (Plakate, Flyer,
Zeitung)!
Beten in verschiedenen Religionen
– ein Beitrag zum friedlichen Zusammenleben
Di 06.09. 19.00 Uhr
Podiumsdiskussion „Beten“
Moschee, Gabelsberger Straße 3, Korbach
So 11.09. 15.00 Uhr
Fahrt zum interreligiösen Friedensgebet
in der Quernst-Kapelle (Frankenau)
Treffpunkt: Parkplatz der Marker Breite Schule,
Marker Breite Nr. 16, Korbach
Ein Beitrag zum Religionsfrieden und Frieden
zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen.
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Beim Erntedankfest danken wir Gott für die Gaben der Ernte. Auch in diesem Jahr
tun wir das in der Markuskirche wieder mit einem fröhlichen Familiengottesdienst
und dem anschließenden bereits traditionellen „Potluck“-Essen im Saal, zu dem
man etwas zu essen mitbringt, das für mehrere reicht und dann mit allen geteilt
wird. Ob Vorspeise, Hauptspeise oder Dessert - alles ist willkommen und alle sind
willkommen!
Ausblick auf die Veranstaltungen der Frauenarbeit
im Kirchenkreis Twiste-Eisenberg
2. Halbjahr 2016
Frauen-Kino-Abend
Mittwoch, 21. September 2016, 19:30 Uhr
Bernhard-v.-Haller-Haus, Bad Arolsen
„Wenn Engel speisen“ – Candlelight-Dinner und Vortrag
zum Abschluss der „Fairen Wochen“ in Korbach
Samstag, 30. September 2016, 19 Uhr,
Kiliansgemeindehaus Korbach
Anmeldung zur Mitwirkung und zur Teilnahme
und weitere Infos bei Christel Wagner (Tel.: 05631-64305)
Zu dieser Veranstaltung sind Frauen und Männer herzlich eingeladen!
Frauenfrühstück
Samstag, 12. November 2016, 09:30 Uhr
Helenenheim, Bad Arolsen
Anmeldung bis 05.11. bei Brigitte Neugebauer
Wenn Sie gern regelmäßig Einladungen, Flyer und Informationen zur
kirchlichen Frauenarbeit erhalten möchten, schreiben Sie an Pfarrerin
Christel Wagner, Am Pfarrhaus 5, 34497 Korbach
Email: [email protected]
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Veranstaltungen und Ankündigungen
Veranstaltungen und Ankündigungen
R u dolf kommt bestimmt !
Ökumenische Kinderbibelwoche
vom 18. - 21. Oktober im Kiliansgemeindehaus
Der Präventionsgedanke ist so alt wie die Menschheit.
Prävention, Vorbeugung, will „vor die Lage kommen“, hat mit vorausschauendem
Handeln, einem „Vorsorge-treffen“ zu tun und will negative Folgen verhindern.
Lachen, neugierige Augen, aufgeregtes Tuscheln, begeistertes
Singen, spannende Geschichten, fröhliches Durcheinander, tolles Basteleien und bunte Malereien – all das kann man bei der
Kinderbibelwoche im Herbst erleben. Und Rudolf mit den roten
Turnschuhen ist bestimmt auch dabei. Vom 18. bis 21. Oktober
treffen sich wieder viele Kinder, um jeden Nachmittag biblische Geschichten zu erkunden und dabei zu entdecken, dass
Gott sie liebt. Die Planungen sind bereits im vollen Gang.
Gesucht werden jetzt vor allem Leute, die bereit sind, sich an
einem oder mehreren Nachmittagen für die Kinder zu engagieren. Ein kleines
Team hat ein Konzept vorbereitet, das an den Vorbereitungsabenden vorgestellt
wird. Ideen können dabei noch eingebracht werden. Wer Lust hat kann sich gerne
bei Pfarrer Markus Heßler ([email protected]; tel. 05631 – 2595) melden.
Genaue Termine werden noch bekannt gegeben.
