Weingartener Woche

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Weingartener Woche
P O L I T I K · K U LT U R · S P O R T · W I R T S C H A F T · S OZ I A L E S
Wochenzeitung für Weingarten
Donnerstag, 1. September 2016
.DE
powered by Nussbaum Medien
und dem Turn- und Sportverein Rot
SONNTAG, 11.09.2016
TSV 05 ROT | ST. LEON-ROT
N
5 KM | 10 KM | HALBMARATHO
DREI-LÄNDER-LAUFCUP
NM_teaser-Überschrift
ANMELDUNG UND INFOS UNTER
www.lokalmatador.de | WebCode: Lauf1003
Ausflug in die Bronzezeit
Musik und Wein
Unter dem Motto „Musik und Wein
auf dem Rathausplatz“ ist am 3. September einiges für die Besucher und
Gäste geboten. Der Festbetrieb beginnt
am Samstag bereits um 18 Uhr mit
Unterhaltung durch den Musikverein
Karlsdorf und der Bewirtung der Gäste mit einem vielfältigen Speisen- und
Getränkeangebot sowie Barbetrieb.
Am samstag geht es los:
Musik, Wein und Wandern
Foto: prf
2 | Aktuelles
WEINGARTENER WOCHE · 1. September 2016 · Nr. 35
Hitparade am Samstag und Wandern am Sonntag
Musikverein lädt auf den Rathausplatz und ins Rebgelände ein
(rof). Musik, Wein und Wandern vereinen sich in Weingarten zu einem harmonischen
Dreiklang, wenn der Musikverein für Sonntag, 4. September,
zum traditionellen Weingartener Wein-Wandertag (WWW)
einlädt. Der Schwarzwaldverein hatte das „Kind“ vor 28
Jahren aus der Taufe gehoben
und 23 Mal den weit über die
Grenzen des „fröhlichen Weindorfs“ hinaus beliebten Event
organisiert.
Vor vier Jahren hat er den WWW
an den Musikverein als „neue
Pflegeeltern“ übergeben, und
seither wird die Veranstaltung
von dessen Aktiven und Mitgliedern ebenfalls erfolgreich gemanagt. Sie besticht durch ein Konzept, das durch seine Mischung
von Musik, Festbetrieb, Wandern
und Wein für jeden etwas bietet.
Samstag
Unter dem Motto „Musik und
Wein auf dem Rathausplatz“ ist
bereits am Vorabend, 3. September, einiges für die Besucher und
Gäste geboten. Der Festbetrieb
beginnt am Samstag bereits um
18 Uhr mit Unterhaltung durch
den Musikverein Karlsdorf und
der Bewirtung der Gäste mit
einem vielfältigen Speisen- und
Getränkeangebot sowie Barbe-
Bei den Wanderungen durch das
Rebgelände können die Teilnehmer
an den Probierständen rasten und
die vorzüglichen Weingartener Weine verkosten.
Foto: prf
trieb. Ab 20 Uhr steigt die beliebte Hitparade mit dem Blasorchester des Musikvereins unter Leitung von Daniel Polenz.
Auch dieses Jahr steht eine Auswahl der größten Hits der vergangenen Jahrzehnte bis heute
auf dem Programm. Dabei erleben die Besucher eine Zeitreise
durch die Musikgeschichte über
die Kontinente Zur Wahl um
Platz 1 konkurrieren der King of
Pop mit „Thriller“ und „Beat me“
sowie aktuelle Hits aus Deutschland und der Welt. Da ist Andreas Gabalier mit seinem Titel
„Hulapalu“ ebenso dabei wie
Amy Winehouse mit ihrem Song
„Valerie“.
Nicht fehlen darf selbstverständlich ein Lied von Udo Jürgens,
der übrigens bis zu seinem Tod
langjähriges Mitglied des Musikvereins Weingarten war. Er stellt
sich mit „Liebe ohne Leiden“ vor.
Wer stellte nicht das Radio lauter,
wenn der Moderator den Rocktitel „Jump“ von Van Halen angekündigt hatte? Weiterhin treten
„Pur“ mit einem Medley, Michael Bublé mit „Feeling Good“ und
dem Klassiker „WannaBe“. Nach
der großartigen Show, die mit
professioneller Licht- und Tontechnik in Szene gesetzt wird,
haben dann die Besucher Qual
der Wahl, wer die beste Präsentation hingelegt hat.
Sonntag
Am Sonntag steht dann der 28.
Weinwandertag auf dem Programm. Dann geht der Festbetrieb auf dem Rathausplatz von 11
bis 19 Uhr weiter, wobei befreundete Musikvereine zur Unterhaltung der Wanderer und Gäste aufspielen werden. Geführt von Winzern oder Weinexperten wandern
verschiedene Gruppen über den
Katzenberg und den Kirchberg,
wo jeweils an zwei Probierständen die Weine der Weinmanufaktur Weingarten von den dortigen Reben präsentiert werden.
Bereits um 11 Uhr führt die ehemalige badische Weinprinzessin
Carolin Holzmüller Gäste die große Tour mit insgesamt vier „Tankstellen“ über den Katzenberg und
den Petersberg. Um 11.30 Uhr
startet eine Wanderung mit Weinkönigin Elina und dem Musikverein Lyra Stupferich zur „Schönen
Aussicht“ auf dem Petersberg.
Ausgangspunkt der geführten
Wanderungen ist der Rathausplatz. Die Touren von unterschiedlicher Dauer starten ab
10.30 Uhr im Grundschulhof.
Dort bietet die Jugend des Musikvereins das obligatorische Set mit
Probierglas und passendem Halter an. Der Ausschank an den
Probierständen in den Weinbergen findet von 11 bis 16 Uhr
statt. Selbstverständlich kann man
auch auf eigene Faust von Probierstand zu Probierstand wandern und die verschiedenen Weine vor Ort verkosten. Informationen zu den Rundwegen, den Rebsorten und mehr gibt es auf dem
Faltblatt zum Weingartener WeinWandertag.
Auf dem Rathausplatz spielen am
Sonntag ab 11.30 Uhr befreundete
Blasorchester aus der Region zur
Unterhaltung der Gäste auf und
sorgen für gute Stimmung. Dort
kann man sich vor oder nach der
Wanderung stärken und den Tag
gemütlich ausklingen lassen. Für
das leibliche Wohl ist an beiden
Tagen bestens gesorgt.
Brennstoffzelle zur Stromerzeugung in der Walzbachhalle geplant
Gemeinde befürwortet die neue Technologie
(red/rof). Die Gemeinde will in
der Walzbachhalle eine Brennstoffzelle zur Erzeugung von
Strom einsetzen. Das beschloss
der gemeinderätliche Ausschuss
für Umwelt und Technik in seiner jüngsten Sitzung einstimmig
bei einer Enthaltung.
Zuvor hatte Gemeinderat Timo
Martin, der als Kommunalberater bei der Erdgas Südwest
GmbH beruflich tätig ist, dem
Gremium die neue Technologie
erläutert. An der Beratung und
Abstimmung nahm er jedoch
aus Gründen einer Befangenheit
nicht teil.
Die Brennstoffzelle erzeugt durch
einen elektrotechnischen Prozess
zwischen Wasserstoff und Sauerstoff Strom und einen kleineren
Anteil Wärmeenergie. Damit
kann die Strom-Grundlast zum
Beispiel eines normalen Wohngebäudes effizient und umweltfreundlich produziert werden.
Einzige Voraussetzung der so
genannten „BLUE-Gen-Brennstoffzelle“ sei ein vorhandener
Erdgasanschluss sowie ein entsprechender Strom- und Wärmebedarf. Beides sei bei der Walzbachhalle gegeben.
Die Brennstoffzelle arbeite sehr
wirtschaftlich, betonte Timo
Martin. Denn sie erzeuge rund
13 000 Kilowattstunden im Jahr
oder zirka 1 500 Watt pro Stunde bei einem Verbrauch von zirka 21 750 Kilowattstunden Erdgas
im Jahr. Bei der Einspeisung der
produzierten Wärme werden 180
Liter Wasser pro Tag bereitgestellt.
Die Kosten für die einmalige
Investition liegen bei rund 30 000
Euro. Mit einem Vollwartungsvertrag für 680 Euro sei die Gemeinde auf der sicheren Seite und vor
Überraschungen geschützt. Ein
solcher Vertrag werde auf zehn
Jahre abgeschlossen, und während dieser Laufzeit müsse der
Kunde „nichts tun“.
Zuschuss
Der Bund bezuschusst die Investitionskosten durch ein Förderprogramm mit rund 12 500 Euro, und
die Firma Erdgas Südwest gibt weitere 2 500 Euro dazu, so dass nahezu die Hälfte der Anschaffungskosten gedeckt sind. Da der erzeugte
Strom einen Teil der benötigten
Strommenge darstellt und sofort
verbraucht werde, sei auch kein
Stromspeicher notwendig. Unterm
Strich rechne sich die Investition für die Walzbachhalle und das
Walzbachbad, meinte Timo Martin abschließend.
Fritz Küntzle (CDU) gab zu bedenken, dass auch das Erdgas eine
endliche Energie sei. Skepsis gab
es im Gremium auch wegen des
bestehenden Contracting-Vertrags für die Hackschnitzelanlage
der Gemeinde. Diese betreffe allerdings nur die Wärmeerzeugung
und nicht die Stromerzeugung,
klärte Bürgermeister Eric Bänziger auf. Abschließend meinte das
Ortsoberhaupt, die Gemeinde solle bei der Einrichtung und Anwendung neuer Technologien beispielhaft vorangehen. Bei der Abstimmung enthielt sich lediglich Gerhard Fritscher (CDU) der Stimme.
WEINGARTENER WOCHE · 1. September 2016 · Nr. 35
Action, Spannung und Abenteuer auf dem Kirchberg
Kolpingfamilie lädt ein
(rof). Die Kolpingfamilie
lädt die Erstkommunikanten
des kommenden Jahres sowie
Kinder und Jugendliche zu
einem Abend voller Action,
Spannung und Abenteuer
für Samstag, 24. September,
auf den Spielplatz auf dem
Kirchberg ein.
Um 17 Uhr wird das Programm mit einer Schnitzeljagd gestartet, bei der es am
Ziel einen Schatz zu bergen
gilt.
Danach ist gemeinsames Grillen und Spielen vor Ort angesagt, bis es dunkel wird. Dann
machen die Veranstalter mit
den Kindern eine Nacht-
Aktuelles | 3
Aus dem Inhalt
wanderung zurück ins Dorf.
Die Kinder können zusammen mit Mama, Papa, Onkel,
Tante, Oma und Opa an der
Aktion teilnehmen. Selbstverständlich kann man sich auch
ohne Kinder an dem unterhaltsamen Abend beteiligen.
Wirbel um Drachenweg
4
Kaum war der so genannte Drachenweg im Naturschutzgebiet
Weingartener Moor offiziell seiner Bestimmung übergeben, da
sorgte er auch schon für öffentliche Kritik.
Anmeldung
Anmeldungen werden unter
der E-Mail-Adresse [email protected] bis spätestens Samstag, 11. September,
entgegen genommen. Alles
Weitere erfahren die Teilnehmer, nachdem sie sich angemeldet haben. Bei schlechtem
Wetter gibt es ein Alternativprogramm.
Ausflug der Schützen
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„Wenn einer eine Reise tut,
dann kann er was erleben“, sagt
ein Sprichwort und wenn gleich
eine ganze Gruppe zusammen
unterwegs ist, dann ist beste
Stimmung vorprogrammiert.
Germanen starten in Saison
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Am kommenden Samstag startet
die Ringer-Bundesliga in die Saison 2016/17, und die Griffkünstler
von Cheftrainer Frank Heinzelbecker sind um 19.30 Uhr beim alten
Rivalen KSV Köllerbach zu Gast.
Dritte Ferienspaß-Aktion beim Bürger- und Heimatverein gut angenommen:
Kinder tauchten mit ihren Sinnen in die Bronzezeit ein
(rof). Der Bürger- und Heimatverein präsentierte in diesem
Jahr gleich drei Veranstaltungen im Ferienspaß-Programm
der Gemeinde: Nach der Aufklärung über die Nützlichkeit
der Bienen und dem „Ausflug
in die Steinzeit“ hieß die dritte
Aktion „Ausflug in die Bronzezeit“, die Sonja Güntner, unterstützt von einigen Helferinnen
und Helfern im Heimatmuseum, sorgsam vorbereitet hatte.
Die Bronzezeit folgte unmittelbar
auf die Jungsteinzeit und umfasst
den Zeitraum von zirka 2 200
bis 800 vor Christus. Die MetallLegierung aus 90 Prozent Kupfer und 10 Prozent Zinn hat dieser Epoche den Namen gegeben.
