Festspielzeitung

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2. Ausgabe
Juli 2016
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Kultur und Freizeit
während der
Bregenzer Festspiele
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Festpiele 2016
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Bregenzer Festspiele feierlich eröffnet
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Auch in den nächsten Wochen
wird sowohl bei den Festspielen
als auch abseits der großen Bühne ein umfangreiches kulturelles Programm geboten. Was genau Sie alles erwartet, erfahren
Sie auf den nächsten Seiten. Ich
wünsche allen Leser(inne)n viel
Freude mit dieser Ausgabe!
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Spiel auf dem See
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Es war wieder ein Riesenpektakel, als sich die Eröffnungsgäste
auf dem Platz der Symphoniker einfanden. Prominenz aus
Politik, Wirtschaft und Kultur,
aber auch die neuesten Modetrends präsentierten sich am
20. Juli einmal mehr auf dem
roten Teppich des Festspielhauses. Zahlreiche Zaungäste
hielten das jährliche Highlight
im Vorarlberger Veranstaltungskalender mit ihren Kameras
fest, während die anderen versuchten, ein Selfie mit Kanzler
Christian Kern zu ergattern, der
diesen Wunsch bestens gelaunt
erfüllte. Seither ist das umfangreiche Programm der Bregenzer
Festspiele in vollem Gange. Als
Spiel auf dem See konnte Turandot auch im zweiten Jahr die
Kritiker begeistern, in der Oper
im Haus kam hingegen Hamlet
zur Aufführung für die Premierengäste.
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Nationalratspräsidentin
Doris Bures eröffnete die
71. Bregenzer Festspiele
in einem feierlichen Akt.
Beate Rhomberg
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Puccinis Oper Turandot auf der Seebühne
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Staatsoperette
Uraufführung der Austrotragödie
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Eröffnung
Doris Bures eröffnete die Bregenzer Festspiele
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Interview
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Ausstellung
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mit Akrobat Christoph Muchsel
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Pablo Picassos Passionen im Stadtmuseum
Lindau
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Kulturstadt Bregenz
Die schönsten Plätze der Landeshauptstadt
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IMPRESSUM: Festspielzeitung. Herausgeber: Russmedia Verlag GmbH Redaktion und Layout: Beate Rhomberg ([email protected]) Fotos: Beate Rhomberg,
Philipp Steurer (Titelbild), Bernd Hofmeister, Bregenzer Festspiele, Dietmar Mathis, Roberto Manfredi, Klaus Hartinger, Königsfreunde Anzeigenberatung: Manfred Schmid
([email protected]), Boris Sinn ([email protected]) Die nächste Ausgabe erscheint am Freitag, 12. August 2016.
„Ein opulentes Fest der Bilder und Klänge“
Puccinis ergreifende Oper
Turandot kommt dieses
Jahr zum zweiten Mal zur
Aufführung.
Turandot kann an den Erfolg des
letzten Jahres anschließen. Nach
kleinen Veränderungen in der
Inszenierung startete das Stück
am 21. Juli in die zweite Saison
und überzeugte dabei auch die
Medien. „Nicht zuletzt gelingt
hier – Riesenbühne und Soundanlage sei Dank – ein Spektakel
auf Augenhöhe mit der bombastischen Partitur“, schreibt etwa
die Wiener Zeitung; oder „Turandot bleibt ein opulentes Fest
der Bilder, Farben und Klänge.
[…] Man geht am Schluss irgendwie bereichert und erfüllt von
diesem Fest der schönen Bilder,
Farben und Klänge nach Hause,
die als großes ,Kino im Kopf‘
noch lange nachwirken“, heißt
es nicht weniger begeistert in
der Zeitschrift Kultur.
Die Geschichte hinter der Oper
In seiner letzten Oper Turandot schrieb Giacomo Puccini
eine der heute berühmtesten
Arien für Tenor: „Nessun dorma“. Die chinesische Prinzessin
Turandot hat „Nessun dorma“
als Befehl für eine Nacht ausgegeben: Keiner darf schlafen,
denn bis zum Morgen muss sie
den Namen des unbekannten
Prinzen erfahren haben, dessen
Liebe sie sonst erwidern muss.
Die Männer hat sie sich bisher
durch einen brutalen Schwur
ferngehalten: Wer Turandot erobern möchte, muss drei Rätsel
lösen. Scheitert er, verliert er
seinen Kopf. Der unbekannte
Prinz lässt sich weder durch
die zahlreichen Toten vor ihm
noch durch die Warnungen ih-
res Vaters und ihrer Minister
abhalten. Wie so viele Männer
vor ihm ist er gebannt von Turandots Erscheinung. Calaf löst
als Erster alle drei Rätsel, doch
er wünscht sich mehr als nur
den Sieg über diese Frau, er will
ihre wahre Zuneigung und gibt
ihr seinerseits das Rätsel seiner
eigenen Identität auf. Findet
sie bis zum nächsten Morgen
heraus, wie er heißt, dann ist
er bereit zu sterben. Eine andere Frau, Liù, kennt den Namen,
doch nimmt das Geheimnis mit
in ihren ergreifenden Tod – sie
hat den Prinzen zu sehr geliebt.
Der Klang des Liebesrausches
Wie der nun folgende Liebesrausch von Turandot und Calaf
klingen soll, hat den Komponis-
ten jahrelang beschäftigt. Mit
den Worten seiner Textdichter
war er unglücklich und skizzierte immer neue Möglichkeiten.
Puccinis eigener Tod im Jahr
1924 ließ die Oper unvollendet, sein Kollege Franco Alfano
komponierte auf Grundlage der
Skizzen einen Schluss.
Chinesisches Kolorit, mächtige Chorszenen und von ihren
Gefühlen überwältigte Figuren
bestimmen dieses Werk. Die
Rätselszene, übrigens Regisseur
Marellis Lieblingsszene, wird
zum musikalischen Wettkampf
zwischen Sopran und Tenor. Effektgeladen und hingebungsvoll
lässt Puccini seine Liebenden
nach den Sternen greifen. Auf
der Seebühne ist der Weg nach
oben geöffnet ...
Infos
„Turandot“
von Giacomo Puccini
Musikalische Leitung:
Paolo Carignani
Inszenierung und Bühne:
Marco Arturo Marelli
Kostüme:
Constance Hoffman
Licht:
Davy Cunningham
Chorleitung:
Lukáš Vasilek
Dramaturgie:
Olaf A. Schmitt
Turandot:
Katrin Kapplusch, Mlada Khudoley,
Erika Sunnegardh
Altoum:
Christophe Mortagne, Manuel von Senden
Timur:
Gianluca Buratto, Mika Kares
Der unbekannte Prinz (Calaf):
Riccardo Massi, Arnold Rawls, Rafael
Rojas
Liù:
Yitian Luan, Marjukka Tepponen,
Guanqun Yu
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Festpiele 2016
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Aufführungen:
29., 30., 31. Juli jeweils um 21.15 Uhr.
2., 3., 4., 5., 6., 7., 9., 11., 12., 13., 14.,
16., 18., 19., 20., 21. August jeweils um
21 Uhr.
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Die Welt steht Kopf bei so
viel Markenvielfalt!
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www.zimbapark.at
Bludenz / Bürs
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Staatsoperette – Die Austrotragödie
Die Staatsoperette ist
am 2. und 4. August in
der Werkstattbühne zu
sehen.
Was geschah zwischen 1920 und
1938 in der österreichischen Politik? Welche Personen und Institutionen beflügelten den Austrofaschismus?
Scharfzüngig,
grotesk und provokativ thematisierten der Komponist Otto M.
