Prof. Dr. Diane Ahrens, Technologiecampus Grafenau

eDorf Informationsveranstaltung
für südbayerische Kommunen
Deggendorf, 20.7.2016
Ein Projekt von
gefördert durch
Agenda
Begrüßung und Impulsvorträge
10:30 Uhr
Begrüßung
Prof. Dr. Grzemba, Vizepräsident THD
10:40 Uhr
Digitalisierung in Bayerischen Dörfern
Hr. Dr. Bommer, Bayerisches Wirtschaftsministerium
»eDorf« – die Ausschreibung
10:50 Uhr
Digitales Zukunftsdorf »eDorf«
Prof. Dr. Diane Ahrens, Technologiecampus Grafenau
11:30 Uhr
Wettbewerb & Auswahl der eDörfer
Prof. Dr. Diane Ahrens, Technologiecampus Grafenau
11:50 Uhr
Fragen & Diskussion
Inspiration für Ihr »eDorf«
12:20 Uhr
Beispiele zu den Themenbereichen
13:00 Uhr
Ende der Veranstaltung
2
Agenda
Begrüßung und Impulsvorträge
10:30 Uhr
Begrüßung
Prof. Dr. Grzemba, Vizepräsident THD
10:40 Uhr
Digitalisierung in Bayerischen Dörfern
Hr. Dr. Bommer, Bayerisches Wirtschaftsministerium
»eDorf« – die Ausschreibung
10:50 Uhr
Digitales Zukunftsdorf »eDorf«
Prof. Dr. Diane Ahrens, Technologiecampus Grafenau
11:30 Uhr
Wettbewerb & Auswahl der eDörfer
Prof. Dr. Diane Ahrens, Technologiecampus Grafenau
11:50 Uhr
Fragen & Diskussion
Inspiration für Ihr »eDorf«
12:20 Uhr
Beispiele zu den Themenbereichen
13:00 Uhr
Ende der Veranstaltung
3
Agenda
Begrüßung und Impulsvorträge
10:30 Uhr
Begrüßung
Prof. Dr. Grzemba, Vizepräsident THD
10:40 Uhr
Digitalisierung in Bayerischen Dörfern
Hr. Dr. Bommer, StMWi
»eDorf« – die Ausschreibung
10:50 Uhr
Digitales Zukunftsdorf »eDorf«
Prof. Dr. Diane Ahrens, Technologiecampus Grafenau
11:30 Uhr
Wettbewerb & Auswahl der eDörfer
Prof. Dr. Diane Ahrens, Technologiecampus Grafenau
11:50 Uhr
Fragen & Diskussion
Inspiration für Ihr »eDorf«
12:20 Uhr
Beispiele zu den Themenbereichen
13:00 Uhr
Ende der Veranstaltung
4
Bayerisches Staatsministerium für
Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie
eDorf
Ein Projekt im Rahmen von
BAYERN DIGITAL
20. Juli 2016
Informationsveranstaltung eDorf, Deggendorf
Dr. Rolf Bommer
Leiter des Referats „Grundsatzfragen der Digitalisierung“
Bayerisches Staatsministerium für
Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie
Digitalisierung ändert unser Leben in Stadt…
2005
Luca Bruno / AP
2013
Michael Sohn / AP
6
Bayerisches Staatsministerium für
Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie
… und Land
7
Bayerisches Staatsministerium für
Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie
Zukunftsstrategie BAYERN DIGITAL
 Zukunftsstrategie veröffentlicht im Juli 2015
 Investitionen in Breitbandausbau in Höhe von
1,5 Mrd. €
 Unterstützung für unternehmensnahe Projekte
in Höhe von 500 Mio. €.
