Stadt Gespräch Greifswald Juli/August 2016 - Start

TITELTHEMa –
JULI / Aug 2016 | 12. Jahrgang
Jesske LIKES
GEWÄCHSHÄUSLE
Stadtgespräch
Greifswald
Interviews | Meinungen | Reportagen | Kultur | Sport
Fischerfest Gaffelrigg 2016
Editorial
15.–17. Juli
Ich merke es immer wieder wenn ich für Termine oder Recherchen durch Greifswald wandere – die Stadt lebt, verändert sich und man entdeckt immer wieder ganz neue Blickwinkel. Auch in dieser Ausgabe haben wir uns vorgenommen Ihnen einen weiteren Blick auf
die Universitäts- und Hansestadt zu eröffnen. Einige Beispiele? Wie wäre es mit einem
Spaziergang entlang der Wallanlagen zusammen mit einem Ausflug durch den Tierpark
oder durch den botanischen Garten? Oder entdecken Sie spannende Lebensgeschichten
beim interkulturellen Café... Greifswald ist vielfältig, Greifswald ist bunt – auch ein zweiter
oder dritter Blick ist mehr als lohnenswert. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen!
Es grüßt, Raphael Scheibler
Alljährlich am dritten Wochenende im Juli vergnügen sich 50.000 Gäste beim Fischerfest Gaffelrigg. Sie
genießen dieses maritime Wochenende im Greifswalder Fischerei- und Segelhafen Greifswald-Wieck mit
Ihre
Wahl
allen Sinnen – auch das Jahr 2016 wird dabei keine Ausnahme machen.
Geboten werden erneut Unterhaltung,
Sport, Party, Schiffsfahrten, ein Gottesdienst, spektakuläre Karussellrunden,
Feuerwerk und Kulinarisches. Nur zwei der
zahlreichen Höhepunkte des vielseitigen
Bühnenprogramms sind die Rock- und
Pop-Nacht mit „BREAKER – Die Partyband
im Norden“ und das Konzert der Kultband
„CITY“ auf der NDR-Bühne. Auch Greifswalder Künstler gestalten das Programm:
Unter ihnen die Funky Frogs – die jüngste
Rockband Deutschlands, Degreez 54 mit
einer rasanten Breakdancedarbietung
und auch der DJ Pete Severano mit seiner
Musik zu Ryck in Flammen. Im Kinderland
und auf dem Dorfplatz erwartet die kleinen
Gäste ein eigenes, auf sie zugeschnittenes
Angebot. Ein beeindruckendes Erlebnis
ist die Gaffelrigg am Sonnabend: Rund
50 Traditionsschiffe, historische Arbeitsschiffe und klassische Yachten segeln, teils
mit Gästen an Bord, hinaus auf den Greifswalder Bodden. Beim Durchfahren der
historischen Wiecker Zugbrücke werden
Schiffe und Crews vorgestellt. Zeesboote,
Haikutter, Ketschs, Calws und andere
Plattbodenschiffe, bestens konstruiert für
Arbeit in den flachen Boddengewässern,
werden von dem stadteigenen Segelschulschiff GREIF, einer Schonerbrigg auf dem
Törn Richtung der Insel Rügen angeführt.
Greifswalder Wassersportler zeigen beim
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Stadtgespräch
Greifswald
Boddenschwimmen und Kinderboddenschwimmen am Sonntag und beim Kuttersegeln am Sonnabend ihr seemännisches
Können. Weltmeisterlich, weil einzigartig,
ist das Ryckhangeln, bei dem es am Sonnabend gilt, an einem Tau das Wasser zu
überqueren. Welche Herausforderungen
an die Kameraden der DLRG im Ernstfall
gestellt werden, zeigen sie während eines
Rettungstrainings am Sonnabend an der
Zugbrücke. Am Sonnabend startet ein fulminantes Höhenfeuerwerk über dem Bodden. Das Fest endet am Sonntag mit der
magischen Show Ryck in Flammen.
Das Volksfest hat historische Wurzeln: 1908
forderten die Wiecker Fischer in ihren Zeesbooten die akademischen Segler der Universität zum Wettstreit heraus.
Veranstalter sind die Universitäts- und Hansestadt Greifswald und der Greifswalder
Museumshafenverein e. V.
Erleben Sie beim größten maritimen Volksfest der Region Vorpommern was sich aus
diesem Zweikampf entwickelt hat.
Freitag, 15. Juli
21:00 Uhr | NDR1 Radio MV präsentiert
Stargast: CITY – Die Kultband
UHG-pm |
Werner Franke
Kulturenvielfalt
12
Auf
Sommerkurs
17
Sonnabend, 16. Juli
10:00 – 11:30Uhr | Ryckhangeln an der
Brücke – Kraft und Geschicklichkeit
9:00 – 17:30 Uhr | Kutterregatta auf dem
Greifswalder Bodden
13:00 – 14:00 Uhr | Begrüßung der Schiffe
zur 29.Gaffelrigg
14:00 Uhr bis 15:00 Uhr | Rettungsübungen der DLRG im Hafen
Sonntag, den 17. Juli
11:30 Uhr und 14 Uhr | Boddenschwimmen und Kinderboddenschwimmen
13:00 – 17:00 Uhr | Die 29. Gaffelrigg Höhepunkt des Fischerfestes Gaffelrigg, 25
Jahre Greifswalder Museumshafen
22:30 Uhr | Finale des Fischerfestes Gaffelrigg: Ryck in Flammen zum Thema Angel
Das vollständige Programm und alle wichtigen
Informationen finden Sie unter: www.greifswald.de/
de/freizeit-kultur/veranstaltungen/kulturelle-
Der Kulturbeitrag zum Fischerfest beträgt
3,00 Euro, inklusive kostenfreier Busfahrt
auf allen Greifswalder Linien des ÖPNV.
Kinder bis 12 Jahre frei.
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hoehepunkte/Fischerfest
IMpressum
Verlag / Herausgeber:
MV–Verlag & Marketing
GF Inh. Rainer Mutke M.A.
Am Koppelberg 10
17489 Greifswald
Tel.: 03834/83030-0
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Satz, Layout, grafische Realisierung:
R. Scheibler, D. Schmidt
Redaktionelle Mitarbeit:
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Krafczyk Männermoden
feiert Jubiläum
Seit 25 Jahren immer das richtige Kleidungsstück für den Herren
|
RaSch
Spricht man über Herrenausstatter, dann ist die aufgezählte Liste in Greifswald oft nicht besonders lang doch Krafczyk Männermoden steht ganz sicher immer weit oben. Über die Jahre hat Inhaber Jens Krafczyk
viele Veränderungen erlebt, doch eine Konstante ist nun bereits seit 25 Jahren die Krafczyk Männermoden
GmbH mit dem Ladengeschäft in der Langen Straße. Am 1. Juli feierte er das Jubiläum mit Kunden, Freunden
und Partnern.
Auf bekannt charmante Art führte Jens
Krafczyk durch die Firmengeschichte und
stellte dabei immer wieder andere in den
Vordergrund: Geschäftspartner, Lieferanten, Steuerberater, Mitarbeiter und Kunden. Nur gemeinsam konnte die 25-jährige
Erfolgsstory geschrieben werden und soll
auch in Zukunft um viele weitere Kapitel
ergänzt werden. Zunächst startete Krafczyk 1991 durch die Übernahme eines
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Greifswald
alten HO-Geschäftes mit Bekleidung für
das männliche Geschlecht und der wachsende Erfolg ermöglichte recht schnell eine
Erweiterung auf die gesamte vorhandene
Ladenfläche. Weichen musste dafür der
Bereich für die Damen und der von manchen etwas spöttisch, aber auch mit einer
ordentlichen Portion Neid, als „Modezar“
betitelte Geschäftsmann hatte mit Männermoden seine Berufung gefunden. „Alles für
den Herren“ war nicht nur der ursprüngliche Name des Modehauses, sondern sollte
künftig auch auf drei Etagen zentral in der
Innenstadt gelegen zum Leitmotiv werden.
Zur Zeit kümmern sich fünf Mitarbeiter
um das Wohl der Kunden und fast alle von
ihnen tun dies bereits seit vielen Jahren
mit außerordentlicher Leidenschaft. Das
Ladengeschäft präsentiert sich auf 250
Quadratmetern großzügig, modern und in
Modefragen topaktuell. Erst vor einem Jahr
wurde die letzte Renovierung des historischen Gebäudes abgeschlossen.
Bekannt geworden ist Jens Krafczyk in
Greifswald und Umgebung durch seine
provokante, markige Werbung - selbst in
die Berichterstattung der lokalen Tageszeitung schaffte er es mit seiner Anzeigenserie
„Männerträume“, die er im „Vorpommern-
Magazin“ schaltete. Die damals aufgeworfenen Fragen zu seiner „sexistischen
Werbung“ konterte er gelassen: Natürlich
mit einer selbstgestalteten Anzeige und
kernigem Slogan. Eine Neuauflage der
Werbeserie ist durchaus nicht ausgeschlossen, gab es von Seiten des Ideengebers zu
hören. Jens Krafczyk scheut sich nicht für
seine Sache auch selbst in den Fokus der
Öffentlichkeit zu geraten. Als Werbefigur im
Kino, auf Plakatwänden und in Magazinen
war er bereits vertreten. Seinem Geschäft
geschadet hat diese Form der Aufmerksamkeit nie, ganz im Gegenteil.
