motion Controller einer neuen Generation

World of automation JULI 2016
M otion Controller
einer neuen Gener ation
... mehr
Industrial Automation
inhalt JuLi 2016
CONEC
X-codierte M12x1-Isolierköper und Einbauflansche
nach Standard CAT 6A
Faulhaber – Feel the POWER
Motion Controller
einer neuen Generation
Portwell
NANO-ITX-Board mit
LOW-POWER INTEL®
CORE™ PROZESSOREN
Wind River
Schutz von Linux-Systemen
im Internet der Dinge
MSC Technologies
Embedded-System mit CANto-USB-Modul und galvanisch
getrenntem GPIO-Modul
Turck
Bediengerät mit
Codesys-3-SPS und
Visualisierung
Rauscher
NBASE-T-SchnittstellenPlattform für hochleistungsfähige Bildgebung
Panasonic
Web Lite –
Daten auf Feldebene mit
dem Internet verbinden
Neue eBroschüren von PULS:
Langlebige Stromversorgungen für die DIN-Schiene
Bressner Technology
Ultrarobuste „Rugged“
Industrie-PC-Serien mit
hoher Konnektivität
in-tech
Automatisiertes Testen
Kundenmagazin
more@TURCK:
Aktuelles von Turck
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X-codierte M12x1-Isolierköper
und Einbauflansche nach
Standard CAT 6A
Die zunehmende digitale Kommunikation und der
massive Anstieg der Datenmengen – besonders
im Zeitalter von Industrie 4.0 – erfordern Steckverbinder für immer schnellere Datenübertragungen.
Einen Schritt in diese Richtung macht CONEC mit
der neuen X-codierten Steckverbinderfamilie der
Baugröße M12x1, die für Datentransfer unter dem
Standard CAT 6A ausgelegt ist.
Die X-codierten Steckverbinder M12x1 sind für
10-Gbit/s-Datentransfer, SMT-Oberflächen- und
THR-Durchsteckmontage konzipiert worden.
Die THR-Ausführung ermöglicht auch die Oberflächenmontage und ist für den Reflowprozess
geeignet.
Eine mit dem Isolierkörper bestückte Platine
kann in verschiedenen Flanschgeometrien montiert werden. Die CONEC-Flansche eignen sich
zur Kombimontage. Sie sind ideal für eine Konzeption, bei denen das M12x1-Gewinde der
Gehäuse direkt angeformt ist. So wird eine maximale Gestaltungsfreiheit erzeugt.
Das geschützte Hauptmerkmal dieses innovativen Steckverbinders ist die Montage in verschiedenen Flanschgeometrien. Die doppelte
und symmetrische Anordnung der Kontaktfedern verfeinert die bisherigen Schirmkonzepte
durch eine axiale und radiale Anbindung an die
Flanschseite und ermöglicht eine niederohmige Schirmübertragung.
Platzsparende Montage
Falls der Anwender durch die immer kleiner
werdenden Bauraumressourcen die radiale
oder axiale Flanschanbindung einsparen muss,
kann er nur eine der beiden Kontaktierungsarten nutzen. Durch das radiale Schirmkonzept
lässt sich ein erheblicher Toleranzbereich beim
Einbau kompensieren, ohne dass die Übergangswiderstände darunter leiden. Die elektro-
magnetische Trennung der vier Adernpaare
nach CAT 6A ist dennoch sichergestellt. Vorteilhaft ist auch die federnde Kontaktierungsart mit
dem Gegenstecker. Sie kann die elektromagnetische Trennung der Adernpaare durch einen
massiven Schirmkörper oder durch federnde
Gegenelemente sicherstellen. Eine gleichzeitige Überlappung und Berührung der Elemente
bewirkt eine sehr gute Schirmübertragung zwischen zwei Steckverbindern.
Die automatische Bestückung des Steckverbinders ist trotz der Federelemente möglich. Der
Platinenbestücker kann auf ein Saugnapf-System
zurückgreifen und das von CONEC aufgebrachte
Klebepad dafür nutzen, den Steckverbinder für
die Bestückung zu erfassen. Die Steckverbinder
entsprechen im montierten Zustand zum Gehäuse der Schutzart IP67, im Steckgesicht im unverschraubten Zustand IP20. ■ ds
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M
12x1
Inhalt
Bilder: FAULHABER
M oti on Co n t r o l l e r e i ne r n e u e n G e n e r at i o n
Kostendruck, die Forderung nach kurzen Inbetriebnahme- bzw. Stillstandszeiten von Maschinen
und ein heterogenes Ausbildungsniveau der Maschinenbediener verlangen eine hohe Benutzerfreundlichkeit der elektrischen Antriebssysteme.
Die Anwender erwarten eine einfache Bedienbarkeit, Flexibilität bei den Schnittstellen, um eine reibungslose Kommunikation im Automatisierungsverbund sicher zu stellen, und die Möglichkeit
mehrere Achsen praxisgerecht zu synchronisieren.
Motion Controller einer neuen Generation tragen
diesen Forderungen Rechnung und ebnen damit
intelligenten Antriebssystemen den Weg weiter in
Richtung vernetzter Industrie.
Im Kontext mit vernetzter Industrie spielt die
Antriebstechnik eine wichtige Rolle, schließlich
ist ohne „treibende Kraft“ keine Automatisierung denkbar. Für Motoren und Steuerungen
hat der neue Ansatz weitreichende Konsequenzen: Dezentrale Intelligenz und die Fähigkeit
Motion Controller einer neuen Generation
ebnen intelligenten Antriebssystemen den Weg
weiter in Richtung vernetzter Industrie.
zur Echtzeit-Kommunikation mit der übergeordneten Prozessleittechnik über Feldbussysteme wie z. B. EtherCAT sowie Flexibilität bei den
Einsatzmöglichkeiten heißen heute die Anforderungen an zukunftsweisende Antriebssysteme. Daraus hat FAULHABER die Konsequenz
gezogen und eine neue Generation von Motion
Controllern entwickelt.
Für unterschiedliche
Anwendungen geeignet
Wie schon die bestehenden und auch weiterhin verfügbaren Produkte, ist auch die Generation V3.0 perfekt auf die DC-Kleinstmotoren aus
dem eigenen Portfolio abgestimmt, aber nicht
darauf begrenzt. Über Schnittstellen wie RS232,
USB, CANopen oder EtherCAT können die neuen Geräte in verschiedene Umgebungen integriert werden. Besonderer Wert wurde zudem
auf eine einfache und leichte Inbetriebnahme
gelegt.
So steht eine wesentlich verbesserte Anwendersoftware zur Verfügung. Den elektrischen
Anschluss erleichtern ein durchgängiges Steckerkonzept und ein vollständiger Satz an
Zubehörleitungen. Für die schon bisher stark
vertretenen Anwendungen und autarken Einsatzgebiete ohne übergeordnete Steuerung
gibt es eine neue leistungsfähigere und dennoch einfach anzuwendende Programmierumgebung. Zudem bieten Hard- und Software bei
Bedarf Erweiterungsmöglichkeiten und können
wie bisher auch kundenspezifisch angepasst
werden.
Drei Gerätevarianten decken
unterschiedliche Einsatzbereiche ab
Drei Gerätezuschnitte
Da die Aufgaben und Einsatzumgebungen von
Kleinstmotoren und den dazu gehörenden
Steuerungen sehr komplex und verschieden
sind, gibt es drei unterschiedliche Gerätezuschnitte: Die Motion Controller MC 5005 und
MC 5010 mit Gehäuse und Steckanschlüssen
sind für den Einsatz im Schaltschrank oder in
Geräten konzipiert. Dazu können die Produkte zum komfortablen Einbau sowohl direkt
als auch mittels Montagehilfsmitteln wie z. B.
Hutschienenadapter montiert werden. Motion
Control Systems als Servomotoren mit integriertem Motion Controller sind bereits vorkonfiguriert und erlauben den Einsatz direkt im Automatisierungsumfeld. Angeschlossen werden
sie über Rundstecker gemäß Industriestandard.
