falkenseer stadt

FALKENSEER
STADT-JOURNAL
24. Jahrgang
Magazin für das Havelland
Ta x i :
Ke i n e L ö s un g
f ür Na c h t f ahr t e n
Seite 5
Innenstadt:
Alte Kaufhalle
abgerissen
S e i t e 8
Neuer See:
Grillverbot
d ur c h g e s e t z t Seite 6
0 6/2 016
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FALKENSEER
STADT- JOURNAL
Erscheinungstermine 2016:
Erscheinungstermine 2016:
Januar-Ausgabe:
Februar-Ausgabe:
März-Ausgabe:
April-Ausgabe:
Mai-Ausgabe:
Juni-Ausgabe:
Juli-Ausgabe:
August-Ausgabe:
September-Ausgabe:
Oktober-Ausgabe: November-Ausgabe:
Dezember-Ausgabe:
April-Ausgabe7. April, AS 29. März
21. Januar, AS 11. Jan.
18. Februar, AS 8. Feb.
17. März, AS 7. März
21. April, AS 11. April
19. Mai, AS 9. Mai
16. Juni, AS 6. Juni
21. Juli, AS 11. Juli
18. Aug., AS 8. Aug.
15. Sept., AS 5. Sept.
20. Okt., AS 10. Okt.
17. Nov., AS 7. Nov.
15. Dez., AS 5. Dez.
AS = Anzeigen- und Redaktionsschluss
Mai-Ausgabe:
6. Mai ( Feiertag) AS 25. April
Juni-Ausgabe:
2. Juni, AS 23. Mai
Juli-Ausgabe:
7. Juli, AS 27. Juni
August-Ausgabe:
4. Aug., AS 25. Juli
September-Ausgabe: 1. Sept., AS 22. Aug.
Oktober-Ausgabe: 6. Okt. AS 26. Sept.
November-Ausgabe: 3. Nov. AS 24. Okt.
Dezember-Ausgabe: 1. Dez. AS 21. Nov.
Editorial
Hallo Falkensee,
da muss ernsthaft etwas passieren.
Ich meine diese katastrophale Situation
in Falkensee, nachts ein Taxi zu bekommen.
Alt-Falkenseer kennen dieses Phänomen nicht nur aus der Zeit nach der
Wende. Deswegen standen ja auch in
vielen Garagen und Schuppen rostige
„Ur-Alt-Fahrräder“, mit denen zu Feiern
wie Herrentag oder Stadtfest gefahren
wurde und die einfach unabgeschlossen vor dem Lokal abgestellt wurden.
Erzählt wird die schöne Geschichte,
dass man für die angeglimmerte Rückfahrt einfach irgendein Fahrrad nahm
und es zuhause wieder in den Schuppen stellte. Beim nächsten Fest wiederholte sich der Vorgang und so waren
alte Falkenseer Fahrräder an Feiertagen sozialistisches Allgemeingut.
Leider ist das angesichts des andauernden nächtlichen Taximangels heute
keine Lösung mehr, denn wer unter Alkohol Fahrrad fährt und pusten muss,
der riskiert dabei mittlerweile auch seinen Autoführerschein. Also werden
dringend Fahrer benötigt, entweder die
privaten („Schatz, fährst Du?“) oder die
gewerblichen. Das ist ja schön, dass es
den selbständigen Taxiunternehmern
so gut geht, dass sie nachts nicht fahren müssen – aber Taxen gehören doch
wie Bahn und Busse zum öffentlichen
Nahverkehr. Also müsste es doch
nachts ein Grundangebot an Taxen geben. Die eine oder zwei Droschken der
Taxi-Fa, meine ich, sind da zu wenig;
Aus dem Inhalt
sonst würde man sie ja nachts erreichen können…
Und wieder mal ist der Staat, bzw. der
Landkreis gefragt. Er könnte subventionieren, was das Taxiunternehmen nicht
leisten kann. Genauso wie Bahnen und
Busse subventioniert werden. Alternativ
wird es den üblichen Verdrängungswettbewerb geben, die kleinen sterben,
die großen überleben. Dazu tragen ja
auch schon die neuen Taxi-Apps bei –
deren Betreiber bereits anbieten, das
man Falkensee ja auch aus Berlin bedienen könne…
Ich will hier keine Lanze brechen für
den selbständigen Taxiunternehmer,
zumal ich ab und an schon das Gefühl
habe, dass man als Unternehmer auch
müde oder gefrustet sein kann und eigentlich nicht mehr noch mehr unternehmen möchte; aber auf die Apps zuzugreifen kann für mich, der sie auf
dem Handy-Display hat, nur eine Notlösung sein…
Mal sehen, wie die Situation jetzt zur
EM läuft, wenn Dutzende Fußballfans
wieder zusammen sitzen, fröhlich Fußball schauen, Grillen und dabei zunächst ins Glas und dann in die Röhre
schauen.
Ich freue mich auf diverse Treffen vor
den Bildschirmen und auf den Anruf
beim Nachttaxi, der beantwortet und real umgesetzt wird. Wir sehen uns.
Bis dahin viel Spaß
beim Blättern und Lesen
Ihr
Bernhard von Schröder
Falkensee zu klein
für Nachttaxen
Seite
Zwei CDU-Kandidaten
bei der Landratswahl
Seite
Bildungsausschuss
besucht Stadthalle
Seite
Alte Kaufhalle
wurde abgerissen
Seite
Bauprojekt „Dallgows
neue Mitte„
Seite
Entstaubte Denkmäler
auf der ZitadelleSeite
Krawall vor dem
Dallgower Volkshaus
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Rubriken
Luftbilder Seite 4
Portrait Seite 10
Unsere historischen Blätter
Seite 20
Gestern - heute Seite 22
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der Falkenhagener
Seen. Seit dem
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zeigt
sich
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dieser See wieder
von seiner sauberen Seite...
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Falkenseer STADT - JOURNAL 06/2016
3
Ausblick
Impressum
Herausgeber:
Havelland Verlag GbR
Henkelstr. 6, 14612 Falkensee
Tel.: 03322 - 23 80 65, Fax: 03322 - 23 80 66
E-Mail: [email protected], Web: www.havelland-verlag.com
Redaktion:
Verantwortlich: Bernhard von Schröder (bvs)
Tel.: 03322 - 23 80 65, 0171 - 85 36 750,
Uwe Grötschel (UG), Tel.: 03322 - 840 67 67
E-Mail: [email protected]
Web: www.falkenseer-stadtjournal.com
Anzeigen:
Katrin von Schröder, visionis Kommunikation
Tel.: 03322 - 23 80 65, Fax: 03322 - 23 80 66,
E-Mail: [email protected]
Das Falkenseer Stadt-Journal erscheint monatlich am jeweils 3. Donnerstag. Der Nachdruck, auch teilweise, ist nur mit ausdrücklicher
schriftlicher Genehmigung des Verlags gestattet.
Stadt ohne Park
Der Name klingt idyllisch, aus der Luft sieht das Wohnquartier „Parkstadt“ dann eher geordnet aus. Von Park wenig zu
sehen, dafür aber schicke Eigenheime auf mehr oder weniger kleinen Grundstücken. Die Parkstadt steht seit etwa
1997, sie gehört neben der Herlitz-Siedlung in Falkenhöh
und der Semmelhaack-Siedlung in Seegefeld-Ost zu den
drei großen Wohnungsbauvorhaben, die in den vergangenen 20 Jahren in Falkensee realisiert wurden. Im Vordergrund die gebogene Schwarzburger Straße, sie mündet
links in die Rothkehlchenstraße und rechts in die Gothaer
Straße.
Foto: Arthur Lübben,
www.gartenstadt-Falkensee.de
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Falkenseer STADT - JOURNAL 06/2016
s
Stadtgeschehen
Falkensee zu klein für Nachttaxen?
Frühlingsfest auf der Festwiese an der Nauener Straße. Die Band
Friday Night ist kurz vor Ende ihres Konzertes und Wolfgang B.
möchte mit seiner Ehefrau nach Hause. Der Anruf bei der bekannten
Falkenseer Taxi-Nummer 3423 um 23.40 Uhr landet im Nirwana.
Kein Anrufbeantworter, keine Umleitung auf ein Handy, keine
Mailbox. Nur das „Tüüt…“ „Eine Katastrophe“, schimpft der
Selbständige. Wesentlich später bekommt er dann doch noch einen
Funkwagen: „Wir sind ins Bella Vita gegangen, dort hat uns die Crew
einen Wagen aus Berlin gerufen.“
Taxiverkehr nachts in Falkensee – ein
Dilemma. „Wir haben zur Zeit nachts einen Fahrer draußen“, erklärt Alexander
Sylvester, Gesellschafter der Taxi-Fa-GmbH und Vorsitzender der Taxiinnung, „der Mann ist voll ausgelastet.“
Die Taxi-Fa ist Falkensees größtes Taxiunternehmen. Insgesamt gibt es in
der Region zehn Fuhrunternehmer mit
rund 20 Fahrzeugen, 12 davon laufen
unter dem Namen der Taxi-Fa. „Unser
Grundproblem ist der Mindestlohn“,
sagt Alexander Sylvester. Angestellte
Fahrer bekommen gesetzlich vorgeschrieben 8,50 Euro/Stunde, dazu das
Trinkgeld: „Wenig genug für Nachtarbeit.“ Deswegen möchten die meisten
Fahrer auch nicht nachts arbeiten: „Wir
suchen dringend Menschen, die für uns
Taxi fahren wollen“, sagt Sylvester.
