Milbeknock - Spiess

Milbeknock®
Akarizid
Wirkstoff:
Gefahrensymbol:
Bienen:
Versandgebinde:
9,31 g Milbemectin /l (0,93 Gew.-%)
Emulsionskonzentrat (EC)
Xn, N
bienengefährlich (B1)
10 x 1 l Flasche
4 x 5 l Kanister
005603-00
Spritzmittel zur Bekämpfung von Spinnmilben im Kernobst,
im Hopfen und in Erdbeeren sowie gegen Spinnmilben und Minier­
fliegen an Zierpflanzen im Gewächshaus.
Anwendung
Wirkungsweise
Milbeknock ist ein Akarizid zur Anwendung im Kernobst, im Hopfen und in Erdbeeren sowie
ein Akarizid und Insektizid zur Anwendung an Zierpflanzen im Gewächshaus. Milbeknock
wirkt auf alle Entwicklungsstadien der Spinnmilben. Die Hauptwirkung erstreckt sich auf die
mobilen Stadien. Eine besonders hohe Sensitivität besteht gegen jüngere Larvenstadien. Bei
Minierfliegen (Liriomyza huidobrensis, L. trifolii und L. bryoniae) werden die Larven bekämpft.
Der Wirkstoff Milbemectin greift in die Reizleitung des Nervensystems von Spinnmilben und
Insekten ein, unterbricht die Reizweiterleitung und führt somit zu einer sofortigen Lähmung
und nachfolgendem Absterben der Schadtiere. Milbemectin wird durch direkten Kontakt
und durch Fraß bzw. beim Saugen aufgenommen. Milbemectin ist nicht systemisch, wird
aber in die behandelten Pflanzenteile aufgenommen und translaminar verlagert. Dadurch
wird der Wirkstoff vor frühzeitigem Abbau geschützt und eine anhaltende Dauerwirkung
erreicht. Dies gilt insbesondere für junge Blätter, bei älteren Blättern ist dieser Effekt
durch die weiterentwickelte Kutikula und ausgeprägte Wachsschichten eingeschränkt.
Auf der Pflanzenoberfläche wird Milbemectin in kurzer Zeit abgebaut, was die Einsatzmöglichkeiten
des Produkts im Zierpflanzenbau in Kombination mit Nützlingen erleichtert.
„Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsgebiete:
• Spinnmilben im Kernobst,
• Spinnmilben im Hopfen,
• Spinnmilben in Erdbeeren,
• Spinnmilben an Zierpflanzen im Gewächshaus,
• Minierfliegen an Zierpflanzen im Gewächshaus.“
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Milbeknock®
Anwendungstechnik und Aufwandmengen
Spritztechnik und Wassermenge sollten in jedem Fall eine gründliche Benetzung aller zu
behandelnden Pflanzenteile gewährleisten!
Kernobst
Gegen Spinnmilben im Kernobst nach der Blüte oder bei Neubefall mit 0,625 l/ha und je 1 m
Kronenhöhe in 500 l Wasser und je 1 m Kronenhöhe spritzen.
Maximal 2 Behandlungen im Abstand von 60 Tagen in dieser Anwendung bzw. in der Kultur / je Jahr.
Stadium der Kultur: ab Ende der Blüte (alle Blütenblätter sind abgefallen) bis etwa 60 % der
sortentypischen Fruchtgröße erreicht ist.
Zur Beachtung:
Milbeknock ist im Kernobst nicht zum Feinsprühen geeignet.
Nur trockene Bestände bei schönem Wetter behandeln.
Hopfen
Gegen Spinnmilben im Hopfen nach Befallsbeginn oder ab Warndienstaufruf mit 1,5 l/ha in
maximal 3.300 l Wasser /ha spritzen oder sprühen.
Maximal 2 Behandlungen im Abstand von 21 Tagen in dieser Anwendung bzw. in der Kultur /
je Jahr.
Stadium der Kultur: BBCH 65 (Vollblüte: etwa 50% der Blüten geöffnet) bis BBCH 85 (50% der
„Dolden” geschlossen).
Erdbeeren
Gegen Spinnmilben in Erdbeeren bis Ballonstadium - Mehrzahl der Blüten im Ballonstadium
- nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf mit 1,25 l/ha in 2.000 l
Wasser /ha spritzen.
Maximal 1 Behandlung in dieser Anwendung bzw. 2 für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von
60 Tagen.
Gegen Spinnmilben in Erdbeeren ab Beginn der Bildung von Seitentrieben, nach Erreichen
von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf mit 1,25 l/ha in 2.000 l Wasser /ha spritzen.
