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Bayer AG
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Bayer will mit seinem Engagement für Innovation und
Nachhaltigkeit die Zukunft der Landwirtschaft mitgestalten
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Starke Innovationspipeline für die wichtigsten Herausforderungen der Landwirtschaft
Dauerhaft hohe F&E-Investitionen auf dem Niveau von rund zehn Prozent des
Umsatzes bestätigt
Investitionsprogramm in Höhe von 2,5 Milliarden Euro von 2017 bis 2020
Bekenntnis zur Nachhaltigkeit wird unterstützt durch Investitionen in Digital Farming,
Forward Farming und in kleinbäuerliche Landwirtschaft
Leverkusen, 7. September 2016 – Bayer investiert weiter erheblich, um trotz des
derzeitigen schwierigen Geschäftsumfelds neue Lösungen für eine nachhaltige
Landwirtschaft anzubieten. „Wir sind sehr zuversichtlich in Bezug auf das langfristige
Wachstumspotenzial der Agrarmärkte. Wir investieren nicht nur weiter in Innovation,
sondern haben auch für 2017 bis 2020 Investitionen für immaterielle
Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von 2,5 Milliarden Euro geplant“,
sagte Liam Condon, Mitglied des Bayer-Vorstands und Leiter der Division Crop Science,
auf der Veranstaltung „Future of Farming Dialog 2016“ in Leverkusen. „Beides zusammen
– jährliche Investitionen in Höhe von mehr als einer Milliarde Euro für Forschung und
Entwicklung (F&E) sowie zusätzliche Infrastrukturinvestitionen – wird dazu beitragen,
dass unsere Pipeline weiter gut mit innovativen Produkten gefüllt ist, mit denen die
Herausforderungen der Landwirte auf der ganzen Welt angegangen werden können.“
Auf dem Future of Farming Dialog 2016 diskutieren Experten aus verschiedenen
Fachgebieten aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Dabei geht es um ein breites
Themenspektrum – vom Einsatz von Satellitentechnologien über die Unterstützung
kleinbäuerlicher Strukturen bis hin zu integrierten Lösungen für die wichtigsten
Herausforderungen der Landwirtschaft. „Zusammenarbeit ist der Schlüssel. Unsere
Anstrengungen müssen in ein ganzes System von Innovationen integriert werden, das
eine nachhaltige Landwirtschaft unterstützt“, sagte Condon. In verschiedenen Foren
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diskutieren Experten die wichtigsten Herausforderungen – aus landwirtschaftlicher,
ökologischer, regulatorischer und auch gesellschaftlicher Sicht.
In seiner Rede bestätigte Condon die aktuelle Prognose für Crop Science für das Jahr
2016: „Vor dem Hintergrund eines weiterhin schwachen Marktumfelds rechnen wir damit,
dass Crop Science sich besser als der Markt entwickelt und der Umsatz währungs- und
portfoliobereinigt auf Vorjahresniveau bleibt. Das entspricht einem ausgewiesenen
Umsatz von rund 10 Milliarden Euro.“
F&E-Pipeline mit kombiniertem Spitzenumsatz von über 5 Milliarden Euro
Condon gab anschließend einen Überblick über die F&E-Pipeline von Crop Science – mit
einem kombinierten Umsatzpotenzial der Produkte, die von 2015 bis 2020 auf den Markt
gebracht werden sollen, von insgesamt mehr als 5 Milliarden Euro. Über 2020 hinaus
verfolgen die Crop-Science-Forscher mehr als 20 neue Ansätze für den chemischen
Pflanzenschutz, sechs für den biologischen und acht Ansätze für neuartige
Pflanzeneigenschaften (Traits). Zudem umfassen die Züchtungsprogramme neun Ziele
für Feldpflanzen in einem fortgeschrittenen Stadium der Entwicklung und Forschung
sowie 27 im Bereich Gemüse.
Condon bestätigte auch das Bekenntnis zu F&E: „Etwa zehn Prozent des Umsatzes
gehen in die Forschung und Entwicklung. Damit bleiben unsere Investitionen in
Innovation auf einem Niveau, das in der Landwirtschafts-Branche führend ist. Unabhängig
vom Auf und Ab des landwirtschaftlichen Zyklus müssen wir Innovationen langfristig
angehen. Denn in unserer hoch regulierten Branche dauert es im Durchschnitt zehn
Jahre, um neue Produkte zu entwickeln.“
Markteinführung von Digital-Farming-Produkten begonnen
Im Baykomm, dem Kommunikationszentrum von Bayer in Leverkusen, sprach Condon
auch über das Engagement von Crop Science auf dem neuen Gebiet der digitalen
Landwirtschaft. Das Unternehmen will im Zeitraum von 2015 bis 2020 die Summe von
mindestens 200 Millionen Euro in die digitale Landwirtschaft investieren und testet und
verkauft derzeit in zehn Ländern Digital-Farming-Produkte mit dem Ziel, das Angebot
rasch auszubauen und ein führendes digitales System zur Unterstützung des
Pflanzenschutzes aufzubauen.
