i am divine - Presse

PROGRAMMINFO
14/8/2016
SONNTAG, 14. AUGUST 2016, UM 21.45 UHR
I AM DIVINE
DOKUMENTATION, REGIE: JEFFREY SCHWARZ
ARTE FRANCE, ZELIG FILMS, USA 2013, 86 MIN.
ERSTAUSSTRAHLUNG
Bereits als Kind war Glenn Milstead von allem fasziniert, was weiblich war. Zu Hause durchstöberte er den
Kleiderschrank seiner Mutter und zog deren Kleidung an. Als er mit 17 Jahren den Regisseur John Waters
trifft, ändert sich sein Leben grundlegend. I am Divine ist die Geschichte von Glenn Milstead alias Divine,
einem dicklichen Jungen aus Baltimore, der in Zusammenarbeit mit John Waters zu einer der berühmtesten
Drag Queens wurde. Divine kümmerte sich weder um gängige Schönheitsideale noch um konventionelles
Aussehen oder sexuelle Identität und wurde so zum Inbegriff des Außenseiters. Hommage an einen legendären
Performancekünstler.
Divines Geschichte handelt von Ruhm, vom Reiz des Rampenlichts und vom Respekt für die Kunst. Es ist die
Geschichte von Glenn Milstead, einem dicklichen Jungen aus Baltimore, der von allem fasziniert ist, das weiblich
scheint – Musicals, Kleider, Make-up. Kein Wunder, dass er in der Schule dafür gehänselt wird. Doch Anfang der
1960er Jahre trifft Glenn den Regisseur und Schauspieler John Waters, was sein Leben radikal verändern soll. Er
ist es, der ihm seinen neuen Namen „Divine“ und damit seine neue Identität gibt. Jeffrey Schwarz, Regisseur des
Dokumentarfilms I am Divine, war von Anfang an ein großer Fan von John Waters und sollte ihn nach dem frühen Tod
von Divine 1988 persönlich kennenlernen und mit ihm zusammenarbeiten. Als er 2007 für die DVD des „Hairspray“Remakes von John Waters die Dokumentation „You Can’t Stop the Beat: The Long Journey of ‚Hairspray’“
produzierte, kam ihm die Idee, eine Hommage an Divine zu drehen. Er wollte mehr über diesen legendären
Performancekünstler erfahren und vor allem sein Andenken für künftige Generationen bewahren. Divine war, wie
die Figuren in zahlreichen Filmen von John Waters, ein Außenseiter par excellence. Er kümmerte sich weder um
gängige Schönheitsideale noch um konventionelles Aussehen oder sexuelle Identität und wurde dennoch zu einer
international anerkannten
Leinwand-Ikone. Er gibt jedem Mut, der verlacht, gehänselt und ausgegrenzt wird, und er steht für die Hoffnung, dass
alles möglich ist. Nebenbei revolutionierte er die Popkultur, indem er die Grenzen zwischen seiner Figur und seiner
Person verschwimmen ließ.
BILDRECHTE: © ZELIG FILMS
PRESSEKONTAKT: IRINA LEHNERT / [email protected] / T +33 88 14 2151 /
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