Ein intelligentes Baukastensystem ermöglicht
die Integration diverser bürstenloser und bürstenbehafteter DC-Servomotoren in ein einheitliches Gehäuse. Der Motion Controller MC 5004
ist als offene Steckkarte für den Einbau in vorhandene Gehäuse ausgelegt. Ein optional verfügbares Motherboard erleichtert den Einstieg
in mehrachsige Anwendungen.
Gemeinsame Technologiebasis
und leistungsfähige Software
Alle drei Ausführungen nutzen die gleiche Technologiebasis, bieten die gleichen Schnittstellenoptionen, dieselbe Bedienphilosophie und
die gleiche Funktionalität. Für nahezu alle denkbaren Applikationen steht damit eine passende
Lösung bereit. Anwender aus den unterschiedlichsten Bereichen profitieren von den flexiblen Anschlussmöglichkeiten, Betriebsarten und
Regelungsmöglichkeiten. In völlig neuem „Look
and Feel“ präsentiert sich der Motion Manager
in der Version 6, der wie bisher kostenlos auf der
Internetseite downloadbar ist. Bekannte Funktionen wie die grafische Analyse von internen Signalen wurden weiterentwickelt. So stehen jetzt
auch ein Software-Oszilloskop für Vorgänge direkt im Regler sowie viele andere Funktionen
über grafische Dialoge direkt zur Verfügung.
Schnelle Inbetriebnahme
Durch die Assistenzfunktionen zum Verbindungsaufbau, der Motorauswahl und der Konfiguration des Reglers ist die erste Inbetriebnahme nach 5 Minuten erledigt. Weitere grafische
Dialoge unterstützen den Anwender bei der
Feinabstimmung der Applikation und beim
Test der verschiedenen Betriebsarten. Diagnosefunktionen erlauben die laufende Überwachung des Antriebs.
Die Verbindung zum Motion Controller bzw.
Motion Control System ist dabei ohne Einschränkung sowohl über USB, RS232 oder
CANopen möglich. Über Visual Basic werden
Bedienabläufe z. B. für die Inbetriebnahme oder
für wiederkehrende Tests automatisiert. Neu ist
auch die Projektverwaltung, die die Einstellungen und Daten eines Antriebs in einem Projektfile zusammenfasst und damit die Versionierung und Pflege vereinfacht.
Neue Funktionen und höhere Dynamik
Die in den Controllern integrierten Funktionen
erleichtern dem Anwender den Umgang mit
der Technik und schaffen flexible Einsatzmöglichkeiten. An den Motion Controllern MC 5010,
MC 5005 und MC 5004 lässt sich der jeweilige
Motortyp einstellen. Anwender können frei
wählen, ob ein DC-Kleinstmotor, ein bürstenloser DC-Servomotor oder ein linearer DC-Servomotor angesteuert werden soll. Für die integrierten Servoantriebe der Motion Control
Systems Reihe ist der entsprechende Motor dagegen werksseitig bereits vorkonfiguriert. Wahlweise können dann Position, Geschwindigkeit
oder Strom (Drehmoment oder Kraft) geregelt
werden. Unterstützt werden dabei auch die für
den synchronisierten Betrieb mehrerer Achsen
üblichen Cyclic Modes CSP, CSV und CST aus
dem CANopen/EtherCAT Umfeld.
Über den integrierten Profilgenerator können
alternativ Punkt zu Punkt Bewegungen an die
Dynamik der Anwendung angepasst werden,
so sind auch komplexe Profile umsetzbar. Zusätzlich sind Position, Geschwindigkeit oder der
Strom aber auch über analoge Vorgaben unabhängig vom Feldbus regelbar. Vielfältige Varianten für Referenzfahrten über Referenz- und
Endschalter stehen ebenfalls zur Verfügung.
Erstmalig ist als Standard auch eine Referenzierung an einem mechanischen Anschlag integriert. Durch eine neue Reglerstruktur konnte
außerdem die Dynamik gegenüber den Vorgängerprodukten deutlich erhöht werden. Für den
Schutz der Motoren und der Elektronik insbesondere im hochdynamischen Betrieb sorgen
thermische Modelle für die Motorwicklung und
die Leistungselektronik.
Grafische Unterstützung bei der Parametrierung
vereinfacht die Bedienung. Die Software Motion
Manager 6 erlaubt einen komfortablen Zugriff
auf die Einstellungen und Parameter der
angeschlossenen Controller und stellt auch
Analysemöglichkeiten in Form von Statusanzeigen und grafischem Trace-Fenster zur
Signalüberwachung zur Verfügung.
Geberschnittstellen
und Digitaleingänge
An der Motorschnittstelle stehen im Standard
jetzt zwei Geberschnittstellen zur Verfügung,
an die optische bzw. Inkrementalgeber, Absolutwertgeber (12 Bit AES/BiSS, 12 Bit SSI) oder
die im Motor integrierten digitalen bzw. analogen Hallsensoren angeschlossen werden
können. Bei den Hallsensoren beträgt die Auflösung 4096 Inkremente pro Umdrehung, also
ebenfalls 12 Bit. Zusätzlich können jetzt auch
analoge oder PWM-Signale als Positions- und
Geschwindigkeitsrückmeldung genutzt werden. Wie bisher sind dabei auch zwei Sensoren
verwendbar, um Geschwindigkeit und Position
getrennt zu erfassen.
Die Motion Controller der Generation V3.0 bieten bereits im Standard mindestens drei Digitaleingänge, zwei flexibel verwendbare analoge Eingänge und zwei digitale Ausgänge, über
die jetzt auch Haltebremsen direkt angesteuert
werden können. Über die Eingänge lassen sich
wie bisher auch ein weiterer Referenzencoder
für Positionsvorgaben (Gearing-Mode) oder ein
Puls-/Dir-Signal zur Vorgabe der Position an-
schließen. Alternativ kann die Bewegung des
Antriebs über einen Referenzencoder und den
Touch-Probe-Eingang auf eine laufende Bewegung aufsynchronisiert werden. Die Sollwertvorgabe ist über Feldbus, USB-Schnittstelle,
diskrete Ein-/Ausgänge oder Ablaufprogramme möglich. Dabei sind bis zu acht in BASIC
geschriebene Ablaufprogramme in den Motion
Controllern speicherbar; eines davon kann als
Auto-Start Option gewählt werden.
Bestens vernetzt
Auch in puncto Kommunikation erfüllen Motion
Controller alle Wünsche: So stehen für unterschiedliche Aufgaben insgesamt vier Schnittstellen zur Verfügung. Die Konfiguration geschieht
beispielsweise über die USB-Schnittstelle. Für
die Anbindung an die Automatisierungstechnik
sind RS232 und CANopen als Standard-Feldbusse vorgesehen. Zusätzlich gibt es dann noch
EtherCAT mit CoE (CANopen over EtherCAT)
als Option. Dabei gilt: Alle Funktionen und Betriebsarten sind über alle Schnittstellen verfügbar und die Konfiguration ist angelehnt an das
CANopen Servo-Drive Profil (CiA 402).
Fit für industrielle Umgebungen
Die Motion Controller sind für den industriellen
Einsatz ausgelegt. Die Gehäuseversionen erfüllen die Anforderungen der Schutzart IP40, die
Motion Control Systems die der Schutzart IP54.
Der Anschluss erfolgt über robuste Steckverbinder. Die gehäusten Controller sind ausgelegt
für eine Motorversorgung von 0 bis 50 V; die
Spannungsversorgung für die Elektronik liegt
zwischen 12 und 50 V. Der Dauerstrom wird mit
5 bzw. 10 A angegeben, wobei Spitzenströme
von 15 bzw. 30 A möglich sind.
Die Controller eignen sich für Drehzahlbereiche von 0 bis 30.000 U/min (Motoren mit Sinus-Kommutierung) bzw. 0 bis 60.000 U/min
(Motoren mit Blockkommutierung). Damit stehen für die unterschiedlichsten Anwendungen
intelligente, leistungsfähige Antriebssysteme
zur Verfügung, die sich gut in moderne Automatisierungslandschaften integrieren lassen und
dabei doch einfach zu bedienen sind.
Die Antriebsexperten
aus Schönaich
Die FAULHABER-Gruppe mit ihren 1.700 Mitarbeitern ist spezialisiert auf Entwicklung, Produktion und Einsatz von hochpräzisen Klein- und
Kleinstantriebssystemen, Servokomponenten
und Steuerungen bis zu 200 Watt Abgabeleistung.