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Darüber hinaus arbeitet Bayer partnerschaftlich mit bisher vier so genannten
ForwardFarms zusammen. Sie dienen der Demonstration nachhaltiger Anbaumethoden,
die zum Teil auf Innovationen aus der digitalen Landwirtschaft beruhen. Eine
ForwardFarm ist ein eigenständiger landwirtschaftlicher Betrieb, der mit bestmöglichen
Lösungen den täglichen Herausforderungen begegnet. Gleichzeitig fungiert eine
ForwardFarm als Wissensplattform, die es ausgewählten Bauernhöfen ermöglicht, ihr
Know-how und ihre Erfahrungen mit vielen Akteuren in der landwirtschaftlichen
Wertschöpfungskette zu teilen – wie Landwirten, Agronomen, der Handelskette,
Wissenschaftlern, Politikern, Beamten oder Konsumenten. Bayer plant, bis 2018
ForwardFarms in allen landwirtschaftlichen Schlüsselmärkten einzurichten.
Tieferes Verständnis für den Beitrag von Landwirten nötig
„Der Verbraucher von heute möchte zu Recht wissen, woher sein Essen kommt, ist aber
von der Produktion weiter entfernt als je zuvor“, sagte Condon. „Wenn wir unsere Kunden
– die Landwirte – mit den Werkzeugen für eine nachhaltigere Lebensmittelproduktion
unterstützen, müssen wir die Konsumenten auch darüber informieren, welche Rolle die
moderne Agrarwirtschaft dabei spielt, ihnen das ganze Jahr über frische, nahrhafte und
sichere Lebensmittel in ausreichender Menge zur Verfügung zu stellen. Dieses Forum ist
nur eine der Möglichkeiten, die wir in diesem Dialog nutzen. Wir führen diesen Dialog mit
jedem, der ein Interesse daran hat, weltweite Probleme wie Hunger und Unterernährung
auf nachhaltige Weise anzugehen – aber auch den Schutz der Umwelt und soziale
Gleichheit verfolgt.“
„Grundsätzlich sind die Anforderungen heute höher als früher. Es geht nicht nur um
Ertragssteigerung, um mehr Menschen zu ernähren, sondern gleichzeitig auch um den
Schutz der Umwelt und der Biodiversität. Innovationen und Nachhaltigkeit müssen Hand
in Hand gehen, damit Verbraucher und Umwelt gleichermaßen profitieren“, fügte Condon
hinzu.
Condon sagte zum Abschluss: „Die Probleme für die Landwirtschaft sind so groß, dass
sie von keinem Unternehmen, keiner Institution und auch keinem Land allein bewältigt
werden können. Wir müssen mit den fähigsten Partnern zusammenarbeiten, um noch
innovativere und nachhaltigere Lösungen für die Herausforderungen der Landwirtschaft
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zu finden. Der Future of Farming Dialog 2016 soll diese Partner zur Diskussion anregen
und ihnen helfen, die Landwirtschaft weiter zu entwickeln.“
Bayer: Science For A Better Life
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-ScienceGebieten Gesundheit und Agrarwirtschaft. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will
das Unternehmen den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität
beitragen. Gleichzeitig will der Konzern Werte durch Innovation, Wachstum und eine hohe
Ertragskraft schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und
handelt als „Corporate Citizen“ sozial und ethisch verantwortlich. Im Geschäftsjahr 2015
erzielte der Konzern mit rund 117.000 Beschäftigten einen Umsatz von 46,3 Milliarden
Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,6 Milliarden Euro und die Ausgaben für
Forschung und Entwicklung auf 4,3 Milliarden Euro. Diese Zahlen schließen das Geschäft
mit hochwertigen Polymer-Werkstoffen ein, das am 6. Oktober 2015 als eigenständige
Gesellschaft unter dem Namen Covestro an die Börse gebracht wurde. Weitere
Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de
Ansprechpartner:
Oliver Günther, Tel. +49 2173 38-4964
E-Mail: [email protected]
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(2016-0188)
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen
Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte
Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage,
die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen.
Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen
auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche
zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.
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