Beim Arbeitsamt wird er seit Jahren
nicht fündig.
Der Taximangel beschäftigte jetzt auch
den Stadtentwicklungsausschuss. Innungsvorsitzender Alexander Sylvester
sowie Vertreter des Taxiverbandes Berlin-Brandenburg und der größten Berliner Vermittlungszentrale „Taxi Berlin“
standen dabei den Abgeordneten Rede
und Antwort. Der Verbandsvertreter für
Brandenburg stimmte zu: „Niemand
zahlt nachts 8,50 Euro pro Stunde bei
acht Stunden Job und einer Umsatzerwartung von 40 Euro...“ Inzwischen sei
die Taxi-Bereitstellung in den Nachtstunden, außer in den Ballungsgebieten, ein bundesweites Problem.
Von den anderen Taxibetrieben in Falkensee hört man noch ein weiteres Argument: „Wir sind tagsüber ausgelastet
mit Krankentransporten und vorbestel-
ten Fahrten, warum soll ich nachts fahren“, erklärt einer der selbständigen
Taxiunternehmer, der mit seinem Fahrzeug vor der Rufsäule an der Bahnstraße steht.
Sein Kollege bestätigt: „3.500 Euro
muss meine Taxe im Monat einfahren“,
rechnet Dietmar Grötschel vor. Bei Fahrerlösen zwischen 5 und 11 Euro pro
Tour innerhalb Falkensees müsste er
15 bis 20 Fahrten am Tag machen, aber
„so groß ist die Nachfrage hier nicht.
Das klappt nur mit festgebuchten Aufträgen, die wir für Krankenkassen oder
ähnliche Organisationen nach Berlin
ausführen.“ Grötschel bemängelt, dass
es in Falkensee seit Jahren keine Funkzentrale mehr gibt: „Darüber war ich mit
spontanen Buchungen besser ausgelastet“, sagt er. Abgesehen davon, dass
das Geschäft nachts ohne Funk kaum
funktioniere.
Die Einführung des Mindestlohns
scheint das Problem in Falkensee aber
lediglich verstärkt zu haben: „Nachts
ein Taxi zu bekommen, das hat auch zu
früheren Zeiten kaum geklappt“, erzählt
eine Alt-Falkenseerin beim Frühlingsfest. Und Kneipenwirt Heiko Richter be-
stätigt: „Seit Jahren ein Drama…“ Restaurantwirt Aki Farmakis witzelt: „beim
Lotto habe ich eine höhere Gewinnchance als nachts ein Falkenseer Taxi
für meine Gäste zu bekommen.“ Beide
Wirte nutzen eine der Taxi-Apps. „Die
angeforderten Fahrer sind in relativ kurzer Zeit da“, erzählt Richter und Farmakis ergänzt: „Das sind dann meistens
Taxen aus Berlin.“
Dementsprechend optimistisch äußerte
sich vor dem Stadtentwicklungsausschuss der Vertreter von „Taxi Berlin“,
eine Rufzentrale mit gleichnamiger
App. Es gebe durchaus die Möglichkeit,
in Abstimmung mit der Falkenseer Gewerbevertretung und in den Zeiten, in
denen keine hiesigen Fahrzeuge zur
Verfügung stünden, die Berliner Flotte
nach Falkensee zu holen. Das größte
Problem sehe er allerdings in den unterschiedlichen Tarifen; Berliner Taxen
sind teurer als Falkenseer.
Vereinbart wurde schließlich, dass der
Verband und die Falkenseer Innung
das Problem gemeinsam beraten und
im Oktober im Ausschuss für Stadtentwicklung ein Konzept vorlegen werden.
„Wir werden eine Lösung finden“, versprach Boto Töpfer vom Taxiverband
Berlin-Brandenburg.
Am Ende gibt es dann eine verbitterte
Vision des Taxichefs Alex Sylvester:
„Ich freue mich auf das Google-Car.“
Ein solches selbstfahrendes Vehikel
würde seine Schwierigkeiten grundsätzlich beseitigen: „Taxifahrten ohne
Fahrer, damit wären meine Personalprobleme gelöst...“ bvs/UG
Taxen an der Rufsäule Bahnstraße, Rufnummer 03322 - 8359555. Foto: bvs
Falkenseer STADT - JOURNAL 06/2016
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Stadtgeschehen
Exotischer
Besuch am See
Grillverbot
durchgesetzt
Drei indische Elefanten nehmen ein Bad
im Neuen See, dem kleineren der Falkenhagener Seen - exotischer Besuch,
der die wenigen Badegäste ins Staunen
versetzte. Die Dickhäuter waren ein PRGag des Berliner „Cirkus Berolina“, der
seit vergangenem Sonntag auf der Zirkuswiese am Hellweg-Kreisel gastiert.
Der Zirkus bleibt noch bis Sonntag, 26.
Juni in Falkensee. Infos unter www.circusberolina.de. bvs
Die Stadt Falkensee hat seit Mitte
Mai ein totales Grillverbot für die
beiden Falkenseer Seen verhängt.
Offizielle Begründung ist die latente
Waldbrandgefahr in den
Sommermonaten, inoffiziell will
man damit den Müllablagerungen
am See und in den bewaldeten
Arealen Herr werden.
Zwei CDU-Kandidaten
bei der Landratswahl
Am 20. Juni wird der Kreistag den neuen Verwaltungschef und
Repräsentanten des Landkreises Havelland wählen. Damit
wird der langwierige Parcours zur Wahl des neuen Landrats
über die Ziellinie gebracht werden, der in der Schlussrunde
noch bizarre Züge angenommen hat. Denn neben dem
offiziellen CDU-Kandidaten Roger Lewandowski hat mit dem
Falkenseer Thomas Fuhl noch ein zweiter Christdemokrat
seine Bewerbung eingereicht.
Die Entscheidung durch den Kreistag
ist notwendig geworden, nachdem die
Direktwahl des Landrates gescheitert
war. Der Christdemokrat Roger Lewandowski hatte zwar in beiden Wahlgängen - in der Stichwahl sogar mit
deutlichen sechs Prozentpunkten vorn gelegen, jedoch das Quorum von
15 Prozent der Wahlberechtigten nicht
erreicht.
Die Christdemokraten hatten dazu aufgerufen, das Wählervotum dennoch zu
respektieren. Doch die SPD-Oberen
wollten zunächst am Karussell der
möglichen Koalitionen drehen und
führten Sondierungsgespräche auch
mit Linken und Grünen. Eine rot-rotgrüne Koalition im Kreistag wäre rechnerisch – wenn auch nur mit einer
Stimme Mehrheit – möglich.
Letztlich votierten aber mehr als zwei
Drittel der Sozialdemokraten auf einem
Unterbezirksparteitag für eine Fortsetzung der Zählgemeinschaft mit der
CDU, FDP, Bauern und Familie im
Kreistag. Eine Koalition mit den Linken
und Grünen und den dafür erforderlichen Politikwechsel auf einer nur fragilen Mehrheit aufzubauen, erschien den
Genossen zu wenig verlässlich.
Zu den Eigentümlichkeiten dieses Hürdenlaufs zur Landratswahl zählt, dass
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Falkenseer STADT - JOURNAL 06/2016
sich der SPD-Kandidat Martin Gorholt
dennoch für den Landratsposten offiziell beworben hat. Man wolle die Bewerbung pro forma aufrechterhalten, bis
eine schriftliche Vereinbarung mit den
Christdemokraten erreicht sei, hieß es
aus SPD-Kreisen.
Für einen Paukenschlag sorgte schließlich der Christdemokrat Thomas Fuhl,
der Anfang des Monats seine Bewerbung verkündet hatte, so dass jetzt
gleich zwei CDU-Männer Landrat werden wollen. Roger Lewandowski ist der
offizielle Kandidat der Partei, während
Fuhl, ein langjähriger Abgeordneter von
Kreistag und Falkenseer Stadtverordnetenversammlung, sozusagen auf eigene Rechnung unterwegs ist. Der
Überraschungskandidat hatte vor allem
in der eigenen Partei Reaktionen ausgelöst, die von Unverständnis bis Empörung reichten.
Insgesamt sind es elf Bewerber, die
sich am 20. Juni in Rathenow den Abgeordneten vorstellen werden. Als neuer Landrat wird gewählt, wer im ersten
Wahlgang 29 oder mehr Stimmen auf
sich vereinen kann. Falls es noch keinen Sieger gibt, folgt ein weiterer Wahlgang mit den beiden Kandidaten, die
zuvor die meisten Stimmen erhalten haben.