Und natürlich sollten alle Kinder (oder deren Eltern) sich die Woche in den Herbstferien
schon einmal vormerken. Wir freuen uns auf Euch – und Rudolf ganz besonders!
Präventionswoche in Korbach
vom 14. bis 20. November
Selbstbehauptung • Kampfspiele für Jungen • Essstörungen • Hören und Lautstärke • PräventionsMobil der Polizeidirektion Nordhessen • Streitschlichtu
ng • Medienkompetenz • Begegnungs-Café • Fachtag
Integration – Integration gestalten – Toleranz und
Zusammenhalt in der Gesellschaft fördern • Cannabis,
Amphetamine und Legal highs – Drogentrends 2016 im Landkreis WaldeckFrankenberg • Elternabend ADHS und Suchtgefährdung • Sicherheitsberater für
Senioren • Kinder sind keine Förderobjekte • Erziehung ist nicht kinderleicht • Facebook,
mein Job und ich – Online Reputation Management • PC an – und dann?
Antiaggressivitäts-Training • Prüfung ohne Prüfungsangst • Sicherheitsberatung für Senioren
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Seit dem Jahr 2001 gibt es in der Hansestadt Korbach einen Präventionsrat. Neben
Vertretern aus Stadt, Kirchen, Vereinen und Verbänden ist hier auch die
Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg vertreten und Partner in der
Präventionsarbeit. Aus dem Präventionsrat heraus, aus der aktiven Arbeit der
Arbeitsgemeinschaft Prävention und nicht zuletzt auf Anregung von Bürgerinnen
und Bürgern, greift der Präventionsrat Themen und Schwerpunkte auf, die nicht
nur uns in Korbach beschäftigen, sondern auch immer wieder einen aktuellen
Hintergrund haben. Die drei Säulen der Korbacher Präventionsarbeit sind der
Leitfaden der Korbacher Präventionsarbeit:
ERKENNEN – erkennen und Problemlagen benennen
INFORMIEREN – sich austauschen und dort informieren, wo die Information erforderlich ist
HANDELN – Handlungskonzepte entwickeln oder auf bestehende Konzepte zurückgreifen bzw. diese der Situation anpassen; Einschreiten durch Handeln.
In jedem 2. Jahr plant und organisiert die Hansestadt Korbach, gemeinsam mit
vielen Partnern eine Präventionswoche, in der aktuelle Themen und Fragestellungen
bzw. Problemlagen aufgegriffen werden.
Hier wird informiert, der Blick auf Entwicklungen gelenkt, über den Tellerrand
geschaut und Lösungsmöglichkeiten vorgestellt. Es wird sich nicht auf ein Thema
beschränkt und konzentriert. Viele Themen kommen zum Zug, werden beleuchtet.
In diesem Jahr findet die Präventionswoche vom 14. bis 20. November 2016 statt.
Ein Fachtag zum Thema Integration, Selbstbehauptung für Frauen, das
Präventionsmobil der Polizeidirektion Nordhessen, Veranstaltungen zum Thema
Essstörungen und Legal High – die Vielfalt der Themen verspricht interessante
Aspekte und Diskussionen.
Das Gesamtprogramm der diesjährigen Präventionswoche liegt ab Oktober 2016
vor. Erhältlich u.a. im Bürgerbüro der Hansestadt Korbach oder zu finden auf der
Homepage der Hansestadt Korbach – www.korbach.de – Bürgerservice – Prävention
– Programm Präventionswoche.
Die Hansestadt Korbach und ihre Partner laden alle Bürgerinnen und Bürger ein,
mit uns gemeinsam „Vorsorge zu treffen“ für eine lebenswerte und sichere Zukunft
in unserer Stadt. Weitere Informationen zur Präventionsarbeit in Korbach und den
Angeboten der Präventionswoche 2016 erhalten Sie bei Carsten Vahland, Telefon
05631 53261 oder Andrea Franke, Telefon 05631 53 969.
