Ipfmesse 2016 - Schwäbische Post

VON FREITAG, 1. JULI 2016
BIS DIENSTAG, 5. JULI 2016
Festzug am Samstag, 2. Juli 2016, ab 14 Uhr
Verkaufsoffener Sonntag am 3. Juli 2016, von 13 bis 18 Uhr
Großes GHV-Ausstellungszelt
Ausstellung der Landmaschinen
Bier- und Weingärten
Vergnügungspark
Sonderveröffentlichung
Juli 2016
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205 JAHRE BOPFINGER IPFMESS
Die ewig junge Ipfmesse
Grußwort des Bopfinger Bürgermeisters
Dr. Gunter Bühler zur lpfmesse 2016
Herzlich Willkommen
auf der Bopfinger Ipfmesse!
D
as Warten hat ein Ende und
unterm Ipf steigt vom 1. bis 5.
Juli wieder das Fest der Feste, auf
das die vielen großen und kleinen
Ipfmess-Fans schon ein Jahr lang
sehnsüchtig gewartet haben.
Ewig jung lädt das größte Volksfest
der Region erneut tausende Besucher ein, das einzigartige Flair der
Ipfmesse zu erleben und dort viele
fröhliche und unbeschwerte Stunden zu verbringen.
Die große Ipfmess-Familie erwartet Sie mit der gewohnten Gastlichkeit und Herzlichkeit! Gastronomische und kulinarische Höhepunkte gibt es im Festzelt der Familie Senz und im urigen Bierdorf,
sowie in den lauschigen Biergärten
Dr. Gunter Bühler.
zu erleben.
Unvergessliches Erlebnis
Für die richtige Volksfestatmosphäre sorgen die attraktiven
Schaustellerbetriebe,
Fahrgeschäfte und über 200 Marktkaufleute. Sie alle sind ein Garant dafür, dass auch die 205. Ipfmesse für
unsere Gäste aus nah und fern
wieder zu einem unvergesslichen
Erlebnis wird.
Mit über 12.500 Quadratmetern
Ausstellungsfläche öffnen Handel
und Gewerbe auch das größte
Schaufenster der Wirtschaft im
weiten Umkreis und machen die
Ipfmesse zur größten Gewerbeschau der Region. In den großen
Freiflächen und im Ausstellungszelt des Gewerbe- und Handelsvereins Bopfingen werden auch
Sie das richtige Messeangebot finden. Gemessen an der Besucherzahl ist die Mess damit nicht nur
das größte Volksfest, sondern auch
die größte Regionalausstellung
Ostwürttembergs. Allen Besu-
INHALT
Grußwort Dr. Gunter Bühler
3
Grußwort Detlef Köhn, GHV
4
Die Geschichte der Ipfmesse
5
Programm der 205. Ipfmesse
7
Wissenswertes zur Ipfmesse
8
775 Jahre Freie Reisstadt Bopfingen 9
Ipfmess-Countdown-Party
10
Der Festumzug zur Ipfmesse
12
Public-Viewing auf der Ipfmesse 13
Ipfmess-Managerin Ulrike Steiner 14
Spritzige Bierprobe vor der Mess’ 16
Der Mann auf dem Ipfmess-Herz 17
Mit Bus und Pkw auf die
Ipfmesse
18,19, 20
Neuer Festwagen des Fanclubs 21
Foto: Archiv
chern der Ipfmesse 2016 wünsche
ich viele fröhliche Stunden und einen unbeschwerten Aufenthalt in
Bopfingen. Wir freuen uns auf Sie!
Und wer einmal auf „d´r Mess’“
war, kommt ganz sicher immer
wieder. Warum das so ist? Das
weiß letztlich keiner. Vielleicht ist
gerade das ja das bisher unergründete Erfolgsgeheimnis unserer
„Ipfmess“.
Dr. Gunter Bühler
Bürgermeister
Ausstellerplan der
Gewerbeschau
22 + 23
Die Gewerbeschau des
GHV
24 + 25
Was ist der Reiz der
Ipfmesse?
26 + 27
Am Stand des Lions Club Ostalb-Ipf 28
Ohne den Bauhof geht nichts
29
Souvenirs von der Ipfmesse
30
Puzzle und Kartenspiel zur Ipfmesse 31
Ein Schausteller aus Leidenschaft 32
Festwirte Martina und
Andreas Senz
Impressum
Verlag:
Redaktion:
SDZ. Druck und Medien GmbH & Co. KG Wolfgang Maurer,
Bahnhofstraße 65, 73430 Aalen
Volkmar Kah (V.i.S.d.P.)
Anzeigen:
Media Service Ostalb GmbH
(verantw. Marc Haselbach)
Bahnhofstraße 65, 73430 Aalen
Produktion:
Titel:
Medienwerkstatt Ostalb GmbH & Co. KG Ulrike Herold
Druck:
Fotos: Oliver Giers, Jan-Philipp Strobel, DHO Druckzentrum Hohenlohe-Ostalb
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Freitagvormittag in Bopfingen auf
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Montags und samstags geschlossen
33
Ökumenische Gottesdienst
34 + 35
Ehrenamtliche Arbeit des DRK
36
Tätowiert für die Ipfmesse
37
Zweite Ipfmess-Trachtenmeile
38
Auf wenig Probleme hofft die Polizei 39
Premiere für den Ipfmess-Song
40
Bauernkundgebung am Montag 42
Hightech für Acker und Forst
43
4
205 JAHRE BOPFINGER IPFMESS
Qualität, Leistung und Service
Detlef Köhn, Vorsitzender des Bopfinger Gewerbe- und Handelsvereins,
lädt zur großen Gewerbeschau auf der Ipfmesse ein
Sehr geehrte Besucherinnen
und Besucher der Ipfmesse
M
ess’ isch ... was wäre diese
ohne die große Leistungsschau. So präsentiert sich auch
dieses Jahr wieder der Gewerbeund Handelsverein Bopfingen, in
einem informativen Zelt, mit einem breiten Angebot. Es gehört für
die Ipfmess-Besucher dazu, durch
das Zelt des GHV zu schlendern,
sich zu informieren oder direkt
von den Ipfmess-Angeboten zu
profitieren.