Zykan und der Regisseur Franz
Novotny diese Fragen in ihrem
Fernsehfilm Staatsoperette. Er
wurde nur ein einziges Mal 1977
ausgestrahlt und verursachte
einen heftigen Skandal. Als „Angriff auf die religiösen Überzeugungen von Millionen Österreichern“ bezeichnete ein Bischof
den Film, als „geschmacklose
Verfälschung der österreichischen Geschichte“ der Evangelische Pressedienst.
Die schon damals geplante
Bühnenfassung erlebt nun ihre
Uraufführung bei den Bregen-
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Infos
„Staatsoperette – Die Austrotragödie“
von Franz Novotny und Otto M. Zykan
Musikalische Leitung: Walter Kobéra
Inszenierung: Simon Meusburger
Bühne & Kostüme: Heike Mirbach
Puppen: Nikolaus Habjan
Licht: Norbert Chmel
Chorleitung: Michael Grohotolsky
Puppenspieler Nikolaus Habjan gab schon bei der Festspieleröffnung eine Kostprobe aus der Staatsoperette.
FOTO: PHILIPP STEURER
zer Festspielen, inszeniert von
Simon Meusburger. Sämtliche
historische Führerfiguren werden von Puppen aus der Werkstatt von Nikolaus Habjan dargestellt. Meusburgers und Habjans
Theaterstück Friedrich Zawrel
– erbbiologisch und sozial min-
derwertig wurde 2012 mit dem
Nestroy-Preis ausgezeichnet.
Eine Operette in zwei Akten,
eine Bearbeitung der Staatsoperette von Franz Novotny und
Otto M. Zykan (1977) durch Michael Mautner und Irene Suchy
(2015).
Besetzung:
Ignaz Seipel: Camillo Dell‘Antonio
Walter Pfrimer, Anton Rintelen, Otto
Bauer: Marco Di Sapia
Engelbert Dollfuß, Adolf Hitler:
Hagen Matzeit
Ernst Rüdiger (Fürst) Starhemberg,
Benito Mussolini: Gernot Heinrich
Polizeipräsident, Koloman Wallisch:
Thomas Weinhappel
Wiener Kammerchor
amadeus ensemble Wien
Aufführungen:
2. August (Premiere), 20 Uhr
4. August, 20 Uhr
Werkstattbühne im Festspielhaus
Ein Abend in
der Lounge
Videoserie Künstlereingang
Die Festspiellounge eröffnet
Besuchern alle Möglichkeiten
für einen exklusiven Abend bei
den Bregenzer Festspielen. Als
Loungegast parken Gäste auf
einem reservierten Parkplatz in
Gehdistanz zum Festspielhaus.
Die Abendbetreuung empfängt
sie mit einem Aperitif und vermittelt in einer Führung hinter
die Kulissen allerlei Wissenswertes zu den Bregenzer Festspielen.
Immer freitags – kleine
Szenen abseits der
großen Bühnen.
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Festpiele 2016
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Kulinarischer Höhepunkt
Den kulinarischen Höhepunkt
bildet das anschließende Festspieldinner, bevor die Besucher dann – ausgestattet mit
einem Abendprogramm und auf
Wunsch mit einem Leihfernglas – auf den überdachten, gepolsterten Sitzen der Festspiellounge zur Vorstellung Platz
nehmen. Nach der Vorstellung
findet der Abend bei einem Farewell-Drink seinen Ausklang.
Alle Infos dazu auf www.
bregenzerfestspiele.com
Für Neugierige und all jene, die
schon immer mal durch den
Künstlereingang ins Festspielhaus gelangen wollten, öffnen
die Bregenzer Festspiele in der
gleichnamigen Serie per Video
ihre Pforten. Von Probenstart
bis Ende der Festspielzeit lässt
jeweils freitags ein Kurzfilm auf
die kleinen Szenen abseits der
großen Bühnen blicken, die für
die Öffentlichkeit normalerweise verborgen bleiben. Mitarbeiter, Künstler und Partner des
Festivals erzählen in rund drei
Minuten ihre ganz persönlichen
Erlebnisse innerhalb und außerhalb des Rampenlichts.
Kieskähne im Gondelhafen
Die Folge sechs widmet sich
Kurator Manfred Welte. Im
Sommer 1946 zeigte die erste
Festwoche Mozarts Bastien und
Bastienne auf zwei Kieskähnen
Manfred Welte gewährt einen Blick hinter die Kulissen.
im Bregenzer Gondelhafen.
2016 feiern die Bregenzer
Festspiele ihr 70er-Jubiläum.
Manfred Welte, Kurator der
Festspielausstellung im Vorarlberg Museum, erläutert im
„Künstlereingang“, wie die Festspielidee entstand und was
FOTO: KOENIGSFREUNDE
es 70 Jahre später zu sehen gibt.
Immer freitags – kleine Szenen
abseits der großen Bühnen:
Auf der Homepage des Festivals
unter www.bregenzerfestspiele.
com stehen die Videos jeweils
ab Freitagnachmittag zum Ansehen bereit.
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Leidenschaftlich. Gut. Beraten.
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Kultur bereichert, inspiriert, schafft neue Perspektiven. Als Landesbank, die stark in Vorarlberg verwurzelt
ist, möchten wir den Menschen in der Region nicht nur finanzielle Sicherheit geben. Wir unterstützen gerne
Initiativen, die unsere Heimat abwechslungsreich und lebendig gestalten.
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Engagement für unsere Heimat. Hypo Landesbank Vorarlberg.
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Hypo Landesbank Vorarlberg
17x in Vorarlberg sowie in Wien, Graz, Wels und St. Gallen
www.hypovbg.at
Hauptsponsor der
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Junge Trachtenträger empfingen die prominenten Gäste am Symphonikerplatz vor dem Festspielhaus.
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Bundeskanzler Christian Kern machte Selfies. LH Markus Wallner mit Sonja. Festspielpräsident Hans-Peter Metzler mit Antje und VN-Chefredakteur Gerold
Riedmann (r.). Alt-LH Herbert Sausgruber und Ilga bekamen spontan Applaus vom Publikum. Künstlerpaar: Chantal Dorn und Tone Fink.
Bregenzer Festspiele wurden fe
Die 71. Bregenzer Festspiele wurden von Nationalratspräsidentin Doris
Bures eröffnet.
In Ermangelung eines Bundespräsidenten eröffnete dieses
Jahr
Nationalratspräsidentin
Doris Bures die 71. Bregenzer
Festspiele. Im Mittelpunkt der
Ansprachen von Bures, Kulturminister Thomas Drozda und
Festspielpräsident Hans-Peter
Metzler stand die Bedeutung
von Kunst und Offenheit. Die
Nationalratspräsidentin betonte
in ihrer Eröffnungsrede die gesellschaftspolitische Kraft der
Kunst, immer wieder Kontroversen anzustoßen, als ihre wichtige Seite. Gleichzeitig mahnte sie,
diese Kontroversen niemals zum
Anlass zu nehmen, „jene, die sie
auslösen, zu beschränken. Am
Ermöglichen von Kunst, kritischer Kunst, von Kunst, die vielleicht genau jenen nicht zusagt,
die sie ermöglichen, ist die Offenheit einer Gesellschaft abzulesen“, gab Bures zu bedenken.
Diese gelte es mit allen Mitteln
zu verteidigen, nannte sie „feige Terrorakte, wie jüngst jener
in Nizza“, Angriffe auf unsere
Gesellschaft. Das Thema Kontroversen stellte Bures mit der
kommenden Wahlauseinandersetzung in Österreich und dem
erstmaligen Austritt eines EUMitgliedsstaates in einen politischen Kontext und rief dazu auf,
ein Voranschreiten des Vertrauensverlustes der Menschen in
das europäische Projekt – „dem
Am Ermöglichen von Kunst,
die vielleicht genau
jenen nicht zusagt, die
sie ermöglichen, ist
die Offenheit einer Gesellschaft abzulesen.