Doch im Textilgeschäft hört es für Jens
Krafczyk noch lange nicht auf: Ob 35 eigens
organisierte Konzerte mit Ostrock-Legenden oder der politisch engagierte Einsatz
für das Wohl der Greifswalder Innenstadt,
Krafczyk packt an. Eines seiner großen
Hobbys ist auch das Theater, denn auf
der Bühne scheint er sich wohl zu fühlen.
Gemeinsam mit anderen Greifswalder Laienschauspielern beteiligte er sich am Stadtprojekt „Klaus“, noch vor wenigen Tagen
stand er mit dem Stück „Hotel am Meer“
auf dem Theaterparkett. Man darf somit
gespannt sein, womit der sympathische
Modehändler als nächstes aufwarten kann!
Wer wird Greifswalds
im neuen Landtag?
Vertreter
Langsam biegt der Wahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern in die heiße Phase ein. Das Taktieren um den
besten Landeslistenplatz ist beendet, die Direktkandidaten sind nominiert und die ersten Podiumsdiskussionen sind gehalten. Nun geht es also wieder los - Plakate kleben, Wahlprogramme verteilen und um jede
einzelne Stimme werben. In Greifswald stellen sich insgesamt acht Kandidaten dieser Herausforderung.
In Mecklenburg-Vorpommern gibt es zur
diesjährigen Landtagswahl am 4. September 36 Wahlkreise. In jedem von ihnen wird
ein Direktkandidat gewählt, der zukünftig
seinen Wahlkreis im Landtag vertreten wird.
Außerdem können die Bürger mit ihrer
Zweitstimme eine Partei unterstützen –
diese erhalten 35 Sitze, die anhand des
sogenannten „Hare-Niemeyer-Verfahren“
im Verhältnis an die Parteien vergeben
werden. Hierzu haben diese im Vorfeld der
Wahl eigene Landeslisten erstellt. Es gilt
eine Fünf-Prozent-Hürde. Die Dauer der
Wahlperiode beträgt fünf Jahre.
Im Jahr 2011 setzten 51,3% der zur Wahl
aufgerufenen Bürgerinnen und Bürger
ihre Stimmen auf die Wahlzettel. Diese
Quote lag nur knapp unter dem Landesdurchschnitt mit 51,5%. Als gewählter
Wahlkreisbewerber ging Ministerpräsident
Erwin Sellering (SPD) mit einem Stimmenanteil von 41,4% als Sieger des Greifswalder
Direktmandates hervor. In diesem Jahr wird
Sellering im Wahlkreis Schwerin I antreten,
für die SPD kandidiert in Greifswald Christian Pegel (Minister für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung). Der aktuelle
Koalitionspartner CDU geht in der Universitäts- und Hansestadt mit dem Landtagsabgeordneten Egbert Liskow auf Wähler-
suche. Ebenfalls bereits mit Erfahrung im
Landtag sind die Kandidatinnen Dr. Mignon
Schwenke (DIE LINKE) und Ulrike Berger
(Grüne), die für ihre Parteien im Greifswalder Wahlkreis aufgestellt sind. Bei der letzten Wahl noch nicht vertreten war die Alternative für Deutschland (AfD), die Nikolaus
Kramer ins Rennen schickt. Komplettiert
wird die Riege der hiesigen Direktkandidaten durch den Kreistagsabgeordneten
David Wulff von der FDP sowie durch Björn
Wieland (DIE PARTEI) und Norbert Schumacher (FREiER HORIZONT).
RaSch |
Rosel Eckstein / pixelio.de
Stadtgespräch
Greifswald
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Christian Pegel
Sie haben die Wahl ...
Ein Überblick für den Wahlkreis I (Greifswald)
Geboren am / in:
7. Januar 1974 in Hamburg
Familienstand:
verheiratet - 2 Kinder
In Greifswald seit: 1995
Politisch aktiv seit: 1990
Beruf, Abschlüsse:
Minister für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung des Landes MecklenburgVorpommern, Rechtsanwalt (ruhend)
Bisherige politische Ämter /
Positionen:
Mitglied der Greifwalder Bürgerschaft
und im Kreistag Vorpommern-Greifswald,
Stellvertretender SPD-Landesvorsitzender,
AStA-Vorsitzender
Wie und welche für Greifswald relevante
Themen wollen Sie auf Landesebene einbringen?
Ein starker Universitätsstandort braucht
moderne Bauten und Ausstattungen,
um als starker Innovationsmotor Unternehmensgründungen und zukunftsfeste
Arbeitsplätze zu ermöglichen. Dafür
braucht es überzeugenden Einsatz. Nach
der Einführung des Mindestlohns auf
Landes- und Bundesebene geht es jetzt
im zweiten Schritt um gute Tariflöhne für
gute Arbeit! Wohnen in Greifswald braucht
zudem bezahlbare Mieten und dafür
Wohnungsbauprogramme des Landes.
Die Jüngsten brauchen gute Chancen von
Anfang an dank frühkindlicher Bildung –
deshalb 50 Euro Beitragssenkung für jedes
Kind in Krippe und Kindergarten als Entlastung der Eltern! Die SPD-geführte Landesregierung hat in den vergangenen Jahren
erfolgreich an all diesen Themen gearbeitet
– das möchte ich für Greifswald weiterführen.
Was möchten Sie bis zum Ende der Legislaturperiode als Mitglied des Landtages
erreicht haben?
Ich möchte den erfolgreich begonnenen
Breitbandausbau für das gesamte Land
möglichst schnell erfolgreich sehen. Wir
brauchen außerdem bezahlbare Mieten
in Greifswald durch ein Wohnunsbauprogramm des Landes. Dessen erste Erfolge
müssen in der nächsten Legislatur spürbar
werden. Erneuerbare Energien sind schon
jetzt ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Land
- in 5 Jahren sollen deutlich mehr als 15.000
Menschen in dieser Branche arbeiten - und
sie wird wichtiger Teil der Exportwirtschaft
sein. Die Plasmamedizin wird mit dem Plasmatechnikum innovative Forschung mit
erfolgreichen Medizinprodukten verbinden
und gute Arbeit in Greifswald bedeuten.
CHRISTIAN
PEGEL
MIETEN BREMSEN.
MEHR SOZIALER WOHNUNGSBAU.
4.9.
AG
WAH LT
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Gemeinsam auf Kurs.
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Greifswald
In Greifswald stehen am Sonntag, 4. September, die fünf bisher im Landtag vertretenen sowie zwölf weitere Parteien
zur Wahl. Mit der Zweitstimme haben Sie somit die Wahl aus insgesamt 17 Parteien. Als Direktkandidaten haben sich im
Greifswalder Wahlkreis acht Kandidaten aufstellen lassen – diese werden mit der Erststimme gewählt. Wählen dürfen
alle volljährigen Deutschen, die seit mindestens 37 Tagen ihren Hauptwohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern haben.
Wählbar mit der Erststimme:
• Christian Pegel (SPD)
• Egbert Liskow (CDU)
• Dr. Mignon Schwenke (DIE LINKE)
• Ulrike Berger (GRÜNE)
• Nikolaus Kramer (AfD)
• David Wulff (FDP)
• Björn Wieland (DIE PARTEI)
• Norbert Schumacher (FREiER
HORIZONT)
Wählbar mit der Zweitstimme:
• Sozialdemokratische Partei
Deutschlands
• Christlich Demokratische Union
Deutschlands
• DIE LINKE
• BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
• Nationaldemokratische Partei
Deutschlands
• Alternative für Deutschland
• FREIE WÄHLER
• Deutsche Kommunistische
Partei
• Achtsame Demokraten
• Freie Demokratische Partei
• FREiER HORIZONT
• Allianz für Fortschritt und Aufbruch
• Piratenpartei Deutschland
• Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative
• PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ
• Familien-Partei Deutschland
• Bündnis C – Christen für Deutschland - AUF & PBC
Nikolaus Kramer
Alternative für Deutschland
Für unser Land und unsere Kinder! Nikolaus direkt!
Geboren am / in:
06.12.1976 in Greifswald
Familienstand:
verheiratet, ein Sohn
In Greifswald seit: Ich bin gebürtiger
Greifswalder, fest mit meiner Heimat verwurzelt und habe immer in Greifswald
gelebt.
Politisch aktiv seit: Politisch bin ich
schon seit meiner Jugend interessiert. Mit
Gründung der AfD trat ich in selbige ein.
Seit der Kommunalwahl in MecklenburgVorpommern 2014 sitze ich für die AfD in
der Greifswalder Bürgerschaft.
Beruf, Abschlüsse:
1995 – 1999 Wehrdienst Unteroffizierlaufbahn bei der Luftwaffe
2000 – IHK Abschluss als Bürokaufmann
Seit August 2000 Polizeibeamter.
Bisherige Politische Ämter /
Positionen:
Seit 2014 Mitglied der Greifswalder Bürgerschaft. 2014/15 Mitglied im Landesschiedsgericht der AfD.
desteil ein Großteil der Schlösser saniert
worden sind. Das erreichen wir durch
Anfragen, Anträge und sachorientierte
Auseinandersetzung mit den anderen
Fraktionen des Landtages.
Wie und welche Greifswalder Themen
wollen Sie auf Landesebebe einbringen?