Maximal 1 Behandlung in dieser Anwendung bzw. 2 für die Kultur bzw. je Jahr im Abstand von
60 Tagen.
VA214 - Keine Anwendung bei sichtbarem Fruchtansatz.
Zierpflanzen
Gegen Spinnmilben an Zierpflanzen im Gewächshaus bei Befall oder Neubefall im Abstand
von 7 Tagen spritzen.
Anwendungskonzentration 0,05%, je nach Pflanzengröße:
bis 50 cm:0,5
l/ha in 1.000 l Wasser/ha,
50 bis 125 cm:
0,75
l/ha in 1.500 l Wasser/ha,
über 125 cm:
1,0
l/ha in 2.000 l Wasser/ha.
Maximal 4 Behandlungen in dieser Anwendung bzw. in der Kultur / je Jahr.
Gegen Minierfliegen an Zierpflanzen im Gewächshaus bei Befall oder Neubefall im Abstand
von 7 Tagen spritzen.
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Anwendungskonzentration 0,1%, je nach Pflanzengröße:
bis 50 cm:
1,0 l/ha in 1.000 l Wasser/ha,
50 bis 125 cm:
1,5 l/ha in 1.500 l Wasser/ha,
über 125 cm:
2,0 l/ha in 2.000 l Wasser/ha.
Maximal 6 Behandlungen in dieser Anwendung bzw. in der Kultur / je Jahr.
Hinweis
Zur Erzielung eines optimalen Bekämpfungserfolges und zur Vorbeugung größerer
Pflanzenschäden sollte Milbeknock möglichst frühzeitig eingesetzt werden. Das heißt, bei
Spinn­milben ab dem ersten Auftreten mobiler Stadien bzw. bei Minierfliegen bei Sichtbarwerden
erster Miniergänge.
Neben Spinnmilben (Panonychus ulmi, Tetranychus urticae, T. cinnabarinuus u.a. Tetranychiden)
werden nach eigenen Erfahrungen auch gleichzeitig auftretende Weichhautmilben
(Hemitarsonemus latus, Tarsonemus pallidus) sowie Rostmilben mit erfasst.
Resistenzmanagement
Für die Anwendung in Zierpflanzen und Erdbeeren gilt:
WW709 - Bei wiederholten Anwendungen des Mittels oder von Mitteln derselben Wirkstoffgruppe
können Wirkungsminderungen eintreten oder eingetreten sein. Um Resistenzbildungen
vorzubeugen, das Mittel möglichst im Wechsel mit Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen
verwenden.
In Zierpflanzen wird im Rahmen eines sinnvollen Resistenzmanagements empfohlen,
Milbeknock bei Bedarf blockweise mit 2 bis 3 Behandlungen einzusetzen und dann ein
Produkt aus einer anderen Wirkstoffgruppe zu verwenden.
Für die Anwendung im Hopfen gilt:
(WH951) - Wenn Akarizide mit gleichem Wirkungsmechanismus über Jahre hinweg auf gleicher
Fläche angewendet werden, können sich weniger empfindliche Biotypen der Spinnmilben
vermehren. Eine Resistenzbildung kann durch Produktwechsel mit solchen Produkten
vermieden bzw. gehemmt werden, die einen anderen Wirkungsmechanismus bei einem
vergleichbaren Wirkungsspektrum haben. Neben Wirkstoffwechsel können vorbeugende
pflanzenbauliche Maßnahmen die Resistenzentwicklung verhindern oder zumindest ver­
mindern: Als indirekte vorbeugende Maßnahme wird empfohlen, die Brennnesseln an den
Rändern der Hopfengärten abzumähen, da von dort häufig der Befall ausgeht, und das
Mähgut zu entfernen. Der Ausgangsbefall wird durch das sorgfältige manuelle Entlauben der
Hopfenreben und das Entfernen der Bodentriebe stark verringert, da die Spinnmilben im Mai
vom Boden her zuwandern.
Herstellung der Spritzbrühe
Milbeknock unter Umrühren bzw. bei laufendem Rührwerk der erforderlichen Wassermenge
zugeben. Spritzbrühereste vermeiden. Nie mehr Spritzbrühe ansetzen, als unbedingt gebraucht
wird.
Mischbarkeit und Verträglichkeit
Eine Mischung mit Blattdüngern oder anderen Pflanzenschutzmitteln wird nicht empfohlen.
