Download_Stretta_JuniJuli2016 - Freunde der Wiener Staatsoper

Stretta
Juni/Juli 2016
Juni/Juli 2016 Inhalt
THEMA
EL JUEZ
Die verlorenen Kinder Spaniens (Johannes Penninger) Seite 5
Christian Kolonovits stellt dieses dunkle Kapitel der spanischen Geschichte in den Mittelpunkt seiner
Oper, die auf Anregung und für José Carreras entstanden ist. Uraufgeführt 2014 in Bilbao, wird sie
nun - nach Erl und St. Petersburg - auch endlich bei uns, im Theater an der Wien, zu sehen sein.
Interview Christian Kolonovits, Angelika Messner (Rainhard Wiesinger) Seite 7
Komponist und Librettistin nahmen sich viel Zeit, die Entstehung dieses Werkes zu schildern.
Viele interessante Details und Einblicke in die Welt von Komponist und Librettistin.
LEBENDIGE VERGANGENHEIT
Diskographie (Richard Schmitz) Seite 10
Bei seinen Recherchen stößt Richard Schmitz immer wieder auf Tondokumente der Serie
Lebendige Vergangenheit bei Preiser Records. Eine Persönliche Auswahl aus dem reichhaltigen
Angebot an Arienplatten und Compilations.
El Juez
José Carreras
als Federico Ribas
© Teatro Arriaga
VERANSTALTUNGEN
Künstlergespräch KS Mara Zampieri 18. September Seite 15
Ihre hochdramatisch packende, sinistre Lady Macbeth ist Opernfreunden sicher noch in bester
Erinnerung. Im September wird sie sich im Haus am Ring nun von ihrer komödiantischen Seite
zeigen: als Duchesse de Crakentorp in Donizettis Fille du régiment.
PORTRAIT
Kirill Kourlaev (Susanne Kirnbauer-Bundy) Seite 16
Voll Erstaunen und mit einer gewissen Traurigkeit haben Ballettfreunde die Pressemitteilung über
den Abschied einer unserer Kompaniestützen zur Kenntnis nehmen müssen, kam dies doch
- selbst für den Ballettdirektor - völlig überraschend. Ein sehr persönliches Interview als Lebewohl...
MEINUNG
Heinz Zednik: In eigener Sache Seite 4
Dominique Meyer: Seite 4
Heinz Irrgehers Con brio: Unverhofft kommt selten Seite 12
MISTERIOSO Seite 20
SERVICETEIL
Spielpläne Seite 18 / Radio-, TV-Programm Seite 22 / Tipps Seite 27
Mara Zampieri als Lady Macbeth © Foto Fayer, Kirill Kourlaev © Wiener Staatsoper/Michael Pöhn
Heinz Zednik © Terry Linke, Dominique Meyer © Michael Pöhn, Heinz Irrgeher Photo: privat
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© Terry Linke
© Wiener Staatsoper/Michael Pöhn
Dominique Meyer
Heinz Zednik
Forum
Liebe FREUNDE,
die Nachricht vom Ableben unseres besonders geschätzten Ensemblemitgliedes, KS
Gabriele Sima, hat nicht nur mich persönlich sondern auch viele Mitglieder unseres
Vereins getroffen. Die in Innsbruck geborene Gabriela Sima begann ihre Karriere als Sopranistin im Opernstudio der Wiener Staatsoper. Mitte der 80er Jahre wechselte sie ins
Mezzosopranfach. Zu ihren besten Rollen an der Staatsoper zählten unter anderem
Cherubino und Barbarina im Figaro, Octavian, Orlofsky, Zerlina, Rosina und für mich
unvergesslich ihr Nicklausse in Hoffmanns Erzählungen, wo wir, wie so oft, gemeinsam
auf der Bühne gestanden sind. Dass uns diese noble, zauberhafte Sängerin, der ich auch privat sehr verbunden war,
so früh verlassen hat, erfüllt mich mit großer Trauer. Meine innige Anteilnahe, auch im Namen der FREUNDE, gilt
ihrem Mann, dem Cellisten Prof. Adalbert Scocic, sowie ihren beiden Söhnen.
Zubin Mehta, einer unserer größten und charismatischsten Dirigenten, hat in Wien mit großartigen Konzerten seinen
80. Geburtstag gefeiert. Und da man bekanntlich runde Geburtstage ein ganzes Jahr hindurch feiern kann, dürfen auch
wir FREUNDE ihm noch nachträglich alles erdenklich Gute wünschen. 2017 steht endlich wieder ein neuer Falstaff
auf unserem Spielplan, mit Mehta am Pult. Ich glaube, wir können uns jetzt schon sehr darauf freuen. Mich verbindet
mit ihm eine langjährige Freundschaft. Auf seinen ausdrücklichen Wunsch wurde ich als Herodes und für die Ariadne
vom „Maggio Musicale“ in Florenz engagiert. Später holte er mich auch nach Israel, wo ich im Man Auditorium zwei
Semi-Regien (Fledermaus und Ariadne) mit ihm und dem wunderbaren Israel Philharmonic Orchestra erarbeiten durfte.
Der in Bombay geborene Zubin Mehta ist, wie allgemein bekannt, ein halber Wiener. Bei seinem Wiener Dirigierstil
hört man – so empfinde ich es zumindest – dass er hier studiert hat und zwar bei Prof. Hans Swarowsky. Er ist ein Weltbürger von ganz großem Format, ein Charmeur und ein wunderbarer Genussmensch. Stets trägt er bei Einladungen
scharfe Gewürze im Westentaschl. Offenbar misstraut er der Wiener Küche. Legendär ist sein Faible für Süßspeisen,
speziell für unsere Palatschinken. Zubin Mehta ist ein Wiener Liebling, auch Dank seines blendenden Aussehens. Von
uns FREUNDEN nochmals die herzlichsten Glückwünsche. Ad multos annos, lieber Zubin!
Unser Saisonabschluss-Heuriger findet am 15. Juni traditionell beim Feuerwehr Wagner, einem der schönsten und
besten Heurigen am Rande der Wiener Weinberge, statt. Im Namen des Vorstands lege ich euch diesen Abend besonders ans Herz. Feiern wir das Ende unserer Opernsaison, die uns viele schöne Opernerlebnisse beschert hat, und
freuen wir uns auf eine spannende neue Saison 2016/17. Bitte kommt alle zahlreich, ich werde mit dem Wettergott
höchst persönlich um eine warme Sommernacht verhandeln.
Bis zum Herbst verabschiede ich mich mit meinen besten Sommerwünschen. Erholt euch gut und erlebt interessante
Veranstaltungen bei den diversen Festivals.
Herzlichst, Euer
Liebe Opernfreunde,
Diesmal möchte ich über eine kleine „Nebenrolle“ in unserer großen Staatsopernwelt
schreiben. Wie Sie wissen, bestimmen die Neuen Medien unser Dasein mehr und mehr.
Gab es früher als Kommunikationsmittel nur Rundfunk, Fernsehen, Magazine und Zeitungen,
so hat sich seit längerem das Digitale einen wichtigen Platz verschafft. Facebook, Webseiten,
Twitter, Newsletter, Streaming – das sind alles Kinder unserer Zeit. Und Dinge, die es uns
ermöglichen, Ihnen, liebes Publikum, noch mehr Informationen über uns zukommen zu
lassen.
Die besagte „Nebenrolle“ ist unser youtube-Kanal: Seit einigen Jahren produzieren wir
kürzere und längere Filme, die Einblick in die Wiener Staatsoper geben. Interviews mit
großen Stars, mit Publikumslieblingen, Portraits einzelner Künstler, unterschiedlicher
künstlerischer und technischer Abteilungen dieses Hauses, Inhaltsangaben unserer Opern,
Trailer, Einführungsmatineen – dies und vieles mehr haben wir gesammelt und filmisch aufbereitet. Inzwischen sind es
rund 200 Filme, die Sie – natürlich kostenlos – anschauen können. Eine kleine Schatzkiste, in der es sich gut wühlen
lässt! Falls Sie uns also auch auf diesem Wege besser kennen lernen wollen – auf www.youtube.com/wrstaatsoper
haben Sie die Gelegenheit dazu! Gutes Schmökern!
Ihr Dominique Meyer
Die verlorenen Kinder Spaniens: José
Carreras’ Rückkehr auf die Opernbühne
El Juez
von Christian Kolonovits
und Angelika Messner
El Juez José Carreras
als Federico Ribas
© Teatro Arriaga
N
icht nur in Diktaturen rauben Herrscher
die Kinder ihrer Gegner oder sozial
schwacher, ethnisch unerwünschter Gruppen, stecken sie in Umerziehungsheime,
religiöse Internate, systemkonforme Pflegefamilien oder gleich ins Militär. Zwangsadoptionen waren und sind bei ihrer unüberbietbaren moralischen Verwerflichkeit Teil der menschlichen Geschichte,
die in jeder Epoche und in nahezu jedem
Land nachweisbar sind. Während der
Franco-Diktatur in Spanien war der ideologisch motivierte Kinderraub bestens
organisiert und wurde zu einem lukrativen
Geschäft. Ärzte, Anwälte und die römischkatholische Kirche waren darin verwickelt.
Die Zahlen variieren, es wird geschätzt,
dass in spanischen Geburtskliniken bis
in die 1980er Jahre zehntausende Babys
verschwanden und mit gefälschten Papieren an kinderlose Paare verkauft wurden. Die genauen Zahlen sind unbekannt und Aufklärung gibt es bislang
kaum. Die Kirche weigert sich bis heute,
ihre Aufzeichnungen und Informationen
preiszugeben.
Der spanische Historiker Ricard Vinyes
Ribas von der Universität Barcelona, lüftete in seinem Buch Los Niños Perdidos
Del Franquismo das Geheimnis der verlorenen Kinder des Franco-Regimes. Er
vermutet, dass die meisten der Entführungsopfer niemals ihre wahre Identität
erfahren werden. Viele ahnen nicht einmal, dass sie überhaupt entführt worden
sind und führen ein verstecktes Leben
unter falschem Namen hinter einer
Mauer des Schweigens.
Christian Kolonovits stellt dieses dunkle
Kapitel der spanischen Geschichte in
den Mittelpunkt seiner vieraktigen Oper
El Juez. Die Uraufführung fand im April
2014 in Bilbao statt, weitere Aufführungen bei den Tiroler Festspielen Erl und
im Mariinski-Theater St. Petersburg folgten.
Die Rolle des titelgebenden Richters
wurde für José Carreras geschrieben,
von dem auch die Anregung zur Oper
kam. „Als mich José Carreras 2009 bat,
über eine Oper nachzudenken,“ notiert
Kolonovits, „war mir klar, dass es sich
um einen Stoff handeln muss, der mit
ihm und seiner Kultur zu tun hat. In der
Geschichte der Verlorenen Kinder fand
ich die passenden Inhalte, da auch José
Carreras mit seiner Familie vor dem
Franco-Regime flüchten musste. Gleichzeitig war die Arbeit an El Juez eine Aufarbeitung meiner eigenen Kindheit, bin
ich doch selbst im Internat groß geworden
und habe das Umfeld einer streng katholischen Erziehung hautnah kennen
gelernt.“
Für Kolonovits geht es in seiner Oper
um Versöhnung, „um Versöhnung des
Unversöhnlichen. Es geht darum, aufeinander zuzugehen und zu verzeihen,
wenn Verzeihen bereits unmöglich
scheint. Ohne die eigene Vergangenheit
zu versöhnen, sie aufzuarbeiten, wird eine Gesellschaft niemals fähig sein,
ihre Zukunft zu gestalten.“
Das Libretto verfasste Angelika Messner,
Regisseurin, Dramaturgin und Texterin
mit burgenländischen Wurzeln, die bereits 2004 mit dem Komponisten für das
pannonische Musical Coming Home
zusammengearbeitet hat. 2009 schufen
sie die bis heute erfolgreiche Oper für
Kinder Antonia und der Reißteufel.
In Messners Geschichte erfährt der Liedermacher Alberto García am Totenbett
seiner Mutter von der Existenz eines verlorenen Bruders und macht sich auf die
Suche nach ihm. In seinem Lied „Der
Seidenschal“ erzählt García wie das
Kind seiner Mutter von einer Nonne entrissen wurde und in einem Kloster verschwand. Die Fernsehjournalistin Paula
greift die Geschichte auf. Das mediale
Aufsehen setzt in der Bevölkerung eine
Bewegung gegen das Schweigen von
Politik und Kirche in Gang. Die Menschen versammeln sich zu Protesten
und fordern die Öffnung der kirchlichen
Archive. Um das zu verhindern, wird
der Richter Federico Ribas von Morales,
dem Vizepräsidenten des Geheimdienstes, gedrängt, ein Dekret zu unterzeichnen, das diese Einsichtnahme
untersagt. Fortsetzung S. 6
5
El Juez
Der Richter ist selbst in einem Kloster
aufgewachsen, weil seine Eltern von
Aufständischen ermordet worden sind.
Er empfindet Sympathie für die Anliegen
der Menschen, dennoch unterschreibt
er das Dekret. Der Richter und der
Liedermacher treffen sich auf Vermittlung der Journalistin. Der Agent Morales
intrigiert vehement, García wird selbst
der Kindesentführung beschuldigt und
angeschossen. Tödlich verwundet erfährt er, was für den Richter bereits zur
Gewissheit wurde: Er selbst ist der gesuchte Bruder.
El Juez José Carreras
als Federico Ribas
© Teatro Arriaga
Wir danken dem
Theater an der Wien
für die Genehmigung des
Abdrucks
(Originalartikel erschienen
im stagione-Magazin des
Theaters an der Wien,
Ausgabe Juni, Juli 2016)
6
Nach acht Jahren kehrte José Carreras in
El Juez zurück ins Scheinwerferlicht.
Der spanische Tenor habe bei der Premiere in der gesamten, knapp zweieinhalbstündigen Produktion „einen eindrucksvollen Beweis seiner Stimmkraft
und seiner außerordentlichen Beherrschung des dramatischen Registers erbracht“ berichtete die spanische Nachrichtenagentur EFE. „Ich fühle mich glükklich, dass ich nach acht Jahren erstmals
wieder eine komplette Oper singen werde“, hatte Carreras bei der Präsentation
gesagt. Der Spanier war 1987 an Leukämie erkrankt. Die Ärzte gaben ihm wenig Hoffnung. Carreras konnte die Krankheit nach einer Knochen- marktransplantation besiegen und gründete 1988 die
Carreras-Stiftung, um Geld im Kampf gegen Leukämie zu sammeln. Nach vielen
Jahren der Abstinenz war die künstlerische Rückkehr auf die Opernbühne, auf
der seine Karriere begonnen hatte, eine
neue Herausforderung für den erfahrenen
Sänger. „Mir geht es nach einer sehr
schwierigen Phase in meinem Leben gesundheitlich großartig“, meinte Carreras
vor der Premiere.
Eine gesamte musikalische Entwicklung
Das Werkverzeichnis von Kolonovits
liest sich wie eine Auflistung musikalischer Genres. Als Arrangeur, Komponist, Dirigent, Musiker und Produzent
arbeitete der Burgenländer mit den Tiger Lillies, José Feliciano, den Scorpions
und nahezu allen österreichischen Lie-
dermachern. Er bearbeitete kroatische
Volkslieder, komponierte für die Wiener
Symphoniker und vertonte Felix Mitterers
Stück Die Weberischen über Mozarts
angeheiratete Familie.
Ein komplexes Werk wie eine Oper
beinhaltet für Kolonovits „die gesamte
musikalische Entwicklung eines Komponisten. In meinem Fall, die gesamte
Klangbreite von Klassik bis Pop. So sind
die Herausforderungen für Orchester
und Sänger vor allem in den rhythmischen
Pop-Phrasierungen zu finden. Motivische
Arbeit und Arien – Konzepte verschmelzen
ineinander. Natürlich habe ich mich im
Kompositionsprozess auch der spanischen
Folklore gewidmet und ohne sie zu imitieren, für meine Arbeit extrahiert, um
sie so in die Gesamtstilistik zu transferieren.
So wurde zum Beispiel der heidnische
Cant de Sibylle, aus dem spanischen
Mittelalter, zu einem der tragenden Leitmotive.“ © Johannes Penninger
El Juez
Oper in vier Akten (2014)
Musik von Christian Kolonovits
Libretto von Angelika Messner
In spanischer Sprache mit
deutschen Übertiteln
Dirigent: David Giménez
José Carreras (Federico Ribas, Richter)
José Luis Sola (Alberto García,
Liedermacher)
Sabina Puértolas (Paula, Jornalistin)
Carlos Colombara (Morales, Präsident
der sauberen Hände)
Ana Ibarra (Äbtissin)
Maria José Suarez (Maria/Zweite Nonne)
Itziar de Unda (Erste Nonne)
Manel Esteve (Paco, Kameramann)
Milagros Martin (Alte Frau) u.a.
Premiere: Sa. 2. Juli 2016, 19:00 Uhr
Reprise: Di. 5. Juli 2016, 19:00 Uhr
Eine Produktion des Theaters an der Wien
in Kooperation mit dem Teatro Arriaga
Bilbao und Kupfer Kultur & Media
Interview Christian Kolonovits,
Angelika Messner
El Juez José Carreras
als Federico Ribas
© Teatro Arriaga
Herr Kolonovits, Opern für bestimmte
Sängerinnen oder Sänger zu schreiben, ist
heute eher die Ausnahme. Wie kam es
dazu, dass Sie für José Carreras El Juez
komponierten?
Kolonovits: Mein allererster Kontakt mit
Carreras wurde von den Wiener Symphonikern eingefädelt, da man mich als Arrangeur für „Christmas in Vienna“ vorschlug. Ich wurde dann von Mario Dradi
kontaktiert und gefragt, ob ich nach New
York fliegen könnte, da Plácido Domingo
gerne mit mir sprechen möchte. Wir haben
uns dann in New York im Sony Building
getroffen, wobei ich ihm ein Arrangement
gezeigt habe, das seinen Zuspruch fand.
