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©/Bild: tdx/JASNO
BAUSTOFF HOLZ
Hochwertige Holzfassaden
Traum in Holz
GD Holz e.V. Vollholzprofile ermöglichen eine variantenreiche Gestaltung,
die gleichzeitig die Basis für eine moderne Wärmedämmung bilden.
(tdx) Gesundes Wohnen, Wärme und
Behaglichkeit – Holz verbindet diese
angenehmen Eigenschaften mit einer
natürlichen und attraktiven Optik. Es
wirkt ursprünglich und gibt ein Gefühl
von Naturnähe.
Besonders attraktiv ist Holz an der
Fassade, womit sich ein schönes Äußeres der eigenen vier Wände mit den
positiven Attributen von Holz vereint. Die
Möglichkeiten sind vielseitig und geben
der Gebäudehülle eine ganz besondere
Prägung – von traditionell bis sachlichelegant. Neben vielseitig verwendbaren
Vollholzprofilen erleben Schindeln bei
der Außenverkleidung eine Renaissance.
Verschiedene Profilierungen sowie die
waagerechte oder senkrechte Verlegung
oder eine Kombination aus beidem
sorgen für eine interessante Fassadengestaltung.
Da die Auswahlder einsetzbaren Holzarten groß ist, empfiehlt sich der Weg
in den Holzfachhandel. Dort erhält man
fachkundige Beratung und eine Übersicht über die verwendbaren Hölzer.
Es kann, je nach Geschmack, zwischen
oberflächenveredelten und unbehandelten Hölzern gewählt werden. Die
behandelten Hölzer werden meist mit
Lasuren veredelt und geschützt. Dieser
Schutz wirkt sich auf die Oberfläche und
die Haltbarkeit des gesamten Holzes
aus. Lasuren sind keine deckende
Oberflächenschicht sondern offenporige
Systeme – das Holz kann atmen. Zudem
ist die Diffusionsfähigkeit gegeben, denn
Feuchtigkeit wird wieder abgegeben.
Ein positiver Effekt, neben der gesteigerten Haltbarkeit, ist die verminderte
Vergrauung der lasierten Hölzer. Die
natürliche Patina, die durch UV-Licht und
Witterung entsteht, wird bei lasierten
Hölzern deutlich abgeschwächt, das Holz
behält länger seine natürliche Farbe.
Renovierung und Wartungsintervalle
hängen von der Intensität der Witterung und der Stärke der Lasurschicht
ab. Bei handwerklich aufgetragenen,
dünnschichtigen Lasuren geht man von
ein- bis vierjährigen Wartungsintervallen
aus, bei mittelschichtigen von zwei- bis
siebenjährigen. Industrielle Lasuren sind
dagegen bis zu 15 Jahre haltbar.
Bestimmte ausgewählte Hölzer sind
auch ohne Lasur nahezu komplett wartungsfrei und besonders lange haltbar.
Nadelhölzer, wie die sibirische Lärche
mit ihrem attraktiven rot-bräunlichen
Farbton und kleinen Ästen eignen sich
gut. Ebenso der Red Cedar – ein von
hell bis dunkel gemasertes und leichtes
Nadelholz. Durch sein harzfreies, gera-
Doch auch ohne Oberflächenbehandlung ist Holz an der Fassade durchaus
einsetzbar, erläutern die Experten des
Gesamtverbands Deutscher Holzhandel
e.V. (GD Holz). Eine mehr oder weniger
ausgeprägte graue Patina stellt dabei
keine Qualitätsminderung dar, sondern
zeugt von der Lebendigkeit des Materials.
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des Wachstum und eine geringe Zahl an
Verwindungen ist er besonders gut für
Schindeln an der Fassade geeignet.
sich vor allem die Lärche für eine unbehandelte Verwendung. Fichte und Kiefer
sollten dagegen stets lasiert werden.
Clevere Kerle bauen mit Magnum Board
Ob mit oder ohne Lasur – der konstruktive Schutz spielt bei einer Vollholzfassade
eine entscheidende Rolle, erläutern die
Experten des GD Holz. Die Lüftungsebene, zwischen der wetterschützenden Außenschicht und der tragenden
Konstruktion, muss mit mindestens 20
mm ausreichend dimensioniert und
funktionsfähig sein, damit Schimmel
verhindert wird. Genauso sollte auch der
Wasserabfluss durch Tropfkanten ohne
Stauwasserbildung funktionieren. Dachüberstände oder Balkone schützen die
Fassade vor Schlagregen und Spritzwasserschutz wird durch eine ausreichende
Sockelhöhe von etwa 30 cm und einen
Kiesstreifen erreicht.
Zu guter Letzt sollten die einzelnen Elemente mit rostfreien Verbindungsmitteln
befestigt werden, besonders wenn die
Verschraubung sichtbar ist.
Über die Online-Datenbank des Gesamtverbands Deutscher Holzhandel
e.V. lässt sich mit Hilfe der Postleitzahlensuche unter www.werliefertholz.de
der Holzfachhändler in der Nähe des
eigenen Wohnortes finden.
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Die Vergrauungslasur sorgt für eine silber-grau schimmernde Patina von Anfang an.
MAKE-UP FÜR DIE FASSADE
Naturbelassene Vollholzfassaden werden mit der Zeit
silbrig grau. Damit der Vorgang einheitlich verläuft
gibt es jetzt eine besondere Vergrauungsglasur.
(tdx) Unbehandelte Holzfassaden bekommen im Laufe
ihres Alterungsprozess durch Witterungseinflüsse eine
silber-grau schimmernde Patina, die dem Haus einen ganz
besonderen Glanz verleiht. Leider ist dieser natürliche
Vergrauungs-Prozess meist nicht an allen Stellen gleich
ausgeprägt. In Bereichen, die vor der Sonne weitgehend
geschützt sind, zum Beispiel unter dem Dachüberstand, ist
die Patina am schwächsten, während sie an der Sonnenzugewandten Hausseite am stärksten in Augenschein tritt.
Damit diese Unregelmäßigkeiten ausgeglichen werden
können, gibt es nun eine Vergrauungslasur von Pinus, mit
der die Vollholzprofile werkseitig vorbehandelt werden.
Sie sorgt für die attraktive, typische Patina von Anfang an
und an jeder Stelle.
Die Lasur ist auf Wasserbasis und schafft eine offenporige, atmungsaktive Oberfläche der Fassadenbekleidung.
Angewandt wird sie vorzugsweise bei dem Vollholzprofil
Sibirische Lärche von Pinus. Dabei übernimmt sie allerdings keine Schutzfunktion für das Holz, da dieses trotzdem den natürlichen Vergrauungs-Prozess durchlaufen
soll. Wer statt der natürlichen Vergrauung lieber eine
dauerhaft farbige Vollholzfassade in kräftigen Farbtönen
möchte, für den hält Pinus mit der Holz-Farbe Lignucolor vorbehandelte Profile bereit. Dank der werkseitigen
Oberflächenbehandlung entsteht ein gleichmäßiger Farbauftrag, der jede Fassade zum Blickfang werden lässt.
Weitere Informationen unter www.hausidee.de
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