Dazu zählt die Realisierung von kundenspezifischen Komplettlösungen ebenso wie ein umfangreiches Programm an Standardprodukten
wie bürstenlose Motoren, DC-Kleinstmotoren,
Encoder und Motion Controller. Die Marken der
FAULHABER-Gruppe gelten weltweit als Zeichen für hohe Qualität und Zuverlässigkeit in
komplexen und anspruchsvollen Anwendungsgebieten wie Medizintechnik, Bestückungsautomaten, Präzisionsoptik, Telekommunikation,
Luft- und Raumfahrt sowie Robotik. Vom Mikroantrieb mit 1,9 mm Durchmesser bis zum leistungsstarken 44-mm-DC-Kleinstmotor kombinierbar mit verschiedenen Präzisionsgetrieben,
bietet das Unternehmen zuverlässige Systemlösungen für eine Vielzahl von Anwendungen.
SpannendeApplikationsberichte,
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Autoren: Dr. Andreas Wagener,
Leiter Entwicklung Motion Control & Firmware,
Volker Hausladen, Produktmanager
Motion Control bei FAULHABER, und
Ellen-Christine Reiff, Redaktionsbüro Stutensee
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Überblick Motion Controller
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Video FAULHABER Motion Control
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MC 5004
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MC 5005
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MC 5010
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Motion Controller Katalog
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Magazin motion
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FAULHABER Katalog und
Shortform Katalog
Inhalt
NANO-ITX-Board mit
LOW-POWER INTEL® CORE™
PROZESSOREN
Mit zwei unabhängigen Mini-Display-PortSchnittstellen kann das Portwell NANO-6050
Embedded Board 4K-Displays mit einer Auflösung von 3840 x 2160 Pixel und zusätzlich über
LVDS ein drittes, unabhängiges Display mit
Full-HD (1920 x 1080) Auflösung versorgen. Bei
nur 15 W Verlustleistung des Dual-Core-Prozessors sind dadurch auch lüfterlose Anwendungen mit wenig Designaufwand möglich. Dies
wird besonders Anwender von Digital Signage,
Point of Information/Sale, Retail und hochwertigen HMI-Lösungen freuen.
Portwell kündigt das NANO-6050 an, ein Nano-ITX Embedded System-Board (120 mm x
120 mm), das auf dem Gen 5 Intel® Core™
Low-Power-Prozessor i3-5010U und Intel®
Core™ i5-5350U, ehemaliger Codename Broadwell–U, basiert. Der NANO-6050 ist ein sehr
leistungsstarker Single-Board-Computer (SBC)
mit vielen modernen, integrierten Schnittstel-
len. Es ist in dem gängigen Nano-ITX-Formfaktor konzipiert, das für einen 24/7-Dauerbetrieb ausgelegt ist und industrielle Merkmale
sowie eine garantierte Langzeitverfügbarkeit
von mindestens 7 Jahren bietet.
Der Single-Board-Computer NANO-6050 im platzsparenden Nano-ITX-Formfaktor ist für hochwertige HMI-, Retail-, Point-of-Sale-Lösungen und
Kiosksysteme ausgelegt.
Lüfterloser Single-BoardComputer mit geringer Bauhöhe
Das flache Design – mit einer Höhe von nur
16,4 mm mit I/O-Blende – ermöglicht den platzsparenden Einbau in Displays und Panel-PCs.
Die Verwendung in Digital Signage und in Steuerungslösungen für Industrie- und Business-Anwendungen ist durch die kompakte Bauform
einfacher als mit vielen anderen Board-Plattformen. Zudem sind Systemlösungen, die auf dem
NANO-6050 von Portwell basieren, ideal für passiv gekühlte und hermetisch abgedichtete Systeme, die in rauen Umgebungen gefordert werden. Die leistungsstarke integrierte Grafik geht
in puncto Benutzerfreundlichkeit keine Kompromisse ein, was vor allem für komplexe Visualisierungen in Automatisierung, Prozesstechnik
und am POS (Point of Sales) sowie Anwendungen im Einzelhandel, wie z. B. Kiosksysteme,
besonders wichtig ist. Drei unabhängige Displays, zwei Mini-Display-Ports (Mini-DP) an der
rückseitigen I/O-Blende und eine LVDS-Schnittstelle mit hoher Auflösung ermöglichen es, anspruchsvolle Benutzerinterfaces und moderne
Touch-Lösungen zu realisieren.
Hohe Rechenleistung
und optimierte 3D-Grafik
Der NANO-6050 SBC mit den Low-Power DualCore-Prozessoren Intel® Core™ i3-5010U oder
Intel® Core™ i5-5350U bietet einen DDR3L
1333/1600 MT/s SODIMM-Sockel, der mit bis
zu 8 GB Speicher ausgestattet werden kann.
Die integrierte Intel HD Graphics 6000 unterstützt DirectX 11.2, OpenGL 4.3 und OpenCL
2.0 sowie eine flexible Hardware-Dekodierung,
um mehrere hochauflösende Full-HD-Videos
gleichzeitig zu dekodieren. Mit bis zu 3840 x
2160 Pixel (4K-Auflösung) bei den Mini-Display-Ports sowie 2x24-Bit LVDS bis zu 1920 x
1200 Pixel Auflösung sind die drei unabhängigen Display-Schnittstellen das Beste, was
derzeit industrielle Single-Board-Computer zu
bieten haben. Vier USB-3.0-Ports für höchste
Geschwindigkeit und weitere zwei USB-2.0-Anschlüsse mit niedrigem Stromverbrauch sorgen effiziente Anbindung der Peripherie. Eine
5 Gbit/s PCI Express 2.0 Lane wurde auf einen
half-size mPCIe-Sockel für Speicher- oder Wireless-Erweiterungen verdrahtet und bietet damit eine ausgewogene Systemleistung. Zwei
SATA-3.0-Schnittstellen mit bis zu 6 Gbit/s (eine
davon verfügbar als mSATA und die andere
als SATA-Anschluss) ermöglichen schnelle und
flexible Speichererweiterungen. Intel I218-LM
und Intel I120-AT Gigabit Ethernet Controller
mit IEEE-1588 Unterstützung bieten dualen
Gigabit-Ethernet-LAN-Zugang über die beiden
RJ45-Ports auf der I/O-Blende. Der NANO-6050
ist ein Beispiel für eine Vielzahl von leistungsfähigen Produkten, die Portwell an seinen Standorten entwickelt und fertigt. ■ ds
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Produktinfo Nano-6040
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Datasheet Nano-6040
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Inhalt
Entwickeln, nutzen, verteidigen
Schutz von Linux-Systemen
im Internet der Dinge
Fabrikhallen werden zunehmend mit
intelligenten vernetzten Geräten aufgerüstet. Serverräume sind längst keine Abstellkammern mehr. Die meisten Unternehmen sind unterwegs ins Internet der
Dinge (IoT), und auch das Ökosystem der
Entwickler ändert sich rasant. Wie es aussieht, sind wir auf dem besten Weg, die
Prognose von 200 Milliarden vernetzter
Geräte bis 2020 zu erfüllen.
Es wird weiterhin immer mehr und immer unterschiedlichere Geräte geben. Dennoch haben
viele Unternehmen immer noch nicht abschließend bewertet, welche unternehmerischen
Konsequenzen der Weg ins IoT haben wird –
von der Strategie bis hin zur Umsetzung. Viele
ihrer Produkt- und Entwicklungsteams haben
beeindruckende Ideen entwickelt; es geht dabei um Sensoren, Konnektivität und Daten und
darum, wie man von einem reichhaltigen Applikations-Ökosystem profitieren kann. Unterneh-
men, die den Weg ins IoT früh eingeschlagen
haben, haben hauptsächlich bestehendes Fertigungsequipment mit Sensoren aufgerüstet. In
Zukunft wird es jedoch Standard sein, dass neues Equipment mit integrierter IoT-Technologie
zum Einsatz kommt. Damit steigt die Produktivität, Kosten werden eingespart, und den Unternehmen eröffnen sich neue Möglichkeiten.
Doch was geschieht mit diesen wunderbaren
Geräten, wenn sie erst einmal im Einsatz sind?