In erster Linie geht es mir darum, die Stadt
Greifswald und vor allem den Landkreis
VG aus seinem Schattendasein heraus zu
holen und in den Fokus der Landesregierung zu bringen. Vorpommern scheint für
Schwerin so weit weg zu sein, dass man
kaum spürbar Interesse der Landesregierung an unserer Region wahr nimmt.
Deutlich wird das z.B. am Schloss Ludwigsburg. Fördermittelbescheide des Landes lassen auf sich warten und der Verein
bekommt immer wieder neue Hürden
präsentiert. Hingegen im westlichen Lan-
Was möchten Sie bis zum Ende der
Legislaturperiode als Mitglied des
Landtages erreicht haben?
Bis zum Ende der Legislaturperiode
möchte ich eine regierungsfähige AfDFraktion mitgestaltet, die Ziele unseres
Wahlprogrammes umgesetzt und vor
allem die Interessen unserer Wähler vertreten haben. Meine Kompetenzen liegen
dabei in der inneren Sicherheit und in der
Familienpolitik. Dort werde ich den Hebel
ansetzen und die Weichen für eine kinderfreundlichere Politik in unserem Land
stellen. Unser Wahlprogramm finden sie
hier: http://www.afd-mv.de/landtagswahl-2016/unser-programm/
Stadtgespräch
Greifswald
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Foto: Martin Kraft | CC BY-SA 3.0
creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de
Sozialdemokratische Partei Deutschlands
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Mit baltischen Klängen durch
die 70. Bachwoche
Mit dem diesjährigen Programm präsentierte sich die Greifswalder Bachwoche so vielfältig wie selten zuvor.
Die 70. Auflage des Festivals für Geistliche Musik legte den Schwerpunkt auf baltische Klänge und präsentierte
unter anderem die beiden estnischen Komponisten Arvo Pärt und Rudolf Thomas. Fast 11.000 Besucher kamen
und sorgten für volle Konzertsäle.
Der „Silberne Greif“ für die
Fahrradselbsthilfewerkstatt
Besonders spannend waren erneut die
unterschiedlichen und wohl gewählten Aufführungsorte an denen die Konzerte erlebbar wurden: Neben der „Heimspielstätte“,
dem Greifswalder Dom, füllten sich unter
anderem die St. Jakobi Kirche, die Aula der
Universität und erstmals die Aula des Humboldt Gymnasiums in Schönwalde. Das
Chorfest am Hafen musste zwar witterungsbedingt kurzfristig in geschützte Wände
verlegt werden, doch davon ließen sich die
Besucher nicht abschrecken und so kamen
rund 400 Zuhörer in die Marienkirche.
Ein besonderer Höhepunkt der Woche war
der Bachwochen-Montag mit dem Ausflug
ins polnische Stettin. Geistliche Morgenmusik, Vortrag, Stadtführung und zwei Konzerte erlebten die rund 200 Reisenden, die
sich von Greifswald auf den Weg gemacht
hatten. Gemeinsam mit weiteren 350 Besu-
chern lauschten sie am Abend in der voll
besetzten Jakobskathedrale der Friedenskantate „Pro Pace“.
Gerade der Beginn der Woche war aber
auch von respektvoller Erinnerung geprägt,
schließlich war es die erste Bachwoche ohne
Mitbegründerin Annelise Pflugbeil, die über
Jahrzehnte mit viel Hingabe gewirkt hatte. So
war ihr das erste Konzert der Woche gewidmet, selbstredend mit einem Programm für
das Clavichord. In den folgenden Tagen kam
Arvo Pärts Johannespassion zur Aufführung;
das Blechbläserquintett „Elbeblech“ widmete sich Stücken, welche Bach fälschlicherweise zugeschrieben wurden oder in besonderer Weise mit ihm in Verbindung standen
und polnische Kammermusik erklang in
Wieck. Nicht unerwähnt bleiben soll zudem
die Aufführung von BRASSCUSSION mit 350
Besuchern und das Jugend-Tanzprogramm,
welches den Greifswalder Dom in besonderer Weise in Beschlag nahm. Über 200
Musiker brachte der Künstlerische Leiter
KMD Prof. Jochen A. Modeß bei der Aufführung von „Des Jona Sendung“ des estnischen
Komponisten Rudolf Tobias auf die Bühne,
ein aufwendiges und zugleich beeindruckendes Konzert.
Doch in all dieser Vielfalt rückten die Werke
von Johann Sebastian Bach trotzdem nicht
in den Hintergrund. Ob bei den täglichen
geistlichen Morgenmusiken, der großen
Kammermusik in der St. Jacobi Kirche oder
bei der Aufführung der Johannes-Passion der musikalische Meister war stets präsent.
In Umfang und Vielfalt war die Greifswalder
Bachwoche 2016 eine ganz besondere. Im
kommenden Jahr wird man sich thematisch
mit der Reformation auseinandersetzen, das
Motto lautet „Reformatio Mundi“.
Seit über 20 Jahren öffnet Wolfram Mai jeden Mittwoch von 14-18 Uhr die Türen der Greifswalder Fahrradselbsthilfewerkstatt im Klex. Für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement wurde er nun mit dem
„Silbernen Greif“ ausgezeichnet.
Der gebürtige Sachse hat seine Vorliebe für
technisches Handwerk bereits als kleiner
Junge entdeckt und im Alter von 12 Jahren
eine Leidenschaft für Fahrräder entwickelt.
Nach einem langen beruflichen Werdegang kann er diese beiden Fähigkeiten seit
über 20 Jahren in seiner ehrenamtlichen
Arbeit miteinander vereinen. Nach seiner
Ausbildung als Schlosser diente Wolfram
Mai bei der Volksmarine und schaffte es
nach seinem Ingenieurstudium bis zum
Korvettenkapitän. „Nach 20 Jahren Seefahrt führte mich mein Weg nach Ladebow
in das damalige Öllager“, erklärt Wolfram
Mai. Als langjähriges Mitglied des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC)
wurde er auf die Fahrradselbsthilfewerkstatt aufmerksam. „Nachdem der Schauspieler Chris Lopatta diese gründete, fragte
er mich, ob ich die Werkstatt übernehmen
möchte“, erzählt Wolfram Mai. Seitdem ist
die Fahrradselbsthilfewerkstatt Anlaufpunkt für jede Generation, wenn es Probleme mit dem zweirädrigen Gefährt gibt.
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Stadtgespräch
Greifswald
„Ich versuche den Leuten zu zeigen, wie sie
ihr Fahrrad reparieren können und stehe
beratend zur Seite. Aber ansonsten repariert hier jeder sein Fahrrad selbstständig“,
erzählt er. Zwischen einem Dutzend
Fahrrädern, jeder Menge Werkzeug und vielen Fragen seiner Schützlinge erzählt
er selbstverständlich,
dass ihm auch die
Arbeit mit Geflüchteten wichtig ist.
„Seitdem die Zahl
der Flüchtlinge in
Greifswald gestiegen ist, nehme ich
gerne Fahrradspenden entgegen und vergebe diese an geflüchtete Ausländer.“ Dadurch
ist auch der Andrang in seiner Werkstatt größer geworden,
wodurch er die Öffnungszeiten um zwei
Stunden verlängert hat. Unterstützung bei
|
RaSch
seiner Arbeit bekommt Wolfram Mai durch
Studenten oder Schüler. Angesprochen auf
den „Silbernen Greif“ sagt er bescheiden:
„Natürlich freue ich mich darüber und bin
stolz darauf, aber ich würde niemals damit angeben.“ Dank
seiner ehrenamtlichen
Arbeit bekommt jeder
die Möglichkeit sein
Fahrrad unter
fachmännischer
Anleitung selbst
zu reparieren.
Wolfram Mai
nach seiner Auszeichnung beim
Stadtempfang in
der Greifswalder
Stadthalle
L. Anders |
G. K.
Stadtgespräch
Greifswald
9
Galerist seit 23 Jahren
Zur Person :
• 1955: in Pößneck/Thüringen geboren
• 1974: Facharbeiter Offsetdruck
• 1977 – 1981: Studium an der Technischen Hochschule Leipzig –
• Polygraphie (Drucktechnik, Buchherstellung)
• 1981: Diplom Ingenieur Drucktechnik
• 1981 – 1984: Arbeit als Buchdrucker
(Bleisatz)
• 1984: Gründung der Grafikdruckwerkstatt Schwarz in Kreutzmannshagen bei Greifswald, als freiberuflicher
Grafikdrucker tätig
• 1993: Galerie Schwarz wird gegründet, Standorte: zuerst in der Hunnenstraße 16, dann in der Brüggstraße
Das Westend bezeichnet in
Greifswald einen Bereich der
Innenstadt – von der Langen
Straße über den Tierpark und
die Wallanlagen bis hin zum
Bahnhof. Das Stadtgespräch
hat sich auf Suche gemacht
und sprach mit Galerist Hubert
und bis 2010 in der alten Post,
Eingang Fleischerstraße
Seit dem Jahr 2010 befindet sich der
Standort der Galerie Schwarz in der
Langen Straße 21. Gemeinsam mit der
Galerie STP (St. Petersburg), geführt
durch Dr. Peter Konschake, finden hier
regelmäßig wechselnde Ausstellungen
außergewöhnlicher Künstler statt. Erstmalig beteiligt sich eine Greifswalder
Galerie an Internationalen Kunstmessen
Schwarz über Chancen und Pro-
– schon seit 1997. Darunter die Kunst
bleme eines ganz eigenen Teils
Zürich, Art Cologne, Art Frankfurt und art
von Greifswald.
