Mit Blockchain in neue Sphären

Medienmitteilung
Thesenpapier „Blockchain: Fünf Thesen zur Revolution im Finanzdienstleistungssektor“ von
Strategy&
#Strategie #Blockchain #Finanzdienstleistungssektor #digital
Mit Blockchain in neue Sphären
Blockchain birgt das Potenzial, den Geschäfts- und Transaktionsverkehr –
insbesondere die Finanzdienstleistungen – radikal zu verändern. PwC Schweiz
hat dazu folgende Thesen entwickelt: Blockchain … ist ähnlich revolutionär wie
die Erfindung des Internets … wird schon bald zur bevorzugten Technologie
der Finanzdienstleistungsbranche … ist robust, effizient und spart Kosten …
macht Transaktionen transparenter, zuverlässiger und vertrauenswürdiger –
und vereinfacht dadurch die Regulierung und Kontrolle von Transaktionen.
Zürich, 8. September 2016 – Blockchain scheint ähnlich revolutionär zu sein wie die
Erfindung des Internets. Das Internet der 1990er- und 2000er-Jahre war bahnbrechend,
weil es die Datensuche und gemeinsame Nutzung von Informationen in Online-Communitys
veränderte. „Blockchain geht noch weiter“, erklärt Daniel Diemers, Partner PwC Strategy&
Schweiz. „Mit ihr lassen sich so gut wie alle Datentypen verteilen und verwalten, darunter
Eigentumszertifikate, echte und digitale Werte und sogar identitätsbezogene Daten. Kurz:
Diese Technologie bietet die Möglichkeit, elektronische Listen zu verteilen, in Quasiechtzeit
zu aktualisieren und zu koordinieren.“
Technologisch in der Zukunft
Die Finanzdienstleistungsbranche ist derzeit mit einmaligen Chancen konfrontiert:
verbesserter Transaktionsverarbeitung, weniger Abstimmungsbedarf und Identifikationsund Verifizierungsprobleme, dem Wegfall redundanter und fehleranfälliger Datenbanken
mit sensitiven Daten sowie verschiedenen weiteren Systemlösungen. Blockchain hat das
Potenzial, zahlreiche Finanzdienstleistungsaspekte zu optimieren.
Zudem ist Blockchain robust, effizient und spart Kosten. „Blockchain-Datensätze lassen sich
wie alle digitalen Daten verschlüsseln. So können sie nur von Benutzern eingesehen werden,
die über den passenden ‚Schlüssel‘ verfügen“, erklärt Alex Koster, Managing Partner PwC
Strategy& Schweiz. Die Daten sind unmittelbar an einer zentralen Stelle zugänglich und
müssen nicht aus verschiedenen Computersystemen ermittelt und gegeneinander
abgeglichen werden. Ausserdem können involvierte Parteien direkt miteinander abrechnen,
sodass die Register nicht mehr von vertrauenswürdigen Dritten zentral gehalten werden
müssen. Dadurch könnte die Blockchain-Technologie die Zahl der Zwischenstellen und deren
Kosten erheblich senken.
Regulatorisch auf der grünen Wiese
Die Nutzung von Blockchains ist zurzeit noch nicht staatlich reguliert. „Zur Regulierung
leistet die Technologie selbst aber einen substanziellen Beitrag. Blockchains können
geschlossen, privat und verschlüsselt sein. Wenn ein Prüfer oder eine Regulierungsstelle die
Finanzdatenbewegungen einsehen und überwachen möchte, lässt sich der notwendige
Schlüssel zu den Daten zur Verfügung stellen und der Lesezugriff gewähren“, führt Daniel
Diemers weiter aus. Da alle wichtigen Transaktionsdaten im verteilten Register gespeichert
sind und niemals gelöscht werden, können die Regulierungsstellen den Verlauf und Kontext
sämtlicher Transaktionen nachvollziehen. „Im Zuge der Forschung und Entwicklung
bankeigener Blockchain-Technologien und -Anwendungen werden die Regulierungsstellen
den nötigen Rahmen festlegen, damit sichere Plattformen für die Zukunft der
Finanzdienstleistungen erstellt werden können“, ergänzt Alex Koster.
Kontakt
Alex Koster
Managing Partner PwC Strategy& Schweiz
ch.linkedin.com/in/alexkoster
[email protected]
Claudia Sauter
Head of PR & Communications, PwC
Schweiz
ch.linkedin.com/in/claudiasauter
[email protected]
Daniel Diemers
Partner PwC Strategy& Schweiz
ch.linkedin.com/in/ddiemers
[email protected]
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