NATIONALRATSPRÄSIDENTIN
DORIS BURES
Garant unseres friedlichen Zusammenlebens“ – zu verhindern
und erntete dafür den Applaus
der Festgäste.
Freche Handpuppe
Bures wie auch die beiden Redner Metzler und Drozda wurden
von der launigen alten Dame
Heidelore Schädelknecht, einer
Handpuppe aus der Werkstatt
von Nikolaus Habjan, auf das
Podium geholt, die ab dem ersten Moment als Conferencier
die Lacher auf ihrer Seite hatte.
Von „Puppenvater“ Habjan an
der Reihe der Politiker vorbeigeführt, entkam Frau Schädelknecht ein „Da wird mir ganz
schlecht“. Das „Vor Aufregung“
setzte sie denn doch nach einer
kurzen Pause entschuldigend
hinzu.
Auch heuer zeigte die Eröffnungsfeier wieder einen bunten
Reigen der Stücke des Festivals.
Gruseliger Höhepunkt war das
Lied „Ich bin so xund“ aus „Die
Staatsoperette“ von Otto M. Zykan. Engelbert Dollfuß als Puppe (gespielt und gesungen von
Habjan) skizzierte darin unter-
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Prominente Gäste aus der Politik im Publikum.
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Die Wiener Symphoniker waren schon vor 70 Jahren dabei und wurden gefeiert.
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Prominente Gäste
Sonne und festliche Laune
herrschte bei der Ankunft der
Gäste am Platz der Wiener Symphoniker. Unter den prominenten Eröffnungsgästen zeigten
sich Kanzler Christian Kern, Vizekanzler Reinhold Mitterlehner mit
Anna Maria sowie Minister wie
Thomas Drozda, Andrä Rupprechter, Sonja Hammerschmid, Alois
Stöger und Sophie Karmasin, die
von Festspielpräsident HansPeter Metzler, Intendantin Elisabeth Sobotka, Direktor Michael
Diem sowie den Festspielvize-
präsidenten Verena Brunner-Loss
und Wilhelm Muzyczyn begrüßt
wurden. Auch LH Markus Wallner mit Sonja, LT-Präsident Harald Sonderegger mit Caroline sowie die Landesräte Bernadette
Mennel, Katharina Rauch, Erich
Schwärzler und Christian Bernhard hießen die Prominenz willkommen. Ebenfalls unter den
Gästen: Alt-Festspielpräsident
Günter Rhomberg, GF Markus
Raith (Russmedia), Abt Anselm
van der Linde, Bürgermeister Markus Linhart, WKV-Vizepräsident
Hermann Metzler, IV-Präsident
Martin Ohneberg und Geschäftsführer Mathias Burtscher mit Annette sowie PR-Expertin Angelika Böhler mit Werber Bruno Jutz
und ÖOC-Generalsekretär Peter
Mennel.
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stützt von den Wiener Symphonikern unter Hartmut Keil die
Werte und Überzeugungen des
Austrofaschismus mit erschreckender Deutlichkeit.
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ierlich eröffnet
Viele neugierige Zuschauer kamen wieder zur Eröffnung.
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Kostproben aus dem Programm wurden vorgeführt.
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Sopranistin Measha Brueggergosman stand schon letztes Jahr im Rahmen von Musik & Poesie auf der Bühne.
FOTOS: BREGENZER FESTSPIELE/ANJA KÖHLER
In der Reihe Musik &
Poesie stehen außergewöhnliche Aufführungen
auf dem Programm.
Festspielen uraufgeführt. Was
es mit Beethovens Pferd auf sich
hat, ist im gleichnamigen Stück
zu erfahren.
Musikalische
Leidenschaften
der Festspielkünstler, weitere
Perspektiven auf die Komponisten der Opernaufführungen und
literarische Besonderheiten – in
der Reihe Musik & Poesie treffen
Klänge auf Texte. Die erste Veranstaltung mit dem Titel „Ich
pfeife auf die Oper“ fand bereits
am 24. Juli statt und erntete viel
Applaus. Als nächstes steht am
Sonntag, dem 31. Juli, „Beethovens Pferd“ auf dem Programm.
Im Cabaret
Das nächste Stück, das im Rahmen von Musik & Poesie am
Sonntag, dem 7. August, aufgeführt wird, heißt „Im Cabaret“.
Das Kunststück, den Gesang so
weit zurückzunehmen, dass er
das Geschichtenerzählen nicht
überschattet.“ So beschreibt die
kanadische Sopranistin Measha
Brueggergosman, die bereits
letztes Jahr bei den BregenzerFestspielen zu Gast war und
dabei laut Intendantin Elisabeth
Sobotka quasi „über Nacht zum
Star wurde“, die Herausforderung für die besondere Gattung
der Lieder für das Kabarett. Die
vielseitige Sängerin widmet sich
in diesem Sommer den feinsinnigen, satirischen und humorvollen Aspekten des Liedgesangs. Zu hören sind unter
anderen die Brettl-Lieder von
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Wo Klang und Text aufeinandertreffen
Beethovens Pferd
Der zweite Abend der Reihe findet ebenfalls im Seestudio mit
dem Altenberg Trio Wien statt.
Der Wiener Komponist Otto M.
Zykan zeigt sich auch in seiner
Kammermusik als Theatraliker
oft humorvoll. Sein Triotheater für Sprecher und Klaviertrio
wird nun bei den Bregenzer
Arnold Schönberg, in denen der
Komponist weder spätromantisch noch zwölftönig klingt,
sondern die kleinen Geschichten aus der Sammlung der Deutschen Chansons (Brettl-Lieder)
musikalisch einfängt, die er
dann dem Berliner Kabarett
Überbrettl anbot. Gemeinsam
mit Texten aus dem kabarettistischen Umfeld lassen Brueggergosman und ihr Pianist diese
künstlerisch einzigartige Zeit
am Beginn des 20. Jahrhunderts
wieder aufleben.
Am 14. August: Tango
Das letzte Stück der Reihe trägt
den Namen Tango und kommt
am 14. August zur Aufführung.
Aus Mexiko stammend, hat
der Tenor Rafael Rojas eine
Leidenschaft für den argentinischen Tango entwickelt. Auf
der Seebühne entbrennt er vor
Liebe für die chinesische Prinzessin Turandot, deren Rätsel
er im kraftstrotzenden Kampf
zwischen Sopran und Tenor
bravourös löst. Für die intimen
Tangolieder kann er auf seine
spanische Muttersprache zurückgreifen und die feinen Töne
zelebrieren. Das charakteristische Bandoneon darf als Instrument natürlich nicht fehlen.
Der argentinische Pianist Juan
María Solare hat die Lieder teilweise neu arrangiert und stellt
dazwischen auch eigene TangoKompositionen vor.
Programm
Beethovens Pferd
31. Juli 2016, 19.30 Uhr, Seestudio
Altenberg Trio: Amiram Ganz (Violine),
Christopher Hinterhuber (Klavier),
Erwin Belakowitsch (Sprecher)
Im Cabaret
7. August 2016, 19.30 Uhr, Seestudio
Sopran: Measha Brueggergosman, Klavier:
Justus Zeyen, Sprecher: Olaf A. Schmitt
Tango
14. August 2016, 19.30 Uhr, Seestudio
Tenor: Rafael Rojas, Violine: Paweł
Zalejski, Kontrabass: Bernd Konzett,
Bandoneon: Santiago Cimadevilla,
Klavier, Arrangements: Juan María Solare
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Mein Hotspot.