Größte Gewerbeschau
Auch dieses Jahr beteiligen sich
wieder viele Firmen aus der Region
mit neuen Attraktionen und Präsentationen. Viele Unternehmen
sind schon über viele Jahre fester
Bestandteil der Gewerbeschau.
Wer mit ihnen spricht, wird immer
wieder hören, dass Qualität, Leistung und Service die Kriterien sind,
die von den Kunden am meisten
verlangt und geschätzt werden
und dass es genau diese Kriterien
sind, die es den Unternehmen ermöglicht, im härter werdenden
Wettbewerb zu bestehen.
Die Ipfmesse besitzt für die Gewerbetreibenden einen hohen Stellenwert und nicht umsonst gilt die
Ipfmesse als größte und schönste
Gewerbeschau in der Region.
Auch in diesem Jahr hat sich der
Gewerbe- und Handelsverein wieder etwas für seine Besucher im
Ausstellungszelt einfallen lassen.
Es wird jeden Tag ein Spielzeugbär
auf einem Stand im Zelt versteckt.
Die Besucher müssen ihn finden
und können so an unserem täglichen Gewinnspiel teilnehmen. Es
winken wieder tolle Preise von den
Austellern im Gewerbezelt.
Zusätzlich verlosen wir täglich jeweils zwei Eintrittskarten zu den
Basketball-Spielen der TH Wohnbau Angels Nördlingen (1. Bundesliga Damen-Basketball).
Ich wünsche Ihnen eine schöne
und friedliche Ipfmesse 2016.
Detlef Köhn
Vorsitzender
GHV Bopfingen Detlef Köhn, Vorsitzender des GHV Bopfingen.
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205 JAHRE BOPFINGER IPFMESS
Es begann mit Württembergs König
Mit der königlichen Genehmigung eines Messetags begann vor 205
Jahren die anhaltende Erfolgsgeschichte der Bopfinger Ipfmesse
D
ie Ipfmesse ist heute eines der
größten
Volksfeste
in
Deutschland. Jedes Jahr pilgern
rund 250.000 Besucher in der ersten Juliwoche auf das Festgelände
unter dem Bopfinger Hausberg.
Schon zu Zeiten, als Bopfingen
noch eine freie Reichsstadt war,
wurden auf und unter dem Ipf
Märkte abgehalten. Doch erst als
Bopfingen dem Königreich Württemberg einverleibt wurde, beginnt die eigentliche Geschichte
der Ipfmesse.
Der König gab sich die Ehre
Es war am 10. Juli 1811, als König
Friedrich I. von Württemberg der
Stadt Bopfingen mit seinem Besuch die Ehre erwies. An diesem
Tag soll der König auch den Ipf
bestiegen haben, auf dem – so wird
vermutet – an diesem Tag ein
Markt stattgefunden haben soll.
Rund ein Jahr später, am 24. Mai
1812, richtete der Stadtmagistrat
ein Bittgesuch an den König. Die
Bopfinger baten mit diesem
Schreiben an den Landesherrn,
alljährlich ein Volksfest mit einem
Markt auf dem Ipf abhalten zu dürfen, als Jahres- und Gedächtnisfeier für den königlichen Besuch.
Mit Rücksicht darauf, dass der
Markt der verschuldeten Stadt
Bopfingen Vorteile bringen könnte, erging am 12. Juni 1812 die königliche Verfügung: „Der Stadt
Bopfingen wird erlaubt, am 10. Juli
einen Jahrmarkt abzuhalten, das
Volksfest soll aber bei gegenwärtigen Zeiten noch ausgesetzt bleiben. Unser Minister des Innern
wird das Weitere hiernach besorgen.“ Damit hatte die Stadt Bopfingen die grundsätzliche, königliche Genehmigung zur Abhaltung
der Ipfmesse.
Rund 250.000 Besucher lockt die Ipfmesse jedes Jahr nach Bopfingen.
wenn der 10. Juli nicht auf einen
Sonntag fiel. Ab dem Jahre 1821
begannen deshalb Bemühungen
um einen Ipfmess-Sonntag. Märkte waren aber nach altwürttembergischem Recht am Sonntag verboten. Daher kündigten die Bopfinger auch regelmäßig die „ausnahmsweise“ Abhaltung einer
sonntäglichen
Ipfmesse
an.
Schließlich wurde 1839 der Sonntag als Messtag legalisiert.
Nach einem Sturm an die Sechta
Der Standort der Ipfmesse auf dem
200 Meter über der Stadt aufragenden Hausberg, dem Ipf, wäre der
Entwicklung der Ipfmesse auf
„Ausnahmsweise“ sonntags
Dauer nicht zuträglich gewesen.
In den ersten Jahren der Ipfmesse Die Überlieferung macht für die
waren geringe Besucherzahlen ein Verlegung auf den Sechtaplatz im
Handicap für den Marktumsatz, Jahre 1837 einen fürchterlichen
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Sturm verantwortlich, der unter
den Mess-Buden auf dem Ipf Zerstörung angerichtet habe. Ein weiteres Hindernis für rentierliche
Einkünfte, vor allem auch für
Händler und Schausteller von außerhalb, war die kurze Dauer des
Marktes.
Mehr und mehr Messtage
Im Jahre 1842 erhielt die Stadt
Bopfingen schließlich die Erlaubnis, den bisherigen Vieh- und Krämermarkt vom Oktober auf den
Ipfmess-Montag zu verlegen.
Beim Ipfmess-Montag gehört heute die alljährliche Bauernkundgebung zum festen Programm.