Die Verwendung von Zusatzstoffen (z. B. LI 700, Silwet Gold) kann bei schlecht benetzbaren
Pflanzen bzw. dichten Pflanzenbeständen sinnvoll sein. Im Hopfen hat sich der Einsatz von
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Milbeknock®
LI 700 und in Erdbeeren von Silwet Gold bewährt. In jedem Fall sollten derartige Mischungen
unter den gegebenen Bedingungen im Betrieb, zur Abklärung der Verträglichkeit, an einigen
wenigen Pflanzen getestet werden, bevor größere Bestände behandelt werden.
Im Kernobst darf Milbeknock nicht in Mischungen mit anderen Produkten, auch nicht
mit Zusatzstoffen, eingesetzt werden. Beim Einsatz von Milbeknock in den Apfelsorten
Gala, Braeburn, Kanzi und auch Cameo ist ein Abstand von 5 Tagen zu anderen Spritzungen
einzuhalten (insbesondere bei Zusatzstoffen und ölempfindlichen Mitteln). Im Kernobstbau
darf die Wasseraufwandmenge von 500 l/ha/m nicht unterschritten werden! Bei niedrigeren
Wasseraufwandmengen kann es bei manchen Apfelsorten (z. B. Gala, Braeburn, Jonagold) zu
Blattverbrennungen kommen. Nach einer Niederschlagsperiode ist das Blatt sehr weich. Nach
einer längeren trüben Wetterlage sollten die Bestände vor und nach der Anwendung noch 1 bis
2 Tage unter trockenen Bedingungen abhärten. Golden Delicious sollte nicht mit Milbeknock
behandelt werden.
Bei folgenden Zierpflanzen hat sich Milbeknock als verträglich erwiesen: Dracaena marginata,
Dracaena fragrans, Ficus benjamina, Hedera, Schefflera, Chrysanthemum, Dianthus, Gerbera,
Gypsophila, Rosa.
Sortenlisten können bei Bedarf angefordert werden.
Aufgrund der Vielzahl von Arten und Sorten empfehlen wir grundsätzlich Vorversuche mit den
im Betrieb angebauten Kulturen unter spezifischen Kulturbedingungen.
Gerätereinigung
Spritzgeräte und Spritzbrühebehälter nach Gebrauch gründlich mit Wasser reinigen. Die
Reinigung mit Agroclean hat sich bewährt. Anfallendes Spülwasser nach der Gerätereinigung
auf der vorher behandelten Fläche ausbringen.
Wartezeiten
Kernobst:
14 Tage
Hopfen:
21 Tage
Erdbeeren:
Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt,
die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt, bzw. die Festsetzung einer
Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Zierpflanzen:
Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung (N).
Hinweise für den sicheren Umgang
„Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsbestimmungen:
NW468 - Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte
Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen
lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie
Regen- und Abwasserkanäle.
NW604 - Die Anwendungsbestimmung, mit der ein Abstand zum Schutz von Gewässern
festgesetzt wurde, gilt nicht in den durch die zuständige Behörde besonders ausgewiesenen
Gebieten, soweit die zuständige Behörde dort die Anwendung genehmigt hat.
Für die Anwendung im Kernobst und im Hopfen gilt:
NW607 - Die Anwendung des Mittels auf Flächen in Nachbarschaft von Oberflächengewässern
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Milbeknock®
- ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch
wasserführender Oberflächengewässer - muss mit einem Gerät erfolgen, dass in das Verzeichnis
“Verlustmindernde Geräte” vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils
geltenden Fassung eingetragen ist. Dabei sind, in Abhängigkeit von den unten aufgeführten
Abdriftminderungsklassen der verwendeten Geräte, die im Folgenden genannten Abstände zu
Oberflächengewässern einzuhalten. Für die mit “*” gekennzeichneten Abdriftminderungsklassen
ist neben dem gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebenen Mindestabstand zu
Oberflächengewässern § 6 Absatz 2 Satz 2 PflSchG zu beachten. Zuwiderhandlungen können
mit einem Bußgeld bis zur Höhe von 50.000,- Euro geahndet werden.
Kernobst - reduzierter Abstand: 90% 15m.
Hopfen - reduzierter Abstand: 90% 20m.
Für die Anwendung in Erdbeeren gilt:
NW608 - Die Anwendung des Mittels auf Flächen in Nachbarschaft von Oberflächengewässern ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender
Oberflächengewässer - muss mindestens mit unten genanntem Abstand erfolgen. Unabhängig
davon ist, neben dem gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebenen Mindestabstand
zu Oberflächengewässern, § 6 Absatz 2 Satz 2 PflSchG zu beachten. Zuwiderhandlungen
können mit einem Bußgeld bis zu 50.000,- Euro geahndet werden. Erdbeere: 5 m.”
Hinweise zum Schutz des Anwenders
SB001 - Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheits­
schäden führen.