Meine Festspiele.
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der Bregenzer Festspiele
über Hotspot von highspeed Internet!
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INTERVIEW. Christoph Muchsel, Akrobat in Turandot
Durch die Kampfkunst in ein anderes Leben
Akrobat und Kampfkunstmeister Christoph
Muchsel im Interview mit
der Festspielzeitung.
Der Wiener Christoph Muchsel
spielt in den Kampfszenen bei
Turandot mit und bekämpft seine Gegner unter anderem mit
einem brennenden Schwert. Wie
der sechsfache Staatsmeister der
chinesischen Kampfkunst zu
seinem Beruf als Akrobat kam
und wie es sein Leben verändert
hat, erzählt er im Interview.
Du bist seit diesem Jahr im
Akrobatenteam bei Turandot.
Was machst du da genau?
CHRISTOPH MUCHSEL: Ich bin der
mit dem Feuerschwert, mache
aber auch andere Kampfkunstchoreografien in Turandot.
Außerdem habe ich drei Statistenrollen. Ich bin einer der Geister in den beiden Geisterszenen
und spiele den Drachen. Ich bin
durchs ganze Stück verteilt immer mal wieder auf der Bühne.
Was musst du in der Szene mit
dem Feuerschwert machen?
CHRISTOPH MUCHSEL: „Gira la
Cote“ heißt die erste Szene,
in der wir mitspielen. Hier ist
ziemlich viel Feuer auf der
Bühne. Ich kämpfe mich mit
dem Feuerschwert durch alle
anderen durch. Zuerst kämpft
einer gegen alle und dann jeder
gegen jeden.
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Wie war das bei den Proben?
CHRISTOPH MUCHSEL: Das war
sehr spannend. Es ist natürlich super auf dieser Bühne zu
spielen; und es ist für uns vor
allem sehr schwierig, weil die
Bühne schief ist. Wenn es dazu
dann auch noch regnet, ist es
natürlich eine Herausforderung.
Die Proben waren eigentlich
sehr angenehm. Wir haben
einen super Choreografen. Aber
es geht schon immer Vollgas zur
Sache, da gibt’s kein markieren,
also andeuten. Wir müssen
immer voll durchziehen. Das
ist fürs Timing in allen Kampfchoreografien einfach extrem
wichtig. Die Verletzungsgefahr
Der sympathische Wiener Christoph Muchsel vor der Seebühne.
Die Kampfkunst
ist mein Background – durch sie
hat meine Reise
begonnen.
CHRISTOPH MUCHSEL,
AKROBAT IN TURANDOT
ist ziemlich hoch, wenn du bei
den Proben nur markierst und
dann nur bei der Aufführung
unter Nervosität Vollgas gibst.
Da könnte schon mal was passieren. Wir haben aber ein super
Team, mit dem es einfach toll
ist, zusammenzuarbeiten. Die
Leute sind echt gut!
ter war ich schon öfter, aber das
ist nicht meine Hauptschiene.
kunst ist mein Background – mit
ihr hat die Reise begonnen.
Interessierst du dich privat auch
für klassische Musik?
CHRISTOPH MUCHSEL: Ja, immer
mehr (lacht). Ich hab die klassische Musik eigentlich erst
durch meine Arbeit in der Oper
kennengelernt und find’s schon
schwer beeindruckend. Überhaupt, wenn das ganze dann
noch live ist und ich so hautnah
dabei bin. Ich find’s bei den Proben noch viel cooler, die Sänger
ohne die Kostüme zu sehen und
einfach nur aus der Nähe diese
Stimme zu hören. Das beeindruckt mich total.
Du bist ja auch sechsfacher
Staatsmeister in der chinesischen
Kampfkunst. Wann hast du damit
angefangen?
CHRISTOPH MUCHSEL: Eigentlich
ziemlich spät. Mit 17 oder 18
habe ich begonnen und bis
24 ziemlich intensiv trainiert.
Dann habe ich komplett damit
aufgehört und nur noch Akrobatik, also Handstandtraining, gemacht. Jetzt bin ich aber wieder
voll zurück in der Kampfkunst,
so motiviert wie jetzt war ich
schon lange nicht mehr. Das
liegt aber auch daran, dass das
Team hier so super ist und ich
tollen Input bekomme. Es ist
nicht leicht, in Österreich so
ein hohes Level zu finden wie
hier in Bregenz. Die Akrobaten
kommen aus Berlin, Amerika
und überall her.
Was machst du sonst beruflich?
Spielst du öfter als Akrobat in
einer Oper mit oder ist das eine
Premiere? Sind Stunts bei Opern
nicht eher außergewöhnlich?
CHRISTOPH MUCHSEL: Ich hab
schon ein paar Mal in einer
Oper mitgespielt. Eigentlich
sind Stunts da gar nicht so
ungewöhnlich. Es werden doch
immer wieder Akrobaten gebraucht, die herumhüpfen oder
Saltos schlagen. Auch im Thea-
CHRISTOPH MUCHSEL: Ich bin
hauptberuflich Artist und hab
mich auf Handstandakrobatik
spezialisiert. Ich hab meine
Solonummer von sieben Minuten, mit der ich in Dinnershows,
im Varieté oder im Zirkus
auftrete. Das ist mein Hauptact
aber ich jongliere auch und
mach noch andere Sachen, wie
eben die Kampfkunst. Daher
komm ich eigentlich. Kampf-
Wie bist du zur Kampfkunst und
zur Akrobatik gekommen?
CHRISTOPH MUCHSEL: Die Kampfkunst hat mich total rausgerissen, denn ich war früher
ziemlich viel mit den falschen
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als Akrobat
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Summertime im Glashaus
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In Action mit dem Feuerschwert beim Spiel auf dem See.
begonnen. Die Philosophie der
asiatischen Kampfkunst, mit
der ich mich viel beschäftigt
habe, hat mir charakterlich
extrem geholfen.
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Bist du hauptsächlich in Wien
beim Zirkus?
CHRISTOPH MUCHSEL: Nein, international. Ich mach auch viele
Galas. Die letzte war die Expo
in Antalia. Voriges Jahr war ich
sechs Monate mit dem Wohnwagen in Holland auf Zirkussaison. Das ist ein total spannender Job, den ich solange
wie möglich machen möchte.
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Und wie ging es dann weiter?
CHRISTOPH MUCHSEL: Eines Tages
habe ich in einer Trainingshalle
einen Marokkaner gesehen,
der Handstände auf einer Hand
gemacht und sich dabei verbogen hat. In dem Moment habe
ich mich total in diese Kunst
verliebt und habe ihn einfach
angesprochen. Er wurde mein
bester Freund, mein Lehrer und
hat mich dann auch in die Solozirkuswelt eingeführt. Ich habe
mit ihm meine ersten Shows
gemacht.