1904 kam es zur Genehmigung des
Ipfmess-Dienstags, der sich schon
viele Jahre als wirklicher Mess-Tag
eingeschlichen hatte. Heute ist es
Foto: jps
der Einkaufstag der Ipfmesse.
1961, zur 150. Ipfmesse, kam noch
ein vierter Tag, der Ipfmess-Samstag, hinzu.
1991 erhielt die Ipfmesse schließlich einen fünften Messtag, den
Ipfmess-Freitag – bis heute der offizielle Beginn der Ipfmesse.
Doch längst sind die Bopfinger einen Schritt weiter. Seit einigen Jahren ist der inoffizielle Start der Ipfmesse bereits am Donnerstag, mit
der großen Ipfmess-CountdownParty im Festzelt – in diesem Jahr
mit Jürgen Drews und Micky Krause (siehe Seite 10). So bleibt und ist
die Bopfinger Ipfmesse eines der
ganz großen und beliebtesten
Volksfeste in Deutschland. Mit ihren über 200 Jahren Tradition und
doch immer wieder neu und stets
lebendig.
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205 JAHRE BOPFINGER IPFMESS
Fulminantes Fest für Jung und Alt
Die 205. Ipfmesse ist das größte Volksfest der Region –
von Freitag, 1. Juli, bis Dienstag, 5. Juli, wird in Bopfingen gefeiert
E
s ist das Fest der Feste in Bopfingen – für Jung und Alt. Allein
rund 200 Marktkaufleute sind dieses Jahr wieder auf der Ipfmesse
dabei. Und mit Blick auf die Besucherzahl ist die Ipfmesse nicht nur
das größte Volksfest, sondern auch
die größte Regionalausstellung
Ostwürttembergs. Aber es locken
die Besucher auch der enorme
Vergnügungspark, Musik und Programm in Festzelt, Bier- und
Weingärten, die Bauernkundgebung, der Festumzug, das große
Feuerwerk...
Inoffizieller Start der 205. Ipfmesse
ist bereits am Donnerstag, 30.
Juni, ab 18 Uhr. Zum dritten Mal
steigt dann die Ipfmess-Countdown-Party im Festzelt Senz.
„Malle meets Mess“ ist das Motto,
wenn Jürgen Drews und Mickie
Krause zur Party bitten. Mit dabei
ist auch die Joe Williams Band.
Moderiert wird der Abend von Vom Ipf aus bietet sich ein gigantischer Blick auf das Brillantfeuerwerk am Freitag.
Fotos. jps
Marcel Eiberger, Vorsitzender des
Handel und der Wirtschaft in der Volxmusik und Partykrachern ein. Festumzug und Familientag
Bopfinger Ipfmess-Fanclubs.
Region präsentiert wird. Selbstver- Das große Brillantfeuerwerk wird
Eröffnung am Freitag
ständlich wird im GHV-Zelt auch am Freitag gegen 23 Uhr gezündet. Der Samstag, 2. Juli, startet um
13.45 Uhr mit dem Standkonzert
Hochoffiziell eröffnet wird die 205. manches Schnäppchen zu maKopfüber im „Predator“
auf dem Marktplatz. Danach
Ipfmesse am Freitag, 1. Juli, um chen sein.
17 Uhr im großen GHV-Aussteller- Um 19 Uhr, am Freitag, startet der Auf dem Rummelplatz ist in die- macht sich der Festzug auf den
zelt. Zeltmanager Stefan Arnold Fahneneinmarsch ins Festzelt sem Jahr der „Predator“ aus Mün- Weg zum Messplatz.
und sein GHV-Team haben wieder Senz, danach sticht dort Bürger- chen das Kopfgeschäft. Wer es Der Sonntag, 3. Juli, startet tradimit viel Engagement dafür gesorgt, meister Dr. Gunter Bühler das ers- kopfüber nicht so mag, liegt bei der tionell mit dem ökumenischen
dass den Besuchern dort ein be- te Fass im Festzelt an. Die „Leder- „Petersburger Schlittenfahrt“ rich- Gottesdienst um 10 Uhr im Festeindruckendes Schaufenster von rebellen“ heizen mit Blasrock, tig und wem diese wiederum zu zelt Senz. In der Innenstadt sind
schnell ist, der kann in „Freddy’s die Geschäfte beim verkaufsoffeZirkus“, einem „Laufgeschäft“, nen Sonntag von 13 bis 18 Uhr gemanche Überraschung erleben. öffnet.
Im Vergnügungspark haben die Höhepunkt am Montag, 4. Juli,
Bopfinger Mess’-Macher wieder wird ab 10 Uhr die Bauernkundgeeinen guten Mix gefunden: Be- bung im Festzelt. Der Kreisbauwährte Fahrgeschäfte wie Auto- ernverband hat in diesem Jahr
scooter, tolle Sachen für die Klei- hierzu als Redner Walter Heidl genen oder halsbrecherische Attrak- wonnen, Präsident des Bayeritionen für die Großen.
schen Bauernverbandes und VizeFür Speis und Trank ist natürlich präsident des Deutschen Bauernan allen Tagen bestens gesorgt. Ob verbands.
im großen Festzelt Senz oder in Am Dienstag, 5. Juli, besteht letztden Biergärten, ob im Café an der mals die Chance, das Messflair zu
Bruck oder im Bierdorf, das erneut genießen. Traditionell freuen sich
seine Pforten öffnet oder an den die Marktleute am „Einkaufstag“
vielen Ständen auf dem Festgelän- über besonders viele Kunden. Im
de – überall werden hungrige und Vergnügungspark gibt’s beim FamiBei den Fahrgeschäften ist auch für die jungen Besucher viel geboten. durstige Mess-Fans fündig.