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Veranstaltungen und Ankündigungen
Veranstaltungen und Ankündigungen
Tanzprojekt: „Reformation 2017 –
Die Gesetzlosen“ oder „Ich hab dir
nie den Himmel versprochen“
Die TanzEtage Korbach befindet sich ab
November 2016 in der Vorbereitungsphase auf
ein Tanzerlebnis der besonderen Art. Wir entwickeln mit Laientänzern und –tänzerinnen eine unkonventionelle und unkommerzielle Tanzperformance zum Thema: „Reformation 2017 – Die Gesetzlosen“ oder „Ich
hab dir nie den Himmel versprochen“.
Wir arbeiten mit Mitteln des kreativen Tanzes unter dem Motto von Royston
Maldoom „Jeder kann tanzen“. Altersbeschränkungen oder Teilnahmevoraussetzungen bestehen keine.
Alle Teilnehmenden arbeiten kostenfrei und ehrenamtlich aus Spaß an der
Theaterarbeit. Auch die Diplomtanzpädagogin Ursula Chr. Nobiling und die
Theaterpädagogin Ulrike Kucharczyk sowie Pfarrer Nobiling und Dr. Jürgen Römer
als theologische und historische Berater arbeiten, tanzen und schauspielern ehrenamtlich.
Die erste Gesprächsrunde zur Realisierung ist geplant für Freitag, den
04.11.2016, ab 19.30 Uhr. Weiter werden jeweils Proben am Freitagabend ab
19.30 Uhr in der TanzEtage Korbach stattfinden. Wir machen üblicherweise
eine Adventspause im Dezember. Ab Januar werden wir die Proben wieder aufnehmen und außerdem einige Probenwochenenden zusammen verbringen.
Das Stück wird voraussichtlich Ende März/Anfang April aufgeführt:
Kolpinghaus Medebach, Bürgerhaus Bad Arolsen,
Theater am Bunker Bad Wildungen, Stadthalle Korbach
Eine Aufführung im Rahmen der Theaterwoche Korbach wird angefragt.
Ursula Christiane Nobiling
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September – Monat der Diakonie
Liebe Gemeindeglieder,
Liebe Leserinnen und Leser
Wie schon in den vergangenen Jahren möchte ich mich auch in diesem Jahr in
Sachen „Diakoniesammlung“ an Sie wenden. Gleich vorweg möchte ich mich bei
Ihnen vor allem herzlich für Ihre Spende im letzten Jahr bedanken!
Diese ergab 13.414,23 !€ !! – und wurde vor allem für die Flüchtlingsarbeit unseres
Diakonischen Werkes genutzt. Gelder, die gerade in den letzten Monaten sehr
wichtig waren!
Innerhalb der Flüchtlingsberatung unseres Diakonischen Werkes sind übrigens jetzt
zwei Frauen am Werk: neben Frau Ossenkop arbeitet seit Oktober des vergangenen
Jahres Frau Dorothee Möller mit. Sie ist besonders für den Bereich Bad Arolsen und
Korbach zuständig.
Wenn Sie Kontakt suchen:
Flüchtlingsberatung Dorothee Möller
E-Mail: [email protected] oder [email protected]
Auf zwei weitere Veränderungen im Diakonischen Werk möchte ich Sie zudem aufmerksam machen:
- Unsere langjährige Mitarbeiterin in der Müttergenesung, Frau Briel, ist im Juni in
den Ruhestand verabschiedet worden. Leider werden wir diese Stelle (zumindest
befristet) nicht wieder besetzen können. Die Gelder reichen einfach nicht aus.
- Zum Jahresende bezieht das Diakonische Werk in Korbach neue Räume in der
Prof.-Bier-Str.9. Da sich der Kreis der Mitarbeitenden stetig vergrößert hat, sind
die Räumlichkeiten oberhalb des bisherigen C&AGebäudes zu eng geworden.