Über diese Periode leiten sich die
meisten Erkenntnisse aus den
Grabbeilagen und Bestattungssitten ab. In dieser Zeit errichteten die Menschen erstmals einen
Hügel über den Gräbern ihrer
Toten, ein Brauch, der für die
nordischen Länder bereits für
die Steinzeit belegt ist. Auch dieses Thema hat einen konkreten
Bezug zu Weingarten. Denn im
Dörnigwald und den angrenzen-
Stolz zeigt dieses Mädchen den aus
Kupferdraht selbst gefertigten Fingerring. Foto: prf
den Kehrwiesen findet sich ein
großes Grabhügelfeld, das in der
Bronzezeit belegt war und 1897
von Alfred Bonnet entdeckt und
ausgegraben wurde.
Zu Beginn der Aktion zeigte
Sonja Güntner den Kindern,
wie man mit einer Fibel (Spange) aus Bronze ein Gewand
zusammenhalten
konnte.
Dann verteilten sich die wissbegierigen Jungen und Mädchen auf die einzelnen Stationen, wo sie mit allen Sinnen
in die Bronzezeit eintauchen
konnten.
Dort waren authentische Tätigkeiten vorbereitet worden, die einen
anschaulichen Einblick in den Alltag der damaligen Menschen vermittelten. So schnitt Karl-Heinz
Hettler in der Werkstatt des Heimatmuseums den Kindern den
weichen Kupferdraht auf die
geeignete Länge zurecht. Damit
konnten sie dann zum Beispiel
durchaus ansehnliche Fingerringe und Armreife sowie andere
Schmuckstücke herstellen. KarlHeinz Hettler zeigte den Jungen
und Mädchen auch, wie man eine
Kordel aus Bast dreht.
In einer weiteren Aktion demonstrierte Klaus Schünemann den
Guss mit Zinn, das einen relativ
niedrigen Schmelzpunkt hat. So
konnten die Kinder ein kleines
Pfännchen über das Feuer halten
und verfolgen, wie der darin liegende Zinnrohling langsam zum
Schmelzen kam. Danach gossen
sie das flüssige Zinn sorgfältig in
eine zweiteilige Form, und schon
bald kam daraus ein silberfarben
glänzendes Pferdchen hervor, das
sie als Erinnerung mit nach Hause nehmen konnten. Ein weiterer Schwerpunkt der Aktion war
die Nahrungszubereitung unter
archaischen Bedingungen. Dazu
mussten die Kinder die Getreidekörner entweder mit der Hand
oder mit dem Mörser mühevoll
vom Spelz trennen, damit das
Einkorn danach zu Mehl gemahlen werden konnte. Beide Arbeitsgänge waren ebenso kraft- und
zeitraubend wie mühsam, ehe
Klaus Geggus das lebenswichtige
Brot auf dem heißen Stein backen
konnte.
Auch die Töpferei spielte in der
Bronzezeit eine wichtige Rolle. Dabei konnte jedes Kind aus
Ton nach einem Muster eine
kleine Schale oder einen Becher
formen und verzieren. Horst
Bartholomä schärfte den Mädchen und Jungen ein: „Ihr müsst
den Ton zunächst ausgiebig kneten, damit die Luft entweicht
und erst dann mit dem Formen
beginnen.“ Die Werke der „kleinen Keramiker“ konnten sich
am Ende durchaus sehen lassen.
Als die Eltern nach drei Stunden
ihre Kinder im Heimatmuseum
wieder abholten, hatten diese
einen interessanten Eindruck
bekommen, wie mühsam der
Alltag unserer Vorfahren auch
in der Bronzezeit noch war.
4 | Aktuelles
WEINGARTENER WOCHE · 1. September 2016 · Nr. 35
Fehlte der Gemeinde die erforderliche Ausnahmeregelung für den Drachenweg?
Naturschutz befürchtet Tourismus im Weingartener Moor
erwarten, dass das widerrechtliche Vorgehen der Gemeinde
Weingarten nicht nachträglich
durch Erteilung einer naturschutzrechtlichen Befreiung
legalisiert wird“, schreibt Rahn
weiter in seiner Mitteilung für
den LNV.
Kann nachgebessert werden
Das Naturschutzgebiet Weingartener Moor ist ein Juwel, das in der ehemaligen Kinzig-Murg-Rinne nicht zuletzt auch durch das Torfstechen entstanden ist.
(dh/rof). Kaum war der so
genannte Drachenweg im
Naturschutzgebiet Weingartener Moor, wie die „Weingartener Woche“ berichtete, am 4.
August offiziell seiner Bestimmung übergeben, da sorgte er
auch schon für geharnischte
öffentliche Kritik des Arbeitskreises Karlsruhe des Landesnaturschutzverbands (LNV).
Dessen Sprecher Klaus-Helimar
Rahn machte über die Tageszeitung „Badische Neueste Nachrichten“ bekannt, die Geschäftsstelle des Bundes für Umwelt
und Naturschutz Deutschland
(BUND) habe ihm auf Nachfrage mitgeteilt, dass die Frist für
die Stellungnahme der Naturschutzverbände bis zum 22.
August verlängert worden sei.
Er sei sehr verwundert, dass
der Drachenweg, der mit seinen
Figuren Kinder für das Moor
begeistern soll, bereits eröffnet
wurde, ließ Rahn die Öffentlichkeit wissen. „Ein solches Vorgehen, das auch eine grobe Missachtung der Naturschutzbehörden und Naturschutzverbände
darstellt, ist nicht akzeptabel“,
kritisierte er.
Ohne Abstimmung mit den
anderen Naturschutzverbänden erklärte Rahn für den LNV:
„Eine Befreiung von den Vorschriften der Verordnung zum
Naturschutzgesetz ist abzulehnen.“ Sein Vorwurf: Die
Gemeinde Weingarten und das
Forstrevier hätten gewusst, dass
eine Genehmigung erforderlich
sei und eine solche auch beantragt, aber Tatsachen geschaffen,
ohne dass die Ausnahmegenehmigung erteilt worden wäre.
Die Verbindung von Kunst und
Natur bewertet Rahn grundsätzlich positiv, sie dürfe aber
nicht auf Kosten der Natur oder
eines Naturschutzgebietes erfolgen: „Im Naturschutzgebiet hat
grundsätzlich der Schutz der
Natur Vorrang vor Kunst, Kultur, Tourismus und Besucherströmen. Das Weingartener
Moor ist ein Naturjuwel, das
es überhaupt nicht nötig hat,
durch Kunstobjekte aufgewertet
zu werden“, unterstreicht KlausHelimar Rahn.
Zu viele Besucher befürchtet
Es sei zu befürchten, dass
durch den „Weingartener Drachenweg“
Besucherströme
in das Moor gelockt werden,
deren Interessen allenfalls am
Rande der Natur gelten, die
dort aber massive Störungen
verursachen könnten. „Wir
Zu den Vorwürfen entgegnete
Bürgermeister Eric Bänziger
auf Anfrage Folgendes: „Unser
Revierförster hat die erforderliche Genehmigung beantragt
und stand in Kontakt mit dem
Regierungspräsidium Karlsruhe (RPK). Da die vom Künstler Guntram Prochaska aus
Eichenholz gefertigten Skulpturen nach Abstimmung mit
dem RPK aufgestellt worden
seien, gehe er davon aus, dass
von dort keine Hinderungsgründe vorlagen.
Dass die Anhörung der Naturschutzverbände noch nicht
erfolgt sei oder noch Fristen
liefen, habe er nicht gewusst.
„Ich bin mir sicher, dass unser
Förster die Vorstellungen und
Wünsche des RPK und des
Naturschutzes berücksichtigt
hat“, betonte Bänziger. Ziel sei
es auch, dass die „Ungeheuer“
am Drachenweg mit der Zeit
verwittern, zuwuchern und so
wieder Teil der Natur würden.
Falls erforderlich, werde die
Gemeinde nachbessern. „Denn
der Naturschutz liegt uns am
Herzen, und es ist unser erklärtes Ziel, gerade auch Kinder
für das Weingartener Moor
zu interessieren und sie über
die künstlerische gestalteten
Drachen für die Artenvielfalt
der Umgebung zu begeistern“,
meint das Ortsoberhaupt.
„Das Regierungspräsidium
hat bisher noch keine Befreiung erteilt“, sagte der Pressesprecher der staatlichen Mittelbehörde, Uwe Herzel, auf
Anfrage. Der Sachverhalt werde umgehend aufgeklärt. Auch
die Frist, die den Naturschutzverbänden für ihre Stellungnahmen eingeräumt worden
seien, werde eingehalten.
Wenn die Gemeinde ihr Projekt umgesetzt habe, ohne dass
die Entscheidung der Behörde abgewartet wurde, seien
zumindest aus Sicht des RPK
keine irreparablen Schäden für
das Naturschutzgebiet ersichtlich. „Falls das Projekt nicht
genehmigungsfähig ist, können die Figuren ohne großen
Aufwand entfernt werden,
betonte Herzel abschließend.
Nachfragen
Der „gemeindepolitische Aufreger“ in der ansonsten ruhigen Ferienzeit hatte allerdings
noch ein Nachspiel in der
jüngsten öffentlichen Sitzung
des Ausschusses für Umwelt
und Technik. Hans-Martin
Flinspach (WBB) erkundigte
sich nach den Kosten und fragte, warum die Gemeinde die
Genehmigung nicht abgewartet habe. Bürgermeister Eric
Bänziger bezifferte das Honorar des Künstlers auf 2.500
Euro und zeigte sich optimistisch, dass das Regierungspräsidium die erforderliche
Genehmigung erteilen werde.
Bei der Eröffnung des Drachenweges war die Welt am Walzbach noch in Ordnung. Doch kurz danach gab es heftige
Kritik des Landesnaturschutzverbandes. Fotos: prf
WEINGARTENER WOCHE · 1. September 2016 · Nr. 35
Vereine | 5
Schützenverein-Sportnachrichten
Ausflug Schützen und Jagdhornbläser
(jl/red). „Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben“, sagt ein Sprichwort und
wenn gleich eine ganze Gruppe zusammen unterwegs ist,
dann ist beste Stimmung vorprogrammiert. So geschehen
beim gemeinsamen Ausflug
des Schützenvereins Weingarten und den Jagdhornbläsern
Waidmannsheil.
Mit dem Bus ging es zunächst
nach Bad Friedrichshall, wo
nach einer kleinen Stärkung die
Besichtigung des Salzbergwerks
auf dem Plan stand.
In rund 200 Metern Tiefe ließen
sich die Besucher von der Faszination unter Tage einfangen
und erlebten anschaulich die
Geschichte des Salzes. Von der
Entstehung über die verschiedenen Arten der Salzgewinnung
bis hin zum heutigen Abbau
konnte man viel Wissenswertes
erfahren. Selbst bei einer visuellen Schausprengung konnte man
dabei sein und mittels eines 160
Meter langen Bohrkerns machte man sogar eine Zeitreise ins
Innere der Erde.
Wieder ans Tageslicht zurückgekehrt ging nicht selten ein Dankesgedanke an die Heilige Barbara, der Schutzpatronin der
Bergleute, denn es war schon ein
mulmiges Gefühl in den engen
Förderkorb zu steigen und hinab
in die Tiefe einzufahren.
Greifenwarte
Danach ging die Reise weiter.
zum nächsten Ziel, der Greifenwarte auf Burg Guttenberg.
Die deutsche Greifenwarte auf
Burg Guttenberg ist eine Pflege- und Auswilderungsstation für in Not geratene Greifvögel und Eulen. In Jahrhunderte alter Trainingsmethode
werden die Vögel fachkundig
und durch gezieltes Flugtraining auf den „kontrollierten
Wildflug“vorbereitet .
Doch die deutsche Greifenwarte ist auch bekannt für ihre
spektakuläre Flugschau. Angeleitet durch die Falkner zeigten
Adler, Geier und Co. ihre Flugund Jagdkünste. Dabei ging es
mal hoch über die Zinnen der
Stauferburg oder auch schon
mal ganz dicht über die Köpfe
Mitglieder des Schützenvereins bei einem Rundgang durch die Wehranlage.
Foto: privat
der Zuschauer hinweg. Angereichert durch die spritzig-witzige Vorstellung des Falkners
war es ein Genuss, den Vögeln
zuzuschauen und sie haut- bzw.
federnah zu erleben.
Wieder zurück in Weingarten fand der Ausflug seinen
Abschluss in „Tino’s Hasenschänke“, wo man in geselliger
Runde den Tag noch einmal
Revue passieren ließ.