KARLSRUHE. Eine Bereicherung der Kulturlandschaft für die Stadt Greifswald,
ein Ort für Kunst und ein Treffpunkt weltoffenen Kulturverständnisses haben sich
|
R. Scheibler
St. Schalli
Herr Schwarz, wie kam es zu dem Namen
Westend?
Seitdem wir mit unserer Galerie hier am
Standort sind, wurde ich immer wieder
gefragt an welchem Ende der Langen
Straße wir unsere Räume haben. Ich habe
dann immer ‚Am Westende‘ geantwortet,
später haben wir begonnen auch Ausstellungen und Plakate mit der Bezeichnung
‚Westend‘ zu veröffentlichen. Außerdem
trägt der Name Westend in vielen Städten
auch eine Bedeutung, wie z.B. in Frankfurt
am Main, wo die Bezeichnung für einen gut
situierten Stadtteil steht. Mit unserer Plakatserie „Westend Selection“ haben wir seit
2010 genau das Gegenteil gezeigt, jeweils
mit dem Blick aus unserer Galerie. Die
Bezeichnung Westend ist somit auch eher
eine Parodie gewesen. Letztlich scheint sich
der Begriff immer mehr verbreitet zu haben
und er ist zur allgemeinen Bezeichnung
geworden, die selbst von der Stadtverwaltung genutzt wird.
entwickelt. Und das ALLES passiert und
wird gelebt in unserer altehrwürdigen
Universitäts- und Hansestadt Greifswald.
Ist es sinnvoll das Westend durch seine
eigene Bezeichnung von der Innenstadt zu
trennen?
Die Innenstadt und das Westend sind zwei
Bereiche, die strukturell sehr unterschiedlich aufgebaut sind. Während der Bereich
um die Lange Straße ein Geschäftsviertel
ist, so ist das Westend fast vollständig von
Wohnflächen geprägt. Zudem gibt es auch
eine Interessengemeinschaft Westend,
die sich speziell um die Themen in diesem
Teil der Stadt kümmert. Mit dieser Initiative wurde auch aktiv am Entscheidungsprozess zum Umbau des Karl-Marx-Platz
teilgenommen und man hat gemeinsam
Ideen entwickelt. Außerdem wird natürlich
überlegt wie man das Westend attraktiver
gestalten kann. Mit der sanierten Straße
hat sich kaum etwas daran geändert, dass
die meisten nicht weiter als bis zur Dompassage durch die Lange Straße gehen. Die
Touristen und Kunden wollen etwas zum
anschauen haben, doch hier gibt es kaum
einladende Schaufenster oder ähnliches.
Welche Maßnahmen könnten zur Belebung
des Straßenzuges beitragen?
Ich hoffe, dass irgendwann die Gastronomie Tische und Stühle nach draußen stellt
und dazu vielleicht mit farbigen Sonnenschirmen auf sich aufmerksam macht. So
sehen die Kunden, dass es mit der Straße
nicht zu Ende ist. Wir müssen zeigen, dass
wir ein lebendiger Teil der Langen Straße
sind. Ich habe seit langem die Idee am
Markt einen Aufsteller zu installieren, der
zeigt, wie weit die Greifswalder Galerien entfernt sind. Vielen erscheint der Weg bis ins
Westend sehr lang, obwohl es tatsächlich
nur ungefähr sieben Minuten Fußweg sind.
Mit einer Übersicht neben dem Stadtplan
an der Stadtinformation wäre sicher schon
viel geholfen. Oft hört
man „eine Stadt in der
viele Galerien existieren ist eine gute und
lebendige Stadt“. Das
zeigt sich auch hier in
Greifswald und dies ist
ein positiver Zustand,
den es zu erhalten und zu fördern gilt. Wir
haben hier ein sehr interessiertes und auch
kritisches Publikum in der Stadt. Man macht
die Ausstellungen nicht für sich allein, sondern für einen nicht unerheblichen Interessentenkreis, der mit der Region verbunden
ist und die Angebote dankbar annimmt.
Das „Tor zum Westend“ in
der Langen Straße
lung für die Anwohner, dass die Plätze und
Straßen saniert und neugestaltet werden.
Für Touristen wurden dadurch jedoch kaum
neue Anreize geschaffen, um in das Westend zu gehen. Die Seitenstraßen der Langen
Straße sind auch vom historischen Ursprung
her immer Wohnstraßen gewesen. Hier
hätte es auch großes Potential gegeben, z.B.
indem man Handwerker ansiedelt, die nach
wald kommt. Man darf nicht unterschätzen,
dass wir viele Kunden auf deutschlandweiten Messen kennenlernen und diese
schließlich auch hier her zu uns kommen.
So leisten wir auch unseren kleinen Teil um
Greifswald bekannt zu machen. Als ich vor
23 Jahren meine Galerie eröffnete, musste
ich vielen erklären wo Greifswald liegt.
Mittlerweile haben viele Faktoren wie die
Universität oder das
Max-Planck-Institut, für
eine höhere Bekanntheit der Stadt gesorgt.
Diese Möglichkeiten
gilt es zu nutzen und
dies nicht nur in der
Innenstadt und am
Hafen. An Touristen mangelt es im Sommer
nicht in der Stadt und nun muss man ihnen
noch besser nahe bringen, was wir zu bieten haben. Damit dürfen wir offensiv und
selbstbewusst nach außen gehen, denn
Greifswald hat viele interessante Dinge zu
bieten!
Wie das Westend zu
seinem Namen kam ...
Was charakterisiert das Westend?
Von der Gebäudestruktur gibt es nicht die
klassischen Schaufensterläden und letztlich
ist das Westend eine gefühlte Sackgasse.
Natürlich ist es eine sehr positive Entwick-
außen sichtbar in Schaufenstern arbeiten.
Solche Entwicklungen müssen aber natürlich gesteuert werden und brauchen Personen, die Ideen entwickeln und sich trauen
diese zu verwirklichen.
Wie würden Sie die Situation für Ihre Galerie
und die Universitäts- und Hansestadt Greifswald beurteilen?
Die Künstler stellen gerne bei uns aus, wir
müssen es nun schaffen noch mehr Leute
zu uns zu ziehen. Wir haben ein UrlauberPublikum, das aus ganz Europa nach Greifs-
GESUNDES LAUFEN
Hanfried Pawlowski
Lange Straße 9
17489 Greifswald
Tel.: 03834 8494072
Fax: 03834 8473067
Mobil: 0152 08505606
Herr Schwarz, wir danken für das Interview!
Weitere Informationen zu Hubert Schwarz
und seiner Galerie finden Sie unter:
www.galerie-schwarz.de
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Sebastian Tirschmann
Fachanwalt für Steuerrecht
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Tel.: 03834 - 79 92 30
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10
Stadtgespräch
Greifswald
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Stadtgespräch
Greifswald
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HUBERT SCHWARZ –
11
R. S.
A. U. |
Interkulturelles Café –
Ein Miteinander der Kulturen
Festmode
Sportler müssen drauSSen bleiben
Uni-Sportplatz in der Fallada-Straße gesperrt
Während die Politik in Berlin und anderswo diskutiert und debattiert, ob und wie von der neu entstandenen
Auf dringende Bitte studentischer Senatoren wurde der Range-Sport-
Kulturenvielfalt gegenseitig profitiert werden kann, nehmen sich dieser Aufgabe längst schon ehrenamtli-
platz in der Fallada-Straße im Mai von Experten unter die Lupe genom-
che Helfer und Vereine an. Auch Greifswald präsentiert sich weltoffen und sorgt mit vielschichtigen Ange-
men. Das Fazit war eindeutig: Sperrung der gesamten Anlage.
boten in verschiedensten Belangen für eine freundliche und gemeinschaftliche Atmosphäre.
Bereits seit Herbst letzten Jahres ist das
„Interkulturelle Café“ im Jugendzentrum
Klex etabliert und findet nun in Kooperation mit dem Projekt „Weltfreunde“ vom
AstA Greifswald und dem Weltblick e.V. seit
März auch im St. Spiritus, Greifswalds soziokulturellen Zentrum, statt. Dieser erfreulichen Entwicklung ist es zu verdanken, dass
nun noch eine weiter gefasste Zielgruppe
angesprochen werden kann.
Jeden ersten, dritten (und fünften) Mittwoch im Monat sind Menschen jeden Alters
und Kultur herzlich eingeladen, sich im
Innenhof des St. Spiritus bei Kaffee, Kuchen
und Gesellschaftsspielen am regen Erfahrungsaustausch zu beteiligen. Die Idee ist
es, eine direkte Möglichkeit zum Vorurteile
abbauen, Kennenlernen, Reden, Unterstützen und Spaß haben zwischen Geflüchteten
und Greifswaldern zu schaffen, aus der sich
im weiteren Verlauf vielleicht Freund- oder
sogar Partnerschaften entwickeln können. Darüber hinaus ist so ein Treffen oft
auch eine der wenigen Möglichkeiten für
Feeling
Bei dieser Besichtigung bestätigte sich leider
eine lange gehegte Ahnung: Der Zustand des
Universitätssportplatzes ist so mangelhaft,
dass er ein Sicherheitsrisiko für die Sportler
darstellt. „Auf der Laufbahn wellt sich an mehreren Stellen der Kunststoffbelag so stark,
dass Läufer stolpern und stürzen können.
