Kursprogramm 2016 - SBK-BE

Editorial
«Für das Können gibt es nur einen Beweis:
das Tun»
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (1830 –1916 ), österreichische Erzählerin,
Novellistin und Aphoristikerin
In den SBK-Weiterbildungsangeboten vertiefen und erweitern
Sie in kurzer Zeit Ihr Fachwissen. Unsere Dozierenden unterstützen Sie bei der Integration des Gelernten in den pflegerischen
Alltag. Erst im Tun zeigt sich, ob eine Weiterbildung nachhaltig
ist und ob Sie Ihre Kompetenzen tatsächlich erweitern konnten.
Nutzen Sie das Kurssetting für Ihre Fragestellungen, bereiten Sie
sich mit der Vorausaufgabe auf den Kurs vor oder reflektieren
Sie ein eigenes Fallbeispiel zwischen den Kurstagen – dies alles
fördert die Nachhaltigkeit der Weiterbildung.
Ihre Kompetenzen sollen sichtbar werden, in erster Linie in Ihrer
täglichen Arbeit und in zweiter Linie auf den Kurs-Teilnahmebestätigungen des SBK Bern. Deshalb schreiben wir im 2016
alle Kursangebote kompetenzorientiert aus.
Gerne weisen wir Sie auf eine Auswahl an neuen Kursen hin:
Auf vielseitigen Wunsch haben wir die Themen «Elektronische
Patientendokumentation» und «Spiritualität» ins Kursprogramm
aufgenommen. Zwei weitere Angebote wenden sich an
­«Fortgeschrittene», und zwar der Vertiefungstag «Diabetes»
und der Kurs «Kompetent im Umgang mit psychisch ­erkrankten
Menschen». Der Kurs «Upgrade Palliative Care Niveau A2»
richtet sich an diejenigen unter Ihnen, die beim SBK Bern die
bisherigen Palliative Care Kurse Basis 1 und 2 besucht haben.
1
Susanne Kast
SBK-Kurse, die auch von FaGe besucht werden können,
erhalten zusammen mit vier Kursen, die sich ausschliesslich an
FaGe richten, neu einen eigenen Abschnitt im Weiterbildungsprogramm. Es freut uns, wenn Sie unsere FaGe Kurse in Ihrer
Institution bekannt machen – herzlichen Dank.
Wir wünschen Ihnen ein spannendes Durchblättern und viel
Erfolg beim Umsetzen Ihres neuen Wissens im beruflichen
Alltag.
Gerne sind wir bei Fragen für Sie da.
Susanne Kast
Leiterin Weiterbildung
Im September 2015
Inhalt
Editorial
1
Leitbild
3
Kurse im Monatsüberblick
4
Grundsätze zur Weiterbildungsqualität
8
Kurse nach Bereichen
10
Pflegepraxis
10
Wiedereinstieg in die Pflege
40
Kurse für FaGe
43
Notfallpflege und IMC
48
Palliative Care
54
Demenz
60
Berufliche Entwicklung und Kommunikation
66
Führung und Berufsbildung
80
Fachtagungen92
Inhouse Schulungen
93
Allgemeine Geschäftsbedingungen
94
Anmeldekarte
2
Leitbild des SBK Bern
Lucia Schenk
Stark für alle
Wir sind der starke Berufsverband für die Pflege im Kanton
Bern.
Stolz auf unseren Beruf
Wir fördern die Professionalität, die Qualität und den Berufsstolz
aller Pflegenden.
Konstruktiv kritisch
Wir nehmen Einfluss auf die Pflege- und Arbeitsplatzqualität in
den Institutionen des Berner Gesundheitswesens.
Mutig engagiert
Wir setzen uns für die Anliegen des Berufsstands der Pflege und
vernünftige politische Rahmenbedingungen ein.
Unterstützend
Wir bieten professionelle und bedarfsorientierte Dienstleistungen
zur Qualifizierung und Ermächtigung aller Pflegenden an.
3
Vernetzt
Wir arbeiten mit dem SBK Schweiz und anderen Verbänden,
Organisationen und Gremien des Gesundheitswesens auf
­kommunaler, kantonaler und nationaler Ebene zusammen.
Zukunftsorientiert wach
Wir erkennen die relevanten Tendenzen im Gesundheitswesen
sowie deren Auswirkungen und gestalten die Zukunft der Pflege
aktiv mit.
Klar kommunikativ
Wir informieren die Pflegenden und die Öffentlichkeit über die
Zusammenhänge und Entwicklungen im Gesundheitswesen und
unsere Positionen.
Lucia Schenk
Vizepräsidentin des SBK Bern
Februar
neu
Umgang mit belastenden beruflichen Situationen
03.02.2016230
1 46
Resilienz
12.02.2016762
1 77
15.02.2016
114 A
3
14
Basiskurs Basale Stimulation®
Diabetes ( Grundkurs ) 17.02.2016
101 A-1
1
10
Psychiatrische Pflege und Betreuung – Basiswissen
19.02.2016130-1 2 22
Pflege von Menschen in der Terminalphase und nach dem Versterben22.02.2016
521
2
57
Pharmakologie in der Pflegepraxis
23.02.2016136-1 2 27
Upgrade Palliative Care ( Niveau A 2 )
24.02.2016 n eu
502-1
1
55
Menschen mit kognitiven Problemen
25.02.2016132
2 24
I
I
März
Wiedereinstieg in die Pflege ( Grundkurs )
01.03.2016
180-1
neu
FaGe übernimmt Tagesverantwortung
10.03.2016220
Pflegediagnosen und -diagnostik
14.03.2016740
Palliative Care ( Niveau A 2 )
21.03.2016
501-1
Demenz ( Tagung )
31.03.2016
901
5
2
2
5
1
April
neu
Physiologie und Pathophysiologie 1
04.04.2016153
Case Management
05.04.2016810
Wenn Geburt und Tod zusammenfallen
06.04.2016173
3 29
1 80
1 38
I
Kurse im Monatsüberblick
Beginn
Kurs
TageSeite
Januar
Wundversorgung
15.01.2016161-1 2 31
Teams leiten – Mitarbeitende begleiten ( Basisseminar )
19.01.2016
820 A-1
6
81
Freiberufliche Pflege im Kanton Bern
25.01.2016
840 B
0.5
91
Frontotemporale Demenz
26.01.2016652
1 64
Selbstständige Erwerbstätigkeit 28.01.2016
840 A-1
2
89
I
4
40
45
72
54
92
Mai
02.05.2016
115 A-1
3
15
Kinaesthetics® ( Grundkurs )
Bewegtes «Lagern»
04.05.2016113-1 1 13
Herausforderndes Verhalten bei Menschen mit Demenz
04.05.2016651
1 63
Führen in herausfordernden Situationen
10.05.2016821-1 1 84
neu 742 2x0.574
Elektronische Patientendokumentation
11.05.2016
Umgang mit Konflikten am Arbeitsplatz
12.05.2016 700
3x0.566
Teams leiten – Mitarbeitende begleiten ( Aufbauseminar )
12.05.2016
820 B
3
82
neu
Kompetent im Umgang mit psychisch erkrankten Menschen
13.05.2016135
2 26
Medizinische Notfallsituationen
17.05.2016451
2 52
Pflege von Menschen mit Demenz im Langzeitbereich und in der Spitex19.05.2016
655
2
65
… und plötzlich für alles verantwortlich? ( für Berufseinsteigende )
20.05.2016
781
1.5
79
Wiedereinstieg in die Pflege ( Grundkurs )
24.05.2016
180-2
5
40
Zürcher Ressourcen Modell in der Pflege 25.05.2016720
1 69
Blutentnahme
27.05.2016123
1 18
Depression und Suizidalität 31.05.2016131
1 23
I
I
Kurse im Monatsüberblick
Beginn
Kurs
TageSeite
neu
07.04.2016164
1 33
08.04.2016165
1 34
26.04.2016129
2 21
29.04.2016124-1 1 19
I
5
Trachialkanülenmanangement
Schluckstörungen
Krankheitsbilder verstehen – Das Wunderwerk Nervensystem
Venenpunktion mit Venenverweilkanülen Juni
Diabetes ( Grundkurs ) 01.06.2016
101 A-2
Wundversorgung
03.06.2016161-2
Pflege von Menschen mit Schlaganfall
10.06.2016166
Naturheilkundige pflanzengestützte Pflege
13.06.2016162
Balance Check-up: Engagiert im Berufs- und Privatleben
14.06.2016721
Vertiefungstag für Berufsbildnerinnen
15.06.2016
836
1
2
1
1
1
1
10
31
35
32
70
88
TageSeite
1 59
2 28
2
61
Juli
Notfälle und akute Situationen in der Langzeitpflege
01.07.2016410
1 51
August
Kurs für BerufsbildnerInnen in Lehrbetrieben
16.08.2016835
5 86
Teams leiten – Mitarbeitende begleiten ( Basisseminar )
17.08.2016
820 A-2
6
81
Psychiatrische Pflege und Betreuung – Basiswissen
19.08.2016130-2 2 22
Spastizität – ein komplexes Phänomen
22.08.2016116
2 17
Diabetes ( Grundkurs ) 24.08.2016
101 A-3
1
10
Ethische und rechtliche Aspekte in der Sterbebegleitung
25.08.2016520
1 56
Pflegerisches Schmerzmanagement
29.08.2016169
1 37
Teams leiten – Mitarbeitende begleiten ( Reflexionstag )
30.08.2016
820 C
1
83
Pharmakologie in der Pflegepraxis
31.08.2016136-2 2 27
September
neu
Naturgestützte Pflege von Menschen mit Demenz
05.09.2016630
1 62
Upgrade Palliative Care ( Niveau A 2 )
06.09.2016 n eu
502-2
1
55
Wundversorgung
07.09.2016161-3 2 31
Palliative Care ( Niveau A 2 )
07.09.2016
501-2
5
54
Selbstständige Erwerbstätigkeit 14.09.2016840A-2 2 89
Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg
16.09.2016701
1 67
Den Übergang ins Pflegeheim sinnvoll gestalten
19.09.2016175
1 39
II
Kurse im Monatsüberblick
Beginn
Kurs
neu
21.06.2016530
22.06.2016141
23.06.2016
620 A
I
6
Spiritualität – eine zu entdeckende Ressource
Hygiene
Verbale und nonverbale Kommunikation mit Menschen mit Demenz Oktober
Wiedereinstieg in die Pflege ( Grundkurs )
18.10.2016
180-3
5
40
EKG ( Grundkurs )
19.10.2016
401 A
2
48
November
Denkschulung für die Pflegedokumentation
01.11.2016741
2 73
Diabetes ( Aufbaukurs )
02.11.2016
101 B
1
11
Begegnung in der Pflege
02.11.2016 702
2x0.568
07.11.2016
115 C
1
16
Kinaesthetics® ( Refresher )
Wundversorgung für FaGe
09.11.2016240
2 47
Venenpunktion mit Venenverweilkanülen 11.11.2016124-2 1 19
Trauernde Menschen in Palliative Care und Pflege begleiten
11.11.2016525
1 58
Portkatheter Workshop
14.11.2016126
1 20
EKG ( Aufbaukurs )
15.11.2016
401 B
2
49
Zusammenarbeit mit Angehörigen
16.11.2016761
2 76
neu
Physiologie und Pathophysiologie 2
18.11.2016154
3 30
Bewegtes «Lagern»
22.11.2016113-2 1 13
Ökonomisierung des Gesundheitswesens ( Tagung)
25.11.2016
902
1
92
Familienfreundlichkeit als Trumpf in der Personalrekrutierung
29.11.2016830
0.585
Führen in herausfordernden Situationen
30.11.2016821-2 1 84
I
Kurse im Monatsüberblick
Beginn
Kurs
TageSeite
20.10.2016168
1 36
neu
21.10.2016201
1 44
24.10.2016134
1 25
neu 743 2x0.575
26.10.2016
27.10.2016762-2 1 77
I I
Inkontinenzmanagement Pflegeprozess- und dokumentation für FaGe
Schizophrenie und wahnhafte Störungen
Neue deutsche Rechtschreibung 2006
Resilienz
I
Dezember
Noch ein Jahrzehnt erfolgreich im Beruf
02.12.2016780
1 78
Schlafen und Wachen in der Nacht – Selbstpflege für Nachtwachen05.12.2016 722
1
71
Herzmedikamente
06.12.2016402
1 50
Diabetes ( Vertiefungstag )
07.12.2016 n eu
101 C
1
12
®
12.12.2016603
2 60
Validation Schweiz VA-CH 7
Grundsätze zur Weiterbildungsqualität
der SBK Sektion Bern
Unsere Teilnehmenden stehen im Zentrum
Die Bedürfnisse und Anliegen der Teilnehmenden betrachten wir
bei der Planung und Durchführung unserer Kurse als Leitstern.
Konkret heisst dies, dass
– wir die Kurse den Bedingungen und Anforderungen des
­pflegerischen Berufsalltags anpassen. Wir konzentrieren
uns auf Wesentliches, setzen handlungsbezogene Ziele und
­pflegen ein- und mehrtägige Kurse als Spezialität.
– wir die Teilnehmenden als Pflegefachpersonen betrachten und
ihre Erfahrungen, ihr Wissen und ihre Fragestellungen in den
Unterricht einbeziehen.
– sich die Teilnehmenden in unseren Kursen handelnd,
­explorierend und reflektierend mit den Inhalten auseinandersetzen können.
– uns eine freundliche, offene und von Wertschätzung
geprägte Unterrichtsatmosphäre wichtig ist, in der sich
die ­Teilnehmenden wohlfühlen.
8
Unsere Kursleitenden sind kompetente Persönlichkeiten
Unser Kursangebot ist vielseitig, praxisbezogen und
lernfördernd, weil die Kursleitenden
– fachlich qualifiziert sind und im Themenbereich über vertiefte
Erfahrung sowie aktuelles Wissen verfügen.
– eine erwachsenengerechte, vielseitige Didaktik umsetzen.
– einen grossen Spielraum in der Gestaltung der Kurse schätzen
und im Interesse der beteiligten Partnerinnen nutzen.
– fähig sind, komplexe Zusammenhänge verständlich
darzu­stellen und mit dem pflegerischen Alltag zu verknüpfen.
Unsere Kurse ermöglichen nachhaltiges Lernen
Unsere Kurse sollen für die Teilnehmenden und deren
Arbeit­geber einen praktischen Nutzen haben. Deshalb
– umfasst unser Kursprogramm jene Themen, welche Pflegende
für ihre Berufstätigkeit konkret benötigen. Insbesondere ist uns
auch die Vermittlung von Grundlagen ein grosses Anliegen.
– sind uns Aktualität und Relevanz der Inhalte wichtig.
– stimmen wir das Kursniveau sorgfältig auf das Zielpublikum ab.
– hat die Umsetzbarkeit der Lerninhalte für uns eine hohe Priorität.
Das Weiterbildungsteam ist für Sie da
v.l.n.r.: Susanne Kast, Ulrike Kunz, Ruth Lauper
Unser Service ist kundenbezogen und ökonomisch
Mit einer dienstleistungsorientierten Kursadministration
­unterstützen wir die optimale Kursdurchführung. Sichtbar wird
dies unter anderem in
– der freundlichen und kompetenten Beratung, Unterstützung
und Instruktion der beteiligten Personen ­
( Kursinteressentinnen, Teilnehmende, Kursleitende ).
– einer engen Betreuung der Kurse und der raschen
­Ansprechbarkeit im Bedarfsfall.
– den klaren, informativen und ansprechenden Unterlagen,
die auf Zielpublikum und Zweck abgestimmt sind.
– einer gepflegten, zweckmässigen Kursinfrastruktur, die den
Lehr- und Lernprozess unterstützt.
9
Unsere Qualität ist dynamisch
Unser Qualitätsverständnis setzen wir als kontinuierlichen
­Prozess um. Wir
– orientieren uns in allen Phasen der Angebotsgestaltung an den
vorliegenden Grundsätzen.
– evaluieren die Kurse systematisch.
– nutzen die Resultate der Evaluationen für die Verbesserung
und Aktualisierung des Angebots.
Pflegepraxis
Diabetes
Grundkurs
Kurs 101 A
1 Tag
Pia Hirsbrunner
Dipl. Pflegefachfrau HF
Diabetes-Fachpflege SDG
Lösungsfokussiertes Coaching
Dipl. Erwachsenenbildnerin HF
Diabetes mellitus gehört zu den verbreitetsten Zivilisationskrankheiten weltweit und ist weiter im Zunehmen begriffen.
Im Kanton Bern sind etwa 4 % der Bevölkerung an dieser
chronisch progressiven Stoffwechselstörung erkrankt, die
Dunkelziffer ist nicht eingerechnet. Sie als Pflegende lernen in
diesem Kurs, die Stoffwechselsituation zu verbessern und das
Risiko für mögliche Folgekrankheiten zu senken.
Inhalte
– Pathophysiologie des Diabetes mellitus
– Das Gesunde gesund erhalten: Salutogenese
– Interdisziplinäre Zusammenarbeit
– Hyper- und Hypoglykämie erkennen
– Insuline und orale Antidiabetika ( OAD )
– Hilfsmittel
Zielgruppe
Pflegende FH, HF, DN II, DN I, FA SRK, FaGe
Arbeitsmethoden
Referate, Einzel- und Gruppenarbeit, praktisches Arbeiten
mit Hilfsmitteln und mit Praxisbeispielen der Teilnehmenden,
lösungsfokussierte Fragen
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– kennen das Krankheitsbild Diabetes mellitus und sind in der
Lage, Instrumente, Hilfsmittel und Konzepte zum Diabetes
mellitus im Praxisalltag einzusetzen
– beschreiben anhand möglicher Folgekrankheiten des Diabetes
mellitus ihre salutogenetische Haltung
Daten
Kurs 101 A-1: 17.02.2016
Kurs 101 A-2: 01.06.2016
Kurs 101 A-3: 24.08.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.230.–
Nichtmitglieder Fr.305.–
10
Pflegepraxis
Diabetes
Aufbaukurs
Kurs 101 B
1 Tag
Nach WHO wird die chronisch-progressive Krankheit
­Diabetes mellitus bis ins Jahr 2025 epidemieartig zunehmen.
Dadurch werden die Behandlungskosten um das 3.5-Fache
ansteigen. Dabei ist nicht die Behandlung von Diabetes m
­ ellitus
teuer, sondern das Behandeln der daraus entstehenden
­Folgekrankheiten. Wir Pflegenden leisten mit zielgerichteter
­Aufklärung und entsprechenden pflegerischen Massnahmen
einen bedeutenden Beitrag.
Zielgruppe
Absolventinnen des Kurses «Diabetes – Grundkurs»
oder ­gleichwertige Ausbildung
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– kennen Handlungsspielräume und Instrumente für
­professionelle Diabetes-Fachpflege und nutzen diese
– sind sich des eigenen systemischen Denkens und Handelns
bewusst
– füllen ihre Rolle als Beratende im Thema Diabetes kompetent
aus
– praktizieren in herausfordernden Situationen lösungs­
fokussierte Kommunikation
11
Pia Hirsbrunner
Dipl. Pflegefachfrau HF
Diabetes-Fachpflege SDG
Lösungsfokussiertes Coaching
Dipl. Erwachsenenbildnerin HF
Inhalte
– Vertiefen der Pathophysiologie Diabetes mellitus
– Arbeiten mit eigenen Praxisbeispielen
– Stolpersteine in der interdisziplinären Zusammenarbeit und
im Skill- und Grademix
– Vertiefen des Fachwissens zu Insulin und oralen Antidiabetika
( OAD )
– Update neuster Hilfsmittel mit Vor- und Nachteilen
– Erarbeiten von Unterlagen für die Institution
Arbeitsmethoden
Referate, Besprechen der Praxisbeispiele der Teilnehmenden,
Arbeiten mit lösungsfokussierten Fragen
Datum
02.11.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.230.–
Nichtmitglieder Fr.305.–
Pflegepraxis
Diabetes
I
neu
Vertiefungstag –
Praxisalltag und vernetztes Denken
Kurs 101 C
1 Tag
Vertiefen Sie Ihre Fachkenntnis im Bereich Diabetes. Im
Diabetes Grundkurs haben Sie aktuelles Basiswissen erworben
und dieses im Aufbaukurs gefestigt und erweitert. In diesem
Kurs bringen Sie Ihre eigene Praxiserfahrung ein und haben die
Möglichkeit, das Selbsterlebte zu analysieren und aufzuarbeiten.
Sie lernen, Ihre eigene Systemkompetenz wirkungsvoll einzu­
setzen, Ihr Wissen interdisziplinär zu vernetzen und Menschen
mit Diabetes mellitus kompetent zu begleiten.
Zielgruppe
Pflegende, die den Diabetes Grundkurs sowie Aufbaukurs
absolviert und seitdem bereits Pflegeerfahrungen gesammelt
haben
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– setzen ihre Dialogkompetenz ein, um mit an Diabetes mellitus
erkrankten Menschen lösungsorientiert und wertschätzend zu
kommunizieren
– vernetzen ihr Denken betreffend Multimorbidität in
ihrem eigenen Praxisalltag und bei der interdisziplinären
Zusammenarbeit
12
Pia Hirsbrunner
Dipl. Pflegefachfrau HF
Diabetes-Fachpflege SDG
Lösungsfokussiertes Coaching
Dipl. Erwachsenenbildnerin HF
Inhalte
– Kenntniserweiterung und Vertiefung der Inhalte aus Grundund Aufbaukurs und anhand der mitgebrachten Praxisbeispiele
der Teilnehmenden
– Systemkompetentes Handeln
Arbeitsmethoden
Analysieren konkreter persönlicher und schriftlich mitgebrachter
Praxisbeispiele der Teilnehmenden, arbeiten mit Produkten/
Hilfsmitteln, Lehrgespräche, Dialoge, Reflexion
Datum
07.12.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.230.–
Nichtmitglieder Fr.305.–
Pflegepraxis
Bewegtes «Lagern®»
Die Positionsunterstützung nach Esther Klein-Tarolli
als kreativer Prozess
Kurs 113
1 Tag
Die Betroffenen sollen ihren individuellen Bewegungsspielraum möglichst selber gestalten können und in ihrer
Selbstständigkeit bestärkt werden. Die Grundlagen der
­Positions- bzw. Bewegungsunterstützung sind den Konzepten
der Kinaesthetics® und der Basalen Stimulation® entnommen
und die Lagerungshilfsmittel nach Klein erweisen sich ­
als besonders hilfreich.
Zielgruppe
Alle in der Pflege tätigen Personen
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– k ennen Ansätze zur Positionsunterstützung und erarbeiten
sinnvolle Varianten für ihren Praxisalltag
– kennen die verschiedenen Lagerungshilfsmittel und wenden
diese situationsgerecht an
– sind in der Lage, die Effektivität der prophylaktischen
­Massnahmen zu beurteilen
13
Esther Klein-Tarolli
Dipl. Pflegefachfrau HF
Kinaesthetics-Trainerin Stufe 3 und
Peer Tutoren-Trainerin
Inhalte
– Erster Nationaler Dekubitus-Standard von Deutschland
– Kinaesthetics® Konzepte in Bezug auf Positionsunterstützung
– Grundsätze zum Einsatz der Hilfsmittel erarbeiten
– Positionsunterstützung in verschiedenen Situationen und
Lagen an sich selbst erfahren
– Auswahl der notwendigen Lagerungshilfsmittel
– Erarbeitung von Lösungen für konkrete Beispiele aus der
eigenen Praxis
Arbeitsmethoden
Referat, Demonstration und praktisches Üben in Kleingruppen
Daten
Kurs 113-1: 04.05.2016
Kurs 113-2: 22.11.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.290.–
Nichtmitglieder Fr.390.–
inkl. Kursbuch:
Klein-Tarolli, E. ( 2009 ). Ideenhandbuch Positionsunterstützung.