Wie sieht es in Sachen Instandhaltung aus?
Hier kommt die Update-Frequenz ins Spiel. Regelmäßige Updates und Wartung stellen sicher,
dass Geräte und Apps immer auf dem neuesten Stand sind. Wenn sie aber während des Online-Betriebs nicht nur mit Wartungsupdates in
Berührung kommen – was dann? Letztendlich
sind ja alle Geräte mit einem Netzwerk verbunden. Oder das Angriffskonzept „Man-in-theMiddle“: Die Daten, die ein Gerät zum Server
sendet, könnten entschlüsselt und verändert
werden. Jeden Tag hören wir von vielen Beispielen für derartige Sicherheitslücken, und laut Sta-
tistik werden sich diese Angriffe immer weiter
ausbreiten. Allein der damit verbundene Überwachungsaufwand ist utopisch – siehe die neuesten Meldungen der Common Vulnerabilities
and Exposures (CVE).
Der Eintritt ins industrielle Internet hat viele
Hürden, wobei Security und Interoperabilität
zu den größten zählen. Mit dem Wachstum des
IoT steigt das Risiko von Szenarien, in denen
sämtliche vernetzte Geräte gehackt, ihre Daten
gestohlen oder sogar von entfernter Stelle aus
gesteuert werden können.
Fachleuten zufolge werden die Ausgaben für
Industrie-Automationssoftware steigen, wobei
das Budget hauptsächlich für Betriebssysteme
aufgewendet soll, im Wesentlichen für zusätzliche Virtualisierung, Management und Security.
IoT-Geräte –
glücklich bis ans Ende aller Tage?
Das wäre denkbar, doch ohne einen Mechanismus zum Schutz der Geräte nur ein frommer
Wunsch. Neue integrierte Security-Designs reichen dafür nicht aus und sind durch kontinuier-
Steigende Angriffsfläche für Cyber-Attacken –
Quelle McAfee Labs Report 2016 Threats Predicions
liche und automatische Verteidigungsmechanismen zu ergänzen, um Geräte im Einsatz zu
schützen. Dazu braucht man ein sicheres Software-Framework, geschützte Verbindungs-Authentifizierung, sichere Software-Updates, KeyManagement, verschlüsselte Datenspeicherung
– und selbst das ist noch nicht genug.
Heartbleed, Shellshock, Open SSL CVEs und Co.
werden trotzdem weiter Einlass begehren. Das
National Institute of Standards and Technology sowie andere internationale Regierungsbehörden, wie die International Society of
Automation (ISA) und die International Electrotechnical Commission (IEC), sollen mit strengen
Methoden und Metriken Hilfestellung bei der
Bekämpfung und Prävention von Cyberkriminalität leisten. Es geht über das hinaus, was integrierte Security-Funktionen leisten können:
Adressiert werden neue Exploits mit neuen Sicherheitsverletzungen im Code, die ein früher
entwickeltes Design nicht voraussehen kann.
Für Hersteller gilt es, ihre Security-Strategie zu
überdenken und Schutzmaßnahmen nicht nur
auf Systemebene vorzusehen, sondern sich
mit der agilen Integration neuer Patches für Sicherheitslücken zu befassen – eine flexiblere
Herangehensweise für laufende Security- und
Patching-Maßnahmen. Wenn Hersteller Systeme einsetzen, die nicht zu jedem Zeitpunkt
auf dem neuesten Stand sind, haben sie keine Garantie, dass ihre ursprünglich integrierte
Security den neuesten Exploits standhält, die
täglich entstehen und aufgedeckt werden.
Einheitliche Benennung
von Sicherheitslücken mit CVE
Hier hat sich CVE (Common Vulnerabilities and
Exposures) als Quasi-Industriestandard etabliert, der eine einheitliche Benennung für Sicherheitslücken oder Schwachstellen vorgibt.
Anhand der CVE-Identifier lassen sich Informationen über eine Sicherheitslücke leicht mit deren Security-Patch, Verfügbarkeit oder entsprechenden Technologien in Beziehung setzen. Für
die Welt der Open-Source-Software ist CVE deshalb unverzichtbar.
Die McAfee Labs schreiben in ihren Bedrohungsprognosen 2016: „Wir rechnen insbeson-
Zunehmend sind eingebettete Systeme, das Internet der Dinge (IoT) sowie
Infrastruktur-Software das Ziel von hochentwickelten Bedrohungen und
Zero-Day-Angriffen.
dere mit Exploits für neu erkannte Schwachstellen im Nicht-Windows-Bereich. Zunehmend
werden eingebettete Systeme, das Internet der
Dinge (IoT) sowie Infrastruktur-Software das
Ziel von hochentwickelten Bedrohungen und
Zero-Day-Angriffen sein. Dazu zählen UnixVarianten, beliebte Smartphone-Plattformen, IoTspezifische Systeme (z. B. Tizen und Project Brillo)
sowie grundlegende Komponenten und Bibliotheken (z. B. Glibc oder OpenSSL).“ Und davon
gibt es genügend.
Verteidigung –
Sicherheitslücken schlieSSen
Ein Update der Gerätesoftware, sobald die Industrie eine Sicherheitslücke identifiziert, ist
eine wirksame Verteidigungsmaßnahme. Für
Security-Teams kann Open-Source-Software den
Vorteil bieten, dass sie mit diversen Forschern
Kontakt aufnehmen können, beispielsweise mit
Regierungsbehörden, bzw. dass es spezielle Mailinglisten gibt – mit dem Ziel, Sicherheitslücken
im Code zu entdecken. Voraussetzung dafür ist,
dass Systeme wirksamer und effizienter überwacht, bewertet und gepatcht werden. Über-
wachung erhöht die Chancen, auf den nächsten
Angriff gut vorbereitet zu sein. Schwachstellen
werden häufig in bestimmten Kreisen entdeckt,
über Mail-Verteiler gemeldet und geblockt. Die
Hersteller gewinnen dadurch Zeit, um entsprechende Schutzmaßnahmen zu treffen.
Strategie der ständigen Überwachung –
Herausforderungen
Eine Herausforderung stellen die Geräte selbst
dar. Mittels Datenverschlüsselung und dem Einbringen weiterer umfassender Security-Technologien lässt sich das Sicherheitsrisiko minimieren. Viele der derzeit erhältlichen Sensorgeräte
haben jedoch nicht die Batterie- und Verarbeitungskapazität, die für die Implementierung
komplexer Technologien vonnöten ist.
Das Budget steht immer an erster Stelle. In der
Energiebranche beispielsweise werden die Cyberangriffe immer massiver und raffinierter,
doch es stehen nur begrenzte Mittel zu deren
Abwehr zur Verfügung. Im Rahmen einer Studie
des Ponemon Institute, mit Lockheed Martin als
Sponsor, wurden führende IT-Unternehmen in
den USA befragt (16 Prozent davon Energieversorger). 84 Prozent dieser Unternehmen sind
demnach der Meinung, dass der Umfang von
Cyberangriffen auf ihre Netzwerke steigt; doch
nur etwa ein Viertel glaubt, dass sie die für Gegenmaßnahmen erforderlichen finanziellen
oder personellen Mittel haben. Dies führt uns
zur nächsten Herausforderung: Personal.
Schwachstellen zu überwachen ist eine extrem
wichtige, aber nicht unbedingt attraktive Tätigkeit. Selbst wenn Personal verfügbar wäre,
finden Entwickler jüngsten Studien zufolge
es weit spannender, sich mit neuen Technologien zu befassen, statt die darunterliegende
Plattform aktuell und am Laufen zu halten. Es
ist jedoch unumgänglich, dass sich jemand um
die Überwachung kümmert. Ein Expertenteam
könnte diese Aufgabe noch wirksamer erfüllen.
Man braucht jemanden, der Schwachstellen
proaktiv überwacht und erkennt, ehe sie zu einem Problem werden können. Jemand, der auf
allen relevanten Mailinglisten ist, öffentlich wie
privat, und über alle aktuellen Geschehnisse im
Open-Source-Bereich stets auf dem Laufenden
ist – dass z. B. das Yocto Project v2.1, das diesen
Monat an den Start geht, ein Feature mit der
Bezeichnung swupd zur Identifikation von vertrauenswürdiger Firmware anbietet, oder über
die Core Infrastructure Initiative der Linux Foundation Bescheid weiß. Jemand mit der Fähigkeit,
Security-Probleme zu lösen. Das ist dann der
richtige Partner für ein Happy End.