So kam mein erstes Engagement für
„Christmas in Vienna“ zustande. 1996 ist
bei diesem Konzert auch José Carreras
aufgetreten. Das war der Grundstein unserer Zusammenarbeit. Nun zu El Juez:
José Carreras ist mit der Idee, eine Oper
für ihn zu schreiben, an mich herangetreten,
vermutlich beeinflusst von Plácido
Domingos Il postino, der sich ein Jahr zuvor diese Oper auf den Leib schreiben
ließ. Carreras kannte mich ja schon, da
ich mit ihm die letzten zehn Jahre vor El
Juez sehr viel als Arrangeur gearbeitet habe,
neben dem bereits erwähnten „Christmas
in Vienna“ habe ich auch die Arrangements für drei seiner Solo-CDs geschrieben. Daher war bereits eine Vertrauensbasis vorhanden. Meine Librettistin ist
dann auf die Geschichte der „Verlorenen
Kinder“ der Franco-Ära gestoßen, worüber
es ja auch eine BBC-Dokumentation gibt.
Mit diesem Thema im Gepäck bin ich
dann zu José nach Barcelona geflogen. Er
kannte die Thematik und war davon sehr
angetan, da auch seine Eltern Verfolgte
des Franco-Regimes waren.
Die Handlung der Oper ist aber fiktiv,
oder?
Messner: Die Handlung ist durch die historische Person des Richters Baltasar
Garzón inspiriert, ansonsten aber vollkommen frei erfunden. Um die Figur in
der Oper dramatischer zu gestalten,
steht die Rolle zum Beispiel viel mehr
zwischen den Fronten. Es war mir klar,
dass hier eine gut gebaute Geschichte in
einem formal traditionell verfassten Libretto erzählt werden muss. Die Handlung bezieht sich aber nicht nur auf Spanien, denn es war in vielen Diktaturen
Usus, dass Kinder ihren systemkritischen
Eltern weggenommen wurden. Das Libretto befasst sich mit der Aufarbeitung
von Vergangenheit, wobei ich nicht versucht habe, zu polarisieren. In Spanien
beginnt man langsam, die Vergangenheit aufzuarbeiten. Die Message unseres
Stücks ist, dass es nicht möglich ist, die
Vergangenheit nur durch Kampf zu bewältigen, sondern durch Versöhnung.
War José Carreras bei der Erstellung des
Librettos einbezogen?
Messner: Nein, gar nicht. Ich bin erst zu
ihm nach Barcelona geflogen als das Libretto in seinen Grundzügen feststand.
Den Namen des Richters haben wir gemeinsam mit José festgelegt, denn er
wollte nicht, dass dieser zu alltäglich ist.
Ich habe ihn zuerst Gomez genannt,
wobei Carreras meinte, das wäre so ein
häufiger Name wie Müller oder Meier
im deutschen Sprachraum. Zu diesem
Zeitpunkt war bereits ein Großteil des
Librettos vertont, weshalb wir einen Namen
finden mussten, der gleich viele Vokale
und eine sehr ähnliche Betonung hat.
Carreras hat uns dann ein handgeschriebenes Blatt mit möglichen Namen überreicht. In diesem Punkt mitzuarbeiten,
war ihm wichtig, damit er sich mit der
Rolle auch identifizieren kann. Wir haben
uns dann gemeinsam für Federico Ribas
entschieden. Geschrieben und vertont
wurde das Libretto auf Deutsch und
dann ins Spanische übersetzt. Wir hatten
das Glück, in Adan Kovacics einen wunderbaren Übersetzer gefunden zu haben.
Kolonovits: Carreras wollte in dem
Libretto ein paar Fixpunkte, also im
Grunde Arien, haben, die ihm „gehören“,
was ihm als Hauptprotagonisten ja auch
zusteht. Wir haben im Vorfeld auch über
den Umfang seiner Rolle gesprochen.
Forsetzung S. 8
7
Interview
Wurde das Textbuch dann wirklich
wortwörtlich ins Spanische übersetzt?
Messner: Es gibt natürlich die eine oder
andere Redewendung, die sich nicht
wörtlich übersetzen lässt. Insgesamt ist
die Übersetzung aber sehr nahe am originalen Text. Carreras hat ein gutes
Sprachgefühl, und seine Vorschläge für
Verbesserungen einzelner Begriffe haben
wir sehr gern aufgenommen.
Kolonovits: Hinzu kam, dass wir ein
wunderbares Team waren, dem auch
der Dirigent der Produktion, David
Giménez, angehörte. Wir haben uns
mehrmals mit ihm getroffen, um die Betonungen der spanischen Wörter auch
musikalisch zu überprüfen und auf die
Charakteristika des Spanischen noch
mehr einzugehen.
Christian Kolonovits
© Manfred Weis
www.kolonovits.com
8
Herr Kolonovits, man sieht Sie nicht unbedingt als Komponisten von großen
Opern. Gab es Absprachen mit José
Carreras, wie er sich die Musik stilistisch
vorstellt?
Es waren gar keine großen stilistischen
Absprachen nötig. Dass Carreras keine
Zwölftonkomposition singen würde, war
von vornherein klar! Ich habe mir symbolisch die Tosca-Partitur auf das Klavier gelegt und ein Jahr lang immer wieder darin
geblättert, da diese Oper für mich das repräsentiert, was Carreras künstlerisch ist.
Natürlich haben wir über die Tessitura
gesprochen und g als höchsten Ton festgelegt. Mit den Skizzen im Gepäck bin
ich immer wieder nach Barcelona geflogen, um José seine Parts vorzuspielen und
zu diskutieren. Das stellte sich für die Entwicklung des Werkes als essentiell heraus. Für mich war das eine wunderschöne
Arbeit. Es gibt in der Partitur vor allem
rhythmische Elemente, die nicht aus dem
klassischen Bereich kommen, sondern
aus dem Popbereich. Die Poprhythmik
liegt mir sehr am Herzen, da sie eine eindeutige musikalische Sprache darstellt.
Ich war immer daran interessiert, PopStilistiken mit klassischer Orchestersprache zu verbinden. Gerade für die drama-
tischen Volksszenen, von denen es in El
Juez doch einige gibt, sind die PopularRhythmen bestens geeignet. Darüber
hinaus habe ich mich auch mit spanischer Folklore beschäftigt, hierbei vor allem
mit den mittelalterlichen heidnischen Gesängen der iberischen Halbinsel.
Messner: Neben allen Anklängen an große
klassische Opernkompositionen sind für
mich in El Juez sehr stark auch Stilmerkmale von Christians Musik zu erkennen,
wie es sie in Antonia und der Reißteufel
oder anderen seiner Werke gibt; eine
ganz typische, eigene musikalische Sprache,
die sich jenseits der Grenzen von E- und
U-Musik bewegt.
Über welchen Zeitraum hat sich die Entstehung erstreckt?
Messner: Ich habe 2010 begonnen und
in etwa einem halben Jahr das Libretto
niedergeschrieben.
Kolonovits: Im Anschluss daran bin ich
mit den ersten Arien nach Barcelona geflogen. Carreras hat sich von Anfang an
mit seiner Rolle befasst, natürlich vor allem
mit seinen Arien. Die Komposition wurde
im Oktober 2013 fertig gestellt. Die Instrumentation hat dann aber noch länger
gedauert.
Weshalb hat die Instrumentation soviel
Zeit in Anspruch genommen?
Kolonovits: Die Partitur enthält über
3000 Takte! Die Orchesterbesetzung ist
mit der von großen romantischen Opern
vergleichbar und für etwa 70 Musiker
gedacht.
Wenn Sie nun am Klavier die ersten
Skizzen niederschreiben, denken Sie da
bereits an die Orchestrierung?
Kolonovits: Ja, ganz sicher! Für mich als
Arrangeur, was lange mein Hauptberuf
war, geht das gar nicht anders. Ich habe
schon als Kind innerlich immer Klangfarben gehört.
Christian Kolonovits,
Angelika Messner
Wie muss man sich den Kompositionsprozess vorstellen? Schreiben Sie zuerst
einmal musikalische Gedanken nieder
und bauen darauf die Partitur auf?
Kolonovits: Ich habe zweierlei gemacht:
Zuerst habe ich Motive skizziert und
dann das Libretto von Anfang an vertont. Davor habe ich das Textbuch natürlich immer wieder intensiv gelesen
und durchgedacht.
Gibt es in der Partitur ein Instrument,
das der Figur von Carreras zugeordnet
ist?
Kolonovits: Es gibt kein Instrument, aber
Motive, die Carreras zugeordnet sind.
Das ist aber nicht in leitmotivischem
Sinn zu verstehen. Die Motive in unserer
Oper funktionieren eher auf einer unterbewussten und emotionalen Ebene. Aber
es gibt schon auch eine klangfarbliche
Zuordnung: so wird der Chor der verlorenen Kinder immer mit einer Celesta
begleitet.
Angelika Messner
© Wolfgang Palka
www.angelikamessner.at
Es ist ein ganz besonderer Moment für
jeden Komponisten, wenn er sein Werk
bei den Proben das erste Mal mit vollem
Orchester hört. Gab es dabei für Sie
Überraschungen und Stellen, bei denen
Sie sich sagten, dass hier noch etwas geändert werden muss?
Kolonovits: Ich verstehe was Sie meinen.
Klanglich war es so, wie ich es mir in meiner Fantasie vorgestellt hatte. Was die Dynamik betrifft, musste ich sehr wohl einiges ändern, und zwar vor allem das dynamische Verhältnis zwischen Stimme und
Orchester, das in der Oper oft ein Problem darstellt. Man möchte als Komponist
immer gern lauter schreiben oder dicker
instrumentieren als man darf. Wenn Sie in
einer Puccini-Partitur lesen, werden Sie
sehen, wie viele Piani er verlangt.
Auch bei Uraufführungen kommt es immer
wieder vor, dass man dann auf der Bühne
nicht unbedingt das sieht, was das Libretto vorschreibt...
Messner: Emilio Saggi, unser Regisseur,
ist mit dem Werk sehr respektvoll umgegangen. Es waren bereits die ersten Bühnenbildentwürfe und Gespräche so, dass man
sich nicht „fürchten“ musste. Außerdem
waren wir ja bei allen Proben anwesend. Als wir einmal mit der Umsetzung
einer Szene nicht ganz glücklich waren,
haben wir mit Emilio gesprochen und er
hat das geändert.
Kolonovits: Wir sind bereits ein Jahr vor
der Uraufführung nach Bilbao gefahren
und haben mit jungen Sängern das
Stück am Klavier eingespielt. Saggi war
damals auch schon dabei.
Messner: Die Inszenierung einer Uraufführung ist oft schwierig, weil es keine
Tonaufnahme davon gibt, und viele Regisseure nicht so gut Noten lesen können
und dann ihre Vorstellungskraft nur über
den Text entwickeln.
Hätte es Sie nicht gereizt, das Stück
selbst zu dirigieren?
Kolonovits: Nein, überhaupt nicht! Ich
wurde gefragt, ob ich das Stück in Wien
nicht selbst dirigieren wolle. Aber ich
habe abgelehnt, denn es ist eine tolle Erfahrung, sein Werk von jemand anderem
umgesetzt zu hören. Es kann ja sehr
interessant sein, wenn ein Dirigent mit
einer neuen Sicht an die Partitur herangeht. Er kann Details herausarbeiten, an
die ich gar nicht gedacht habe. Das ist
eine faszinierende nächste Ebene!
Sie haben vorhin die Poprhythmik erwähnt. Finden Sie, dass sich die sogenannte E-Musik mehr der U-Musik annähern soll?
Kolonovits: Ich halte die Unterscheidung
zwischen E und U-Musik generell für
nicht sinnvoll, denn es gibt keine Musik,
die nicht auch unterhält, also U-Musik
ist. Außerdem kann ich diese Trennung
auch in der Musikgeschichte nicht finden.
Fast alle großen Komponisten sind doch
aus der Folklore gekommen und haben
diese nur kunstvoll überhöht.
9
© Jungwirth
Lebendige Vergangenheit
Richard Schmitz begleitet
das Programm der
Wiener Staatsoper bei
radio klassik Stephansdom
(„per opera ad astra“)
Bei meinen Recherchen für die Stretta und die Sendereihe „per opera ad astra“ suche ich
die schönsten Aufnahmen, um einen Querschnitt durch die Interpretationen der vergangenen Jahrzehnte bieten zu können. Dabei stoße ich immer wieder auf Tondokumente
der Serie „Lebendige Vergangenheit“ bei Preiser Records. Da sind unzählige Sänger der
Vergangenheit auf Arienplatten portraitiert. Es macht große Freude, die verklärenden
Eindrücke, die wir von der Vergangenheit bewahren, auf Tonträgern zu überprüfen.
Diese Preiser-CDs sind bei Kennern heiß begehrt und deshalb leider im Fachhandel oft
vergriffen. Im Zeitalter des Internets können Sie aber sehr leicht heraus finden, bei welchen
Händlern bzw. Antiquariaten noch Restexemplare verfügbar sind. Und sollte auch dies
erfolglos sein, bleibt immer noch die Möglichkeit, die CD als Download im Internet zu
erwerben. Damit gehe ich zum ersten Mal von meinem Prinzip ab, ihnen nur Aufnahmen zu empfehlen, die im Fachhandel sofort oder auf Bestellung erhältlich sind. Aber
die Suche im Netz zahlt sich aus, wenn man wissen will, wie früher interpretiert wurde.
Zu verdanken haben wir diese Serie der grauen Eminenz bei Preiser, Jürgen Schmidt, der
nicht nur viele Aufnahmen selbst geleitet hat, sondern auch alle historischen Aufnahmen,
derer er habhaft werden konnte, penibel gesammelt und archiviert hat. Seine Witwe und
sein ehemaliger Assistent Helmut Leistner verwalten dieses Archiv liebevoll. Es enthält
die Tondokumente, darüber hinaus aber auch alles, was mit dem betreffenden Sänger zusammenhängt: Programme, Zeitungskritiken und persönliche Korrespondenz.