 Weitere Vorhaben in Kultus, Landwirtschaft,
Gesundheit,…
8
Bayerisches Staatsministerium für
Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie
eDorf – Problemstellung und Vision
 Problemstellung:
Demographische Probleme im ländlichen Raum
Oft fehlt ausreichende Versorgung / Infrastruktur
 Vision:
Ländlicher Raum gewinnt im digitalen Zeitalter an Attraktivität
Auf Augenhöhe mit Metropolen
Bayerisches Staatsministerium für
Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie
eDorf – Auftrag und Lösungsansatz
 Ausgangspunkt: Bayern Digital mit Breitbandförderung
 Chancen des Ländlichen Raums durch Digitalisierung
nutzen
IT-Lösungen mit bürgerschaftlichen Engagement verknüpfen
 Zwei Modellvorhaben
Bayerischer Ministerrat hat im März beschlossen: Je ein
Vorhaben in Nord- und in Südbayern
 Vorhaben sollen modellhaft sein, das heißt auch für nicht
ausgewählte Gemeinden nutzbringend
Bayerisches Staatsministerium für
Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie
eDorf – Umsetzung
 Staatsregierung arbeitet ressortübergreifend


Sieben Ministerien unter Federführung StMWi
Starke Partner gewonnen
TH Deggendorf: Wichtige konzeptionelle Impulse gesetzt,
Erfahrung in Niederbayern
Fraunhofer-Gesellschaft: Erfahrungen Projekt „Digitale Dörfer“
(IESE), Erfahrungen in Nordbayern (IIS)
Wettbewerb, um beste Ideen zu ermitteln
Umsetzung in zwei Dörfern, die am besten als „Modelle“
geeignet – Schaffung einer eDorf-Community für alle anderen
interessierten Gemeinden
Bayerisches Staatsministerium für
Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit
12
Agenda
Begrüßung und Impulsvorträge
10:30 Uhr
Begrüßung
Prof. Dr. Grzemba, Vizepräsident THD
10:40 Uhr
Digitalisierung in Bayerischen Dörfern
Hr. Dr. Bommer, Bayerisches Wirtschaftsministerium
»eDorf« – die Ausschreibung
10:50 Uhr
Digitales Zukunftsdorf »eDorf«
Prof. Dr. Diane Ahrens, Technologiecampus
Grafenau
11:30 Uhr
Wettbewerb & Auswahl der eDörfer
Prof. Dr. Diane Ahrens, Technologiecampus Grafenau
11:50 Uhr
Fragen & Diskussion
Inspiration für Ihr »eDorf«
12:20 Uhr
Beispiele zu den Themenbereichen
13:00 Uhr
Ende der Veranstaltung
13
Das »eDorf«-Projekt wird von der Fraunhofer-Gesellschaft
und der Technischen Hochschule Deggendorf bearbeitet
Organisation und Kontakt
Ein Projekt von
gefördert durch
Fraunhofer-Institut für
Intergierte Schaltungen IIS
Technologiecampus Grafenau der
Technischen Hochschule Deggendorf
Annemarie Kübler
[email protected]
Rainer Bomeisl
[email protected]
Telefon: 0911-58061-9577
Telefon 0991-3615-660
14
Technologie Campus Grafenau (TC G) der Technischen
Hochschule Deggendorf
Innovative angewandte Forschung Hand in Hand mit Kommunen &
Industrie
15
eDorf Team
Dynamisches interdisziplinäre Team aus Forschern und Praktikern
Prof. Dr. Diane
Ahrens, Ltg. TCG
Rainer Bomeisl, eDorfEntwickler, früher Ltg.
Zweckverband
Nationalparkgemeinden
Magdalena Schindler,
wiss. MAin, M.A. Bus.
Admin. Uni Passau
Gudrun Fischer, wiss. MAin,
Dipl. Informatikerin Uni Passau,
früher Projektleitg. bei Airbus
Marion Kohlmeier,
Forschungsltg. SCM, Dipl.
Wi.-Mathematikerin, früher
Ltg. Logistik Automotive
16
Herausforderungen ländlicher Regionen
► Demographischer Wandel
► Wirtschaftliche Strukturschwäche
► Eingeschränktem Betreuungs-, Ausbildungsund Qualifizierungsangebot
► Rückzug von öffentlichen und privaten Dienstleistungen aus der Fläche
► Sinkende Tragfähigkeit technischer und sozialer
Infrastruktur
16% / 6% / 44%
Vgl. z.B. stellvertretend für andere Ingo Mose, Guido Nischwitz: Anforderungen an eine regionale Entwicklungspolitik für strukturschwache ländliche Räume, E-Paper der
Akademie für Raumforschung und Landesplanung Nr. 7, Hannover 2009, ISBN 978-3-88838-725-8
Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Stand
31.12.2010, Thünen-Institut, Bundesforschungsinstitut für
Ländliche Räume, Wald und Fischerei 2009, Destatis 2008
22.07.2016
17
Tägliche Herausforderungen für Familien
Ich möchte gerne eine
Ballerina werden, aber
Mama kann mich nicht
in die Stadt zum
Unterricht fahren
Wir müssen beide
arbeiten, um
finanziell zurecht
zu kommen.