Ähnlich ist die Situation auf den Spielflächen.
Dort besteht bereits bei wenig Feuchtigkeit
extreme Rutschgefahr. Auch ist die Rasenfläche derzeit so uneben, dass sie für Ballsportarten nicht geeignet ist.“, so heißt es in der
offiziellen Medienmeldung. Die Anlage, die in
Geflüchtete, die neu erworbenen Kenntnisse aus dem Sprachunterricht im Alltag
anzuwenden. Viele folgen dieser Einladung
gern, denn im Zuge dieses Begegnungscafés entstehen nicht selten auch Ideen für
Veranstaltungen. So wird das „Interkulturelle Café“ beispielsweise ab Mitte Juni
um eine offene Percussion-Musikgruppe,
unterstützt von Greifsmusik, erweitert.
A. Ulrich |
St. Schalli
der DDR-Zeit noch zu einer der modernsten
im Nordosten Deutschlands zählte, musste
daher für jegliche Benutzung gesperrt werden. Unmittelbar im Anschluss beauftragte
die Verwaltung der Universität verschiedene
Fachfirmen, die die Schäden begutachten
und bewerten sollen, um dann eine detaillierte Kostenanalyse aufstellen zu können.
Da die Sperrung gleich mehrere Gruppen des
Hochschulsports betrifft (Ultimate Frisbee,
Rugby, Lacrosse und Jugger), ist es erklärtes
Ziel, den Platz für den Sportbetrieb schnellstmöglich wieder freigeben zu können.
Festliche Mode für jeden
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12
Stadtgespräch
Greifswald
Stadtgespräch
Greifswald
13
Was wurde
aus dem
Projekt
„Wohnen in
der Mauer“?
A. Ulrich |
St. Schalli
20 Jahre nach
Fertigstellung der
Bauarbeiten –
Zeit für ein Fazit
Heimattierpark Greifswald
Ein Erlebnis für alle Sinne
R. Scheibler |
Tierpark
Lange Zeit waren die ehemalige Stadtmauer und die dazugehörigen, angebauten Handwerkerbuden aus dem
Mit viel Leidenschaft widmet sich Cheftierpfleger Frank Tetzlaff seinen tierischen Schützlingen im Greifswal-
späten 17. Jahrhundert dem Verfall preisgegeben bis sie 1976 endgültig abgerissen wurden. Doch zu einer mit-
der Tierpark – er kennt jeden einzelnen und vermittelt sein Wissen mit großem Engagement. Durch ihn und
telalterlichen Stadt gehört eine Stadtmauer – und so sollte nach 1990, in Rückbesinnung auf die Geschichte
seine Mitarbeiter erhalten große und kleine Besucher einen spannenden Einblick in die Tierwelt und können
Greifswalds, dieser Missstand schleunigst behoben werden.
die großartige Artenvielfalt erleben.
der Hirtenstraße trotzdem nicht dieses
Innenhof-Gefühl. Man fühlt sich nicht von
allen Seiten beobachtet.“, erklärt die junge
Frau weiter. Auch wenn es sich von außen
nicht vermuten lässt, kann durch die großen
Fenster viel Licht einströmen. So entsteht
ein freundlicher und großzügiger Gesamteindruck. Dieser lockt ganz unterschiedliche
Zielgruppen an, denn die Nachbarschaft ist
sehr heterogen – von älteren Menschen bishin zu jungen Familien ist hier alles vertreten. Zwar ist des Wohnen hier nicht ganz billig, das schmälert allerdings nicht das Interesse an den Wohnungen. „Es kommt nicht
häufig vor, dass jemand hier auszieht und
wenn, dann ist die Wohnung nach gefühl-
WOHNVERGNÜGEN
PARTNER
seit 2012
Stadtgespräch
Greifswald
Unter den aktuell gut 85 verschiedenen
Arten befinden sich neben manch bekannten Vertretern der Tierwelt – wie Eseln, Ziegen und Weißstörchen – auch so exotische
Exemplare wie Kapuzineraffen, Dingos und
Papageien. Gleichzeitig ist ein Rundgang im
Tierpark ungemein lehrreich: Vogelstimmen
lauschen, Tierarten bestimmen oder Küken
beim Schlüpfen beobachten – all dies kann
man in Greifswald erleben.
Für die Stärkung nach dem Erlebnis-Spaziergang sorgt das Café direkt am Eingangsbereich des Tierparks. Zur Mittagszeit gibt es
ein frisch zubereitetes Tagesgericht sowie
Leckeres für den kleinen Hunger, für die
Nachmittagsstunden warten Kaffee und
frischer Kuchen auf die Besucher. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass das
direkt an den Wallanlagen gelegene Café
auch ohne Eintritt in den Tierpark für seine
Gäste offen steht. Ebenfalls nutzbar sind das
Tierparkcafé, die Zooschule und die Parkanlage mit Grillplätzen für Veranstaltungen wie
Kindergeburtstage und Familienfeste.
Durch eine Förderzusage in Höhe von
30.000 Euro (bei gleichem Anteil an Eigenmitteln) konnte eine Wildvogelauffangstation fertiggestellt werden. Sie ist Anlaufsta-
tion für verletzte und hilfsbedürftige Wildvögel wie Störche, Greifvögel oder Eulen,
die von den Bürgern aufgefunden werden.
Der Bereich ist vom Bestand des Tierparkes
getrennt und erfüllt nun die gesetzlichen
Voraussetzungen um eine Gefährdung für
andere Tiere auszuschließen. „Wer einen
Vogel findet, der sollte zunächst telefonisch
Kontakt zu uns aufnehmen. Oft helfen
bereits die richtigen Tipps zur Pflege oder
zum richtigen Umgang, um dem Tier zu helfen“, erläutert Cheftierpfleger Frank Tetzlaff.
Stillstand gibt es im Greifswalder Tierpark
nie, weitere Umbaumaßnahmen stehen
schon ganz oben auf der Prioritätenliste:
Zentrales Element im Tierparkrund ist der
Schwanenteich, dessen Sanierung geplant
ist. Erneuert werden sollen auch die Gehege
der Haus- und Huftiere. Ebenfalls angedacht
ist zudem der Umbau des Hauses für die
Wasserschweine.
Auf eines weist Frank Tetzlaff mit Stolz und
Dankbarkeit hin: „Wir versuchen die meisten Arbeiten in Eigenleistung zu erbringen,
erhalten aber auch ehrenamtliche Unterstützung und Unterstützug von vielen
Greifwalder Institutionen und Betrieben.
Wir opfern gerne auch so manche Stunde
unserer Freizeit für den Tierpark.“ Für die
Bepflanzung der gesamten Anlage erhalte
man Pflanzenspenden, die mit viel Mühe
und Engagement von der Tierparkgärtnerin
und ihren Helfern gepflegt werden.
Durch den Umbau der Credner-Anlagen
und des Straßenzuges im Westend rund
um den Karl-Marx-Platz ist der Tierpark in
eine Umgebung eingebettet, die einen Ausflug besonders lohnenswert macht. Problematisch ist einzig die Parkplatzsituation,
doch Geschäftsführerin Heidi Schönherr
zeigt sich optimistisch: „Wir hoffen auf eine
Verbesserung durch die geplanten Parkflächen am Bahnhof“, erläutert sie. Von der
aktuellen Situation lassen sich die Besucher
jedoch nicht abschrecken, selbst die zahlreichen Baumaßnahmen um das Parkgelände herum haben nicht zu einer negativen
Entwicklung geführt. „Wir freuen uns über
unsere vielen Dauerkartenbesucher, die uns
immer die Treue halten – sie zeigen die hohe
Akzeptanz in der Stadt und darauf sind wir
sehr stolz“, so Heidi Schönherr. Insgesamt
gehören rund 3,6 Hektar zu der Parkanlage,
direkt am Rand der Greifswalder Innenstadt
gelegen. Ein Ausflug lohnt sich zu jeder Jahreszeit!
Besuchen Sie unsere Feste!
25.06.16 Mieterfest
13:00 - 17:00 Uhr (WVG-Gebäude)
Hans-Beimler-Straße 73
14
ten zwei Tagen schon wieder vergeben.“.
Sie selbst sei schon mehrfach innerhalb
des Komplexes umgezogen, berichtet sie.
Der historische Bezug dieses Projekts spielt
im Alltag natürlich keine große Rolle, doch
erzählt uns die Anwohnerin:“Es ist ganz witzig. Wenn man jemandem sagt, dass man in
der Hirtenstraße wohnt, weiß niemand, wo
das genau ist. Erzählt man aber, dass man in
der alten Stadtmauer lebt, ist jedem sofort
klar, was gemeint ist.“.
In jedem Fall ist der Komplex „Wohnen in
der Mauer“ ein geeignetes Beispiel, wie sich
Individualität, Geschichte und ein wenig Extravaganz wunderbar in Einklang mit einem
gepflegten Stadtbild bringen lassen.
10.09.16 Herbstfest
11:00 - 18:00 Uhr (Tierpark)
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Zu diesem Zweck rief die Stadt Greifswald
1992 zu einem Ideenwettbewerb, dessen
Gewinner der Entwurf des Architekten F.
Steinigeweg wurde. Das architektonisch neu
durchdachte Konzept stellte die Stadtmauer
als räumliche Begrenzung wieder her und
verknüpfte sie mit der innerstädtischen
Funktion als Wohnraum.