Y
Leuten unterwegs und auch
in meiner Familie ist es dann
schon ziemlich schlecht gelaufen. Und dann hab ich die
Kampfkunst entdeckt. Also ich
hab mir immer schon gerne die
ganzen Jackie-Chan-Filme und
so angeschaut, aber dann bin
ich auf eine Kampfkunstschule
in Wien gestoßen. Mein Lehrer,
ein Meister der chinesischen
Kampfkunst, hat mich damals
angesehen und innerhalb der
ersten Woche entschieden, dass
ich nie fürs Training bezahlen
muss. Er hat wohl irgendwas in
mir gesehen. Was, weiß ich bis
heute nicht. Da war ich natürlich Feuer und Flamme. Wenn
er mir was gezeigt hat, waren
meine Augen riesengroß. Er hat
mich in dieser Zeit total durchs
Leben begleitet, hat beim
Führerschein mit mir geübt
und solche Sachen. Das war
eine total coole Beziehung und
ist sie auch heute noch. Zwar
sehen wir uns jetzt natürlich
weniger, aber wir haben immer
einen guten Kontakt. Und dann
habe ich eben sieben Jahre lang
echt intensiv trainiert. In der
Zeit hat mein Selbstfindungstrip
Pablo Picasso, Trois Baigneuses, Juan-les-Pins, 1920 © Succession Picasso / VG Bild-Kunst, Bonn 2016
Bei den Festspielfrühstücken kann
man Künstler hautnah erleben.
Programmplan bis 21. August 2016
Künstler zum
Kennenlernen
Der Verein Freunde der Bregenzer Festspiele ermöglicht im
Rahmen der Festspielfrühstücke
das Kennenlernen von Mitwirkenden der Bregenzer Festspiele. An drei Sonntagen während
der Festspielzeit werden unterschiedliche Künstler bzw. Gäste
zum Gespräch ins Festspielhaus
gebeten. Sie sprechen über ihren
Beruf und ihr Leben, erzählen,
was sie an den Bodensee geführt
hat und was ihnen an Bregenz
besonders gefällt. Nebenbei besteht die Möglichkeit, sich bei einem gemütlichen Frühstück zu
stärken. Um Anmeldung unter
freunde@bregenzerfestspiele.
com oder +43 5574 407-154 (bis
zu 3 Tage davor) wird gebeten.
Moderation: Bettina Barnay und
Jasmin Ölz.
Frühstück 1
Sonntag, 31. Juli, 9.30 Uhr
Gast: Nikolaus Habjan (Puppenbau und Coaching in „Staatsoperette“, Pfeifkonzert Musik &
Poesie)
Frühstück 2
Sonntag, 7. August, 9.30 Uhr
Gast: Measha Brueggergosman
(Hanna in „Make no noise“,
Sopran bei Musik & Poesie „Im
Cabaret)
Frühstück 3
Sonntag, 14. August, 9.30 Uhr
Gast: Barbara Wysocka (Inszenierung Don Giovanni)
Fr
29. Juli
21.15 Uhr
Turandot
Seebühne/Festspielhaus
Sa 30. Juli
21.15 Uhr
Turandot
Seebühne/Festspielhaus
So 31. Juli
09.30 Uhr
Festspielfrühstück
Festspielhaus
So 31. Juli
11.00 Uhr
Orchestermatinee
Festspielhaus
So 31. Juli
19.30 Uhr
Musik & Poesie
Seestudio
So 31. Juli
21.15 Uhr
Turandot
Seebühne/Festspielhaus
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2. August
20.00 Uhr
Staatsoperette
Werkstattbühne
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2. August
21.00 Uhr
Turandot
Seebühne/Festspielhaus
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3. August
21.00 Uhr
Turandot
Seebühne/Festspielhaus
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4. August
20.00 Uhr
Staatsoperette
Werkstattbühne
Do
4. August
21.00 Uhr
Turandot
Seebühne/Festspielhaus
Fr
5. August
21.00 Uhr
Turandot
Seebühne/Festspielhaus
Sa
6. August
21.00 Uhr
Turandot
Seebühne/Festspielhaus
So
7. August
09.30 Uhr
Festspielfrühstück
Festspielhaus
So
7. August
19.30 Uhr
Musik & Poesie
Seestudio
So
7. August
21.00 Uhr
Turandot
Seebühne/Festspielhaus
Mo
8. August
19.30 Uhr
Orchesterkonzert
Festspielhaus
Di
9. August
21.00 Uhr
Turandot
Seebühne/Festspielhaus
Mi
10. August
21.00 Uhr
Konzert im Kunsthaus
Kunsthaus Bregenz
Do 11. August
21.00 Uhr
Turandot
Seebühne/Festspielhaus
Fr
12. August
21.00 Uhr
Turandot
Seebühne/Festspielhaus
Sa 13. August
21.00 Uhr
Turandot
Seebühne/Festspielhaus
So 14. August
09.30 Uhr
Festspielfrühstück
Festspielhaus
So 14. August
19.30 Uhr
Musik & Poesie
Seestudio
So 14. August
21.00 Uhr
Turandot
Seebühne/Festspielhaus
Mo 15. August
19.30 Uhr
Don Giovanni (Premiere)
Vorarlberger Landestheater
Di
16. August
19.30 Uhr
Don Giovanni
Vorarlberger Landestheater
Di
16. August
21.00 Uhr
Turandot
Seebühne/Festspielhaus
Mi
17. August
20.00 Uhr
Make no noise (Premiere)
Werkstattbühne
Do 18. August
19.30 Uhr
Don Giovanni
Vorarlberger Landestheater
Do 18. August
21.00 Uhr
Turandot
Seebühne Festspielhaus
Fr
19. August
20.00 Uhr
Make no noise
Werkstattbühne
Fr
19. August
21.00 Uhr
Turandot
Seebühne/Festspielhaus
Sa 20. August
19.30 Uhr
Don Giovanni
Vorarlberger Landestheater
Sa 20. August
21.00 Uhr
Turandot
Seebühne/Festspielhaus
So 21. August
11.00 Uhr
Orchestermatinee
Festspielhaus
So 21. August
21.00 Uhr
Turandot
Seebühne/Festspielhaus
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Festpiele 2016
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Veranstaltungen
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BREGENZ
A/1 FESTSPIELHAUS MIT SEEBÜHNE
BEACHBAR BREGENZ BEIM
MUSIKPAVILLON
M/5 PFÄNDER
Alpenwildpark, Pfänderbahnmuseum, Gastronomie
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E/15 SEEANLAGEN
Brunch mit Livemusik im Wirtshaus am See, BeachBar Bregenz
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G/2 VORARLBERG MUSEUM
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Q/6 MARTINSTURM/OBERSTADT
Stadtgeschichtliche Ausstellung
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SONNENKÖNIGIN
Sehenswürdigkeiten
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Festspielhaus mit Seebühne
Vorarlberg Museum
Kunsthaus Bregenz
Theater am Kornmarkt
Pfänder (Talstation)
Martinsturm/Oberstadt
Rathaus
Leutbühel
Vorarlberger Landhaus
Künstlerhaus Palais
Thurn & Taxis
Altes Rathaus
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Gefangenenhaus
Ehreguta-Platz
Deuringschlössle
Seeanlagen
Stadtpfarrkirche St. Gallus
Herz-Jesu-Kirche
Seekapelle
Nepomukkapelle
Martinskapelle
Evangelische Kreuzkirche
Casino-Stadion
Strandbad
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Klos
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GALERIE ARTHOUSE
Captainsbrunch (7. August),
Konstanzer Seenacht
(13. August)
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Ausstellung: Heinz Greissing
(13. Juli bis 27. August)
BREGENZ TOURISMUS
Tickets für die Bregenzer Festspiele und diverse andere
Veranstaltungen, Stadtpläne,
Stadtführungen, Zimmeranfragen
LEUTBÜHEL
Italienischer Markt (27.