Die Kontrolle der
Hausaufgaben
kommt nach einem
langen Arbeitstag
oft zu kurz.
Kinderbetreuung
während der
Schulferien gibt es
nicht – dafür geht der
Urlaub drauf.
Ich muss schon um
6.40 Uhr an der
Bushaltestelle sein,
obwohl die Schule erst
um 8.00 Uhr anfängt.
Ich habe eine gute
Arbeit, muss aber
täglich zwei Stunden
pendeln. Zwei Autos
gehen ins Geld.
22.07.2016
Die Schule bietet
Ganztagesbetreuung,
aber leider keine
Nachhilfe oder
Hausaufgabenhilfe.
18
Tägliche Herausforderungen für Senioren
Ohne eine
Hausarztpraxis und
Apotheke vor Ort,
erfordert ein Rezept
eine halbe Weltreise
Seitdem wir kein Auto
mehr haben und es den
Dorfladen nicht mehr
gibt, sind Einkäufe eine
Herausforderung
Die tschechische
Pflegerin ist nett,
aber ich verstehe
sie kaum
Seit ihrem Sturz hat
meine Frau Angst, das
Haus alleine zu
verlassen. Wer kümmert
sich um sie, wenn ich ins
Krankenhaus muss?
Unsere Kinder wollen
mit uns skypen, was
immer das für
neumodisches Zeug
ist
Einen
Hausmeisterdienst
fürs Rasenmähen
können wir uns mit
kleiner Rente nicht
leisten
Unsere Kinder wohnen
in München und Berlin.
Leider sehen wir sie
nicht oft. Dabei würden
wir ihre Hilfe brauchen
22.07.2016
Wir wohnen unser
ganzes Leben hier
und möchten nicht
in ein Altersheim
19
Unterstützung durch Digitalisierung
Digitalisierung i.e.S. Überführung analoger in digitale Größen
Digitalisierung i.w.S.: Wandel hin zu elektronisch gestützten Prozessen mittels
Informations- und Kommunikationstechnik
Digitale Revolution
Anteil der digital
gespeicherten
Informationen
94%
50%
3%
1993
2002
2007
Quelle: http://www.pcwelt.de/ratgeber/Handy-Historie-Wie-alles-begann-DieGeschichte-des-Smartphones-5882848.html
20
Übergeordnete Zielsetzung eDorf
Gezielt Digitalisierung nutzen, um gleichwertige Lebensbedingungen
in ländlich geprägten Regionen Bayerns zu sichern:
Dienstleistung zu den Bürgern bringen
Realisierung eines digital unterstützen Dorfs der Zukunft mit
Modellcharakter für ganz Deutschland: „living lab“
Nutzung
zukunftsträchtiger,
digitaler
Technologien
Vereinigung und
Weiterentwicklung
existierender Initiativen in
einem ganzheitlichen Konzept
22.07.2016
UmsetzungskonzeptEntwicklung
mit Bürgern für Bürger
21
Physische
Umsetzung
und
Realisierung
in zwei
bayerischen
Kommunen
Beispiele für eDorf-Ideen
Digitale Lösungen sind zahlreich – deren ganzheitliche Integration fehlt noch
► Imagefilm der kürzlich gestarteten Initiative „Dorfgemeinschaft 2.0“ aus
Niedersachsen
https://player.vimeo.com/video/159679769
22
Agenda
Begrüßung und Impulsvorträge
10:30 Uhr
Begrüßung
Prof. Dr. Grzemba, Vizepräsident THD
10:40 Uhr
Digitalisierung in Bayerischen Dörfern
Hr. Dr. Bommer, Bayerisches Wirtschaftsministerium
»eDorf« – die Ausschreibung
10:50 Uhr
Digitales Zukunftsdorf »eDorf«
Prof. Dr. Diane Ahrens, Technologiecampus Grafenau
11:30 Uhr
Wettbewerb & Auswahl der eDörfer