Verlag Zimmermann.
Pflegepraxis
Basiskurs Basale Stimulation®
Grundlagen der Pflege für mehr Lebensqualität
Rosemarie Mathys
Kurs 114 A
3 Tage
Basale Stimulation ist ein pädagogisches, therapeutisches
und pflegerisches Konzept. Es unterstützt durch g
­ anzheitliche,
­körperbezogene Kommunikation schwer beeinträchtigte
­Menschen und fördert ihre Wahrnehmungs-, Kommunikationsund Bewegungsfähigkeiten. Dabei setzt Basale Stimulation
auf einfache Mittel über die Sinnesfunktionen sowie bewusste
Berührungs- und Bewegungsangebote. Ziel ist die Förderung
der eigenen Körperwahrnehmung, was die Voraussetzung
dafür darstellt, Zugang zum Mitmenschen und zur Umwelt
aufzubauen. Nonverbale, basale Kommunikation ermöglicht
es, über die Grenzen von Behinderung oder Krankheit hinaus
Austausch und Beziehung zu erfahren.
Zielgruppe
Pflegende FH, HF, DN II, DN I, FA SRK, FaGe, Hauspflegerinnen
14
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– verdeutlichen physiologische/psychologische Zusammen­
hänge von Wahrnehmung, Kommunikation und Bewegung
– nutzen die zentralen Ziele/zentralen Lebensthemen der
­Basalen Stimulation® um eine Pflegesituation zu analysieren
und konstruktiv zu bewerten
– berücksichtigen gezielt erfasste sensobiografische
­Informationen bei der Pflege
– leiten mit den Erkenntnissen selbstständig konkrete
­Möglichkeiten zur Umsetzung von Basaler Stimulation®
in der alltäglichen Pflegepraxis ab
Ausbilderin und Praxisbegleiterin Basale Stimulation®
Ortho-Bionomy®-Therapeutin
– gestalten aktiv den nonverbalen Beziehungsprozess zu den
Patientinnen/Patienten mit den Grundlagen des Konzeptes
Inhalte
– Wahrnehmung: Sinnesfunktionen, Entwicklung der
Wahrnehmungsfähigkeit, Wahrnehmungsbereiche,
Veränderung der Wahrnehmungsfähigkeiten, Habituation
– Bewegung: automatisierte Abläufe, willkürlich motivierte
Bewegung und mentale Repräsentation, sensomotorisches
Anbahnen
– Kommunikation: Basaler Dialog oder bewusste Berührung,
die Haltung und das Menschenbild der Basalen Stimulation
– Zentrale Ziele/zentrale Lebensthemen, Kernelement für die
gezielte Anwendung des Konzeptes
– Bedeutung der Biografie, Sensobiografie
– Methoden für die Körperpflege, Mobilität, zum Essen, Trinken,
bei Verwirrtheit, Schmerz, in der Sterbephase
– Entwicklung und Forschung zum Konzept
Arbeitsmethoden
Theorie-Input, Einzel-, Partner- und Gruppenarbeiten, Übungen,
Eigenerfahrung der Skills zu den pflegerischen Angeboten der
Basalen Stimulation®, Erfahrungsaustausch und Fallbesprechung
Daten
15.02. + 16.02. + 08.03.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.690.–
Nichtmitglieder Fr.890.–
Pflegepraxis
Kinaesthetics®
Grundkurs
Esther Klein-Tarolli
Kurs 115 A
3 Tage
Pflegende brauchen auch Pflege! Das zentrale Thema von
Kinaesthetics® ist die Auseinandersetzung mit der eigenen
Bewegung in alltäglichen Aktivitäten. Sie lernen, p
­ flegebedürftige
Menschen durch Ihre Bewegungskompetenz in ihrer eigenen
Bewegung lern- und gesundheitsfördernd zu unterstützen und
gleichzeitig Ihre eigenen arbeitsbedingten Risiken zu verringern.
Zielgruppe
Alle in der Pflege tätigen Personen
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– kennen das Kinaesthetics®-Konzept und sind fähig,
­dieses in Bezug auf ihr eigenes Arbeitsfeld zu reflektieren
und ­umzusetzen
– sind in der Lage, Menschen in ihren Bewegungen anzuleiten
und sie dadurch in ihrer Gesundheitsentwicklung zu
unterstützen
– setzen ihre persönlichen Bewegungs- und
­Handlungsfähigkeiten so ein, dass das Risiko von
­berufsbedingten Verletzungen und Überlastungsschäden
reduziert wird
Dipl. Pflegefachfrau HF
Kinaesthetics®-Trainerin Stufe 3 und
Peer Tutoren-Trainerin
Inhalte
– Interaktion
– Funktionale Anatomie
– Menschliche Bewegung
– Anstrengung als Kommunikationsmittel
– Menschliche Funktion
– Gestaltung der Umgebung
Arbeitsmethoden
Anhand der eigenen Körpererfahrung die jeweiligen ­Inhalte
­erarbeiten, Bewegungsanleitung an und mit gesunden
­Menschen in Partnerarbeit üben, Pflegesituationen analysieren
und dokumentieren, Praxisaufgaben
Daten
02.05. + 03.05. + 08.06.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.760.–
Nichtmitglieder Fr.995.–
inkl. Fr. 50.– für Lizenzgebühr von Kinaesthetics® Schweiz
Nach Beendigung des Grundkurses erhalten Sie das
­Grundkurs-Zertifikat von Kinaesthetics® Schweiz.
15
Pflegepraxis
Kinaesthetics®
Refresher
Esther Klein-Tarolli
Kurs 115 C
1 Tag
Je länger ein Kursbesuch her ist, umso mehr gerät das dort
Gelernte in Vergessenheit; dies speziell dann, wenn man keine
Möglichkeit der praktischen Anwendung hatte. Der RefresherKurs bietet Ihnen die Möglichkeit, das vorhandene Wissen
wieder aufzufrischen und ermöglicht es Ihnen, durch ­Praxisbezug
und Übungen wieder Sicherheit in der Anwendung zu erlangen.
Zielgruppe
Alle Pflegenden im aktiven Einsatz an Patienten/Bewohnern
Voraussetzung ist ein abgeschlossener Kinaesthetics®
Grundkurs
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– k ennen das Kinaesthetics®-Konzept und sind fähig,
dieses in Bezug auf ihr eigenes Arbeitsfeld zu reflektieren
und umzusetzen
– sind in der Lage, Menschen in ihren Bewegungen anzuleiten
und sie dadurch in ihrer Gesundheitsentwicklung zu
unterstützen
– setzen ihre persönlichen Bewegungs- und
Handlungsfähigkeiten so ein, dass das Risiko von
berufsbedingten Verletzungen und Überlastungsschäden
reduziert wird
16
Dipl. Pflegefachfrau HF
Kinaesthetics®-Trainerin Stufe 3 und
Peer Tutoren-Trainerin
Inhalte
– Repetition der Konzepte von Kinaesthetics®
– Lernzyklus
– Erweitern und vertiefen der 6 Konzepte der Kinaesthetics®
– Bewegungserfahrung am eigenen Körper
– Üben von praktischen Beispielen aus der persönlichen
­Erfahrung
Arbeitsmethoden
Anhand der eigenen Körpererfahrung die jeweiligen ­Inhalte
­erarbeiten, Bewegungsanleitung an und mit gesunden
­Menschen in Partnerarbeit üben, Pflegesituationen analysieren
und dokumentieren, Praxisaufgaben
Datum
07.11.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.250.–
Nichtmitglieder Fr.325.–
Pflegepraxis
Spastizität – ein komplexes Phänomen
Pflege mit den betroffenen Menschen
ressourcenbezogen gestalten
Rosemarie Mathys
Kurs 116
2 Tage
Spastizität ist ein Phänomen, das bei n
­ eurodegenerativen
Erkrankungen und Körperbehinderungen fast immer
begleitend auftritt. Spastische Körpermuster erfordern bei
der Pflege grosse Achtsamkeit. Was teilen uns Betroffene über
ihre Spastizität mit? Es geht darum, die Pflege so zu gestalten,
dass Betroffene von Spastizität den eigenen Körper als Ganzheit
erfahren, ihre Ressourcen erkannt und unterstützt werden.
Nonverbale, basale Kommunikation ermöglicht diesen ­Menschen
Austausch und Beziehung zu erfahren.
Zielgruppe
Pflegende FH, HF, DN II, DN I, FA SRK, FaGe, Hauspflegerinnen
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– erklären das Phänomen Spastizität, benennen Zusammen­
hänge zur Basalen Stimulation® und setzen dieses Wissen bei
der Pflege um
– führen eigenständig eine Einschätzung bei Betroffenen durch
– analysieren den körpersprachlichen Ausdruck mithilfe
der zentralen Ziele/zentralen Lebensthemen der Basalen
Stimulation®
– erkennen die Wirkung von Berührungsqualitäten bei den
­Betroffenen und wenden Berührung bewusst an
– erhalten und fördern die Ressourcen der Betroffenen
17
Ausbilderin und Praxisbegleiterin Basale Stimulation®
Ortho-Bionomy®-Therapeutin
Inhalte
– Das Phänomen der Spastizität
– Neurowissenschaftliche Zusammenhänge; Wahrnehmung,
körpersprachlicher Ausdruck
– Bewegungsabläufe und die Folgen bei neurologischen/neurodegenerativen Erkrankungen oder von Körperbehinderungen
– Das Körperverständnis in der Basalen Stimulation® und der
Ortho-Bionomy®
– Die ( pflege )therapeutische Haltung
– Methoden, Berührungsqualität; Achtsamkeit, Fokus, Muster
verstärken, Körperhaltung unterstützen, Bewegung anbahnen
u.a.m.
– Bearbeiten eigener Fallbeispiele
Arbeitsmethoden
Theorie-Input, Einzel-, Partner- und Gruppenarbeiten, ­Übungen,
Eigenerfahrung der Skills von pflegerischen Angeboten,
­Erfahrungsaustausch und Fallbesprechung
Daten
22.08. + 23.08.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.460.–
Nichtmitglieder Fr.600.–
exkl. Kursbuch:
Mathys R. & Straub J. ( 2011 ). Spastizität. Bern: Verlag Huber.
Pflegepraxis
Blutentnahme
Jürgen Reimann
Kurs 123
1 Tag
Anästhesiepflegefachmann
Dipl. Erwachsenenbildner HF
BLS- und ACLS-Trainer SRC
Übung macht die Meisterin! Dieser Kurs befähigt Sie, sicher
und routiniert selbstständige Blutentnahmen durchzuführen.
Vertrauen und Souveränität geben Ihnen auch das vermittelte
Basiswissen rund um das Thema.
Zielgruppe
Pflegende FH, HF, DN II, FaGe, Praxisassistentinnen ( MPA )
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– sind fähig, selbstständig eine erfolgreiche periphere venöse
Blutentnahme durchzuführen
– können verschiedene Systeme zur Blutentnahme anwenden
– setzen die erforderlichen Hygienestandards um
– können mögliche Komplikationen der Blutentnahme erklären
Brigitte Blum
Dipl. Expertin Anästhesiepflege NDS HF
Inhalte
– Materialkunde
– Hygienerichtlinien
– Punktionstechniken
– Komplikationen
– Massnahmen der Ersten Hilfe
– praktisches Üben am Modell und gegenseitig
Arbeitsmethoden
Referate, Planspiel/Simulation, Intervision
Datum
27.05.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.290.–
Nichtmitglieder Fr.390.–
Haftungsausschluss
Es wird keine Haftung für Diebstahl, Unfall oder andere Schäden
übernommen.
18
Pflegepraxis
Venenpunktion mit Venenverweilkanülen
Einlegen peripherer Venenverweilkanülen
Jürgen Reimann
Kurs 124 1 Tag
Die fachlichen Kompetenzen, die Sie in diesem Kurs aufbauen, ermöglichen Ihnen, erfolgreich Venenverweilkanülen zu
legen und damit Sicherheit und Vertrauen zu gewinnen und
auszustrahlen.
Zielgruppe
Pflegende FH, HF, DN II, Berufsschullehrerinnen, MPA
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– sind in der Lage, eine venöse Blutentnahme durchzuführen
und eine periphere Venenverweilkanüle zu legen
– setzen die notwendigen Vorbereitungsschritte selbstständig
um
– können verschiedene Materialien und Hilfsmittel aufzählen
und anwenden
Inhalte
– Anatomische und physiologische Aspekte peripherer Gefässe
– Materialien und Hilfsmittel
– Training der peripheren Venenpunktion
– Üben am Modell und gegenseitig
19
Anästhesiepflegefachmann
Dipl. Erwachsenenbildner HF
BLS- und ACLS-Trainer SRC
Brigitte Blum
Dipl. Expertin Anästhesiepflege NDS HF
Arbeitsmethoden
Referate, Erfahrungsaustausch, Üben unter Supervision der
Kursleitung
Daten
Kurs 124-1: 29.04.2016
Kurs 124-2: 11.11.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.290.–
Nichtmitglieder Fr.390.–
Haftungsausschluss
Es wird keine Haftung für Diebstahl, Unfall oder andere Schäden
übernommen.
Pflegepraxis
m
m
a
r
g
o
r
P
m
Wieder i Portkatheter -Workshop
20
Cristina Studer
Kurs 126
½ Tag
Menschen mit unterschiedlichsten gesundheitlichen
­Problemen sind Trägerinnen oder Träger eines i­mplantierten
zentralvenösen Portkatheters. Diese Weiterbildung bietet
die Möglichkeit, den korrekten und sicheren Umgang damit zu
erlernen, um diesen Patienten kompetent zu begegnen.
Zielgruppe
Pflegefachpersonen und Medizinische Praxisassistentinnen
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– sind in der Lage, das Portkatheter-System sowie dessen
Funktionsweise zu erklären
– sind fähig mit Portkathetern korrekt umzugehen
– erkennen die häufigsten Funktionsstörungen und kennen
Lösungsansätze
Dipl. Pflegefachfrau,
Leiterin Pflege Onkologisches Ambulatorium und
Pflegeexpertin HöFa II
Inhalte
– Die Lage und die Funktionsweise von zentralvenösen
­Portkatheter-Systemen
– Das Material und die verschiedenen Anwendungs­
möglichkeiten
– Die Punktion des Portkatheters; theoretisch und praktisch
– Die wichtigsten Funktionsstörungen und deren Behebung
Arbeitsmethoden
Referate, Video, praktisches Üben
Datum
14.11.2016 (13.30 –17.00 Uhr )
Kurskosten
Mitglieder
Fr.140.–
Nichtmitglieder Fr.180.–
Pflegepraxis
Krankheitsbilder verstehen –
Das Wunderwerk Nervensystem
Physiologie und Pathophysiologie
Kurs 129 2 Tage
Das menschliche Nervensystem ist ein Wunderwerk
der Natur. Wie ein riesiges Netzwerk durchzieht es den
­menschlichen Körper und steuert alle wichtigen Funktionen.
Selbst unser Innenleben – unsere Gefühle und unser V
­ erhalten –
wird von Nervenzellen reguliert. Krankhafte V
­ eränderungen des
Nervensystems haben dementsprechend vielfältige ­Auswirkungen
auf unseren Körper und unser Verhalten. Das Grundkonzept
der zwei Kurstage ist es, die enge Verknüpfung von A
­ natomie,
­Physiologie, Pathophysiologie und vorwiegend zentral
­wirkenden Medikamenten deutlich zu machen.
Zielgruppe
Pflegende FH, HF, DN II
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– vertiefen ihr Wissen in Anatomie und Physiologie und sind
fähig, dieses mit alltäglichen Beispielen zu vernetzen,
z. B. welche Hirnareale sind beim Sprechen aktiv, wie wird
das Immunsystem beeinflusst
– sind in der Lage, die pathologischen Veränderungen in den
Nervenzellen, die zu Erkrankungen führen, zu erklären und
ihr erweitertes Wissen sicher an Mitarbeitende und Lernende
weiterzugeben
21
Hulda Klötzli
Dipl. Pflegefachfrau, IPS
Lehrerin für Pflege
Inhalte
– Anatomie und Physiologie des Gehirns
– Pathophysiologie
• Subarachnoidalblutung
• Lähmungen
• Epilepsie
• Hirnödem
• Meningitis
• Tetanus
• Hydrocephalus
• Borreliose
– vorwiegend zentral wirksame Medikamente
z. B. Benzodiazepine, Catapresan, Antiemetika
Arbeitsmethoden
Lehrvortrag, kurze Gruppenarbeiten, Wissenstransfer durch
Fallbeispiele
Daten
26.04. + 03.05.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.460.–
Nichtmitglieder Fr.600.–
Pflegepraxis
Psychiatrische Pflege und Betreuung –
Basiswissen
Franziska Siegenthaler-Blaser
Kurs 130
2 Tage
Rund jede sechste Person in der Schweiz leidet an einer
psychischen Störung. Als Pflegefachfrau werden Sie täglich
mit psychischen Erkrankungen konfrontiert. In diesem Kurs
erwerben Sie das Fachwissen, um in psychiatrischen Pflegeund Betreuungssituationen kompetent handeln zu können.
Zielgruppe
Pflegende FH, HF, DN II, DN I, PsychKP, AKP, FA SRK
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– sind in der Lage, Wirkfaktoren für eine gelungene
­Beziehungsgestaltung bei Menschen mit verschiedenen
­psychischen Störungen zu beschreiben und ihr Handeln
­entsprechend zu planen
– setzen sich mit dem Erleben und den Gefühlen von
­Betroffenen auseinander und nehmen eine unterstützende
selbstbefähigende Haltung ein
Dipl. Pflegefachfrau Psychiatrie HF, HöFa I
Dipl. Erwachsenenbildnerin
Inhalte
– Übersicht allgemeine und spezielle Psychopathologie
– Beziehungsgestaltung bei ausgewählten psychischen
­Erkrankungen, affektive Störungen, Erkrankungen aus dem
schizophrenen Formenkreis, Abhängigkeit und Sucht,
­Persönlichkeitsstörungen, organische psychische Störungen
wie das Delir und die Demenz
– Besonderheiten der Kommunikation mit psychisch kranken
Menschen und deren Angehörigen
– Betroffenenperspektive – Empowerment/Recovery
– Hauptgruppen Psychopharmaka, deren Wirkungen und
­Nebenwirkungen
Arbeitsmethoden
Vermittlung theoretischer Grundlagen, moderierte Diskussionen,
strukturierte Reflektionen in Kleingruppen oder als Einzelarbeit,
praktische Handlungsanweisungen, Arbeit an Fallbeispielen
Daten
Kurs 130-1: 19.02. + 04.03.2016
Kurs 130-2: 19.08. + 26.08.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.460.–
Nichtmitglieder Fr.600.–
22
Pflegepraxis
Depression und Suizidalität
Udo Finklenburg
Kurs 131
1 Tag
Depression ist die psychische Erkrankung, der wir im
ambulanten Alltag am häufigsten begegnen. Sie trifft sämtliche
Altersgruppen, und mit ihr einher geht die Suizidalität, welche
unsere besondere Beachtung und Einschätzung erfordert.
Zielgruppe
Pflegende FH, HF, DN II, DN I, FA SRK, FaGe, FaBe
Im Kurs wird an folgender Kompetenz gearbeitet
Die Teilnehmenden
– erlangen Sicherheit im Umgang mit depressiven und
suizidalen Klientinnen/Klienten und nutzen pflegerische
­Behandlungskonzepte und Interventionen
Dipl. Pflegefachmann Psychiatrie HF
CAS Suizidprävention, Psych. Gesundheit, APP
MAS Mental Health
Freiberuflich in der ambulanten
psychiatrischen Pflege tätig
Inhalte
– Theoretische Grundlagen Depression/Suizidalität
– Behandlungsmöglichkeiten, Behandlungsstandards,
­Messmethoden Suizidalität
– Medikamentöse Therapien
– Pflegerische Behandlungskonzepte und Interventionen
– Rechtliche Grundlagen
Arbeitsmethoden
Referate, Gruppenarbeit, eigene Fallbeispiele
Datum
31.05.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.230.–
Nichtmitglieder Fr.305.–
23
Pflegepraxis
m
m
a
r
g
o
r
P
m
Wieder i Menschen mit kognitiven Problemen
Assessment – Pflegediagnosen – Pflegeintervention
Jürgen Georg
Kurs 132
2 Tage
Kognitive Probleme treten z. B. bei Menschen mit Demenz,
MS, Schlaganfällen oder anderen neurodegenerativen
­Erkrankungen auf. Menschen mit kognitiven Problemen
haben Schwierigkeiten aufmerksam zu sein, klar zu denken,
Entscheidungen zu fällen, Handlungen zu planen, sich Dinge
zu merken, sich zu orientieren. Kognitive Fähigkeiten einzuschätzen, kognitive Probleme zu erkennen und angemessene
Interventionen einzuleiten, ist Gegenstand des Kurses.
Zielgruppe
Pflegende mit Berufserfahrung ( FH, HF, DN II, DN I ),
Berufsschullehrerinnen
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– sind in der Lage, ein Assessment kognitiver Fähigkeiten und
Probleme auszuführen, kennen geeignete Instrumente und
nutzen diese
– erkennen und unterscheiden kognitionsbezogene
­Pflegediagnosen
– sind befähigt, angemessene kognitive Interventionen
­einzuleiten
24
Pflegefachmann, -lehrer
Pflegewissenschaftler, MScN
Lektor, Redaktor
Inhalte
– Definition, Differenzierung der Begriffe Kognition und kognitive
Fähigkeiten
– Pflegemodell: kognitive Pflege und kognitionsbezogener
Pflegeprozess, kognitive Pflegephänomene im Rahmen von
Pflegeklassifikationen
– Pflege-Basisassessment mit Gordons funktionellem
­Verhaltensmuster «Kognition», Assessmentinstrumente
– Kognitionsbezogene Pflegediagnosen und -interventionen 1:
Gedächtnisstörung, Orientierungsstörung, akute
Verwirrtheit und chronische Verwirrtheit
– Pflegediagnosen und -intervention 2: beeinträchtigte
­Aktivitätenplanung, Aufmerksamkeitsdefizit, Denkstörung,
­Beeinträchtigung exekutiver Funktionen, Entscheidungs­
konflikt, Wissensdefizit
– Pflegeintervention zur Förderung kognitiver ­Fähigkeiten:
­Aktivitätenplanung, Demenzpflege, Entscheidungs­
unterstützung, kognitive Anregung und Restrukturierung,
Realitätsorientierung, Mikroschulung
Arbeitsmethoden
Kurzreferate, Fallanalysen, Selbsttests
Daten
25.02. + 26.02 2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.460.–
Nichtmitglieder Fr.600.–
Literaturtipp
Georg, J. ( 2012 ): Kognitive Pflege. NOVAcura 41, 10.
Gordon, M. ( 2012 ): Assessment Notes. Bern: Huber
Pflegepraxis
25
Schizophrenie und wahnhafte Störungen
Udo Finklenburg
Kurs 134
1 Tag
«Schizophrenie ist nicht heilbar» – aber durch ein vertieftes
Verständnis der Krankheit und einen bewussten Einsatz der
modernen Konzepte kann der Klient, die Klientin ein hohes
Mass an Lebensqualität erreichen.