Schwarzwaldverein:
Senioren wandern auf dem Dobel und zur Grenzsägemühle
(rof). Die nächste Seniorenwanderung des Schwarzwaldvereins
wurde aus organisatorischen
Gründen um eine Woche auf
Dienstag, 6. September, vorverlegt. Die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer treffen sich um 9.30
Uhr am Bahnhof-West und fahren per Gruppenkarte zunächst
nach Karlsruhe-Hauptbahnhof.
Vom Bahnhofvorplatz aus geht
es mit der Stadtbahn weiter nach
Bad Herrenalb und von dort mit
dem Bus auf den Dobel. Dort
beginnt die zirka 5,5 Kilometer
lange Wanderung. An der Strecke sind 27 Bänke aufgestellt,
welche die 27 Mitgliedsstaaten
der Europäischen Union repräsentieren. Nach der Wanderung
Museumsfest steht an
Kuchenspender gesucht
(rof). Das Museumsfest des
Bürger- und Heimatvereins
findet in diesem Jahr am Sonntag, 18. September, ab 11 Uhr
im neuen Heimatmuseum
statt. Dabei wird auch die Sonderausstellung „Luftbilder von
Weingarten aus den 1960er
Jahren“ eröffnet. Der Verein
will wieder für eine gute Bewirtung der Gäste sorgen. Im
Künstlerzimmer wird erneut
eine gemütliche Cafeteria ein-
gerichtet, welche die Besucher
und Besucherinnen mit Kaffee
und Kuchen verwöhnen wird.
Mitglieder und Freunde, die
zum Fest einen Kuchen selbst
backen oder einen entsprechenden Geldbetrag spenden
wollen, werden gebeten, sich
mit Vorstandsmitglied Kirsten
Asmus, Käthe-Kollwitz-Straße 9, Telefon 73 78 37, E-Mail
[email protected] in Verbindung zu setzen.
ist die Einkehr in einem Lokal
vorgesehen. Als Wanderführer
fungiert Konrad Warga, Telefon
1207. Gäste sind wie immer willkommen.
Stadtbahn-Wanderung
Die nächste Stadtbahnwanderung des Schwarzwaldvereins
findet am Sonntag, 11. September, zur Grenzsägemühle statt.
Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen treffen sich um 9.45
Uhr am Bahnhof zur Abfahrt
mit der Stadtbahn. Vom Bahnhof-Vorplatz in Karlsruhe geht
es mit der S 11 weiter nach
Ittersbach und von dort mit
dem Bus nach Keltern-Niebelsbach, dem Ausgangspunkt der
Wanderung.
Die gut begehbare Strecke von
neun Kilometern ist in zirka
zweieinhalb Stunden zu bewältigen. Eine kleine Vesper- und
Trinkpause ist gegen 13 Uhr
vorgesehen. Zunächst führt die
Route entlang dem Sixtweg und
später durch das Naturschutzgebiet Essigberg entlang dem
Kettelbachtal zur Grenzsägemühle. Dort ist gegen 14.30
Uhr die Schlusseinkehr geplant.
Die Rückkehr nach Weingarten
erfolgt gegen 18.15 Uhr.
Der Fahrpreis beträgt pro Person sechs Euro, da das Wanderziel außerhalb des KVV-Gebiets
liegt. Wanderführer sind Günter und Anita Buchberger,
Telefon 20 58 111, die auch die
Fahrkarten besorgen.
6 | Vereine
WEINGARTENER WOCHE · 1. September 2016 · Nr. 35
Weingartens Ringer starten am Samstag beim KSV Köllerbach in die neue Saison
Germanen peilen erneut den dritten Titel an
Nach einem erfolgreichen Kampf gegen Nendingen verlässt Publikumsliebling Ion Panait in Siegerpose die Matte.
(rof). Endlich ist es so weit: Am
kommenden Samstag startet
die Ringer-Bundesliga in die
Saison 2016/17, und die Griffkünstler von Cheftrainer Frank
Heinzelbecker sind um 19.30
Uhr beim alten Rivalen KSV
Köllerbach im Trimm-Treff
Viktoria in Püttlingen im Saarland zu Gast. Nach dem Abstieg
des KAV Mansfelder Land und
dem freiwilligen Rückzug von
Schriesheim, Luckenwalde und
Mömbris-Königshofen bilden
die acht verbliebenen Vereine
nunmehr die eingleisige Ringer-Bundesliga.
Nach der Vor- und Rückrunde mit jeweils sieben Kämpfen
bestreiten die ersten vier Mannschaften das Halbfinale mit
einem Hin- und Rückkampf und
das fünfte bis achte Team geht
in die Abstiegsrunde. Außerdem wird der Deutsche RingerMannschaftsmeister erstmals in
drei Final-Kämpfen ermittelt.
Nach Hin- und Rückkampf auf
jeweils heimischer Matte treffen
die beiden Finalisten ein drittes
Mal an neutralem Ort in Aschaf-
fenburg zur endgültigen Entscheidung aufeinander.
Den neuen Modus verkauft der
Deutsche Ringer-Bund (DRB)
als Kompromiss. Zuvor waren
die Vereine unter der Initiative des SVG-Vorsitzenden Ralph
Oberacker gegen die ursprüngliche Absicht des DRB, nur einen
Finalkampf in Aschaffenburg
auszutragen, Sturm gelaufen.
Ob das eine wirklich salomonische Entscheidung ist, muss sich
erst noch zeigen. Frank Heinzelbecker sieht darin den Versuch,
es allen recht machen zu wollen.
Er bemängelt, die Vereine hätten
immer noch keine Klarheit darüber, was für sie bleibt und was
finanziell vom Verband kommt,
mit anderen Worten, die Grundlage für eine realistische Kalkulation fehlt zu Beginn der Saison.
Geändert hat der DRB die Wertung für die drei Final-Duelle.
Für einen gewonnenen Kampf
gibt es nur noch einen Punkt.
Ob das besser oder gar gerechter
ist, kann man mit guten Gründen bezweifeln. Denn dadurch
drückt sich eine klare Überle-
Kindergarten St. Elisabeth
8. Kinder-Sachen-Flohmarkt
(red). Der katholische Kindergarten St. Elisabeth lädt in
Zusammenarbeit mit der Kolpingfamilie Weingarten zum
8. sortierten Kinder-SachenFlohmarkt ein. Der Flohmarkt
findet am 8. Oktober von 9
bis 12 Uhr im katholischen
Gemeindezentrum statt. Pro
Liste werden von den Verkäufern 2 Euro berechnet.
Die Listenausgabe erfolgt per
E-Mail an [email protected].
genheit oder ein Schultersieg
nicht mehr im Ergebnis aus.
Trotz aller Unklarheiten steht
eines fest: Die Germanen wollen ihren nächsten Titel erringen. Ob es letztendlich der dritte oder vierte wäre, ist allerdings
fraglich. Denn eigentlich ist es
ein Skandal, dass der DRB nach
positiven Doping-Proben zweier ausländischer Ringer des ASV
Nendingen rund acht Monate
nach dem Finale gegen Weingarten immer noch nicht entschieden hat, wer nun zu Recht
Deutscher Mannschafts-Meister
ist. Deshalb ist man am Walzbach überhaupt nicht gut auf
den Verband zu sprechen.
Konkurrenz
Den Mitkonkurrenten Nummer eins sieht Trainer Heinzelbecker im aufgerüsteten KSV
Aalen. Aber auch Ispringen,
Mainz und Köllerbach müssen
die Germanen auf der Rechnung
haben. Den bisherigen Dauerkontrahenten Nendingen stuft
Heinzelbecker als nicht mehr so
stark wie bisher ein. Ihm steht
ein Kader von 24 Athleten zur
Verfügung. Dabei dürfte die
deutsche Achse mit zehn Ringern auch schwer auszurechnende taktische Überraschungen ermöglichen.
Prominentester Neuzugang ist
Greco-Weltmeister Frank Stä-
ler, der von Nendingen an den
Walzbach gewechselt ist und
künftig Routinier Adam Juretzko in der Klasse bis 75 Kilogramm entlasten soll. Bei den
Olympischen Spielen in Rio
de Janeiro war er bedauerlicherweise durch eine Fußverletzung, die er sich am Tag vor
der Anreise erlitt, stark gehandicapt und konnte deshalb seine
Leistungsvermögen leider nicht
abrufen. Nach einer Genesungspause soll der 26-jährige Schwabe in der Rückrunde zum Einsatz kommen. Auf ihn sowie auf
die bisherigen Leistungsträger
und weiteren Neuzugänge freuen sich Weingartens Ringsportfreunde sehr.
Die Mitglieder des Fan-Clubs „Walzbach-Inferno“ feuern mit ihren rotschwarzen Fahnen die Ringer auf
der Matte an. Fotos: prf
Partnerschaftskomitee Weingarten
Historisches Fest in Olesa
(gl). In Weingartens Partnergemeinde Olesa de Montserrat
wird am ersten Wochenende im
September das Fest der „Miquelets“ gefeiert. Olesa war im Spanischen Erbfolgekrieg ein strategisch wichtiger Ort, denn sie
hatte eine Burg, ein Krankenhaus und lag auf halbem Weg
von Manresa nach Barcelona.
Die Elite-Einheit „Miquelets“
bestand tatsächlich aus Katalanen, die dank ihrer Geländekenntnisse, ihrer Mobilität und Waffen bei ihren Gegnern gefürchtet waren. Bei
dem Kriegsrats, der am 20. und
21. August 1714 in der Burg
von Olesa abgehalten wurde,
beschloss man einen Versuch zu
unternehmen, die Belagerung
von Barcelona zu brechen. Dieser verzweifelte Versuch scheiterte allerdings an der Übermacht des feindlichen Heeres.
Barcelona fiel am 11. September
1714 und die Katalanen verloren ihre Unabhängigkeit.
Historischer Markt
Bei diesem Fest findet ein historischer Markt statt, die beiden Heerlager werden dargestellt und mit Böllerschüssen
wird an die 158 gefallenen Soldaten erinnert, darunter auch
Deutsche, die an der Seite der
Katalanen gekämpft haben. Im
Laufe dieser Tage gibt es auch
Workshops, Buchpräsentationen, Vorträge, Ausstellungen,
Spiele und Tänze.
WEINGARTENER WOCHE · 1. September 2016 · Nr. 35
Kirchen | 7
Ev.-Freikirchliche Gemeinde
Gottesdienste und Veranstaltungen
Ev. Kirchengemeinde
Evangelisches Pfarramt
Kirchstraße 6
76356 Weingarten
ekiwei.de
Tel. 07244 607367-0
Sonntag, 4. September
10.00 Uhr: Taufgottesdienst in
der Kirche mit Gemeindediakon Blauth
Getauft werden: Luzy Katharina
Ziegler, Noel Mathias Bacher,
Talia Ronja Mandel und Yasin
Jürgen Mandel
Montag, 5. September
9.00 Uhr: Kleinkindbetreuung
im Gemeindehaus
20.00 Uhr: Kirchenchorprobe
im Gemeindehaus
Dienstag, 6. September
16.00 Uhr: Café International
im Gemeindehaus
Trauercafé
Nächster Termin: Sonntag, 28.
August, von 15.00 – 16.30 Uhr
im Bürgertreff Jöhlingen, Jöhlinger Str. 51.
Auf Wunsch kann ein Vorabgespräch vereinbart werden. Für
Gäste aus Jöhlingen, Wössingen und Weingarten wird bei
Bedarf ein Fahrdienst angeboten.
Anmeldungen bitte einen Tag
vor der Veranstaltung unter
Tel. 0170/6692478. Ansprechpartnerin für das Trauercafé ist
Ingrid Brütsch.
Kirchenchor
Der Kirchenchor macht Ferien. Die erste Probe nach den
Ferien findet am 5. September um 20 Uhr im Gemeindehaus statt.
In der Zeit vom 15. August bis
3. September bleibt die Kirche
tagsüber geschlossen.
Gemeindebüro:
Jöhlinger Straße 116
76356 Weingarten
Tel. 07244 722917
Gottesdienst im Freien
Sonntag, 4. September
Herzliche Einladung an die ganze Gemeinde zu einem besonderen Abendmahls-Gottesdienst
im Grünen am 11. September,
um 10 Uhr auf dem CVJMPlätzle. Gestaltet wird der Gottesdienst von Pfarrer Holger
Müller, einem Team des CVJM
und dem Posaunenchor. Die
Teilnehmer der Jungscharfreizeit werden mit ihren Liedern
unterhalten. Treffpunkt ist um
9.30 Uhr im Gemeindehaus.
Von dort gibt es einen Fahrdienst oder man kann gemeinsam zu Fuß auf das Grundstück
laufen. Nach dem Gottesdienst
gibt es noch ein gemeinsames
Picknick. Bitte hierfür Essen
und Getränke selbst mitbringen.