Zuerst möchte ich auf eine Kassette hinweisen, die sich den Sängern des Jahres 1955
widmet, die an der Wiener Staatsoper Geschichte geschrieben haben. Da sind alle Namen
vertreten, die meine Stehplatzzeit im Theater an der Wien und an der wiedereröffneten
Staatsoper geprägt haben. Maria Reining, Sena Jurinac, Irmgard Seefried, Erich Kunz, Anton
Dermota, Hilde Güden, Paul Schöffler, Gottlob Frick, Leonie Rysanek, Ljuba Welitsch,
George London, Rudolf Schock, Helge Rosvaenge, Julius Patzak, Hans Hotter, Max Lorenz, Hilde Zadek und Martha Mödl. Auch einige, deren Karriere damals erst begann,
wie Eberhard Waechter, Waldemar Kmentt und Walter Berry. Sowie andere, die man
schon fast vergessen hat, wie Hans Hopf, Theo Baylé, Carla Martinis (meine erste CioCio-San), Teresa Stich-Randall, Jean Madeira (meine geliebte Carmen), Josef Gostič (der
Manrico der verunglückten Übersiedlung des Troubadour ins große Haus) oder Rosette
Anday. Sie alle und einige mehr werden auf 3 CDs in 45 Ausschnitten liebevoll präsentiert. Man kann schwelgen oder Erinnerungen revidieren. Ein Gustostückerl ist das Duett
Palestrina – Borromeo aus Palestrina mit Julius Patzak und Hans Hotter. (PR 90675)
Prägend in meiner Stehplatzzeit war sicher Paul Schöffler, dessen nobler gehaltvoller
Bariton mich in vielen Rollen begeisterte. Ein gutes Beispiel für die weite Skala seiner
Ausdrucksmöglichkeiten ist der Monolog des Holländers. Wie kaum ein anderer beginnt
er mit melancholisch-resignativem Ton, zögernd, wechselt dann zu Aufruhr, aber der
währt nicht lange. Und dann vorsichtig, tastend, der Verheißung kaum vertrauend, um
in verzweifeltem Aufruhr zu enden. Nur ein besonders scharfer Kritiker würde da etwas
mehr Volumen einmahnen und darauf hinweisen, daß der Sänger beim letzten hohen
Ton etwas schwindelt. Hört man die Ausschnitte auf dieser CD hintereinander, fällt auf,
dass Schöffler die verschiedenen Partien mit unterschiedlicher Stimmfärbung singt. Was
heute aus der Mode gekommen ist, zu Schöfflers Zeiten aber den Meistersinger ausmachte, war die Fähigkeit, den jeweiligen Charakter mit einer ganz speziellen Stimmfarbe auszudrücken. Besonders freut mich, dass Jagos Credo enthalten ist. Da
haben wir in der Staatsoper 1957 ausgiebig gejubelt, als er die Premierenbesetzung von
Karajan (Anselmo Colzani) blamiert hat. Mozart ist mit der Grafenarie aus dem Figaro
vertreten, natürlich auch Beethoven mit dem Pizzaro. Sein Riesenrepertoire vom Musiklehrer in der Ariadne, dem La Roche in Capriccio, dem Sprecher in der Zauberflöte bis
zum Don Alfonso in der Così (109 Auftritte in Wien und ca. 30 in Salzburg) kann auf
einer einzigen CD aber nicht abgedeckt werden. Er hat mit seiner universellen Künstlerpersönlichkeit der Wiener Oper seinen Stempel aufgedrückt. (PR 90325)
10
Diskographie
Mit Hans Hotter hat Jürgen Schmidt eine persönliche Freundschaft verbunden. Spannend ist ein Vergleich der Interpretationen des Holländer-Monologs durch Schöffler und
Hotter: Hotter hat mehr Stimm-Kraft, seine Deutung ist auf verzweifelte Wut festgelegt,
die resignativ-melancholischen Untertöne eines Schöffler fehlen bei ihm. Vor allem aber
war Hotter „unser Wotan“, und wir lernten von ihm eine vollendete Mischung der beiden
Seiten des Wotancharakters kennen: die tragisch-menschliche und die autoritativgöttliche. Der Walküre-Schluss stammt aus der besten Zeit des Sängers (1942), so gut bei
Stimme hörten wir Hotter dann nach dem Krieg nicht mehr. Schon der Beginn des
Abschieds lässt uns diese ausladende Stimme bewundern, die aber gleichzeitig – und
das war das eigentlich Großartige bei Hotter – immer mit der Nuanciertheit eines Liedersängers geführt wurde. (PR90200)
Jürgen Schmidt und Hans Hotter,
Aufnahme aus dem Jahr 2001
© Elisabeth Schmidt
Für Helge Rosvaenges Singen ist die Arie aus Tosca („Und es blitzten die Sterne“)
charakteristisch (der Sänger war zur Zeit der Aufnahme noch keine 30): Wir hören eine
reiche, ja brillante Stimme, die ganz auf dramatischen Ausdruck aus ist. Er ist immer in
Gefahr, durch zu hitziges Phrasieren den Effekt über den Ausdruck des Gesungenen zu
stellen. Der Hörer fühlt sich oft überrumpelt, aber wenn es so packend geschieht wie im
Carmen-Schlussduett (mit der stimmgewaltigen Emmi Leisner als Partnerin), überlässt er
sich dem gerne. Die Schattenseiten werden besonders deutlich, wenn Rosvaenge
Mozart singt (gutes Beispiel die 2. Arie des Ottavio). (PR89201)
„Unser“ Mozart-Tenor war Anton Dermota. Seine Stimme hatte eine einzigartig
elegische Färbung. Einen stärkeren Gegensatz wie den zwischen dem Singen Dermotas
und Rosvaenges kann man sich kaum vorstellen. Wenn der Däne seine Stimme in die
Auslage stellt, so ist Dermotas Singen mit echter Leidenschaft erfüllt. Melancholie und
Leidenschaft, diese Verbindung macht die Arien von Max und Florestan, die auf dieser
CD zu hören sind, zum Erlebnis. Wunderbar passt diese elegische Stimmfärbung auch
zum Klein-Zack-Lied und der Arie des Werther, wobei sich Dermotas Stimme zugleich
voll entfalten kann. (PR93453)
„Was Ljuba Welitsch hinterlassen hat, ist nicht nur die 'beste' Wiedergabe der Schlußszene der Salome. Kennt man sie, so ist man für alle anderen Aufnahmen verloren.“ So
Jürgen Kesting in „Die großen Sänger“. Auf der vorliegenden CD ist die Aufnahme unter
Fritz Reiner (1949) zu hören, die zeitlich mittlere von den dreien, die Welitsch hinterlassen
hat. Zusätzlich findet man eine exemplarische Einspielung der Agathe-Arie. Ganz anders
der Walzer der Musette, mit ausladendem Ton, elegant gesungen, dann den extrem
beschleunigten Cárdás aus der Fledermaus. Und natürlich die Tosca! Mit einem brillantem
Richard Tucker im Duett aus dem ersten Akt. Wer Operngesang liebt, sollte an dieser
Kassette (2 CDs) nicht vorübergehen. (PR90476)
Die Wienerin Hilde Güden war im Wiener Ensemble unverzichtbar. Die Aufnahmen
unter Josef Krips erinnern uns wieder daran, wie man nach dem Krieg in Wien Mozart
auffasste. Eine wunderbar gestaltete Rosenarie ist zu hören. Die Güden singt den Walzer
der Musette anders als die Welitsch, mit ein wenig schelmischem Unterton. Und dass
Schicchi diesem „O mio babbino caro“ nicht widerstehen kann, versteht man gerne.
(PR90227)
Herzlichen Dank an alle, die an dieser Diskographie mitgearbeitet haben, angefangen von
der Witwe Jürgen Schmidts, über Helmut Leistner, Alexandra Stockert, Monika Jaros von
radioklassik Stephansdom und Mag. Rudolf Friedrich, der nicht nur die Auswahl beeinflusst hat, sondern auch Formulierungen beisteuerte.
11
con brio
Unverhofft kommt selten
G
Heinz Irrgeher, Photo: privat
Dr. Josef Ostermayer
© Parlamentsdirektion
/ Bildagentur Zolles / Jacqueline Godany
Thomas Drozda © VBW Wien
12
eradezu fahrlässig bezüglich aller
Redaktionstermine bin ich diesmal
mit dem con brio so sehr in Verzug, dass
daraus eine verspätete Zustellung dieser
Stretta entstehen könnte. Die Sache ist
nämlich die, dass gerade heute die Entscheidung darüber fällt, ob uns unser
bisheriger Kulturminister Josef Ostermayer erhalten bleibt oder nicht. Wovor
wir uns bis heute eigentlich gefürchtet
haben: ist, dass nicht. Weil bekanntlich
nix Besseres nachkommt. Und ja, er
blieb uns nicht erhalten, aber der Nachfolger berechtigt zu Optimismus. Oder
wie es Burgtheater Doyen Michael Heltau
formulierte: „Wir hätten ihn gerne behalten“ (zu Ostermayer) und „Ein Glücksfall“ (zu Nachfolger Thomas Drozda).
Und so erklärt sich auch die Überschrift:
Unverhofft kommt selten.
Ostermayer ist als Kulturminister unerwartet oft in Erscheinung getreten. Man
ist ja schon angetan, wenn der zuständige Minister in Konzerte geht, zu Premieren
kommt und auch bei der Premierenfeier
dabei ist, ohne dass er dabei von seinem
Auftritt allzu viel her macht, sondern
bescheiden wirkend immer erkennbar
dem Respekt vor der Leistung der Künstler den Vorzug gibt. Oder persönlich
Verleihungen des Kammersänger-Titels
oder bei der Jubiläumsvorstellung für
Alfred Šramek auf der Bühne die Gratulation vornimmt. Mehr noch fällt ins Gewicht, dass er für österreichische Verhältnisse verblüffend rasch mit allgemeiner Akzeptanz die Burgtheatermisere in
Richtung nachhaltiger Sanierung gebracht hat, im Ministerium die Konkurrenz zweier Sektionen in Sachen Kultur
beseitigte, die Bundestheater zumindest
vorübergehend finanziell auf tragfähige
Beine stellte und deren Organisation
ebenso wie bei den Museen gesetzlich
nachbesserte. Dass er uns dafür für einige Zeit Günter Rhomberg bescherte, sei
ihm ebenso verziehen wie dass er bei
seinen Aktivitäten auch parteipolitisch
nicht zu punkten vergaß.
Dass Thomas Drozda aus der Branche
kommt, tröstet sehr über diesen Verlust
hinweg. Irgendwann kulturpolitischer
Berater von zwei Kanzlern, dann kaufmännischer Direktor des Burgtheaters
vor Hartmann, der Stantejski nicht als
seine Nachfolgerin empfohlen hat, und
zuletzt General der Vereinigten Bühnen
Wien, als der er mit eher sehr guter Pension hätte ganz alt werden können und
ziemlich sicher um einiges mehr verdient hat als als Minister, hat er sich für
eine nicht so sichere Zukunft entschieden.
Er kennt die finanziellen Nöte von Theatern, daher kann man auf Verständnis
für seine Theaterdirektoren rechnen.
Man sollte ihn aber deswegen nicht, wie
es das offizielle Zeitungsorgan der
Bundesregierung getan hat, mit eher geringschätzigem Unterton als „Rechenschieber“ bezeichnen, weil er mehr mit
künstlerischen Visionen dienen solle.
Ich dachte immer, das wäre die Aufgabe
der künstlerischen Direktoren. Dass er
dazu fähig ist, diese von der finanziellen
Seite her nachzuvollziehen und damit
ihre Realisierung zu ermöglichen, hat er
hinlänglich bewiesen.
Sie vermissen in dieser ganzen Sache
die Meinung des schwarzen Reichsviertels? Dort gäbe es doch eine Kultursprecherin? Ja, gibt es, sie heißt (zur Erinnerung) Maria Fekter, die sich als Finanzministerin beharrlich geweigert hat, bei
der Hypo Kärnten das vermutlich Milliarden sparende Instrument der „bad
bank“ einzusetzen, mit dessen Hilfe so
gut wie alle früheren Oststaaten ihre
maroden Banken saniert haben. Als Belohnung dafür hat sie sich einen Sitz im
Salzburger Festspielkuratorium ausgehandelt. Irgendwelche Meldungen zur
Kulturpolitik sind nicht bekannt, was
vermutlich eher erfreulich ist. Eine Umbenennung ihrer Funktion in die einer
Kulturschweigerin würde vermutlich
dementiert werden.
FREUNDE-Fundraising Dinner /
Salon Opéra
A
FREUNDE
Fundraising Dinner
nach der TOSCA
am 9. April 2016
Bryn Terfel, Angela Gheorghiu,
Jonas Kaufmann
uf Initiative der FREUNDE der Wiener
Staatsoper wurde das 1. Fundraising
Dinner für und in der Wiener Staatsoper
abgehalten.
Nach der Aufführung der TOSCA am 9.
April 2016 konnten unsere Förderer,
Sponsoren und Mäzene ein Dinner im
Gustav Mahler-Saal genießen. Alle Protagonisten der Aufführung waren geladen
und kamen auch persönlich vorbei.
Einige länger, wie Bryn Terfel, andere erst
sehr spät, wie Angela Gheorghiu. Jonas
Kaufmann schaute immerhin trotz einer
Vielzahl anderer Verpflichtungen kurz
vorbei, um den Beifall entgegenzunehmen
und sich bei den FREUNDEN zu bedanken.
Ryan Speedo Green, Markus Pelz, Il
Hong sowie Benedikt Kobel, die Guten
und Bösen des Tosca-Ensembles, ließen
sich vom Gerstner Catering ebenso verwöhnen wie Direktor Dominique Meyer,
der in seiner Ansprache auf die große
Wichtigkeit des „Miteinander zwischen
den FREUNDEN und der Oper“ hinwies.
Der Reinerlös dieses Fundraising Dinners
in Höhe von € 10.100,- kommt dem
Streaming-Projekt der Wiener Staatsoper
– insbesondere den Live-Streams für
Schulklassen – zu Gute.
Zusätzlich konnten wir für diese TOSCAAufführung durch die erhöhten Kartenpreise einen Betrag von € 6.480,- an die
Wiener Staatoper überweisen.
***
Der Termin für das 2. Fundraising Dinner
der FREUNDE steht auch schon fest: der
28. Jänner 2017, nach der Aufführung
von Roméo et Juliette. Plácido Domingo
und Aida Garifullina haben bereits zugesagt, Juan Diego Flórez ist informiert.
Um den Erfolg des ersten Dinners zu toppen,
darf ich Sie schon jetzt um Vormerkung
des Termins ersuchen! Thomas Dänemark
Scheckübergabe an Direktor
Dominique Meyer © Foto Fayer
© Wiener Staatsoper/Michael Pöhn
© Hotel Bristol
Am Samstag, dem 7. Mai, fand um 12.00
Uhr im Hotel Bristol der erste Salon Opéra
für Kinder statt.
Alle Salon Opéra-Termine
werden in der nächsten
Stretta veröffentlicht.
Hans Peter Kammerer und ich versuchten
spielerisch den jüngsten Operninteressierten den Inhalt der Oper mit Spaß zu
vermitteln.
Wir haben uns auf einem fliegenden Teppich auf die Reise nach China begeben,
um dort die Prinzessin Turandot zu treffen. Gebannt verfolgten die kleinen Opernfans auf der Video-Leinwand das
Geschehen und lauschten der Arie der
Liù, live gesungen von Simina Ivan. Kaiser
Heinz Zednik begrüßte die zuvor geschminkten kleinen Prinzessinen und
Prinzen, und natürlich wurde auch das
schönste Kostüm gekürt.
Mein Versuch, den Tatbestand der Enthauptung geschickt zu umschreiben,
wurde bereits in der ersten Minute nivelliert, als mir ein kleiner Prinz auf meine
Erwähnung des Prinzen von Persien entgegenrief: „Der wurde geköpft..!“
Jedenfalls halte ich diese Veranstaltung
für extrem wichtig, und das Hotel Bristol
ist bereits mit der Bitte um eine Fortsetzung im Herbst an uns herangetreten: Mit
dem zweiten Salon Opéra für Kinder,
diesmal zum Thema: Aida.
Thomas Dänemark
13
FREUNDE-Jahrbuch
DIE WIENER STAATSOPER - JAHRBUCH 2016
Herausgegeben von den FREUNDEN der Wiener Staatsoper
Seit über 20 Jahren erscheint nun bereits das Jahrbuch der Freunde der Wiener Staatsoper, das sich zu einem allseits geschätzten Nachschlagewerk und Lesebuch für
Operninteressierte etablieren konnte.
Lesen Sie große Teile der jeweiligen Künstlergespräche sozusagen im Originalton
nach: KS Carlos Álvarez, Marco Armiliato, Diana Damrau, KS Juan Diego Flórez, Zoryana
Kushpler, Valentina Naforniță, KS Peter Schreier, Clemens Unterreiner, die ehemalige
Primaballerina Susanne Kirnbauer-Bundy sowie Ballettdirektor Manuel Legris.
Ein Rückblick auf den Faschingsbrunch mit KS Kurt Rydl, auf Musical meets Opera 7
(zu MOZART!), die Werfel-Verdi-Lesung von KSCH Joseph Lorenz und die CDPräsentation von Saimir Pirgu sind ebenso enthalten.
Beiträge zu den Premieren der kommenden Saison bilden wieder einen Fixpunkt in
unserer Publikation. Als Autoren konnten u.a. Spezialisten wie Harald Hebling, Maria
Herzog, Oswald Panagl, Christian Springer und Rainhard Wiesinger gewonnen werden.
Komplette Besetzungen der Saison 2015/16
Der umfassende Chronik-Teil bietet wieder einen Überblick zu den Jahrestagen,
Todesfällen und anderen Ereignissen der Saison 2015/2016.
Ein besonderes Highlight ist wie immer die CD mit Ausschnitten aus Staatsopernaufführungen - ein akustischer Rückblick auf die vergangene Saison!
Achtung: Nicht nur FREUNDE-Mitglieder haben die Möglichkeit, diese Bilanz der
Saison in vollständiger Form (also inklusive CD) zu erwerben: Auch alle Ö1-Clubmitglieder, Mitarbeiter und Besucher der Wiener Staatsoper sind berechtigt, das gemeinsame Produkt der Wiener Staatsoper und der FREUNDE zu erstehen.
FREUNDE-Jahrbuch 2016
Bestellung ab sofort,
Subskriptionspreis: € 25,(gültig bis 5. September, danach € 30,-)
Ab 5. September im FREUNDE-Büro erhältlich.
14
Saimir Pirgu - Thomas Dänemark © Franz J. Morgenbesser Ursula Magnes - Diana Damrau © Herbert Zahorik,
Zoryana Kushpler - Thomas Dänemark - Carlos Álvarez © Helene Bauer, Roswitha Waismayer
© Foto Fayer
Künstlergespräch
KS Mara Zampieri
Künstlergespräch
KS Mara Zampieri
So. 18.9.2016
11.00 Uhr
Haus der Musik
Moderation:
Thomas Dänemark
Übersetzung:
Christine Springer
Karten:
€ 10,- (Mitglieder)
€ 20,- (Nichtmitglieder)
Karten ab 8.9.
im FREUNDE-Büro
Die Künstlergespräche der neuen Saison
beginnen gleich mit einem besonderen
Highlight: nach langer Zeit kommt nun
wieder Mara Zampieri zu den Opernfreunden, die über Jahre hinweg das Wiener
Publikum mit ihren expressiven Interpretationen in ihren Bann zog, mit ihrem „geraden“ Sopran aber auch polarisierte. Unvergessen sind vor allem ihre Interpretation der Odabella in Verdis Attila sowie
die Lady Macbeth, letztere sang sie auch
am häufigsten im Haus am Ring, nämlich
29-mal. Insgesamt konnte man sie bei uns
in 17 verschiedenen Rollen an über 150
Abenden hören, wobei Verdi den
Schwer-punkt bildete. Elisabetta, Amelia
(Ballo in maschera, Simon Boccanegra),
Leonora (Trovatore, das Rollendebüt in
der Forza kam leider nicht zustande), Lina
(Stiffelio) und Elena (Vespri siciliani). Daneben begeisterte die aus Padua stammende Künstlerin auch als Tosca, Manon
Lescaut, Minnie (Fanciulla del West), Fedora, Maddalena di Coigny, Nedda und
Doni- zettis Maria Stuarda. Ihr Hausdebüt
gab sie allerdings in einer konzertanten
Aufführungserie von Mercadantes Il
giuramento, die wohl auch deshalb in die
Geschichte des Hauses eingegangen ist,
da in der ersten Vorstellung, es war der
9. September 1979, Plácido Domingo für
Peter Dvorsky einsprang.
In den 1990-er Jahren erarbeitete sie sich
noch eine Rolle, die ihr viele vielleicht
nicht zugetraut hatten, nämlich Richard
Strauss' Salome.
Angesichts dieser engen Verbundenheit
mit der Staatsoper, an der sie im Jänner
2001 zum letzten Mal zu hören war, war
es beinahe selbstverständlich, dass man
Mara Zampieri 1988 zur Österreichischen
Kammersängerin und 1997 zum Ehrenmitglied der Staatsoper ernannte.