Für etwa 4 Millionen DM entstanden ab
dem Frühjahr 1994 so rund 1330m² Nutzfläche, die sich auf 17 größtenteils zwei- und
dreigeschossige Maisonett-Wohnungen
aufteilen. Der Komplex nimmt den Verlauf
der ehemaligen Stadtmauer wieder auf
und erinnert wallseitig mit seiner glatten
Ziegeloberfläche an diese. Die differenziert
gestaltete Innenseite wiederum referiert
auf die mittelalterlichen Anbauten und
unterstreicht die Thematik des Entwurfs.
Für diese gelungene Umsetzung erhielt das
Projekt den Landesbaupreis 1998 und die
Sonderplakette vom Wettbewerb „Erhaltung des historischen Stadtraums in den
neuen Ländern und Berlin“: Standortkultur
und städtebaulicher Denkmalschutz.
Wie lebt es sich „in der Mauer“? Wir sprachen mit einer Anwohnerin, die hier bereits
seit fünf Jahren wohnt. Im Allgemeinen lässt
sich sagen, dass die Wohneinheiten „in
der Mauer“ individuell und offen geschnitten sind. „Durch den außergewöhnlichen
Schnitt, hat man an manchen Stellen aber
auch mal weniger Platz.“, erzählt sie uns.
Es gibt hier nur einen gemeinsamen Fahrradkeller, dafür hat jede Wohnung mindestens einen integrierten Abstellraum.
Besonders schätze sie die ruhige, aber dennoch zentrale Lage. „Man lebt hier mitten
in der Innenstadt und hat durch den Blick
ins Grüne und die besondere Gestaltung
Telefon: 03834 8040-0
17491 Greifswald
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Telefax: 03834 8040-299
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Stadtgespräch
Greifswald
15
Die stolze Inhaberin
Karolina Wetzel
Meeresbrise – jetzt auch im Westend!
Gustav Arthur Nestler (Bild unten rechts),15 Jahre, Ev. Schulzentrum Martinschule „Schrei am Meer“
Eine Oase
der Schönheit
„HIDDENSEE –
MEERDEUTIG“
Der Künstlerische Sommerkurs zu Gast
in der Volksbank Raiffeisenbank eG
Karolina Wetzel, die Inhaberin der „meeresbrise“ im Mercure Hotel in Greifswald, hat jetzt die Initiative
Am 24. Mai 2016 fand die Auftaktveranstaltung zur Ausstellung „Hiddensee – Meerdeutig“ des Künstleri-
ergriffen und ihre zweite Geschäftsstelle im „Westend“ unserer Stadt eröffnet. Dazu gratulieren wir an die-
schen Sommerkurs Ostseeküste e.V. (KSK) im Lichthof der Volksbank Raiffeisenbank in Greifswald in der
ser Stelle und möchten Ihnen diese neue Oase der Schönheit und des Wohlfühlens vorstellen.
Steinbecker Straße 26 statt. Ungefähr 60 Gäste waren der Einladung zur Vernissage gefolgt.
Es ist schon erwähnenswert, mit welcher Harmonie und Ausgeglichenheit die
junge Frau und Mutter eines Kindes ihre
Geschäftsidee umsetzt. Ihr neues Domizil
erreichen wir über eine Treppe im Friseur
Haarscharf und befinden uns dann im
Dachtempel der angenehmen Erholung
für Körper und Seele. Anfang 2016 waren
es bereits fünf Jahre, in denen Karolina
Wetzel und ihr kleines Team Kosmetik und
Wellness im Studio im Mercure Hotel – am
Bereits seit 43 Jahren treffen sich in jedem
Sommer circa 50 talentierte und hoch
motivierte Mädchen und Jungen aus Mecklenburg-Vorpommern zur gemeinsamen
künstlerischen Arbeit. Dabei werden sie
von engagierten und erfahrenen Kunsterziehern betreut und zu ganzheitlicher
Wahrnehmung der Umwelt angeregt, um
diese dann in bildnerische Kompositionen
umzusetzen. Die Kursteilnehmer erfahren
dabei nicht nur ihre kreativen Fähigkeiten
und Talente, auch Sozialkompetenz wird
ganz automatisch beim Zusammenleben
über einen längeren Zeitraum an einem Ort
entwickelt. Der künstlerische Sommerkurs
bereichert das Kulturleben unserer Ostseeregion und stellt einen wichtigen Beitrag
zur kulturellen und ästhetischen Bildung
von Schülern aus M-V dar. Nicht selten war
der Sommerkurs ausschlaggebend, jungen Menschen auf ihrem künstlerischen
Werdegang Begleitung und Unterstützung
zu geben. Viele ehemalige Kursteilnehmer
haben Laufbahnen als Designer, Architekten und Kunsterzieher vorzuweisen.
125 Bilder, Collagen, Drucke und Zeichnungen waren bis zum 22. Juni während
der Banköffnungszeiten zu besichtigen.
Die Werke der jungen Künstler entstanden
in der zweiten Julihälfte 2015 im 43. Som-
Gorzberg – zelebrieren. Ein gestandenes
Unternehmen, mit treuen und zufriedenen
Kunden, die dort viele Spezialbehandlungen erhalten können (wir berichteten z.B.
über die Padabhyanga, einer speziellen
indischen Fußmassage).
Gleich neben dem „Wohnen in der Mauer“
befindet sich die Eingangstür des Geschäftes. Treten Sie ein – Sie werden schon erwartet! Mit Produkten von Dr. Spiller werden
Wirkstoffe aus der Natur zu bioverfügba-
ren Aktivstoffen veredelt und somit in die
hauteigenen Prozesse integriert. Attraktive
Ausstrahlung ist ein menschliches Grundbedürfnis. Das Erscheinungsbild unserer
Haut bestimmt unser Wohlbefinden nach
Innen und Außen. Wie heißt es im Prospekt
bei Dr.Spiller: „Natürlich, aber nachhaltig.
Sanft, aber sichtbar“ – besser kann es kaum
formuliert werden. All das und noch viel
mehr erwartet Sie im neuen meeresbriseStudio. Schönheit ist universell und zeitlos.
Das Ziel, so Karolina Wetzel: „sind optimale
Pflege-Resultate mit hohem Wohlfühlfaktor,
egal, für welche Behandlungsart sich der
einzelne Kunde entschieden hat.“ Mit Liebe
zum Detail sind die neuen Räumlichkeiten
von ihr ausgestattet und nun auch für die
„Innenstadtmenschen“ gut erreichbar.
Bitte lassen auch Sie sich verwöhnen und
unter Tel: 0157/834 574 99 einen Termin
geben! Sie werden begeistert sein.
TIPP: Die „meeresbrise“ stellt einen Gutschein
für ein Produkt aus der Hausserie für den
Gewinner aus dem Bilderrätsel dieser Ausgabe
bereit! Viel Glück wünscht die Redaktion.
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St. Schalli |
16
Stadtgespräch
Greifswald
meeresbrise, St. Schalli
merkurs in Vitte auf Hiddensee. Es ist die
aktuelle Wanderausstellung des Vereins,
die nach Beendigung des Sommerkurses
ab September des letzten Jahres durch das
Land reist. Stationen waren Rostock (Konservatorium, Heiligendamm (Reha-Klinik),
Krakow am See (Alte Synagoge), Schwerin
(Kultusministerium), Greifswald (Volksbank)
und nach Greifswald wird sie in Ueckermünde im Greifengymnasium zu besichtigen sein.
Die Titelwahl der Sommerkurse lassen den
Betrachter zur Gedankenfindung anregen,
so gab es 2011 in Torgelow den Titel „Am
Fluss der Zeit“ oder 2013 in Malchow „Blickwinkel ändern“. Das Motto des diesjährigen
Sommerkurses lautet: „Kernig – Ländlich –
Artgerecht“ und findet im Juli in Bollewick
bei Röbel statt.
Seien wir gespannt, welche tollen Kunstwerke in dem 44. Jahr des Kurses durch die
Schüler und Schülerinnen entstehen werden. ( Ausstellung dann im September 2016
in der Kulturscheune in Bollewick)
Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben und
Sie mehr erfahren wollen, dann bitte auf die
Website www.ksk-sommerkurs.de gehen.
St. Schalli |
U. Münchow (KSK) (1)
Merle Bendig,
17 Jahre
Uwe Münchow (KSK) im Kreise der
ausgezeichneten Kursteilnehmer
Stadtgespräch
Greifswald
17
Rätsel
Als Tinderella
zum Happy End?
Anneke Elsner
Jörg Brinckheger / pixelio.de
R.S.
Glaubt man der TV-Werbung gehen postmoderne Beziehungen, ähnlich wie alles Andere zwischenmensch-
Frage: Wer prägte mit seiner Ausstellungsserie den Begriff „Westend“ für den westlichen Teil der
liche, den Weg alles Irdischen- sie verlagern sich ins Internet. Parship, Elitepartner, Friendscout24- mittler-
Greifswalder Innenstadt?
weile lernen sich ein Drittel aller Paare über diese Wege kennen, trotzdem halten die meisten Singlebörsen
A - Wolfgang Koeppen
B – Dr. Stefan Fassbinder
März 2011 - Anna G. ist allein in ihrer Wohnung – so wie oft in den letzten Monaten. Sie
hat warme braune Augen, ein ansteckendes
Lächeln und ist beruflich als Eventmanagerin
tätig, lernt somit jeden Tag neue Leute kennen – und trotzdem entwickelten sich in den
letzten drei Jahren keine neuen Beziehungen.