EO005-1 - SPo5: Wiederbetreten der behandelten Fläche erst nach Abtrocknung des Spritz­
belages.
Erste-Hilfe-Maßnahmen
Allgemeine Hinweise
Bei anhaltenden Beschwerden Arzt hinzuziehen. Kontaminierte Kleidung und Schuhe sofort
ausziehen und vor Wiederverwendung gründlich reinigen. Bei Gefahr der Bewusstlosigkeit,
Lagerung und Transport in stabiler Seitenlage.
Nach Einatmen
Betroffene Person aus der Gefahrenzone bringen. Für Frischluft sorgen. Bei unregelmäßiger
Atmung/Atemstillstand: künstliche Beatmung. Sofort Arzt hinzuziehen.
Nach Hautkontakt
Sofort abwaschen mit Wasser und Seife. Keine Lösemittel verwenden.
Nach Augenkontakt
Augenlider spreizen, Augen gründlich mit Wasser spülen (15 Min.).
Nach Verschlucken
Kein Erbrechen einleiten - Aspirationsgefahr. Sofort Arzt hinzuziehen. Bewusstlosen Personen
darf nichts eingeflößt werden.
Hinweise für den Arzt
Gefahren
Beim Verschlucken mit anschließendem Erbrechen kann Aspiration in die Lunge erfolgen, was
zur chemischen Pneumonie oder Erstickung führen kann.
Gewässerorganismen
NW264 - Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere.
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Milbeknock®
Bienen und andere Nützlinge
NB6611 - Das Mittel wird als bienengefährlich eingestuft (B1). Es darf nicht auf blühende
oder von Bienen beflogene Pflanzen ausgebracht werden; dies gilt auch für Unkräuter.
Bienenschutzverordnung vom 22. Juli 1992, BGBl. I S. 1410, beachten.
NN1513 - Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Orius laevigatus
(räuberische Blumenwanze) eingestuft.
NN165 - Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Poecilus cupreus
(Laufkäfer) eingestuft.
NN170 - Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Chrysoperla carnea
(Florfliege) eingestuft.
NN334 - Das Mittel wird als schädigend für Populationen der Art Typhlodromus pyri (Raubmilbe)
eingestuft.
NN361 - Das Mittel wird als schädigend für Populationen der Art Coccinella septempunctata
(Siebenpunkt-Marienkäfer) eingestuft.
Nach einer Behandlung können sich einzelne Nützlingspopulationen vorübergehend reduzieren.
Aufgrund des schnellen Wirkstoffabbaus auf dem Blatt ist eine Schädigung neu ausgesetzter
Nützlinge nicht zu erwarten, so dass eine Anwendung von Milbeknock im Rahmen integrierter
Pflanzenschutzkonzepte in Kombination mit Nützlingen möglich ist. Nähere Informationen
können angefordert werden.
Lagerung
Behälter trocken, dicht geschlossen halten und an einem kühlen, gut gelüfteten Ort aufbewahren.
Vor Hitze und direkter Sonneneinstrahlung schützen. Nicht zusammenlagern mit: Säuren; Alkalien;
Oxidationsmitteln .
Entsorgung
Leere und sorgfältig gespülte Verpackungen mit der Marke PAMIRA sind an den autorisierten
Sammelstellen des Entsorgungssystems PAMIRA mit separiertem Verschluss abzugeben.
Informationen zu Zeitpunkt und Ort der Sammlungen erhalten Sie von Ihrem Händler, aus der
regionalen Presse oder im Internet unter www.pamira.de. Produktreste nicht in den Hausmüll
geben, sondern in Originalverpackungen bei der Sondermüllentsorgung Ihres Wohnortes anliefern.
Weitere Auskünfte erhalten Sie bei Ihrer Stadt- oder Kreisverwaltung.
Kennzeichnung nach EG-Richtlinien/GefStoffV
Kennzeichnungssymbol: Xn, N
R10 - Entzündlich
R50/53 - Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkung
haben.
R65 - Gesundheitsschädlich: kann beim Verschlucken Lungenschäden verursachen.
R67 - Dämpfe können Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen.
S2 - Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
S13 - Von Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln fernhalten.
S35 - Abfälle und Behälter müssen in gesicherter Weise beseitigt werden.
S57 - Zur Vermeidung einer Kontamination der Umwelt
Sicherheits­datenblatt
geeigneten Behälter verwenden.
S62 - Bei Verschlucken kein Erbrechen herbeiführen. Sofort ärztlichen Rat
einholen und Verpackung oder dieses Etikett vorzeigen.
SP001 - Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt
ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten.
Leere Verpackungen nicht weiterverwenden.
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