Wenn es an diesem Tag regnet,
wird der Gottesdienst in der
Kirche stattfinden. Bei Fragen:
07244/737784 (Osenberg)
Kath. Pfarrgemeinde
Kirchengemeinde
Stutensee-Weingarten
Pfarrbüro in Weingarten:
Kirchstraße 1
76356 Weingarten
Tel. 07244 2229
pfarrbuero-weingarten@
kath-weistu.de
kath-stutensee-weingarten.de
Freitag, 2. September
18.30 Uhr: Messfeier in Hl.
Geist, Büchig (Pfr. Maierhof)
Samstag, 3. September
18.30 Uhr: Messfeier in St. Josef,
Blankenloch mit Totengedenken der Seelsorgeeinheit für die
Verstorbenen der vergangenen
Wochen (Pfr. Maierhof)
Sonntag, 4. September
Foto: Thinkstock
10.00 Uhr: Messfeier in St. Elisabeth, Friedrichstal
10.00 Uhr: Messfeier in St.
Michel, Weingarten mit Taufen
(Pfr. Maierhof)
Taufe der Kinder:
Johanna Dunkel, Weingarten
Maximilian Kleefeld, Weingarten
Simon Kleefeld, Weingarten
10.00 Uhr: Serie: Glauben wie …?
Teil 2: Isaak
Stefan Pohl
Foto: Jupiterimages/Polka Dot/Thinkstock
Dienstag, 6. September
18.30 Uhr: Messfeier in
St. Georg, Spöck (Pfr. Maierhof)
Mittwoch, 7. September
17.45 Uhr: Rosenkranzgebet in
St. Michael, Weingarten
18.30 Uhr: Messfeier in St.
Michael, Weingarten (Pfr. Maierhof)
Donnerstag, 8. September
18.30 Uhr: Messfeier in St. Josef,
Blankenloch (Pfr. Maierhof)
Samstag, 10. September
18.30 Uhr: Messfeier in St.
Georg, Spöck (Pfr. Olf)
Katholische
öffentliche Bücherei
Ausleihe sonntags nach dem
Gottesdienst bis 11.45 Uhr
sowie dienstags von 15.30 Uhr
bis 17.00 Uhr und donnerstags
von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr.
Termine
Dienstag, 6. September
19.00 Uhr: Frauengemeinschaft:
Erste Gymnastikstunde nach der
Sommerpause im Gemeindezentrum
Mittwoch, 7. September
Der Kindergottesdienst findet
parallel zum Gottesdienst statt
Kids4Jesus (3-6 Jahre)
Xplorer (7-11 Jahre)
Kleingruppen finden 14-täglich
statt. Interessierte wenden sich
bitte an das Gemeindebüro.
Royal Rangers Stamm 276 Weingarten, Stammtreffen jeden Freitag um 17.30 Uhr. Das Programm für kleine und große Abenteurer. Infos gibt es im
Internet unter www.rr276.de
Nach den Sommerferien geht`s
weiter: Die nächste Rangersaison beginnt nach den Sommerferien am Freitag, 16.09.16
um 17.30 Uhr im Lebenswerk in der Jöhlinger Str. 116.
Teenager & Jugend (13-18 Jahre)
donnerstags von 19.30 bis 21.00
Uhr, Leitung: Sabine Greenaway
Mennoniten-Brüdergemeinde
Kehrwiesen 9
76356 Weingarten
http://mbg-weingarten.de/
Tel. 07244 5580219
Sonntag
10.00 Uhr: Versammlung
14.30 Uhr: Kindergruppen
(4 bis 16 Jahre)
14.30 Uhr: Seniorengymnastik:
Erstes Treffen nach der Sommerpause im Café Neff
19.45 Uhr: Kirchenchor: Erste
Chorprobe nach der Sommerpause
Mittwoch
Caritas-Haussammlung
Erntedankfest
„Hier und jetzt helfen“ – so lautet das Motto der diesjährigen
Caritassammlung. Die Caritasbriefe werden an alle katholischen Haushalte verteilt. Die
Mitarbeiter des Wohnviertelbesuchsdienstes können ihre Caritasbriefe ab Freitag, 9. September in der Kirche abholen. Wie
immer, sind die Briefe nach Austrägerbezirken sortiert.
19.00 Uhr: Bibelkreis
Samstag
19.00 Uhr: Gebetskreis
20.00 Uhr: Jugendkreis (ab 16 J.)
25.09., um 10.00 Uhr
Neuapostolische Kirche
Sonntag, 11. September
9.30 Uhr: Gottesdienst unter
dem Leitgedanken: „Segen für
den Nächsten sein“
Predigtgrundlage:
Römer 12,13
8 | kino
WEINGARTENER WOCHE · 1. September 2016 · Nr. 35
Kinoprogramm Filmpalast am ZKM
Kinoprogramm Cineplex Bruchsal
1. September bis 7. September 2016
1. September bis 7. September 2016
Brauerstraße 40, 76135 Karlsruhe, www.filmpalast.net
Tickethotline: 0721 2059201, automatische Tickethotline: 0721 2059200
Bahnhofstraße 13, www.cineplex-bruchsal.de
Tickethotline: 01805 546627 (Festnetz 14 ct/min, mobil bis 42 ct/min)
Neu
Neu
Mike and Dave need wedding dates – Do-Mi 14.30, 17.30, 20,30 u. 23.15,
So auch 11.45 Uhr (12)
Ben-Hur 3D – Do-Mi 14, 17, 20.15 u. 23.15 Uhr (12)
Ben-Hur 3D (OV) – So 20.15 Uhr (12)
König Laurin – Do-Sa u. Mo-Mi 14.15, Do, Fr u. So-Mi auch 16.45, So auch
11.30 Uhr (0)
Aktuell
Ben-Hur – Do-Mi 17, Sa auch 22.30 Uhr (12)
Ben-Hur 3D – Do u. So-Mi 17.30 u. 20.15, Fr u. Sa 17.15, 20 u. 23 Uhr (12)
Kill Billy (artHaus: 8 €) – Fr, So u. Mo 20.30 Uhr (6)
König Laurin – Do-Mi 14 Uhr (0)
Mike und Dave need Wedding Dates – Do u. So-Mi 14.30, 16.45, 19 u.
21.15, Fr u. Sa 15, 17.30, 20 u. 22.45 Uhr (12)
Aktuell
Die Unfassbaren 2 – Do-Mi 14, 19.15 u. 23 Uhr (12)
Mechanis: Resurrection – Do-Mi 20 u. 23 Uhr (16)
The Shallows – Do-Mi 16.45 u. 20.30 Uhr (12)
Mother´s Day – Do-Mi 17 Uhr (0)
Elliot, der Drache – Do-Mi 14 u. 17, So auch 11.15 Uhr (6)
Suicide Squad 3D – Do-Mi 19.45 u. 22.30 Uhr (16)
Suicide Squad (OV) – So 19.45 Uhr (16)
Suicide Squad in IMAX® 3D – Do-Mi 14.15 u. 17.15, Do-So u. Di auch 20,
Do-Sa u. Mo-Mi auch 23 Uhr (16)
Suicide Squad in IMAX® 3D (OV) – Mo u. Mi 20, So 23 Uhr (16)
Antonio, ihm schmeckt´s nicht! – So 11 Uhr (0)
Conni & Co. – Do-Mi 14.15 Uhr (0)
Jason Bourne – Do-Mi 19.30 u. 22.45 Uhr (16)
Teenage Mutant Ninja Turtles 2 – So 11.30 Uhr (12)
Ghostbusters – Do u. Mi 22.30 Uhr (12)
Ghostbusters 3D – So 11.15 Uhr (12)
Pets – Do-Mi 14.15 u. 17, Do-Sa u. Mo-Mi auch 20.15, So auch 11.15 u.
23.15 Uhr (0)
Star Trek Beyond – Fr, So, Mo u. Mi 17.15, Do, Sa u. Di 22.30 Uhr (12)
Star Trek Beyond 3D – Do, Sa u. Di 17.15, Fr, So, Mo u. Mi 22.30 Uhr (12)
Star Trek Beyond in IMAX® 3D – So 11.15 Uhr (12)
Indepedence Day: Wiederkehr – Do, Sa u. Di 22.30 Uhr (12)
Smaragdgrün – So 11 Uhr (12)
Ice Age 5: Kollision voraus! – Do-Mi 14.45 u. 17.15, So auch 11.30 Uhr (0)
Ein ganzes halbes Jahr – Do-So, Di u. Mi 19.45 Uhr (12)
Central Intelligence – Do-Mi 14.30 Uhr (12)
Special
Sneak Preview (OV) – Mo 20 u. 23 Uhr (18)
Preview: Don‘t Breathe – Fr 23 Uhr (16)
Preview: Nerve – Sa 17 Uhr (12)
Preview: Molly Monster – So 15 Uhr (0)
Dienstag ist Kinotag: 6,50 €, Donnerstag, Montag, Mittwoch: 8,50 €, Schüler,
Studenten, Senioren ab 60 J. erm. 7 €, Freitag bis Sonntag 9,50 €, erm. 8 €
Sneak Preview: 5,50 €, Filmzuschlag: + 0,50 €- 2 €, 3-D: +4 €, IMAX: + 3 €.
Antonio, ihm schmeckt´s nicht! – Mi 18.30 (0)
Conni & Co. – Do-Mi 16.15 Uhr (0)
Die Unfassbaren 2 - Now you see me – Do-Di 18, Do, Sa, Di u. Mi auch
20.30 Uhr (12)
Ein ganzes halbes Jahr – Do-Sa u. Di 19.45 Uhr (12)
Elliot, der Drache – Do-Mi 14.30 Uhr (6)
Elliot, der Drache 3D – Do-Mi 16.15 Uhr (6)
Frühstück bei Monsieur Henri – Do-Di 18.30 Uhr (0)
Ice Age - Kollision voraus! – Do-Mi 16, Sa auch 14 Uhr (0)
Mechanic: Resurrection – Do-Mi 20.45, Fr u. Sa auch 23 Uhr. Nice Price am
Fr 23 Uhr für nur 5 € (16)
Mother´s Day: Liebe ist kein Kinderspiel – Do-Di 20.30, Mi 18 Uhr (0)
Pets – Do-Mi 14 u. 16.15 Uhr (0)
Pets 3D– Do-Mi 15 u. 18.30 Uhr (0)
Smaragdgrün – So 14 Uhr (12)
Streetdance New York – Sa 14 Uhr (0)
Suicide Squad – Fr u. Sa 22.30, So 19.45 Uhr (16)
Suicide Squad 3D – Do u. So-Mi 20.45, Fr u. Sa 20.30 u. 23 (16)
The Shallows: Gefahr aus der Tiefe – Do-Mi 18.30, Fr u. Sa auch 23 Uhr.
Nice Price am Mi 18.30 Uhr für nur 5 € (12)
Kinderferienkino 3 €
Angry Birds - Der Film – Fr u. Mi 14 Uhr (0)
Kung Fu Panda 3 – Do u. Mo 14 Uhr (0)
Rico, Oskar und der Diebstahlstein – Do u. Di 14 Uhr (0)
The Jungle Book – Di u. Mi 14 Uhr (6)
Zoomania – Fr u. Mo 14 Uhr (0)
Special
Ladys First: Absolutely Fabulous - der Film – Mi 20 Uhr (12)
Preview: Don‘t Breathe – Fr 22.30 Uhr (16)
Familienpreview: Molly Monster - der Kinofilm – So 14.15 Uhr (0)
Preview: Nerve – Mi 20.30 Uhr (12)
Sneak Preview – Mo 20 Uhr (16)
Dienstag ist Kinotag: Erwachsene mit CineCard 6,90 €, regulär 7,90 €,
Sneak: Erwachsene mit CineCard 3,20 €, regulär 4,20 €
Ab 1. September im Kino
Mein ziemlich kleiner Freund
(pm/red). Mit „Mein ziemlich kleiner Freund“ kommt
die nächste französische
Komödie mit Erfolgspotenzial und einer ungewöhnlichen
Geschichte in die Kinos.
Diane (Virginie Efira), Anwältin und Single, erhält eines
Abends einen unerwarteten Anruf. Am anderen Ende
der Leitung: Alexandre (Jean
Dujardin), ein charmanter
Architekt, der von ihrem Handy aus anruft, das sie in einem
Restaurant hat liegen lassen.
Nach einer kleinen Plänkelei
willigt Diane gerne in ein Treffen zur Übergabe ein. Doch
die Verabredung nimmt eine
so nicht erwartete Wendung.