Ausgebildet wurde Mara Zampieris Stimme am Konservatorium ihrer Heimatstadt
Padua. 1972 gab sie ihr Operndebüt als
Nedda in Pavia und startete eine große
Karriere an den italienischen Opernhäusern
von Rom, Triest, Palermo, Neapel, Bologna,
Catania sowie an der Mailänder Scala,
wo ihr 1978 ein umjubelter Einstand in I
Masnadieri gelang. Es folgten Il Trovatore,
Don Carlo, Un ballo in maschera (unter
Claudio Abbado) und 1991 La fanciulla
del West mit Plácido Domingo unter Lorin Maazel. Seit 1976 gastierte sie weltweit: London, Berlin, Hamburg, München,
Brüssel, Paris, Lissabon, Zürich, Madrid,
Barcelona, Wien, San Francisco, New
York, Sao Paulo, Buenos Aires und Tokio.
In Wien sang Mara Zampieri zuletzt an der
Volksoper: die Hexe in Hänsel und Gretel.
2013 war sie an der Mailänder Scala die
Annina in Verdis Traviata. rw
WESPEN?
Sechsschimmelgasse 9 | 1090 Wien | Tel. (0)1 316 60-0 | [email protected] | www.assa.at
Portrait
Kirill Kourlaev
Pressebüro Wiener Staatsoper
am 28. April 2016
Erster Solotänzer Kirill Kourlaev
beendet seine Tänzerkarriere
Diese Presseaussendung hat im Kreise
der VerehrerInnen, Ballettfans, Freunde
und TänzerInnen große Verwunderung
und Bedauern ausgelöst. Selten war sich
die Tanzgemeinde so einig, dass dies
doch nicht sein konnte, sollte, durfte!
Kirill Kourlaev
© Wiener Staatsoper/Michael Pöhn
Als Kronprinz Rudolf in Mayerling
© Wiener Staatsoper/Michael Pöhn
Was Kirill Kourlaev dazu veranlasste,
durfte ich in einem sehr persönlichen
Gespräch erfahren. Kirill betont, dass es
seine ganz eigene Entscheidung war,
und er schon seit einigen Jahren Überlegungen und auch Vorkehrungen für
ein Leben nach dem Wiener Staatsballett
getroffen habe - obwohl er völlige Erfüllung in seinen Aufgaben gefunden
und seinen Beruf geliebt hatte. Ausschlaggebend waren vor allem die physischen Beeinträchtigungen, die ihm auf
Dauer zu schaffen machten. Zwei Operationen, die er überstehen musste, um
danach
trotzdem
manchmal
zu
Schmerzmitteln zu greifen. Wissen und
merken sollte dies niemand, wie er mir
versichert, und wenn man ihn (egal in
welcher Rolle) bewundern konnte, so
war es auch immer dieser totale Einsatz,
der faszinierte. Keine Spur von „Nicht
alles geben“ – Kirill: „...das konnte und
wollte ich nie, dazu ist mein Respekt vor
Bühne und Publikum immer viel zu
groß gewesen.“
Über jede seiner Rollen war er glücklich
und dankbar, besondere Freude hatte er
aber an dramatischen Rollen, an Menschenschicksalen, an Rollen, mit denen man
eine Geschichte erzählen konnte. Die
rein klassischen Rollen (wie z. B. Prinz
Albrecht in Giselle oder Prinz Siegfried
im Schwanensee) hat er gerne anderen
überlassen und sich nicht unbedingt darum bemüht - Kirill: „Diese beiden Rollen
zum Beispiel sind für mich langweilig
gewesen. Mir ist es sehr wichtig, mich
vielseitig über die Geschichte, die Per-
sonen, das Umfeld zu informieren um
dann auch die Sprache der Choreographen besser zu verstehen.“
Eigentlich muss er gar nicht erklären,
warum Anna Karenina (Choreographie:
Boris Eifman) oder Mayerling (Kenneth
MacMillan) zu seinen Lieblingsstücken
zählen, da er in diesen Rollen seine
Fans immer wieder mit seiner klugen
Interpretation, seinem Einsatz und großartiger Technik begeisterte. Dass er Anna
Karenina seit seiner Kindheit kennt, wie
er stolz sagt, und sozusagen damit aufgewachsen ist, ist sicher auch eine nostalgische Komponente. Große Freude bereitet ihm das Ballett Fledermaus
(Choreographie: Roland Petit) – Kirill
schwärmt hier besonders von der Musik.
Die vielen Jahre in Wien und die Mitwirkung bei den Neujahrskonzerten haben wohl auch dazu beigetragen. Die
Rolle des Frédéri in Petits L’Arlesienne
liebte er sehr, obwohl es galt, 40 Minuten
ohne Unterbrechung auf der Bühne zu
sein und durchzutanzen. Dazu Kirill im
O-Ton: „… fast zum dabei Sterben!“
All diese Dinge sind jetzt schöne Erinnerungen, und er vermisst keine Rolle,
hätte keine Wünsche mehr in dieser
Richtung, sondern ist Ballettdirektor
Manuel Legris auf das Innigste dankbar
für die tollen Möglichkeiten.
Als Lanquedem in Le Corsaire
© Wiener Staatsoper/Michael Pöhn
16
Susanne Kirnbauer-Bundy
Anna Karenina: Als Karenin
mit Olga Esina (Anna)
© Wiener Staatsoper/Michael Pöhn
http://elitelyzeum.at/
Josephs Legende: Als Engel
mit Denys Cherevychko (Joseph)
© Wiener Staatsoper/Michael Pöhn
Zuletzt die unvermeidbare Frage: Wie
wird deine Zukunft aussehen? Wie
stellst du dir dein Leben danach vor?
Und zu meiner großen Überraschung
strahlt hier ein Kirill wie früher, als ich
ihn 1999 in Bad Ischl bei einer Choreographie für die Operette Paganini kennenlernte! Alles sei beachtet, schon längst
vorbereitet. Toll!
Ganz ohne großes Aufheben hat Kirill
ein Bildungsförderungsinstitut für Kinder
aufgebaut: ein sogenanntes Elite-Lyzeum,
das Kinder aller Schichten in ihren Begabungen unterstützen soll, mit Hilfe
der zwölf Lehrer, die sich um sie in den
Richtungen Musik, Tanz, Instrumente,
Gesang und einiges mehr bemühen
werden. Die vorläufige Anzahl von 150
Kindern ist enorm, und der 400 m2 große
Raum schon zu klein geworden. Kirill
sucht daher nach einer Vergrößerung.
Seine wunderbare Frau und Kollegin Olga
Esina unterstützt dieses Projekt, das natürlich auch einige Anfangsschwierigkeiten zu überstehen hatte, in jeder Hinsicht und unterrichtet nach Möglichkeit
auch selbst die Tanzeleven.
Auf meine Frage warum er gerade diese
Richtung für die Zukunft eingeschlagen
hat? Kirill: „In meinem Leben gab es
schon von klein auf viele Schwierigkeiten
in vielerlei Hinsicht, die es zu meistern
galt. Aber ich kam nach Österreich, besuchte gute Ballettschulen (etwa jene in
St. Pölten), später die Ballettschule der
Wiener Staatsoper. Dann wurde ich als
Mitglied in die Kompanie engagiert, als
Tänzer gefördert und gefordert, Solist
und zuletzt Erster Solist – all das war
großes Glück! Jetzt möchte ich mit meinen Mitteln Kindern die Chance geben,
auch Gleiches zu erfahren.“
Die Veranstaltungen des Elite-Lyzeums,
die zweimal im Jahr stattfinden werden,
zu besuchen, wird hoffentlich für uns
alle ein Muss werden - wenn Kirill (seine
Bescheidenheit in Ehren) bereit ist, dafür
auch Reklame zu machen!
Neben dieser umfassenden Aufgabe
träumt er vom Singen lernen oder sein
Klavierspiel zu kultivieren und auch
endlich Schifahren zu dürfen. Wenn das
Angebot passt, wird man ihn auch bei
manchen Events tanzen sehen können.
Seine ihm gewidmete Abschiedsvorstellung von Mayerling, als Kronprinz Rudolf
fand am 19. Mai statt. Seine weiteren
geplanten Auftritte bis Saisonende wird
er aber selbstverständlich wahrnehmen.
Es wird für viele Fans – und auch für
mich – schwer sein, diesen großartigen
Tänzer auf der Wiener Staatsopernbühne
nicht mehr zu sehen. Traurig stimmt uns
dies, aber es begleiten ihn die allerinnigsten
Wünsche und ein dickes DANKE für so
viele wunderbare Ballettvorstellungen!
Alles Liebe, mach’s gut Kirill!!!
Susanne Kirnbauer-Bundy
Kirill Kourlaev wurde in Moskau geboren und
erhielt seine Ausbildung an der Klassischen
Ballettschule in Moskau, am Ballettkonservatorium St. Pölten und an der Ballettschule
der Wiener Staatsoper. 2001 wurde er Mitglied des Wiener Staatsopernballetts, 2004
avancierte er zum Halbsolisten, 2009 zum
Solotänzer des Balletts der Wiener Staatsoper und Volksoper. 2012 wurde er zum Ersten
Solotänzer des Wiener Staatsballetts ernannt.
Zu seinen wichtigsten Partien zählen James
in Pierre Lacottes La Sylphide, Johann in
Roland Petits Die Fledermaus, Blaubart in Stephan Thoss’ Blaubarts Geheimnis, Espada in
Rudolf Nurejews Don Quixote, Karenin in
Boris Eifmans Anna Karenina, Engel in John
Neumeiers Josephs Legende, Lanquedem in
Manuel Legris’ Le Corsaire, Kronprinz Rudolf
in Kenneth MacMillans Mayerling, Études
von Harald Lander, Lescaut in Kenneth Mac
Millans Manon, Frédéri in Roland Petits
L’Arlésienne, Hauptpartien in Roland Petits
Le Jeune homme et la mort, Hans van Manens
Adagio Hammerklavier, Jiří Bubeníčeks Le
Souffle de l'esprit, Natalia Horecnas Contra
Clockwise Witness. In Patrick de Banas Marie
Antoinette kreierte er die Partie des Schicksals,
in Patrick de Banas Windspiele die Hauptpartie. Gastspiele führten ihn in zahlreiche
europäische Länder und nach Übersee.
Pressebüro/Wiener Staatsoper
17
Spielpläne Staatsoper
Juni Staatsoper
Mi. 1.6., 10.30, SW Pünktchen und Anton
20.00 Solistenkonzert Jonas Kaufmann
Helmut Deutsch, Klavier
* ° Do. 2.6., 18.30 Don Carlo, Chung/Vargas, Harteros,
Tézier, Pape, Uria-Monzon, Moisiuc
* Fr. 3.6., 18.30 Der Rosenkavalier, Fischer/Röschmann,
Sindram, Reiss, Woldt
Sa. 4.6., 11.00 Kammermusik Wr. Philharmoniker 10
* ° 19.00 Simon Boccanegra, Armiliato/
Hvorostovsky, Frittoli, Furlanetto, Meli
* So. 5.6., 19.00 B: Don Quixote, Abo 21, Rhodes/ Nuñez,
Chudin , Firenze, Fogo, Tonoli, Jovanovic,
Kourlaev, Dato
Mo. 6.6., 10.30, SW Pünktchen und Anton
18.30 Der Rosenkavalier, Abo 14, wie 3.6.
Di. 7.6., 10.30, SW Pünktchen und Anton
20.00 B: Van Manen/Ekman/Kylián, Abo 2,
Esina, Papava, Poláková, Tsymbal,
Yakovleva, Firenze, Horner, Lazik,
Shishov, Dato, Peci, Kaydanovskiy
* Mi. 8.6., 19.00 Macbeth, Young/Dobber, Serjan,
Furlanetto, de León
Do. 9.6., 18.30 Der Rosenkavalier, Abo 19, wie 3.6.
* Fr. 10.6., 19.00 L’elisir d’amore, Armiliato/Naforniţa,
Costello, Caria, Schrott
* Sa. 11.6., 20.00 B: Van Manen/Ekman/Kylián, Zykl. BH,
Esina, Hashimoto, Papava, Poláková,
Tsymbal, Firenze, Horner, Lazik,
Shishov, Dato, Kimoto, Peci
* So. 12.6., 19.00 Macbeth, Abo 22, wie 8.6.
*° Mo.13.6.,10.30,SW Peter und der Wolf
19.00 L’elisir d’amore, Zykl. 3, wie 10.6.
Di. 14.6., 19.00 Alceste, Abo 3, Rousset/Les Talens
Lyriques/Gens, Kaiser
Mi. 15.6., 19.00 Macbeth wie 8.6.
Do. 16.6., 19.00 Alceste, Abo 17, wie 14.6.
* Fr. 17.6., 20.00 B: Van Manen/Ekman/Kylián, Abo 5,
Hashimoto, Konovalova, Tsymbal,
Yakovleva, Avraam, Horner, Ledán,
Kiyanenko, Gabdullin, Kourlaev,
Shishov, Sosnovschi, Forabosco,
Kaydanovskiy, Szabó
* Sa. 18.6., 19.00 Macbeth wie 8.6.
* So. 19.6., 19.00 Alceste, Abo 17, wie 14.6.
* Mo. 20.6., 19.00 Manon Lescaut, Armiliato/Netrebko,
Pershall, Giordani
* ° Di., 21.6., 19.30 Alceste, Abo 4, wie 14.6.
Mi. 22.6., 19.00 Le nozze di Figaro, Zykl. 1, Meister/
Pisaroni, Willis-Sørensen, Naforniţa,
Arduini, Crebassa
* Do. 23.6., 19.30 Manon Lescaut, Abo 20, wie 20.6.
* Fr. 24.6., 20.00 Don Pasquale, Abo 8, Armiliato/Maestri,
Xiahou, Cassi, Garifullina
* Sa. 25.6., 19.00 Le nozze di Figaro wie 22.6.
* So. 26.6., 18.00 Nurejew Gala 2016, Ovsianikov/Legris,
Bouchet, Guérin, Ould-Braham,
Heymann, Jung, Esina, Hashimoto,
Konovalova, Papava, Poláková, Tsymbal,
Yakovleva, Cherevychko, Gabdullin,
Kourlaev, Lazik, Shishov
18
* Mo. 27.6., 19.30
* ° Di. 28.6., 19.00
Mi. 29.6., 19.00
* Do. 30.6., 19.30
Manon Lescaut wie 20.6.
Le nozze di Figaro wie 22.6.
Don Pasquale, Donizetti-Zykl., wie 24.6.
Manon Lescaut wie 20.6.
September
1., 2.9.
Sa. 3.9.
° So. 4.9., 19.00
Staatsoper
Geschlossen
Tag der offenenTür
Turandot, Abo 22, Armiliato/Lindstrom,
Dumitrescu, Botha, Bezsmertna
Lohengrin, Abo 15, Nézet-Séguin/Vogt,
Merbeth, Groissböck, Konieczny, Lang
Carmen, Zykl. 1, Auguin/Maximova,
Jovanovich, Kühmeier, Unterreiner
Turandot, Abo 11, wie 4.9.
Madama Butterfly, Abo 19, Auguin/
Opolais, Nakani, Pretti, Daniel
Carmen wie 6.9.
Turandot wie 4.9.
Lohengrin, Abo 23, wie 5.9.
Madama Butterfly, Abo 16, wie 8.9.
Carmen, Abo 4, wie 6.9
Madama Butterfly, Abo 12, wie 8.9.
Lohengrin, Abo 20, wie 5.9.
La fille du régiment, Abo 8, Pidò/Fuchs,
Tessier, C. Álvarez, Zampieri
Kammermusik Wr. Philharmoniker 1
B: Le Corsaire, Ovsianokov/Konovalova,
Yakovleva, Firenze, Lédan, Mair, Tonoli,
Gabdullin, Dato, Sosnovschi, Forabosco
Ensemblematinee am Sonntag 1
Khayrullova, Dennis; Hopkins
Lohengrin, Abo 24, wie 5.9.
La fille du régiment, Abo 13, wie 16.9.
B: Le Corsaire, Abo 1, wie 17.9.
Salome, Abo 9, Altinoglu/Sunnegårdh,
Henschel, Siegel, Goerne
La fille du régiment, Abo 17, wie 16.9.
B: Le Corsaire, Zykl. BE, Ovsianokov/
Hashimoto, Avraam, Tonoli, Fogo,
Lédan, Manolova, Cherevychko,
Kimoto, Sosnovschi, Costa
Salome, Strauss-Zykl., wie 21.9.
Pünktchen und Anton
La fille du régiment, Abo 17, wie 16.9.
B: van Manen/Ekman/Kylián, Abo 14,
Esina, Papava, Poláková, Tsymbal,
Avraam, Horner, Lazik, Shishov, Peci,
Forabosco, Kaydanovskiy, Szabó
Keine Vorstellung im Großen Haus
Pünktchen und Anton
Pünktchen und Anton
Solistenkonzert KS Juan Diego Flórez,
Zykl. SK, Scalera
Aida, Armiliato/Lewis, Urmana, Botha,
Maestri, Coliban
Simon Boccanegra, Abo 7, Pidò/
Hvorostovsky, D’Arcangelo, Vargas,
Piscitelli
Mo. 5.9., 18.00
Di. 6.9., 19.00
Mi. 7.9., 19.00
Do. 8.9., 19.00
° Fr. 9.9., 19.00
Sa. 10.9., 19.00
So. 11.9., 17.30
Mo. 12.9., 19.00
Di. 13.9., 19.00
° Mi. 14.9., 19.00
Do. 15.9., 18.00
Fr. 16.9., 19.00
Sa. 17.9., 11.00
19.00
So. 18.9., 11.00
° 17.30
Mo. 19.9., 19.00
Di. 20.9., 19.00
Mi. 21.9., 20.00
Do. 22.9., 19.00
Fr. 23.9., 19.00
Sa. 24.9., 20.00
So. 25.9., 11.00, SW
° 19.00
Mo. 26.9., 19.30
Di. 27.9.