Schließlich hat die Kreissynode unseres
Kirchenkreises einen neuen „Rahmenplan für
Diakonie im Kirchenkreis“ verabschiedet. Er
enthält viele Anregungen für die diakonische
Arbeit in den Gemeinden und Adressen von
Hilfsleistungen. Fragen Sie in Ihren Pfarrämtern
oder bei mir persönlich nach, wenn Sie Interesse
an diesem Rahmenplan haben.
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September – Monat der Diakonie
Nun ist die Not der Flüchtlinge längst nicht vorbei, auch wenn der momentane
Andrang weniger geworden ist und vieles sich eingespielt zu haben scheint.
Trotzdem wollen und dürfen wir nicht die vielen anderen Menschen in unserer
Gesellschaft vergessen, die ebenfalls Hilfe benötigen – und dies auch in finanzieller
Form. Daher erbitte ich in diesem Jahr Ihre Unterstützung für die sogenannte
„KASL“ (kirchliche allgemeine Sozialarbeit) unseres Diakonischen Werkes.
Wenn es um das Ausfüllen von Anträgen geht, die Klärung von gesetzlichen
Ansprüchen und Rechten, eine finanzielle Hilfe für die Fahrt zum Arzt oder teure
Medikamente nötig werden, dann ist unsere Mitarbeiterin Frau Hartmann-Samiec
die erste Ansprechpartnerin. Sie unterstützt und berät Menschen, die Hilfe bei der
Klärung allgemeiner und spezieller sozialer Anliegen suchen.
Meine herzliche Bitte: Unterstützen Sie die Arbeit dieses Bereichs unseres
Diakonischen Werkes mit Ihrer Spende! Weitere Informationen über die Kirchliche
Allgemeine Sozial-und Lebensberatung erhalten Sie bei Frau Uschi HartmannSamiec, [email protected].
In ihrer Gemeinde wird die Sammlung dabei als Haussammlung durchgeführt: in
nächster Zeit werden Vertreter Ihrer Kirchengemeinde Sie besuchen und persönlich
um eine Spende bitten.*
Mit Ihrer Spende unterstützen Sie unser regionales Diakonisches Werk, die diakonischen Einrichtungen des Kirchenkreises und unserer Landeskirche!
Die Angebote unseres diakonischen Werkes finden Sie auch auf unserer Homepage
www.dwwf.de – oder schreiben/sprechen Sie mich persönlich an: maren.jahnke@
ekkw.de (Tel. 05691-3562).
* Wenn Sie direkt spenden möchten:
Spendenkonto Waldecker Bank Korbach
IBAN: DE51 5236 0059 0000 0340 96
BIC: GENODEF1KBW
Stichwort. „Diakoniesammlung Twiste-Eisenberg“
Vielen Dank für Ihre Unterstützung und herzliche Grüße, Ihre
M. Jahnke, Diakoniepfarrerin
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Diakoniesammlung Korbach
D I A K O N I E S A MM L U N G
K O R B A C H
Kirchenkreisamt Korbach
GE NOD E F 1 K BW
Kirchenkreisamt Korbach
DE51523600590000034096
K O R B A C H
K I R C H E N K R E I S AMT
Amtshandlungen bis 10. Juli 2016
Taufen
Selina Fieseler, Weizackerstr. 9