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205 JAHRE BOPFINGER IPFMESS
Sperrzeit, Fundsachen, Findelkinder
Informationen und Tipps rund um die Ipfmesse
zung ist der Aufenthalt auf dem
Messegelände in der Zeit von 2 bis
6 Uhr untersagt.
Ladenschlusszeiten in der Stadt
Bopfingen am Ipfmess-Sonntag
Anlässlich der Ipfmesse dürfen am
Ipfmess-Sonntag sämtliche Verkaufsstellen im Stadtgebiet in der
Zeit von 13 bis 18 Uhr für den geschäftlichen Verkehr mit Kunden
geöffnet sein.
„Findelkinder“ bei der Ipfmesse
Oftmals gehen im Gedränge der
Ipfmesse Kleinkinder verloren. Die
Messebesucher werden gebeten,
Elternsuchende Kinder bei der
DRK-Wache in der Grundschule
am Ipf abzugeben. Dort können
die Kinder von den Eltern abgeholt
werden.
Behinderten-Parkplätze
und Behinderten-WC
Behinderten-Parkplätze befinden
sich im Bereich des Ausstellungszeltes des Gewerbe- und Handelsvereins, auf dem Parkplatz des
Henkel-Geländes und auf dem
Parkplatz der ehemaligen Lederfabrik (gegenüber Fachgeschäft Ar-
Anfahrt mit dem Bus
Kostenloser Pendelverkehr zwischen Aufhausen und Bopfingen: Am Samstag und Sonntag
von 11 beziehungsweise 9.30 bis
jeweils 1.30 Uhr, ist ab Aufhausen
(Parkplatz B 29) ein kostenloser
Pendelverkehr nach Bopfingen
eingerichtet. Während des Umzugs (Samstag, 13.40 bis 14.40 Uhr)
fährt der Pendelverkehr nur bis zur
Haltestelle „Grüner Baum“.
Zur Ipfmesse gibt es wieder Ergänzungen und Änderungen in den
Fahrplänen der Busunternehmen.
„Alles im Griff“ auf der Ipfmesse ...
Foto: jps Eine Übersicht finden Sie auf Seite
18.
nold). Das Behinderten-WC befin- der Grundschule am Ipf abgegedet sich im WC-Häuschen der ben werden. Die Eigentümer wer- Anfahrt mit dem Pkw
Stadt Bopfingen beim Festzelt den gebeten, dort nachzufragen. Eine Übersicht über die Parkplätze
„Zum Senz“.
im Bopfinger Stadtgebiet sowie
Sperrzeit (Polizeistunde)
Verkehrseinschränkungen
und
Fundsachen bei der Ipfmesse
Für den Bereich des Messegelän- Parkverbote während der IpfmesFundsachen vom Ipfmess-Gelän- des wird die Sperrzeit auf 1.30 Uhr se finden Sie auf den Seiten 19 und
de können bei der DRK-Wache in festgesetzt. Nach der Ipfmess-Sat- 20.
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Zur Walkmühle 1-5
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205 JAHRE BOPFINGER IPFMESS
Bopfingens historische Wurzeln
Vor 775 Jahren ist die Stadt zur Freien Reichsstadt geworden
– daraus hat sich ein wirtschaftlich starker Standort herausgebildet
on 1241 bis zum Ende des Heiligen Römischen Reichs 1806
war Bopfingen, wie alle anderen
Reichsstädte auch, eine Insel kommunaler Selbstverwaltung und
bürgerlicher Autonomie. Bopfingen war eine der kleinsten Reichsstädte und konnte seinen Status
über 560 Jahre verteidigen.
Dieses Privileg wirkt bis heute
nach und beförderte die wirtschaftliche Entwicklung bis in die
Neuzeit. Nach dem Ende der
Reichsstadtzeit gehörte Bopfingen
kurz zu Bayern, ehe die Stadt im
Jahr 1810 dem Königreich Württemberg zugeschlagen wurde.
1811 besuchte Württembergs König Friedrich die Stadt und stiftete
ein Volksfest, die Ipfmess’. Fortan
entwickelte sich Bopfingen zu einem modernen kommunalen Gemeinwesen. Die Industrialisierung
brachte auch der Stadt unterm Ipf
Wohlstand.
Strukturwandel
Nach 1970 machte die Stadt einen
Strukturwandel durch, alte Industrien wie das lederverarbeitende
Gewerbe standen vor dem Aus. „In
Bopfingen wurde aber bis heute
gegengesteuert und mit einem
ganzen Bündel von Wirtschaftsfördermaßnahmen die Strukturkrise
gemeistert“, sagt Bopfingens Bürgermeister Dr. Gunter Bühler, der
sich heute als oberster Wirtschafts-
Ihr Wäscheladen in Bopfingen
förderer der Stadt sieht.
Auch wenn es immer wieder Rückschläge gab, kann sich die wirtschaftliche Bilanz Bopfingens sehen lassen. Unternehmen wie
VAF, die Holzwerke Ladenburger,
Rechtenbacher, Magna und viele
andere bauten in den vergangenen
30 Jahren Hunderte von Arbeitsplätzen in der ehemaligen Reichsstadt auf. „Wo Arbeitsplätze sind,
haben die Menschen eine Zukunft“, sagt Bühler.
Förderung und Entwicklung
Er ist darauf bedacht, auch weiterhin die Entwicklung der Gewerbebetriebe zu fördern. Doch auch der
Einzelhandel und die innerstädti-
Grundpflege
Behandlungspflege
S
V
sche Entwicklung liegen ihm am
Herzen. Das Einkaufszentrum
„Ipf-Treff“ wird neu gebaut, das
ehemalige Lederfabrik-Gelände
soll danach entwickelt werden.
Und das alles immer verbunden
mit dem Wahren reichsstädtischer
Traditionen.
Kaum ein Ereignis zeigt dies jedes
Jahr besser als die Ipfmess’ mit ihrem historischen Umzug. Von nah
und fern strömen ehemalige Bopfinger und Bewohner des Umlands
auf den Festplatz und verwandeln
ihn zum größten Biergarten in der
Region. „Ich lade alle Bewohner
der Region ein, im Jubiläumsjahr
in Bopfingen historische Luft zu
schnuppern“, sagt Bühler.