10.30, SW
Mi. 28.9., 10.30, SW
20.00
Do. 29.9., 19.00
Fr. 30.9., 19.00
Spielpläne Staatsoper
Oktober Staatsoper
Sa. 1.10. B:Le Corsaire, Zykl. BF
So. 2.10., vormittags Ensemblematinee am Sonntag 2,
Frenkel, Nazarova; Springer
abends Aida, Abo 22, wie 29.9.
Mo. 3.10. Simon Boccanegra, Abo 15, wie 30.9.
Di. 4.10. B:Van Manen, Ekman, Kylián, Abo 3
Mi. 5.10. Aida, Verdi-Zykl., wie 29.9.
Do. 6.10. Simon Boccanegra, Abo 18, wie 30.9.
Fr. 7.10. Tosca, Franck/Harteros, de León,
Vratogna
Sa. 8.10. B:Van Manen, Ekman, Kylián, Zykl. BH
So. 9.10., 11.00 M:Armide
abends Aida, Abo 23, wie 29.9.
Mo. 10.10. Tosca, Puccini-Zykl., wie 7.10.
Di. 11.10. B:Le Corsaire, Abo 4
Mi. 12.10. B:Van Manen, Ekman, Kylián, Abo 12
Do. 13.10. Tosca, Zykl. 3, wie 7.10.
Fr. 14.10. B:Le Corsaire, Abo 8
Sa. 15.10., vormittags M:Kammermusik Wr. Philharmoniker 2
abends Le nozze di Figaro, Fischer/Mattei,
Röschmann, Naforniță, Cassi, Albano
So. 16.10. Armide, P, Musiciens du Louvre,
Minkowski/Arquez, Rumetz, de Barbeyrac,
Bermúdez, Xiahou, Bezsmertna, Fahima
Mo. 17.10. B:Le Corsaire, Abo 13
Di. 18.10. Le nozze di Figaro, Zykl. 2, wie 15.10.
Mi. 19.10. Armide, Abo 9, wie 16.10.
Do. 20.10. Alcina, Abo 17, Musicien du Louvre,
Minkowski/Papatanasiu, Reiss,
Frenkel, Gritskova
Fr. 21.10. Le nozze di Figaro wie 15.10.
Sa. 22.10. Armide, Zykl. 1, wie 16.10.
So. 23.10. Alcina, Abo 21, wie 20.10.
Mo. 24.10. Keine Vorstellung
Di. 25.10. Armide, Abo 2, wie 16.10.
Mi. 26.10. Alcina, Zykl. NZ, wie 20.10.
Do. 27.10. Keine Vorstellung
Fr. 28.10. Don Pasquale, Chaslin/Pertusi, Korchak,
Arduini, Naforniță
Sa. 29.10. Armide, Zyk. 5, wie 16.10.
So. 30.10. Alcina, Abo 22, wie 20.10.
Mo. 31.10. Don Pasquale, Zykl. 6, wie 28.10.
FREUNDE-Kontingente fett gedruckt
* Oper live am Platz ° Oper live at home
SW Agrana Studiobühne Walfischgasse
www.wiener-staatsoper.at
Juni/Juli ’16
10 JAHRE OPERNHAUS
.......................................
KAMMEROPER
beyond | André Sanchez | carolineseidler.com
HÄNSEL UND GRETEL
www.theater-wien.at
Tageskasse:
Theater an der Wien
1060 Wien
Linke Wienzeile 6
Mo-Sa 10 -18 Uhr
nach dem Märchenspiel in drei Bildern
von Engelbert Humperdinck (1893)
Dirigent: Vinzenz Praxmarer | Regie: Christiane Lutz
Bühne: Christian Tabakoff | Kostüme: Natascha Maraval
Licht: Franz Tscheck | Mit: Jake Arditti, Viktorija Bakan,
Thomas David Birch, Natalia Kawalek, Tobias Greenhalgh,
Julian Henao Gonzalez
Wiener KammerOrchester
Neuproduktion des Theater an der Wien in der Kammeroper
Aufführungen: 3./ 9./ 11. Juni 2016, 19.00 Uhr,
5. Juni 2016, 16.00 Uhr,
EL JUEZ
(LOS NIÑOS PERDIDOS)
Oper in vier Akten von Christian Kolonovits (2014)
Dirigent: David Giménez | Regie: Emilio Sagi | Bühne:
Daniel Bianco | Kostüme: Pepa Ojanguren | Licht: Eduardo
Bravo | Mit: José Carreras, José Luis Sola, Sabina Puértolas,
Carlo Colombara, Ana Ibarra, Maria José Suàrez, Itziar
de Unda, Manel Esteve, Milagros Martin, Thomas David
Birch*, Julian Henao Gonzalez, Ben Connor, Stefan Cerny
RSO Wien | Arnold Schoenberg Chor
Eine Produktion des Theater an der Wien in Kooperation
mit dem Teatro Arriaga Bilbao und Kupfer Kultur & Media
*Junges Ensemble des Theater an der Wien
Premiere: 2.7.2016, 19.00 Uhr
Spielort: Kammeroper, Fleischmarkt 24, 1010 Wien
..............................................................
Aufführungen: 5. Juli 2016, 19.00 Uhr
PORTRAITKONZERT
VORSCHAU SEPTEMBER 2016:
THOMAS DAVID BIRCH
(TENOR)
HAMLET
Klavier: Marcin Koziel
Auf dem Programm stehen Arien und Lieder
von Puccini, Tosti, Lehar u. a.
8.6.2016,
19.30 Uhr
..............................................................
PORTRAITKONZERT
NATALIA KAWALEK
(MEZZOSOPRAN)
Klavier: Marcin Koziel
Auf dem Programm stehen Arien und Lieder von
Purcell, Mozart, Bizet, Gounod, Ravel bis Weill.
21.6.2016,
19.30 Uhr
..............................................................
Oper in 25 Szenen von Anno Schreier (2016)
Dirigent: Michael Boder | Regie: Christof Loy
Ausstattung: Johannes Leiacker | Licht: Reinhard Traub
Mit: Andrè Schuen, Jochen Kowalski, Marlis Petersen,
Bo Skovhus, Theresa Kronthaler, Kurt Streit
RSO Wien | Arnold Schoenberg Chor
Auftragswerk und Neuproduktion des Theater an der Wien
Uraufführung: 14.9.2016, 19.00 Uhr
Aufführungen: 16. / 18. / 21. / 23. September 2016, 19.00 Uhr
Einführungsmatinee: 11. September 2016, 11.00 Uhr
facebook: facebook.com/TheateranderWien
twitter: twitter.com/TheaterWien
Spielpläne Volksoper
/ Misterioso
September Volksoper
Juni Volksoper
1/2/4/8/10.6.
3/7/18/22/24.6.
5/6/11/12/17.6.
9.6.
12/15/19/23/26/29.6.
13., 14.6.
14.6., 17.30
16/21/27.6.
20/25/30.6.
28.6.
Anatevka
Der Bettelstudent
Der Zauberer von Oz
Soirée: Werner Richard Heymann (120.Geb.)
Così fan tutte
Heute im Foyer
Heine.Schumann: Dichter.Liebe.
Publikumsgespräch mit der Direktion
B: Marie Antoinette,
La Traviata
Die Fledermaus
Misterioso
...passend zur
Rosenkavalier-Serie der
Wiener Staatsoper
Diesmal zu gewinnen:
DVD
Sommernachtskonzert
der
Wiener Philharmoniker
2016
1/4/6/9/28.9.
2/5/12.9.
3/8/16/18.9.
7/10/11/14/22/27.9.
13.9.
15/17(P)/23/25/29.9.
Die Zauberflöte
Die Fledermaus
The Sound of Music
Im weißen Rössl
Einführung: Axel an der Himmelstür
Axel an der Himmelstür
19.9. Heute im Foyer: Kann denn Liebe Sünde sein?
20.9. Heute im Foyer: Trio Arte
24/30.9. B: Die Schneekönigin
1. Der Herr Feldmarschall ist auf der
Jagd „im Raitzenland“ – welches Volk
meint Octavian mit „Raitzen“ ?
2. Herr von Faninal ist Lieferant „für die
Armee, die in den Niederlanden steht“ –
in welchem Krieg ?
3. Die Autoren diskutierten lange über
den Titel der neuen Oper und erwogen
auch Ochs von Lerchenau. Auf wessen
„Befehl“ hieß die Oper schließlich
Der Rosenkavalier ?
ACHTUNG: ALLE 3 Fragen müssen
richtig beantwortet werden!
Schriftliche Einsendungen per Post, FAX
oder e-mail [email protected] !
Einsendeschluss: 30.6.2016
www.volksoper.at
Auflösung vom letzten Mal:
1. Bei wem verbrachte Kronprinz Rudolf
seine letzte Nacht vor der Fahrt nach
Mayerling? Das Haus gibt es noch.
Wo steht es? Mizzi (auch Mitzi oder Mizi)
Caspar; Heumühlgasse 10, 1050 Wien
2. Rudolf und Mary wünschten sich
(vergeblich) ein gemeinsames Grab.
Auf welchem Friedhof? Friedhof von
Alland, unweit von Mayerling und
Heiligenkreuz
3. Ein Cousin der Mary Vetsera wurde ein
berühmter Dirigent. Wie hieß er, und wie
hieß sein Vater? Clemens Krauss, Hector
Baltazzi (ein Bruder von Marys Mutter
Helene Vetsera, geb. Baltazzi)
Gewinner Peter Gmachl, Ulrike Prügger
und Mag. Sedelmayer-Hafner erhalten
Mozart Requiem Harnoncourt (dhm)
L A B O R DR. D O S T A L
Ärztlicher Leiter: Univ. Prof. Dr. Viktor Dostal
1190 WIEN, SAARPLATZ 9
Öffnungszeiten: Mo – Do 7°° - 16³° , Fr 7°° - 16°°
Blutentnahme (ohne Voranmeldung): Mo – Fr 7°° - 11°°
EKG
HAUSBESUCHE
ALLE KASSEN
Hormonanalytik, Untersuchungen des Immunsystems, Redox-Provokationsanalyse (Nachweis
von Regulationsstörungen incl. individueller Rezeptur für fehlende Spurenelemente, Vitamine,
Aminosäuren), Fettsäurestatus, Nahrungsmittelunverträglichkeitstests, Darmökologie u.a.
TELEFON: 01/368 24 72
20
FAX: 01/369 12 69
e-mail: [email protected]
© Roswitha Waismayer
© Franz Johann Morgenbesser
DER OPERNSALON.
GESPRÄCHE MIT
LEGENDEN UND
LIEBLINGEN.
SAIMIR PIRGU
im Gespräch mit
Thomas Dänemark
So. 19. Juni, 14.00 Uhr
CLEMENS UNTERREINER
im Gespräch mit
Thomas Dänemark
So. 17. Juli, 14.00 Uhr
GEFÜHLE
EINSCHALTEN
Radio
radio klassik STEPHANSDOM www.radioklassik.at
- das Opernprogramm auf 107,3/87,7 (Telekabel Wien)
94,5 (Kabel Niederösterreich)/104 bzw. 466 (Salzburg)
Der Opernsalon der FREUNDE auf 107,3
© Franz J.
Morgenbesser
19.6. Saimir Pirgu
im Gespräch mit Thomas Dänemark
(Gustav Mahler-Saal, 13. März)
© Roswitha
Waismayer
17.7. Clemens Unterreiner
im Gespräch mit Thomas Dänemark
(Gustav Mahler-Saal, 23. April)
© Roswitha
Waismayer
jeden 3. Sonntag im Monat 14.00-15.30 Uhr
DaCapo, darauffolgender Freitag, 20.00 Uhr
21.8. Günther Groissböck
im Gespräch mit Thomas Dänemark
(Wh., Mahler-Saal, 11.4.2015)
Operngesamtaufnahmen Di/Do/Sa 20.00 Uhr
Do. 2.6. Mozart: Mitridate , Rousset/Sabbatini,
Dessay, Bartoli, Flórez (1998)
Sa. 4.6. Bellini: Norma, Antonini/Bartoli, Jo,
Osborn, Pertusi (2011-13)
Di. 7.6. Haydn: L’anima del filosofo, Hogwood/
Bartoli, Heilmann, D’Arcangelo (1995)
Do. 9.6. Rossini: La Cenerentola, Rizzi/Flórez,
Morozova, Prina, Praticò (2000)
Sa. 11.6. Händel: Arminio, Petrou/Cencic, Claire,
Margoulas, Sancho (2015)
Di. 14.6. Hummel: Mathilde von Guise, Talpain/
Gailite, Do, Pruvot, Thébault (2008)
Do. 16.6. Vivaldi: Montezuma, Curtis/Priante,
Miljakovic, Invernizzi (2005)
Sa. 18.6. Strauß: Der Zigeunerbaron, A. Jordan/
Todorovich, Ushakova, Wolak (2004)
Di. 21.6. Massenet: Thaïs, Abel/Fleming, Hampson,
Sabbatini (1997/98)
Do. 23.6. Bizet: Carmen, Prêtre/Callas, Gedda,
Guiot, Massard (1964)
Sa. 25.6. Verdi: Luisa Miller, Levine/Domingo,
Millo, Quivar, Plishka (1991)
Di. 28.6. Donizetti: Elisabetta al castello di
Kenilworth, Latham-König/Devia,
Mazzola, Kundlak (1990)
Do. 30.6. Mozart: La clemenza di Tito, Mackerras/
Trost, Kožená, Martinpelto (2005)
22
2./5./7./9. 7. Wagner: Der Ring des Nibelungen, Kuhn/
Dohmen, Michael, Ottenthal, Comotti,
Woodrow, Wachutka, Bezuyen (1998)
Di. 12.7. Wunschoper
Do. 14.7. Verdi: Macbeth, Gardelli/Cappuccilli,
Sass, Kováts, Kelen (1986)
Sa. 16.7. Meyerbeer: Dinorah, Mazzola/Ciofi,
Dupuis, Talbot, Carico (2014)
Di. 19.7. Landi: La morte d’Orfeo, Stubbs/Elwes,
Koslowsky, Cordier (1987)
Do. 21.7. Marschner: Der Vampyr, Froschauer/
Hawlata, Klepper, Kaufmann (1999)
Sa. 23.7. Mozart: Così fan tutte, Muti/Marshall,
Baltsa, Araiza, Morris, Battle (1982)
Di. 26.7. Cherubini: Lodoiska, Muti/Devia,
Moser, Corbelli (1991)
Sa. 30.7. Wagner: Flieg. Holländer, Klemperer/
Adam, Silja, Talvela (1968)
Di. 2.8. Rossini: Le Comte d’Ory, López-Cobos/
Flórez, Bonfadelli, Miles (2003)
Do. 4.8. Rossi: Il domino nero, Aprea/Taigi,
Damaso, Buda ((2001)
Sa. 6.8. Traetta: Buovo d’Antona, Curtis/Balconi,
Trogu-Röhrich, Crook (1993)
Di. 9.8. von Schillings: Mona Lisa, Heger/Borkh,
Ahlersmeyer, Beirer (1953)
Do. 11.8. Verdi: Rigoletto, Kubelik/Fischer-Dieskau,
Scotto, Bergonzi (1964)
Sa. 13.8. Donizetti: Maria Stuarda, Viotti/Gruberova,
Oprisanu, Arévalo, dal Monte (1998)
Di. 16.8. Händel: Susanna, Neumann/von Magnus,
Buwalda, Holton, Elwes, Sol (1999)
Do. 18.8. Mozart: Zaide, Harnoncourt/Damrau,
Schade, Boesch, Scharinger,Moretti (2006)
Sa. 20.8. Bellini: La Sonnambula, Bonynge/
Sutherland, Pavarotti, Ghiaurov (1980)
Di. 23.8. Schulz: Peters Brylupp, Ehrhardt/
Westman, Husáhr, Ohlsson (2013)
Do. 25.8. Cherubini: Les Abencerages, Maag/
Rinaldi, Ortiz, Dupouy (1975)
Sa. 27.8. Verdi: La Traviata, Mehta/Gvazava,
Cura, Panerai (2000)
Di. 30.8. Schreker: Die Schatzgräber, Albrecht/
Protschka, Schnaut, Helm (1989)
Per Opera ad Astra (Richard Schmitz) jeden 2. Sa., 14.00
Mélange mit Dominique Meyer jeden 1. So. im Monat, 15.00 Uhr
Radio, TV
Ö1
Ö1-Klassiktreffpunkt Samstag, 10.05 Uhr
http://oe1.orf.at
Gesamtoper
Sa. 4.6. Donizetti: Lucia di Lammermoor, Oren/
19.30 - ca. 22.10 Damrau, Castronovo, Tézier, Youn
(ROH London, 16.4.2016)
Di. 7.6. Gluck: Iphigénie en Tauride, Gardelli/
0.05 - 2.20 Lorengar, Bonisolli, Fischer-Dieskau (1982)
Sa. 11.6. Thomas: Hamlet, Schaefer/Oliemans,
19.30 - 22.35 Andersen, Whelan (Göteborg, 9.4.2016)
Di. 14.6. Bellini: La Sonnambula, Bonynge/
0.05 - 3.00 Sutherland, Pavarotti, Ghiaurov (1980)
Sa. 18.6. Wagner: Das Liebesverbot, Bolton/
19.30 - 22.20 Maltman, Miró (Madrid, 5.3.2016)
Di. 21.6. Erkel: Bánk Bán, Ferencsik/Simandy,
0.05 - 2.30 Sólyom-Nagy, Komlóssy (1969)
Di. 28.6. Verdi: Rigoletto, Questa/Taddei,
0.05 - 2.15 Pagliughi, Tagliavini (1954)
Do. 30.6. Puccini: Manon Lescaut, Armiliato/
19.30 - ca. 22.15 Netrebko, Giordani, Pershall
(LIVE aus der Wiener Staatsoper)
Do. 28.7., 19.00 Adès: The Exterminating Angel, Adès/
von Otter, Matthews (LIVE aus Salzb.)
