Medienmitteilung Nägelins SVP will der Schweiz erneut schaden

Freitag, 12. August 2016
Medienmitteilung
Nägelins SVP will der Schweiz erneut schaden
Mit der Einreichung der Anti-Menschenrechtsinitiative hat die SVP erneut gezeigt,
dass sie die Schweiz und ihre Wirtschaft isolieren will. Damit schadet sie auch dem
Kanton Basel-Stadt und beweist, dass sie hier nicht regierungsfähig ist.
Die SVP will das nicht zwingende Völkerrecht der Bundesverfassung unterstellen und zielt
damit auf eine Kündigung der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK). Damit wird
die Schweiz mutwillig international isoliert und zu einer unglaubwürdigen Partnerin. Denn die
Initiative schafft Rechtsunsicherheit und lähmt die Institutionen. Die wirtschaftlichen und
gesellschaftlichen Konsequenzen sind wie bei der Masseinwanderungsinitiative noch nicht
absehbar. Daneben schadet die SVP auch dem Ansehen der humanitären Schweiz, welche
sich für die Einhaltung des Völkerrechts in Konflikten und Unrechtsregimen einsetzt.
Damit beweisen die SVP und mit ihr Lorenz Nägelin einmal mehr, dass sie in Basel-Stadt
nicht regierungsfähig sind. Dass die Basler Wirtschaftsverbände deren Kandidaten trotzdem
unterstützen, ist umso befremdender.
Die fünf Kandidatinnen und Kandidaten von SP, Grünen und BastA! sagen dazu klar: „Nach
der Masseneinwanderungsinitiative will die SVP der Bevölkerung und der Wirtschaft ein
zweites Ei legen. In Basel-Stadt hat eine solche Partei in der Regierung keinen Platz.“
Für weitere Auskünfte stehen Ihnen zur Verfügung:
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Elisabeth Ackermann, Regierungspräsidiumskandidatin
Christoph Brutschin, Regierungsrat
Eva Herzog, Regierungsrätin
Heidi Mück, Regierungsratskandidatin
Hans-Peter Wessels, Regierungsrat
079 333 47 25
061 267 85 41
061 267 95 51
078 717 34 62
061 267 91 80