Denn als Diane im Restaurant auf Alexandre trifft, steht
vor ihr: ein Winzling, gerade mal knapp 1,40 m groß.
Nachdem dieser allerdings so
unbeschwert mit seiner „Größe“ umgeht und sie auf die
verrücktesten Dates entführt,
weicht bei Diane der anfängliche Schock einer großen Sympathie für diesen Mann. Und
der Sympathie folgt Liebe.
Dianes Umfeld jedoch reagiert
Alexandre (Jean Dujardin) und Diane (Virginie Efira) sind begeistert vom Fallschirmspringen. Szenenbild: 2016 Concorde Filmverleih GmbH
konsterniert auf das ungleiche
Paar. Und am Ende stellt sich
die Frage: Besitzt Diane die
Größe, die Skepsis der Umstehenden zu ignorieren und auf
ihr Herz zu hören?
WEINGARTENER WOCHE · 1. September 2016 · Nr. 35
Termine
Termine | 9
Turmbergschule
EC-Jugend
14 Uhr: Köpfle-Rennen am Katzenberg
Vogelverein Waldbrücke
10. und 11. September: Sommerfest im Vogelpark
Einschulungsfeier für die AbcSchützen
Schützenverein
9-16 Uhr: Preisschießen für
Bürger und Vereine im Schützenhaus
Akkordeon-Spielring
Foto: Brian Jackson/iStock/Thinkstock
Freitag, 2. September
Schützenverein
18 Uhr: Treffpunkt am Bahnhof
zur Fahrt zum Brauhaus „Walhall“ in Bruchsal
Kolpingsfamilie
20 Uhr: Stammtisch im Gasthaus „Löwen“
11 Uhr: Sommerfest im Fränkischen Hof
Bürger- und Heimatverein
11 Uhr: Tag des offenen Denkmals am Wartturm
Montag, 12. September
Liebenzeller Gemeinschaft
19 Uhr: Stammtisch im Restaurant „da Sandro“
Donnerstag, 15. September
Samstag, 3. September
Schuljahrgang 1936/37
Musikverein
20 Uhr: Hitparade bei Musik
und Wein auf dem Rathausplatz
10.40 Uhr: Treffpunkt Bahnhof
zum Ausflug ins Albtal
Freitag, 16. September
Sonntag, 4. September
Jahresfest in der Mühlstraße 9
Sonntag, 18. September
8 Uhr: Gemeindewallfahrt zur
Michaelskapelle in Untergrombach
Bürger- und Heimatverein
Ab 11 Uhr: Museumsfest im
Heimatmuseum
Kindergarten St. Michael
14 bis 16 Uhr: Informationstag
zur pädagogischen Arbeit
23. bis 25. September
Schützenverein
3. Oktoberfest auf dem Rathausplatz
Samstag, 24. September
Kindergarten Waldbrücke
9-13 Uhr: Kuchenverkauf auf
dem Rathausplatz
Anglerverein
15-19 Uhr: Schnupperangeln
für Jugendliche am Baggersee
Dienstag, 27. September
Turmbergschule
Musikverein
Ab 10.30 Uhr: 28. Weingartener
Wein-Wandertag im Rebgelände
18 Uhr: Einschulungsgottesdienst in der evangelischen Kirche
Montag, 5. September
DHB-Netzwerk Haushalt
14.30 Uhr: Mitgliederversammlung in der alten Schulküche
Freitag, 30. September
Samstag, 17. September
Bürger- und Heimatverein
19.30 Uhr: Vorstandssitzung
im Heimatmuseum
Donnerstag, 8. September
„Vitamin F“
Katholische Junge Gemeinde
9 bis 13 Uhr: Altpapiersammlung auf dem Festplatz
Mundartabend mit Harald
Hurst im katholischen Gemeindezentrum
Schuljahrgang 1948/49
18 Uhr: Sommerstammtisch im
Hasenheim
Veranstaltung im Fränkischen Hof
3-D-Videos von Torsten Hemke zu sehen
Gesangverein Frohsinn
(red). Im Jubiläumsjahr
des Fränkischen Hofs sind
Werke von dem 3-D-VideoKünstler Torsten Hemke zu
sehen.
Behindertensportverein
Die Besucher können Videos
von Erfurt betrachten, die
Torsten Hemke aus der Vogel-
Samstag, 10. September
8 Uhr: Abfahrt an der Walzbachhalle zur Landesgartenschau in
Öhringen
8.15 Uhr: Abfahrt zum Ausflug
an der Mineralix-Arena
Kartenvorverkauf
„Die Mühle“
Katholische Pfarrgemeinde
Sonntag, 11. September
Weingartner Musiktage
perspektive gedreht hat. Bei
Wein und Gebäck können es
sich die Gäste im Hof gemütlich machen.
Geöffnet hat der Fränkische
Hof am Samstag, 3 September, von 18.00 bis 21.00 Uhr
und am Sonntag, 4. September, von 15.00 bis 21.00 Uhr.
(red). Der Ticket-Vorverkauf für das diesjährige Festival läuft. Eintrittskarten für
die 11 Konzerte vom 8.10. bis
23.10. sind erhältlich bei:
Schreibwaren
Holderer,
Bahnhofstraße 17, Weingarten (Baden);
Musikhaus Schlaile, Kaiserstraße 175, Karlsruhe (Kartentelefon: 0721 23000);
Bei allen Reservix-Verkaufsstellen.
Online über www.weingartner-musiktage.de/festival/
tickets
Programm
Samstag, 8.10.16, 20 Uhr,
Walzbachhalle: Eröffnungskonzert: Brass Ensemble des
Lucerne Festival Orchestra
Sonntag, 9.10.16, 11 Uhr,
Gewächshaus Stärk: Federspiel
Sonntag, 9.10.16, 19 Uhr,
Gewächshaus Stärk: Seba
Kaapstad
Freitag, 14.10.16, 20 Uhr,
Katholische Kirche: Frank
Dupree, Klavier solo
Samstag, 15.10.16, 20 Uhr,
Katholische Kirche: VaterSohn-Konzert, Wolfgang &
Mischa Meyer
Sonntag, 16.10.16, 15 Uhr,
Festsaal „Zum Goldenen
Löwen”: Hand in Hand – ein
Kinderkonzert zum Verlieben
Sonntag, 16.10.16, 19 Uhr,
Festsaal „Zum Goldenen
Löwen”: Preisträgerkonzert
„Jugend musiziert“ & Deutscher Musikwettbewerb
Donnerstag, 20.10.16, 19 Uhr,
Turmzimmer Rathaus: ARD
Preisträgerkonzert 2016
Freitag, 21.10.16, 20 Uhr,
Autohaus Morrkopf: Rising
Stars - Tobias Krieger, Trompete / Lucienne RenaudinVary, Trompete
Samstag, 22.10.16, 20 Uhr,
Festsaal „Zum Goldenen
Löwen”: vision string quartet
Sonntag, 23.10.16, 19
Uhr, Evangelische Kirche:
Abschlusskonzert:
Sinfonieorchester Ludwigsburg
mit DMW-Preisträger 2016
Simon Höfele und DMWStipendiat
Markus Czieharz
Foto: Ciaran Griffin/Stockbyte/Thinkstock
10 | Serviceseite
WEINGARTENER WOCHE · 1. September 2016 · Nr. 35
Abfallkalender
Apotheken-Notdienste
Restmüll (60-240 l und -1.100 l)
Donnerstag, 8.09.2016
jeweils von 8.30 Uhr bis 8.30 Uhr des Folgetags
Freitag, 2. September
Hardt-Apotheke, Kriegsstr. 41, Hambrücken
Hirsch-Apotheke, Melanchthonstr. 74, Bretten
Samstag, 3. September
Apotheke St. Barbara, Sudetenstr. 20, Forst
Pelikan-Apotheke, Brettener Str. 6, Bruchsal (Heidelsheim)
Sonntag, 4. September
Linco-Apotheke, Karlsruher Str. 76, Linkenheim-Hochstetten (Linkenheim)
Via Apotheke im Saalbachcenter, Prinz-Wilhelm-Str. 8, Bruchsal
Montag, 5. September
Markt-Apotheke, Marktplatz 11, Weingarten
Apotheken-Notdienstplan tagesaktuell: http://lak-bw.notdienst-portal.de
Notrufe - Störungsdienst - Beratung und Hilfe
Notrufe
Polizei Polizeiposten Weingarten (Baden) Feuerwehr und Rettungsdienst
Rettungsleitstelle Karlsruhe Giftnotruf 110
07244 - 2347
112
19222
06131 - 19240
Ärzte - Kliniken
Ärztlicher Bereitschaftsdienst
Freitag 19.00 Uhr bis Montag 7.00 Uhr Tel. 116117
Montag, Dienstag, Donnerstag 19.00 Uhr bis 7.00 Uhr und
Mittwoch 13.00 Uhr bis 7.00 Uhr Tel. 116117
Kinderärztlicher Notdienst
Klinikum Karlsruhe Uni-Klinik Heidelberg 0721 - 9743310
06221 - 564823
Zahnärztlicher Notfalldienst
Samstag, Sonntag, Montag, Feiertag ab 10.00 Uhr
Zahnärztliche Notfalldienste unter:
www.kzvbw.de/site/notdienstsuche Tierärztlicher Notdienst Tel. 0621 - 38 000 803
0721 - 495566
Wasser - Gas - Strom - Telefon
Wassermeister - nur in Notfällen Bauhofleiter - nur in Notfällen Störung Gas Störung Strom 0171 - 7732181
0171 - 3011416
0180 - 2056229
0800 - 3629477
Beratung - Hilfe
Wohngift-Telefon 0800 - 7293600
Beratung und Schutz für Frauen und Kinder bei häuslicher Gewalt
07251 - 915022
Telefonseelsorge 0800 - 1110111 und 0800 - 1110222
Foto: Dmitry Kalinovsky/iStock/Thinkstock
Impressum
Herausgeber, Druck und Verlag:
NUSSBAUM MEDIEN
St. Leon-Rot GmbH & Co. KG
Opelstraße 29, 68789 St. Leon-Rot
Telefon: 06227 873-0
Telefax: 06227 873-190
E-Mail: [email protected]
Internet: www.nussbaum-slr.de
Vertrieb/Zustellung
G. S. Vertriebs GmbH
Opelstraße 1, 68789 St. Leon-Rot
Telefon: 06227 3582830
E-Mail: [email protected]
Internet: www.gsvertrieb.de
Verantwortlich im Sinne
des Presserechts
Klaus Nussbaum
Opelstraße 29
68789 St. Leon-Rot
Redaktion
Ulrike Wolter (su)
Telefon: 06227 873-280
[email protected]
Freier Mitarbeiter:
Roland J. Felleisen (rof )
Telefon: 07244 2164 u. 0721 45836
Anzeigenvertrieb
K. Nussbaum Vertriebs GmbH
Opelstraße 29, 68789 St. Leon-Rot
Telefon: 06227 5449-0
Telefax: 06227 5449-1190
E-Mail: [email protected]
Internet: www.knvertrieb.de
Multimedia
Die
Weingartener
Woche
er­scheint zusätzlich zur gedruckten Auflage als ePaper unter www.
lokalmatador.de/lokalzeitungen.
Die in dieser Ausgabe aufgeführten
WebCodes können unter
www.lokalmatador.de
auf der Start­seite eingegeben werden und führen zu ergänzenden
Informationen.
Die Weingartener Woche erscheint
wöchentlich und wird kostenlos an
alle erreichbaren Haushalte der
Gemeinde Weingarten verteilt.
WEINGARTENER WOCHE · 1. September 2016 · Nr. 35
Wirtschaft regional | 11
John Deere erzielt 489 Millionen US-$ Gewinn im dritten Quartal
Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2016 angehoben
Bruchsal/Mannheim. (pm/red).
Im dritten Quartal des Geschäftsjahres belief sich der auf Deere &
Company entfallende Gewinn auf
488,8 Millionen (511,6 Millionen
US-$) bzw. auf US-$ 1,55 (US-$
1,53) je Aktie. In den ersten neun
Monaten erreichte das auf Deere
& Company entfallende Ergebnis 1,239 Milliarden US-$ (1,589
Milliarden US-$) bzw. US-$ 3,91
(US-$ 4,67) je Aktie.
Die weltweiten Umsätze und sonstigen Erlöse sanken im dritten
Quartal um 11 % auf 6,724 Milliarden gegenüber dem Vorjahr
bzw. in den ersten neun Monaten um 9 % auf 20,124 Milliarden US-$. Dabei beliefen sich
die Maschinenumsätze im dritten Quartal auf 5,861 Milliarden
US-$ (6,840 Milliarden US-$) bzw.
in den ersten Monaten auf 17,737
Milliarden US-$ (19,843 Milliarden US-$).
