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Aktuelle Sicherheitshinweise des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA)
Philippinen
Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 06.04.2016
Unverändert gültig seit: 31.03.2016
Aktuelle Hinweise Die Warnstufe 1 für den Vulkan Mayon wurde aufgehoben. Die philippinischen Behörden raten jedoch weiterhin dringend
vor einem Betreten der Gefahrenzone von 6 km rund um den Vulkan ab, da mit Steinschlägen, Lawinen und Dampfexplosionen gerechnet werden
muss. Für den Vulkan Taal gilt derzeit die Warnstufe 1 (Dampfexplosionen und Absonderung toxischer Gase am Hauptkrater sind nicht
ausgeschlossen). Um den Vulkan Bulusan auf Luzon (Provinz Sorsogon) wurde ein Sperrbezirk von 4 km eingerichtet. Seit dem 24.11.2015 gilt
auch für den Vulkan Kanlaon  auf der Insel Negros die Warnstufe 1, verbunden mit einem Sperrbezirk von 4 km. Landesspezifische
Sicherheitshinweise Naturkatastrophen Die Philippinen werden jährlich von ca. 20 Taifunen getroffen. In der Region muss mit Erd- und
Seebeben sowie Tsunamis gerechnet werden. Vor allem in der Regenzeit, die normalerweise von Juni bis November andauert, kommt es immer
wieder zu örtlich heftigen Regenfällen, die mit Überschwemmungen und Erdrutschen einhergehen können. Dabei kann es zu Unterbrechungen in
der öffentlichen Versorgung und zu Flugausfällen kommen. Reisenden in dieser Jahreszeit wird empfohlen, die Wetterlage genau zu verfolgen und
den Hinweisen der Behörden vor Ort Folge zu leisten. Da sich die Wetterlage in den Philippinen mitunter ohne Vorwarnung ändert, sollten sich
Reisende regelmäßig in den Medien informieren. Wetternachrichten, insbesondere Taifunwarnungen, können auf der Website des philippinischen
Wetterdienstes â€?Pagasa" Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.pagasa.dost.gov.ph/ abgerufen werden. Zudem sind auf den Philipppinen
eine Reihe aktiver Vulkane zu finden. Informationen der philippinischen Vulkan- und Erdbebenwarte (PHILVOLCS) können unter
http://www.phivolcs.dost.gov.ph/ abgerufen werden. Dort werden auch Tsunamiwarnungen und Informationen zu vulkanischen Aktivitäten
veröffentlicht. Terrorismus und Entführungskriminalität Anschläge philippinischer terroristischer Gruppierungen können sich überall im Land
ereignen. Auf Mindanao ist die Gefahr jedoch besonders hoch. Die Mehrzahl der Anschläge wird von islamistischen Extremisten durchgeführt, aber
auch durch landesweit operierende kommunistische Rebellen der NPA. Entführungen von philippinischen Staatsangehörigen, aber
auch von Ausländern, kommen vor allem auf Mindanao und in der Sulu-See immer wieder vor. In der Sulu-See kann es auch
zu Übergriffen auf Segel- und Tauchboote kommen. Auch auf Palawan und auf weiter nördlich von Mindanao gelegenen Inseln, einschließlich der
beliebten Urlaubsinsel Boracay und Siargao, kann ein Entführungsrisiko nicht ausgeschlossen werden. Warnmeldungen der Behörden bzw. aus den
örtlichen Medien sind ernst zu nehmen. Von Reisen nach Zentral- und Westmindanao inklusive der Zamboanga-Halbinsel, in
die Sulu-See inklusive Süd-Palawan und seiner Inseln sowie der südlichen Inselgruppen Cagayan de Tawi-Tawi-Islands,
Turtle-Islands und alle Sulu-Islands (Basilan, Jolo, Tawi-Tawi u.a.) zwischen Mindanao und Ost-Malaysien wird
dringend abgeraten. Das Gleiche gilt für Überlandtransfers in ganz Mindanao. Von nicht erforderlichen Reisen in Nord-Palawan
und auf der Insel Boracay wird abgeraten. Auch in Manila besteht die Gefahr von Anschlägen und Entführungen. Seit einem  Bombenanschlag im
Jahr 2011, auf einen Reisebus in Makati, dem Geschäftszentrum von Manila, gab es mehrere Berichte über verhinderte Bombenanschläge im
Großraum Manila. Größere Menschenansammlungen und Protestveranstaltungen sollten nach Möglichkeit gemieden werden. Kriminalität Die
allgemeine Kriminalitätsrate, einschließlich schwerer Gewaltverbrechen, ist hoch. Reisende sollten es vermeiden, die Aufmerksamkeit durch
öffentlich sichtbar getragene Wertgegenstände auf sich zu lenken oder  größere Bargeldbeträge bei sich zu tragen. Es wird empfohlen bei
Fahrten mit Privat-Pkw oder Taxi in der Stadt die Türen und die Fenster zu schließen. Ebenso wird geraten keine Nahrung und Getränke von
Fremden anzunehmen (Gefahr von K.O.-Tropfen) und in Gesellschaft bei Alkoholkonsum (Strandpartys) vorsichtig zu sein, da unvermittelt
Gewalttätigkeit ausbrechen und es dabei auch zu Todesfällen kommen kann. Angebote von Fremden zu Touristenführungen wie auch die Mitnahme
von Gepäckstücken (insbesondere bei inländischen und internationalen Flügen) sollten abgelehnt werden. Es sind auch Fälle bekannt geworden, bei
denen Polizisten aufgrund angeblicher Ordnungswidrigkeiten erpresserischen Druck auf Ausländer ausgeübt haben. Die eindringlichen Appelle der
Behörden vor illegalem Drogenbesitz, der in den Philippinen mit harten Gefängnisstrafen geahndet wird (ab 5 g lebenslange Freiheitsstrafe, bei
Festnahme in einem Flug- oder Fährhafen wird strafverschärfend Handel unterstellt) sollten unbedingt beherzigt werden. Seereisen Fahrten mit
Fähren sollten vermieden werden, wenn andere Reisemöglichkeiten bestehen. Fähren sind häufig überladen, nicht immer mit ausreichend
Haben Sie Fragen? Gerne geben wir Ihnen Auskunft: Telefon 0848 111 444
01.08.2016, alle Rechte vorbehalten. Bitte beachten Sie die geltenden
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Rettungsbooten ausgestattet und oft unzureichend gewartet. Weltweiter Sicherheitshinweis Es wird gebeten, auch den weltweiten
Sicherheitshinweis zu beachten: Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.auswaertiges-amt.de
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