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205 JAHRE BOPFINGER IPFMESS
Malle meets Mess’
Zur Ipfmess-Countdown-Party am Donnerstag, 30. Juni,
heizen Jürgen Drews und Mickie Krause im Festzelt ein
S
obald die ersten Gerüchte durchgesickert
waren, wer in diesem Jahr Gast der Ipfmess-Countdown-Party ist, sind im Bopfinger Rathaus die Telefone heiß gelaufen. Jürgen Drews und Mickie Krause sind in diesem
Jahr die Topacts der großen Party vor dem
Start der Ipfmesse.
Eigentlich ist Drews in der sommerlichen
Partysaison jeden Donnerstag auf Malle –
dieses Wochenende rockt er den Sechtastrand. „Es muss dabei aber nicht 40 Grad
heiß sein, wie im vergangenen Jahr“, scherzte
Bürgermeister Dr. Gunter Bühler bei der Programmvorstellung der Countdown-Party.
Der Bopfinger Bürgermeister ist überzeugt,
es wird auch so die heißeste Party im
Ostalbkreis. Stilecht wird im Festzelt
„Zum Senz“ selbstverständlich an diesem Abend Sangria ausgeschenkt.
Mit und ohne Alkohol. Im Maßkrug
statt im Eimer.
Ohne die Ipfmesse hätten die
beiden Partymacher wahrscheinlich keinen Ausflug von
Mallorca nach Bopfingen gemacht. Beide sollen sich
ganz bewusst für einen Auftritt bei der Countdown-
Genuss fängt mit guten Zutaten an
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Party der Ipfmesse entschieden haben. Denn
die ist schlicht die größte in weitem Umkreis.
Für die dritte Auflage des inoffiziellen Ipfmess-Starts werden 3000 Besucher im Festzelt erwartet. Mit der Hilfe von Sponsoren
konnte der Eintrittspreis unter 20 Euro gehalten werden, die Nachfrage im Vorverkauf war
gigantisch.
Wenn dann die beiden Gaststars nach ihren
Auftritten längst wieder im Flieger nach Mallorca sitzen, geht die Party an der Sechta
noch eine ganze Ecke weiter. Den musikalischen Part am Sechtastrand übernimmt die
Joe Williams Band.
Im vergangenen Jahr lief zur CountdownParty der Trachten-Weltrekordversuch. Den
heftigen Aufwand, der dafür mit den Juroren
einer irischen Brauerei betrieben werden
musste, will man sich ersparen. Zumindest
dieses Jahr. Dirndl und Leserhose müssen
deshalb aber nicht bei der Malle-Party im
Schrank bleiben. „Malle schließt die Lederhose nicht aus“, erklärt der Bürgermeister.
Schließlich gehöre das Tragen der Lederhose
mittlerweile fest zur Ipfmesse. Genauso wie
der inoffizielle Start am Donnerstag mit der
Countdown-Party im Festzelt.
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205 JAHRE BOPFINGER IPFMESS
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Die bhg Autohandelsgesellschaft
mbH ist ein Unternehmen der ahg
Gruppe, die mit über 30 Standorten im Südwesten Deutschlands verwurzelt ist. Der Leitsatz:
„Ihr Vertrauen verdienen – jeden
Tag“ spiegelt sich bei der bhg in
Leistungsstärke, Verbindlichkeit
und dem wertschätzenden Umgang mit den Kunden und Mitarbeitern wieder. Und genau das
macht das bhg Autohaus in Bopfingen seit 45 Jahren zum zuverlässigen Mobilitätspartner vor Ort.
Den Kunden steht man mit einem
Rundum-Service in der Werkstatt
sowie umfassenden Dienstleistungen zur Seite, die von Leasing und
Finanzierung über Versicherung
bis hin zu Events reichen. „Unser
hoher Qualitätsanspruch sichert
unseren Kunden eine professionelle Arbeit mit hochqualifiziertem
Personal und Markenprodukten
zu – und macht uns darüber hinaus zu einem verlässlichen und
seriösen Arbeitgeber“, betont Filialleiter Axel Unfried.
Mit dabei am Stand des bhg Autohauses im großen Messezelt:
der neue Volkswagen Tiguan* und der neue Audi A4 Avant**.
bhg. Das Autohaus.
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Filialleiter (Verkauf)
und rechts Moritz
Hemmann, Filialleiter (Service).
Auf der Ipfmesse wird der neue
Volkswagen Tiguan den Messe
Besuchern vorgestellt. Er besticht
durch sein markantes Design und
die maskuline, elegante Formensprache. Das Platzangebot im
Innenraum und das Kofferraumvolumen wurden gegenüber dem
Vorgänger-Modell gesteigert,
ebenso wie der Reisekomfort.
Vielzählige Assistenzsysteme, moderne Technologien und die umfangreiche Konnektivität sorgen
für mehr Komfort und Sicherheit.
Den Tiguan gibt es in verschiedenen attraktiven Ausstattungsvarianten.