„John Deeres Ergebnis spiegelt
die anhaltenden Auswirkungen
der weltweiten Konjunkturschwäche auf dem Agrarsektor und in
den Märkten für Baumaschinen wider“, so der Verwaltungsratsvorsitzende und CEO Samuel R. Allen. „Alle Sparten erzielten Gewinn, wobei der Bereich
Landtechnik und Maschinen für
die Rasen- und Grundstückspflege sogar einen höheren Betriebsgewinn erwirtschaftete als im Vorjahr. Wie schon in vorangegangenen Quartalen begünstigten
die sorgfältige Umsetzung unserer Geschäftspläne, der Einfluss
unseres breit angelegten Produktprogramms sowie die stringente
Kontrolle von Kosten und Aktiva
unsere Ergebnisse.“
Geschäftsverlauf
Gegenüber dem Vorjahr sanken
die weltweiten Maschinenumsätze
im dritten Quartal um 14 % bzw.
um 11 % in den ersten neun Monaten. Darin sind in beiden Zeiträumen bessere Preise mit jeweils 2
Prozentpunkten berücksichtigt.
Zusätzlich belasteten ungünstige
Umrechnungskurse die Umsätze in beiden Vergleichszeitäumen
mit 2 Prozentpunkten. In den Vereinigten Staaten und Kanada gin-
strukturelle Kostensenkungen zu
erzielen. Wir vertrauen nach wie
vor auf die gegenwärtige Ausrichtung des Unternehmens und glauben fest daran, dass das Unternehmen auf dem richtigen Weg ist,
seinen Kunden und Investoren
auch in Zukunft einen Mehrwert
zu bieten.
Nachfrageschwäche auf den weltweiten Land- und Baumaschinenmärkten
schmälert denUmsatz und Gewinn bei John Deere.
Foto: John Deere
gen die Maschinenumsätze um
16 % im dritten Quartal bzw. um
13 % in den ersten neun Monaten
zurück. Außerhalb der Vereinigten Staaten und Kanadas sanken
sie um 12 % im Quartal bzw. um
7 % in den ersten neun Monaten,
wobei ungünstige Umrechnungskurse mit 4 Prozentpunkten im
Quartal bzw. 6 Prozentpunkten
in den ersten neun Monaten zu
Buche schlugen.
Die Maschinensparten erwirtschafteten einen Betriebsgewinn von 625 Millionen US-$
(601 Millionen US-$) im dritten Quartal bzw. von 1,526 Milliarden US-$ (1,842 Milliarden
US-$) in den ersten neun Monaten. Die Ergebnisverbesserung im
dritten Quartal beruhte in erster
Linie auf besseren Preisen, niedrigeren Produktionskosten sowie
auf geringeren Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten, wurde aber teilweise durch geringere Liefermengen und die Auswirkungen ungünstiger Wechselkurse
geschmälert.
Dagegen war der Ergebnisrückgang in den ersten neun Monaten vor allem auf geringere Liefermengen, ungünstige Umrechnungskurse und eine weniger vorteilhafte Zusammensetzung des
Produktprogramms zurückzuführen. Dabei wirkten sich bessere Preise, niedrigere Produktionskosten und geringere Vertriebs-,
Verwaltungs- und Gemeinkosten
vorteilhaft auf die Ergebnisse aus.
In beiden Zeiträumen begünstigte
darüber hinaus der Erlös aus dem
Teilverkauf einer Beteiligung an
der nicht konsolidierten SiteOne
Landscape Supply, LLC die Resultate. Im dritten Quartal erwirtschafteten die Maschinensparten
des Unternehmens einen Gewinn
von 353 Millionen US-$ (344 Millionen US-$) bzw. von 873 Millionen US-$ (1,109 Milliarden US-$)
in den ersten neun Monaten.
Erwartungen
Die Maschinenumsätze des Unternehmens werden im Geschäftsjahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich um 10 %
zurückgehen bzw. um 8 % im
vierten Quartal. Dabei sind
ungünstige Umrechnungskurse
im Geschäftsjahr mit 2 Prozentpunkten berücksichtigt sowie ein
vorteilhafter Währungseffekt von
etwa 1 Prozentpunkt im vierten
Quartal. Im Geschäftsjahr 2016
wird der Nettogewinn des Unternehmens voraussichtlich 1,35 Milliarden US-$ erreichen.
„John Deere erzielt weiterhin gute
Ergebnisse angesichts herausfordernder Marktbedingungen, insbesondere im Vergleich zu früheren Konjunkturabschwächungen
in der Agrarwirtschaft“, so Allen.
„Das unterstreicht den Erfolg
unserer Bemühungen, ein robusteres Geschäftsmodell zu entwickeln und weitere Ertragsquellen
zu erschließen. Gleichzeitig konzentrieren wir uns weiterhin darauf, unsere Geschäftszweige noch
effizienter zu machen und weitere
Marktlage und Ausblick
Landmaschinen & Maschinen für
die Rasen- und Grundstückspflege. Die John-Deere-Umsätze der
Sparte Landtechnik und Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege werden im Geschäftsjahr 2016 voraussichtlich um 8 %
zurückgehen, wobei ungünstige Umrechnungskurse mit 2 Prozentpunkten berücksichtigt sind.
Außerhalb der Vereinigten Staaten
und Kanadas werden die Umsätze der Branche im Geschäftsjahr
2016 voraussichtlich um etwa
15-20 % geringer ausfallen. Dieser
Rückgang, der den Einfluss niedriger Erzeugerpreise und landwirtschaftlicher Einkommen widerspiegelt, wirkt sich am stärksten
beim Umsatz mit leistungsstarken Maschinen aus.
Die Umsätze der Branche in
den EU-28-Märkten werden im
Geschäftsjahr 2016 etwa gleich
hoch bis 5 % geringer als im Vorjahr ausfallen, wobei sich niedrige Erzeugerpreise und gesunkene landwirtschaftliche Einkommen sowie der anhaltende Druck
auf die Milcherzeuger auswirken.
In Südamerika werden die Branchenumsätze mit Traktoren und
Mähdreschern um etwa 15-20 %
zurückgehen, vor allem aufgrund
wirtschaftlicher und politischer
Unsicherheit in Brasilien. Wegen
der schwächeren Konjunkturlage
in China dürften auch die Umsätze in Asien stagnieren bzw. etwas
niedriger ausfallen.
Die Branchenumsätze mit Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege werden in den Vereinigten Staaten und Kanada etwa
gleich hoch ausfallen bzw. um bis
zu 5 % steigen. Dabei sollten neue
Produkte und die allgemeine Konjunkturerholung die Umsätze mit
John-Deere-Produkten begünstigen.
Viele weitere Berichte aus dem Bereich „Wirtschaft Regional“
finden Sie unter www.lokalmatador.de Rubrik Nachrichten/Wirtschaft
12 | Kultur regional
WEINGARTENER WOCHE · 1. September 2016 · Nr. 35
Schloss Favorite Rastatt
Rundgang und erlesene Tropfen: Wein und Champagner im Barock
(ssg). Im Rahmen des Themenjahrs „Welt der Gärten“
der Staatlichen Schlösser und
Gärten können die Gäste von
Schloss Favorite Rastatt am 2.
September einen besonderen
Abend im Schloss erleben.
Bei der Führung „Wein und
Champagner im Barock“ hören
die Besucher Geschichten rund
um die edlen Getränke und
erfahren Interessantes über
deren Anbau, Herstellung und
Vermarktung. Und natürlich
dürfen die erlesenen Tropfen
auch gekostet werden.
Unter dem Motto „Genuss und
Geschichte“ bietet die Verwaltung von Schloss Favorite
Rastatt regelmäßig „Abende im
Schloss“ an. Dabei steht immer
eine besondere Führung auf
dem Programm, die ein kulinarisches Thema mit dem Erlebnis des historischen Monuments verbindet. Beim nächsten Abend im Schloss am 2.
September geht es um „Wein
und Champagner im Barock“
(Eintritt 25 Euro). Der Abend
beginnt um 19.00 Uhr mit einer
Kurzführung im Schloss und
einem Besuch der Glasausstellung, bei der die feinen geschliffenen Kelchgläser, Pokale und
Flakons aus der Sammlung von
Markgräfin Sibylla Augusta zu
sehen sind. Im Anschluss erklären die Winzer Sven Nieger und
Champagnerexperte Joachim
Buchholz, wie Wein und Champagner angebaut, hergestellt
und vermarktet werden. Dazu
gibt es Geschichten und Anekdoten rund um die feinen Tropfen – und natürlich dürfen auch
Wein- und Champagnerproben
nicht fehlen.
Offene Weinpräsentation
Auch wer nicht am „Abend im
Schloss“ teilnimmt, muss nicht
auf den Genuss der edlen Tropfen verzichten. Ebenfalls am 2.
September findet im Schloss
Favorite Rastatt von 16.00 bis
21.00 Uhr eine offene Wein- und
Champagnerpräsentation unter
den Arkaden im Garten statt.
Dabei stellen Winzer aus unterschiedlichen Anbaugebieten
ihre Kreationen und Champagnerspezialisten ihre Arbeit vor.
Die Champagnerprobe wird für
zehn Euro angeboten, die Weine können kostenfrei probiert
werden.
Die Veranstaltung „Wein und
Champagner im Barock“ ist Teil
des Programms der Staatlichen
Schlösser und Gärten BadenWürttemberg im Themenjahr
2016 „Die Welt der Gärten“. Der
Stillleben mit Käse
Foto: ssg
romantische Landschaftsgarten
um das Lustschloss Favorite bei
Rastatt ist dabei einer der herausragenden Schauplätze. Insgesamt machen 18 Gärten beim
Themenjahr 2016 „Welt der Gärten“ mit. Informationen über alle
Gärten und ihre Veranstaltungen im Gartenjahr finden sich
im Internet unter www.welt-dergaerten2016.de oder im Internetportal der Staatlichen Schlösser und Gärten www.schloesserund-gaerten.de.
Ettlingen
Bücher- und Papierflohmarkt entlang der Alb
(as). Pariser Flair entlang der
Alb gibt es ein weiteres Mal in
diesem Jahr beim Bücher- und
Papierflohmarkt am Samstag,
10. September von 8.00 bis
15.00 Uhr in Ettlingen.
Der Markt wird entlang der Alb
aufgebaut, von der Hirschgasse bis zur Sternengasse. Verkauft werden können Bücher
und Papier, also alles, was aus
Papier ist, wie z. B. Zeitungen,
Zeitschriften, Kunstblätter, Sammelbilder, Musiknoten, Bierdeckel, Briefmarken u.v.m. Aufbau
ist ab 7.00 Uhr. Der Abbau sollte
um 16.00 Uhr beendet sein. Das
Be- und Entladen mit dem PKW
ist möglich.
Der Markt kann von zwei Seiten,
Friedrichstraße/Albstraße und
Kronenstraße/Ecke Hirschgas-
tet 5 Euro, die maximale Standtiefe darf 1,50 Meter nicht überschreiten. Die Länge entscheidet
der Aussteller bzw. die Ausstellerin selbst.
Angeschlossen ist ein Kinderflohmarkt im Eingangsbereich
der Färbergasse. Daran können
sich Kinder und Jugendliche
bis 16 Jahre beteiligen, verkauft
werden können Spielzeug aller
Art, Kinderbücher und CDs
abgestimmt auf diese Altersklasse. Jedes Kind bekommt kostenlos einen Platz in ausreichender
Größe zugewiesen.
Stöbern wie bei den Bouquinisten in Paris.
se, angefahren werden. Während
des Marktes können die Autos
auf den freigehaltenen Parkplätzen entlang der Friedrich-
Foto: as
straße und beim Parkplatz der
Thiebauthschule kostenlos abgestellt werden. Mitmachen kann
jeder. Der laufende Meter kos-
Anmeldung
Anmeldungen telefonisch bei
Rolf Schulz (Tel. 07243 939514),
Ralf Vater (Tel. 07243 13420)
oder morgens ab 7 Uhr einfach
kommen.
WEINGARTENER WOCHE · 1. September 2016 · Nr. 35
Kultur Regional | 13
Im Melanchthon-Haus Bretten
Vorstellung der Refo500 zum Reformationsjubiläum 2017
(pm/red). Prof. Dr. Günter
Frank, Direktor der Europäischen Melanchthon-Akademie
(EMA) und Kustos des Melanchthonhauses Bretten, stellte
zusammen mit dem Brettener
Oberbürgermeister
Martin
Wolff kürzlich die Refo500 vor.