UG
Das Grillverbot gilt flächendeckend
auch auf den offiziellen Grillplätzen am
kleineren Neuen See. Gleichzeitig wurde das Fahrverbot für Kraftfahrzeuge
über illegale Zufahrten bestätigt, die illegalen Zufahrten wurden verbarrikadiert. Ebenso wird die Stadt Falkensee
am ehemaligen Grillplatz Müllcontainer
aufstellen und eine neue Verbotsbeschilderung aufbauen. Darauf wird
auch mit Piktogrammen hingewiesen.
Zur Durchsetzung der Verbote werden
insbesondere auch an warmen Wochenenden verstärkt Streifen in Zusammenarbeit zwischen dem Ordnungsamt, einem beauftragten Wachschutzunternehmen und der Polizei
durchgeführt.
Fahrlässige oder vorsätzliche Verstöße
gegen die Vorschriften des Waldgesetzes des Landes Brandenburg können
nach Mitteilung der Pressestelle mit einer Geldbuße bis zu 20.000 Euro geahndet werden.
Das Grillverbot wurde verhängt, nach
dem Ordnungskräfte nach dem verlängerten Himmelfahrtswochenende säckeweise Müll inklusive mehrerer verbrannter Tierkadaver abgeräumt hatten. Der See wird gern von Familien
auch aus Berlin besucht, die oftmals
den ganzen Tag bleiben und dabei
auch grillen.
Bürgermeister Heiko Müller schilderte
vor der SVV, dass es an dem betreffenden Wochenende rund 25 verschiedene Grillstationen gegeben habe, die
zum Teil mit Mobiliar und elektrischen
Drehgrills ausgerüstet waren. Es sollen
bis zu 100 Personen an einer Grillstelle
gefeiert haben.
Der Müll sei dann einfach liegen gelassen worden: „Wir haben 12 Lämmer
und 8 Hammel gefunden.“ So etwas
habe er noch nicht erlebt, „das war eine unhaltbare Situation.“
bvs
Nachrichten
Erste Bilanz
zur Stadthalle
„Die Halle ist gut angelaufen“, das war der Kernsatz
des Bürgermeisters Heiko Müller, der vor dem
Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport eine erste
Bilanz zum Betrieb der neuen Stadthalle ablegte.
Ihre ersten Härtetests habe sie bereits bestanden, 650 Zuschauer beim Gastspiel der „Füchse Berlin“ und 1.200 Besucherinnen und Besucher beim Mark-Forster-Konzert: „Da hat
alles geklappt“. Nur technisch habe es leichte Probleme mit
dem Bühnen-Nebel gegeben. Der musste bei Forster ausfallen, weil sonst die Brandmeldeanlage Alarm geschlagen hätte: „Daran arbeiten wir.“
Intensiviert werden müsse nach Müllers Aussagen die Werbung für die Halle, es soll nun auch Programmhinweise im
Amtsblatt geben, außerdem an einzelnen Stellen in der Stadt
extra Werbetafeln. Vorgeschlagen wurde seitens der Abgeordneten, den Uhrenturm am Bahnhof und die Werbeflächen
in den Fußgängertunneln zu den Bahnhöfen Falkensee und
Finkenkrug zu nutzen.
Verbessert werden solle die Beschilderung der Halle: „Besucher müssen sich schneller und einfacher zurecht finden, so
wohl außerhalb als auch innerhalb der Halle.“ Ebenso wird
noch an einem zentralen Kartenverkauf mit Informationsmöglichkeit gefeilt.
Nutzungsansätze gibt es auch beim leerstehenden Bistro:
Es dürfte wohl unvermietet bleiben. „Wir werden es bei großen Veranstaltungen als zusätzlichen Getränke-Ausschank
nutzen“, so der Bürgermeister. Die Versorgung der Gäste in
einer 30-minütigen Pause könnte dadurch verbessert werden.
Nicht geändert werden können die schwer zufallenden
Brandschutztüren. In ihnen hatte sich ein Kind einen Finger
abgequetscht, weil es die zufallende Tür nicht aufhalten
konnte. Technisch sieht Hausherr Heiko Müller kaum Möglichkeiten so etwas zu verhindern; die Türen seien massiv
und hätten Rollstuhlbreite, damit würden sie sehr schwer
werden. Der Brandschutz verlange, dass die Türen hermetisch abriegeln. „Wir können in einzelnen Fällen noch etwas
an der Schließgeschwindigkeit justieren.“
Offenbar, so hört man abseits der Ausschusssitzung hinter
den Kulissen, scheinen die personellen Reibereien im Hintergrund mehr und mehr abzuklingen, die Abstimmungsprozesse scheinen leichter. Dennoch hört man weiterhin von
geäußerter Verwunderung über die unterschiedliche Tonqualität bei verschiedenen Events externer Veranstalter. „Wir
haben die Anlage nur für zwei Jahre gemietet und werden
dann entscheiden, wie wir weitermachen“, so das offizielle
Statement dazu aus der Stadtverwaltung.
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Falkenseer STADT - JOURNAL 06/2016
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Stadtgeschehen
Alte Kaufhalle abgerissen
Ausstellung
und Workshops
über Bewegung
Neben der Gesundheit steht für die
meisten Menschen der Wunsch nach
einem selbstbestimmten und vitalen
Leben im Mittelpunkt.
Blick auf die Baustelle aus Richtung Scharenbergstraße. Foto: bvs
Es dauerte nur wenige Tage, dann
war einer der größten Schandflecken in der Falkenseer Innenstadt
verschwunden:
Bagger rissen in den vergangenen Wochen die alte Kaufhalle an der Bahnhofstraße ab und machten damit den Weg
frei für einen Neubau eines Wohn- und
Geschäftshaus-Komplexes.
Die Baugenehmigung ist erteilt, der
Baubeginn wird in diesen Wochen erwartet. Zunächst soll eine Tiefgarage
mit 61 Stellplätzen gebaut werden, darüber entstehen dann ein Ensemble von
drei Wohn- und Geschäftshäusern: Ein
viergeschossiges Gebäude an der
Bahnhofstraße 79 - 81, das direkt an
die Volksbank grenzen wird, ein weite-
res Gebäude entlang des Adolf-Haferland-Wegs (der zum Pendlerparkplatz
führt), sowie ein kleineres, aber ebenso
viergeschossiges Haus an der Ecke
von Adolf-Haferland-Weg und Fritze-Müller-Weg.
In den Erdgeschossen sollen Einzelhandelsflächen entstehen, das erste
Obergeschoss ist jeweils für Büros und
Praxen reserviert, während im dritten
und vierten Geschoss 47 Wohnungen
vermietet werden sollen. Sowohl für
Gewerbe als auch für die Wohnungen
gibt es nach Auskunft des Bauträgers
bereits Vermietungsanfragen, der Vermietungsstart ist für das vierte Quartal
2016 geplant. Die beiden Bäume auf
dem Gelände werden gefällt.
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Falkenseer STADT - JOURNAL 06/2016
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Die Bürgerausstellung „Bewegt und mobil älter werden“ stellt kreative Projekte,
Initiativen und Angebote vor, die die Bewegungsförderung älterer Menschen im
Land Brandenburg unterstützen. Die
Ausstellung läuft am 27. Juni im Johannes-R.-Becher Kulturhaus, gezeigt werden u.a. Bewegungsangebote für Ältere, Alltagsfitnesstests für Senioren und
alle Interessierten.
Es wird Workshops zu den Themen Mobilität, Gesundheit und Pflege sowie
Wohnen und Wohnumfeld geben. Tenor:
Was brauchen wir in Falkensee, um
noch besser im Alter leben zu können?
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Pläne für
Dallgows neue Mitte
Stadtgeschehen
Drei fliegen
nach Rio
Das Gelände zwischen dem Dallgow-Döberitzer Bahnhof und
dem Kreisverkehr an der Wilmsstraße soll bebaut werden. Auf
dem rund ein Hektar großen Areal an der Bahnhofstraße
sollen zwei die Ortsmitte prägende Bauten entstehen, die Platz
für kleine Läden, Gastronomie, Büros und Wohnungen bieten.
Im rückwärtigen Bereich – nahe der Bahnlinie – soll ein
Lebensmittelmarkt errichtet werden.
Hätten Sie es gedacht: Aus dem
Falkenseer Raum sind drei
Sportlerinnen und Sportler für den
deutschen Olympia-Kader in Rio
qualifiziert: Seglerin Annika
Bochmann, Geher Nils Brembach
und der Kanut Ronald Rauhe.
Bereits 2009 hatte die Gemeinde die
Aufstellung eines Bebauungsplanes
„Mitte-Ost“ beschlossen. Aber erst mit
dem Eigentümerwechsel an die Bonus
Immobilien GmbH im vergangenen Jahr
kam wieder Bewegung in das Projekt.
Inzwischen haben die Abgeordneten
des Bauausschusses die öffentliche
Auslegung der Pläne beschlossen und
damit eine wichtige Weichenstellung für
deren Realisierung vorgenommen.