Der neue Audi A4, der durch seinen sportlichen Auftritt glänzt,
wird ebenfalls auf der Ipfmesse
ausgestellt. Die scharfe Linienführung und kraftbetonte Front
mit optional wählbaren Matrix
LED-Scheinwerfern, unterstreichen den sportlichen Akzent. Die
neue TFSI- und TDI-Motorengeneration zeichnet sich durch
mehr Leistung und weniger Verbrauch aus. Zum niedrigeren
Spritverbrauch trägt auch das um
bis zu 120 Kilogramm geringere
Gewicht bei. Neu entwickelte
Assistenzsysteme sorgen auch im
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205 JAHRE BOPFINGER IPFMESS
Der große Festumzug
Mit einem Standkonzert auf dem Bopfinger Marktplatz beginnt am
Samstag um 13.35 Uhr der große Festumzug zur 205. Ipfmesse
E
in geflügeltes Wort in Bopfingen lautet „Auf d’ Nearlinger
Mess’, do got m’r. Ab’r auf d’Ipfmess’, do muaß m’r“. Ein Grund
dafür ist der traditionelle Festumzug am Ipfmess-Samstag. Angeführt von den Mess-Mädla zieht
ab 14 Uhr der Zug vom Bahnhof
über die Altstadt auf das IpfmessGelände. Die Bopfinger Vereine,
zahlreiche historische Gruppen
und Musikkapellen werden – zu
Fuß und auf Festwagen – wieder
die Besucher begeistern, die zu
Tausenden die Straßen säumen.
Hier einige Impressionen aus dem
vergangenen Jahr, fotografiert von
Gaby Neumeyer.
• Fango
• Ultraschall
• Massagen
• Stangerbad
• Hausbesuche
• Rückenschule
• Osteopathische
Techniken
• Elektrotherapie
• Kältebehandlung
• Wärmebehandlung
• Krankengymnastik
• Sportphysiotherapie
• Manuelle Therapie
• Behandlung nach
Bobath
• Dornbehandlung
• Migränetherapie
• Atmungs- und
Entspannungstherapie nach
Jacobsen
• Osteophatische
Fascialbehandlung
• Cranio-SacralTherapie
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205 JAHRE BOPFINGER IPFMESS
EM-Viertelfinale in der Ipfarena
Auch wenn man das Wochenende auf der Ipfmesse verbringt,
muss man das Viertelfinale der Europameisterschaft nicht verpassen
O
b die deutsche Nationalmannschaft im Viertelfinale
der Fußballeuropameisterschaft
steht, war zum Zeitpunkt als dieser
Artikel geschrieben wurde noch
nicht klar. Aber natürlich gehen
wir davon aus!
Auf jeden Fall wird man auch in
diesem Jahr durch einen Besuch
auf der Ipfmesse kein Spiel der Nationalmannschaft
versäumen
müssen. Wenn Jogis Jungs am Ipfmess’-Samstag zum Viertelfinale
antreten, kein Fan muss sich zwischen einem Besuch auf der Mess’
oder Fußball entscheiden. Die
Jahnturnhalle – direkt am Gelände
der Ipfmesse – ist auch in diesem
Jahr wieder zur Ipfarena umgebaut. Alle Spiele der deutschen Nationamannschaft werden hier auf
Großbildleinwand gezeigt.
„Das hat bei den vergangenen
Welt- und Europameisterschaften
immer ganz gut geklappt“, betont
Daniel Bäuerle vom Ordnungsamt
der Stadt Bopfingen, „unsere
Teams sind richtig gut einge-
Draußen Ipfmesse – in der Ipfarena Fußball. Auch während des Viertelfinales der Fußballeuropameisterschaft wird in der Jahnturnhalle am Messegelände wieder Fußball zelebriert.
Foto: Archiv
spielt.“ Das Team sind neben der
Stadt Bopfingen und dem Gewerbe- und Handelsverein der TV
Bopfingen, der FC Schloßberg, die
DJK Flochberg, die Kolpingfamilie
Bopfingen sowie der Schwäbische
Albverein. Zum Viertelfinale am
Ipfmess-Wochenende hat die Kolpingfamilie Dienst, aber Bäuerle
versichert, dass alle anderen Vereine tatkräftig mithelfen werden,
dass das Spiel ein Erlebnis wird.
Und tritt Deutschland während
der Ipfmesse im Viertelfinale an,
wird sicher noch der eine oder andere Fernseher auf dem Festgelände aufgestellt werden – wie schon
in den vergangenen Jahren. wom
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14
205 JAHRE BOPFINGER IPFMESS
Nicht wegzudenken von der Ipfmesse ist das Kettenkarussell „Cannstatter Wellenflug“.
Foto: arc/gne
„Alle schaffen Hand in Hand“
Mit Fingerspitzengefühl und Kreativität organisiert Ipfmess-Managerin
Ulrike Steiner mit ihrem Team das größte Volksfest der Region
D
schon die Eltern der heutigen
Fahrgäste ihre Runden auf der
Mess’ gedreht haben. Es ist der
passende Mix, der dafür sorgt, dass
der Vergnügungspark der Ipfmesse bei den Besuchern jedes Jahr
aufs Neue derart großen Anklang
findet.
ie Vorbereitungen für die 205.
Ipfmesse sind in der heißen
Phase, doch Ipfmess-Managerin
Ulrike Steiner gibt sich gelassen:
„Das läuft grad’ alles wie’s Brezelbacken“, winkt sie bei der Frage
nach dem Stressfaktor lachend ab.
Die Kämmererin der Stadt Bopfingen ist in diesem Jahr zum dritten
Mal für die Organisation des größten Volksfests der Region zuständig. Da ist dann schon viel Routine
dabei – doch nicht nur bei ihr. „Wir
sind ein gutes Team“, unterstreicht die Ipfmess-Managerin.
„Alle schaffen hier Hand in Hand
und nur so kann das auch funktionieren.“
Erfahrene und fleißige Kollegen
Nach der Mess’ ist vor der Mess’
Ganz getreu dem Bopfinger Motto
„Nach der Mess’ ist vor der Mess’“
laufen die Vorbereitungen auf die
Ipfmesse 2016 schon seit dem
Sommer des vergangenen Jahres.