Sa. 6.8., 19.30 Strauss: Die Liebe der Danae, WelserMöst/Stoyanova (Salzburg, 31.7.)
Sa. 13.8., 19.30 Gounod: Faust, Pérez/Beczala, Agresta,
Erraught, Rumetz (Salzburg, 10.8.)
Mi. 1.6., 19.30 Die Opernwerkstatt René Pape
Fr. 22.7., 19.30 Haydn: Die Schöpfung, Nézet-Séguin/
Müller, Güra, Finley (Salzb. Festspiele)
Apropos Musik, Di., So., feiertags 15.05
So. 5.6. Rossini: La Cenerentola, Davis/Leonard,
Brownlee, (Lyric Opera Chicago, 10/15)
Di. 7.6. Cole Porter (zum 125. Geb.)
So. 12.6. Oper aus Österreich
Di. 14.6. ...und immer wieder „Fidelio“
So. 19.6. Gounod: Le Médecin malgré lui, Rouland/
Mhamdi, Grappe, Leguérinel (Genf, 04/16)
Di. 21.6. Dmitri Hvorostovsky
So. 26.6. Das Wiener Staatsopernmagazin
Di. 28.6. Giuseppe Taddei
Stimmen hören, Do. 19.30 Uhr
2.6.
9.6.
16.6.
23.6.
Cecilia Bartoli Eigene Wege, eigener Ton
Hermann Scherchen dirigiert
Pilar Lorengar
Vergessenes von Brahms und Strauss
4.6.
11.6.
18.6.
25.6.
Karin Standler
van Heerden, Cech, Wimmer
Hilary Hahn
Katharine Mehrling
2.7.
9.7.
16.7.
23.7.
30.7.
Christian Kolonovits
Stefan Gottfried, Hopkinson Smith
Florian Krumpöck, Alex Riener
Thema: Partnerfestivals Retz, Znojmo
Eggner, Khadem-Missagh, Visca
6.8. Helga Rabl Stadler, Anne Sofie von Otter
13.8. Annett Fritsch
20.8. Klaus Florian Vogt, Christian Jost
ORF 2 http://tv.orf.at/
http://presse.orf.at
So. 5.6., 10.15 bePhilharmonic (At) (43‘)
So. 12.6., 10.05 Englands heimliche Hymne
- Land of Hope and Glory (52‘)
Fr. 17.6., 21.20 Sommernachtsgala Grafenegg
Peretyatko, Terfel (80’)
So. 19.6., 10.00 Die Akte Zarah Leander (44’)
Sa. 30.6., 22.20 Rossini: Guglielmo Tell (Erl, 120’)
So. 3.7., 9.30
10.05
So. 10.7., 9.05
10.10
So. 17.7., 9.05
10.15
Mo. 18.7., 23.30
So. 24.7., 10.25
Mo. 25.7., 23.30
So. 31.7., 9.05
Unser Salzburg - Prominente erzählen
110 Jahre Sommerarena Baden (25’)
Franz Liszt - Die späten Jahre (59’)
Tanzrevue am See - Viktoria und ihr
Husar (Seefestspiele Mörbisch, 25’)
Gustav Kuhn - von Lucca nach Erl
Musikalisch Kulinarisch: Rossini (45’)
Orte der Kindheit: Robert Meyer (30’)
Doderers Dämonen (Reichenau, 23’)
Orte der Kindheit: Ildikó Raimondi (30’)
Richard Strauss - Skizze eines Lebens (51’)
ORF III KULTUR UND INFORMATION
http://tv.orf.at/programm/orf3
So. 5.6., 19.20 Juan Diego Flórez - Ein Star aus Lima
(Dokumentation 2007)
20.15 Donizetti: Don Pasquale, Pidò/Pertusi,
Naforniţa, Flórez, Plachetka
(Wiener Staatsoper 2016)
So. 12.6., 19.25 Kulturwerk - Juan Diego Flórez
Im Gespräch mit Barbara Rett (2014)
20.15 Juan Diego Flórez & Friends: Gala Latina
Schrott, Kulman, Eröd, Sierra, Katzarava,
Maximova, Tro Santafé, Orfila
(Musikverein Wien 2016)
23
TV
ORF III KULTUR UND INFORMATION
http://tv.orf.at/programm/orf3
So. 19.6., 19.00 Best of Grafenegg: His Master’s Choice
Rudolf Buchbinder im Gespräch mit
Barbara Rett
20.15 Sommernachtsgala Grafenegg 2016
Sado/Peretyatko, Terfel, Buchbinder
So. 3.7., 18.40 Das Reichsorchester - Die Berliner
Philharmoniker und der Nationalsozialismus (Dokumentation 2007)
20.15 Golden Times: Thomas Hampson
& The Philharmonics in Concert
(Wiener Konzerthaus 2016)
22.00 Bela & Friends - Ein Walter Jurmann Abend
(Stadtgalerie Mödling 2015)
So. 10.7., 16.25 Luciano Pavarotti im Central Park (1993)
18.10 Gipfeltreffen der Stars: Waldbühne 2011
Netrebko, Kaufmann, Schrott
20.15 Klassik unter Sternen 2016 Chichon/
Garanča, El-Khoury, Capitanucci
22.00 Anna Netrebko & Dmitri Hvorostovsky
in Concert (Moskau, Roter Platz 2013)
So 17.7., 19.30 Karl Böhm dirigiert Beethoven
Symphonie Nr. 9, Lorengar, Schwarz,
Laubenthal, Wimberger (Bregenz 1980)
20.15 Puccini: Tosca, Schirmer/Michael,
Todorovich, Saks (Bregenz 2007)
Mi. 20.7., 20.15 Faccio: Hamlet, Carignani/Černoch,
Sgura, Tsanga u.a. (LIVE aus Bregenz)
Sa. 23.7., 20.15 styriarte 2016: Das Vorprogramm
21.00 Beethoven: Symph. Nr. 9
So. 24.7., 19.00 Liebestoll Konzert Angelika Kirschschlager
und Konstantin Wecker (2013)
20.15 Abraham: Viktoria und ihr Husar
(Seefestspiele Mörbisch 2016)
So. 31.7., 19.10 Die Sehnsucht bleibt: Riccardo Muti (2001)
20.15 Rossini: Guillaume Tell, Kuhn/Baldus,
Boschetti, von Bothmer (Erl 2016)
24
ATV// www.atv2.at
Highlights jeden So., 18.55 (20’) Erna Cuesta, Franz Zoglauer
5.6. Jonas Kaufmann (Wiener Staatsoper)
Josef Hader als Stefan Zweig
12.6. Philippe Jordan dirigiert Mahler
Wolfgang Puschnig spielt Jazz
19.6. Achim Freyers Fidelio (Th. an der Wien)
Bela Koreny im Musikverein
26.6. Anna Netrebko als Manon Lescaut
(Wiener Staatsoper), Der Fall Katinka
3.7. Viktoria und ihr Husar (Mörbisch)
Wolfgang Böck als Othello (Kobersdorf)
10.7. Theaterfest Reichenau
17.7. Otello (Gars am Kamp),
Cavalleria/Pagliacci (operklosterneuburg)
24.7. Jedermann in Salzburg
Die Sängerin Lisa Simone
31.7. Die Liebe der Danae, Endspiel
(Salzburger Festspiele)
7.8. Der Sturm, Mozart in Salzburg
14.8. Piotr Beczala als Faust, Der Ignorant
und der Wahnsinnige (Salzb. Festspiele)
21.8. Figaro in Salzburg, Operette in Bad Ischl
arte arte-tv.com
concert.arte.tv Live Stream
So. 19.6., 0.25 Verdi: Il Trovatore, Gatti/Meli, Domingo,
Netrebko (Salzburg 2014, 180’)
Fr. 8.7., 21.50 Mozart: Così (Aix-en-Provence, 205’)
3sat www.3sat.at
Sa. 4.6., 20.15 Puccini: Manon Lescaut, Pappano/
Opolais, Kaufmann (London 2014, 131’)
22.25 Giacomo Puccini - Die dunkle Seite
des Mondes (Film 2008)
So. 5.6., 18.45 Klaus Maria Brandauer - Der Spieler
(Film, Wh. vom 19.8.2012)
Sa. 18.6., 20.15 Offenbach: Les contes d’Hoffmann,
Debus/Johansson, Avemo, Golovneva,
Volle, Fredrich (Bregenz 2015, 180’)
So. 26.6., 10.45 Dudamel/Flórez/LA Philh. Orchestra
Rossini (Disney Concert Hall 2010, 45’)
20.15 Berliner Philharmoniker - Waldbühne
An der Moldau Nézet-Séguin (130’)
CLASSICA HD www.classica.de
Fr. 3.6., 21.50 Strauss: Arabella, Thielemann/Fleming,
Hampson, Müller, Fally (Salzburg 2014)
Sa. 4.6., 20.00 Bartoli - Mission Steffani in Versailles
So. 5.6., 20.00 Bartoli - Sacrificium Kastraten
Mo. 6.6., 20.00 Strauss: Ariadne auf Naxos, Böhm/
Janowitz, Gruberova, Schmidt, Berry
Di. 14.6., 20.55 Bellini: I Capuleti e i Montecchi, Frizza/
DiDonato, Cabell, Pirgu (San Francisco)
Mi. 29.6., 20.50 Mozart: Clemenza di Tito, Harnoncourt/
Schade, Röschmann, Kasarova (Szbg.)
Fr. 1.7., 21.50 Puccini: Tosca, Luisi/Mattila, Kaufmann,
Uusitalo (München)
Mi. 13.7., 20.00 Donizetti: Lucrezia Borgia, de Billy/
Gruberová, Breslik, Vasallo (München)
Di. 19.7., 21.30 Strauss: Frau o. Schatten, Thielemann/Gould,
Schwanewilms, Schuster, Koch (Szbg.)
Do. 21.7., 21.15 Wagner: Tannhäuser, Jordan/Gambill,
Nylund, Meier, Trekel (Baden-Baden)
Fr. 22.7., 20.00 Beethoven: Fidelio, Welser-Möst/
Pieczonka, Kaufmann, Konieczny (Szbg.)
Do. 28.7., 20.00 Mozart: Zauberflöte, Muti/Pape, Damrau,
Kühmeier, Groves, Gerhaher (Szbg.)
Sa. 30.7., 20.00 Puccini: Tosca, Nikolic/Cedolins,
M. Álvarez, R. Raimondi (Arena di Verona)
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Der ImPulsTanz-Virus hält auch
diesen Sommer die Stadt in Atem
Anne Teresa De Keersmaeker
Verklärte Nacht © Anne Van Aerschot
Für die FREUNDE
- 10% auf 2 Karten
(direkt an den Tageskassen)
auf folgende Produktionen
im Volkstheater
Anne Teresa De Keersmaeker
/ Rosas
Verklärte Nacht
24. Juli, 21:00 Uhr
Ushio Amagatsu
/ Sankai Juku
MEGURI – Teeming Sea,
Tranquil Land
31. Juli, 21:00 Uhr
Marie Chouinard
HIERONYMUS BOSCH:
THE GARDEN OF EARTHLY
DELIGHTS
10. August, 21:00 Uhr
Info & Tickets
+43/01/523 55 58
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Internationale Tanzgrößen und spannende
Newcomer_innen reichen sich heuer bei
dem renommierten ImPulsTanz – Vienna
International Dance Festival die Hand. Große
Gruppenstücke, aber auch intime Performances füllen die zahlreichen Bühnen Wiens
– vom Volkstheater über das Akademietheater
bis hin zum Leopold Museum und mumok.
Das vielfältige Programm zeigt die enorme
Bandbreite internationalen und heimischen
Tanzschaffens und lockt von 14. Juli bis 14.
August Besucher_innen und Tanzinteressierte aus über 90 Ländern in die Stadt.
Unter den großen Programmhighlights finden
sich die flämische Tanzkoryphäe Anne Teresa
De Keersmaeker mit ihrer Compagnie Rosas.
In dem Trio Verklärte Nacht brilliert die Ausnahmetänzerin und beliebte ImPulsTanzWorkshop-Dozentin Samantha Van Wissen
zu Schönbergs gleichnamiger Orchesterfassung.
Ein bezauberndes Stück über Macht und Magie
der Romantik. In De Keersmaekers zweiter und
zugleich jüngster Produktion – Die Weise von
Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke –
ist die Choreographin selbst auf der Bühne
zu bestaunen. (15., 17., 18. Juli im Odeon).
Von Japan bis Kanada
Mit MEGURI – Teeming Sea, Tranquil Land
ist Butoh-Meister Ushio Amagatsu mit seiner
weltweit gefeierten Compagnie Sankai Juku
zu Gast. Die Körper der acht Butoh-Tänzer
führen einen sensiblen und sinnlichen Dialog
mit der Schwerkraft, in höchster Konzentration,
zu träumerischen Klängen, im Einklang mit der
Natur. Ein weiterer Programmhöhepunkt wird
das neueste Werk der kanadischen Ausnahmechoreographin Marie Chouinard. Anlässlich des
500. Todestages von Hieronymus Bosch
bringt sie ihr Gruppenstück HIERONYMUS
BOSCH: THE GARDEN OF EARTHLY DELIGHTS zur Aufführung – eine Hommage an
den großen Künstler und sein malerisches
Meisterwerk Der Garten der Lüste. In drei
Akten gibt sich die großartige zehnköpfige
Compagnie dem be- rühmten Triptychon hin.
Tänzerisch durchstreifen sie Garten Eden, Paradies und Hölle.
Von Warhol’s Factory in das Leopold Museum
Tänzerische Glanzleistungen sind bei den
Stücken von Wim Vandekeybus zu erleben.
Seine Compagnie Ultima Vez wirbelt in
zwei Produktionen zu Musik von Mauro
Pawlowski, David Byrne und Opernsängerin
Tutu Puoane über die Volkstheater-Bühne –
bildgewaltig und höchst energetisch.
Und auch die österreichische Szene lässt
von sich hören, dieses Jahr ausschließlich
mit Uraufführungen. Chris Haring und Liquid
Loft etwa führen in dem dritten Teil ihrer
Warhol-Serie in einer Art „Magical Mystery
Tour“ ins Innere des Gender-Tumults, die japanisch-österreichische Choreographin Akemi
Takeya baut indes rund um das Symbol der
Zitrone eine gewitzte, mit vielen Metaphern
bestückte Performance im Leopold Museum.
Zudem laden 13 Jungchoreograph_innen zur
[8:tension] Young Choreographers’ Series ,
ein aufregender Austausch zwischen bildender und performativer Kunst eröffnet sich in
Kooperationen mit dem Leopold Museum
und dem mumok – mit u.a. Xavier Le Roy,
Trajal Harrell, Alice Chauchat, Mårten
Spångberg und dem aus der Choreographie
kommenden bildenden Kunst-Star Tino Sehgal.
Schmerzbehandlung
durch REPULS
Kolumne
von Brigitte Rumpold
Geschäftsführerin REPULS
Lichtmedizintechnik GmbH
Informationen zu
Schmerztherapie
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Das hochintensive Licht von REPULS
bekämpft Neurodermitis auf natürliche,
sanfte und sichere Weise.
Vor allem der quälende Juckreiz lässt
nach und die Haut kann abheilen.
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REPULS Technologie und Therapie
Buch-Tipps
MIT CHARME, SCHALK UND
SCHÖNGESANG
Clemens Unterreiner, unser Solist und
Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper,
hat sich in den letzten zehn Jahren in die
Herzen des Publikums gesungen und bezeichnet sich heute als „angekommen“.
Von zahlreichen unvergesslichen Bühnenmomenten mit wunderbaren Kolleginnen
und Kollegen wie Agnes Baltsa, Johan Botha,
Renée Fleming, Ferruccio Furlanetto,
Elīna Garanča, Nicolai Ghiaurov, Edita
Gruberová, Jonas Kaufmann, Éva Marton,
Anna Netrebko, Luciano Pavarotti,
Michael Schade, Peter Seiffert u.a. erzählt Clemens Unterreiner in seiner gewohnt charmanten, unterhaltsamen Weise.
„Der Rosenkavalier“
Textfassungen und Zeilenkommentar
Herausgegeben von Dirk O. Hoffmann
Der neue Rosenkavalier-Band bietet im
Paralleldruck zum ersten Mal eine direkte
Vergleichsmöglichkeit zwischen dem
poetischen Hofmannsthal-Text, dessen
erste Auflage 1911 im S. Fischer Verlag
erschien, und dem Libretto, das erstmals
1910 bei Adolph Fürstner herauskam.
Basierend auf dem gegenwärtigen Forschungsstand, wendet sich der Band an
den interessierten Laien ebenso wie an
den Experten und bietet (...) einen ausführlichen Überblick zur Entstehung der
Oper. Darüber hinaus werden im Textteil detaillierte Worterklärungen zu dem
von Hofmannsthal bewusst benutzten
Wienerischen geboten.
Auch Einblicke in das Privatleben und
den Alltag des Künstlers kommen nicht
zu kurz.
Aufgezeichnet von Michaela Brenneis
256 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen
ca. € A/D 24,95 Amalthea Verlag
ISBN 978-3-99050-027-9
In Zusammenarbeit mit Ingeborg Haase
und Artur Hartlieb-Wallthor
Illustrationen von Friederika Richter
ca. 278 Seiten | 22 x 21 cm
€ 39,90 € (A/D) Hollitzer Verlag
Subskriptionspreis: € 34,90 (bis 31.8.)
Tipps
Wien
Wiener Konzerthaus
Hanuschgasse 3, 1010 Wien
Tel.: 512 31 43, www.oegm.org
Do 16. Juni, 19.00
Vortrag Reuter
Univ.-Prof. Dr. Christoph Reuter:
Alltagsmythen über Musik – Wie
schlau macht Mozart wirklich?