Zielgruppe
Pflegende FH, HF, DN II, DN I, FA SRK, FaGe, FaBe
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– sind aufgrund der vertieften Kenntnisse über S
­ chizophrenie
und wahnhafte Störungen in der Lage, auf Klientinnen
­einzugehen und mit ihnen zu arbeiten
– setzen Interventionen und Massnahmen bewusst ein
und ­nutzen die Konzepte Empowerment, Adhearence
und Recovery
Dipl. Pflegefachmann Psychiatrie HF
CAS Suizidprävention, Psych. Gesundheit, APP
MAS Mental Health
Freiberuflich in der ambulanten psychiatrischen Pflege
Inhalte
– Theoretische Grundlagen Schizophrenie und wahnhafte
Störungen
– Konzepte Empowerment & Recovery
– Medikamentöse Therapien & Adhearence
– Umgang und Einbezug von Angehörigen
– ( Selbst- ) Stigmatisierung
Arbeitsmethoden
Referate, Gruppenarbeit, eigene Fallbeispiele
Datum
24.10.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.230.–
Nichtmitglieder Fr.305.–
Pflegepraxis
Kompetent im Umgang
mit psychisch erkrankten Menschen
I
neu
( für Fortgeschrittene )
Kurs 135
2 Tage
Eine umsichtige Pflege von Menschen mit psychischen
­Erkrankungen erfordert von den Pflege- und Betreuungs­
personen spezifisches und spezielles Fachwissen. Nur mit
den geeigneten theoretischen Bezügen und breitem
Erfahrungswissen werden Kontakte und Beziehungen zu
Menschen mit psychischen Störungen zu einer gegenseitig
befruchtenden Arbeit.
Zielgruppe
Pflegende FH, HF, DN II, DN I, PsychKP, AKP, FA SRK mit
­Erfahrung im Umgang mit psychisch erkrankten Menschen
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– setzen in Krisensituationen ihre persönlichen und fachlichen
Fähigkeiten gezielt ein
– nutzen das pflegerische und psychopathologische Wissen,
um Menschen mit psychischen Auffälligkeiten objektiv
einzuschätzen und um Pflege- und Betreuungsschwerpunkte
zu setzen
Inhalte
– Klassifikation psychischer Störungen
– Psychiatrische Krankheitsbilder: schwerpunktmässig a
­ ffektive
Störungen, Angst- und Panikstörungen, Schizophrenie,
­posttraumatische Belastungsstörungen, Abhängigkeit und
Sucht
26
Franziska Siegenthaler-Blaser
Dipl. Pflegefachfrau Psychiatrie HF, HöFa I
Dipl. Erwachsenenbildnerin
– Handlungskompetenz in psychiatrischen Notfällen wie
­Erregungszuständen, Suizidalität, selbstverletzendes Verhalten
– Schritte und Prinzipien der Krisenintervention, Rolle der
­Pflegeperson
– Elemente einer gelungenen Beziehungsgestaltung wie
­motivierende Gesprächsführung, Echtheit, aushalten,
präsent sein
– Persönliche Fähigkeiten und Ansprüche an die Pflegeperson
unter den Aspekten Nähe und Distanz, Abgrenzung,
Gegenübertragung, klare und eindeutige Kommunikation,
Umgang mit Non-Compliance
– Zusammenarbeit mit Angehörigen psychisch kranker
Menschen
– Schulmedizinische und komplementäre Therapieansätze
Arbeitsmethoden
Vermittlung theoretischer Grundlagen, moderierte Diskussionen,
strukturierte Reflektionen in Kleingruppen oder als Einzelarbeit,
praktische Handlungsanweisungen, Arbeit an Fallbeispielen,
Transferaufträge
Daten
13.05. + 27.05.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.460.–
Nichtmitglieder Fr.600.–
Pflegepraxis
Pharmakologie in der Pflegepraxis
Wirkungen und Nebenwirkungen von Medikamenten
Hulda Klötzli
Kurs 136
Dipl. Pflegefachfrau, IPS
Lehrerin für Pflege
2 Tage
«Was uns am Leben erhält, kann uns auch krank machen»
( Hippokrates ). Medikamente haben vielseitige Wirkungen. Sie
können Leiden lindern, Fehlfunktionen korrigieren und Leben
retten. Medikamente bergen aber auch viele Gefahren. In ­diesem
Kurs repetieren und ergänzen Sie Ihr Wissen im Fachgebiet
Pharmakologie.
Zielgruppe
Pflegende FH, HF, DN II, DN I, MPA
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– können den genauen Wirkungsort verschiedener
Medikamente aufzeigen und mit pathologischen
Veränderungen und der Physiologie verknüpfen,
z. B. was bewirken GABA-Rezeptoren an der Nervenzelle
– überdenken ihr Wissen bezüglich Antibiotika und schätzen
die Gefahren ein
– sind fähig, ihr eigenes Verhalten im Zusammenhang mit
Psychopharmaka und Schmerzmedikamenten zu reflektieren
Inhalte
– Antibiotika
– Antidiabetika
– Antiemetika
– Broncholytika
– Diuretika
– Katecholamine
– Muskelrelaxantien
– Psychopharmaka
– Sedativa
– Schmerzmedikamente
Arbeitsmethoden
Lehrvortrag, kurze Gruppenarbeiten, Wissenstransfer durch
Fallbeispiele
Daten
Kurs 136-1: 23.02. + 15.03.2016
Kurs 136-2: 31.08. + 13.09.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.460.–
Nichtmitglieder Fr.600.–
27
Pflegepraxis
Hygiene
für alle Versorgungsbereiche
Sonja Baumann
Kurs 141
2 Tage
Das Auftreten von Infektionen durch multiresistente Keime
ist ein unübersehbares Thema geworden. Daher sind die
persönlichen Schutzmassnahmen und das richtige Hygiene­
verhalten wichtige Themen, die zum Pflegealltag gehören. Um
die richtigen Massnahmen zu treffen, ist das Fachwissen, das
Sie in diesem Kurs erlangen, die unverzichtbare Voraussetzung.
Zielgruppe
Alle in der Pflege tätigen Personen
Voraussetzung: Grundkenntnisse in Händehygiene,
Grundkenntnisse der häufigsten Infektionskrankheiten
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– kennen die Grundlagen der Hygiene für Spital/Langzeitpflege
und setzen diese um
– wenden hygienische Massnahmen zum Schutz von
Arbeitnehmern, Patienten und Bewohner vor der Gefährdung
und Übertragung von Mikroorganismen an
– bereiten Instrumente sicher auf ( ohne Sterilisation ), nutzen
für Flächenreinigung/-desinfektion geeignete Methoden und
Produkte
28
Fachexpertin Infektionsprävention und
Hygiene im Gesundheitswesen
Inhalte
– Standardmassnahmen: Händehygiene, Reinigung,
Desinfektion
– Lebensmittelhygiene
– Präventionsmassnahmen ( Noroviren, Grippe, blutübertragene
Infektionskrankheiten )
– Resistente Keime ( MRSA, ESBL )
Arbeitsmethoden
Referate, Fallbesprechungen, Gruppenarbeiten,
Plenargespräche, praktische Beispiele
Daten
22.06 + 27.06.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.460.–
Nichtmitglieder Fr.600.–
Pflegepraxis
Physiologie und Pathophysiologie 1
I
29
neu
Kurs 153
Adrian Burkhard
3 Tage
Dieser Kurs wurde neu entwickelt. Sie finden die ­
detaillierte Ausschreibung mit den Inhalten auf
unserer Homepage unter www.sbk-be.ch/kurse und
www.sbk-be.ch/dienstleistungen/weiterbildung
Dr. med., Dozent
Zielgruppe
Pflegende FH, HF, DN II
Daten
04.04. + 09.05. + 09.06.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.670.–
Nichtmitglieder Fr.890.–
Pflegepraxis
Physiologie und Pathophysiologie 2
I
30
neu
Kurs 154
Adrian Burkhard
3 Tage
Dieser Kurs wurde neu entwickelt. Sie finden die ­
detaillierte Ausschreibung mit den Inhalten auf
unserer Homepage unter www.sbk-be.ch/kurse und
www.sbk-be.ch/dienstleistungen/weiterbildung
Dr. med., Dozent
Zielgruppe
Pflegende FH, HF, DN II
Daten
18.11. + 28.11. + 08.12.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.670.–
Nichtmitglieder Fr.890.–
Pflegepraxis
Wundversorgung
für diplomierte Pflegefachpersonen
Beatrice Dettwiler
Kurs 161
2 Tage
Wunden richtig behandeln und schnell heilen – den kranken
Menschen als Ganzes in die Behandlung einbeziehen.
Rund 300’000 Menschen in der Schweiz leiden an offenen
Wunden. Diese beeinträchtigen nicht nur das Allgemeinbefinden,
sondern bieten auch ein hohes Risiko für weitere Erkrankungen.
Eine ­objektive Wundbeurteilung sowie eine umsichtige und
nachhaltige Wundbehandlung sind deshalb oberstes Gebot.
Zielgruppe
Pflegende FH, HF, DN II, DN I
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– klassifizieren und beurteilen eine Wunde und
ihre ­Heilungsphasen
– führen ein phasengerechte Wundreinigung durch, setzen
Wundverbandsmaterialien adäquat ein und sind in der
Lage, weiterführende Pflegemassnahmen einzuleiten und
zu ­kontrollieren
Dipl. Pflegefachfrau HF, HöFa I
Dipl. Wundexpertin SAfW
Inhalte
– Wundarten, Wunddefinition
– Prinzipien der Wundheilung, Wundheilungsphasen
– Die 8 Schritte der Wundbeurteilung
– Moderne Wundauflagen
– Wundreinigung
– Hygiene und Infekt
– Weiterführende Massnahmen
Arbeitsmethoden
Referat, Gruppenarbeit, Fallbeispiele
Daten
Kurs 161-1: 15.01. + 16.03.2016
Kurs 161-2: 03.06. + 29.06.2016
Kurs 161-3: 07.09. + 26.10.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.530.–
Nichtmitglieder Fr.670.–
Literaturtipp
Danzer, S. ( 2009 ). Chronische Wunden. Stuttgart:
Verlag Kohlhammer.
31
Pflegepraxis
Naturheilkundige pflanzengestützte Pflege
Grundlagen und Einsatzmöglichkeiten in
der Pflege verstehen, erkennen und anwenden
Kurs 162 1 Tag
Patienten wünschen häufig, begleitend zur m
­ edizinischen
Therapie mit natürlichen, alternativen Heilmitteln ­behandelt
zu werden. Pflegende können diesem Wunsch auf ­vielfältige
Weise in Form von Wickeln, Auflagen und innerlichen
­Anwendung mit Heilkräutertees, Kräuterprodukten und vielem
mehr nachkommen.
Zielgruppe
Pflegende, Aktivierungstherapeuten, Betreuende
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– verstehen die Grundlagen der pflanzengestützten Pflege
und können diese erklären
– stellen Produkte zur äusser-/innerlichen Anwendung
aus Heil- und Wildpflanzen her
– führen pflanzengestützte Pflegeinterventionen bei
Betroffenen aus
Gabie Vef-Georg
Dipl. Pflegefachfrau, -lehrerin
Heilpflanzenfachfrau
Gartentherapeutin, Autorin
Inhalte
– Pflanzengestützte Pflege: Definition, Modell, Phytobiografie,
pflanzengestützte Pflegeinterventionen
– Wickel und Auflagen: Definition, Anwendungsgebiete,
­Materialien, Zusätze, Wirkweise
– Praktische Wickelanwendungen z. B. mit Leinsamen, Ingwer
und Zitronen sowie Quark
– Äussere Anwendung von Trockensäckchen
– Tee-Bar: Einsatzmöglichkeiten von Heilkräutertees in
der Pflege
– Genussförderung für Patientinnen und Bewohnerinnen
– Pflege geht durch den Magen ( Herstellen verschiedener
­Kräuterprodukte )
Arbeitsmethoden
Vortrag, Partnerarbeit, Übungen
Datum
13.06.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.290.–
Nichtmitglieder Fr.390.–
Kursort
Der Kurs findet in entspannter Atmosphäre in einem
Bauernhaus in Schüpfen-Ziegelried statt.
32
Pflegepraxis
Trachealkanülenmanagement
I
neu
Nicolin Bähre
Kurs 164
1 Tag
Immer häufiger werden Patientinnen und Patienten, die auf
eine Trachealkanüle angewiesen sind, in Einrichtungen der
­stationären Pflege oder von ambulanten Pflegediensten versorgt.
Eine Trachealkanüle ist für die Betroffenen ein notwendiges Hilfsmittel, das die Atmung und damit ihr Überleben sichert. Für das
Pflegepersonal bedeutet dies eine besondere Verantwortung bzgl.
des Trachealkanülen-Managements, d. h. Pflege, Wechsel und
Erkennen von Krisen-, bzw. Notsituationen, die im Zusammenhang mit der Trachealkanüle stehen. Der sichere und fachgerechte
Umgang mit Menschen mit Trachealkanüle setzt dementsprechend
eine hohe Kompetenz der Pflegefachkräfte voraus.
Zielgruppe
Pflegefachpersonen, die Patienten mit Trachealkanüle versorgen
oder dies in naher Zukunft tun werden
33
Sprachheilpädagogin M.A.
Dipl. Stimm- und Präsentationscoach
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– erkennen den Zusammenhang zwischen dem Tragen einer
Trachealkanüle und den damit verbundenen Veränderungen
physiologischer Funktionen ( Atmung, Schlucken, Sprechen )
und sind fähig, gezielte Massnahmen anzuregen und zu
ergreifen, um diese Funktionen möglichst zu erhalten, bzw.
zu fördern
– sind mit den unterschiedlichen OP-Techniken einer Tracheostomie vertraut, ziehen Rückschlüsse auf die zu erwartenden
Herausforderungen bzgl. der Versorgung des Patienten mit
Trachealkanüle und treffen die entsprechende Vorsorge
– wissen um die individuellen anatomischen Gegebenheiten
jedes Menschen und können konkrete Vorschläge für eine
differenzierte Anpassung einer Trachealkanüle ( TK ) an den
jeweiligen Patienten machen.
Inhalte
– Grundlagen: Geschichte der Tracheostomie, Anatomie,
­Indikationen und Krankheitsbilder, OP-Techniken
– Pflege: TK-Aufbau und Funktion, endotracheales ­Absaugen,
Stomapflege, TK-Wechsel, Blockungen, Notfälle und
­Besonderheiten
– Pflegerisch-therapeutischer Umgang: physiologische Folgen
einer TK, Dysphagien und ihre Kennzeichen, Entblockungs­
zeiten, Entwöhnung, TK-Arten, Ernährung mit TK
Arbeitsmethoden
Theoretischer Input mittels Referat, Videoaufzeichnungen,
Anschauungsmaterial, eigenständige Fallbearbeitung in der
Gruppe, Fallbesprechungen
Datum
07.04.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.245.–
Nichtmitglieder Fr.320.–
Pflegepraxis
Schluckstörungen
Wenn die Nahrungsaufnahme zum Problem wird
Nicolin Bähre
Kurs 165
1 Tag
Ob auf Intensivstationen, im Spital, in R
­ ehabilitationseinrichtungen,
Alters- und Pflegeheimen oder Spitex – die Ernährung der
Patienten spielt eine zentrale Rolle in der täglichen Arbeit der
Pflegenden. Aber was tun, wenn die Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme nicht mehr reibungslos funktioniert? Eine Vielzahl
von Menschen ist von einer Schluckstörung betroffen, viele
­offensichtlich, manche unbemerkt. Sie mindert die Lebensqualität
der Betroffenen erheblich und kann schnell lebensbedrohliche
Formen annehmen. Für Pflegekräfte stellt diese Störung meist
eine schwierige und grosse Herausforderung dar.
Inhalte
– Physiologie, Neurologie und Pathologie des Schluckens
– Diagnostische Möglichkeiten und Methoden ( apparativ
und klinisch )
– Mögliche Kompensationsstrategien bei vorliegender
­Schluckstörung
– Methoden der «sicheren» d. h. aspirationsreduzierten
­Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme
– Förderliche Lagerung/Halterung auf das Schlucken
– Umgang mit schluckunterstützenden Mitteln
Zielgruppe
Alle in der Pflege tätigen Personen
Arbeitsmethoden
Theorievermittlung mittels Referat und Videoaufzeichnungen,
Selbsterfahrung aller vermittelten Methoden, Reflexion
der Selbsterfahrung und Bearbeiten eigener Fallbeispiele
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– erkennen klinische Anzeichen einer Schluckstörung
und ­können weitere diagnostische Schritte einleiten
– sind in der Lage, die unterschiedlichen Formen
einer S
­ chluckstörungen zu erklären und Methoden
einer a
­ spirationsreduzierenden Flüssigkeits- und
Nahrungsaufnahme anzuwenden
34
Sprachheilpädagogin M.A.
Dipl. Stimm- und Präsentationscoach
Datum
08.04.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.245.–
Nichtmitglieder Fr.320.–
Pflegepraxis
35
Pflege von Menschen mit Schlaganfall
Elke Steudter
Kurs 166 Dipl. Pflegefachfrau
Diplom Berufspädagogin, Pflegewissenschaftlerin
1 Tag
Ein Schlaganfall betrifft den Menschen auf physischer und
psychischer Ebene gleichermassen. Der Kurs zeigt, wie
die Pflege und Betreuung von betroffenen Personen vor dem
Hintergrund der individuellen Bedürfnisse und Ressourcen in
Heimen und in der Spitex geplant und umgesetzt werden kann.
Zielgruppe
Dipl. Pflegefachpersonen FH, HF, DNII, DNI, FA SRK, FaGe,
die in Heimen oder der Spitex tätig sind
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– sind in der Lage, die Bedürfnisse und Ressourcen der vom
Schlaganfall betroffenen Personen individuell zu erheben
– integrieren die neusten neurowissenschaftlichen Erkenntnisse
in die praktische Arbeit
– kennen die wichtigsten Empfehlungen für die Pflege
von ­Menschen mit Schlaganfall ( Best Practice ) in der
­Nachakut-Phase
Inhalt
– Entstehung und Ursache vom Schlaganfall
– Schlaganfallbezogener Pflegeprozess: häufige Pflegeprobleme/
Pflegediagnosen und praxisrelevante Pflegemassnahmen
– Förderung der individuellen Ressourcen vor dem Hintergrund
der Hirnplastizität
– Unterstützung und Anleitung von pflegenden Angehörigen
Arbeitsmethoden
Impulsreferate, Partner- und Gruppenarbeit, Arbeiten an
­Praxisbeispielen
Datum
10.06.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.230.–
Nichtmitglieder Fr.305.–
Pflegepraxis
36
Inkontinenzmanagement
Margrit Binggeli-Krebs
Kurs 168
Dipl. Pflegefachfrau HF
HöFa I mit Schwerpunkt Pädagogik
1 Tag
Woran denken Sie, wenn Sie an Lebensqualität denken?
Für die meisten bedeutet dies, sich «etwas leisten zu können»
– teure Schuhe oder Urlaub. Selten machen wir uns über Dinge
Gedanken, die uns selbstverständlich erscheinen. Für Betroffene
ist die Erhaltung der Kontinenz ein wesentliches Merkmal
von Lebensqualität. In diesem Kurs lernen Sie, wie Sie zur
­Verbesserung der Lebensqualität der von Inkontinenz betroffenen
Personen beitragen.
Inhalte
– Formen der Inkontinenz sowie Funktion der Blasen- und
Darmentleerung
– Abklärung, Pflege, Beratung und Therapie von
­Inkontinenzbetroffenen
– Pflege- und Inkontinenzmaterial
– Katheterisieren, Blasenspülung, Ballonpflege, Blasentraining
– Hygienestandard bei Darmkatheter-Trägerinnen
Zielgruppe
Pflegende FH, HF, DN II, DN I, FA SRK, FaGe
( mit Berufserfahrung )
Arbeitsmethoden
Einzelarbeit, Reflexion, Referate, Demonstration,
Einzel-, ­Partner-, Gruppenaufträge
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– integrieren die neusten Erkenntnisse von pflegetechnischen
Verrichtungen in ihren Berufsalltag und erleben Sicherheit
in deren Durchführung
– sind befähigt verschiedene Hilfsmittel im Alltag mit
­Inkontinenzbetroffenen anzuwenden
– sind in der Lage, sich in die Situation von Betroffenen
­hineinzuversetzen und begleiten diese professionell
– reflektieren und realisieren konkrete Vorschläge für den
­eigenen Arbeitsbereich
Datum
20.10.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.230.–
Nichtmitglieder Fr.305.–
Pflegepraxis
m
m
a
r
g
o
r
P
m
Wieder i Pflegerisches Schmerzmanagement
Aufgaben – Umsetzung – Dokumentation
Elke Steudter
Kurs 169
1 Tag
Viele betagte Menschen leiden unter akuten und/oder
­chronischen Schmerzen unterschiedlicher Genese.
Insbesondere chronische Schmerzen beeinträchtigen die
­Lebensqualität der Menschen und fordern eine kompetente
und kreative Pflege. Die medikamentöse Therapie sowie
unterstützende pflegerische Massnahmen vor dem Hintergrund
des Pflegeprozesses sind wichtige Aspekte eines
professionellen pflegerischen Schmerzmanagements.
Zielgruppe
Pflegende FH, HF, DN II, DN I, FaGe, FA SRK
( mit Berufserfahrung )
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden sind in der Lage
– das Schmerz-Assessment mithilfe praxisrelevanter
Instrumente durchzuführen und zu interpretieren
– die medikamentöse Behandlung anhand bestehender ­
Richtlinien der WHO zu reflektieren, geeignete
­nichtmedikamentöse Interventionen abzuleiten und zu
evaluieren
– wirksame und angemessene Strategien im Umgang mit
Patientinnen und Bewohnerinnen, die an Schmerzen leiden,
zu entwickeln und zu reflektieren
– Schmerzen fachgerecht zu dokumentieren und im
interprofessionellen Team zu besprechen
37
Dipl. Pflegefachfrau
Diplom Berufspädagogin, Pflegewissenschaftlerin
Inhalte
– Pathophysiologie des Schmerzes und neue Erkenntnisse
der Schmerzforschung
– Bedeutung des Schmerzes und seine Dimensionen für
die Patientinnen und Bewohnerinnen
– Pflegerisches Schmerzassessment bei akuten und
­chronischen Schmerzen sowie bei Demenz
– Grundlagen der pharmakologischen Schmerzbehandlung
– Nicht-pharmakologische pflegerische Schmerzinterventionen
– Evaluation und Dokumentation des pflegerischen
Schmerzmanagements
– Pflegerische Aufgaben und Kommunikation im
interprofessionellen Team bei der Behandlung von Schmerzen
Arbeitsmethoden
Referate, Gruppen- und Partnerarbeit an praktischen
Fallbeispielen, Reflexion der eigenen Praxis, Austausch,
Concept-Mapping
Datum
29.08.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.230.–
Nichtmitglieder Fr.305.–
Pflegepraxis
Wenn Geburt und Tod zusammenfallen
Begleitung der Eltern und Familien
beim frühen Tod ihres Kindes
Kurs 173
1 Tag
Stirbt ein Kind während der Schwangerschaft, bei oder kurz
nach der Geburt, so liegen Begrüssung und Abschied nahe
beisammen. Eltern brauchen Unterstützung in dieser kurzen
Zeit mit ihrem Kind, in der Gestaltung des Abschieds und in der
Zeit danach. Involvierte Fachpersonen sind gefordert, in solch
komplexen Betreuungssituationen kompetent und einfühlsam
zu begleiten. Kennen Sie Ihre Ressourcen zum Umgang
mit Ihrer Eigenbetroffenheit in psychisch anspruchsvollen
Arbeitssituationen?