Seit Jahren, so auch in diesem Jahr,
wollen weit mehr Marktbeschicker
und Schausteller auf der Ipfmesse
dabei sein, als Standplätze vorhanden sind. Da ist ein großes Maß an
Fingerspitzengefühl und Kreativität gefragt. „Es dürfen ja zum Beispiel nicht jedes Jahr die gleichen
Fahrgeschäfte dabei sein“, erklärt
Ipfmess-Managerin und Kämmererin Ulrike Steiner. Foto: wom
Steiner, „es darf für die Besucher
nicht langweilig werden.“ Die
Kunst ist hier, Bewährtes mit Neuem zu verknüpfen. Auch dieses
Jahr gehören Fahrgeschäfte wie
das Kettenkarussell „Cannstatter
Wellenflug“ zur Ipfmesse wie die
„Petersburger Schlittenfahrt“ oder
das Kinderkarussell, auf dem
Wie kann die Kämmerin der Stadt
Bopfingen diese Mammutaufgabe
neben der ausfüllenden Tätigkeiten im Finanzbereich stemmen? –
Eine Frage der Organisation!
Selbstverständlich ist sie als Ipfmess-Managerin in der öffentlichen Wahrnehmung präsent.
Doch hinter dem Erfolg der Ipfmesse steht die Arbeit Vieler, die
seltener die gebührende Aufmerksamkeit oder auch Dankbarkeit erfahren. „Wir haben im Rathaus
Mitarbeiter, die seit 20 Jahren dabei sind“, erklärt Ulrike Steiner.
„Davon kann ich nur profitieren
und es ist auch nur mit diesem eingespielten Team machbar.“ Quer
durch alle Ämter der Bopfinger
Stadtverwaltung sitzen ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter.
Ebenso tragen die Mitarbeiter des
städtischen Bauhofs einen großen
Teil zum Gelingen bei.
Als einen Grund für den grandiosen Erfolg der Ipfmesse sieht Ulrike Steiner als einen entscheidenden Faktor die Tradition und ein
bewährtes Konzept, das sich nicht
im Wesentlichen verändert.
Natürlich kommt jedes Jahr Neues
hinzu und Dinge werden verbessert. Doch sind etwa die traditionellen Marktstände, wie sie die
Bopfinger Ipfmesse zuhauf bietet,
nicht wegzudenken. Viele Besucher kommen extra auf die Mess´
um auf dem Markt ihre Einkäufe
zu erledigen.
Besonderes Flair an der Sechta
Hinzu kommt das besondere Flair
des gesamten Festgeländes. Mit
dem Ipf im Hintergrund und viel
Grün auf dem Sechtaplatz. Und in
der Summe ist die Ipfmesse eben
nicht nur Rummel oder Krämermarkt oder Gewerbeausstellung,
sondern eine ausgewogene Mischung aus den verschiedenen Bereichen.
Trotz aller Arbeit in der Vorbereitung freut sich Ulrike Steiner auf
die fünfte Jahreszeit in Bopfingen.
Und gefragt, ob sie einen Wunsch
habe, was an der Mess’ geändert
werden könnte, kommt die
prompte Antwort: „Nichts!“ wom
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205 JAHRE BOPFINGER IPFMESS
„Haustür exklusiv“ aus Westhausen ist
spezialist für hochwertige Haustüren
Die Westhausener Firma „Haustür exklusiv“ in der Dr.-RudolfSchieber-Straße 37 bietet Qualitätshaustüren von höchster Güte.
Mittlerweile zählen sie zu den
größten Fachhändlern für Haustüren in Deutschland. Auf der Ipfmesse ist man mit einem eigenen
Stand auf dem Freigelände an der Sechtabrücke vertreten.
Die Türen von „Haustür exklusiv“ zeichnen sich durch eine meisterliche Handarbeit, viel Liebe zum Detail und ein formvollendetes Design aus. Die Materialien die zum Einsatz kommen sind
vielfältig, die Gestaltungsmöglichkeiten praktisch unbegrenzt.
„Bei uns kennt die Fantasie keine Grenzen, alles ist machbar.
Egal ob klassisch, modern oder retro, Landhausstil oder zeitlos
elegant, wir erfüllen
jeden Kundenwunsch“,
erklärt Geschäftsführer Peter Volk. Die Kombinationsmöglichkeiten unterschiedlicher
Oberflächen, Materialien und Formen und
Farben sind riesig und
können im Haus virtuell auf dem Bildschirm dargestellt werden, ganz so wie es der
Kunde haben möchte. Auch ausgefallene Designlösungen, wie
Glasoberflächen, Griffe mit dezenter LED-Beleuchtung oder Blei-
verglasungen bietet der umfassende Produktkatalog. „Wir nehmen uns viel Zeit für unsere Kunden und stimmen mit ihnen ab,
was am besten zu ihnen und ihrem Eigenheim passt. Schließlich
ist die Haustür auch Ausdruck der eigenen Individualität. Für die
Beratung nehmen wir uns immer viel Zeit, denn wir legen großen Wert auf eine hohe Kundenzufriedenheit“, betont Sonja Volk,
ebenfalls Mitglied der Geschäftsleitung.
Die Qualitätshaustüren werden von ausgesuchten europäischen Manufakturen speziell
für „Haustür exklusiv“ angefertigt. Die handwerkliche Wertigkeit hebt sich wohltuend von
der maschinellen Fertigung ab. Als Besonderheit bietet man eine Ver- und Entriegelung der
Haustür per Fingerprint. Das System reagiert
auf Fingerberührung. „Kommt der Hausherr an
seine Haustür, genügt ein Fingerscan und die
Türe öffnet sich automatisch von selbst. Das
Zugangssystem arbeitet zu einhundert Prozent sicher und kann
auch nicht manipuliert werden“, versichert Peter Volk. Gerne wird
bei „Haustür exklusiv“ in der Westhausener Dr.-Rudolf-SchieberStraße 37 auch über den Einbruchsschutz der Sicherheitsklasse
RC 2, den Wärmeschutz oder die KfW-Förderungen aufgeklärt.
„Das sind im Moment wichtige Themen und gehören zu unserem Standard“, so Volk weiter.