September bis 1. Oktober),
Wein und Markt (22. Oktober),
Wochenmarkt (mittwochs und
samstags)
KUB BILLBOARDS
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die Gabe (4. Juni bis 21. August)
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Feminist Land Art Retreat
(20. April bis 25. Juli)
Sonderausstellung: Bregenzer
Festspiele 1946 | 2016
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MAGAZIN4 BREGENZER
KUNSTVEREIN
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GALERIE LISI HÄMMERLE
Ausstellung: Ultra Moderne
(16. Juli bis 20. August)
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Chillige Strandbar mit
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4. September
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Paradies oder nach Eden
(Premiere am 22. September)
CASINO
Damentag Jollydays, Dinner &
Roulette, Pokerturnier
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K/4 THEATER AM KORNMARKT
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HOHENTWIEL
Ausstellung: Wael Shawky
(16. Juli bis 13. Oktober)
Festspiel-Gourmetfahrten
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J/3 KUNSTHAUS BREGENZ
Bregenzer Festspiele
„Turandot“
Dornbirn,
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Festpiele 2016
18
Auch bei den Orchesterkonzerten sind dieses Jahr, angelehnt an Turandot, italienische Werke zu hören.
FOTO: DIETMAR MATHIS/BREGENZER FESTSPIELE
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Italienische Werke im Festspielhaus
Orchesterkonzerte mit
den Wiener Symphonikern und dem Symphonieorchester Vorarlberg.
Inspiriert von Puccinis Turandot
und Faccios Hamlet sind bei den
Orchesterkonzerten italienische
Werke zu hören, darunter das
selten aufgeführte Requiem von
Gaetano Donizetti, dirigiert von
Enrico Mazzola. Auch das Symphonieorchester Vorarlberg bezieht sich in seinem Konzert auf
Italien. Gemeinsam mit ihrem
Chefdirigenten, Philippe Jordan, feiern die Wiener Symphoniker ihr erstes Konzert bei den
Bregenzer Festspielen vor 70
Jahren. Die finnische Dirigentin
Susanna Mälkki präsentiert am
Sonntag, dem 31. Juli, gemeinsam mit der Geigerin Patricia
Kopatchinskaja das Violinkonzert „Da drunten im Tale“ des
österreichischen Komponisten
Otto M. Zykan. Mit seiner ersten
Symphonie gelang es Johannes
Brahms endlich, aus dem Schatten des übermächtigen Sym-
phonikers Beethoven herauszutreten, im vierten Satz klingt
dessen neunte Symphonie an.
Die Ouvertüre zu Beethovens
einziger Oper Fidelio eröffnet
das Konzert.
Italienisches Programm
Auch in diesem Sommer erweitert ein italienisches Programm
den musikalischen Horizont der
beiden Opern auf der Seebühne
und im Festspielhaus. Wie Puccini hat auch Gaetano Donizetti,
dessen Stück am 8. August unter
Dirigent Entrique Mazzola zur
Aufführung kommt, mehrere
geistliche Werke geschrieben.
Zum Gedenken an seinen verstorbenen Kollegen Vincenzo
Bellini komponierte Donizetti
1835 in Paris ein Requiem. Ebenfalls zur Erinnerung an einen
Kollegen, Bruno Maderna, entstand 1974 Franco Donatonis
Duo pour Bruno, in dem sich
jeweils zwei Instrumente des
riesigen Orchesters solistisch
gegenüberstehen. Das Schicksal
klopft schon zu Beginn des Kon-
zerts an die Tür: Heftige Orchesterschläge eröffnen Verdis Ouvertüre zu La forza del destino.
Programm
Symphonieorchester Vorarlberg
Nicht fehlen darf bei den Orchesterkonzerten natürlich das
Symphonieorchester
Vorarlberg. Zu hören am Sonntag, dem
21. August. Aus Dornbirn stammend, erobert der junge Pianist
Aaron Pilsan gerade die Konzertpodien dieser Welt. Schon mehrmals war er bei den Bregenzer
Festspielen zu erleben, nun zum
ersten Mal in einem Konzert mit
Orchester. Dirigent Gérard Korsten eröffnet sein Konzert mit
Srnkas feinsinnigem Stück für
Streichorchester, das ein Jahr
nach seiner Kammeroper Make
no noise ebenfalls in München
uraufgeführt wurde. Von dort
aus reiste der junge Richard
Strauss 1886 nach Italien. Seine
„Sinfonische Fantasie“ spiegelt
die „Empfindungen“ wider, die
er „beim Anblick der herrlichen
Schönheiten“ der Städte Rom
und Neapel hatte.
So., 31. Juli, 11 Uhr, Festspielhaus
Dirigentin: Susanna Mälkki
Violine: Patricia Kopatchinskaja
» Ludwig van Beethoven Ouvertüre zu
Fidelio op. 72; » Otto M. Zykan Da drunten
im Tale Konzert für Violine und Orchester;
» Johannes Brahms Symphonie Nr. 1
c-Moll op 68
Wiener Symphoniker
Mo., 8. August, 19.30 Uhr, Festspielhaus
Dirigent: Enrique Mazzola
Prager Philharmonischer Chor
Bregenzer Festspielchor
» Giuseppe Verdi Ouvertüre zu La forza
del destino; » Franco Donatoni Duo pour
Bruno; » Gaetano Donizetti Messa di
Requiem
Symphonieorchester Vorarlberg
So., 21. August, 11 Uhr, Festspielhaus
Dirigent: Gérard Korsten
Klavier: Aaron Pilsan
» Miroslav Srnka Eighteen Agents (Österreichische Erstaufführung); » Wolfgang
Amadeus Mozart Konzert für Klavier und
Orchester Nr. 19 F-Dur KV 459; » Richard
Strauss Aus Italien op. 16
www.bregenzerfestspiele.com
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Programm
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Festpiele 2016
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FOEN-X Festival 2016
29. Juli, 21 Uhr
Andrea Braido
3. August, 21 Uhr
Son del Nene (Cuba)
Labana bringt am 13. August Latin Hip-Rock aus Kuba nach Hard.
10. August, 21 Uhr
Mokoomba
25 Jahre FOEN-X Festival
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Musik
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15. Juli bis 20. August
13. August, 21 Uhr
Labana (Kuba)
20. August, 21 Uhr
U2 Revival Desire (CZ)
Kabarett
31. Juli, 21 Uhr
Han’s Klaffl „Schul-Aufgabe“
12. August, 21 Uhr
Teatro Necessario (I)
Kinderworkshop
7. bis 9. September
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6. August, 21 Uhr
Django Asül
Karten sind an der Abendkassa sowie
im Vorverkauf beim Musikladen (www.
musikladen.at, [email protected] oder
unter +43 (0)5522 41000) erhältlich.
Kartenreservierungen telefonisch unter
+43 (0)05574 6970 oder +43 (0)5574
82731 sowie per Mail an kammgarn@
hard.at. Ermäßigter Eintritt für Mitglieder,
Schüler und Studenten.
Die Harder Kultur hat heuer
gleich doppelt zu feiern: 25 Jahre das kleine, feine, besondere
Kleinkunstfestival in Hard am
Bodensee. 20 Jahre mitreißende
Kunst und Kultur in der Kammgarn Hard. FOEN-X 2016 feiert
sich in diesem Jahr selbst und
das Publikum feiert mit. Das besonders feine Kleinkunstfestival
hat zu diesem Anlass nämlich
ein ganz spezielles Programm
zusammengestellt. Noch bis
zum 20. August stehen tolle
Musiker, Kabarettisten und Comedians auf der Bühne in der
Kammgarn. Die musikalische
Die Theke und der Außenbereich laden
an Veranstaltungstagen ab 19.30 Uhr
zum Verweilen ein. Für kleine kulinarische
Leckerbissen ist gesorgt.
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Tickets
Das Harder Kleinkunstfestival FOEN-X feiert
sein 25-jähriges Bestehen
mit tollem Programm.