Die Neubauten sollen flankierend zur
Bahnhofstraße entstehen und die östliche Seite des Bahnhofsvorplatzes einrahmen, um ein lebendiges Ortszentrum zu schaffen. Vor allem die kleinteiligen Ladengeschäfte, die direkt am
Platz entstehen, sollen diese Funktion
erfüllen. Laut Aussagen der Planer werde damit auch „eine erlebbare Verbindung zwischen dem öffentlichen Personenverkehr mit Regionalbahn sowie
Bus und dem Kernbereich von Dallgow-Döberitz geschaffen“.
Die Neubauvorhaben werden sich in
der Fassadengestaltung und dem Materialmix an den Vorgaben des historischen Bahnhofsgebäudes mit seiner
klar gegliederten Klinkerarchitektur orientieren. Durch eine optische und materialseitige Trennung zwischen der gewerblichen Nutzung im Erdgeschoss
und der Wohnnutzung im Obergeschoss solle „eine moderne Verbindung
zwischen beiden Nutzungsebenen erreicht werden“. Das alte Trafogebäude
an der Westseite des Geländes wird
erhalten und könnte möglicherweise als
Kiosk genutzt werden.
Unter anderem sollen in den Neubauten
Bereits vom Nationalen Olympischen
Komitee nominiert ist Annika Bochmann (24). Die gebürtige Nauenerin
lebt in Kiel und segelt als Steuerfrau
zusammen mit der Berlinerin Marlene
Steinherr auf der 470er-Jolle (Name
„paixao“, Segelnummer GER24), im April hat das Duo die Qualifikation geschafft. Heimatverein ist der „Verein
Seglerhaus am Wannsee“. Große Erfolge des Damen-Teams: 2. Platz Deutsche Meisterschaft 2015, 8. Platz Weltmeisterschaft, 4. Platz Europameisterschaft.
Ansicht vom Bahnhofsvorplatz aus
eine Bäckerei mit Café und Freisitzplätzen, kleinteilige Ladenflächen von 50
bis maximal 550 m² im Erdgeschoss
sowie Praxis- und Büroflächen von 100
-250 m² Platz finden. Im Obergeschoss
der zweistöckigen Gebäude werden
1,5- bis 2-Zimmerwohnungen mit einer
Größe von 40-65 m² entstehen, die mit
überdachten Balkonen ausgestattet
sein werden. Die voraussichtliche Kaltmiete wird nach Angaben des Projektentwicklers bei etwa acht Euro/m² liegen.
Einige Unsicherheiten gibt es noch in
Bezug auf den geplanten Lebensmittelmarkt mit einer Verkaufsfläche von rund
1.000 Quadratmetern. „Wir wollen an
dieser Stelle etwas Hochwertiges“, hatte der Abgeordnete Peter-Paul Weiler
(Grüne) im Ausschuss gefordert. Andere Abgeordnete hatten angemerkt, dass
vor allem ein Bio-Supermarkt in Dallgow gewünscht werde. Projektentwickler Heiner Grotjan musste diese Erwartungen jedoch dämpfen. Man sei mit
den bekannten Biomärkten im Gespräch, doch das Interesse sei nicht
groß. Die Ansprüche an eine hochwertige Gestaltung des Marktes wollen die
Bauherren jedenfalls erfüllen – sie sagten den Abgeordneten eine attraktive
Holzfassadenverkleidung für das Gebäude zu.
UG
Qualifiziert für Olympia hat sich auch
der Falkenseer Geher Nils Brembach
(23): Der Sportler kommt ursprünglich
vom TSV Falkensee, ist dann später
zum SC Potsdam gewechselt. Sein
größter Erfolg: 4. Platz bei der Weltmeisterschaft über die 20 Kilometer-Distanz in 2016.
Ebenfalls hat der Kanut Ronald Rauhe
(34) das Ticket für Rio in der Tasche.
Der gebürtige Berliner lebt in Falkensee, sein Heimatverein ist der „KC
Potsdam“. Rauhes größte Erfolge sind
13 Weltmeistertitel, 14maliger Europameister und bei insgesamt vier olympischen Spielen hat er eine Goldmedaille, einmal Silber und einmal Bronze mit
nach Hause genommen. Rauhe ist außerdem Bambipreisträger und Brandenburger Sportler des Jahres.
Die olympischen Sommerspiele finden
vom 5. August bis 21. August im brasilianischen Rio de Janeiro statt.
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Falkenseer STADT - JOURNAL 06/2016
9
Portrait
Honorarkonsul und
Schlangenfänger
Rudolf Hofer ist in Falkensee aufgewachsen und lebte bis zum Jahr 2000 in
seiner havelländischen Heimat. Dann wanderte er nach Thailand aus, wo er
heute als Honorarkonsul tätig ist.
Rudolf Hofer ist ein umtriebiger
Mensch. Einer, der schon immer auf
der Suche war. Er wurde 1961 in Staaken geboren, besuchte die Schule am
Gutspark und spielte Handball bei Chemie Staaken-Falkensee. Er hatte eine
Lehre als Fischwirt abgeschlossen,
warf aber schon bald Netz und Reuse
über Bord, um Kaufmann bei der Staatlichen Handelsorganisation HO in Nauen zu werden.
Hofer hatte als Sohn eines österreichischen Vaters und einer deutschen Mutter eine - in der DDR sehr seltene doppelte Staatsangehörigkeit. Mit seinem österreichischen Pass konnte er
schon damals die Welt bereisen, als
diese den meisten seiner Landsleute
noch verschlossen war. Den Militärdienst in der Nationalen Volksarmee,
den er als Unteroffizier verließ, musste
er dennoch absolvieren. Im Einheitsjahr 1990 machte er sich mit einem Autohandel selbständig, den er ein Jahrzehnt lang betrieb.
Im Jahr 2000 krempelte der Falkenseer
sein Leben um. Er hatte Südostasien
bereist, das Klima, den Menschenschlag und die Lebensart kennengelernt und beschlossen: „Dort will ich
bleiben.“ Er ging mit einer noch wenig
sicheren Perspektive nach Thailand,
lernte die Landessprache und gründete
eine
Immobilien-Verwaltungsgesellschaft. Dann regierte der Zufall: Eines
Tages war ein deutscher Tourist in einen Unfall verwickelt worden, die Botschaft brauchte einen Dolmetscher und
Hofer sprang ein. Wenig später fragte
die Botschaft an, ob er sich vorstellen
könnte, deutsche Staatsbürger in thailändischen Gefängnissen zu betreuen.
Das tat er und erntete für seine Arbeit
große Anerkennung.
Heute ist Rudolf Hofer, der in der Touristenregion von Pattaya lebt, als Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland und als Generalkonsul der Republik Österreich tätig. Er nimmt hoheitliche konsularische Aufgaben wahr, wie
die amtliche Beglaubigung von Unterschriften und Übersetzungen oder das
Ausstellen von Dokumenten, die für einen dauerhaften Aufenthalt in Thailand
notwendig sind.
Der Falkenseer Rudolf Hofer (links) mit
dem österreichischen Außenminister Sebastian Kurz.
Das Foto oben zeigt
Hofer bei der
Schlangenjagd im
thailändischen
Dschungel.
Fotos: privat
10
Falkenseer STADT - JOURNAL 06/2016
Er kümmert sich um in Not geratene
deutsche und österreichische Staatsbürger, ist auf Polizeistationen, in Krankenhäusern, bei der Einwanderungsbehörde und bei Gerichten unterwegs und
übernimmt nach wie vor die Betreuung
von Gefangenen. Das Gros derer, die
einsitzen, sind übrigens Leute, die es
unterlassen hatten, ihr Visum zu verlängern. Für sein Engagement ist Rudolf
Hofer mehrfach geehrt worden. So erhielt er das deutsche Bundesverdienstkreuz und das Goldene Ehrenzeichen
für Verdienste um die Republik Österreich.
Rudolf
Hofer
In seiner Freizeit geht der Honorarkonsul einem außergewöhnlichen Hobby
nach: Er jagt - bewaffnet mit hohen Lederstiefeln, Grubenlampe und Schutzhandschuhen - Giftschlangen im
Dschungel, die er dem Roten Kreuz in
Bangkok zur Serumgewinnung zur Verfügung stellt. Er fängt aber auch regelmäßig Schlangen in den Häusern und
Gärten von deutschen und österreichischen Landsleuten, die diese Tiere
nicht als Mitbewohner haben möchten.