Zielgruppe
Pflegende FH, HF, DN II, DN I mit Tätigkeit auf Wochenbett­
station, Neonatologie, Kinderklinik, Kinder-Spitex,
Hebammen, Mütter-/Väterberaterinnen, bei Interesse auch
für Seelsorgerinnen, Sozialarbeiterinnen
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– schätzen Reaktionen und Verhalten in Schock und Trauer
ein und reagieren adäquat darauf
– unterstützen den Bondingprozess der Eltern zu ihrem Kind
und die Gestaltung der Begrüssungs- und Abschiedszeit
– reflektieren ihr eigenes Verhalten in Verlustsituationen und
deren Bedeutung für das professionelle Handeln
38
Franziska Maurer
Hebamme, Lebens- und
Trauerbegleiterin SBK BE/EIFAH
Lehrbeauftragte der «Fachstelle Fehlgeburt und
perinataler Kindstod»
Inhalte
– Perinataler Kindstod: Zahlen und Fakten
– Wie jetzt Eltern sein? Ressourcen und Begleitmöglichkeiten
von Begrüssungs- und Abschiedszeit im Spital und zu Hause
– Informationen zur Rechtslage ( Meldepflicht, Bestattung usw. )
– Vorstellen von weiterführenden Unterstützungsangeboten
– Ressourcen der Selbstpflege für Fachpersonen
Arbeitsmethoden
Referat, Gruppenarbeit, Bearbeitung von Fallbeispielen durch
die Teilnehmenden
Datum
06.04.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.230.–
Nichtmitglieder Fr.305.–
Tipp
Weiterführende Kurse zu diesem Thema finden Sie bei der
­Fachstelle Fehlgeburt und perinataler Kindstod unter www.fpk.ch.
Pflegepraxis
Den Übergang ins Pflegeheim sinnvoll
gestalten – Transitionen würdevoll meistern
Tomas Kobi
Eine Herausforderung für Pflegende und Angehörige
Kurs 175
1 Tag
Die Vorstellung, auf Pflege angewiesen zu sein, ist mit
vielen Ängsten verbunden. Die Menschen, welche in ein Heim
eintreten, fürchten sich vor Abhängigkeit, Fremdbestimmung
und Alleinsein – vor Autonomieverlust. Betrachten Sie die
Übergangssituation aus einer anderen Perspektive, indem Sie
den Blick auf die Person lenken und wahrnehmen, was in ihr
vorgeht, wenn sie ins Heim eintritt.
Zielgruppe
Pflegende FH, HF, DN II, DN I, FA SRK, FaGe
( mit Berufserfahrung )
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– erkennen, was der Übergang in ein Pflegeheim für Menschen
bedeutet und arbeiten mit dem Konzept der Transitionen
– identifizieren typische Problem- und Belastungssituationen,
welche sich bei einem Heimeintritt ereignen können und
überprüfen eigene Vorstellungen bezüglich Abhängigkeit,
Fremdbestimmung, Alleinsein und Autonomieverlust
– begleiten Menschen in Phasen des Übergangs und erhalten
Sicherheit in ihrer Rolle
39
Gerontologe MAS
Exekutive Master in Prävention
und Gesundheitsförderung FH
Lehrperson in Pflege
Inhalte
– Transitionen ( normierte und stille )
– Merkmale von Belastungssituationen beim Übergang ins Heim
– Phasen des Übergangs
– Methoden und Formen der Begleitung von Menschen in den
Phasen des Übertrittes ins Heim
Arbeitsmethoden
Theoretische Inputs und Kurzvorträge, Kleingruppenübungen,
Integration von Fallbeispielen aus der Praxis, Diskussionen,
Transferhilfen und -überlegungen für die Praxis
Datum
19.09.2016
Kurskosten
Mitglieder Fr. 230.–
Nichtmitglieder Fr. 305.–
Pflegepraxis
Wiedereinstieg in die Pflege
Vom Kanton gefördertes Wiedereinstiegsprogramm
für Pflegefachpersonen
Wollen Sie nach einer längeren Zeit in der Familienarbeit
oder in pflegefernen Tätigkeiten wieder in den Pflegeberuf
einsteigen? Der SBK Bern unterstützt Ihren Wiedereinstieg
mit einer gezielten praxisnahen Weiterbildung. Auch die
Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern ( GEF )
hat ein Interesse daran, Ihren Wiedereinstieg erfolgreich
mitzugestalten und übernimmt die Kosten der Weiterbildung,
wenn Sie die folgenden Voraussetzungen erfüllen:
– ohne Anstellung in einer Pflegeinstitution zum Zeitpunkt
der Anmeldung
– seit mindestens 3 Jahren nicht mehr in der Pflege tätig
– wohnhaft im Kanton Bern
Zielgruppe
Pflegende HF ( AKP, KWS, PsychKP ), DN II, DN I, FA SRK
Aufbau des Weiterbildungsangebots des SBK Bern
Das geförderte Wiedereinstiegsprogramm für Pflegende setzt
sich zusammen aus:
– einem 5-tägigen Grundkurs ( verbindlich )
– 11 fachpraktischen Kurstagen nach individuellem Bedarf
( nicht verbindlich )
40
Details Grundkurs ( 5 Tage )
Im Grundkurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– sind in der Lage, ihr Wissen und ihre Fertigkeiten aufgrund der
heutigen Anforderungen an eine Pflegefachperson zielorientiert
zu aktualisieren
– sind in der Lage, den Pflegeprozess gemäss ihrer Funktion
und unter Berücksichtigung des Pflegeleitbildes umzusetzen
– weisen ihre ausserhalb des Pflegeberufes entwickelten
­Kompetenzen in der Bewerbungssituation angemessen nach
Inhalte
– Veränderungen im Gesundheitswesen, Rolle und Aufgabe der
Pflege
– Der Pflegeprozess als zielführendes Instrument im Pflegealltag
– Elektronische Patientendokumentation, eHealth Situation
Schweiz
– Fachliche Kommunikation im Pflegeteam, interprofessionelle Kommunikation, Kommunikation mit Patienten und
­Angehörigen
– Nachweis der ausserhalb des Pflegeberufs erworbenen
­Kompetenzen, Strategien zur beruflichen Kompetenzerweiterung
– Bewerbung und Bewerbungsgespräch
Daten Grundkurse
Kurs 180-1: 01.03. + 11.03. + 17.03. + 18.03. + 01.04.2016
Kurs 180-2: 24.05. + 06.06. + 17.06. + 20.06. + 30.06.2016
Kurs 180-3: 18.10. + 28.10. + 03.11. + 04.11. + 18.11.2016
Details ergänzende fachpraktische Kurstage (11 Tage )
Abgestimmt auf Ihre Ausbildung, Ihre Berufserfahrung, Ihr ( noch )
brach liegendes Potenzial und Ihr ( Wunsch- ) Arbeitsgebiet ­wählen
Sie die 11 ergänzenden Kurstage individuell aus
den vielen fachpraktischen Kursen unseres vielfältigen
Weiterbildungsangebots aus.
In den fachpraktischen Kursen aktualisieren Sie Ihr Wissen in den
Ihnen wichtigen Fachgebieten und erweitern Ihre Handlungs­
kompetenz. Sie üben Fertigkeiten ein und stellen vielleicht fest,
dass noch sehr viel Ihrer damaligen Routine vorhanden ist.
Ihr aktualisiertes Wissen unterstützt Sie dabei, in Bewerbungsgesprächen kompetent aufzutreten und den ­anspruchsvollen
Arbeitsalltag mit Freude zu bewältigen. Nutzen Sie diese 11 Tage.
Sämtliche Kurse, finden Sie in unserem Weiterbildungs­programm
2016 oder auf www.sbk-be.ch/kurse.
Anmeldung Wiedereinstieg in die Pflege
Die Anmeldung erfolgt schriftlich. Bitte senden Sie uns hierfür die
folgenden Unterlagen per Post zu:
– ausgefülltes und unterschriebenes Anmeldeformular
– Kopie Diplomausweis
– Lebenslauf
– letztes Arbeitszeugnis als Pflegende
Das Anmeldeformular können Sie auf unserer Website unter dem
folgenden Link herunterladen:
www.sbk-be.ch/wiedereinstieg
41
Gerne senden wir Ihnen das Anmeldeformular auch per Post zu.
Senden Sie die Unterlagen an die folgende Postadresse:
SBK Bern
Fachbereich Weiterbildung
Monbijoustrasse 30
3011 Bern
Fragen?
Gerade die Auswahl der ergänzenden Kurstage stellt für viele
Wiedereinsteigende eine Herausforderung dar, so fördert die GEF
beispielsweise keine aufbauenden Kurse. Der SBK Bern berät
Sie gerne und stellt gegenüber der GEF sicher, dass die Kurse,
die Sie auswählen, versorgungsrelevant sind. Wir freuen uns über
Ihre Kontaktnahme!
Tel. 031 380 54 71, [email protected]
Annullationsbedingungen für Teilnehmende der von der
Gesundheits- und Fürsorgedirektion geförderten Kurse zum
Wiedereinstieg in die Pflege
( siehe Allgemeine Geschäftsbedingungen Seite 94 )
Hinweis
Wenn Sie die Voraussetzungen für eine Förderung der GEF nicht
erfüllen, haben Sie die Möglichkeit, am 5-tägigen Grundkurs als
Selbstzahlende teilzunehmen.
Kurskosten
Mitglieder Fr. 1170.–
Nichtmitglieder Fr. 1700.–
Sektion Bern
Section de Berne
Stellenvermittlung des SBK Bern
Horizonte eröffnen
Stellen mit
SBK
ASI
Für Arbeitgeber
Sie suchen nach Klarheit,
Orientierung, Impulsen,
Ideen für den nächsten
Schritt?
Wir vermitteln
Ihnen Pflege- und Betreuungsfachleute für
Zukunft
Temporäreinsätze und Dauerstellen. Unsere SpezialisieMögliche Anlässe für die Laufbahnberatung:
rung für Pflegeberufe, die langjährige Erfahrung und
unser Beziehungsnetz
machen
uns für Arbeitgeber
zum Ihrer Ideen
–S
ie haben einige Ideen für den nächsten
Schritt und wollen
eine Partnerin
zum Reflektieren
gefragten Partner.
–S
ie sind nicht sicher, ob Sie für eine Fach- oder eine Führungsposition geeignet sind
Unsere
Sitzwachen
unmittelbare
–S
ie wissen nicht, was Sie sonst noch
machen
könnenbringen
mit Ihrem
LebenslaufEntlastung,
und Ihren Berufserfahrungen
031 380 54 60
wenn Sie bei schwer pflegebedürftigen, unruhigen oder
–
S
ie
wissen
nicht,
welche
Funktionen,
welches
Umfeld
und
welche
Art
Arbeitgeber
zu Ihnen passt
sterbenden Patienten kurzfristig nicht mehr die nötige
www.sbk-be.ch/stellenvermittlung
Pflege
und
Betreuung
abdecken
können.
Ein
Anruf
am weiter bringt
–S
ie haben eine Weiterbildungsidee, wissen aber nicht, ob diese Weiterbildung Sie wirklich
Vormittag genügt, damit Ihnen in der darauf folgenden
–S
ie haben eine Weiterbildung gemacht
nicht inTag
welche
SiePflegesich weiter orientieren
Nacht und
oderwissen
am nächsten
eineRichtung
qualifizierte
möchten
person zur Verfügung steht.
SBK Bern
Stellenvermittlung
Monbijoustrasse 30
3011 Bern
–S
ie finden keine passende Stelle und suchen andere Vorgehensweisen der Bewerbung
Für Stellensuchende
Exklusiv
für Berufe
in der Pflege
Wir suchen und finden attraktive Stellen
für diplomierte
Gaby Fardel
Pflegefachleute, Krankenpflegerinnen
FA SRK, Hebammen,
Coach/Supervisorin
( BSO anerkannt ), Pflegefachfrau HF, langjährige Berufserfahrung in Leitungs­
Hauspflegerinnen, Betagtenbetreuerinnen,
Fachangestellte
positionen,
selbstständige Beratungstätigkeit seit 2004
Gesundheit und Pflegeassisteninnen.
Die Stellenvermittlung des SBK Bern
Mitgliedern
Ich steht
freue sowohl
mich darauf,
Sie bei Ihrem Anliegen zu begleiten! Anmeldungen über SBK Bern oder direkt.
wie Nichtmitgliedern offen.
Letras GmbH | Gaby Fardel | Coaching und Laufbahnberatung | Büro Spitalgasse 4 | 3011 Bern |
Telefon 031 333 26 38 | 079 310 46 14 | E-Mail [email protected] | Web www.letras.info
Partner für Menschen, die etwas ändern und erreichen wollen.
42
Kurse für FaGe
Kurse für Pflegende mit EFZ
Der SBK Bern bietet im 2016 vier Kurse an, die sich
ausschliesslich an FaGe richten:
– Pflegeprozess und -dokumentation für FaGe ( neu )
– FaGe übernimmt Tagesverantwortung ( neu )
– Umgang mit belastenden, beruflichen Situationen ( neu )
– Wundversorgung für FaGe
Rund die Hälfte der Kurse des SBK Bern sind auch für FaGe,
FaBe, FA SRK und Hauspflegerinnen offen. Zum Beispiel:
– Bewegtes Lagern
– Spastizität – ein komplexes Phänomen
– Blutentnahme
– Pflege von Menschen mit Schlaganfall
– Naturheilkundige pflanzengestützte Pflege
– Depression und Suizidalität
– Notfälle und akute Situationen in der Langzeitpflege
– Verbale und nonverbale Kommunikation mit Menschen
mit Demenz
– Begegnung in der Pflege
– Zusammenarbeit mit Angehörigen
– und viele Kurse mehr
Sie finden alle Kurse für FaGe auf der Homepage von
pflegebern. Wenn Sie auf der Homepage des SBK Bern ­suchen,
so setzen Sie bitte in der Kurs-Suchmaske einen Haken bei
­«Angebot für Pflegende bis Ausbildungsniveau FaGe/FaBe».
43
Kurse für FaGe
Pflegeprozess und -dokumentation für FaGe
I
44
neu
Wie schreibe ich das nun auf?
Kurs 201
1 Tag
Kennen Sie das: Sie sitzen vor dem Papier oder vor der
Tastatur, rund um Sie ist es hektisch und nun sollten Sie noch
aufschreiben, was heute bei Frau S. und Herrn P. wichtig war.
Sie haben vieles im Kopf und eben noch nicht notiert.
Im Kurs lernen Sie zu unterscheiden, worauf es ankommt.
Sie reflektieren Ihre Rolle in Bezug auf den Pflegeprozess und
die Pflegedokumentation und erarbeiten sich Sicherheit im
Formulieren.
Zielgruppe
FaGe aus Spitex, Langzeit oder Akutpflege
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– füllen ihre Rolle als FaGe in der Pflegedokumentation
­professionell aus
– gestalten den Pflegeprozess mit
Cornelia Willi
Pflegefachfrau HF
Dipl. Erwachsenenbildnerin
Transaktionsanalytikerin PTSTA
Bildungsbeauftragte im Spitalzentrum Biel
Inhalte
– Pflegedokumentationssysteme
– Beobachtungen ordnen, gewichten, festhalten
– Erwartungen an den Pflegebericht aus Sicht der Kolleginnen,
der Patienten, der Angehörigen und der Krankenkasse
– Schreibblockaden überwinden
Arbeitsmethoden
Kurze Inputs, Praxisbeispiele im Vergleich, Austausch,
­schriftliche und mündliche Übungen, Einzelarbeit,
Kleingruppenarbeit
Datum
21.10.2016
Kurskosten
Mitglieder pflegebernFr. 230.–
Nichtmitglieder
Fr. 305.–
Kurse für FaGe
FaGe übernimmt Tagesverantwortung
I
45
neu
Erika Schärer-Santschi
Kurs 220
2 Tage
Vermehrt übernehmen FaGe in der Langzeitpflege die
organisatorische Tagesverantwortung. Während einer
Schicht ein Pflegeteam zu führen, stellt FaGe vor ganz neue
­Herausforderungen. Die gezielte Auseinandersetzung mit den
vorhandenen Rahmenbedingungen und mit den zugeteilten
Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortungsbereichen ist eine
Voraussetzung für die erfolgreiche Übernahme der Tages­
verantwortung. Auch persönlich verlangt die neue Rolle Einiges
ab. Die Tagesverantwortung zu übernehmen, bedeutet im
komplexen Pflegealltag, in oft unvorhergesehenen Arbeits­
situationen gezielt und bewusst zu handeln. Der Kurs
ermöglicht FaGe ihre Führungsrolle zu definieren, sich die
nötigen Kompetenzen anzueignen und diese zu üben.
Zielgruppe
FaGe, welche im Betrieb die organisatorische
Tagesverantwortung übernehmen
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– orientieren sich im organisationalen Umfeld als
T­agesverantwortliche
– gestalten die Rolle als organisatorisch Führende zielund aufgabenorientiert
– intervenieren im Team situations- und mitarbeiterinnenorientiert
– schätzen unvorhergesehene Arbeitssituationen ein, setzen
Prioritäten und treffen Entscheidungen
– reflektieren eigenes Führungsverhalten
Berufsschullehrerin für Gesundheits- und
Krankenpflege, NLP-Master
Lehrgang in Management Alpen-Adria Universität Wien
arbeitet freiberuflich in Begleitung, Beratung und Bildung
Inhalte
– Führungsauftrag der Institution
– Führungsverständnis
– Führungsfunktionen
– Führungsverhalten, Führungsstile
– Organisationsstrukturen – und Prozesse
– Gruppendynamik gezielt lenken
– Entscheidungen angehen und Entscheidungen treffen
– Ziele überprüfen und Fortsetzung planen
Arbeitsmethoden
Kurzinputs, Vorausaufgabe bearbeiten, Beispiele aus der Praxis
reflektieren, Einzel-, Paar- und Gruppenarbeiten, Austausch im
Plenum, Einüben von Verhaltensmöglichkeiten
Daten
10.03. + 30.03.2016
Kurskosten
Mitglieder pflegebernFr. 460.–
Nichtmitglieder
Fr. 600.–
Kurse für FaGe
Umgang mit belastenden
beruflichen Situationen
I
46
neu
Kurs 230
1 Tag
Barbara Müller
Pflegefachfrau, Dipl. Pflegewirtin ( FH )
Kommunikationstrainerin
Fachlehrerin für Pflege
Redaktorin/Lektorin ( Verlag Huber/Hogrefe )
Fight or flight, kämpfen oder fliehen? Wohin tendieren Sie
in einer stressvollen und belastenden Situation? In diesen
­Momenten gelingt es uns selten, eine reflektierte Betrachtung
anzustellen, hier entscheidet der Bauch, nicht der Kopf. In
diesem Kurs gehen Sie den Spuren des Stresses und Ihres Erlebens von Stress nach, um in künftigen Situationen gelassener
auf die vielfältigen Anforderungen des Praxisalltags zu reagieren.
Dauerhaft empfundener Stress macht zum einen unglücklich
und unausgeglichen. Zum anderen führt er längerfristig zu
körperlichen und seelischen Einschränkungen. Dazu ist Ihr
Leben zu schade!
Arbeitsmethoden
Inputs, moderierter Erfahrungsaustausch, Übungen zur
­Selbstreflexion, bearbeiten der eigenen Fallsituationen,
­Rollenspiel
Zielgruppe
FaGe aus allen Versorgungsbereichen
Datum
03.02.2016
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– finden Worte für Belastungssituationen am Arbeitsplatz und
reflektieren sie auf dem Hintergrund von Erklärungsmodellen
zu Stress und den besonderen Belastungen in den
Pflegeberufen
– bewältigen auftretende Belastungssituationen mit
eigenen Strategien und kennen allgemeine Strategien
zur Belastungsbewältigung
Kurskosten
Mitglieder pflegebernFr. 230.–
Nichtmitglieder
Fr. 305.–
Inhalte
– Definitionen von Stress und Erklärungsmodelle
– Quellen psychischer Belastungen
– Bedeutung der Arbeit im Lebenskontext
– Besonderheiten der Belastungen in den Pflegeberufen
– Interventionen zur Bewältigung
Kurse für FaGe
47
Wundversorgung für FaGe
Beatrice Dettwiler
Kurs 160
Dipl. Pflegefachfrau HF, HöFa I
Dipl. Wundexpertin SAfW
2 Tage
Wunden richtig behandeln und schnell heilen – den kranken
Menschen als Ganzes in die Behandlung einbeziehen.
Wunden, vor allem chronische, reduzieren die Lebensqualität
beträchtlich. Durch korrektes Einschätzen der Wunden und
­deren professionelle Behandlung können Sie das Allgemeinbefinden Ihrer Patientinnen deutlich erhöhen und das Risiko
weiterer Erkrankungen minimieren.
Zielgruppe
Pflegende FA SRK, FaGe, Hauspflegerinnen
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– klassifizieren und beurteilen eine Wunde und ihre
Heilungsphasen
– führen eine phasengerechte Wundreinigung durch,
­setzen Wundverbandsmaterialien passend ein und legen
eine ­Kompressionstherapie korrekt an
– kennen ihre Handlungskompetenzen und holen sich
­Unterstützung bei entsprechenden Fachpersonen
Inhalte
– Wundarten, Wunddefinition
– Prinzipien der Wundheilung, Wundheilungsphasen
– Die 8 Schritte der Wundbeurteilung
– Moderne Wundauflagen
– Wundreinigung
– Hygiene und Infekt
– Kompressionstherapie und praktische Übungen
– Grenzen der Handlungskompetenz
Arbeitsmethoden
Referat, Gruppenarbeit, Fallbeispiele, praktische Übungen
­Kompressionstherapie
Daten
09.11. + 14.12.2016
Kurskosten
Mitglieder SBK und pflegebern Fr.530.–
Nichtmitglieder
Fr.670.–
Notfallpflege und IMC
48
EKG
Sicherheit in Interpretation und Überwachung
Grundkurs
Hulda Klötzli
Kurs 401 A
Dipl. Pflegefachfrau, IPS
Lehrerin für Pflege
2 Tage
Sicherheit in der EKG-Interpretation und in der Über­
wachung der monitorisierten Patientinnen ermöglicht
qualitativ gute Pflege. In diesem Kurs erwerben und
vertiefen Sie Kenntnisse und Fähigkeiten, die Ihnen die Pflege
von Patienten, die eine intensive Überwachung benötigen,
erleichtert.
Zielgruppe
Diplomierte Pflegefachpersonen
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– erkennen die wichtigsten Herzrhythmusstörungen, die eine
Überwachung der Patientinnen und Patienten erfordern, und
verknüpfen diese mit pathologischen Ereignissen
– sind sicher beim Erkennen von EKG-Veränderungen und
­veranlassen eigenständig weitere Massnahmen, wie die
­Meldung an die zuständigen Ärzte
Inhalte
– Kurze Repetition Anatomie und Physiologie
– Das Herzaktionspotential
– Das normale EKG
– Kriterien zur EKG-Interpretation
– EKG-Ableitungen und EKG schreiben
– Herzrhythmusstörungen ( Hauptteil des Kurses )
Arbeitsmethoden
Lehrvortrag, kurze Gruppenarbeiten, EKG-Beispiele, lösen von
Fallbeispielen
Daten
19.10. + 25.10.2016
Kurskosten
Mitglieder Fr. 480.–
Nichtmitglieder Fr. 640.–
Notfallpflege und IMC
49
EKG
Sicherheit in Interpretation und Überwachung
Aufbaukurs
Hulda Klötzli
Kurs 401 B
Dipl. Pflegefachfrau, IPS
Lehrerin für Pflege
2 Tage
Sicherheit in der EKG-Interpretation und in der Über­
wachung der monitorisierten Patientinnen ermöglicht
qualitativ gute Pflege. An diesen zwei Kurstagen erweitern
und vertiefen Sie Ihre EKG-Kenntnisse und lernen, eine
anspruchsvolle EKG-Analyse durchzuführen. Diese Fähigkeiten
führen zu einer noch sicheren Überwachung der Patienten.