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Parkmöglichkeiten
Bitte den Seeparkplatz nutzen bzw. mit
dem Fahrrad oder Bus anreisen. Bushaltestelle Sägewerkstraße, Linien 15 und 17,
halbstündlich
Alle weiteren Infos zum Programm auf
http://kammgarn.at/foen-x
Kabarett vom Feinsten: Django Asül.
Reise führt dabei zu raunzenden
Wienern, in den coolen Bregenzerwald, ins heiße Kuba und
rockige Italien, ins rhythmische
Afrika und ins klangvolle Irland.
Internationale Künstler
Nach dem tollen Auftakt bringt
der große Andrea Braido am 29.
Juli mit seinem fantastischen,
unvergleichlich virtuosen Gitarrenstil die Kammgarn mit „Deep
Purple & Rainbow“-Klassikern
zum Beben. Mit Son del Nene
zieht am 3. August „Buena Vista Social Club“-Feeling in die
Kammgarn ein. International
geht es am 10. August mit dem
Afro-Sound von Mokoomba weiter. Mit einer elektrisierenden
Mischung aus Afro-Fusion und
traditionellen Tonga-Rhythmen
lassen die Musiker aus Simbabwe die Luft bei FOEX-X vor
Energie knistern. Am 13. Augst
geht es schließlich wieder zurück nach Kuba. Noch einmal
Buena Vista Social Club und
doch ganz anders. Labana spielt
Latin Hip-Rock. Das Finale
macht am 20. August die tschechische Band U2 Revival Desire.
Tolles Kabarettprogramm
Auch das Kabarettprogramm
kann sich wieder sehen lassen.
Die wunderbare Nessi Tausendschön gastiert am 15. August in
FOTOS: VERANSTALTER
Hard. Han’s Klaffl kontrolliert
am 31. Juli die „Schul-Aufgabe“.
Er ist längst eine Institution in
der Kabarettszene geworden.
Der 6. August liefert Kabarett
auf höchstem Niveau. Der meisterhafte Django Asül hat die
„Letzte Patrone“ im Lauf. Im
Visier: Was Wesentliche. Das Teatro Necessario am 12. August ist
wahres Vergnügen für die ganze
Familie. Die drei italienischen
Frisöre zünden ein wahres Feuerwerk an Slapstick, Akrobatik,
Tan, Pantomime und Musik.
Kinderworkshop
Vom 7. bis 9. September darf
dann selbst Kultur gemacht werden. Beim Clownworkshop mit
Herbert und Mimi können Kinder den Clown in sich entdecken
und die Bretter, die die Welt bedeuten, erobern.
Ein Fest der Sinne
Wie immer soll FOEN-X aber
auch ein Fest der Sinne sein.
Ob bei einem guten Glas Wein,
einem kühlen Bier oder einem
erfrischenden Saft, mit kleinen
Leckereien aus der schon berühmten Kammgarnküche wird
es sicher noch das eine oder
andere gute Gespräch oder die
eine oder andere angeregte Diskussion im lauschigen FOEN-XGastgarten geben.
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Festpiele 2016
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Drei Köpfe (Drei Selbstportraits), 1964.
gen und museumspädagogische Angebote für Kinder und
Jugendliche aller Altersstufen.
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Stadtmuseum Lindau:
19. März bis 28. August 2016
Montag bis Sonntag: 10 bis18 Uhr
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Werke voller Leidenschaft aus sieben
Jahrzehnten
B
Infos
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Klassiker der Moderne
Die „Meisterzeichnungen eines
Jahrhundertgenies“ lockten 2011
rund 50.000 Besucher in das
Museum. Die vergangenen Jahre
haben in Lindau insgesamt über
300.000 Menschen die von Prof.
Doschka kuratierten Ausstellungen mit Arbeiten von Picasso,
Chagall, Miró, Matisse und Emil
Nolde gesehen. Damit reiht sich
„Picassos Passionen“ in die Riege der Ausstellungen zur Kunst
der Klassischen Moderne ein,
welche mittlerweile integraler
Bestandteil des Lindauer Kulturprogramms ist – nicht nur
für Touristen, sondern ebenso
für die Einwohner der Region.
Zu sehen sind die „Werke voller Leidenschaft“ noch bis zum
28. August 2016.
M
liche Wandlungsfähigkeit und
sein Erfindungsreichtum. Begleitet wird „Picassos Passionen“ von einem breiten Rahmenprogramm: Auch während
der diesjährigen Ausstellung
finden täglich zwei öffentliche
Führungen statt, des Weiteren
steht den Besuchern zur vertieften
Auseinandersetzung
mit den Exponaten ein eigener
Audio-Guide zur Verfügung.
Hinzu kommen Sonderführun-
BILDER: SUCCESSION PICASSO/ VG BILD-KUNST, BONN 2016
Y
Dieses Jahr wäre Picasso 135
Jahre alt geworden, für das
Stadtmuseum Lindau Anlass
genug, sich noch einmal mit
dem Wegbereiter der modernen
Kunst zu beschäftigen. Nachdem die erste Picasso-Ausstellung im Jahr 2011 dem zeichnerischen Werk des Künstlers
gewidmet war, gibt die aktuelle
Ausstellung „Picassos Passionen“ dem Besucher einen Einblick in die wichtigsten Themen des spanischen Malers,
Grafikers und Bildhauers, denen im Leben wie in der Kunst
seine besondere Hingabe galt.
Picassos Familie, seine Musen
und Modelle, der Zirkus und
der Stierkampf, die Kunst der
alten Meister und die Skulptur
durchziehen leitmotivisch sein
gesamtes Schaffen. Die aktuelle
Ausstellung zeigt ausgewählte
Arbeiten aus verschiedenen europäischen Privatsammlungen,
Museen und Kunststiftungen. Im Mit- und Nebeneinander von Zeichnungen und
Gemälden sowie plastischen
und druckgrafischen Arbeiten zeigen sich Picassos unerreichte Virtuosität im Umgang
mit den unterschiedlichsten
Medien, seine außergewöhn-
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Zum zweiten Mal holt das
Stadtmuseum Lindau
Originale des Jahrhundertgenies auf die Insel.
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Pablo Picassos Passionen in Lindau
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Gruppenführungen:
Nach Vereinbarung unter der Nummer
+49 (0) 8382 60033 (Mo.–Fr.)oder
per E-Mail [email protected]
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Öffentliche Führungen:
Montag bis Sonntag jeweils um
10.30 und um 14 Uhr
Bei entsprechender Nachfrage werden
wenn möglich kurzfristig zusätzliche Termine für öffentliche Führungen angesetzt.
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Porträt Sylvette David, 1954.
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Portrait Dora Maar (Frauenkopf III), 1939.
Kontakt:
Stadtmuseum Lindau
Marktplatz 6, 88131 Lindau
T +49 (0) 8382 – 944 073
www.kultur-lindau.de
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Festpiele 2016
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Das „Orchestra & Choir of The Sixteen“ gilt als eines der weltweit bedeutendsten Vokalensembles. Am 30. November sind sie in Bregenz.
FOTO: MOLINA VISUALS
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Glanzvolle Bregenzer Meisterkonzerte
Wer das Besondere sucht,
wird bei den Bregenzer
Meisterkonzerten fündig.
Begegnen Sie Orchestern, Virtuosen und Dirigenten von
Weltrang
im
Festspielhaus
Bregenz und erleben Sie mit
Künstlern wie Gábor Boldoczki,
Andrés Gabetta, Julia Fischer,
Teodor Currentzis, Patricia Kopatchinskaja oder François-Xavier Roth Konzertgenuss erster
Güte. 98 Prozent Auslastung
sowie nahezu 10.000 Besucher
– die Bregenzer Meisterkonzerte
sind die erfolgreichste Abo-Konzertreihe im internationalen Bodenseeraum und weit darüber
hinaus.