Der Wahl-Thailänder ist längst angekommen in seiner neuen Heimat und
sagt heute: „Ich lebe, wie ich es mir immer erträumt habe.“ Doch die Anrede
als „Ex-Falkenseer“ weist Hofer weit
von sich. Er besucht regelmäßig seine
alte Heimat und hat den Kontakt zu
Verwandten und Freunden nie abreißen
lassen. „Ich fühle mich immer noch als
Falkenseer und meiner Heimatstadt
sehr verbunden“, bekennt Rudolf Hofer,
„und daran wird sich auch nichts ändern.“
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zusätzliche Sprechzeit der Meldebehörde
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Di 13 - 18 Uhr, Mi 9 - 12 Uhr, Do 13 - 16 Uhr
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Di 13 - 18 Uhr, nach Vereinbarung
11
Stadtgeschehen
Diese Ausstellung ist etwas Besonderes, etwas
Einmaliges: Auf der Zitadelle in Spandau werden in
einer anspruchsvollen Exhibition politische
Denkmäler gezeigt, die in den vergangenen
Jahrzehnten aus dem Berliner Stadtbild verschwunden waren. Sie wurden in den vergangenen Monaten
wieder entstaubt, enthüllt und aufgestellt. Eine lange
Reihe von unliebsam gewordenen Männern und
Frauen sind dabei wieder aufgetaucht: Darunter der
Turnvater Friedrich Ludwig Jahn, der Attentäter
Heinrich Ludwig Tschech und Anna Sydow, Geliebte
eines Kurfürsten und nach dessen Tod nicht mehr
hoffähig.
Enthüllt
und wieder
aufgestellt
12
Falkenseer STADT - JOURNAL 06/2016
Stadtgeschehen
Die Generäle und Feldherren, Herzöge
und Könige und dazu noch die kommunistische Ikone Lenin wurden im früheren Proviantmagazin versammelt, das
selbst schon als Gefängnis diente.
Doch dieses Mal ist alles anders: Die
Figuren stehen dort aufgereiht, nicht
um versteckt und verhüllt zu werden,
sondern um sich zu zeigen. Man darf
sie sogar anfassen.
„Enthüllt. – Berlin und seine Denkmäler“ heißt die neue Dauerausstellung,
die in dem zum Museum umgebauten
Proviantmagazin vor kurzem eröffnet
wurde. Sie vermittelt – und das ist eine
noch nicht dagewesene Herangehensweise – deutsche Geschichte anhand
von politischen Originaldenkmälern,
die aus dem Berliner Stadtraum verschwunden sind. Sie spannt einen Bogen vom Beginn des 18. Jahrhunderts,
als Brandenburg-Preußen zum Königreich aufstieg, bis in die Gegenwart
des wiedervereinigten Deutschlands.
In dem mehr als acht Meter hohen
Raum werden auf einer Fläche von 857
Quadratmetern, unterstützt von modernem Medieneinsatz, rund 100 originale
Berliner Denkmäler in Szene gesetzt,
die im Laufe der Zeit versetzt, umgestaltet, beschädigt, abgebaut oder in
Depots verbannt wurden. Darunter sind
32 originale Standbilder von der früheren Siegesallee im Tiergarten sowie
der Lenin-Kopf, der einst das Haupt eines monumentalen Denkmals an der
Landsberger Allee war, das 1991 abgetragen wurde und zwanzig Jahre lang
nahe des Müggelsees vergraben war.
Die meisten dieser Denkmäler werden
erstmals wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Spuren ihrer
Geschichte sind bewusst erhalten wor-
den. Sie wurden nicht rekonstruiert, sondern im vorgefundenen
Zustand konserviert. In der Schau,
die als ein Akt der politischen Aufklärung verstanden werden will,
können sie berührt, in Rauminszenierungen erlebt und über Medienstationen in ihrem geschichtlichen
Kontext erfahren werden.
Begleitet wird die Dauerausstellung im Proviantmagazin durch eine vertiefende Sonderausstellung
im Erdgeschoss der benachbarten
Alten Kaserne, die die Geschichte
der politischen Denkmäler Berlins
beleuchtet. Mit deren Eröffnung
wurde die Alte Kaserne nach umfänglicher Sanierung als Ort für
Wechselausstellungen eingeweiht.
UG
Die Ausstellung ist
täglich von 10 bis 17
Uhr geöffnet. Der Eintritt in die Zitadelle
mit allen Museen,
Ausstellungen und
dem Juliusturm
kostet 4,50 Euro,
ermäßigt 2,50 Euro.
Falkenseer STADT - JOURNAL 06/2016
13
Stadtgeschehen
Krawall bei
Ministerbesuch
Zündstoff bot das Thema einer
Diskussionsveranstaltung, zu der die
Bundestagsfraktion der SPD in die
Räume des ehemaligen Dallgower
„Volkshaus“ eingeladen hatte.
Zur Frage „Wie gelingt Integration?“
sprach neben weiteren Podiumsgästen
Bundesjustizminister
Heiko
Maas
(SPD) zu den rund 100 Teilnehmern,
von denen die Mehrzahl ganz offensichtlich an einem sachlichen Dialog
interessiert war.
Allerdings hatte sich vor dem Gebäude
eine Gruppe von rund 15 Personen eingefunden, die mit Transparenten, lauten Rufen und Trillerpfeifen die Veranstaltung störten und sich deutlich kritisch zur Person des Justizministers
sowie zur Asylpolitik der Bundesregierung äußerten. Die Aktivisten hatten
bei den Einsatzkräften der Polizei eine
Spontanversammlung angemeldet und
waren auf die gegenüberliegende Straßenseite verwiesen worden. Die Verwendung von Plakaten und Trillerpfeifen war ihnen untersagt worden. Weil
diese Auflagen nicht eingehalten wurden, ermittelt die Kriminalpolizei nun
gegen einen 26-jährigen Havelländer
wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz.
Auch in den Saal selbst waren einige
Störer gelangt, die wegen ihrer lautstarken Provokationen schließlich zum Verlassen der Veranstaltung aufgefordert
wurden. Die Aktivisten gehörten offenbar dem „Bürgerbündnis Havelland“ an,
außerdem war die „EinProzent“-Bewegung mit zwei Bannern vertreten. SiSch
Bundestagsabgeordnete Dagmar
Ziegler (SPD) und Justizminister Heiko Maas (SPD). Fotos: SiSch
14
Falkenseer STADT - JOURNAL 06/2016
Neue Brücke
vor Ort
angekommen
Stadtfest
sucht
Teilnehmer
Auf Pontons wurde die neue,
fünfspurige Freybrücke am 3. Juni
vom Südhafen zur Heerstraße
transportiert.
Die Interessengemeinschaft
Falkensee (IGF) und die
Interessengemeinschaft Zentrum
(IGZ) suchen derzeit Aktive, die am
Falkenseer Stadtfest und an der
Kunstmeile am Sonnabend, 10.
September, teilnehmen wollen.
Mittags wurde die gesamte Brücke, die
seit Juli vergangenen Jahres bereits im
Südhafen lagerte, in die vorbereiteten
Stahlseile eingehängt und langsam in
die Höhe gehievt. Für die gesamten Arbeiten musste die Havel zwischen Südhafen und der Toni-Werft während des
Brückentransports gesperrt werden.
Der Fahrzeugverkehr auf der Heerstraße, die täglich von rund 50.000 Fahrzeugen als Verbindung zwischen
Spandau und der Berliner City genutzt
wird, war durch das Einhängen des
Brücken-Neubaus nicht beeinträchtigt.
Er lief weiterhin über die Ersatzbrücke
südlich der eigentlichen Freybrücke.
Mit dem Brückenneubau war 2014 begonnen worden.
Mit einem Jahr Verzögerung soll das
rund 33 Millionen teure Brückenwerk im
Oktober diesen Jahres für den Verkehr
freigegeben werden. ud
„Wir suchen nicht nur Menschen, die
einen Stand betreiben wollen, sondern
auch die, die etwas auf der Bühne präsentieren möchten“, erklärt Stadtfest-Organisator Heiko Richter.
Das Stadtfest läuft in diesem Jahr auf
dem Campus-Platz, die Kunstmeile vor
der alten Stadthalle. Die Anmeldung
zum Stadtfest und zur Kunstmeile laufen bereits jetzt, weil in Kürze die Sommerferien beginnen. Ein Stand auf der
Kunstmeile kostet 40 Euro. Die Kunstmeile läuft von 11-18.00 Uhr. Der Aufbau beginnt um 10.00 Uhr
Anmeldung für die IGF unter
www.ig-falkensee.de
Die IGZ ist erreichbar unter
www.zentrum-falkensee.de
An zwölf Stahlseilen schwebten 400 Tonnen Stahl (61m Länge, 24m Breite,
2,40m Höhe) über der Havel. Nun muss die Brücke mit den bereits fertigen Rampen verbunden werden. Foto: ud
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Das Stadt-Journal
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Falkenseer Karnevals-Klub FKK 2000,
Tel: 03322 - 500012, E-Mail: [email protected]
Kulturhaus „J. R. Becher“,
Havelländer Weg 67, 14612 Falkensee, Tel. 03322 - 32 87
Bürgerverein Finkenkrug e.V.
Feuerbachstraße 23, Tel.: 03322 1247310
[email protected]
Kunst-, Musik-und Volkshoch­schule Falkensee,
Poststr. 15 , 14612 Falkensee, Tel. 03322 403 67 -12/-14
Kino ALA, Potsdamer Str. 4, 14612 Falkensee,
Tel. 03322 - 279 88 77, www.cineplex.de.
Jugend-und Seniorenbegegnungszentrum
„Die Brücke“
Habichtstr. 1, 14612 Falkensee, Tel. 03322 - 22 599
Jugendclub „Saftladen“,
Geschwister-Scholl-Str. 1, 14612 Falkensee,
Tel. 03322 - 842428.