Mo 6. Juni, 19.30
Großer Saal
The Philharmonics „6 in der Musik“
Kováč, R. Janoska, Fechner, Koncz,
Rácz, D. Ottensamer, F. Janoska
Do 9. Juni, 19.30
Mozart-Saal
Liederabend Luca Pisaroni
Klavier: Maciej Pikuluski
Bellini, Rossini, Donaudy, Tosti,
Gershwin, Porter, Rodgers
Theater an der Wien
in der
Wiener Kammeroper
1., Fleischmarkt 24 (Abendkasse)
Tageskasse: Theater an der Wien
Karten: Wien-Ticket 58885
www.theater-wien.at
Mi 15. Juni, 19.30
Mozart-Saal
Wiener Konzertvereinigung
Festkonzert zum 30-jährigen Bestehen
Bruns, Hawlata; Schulze; Coro Siamo
Brahms, Schulze, Haydn
3.,9.,11. Juni, 19.00,
5. Juni, 16.00
Fr 17. Juni, 19.30
Mozart-Saal
Liederabend Simon Keenlyside
Klavier: Malcolm Martineau
Schubert
Hänsel und Gretel von E. Humperdinck
Kammerorchesterfassung:
Helga Pogatschar
Musikal. Leitung: Vinzenz Praxmarer
Inszenierung: Christiane Lutz
So 19. Juni, 11.00
Mozart-Saal
Stefan Mickisch spielt und erklärt
„La Traviata“ von Giuseppe Verdi
So 19. Juni, 19.30
Großer Saal
Piotr Beczala, Sonya Yoncheva
Janáček Philharmonie Ostrava
Dirigent: Lukasz Borowicz
Wiener Musikverein
Bösendorferstr. 12, 1010 Wien
Tel. 505 81 90, www.musikverein.at
Sa 4. Juni, 19.30
So 5. Juni, 19.30
Großer Saal
Mahler: Symphonie Nr. 3 d-Moll
Schuster; Singverein der Ges. der
Musikfreunde in Wien, Wiener
Sängerknaben, Wiener Symphoniker
Dirigent: Philippe Jordan
Do 9. Juni, 19.30
Großer Saal
Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll
Strauss: Vier letzte Lieder,
Till Eulenspiegels lustige Streiche
Netrebko, Bronfman
Sächsische Staatskapelle Dresden
Dirigent: Christian Thielemann
Fr 17. Juni, 20.00
Gläserner Saal/
Magna Auditorium
Di 21. Juni, 19.30
Großer Saal
Do 7. Juli, 17.30
Brahms-Saal
28
Lothringerstr. 20,1030 Wien
Tel. 242 002, www.konzerthaus.at
Österreichische Gesellschaft für Musik
Portraitkonzert Bela Koreny zum
70. Geburtstag
Kirchschlager, Obonya, Koreny,
Korenyi jun., Wiener Virtuosen
Beethoven: Ouvertüre zu „Coriolan“
Strauss: Tod und Verklärung
Mahler: Das Lied von der Erde
Kaufmann; Wiener Philharmoniker
Dirigent: Daniele Gatti
Liederabend Christoph Prégardien
Klavier: Christoph Schnackerts
Schubert
Mi 8. Juni, 19.30
Di 21. Juni, 19.30
Portraitkonzert David Birch
Portraitkonzert Natalia Kawalak
MuTh- Konzertsaal der
Wiener Sängerknaben
Obere Augartenstraße 1E, 1020 Wien
Tel.: 347 80 80, www.muth.at
Fr 3.,10.,17.,24. Juni,
17.30
Friday Afternoons
Konzerte der Wiener Sängerknaben
So 26. Juni, 16.00
Modern meets Don Quijote
Ballettgala der Académie de Danse
Vienne
Haus Hofmannsthal
bis 22. Juli
Mo - Mi 10.00 - 18.00
Reisnerstr. 37, 1030 Wien
Tel.: 714 85 33
www.haus-hofmannsthal.at
Ausstellung zum 50. Geburtstag von
Piotr Beczala
Fr 10. Juni, 19.30
Franz Schubert: Schwanengesang
Eine musikalisch-literarische Zeitreise
Havel (Tenor), Gellert (Wort), Sequi
(Klavier)
Do 23. Juni, 19.30
Peter Schreier und das Fernsehen der
DDR
Der Tenor im Gespräch mit Matthias
Herrmann und Markus Vorzellner
Do 23. - Sa 25. Juni
10.30-13.00 und
14.00-16.00
Do 30. Juni, 19.30
Meisterkurs KS Prof. Peter Schreier
Deutsches Lied
Schubert, Schumann, Mendelssohn
Bartholdy, Brahms
Ernste küsst leichte Muse - Eine Reise
durch Liebe, Tod und Heiterkeit
Martin (Bariton), Schiebel (Klavier),
Kollmer (Lesung)
Busoni, Satie, Zemlinsky, Eysler, Tosti u.a.
Tipps
UCI-Kinowelt - Oper
und Ballett im Kino
Live aus Covent Garden
Für FREUNDE:
Millenium City, SCS (Wien), Annenhof
(Graz), Karten an der Kinokasse oder
www.uci-kinowelt.at
Euro 23,- statt 25,-
Mo 27. Juni, 20.15
Werther von Jules Massenet
Pappano; Jacquot/
Grigolo, DiDonato, Bizic, Engebretson
2016/2017
Mo 26. Sept., 20.15
Mo 17. Okt., 19.30
Mi 2. Nov., 20.15
Di 15. Nov., 19.15
Do 8. Dez., 20.15
Di 31. Jän., 20.15
Mi 8. Feb., 20.15
Di 28. Feb., 20.15
Do 30. März, 20.15
Di 11. April, 20.15
Mi 7. Juni, 20.15
Mi 28. Juni, 20.15
English Cinema Haydn
Theatre/ Opera/ Ballet
Für FREUNDE:
Mo 27. Juni, 20.15
Oper im Kino
Live aus der Met
Für FREUNDE:
2016/2017
Sa 8. Okt., 18.00
Sa 22. Okt., 19.00
Sa 10. Dez., 19.00
Sa 7. Jän., 19.00
Sa 21. Jän., 19.00
Sa 25. Feb., 19.00
Sa 11. März, 19.00
Sa 25. März, 18.00
Sa 22. April, 19.00
Sa 13. Mai, 18.30
Norma/ Pappano; Netrebko, Calleja
Così fan tutte/ Bychkov; Winters, Brower
Ballett: Anastasia/ MacMillan
Les contes d’Hoffmann/ Pidò; Grigolo,
Hampson, Yoncheva, Rice, Fomina
Ballett: Der Nussknacker/ Wright
Il Trovatore/ Farnes; Hvorostovsky,
Rachvelishvili, Haroutounian, Kunde
Ballett: Woolf Works/ McGregor
Ballett: Dornröschen/
Pepita/Ashton/Dowell/Wheeldon
Madama Butterfly/ Pappano; Jaho,
Puente, Hendricks, Bosi
Ballett: Jewels/ Balanchine
Ballett: The Dream - Symphonic Variations - Marguerite and Armand/ Ashton
Otello/ Pappano, Kaufmann, Agresta,
Tézier, Antoun, Atkins
Mariahilferstraße 57, 1060 Wien
Tel.: 587 22 62, www.haydnkino.at
Euro 20,- statt 25,- Details siehe UCI
Blüthner Österreich
für FREUNDE:
Fr 17. Juni, 19.30
Haus der Ingenieure
1., Eschenbachgasse 9
Tristan und Isolde/ Rattle; Stemme,
Gubanova, Skelton, Nikitin, Pape
Don Giovanni/ Luisi; Gerzmava,
Byström, Villazón, Keenlyside
L’amour de loin/ Mälkki; Phillips,
Mumford, Owens
Nabucco/ Levine; Monastyrska,
Barton, Domingo
Roméo et Juliette/ Noseda; Damrau,
Grigolo, Madore, Petrenko
Rusalka/ Elder; Opolais, Barton,
Jovanovich, Owens
La Traviata/ Luisotti; Yoncheva,
Fabiano, Hampson
Idomeneo/ Levine; van den Heever,
Coote, Polenzani
Eugen Onegin/ Ticciati; Netrebko,
Dolgov, Hvorostovsky
Der Rosenkavalier/ Levine; Fleming,
Garanča, Polenzani, Groissböck
Liederabend Clemens Unterreiner
Klavier: Ilse Schumann
Schubert, Wolf, Strauss, Schumann
Kunst und Kultur ohne Grenzen
Für FREUNDE
Tel.: 581 86 40
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immer 10% Ermäßigung
Fr 17. Juni, 20.30
Orchesterkonzert im Stephansdom
Grand Rapids Orchestra
Sa 18. Juni, 20.30
Sonaten - Hymnen - Psalmen
im Stephansdom
Collegium musicum der mdwUniversität; Leitung: Ingomar Rainer
24. Juni, 1,2,15,22,
23,29,30. Juli, 5,6,12,
13,19,20,26,27. Aug.,
20.30
Sommer - Dom - Konzerte
Vivaldi: Die vier Jahreszeiten
im Stephansdom
Solisten des Wiener KammerOrchesters
Niederösterreich
Festspielhaus
St. Pölten
Franz Schubert-Pl. 2, 3109 St. Pölten
Tel.: 02742/ 90 80 80-222
www.festspielhaus.at
6. Juni, 19.30
Großer Saal
Die Planeten: Sibelius, Britten, Holst
Steinbacher (Violine), Damen des
Chorus sine nomine; TonkünstlerOrchester Niederösterreich
Dirigent: Pietari Inkinen
Bühne Baden
Theaterplatz 7, 2500 Baden
Tel.: 02252/ 22522
www.buehnebaden.at
Werther von Jules Massenet
www.cineplexx.at, Kinokassen
Ö-Ticket: 96096, Wien-Ticket: 58885
Euro 29,80,- statt 33,-
Tel.: 512 01 10, www.bluethner.at
€ 18,- statt 30,- (Stichwort: Opernfreunde)
17. Juni - 27. Aug.,
19.30
17. Juni, 19.00
19. Aug., 18.00
Sommerarena
Frasquita von Franz Lehár
Regie: Anette Leistenschneider
Musikal. Leitung: Franz Josef Breznik
Choreographie: Marcus Tesch
8. Juli - 4. Sept., 19.30
25. Aug., 18.00
Sommerarena
Das Dreimäderlhaus/ Franz Schubert
Singspiel von Heinrich Berté
Regie: Isabella Fritdum
Musikal. Leitung: Michael Zehetner
Choreographie: Guido Markowitz
29. Juli - 2. Sept.,
19.30
1. Sept., 18.00
Stadttheater
Jekyll & Hyde - Musical von
F. Wildhorn und L. Bricusse
Regie: Thomas Enzinger
Musikal. Leitung: Oliver Ostermann
Choreographie: Michael Kropf
11. Aug., 3. Sept.
19.30
Only Musical - Ein Querschnitt aus
den populärsten Musicals
29
Tipps
Operklosterneuburg
9.,12.,14.,16.,20.,22.,
27.,29.,31. Juli,
3.,5. Aug., 20.00
Kaiserhof
24. Juli, 18.00
Stift Göttweig
Klassik unter Sternen
3. Juli, 20.30
Stiftshof
Stift Altenburg
Teatro Barocco
Stiftplatz 1, 3400 Klosterneuburg
Tel.: 02243/ 44 44 24
www.operklosterneuburg.at
Cavalleria Rusticana/ I Pagliacci
von Pietro Mascagni/ R. Leoncavallo
Grigorian, Holecek, Unterreiner u.a.
Inszenierung: Isabella Gregor
Musikal. Leitung: Christoph Campestrini
Bajazzo für Kinder
3511 Stift Göttweig
Tel. 02732/855 81-231, 01/96 096
www.klassikuntersternen.at
Elīna Garanča & Friends
Musikal. Leitung: Karel Mark Chichon
Abt-Placidus-Much-Str. 1, 3591
Altenburg; Tel.: 06991/ 839 69 69
www.teatrobarocco.at
25. Juni, 2.,9.,16.,
23.,30. Juli, 19.00
Stift Altenburg
Piramo e Tisbe von Johann Adolf Hesse
Ensemble Teatro Barocco
Inszenierung: Bernd Roger Bienert
Oper Burg Gars
Am Schlossberg, 3571 Gars am Kamp
Tel.: 02985/ 330 00
www.operburggars.at
15.,19.,22.,24.,28.,
30. Juli, 2.,4.,6. Aug.
20.00
Burgarena Reinsberg
8.,9. Juli, 20.00
Otello von Giuseppe Verdi
Baba, Reinprecht, Kraus/ Mokus (4.8.)
Inszenierung: Michael McCaffery
Dirigent: Johannes Wildner
Burggasse 40, 3264 Reinsberg
Tel.: 07487/21388, 01/ 96096
www.burgarena.reinsberg.at
sowie 01/ 5132225 www.elitetours.at
Aida von Giuseppe Verdi
Fadayomi, Schulz, Coliban, Musovic
Künstlerische Leitung: Karel Drgac
Salzburg
Salzburger
Landestheater
3. Juni, 19.30
4.,5. Juni, 17.00
Probebühne Rainberg
5. Juni, 19.00
30
Schwarzstr. 22, 5020 Salzburg
Tel.: 0662/ 871 512-222, Fax: -290,
www.salzburger-landestheater.at
Sündenfall - Ballett / UA
Idee und Choreographie: Peter Breuer,
Alexander Korobko
Stormy Interlude / UA
Oper in einem Akt von Max Brand
Musikal. Leitung: Mirga Gražinytė-Tyla
Inszenierung: Amélie Niermeyer
Oberösterreich
Brucknerhaus Linz
23. Juni, 19.30
Großer Saal
Landestheater Linz
2.,9. Juni, 19.30
3.,10.,18. Juni,
5. Juli, 19.30
12. Juni, 17.00
6.,20.,24.,27. Juni,
19.30
7.,8.,22.,24.,30. Juni,
4.,7. Juli, 19.30
3. Juli, 17.00
11.,14.,21. Juni,
1. Juli, 19.30
17.,21. Juni, 19.30
Untere Donaulände 7, 4020 Linz
Tel.: 0732/ 77 52 30
www.brucknerhaus.at
Elīna Garanča - Romantische Raritäten
Brünner Philharmoniker
Dirigent: Karel Mark Chichon
französische, italienische Arien
Promenade 39, 4020 Linz
Tel.: 070/ 7611-400
www.landestheater-linz.at
McTeague - Gier nach Gold (Eur. EA)
Oper von William Bolcom
Musikal. Leitung: Davies/ Linton-France
Inszenierung: Matthias Davids
Terra Nova oder Das weiße Leben
Oper von Moritz Eggert UA
Musikal. Leitung: Davies/ Moriuchi
Regie: Carlus Padrissa
Pelléas et Mélisande von C. Debussy
Musikal. Leitung: Russell Davies/ Reibel
Inszenierung, Bühne, Kostüme und
Lichtdesign: Achim Freyer
Into the Woods - Ab in den Wald
Musical von Stephen Sondheim
Musikal. Leitung: Spaw/ Sitarski
Inszenierung: Matthias Davids
Choreographie: Simon Eichenberger
Carl Orff: Carmina Burana
Tanztheater von Mei Hong Lin
Musikal. Leitung: Ingo Ingensand/
Daniel Linton-France
Orfeo ed Euridice von Chr. W. Gluck
Tanzoper von Mei Hong Lin
Lehár Festival
Bad Ischl
Kurhausstr. 8, 4820 Bad Ischl
Tel.: 06132/ 23839 www.leharfestival.at
16. Juli - 4. Sept.
Die Fledermaus von Johann Strauß
Regie: Michaela Ronzoni, Volker Wahl
Musikal. Leitung: László Gyükér
Einführung mit Barbara Kreuzer
16. Juli, 18.30
23. Juli - 3. Sept.
23. Juli, 19.00
14. Aug., 15.30
13. Aug., 19.00
Die Rose von Stambul von Leo Fall
Regie: Leonard Prinsloo
Musikal. Leitung: Marius Burkert
Einführung mit Barbara Kreuzer
Die Juxheirat von Franz Lehár
Bühnenkonzeption: Leonard Prinsloo
Musikal. Leitung: Marius Burkert
Einführung mit Barbara Kreuzer
Tipps
Kärnten
Stadttheater
Klagenfurt
6.,10.,12.,14.,17.,20.,
25.,31. Mai,
1.,3.,4. Juni, 19.30
Steiermark
Theaterplatz 4, 9020 Klagenfurt
Tel.: 0463/ 54064
www.stadttheater-klagenfurt.at
A Chorus Line von Marvin Hamlisch
Regie, Choreographie: Baayork Lee
Musikal. Leitung: Günter Wallner
Tirol
Tiroler Landestheater
1.,17.,30. Juni,
1. Juli, 19.30
14. Juni, 15.00
3. Juli, 19.00
2.,10. Juni, 19.30,
12. Juni, 19.00
4.(P), 19. Juni, 19.00
16.,23.,24.,29. Juni,
19.30
Rennweg 2, 6020 Innsbruck
Tel.: 0512/ 520 74-0
www.landestheater.at
Oliver von Lionel Bart nach Ch. Dickens
Musikal. Leitung: Hansjörg Sofka
Regie: Udo Schürmer
Choreographie: Markus Buehlmann
Gefährliche Liebschaften UA
Tanzstück von Enrique Gasa Valga
Oper Graz
Kaiser-Josef-Platz 10, 8010 Graz
Tel.: 0316/8000, www.theater-graz.com
2.,4.,10.,17. Juni,
19.30
12. Juni, 18.00
19. Juni, 15.00
Die Entführung aus dem Serail von
Wolfgang Amadeus Mozart
Musikal. Leitung: Dirk Kaftan
Inszenierung: Eva-Maria Höckmayr
3. Juni, 19.30
Il barbiere di Siviglia von G. Rossini
Musikal. Leitung: Engelen/ Merkel
Inszenierung: Axel Köhler
8.,11.,15.,18.,22.,
24. Juni, 19.00
Carmen von Georges Bizet
Musikal. Leitung: Dirk Kaftan
Inszenierung: Stefan Herheim
9., 16.,23. Juni, 19.00
My fair Lady von Frederick Loewe
Musikal. Leitung: Leonhard Garms
Inszenierung: Michael Schilhan
25.,26. Juni, 18.00
Ballettgala der Opernballettschule
Styriarte
24.Juni - 24. Juli
Himmelsgeigen und Höllenfeuer
Barockes Opernpasticcio
Musik: Heinrich Ignaz Franz Biber
Musikal. Leitung: Anna-Sophie Brüning
Regie: Paula Fünfeck
30. Juni, 20.00
Helmut List Halle
4.,18.,25. Juni,
2. Juli, 19.30
Kammerspiele
Viel zu heiß / UA - Tanzstücke
Geheimnis von Marie Stockhausen
Switch Komplexion: Young Soon Hue
Viva Verdi - Ouvertüren, Arien, Duette
Giuseppe Talamo, Russell Braun
Dirigent: Michael Hofstetter
4. Juli, 20.00
Helmut List Halle
5.,11.,18.,26. Juni,
2. Juli, 18.00
Tannhäuser von Richard Wagner
Musikal. Leitung: Francesco Angelico
Regie: Johannes Reitmeier
Wilhelm Tell - Die Acht Cellisten
Leitung: Rudolf Leopold
Verdi, Beethoven, Rossini, Mozart in
Arrangements für Cello-Ensemble u.a.