Das Programm der neuen Saison
Den glanzvollen Auftakt der Bregenzer Meisterkonzerte 2016/17
bildet am 30. September 2016
das Konzert mit dem vielbejubelten Trompetenvirtuosen Gábor Boldoczki, der zusammen
mit der Capella Gabetta im Festspielhaus Bregenz auftritt. Sol
und ihr Bruder Andrés Gabetta
gründeten das auf Barockmusik
spezialisierte Ausnahmeorchester.
Orchestra & Choir of The Sixteen,
kurz „The Sixteen“, gelten als
eines der weltweit bedeutendsten Vokalensembles. Sie genießen einen besonderen Ruf für die
Interpretation früher englischer
Polyphonie sowie des Werks von
Georg Friedrich Händel, dessen
„Messiah“ sie am 30. November
2016 aufführen werden. Die Wiener Symphoniker werden am 19.
Januar 2017 unter dem derzeitigen Shooting-Star der Dirigen-
Solistin Julia Fischer tritt am 18. März
auf.
FOTO: DECCA/FELIX BROEDE
tenszene, Teodor Currentzis, im
Festspielhaus gastieren. Keine
Geringere als die äußerst unkonventionelle Stargeigerin Patricia
Kopatchinskaja konnte als Solistin für dieses Konzert engagiert
werden.
Das BBC Philharmonic Orchestra
zählt zu den führenden Orchestern Großbritanniens. Es wird
unter ihrem Chefdirigenten
Juanjo Mena am 18. März 2017
auftreten, gemeinsam mit Julia
Fischer. Die Solistin des Abends
ist nicht nur eine der weltbesten
Geigerinnen, sondern auch eine
sehr begabte Pianistin.
Das London Symphony Orchestra (LSO) wurde 1904 als erstes
unabhängiges und selbstverwaltetes Orchester Englands gegründet. Das LSO hat die Musik
zu Hunderten von Filmen eingespielt (u. a. Star Wars, Harry
Potter, Superman) und sich dadurch einen weltweit führenden Namen erworben. Dirigiert
wird das Orchester am 26. April
2017 vom französischen Dirigenten François-Xavier Roth. Das
Chamber Orchestra of Europe
ist eines der versiertesten und
wendigsten Kammerensembles
weltweit. Mit dem charismatischen Dirigenten und Pianisten
Piotr Anderszewski werden sie
am 22. Mai 2017 im Festspielhaus konzertieren.
Infos/Abo-Vorverkauf
Abonnemet-Vorverkauf vom 4. Juli
bis 26. August 2016 bei Bregenz
Tourismus & Stadtmarketing GmbH,
Rathausstraße 35a, 6900 Bregenz,
Austria, Tel. +43(0)5574/4080, Fax
+43(0)5574/4959-69.
Schüler- und Jugend-Abos
ab 1. September 2016 direkt bei Frau
Selma Dünser, Tel. +43(0)5574/4101522.
Termin-, Besetzungs- und Programmänderungen vorbehalten.
Veranstalter: Landeshauptstadt
Bregenz, Abteilung für Kultur, Tel.
+43(0)5574/410-1511.
Konzeption: Dr. Wolfgang Fetz.
Die Veranstaltungen beginnen jeweils
um 19.30 Uhr im Festspielhaus Bregenz.
Mit freundlicher Unterstützung der Bank
Austria.
www.bregenzermeisterkonzerte.at
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Festpiele 2016
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Das Festspielhaus mit dem Platz der Wiener Symphoniker. Sonne genießen bei den Sunset-Stufen am Bodensee. Der Kornmarktplatz. Romantischer
Fischersteg am Bodensee. Ausstellungen im Vorarlberg Museum. Der Martinsturm in der Bregenzer Oberstadt. Mit der Bahn auf den Pfänder fahren.
Kultur und Erholung am See
Bregenz steht auch
abseits der Festspiele für
Kultur, Emotionen und
Erlebnisse.
DIE ÄLTESTE BADEANSTALT
am Bodensee strahlt ein
besonderes und erlebenswertes Flair aus.
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Bregenz, die Kultur- und Festspielstadt am Bodensee.
EIN KLEINOD AUS VERGANGENER ZEIT ist auch die Villa Raczynski in der Schlossbergstraße: Als kleines,
feines Tagungshaus bietet
es Raum für exklusive und
gehobene private Events.
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DAS KLOSTER MEHRERAU
ist das bedeutendste Zisterzienserkloster am Bodensee: Die jahrhundertealte
Bibliothek und die prächtigen Räume sind beeindruckend.
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FOTOMOTIV: Die schmalste
Hausfassade Europas – mit
nur 57 Zentimetern – finden
Sie in der Kirchstraße 29.
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OBERSTADT MIT MARTINSTURM: Das Wahrzeichen
von Bregenz – und zugleich
die größte Turmzwiebel
Europas.
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Internationale Ausstellungen
Das direkt am Platz gelegene
Vorarlberg Museum und das
Kunsthaus Bregenz profilieren
sich durch ihre international
anerkannten Ausstellungen. Die
Bregenzer Festspiele bringen
jedes Jahr aufs Neue spektakuläre musikalische Werke auf die
größte Seebühne der Welt und in
das einzigartige Festspielhaus.
TOP-SONNENUNTERGÄNGE
beispielsweise vom Fischersteg aus, am neuen Badesteg an der Pipeline oder auf
einem der Schiffe.
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Hohe touristische Relevanz
Das breite Angebot fördert auf
der einen Seite den Wirtschaftsstandort Bregenz und sorgt andererseits für eine hohe touristische Relevanz: Die Substanz
der historischen Oberstadt,
außergewöhnliche zeitgemäße
Architektur, das sommerliche
Angebot rund um die Bregenzer Festspiele und zahlreiche
Veranstaltungen prägen die
einfügt. Veranstaltungen wie
das Bregenzer Jazzfestival, Wochen- und Themenmärkte oder
auch ein Kinderkunstfestival
bekommen hier einen modernen Raum zwischen See und
Berg.
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Bregenz ist eine attraktive Kleinstadt mit einem überproportional großen Kulturangebot.
Das belegen die Bregenzer Festspiele, die vielen Galerien, das
Vorarlberg Museum sowie der
für eine Kleinstadt ungewöhnliche Umstand, dass es mit dem
Vorarlberger Landestheater und
dem Theater Kosmos zwei Theaterhäuser gibt. Mithilfe eines
innovativen Standortmanagements stärkt Bregenz kontinuierlich sein Potenzial als attraktive Kultur- und Festspielstadt
am Bodensee.
Landeshauptstadt. Neben einer
vielfältigen Eventszenerie stehen hier auch das bunte gastronomische Angebot sowie ein
außergewöhnliches
Angebot
an Händlern im Fokus. Fachgeschäfte, Boutiquen und Concept
Stores inmitten der weitläufigen
und autofreien Innenstadt bilden einen innovativen Handel
in der Vorarlberger Landeshauptstadt. Das Zentrum einer
lebendigen
Stadtgesellschaft
bildet der seit 2013 bestehende Kornmarktplatz, der vor allem aufgrund seiner modernen
Konzeption das urbane Bild unterstreicht und sich in die zeitgemäße Architekturlandschaft
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Mohren Pilsner
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Lebe den Genuss!
Mehr Infos auf www.mohrenbrauerei.at
facebook.at/Mohrenbrauerei