Prof. Dr. Diane Ahrens, Technologiecampus
Grafenau
11:50 Uhr
Fragen & Diskussion
Inspiration für Ihr »eDorf«
12:20 Uhr
Beispiele zu den Themenbereichen
13:00 Uhr
Ende der Veranstaltung
23
Fast 800 Kommunen in ganz Bayern sind
teilnahmeberechtigt
Fokus auf Regionen mit besonderem Handlungsbedarf (RmbH)
Voraussetzungen für die Zulassung zum
Wettbewerb:
► Gemeinden oder Gemeindeverbünde aus Räumen
mit besonderem Handlungsbedarf (RmbH)
► Mindestgröße von 2.000 Einwohnern, kein
Mittel- oder Oberzentrum
► Kooperative Bewerbungen von Gemeinden in
Abhängigkeit von Projektideen
► Benennung von festen Ansprechpartnern und die
Mitzeichnung politischer Entscheidungsträger
► Erforderliche Infrastruktur (Gebäude, Breitband-,
ggf. zusätzlich Mobilfunkanbindung) muss bereits
vorhanden sein
► Erfolgreiches Engagement zur Verbesserung der
Lebensbedingungen bereits vor der Bewerbung
https://www.stmi.bayern.de/assets/stmi/suk/kommunen/f%C3%B6rderprogramm_anlage_1.pdf
22.07.2016
24
Auswahl von zwei eDörfern
Bis Ende November wird je ein eDorf in Nord- und Südbayern ausgewählt.
22.07.2016
25
Auswahlkriterien für die beiden Modelldörfer
► Modellhaft für zusammenhängende ländliche Regionen
► Bezug zu den Herausforderungen im ländlichen Raum und neuen Informations- und
Kommunikationstechnologien
► Inhaltliche Qualität des Antrags, u.a.:
– gute Kosten-Nutzen-Relation
– Innovationsgehalt
– Realisierbarkeit im definierten Umsetzungszeitraum
– Nachhaltigkeit
– möglichst synergetischen Ideen aus mindestens drei Themenfeldern
► Angemessener, projektbezogener Eigenanteil
► Absichtserklärungen von allen erforderlichen Partnern
Erstellung einer objektiven Empfehlung durch unabhängige Jury
Entscheidung durch Ministerrat im November 2016
22.07.2016
26
Neun Lebensbereiche bilden den konzeptionellen
Rahmen für die Digitalisierungsprojekte
Die neun Themenfelder
► Ziel der Modellprojekte ist die
Vernetzung wesentlicher
Lebensbereiche des ländlichen
Raums
► Innerhalb von mindestens drei
Themenfeldern sollen
synergetische Konzepte
entwickelt werden
► Von besonderem
Förderinteresse sind die
Themenfelder Mobilität, Dienste,
Medizin, Pflege und Wohnen
27
Geographischer Fokus muss zu Projektideen passen
Eine Kommune mind. 2.000
Einwohner
in RmbH
22.07.2016
Interkommunal (z.B. ILE‘s) > 2.000 – ca. 12.000 Einwohner
28
Entwicklung des »eDorf«-Konzeptes: Checkliste
Die frühzeitige Berücksichtigung folgender Aspekte hilft bei der Ausarbeitung
einer realistischen Projektidee
► Kann der zeitliche Rahmen zur Umsetzung eingehalten werden?
Start der Umsetzung im März 2017, erste Ergebnisse Sommer 2018
► Passt die vorhandene Infrastruktur zur Projektidee?
Breitband- und Mobilfunkanbindung, Gebäude, etc.
► Passt der geografische Fokus zur Projektidee?
Einzelgemeinde oder Gemeindeverbund
► Werden mindestens drei Themenfelder berücksichtigt?