„Ich fühlte mich plötzlich noch viel einsamer.
Mein 30. Geburtstag stand bevor, von Mann
und eigener Familie weit und breit nichts zu
sehen“, so die heute 34-Jährige. So wie ihr
geht es vielen Singles. Um den Traumprinzen zu finden, verlieren seit neuestem fast 25
Millionen von Usern einen virtuellen gläsernen Schuh auf über 2.500 Dating-Websites
deutschlandweit
„Wir sind mittlerweile rund um die Uhr online.
Es ist nur folgerichtig, dass ebenso die Partnersuche digital geworden ist“, so Eric Hegmann (59), Coach für Singles auf Parship und
Autor diverser Beziehungsratgeber. „Anfangs
war Online Partnersuche noch die digitale
Umsetzung der Kontaktanzeige, dank moderner Technik können Online Partnervermittler
oder Flirt-Apps viel mehr.“
Hegmann rät Suchenden: „Heute kennt jeder
im Bekanntenkreis ein oder mehrere Paare,
deren Liebe online begann. Lassen Sie sich
von denen einen Anbieter empfehlen.“ Des
Weiteren gibt es im Internet zahlreiche Vergleichstests.
18
Stadtgespräch
Greifswald
Ein Rat ihrer Kollegin und eine Flasche Wein
motivierten Anna G. schließlich auch, sich auf
einem der gängigsten Portale anzumelden.
Auf ihre Registrierung folgte ein Psycho-Test,
auf Grundlage dessen Männer vorgeschlagen wurden. Zwei Monate später, nach einigen weniger erfolgreichen Dates, lernte sie
Paul W. kennen. „Wir stellten schnell fest,
dass wir auf einer Wellenlänge sind“, so Anna
lächelnd. Seit Juni 2011 sind beide ein Paar
und ihre Profile überflüssig geworden. Die
Abmeldung war jedoch bei Weitem nicht so
einfach, wie es die Anmeldung gewesen war
– bei der Registrierung schließen Mitglieder
häufig einen Jahresvertrag ab, dessen Preis
sich auf mehrere Hundert Euro belaufen
kann. Wer nicht aufpasst, muss auch dann
weiter zahlen, wenn er seinen Traumpartner
längst gefunden hat. So ging es auch Anna
und Paul, die schließlich 2015 ihre Märchenhochzeit feierten.
Es sind Geschichten wie diese, die viele Menschen auf Dating-Plattformen locken. Auch
junge Menschen suchen online nach Freunden, Flirts oder Beziehungen. Anlaufpunkt
sind dafür zum Beispiel Tinder, Lovoo oder
Banoo. Während der Trend in Deutschland eher in Richtung unverfänglicher Flirt
geht, werden in den USA Dating-Apps mehr
zur Suche nach dem nächsten Stelldichein genutzt – eine Entwicklung, die negativ
beobachtet wird. Sie fördern die „Hook-up
culture“, so Experten. Dieses Phänomen wird
von immer mehr jungen Leuten in Amerika
beschrieben – schneller Sex ohne Bindung
und Beziehung. Nancy Jo Sales (51), Erfolgsautorin, nahm sich als erste des Themas Tinder & Co. an. Innerhalb ihrer Recherche interviewte sie Menschen im Alter von 20 bis 30
Jahren und befragte Psychologen. Während
gerade Männer die Plattformen für „Koitus to
go“ gebrauchen, sehen sich Frauen in ihrem
Wunsch nach langfristigen Beziehungen nicht
mehr berücksichtigt. Amerikanische Sexualforscher diagnostizieren eine Entwicklung in
Richtung Kurzzeitromanze – auf Kosten des
weiblichen Geschlechts.
Ruckediguh, ruckediguh – doch kein gläserner Schuh? Hat sich am Ende der elf Minuten
dann doch nur eine Person verliebt? Denn
nur ein verliebter Single reicht im Normalfall
nicht aus. Man sollte in keinem Fall die neuesten Möglichkeiten der Technik verteufeln,
letztlich ist es immer entscheidend, dass sich
zwei Menschen finden – und wäre es nicht
vermessen Liebespaare nach dem romantischen Kennenlernen zu beurteilen? Trotzdem
ist es wichtig, sich mit der richtigen Portion
Vorsicht auf die Liebe via Mausklick einzulassen – damit der Traum vom „Glücklich bis ans
Ende aller Tage“ nicht platzt wie eine Seifenblase. (Namen von der Redaktion geändert.)
C – Hubert Schwarz
Preis:
Zu gewinnen gibt es:
Einen Gutschein in Höhe von 25 Euro für Produkte der
Hausserie im Kosmetik- und Wellnessstudio meeresbrise.
Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
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Greifswald
19
Dr. Peter Konschake: „Ich war erschüttert, als ich
den aktuellen Zustand gesehen habe“
Mit einem
Like
Gutes tun
!
In wenigen Wochen droht in den
historischen Gewächshäusern in
Greifswalds botanischen Garten
das Ende einer Frist zur Sonderbewirtschaftung, zu marode und
sanierungsbedürftig ist die Stahlkonstruktion des 1885 errichteten Objektes. Bereits seit 2014 ist
der Zugang für die Öffentlichkeit
verboten. Noch fehlt es an finanziellen Mitteln für den Renovierungsprozess, doch die Initiative
„Fürs Gewächshäusle“ und das
Modehaus Jesske kämpfen für
den Erhalt der Anlage.
Weshalb unterstützen Sie die Aktion von Hermann Jesske?
Es ist eine wunderbare und kreative Idee
mit den Fotos und der Like-Aktion auf die
Gewächshäuser aufmerksam zu machen.
Das Birgit und Hermann Jesske sich dabei
Mit der vorhandenen Artenvielfalt leistet
der botanische Garten mitsamt den historischen Gewächshäusern einen wichtigen
Beitrag für die Forschung und Ausbildung
an der Universität. Zudem gilt das historische „Palmengewächshaus mit Warm- und
Kalthaus“ als bedeutendes Einzeldenkmal
und besitzt aufgrund seiner Seltenheit
nationale Bedeutung. Vor gut 130 Jahren
wurde der Gebäudekomplex zwischen der
Grimmer und der Soldmannstraße eröffnet
und seitdem durchgängig genutzt. Selbst
die Wirren des Krieges und die folgenden
turbulenten Zeiten überstand die Glaskonstruktion. Seit einigen Jahren jedoch kommt
das Material an seine Grenzen und eine
Sanierung wurde zwingend notwendig. Seit
der notwendigen Schließung für die Öffentlichkeit im Jahr 2014 sichert eine Gerüstkonstruktion innerhalb des Gewächshauses die Mitarbeiter provisorisch während
ihrer Arbeit. Insgesamt rund 3,6 Millionen
Euro werden die Baumaßnahmen kosten,
Jesske
Mode und Menschen
www.jesske.info
20
Stadtgespräch
Greifswald
so ins Bild rücken lassen zeigt, dass sie voll
dahinter stehen. Sie reden nicht nur, sie werden selbst aktiv.
Kannten Sie die Gewächshäuser vor Ihrem
Fotoshooting und wie haben Sie den Zustand
erlebt?
Ich lebe mittlerweile über zwanzig Jahre in der
Umgebung von Greifswald und war vor etlichen Jahren das letzte Mal auf dem Gelände.
Vom aktuellen Zustand war ich erschüttert
und es war mir gar nicht bewusst, wie nötig
die Sanierung ist. Ich hoffe, dass wir mit unserer Aktion die Öffentlichkeit erreichen, eine
Diskussion neu anstoßen und auf das Objekt
aufmerksam machen können. Dies soll unser
Beitrag zur Verwirklichung der Sanierungspläne sein.
Informationen zu Dr. Peter Konschake
gibt es auf den Seiten der Galerie STP
unter: www.galerie-stp.de
doch die Zeit drängt: Die Genehmigung für
die Sonderbewirtschaftung endet in den
kommenden Wochen, eine Verlängerung
ist nur mit zusätzlichen Kosten möglich.
„Wir haben hier vor Ort ein Schmuckstück,
das in Vergessenheit zu geraten scheint.
Mit seiner sehenswerten Architektur, eingebettet in den botanischen Garten, haben
wir ein tolles Objekt und dies muss man fördern“ so Hermann Jesske. Zwei Drittel der
Fläche sind für Besucher zugänglich und
bieten einen faszinierenden Einblick in die
inzwischen fast 7000 Arten.
Für den Erhalt konnten bisher Mittel aus
verschiedenen Quellen eingeworben werden: Der Bund steuert rund 1,4 Millionen
Euro hinzu, die Universität wird sich mit bis
zu 350.000 Euro an den Kosten beteiligen.
Außerdem gab es bereits Spenden in Höhe
von rund 20.000 Euro durch die Besucher des
Botanischen Gartens. Mit viel Engagement
setzt sich zudem der Verein der Freunde und
Förderer der Uni Greifswald e.V. ein.
Spenden und weitere Informationen
zum Gewächshaus:
Facebook “f ” Logo
RGB / .eps
Facebook “f ” Logo
Die studentische Initiative „Fürs Gewächshäusle“ konnte mit Veranstaltungen wie
„Tanzen fürs Gewächshäusle“ und eigens
designten Taschen mittlerweile 13.000
Euro für den Erhalt des Gewächshauses
aufbringen und hat aufgrund des Erfolges
ein Crowdfunding eingerichtet. Mit dieser
Aktion von Greifswaldern für Greifswalder
kann jeder seinen ganz eigenen Beitrag
zum Erhalt leisten (Link siehe unten).
