Krankenhauseinweisungen in Westfalen-Lippe

Presse-Information
Dortmund, 27. Juli 2016
Krankenhauseinweisungen in Westfalen-Lippe:
Kreislauferkrankungen weiter an der Spitze
Dortmund. Wenn es um Einweisungen ins Krankenhaus geht, stehen
Kreislauferkrankungen in Westfalen-Lippe nach wie vor an der Spitze. Allein mehr als 92.000 AOK-Versicherte mussten deshalb in einer
Klinik behandelt werden. Dies teilte heute die AOK NORDWEST auf
Basis aktueller Auswertungen mit. Die Gesamtzahl der Krankenhauseinweisungen in 2015 ist im Vergleich zu 2014 nahezu konstant
geblieben. Fast 630.000 AOK-Versicherte in Westfalen-Lippe wurden
danach ins Krankenhaus eingewiesen, etwa 40 Prozent (254.651) der
Einweisungen betrafen Patientinnen und Patienten über 65 Jahre.
Frauen sind häufiger betroffen als Männer. So wurden 18,6 Prozent
mehr Frauen (341.203) stationär behandelt als Männer (287.685).
Hinter den Kreislauferkrankungen lagen als Ursache für einen Krankenhausaufenthalt an zweiter Stelle Krankheiten des Verdauungssystems
(62.529), gefolgt von Erkrankungen des Bewegungsapparates (57.525).
Außerdem wurden Patienten wegen Neubildungen von Krebs (53.921),
Verletzungen und Vergiftungen (49.197) und psychischen Störungen
(48.851) im Krankenhaus aufgenommen.
Mehr Männer als Frauen wegen psychischer Störungen in Klinik
Auffällig ist, dass bei psychischen Störungen über 35 Prozent mehr Männer (28.120) als Frauen (20.731) betroffen sind. Wegen Krankheiten des
Muskel-Skelett-Systems werden hingegen über 40 Prozent mehr Frauen
(33.582) als Männer (23.943) ins Krankenhaus eingewiesen. Das ist auch
bei Verletzungen und Vergiftungen der Fall: Hier werden 22 Prozent mehr
Frauen (27.073) als Männer 22.124) stationär behandelt. Die durchschnittliche Verweildauer im Krankenhaus liegt bei 6,2 Tagen bei Krankheiten des Verdauungssystems, 7,6 Tagen bei Muskel-SkelettErkrankungen, 8 Tagen bei Verletzungen und Vergiftungen, 8,1 Tagen bei
Krebsneuerkrankungen sowie 8,3 Tagen bei Kreislauferkrankungen. Patienten mit psychischen Erkrankungen bleiben allerdings durchschnittlich
rund 21 Tage stationär.
Gesprächspartner
AOK NORDWEST, Direktion Dortmund
Jens Kuschel, Pressesprecher
Kopenhagener Straße 1, 44269 Dortmund
Tel. 0231 4193-10145, Mobil: 01520 1566 136
E-Mail: [email protected]