Machen Sie sich ein Bild davon, was Ihre Geräte
erwartet, sobald sie online im Einsatz sind.
Oder Sie bereiten sich auf das vor, was auf eine
Do-it-Yourself-Lösung zukommt. ■ ds
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
Schutz von Open Source

Webinar: “ It’s the Connected Era.
Are Your Linux Devices Secure?“
Inhalt
Embedded-System mit
CAN-to-USB-Modul und galvanisch
getrenntem GPIO-Modul
Die Fertigung in Deutschland
gewährleistet eine hohe Qualität
MSC Technologies liefert ihr kompaktes Embedded-System NN aus der NanoServer®-Familie
jetzt auch mit integriertem CAN-to-USB-Modul
und galvanisch getrenntem GPIO-Modul. Der
leistungsfähige Box-PC basiert dem Chipsatz
Intel® Q170 und Intel® Core™-Prozessoren der
sechsten Generation aus der Desktop- bzw. der
Low-Power-Desktop-Serie (früherer Codename
Skylake).
Das Herz des CAN-to-USB-Moduls ist ein Cortex
M3-Mikrocontroller mit internem CAN-Controller, der für einen erweiterten Temperaturbereich
ausgelegt ist. Es werden die CAN-Protokolle
2.0A und 2.0B unterstützt. Die Stromversorgung
erfolgt über USB, wobei USB und CAN voneinander galvanisch getrennt sind. Das galvanisch
getrennte GPIO-Modul verfügt über je vier Ausgänge und Eingänge.
Auf Dauerbetrieb ausgelegt
Der 58 mm flache NanoServer® NN ohne Steckplatz ist für den Dauerbetrieb (24/7) in einem
industriellen Umfeld ausgelegt. Auf Kundenwunsch lässt sich der modular aufgebaute Rechner innerhalb kurzer Zeit und mit optimierten
Kosten auf die Anforderung der speziellen Anwendung anpassen. Wie alle Embedded-Systeme wird der NN von MSC Technologies in ihrer
modernen Produktionsstätte in Freiburg gefertigt, die flexibel für Klein- und Großserien ausgerüstet ist.
Performance an
Anwendung anpassbar
Der skalierbare NanoServer® NN ist mit den Prozessorvarianten i7-6700(TE), i5-6500(TE) oder
i3-6100(TE) mit vier bzw. zwei CPU-Cores bestückt. Je nach Prozessortyp werden Intel® vPro,
Intel® 64, die Intel® Virtualization-Technologie
(VT-x), die Intel® Virtualization-Technologie for
Directed I/O (VT-d), die Intel® Trusted Execution-Technologie, Intel® Advanced Encryption
Standard AES-NI sowie die Intel® Turbo BoostTechnologie 2.0 unterstützt. Die in dem Chip
integrierte Intel® HD Graphics bietet Support
für DirectX® 12, OpenGL 4.3/4.4 und OpenCL™
2.x. Der DDR4-Arbeitsspeicher lässt sich über
zwei SODIMM-Sockel auf eine Speicherkapazität von bis zu 32 GB ausbauen. An externen
Anschlüssen sind 2 x GB LAN (IEEE1588), je vier
USB 3.0- und USB-2.0-Ports, RS232, DVI-D und
2 x DisplayPort V1.2 vorhanden. Es können bis
zu drei unabhängige Displays mit einer maximalen Auflösung von 4K angesteuert werden.
2,5-Zoll-HDDs bzw. SSDs und mSATA-SSDs dienen als Massenspeicher. Zahlreiche SecurityFunktionen, wie z. B. ein sicherer Boot-Vorgang,
Passwortschutz und ein Trusted-Plattform-Modul (TPM) 2.0 schützen das System vor einem
unerlaubten Zugriff von außen. ■ ds
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Übersicht NanoServer
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NN-Q170
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Die Fertigung in Deutschland
gewährleistet eine hohe Qualität
Inhalt
Bediengerät mit
Codesys-3-SPS und
Visualisierung
Die TX500-HMIs verfügen über Master für die
wichtigsten Industrial-Ethernet-Produkte.
Turck hat eine neue HMI-Familie im Programm: Die TX500 HMI-Steuerungen mit
hochwertigen Touchdisplays und schnellem
Prozessor eignen sich optimal zum Einsatz
in kleinen bis mittelgroßen Maschinen, deren Prozesse vor Ort gesteuert, bedient und
beobachtet werden müssen. Jedes TX500
verfügt über Profinet-Master, EtherNet/
IP-Scanner und einen Modbus-TCP- sowie
Modbus-RTU-Master. Bei den beiden Modbus-Protokollen können die HMIs auch als
Slave betrieben werden.
Die Steuerungs- und Visualisierungsfunktionen
des HMI werden mit Codesys3 programmiert.
Einfache Programmierung
mit Codesys3
Codesys3 erlaubt eine schlanke und einfache
Programmierung der Steuerungs- und Visualisierungsfunktionen. Die neueste Prozessortechnik der Geräte garantiert einen flüssigen
Ablauf rechenintensiver Prozesse bis hin zu Bewegtbild-Visualisierungen. Dank des hochauflösenden TFT-Displays mit 64.000 Farben werden Grafiken und Animationen ansprechend
und performant dargestellt. Die Frontseite der
TX500-Reihe erfüllt die Schutzart IP66.
Industrial Ethernet
Anschlussseitig stehen zwei RJ45-EthernetPorts, eine serielle Schnittstelle für RS232 oder
RS485 sowie zwei USB-Ports zur Verfügung. Ein
zusätzlicher SD-Kartenslot erlaubt das Erweitern des internen Datenspeichers von 128 MB.
Turck bietet drei Varianten der TX500-Serie an,
die sich in Displaygröße und Auflösung unterscheiden: zwei 16:9-Displays mit 7 Zoll oder
13 Zoll (TX507 und TX513) und ein 10-Zoll-Gerät im 4:3-Format (TX510). Die beiden kleineren
Displays bieten 800 x 400 Pixel, während das
große TX513 1280 x 800 Bildpunkte auflöst. ■ ds
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TX500 HMI-Steuerungen
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TX500-Broschüre/Folder
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Video: TX500 – HMI mit Codesys-3-SPS
Inhalt
NBASE-T erweitert den
IEEE-802.3-EthernetStandard und
ermöglicht hohe
Übertragungsbandbreiten
für doppeladrige
Cat-5e-Kupferkabel.
NBASE-T-SchnittstellenPlattform für hochleistungsfähige Bildgebung
Pleora Technologies setzt im Bildgebungsmarkt
neue Maßstäbe mit einer Plattform aus
NBASE-T-Produkten (Vertrieb: Rauscher), die
unkomprimierte GigE Vision-kompatible
Bilder mit hoher Bandbreite bei Geschwindigkeiten von bis zu 5 Gb/s über kostengünstige
Cat-5e-Kabel übertragen.
Mit den neuen GigE Vision über NBASE-T-Schnittstellen-Produkten können Hersteller von Kameras und Bildgebungsgeräten nun den steigenden Bandbreitenbedarf von Anwendungen in
Fertigung, Medizin, Wehrtechnik und Fahrzeugbau unterstützen und zugleich erhebliche Vorteile bei Kosten und Design ausschöpfen.