Inhalte
– Herzrhythmusstörungen, Repetition
– Myokardischämie, Myokardinfarkt
– Herzschrittmacher
– Hypertrophie
– Die Herzlage
Zielgruppe
Diplomierte Pflegefachpersonen
Wichtig: Besuch des Basiskurses oder gute EKG-Kenntnisse
werden vorausgesetzt.
Arbeitsmethoden
Lehrvortrag, kurze Gruppenarbeiten, EKG-Beispiele, lösen von
Fallbeispielen
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– gewährleisten eine anspruchsvolle EKG-Überwachung der
Patienten
– erkennen im EKG myokardiale Schädigungen, wie z. B. einen
Myokardinfarkt, eine Hypertrophie, und verbinden diese mit
der Pathophysiologie am Herzen
– sind befähigt, Mitarbeitenden und Lernenden die verschiedenen
Herzschrittmachersysteme zu erklären
Daten
15.11. + 23.11.2016
Kurskosten
Mitglieder Fr. 480.–
Nichtmitglieder Fr. 640.–
Notfallpflege und IMC
50
Herzmedikamente
Hulda Klötzli
Kurs 402 Dipl. Pflegefachfrau, IPS
Lehrerin für Pflege
1 Tag
Um sichere Pflege bei Patientinnen mit Herzerkrankungen
zu gewährleisten, sind Kenntnisse der Wirkungsweisen und
möglichen Nebenwirkungen von Herzmedikamenten
unerlässlich.
Zielgruppe
Alle Pflegende FH, HF, DN II, speziell diejenigen, die im
­Berufsalltag mit intensiven Überwachungsaufgaben im Bereich
Aufwachraum, Intermediate Care ( IMC ) oder Post-AnesthesiaCare Unit ( PACU ) betraut sind bzw. zukünftig auf einer solchen
Abteilung arbeiten möchten.
Wichtig: Kenntnisse der Anatomie/Physiologie und
­Pathophysiologie des Herzens werden vorausgesetzt.
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– sind in der Lage, die Wirkungen und Nebenwirkungen
­verschiedener Herzmedikamente aufzuzeigen und den
­genauen Wirkungsort zu bestimmen
– erkennen den Zusammenhang zwischen der Wirkung und der
Physiologie, z. B. ACE-Hemmer, Niere und RAAS
Inhalte
– Physiologische und pathophysiologische Grundlagen
– Wirkungsweise der Herzmedikamente
– Anwendung der Herzmedikamente
– Häufige Namen der Herzmedikamente
– Verabreichung, Nebenwirkung und Gefahren
Arbeitsmethoden
Lehrvortrag, kurze Gruppenarbeiten, arbeiten mit Fallbeispielen
Datum
06.12.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.240.–
Nichtmitglieder Fr.310.–
Notfallpflege und IMC
51
Notfälle und akute Situationen
in der Langzeitpflege
Kurs 410 1 Tag
Lernen Sie Notfälle einzuschätzen und die richtigen
­Massnahmen einzuleiten. Kompetent in akuten Situationen zu
handeln, ist das Ziel dieses Kurses. Dies gibt Ihnen Sicherheit.
Zielgruppe
Alle Pflegenden mit einem Tätigkeitsfeld in der Langzeitpflege
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– können wichtige physiologische/pathophysiologische
­Veränderungen im Alter benennen
– können wichtige Krankheitsbilder und deren Therapieansätze
benennen
– sind in der Lage, Sturzrisiken zu erkennen und vorbeugende
Massnahmen zu ergreifen
– erkennen eine Notfallsituation und können gezielt Hilfe anfordern
Jürgen Reimann
Klinischer Spezialist Anästhesie
MAS Adult and Professional
Education PHZ
und Co-Dozentinnen
verschiedene Fachspezialistinnen aus der Praxis –
Ärztinnen, Pflegewissenschaftlerinnen, Pflegefachpersonen
Inhalte
– Physiologie des alternden Menschen
– Gehhilfen/Sturz und Sturzprävention/Verletzungen
– Beurteilungen von verschiedenen Notfallsituationen
– neurologische Ausfälle, transitorisch ischämische Attacken
( TIA ), cerbrovaskulärer Insult ( CVI ) Parkinson
– Krankheitsbild «Demenz und seine Risiken»
– Mangelernährung/Diabetes Mellitus
– Fieber und Infekte/Hygiene
– Pneumonie
– Koronare Herzkrankheit und Herzinsuffizienz
– Lungen- und Atemwegserkrankungen
Arbeitsmethoden
Referat, Planspiel/Simulation, Intervision
Datum
01.07.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.295.–
Nichtmitglieder Fr.395.–
Notfallpflege und IMC
52
Medizinische
Notfallsituationen
Kurs 451 2 Tage
Zu den Kernkompetenzen der Pflegefachpersonen
auf der Notfallstation gehört die Pflege und Betreuung
der P
­ atientinnen in Notsituationen oder mit gestörten
­Vitalfunktionen. Sie erkennen lebensbedrohliche Situationen,
triagieren Patientinnen entsprechend den Krankheitssymptomen
und setzen Prioritäten. In diesem Kurs lernen Sie die Krankheitsbilder von Patientinnen mit medizinischen Erkrankungen kennen
und werden mit den theoretischen Grundlagen ausgewählter
Krankheitsbilder vertraut.
Zielgruppe
Pflegende mit einem Tätigkeitsfeld auf der Notfallstation,
­Chirurgie, Medizin, MPA
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– kennen die häufigsten medizinischen Krankheitsbilder und
leiten daraus ihre pflegerischen Konsequenzen ab
– können die wesentlichen Therapieansätze bei internistischen
Notfällen benennen
– erkennen akute und lebensbedrohliche Patientensituationen
und leiten erste Handlungsschritte ein
Jürgen Reimann
Klinischer Spezialist Anästhesie
MAS Adult and Professional
Education PHZ
und Co-Dozentinnen
verschiedene Fachspezialistinnen aus der Praxis –
Ärztinnen, Pflegewissenschaftlerinnen, Pflegefachpersonen
Inhalte
– Herzrhythmusstörungen
– Kardiogener Schock
– Angiologische Notfälle
– Lungenödem und Lungenembolie
– Obstruktive- und restriktive Lungenerkrankungen
– Gastrointestinales System und GI-Blutung
– Intoxikationen
– Sepsis
– Spezielle Infektionen
– Stoffwechselstörungen
– Allergische Reaktionen
Arbeitsmethoden
Lehrvorträge, Arbeit mit Fallbeispielen, Partner- und
­Gruppenarbeit, schriftliche Reflektion
Daten
17.05. + 07.06.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.595.–
Nichtmitglieder Fr.795.–
Kooperation mit dem
Schweizerischen Hebammenverband ( SHV )
SBK Mitglieder erhalten alle Weiterbildungen
des SHV zum Mitgliederpreis!
Zum Beispiel
Die etwas andere Fallbesprechung
05.01.2016
Fr.240.–
Professionelle Betreuung in der sensiblen Phase Wochenbett
15./16.01.2016
Fr.380.–
Von der Problem- zur Lösungsorientierung
10.03.2016
Fr.200.–
Stillen bei Erkrankung der Mutter
18.04.2016
Fr.200.–
Beraten im Alltag des Gesundheitswesens
27./28.04.2016
Fr.420.–
Anmeldungen schriftlich beim Schweizerischer Hebammenverband, Rosenweg 25 C, Postfach, 3000 Bern 23
per Fax: 031 332 76 19 oder via Internet: www.hebamme.ch
53
Palliative Care
54
Palliative Care Niveau A 2
Palliative Grundversorgung
Kurs 501
5 Tage ( 40 Stunden )
Palliative Massnahmen unterstützen die Anpassung an
krankheitsbedingte Gegebenheiten mit dem Ziel der ­besten
( noch ) möglichen Lebensqualität. Dieser Kurs richtet sich
an Pflegefachpersonen, welche in ihrem Berufsalltag mit
­Patientinnen und Patienten zu tun haben, die sich in einer
­palliativen Situation befinden. Der Kurs entspricht dem von
palliative.ch definierten Ausbildungsniveau A2.
Zielgruppe
Pflegende FH, HF, DN II und DN I mit HöFa
Kompetenzen
Die Teilnehmenden
– sind befähigt, in der Grundversorgung Patientinnen und
­Patienten in palliativen Situationen zu pflegen und zu begleiten
– schätzen komplexe Patientensituationen ein und handeln
entsprechend dem Konzept «Palliative Care»
– kommunizieren mit allen an der palliativen Situation Beteiligten,
initiieren und begleiten Entscheidungsprozesse
Inhalte
– Konzept und Geschichte «Palliative Care»
– Symptome und deren Erfassung und Behandlung
– Kommunikation in schwierigen Situationen und im
­interdisziplinären Team
– Begleitung von An- und Zugehörigen
– Sterben, Tod und Trauer
– Grundsätze der Ethik und ethische Entscheidungsfindung am
Lebensende
Ursula Zimmermann
Dipl. Pflegefachfrau HF
HöFa I Onkologie
MAS Palliative Care
FA Ausbilderin
Arbeitsmethoden
Inputs, Fallbeispiele, Textarbeit, Paar- und Gruppenarbeiten,
Reflexion, Selbststudium
Leistungsnachweis und Zertifikat
Der Leistungsnachweis ist ein Transferauftrag zu einer
Symptomerfassung in einer realen und aktuellen Patienten­
situation aus dem eigenen Praxisfeld. Die Teilnehmenden
erstellen eine schriftliche Dokumentation und Reflexion zwischen
dem dritten oder vierten und fünften Kurstag. Der Leistungsnachweis wird mit erfüllt – nicht erfüllt bewertet. Die erfolgreich
abschliessenden Teilnehmenden erhalten ein Zertifikat des
SBK Bern.
Daten
Kurs 505-1: 21.03. + 22.03. + 23.03. + 28.04. + 29.04.2016
Kurs 505-2: 07.09. + 08.09. + 09.09. + 20.10. + 21.10.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.1230.–
Nichtmitglieder Fr.1605.–
Inkl. Kursbuch:
Neuenschwander H. et al. ( 2006 ). Palliativmedizin. Bern:
Krebsliga Schweiz.
Palliative Care
Upgrade Palliative Care Niveau A 2
I
neu
Ergänzungstag zum Erwerb des Zertifikats
Palliative Care Niveau A 2
Kurs 502
Zielgruppe
Pflegende FH, HF, DN II und DN I, die bereits die Basiskurse I
und II beim SBK Bern besucht haben
Kompetenzen ( nach Abschluss des Basiskurs I, Basiskurs II
sowie des Ergänzungstags )
Die Teilnehmenden
– sind befähigt, in der Grundversorgung Patientinnen und
Patienten in palliativen Situationen zu pflegen und zu begleiten
– schätzen komplexe Patientensituationen ein und handeln
entsprechend dem Konzept «Palliative Care»
– kommunizieren mit allen an der palliativen Situation Beteiligten,
initiieren und begleiten Entscheidungsprozesse
Inhalte Ergänzungstag
Grundsätze der Ethik und ethische Entscheidungsfindung am
Lebensende
55
Dipl. Pflegefachfrau HF
HöFa I Onkologie
MAS Palliative Care
FA Ausbilderin
1 Tage
Palliative Massnahmen unterstützen die Anpassung an
krankheitsbedingte Gegebenheiten mit dem Ziel der besten
( noch ) möglichen Lebensqualität. Dieser Kurs richtet sich an
Pflegefachpersonen, welche bereits den Basiskurs I und II
beim SBK Bern besucht haben und die in ihrem Berufsalltag mit
Patientinnen und Patienten zu tun haben, die sich in einer
palliativen Situation befinden. Der Kurstag wird Ihnen zum
­definierten Ausbildungsniveau A2 angerechnet.
Ursula Zimmermann
Arbeitsmethoden
Inputs, Fallbeispiele, Textarbeit, Paar- und Gruppenarbeiten,
Reflexion
Leistungsnachweis und Zertifikat
Der Leistungsnachweis ist ein Transferauftrag zu einer
Symptomerfassung in einer realen und aktuellen Patienten­
situation aus dem eigenen Praxisfeld. Die Teilnehmenden
erhalten mit der Kursanmeldebestätigung eine Auftrag dazu,
der vor dem Kurstag zu erledigen ist. Die erfolgreich
abschliessenden Teilnehmenden erhalten ein Zertifikat des
SBK Bern Palliative Care Niveau A2.
Daten
Kurs 502-1: 24.02.2016
Kurs 502-2: 06.09.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.260.–
Nichtmitglieder Fr.335.–
Hinweis Anmeldeschluss:
Anmeldeschluss ist einen Monat vor Kursbeginn. Spätere
Anmeldungen sind wegen des vorgängig zu erledigenden
­Transferauftrags nicht möglich.
Palliative Care
56
Ethische und rechtliche Aspekte
in der Sterbebegleitung
Kurs 520 1 Tag
Schwierige Entscheidungssituationen gehören zum
­Berufsalltag im Umgang mit schwerkranken, sterbenden
Menschen. Ethische und rechtliche Aspekte zu kennen,
­unterstützt uns darin, gemeinsam mit den Betroffenen einen
gangbaren Weg zu finden.
Zielgruppe
Pflegende FH, HF, DN II, DN I, die im Alltag schwerkranke und
sterbende Menschen pflegen und begleiten
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– sind in der Lage, bei ethische Fragestellungen und Dilemmata
in ihrem Praxisalltag Werte zu erkennen und lassen sich von
diesen im Alltagshandeln leiten
– reflektieren die Grundlagen des neuen Erwachsenenschutzrechts in Bezug auf Patientenverfügungen und sind fähig,
Nutzen und Grenzen beim Einsatz von Patientenverfügungen
aufzuzeigen
– sind befähigt, persönliche sowie betriebliche Voraussetzungen
zu nennen um ethische Fragestellungen zu bearbeiten
– sind in der Lage, die Möglichkeit einer palliativen Sedierung
reflektiert zu betrachten
Verena Prebil
Dipl. Pflegefachfrau HöFa I
Leiterin Innere Medizin
Zusatzausbildung in Palliative Care
der Krebsliga Schweiz
Inhalte
– Wichtige Grundlagen der Ethik in der Pflege
– Neues Erwachsenenschutzrecht: Inhalte betreffend
Patientenverfügungen
– Nutzen und Grenzen von Patientenverfügungen
– Möglicher Ablauf einer ethischen Fallbesprechung
– Umgang mit der Frage nach der Möglichkeit einer palliativen
Sedierung in der Praxis
Arbeitsmethoden
Theoretische Inputs und Kurzvorträge, Reflexion der eigenen
Praxis, Integration von Fallbeispielen aus der Praxis, Einzel-,
Partner- und Gruppenarbeiten, Diskussionen, Transferhilfen
und Überlegungen für die Praxis
Datum
25.08.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.240.–
Nichtmitglieder Fr.315.–
( inkl. SBK-Broschüre «Ethik und Pflegepraxis» )
Palliative Care
57
Pflege von Menschen in der Terminalphase und nach dem Versterben Ursula Zimmermann
Kurs 521
Dipl. Pflegefachfrau HF,
HöFa I Onkologie
MAS Palliative Care
FA Ausbilderin
2 Tage
In der Begleitung von Menschen in der Terminalphase stellt
sich häufig die Frage, was soll denn pflegerisch noch getan
werden und wie ist mit Nähe und Distanz umzugehen? In
diesem praxisorientierten Kurs können Sie Sicherheit in dieser
Thematik erlangen und mit anderen in Reflexion und Austausch
kommen.
Zielgruppe
Pflegende FH, HF, DNII und DNI mit HöFa
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– kommunizieren mit sterbenden Menschen und ihren
­Angehörigen
– führen adäquate pflegerische Massnahmen durch ( Sedierung,
subkutane Flüssigkeitsgabe, Körperpflege, Positionierungen,
Mundpflege, Absaugen )
– erleben Sicherheit im Umgang mit sterbenden Menschen und
balancieren Nähe und Distanz aus
Inhalte
– Kommunikation mit dem sterbenden Menschen und seinen
Angehörigen
– Individuelle Versorgung und Betreuung von sterbenden
­Menschen: Reflektierte pflegerische Handlungen wie
­Körperpflege, Positionierungen, Mundpflege und Absaugen
– Palliative Sedierungstherapie
– Subkutane Flüssigkeitsgabe
– Versorgung des verstorbenen Menschen
– Mögliche institutionelle Rituale
Arbeitsmethoden
Austausch, Lehrgespräch, praktischer Transfer, Reflexion,
Fallbeispiele
Daten
22.02. + 23.02.2016
Kurskosten
Mitglieder Fr. 460.–
Nichtmitglieder Fr.600.–
Palliative Care
Trauernde Menschen
in Palliative Care und Pflege begleiten
Kurs 525 1 Tag
Die Pflege und Betreuung von schwerkranken und
­sterbenden Menschen stellt höchste Ansprüche an Sie.
Die Begleitung der Angehörigen und der Trauernden ist
­zusätzlich anspruchsvoll. Oftmals fühlen sich Pflegende hilflos
und unfähig, auf die Betroffenen zuzugehen. Die Bedürfnisse
der Angehörigen sowie ihre Trauer wahrzunehmen und ihnen
während des Trauerns unterstützend beizustehen, erfordert
Wissen und eine persönliche Auseinandersetzung mit Verlust,
Trauer und Abschied.
Zielgruppe
Alle in der Pflege tätigen Personen, MPA
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– schätzen verschiedene Trauerprozesse ein und reagieren
adäquat auf Trauer
– gestalten Abschiedssituationen und unterstützen Menschen
im individuellen Ausdruck und im Verstehen ihrer Trauer
– leben eine reflektierte Haltung gegenüber Trauer und Trauern
Erika Schärer-Santschi
Dipl. Pflegefachfrau,
Lehrerin für Gesundheits- und
Krankenpflege, MAS Palliative Care,
Ausbildungen in Begleitung, Beratung und Bildung,
arbeitet seit 1997 in eigener Praxis für
Trauer- und Krisenbegleitung in Thun
Inhalte
– Eigene Verlust- und Trauererfahrungen
– Die verschiedenen Zeiten des Trauerns in Palliative Care
­individuell unterstützen
– Aktuelle Erklärungsmodelle der Trauer und ihre Bedeutung in
der Begleitung
– Gestaltung von Abschiedssituationen in Palliative Care
Arbeitsmethoden
Fragen und Anliegen der Teilnehmenden bearbeiten, Einzel-,
Paar- und Gruppenarbeiten, Lehrgespräche und Austausch im
Plenum, Beispiele aus der Praxis mit neuem Wissen reflektieren,
Inputs durch die Kursleitung, Geschichten, Literatur und Musik
Datum
11.11.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.230.–
Nichtmitglieder Fr.305.–
Literaturtipp
Schärer-Santschi, E. ( Hrsg. ). ( 2012 ). Trauern.
Trauernde ­Menschen in Palliative Care und Pflege begleiten.
Bern: Huber.
58
Palliative Care
Spiritualität –
eine zu entdeckende Ressource
I
59
neu
Christoph Schmid
Kurs 530
Theologe ( ref. )
Gerontologe mit MAS in Palliative Care
1 Tag
Das Lebensende ist für viele Menschen verbunden mit Verlusten,
Krisen, Einschränkungen und Abhängigkeit. Für die Bewältigung
solcher Situationen im hohen Alter stellt die Dimension der
Spiritualität eine tragende Ressource dar. Die individuell aus­
geprägten Elemente der Spiritualität gilt es zu entdecken und
zu fördern. Ältere Menschen darin zu unterstützen, gehört zu
den zentralen Aufgaben einer ganzheitlich verstandenen Pflege
und Betreuung.
Zielgruppe
Pflegefachpersonen FH, HF, DN II
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– verfügen über ein geklärtes Verständnis zur Dimension
der Spiritualität
– können im direkten und indirekten Kontakt mit älteren
­Menschen die unterschiedlichen Formen und Ausprägungen
von Spiritualität wahrnehmen
– entwickeln unterstützende Interventionen, um die
­vorhandenen individuellen Ressourcen zu nutzen
Inhalte
– Begriffliche Klärungen zu Spiritualität, Religiosität und Glaube
– Spirituelle Ressourcen erheben ( Assessment/Biografiearbeit )
– Religiöse und spirituelle Coping-Formen
– Entwicklung der individuellen Spiritualität im Lebenslauf
Arbeitsmethoden
Inputs, Beispiele aus der beruflichen Praxis, Gruppenarbeit,
Einzel- und Partnerarbeit, Diskussionen
Datum
21.06.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.230.–
Nichtmitglieder Fr.305.–
Demenz
Validation Schweiz VA-CH®
Basis I
Kurs 603 2 Tage
Erleben Sie einen neuen Zugang zu den Lebenswelten
von Menschen mit Demenz. Verstehen Sie besser, was
Menschen mit Demenz Ihnen sagen. Bauen Sie Vertrauen auf
und vermindern Sie Krisen und herausforderndes Verhalten.
Zielgruppe
Alle Pflegende und Betreuerinnen, Angehörige von Menschen
mit Demenz
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden – sind in der Lage, die Lebenswelten von Menschen mit
Demenz zu begreifen und daraus Rückschlüsse für ihren
­Umgang mit Menschen mit Demenz zu ziehen
– reflektieren ihr eigenes Verhalten und entwickeln eine
­wertschätzende und akzeptierende Haltung
– können die VA-CH Methode anwenden, erkennen die
­Bedürfnisse und Gewohnheiten von Handlungen
– versuchen die Krisen in Interventionen zu mildern oder zu
vermeiden
60
Inhalte
– Krankheitsbildbezogene Persönlichkeitsveränderungen bei
Demenz
– Theoretisches Wissen zum Menschsein und validierende
Grundhaltung
– Kernsymptome Demenz, Krankheitsbilder, 3 Welten/Phasen
der Demenz
– Erlernen der VA-CH® Methode
Claudia Jegerlehner
VA-CH® Referentin und Geschäftsleitung
Dipl. Supervisorin
Dipl. Aktivierungstherapeutin
Arbeitet freiberuflich im Gesundheitswesen
Bereich Demenz in:
Beratung, Schulung und in Forschungsgruppen
• Needs/Bedürfnis + Habitus/Gewohnheit
• Ressourcenerkennung Needs + Habitus
• Gefühle
• Biografie + Lebenswelt
– Kommunikation verbal, nonverbal und paraverbal
– Krise und Krisenintervention nach VA-CH
– Diverse Praxisbeispiele bearbeiten
Arbeitsmethoden
Plenum, Einzel- und Paararbeit, Arbeitsgruppen, Referate,
­Austausch in verschiedenen Formen
Daten
12.12. + 13.12.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.485.–
Nichtmitglieder Fr.625.–
inkl. VA-CH®-Zertifikat
Nach Beendigung des Kurses erhalten Sie das Zertifikat
VA-CH® Basis I
Hinweis
Der absolvierte VA-CH® Basiskurs I berechtigt Sie zur Teilnahme
am VA-CH® Basiskurs II
Demenz
Verbale und nonverbale Kommunikation
mit Menschen mit Demenz
Svenja Sachweh
Kurs 620 A 2 Tage
Wie können wir als Pflegende auf Ausdrucks- und
­Verstehens-Defizite reagieren? Kommunikation mit ­Menschen
mit Demenz kann nur gelingen, wenn wir wissen, welche
­sprachlichen Fähigkeiten den Betroffenen abhanden kommen
und welche erhalten bleiben. Jeder Mensch ist ein Individuum:
Die einen stellen immer dieselben Fragen, reden unverständlich
oder schreien viel – andere reagieren aggressiv auf die Welt,
die ihnen so fremd geworden ist. Wenn die Verständigung mit
Worten nicht mehr klappt, reden Menschen mit Demenz oft mit
Händen und Füssen. Welchen Sinn, welche Botschaft steckt
hinter diesem Verhalten? Was verraten sie über das Befinden?