Hier nun wird auch Jesske am Dom aktiv,
der die studentische Initiative unterstützt:
Für jeden „Gefällt mir“-Klick auf der facebook-Seite des Modehauses wird ein Euro
für den Erhalt der Gewächshäuser gespendet. Für einen guten Zweck aktiv werden
kann somit sehr einfach sein – einfach die
facebook-Seite „Jesske Modehaus“ öffnen
und den Like-Button drücken!
RaSch |
Dr. Peter Konschake
Ein Euro für jeden
Facebook-Like unter:
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Jesske likes
Gewächshäusle
Herr Dr. Konschake, Sie haben mit dem Ehepaar Jesske eine Fotoserie in den historischen
Gewächshäusern gestaltet. Was wollen Sie
mit den Bildern zeigen?
Als Galerist und Fotograf weiß ich, wie wichtig aussagekräftige und starke Fotomotive
sind. Das Modehaus Jesske hat mich angesprochen, dass sie aktiv für die Sanierung
im Botanischen Garten eintreten wollen.
Unser Ziel ist es auf den aktuell sehr schlechten und sanierungsbedürftigen Zustand der
Gewächshäuser hinzuweisen und gute Bilder
können dafür der richtige Schlüssel sein.
Wir wollen bewusst auch die nicht so schönen
Seiten zeigen, mitsamt den Gerüsten, Gefahrenschildern und alten, rostigen Fenstern.
RGB / .eps
Fürs Gewächshäusle
Web: www.fuersgewaechshaeusle.de
Crowdfunding: www.betterplace.org/de/projects/38434
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RGB / .eps
Facebook “f ” Logo
RGB / .eps
Jesske Modehaus
Stadtgespräch
Greifswald
21
NISSAN
Nissan bietet in Europa eine so vielseitige Palette an leichten Nutzfahrzeugen an wie kaum ein anderer Automobilhersteller: Neben dem Pick-up Navara, der seit Anfang 2016 bereits in zwölfter Generation auf den
Markt rollt, umfasst das Portfolio die Transporter NV200 und NV400 sowie die Leicht-Lkw NT400 Cabstar
und NT500.
Vielseitig einsetzbar, kombinieren alle
Fahrzeuge einen großzügig bemessenen
Laderaum mit nützlicher Technik wie einer
Rückfahrkamera oder dem NissanConnect
Navigationssystem. Zu der für Fahrzeuge
dieser Klasse beeindruckenden Wendigkeit und dem hohen Fahrkomfort gesellen sich niedrige Unterhaltskosten und
höchste Zuverlässigkeit. Von der eigenen
Qualität ist Nissan überzeugt und macht
dieses Vertrauen auch deutlich: Mit der seit
1. September 2015 geltenden FünfjahresHerstellergarantie auf alle neuen leichten
Nutzfahrzeuge und Lkw mit Benzin- oder
Dieselmotor nimmt Nissan eine Führungsrolle in der Branche ein.
Der NEUE NISSAN NAVARA 4x4 Pick-up ist
als King-Cab- oder Double-Cab-Version
verfügbar und hat alles, was Sie brauchen:
einen kraftvollen und sparsamen Motor
sowie ein bulliges Chassis in Kombination
mit dem Komfort und der innovativen Technologie eines NISSAN Crossovers. Smartes
Fahrzeug für Ihre Freizeit oder vielseitiges
Arbeitsgerät – der NAVARA macht alles mit.
Der NISSAN NV200 ist das zuverlässige
Arbeitstier für Ihr Unternehmen. Dank seiner eindrucksvollen Ladekapazität kann er
selbst die größten Aufgaben übernehmen,
ist aber klein genug, um sich durch den
dichten Stadtverkehr zu schlängeln. Müssen Sie Lebensmittel oder Blumen kühlen?
Den NISSAN NV200 können Sie schon ab
Werk als Frischdienstfahrzeug bestellen.
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Stadtgespräch
Greifswald
Legen Sie Wert auf Flexibilität und möchten Sie Ihren Kleintransporter passend zu
den Anforderungen Ihres Unternehmens
anpassen? Dann haben Sie mit dem KASTENWAGEN MIT DOPPELKABINE die Mög-
lichkeit, das Fahrzeug in Sekundenschnelle
von einem 2-Sitzer in einen 5-Sitzer umzubauen. Außerdem gibt es eine Trennwand
zwischen Fahrgastraum und Laderaum.
Doch was passiert, wenn man den prämierten NISSAN NV200 KASTENWAGEN mit dem
marktführenden 100 % elektrischen NISSAN LEAF kreuzt? Man erhält den bahnbrechenden NISSAN e-NV200. Er verfügt über
die gleiche bewährte Technologie wie der
NISSAN LEAF - Sie werden die Vorteile für
Ihr Geschäft unmittelbar spüren. Als 100
% elektrisches Fahrzeug reduziert er die
Betriebskosten und wirkt sich - im Vergleich
zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor weniger negativ auf die Umwelt aus. Gleichzeitig gewinnt Ihr Unternehmensimage - als
Vorreiter in Sachen Elektromobilität und
Umweltschutz.
Kastenwagen, Kastenwagen mit Doppelkabine, Pritschenwagen, Kipper, Transporter,
Kombi oder Fahrgestell für Spezialauf- und
-umbauten - der NISSAN NV400 bietet für
jedes Gewerbe das passende Modell - und
das direkt ab Werk. Die große Auswahl an
Radständen, Längen, Höhen, Nutzlasten,
Motoren sowie Front- oder Heckantrieb
bietet alles, was Sie für eine perfekte Kombination benötigen. Der NISSAN NV400
befördert bis zu 17 m³ Ladung. Das entspricht bis zu fünf Euro-Paletten. Ein niedriger Boden und sich weit öffnende Türen
machen das Einladen von Gegenständen
mit bis zu 4,4 m Länge besonders einfach.
Komplettieren wird die Fahrzeugpalette der
neue NV300. Ausgestattet mit Stilelementen der wegweisenden Nissan CrossoverPalette, schließt der Nachfolger des beliebten Primastar die Lücke zwischen dem
preisgekrönten NV200 und dem NV400.
Details zum NV300, wie Einzelheiten zu den
kraftvollen und effizienten Dieselmotoren,
Ladekapazität und Preise werden auf der
IAA Nutzfahrzeuge (22. bis 29. September)
in Hannover bekanntgegeben.
Für alle Fragen rund um Ihre Fahrzeugflotte
berät Sie das Hanse Autohaus Paentzer
gern!
Leinen los
für den Nissan Leaf
1.000 Euro Urlaubsgeld bei den Störtebeker Festspielen
Das meistverkaufte Elektrofahrzeug der
Welt steht in diesem Jahr im Mittelpunkt
der Kooperation mit den Störtebeker Festspielen. In Kooperation mit acht Hotels
sowie den Kurverwaltungen in Binz und
Sellin kann der Leaf von ElektromobilitätsInteressierten einen ganzen Tag lang für
Probefahrten ausgeliehen werden. Im Juli
und August können sich Urlauber außer-
dem näher über den Nissan Leaf und den
e-NV200 auf der Hauptstraße in Binz am
Nissan Stand informieren. Wer sich im Nissan Showroom über den Leaf informiert,
kann auch noch sein „Urlaubsgeld“ abholen. Der Gutschein in Höhe von 1.000 Euro
kann bei allen teilnehmenden Nissan Partnern beim Kauf eines Nissan Neuwagen bis
zum 30. September 2016 eingelöst werden.
Holger Endres:
Fachkompetenz
in der Werkstatt
Oftmals gar nicht zu sehen für den Kunden
gehört die Arbeit von Holger Endres doch zu
den wichtigsten im Hanse Autohaus Paentzer.
In der Werkstatt kümmert sich der gelernte
Kraftfahrzeugmechatroniker gemeinsam mit
seinen Kollegen um die rollenden Lieblingsstücke der Kunden.
Egal ob Inspektion, Reparatur oder Reifenwechsel, egal ob
Neu- oder Gebrauchtfahrzeug - Holger Endres kennt die
Modelle und jeden wichtigen Handgriff. Seit drei Jahren
erst ist er in MecklenburgVorpommern, familiäre
Gründe haben ihn in die
Region gezogen. Und
er fühlt sich wohl in der
neuen Heimat. Gleichzeitig hat er den beruflichen
Wechsel gewagt und fand
im Autohaus Paentzer die
passende Stelle - mittlerweile hat Holger Endres
auch seinen Meisterbrief
in der Tasche. „Ich wollte schon immer gerne zu Nissan.
Die Qualität stimmt und es sind tolle Autos, da macht es
Spaß damit zu arbeiten“ erzählt er. Positiv berichtet der
Fahrzeugexperte auch über seinen Arbeitgeber: „Wir sind
ein sehr familiärer Betrieb, dort ist man aufeinander angewiesen und das funktioniert hier sehr gut. Ich freue mich,
dass sich dies auch mit der neuen Geschäftsleitung weiter
positiv verändert hat.“
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Führungsrolle im
Markt leichter
Nutzfahrzeuge
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Greifswald
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ist einfach.
Wenn einem der Finanz­
partner spontan mit
einem Kredit helfen kann.
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