NBASE-T ist eine Erweiterung des IEEE 802.3Ethernet-Standards und war ursprünglich entwickelt worden, um höhere Übertragungsbandbreiten für doppeladrige Cat-5e-Kupferkabel zu
ermöglichen. Die weltweit größten Technologieunternehmen – darunter Cisco, Intel, Xilinx,
Altera und viele andere – tragen zu den Standardisierungsbemühungen bei, indem sie Interoperabilität nachweisen und Produkte auf den
Markt bringen. Die NBASE-T-Plattform von Pleora
unterstützt Durchsätze von 1 Gb/s, 2,5 Gb/s und
5 Gb/s über weit verbreitete Cat-5e-Kupferkabel. Die Plattform ist auch für Durchsätze von
10 Gb/s über Cat-6A-Kupferkabel geeignet.
Schnelle Datentransfers über
kostengünstiges Cat-5e-Kupferkabel
Pleora hat ausgewählten Herstellern und Endanwendern eine exklusive Vorschau auf seine
neue Plattform gewährt. Diese sehen für die
Technologie ganz klare Möglichkeiten, da der
Bandbreitenbedarf wächst und die speziellen
Verkabelungsanforderungen sowie die begrenzte Netzwerkfähigkeit bestehender Framegrabber-Probleme in Bezug auf Kosten, Design
und Leistung bedingen. Mit der NBASE-T-Plattform von Pleora können die Hersteller die wachsenden Geschwindigkeitsanforderungen erfül-
Mit der Pleora NBASE-T-Plattform
lassen sich die wachsenden
Geschwindigkeitsanforderungen erfüllen und dafür die auf
lange Distanzen ausgelegten, preiswerten und feldkonfektionierbaren Cat-5e- und Cat-6A-Kupferkabel Kabel verwenden.
len und dafür die auf lange Distanzen ausgelegten, preiswerteren und feldkonfektionierbaren
Kabel, das Multicasting von einem Punkt zu einer Gruppe sowie die kostengünstigeren Netzwerkkomponenten des Ethernets nutzen.
Entwicklungs-Kit für NBASE-TBildgebungsprodukte
Das GigE Vision over NBASE-T Development Kit
von Pleora bietet Herstellern einen einfachen
Ansatz für die Entwicklung von NBASE-T-Bildgebungsprodukten, wie Kameras, Scannern
sowie Röntgenflachdetektoren. Mit dem Entwicklungskit konzipierte Bildgebungsprodukte
arbeiten nahtlos mit GigE Vision-kompatibler
Hardware und Software von Pleora und anderen Anbietern zusammen. Das Entwicklungskit
wird im 2. Quartal 2016 erhältlich sein. Eine integrierte Videoschnittstelle, ein Hardware-Referenzdesign und ein IP-Core-Paket sollen später
im Jahr auf den Markt kommen. ■ ds
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Pleora
Inhalt
Web Lite –
Daten auf Feldebene
mit dem Internet
verbinden
Im Jahr 2020 werden bis zu 50 Milliarden
Dinge mit dem Internet verbunden sein – so
eine Prognose des Bundesministeriums für
Wirtschaft und Energie.Industrie 4.0 und
das Internet of Things (IoT) werden dies
erforderlich machen. Panasonic bietet mit
Web Lite ein Lösungskonzept zum Einbinden von Kleinsteuerungen in das IoT an.
Als Hersteller von Systemen und Lösungen für
die Automatisierungstechnik setzt Panasonic
hier mit seinen WEB Lite Produkten an. Daten
werden einfach, zuverlässig und preiswert auf
Feldebene mit dem Internet verbunden. Gerade die Einspeisung von Daten kann eine neue
Herausforderung darstellen. Zu lösen sind die
sichere Einbindung einer großen Anzahl von
Geräten ins Netzwerk und die Überwindung infrastruktureller Hindernisse.
Hier bietet Panasonic bezahlbare Lösungen an,
somit ist der Weg zur risikoarmen Integration
von Technologien aus dem Industrie-4.0-Umfeld in Unternehmen geebnet. Ein besonderes
Augenmerk gilt der Synchronisation zwischen
Feldebene und z. B. der Unternehmensebene
(ERP).
Web Lite basic II – zuverlässige Anbindung
der Steuerung mit dem Internet of Things
Kleinsteuerungen in
verschiedenen Leistungsklassen
Panasonic bietet aktuell drei unterschiedliche
Kleinsteuerung-Serien an, um die verschiedenen Anforderungen der Anwender optimal er-
füllen zu können. Seit Beginn der SPS-Technik
bietet Panasonic Kleinsteuerungen in kompakter Bauweise mit höchster Funktionalität und
bester Produktqualität für den rauen Einsatz in
der Industrie.
Klein und leistungsfähig
Die kleinste Steuerung ist die modulare FP0R.
Das CPU-Modul hat bis zu 32 Ein-/Ausgänge
und kann mit bis zu drei Erweiterungsmodulen
auf insgesamt 128 E/A aufgerüstet werden.
Die SPS FP-Sigma hat einen größeren Programm- und Daten-Speicher und kann zusätzlich mit vier weiteren Modulen bestückt werden. Bis zu 384 Ein-/Ausgänge sind so möglich,
ebenso wie eine Anbindung an offene Bussysteme in der Automatisierung.
Kompakte SPS für den Maschinenbau
Dem klassischen Maschinenbauer steht die
SPS FP-X zur Verfügung. Diese kann CPU-seitig
mit bis zu drei funktionalen Kassetten bestückt
werden. Für alle Steuerungen gibt es viele intelligente Erweiterungsmodule für die Kommunikation bis zur Antriebssteuerung.
Steuerung für Pick & Place und
andere Automatisierungsaufgaben
Die FP7 CPU steht für steigende Leistung bei
geringerer Größe, weitreichende Kommunikationsmöglichkeiten, vielfältige Erweiterungsmöglichkeiten und die Integration von Bewegungssteuerungen – das alles macht die Economy-SPS zum Mädchen für alles.
Die kompakte Bauweise ermöglicht den Einsatz
im Maschinen- und Anlagenbau z. B. bei Pick &
Place-Anwendungen, wo platzsparend geplant
werden muss. Die FP7 CPU legt dank zweier
physikalisch getrennter Ethernet-Ports großen
Wert auf die Sicherheit der Netzwerke.
Kommunikationskassette
für Ethernet
AFPXCOM5, die einfach zu steckende Kommunikationskassette für Ethernet-Verbindungen
ermöglicht flexible Applikationslösungen wie
z. B. BDE/MDE-Systeme, Tracebility-Systeme wie
auch den Fernzugriff auf die Steuerungen um
z. B. das SPS-Programm aktualisieren zu können.
Als Option für analoge Applikationen bietet
sich die AFPXAD2-Analogeingangskassette mit
2 Eingängen (12 Bits) an. ■ ds
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Web Lite
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Setzt einen
NEUEN STANDARD
unter den DIN-Schienen Stromversorgungen
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CP10 Serie
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DIN-SchienenStromversorgungen
im Überblick
Ultrarobuste
„Rugged“ IndustriePC-Serien mit hoher
Konnektivität
BRESSNER Technology nimmt mit den zwei
neuen Industriecomputer-Serien MVP 6000
und MXE-5500 echte PC-Boliden mit ultrarobustem Rugged-Design für den Einsatz im
Hochleistungsumfeld in sein Programm auf.
Sie eignen sich für jeden Industriebereich,
bei dem es auf hohe Leistung gepaart mit
widerstandsfähigem Design sowie einem
Maximum an Konnektivität ankommt.
Beide Serien werden in jeweils drei Varianten
angeboten. Die PC-Boliden sind lüfterlos und
verrichten somit an allen Arbeits- oder Produktionsstätten geräuscharm ihre Arbeit im Hintergrund. Zudem vermeidet das lüfterlose Design
Störungen durch angesaugten Staub. In beiden
Serien können wahlweise die Intel™ Core™ i3®,
i5® oder i7® verbaut werden.
Dank des cleveren Kühlsystems lassen sich die
Leistungspotenziale dieser Prozessoren voll
ausschöpfen. In die beiden integrierten RAMSlots können bis zu 32 GB RAM-Speicher verbaut werden.
Als Massenspeicher optioniert BRESSNER schnelle SSDs in den Größen von 64, 128 oder 256 GB.
Selbst ein Hochleistungs-HD-Grafik-Chip ist implementiert – ein großer Vorteil bei grafikbetonten Anwendungen wie Digital Signage.
Eine Fülle an Verbindungsoptionen
Die Boliden bieten nahezu jegliche erdenkliche Konnektivität – die MVP-6000-Serie zusätzlich einen PCIe- und einen PCI-Expansion-Slot.