Und wie können wir den Betroffenen durch Blicke, Berührungen
und Gesten verdeutlichen, was wir von ihnen wollen, wenn
unsere Worte nicht mehr bis in ihre Welt vordringen?
Zielgruppe
Pflegende FH, HF, DN II, DN I, FA SRK, FaGe, Hauspflegerinnen,
Pflegeassistentinnen
61
Gesprächsforscherin
Kommunikationstrainerin und
Buchautorin
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– sind in der Lage angemessene und beziehungsfördernde
­Kommunikationsstrategien anzuwenden
– nehmen nonverbale Signale von Menschen mit Demenz
wahr, verstehen diese und können selber demenzgerecht
­kommunizieren
– reflektieren ihre eigene Gesprächsführung und leiten daraus
Rückschlüsse für ihren Praxisalltag ab
Inhalte
– Folgen der Erkrankung für das Sprechen und Verstehen
können
– Umgang mit Wiederholungen, Schreien, Konflikten
– Die Elemente nonverbaler Kommunikation
– Körpersprachliche Signale bei Demenz
– Demenzgerechte Kommunikation ohne Worte
Arbeitsmethoden
Inputreferate, Arbeit mit echten Pflegegesprächen,
Fallarbeit, Übungen zum Perspektivenwechsel, Übungen
zur Wahrnehmung und zum Ausdruck von Körpersprache,
­Diskussionen
Daten
23.06. + 24.06.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.490.–
Nichtmitglieder Fr.640.–
Demenz
Naturgestützte Pflege
von Menschen mit Demenz
I
neu
Kurs 630
Zielgruppe
Alle in der Pflege tätigen Personen, Aktivierungstherapeutinnen,
Betreuende
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– verstehen, warum Kontakte mit natürlichen Umgebungen
das Wohlbefinden von Menschen mit Demenz fördern und
kennen den Gegenstand und Prozess sowie das Modell
­naturgestützter Pflege von Menschen mit Demenz
– wenden Methoden naturgestützter Pflegeinterventionen
an ( Aktivierung mit Naturmaterialien, anregende und
­beruhigende Pflanzen, Einreibungen, Wickel, Gestaltung
von Aussenräumen )
62
Inhalte
– Gegenstand, Modell und Prozess naturgestützter Pflege
von Menschen mit Demenz
– Prosenz-Hypothese
– Naturgestützte Pflegeinterventionen bei Menschen mit
­Demenz
Jürgen Georg, MScN
Pflegefachmann. -lehrer
Pflegewissenschaftler, MScN
Lektor, Redaktor
1 Tag
Das Befinden von Menschen mit Demenz lässt sich
­verbessern, wenn sie sinnvolle Beschäftigungen in
­Aussenräumen ausführen können und Zugang zur Natur
sowie regelmässigen Kontakt mit Zeitgebern haben. Zusätzlich können Pflegende mit äusseren Anwendungen, kreativen
Aktivierungen und beruhigenden Entspannungsangeboten zum
Wohlbehagen von Menschen mit Demenz beitragen.
Gabie Vef-Georg
Dipl. Pflegefachfrau, -lehrerin
Heilpflanzenfachfrau
Gartentherapeutin
• Kognitive, kreative Anregung und Aktivierung mit
­Naturmaterialien und -kontakten
• Anregende kognitionsfördernde und beruhigende Pflanzen
( Ginkgo, Kaffee, Rosmarin, Wildrose, Zitrone )
• Äussere Anwendungen bei Menschen mit Demenz ­( Einreibungen, Wickel )
• Tiergestützte Therapie
• Demenzgerechte Gestaltung von Aussenräume und Gärten
bei Menschen mit Wandering-Verhalten.
• Naturgestützte Schlafförderung bei Menschen mit
­Schlaf-Wach-Rhythmus-Umkehr
Arbeitsmethoden
Kurzreferate, Übungen, Aktivierungen
Datum
05.09.2016
Kursort
Der Kurs findet in entspannter Atmosphäre auf einem Bauernhof
in Schüpfen-Ziegelried statt.
Kurskosten
Mitglieder Fr. 290.–
Nichtmitglieder Fr. 390.–
Literaturtipp
Gilliard, J. & Marshall, M. ( 2014 ). Naturgestützte Pflege von
Menschen mit Demenz. Bern: Huber.
Zoutewelle-Morris, S. ( 2013 ). Wenn es Schokolade regnet.
99 kreative Ideen für die Arbeit mit Menschen mit Demenz.
Bern: Huber.
Demenz
Herausforderndes Verhalten bei
Menschen mit Demenz
Kurs 651
1 Tag
Wie können Pflegende mit Menschen mit Demenz
­umgehen, die die Nacht zum Tag machen, schreien und
rufen, ruhelos umhergehen oder teilnahmslos wirken?
­Menschen mit einer Demenz zeigen häufig Verhaltensweisen,
die sie als apathisch, aggressiv, ruhelos oder unangemessen
handelnd wirken lassen. Welche herausfordernde Verhaltensweisen Menschen mit einer Demenz zeigen können und wie
Pflegende diese verstehen und damit umgehen können, zeigt
dieser Kurs.
Zielgruppe
Pflegefachfrauen, FaGe, FaBe, Berufsschullehrerinnen
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– kennen und erkennen herausfordernde Verhaltensweisen bei
Menschen mit Demenz und sind fähig, kreativ und konstruktiv
damit umzugehen
– analysieren herausfordernde Verhaltensweise und schätzen sie
mit geeigneten Assessmentinstrumenten ein
Jürgen Georg
Pflegefachmann, -lehrer
Pflegewissenschaftler, MScN
Lektor, Redaktor
Inhalte
– Herausfordernde Verhaltensweisen bei Menschen mit Demenz
an Beispielen wie Apathie, Schreien und Rufen und
«Schlaf-wach-Rhythmusumkehr»
– Modell zur Einschätzung herausfordernden Verhaltens und
verstehende Diagnostik
– Methoden, um mit herausforderndem Verhalten ­umzugehen,
von Aromatherapie, über Bewegung, Musiktherapie,
Realitäts­orientierung, Reminiszenztherapie, sensorische
­Stimulation, Schlafförderung und kognitive Anregung bis hin
zu ­tiergestützter Therapie, dem Werkzeugkisten-Ansatz sowie
Umgebungsanpassung und Verhaltensmanagement
Arbeitsmethoden
Kurzreferate, Concept Maps, Fallbeispiele
Datum
04.05.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.230.–
Nichtmitglieder Fr.305.–
Literaturtipp
James, I. ( 2012 ). Herausforderndes Verhalten bei Menschen mit
Demenz. Bern: Verlag Huber.
Urselmann, W. ( 2013 ). Schreien und Rufen. Bern: Verlag Huber.
63
Demenz
Frontotemporale Demenz
Distanzlosigkeit, Enthemmung, Aggressivität
und andere Verhaltensauffälligkeiten
Kurs 652 Enthemmung, Aggressivität, Taktlosigkeit, Distanzlosigkeit
und Impulsivität: Diese Verhaltensweisen an frontotemporaler
Demenz erkrankter Menschen belasten Mitbewohnerinnen,
Angehörige und Besuchende im Alltag stark – eine grosse Herausforderung für alle Pflegenden, die sich für einen menschlichen
und professionellen Umgang mit ihren Patientinnen einsetzen.
Vertiefte Fachkenntnisse zum Krankheitsverlauf und den
­spezifischen Symptomen der frontotemporalen Demenz
unterstützen Sie, Ihren Handlungsspielraum im Pflegealltag
zu erweitern.
Zielgruppe
Pflegefachfrauen, FaGe, FaBe
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– verfügen über aktuelles Wissen zur Symptomatik sowie
Behandlung der frontotemporalen Demenz und leiten hieraus
Rückschlüsse und Massnahmen für ihren persönlichen
­Arbeitsbereich ab
– erkennen die pflegerischen Möglichkeiten und Grenzen bei
der Beeinflussung von Verhaltensproblemen
– reflektieren ihre eigenen Erfahrungen in der Begleitung von
Menschen mit frontotemporaler Demenz
64
Ruth Lindenmann
1 Tag
Dipl. Pflegeexpertin MScN, RN
Inhalte
– Symptome der frontotemporalen Demenz und ihre
­Behandlungen
– Schutz, Sicherheit und Freiraum für betroffene Personen und
das Umfeld
– Möglichkeiten und Grenzen der pflegerischen Arbeit
Arbeitsmethoden
Kurzreferate, Fallbeispiele
Datum
26.01.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.230.–
Nichtmitglieder Fr.305.–
Demenz
Pflege von Menschen mit Demenz
im Langzeitbereich und in der Spitex
Kurs 655
2 Tage
Haben Sie sich im Umgang mit Menschen mit Demenz auch
schon hilflos und überfordert gefühlt? Dieser Kurs zeigt, wie
das Wissen über die Demenzformen, deren Entwicklung und
Auswirkungen auf die betroffenen Menschen, den Pflegenden
erlaubt, die Situation der an Demenz Erkrankten nachzuvoll­
ziehen. Vertieftes Fachwissen im Umgang mit den Menschen
mit Demenz führt zu vermehrter Sicherheit für eine professionelle
Begleitung und trägt zum Wohlbefinden der Betroffenen bei.
Wichtige Partner für die professionellen Pflegenden sind
die Angehörigen. Wie können sie unterstützt, begleitet und
­einbezogen werden?
Zielgruppe
Pflegende FH, HF, DN II, DN I, FaGe, FA SRK
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– erkennen die Auswirkungen einer Demenz und können
die ­Situation, Probleme und Bedürfnisse der Menschen mit
­Demenz nachvollziehen
– wenden Konzepte und Methoden zur professionellen Pflege
und Begleitung von Menschen mit Demenz an
– verstehen die Situation der Angehörigen und unterstützen diese
im Umgang mit den Gegebenheiten
65
Dominique Delaloye
Diplomierte Pflegefachfrau HF
Berufsschullehrerin Pflege
Diplomierte Gerontologin ( SAG )
CAS Ethische Fragestellungen im Gesundheitswesen
Bildungsverantwortliche in der Langzeitpflege
Inhalte
– Theoretische Grundlagen häufig auftretender Demenzformen
– Verlauf einer Demenz und deren Auswirkungen auf die
­erkrankten Menschen
– Bedürfnisse und Probleme der Menschen mit Demenz
– Verbaler und nonverbaler Umgang mit Menschen mit Demenz
– Umgang mit herausforderndem Verhalten
– Unterstützung, Beratung und Einbezug der Angehörigen
Arbeitsmethoden
Lehrgespräche und Austausch im Plenum, Einzel- und
­Gruppenarbeiten, Fallbeispiele der Teilnehmenden mit ­neuem
Wissen verknüpfen, Transferauftrag zwischen den beiden
­Kurstagen
Daten
19.05. + 28.06.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.460.–
Nichtmitglieder Fr.600.–
Berufliche Entwicklung
und Kommunikation
66
Umgang mit Konflikten
am Arbeitsplatz
Patrick Villoz
Kurs 700
3 x ½ Tag
«Auf den Tisch hauen, den Kopf in den Sand stecken
oder…?» Konflikte am Arbeitsplatz gehören zum Alltag und
doch ist es anspruchsvoll, konstruktiv mit ihnen umzugehen. Im
Kurs stärken Sie Ihre persönliche Konfliktfähigkeit und erlernen
kreative Lösungsmöglichkeiten für Konfliktsituationen.
Zielgruppe
Alle in der Pflege tätigen Personen
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– gewinnen eine bewusstere und differenziertere Sichtweise
zu Konflikten
– erkennen die eigenen Gestaltungsmöglichkeiten
– realisieren konkrete, verbindende und aufbauende
­Lösungsmöglichkeiten
lic.iur., Mediator
Leiter Rechtsberatung SBK Bern
Inhalte
– Ursachen und Hintergründe von Konflikten
– Bedeutung der eigenen Einstellung zu Konflikten
– Ordnende und aufbauende Elemente in der
­Konfliktbearbeitung
– Sachgerechtes Kommunizieren
Arbeitsmethoden
Kurzreferate, Arbeit an Fallbeispielen, Rollenspiele, Anwendung
zwischen den Veranstaltungen, Austausch – Fragen – Vertiefung
Daten
12.05. + 02.06. + 23.06.2016 ( je 17.30 – 20.30 Uhr )
Kurskosten
Mitglieder
Fr.345.–
Nichtmitglieder Fr.455.–
Berufliche Entwicklung
und Kommunikation
67
Gewaltfreie Kommunikation
nach Marshall B. Rosenberg
Die Sprache des Herzens
Kurs 701 Sibylle Matt Robert
Kommunikationstrainerin
Coach und Supervisorin
1 Tag
Der Einsatz von Gewaltfreier Kommunikation hat g
­ ezeigt,
dass dieses Konzept sowohl im Alltag wie auch bei
der friedlichen Lösung von politischen Konflikten neue
­Perspektiven eröffnen kann. Die Fähigkeit, zwischen der
Wahrnehmung, den damit verbundenen Gefühlen, den
­zugrunde liegenden Bedürfnissen und daraus folgenden Bitten/
Wünschen zu unterscheiden, kann dazu beitragen, private wie
auch ­berufliche Beziehungen zu verändern.
Zielgruppe
Alle in der Pflege tätigen Personen
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– reagieren konstruktiv auf Konflikte
– unterscheiden die vier Grundschritte der Gewaltfreien
­Kommunikation:
– Beschreibung von Wahrnehmung, Gefühl, Bedürfnis, Bitte
– reflektieren ihr Kommunikationsverhalten
Inhalte
– Konzept der Gewaltfreien Kommunikation ( GfK ) und dessen
Entstehung
– Haltungen, welche dem Konzept der GfK zugrunde liegen
– Vier Grundschritte der Gewaltfreien Kommunikation:
­Beschreibung von Wahrnehmung, Gefühl, Bedürfnis, Bitte
Arbeitsmethoden
Kurzreferate, Partner- und Gruppenarbeiten, Einzelarbeit,
­Reflexion, Fallbeispiele, Austausch
Datum
16.09.2016
Kurskosten
Mitglieder Fr. 230.–
Nichtmitglieder Fr. 305.–
Berufliche Entwicklung
und Kommunikation
68
Begegnung in der Pflege
Katrin Poffet
Kurs 702
2 x ½ Tag
Begegnung und wahrgenommen werden sind m
­ enschliche
Bedürfnisse und wichtige Aspekte in der Pflege. Nicht
nur für die zu pflegenden Menschen, sondern auch für die
­Pflegenden selber. Doch oft verhindern der Zeitdruck im
Pflegealltag, diverse Aufgaben und Ansprüche eine echte
­Begegnung. Dieser Kurs zeigt Möglichkeiten auf, wie
Pflegende Begegnungsräume schaffen können.
Zielgruppe
Alle in der Pflege tätigen Personen
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– kennen neuste Erkenntnisse aus der Wahrnehmungs­
forschung, setzen Aufmerksamkeit und Wahrnehmung
im Alltag bewusst ein und reflektieren dies
– schaffen in ihrem Berufsalltag trotz Hektik
­Begegnungsmöglichkeiten und experimentieren damit
Dipl. Pflegefachfrau, HöFa 1
Dipl. Erwachsenenbildnerin
Körpertherapeutin
MAS Gerontologie
Inhalte
– Neuste Erkenntnisse aus der Wahrnehmungsforschung
– Bedeutung einer bewussten Wahrnehmung
– Vorstellungen und eigenes Verhalten reflektieren und
weiterentwickeln
– Begegnungsmöglichkeiten im Berufsalltag schaffen
Arbeitsmethoden
Inputreferate, Einzel- und Gruppenübungen,
­Erfahrungsaustausch und Reflexion, Auftrag zur Umsetzung
zwischen den beiden Kurstagen
Daten
02.11.+ 23.11.2016 ( je 17.30 – 20.30 Uhr )
Kurskosten
Mitglieder
Fr.230.–
Nichtmitglieder Fr.305.–
Berufliche Entwicklung
und Kommunikation
Zürcher Ressourcen
Modell in der Pflege
Margret Hodel
Gesundheitsfachfrau, Psychologin lic.phil.I
zert. ZRM®-Trainerin ISMZ, Leiterin MAS in
Patienten- und Familienedukation, ZHAW
Entscheidungen mit Kopf und Bauch
Kurs 720
Susanne Graf
Coach und Personalberaterin
zert. ZRM®-Trainerin ISMZ
1 Tag
Lernen Sie, starke Entscheidungen in Ihrem Berufsalltag zu
treffen. Die ZRM-Methode unterstützt Sie dabei, Ihre beiden
Entscheidungssysteme «Kopf» und «Bauch» ( Verstand und
emotionales Erfahrungsgedächtnis ) kennenzulernen und zu
synchronisieren. Starke Entscheidungen lassen sich leichter
und freudiger fassen sowie umsetzen. Die ZRM-Methode kann
Ihnen helfen, Stress zu reduzieren, Lebensstilveränderungen
­erfolgreich umzusetzen und ganz allgemein mehr Zufriedenheit
in den Berufsalltag zu holen.
Zielgruppe
Pflegefachpersonen FH, HF und DN II
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– sind fähig, mithilfe der ZRM-Selbstmanagement-Methode
Stress zu reduzieren und eigene Veränderungsanliegen
( beruflich oder privat ) erfolgreich umzusetzen
– verstehen die Bedeutung der einzelnen Prozessschritte und
gewinnen über die eigene, reflektierte Erfahrung Sicherheit in
der Anwendung der verschiedenen ZRM-Werkzeuge
Inhalte
– Grundlagen zum Verständnis der Wirkung und Wirksamkeit
der ZRM-Methode
– Prozessschritte und Werkzeuge der ZRM-Methode und deren
fachgerechter Einsatz ( z. B. Einbezug unbewusster Anteile in
die Motivklärung, Ideenkorbverfahren, Aufbau von Motivation
und Entschlusskraft durch Haltungsziele, Transfersicherung
durch ressourcenaktivierende Methoden und Wenn-DannPläne )
– Anregungen zum Einsatz von ZRM in der Patienten- und
Angehörigenberatung
Die ZRM Selbstmanagement-Methode ( Zürcher Ressourcen
Modell ) ist wissenschaftlich fundiert. Sie beruht auf neusten
Erkenntnissen aus der Motivations- und Handlungspsychologie
und den Neurowissenschaften und ist vielfach praktisch erprobt.
Arbeitsmethoden
Impulsreferate, Demonstrationen, Kleingruppen- und
­Einzelarbeit, Erfahrungsaustausch und Reflexion im Plenum
Datum
25.05.2016 ( 8 Lektionen )
Kurskosten
Mitglieder
Fr.270.–
Nichtmitglieder Fr.370.–
69
Berufliche Entwicklung
und Kommunikation
70
Balance Check-up: Engagiert im
Berufs- und Privatleben
Kurs 721 1 Tag
Pflegende müssen sowohl im Betrieb als auch im Privatleben – Partnerschaft, Kinder, Pflege von Angehörigen,
freiwilliges/ehrenamtliches Engagement etc. – hohen
­Anforderungen gerecht werden. Sie haben aber auch das
Bedürfnis nach persönlichen Freiräumen. Wie kann mit all
den beruflichen und privaten Herausforderungen im Alltag die
Balance gehalten oder verbessert werden? Was können die
Mitarbeitenden, was können Vorgesetzte und der Betrieb dazu
beitragen?
Zielgruppe
Alle in der Pflege tätigen Personen
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– überprüfen ihre persönliche Balance-Situation und die
Vereinbarkeitsfreundlichkeit im Betrieb mit Instrumenten der
Fachstelle UND und können diesen Check-up weiterhin nach
Bedarf nutzen
– ermitteln ihren persönlichen Handlungsbedarf und ihre
­Handlungsspielräume in Beruf, Familie/Privatleben und Freizeit
– kennen individuelle und betriebliche Handlungsfelder,
­berücksichtigen gesellschaftliche Rahmenbedingungen und
können Gestaltungsmöglichkeiten für den eigenen Alltag im
Berufs- und Privatleben aufzeigen
– nutzen bewährte Balance-Lösungsansätze sowie
bestehende Unterstützungsangebote und planen konkrete
Handlungsschritte
Elisabeth Häni
Fachlehrerin und Erwachsenenbildnerin,
Bereichsleiterin Bildung bei der Fachstelle UND
Familien- und Erwerbsarbeit für Männer und Frauen
Inhalte
– Gesellschaftliche Rahmenbedingungen, individuelle
und betriebliche Handlungsfelder für die Vereinbarkeit von
­Berufs- und Privatleben
– Persönliche Balance-Situation und Vereinbarkeitsfreundlichkeit
im Betrieb mit Instrument der Fachstelle UND überprüfen
– Handlungsspielräume und Lösungsansätze/Handlungsschritte
– Unterstützungsangebote auf der individuellen und
­betrieblichen Ebene, Beispiele guter Praxis aus Pflegeheimen
und Spitälern
Arbeitsmethoden
Kurzreferate, Einzel- und Gruppenarbeit, Diskussion und
­Erfahrungsaustausch
Datum
14.06.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.230.–
Nichtmitglieder Fr.305.–
Berufliche Entwicklung
und Kommunikation
Schlafen und Wachen in der Nacht
Schlaf und Wachheit bei Patienten und Pflegenden fördern
Jürgen Georg
Kurs 722 1 Tag
Wie können Pflegende den Schlaf schlafloser Menschen
fördern, sich nachts wach halten und als Schichtdienst­
leistende selbst ( schlaf- )gesund bleiben? Pflegende sind
nach durchwachter Nacht oft selbst um den Schlaf gebracht.
Daher lohnt es sich für Pflegende und Patienten zu verstehen,
was uns wach hält und schlafen lässt, warum wir nicht schlafen
können und wie wir Schlaf und Wachheit fördern können. Das
Seminar bietet aktuelles Wissen, um das Phänomen Schlaf
verstehen und einschätzen, Schlafstörungen und andere
Pflegeprobleme in der Nacht erkennen und erholsamen Schlaf
fördern zu können.
Zielgruppe
Pflegende FH, HF, DN II, DN I, Nachtwachen,
­Schichtdienstleistende
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– schätzen bei Patienten und Pflegenden Schlaf ein und
­erkennen Schlafstörungen
– wissen, wie sie Schlaf und Wachheit bei Patienten und
­Pflegenden fördern können
Inhalte
– Schlafregulation ( 2-Prozess-Modell ) und Schlaffunktionen,
Schlafprofil und -stadien
– Wachheit und Vigilanz
71
Pflegefachmann, -lehrer,
Pflegewissenschaftler, MScN
Lektor, Redaktor
– Schlaf- und Schlaf-Wach-Rhythmusstörungen
– Schlaf und Wachheit fördern mit Schlafhygiene und
-informationen, Stimuluskontrolle und Schlafrestriktionen,
paradoxe Intervention, schlafzyklengerechte Pflege,
Chronopflege ( Lichttherapie, temperaturregulierende Pflege,
Timing von Zeitgebern ) Lagerung, Grübelstopp, Schmerzund Pruritusmanagement, Entspannungsförderung, Wickel
und Einreibungen
– Schichtdienst-Selbstmanagement, Schlaf- und
­Wachheitsförderung bei Schichtdienstleistenden
Arbeitsmethoden
Kurzreferate, Concept Maps, Fallbeispiele, Übungen
Datum
05.12.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.230.–
Nichtmitglieder Fr.305.–
Literaturtipp
Kerr, D. & Wilkinson, H. ( 2015 ) Gute Nacht! Alte Menschen in
der Nacht pflegen und begleiten.