Maximilian Steinert,
Wilh.-Müller-Weg 23
Isabel Wintergoller, Kassel
Niklas Maier, Lilienstr. 38
Raphael Blum, Otto-Nord-Str. 6
Mark Radmacher, Schillerstr. 6
Maya Estelle Leonhäuser,
Holunderflosse 23
Marla Gruhl, Kasseler Str. 19
Anna-Marie Fieseler, Weizackerstr. 9
Luca Urff, Hopfenberger Weg 20
Darius Keberlein, Breidenbach
Ben Brocke, Schlehenweg 3
Leon Maier, Lilienstr. 38
Emil Figge, Haselnussweg 18
Anna Sophie Potthoff,
Wilh.-Rüdiger-Str. 25
Vanessa Gurnakow, Moersstraße 61
Tom Vincent Wache, Pestalozzistr. 1
Mohsen Nourolvara, Viernheim
Marie Knauf, Schlesische Str. 66
Farrokh Ghasemi, Viernheim
Luca Elias Bischoff, Philosophenweg 23
Anna Potthoff, Langemarckweg 15 a
Joena Wagner, Ostpreußenstr. 2
Samad Khanbabaie Shoub,
Freienhagen
Robin Henri Smentek,
Brandenburger Str. 33
Lennart Behr, Lengefeld,
Im Hohlweg 1
Sina Nadine Joost, Lengefeld,
Am Altwege 1
Dennis Jordan, Weizackerstr. 10
Philippa Sophie Weidemann,
Medebacher Landstr. 7
Leif Lessing, Clara-Rudolph-Str. 10
Moritz Hartmann, München
Benjamin Rudi, Twistetal-Berndorf
Milena Herdt, Wildunger Landstr. 22
Neele-Ayleen Schlegel, Westwall 11
Pierre Hinrichs, Prof.-Bier-Str. 7 a
Ashkan Khaledi, Vöhl/Dorfitter
Majdi Nasab Shokouh,
Willingen/Usseln
Mojtaba Rezazadeh, Raiffeisenstr. 9
Trauungen
Stefan und Claudia Kreis, geb. Schwager, Am Kniep 29
Juri und Olga Büttner, geb. Schulz, Grüner Weg 9
Karsten und Marina Stecker, geb. Depoortere, Skagerrakstr. 17
Viktor und Marina Schwarz, geb. Sidorow, Wolfsburg
Leonid und Elena Glanz, geb. Selin, Darmstadt
Eugen und Anna Belowans, geb. Bajer, Dilichstraße 10
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Beerdigungen
Wilhelm Emde, 94 J., Hermann-Brack-Str. 10
Emilia Schmidt, geb. Olenberger, 81 J.,
Berliner Str. 28
Waltraud Wöske, geb. Leiner, 73 J.,
Otto-Nord-Str. 25
Elfriede Simon, geb. Gerhard, 92 J.,
Enser Str. 27
Anneliese Prescher, geb. Bernhardt,
81 J., Nordwall 16
Matthias Greulich, 58 J., Wiesbaden
Brigitte Becker, geb. Figge, 69 J.,
Friedrich-Bangert-Str. 8
Hans Wairer, 73 J., Leipziger Straße 32
Friedrich (Fritz) Daume, 82 J.,
Enser Str. 27
Waldtraut Goetze, geb. Welsch, 87 J.,
Str.v.Avranches 8
Edith Rittinghaus, geb. Kleine, 94 J.,
Itterstr. 4a
Waltraud Liebegut, geb. Blüchard,
78 J., Moersstraße 45
Elfriede Eigenbrodt, geb. Wilke, 90 J.,
Am Steinberg 21
Patrick Fell, 48 J., Neuer Weg 19
Heidemarie Pohl, geb. Mitze, 67 J.,
Auf Lülingskreuz 11b
Irmgard Stricker, geb. Hartung, 82 J.,
Pyrmonter Str. 15
Lilia Bippus, 90 J., Louis-Peter-Str. 31
Siegfried Keßler, 78 J., Schlesische Str. 46
Christa Heß, geb. Thiele, 83 J.,
Am Buchenbaum 7