Die MXE-5500-Serie ist etwas kleiner und kann
somit platzsparender montiert werden. Da beide Serien zu einem günstigen Preis angeboten
werden, sind diese Hochleistungs-Industrie-PCs
für alle Industriebereiche interessant. Sie eignen
sich zum Beispiel für Produktionsstätten glei-
chermaßen wie in Logistikanlagen oder dem
Automotive-Bereich. Die flexiblen Konfigurationsmöglichkeiten ermöglichen die Anpassung
an nahezu jede Anwendung.
BRESSNER Technology rundet somit sein Angebotsspektrum an Industrie-PCs ein weiteres Mal
mit maßgeschneiderten Lösungen ab. ■ ds
Lüfterloses
Design
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MVP-6000 Serie
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MXE-5500 Serie
Inhalt
Automatisiertes
Testen
Die platzsparende orange
Ctrl-Hardware lässt sich in jedem
Fahrzeug unterbringen. Das intelligente
Energiemanagement sorgt für einen äußerst
geringen Stromverbrauch und ultra mobile
Anwendungsmöglichkeiten.
Mehr Steuergeräte, mehr Varianten, immer stärkere Vernetzung – im Automobilbereich erfolgen Innovationen zunehmend auf dem Gebiet der Elektronik und
Software. Die zunehmende Komplexität
erschwert das Testen aller Fahrzeugvarianten. Mit der programmgesteuerten
Umschaltbox orangeSwitch, dem modularen HiL-System orangeHiL und der mobilen orangeCtrl-Hardware sowie App
lässt sich die Komplexität durch automatisierte Prüfstände in den Griff bekommen.
Aktuelle Fahrzeugmodelle beherbergen eine
Vielzahl von softwaregestützten elektronischen
Systemen, die miteinander vernetzt sind. Diese
Entwicklung führt dazu, dass sowohl die Produktionskosten als auch die Entwicklungskosten von Automobilen zunehmend von Elektronik und Software bestimmt werden. Auch für
die Zukunft ist kein Ende dieser Entwicklung in
Sicht.
Das kompakte
und modulare Hardware-in-the-Loop-System
orangeHiL stellt eine echtzeitfähige Test- und
Simulationsumgebung bereit.
Das Fahrzeug wird immer mehr zum rollenden
Computer: Funktionen wie teilautomatisiertes
oder autonomes Fahren, die Vernetzung des
Fahrzeugs mit dem Internet of Things oder die
Integration von Mobilgeräten erfordern immer mehr Software im Auto.
Die Anzahl an Steuergeräten im Fahrzeug steigt
somit weiter – das Gesamtsystem Auto wird immer komplexer.
Gründe für die
Vervielfachung des Testaufwands
Damit beim Kunden keine Fehler auftreten,
muss dieses komplexe System getestet werden.
In der Fahrzeugentwicklung steigt daher auch
die Anzahl an Softwareständen, die getestet
werden müssen. Um einen Test am dafür vorgesehen Prüfstand oder Versuchsfahrzeug überhaupt durchführen zu können, müssen einige
Kriterien berücksichtigt werden – z. B. Länder-,
Motor- und Ausstattungsvarianten.
Ländervariante: Fahrzeuge müssen in unterschiedlichen Ländern auch unterschiedliche
Gesetzesanforderungen erfüllen – ein Beispiel
dafür sind unterschiedliche Vorschriften für
Licht und Blinker. Dafür sind häufig länderspezifische Verhaltensweisen des entsprechenden
Steuergeräts erforderlich, die bei den Tests entsprechend unterschieden werden müssen.
Motorvariante: Die Variante des Motors (Benzin, Diesel, Hybrid, Elektroantrieb) sowie dessen
Leistungsstufe beeinflusst vielerlei Funktionen
im Fahrzeug. Je nach Motorvariante sind daher
unterschiedliche Tests durchzuführen.
Ausstattung: Die Fahrzeugkonfiguratoren bieten dem Kunden hunderte von möglichen Sonderausstattungen an.
Je nach gewählte Ausstattung sind dabei mehr
oder weniger Steuergeräte im Fahrzeug verbaut. Zudem kann es sein, dass einzelne Steuergeräte in unterschiedlichen Varianten vorliegen
(zum Beispiel die Low-, Mid- oder High-Varianten eines Infotainmentsystems). Die möglichen
Variationen müssen bei der Testausführung berücksichtigt werden.
Wie lassen sich unzählige
Fahrzeugvarianten testen?
Aufgrund der großen Zahl an Kombinationsmöglichkeiten gibt es eine Vielzahl möglicher
Varianten eines einzigen Fahrzeugmodells.
Für Automobilhersteller stellt sich daher die
Herausforderung, alle denkbaren Varianten eines Fahrzeugs zu testen. Die Testabdeckung
dieser Variantenvielfalt mittels einer Versuchsflotte und manueller Testdurchführung führt
jedoch zu explodierenden Kosten. Daher sind
technische Lösungen zur Erhöhung des Testdurchsatzes unter Beibehaltung tragbarer Kosten unabdingbar.
Dieses Problem wird dadurch verstärkt, dass
auch in der Automobilentwicklung die Zeit bis
zur Marktreife verkürzt werden muss, wofür
vor allem eine Effizienzsteigerung im Bereich
Fahrzeugsoftwareentwicklung unverzichtbar
ist. Hierfür wird versucht, den Weg agiler Softwareentwicklung zu gehen und auf continuous
integration zu setzten, was die Anzahl durchzuführender Testfälle noch zusätzlich stark erhöht.
Testautomatisierung
mit hoher Testabdeckung
Obige Gründe führen dazu, dass die Automobilhersteller verstärkt darauf setzen, diese riesige
Anzahl an Testfällen an Prüfständen durchfüh-
ren. Der große Vorteil eines Prüfstandes gegenüber z. B. einem Prototypenfahrzeug liegt
zum einen darin, dass ein speziell angepasster
Prüfstand merklich günstiger ist. Zum anderen
bietet ein Prüfstand die Möglichkeit Testfälle
automatisiert d. h. ohne direkten menschlichen
Input, durchführen zu lassen – auch über Nacht
und an Wochenenden.
Diese Lösungen zur Testautomatisierung ermöglichen eine deutlich höhere Testbreite und
-tiefe im Vergleich zum manuellen Testen, um
die oben erläuterte Vervielfachung der Testfälle
in den Griff zu bekommen.
Video: Was macht in-tech besonders
Varianten am Prüfstand
automatisch wechseln
Um die Vielfalt verschiedener Steuergerätevarianten am Prüfstand abzudecken, bedarf es
jedoch bislang auch am Prüfstand eines Umbaus: Ein Steuergerät muss ab-, das andere
angesteckt werden. Fällt dieser Umbau außerhalb der Arbeitszeit an, z. B. nachts oder am
Wochenende, so steht der Prüfstand still und
es geht wertvolle Prüfstandszeit verloren. Intelligente Lösungen automatisieren jedoch auch
diesen Vorgang: Mit dem in-tech orangeSwitch
können verschiedene Hardware-Varianten eines Steuergeräts an einen Elektronikprüfstand
(Komponenten- oder System-HiL) angebunden
werden. Der Wechsel zwischen den Varianten
findet dann automatisiert über die Testautomatisierung statt. Somit können verschiedene
Hardwarevarianten eines Steuergeräts nacheinander automatisiert geprüft werden und es
wird ohne Betreuungs- oder Umbauaufwand
eine optimale Prüfstandsauslastung erreicht.
Durch die hohe Skalierbarkeit können so viele
Varianten wie gewünscht getestet werden und
durch die hohe Automatisierung werden die
gesamten Testabläufe optimiert.
Mit der orangeCtrl-App können Entwickler die Erfassung der
Fahrzeugdaten unterwegs steuern und auf dem Tablet visualisieren.
Neue Prüfstandstechnologien
Komplexere Tests sowie eine stark steigende
Anzahl an Tests erfordern ein Umdenken in der
Prüfstandsentwicklung. In der Testphase von
Elektro- und Hybridfahrzeugen beispielsweise,
müssen Hochvoltkomponenten und Niedervoltkomponenten räumlich getrennt voneinander getestet werden. Dies ist mit gängigen
Prüfständen in 19-Zoll-Industrieschränken nicht
möglich. in-tech hat hierfür den modularen
orangeHiL entwickelt, mit dem sämtliche Prüfstandsanbindungen über handelsübliche LANKabel ermöglicht werden. Zur Garantie des
Echtzeit-Verhaltens wird über das so genannte
EtherCat-Protokoll kommuniziert. Es ist damit
möglich, räumlich verteilte Fahrzeugkomponenten gemeinsam über ein und denselben
Prüfstand zu testen. Hierfür kann sogar das bestehende Hausnetzwerk benutzt werden.