„Für uns hat das Reformationsjubiläum eine Wichtigkeit“, versichert Wolff. „Wir begleiten das
Reformationsjubiläum aktiv“,
erklärte er weiter.
Die Stadt Bretten startet so in ein
ereignisreiches Geburtstagsjahr.
Und das Reformationsjubiläum,
zu dem Philipp Melanchthon
als Weggefährte Martin Luthers
selbstverständlich dazugehört,
hat im Melanchthonhaus genau
genommen schon begonnen. Bis
zum 11. Dezember ist dort nämlich die viel beachtete Ausstellung
„Reformatoren im Bildnis. Verschlüsselte Botschaften“ zu sehen.
Die Reformation ist ein gesamteuropäisches Phänomen“ beteuert Prof. Dr. Frank. Deshalb war
es für ihn sinnvoll mit dieser Sonderausstellung das Reformationsjubiläum frühzeitig einzuläuten. Damit kam er den 75 LutherAusstellungen, die im kommenden Jahr geplant sind, zuvor.
Reformationsgedenken ist gleich
Luther-Gedenken - diese Deu-
tung lässt Frank ohnehin nicht zu.
Die Reformation hat für ihn viele Repräsentanten, neben Melanchthon auch Zwingli und Calvin
als die Bekanntesten, aber auch
Johannes Brenz, Martin Bucer
oder Johannes Bugenhagen.
Zentrum des
Zusammenschlusses
Dieser Sicht der Reformation wird
eine Internet-Plattform gerecht,
die zwar die 500 im Namen
trägt, aber das Gedenken bereits
seit vier Jahren vorbereitet und
über das Jahr 2017 hinaus pflegen wird: Refo500 (www.refo500.
de). Die Europäische Melanchthon-Akademie Bretten ist das
deutschsprachige Zentrum des
Zusammenschlusses. Nicht nur in
Luthers Wittenberg, auch in anderen Orten in ganz Europa, sogar
in Afrika, Indien oder Nordamerika lassen sich Partner finden,
die Bezüge zur Reformationsbewegung aufweisen. Da gehören
Institutionen in Südkorea ebenso dazu wie katholische Einrichtungen. Denn, so Prof. Dr. Günter Frank, die katholische Kirche
leide nicht nur unter der Trennung der christlichen Kirchen, sie
wirkte vielmehr als Katalysator für
eine längst notwendige Reform,
die heute in einem ökumenischen
Bewusstsein münde.
Martin Luther und Philipp Melanchthon ... im Jahr 2017 stehen die großen
Reformatoren der Kirche im Fokus.
Fotos: jr - SW-Archiv
Die Internetseite dient in erster
Linie dem Informationsaustausch.
Man findet unter den Ausstellungshinweisen einen Verweis auf die
Brettener Ausstellung „Reformatoren im Bildnis“ wie auch einen
Bericht über einen geplanten Fernsehfilm über Katharina von Bora,
die Ehefrau Luthers. Aber auch
für Forscher lohnt sich der Aufruf
der Seite. Sie unterhalten ein eigenes Forum, wo anspruchsvolle wissenschaftliche Projekte vorgestellt
werden. Auch die European Academy of Religion soll durch diesen
Kreis auf den Weg gebracht wer-
den. Ebenso finden Kunsthistoriker in einer eigenen Unter-Abteilung zusammen. Ihr Ziel ist es, ein
virtuelles Museum der Reformation zusammenzustellen.
Auch die Veranstaltungen und die
Ausstellung mit MelanchthonKuriositäten aus dem 19. Jahrhundert, welche die EMA Bretten im
Reformationsjubiläumsjahr 2017
in der Melanchthonstadt anbietet, werden - neben den üblichen
Kanälen - über Refo500 publiziert.
Sie sind ganz selbstverständlich
Teil des 1250. Stadtgeburtstages
in Bretten.
Familienführung durch Heidelsheim
Reise in die Vergangenheit mit Rosa
Bruchsal (red). Bis 1936 lebte
Rosa mit ihrem Mann und ihrer
Tochter im Katzenturm - ohne
Wasser und ohne Strom. Gekleidet im Stil der 30er Jahre des
20. Jahrhundert erzählt sie bei
einem Rundgang durch die Stadt
nicht nur aus ihrem Leben, sondern auch von bekannten Personen, die in Heidelsheim lebten. So verbrachten beispielsweise ein Innenminister und ein
Privatbankier aus der Schweiz
hier einst ihre Jugend. Der Urenkel einer hiesigen Familie wurde
im neu gegründeten Staat Israel
sogar Justizminister.
Einiges zu berichten gibt es aus
dem Linsenviertel, über den Törles- oder Diebsturm und über das
älteste Gebäude der „alten katholischen“ Kirche. Welche Funktion
hatte denn ein Gasthausschild?
Wo wurde im Mittelalter gebadet? Welche Strafen wurden für
„Verleumdung“ des Bürgermeisters ausgesprochen? Dies alles
erfahren Sie bei unserer Familien-Erlebnisführung mit „Rosa“
in Heidelsheim. Eine Anmeldung
ist nicht erforderlich.
Treffpunkt ist der Brunnen am
Heidelsheimer Marktplatz, los
geht es am Freitag, 2. September
2016 um 18 Uhr. Die Führung
dauert eineinhalb bis zwei Stunden und kostet 3 Euro pro Person.
Infos
Weitere Informationen: Touristinformation Bruchsal, Am Alten
Schloss 22, 76646 Bruchsal, Telefon 07251 505 94-61, E-Mail: [email protected]
Rosa vom Katzenturm kennt sich in der Geschichte von Heidelsheim bestens
aus.
Foto: Stadt Bruchsal
14 | Kultur regional
WEINGARTENER WOCHE · 1. September 2016 · Nr. 35
Tag des offenen Denkmals
Programm in Karlsruhe so umfangreich wie kaum anderswo
(pm/red). Unter dem bundesweiten Motto „Gemeinsam Denkmale erhalten“ öffnen sich am
Sonntag, 11. September, einmal
mehr zahlreiche, sonst häufig
nicht oder nur schwer zugängliche Gebäude zum Tag des Offenen Denkmals. Wie so oft ist das
Programm, das die Karlsruher
Veranstalter zusammengestellt
haben, so umfangreich wie kaum
anderswo. 60 Bauten sind dabei,
auch wenn der Bundesgerichtshof diesmal seine Teilnahme
kurzfristig abgesagt hat. In den
Programmheften und auf den
Plakaten ist er allerdings noch
erwähnt.
Alleine in der Innenstadt sind 15
Veranstaltungen geplant, davon
sechs mit Besichtigungen, Führungen und Vorträgen beim
Badischen Landesmuseum im
Schloss und seinen Außenstellen, im Museum in der Majolika
und im Museum beim Markt. Eine
Führung, die im Schlosspark am
Schlossturm beginnt, widmet sich
der Entwicklungsgeschichte des
Parks. Die Staatliche Kunsthalle ist mit drei unterschiedlichen
Führungen zu ihren Ausstellungsobjekten und ihrer Architektur
dabei. Zwei Führungen, um 10.30
Uhr und 12 Uhr, sind im „Seilerhäuschen“ in der östlichen Kaiserstraße geplant, einem Karlsruher
Modellhaus.
Programm in den Stadtteilen
Nahezu alle weiteren Stadtteile sind mit Denkmalen, Führungen und Veranstaltungen vertreten. So gehen beispielsweise zwei
Führungen in Durlach um 15 Uhr
und 17 Uhr auf die Suche nach
„Spuren der ehemaligen Durlacher Industriegeschichte am Beispiel der Orgelfabrik, von Gritzner
und Sebold“. Exponate zum Durlacher Train-Bataillon Nr. 14 und
andere historische Durlacher Ausstellungsstücke zeigt das Museum
„ZWEI“ in der Mittelstraße. Dem
Brunnen vor der Karlsburg widmet sich um 11 Uhr eine Führung,
die katholische und die evangelische Stadtkirche in Durlach sind
geöffnet. In der katholischen Kirche gibt es um 15 Uhr eine „Geistliche Kirchenführung“.
Kirchen des seinerzeit in ganz
Deutschland tätigen Karlsruher
Die Lutherkirche am Gottesauer Platz kann ab 11.30 Uhr besichtigt werden und bietet immerhin sechs Veranstaltungen.
Architekten Otto Bartning können mit der Friedenskirche im
Weiherfeld, der Markuskirche am
Yorckplatz und der Thomaskirche
in Daxlanden besichtigt werden,
dazu sein derzeit heftig diskutiertes Altenwohnheim in der Dragonerstraße.
Besichtigungen,
Führungen und Vorträge
In allen beteiligten Stadtteilen
öffnen sich traditionell Kirchen
und kirchliche Einrichtungen
den neugierigen Blicken. So bietet beispielsweise die katholische
Pfarrkirche St. Michael in Beiertheim um 14 Uhr eine Führung zu
einem „Alten Denkmal in neuem
Denkmal – der Altar in St. Michael“ an. Großen Zuspruch erfährt
in der Regel die Möglichkeit, am
Tag des Offenen Denkmals am
Lameyplatz in den Landgraben
einzusteigen. Zu einer Bildpräsentation kommen dort Führungen nach Bedarf.
Das gesamte Programm des
Karlsruher Denkmaltags gibt
es auf 5.000 Infoflyern, auf 500
Plakaten und im Internet unter
www.karlsruhe.de/denkmaltag.
Das Programm beginnt, von Ausnahmen abgesehen, in der Regel
um 10 Uhr. Die letzten Führungen starten spätestens um 17 Uhr.
Das Ende des Karlsruher Denkmalstags ist auf 18 Uhr terminiert.
Das Haus Maximilianstraße 8 ist ein Beispiel für großbürgerliches Wohnen.
Führungen sind für 10, 12 und 14 Uhr geplant.
Fotos: Stadt Karlsruhe
Orgel-Spaziergänge
Der „Deutsche Orgeltag“ dockt
seit einigen Jahren an den „Tag
des offenen Denkmals“ an. So
können Besucherinnen und
Besucher die Vielfalt der Karlsruher Orgellandschaft an einem Tag
bestaunen. Zu jeder vollen Stunde beginnt ab 12 Uhr in mindestens einer Karlsruher Kirche ein
Orgelkurzkonzert. Das Publikum
ist eingeladen, sich einen jeweils
persönlichen Orgelspaziergang
zusammenzustellen. Es gibt keine
vorgeschlagene Route.
Hintergrundinformationen zu
den Orgeln gibt es im Internet
unter www.kirchenmusik-karlsruhe.de .
Interessantes zu Fotokunst
Führungen in der Städtischen Galerie
(pm/red). Die aktuelle Sonderschau der Städtischen Galerie Karlsruhe widmet sich den
künstlerischen Auseinandersetzungen mit dem Medium Fotografie. Durch „Fotokunst aus der
Sammlung“ gibt es auch im Sep-
tember regelmäßig Führungen.
Rundgängen können sich Kunstfreunde am Donnerstag, 1. September, um 12.15 Uhr, Freitag,
2. September, um 16 Uhr und
Sonntag, 4. September, um 15
Uhr anschließen.
WEINGARTENER WOCHE · 1. September 2016 · Nr. 35
Aus der Region | 15
Nachwuchs im Zoo Karlsruhe
offerta Music Award
Gestatten: Elroy, der kleine Alpaka
Der beste Music-Act der Region gesucht
(pm/red). Der Alpaka-Kindergarten im Karlsruher Zoo hat
Zuwachs bekommen: Gegen Mittag des 23. August kam das männliche Jungtier im Streichelzoo des
Zoologischen Stadtgartens zur
Welt. Elroy heißt der Kleine, diesen Namen haben die Tierpfleger
dem flinken Gesellen gegeben. In
diesem Jahr sind im Zoo bereits
zwei weibliche Alpakas zur Welt
gekommen.
Karlsruhe (pm/red). Für den
offerta Music Award 2016 sucht
der Karlsruher Radiosender „die
neue welle“ zusammen mit der
Karlsruher Messe- und KongressGmbH den besten Music-Act der
Region: Egal, ob Solo oder Band,
Newcomer oder alter Hase, Singer-Songwriter oder Coverband
– interessierte Musiker können
sich bis zum 30. September 2016
bewerben.
Im benachbarten Gehege hatten
Tierpfleger die Geburt des Jungtieres bemerkt und sofort die Mutter vom Vater getrennt. Kaum war
Elroy trockengerieben, stand er
auch schon recht fest auf seinen
Beinchen. Seitdem trinkt er fleißig
Milch, ist in der Gruppe gut aufgenommen worden. Diese besteht
nun aus vier erwachsenen Alpakastuten, einem Hengst sowie den
drei Jungtieren.