Frauenchor Falkensee
Beate Comish, Tel.: 03322 - 21 50 69
Frauenchor & Flötenkreis Finkenkrug,
Waltraut Bruch, Tel. 03322 - 3370
Gemischter Chor Falkensee 1922 e.V.
Kontakt: Rita Willberg, Tel. 03322 - 20 65 12
Kammerchor Falkensee
Dagmar Müller, Tel.: 03322 - 23 75 78
Männerchor Falkensee 1945 e.V.
Eberhardt Kuschel, Tel. 03322-205126
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Bürgeramt, 14612 Falkensee, Tel. 03322 / 281-115
www.havelland-tourismus.de
ASB gemeinnützige Gesellschaft für Kinder-,
Jugend- und Familienhilfe im Havelland mbH
Notaufnahmen Ruppiner Straße 15, Tel. 03322-284412
ASB Kultur- und Seminarhaus / Mehrgenerationenhaus,
Ruppiner Straße 15, 14612 Falkensee
Tel. 03322-284438
ASB-Krippe „Familienzentrum“, Potsdamer Straße 13,
14612 Falkensee Tel. 03322-428309
ASB Treffpunkt Eltern-Kind-Gruppen
Habichtstraße 7, 14612 Falkensee, Tel. 03322-289940
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Lessing-Grundschule: Waldstraße 27a, Tel. 03322-3759
Geschwister-Scholl-Grundschule: An der Lake 25,
14612 Falkensee, Tel. 03322-254680
Erich-Kästner-Grundschule: Salzburger Straße 75,
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Falkenseer STADT - JOURNAL 06/2016
15
Stadtgeschehen
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Holger Mück
und seine
Egerländer
Mitreißende und ideenreiche neue
Blasmusikkompositionen
servieren
Holger Mück und seine Egerländer am
18. September in der Stadthalle: „Natürlich dürfen dabei auch die unvergessenen Evergreens von Ernst Mosch
und seinen Original Egerländer Musikanten nicht fehlen“, so kündigt der
Veranstalter an. „Wenn die ‚Rauschenden Birken‘ erklingen, das Publikum bei
‚Wir sind Kinder von der Eger‘ mitsingt
oder leise der ‚Böhmische Wind‘ durch
den Konzertsaal weht, kommt jeder
Freund der Egerländer Blasmusik auf
seine Kosten.“
Das Konzert beginnt um 16 Uhr, Einlass
ab 15 Uhr: Der Vorverkauf läuft über
„SCHRÄÄG RÜBER“ (ab 16.00 Uhr),
Cigo im Real Tel. 03322-239906, sowie
an allen MAZ-VVK-Stellen Hotline
0331-2840284 und unter Ticketmaster
Hotline 01806-9990000.
46. Falkenseer Lesung mit
Sommer
Wolf-Dieter
Fuss
Eigentlich kennen wir ihn nur aus
dem Fernsehen: Sky-Kommentator
Wolf-Dieter Fuss kommt nach
Falkensee. Am Donnerstag, 28. Juni,
liest der Fußballreporter aus seinem
„Fuss-Ball-Buch“ mit dem Titel
„Diese verrückten 90 Minuten“.
Endlich wieder in Falkensee – so
steht es stolz auf den Plakaten des
TSV.
Der mit 3.000 Mitgliedern größte Falkenseer Sportverein veranstaltet vom
Freitag, 17. bis Sonntag, 19. Juni, seinen „46. Falkenseer Sommer“, der in
den vergangenen drei Jahren im Dallgower Marie-Curie-Gymnasium ausgetragen wurde. Jetzt wird der Event in
der Falkenseer Stadthalle eröffnet.
Für den anspruchsvollen Gerätewettkampf werden mehr als 260 Turnerinnen und Turner aus dem gesamten
Bundesgebiet erwartet, gekämpft wird
in 6 Pokalklassen.
Die Finalwettkämpfe werden am Sonntag ausgerichtet. Am Abend davor gibt
es wie gewohnt einen gemütlichen
Abend. Mehr Infos unter www.tsv.-falkensee.de. Der Eintritt ist frei.
Havel
Symphoniker
in der Stadthalle Sommerfest
der Lebenshilfe
Als erstes Symphonieorchester werden
die „Havel Symphoniker“ am 2. Juli um
18.30 Uhr in der neuen Falkenseer
Stadthalle ein Konzert geben. Der Geiger Bruno Schmidt von den Berliner
Symphonikern wird als Solist gemeinsam mit dem Orchester das Mendelssohn-Violinkonzert spielen. Zudem wird
der erste Satz aus dem 1. Klavierkonzert von Pjotr Iljitsch Tschaikowski mit
dem Nachwuchs-Solisten Micha Eißler
am Klavier zu hören sein. Zu hören sind
auch die romantische zweite Symphonie von Johan Severin Svendsen und
die Spanischen Skizzen von Nico Dostal.
Die „Havel Symphoniker“, das Symphonieorchester der Musikschule Havelland, gründete Anfang 2012 ihr musikalischer Leiter Raviv Herbst. Sie sind das
einzige Symphonieorchester im Havelland und bieten ein attraktives Angebot
für engagierte Instrumentalisten. Es
steht weiteren interessierten Musikern
und Musikbegeisterten jederzeit offen
(www.havelsymphoniker.de).
16
Falkenseer STADT - JOURNAL 06/2016
Die „Lebenshilfe Havelland e.V.“
wird in diesem Jahr 25 Jahre alt
und feiert aus diesem Anlass ein
großes Sommerfest.
Es findet statt am Sonnabend, 25. Juni
von 10 bis 15 Uhr auf dem Gelände der
Lebenshilfe an der Bahnhofstraße 32.
Auf dem Programm stehen unter anderem Vorführung der Kinder aus der Kita
Entdeckerland, es gibt Bullenreiten,
Hüpfburg, einen Streichelzoo, eine
Playback-Show, eine Experimentierstraße und eine Tombola. Interessierte
können sich einen Krankenwagen von
innen anschauen.
Gäste des 2. Falkenseer Frühlingsballs
sind speziell eingeladen, sie können
anschauen, was aus der Spende des
Balls an die Lebenshilfe geworden ist:
Der Vorstand wollte damit einen „Garten der Sinne bauen“, dieser soll am
Jubiläumstag eingeweiht werden. bvs
In dem Buch erzählt er aus der verrückten Realität seines Traumberufs und einer häufig überdrehten Branche. Er erinnert sich an peinliche Patzer bei seinen ersten Spielkommentaren, an emotionale Augenblicke wie beim »Spiel für
die Ewigkeit« zwischen Inter Mailand
und Schalke 04 oder an Vorgänge hinter den Kulissen.
Im Zentrum des Buches stehen die 90
Minuten, die – unberechenbar, berauschend, ernüchternd – Millionen Menschen bewegen. Dieses besondere
Fuss-Ball-Buch ist Erinnerung, Reisebericht, Autobiografie und Tagebuch in
einem. Es erzählt von Spielen und Menschen, von Moderationen und Notlagen, von Pannen und Glücksmomenten.
Die Lesung beginnt um 19 Uhr im Foyer
der Stadthalle (Einlass ab 18 Uhr), der
Kartenvorverkauf läuft über den SV Falkensee-Finkenkrug: www.svff.de. Das
Buch ist erschienen im Bertelsmann-Verlag, ISBN 978-3-570-10194-0,
VK 19,99 Euro. bvs
Stadtgeschehen
Anzeige
Neueröffnung:
„deinhandyservice.de“
Noch ein Handyladen in Falkensee? Nein, ein neues
Service-Konzept: „Wir verstärken den Kundenservice“
sagt Inhaber Marcus Brandt.
Und so heißt das neue Geschäft an der Dallgower
Straße gegenüber dem Gesundheitszentrum
auch:
„deinhandyservice.de.“
Die Wege, die das Team beschreitet, sind wahrlich neu:
„Wir setzen auf Reparaturen,
Beratung, erklären und zeigen“, sagt Verkaufsleiter
Martin Hoffmann (Foto unten, 2.v.rechts).
Verkauft
werden Smartphones, Festnetz-Telefone und Senioren-Handys. Sie sind etwas
kleiner, haben große Knöpfe
und gut lesbare Displays und sie haben auf der Rückseite einen Knopf mit einem
Herz: „Die Taste, um im Notfall einen Arzt zu rufen“, erklärt Martin Hoffmann, „das
Handy wird geortet, der Rettungswagen in Bewegung
gesetzt und der Arzt kann
sofort mit dem Patienten
sprechen.“
Senioren sind prinzipiell eine
der wichtigen Zielgruppen:
„Wir fahren auch gern zu ihnen nach Hause, erklären,
wie das neue Handy ins
Haus-WLan
eingebunden
werden kann.“ Oder wie die
Freisprecheinrichtung im Auto mit dem neuen Handy gekoppelt wird. Oder wie man
mit dem Handy die neue
Alarmanlage bedient. Die
gibt es bei „deinhandyservice.de“ ebenso wie Zubehör
und
Ersatzteile.“ Weiterer
Schwerpunkt sind Reparaturen und Ersatzteileverkauf.