5. Juli, 20.00
Seifenfabrik
La femme, c’est moi
Kulman; Kutrowatz (Klavier),
Die Wiener Theatermusiker
Saint-Saëns, Bizet, Weill, Porter u.v.a.
7.,9. Juli, 20.00
Helmut List Halle
Orfeo ed Euridice von Chr. W. Gluck
Szenische Produktion als Figurentheater
Sabadus, Miyus, Vogrin; Vocalforum
Graz, Kabinetttheater Wien,
recreationBAROCK
Dirigent: Michael Hofstetter
12. Juli, 19.00
Helmut List Halle
Mozart.SOAP - Arien aus Mozart-Opern,
Oboenquartett in F, Klavierkonzert in A
Mühlemann, Wagner; Birsak, Haydn
Quartett, Helm, Silberschneider
13. Juli, 19.00
Helmut List Halle
Verdi.SOAP - Verdi, Tonassi, Briccialdi
Eröd; Laflamme, Gottfried, Quartetto
di Cremona, Simonischek
Tiroler Festspiele Erl
6343 Erl, Tel.: 05373/ 81000-20
www.tiroler-festspiele.at
8.,22. Juli, 18.00
Festspielhaus
Guglielmo Tell von Gioacchino Rossini
Musikal. Leitung, Regie: Gustav Kuhn
Passionsspielhaus
Der Ring des Nibelungen von R. Wagner
Musikal. Leitung, Regie: Gustav Kuhn
Das Rheingold
Die Walküre
Siegfried
Götterdämmerung
14. Juli, 19.00
15. Juli, 17.00
16. Juli, 17.00
17. Juli, 17.00
23., 28.,30. Juli, 19.00
Festspielhaus
Kitzbühel
Klassik in den Alpen
9. Juli, 20.00
Pfarrau-Park
Die Zauberflöte von W. A. Mozart
Regie: Gustav Kuhn
Musikal. Leitung: Tito Ceccherini
Tel. 05356/ 666 60, 01/96 096
www.klassikinden Alpen.at
Elīna Garanča & Friends
Musikal. Leitung: Karel Mark Chichon
21.,22.,23. Juli, 20.00
Stefaniensaal
Tel.: 0316/ 825 000
www.styriarte.com
Beethoven: Sinfonie Nr. 9 in d
Kühmeier, Kulman, Davislim, Boesch
Arnold Schoenberg Chor
Concentus Musicus Wien
Dirigent: Andrés Orozco-Estrada
31
Tipps
Voralberg
Schubertiade
A.-Kauffmann-Saal
18. Juni, 16.00
19. Juni, 16.00
20. Juni, 16.00
21. Juni, 20.00
23. Juni, 16.00
25. Juni, 20.00
24. Juni, 16.00
Markus-Sittikus-Saal
12.,17. Juli, 20.00
16. Juli, 20.00
13. - 16. Juli
Burgenland
Tel.: 05576/ 72091
www. schubertiade.at
Seefestspiele Mörbisch
Tel.: 02685/ 8181
www.seefestspiele-moerbisch.at/
Liederabende Schwarzenberg:
Christoph Prégardien,
Christoph Schnackerts
Anne Sofie von Otter,
Kristian Bezuidenhout
Michael Volle, Helmut Deutsch
Marlis Petersen, Werner Güra,
Christoph Berner
Christian Gerhaher, Gerold Huber
7,8,9,10,14,15,16,17,
21,22,23,24,28,29,
30. Juli,
5,6,12,13,19,20, Aug.
20.30
Viktoria und ihr Husar von P. Abraham
Schellenberger, Steppan, Heim/
Davislim, Treganza/ Lesiak,
Barth-Jurca/ Dittmar
Musikal. Leitung: David Levi
Regie: Andreas Gergen
Choreographie: Simon Eichenberger
Mojca Erdmann, Malcolm Martineau
Liederabende Hohenems:
Thomas Hampson, Wolfram Rieger
Valer Sabadus, Axel Wolf
Meisterkurs Thomas Hampson
Wolfram Rieger
St. Margarethen
Oper im Steinbruch
7,8,13,14,15,20,21,
22,27,28,29. Juli,
3,4,5,10,11,12,17,18,
19. Aug., 20.30
Tel.: 02682/ 650 65
www.arenaria.at
Der Liebestrank von Gaetano Donizetti
Musikal. Leitung: Karsten Januschke
Regie: Philipp Himmelmann
Philharmonia Chor Wien, Symphonieorchester des Slowakischen Rundfunks
Filmfestival Rathausplatz 2016
Filmfestival Rathausplatz 2016 - Auswahl
14. Juli - 4. September
32
Do. 14.7. La Bohème, Opolais, Grigolo (Met 2014)
So. 17.7. Menuhin-Karajan: Mozart (1966),
Being Kristina, Anneli Alhanko
- Base23 Dance Academy (2015)
Mo. 18.7. Dance Rhythms - Beatboxing (2015)
Di. 19.7. Le Concert de Paris, Yoncheva, DiDonato,
Sartori, Terfel, Lang Lang u.a. (2015)
Do. 21.7. She/Her Tanz Modern (2015)
Fr. 22.7. L’elisir d’amore, Netrebko, Polenzani,
Kwiecien, Maestri (Met 2012)
Mo. 25.7. Juan Diego Flórez and Friends
Charity Gala, Naforniţa, Garifullina,
Grigolo, Pisaroni, Abdrazakov
(Wiener Staatsoper 2015)
Di. 26.7. Romeo und Julia by Mats Ek
(Royal Swedish Ballet 2013)
Mi. 27.7. Rigoletto, Lučić, Damrau, Beczala (2013)
Fr. 29.7. L’Orfeo, Harnoncourt (Zürich 1978)
Sa. 30.7. Sommernachtsgala Grafenegg 2015
Piotr Beczala, Elisabeth Kulman
So. 31.7. Hänsel und Gretel, Thielemann/Sindram,
Tonca, Baechle, Eröd, Schuster
(Wiener Staatsoper 2015)
Mo. 1.8.
Fr. 5.8.
So. 7.8.
Di. 9.8.
Stand: 19. Mai 2016, Änderungen vorbehalten
www.wien-event.at, www.filmfestival-rathausplatz.at
Mi. 10.8.
Do. 11.8.
Mo. 15.8.
Do. 18.8.
Fr. 19.8.
So. 21.8.
Mi. 24.8.
Fr. 26.8.
Sa. 27.8.
So. 28.8.
Mo. 29.8.
Mi. 31.8.
Fr. 2.9.
Gianni Schicchi, Domingo (LA 2015)
Die lustige Witwe, Fleming, Gunn (2015)
Aschenputtel Dutch National Ballet (2012)
Hollywood in Vienna - A Tribute to Randy
Newman, Eröd, Steen, F. Janoska (2014)
Dornröschen (Deutsche Oper Berlin 2015)
Le Comte d’Ory, Flórez, Damrau, DiDonato,
Pertusi, Degout (Met 2011)
Romeo und Julia by Mats Ek wie 26.7.
Cavalleria rusticana/I Pagliacci, M. Álvarez,
Westbroek (Met 2015)
Schwanensee, Bolshoi Ballett (2015)
Carmen, Karajan/Bumbry, Vickers, Freni (1967)
Aida, Monastyrska, Borodina, Alagna (Met2012)
Dornröschen (Deutsche Oper Berlin 2015)
Berliner Philh. Waldbühne 2016 Rattle
Mad. Butterfly, Racette, Giordani (Met 2009)
She/Her Tanz Modern (2015)
Schwanensee, Bolshoi Ballett (2015)
Idomeneo, Harnoncourt/Pirgu, Chappuis,
Kleiter, Mei (styriarte 2008)
Chronik
Zum Tod von KS Gabriele Sima
Am heutigen Mittwochvormittag, 27. April
2016 ist Kammersängerin Gabriele Sima
mit 61 Jahren nach schwerer Krankheit in
ihrer Wiener Wohnung verstorben. Die
Wiener Staatsoperngemeinschaft trauert
um das langjährige Mitglied des Hauses
und drückt der Familie – allen voran ihrem
Mann Adalbert Skocic, ehemals Cellist im
Staatsopernorchester, und den beiden Söhnen
– ihre tief empfundene Anteilnahme aus.
Gabriele Sima,
Photo: unbezeichnet
Gabriele Sima wurde am 25. Februar
1955 in Innsbruck geboren. Sie absolvierte
zunächst ein Gesangsstudium an der
Hochschule Mozarteum und setzte ihr
Studium an der Hochschule für Musik
und darstellende Kunst in Wien fort. 1979
gewann sie den ersten Preis des Maria
Callas Wettbewerbs für Lied und Oratorium in Athen, 1980 war sie Preisträgerin
des Hugo Wolf Wettbewerbs in Wien.
Ab 1979/1980 war sie Mitglied im
Opernstudio der Wiener Staatsoper (Debüt am 18. Oktober 1979 als Barbarina in
Le nozze di Figaro), 1982/1983 wurde sie
– zunächst als Sopranistin – Ensemblemitglied.
Mitte der 1980er Jahr wechselte sie ins
Mezzosopranfach. Bis zu ihrem letzten
Auftritt im Haus am Ring am 27. Februar
1999 als Carlotta (Die schweigsame Frau)
sang sie hier insgesamt 53 Partien in 599
Vorstellungen. Zu ihren Rollen an der
Wiener Staatsoper zählten etwa Cherubino
und Barbarina (Le nozze di Figaro), Octavian
(Der Rosenkavalier), Orlofsky (Die Fledermaus), Zerlina (Don Giovanni), Rosina (Il
barbiere di Siviglia), Annio (La clemenza
di Tito), Nicklausse (Les Contes d'Hoffmann) oder Idamante (Idomeneo).
Regelmäßig gastierte Gabriele Sima auch
an der Volksoper Wien. Weitere Gastengagements führten sie u. a. an die Opernhäuser von München, Berlin und Zürich
(u.a. Mozart-Zyklus mit Nikolaus Harnoncourt) sowie zu den Wiener Festwochen,
der Schubertiade Hohenems und zum
Carinthischen Sommer.
Gabriele Sima wurde am 16. April 1996
mit dem Titel „Österreichische Kammersängerin“ ausgezeichnet.
Von 2003 bis 2015 unterrichtete
Gabriele Sima Sologesang an der nunmehrigen Musik und Kunst Privatuniversität Wien. Pressebüro/Wiener Staatsoper
Spezial-Tipp
JANINA BAECHLE beim Kultur.Sommer.Semmering
Kontakt, Anmeldung
Nina Sengstschmid
Tel.: +43 699 1253 1530
[email protected]
www.kultursommersemmering.at
Im intimen Jugendstilambiente des geschichtsträchtigen Kurhauses Semmering,
in dem einst Alma Mahler, Arthur
Schnitzler, Franz Werfel oder Gerhart
Hauptmann ein und aus gingen, entführt
Janina Baechle ihr Publikum in die so
verschiedenartigen Gefühlswelten von
Franz Liszt, Hugo Wolf, Peter Cornelius
und Richard Wagner und wird dabei
von Intendant Florian Krumpöck am
Klavier begleitet.
Als Solist und Dirigent gleichermaßen
auf internationalen Podien gefeiert, erweist sich Florian Krumpöck als Ausnahmeerscheinung im internationalen
Konzertleben.
Package-Preis (ab 15 Personen): € 67,ODER 10% Ermäßigung auf die Karten
(€ 29/38/47) und individuelle Anreise
Janina Baechle © Horowitz
So. 24. Juli 2016
Spezialarrangement
für die FREUNDE
Bustransfer (Elite Tours,
Abfahrt 14.15 Operngasse)
Führung, Jause
Liederabend (18.00)
Empfang (20.00)
Rückkehr Wien (22.00)
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Alle Veranstaltungen auf einen Blick
Mi. 28.9., 20.00 Uhr
Wiener Staatsoper
Solistenkonzert Juan Diego Flórez
1 Karte pro Mitglied, Bestellschluss: 23.5.,
Karten ab 8.9. ausschließlich im FREUNDE-Büro
Juni
Mi. 1.6., 20.00 Uhr
Wiener Staatsoper
Solistenkonzert Jonas Kaufmann
Vorbestellte Karten im FREUNDE-Büro
So. 5.6., 11.00 Uhr
Gustav Mahler-Saal
Künstlergespräch Marco Armiliato
Karten im FREUNDE-Büro
Oktober
So. 9.10., 11 Uhr
Matinee: Armide
Wiener Staatsoper
1 Karte pro Mitglied, Bestellschluss: 3.6.,
Karten ab 8.9. ausschließlich im FREUNDE-Büro
Mi. 15.6., 18.00 Uhr
FREUNDE-Saisonabschluss-Heuriger
Feuerwehr Wagner (1190, Grinzinger Straße 53)
Bezahlung im FREUNDE-Büro
So. 16.10., abends
Premiere: Armide (Gluck)
Wiener Staatsoper
1 Karte pro Mitglied, Bestellschluss: 3.6.,
Karten ab 8.9. ausschließlich im FREUNDE-Büro
So. 19.6., 19.00 Uhr
Wiener Staatsoper
Gluck: Alceste
Vorbestellte Karten im FREUNDE-Büro
Mo. 27.6., 19.30 Uhr
Wiener Staatsoper
Puccini: Manon Lescaut
Vorbestellte Karten im FREUNDE-Büro
November
Mi. 9.11., abends
Wiener Staatsoper
Solistenkonzert KS Roberto Alagna, Aleksandra Kurzak
1 Karte pro Mitglied, Bestellschluss: 15.8.,
Karten ab 27.9. ausschließlich im FREUNDE-Büro
September
So. 18.9., 11.00 Uhr
Haus der Musik (1010, Seilerstätte 30)
Künstlergespräch KS Mara Zampieri
Karten ab 8.9. im FREUNDE-Büro
Freunde der Wiener Staatsoper
A-1010 Wien, Goethegasse 1
Telefon (+43 1) 512 01 71
Telefax (+43 1) 512 63 43
Do. 17.11., abends
Wiener Staatsoper
Vorstellung: La Bohème (Puccini)
Goetzel/Xiahou, Hartig, Arrey, Park
1 Karte pro Mitglied, Bestellschluss: 15.8.,
Karten ab 27.9. ausschließlich im FREUNDE-Büro
IMPRESSUM
Redaktionelle Gesamtleitung Dr.jur. Mag.phil. Heinz Irrgeher
Redaktion Dr. Rainhard Wiesinger (Schwerpunktbeiträge, Porträt, Rezeption, Schon gehört),
[email protected]
www.opernfreunde.at
ZVR Zahl: 337759172
Dr. Richard Schmitz (Diskographien), Elisabeth Janisch (Serviceteil).
Mag. Eva Beckel, Dr. Ursula Tamussino (Misterioso, Lektorat)
Lektorat: Dr. Hubert Partl, Dipl.Dolm. Christine Springer, Arthur Trainacher,
Redaktionelle Gestaltung Mag. Michaela Zahorik
Öffnungszeiten
Mo/Mi 15.00 - 17.00 Uhr
Di/Do 15.00 - 19.00 Uhr
Fr/Sa 10.00 - 12.00 Uhr
Layout / Konzeption factory vienna; creative
Litho und Druck „agensketterl“ Druckerei GmbH, 3001 Mauerbach
Bildnachweis Amalthea Verlag, Helene Bauer, Foto Fayer, Hollitzer Verlag, Horowitz,
Hotel Bristol, Jungwirth, Terry Linke, Franz J. Morgenbesser, Teatro Arriaga,
Wolfgang Palka, Elisabeth Schmidt, Anne Van Aerschot, Roswitha Waismayer,
Sommeröffnungszeiten
2. Juli bis 15. August Geschlossen
16. bis 31. August Mo-Fr 10-12 Uhr
34
Manfred Weis, Wiener Staatsoper /Michael Pöhn, Herbert Zahorik
Gedruckt auf Hello silk 135/170 gr/m²
Redaktionsschluss 10.5.16, Besetzungs- und Programmänderungen, Druckfehler vorbehalten