Synergetische Umsetzung als Anforderung
► Sind alle relevanten Partner eingebunden?
Soziale Einrichtung, Träger, Dienstleister, etc.
► Können digitale und physische Strukturen verknüpft werden?
z.B. im Gemeindehaus
29
Im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel
sind folgende Leistungen für die Teilnehmer vorgesehen
Leistungsumfang
Für die beiden Modellgemeinden
Für die Teilnehmer
► Geförderte Umsetzung des
Digitalisierungsprojektes bis Mitte
2018
► Unterstützung bei der
Erstellung umsetzbarer
Digitalisierungskonzepte für den
ländlichen Raum (im Rahmen
der Bewerbungsphase)
► Vermarktung des
Digitalisierungsprojektes und
öffentliche Berichterstattung über
die Projekthomepage
»www.edorf.bayern«
► Sie werden Teil einer bayernweiten »eDorf«-Community
► Detaillierte Darstellung der
Projektvorhaben im »eDorf-Atlas
Bayern«
Hinweis: Es wird explizit nicht der Ausbau von Breitbandanbindung oder anderweitiger Infrastruktur gefördert.
30
Die bayernweite »eDorf« Community vernetzt die Teilnehmer auch über den Wettbewerb hinaus
Die »eDorf« Community
»eDorf«
Community
eDorf
»eDorf«-Atlas Bayern
Webpage
► Aufarbeitung des Status
Quo der Digitalisierung im
ländlichen Raum in
Bayern
► Beschreibung der
Herausforderungen und
erster Lösungsansätze
► Darstellung der
Umsetzungskonzepte der
beiden Modellgemeinden
► Informationen rund um das
Projekt und den Wettbewerb
► Updates im
Wettbewerbsverfahren,
Termine und
Veranstaltungen
Social Media
► Bereitstellung der
notwendigen Dokumente
► Updates im Wettbewerbsverfahren,
und Informationen
Termine und Veranstaltungen (auch
außerhalb des Wettbewerbs)
► »Fundstücke« zum Thema
Digitalisierung in ländlichen Regionen
31
Nächste Schritte
Bis zum 05. August 2016, 12 Uhr muss die Erklärung zur Teilnahme am
Wettbewerb eingereicht werden
► Frist zur Einreichung der Teilnahmeerklärung:
05. August 2016, 12 Uhr
Formulare:
- Einzelantrag
- Verbundantrag
► Information über die Zulassung zum
Wettbewerb bis 17. August 2016
► Frist zur Einreichung der Bewerbung:
07. Oktober 2016, 12 Uhr
- Unterstützung im Rahmen eines
Workshops
- Empfehlung zur frühzeitigen Einbindung aller
erforderlichen Partner
32
Agenda
Begrüßung und Impulsvorträge
10:30 Uhr
Begrüßung
Prof. Dr. Grzemba, Vizepräsident THD
10:40 Uhr
Digitalisierung in Bayerischen Dörfern
Hr. Dr. Bommer, Bayerisches Wirtschaftsministerium
»eDorf« – die Ausschreibung
10:50 Uhr
Digitales Zukunftsdorf »eDorf«
Prof. Dr. Diane Ahrens, Technologiecampus Grafenau
11:30 Uhr
Wettbewerb & Auswahl der eDörfer
Prof. Dr. Diane Ahrens, Technologiecampus Grafenau
11:50 Uhr
Fragen & Diskussion
Inspiration für Ihr »eDorf«
12:20 Uhr
Beispiele zu den Themenbereichen
13:00 Uhr
Ende der Veranstaltung
33
Agenda
Begrüßung und Impulsvorträge
10:30 Uhr
Begrüßung
Prof. Dr. Grzemba, Vizepräsident THD
10:40 Uhr
Digitalisierung in Bayerischen Dörfern
Hr. Dr. Bommer, Bayerisches Wirtschaftsministerium
»eDorf« – die Ausschreibung
10:50 Uhr
Digitales Zukunftsdorf »eDorf«
Prof. Dr. Diane Ahrens, Technologiecampus Grafenau
11:30 Uhr
Wettbewerb & Auswahl der eDörfer
Prof. Dr. Diane Ahrens, Technologiecampus Grafenau