Bern: Hogrefe.
Berufliche Entwicklung
und Kommunikation
72
Pflegediagnosen und -diagnostik
Einführungskurs
Jürgen Georg
Kurs 740 Pflegefachmann, -lehrer
Pflegewissenschaftler, MScN
Lektor, Redaktor
2 Tage
Pflegediagnosen begründen, warum Menschen pflege­
bedürftig sind. Pflegerische Diagnostik ist ein Bestandteil des
Pflegeprozesses, der sich von der ärztlichen Diagnosefindung
unterscheidet. Mit einer gemeinsamen Fachsprache werden
international einheitliche typische Pflegephänomene definiert,
die pflegerisch erkennbar, benennbar und behandelbar sind.
In diesem Kurs wird vom pflegediagnostischen System der
NANDA-International ausgegangen.
Zielgruppen
Pflegende FH, HF, DN II, DN I, FA SRK ( mit Berufserfahrung ),
Berufsschullehrerinnen
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– erarbeiten eine Definition von Pflegediagnosen ( PD ) inhaltlich,
strukturell und auf Pflegeprozessebenen
– sind in der Lage, Pflegediagnosen mithilfe der PES-Struktur zu
formulieren
– erkennen und benennen Pflegediagnosen anhand von
( einfachen/komplexen ) Fallbeispielen
– erkennen akkurate Pflegediagnosen und diskutieren, wie sie
PD anwenden und umsetzen können
Inhalte
– Pflegediagnosen: Bedeutung, Definitionen, Formen, Struktur
und Stellung im Pflegeprozess
– Diagnostischer Prozess und Entscheidungsfindungsmodell
– Pflegediagnosen erstellen und dokumentieren
– Informationen und Übungen zu einzelnen Pflegediagnosen,
z. B. Selbstversorgungsdefizit, Verwirrtheit, Machtlosigkeit,
Angst, Mobilitätsbeeinträchtigungen, Obstipation, ­
Rollenüberlastung pflegender Bezugspersonen, unwirksames
Therapiemanagement o. a.
– Pflegediagnosen umsetzen und aktuelle Entwicklungen der
NANDA-Pflegediagnosen 2015 – 2017
Arbeitsmethoden
Vortrag, Fallstudie, Kleingruppenarbeit, Diskussion
Daten
14.03. + 08.04.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.460.–
Nichtmitglieder Fr.600.–
Literaturtipp
Wilkinson J. ( 2012 ). Das Pflegeprozess-Lehrbuch.
Bern: Verlag Huber.
Doenges M. & Moorhouse M. & Murr A. ( 2013 ). ­
Pflegediagnosen und Pflegemassnahmen. Bern: Verlag Huber.
Berufliche Entwicklung
und Kommunikation
73
Denkschulung für die
Pflegedokumentation
segmentieren – ordnen – gewichten – schreiben
Kurs 741 Sekundarlehrerin
Korrektorin
2 Tage
Wer seine Fähigkeit schult, sich prägnant auszudrücken,
gewinnt viel Zeit. Die Pflegedokumentationen sind wichtiger
Bestandteil der Pflegeplanung und dienen der Qualitätssicherung.
Die Fähigkeit, prägnant zu formulieren, hilft, die Dokumentation
schneller und besser nachzuführen. Am ersten Kurstag werden
die «Werkzeuge» dafür vermittelt. Am zweiten Tag wird das
­Gelernte unter Einbezug der jüngsten Praxiserfahrung vertieft
und in weiteren Übungen gefestigt.
Zielgruppe
Alle in der Pflege tätigen Personen mit Verantwortung in der
Pflegedokumentation
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– sind fähig, vor dem Schreiben Informationen zu gewichten und
sinnvoll zu sortieren
– formulieren Texte der Pflegedokumentation verständlich und
zielorientiert
– kennen Methoden, die eigene Handschrift zu optimieren,
und setzen diese um
Ursula Klauser
Inhalte
– Abgrenzen der individuellen von der objektiven Realität
– Einschätzung der eigenen Schreibfähigkeit
– Segmentieren, Ordnen und Gewichten der Schreib
– Sich kurz fassen im Denken und Schreiben
– Bedeutung der Mundart sowie Bedeutung der Schriftsprache
in wichtigen Dokumenten
Arbeitsmethoden
Kurzreferate, Einzel-, Paar- und Gruppenübungen ­( geistig,
mündlich, schriftlich ), Gruppengespräche, Anwendung
des ­Gelernten zwischen den beiden Schulungstagen und
­Auswertung im Plenum
Daten
01.11. + 21.11.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.460.–
Nichtmitglieder Fr.600.–
Berufliche Entwicklung
und Kommunikation
Elektronische
Patientendokumentation
I
neu
Kurs 742
2 x ½ Tag
Möchten Sie mehr erfahren über die Zusammenhänge
zwischen Pflegedokumentation, Leistungserfassung
und Fallpauschalen? Unabhängig von betriebsspezifischen
Dokumentations­systemen werden im Kurs übergeordnete
Chancen und Herausforderungen der elektronischen
Dokumentation und Vernetzung besprochen.
Zielgruppe
Pflegende FH, HF, DN II
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– gewinnen einen Überblick über die Themen elektronische
Pflegedokumentation, interdisziplinäre Aspekte der
elektronischen Patientendokumentation und die elektronische
Leistungserfassung und sind in der Lage, Zusammenhänge
zu sehen
– kennen den Nutzen von Assessments in der elektronischen
Dokumentation und wenden sie situationsspezifisch an
Yves O. Aeschbacher
Pflegefachmann HF
Diploma in Medical Informatics Management
Scrum Master
Inhalte
– Gesundheitspolitik und eHealth
– eHealth Situation Schweiz
• ePatientendokumentation
• ePflegedokumentation
• Nutzen von Informationen und Workflows
• Interdisziplinarität der Dokumentation
– Leistungserfassung
• Leistungserfassung Pflege
• DRG
• Codierung und Pflege?
• CHOP 99.c1 Pflegekomplexmassnahmen
– mHealth & IOT – Internet of things in der Gesundheit
Arbeitsmethoden
Input, Referate, Fallbeispiele
Daten
11.05. + 25.05.2016 ( je 17.30 – 20.30 Uhr )
Kurskosten
Mitglieder
Fr.230.–
Nichtmitglieder Fr.305.–
74
Berufliche Entwicklung
und Kommunikation
Die neue deutsche
Rechtschreibung 2006
I
75
neu
Kurs 743
2 x ½ Tag
Wie ist das jetzt eigentlich? Gehen wir radfahren oder Rad
fahren? Bin ich allein erziehend oder alleinziehend. Und
schreibt man nun tatsächlich Majonäse? 1996 wurde die
erste Rechtschreibreform durchgeführt. 2006 folgte dann die
Reform der Reform. Die Konsequenz ist, dass auch heute
noch Viele/viele verunsichert sind, wenn es um die deutsche
Rechtschreibung und Zeichensetzung geht. In diesem Kurs
lernen Sie die wichtigsten Änderungen und Regeln und erlangen
wieder Sicherheit in der deutschen Orthographie.
Zielgruppe
Alle interessierten Personen
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– können die wichtigsten Änderungen und Regeln der
­deutschen Rechtschreibung erklären
– sind sicher im Umgang mit der deutschen Orthographie
und Interpunktion
Ulrike Kunz-Sachsse
Studium der Germanistik für Lehrämter für Sek I/II
SVEB 1
Mitarbeiterin Weiterbildung SBK Bern
Inhalte
– Laut-Buchstaben-Zuordnung
– Fremdworte
– Gross-/Kleinschreibung
– Getrennt-/Zusammenschreibung
– Worttrennung am Zeilenende
– Schreibung mit Bindestrich
– Zeichensetzung
Arbeitsmethoden
Lehrvorträge, Diskussion und Austausch, Einzel-/Gruppenarbeit,
Vorbereitungsauftrag
Daten
26.10. + 09.11.2016 ( je 17.30 – 20.30 Uhr )
Kurskosten
Mitglieder
Fr.230.–
Nichtmitglieder Fr.305.–
Berufliche Entwicklung
und Kommunikation
Zusammenarbeit mit
Angehörigen
Kurs 761
2 Tage
Angehörige sind Partner und Mitbetroffene zugleich. Hinter
Pflegesituationen verstecken sich oft komplizierte Familien­
systeme und Rollenkonstellationen. Diese zu verstehen, bildet
die Grundlage für gezielte und stärkende Gespräche sowie
für das Angehen von Konflikten mit Angehörigen.
Zielgruppe
Pflegende FH, HF, DN II, DN I, FA SRK, FaGe, FaBe
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– berücksichtigen die Bedeutung und die familiären Rollen
der Angehörigen im Umfeld der zu Pflegenden und gestalten
die Zusammenarbeit mit den Angehörigen gezielt
– kennen Formen der Zusammenarbeit mit Angehörigen
sowie die professionellen Möglichkeiten der Pflege und
­kommunizieren diese
– führen Gespräche situationsgerecht, thematisieren Konflikte
mit Angehörigen konstruktiv und gehen diese in Prozessen an
Erika Schärer-Santschi
Dipl. Pflegefachfrau HF, Lehrerin für Gesundheits- und
Krankenpflege, MAS Palliative Care, Ausbildungen
in Begleitung, Beratung und Bildung, arbeitet
seit 1997 in ihrer eigenen Praxis für Trauer- und
Krisenbegleitung in Thun
Inhalte
– Familiensysteme
– Formen der Zusammenarbeit mit Angehörigen
– ressourcenorientierte Kommunikation
– Herausforderungen und Belastungen von ( pflegenden )
­Angehörigen
– Schwerpunkte der Konfliktgespräche
– Möglichkeiten und Grenzen in der Angehörigenbetreuung
durch die Pflege
– Interdisziplinäre, multiprofessionelle und institutionelle
­Entlastungsmöglichkeiten
Arbeitsmethoden
Fragen und Anliegen der Teilnehmenden bearbeiten, Einzel-,
Paar- und Gruppenarbeiten, Lehrgespräche und Austausch im
Plenum, Beispiele aus der Praxis mit neuem Wissen reflektieren,
Inputs durch die Kursleitung
Daten
16.11. + 17.11.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.460.–
Nichtmitglieder Fr.600.–
76
Berufliche Entwicklung
und Kommunikation
77
Resilienz
Schutzmantel der Psyche in schwierigen Lebenszeiten
Erika Schärer-Santschi
Kurs 762
1 Tag
«Quält der Gedanke dich, dann denk ihn weg»
( Christof Schlingensief, 2009 ).
Resilienz bedeutet die psychische Widerstandskraft von
­Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Sie ermöglicht
den Betroffenen, mit Krisen und widrigen Umständen zurecht­
zukommen. Resilienz ist mehr als ein Begriff. Es ist ein
dynamischer Prozess. Im Seminar entdecken wir, wie der
Resilienz Sorge getragen und sie in uns Menschen gefördert
werden kann.
Zielgruppe
Pflegende FH, HF, DN II, DN I, FA SRK, FaGe, FaBe
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– verstehen den dynamischen Prozess der Resilienz sowie
dessen Bedeutung für den beruflichen und persönlichen
Alltag und können diesen gegenüber anderen verständlich
­beschreiben
– schätzen resiliente Faktoren bei sich und anderen Menschen
korrekt ein und wissen, wie sie diese fördern
– erkennen verschiedene Ressourcen und stärken diese gezielt
Dipl. Pflegefachfrau, Berufsschullehrerin
NLP-Master, MAS Palliative Care IFF
Lebens- und Trauerbegleiterin in eigener Praxis
Inhalte
– Krisendynamik und Krisenerleben
– Konzept( e ) Resilienz
– Prozess der Resilienz
– Beeinflussende Faktoren
– Förderung von Resilienz
– Resilienz in der Pflege
Arbeitsmethoden
Kurzreferate, Einzel- und Gruppenarbeit, Analysieren von
Lebensgeschichten/Lebensereignissen anhand eines Films,
Literatur und Musik, reflektieren und einschätzen des eigenen
Resilienzpotenzials, entwickeln von Förderungsmassnahmen
Daten
Kurs 762-1: 12.02.2016
Kurs 762-2: 27.10.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.230.–
Nichtmitglieder Fr.305.–
Berufliche Entwicklung
und Kommunikation
78
Noch ein Jahrzehnt erfolgreich im Beruf
Strategien zur beruflichen Zufriedenheit
Kurs 780
Cornelia Willi
Pflegefachfrau HF
Dipl. Erwachsenenbildnerin SOVE
Transaktionsanalytikerin PTSTA
Psychosoziale Beraterin SGfB
1 Tag
Was können wir dazu beitragen, dass das letzte Jahrzehnt
im Berufsleben erfolgreich gelingt? Mit zunehmender ­
Berufserfahrung und im vorgerückten Lebensalter taucht
vermehrt die Frage auf, ob und wie lange wir Pflegenden die
Anforderungen im Beruf meistern werden. Die persönliche
­Auseinandersetzung mit der Frage und mögliche Strategien
helfen uns dabei.
Zielgruppe
Pflegende FH, HF ( AKP, KWS, Psychiatrie ), DN II, DN I, FA SRK
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– k ennen mindestens 4 Einflussfaktoren des Älterwerdens,
die sich auf den Pflegeberuf auswirken und setzen sich mit
ihren persönlichen Reaktionen auf diese Einflussfaktoren
­auseinander
–g
estalten ihren beruflichen Einsatz gemäss ihren persönlichen
Reaktionen aufs Älterwerden
–n
utzen die Erfahrungen anderer älterer Pflegefachpersonen
und nehmen Einfluss auf ihre Arbeitssituation
Inhalte
– Physiologische, berufspolitische und persönliche Veränderung
im Berufsalltag
– Veränderungskurve nach K. Burghardt
– Vorbilder und Zerrbilder
– Umsetzungsschritte mit persönlichem Motto
Arbeitsmethoden
Einzelarbeit, Austausch, Reflexion, Referate, Arbeit an
persönlicher Vision
Datum
02.12.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.230.–
Nichtmitglieder Fr.305.–
Tipp für interessierte Teilnehmende
Wenn Sie sorgfältig und angeleitet darüber nachdenken wollen,
wie Sie bewusst und gestärkt Ihr letztes Jahrzehnt im Beruf
gestalten können, dann ist dieser Kurs genau richtig für Sie.
Berufliche Entwicklung
und Kommunikation
79
… und plötzlich für alles verantwortlich?
Als Berufseinsteigende arbeiten
Kurs 781
1½ Tage
«Von der Studierenden zur verantwortlichen Pflegefachperson» – wie gelingt das am besten? In diesem Kurs setzen Sie
sich mit Ihrer Rolle als junge Berufseinsteigende auseinander,
besprechen herausfordernde Situationen mit Kolleginnen in der
gleichen Situation und konkretisieren Ideen für Ihre berufliche
Weiterentwicklung.
Zielgruppe
Berufseinsteigende Pflegefachpersonen FH, HF, FaGe, bis
2 Jahre nach Abschluss der Ausbildung
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– unterscheiden als junge diplomierte Pflegefachperson
­zwischen eigenen und fremden Rollenerwartungen, erkennen
Rollenkonflikte und minimieren Rollenstress
– begegnen herausfordernden Situationen mit konstruktiver
Kommunikation
– haben eine Vorstellung von ihrer beruflichen Weiterentwicklung
Cornelia Willi
Pflegefachfrau HF
Dipl. Erwachsenenbildnerin SOVE
Transaktionsanalytikerin PTSTA
Psychosoziale Beraterin SGfB
Inhalte
– Auseinandersetzung mit der Rolle als junge diplomierte
­Pflegefachperson
– Reflexion über eigene und fremde Rollenerwartungen
( Kann-, Soll-, Muss-Erwartungen )
– Rollenkonflikte erkennen und Rollenstress minimieren
– Konstruktive Kommunikation in herausfordernden Situationen
– Persönliche berufliche Visionsentwicklung
Arbeitsmethoden
Erfahrungsaustausch, Input, Einzelreflexion, Übungen,
­Supervision von Praxissituationen, Praxisaufträge,
Lernpartnerschaft
Daten
20.05.2016 ( 09.00 – 17.00 Uhr ) +
16.06.2016 (17.30 – 20.30 Uhr )
Kurskosten
Mitglieder
Fr.295.–
Nichtmitglieder Fr.370.–
Führung und Berufsbildung
80
Case Management
Bernhard Meier
Kurs 810 CAS Case Manager
Pflegefachmann HF
1 Tag
«Vernetzt arbeiten – Grenzen überschreiten»
Viele Menschen, die Pflege in Anspruch nehmen müssen,
­kennen die Situation – sie werden von Pontius zu Pilatus
geschickt, müssen sich mit Ärztinnen, Therapeuten,
Krankenkassen, der Invaliden-, Unfall- und weiteren
Versicherern herumschlagen. Schon für gesunde Menschen
stellt dies eine Herausforderung dar; für Menschen, die der
Pflege bedürfen, umso mehr.
Case Management – als ganzheitliches Handlungskonzept
– setzt da an, wo die Grenzen zwischen den verschiedenen
beteiligten Parteien verlaufen. Es handelt sich um eine
zielgerichtete und koordinierte Unterstützung von mehrfach
belasteten Personen über Institutionsgrenzen hinweg. Diese
Netzwerkarbeit führt zu nachhaltigeren und effizienteren
Ergebnissen – für alle beteiligten Parteien.
Zielgruppe
Pflegefachpersonen FH, HF und DN II mit Interesse für das
Thema Case Management
Führungspersonen aus dem Pflegebereich, die eine Einführung
des Case Management-Verfahrens in Erwägung ziehen
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– können das Konzept sowie die systematische Vorgehensweise
des Case Management erklären
– analysieren die eigene Rolle in der Zusammenarbeit mit allen
Beteiligten und sind in der Lage, im Rahmen eines CaseManagement-Prozesses mitzuarbeiten
– schätzen ab, in welchen Situationen ein Case Management
für eine Kundin/Patientin sinnvoll ist
– kennen Qualitätsindikatoren des Case Managements und
­können dadurch die Qualität eines Case Management
Angebots einschätzen
Inhalte
– Der Case Management-Prozess
– Der Nutzen des Case Managements
– Aufgaben und Rollen des Case Managers und weiterer
­Akteure im Prozess der Fallbearbeitung
– Die Grenzen des Case Managements
– Qualität im Case Management
– Ziel- und Rollenkonflikte im Case Management
Arbeitsmethoden
Vorbereitungsaufgaben, Input-Referate, Arbeiten mit
Fallbeispiele
Datum
05.04.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.250.–
Nichtmitglieder Fr.320.–
Führung und Berufsbildung
81
Teams leiten – Mitarbeitende begleiten
Basisseminar
Kurs 820 A 6 Tage
Lernen Sie die Grundprinzipien der Führungsaufgaben
­kennen! Heute ist gut ausgebildetes Führungspersonal in der
Pflege wichtiger denn je. Eine sozial- und fachkompetente
­flexible Führung leistet einen entscheidenden Beitrag zur
­Qualitätssicherung in der Pflege.
Zielgruppe
Pflegende FH, HF, DN II, DN I und verwandte Berufsgruppen
mit Berufserfahrung aus allen Bereichen in leitender Funktion
( z. B. Gruppenleiterinnen, Abteilungsleiterinnen ohne
Stationsleiterinnen-Ausbildung )
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– gestalten die Führungsrolle gezielt und differenziert, unter
­Berücksichtigung des Führungsauftrags sowie organisatorischer
Rahmenbindungen
– verhalten sich mitarbeiterinnen-/aufgabenorientiert und sind in
der Lage, Anliegen klar zu kommunizieren bzw. zu vertreten
– führen verschiedene Gespräche wie Konflikt-,
­Mitarbeiterinnen- und Teamgespräche effizient
– erkennen Mobbing rechtzeitig und wissen, wie sie korrekt
intervenieren
Erika Schärer-Santschi
Berufsschullehrerin für Gesundheits- und
Krankenpflege, NLP-Master
Lehrgang in Management Alpen-Adria Universität Wien,
arbeitet freiberuflich in Begleitung, Beratung und Bildung
Inhalte
– Gezielt und effizient kommunizieren
– Gesprächs- und Sitzungsleitung
– Gestaltung der Führungsrolle
– Strukturelle Abläufe erkennen und berücksichtigen
– Sich einsetzen für Anliegen
– Sich abgrenzen gegenüber Überschreitungen oder
­strukturellen Unklarheiten bezüglich Führungsaufgaben
– Konflikte erkennen und angehen
Arbeitsmethoden
Kurzreferate, Arbeit an Fallbeispielen aus der Praxis der
­Teilnehmenden, Einzel- und Gruppenarbeiten, Übungen
Daten
Kurs 820 A-1:
19.01./20.01. + 09.02./10.02. + 08.03./09.03.2016
Kurs 820 A-2:
17.08./18.08. + 01.09./02.09. + 17.10./18.10.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.1500.–
Nichtmitglieder Fr.1900.–
exkl. Kursbuch:
Züger R.–M. ( 2007 ). Teamführung – Leadership –
­Basiskompetenz. Zürich: Verlag Compendio Bildungsmedien.
Führung und Berufsbildung
82
Teams leiten – Mitarbeitende begleiten
Aufbauseminar
Kurs 820 B 3 Tage
Regelmässige Standortbestimmungen und R
­ eflexionen
über die eigene Führungsrolle sind notwendig, um
­kompetent und flexibel führen zu können. Ihre praktische
Führungserfahrung können Sie laufend analysieren und mit
den theoretischen Kenntnissen in Verbindung bringen. Mit dem
­Aufbaukurs vertiefen Sie die Grundlagen des Basisseminars.
Zielgruppe
Absolventinnen des Basisseminars «Teams leiten – Mitarbeitende
begleiten»
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– reflektieren ihre Führungsrolle und erweitern ihre
Handlungsstrategien
– schätzen Konfliktsituationen korrekt ein und wenden gezielt
Strategien zu deren Bewältigung an
– berücksichtigen die Schlüsselpunkte eines Veränderungs­
prozesses und beeinflussen diesen zieladäquat
– gestalten verschiedene Entscheidungsprozesse, reflektieren
mögliche Entscheidungsmethoden und wählen die geeignete
aus
Erika Schärer-Santschi
Berufsschullehrerin für Gesundheits- und
Krankenpflege, NLP-Master
Lehrgang in Management Alpen-Adria Universität Wien,
arbeitet freiberuflich in Begleitung, Beratung und Bildung
Inhalte
– Konfliktmanagement
– Veränderungsprozesse einführen und begleiten
– Entscheidungsprozesse gestalten und Entscheidungen treffen
Arbeitsmethoden
Referate, Fallbeispiele aus der Praxis der Teilnehmerinnen
besprechen und anhand der Theorien bearbeiten, Einzel- und
Gruppenarbeiten, Rollenspiele, Aufträge zur Umsetzung des
Lernstoffes von einer Sequenz auf die nächste, persönliche
Standortbestimmung mit Zielsetzungen
Daten
12.05. + 02.06. + 30.06.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.700.–
Nichtmitglieder Fr.900.–
exkl. Kursbuch:
Züger R.–M. & Meyer G. ( 2013 ). Konfliktmanagement –
Leadership-Modul für Führungsleute. ( 3. Auflage )
Zürich: Verlag Compendio Bildungsmedien.