Tierpflegerin Elyna Baur mit Elroy, dem jungen Alpaka. Foto: Zoo Karlsruhe
Foto: Archiv
Eine Fachjury wählt neun Bewerber unter den Einreichungen aus.
Jeweils drei Music-Acts treten in
den drei Vorentscheidungsrunden
am 29. Oktober, 30. Oktober und
1. November an. Am letzten offerta-Samstag (5. November) geht es
für die jeweiligen Tagessieger ins
und ums große Finale.
Interessierte Musiker können bis
zum 30.09.2016 ihre vollständigen
Bewerbungsunterlagen mit Bandinformationen, Fotos, Dokumaterial (Hörproben), Technical Rider,
Stage-Plan und einer Liste möglicher Songs (eigene und CoverSongs möglich) per Post an die
neue welle, Musikredaktion, Philipp-Reis-Str. 3, 76137 Karlsruhe
oder per E-Mail an [email protected] senden.
Die Gewinnerband erhält eine 750
-Euro-Prämie von der Karlsruher
Messe- und Kongress-GmbH und
einen Gutschein vom Rock Shop
im Wert von 500 Euro. Darüber
hinaus wird der Sieger mit einem
Auftritt beim Vorfest von „DAS
FEST 2017“ und einer OnAirsowie Onlinepräsenz beim Radiosender „die neue welle“ belohnt.
Die nominierten Bands werden
Anfang Oktober informiert und
ab Mitte Oktober auf den Webseiten der neuen welle, der offerta
sowie auf Facebook bekannt gegeben.
Weitere Informationen unter
anderem unter: www.offerta.info
und www.facebook.com/offerta.
messe
Mehrkampf-Elite zu Gast in der Sportstadt
Deutsche Mehrkampfmeisterschaften 2016 in Bruchsal und Forst
Bruchsal (pa/red). Am 17. und
18. September 2016 finden in
Bruchsal und Forst die Deutschen
Mehrkampfmeisterschaften statt.
Nach der erfolgreich verlaufenen
„Generalprobe“, den Badischen
Mehrkampfmeisterschaften
2015 im Rahmen der Heimattage
Baden–Württemberg, gibt es nun
ein Stelldichein der besten Mehrkämpfer aus ganz Deutschland in
der „Sportstadt“ Bruchsal.
Dank eines starken Netzwerkes
zwischen mehreren Sportvereinen aus Bruchsal und Forst unter
Federführung des Badischen Turner Bundes und der Stadt Bruchsal werden die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften zu einem
tollen Event, so Bruchsals Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold–
Schick in einer Einschätzung zum
anstehenden sportlichen Großereignis. Sie dankt allen Akteuren für
deren außergewöhnliches Engagement.
Nahezu 1.000 Teilnehmer gehen
bei den Deutschen Mehrkampf
Meisterschaften in den Disziplinen Fechten, Leichtathletik, Schießen, Schwimmen und Turnen an
den Start. Dafür stehen die erforderlichen Wettkampfstätten im
Bruchsaler Sportzentrum, die
Mehrzweckhallen in Büchenau
und Untergrombach, die Waldseehalle in Forst und die Anlage
des Schützenvereins in Heidelsheim zur Verfügung.
Vereine arbeiten zusammen
Der TV Obergrombach zeichnet
verantwortlich für die Unterbringung der Sportlerinnen, Sportler und Betreuer in städtischen
Schulen, die DLRG Bruchsal übernimmt den Sanitätsdienst und
die Handballer der HSG Bruchsal/Untergrombach organisieren
den Abschlussabend. Das Turnen
wird betreut durch alle Bruchsaler Turnvereine und den Turnverein aus der Nachbargemeinde
Forst, während die TSG Bruchsal die Leichtathletik sowie das
Fechten übernimmt. Zuständig
für die Schwimmwettbewerbe ist
der Bruchsaler Schwimmverein
und für die Schießwettkämpfe der
Schützenverein Heidelsheim.
Foto: Archiv
„große Wertschätzung“
Oberbürgermeisterin Cornelia
Petzold-Schick erkennt in der Vergabe der Deutschen Mehrkampf
Meisterschaften 2016 durch den
Badischen und den Deutschen
Turner Bund eine große Wertschätzung gegenüber der Sportentwicklung in unserer Region.
Mit dem Deutschen Turner Tag
2017 im Bürgerzentrum der Stadt
Bruchsal würdigt der Deutsche
Turner Bund durch den Beschluss
seines Präsidiums die Bemühungen der „Sportstadt“ Bruchsal in
einer besonderen Form, zumal die
letzten beiden Deutschen TurnTage in Frankfurt a.M. und in Berlin stattfanden.
Weitere Highlights 2017
2017 finden darüber hinaus
weitere sportliche Großereignisse in Bruchsal statt. Die Verbände belohnen damit, so Petzold – Schick, die Anstrengungen der Stadt um die Fortschreibung der Sportentwicklung in
den zurückliegenden Jahren.
Man darf sich bereits jetzt auf
den Landesschützentag, die
Mini Olympics und die Deutschen Meisterschaften im Ringen freuen. In Planung befindet sich auch eine Ausstellung
über die Geschichte des Sports
in Bruchsal mit Unterstützung
des Instituts für Sportgeschichte aus Maulbronn.
16 | Aus der Region
WEINGARTENER WOCHE · 1. September 2016 · Nr. 35
Zwischen Sanddünen und Bunker
Unterwegs im Philippsburger Wald
Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, Revierleiter Christian Hautz, Forstbezirksleiter Dr. Thomas Eichkorn, Dezernent Prof. Dr. Jörg Menzel, Bürgermeister Stefan
Martus, Amtsleiter Dr. Bernhard Peichl, Roland Russ (Landratsamt) und Gemeinderat und Waldmeister Werner Back (v.l.n.r.): auf einer der Sanddünen im Philippsburger Wald.
Foto: LRA KA
Philippsburg (red).. Der Besuch
eines Forstbezirks im Landkreis
gehört für Landrat Dr. Christoph
Schnaudigel inzwischen zur Tradition, um die Gelegenheit zu nutzen, sich vor Ort bei den Verantwortlichen des Forstes über die
aktuelle Situation zu informieren.
Sein Besuch führte ihn dieses Jahr
in die Molzau, in den Kommunalwald der Stadt Philippsburg.
„Die Stadt Philippsburg ist der
größte Waldbesitzer im Forstbezirk West mit rund 1.070 ha Wald
und gehört zu den sechs größten
Waldbesitzern im gesamten Landkreis“, begrüßte Dr. Bernhard
Peichl, Amtsleiter des Forstamtes
des Landratsamtes Karlsruhe, am
Montag, 22. August, Landrat Dr.
Christoph Schnaudigel und Bürgermeister Stefan Martus. Dass
der städtische Wald einige Besonderheiten zu bieten hat, zeigte
sich gleich zu Beginn des Rundgangs, der am ehemaligen Sondermunitionsdepot begann. „Die
Amerikaner nutzten das Areal
zur Lagerung von Munition und
haben damals 24 Bunker gebaut.
Diese waren meterdick mit Sand
bedeckt, um mögliche Schäden
am Beton zu verhindern“, erläuterte Revierleiter Christian Hautz.
Keine einfachen Voraussetzungen, um das lange Zeit brachliegende Gelände zu renaturieren.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: bis auf drei Bunker wurden
alle abgetragen und der in rauhen Mengen vorhandene Sand zu
einer Düne geformt: „Wir haben
mit rund 60.000 Tonnen Sand den
Boden aufgeschüttet und als Sanddünen verbaut. Solche Sanddünen
sind in unserem Gebiet durchaus
üblich, im Kreis jedoch selten. In
diesem speziellen Lebensraum,
dem sogenannten Sandtrockenrasen, haben sich schnell Trockenspezialisten wie Eidechsen, Ameisen und Heuschrecken angesiedelt“, berichtete Christian Hautz.
Unter der Leitung von Dr. Thomas
Eichkorn, dem zuständigen Forstbezirksleiter, führte der Rundgang
weiter über das ehemalige Militärgelände. Dabei wies er Landrat Dr.
Christoph Schnaudigel und Bürgermeister Stefan Martus auf die
Folgen des vergangenen Sommers
2015 hin. „Da es sehr trocken und
heiß war, haben die Kiefern nicht
ausreichend Wasser bekommen
und sind daher in großer Zahl
abgestorben. Wir mussten rund
10.000 Festmeter Holz außerplanmäßig einschlagen. Aufgrund
der hohen Niederschläge ist dieser Sommer – zumindest für den
Wald – ein guter Sommer“, so Dr.
Thomas Eichkorn.
Einen der drei Bunker schauten
sich die Gäste genauer an: er ist
als Fledermausbunker hergerichtet, um den heimischen Arten ein
Winterquartier zu bieten. Ytongsteine hängen dort von der Decke,
der Weg zum Bunkereingang ist
abgeschrägt, damit Wasser hineinfließen kann. „Die Tiere brauchen
Feuchtigkeit, mögen aber keinen
Frost. Wir wollen mit diesem Projekt die Natur nachbauen und sind
zuversichtlich, diesen Winter die
ersten Gäste zu bekommen“, informierte Christian Hautz.
Den Abschluss bildete die Besichtigung eines Standorts im Wald, in
dem das Alt- und Totholzkonzept
(AUT) umgesetzt wird. Bäume,
die sich um einen oder mehrere
abgestorbene Bäume herum befinden, werden zu Baumgruppen
zusammengefasst, entsprechend
gekennzeichnet und kartiert. Die
Bewirtschaftung in diesem Areal
und auch das Betreten ist gefährlich und sollte deshalb unterblei-
ben. Das Konzept dient einerseits
dem Naturschutz, da sich Höhlenbewohner wie z.B. Fledermäuse und Vögel, und eine Vielzahl
von Pilzen dort ansiedeln. Außerdem zeigt es den Besucherinnen
und Besuchern im Wald die Vielseitigkeit der heimischen Wälder,
so die Forstleute.
„Der Wald ist Holzproduzent,
Arbeitsplatz und Erholungsgebiet
in einem. Dank ihres unermüdlichen Einsatzes und der sehr guten
und engen Zusammenarbeit zwischen der Forstverwaltung des
Landratsamtes und der Stadt
gelingt es gemeinsam, die Vielfalt auch für kommende Generationen zu bewahren“, zogen Landrat Dr. Christoph Schnaudigel und
Bürgermeister Stefan Martus ein
positives Fazit und dankten den
Forstleuten.
Großherzogliche Grabkapelle Karlsruhe
Führung im „Versteck im Walde“
(red). Mitten im Hardtwald liegt
die Großherzogliche Grabkapelle, ein Kleinod der Architektur
des 19. Jahrhunderts. Großherzog Friedrich I. hatte den Auftrag zur neuen Grablege erteilt,
die als Nachfolge der Schlosskirche in Pforzheim und der
Karlsruher Stadtkirche dienen
sollte. Höhepunkt desRund-
gangs durch die Grabkapelle ist
der Einblick in die Fürstengruft,
wo insgesamt 17 Mitglieder des
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Nr. 35 · 1. September 2016 · Weingartener Woche
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Weingartener Woche · Anzeigen
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Schutz vor Einbrechern
(djd/red). Die Zahl der Einbrüche steigt in Deutschland seit
Jahren kontinuierlich an, allein
2015 wies die bundesweite Kriminalstatistik eine Zunahme
um fast zehn Prozent auf mehr
als 167.000 Fälle aus. So alarmierend die Zahlen, so berechenbar sind die Täter. „Einbrecher
suchen immer den einfachsten
Weg, um in ein Haus oder eine
Wohnung einzudringen“, betont
Florian Lauw, Sicherheitsexperte bei ABUS. Ins Visier kämen
vor allem Fenster und Türen im
Parterre, die mit wenig Aufwand
zu erreichen seien. Die Palette sinnvoller Maßnahmen zur
Verhinderung von Einbrüchen
reicht vom DIN-geprüftem rein
mechanischen Schutz über mechatronischen Einbruchschutz
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durch den Fachmann professionell installiert. Die wachsende
Bedrohung durch Einbrecher
ist in aller Munde, nun hat auch
der Staat reagiert und fördert
Sicherheitsmaßnahmen
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Bürger. Das Bundesbauministerium stellt in diesem und im
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3
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geben Sie nicht nach – falten Sie das Blatt doch einfach um ...
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füllen, dass in jeder Zeile, jeder Spalte und jedem der kleinen 3 x
3 - Quadrate jede der Ziffern von 1 bis 9 genau einmal vorkommt.
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