11:50 Uhr
Fragen & Diskussion
Inspiration für Ihr »eDorf«
12:20 Uhr
Beispiele zu den Themenbereichen
13:00 Uhr
Ende der Veranstaltung
34
Sinnvolle Verknüpfung digitaler mit physischen
Strukturen
Cloud-Lösungen
Träger u. Service
Dienstleister
Gemeindehaushalte
eDorf-Gemeindehaus
22.07.2016
35
Physische Struktur – das Gemeindehaus: Beispiele
Lern-/Betreuungshaus
Medizinhaus
Tagespflege
Kinderbetreuung
Hausaufgabenbetreuung
(Senioren & (Online-)Tutoren)
Distance Learning Angebote
(auch Sprachunterricht)
Soziale Aktivitäten
Erste-Hilfe-Zentrum
Fachärzte zuschaltbar
Räumlichkeiten für
rollende Praxis
Monitoring Gesundheitsstatus Senioren
Anlieferung/ Lagerung/
Soziales Miteinander im NachbarAbholung der Einkäufe
eDorf-Gemeindehaus
schaftsbüro
Logistik (Verteilung an
Modernste IT-Ausstattung (z.B. für
Bewohner bei Bedarf)
Videokonferenzen)
Mobilitätsknotenpunkt/
Mitarbeiter verschiedener Unternehmen
Mitfahrzentrale
Gemeinsames „Essen auf Rädern“
Servicehaus
Arbeitshaus
22.07.2016
36
Inhalte aus mindestens drei Themenfelder werden
umgesetzt
22.07.2016
37
Ganzheitlicher Ansatz erfordert Verbindung von physischen mit
digitalen Angeboten und Einbindung aller erforderlichen Träger
Beispiel: Telemedizin
WINDEAcare: ein auf Kooperation von spezialisierten Kompetenzträgern
basierendes, ganzheitliches akut- und notfallmedizinisches, rechtssicheres
Versorgungskonzept für Offshore Windparks
Medizinische Versorgung der Offshore-Windparks:
https://www.youtube.com/watch?v=S9yg-Jw2-5I
22.07.2016
38
Medizinische Versorgung
Herausforderung:
 Hausarzt- und Facharztmangel
 Steigende Nachfrage nach ärztlicher Leistung
aufgrund demographischen Wandels
e-Medizin
 Lange Wege aufgrund des „Zentrale-OrteKonzepts“
http://iq-med-germany.eu/de/.
Ansätze im eDorf:
Leitfragen:
 Wie kann eine bedarfsgerechte medizinische Versorgung
in ländlichen Regionen sichergestellt werden?
 Mit welchen Mitteln kann eine wohnortnahe stationäre
sowie ambulante haus- und fachärztliche
Gesundheitsversorgung auch im ländlichen Raum
sichergestellt werden?
 Einrichtung eines Tele-Medizin-Centers im eDorf
 Tele-Diagnose über Video-Konferenz mit Fach-Ärzten;
Virtuelle Sprechstunden und Visiten: Überwindung
räumlicher Distanzen z.B. via Skype
 Medizinische Erstversorgung, Betreuung chronisch
Kranker durch medizinisch geschultes Personal
 Welche neuen Techniken (z.B. Telemedizin) sind möglich?
Welche technischen Voraussetzungen sind hierfür nötig?
39
 Digitale Rezepte; direkte Medikamentenzustellung
 Rollende Praxis: Arzt kommt zum Patienten
Pflege
Herausforderung:
 Zunehmende Alterung der Gesellschaft im ländlichen
Raum
 Steigender Anteil an pflegebedürftigen Personen
 Sozialer Ausschluss älterer Menschen
e-Pflege
 Begrenzt vorhandene Fachkräfte
Quelle:
Emil Jupin & Thelle Kristensen, Bemyeyes.org
Ansätze im eDorf:
Leitfragen:
 Vernetzung von Tagespflege-Angebot (auch
ehrenamtliche Tätigkeiten) und Nachfrage über
digitale Plattform
 Wie kann eine bedarfsgerechte Versorgung mit
Präventions- und Pflegeeinrichtungen auch in
strukturschwächeren Räumen gewährleistet werden?