In den hinteren Räumen befindet sich eine Werkstatt,
dort steht Tino Jesch am Mikroskop und repariert: „Neue
Akkus, Displays, defektes
Innenleben – wir reparieren
alles, soweit machbar…“ Gibt
es keine Ersatzteile, werden
die bestellt: „Gibt es nicht,
gibt es bei uns nicht“, sagt
Marcus Brandt.
Smartphones können heutzutage viel mehr als man
denkt, sie sind teuer und
kompliziert geworden, so
dass die Nachfrage nach
Service, Reparieren und Erklären immer mehr zunimmt:
„Schluss mit Service-Wüste“
sagt Brandt. In Kürze will er
mit seinem Team sogar Handy-und Tablet-Schulungen in
einem der hinteren Räume
anbieten. Nicht nur für Senioren, sondern auch für die
etwas jüngere „Eltern-Generation“. Eines der wichtigsten
Service-Themen:
Datensicherung. Das Smartphone
ist ausgefallen, durch Sturz
demoliert oder softwaremäßig abgestürzt. Tino Jesch:
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Falkenseer STADT - JOURNAL 06/2016
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08.12.15 13:17
Stadtgeschehen
„Lena e.V.“ lädt ein
zu „Wein trifft Afrika“
Ein ungewöhnlicher Name für eine ungewöhnliche Veranstaltung: „Wein
trifft Afrika“. Unter diesem Motto lädt der Verein „Lena e.V.“ am 18. Juni
zu einer privaten, exklusiven Weinverkostung ein, bei der die Gäste nicht
nur Rebsorten aus Rheinhessen und herzhafte kleine Häppchen genießen
können, sondern dabei auch noch für einen guten Zweck spenden: Der Erlös
des Abends geht an eine Organisation, die Kinder im Tschad unterstützt.
Der Name Lena steht für die Tochter
von Gabriele Hammes-Steins. Die Erzieherin zog 2010 mit ihr und Sohn Tobias nach Falkensee, ein Jahr später
dann die erschütternde unheilbare
Krebsdiagnose bei Lena; das Mädchen
starb viel zu früh im Alter von 15 Jahren. „Lena war ein Sonnenkind“, sagt
Gabriele Hammes-Steins, „ihr freundliches und positives Wesen berührte
Menschen, nahm sie einfach mit und
steckte sie mit ihrer Lebenslust förmlich an.“ Lena, das erfährt man im Gespräch mit der Mutter, sammelte gutgelaunt und fröhlich Freunde um sich herum. Zu diesen Freunden gehört auch
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der spanische Arzt Pablo Bohorquez,
der mit seiner Organisation „Deporte y
Arte Solidario“ im Tschad Brunnen und
Schulen baut.
„Lena interessierte sich sehr für dieses
Projekt, sie wollte gern dort hinreisen
und alles kennen lernen“, sagt Gabriele
Hammes-Steins. Sie und der Arzt kennen sich aus einer Zeit, als die Familie
noch im rheinlandpfälzischen Saulheim
lebte.
Lena Steins im Alter von 14 Jahren.
Der Tschad, so erfährt man nicht zuletzt aus den Erzählungen von Gabriele
Hammes-Steins, zählt zu den ärmsten
Ländern der Welt, 80 Prozent der Bevölkerung leben in Armut und Not. Es
gibt kaum Wasser, nur wenige Brunnen,
Kinder gehen oft nicht zur Schule, weil
sie für ihre Eltern Wasser aus großen
Entfernungen heranschleppen müssen.
Pablo Bohorquez will seit Jahren Abhilfe schaffen: Der Augenarzt baut mit
Spendengeldern im Tschad Brunnen
und Schulen, hilft dabei, dass die Kinder mit Mahlzeiten versorgt werden.
„Der Tod von Lena hat Pablo und ‘seine‘ Kinder tief betroffen gemacht, sie
haben ihr zu Ehren eine Trauermesse
abgehalten und ihrer Schule den Namen ‚Lena-Steins-Schule‘ gegeben“,
erzählt die Mutter, „die Jungen und
Mädchen im Tschad kennen Lenas Geschichte und haben Bilder von ihr aufgehängt. Sie wissen, dass Lena bis zuletzt um ihr Leben gekämpft hat. Die
Kinder sind überzeugt davon, dass Lena sich jetzt als Engel auch um sie
kümmert. Denn bei ihnen sagt man,
dass jemand die Erde verlässt, um mit
Gott zu arbeiten.“ Da lag es nahe, dass
Lenas Hinterbliebene den Verein „Lena
e.V.“ gründeten und damit die spani-
Oben: Weinszene in ländlicher Idylle.
Unten: Die romantische Scheune an
der Dorfstraße in Dallgow.
Fotos: Lena e.V.
sche Organisation unterstützen; Lena
heißt dabei auch „Lernen, Entwicklung,
Nahrung, Aktion“.
Einmal im Jahr veranstaltet „Lena e.V.“
deswegen „Wein trifft Afrika“. In einer
Scheune an der Dallgower Dorfstraße
treffen sich am 18. Juni ab 18 Uhr
Freunde und Bekannte zu einem privaten Abend, bei dem auch Weine aus
der Heimat der Familie Steins probiert
werden können: „Ein Weinfreund bringt
ihn persönlich nach Falkensee.“ Der Erlös des Abends geht in den Tschad. bvs
Kinder im Tschad vor der „Lena-Steins-Schule“
18
Falkenseer STADT - JOURNAL 06/2016
Wer bei „Wein trifft Afrika“ dabei
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Falkenseer STADT - JOURNAL 06/2016
19
Historische Blätter
Im Museum der Stadt Nauen lagern die vergilbten Jahrgänge des
„Osthavelländischen Kreisblattes“, das einst über das Geschehen im Kreis
Osthavelland berichtete. In dieser Rubrik dokumentiert das Stadt-Journal
historische Artikel, die einen Einblick in das Alltagsleben des Jahres 1916
geben.
Im Juni vor 100 Jahren
Im Juni 1916 wird ein junge Dame verhaftet, weil sie dem Dallgower
Truppenübungsplatz zu nahe kam, während ein Totschläger und
Brandstifter aus Nauen wegen seines Geisteszustandes in Freiheit verbleibt.
In Spandau gedenkt man des 100. Jubiläums des ersten deutschen
Dampfbootes, das auf einer Pichelsdorfer Werft gebaut worden war.
Ein ungewöhnlicher
Freispruch
4. Mai 1916, Nauen. Vor dem Schwurgericht des Landgerichtes III stand der
Landarbeiter Grzegorek unter der Anklage des Totschlags und der Brandstiftung. Der aus Rußland stammende Angeklagte ist seit einer Reihe von Jahren
in Deutschland als Landarbeiter tätig.
Als solcher hat er einmal einen Unfall
bei der Dreschmaschine erlitten; dabei
hat er eine schwere Kopfverletzung davongetragen. Seit einem Jahr war er
bei dem Hofbesitzer Grünefeld in Berge
bei Nauen beschäftigt, bei dem auch
der Knecht Bogdanowitz arbeitete.
Am Sonntag, 13. Juni, war der Hofbesitzer auf Reisen. Bogdanowitz kam an
jenem Abend etwas angetrunken nach
Hause und machte dem Angeklagten,
der schon im Bette lag, heftige Vorwürfe darüber, daß er die Tür des gemeinsamen Schlafraumes geschlossen habe und infolgedessen dumpfe Luft herrsche. Wie der Angeklagte behauptet,
hat ihn der B. als „alten verfluchten Kosaken“ beschimpft, ihn bedroht und sogar gewürgt, so daß er in den neben
der Kammer liegenden Stall gelaufen
sei, um dort zu warten, bis B. eingeschlafen sein würde. Nach einer Viertelstunde will er zurückgekehrt sein und
als er nun bemerkte, daß B. schlief, habe ihn die Wut gepackt, so daß er ein
Beil ergriffen und blindlings damit auf
B. zugeschlagen habe. Dann will er
sich auf ein Bett im Stallgebäude gelegt und eine Zigarette angezündet haben. Davon müsse ein Funke auf Stroh
gefallen sein und den Brand, der bald
darauf ausbrach, verursacht haben.
Dem Hofbesitzer Grünefeld, der erst
spät heimgekehrt war, war es nur mit
Mühe noch möglich, das lebende Inventar zu retten. Bogdanowitz taumelte
ihm blutüberströmt entgegen. Der Angeklagte war nicht zu finden. Erst nach
einiger Zeit entdeckte man auch den
sich versteckt gehaltenen Angeklagten.
Bogdanowitz wurde nach dem Krankenhause gebracht, wo er nach wenigen Tagen verstarb.