Effizienter Testen und Messen per App
Live beliebige Fahrzeugzustände oder Bussignale anzeigen: Das von in-tech entwickelte
orangeCtrl ermöglicht über die mobile App mit
einem Klick häufig benötigte Fahrzeug-Diagno-
sebefehle abzusetzen und zu analysieren, während die kompakte Hardware über die CAN-,
Flexray- und Ethernet-Schnittstellen auf das
Fahrzeug zugreift. Der Tester kann somit während des Tests bereits überprüfen, ob alle Rahmenbedingungen für seinen Test korrekt sind.
Dadurch werden aufwändige Wiederholungen
sowie nachgelagerte Datenanalysen stark reduziert. Ein intelligentes Energiemanagement
sorgt für geringen Stromverbrauch und ultra
mobile Anwendungsmöglichkeiten, also die
ideale Lösung für den Einsatz in Versuchsfahrzeugen.
Auch am Prüfstand wird durch den Einsatz des
orangeCtrls eine Effizienzsteigerung erzielt. Die
Möglichkeit mit nur einem Klick zwischen den
Fahrzeugzuständen zu wechseln spart viel Zeit.
Außerdem bietet das orangeCtrl Raum für Erweiterungen, da ein vollwertiger Mini-PC mit einem kompletten Linux-Betriebssystem verbaut
ist und die CAN-Schnittstellen auf einfache Weise über das verbreitete socketCAN System ansprechbar sind. Neue Applikationen und Testskripte sind daher schnell implementiert. ■ ds
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orangeSwitch
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orangeHiL
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orangectrl
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Video: Was macht in-tech besonders
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Kundenmagazin more@TURCK
Aktuelles von Turck aus erster Hand
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Jahr einen informativen Mix aus Produktvorstellungen, interessanten Trend- und Anwendungsberichten. Die aktuelle Ausgabe berichtet
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Siemens Simcenter
Copyright: InDesA GmbH
Bessere Leistung durch
Predictive Engineering Analytics
Zum Simcenter gehören leistungsfähige
Simulationsfunktionen der numerischen
Strömungsmechanik mit STAR-CCM+
Simcenter verbindet Simulationen und Tests mit
Berichtsfunktionen und Datenanalysen. So lassen
sich digitale Zwillinge erstellen, die die künftigen
Produkteigenschaften in allen Phasen des Entwicklungsprozesses virtuell exakt abbilden. Entwicklungsabteilungen können damit Innovationen
schneller und kostengünstiger umgesetzen. Zum
Portfolio gehört auch das neue Simcenter 3D, eine
3D-CAE-Lösung der nächsten Generation auf der
NX-Softwareplattform von Siemens. Hier fließen
die Fähigkeiten mehrerer Lösungen zusammen
und decken eine breite Palette an Simulationsaufgaben und branchenspezifischen Anwendungen ab.
Mit der Einführung von Simcenter treibt Siemens
den nächsten Schritt im Rahmen seiner Digitalisierungsstrategie und der Vision der „Predictive
Engineering Analytics“ voran. Hierbei werden
Simulation und Verifizierung von Konstruktionslösungen in einem für die systemorientierte Produktentwicklung entscheidenden Analysetool gebündelt. „Die Fertigungsunternehmen
stehen unter großem Druck. Sie müssen ihre
Produktentwicklung an neue Anforderungen
anpassen. Sonst riskieren sie, den Anschluss zu
verlieren“, stellt Peter Bilello, President der CIMdata Inc., fest. „Mit dem Simcenter-Portfolio und
der Vision der Predictive Engineering Analytics
geht Siemens diese Anforderungen proaktiv an
und stützt sich dabei auf seine leistungsstarken Technologien und Zukäufe wie LMS und,
in jüngster Vergangenheit, CD-adapco. So kann
Siemens seinen Kunden weiterhin bei der Entwicklung komplexer Produkte zur Seite stehen
und bereitet den Boden für neue Produktgenerationen“, betont Bilello.
Produkteigenschaften verifizieren
Viele Produkte erfordern anspruchsvolle Entwicklungsumgebungen, in denen alle Bereiche
gleichzeitig angesprochen werden: Mechanik,
Elektronik, Software und Steuerung. Entwicklungsabteilungen müssen diese Aspekte in intelligente Produkte einbinden und dabei neue
Materialien und Fertigungsverfahren einsetzen.
Zugleich soll die Entwicklung immer schneller
ablaufen. Da sind moderne Verfahren gefragt,
mit denen sich Produkteigenschaften verifizie-
SimCenter 3D bietet
spezielle Lösungen für die
Kühlungsanalyse von
Elektroniksystemen
ren lassen und die verstärkt auf vorausschauende Berechnungen setzen, damit Entwickler den
Weg der Digitalisierung und der systemorientierten Produktentwicklung gehen können.
Predictive Engineering Analytics
Simcenter ist auf diese Anforderungen zugeschnitten und setzt die Vision der Predictive
Engineering Analytics von Siemens um, indem
verschiedene Technologien für Simulation und
Tests miteinander verknüpft werden. Dazu
gehören numerische Festkörpermechanik und
Finite-Elemente-Methode (FEM), numerische
Strömungsmechanik (CFD), Mehrkörperdynamik, Steuerung und Regelung, Prototypentests, Visualisierung, multidisziplinäre Berechnungen und Datenanalysen. Mit der SiemensSoftware Teamcenter werden diese Technologien in einem PLM-Konzept zusammengebracht – für die Konstruktion und Entwicklung
komplexer Systeme.
Simulation mit sensorbasierten Daten
Im Rahmen von Simcenter nutzen die Anwendungen durch die Integration von sensorba-
Das Simcenter Portfolio für Predictive Engineering
Analytics ist eine robuste Suite von Simulationssoftware und Testlösungen
sierten Daten mit realistischen Simulationen
mit hoher Wiedergabetreue auch das Industrial
Internet of Things (IIoT). So können Hersteller
digitale Zwillinge ihrer Produkte erstellen und
mit dem physischen Gegenstück abstimmen.
Dies ist entscheidend für aussagekräftige, realistische Berechnungen der Produkteigenschaften. So können die Produkte an neue Nutzungsbedingungen angepasst, ihre Nutzungsdauer
verlängert und einer Abnahme der Produktqualität gegengesteuert werden.
Digitalisierung für
Entwicklung komplexer Produkte
„Die Vision der Predictive Engineering Analytics und die Strategie der Digitalisierung von
Siemens fasst Produktleistungsdaten vermehrt
ganzheitlich auf. Dies hilft den Herstellern bei
der anspruchsvollen Entwicklung der komplexen Produkte und Systeme von heute“, erläutert
Chuck Grindstaff, President und Chief Executive
Officer, Siemens PLM Software. „Mit Simcenter
unternehmen wir den nächsten Schritt im Rahmen dieser Strategie. Dabei stützen wir uns auf
die umfangreichen Investitionen der letzten
Strukturanalyse einer Flugzeugtragfläche mit Simcenter 3D
Jahre durch interne F&E, strategische Zukäufe
von Branchenführern wie LMS und CD-adapco
und zukünftige Entwicklungen und Expansionen.“
„Im Rahmen des Simcenter-Portfolios bietet
Simcenter 3D eine einheitliche, skalierbare, offene und erweiterbare Umgebung für 3D CAE
mit Verknüpfungen zu Design, Systemsimulationen, Tests und Datenmanagement“, erläutert
Dr. Jan Leuridan, Senior Vice President für Simulations- und Testlösungen von Siemens PLM Software. „Wir haben die Fähigkeiten von NX CAE,
LMS Virtual.Lab und LMS Samtech zusammengeführt und bringen damit eine umfassende
3D-CAE-Lösung für CAE-Analysten und Experten
für einzelne Bereiche auf den Markt.“ ■ ds
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Simcenter
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PLM Software
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IMPRESSUM
Das eMagazin WA3000
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