Elli Schröder, geb. Schröder, 91 J.,
Nordwall 16
Renate Steede, geb. Schinski, 73 J.,
Hagenstr. 23
Mathilde Steuber, geb. Steuber, 91 J.,
Waldmannsbreite 22
Herbert Behle, 77 J., Hinter dem Kloster 14
Markus Pöttner, 40 J., Flechtdorfer Str. 53
Hermann Heck, 81 J., Im Weißen Felde 16
Siegfried Holzhauer, 76 J., Pyrmonter Str. 27
Hildegard Rüsseler, geb. Maslauke,
83 J., Ziegelhütter Weg 15
Irmgard Schmidt, geb. Köpke, 92 J.,
Adolph-Varnhagen-Str. 5
Elfriede Dehringer, 88 J., Violinenstr.2
Emma Trachte, geb. Rohde, 102 J.,
Enser Str. 27
Karl Georg Neumann, 90 J., Schlesische Str. 80
38
Beerdigungen
Klaus-Peter Kaiser, 64 J., Herm.-Brack-Str. 7
Waltraud Middelmann, geb. Kuehn,
80 J., Nordwall 16
Viktor Sessler, 76 J., Enser Str. 27
Irma Wege, geb. Müller, 92 J.,
Nordwall 16
Edith Krüger, geb. Gottwald, 88 J.,
Nordwall 16
Ernst Göbel, 77 J., Nordwall 16
Edith Deigmann, geb. Smichowski,
88 J., Bad Arolsen
Ute Markowsky, geb. Neubauer, 73 J.,
Am Fischerweg 40
Karin Adamietz, geb. Höhn, 79 J.,
Itterstraße 4 a
Anna Breiter, geb. Hegel, 75 J.,
Elberfelder Str. 25
Erna Pöttner, geb. Fleck, 83 J.,
Solinger Straße 8
Ursula Strobach, geb. Ebeling, 94 J.,
Oststraße 17
Hans Günter Zekl, 77 J.,
Waldecker Straße 1
Erika Batzdorff, geb. Conrad, 91 J.,
Itterstraße 4 a
Gerhard Grapentin, 73 J.,
Gelsenkirchener Str. 5
Erhard Richter, 70 J., Solinger Straße 8
Marta Schmiedchen, geb. Selzer, 89 J.,
Nordwall 16
Erhard Ferchau, 80 J., Berliner Straße 14
Fritz Höhle, 91 J., Birkenweg 2
Anna Lucie Schupp, geb. Hübel, 85 J.,
Strothe
Ruth Tops, geb. Kröner, 97 J.,
Enser Str. 27
Wally Ekuvesku, geb. Schoen, 92 J.,
Neuer Weg 19
Ilse Keil, geb. Honermeyer, 91 J.,
Pestalozzistr. 32
Joachim Scriba, 88 J., Itterstr. 4a
Hubert Schober, 60 J., Bahnhofstra. 14
Hans Wagemann, 81 J., Im Sack 8
Herbert Hille, 71 J., Itterstraße 4 a
Gertraud Richter, geb. Neßig, 85 J., Vöhl
Herbert Sippel-Heine, 86 J.,
Am Lecker Wege 1
Horst Wiederhold, Am Taubenrain 12
Martha Schwarz, Friedenstraße 6
Marie-Luise Gemmecker-Potthof, geb.
Gemmecker, 63 J., Knipschildstraße 6
Lidija Böttcher, geb. Neb, 83 J.,
Osnabrücker Str. 4
Uwe Prieske, 54 J., Katthagen 5
Reinhold Friedrich, 86 J., Hagenstr. 27
Hans Werner Merhof, 78 J.,
Arolser Landstr. 84 a
Werner Struck, 90 J., Oststr. 9
Haldis Sophie Verchau, geb. Kesper,
79 J.,Solinger Str. 15
Giesela Mehler, geb. Wagener, 67 J.,
Jakobspfad 6 e
Helga Müller, geb. Breitfeld, 88 J.,
Itterstraße 4 b
Herta Leibfacher, geb. Bartmann,
80 J., Enser Str. 27
Gemeindebrief der ev. kirchenGemeinden korbachS
wird herausgegeben von der
Ev. Stadtkirchengemeinde Korbach
und erscheint dreimal im Jahr.