 Senioren WG mit digitalem Anschluss an
Pflegedienste vor Ort
 Ist eine optimale Betreuung pflegebedürftiger Menschen
durch IT-unterstützte Maßnahmen sicherzustellen?
 Shared-Care: Bessere Vernetzung von stationärer,
ambulanter Versorgung und Anschlusspflege
 Können durch wohnortnahe Präventionsangebote die
körperlichen und geistigen Aktivitäten älterer Menschen
gefördert werden?
 Wissensdatenbank für Pflegekräfte und Angehörige
 Barrierefreies Dorf
40
Wohnen
Herausforderung:
 Selbstbestimmtes Wohnen in vertrauter
Umgebung bis ins hohe Alter
 Wohnhäuser oftmals nicht altersgerecht
 Berührungsängste mit neuen Technologien
e-Wohnen
 Zunehmend schwache Dorfstrukturen
http://rtc.nagoya.riken.jp/RI-MAN/index_us.html
Ansätze im eDorf:
Leitfrage:
 Modell-Wohnhaus der Zukunft
 Welche Wohn-Konzepte können im
Hinblick auf den gesellschaftlichen und
demografischen Wandel gerade auch im
ländlichen Raum für (ältere) Menschen
besonders geeignet sein?
 Integration technischer Lösungen für altersgerechtes Wohnen
(Smart Home/ Ambient Assisted Living (AAL))
 Digitaler (und altersgerechter) Anschluss an die weiteren eDorf
Angebote
 Vom Hausnotruf und Vitalarmband zum künstlichen
Altenpfleger
41
Services
Herausforderung:
 Dorfleben nimmt ab
 Zunehmend schwache Dorfstrukturen
 Fehlende Tagespflege- oder
Kinderbetreuungsstätten
e-Dienste
 Verschlechternde Nahversorgung
Quelle:
Cisco
Leitfrage:
 Welche Möglichkeiten gibt es, im
ländlichen Raum eine
ausreichende Nahversorgung
sicherzustellen?
 Durch welche Maßnahmen kann
eine Entlastung von familiären
Pflegepersonen erreicht werden?
Ansätze im eDorf:
 Digitale Koordination von Dienstleistungen
 Digitales schwarzes Brett
 Digital koordinierte Einkaufsservices, Haushalts- und Handwerkerhilfe
sowie Fahrservice
 Digitale Organisation Kinder- und Seniorenbetreuung
42
Mobilität
Herausforderung:
 Eingeschränkter ÖPNV im ländlichen
Raum
e-Mobilität
 Kein flexibles und für Jung und Alt
bedarfsgerechtes öffentliches
Personennahverkehrsnetz
http://www.baderlach.gv.at/grafiken/seniorenbus.JPG
Leitfragen:
Ansätze im eDorf:
 Wie kann die Verkehrserschließung in strukturschwachen
Teilräumen nachhaltig gestärkt werden?
 Car und eBike Sharing
 Welche Erreichbarkeitsdefizite gibt es in Bayern und
welche Maßnahmen bieten sich für ihre Verringerung an?
 Nutzung Elektromobilität und Verfügbarkeit von
Ladesäulen (Anschluss an EWald, Anmietung und
gemeinsame Nutzung von Elektrofahrzeugen)
 Wie kann die Kooperation des ÖPNV mit dem
Individualverkehr verbessert und wie können die
erforderlichen Schnittstellen optimiert werden?
 Digitale Mobilitäts-App (Vernetzung ÖPNV und
Individualverkehr, Koordination aller Verkehrsmittel
über regionale Mitfahrzentrale)
43
Arbeit
Herausforderung:
 Abwanderung von Fachkräften und
Unternehmen in Ballungsräume
 Fehlende Arbeitsplätze (insbesondere für hoch
qualifizierte Kräfte) im ländlichen Raum
e-Arbeiten
 Kaum Neuansiedlung von Unternehmen
 Schlechte Vereinbarkeit von Beruf und Familie
http://www.korea.net/NewsFocus/Business/view?ar
ticleId=84975
Leitfragen:
 Welche Maßnahmen können gut ausgebildete Fachkräfte
auch in ländlichen Regionen halten?