20
Falkenseer STADT - JOURNAL 06/2016
Auf Antrag des Rechtsanwalts, der dem
Angeklagten als Verteidiger bestellt
war, war Geh. Medizinalrat Dr. Hoffmann gutachtlich über den Geisteszustand des Angeklagten gehört worden
und hatte die Beobachtung in einer Anstalt für geboten erachtet. Diese hat in
Herzberge stattgefunden. Der Geheime
Rat Dr. Otto, der Oberarzt der Anstalt,
gab sein Gutachten dahin ab, daß der
Angeklagte an traumatischer Hysterie
leide und sich bei der Ausübung der Tat
in einem Zustande der Bewußtlosigkeit
befunden habe, ohne daß er als gemeingefährlicher, dauernd in einer Anstalt unterzubringender Geisteskranker
angesprochen werden könne.
Da der Sachverständige dieses Gutachten auf wiederholten Vorhalt des
Vorsitzenden wissenschaftlich begründete, blieb den Geschworenen nichts
übrig, als die Schuldfrage zu verneinen.
Der Angeklagte wurde freigesprochen
und sofort aus der Haft entlassen.
nommene Berliner Gauner hatten mit
einer mit 2 Pferden bespannten Fuhre
Salz das Weite gesucht. Sie wollten Ladung und Gespann zu Gelde machen
und den Raub teilen. Dem Besitzer
konnte mit Ausnahme von ein paar fehlenden Sack Salz sein Eigentum wieder
zugestellt werden. – Wegen unberechtigten Fischens wurden mehrere hiesige Einwohner zur Anzeige gebracht. –
Nächtliche Hühnerdiebstähle werden
fortgesetzt ausgeübt, daher Vorsicht.
Der jüngste Einbruchsdiebstahl dieser
Art wurde bei einem höheren Beamten
auf dem hiesigen Staatsbahnhof ausgeführt. Auch die Gartendiebstähle
mehren sich. Kaum sind die Früchte
halbreif, so ernten bereits unberufene
Langfinger die sauer verdienten Erträge. – Eine hiesige Arbeitsfrau wurde
wegen Unterschlagung von 16 Mark zur
Anzeige gebracht, ebenso ein hiesiger
Geschäftsinhaber, der Butter ohne Marken abgegeben hat, was natürlich strafbar ist. – Zu den jetzt unter Strafe gestellten Verboten gehört auch das Verfüttern von grünem Roggen. Zwei Fälle
kamen zur Anzeige. – Die Baumfrevler
treten trotz der amtlicherseits ausgesetzten hohen Belohnungen immer wieder auf. Drei Bäume in den städtischen
Anlagen wurden in ähnlicher Weise mit
einem scharfen Instrument beschädigt,
100 Jahre Flußdampfschiffahrt
11. Juni 1916. Im Juni 1816 wurde auf
einer zu Pichelsdorf bei Spandau eingerichteten Schiffswerft der Kiel des
ersten deutschen Dampfbootes gelegt.
Seine regelmäßigen Fahrten zwischen
Berlin und Potsdam galten damals als
ein bedeutsames Ereignis für den Berliner Verkehr. Dem in Berlin ansässigen
Erbauer John Humphreys, der bereits
1815 in Hamburg ein zehn Jahre gültiges Patent auf Flußschiffahrt genommen hatte, wurden danach größere
Geldmittel und das nötige Bauholz für
weitere Schiffe bewilligt. Im gleichen
Jahre nahm auch die Dampfschiffahrt
auf dem Rhein und auf der Weser ihren
Anfang, auch begannen mit den regelmäßigen Fahrten der „Lady oft he Lake“
zwischen Hamburg und Cuxhaven die
ersten Dampferfahrten auf der unteren
Elbe. Somit kann die deutsche Flußdampfschiffahrt in diesem Jahre ihr
100jähriges Jubiläum feiern.
Aus der Polizeichronik
16. Juni 1916, Nauen. Zwei hier festge-
wie kürzlich mehrere junge Alleebäume
am Wege nach de Weinberge. Hier sollte in erster Linie das Publikum ein achtsames Auge haben und jeden überführten Missetäter unnachsichtig zur Anzeige bringen.
Verhaftung
28. Juni 1916, Döberitz. Einen nächtlichen Ausflug nach Döberitz unternahm
kürzlich eine junge Berlinerin. Als sie
sich in Nähe des Truppenlagers blicken
ließ, wurde sie von einem Gendarmen
gefaßt und dem Spandauer Amtsgerichtsgefängnis zugeführt. Sie wurde
wegen Zuwiderhandlung gegen die
schon mehrfach erwähnte Verordnung
des Oberbefehlshabers in den Marken,
wonach weiblichen Personen der Aufenthalt beim Truppenübungsplatz Döberitz verboten ist, vom Schöffengericht
zu einem Monat Gefängnis verurteilt.
Service
Notrufe
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Wache Falkensee
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Telefonseelsorge: 0800 / 111 01 11
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Tel.: 03322 / 249 20, 14624 Dallgow-Döberitz
22.6. Spitzweg-Apotheke, Ringstraße 13
Tel.: 03322 / 36 74, 14612 Falkensee
23.6. Rosen-Apotheke, Freimuth-Straße 40
Tel.: 03322 / 238 000, 14612 Falkensee
24.6. Akazien-Apotheke, Waldstraße 56
Tel.: 03302 / 800 655, 16761 Hennigsdorf
25.6. Post-Apotheke, Poststraße 46
Tel.: 03322 / 200 504, 14612 Falkensee
26.6. Stadtapotheke Falkensee, Bahnhofstraße 66
Tel.: 03322 / 42 63 63 7, 14612 Falkensee
27.6. Pegasus-Apotheke, Adlerstraße 48
Tel.: 03322 / 202 157, 14612 Falkensee
28.6. Regenbogen-Apotheke, Spandauer Straße 144
Tel.: 03322 /226 86, 14612 Falkensee
29.6. Havel-Apotheke, Berliner Straße 25c
Tel.: 03302 / 800 896, 16761 Hennigsdorf
30.6. Pegasus-Apotheke im Gesundheitszentrum
Dallgower Straße 9, 03322/129 821, 14612 Falkensee
1.7. Olympia-Apotheke, Bahnhofstraße 142
Tel.: 03322 / 208 030, 14624 Dallgow-Döberitz
2.7. Löwen-Apotheke, Bahnhofstraße 48
Tel.: 03322 /3085, 14612 Falkensee
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Tel.: 03322 / 422 59 44, 14612 Falkensee
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15.7. Löwen-Apotheke, Bahnhofstraße 48
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knapp einem Vierteljahrhundert im Mai des Jahres 1992
an der Rathauskreuzung aufgenommen. Erst kurz zuvor
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erste Ampelanlage in Falkensee installiert worden,
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Spandauer Straße wieder
zur wichtigsten Falkenseer
Verkehrsader geworden.
Auch an dieser Stelle hat
sich das Falkenseer Stadt-
Falkenseer STADT - JOURNAL 06/2016
bild inzwischen völlig verändert. Das Wohnhaus direkt
an der Kreuzung ist längst
abgerissen worden, so dass
der Blick auf den Anger und
die Falkenhagener Kirche
frei geworden ist. Erst in
jüngster Zeit ist auch das
Bauernhaus am rechten Bildrand
verschwunden;
es
machte Platz für den Neubau
einer Bäckerei mit einem Café.
Foto 1992: Wolfgang Landeck, Foto 2016: bvs
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Kreischende Teens und Jugendliche. 1.200 feierten das „Stars-forFree-Konzert von Mark Forster in
der Falkenseer Stadthalle. Der
Sänger brachte unter anderem
Ttiel aus seinem neusten Album
„Tape“. Die Show war als Facebook-Voting vom Radiosender
RTL 104.6 iniziiert worden, Falkensee hatte dabei gewonnen. Fotos: Enrico Berg, bvs
Das nächste
FALKENSEER STADT-JOURNAL
erscheint am Donnerstag, 21. Juli 2016, Anzeigenschluss: 11. Juli 2016
Das Foto oben zeigt Ingolf Reichelt, Bandleader von „Friday Night“ während eines Konzertes beim schräädecke-Frühlingsfest mit
seiner Band im Hintergrund und Partnerin Tamina im Arm. Ebenfalls beim Frühlingsfest feierte Katja Larisch mit Freundinnen (Foto
oben rechts) einen feuchtfröhlichen Junggesellinnen-Abschied, sozusagen die letzte große Sause vor der Hochzeit.
Gesetzter, aber nicht weniger fröhlich ging es
bei den Tenören in Dallgow zu: Die beiden
Sänger Toni di Napoli und Pietro Pato
(„Tenöre4You“, Foto rechts) gaben in der
kleinen Rohrbecker Kirche ein 45-Minuten-Ständchen, sangen Lieder und Arien aus
Oper, Operette, Film und Musical. Fotos: bvs
Das Foto links zeigt
Tänzerinnen des Falkenseer „Tanzensemble
Regenbogen“
während ihrer vielgelobten
„Dancertainment“- Show in der
Stadthalle. Foto: Regenbogen.
Rechts
spielen Jungen der Kita Spatzenhaus bei
der
Kita-Olympiade
mit einer großen Weltkugel. Foto: bvs