Redaktion:
Jürgen Henning (Tel. 3201) – verantwortlicher Redakteur, Wolfgang Gärtner, Norbert Krosse,
Sabine Neuhaus, Frank Sprenger, Karin Stallmann, Gabriele Wilke, Artur Worobiow.
E-Mail Adresse für Einsendungen, Anregungen und Verbesserungsvorschläge:
[email protected]
Druck: sprenger druck, Korbach - Auflage 9.400 Expl.
Redaktionsschluss dieser Ausgabe 01.07.2016,
Einsendeschluss für Textbeiträge oder Bilder für die Herbstglocke: 30.09.2016
39
Evangelisches Dekanat:
Dekanin Eva Brinke-Kriebel, Am Kirchplatz 8................ ....................................... 8130
Sekretärin Frau Bangert, Kilianstr. 5.............................. .................................... 61696
Kircheneintrittsstelle im Ev. Dekanat, Kilianstr. 5. ............................................. 61696
Evangelische Stadtkirchengemeinde Korbach
RBACHS
Evangelische Stadtkirchengemeinde Korbach
Gemeindebüro, Kilianstr. 5 (Sekretärin Waltraud Dittrich). ........................... 9736-185
Vorsitzender des geschäftsführenden Ausschusses: Fritz Willems....................... 65233
Johanneskirche und Lengefeld
Pfarrer Oliver Okun, Schlesische Str. 13a......................... ....................................... 8193
Küsterdienst Johannes: Annegret Schulz....................... ...................... 0160-93737986
Küsterdienst Lengefeld: Karl Emde...................................................................... 61170
Kilianskirche
Pfarrer Markus Heßler, Heinrich-Schrader-Weg 1........... ....................................... 2595
Pfarrerin Christel Wagner, Meineringhausen, Am Pfarrhaus 5. ......................... 64305
Küsterdienst: Astrid Köhler.. ................................................................... 0173-7469857
Markuskirche
Pfarrer Jürgen Henning, Düsseldorfer Str. 14. ....................................................... 3201
Küsterdienst: Martina Stäbe-Vitasek............................. .................................... 63873
Nikolaikirche
Nikolai I: Pfarrer Günter Engemann, Friedrichstr. 21...... ....................................... 2326
Nikolai II: Pfarrerin Manuela Mohr, An der Kalkmauer 16.................................... 2229
Küsterdienst Nikolaikirche: Viktoria Gass........................................................ 504402
Küsterdienst Gemeindehäuser: Lydia Sperling.................................................... 61914
Evangelische Kindergärten
Arche Noah (Leiterin Sonja Horlebein), Soester Str. 11.... ...................................... 8630
Regenbogen (Leiterin Silke Jähn), Berliner Str. 1................................................... 2246
Evangelische Jugendarbeit
Katharina Dankwort (Jugendarbeit)................................................................ 501307
Bärbel Padtberg (Kindergruppen Nikolai)........................................................... 65677
Andrea Busch (Jugendarbeit)........................................ ........................ 0151 15865407
Kirchenmusik
Stadtkantor Eberhard Jung, Lelbach, Am Rothbusch 26................................... 620519
(Organist Kilianskirche, Kantorei, Kinder- und Jugendchöre)
Christian Kiepe (Posaunenchor). ................................... .................................... 64830
Kirchenmusikerin Petra Bangert, Lichtenfels-Goddelsheim. ................ 05636-9932170
(Organistin Nikolaikirche)
Evangelische Diakoniestation
Häusliche Kranken- und Seniorenbetreuung, Enser Str. 27
Pflegedienstleitung: André Popp................................... .................................... 97080
Evangelisches Altenhilfezentrum
Enser Str. 27, Leitung. Pfr. Marcus Jahn.......................................................... 9759 – 0
Ökumenischer Hospizverein
Hospiztelefon:.. . . . . . . ....................................................................................... 5061900
1. Vorsitzende: Dr. Irmgard Brachmann......................... ..................... 0700-76576500
Internet: www.evkirchekorbach.de / Redaktion: [email protected]