 Welche ökonomischen, sozialen, kulturellen Anreize gibt
es, Arbeitsplätze in strukturschwachen ländlichen
Gebieten zu erhalten bzw. dort neue Stellen zu schaffen?
 Wie können Existenzgründer aus der Region für die
Region gefördert und begleitet werden?
44
Ansätze im eDorf:
 Nachbarschaftsbüro im eDorf-Gemeindehaus:
Bereitstellung der Büroinfrastruktur für
Arbeitnehmer mehrerer Unternehmen
 Schaffung neuer Arbeitsmöglichkeiten: neue
Dimension der Telearbeit wird durch modernste ITInfrastruktur realisiert
Lernen
Herausforderung:
 Teils geringere Wertschätzung von Bildung/
Bildungspragmatismus im ländlichen Raum
 Eltern können/ wollen oft nur begrenzt ihre
Kinder fördern
e-Lernen
 Große räumliche Distanzen zu
weiterführenden Schulen
Quelle: dpa - http://www.welt.de/wissenschaft/article1142
71794/Lehrer-gibt-Nachhilfe-per-Online-Video.html
Leitfragen:
Ansätze im eDorf:
 Ist der Zugang zu bester Bildung, Förderung und
Betreuung für Schüler, Studierende und
Erwachsene in ländlichen Regionen gegeben?






 Wie kann ein ausgewogenes Schul- und
Betreuungsangebot in ländlichen Regionen
sichergestellt werden?
45
Digitaler Kompetenzaufbau für Jung und Alt
Bereitstellung digitaler Werkzeuge und Medien
Nachmittagsbetreuung für Schüler
Hausaufgabenhilfe
Dezentralisiertes Tele-Nachhilfe-Angebot
Individualisiertes Lernen
Energie
Herausforderung:
 Oftmals ungenutztes Potential zur Erzeugung
von Energie aus erneuerbaren Quellen
 Energieerzeugung und –verbrauch
sind nicht synchron
e-Energie
 Geringe individuelle Beteiligung an
Energiewende
©Wolfgang Jargstorff/ Fotalia.com
Ansätze im eDorf:
Leitfrage:
 Wie kann sichergestellt werden, dass
Kommunen und andere örtliche
Akteure gerade in strukturschwachen
Regionen selbständig von den
Chancen einer dezentralen
Energiewende profitieren können?
 Lokales Energiemanagement (Koordination von selbst hergestelltem
Strom und Energiebedarf der Bewohner)
 Reduzierter Enerbieverbrauch durch Smart Home Technologien und
größere Awareness
 Steigerung des Energieselbstversorgungsgrades
 Konzeption intelligenter, regionaler Energienetze
 Aufbau eines Nahwärmenetz
46
Experiment: Tourismus, Kultur, u.v.m.
Herausforderung:
 Gemeinschaftsprojekte und ehrenamtliches
Engagement sind rückläufig
 Mangelnde Integration von Jung und Alt an
Zukunftsthemen
e-Experimente
 Zunehmende Politikverdrossenheit
Leitfragen:
 Welche Zukunftsthemen werden uns auf dem
Land beschäftigen?
 Welche nachhaltigen und ökologischen
Maßnahmen sind zur Steigerung der
Lebensqualität im Dorf der Zukunft sinnvoll?
 Wie kann die Energiewende als Programm für
die Strukturentwicklung ländlicher Räume
genutzt werden?
Ansätze im eDorf:
 Zukunftswerkstatt: eigendynamische Weiterentwicklung
 Integrative Gemeindeprojekte für Jung und Alt: z.B.
Computertraining von Schülern für Senioren
 Entwicklung einer „intelligente Tauschbörse“ oder einer
Gemeinschaftswährung: Kinderbetreuung gegen
Einkaufsservice
 „Platzhalter“ für weitere Module: Landwirtschaft,
Tourismus, Kultur,…
47
Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Prof. Dr. Diane Ahrens
Technologiecampus Grafenau Technische Hochschule Deggendorf
[email protected]
www.tc-grafenau.de
22.07.2016
48