Führung und Berufsbildung
83
Reflexionstag – Teams leiten –
Mitarbeitende begleiten
Kurs 820 C
1 Tag
Sie haben «Teams leiten – Mitarbeitende begleiten»
­absolviert und dabei viel Hilfreiches für Ihre alltägliche
­Praxis gelernt. Inzwischen konnten Sie damit E
­ rfahrungen
sammeln. Für die Vertiefung und Weiterentwicklung des
­Gelernten ist es sinnvoll, die Erfahrungen mit den Theorien
immer wieder zu verbinden und zu reflektieren, damit die
Erkenntnisse im Alltag auch integriert werden können.
Die Wirkung wird damit optimiert.
Zielgruppe
Absolventinnen von «Teams leiten – Mitarbeitende begleiten»
Am Reflexionstag wird an folgenden Kompetenzen
gearbeitet
Die Teilnehmenden
– reflektieren und erweitern Erfahrungen und Wissen bezüglich
Führung
– entwickeln Handlungsstrategien
– gewinnen Sicherheit in der Rolle als Führende
Erika Schärer-Santschi
Berufsschullehrerin für Gesundheits- und
Krankenpflege, NLP-Master
Lehrgang in Management Alpen-Adria
Universität Wien, Existentielles Coaching i.A.
arbeitet freiberuflich in Begleitung, Beratung und Bildung
Arbeitsmethoden
Arbeit an mitgebrachten Fallbeispielen aus der Praxis der
­Teilnehmenden, Einzel- und Gruppenarbeiten, Übungen
Datum
30.08.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.290.–
Nichtmitglieder Fr.380.–
Führung und Berufsbildung
84
Führen in herausfordernden Situationen
Erika Schärer-Santschi
Kurs 821
1 Tag
Behalten Sie einen kühlen Kopf in herausfordernden
­Führungssituationen! Im Kurs lernen Sie, sich in belastenden
Situationen zu orientieren und auf der Basis hilfreicher ­Strategien
Entscheidungen zu treffen.
Zielgruppe
Pflegende in leitender Funktion, Heimleiterinnen,
­Gruppenleiterinnen, Leiterinnen von MPA
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– identifizieren herausfordernde Führungssituationen, schätzen
sie ein und antizipieren sie
– reflektieren ihr eigenes Verhalten als Führende in stressigen
Situationen und entwickeln hilfreiche Strategien
– setzen Prioritäten, delegieren oder partizipieren effizient und
gezielt
– nehmen konstruktiv Einfluss auf das Verhalten der
­Mitarbeitenden
– steuern stressige Situationen in der Rolle der Führenden
gemäss Auftrag
Dipl. Pflegefachfrau, Lehrerin für Gesundheits- und
Krankenpflege, NLP Master, Lehrgang in Management
Alpen-Adria Universität Wien, arbeitet freiberuflich in
Begleitung, Beratung und Bildung
Inhalte
– Verschiedene Reaktionen auf herausfordernde, stressige
oder unvorhergesehene Situationen
– Umgang mit Veränderungen und Belastungen
– Rollen, Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung
– Prozesse steuern
– Prioritäten festlegen
– Massnahmen suchen und durchsetzen
– Delegieren und Partizipieren
– Kommunikation steuern
– Möglichkeiten der Überprüfung
– Selbstmanagement
Arbeitsmethoden
Reflexion der Erfahrungen der Teilnehmenden, Einzel-, Paarund Gruppenarbeiten, Austausch im Plenum, Inputs durch die
Kursleitung, einüben von gezieltem Verhalten als Führungs­
person in einzelnen Sequenzen, Einbezug von Literatur
Daten
Kurs 821-1: 10.05.2016
Kurs 821-2: 30.11.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.250.–
Nichtmitglieder Fr.320.–
Führung und Berufsbildung
85
Familienfreundlichkeit als Trumpf
in der Personalrekrutierung
Kurs 830 ½ Tag
Die betrieblichen Anforderungen mit den Bedürfnissen von
Mitarbeitenden mit Erziehungs- und Betreuungsaufgaben
in Einklang zu bringen, ist ein Gewinn für beide Seiten und
kann dem Fachkräftemangel in Pflegeheimen und Spitälern
entgegenwirken. Voraussetzung ist, dass sich Führungs­
personen und Personalfachleute mit der Betriebsstruktur und
-kultur sowie mit ihrem Management- und Führungsverständnis
auseinandersetzen und sie in Richtung Familienfreundlichkeit
weiterentwickeln.
Zielgruppe
Führungspersonen, Personalfachleute
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– kennen Handlungsfelder, Handlungsspielräume, Konzepte und
Instrumente für eine familienfreundliche Führung und können
diese für die eigene Praxis nutzen
– können den Gewinn für die Mitarbeitenden und den Betrieb
erläutern und für die Argumentation im eigenen Praxisfeld
einsetzen
– kennen Best-Practice-Beispiele aus Pflegeheimen/Spitälern
und können Möglichkeiten zur Umsetzung in der eigenen
Praxis aufzeigen
Tobias Oberli
Berufs- und Laufbahnberater ZHAW IAP
Berater Fachstelle UND Familien- und
Erwerbsarbeit für Männer und Frauen
Monica Heinzer
Leiterin Pflege und Betreuung, Reusspark, Niederwil
Inhalte
– Handlungsfelder und Handlungsspielräume für eine
familienfreundliche Führung
– Chancen/Nutzen für Mitarbeitende und Betrieb
– Best-Practice und praxiserprobte Instrumente in Pflegeheimen
und Spitälern
– Vorgehensweisen zur Umsetzung von Massnahmen in der
eigenen Praxis
Arbeitsmethoden
Kurzreferate, Einzel- und Gruppenarbeit, Fallbearbeitung,
­Diskussion und Erfahrungsaustausch
Datum
29.11.2016 (13.30 –17.00 Uhr )
Kurskosten
Mitglieder
Fr.230.–
Nichtmitglieder Fr.305.–
Führung und Berufsbildung
86
Kurs für Berufsbildner/-innen
in Lehrbetrieben
Kurs 835 Zur Ausbildung von Lernenden im Betrieb,
speziell FaGe und AGS
5 Tage
Der SBK Bern bietet im Auftrag des Mittelschul- und Berufs­
bildungsamtes den im Bundesgesetz über die Berufsbildung
beschriebenen Kurs für Berufsbildnerinnen und Berufsbildner
an. Mit dem Kurs werden Teilnehmende befähigt, die ­Ausbildung
von Lernenden systematisch zu planen, durchzuführen und
auszuwerten.
Zielgruppe
Dipl. Pflegefachpersonen und FaGe, die Lernende FaGe
( Fachfrau/Fachmann Gesundheit ) und AGS ( Assistentin
Gesundheit und Soziales ) ausbilden
Verena Aebi Meister
Dipl. Pflegefachfrau HF
MAS Adult & Professional Education
Lehrberaterin im Bildungsbereich AEB
Voraussetzungen
– Eidg. Fähigkeitszeugnis ( EFZ ) oder gleichwertige Ausbildung
– zwei Jahre Berufserfahrung
Kompetenz
Die Teilnehmenden
– sind in der Lage, selbstständig Lernende auszuwählen,
­auszubilden, d. h. sie fachlich und methodisch zu begleiten,
und sie zum erfolgreichen Abschluss zu führen
Hildegard Senn Keusen
Dipl. Pflegefachfrau HF
Dipl. Erwachsenenbildnerin HF
DAS Management & Education
Universität Bern
Chantal Gaudens
Dipl. Pflegefachfrau HF, HöFa I
MAS Adult & Professional
Education
Inhalte
Die Inhalte entsprechen dem schweizerischen Lehrplan:
– Rahmenbedingungen der Berufsbildung: Gesetzliche
Grundlagen, Lehrvertrag
– Die Rolle der Berufsbildnerin, des Berufsbildners im Betrieb
– Zusammenarbeit mit den Bildungspartnern sowie den Eltern
– Jugendalter: zentrale Entwicklungsaufgaben, führen von
jungen Erwachsenen, Früherkennung von Risikoverhalten
junger Erwachsener, herausfordernde Situationen im Umgang
mit jungen Erwachsenen
– Auswahl der Lernenden, Berufswahlprozess,
Schnupperpraktika
– Lernprozesse begleiten und beurteilen: Lehr- und
Arbeitsmethoden, Beurteilungsformen
– Ausbildungsplanung und -dokumentation
Arbeitsmethoden
Referate, Einzel- und Gruppenarbeiten, Erfahrungsaustausch,
Diskussionen
87
Susanne Anliker
Psychologin, lic. phil.
Fachmitarbeiterin Prävention
Berner Gesundheit
Kursausweis
Nach vollständigem Kursbesuch erhalten Sie den Kursausweis
für Berufsbildnerinnen und Berufsbildner in Lehrbetrieben, der
eidgenössisch anerkannt ist.
Daten
16.08. + 23.08. + 12.09. + 20.09. + 31.10.2016
( je 8 Lektionen )
Kurskosten
Mitglieder
Fr.890.–
Nichtmitglieder Fr.1150.–
Führung und Berufsbildung
88
Vertiefungstag für Berufsbildende
Verena Aebi Meister
Kurs 836 Pflegefachfrau PsyKP
Dipl. Erwachsenenbildnerin HF
Lehrberaterin im Bildungsbereich AEB
1 Tag
Haben Jugendliche nur Flausen im Kopf? Sie bilden
­Lernende FaGe und AGS aus und haben Lust, Ihre fachlichen,
sozialen und personalen Kompetenzen in der Begleitung von
Jugendlichen zu erweitern.
Zielgruppe
Berufsbildende, die FaGe oder AGS Lernende ausbilden und
den Kurs für Berufsbildende bereits abgeschlossen haben
Im Kurs wird an folgender Kompetenz gearbeitet
Die Teilnehmenden
– erweitern ihre Rolle als Berufsbildende gegenüber
­jugendlichen Lernenden sowohl in fachlicher wie in sozialer
und personaler Hinsicht
Inhalte
– Lernprozesse von Jugendlichen steuern, begleiten und
­beurteilen
– Kompetenzen-Ressourcen Methode auf konkrete
­Praxisbeispiele anwenden
Arbeitsmethoden
Lehrgespräch, bearbeiten von konkreten Praxisbeispielen,
strukturierte Reflexion, aktive Mitarbeit der Teilnehmenden in
Gruppen- und Einzelarbeiten
Datum
15.06.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.230.–
Nichtmitglieder Fr.305.–
Literatur ( fakultativ )
Lauper, E. & de Boni, M. ( Hrsg. ). ( 2011 ). Nur Flausen im Kopf?
– Jugendliche verstehen. Bern: Verlag hep.
Führung und Berufsbildung
89
Selbstständige Erwerbstätigkeit
Kurs 840 A 2 Tage
Das Selbstverständnis, dass Pflege eine Dienstleistung ist,
die ihren Preis wert ist, prägt das neue ­Berufsverständnis.
Damit Sie den Weg in die selbstständige Erwerbstätigkeit
professionell und erfolgreich beschreiten können, müssen Sie im
Vorfeld Rahmenbedingungen des Vorhabens gründlich klären.
Gefragt sind pflegerische Fachkompetenz, Unternehmergeist
und Geschäftssinn.
Zielgruppe
Pflegende FH, HF, DN II, DN I mit mind. 2 Jahren Berufs­
erfahrung (100 % ), die sich für eine freiberufliche Tätigkeit in
irgendeiner Form interessieren oder bereits freiberuflich tätig
sind
Kompetenzen
Die Teilnehmenden
– sind fähig, die mögliche Wirtschaftlichkeit ihres Vorhabens im
Voraus abzuklären
– berücksichtigen bei der Planung und Ausübung ihrer
­beruflichen Selbstständigkeit die verschiedenen fachspezifischen, rechtlichen, finanziellen und versicherungstechnischen
Anforderungen ( gesetzliche Grundlagen, Rechtsformen der
Selbstständigkeit, Administrativvertrag SBK-Versicherungen,
SBK-Wegleitung zur freiberuflichen Tätigkeit, Leistungs­
erfassung- und Abrechnungssysteme )
– führen die Pflegedokumentation professionell und setzen das
Qualitätsprogramm des SBK um
Hans-Jürg Scheidegger
Betriebsökonom FH
Inhalte 1. Tag
– Übersicht über die Rechtsformen in der Selbstständigkeit
– Versicherungen und Vorsorge für Selbstständigerwerbende
– Anforderungen der Ausgleichskassen
– Grundlagen für die Finanzplanung der zu gründenden
Unternehmung
– Tipps und Tricks für die finanzielle und administrative Führung
der Unternehmung im Alltag
Elvira Nussbaumer
Dipl. Pflegefachfrau
Leiterin der Abteilung
Dienstleistungen und Kongress
SBK Schweiz
Inhalte 2. Tag
– fachspezifische Voraussetzungen und Anforderungen
– Administrativvertrag zwischen dem SBK und den diversen
Versicherungen zur freiberuflichen Tätigkeit – Gesetzliche Grundlagen: Krankenversicherungsgesetz KVG
und Krankenpflegeleistungsverordnung KLV
– Auswirkungen der Pflegefinanzierung auf die freiberufliche
Tätigkeit
– Leistungen nach EMR ( Erfahrungsmedizinisches Register )
– Dokumentations-, Leistungserfassungs- und Abrechnungs­
instrumente
– Gründungszeit der Selbstständigkeit planen und reflektieren
90
Arbeitsmethoden
Inputs, Gruppendiskussion, Erfahrungsaustausch, Beispiele aus
der Praxis reflektieren
Daten
Kurs 840 A-1: 28.01. + 04.02.2016
Kurs 840 A-2: 14.09. + 21.09.2016
Kurskosten
Mitglieder
Fr.460.–
Nichtmitglieder Fr.600.–
Führung und Berufsbildung
91
Freiberufliche Pflege im Kanton Bern
Esther Gerber
Kurs 840 B ½ Tag
Dipl. Pflegefachfrau HF
Dipl. Wundexpertin SAfW
Mitglied der Verhandlungsdelegation Leistungsvertrag
Eine effiziente Administration lässt Ihnen mehr Zeit für
die professionelle Pflege und ermöglicht die korrekte
Abrechnung gemäss dem geltenden Leistungsvertrag. Die
Schwerpunkte dieses Kurses liegen bei ­computerunterstützten
Abrechnungsprogrammen und deren Anwendung sowie
­weiteren Tipps für eine erfolgreiche freiberufliche Pflege.
Inhalte
– Leistungsvertrag des Kantons Bern
– Verschiedene Abrechnungsprogramme
– Statistikerhebung
– Informationen zum Netzwerk
– Anwendbares Wissen rund um die Selbstständigkeit
Zielgruppe
Freiberuflich Pflegende im Kanton Bern sowie Absolventinnen
des Kurses 840 A
Arbeitsmethoden
Praktisches Arbeiten am PC
Im Kurs wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet
Die Teilnehmenden
– kennen den geltenden Leistungsvertrag im Kanton Bern und
setzen die Vorgaben korrekt um
– sind fähig verschiedene Abrechnungsprogramme anzuwenden
und ärztliche Verordnungen am PC zu übertragen
Datum
25.01.2016 (13.30 –17.00 Uhr )
Kurskosten
Mitglieder
Fr.160.–
Nichtmitglieder Fr.240.–
Fachtagungen
92
Fachtagungen 2016
Jedes Jahr organisiert der SBK Bern für Sie eine Frühjahrs- und
eine Herbsttagung.
In sechs bis sieben Referaten erfahren Sie Aktuelles zum
Tagungsthema aus Pflege, Forschung und Lehre. Je nach
Thema stellen Firmen ihre neusten Produkte vor. Die
Pausen sind genügend lang, um mit den Referierenden
und untereinander Fachfragen zu diskutieren und
Freundschaften zu pflegen.
Die vielen positiven Rückmeldungen der jeweils rund
160 Pflegenden zeigen, dass die Tagungen des SBK Bern die
Erwartungen der Pflegenden erfüllen.
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31. März 20agung – Demenz
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Ökono
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Herbst heitswesens
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Die Tagungen finden im Hörsaal Ettore Rossi der Kinderklinik,
Inselspital Bern, statt.
Aktuelle Informationen und Anmeldung auf unserer Webseite
www.sbk-be.ch/fachtagungen
Das Detailprogramm mit Anmeldekarte erhalten Sie als Mitglied
rechtzeitig im Voraus mit unserer Verbandszeitung
«Schrittmacherin» oder auf Verlangen:
Telefon 031 380 54 71 oder [email protected].
Reservieren Sie sich schon heute die Termine.
Wir freuen uns auf Sie.
Dienstleistungen
93
Inhouse Schulungen
Unser Angebot für Betriebe
massgeschneidert, günstig, effizient und nachhaltig
Warum jede Mitarbeitende einzeln in eine Schulung
­schicken? Holen Sie sich Ihre individuelle Weiterbildung ins
eigene Haus.
Inhouse Schulungen sind kostengünstig und effizient. Zudem
gewährleisten Sie, dass alle Mitarbeitenden gleichermassen
auf dem neusten Wissensstand sind. Sie fördern hiermit
nicht nur das Wissens- und Qualitätsmanagement in Ihrem
Betrieb, s­ ondern ebenso eine bessere Zusammenarbeit der
Mitarbeitenden untereinander.
Wählen Sie aus unseren vielfältigen Weiterbildungsthemen:
– Wundversorgung
– Demenz
– Palliative Care
– Spiritualität
– Basale Stimulation
– Arbeit mit Angehörigen
– Pflegedokumentation
– Kommunikation
Gerne stellt Ihnen der SBK Bern Ihre individuelle Weiterbildung
zusammen. Unsere ausgewiesenen Fachexpertinnen kommen
zu Ihnen. Der Kursinhalt wird auf Ihre Bedürfnisse und Wünsche
ausgerichtet.
Ihr Thema ist nicht dabei? Kein Problem – fragen Sie uns
einfach an!
Interessiert?
Susanne Kast berät Sie gerne und erstellt für Sie eine
unverbindliche Offerte.
Telefon 031 380 54 70 oder E-Mail [email protected]
Allgemeine Geschäftsbedingungen und Informationen
( gültig ab 1. Oktober 2015 )
Anmeldungen
Sie können sich wie folgt für Ihren gewünschten Kurs anmelden:
– mit der Anmeldekarte am Schluss des Weiterbildungs­
programmhefts
– über das Online-Formular unter www.sbk-be.ch/kurse
– per E-Mail an [email protected]
– telefonisch unter 031 380 54 71
Ihre Anmeldung ist verbindlich. Provisorische Reservierungen
sind nicht möglich. Besonderheiten/Abweichungen entnehmen
Sie bitte den Hinweisen in der Kursausschreibung.
Abmeldungen
– Bei einer Abmeldung vor Ablauf der Anmeldefrist werden
Fr. 50.– Bearbeitungsgebühren erhoben.
– Bei einer Abmeldung nach Ablauf der Anmeldefrist und bis
10 Tage vor Kursbeginn sind 50 % des Kursbeitrags fällig.
– Bei einer Abmeldung ab dem 9. Tag vor Kursbeginn oder
bei Nichterscheinen wird der volle Kursbeitrag in Rechnung
gestellt.
– Die Kosten reduzieren sich nach Ablauf der Anmeldefrist auf
Fr. 50.–, wenn Sie eine Ersatzteilnehmerin stellen.
Insbesondere bei mehrtägigen Kursen empfehlen wir den
Abschluss einer Seminar-Annullierungskostenversicherung,
z. B. bei der Allianz, www.allianz-assistance.ch.
94
Anmeldefrist
Die Anmeldefrist endet jeweils einen Kalendermonat vor
Kursbeginn. Z. B. Kursbeginn: 19.09.2016, Anmeldefrist endet:
19.08.2016, 9. Tag vor Kursbeginn:10.09.2016
Mitglieder
– Für Mitglieder aller Sektionen des SBK, pflegebern und des
SHV ( Schweizerischer Hebammenverband ) gilt der reduzierte
Mitgliedertarif.
– Pflegefachpersonen in der Aus- und Weiterbildung sowie
Pensionierte erhalten bei Nachweis eine Reduktion des
­Kursbeitrags von 30 %.
Kursdurchführung
– Für jeden Kurs sind eine minimale und eine maximale Zahl an
Teilnehmenden festgelegt. Die Anmeldungen werden in der
Reihenfolge des Eintreffens berücksichtigt.
– Über die Kursdurchführung wird spätestens zwei Wochen
vor Kursbeginn entschieden. Falls ein Kurs abgesagt werden
muss, werden Sie schriftlich informiert. Aufgrund Erkrankung
der Dozentin kann die Absage auch kurzfristig erfolgen. Bei
Kursdurchführung erhalten Sie ebenfalls spätestens zwei
Wochen vor Kursbeginn Ihre Kursbestätigung mit allen Daten
sowie Rechnung und Situationsplan des Kurslokals.
– Bei einer Kursabsage durch den SBK Bern erhalten Sie den
gesamten Kursbeitrag zurück.
Haftung
Bei einem Unfall während des Kurses übernimmt der SBK Bern
keine Haftung. Es ist Sache von Ihnen sicherzustellen, dass Sie
entweder über Ihren Arbeitgeber oder über Ihre Krankenkasse
gegen das Unfallrisiko versichert sind.
Kursbeiträge
Der Kursbeitrag ist beim entsprechenden Kurs angegeben.
Im Kursbeitrag ist das ( Mineral )wasser für den Kurstag
enthalten.
Verpflegungstipps erhalten Sie auf dem Situationsplan des
jeweiligen Kurslokals.
Kursort
Der Kursort ist grundsätzlich in Bern. Abweichungen sind in der
Kursausschreibung aufgeführt.
Kurszeit
Der Kurstag dauert von 9.00 – ca. 17.00 Uhr, er beinhaltet
7 Lektionen. Abweichungen sind in der Kursausschreibung
aufgeführt.
Besonderheiten für Teilnehmende der von der
Gesundheits- und Fürsorgedirektion ( GEF ) geförderten
Kursen zum Wiedereinstieg in die Pflege
Annullationsbedingungen
– Liegen die Voraussetzungen für eine Finanzierung durch
die GEF grundsätzlich vor und wird jedoch der ­obligatorische
Grundkurs nicht absolviert, so werden für die bereits in
­Anspruch genommenen ergänzenden Kurse die vollen
Kurskosten in Rechnung gestellt.
– Die GEF finanziert nur vollständig besuchte ergänzende Kurse.
– Bei einer Kursabmeldung vor Ablauf der Anmeldefrist werden
der Teilnehmenden Fr. 50.– Bearbeitungsgebühren erhoben.
– Bei einer Abmeldung nach Ablauf der Anmeldefrist bis 10 Tage
vor Kursbeginn sind 50 % des Kursbeitrags fällig.
– Bei einer Abmeldung ab dem 9. Tag vor Kursbeginn oder
bei Nichterscheinen wird der volle Kursbeitrag in Rechnung
gestellt.
– Die Kosten reduzieren sich nach Ablauf der Anmeldefrist auf
Fr. 50.–, wenn Sie eine Ersatzteilnehmerin stellen.
Gebühren
In der Förderung der GEF sind Lizenz- und Zertifikatsgebühren
( z. B. bei Kinaesthetics®-Grundkurs ) nicht enthalten. Diese
werden Ihnen separat in Rechnung gestellt.
95
weiterbildungsgutschein.ch ist das vom Schweizer Verband für
­Weiterbildung ( SVEB ) lancierte Gutscheinsystem der Schweiz.
Weiterbildungsgutscheine können beim SVEB gekauft werden und bei
einem der zahlreichen angeschlossenen Anbietern als Zahlungsmittel
verwendet werden, so auch beim SBK Bern.
Weitere Informationen auf weiterbildungsgutschein.ch oder
beim ­Weiterbildungsteam des SBK 031 380 54 71,
[email protected].
Verbandsintern vergibt der SBK Bern weiterhin die SBK Bildungs­
gutscheine, die ausschliesslich beim SBK eingelöst werden können.
96