Das Produktsortiment von „Haustür exklusiv“ umfasst neben
Qualitätshaustüren auch Fenster, Rollläden und Garagentore, getreu dem Leitsatz: „Alles aus einer Hand“.
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205 JAHRE BOPFINGER IPFMESS
Eine spritzige Ipfmessbierprobe
SchwäPo-Chefredakteur Lars Reckermann zapft an
– und in der Schranne wird gefeiert
F
ünf Schläge bei seiner Premiere
– nicht schlecht, waren sich die
Experten einig. Lars Reckermann,
Chefredakteur der Schwäbischen
Post, hatte in diesem Jahr das spritzige und unerwartete Vergnügen,
das erste Messbierfass anzuzapfen. Die Bierprobe in der Schranne
mit Schmankerln, Festbier und
Musik, machte allen Lust auf die
Mess.
Ein feines Festbier hat Braumeister
Volker Röthinger vom Fürstlichen
Brauhaus Wallerstein gebraut.
„13,5 Prozent Stammwürze, eine
fruchtige Note und leicht bitter“,
kündigt er an. Fünf Hammerschläge später dürfen alle probieren –
und gratulieren dem Braumeister
gerne.
Weil in diesem Jahr einfach nicht
genug Spalter Hopfen gewachsen
sei, musste der Braumeister umdisponieren. Er griff zum Hallertauer Hopfen mit dem passenden
Namen „Tradition“. „Schauen Sie
sich nur den Schaum an, ja, das
passt“, ist nicht nur er zufrieden
mit den 450 Hektolitern Festbier,
das es auf der Ipfmess und ab sofort schon in Bügelflaschen auch
im Handel gibt. Mehr als sonst
wurde gebraut. „Das Ipfmessbier
kommt eben sehr gut an, und nicht
nur in Bopfingen“, freut sich
Brauerei-Geschäftsführer Georg
Schwarz.
Das Ipfmessbier 2016 ist angezapft: Ipfmesswirtin Martina Senz, SchwäPo-Chefredakteur Lars Reckermann und Braumeister Volker Röthinger lassen es laufen.
Fotos: mas
In einer Glosse hatte Chefredakteur Lars Reckermann noch am
Tag der Bierprobe sinniert, was ihn
bei seiner ersten Bierprobe wohl
erwartet. Dass ihm Bürgermeister
Dr. Gunter Bühler – auf Wunsch
des Publikums – den Hammer
reichte, damit hat der Westfale
aber nicht gerechnet. Da half kein
flehendes Abwinken. Reckermann
musste ran und sich die Lederschürze umhängen. Ein Westfale,
der das erste Fass aus einer bayeri-
schen Brauerei für das größte
Volksfest Ostwürttembergs anzapft – die Mess ist halt ein internationales Fest.
Mit dem „Recht des ersten
Schlucks“ bedankt sich die Stadt
Bopfingen seit einigen Jahren bei
vielen, die ehrenamtlich für das
Gemeinwesen wirken. Dementsprechend gut gefüllt war die
Schranne. In kleiner Besetzung
spielte die Stadtkapelle zünftig auf
und das Mess-Festwirtspaar Senz
verwöhnte die Gäste mit Gaumenfreuden. Ihnen galt Bühlers besonderer Dank, denn schließlich erwarten die Wirtsleute am Wochenende viele Gäste zum Kreisfeuerwehrtag im Messzelt. „Hochzeiten
haben wir auch noch und eigentlich müssten wir jetzt auf dem
Messplatz sein, aber wenn man
sieht, wie schön das hier ist und
dann auch noch Blumen bekommt, macht man es gerne“,
lacht Martina Senz.
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Gleich spritzt das Ipfmessbier. Lars Reckermann, Chefredakteur der
Schwäbischen Post durfte anzapfen. Überwacht von Braumeister Volker Röthinger (li.) und Bürgermeister Dr. Gunter Bühler.
17
205 JAHRE BOPFINGER IPFMESS
Der Mann mit der Tuba
Herrmann Bayer, Vorsitzender der Stadtkapelle, ziert
das Ipfmess-Herz 2016
T
atsächlich! Der Ipfmess-Pin
2016 zeigt den Vorsitzenden
der Stadtkapelle Bopfingen, Hermann Bayer. „Bisch du´s?“ – „Des
isch doch...!“ – „Ha, den kenn’ I
doch.“ Als vor einigen Wochen der
neue Herz-Pin für die Ipfmesse
2016 in Umlauf kam, begann in
Bopfingen das große Rätselraten.
„Wer ist denn drauf auf dem Ipfmess-Herz 2016?“
Ja, er ist es wirklich. Der Tubaspieler in der Montur der
Stadtkapelle
mit
weißem
Hemd, roter Weste und schwarzem Hut ist Hermann Bayer, der
Vorsitzende der Bopfinger
Stadtkapelle.
Er ist die erste Person,
die es auf dieses nicht
nur in Bopfingen sehr
beliebte Ipfmessandenken geschafft
hat. Seit der Premiere des MessHerzens zum Jubiläum „200 Jahre
Ipfmesse“ waren
es immer Fahrgeschäfte, ein
Kettenkarussell (2011), ein
Riesenrad (2012), ein Karussellpferd (2013), ein Boxauto
(2015), nur 2014, da waren es
zwei Bierkrüge. Alles Dinge,
die typisch sind für die Bopfinger Ipfmesse.
„In diesem Jahr hatten wir
dann die Idee mit den Musikern“, erzählt Monika Reber,
Grafikdesignerin beim Bopfinger
Projektteam. Als Vorlage diente ihr
ein Foto der Stadtkapelle bei einem
Stadtkonzert. „Zuerst
dachte ich daran,
mehrere Musiker
abzubilden, doch
dafür ist der Platz
Besuchen Sie uns auf
der Bopfinger Ipfmesse »
auf dem Herz einfach zu klein.“ So
fiel ihre Wahl schließlich auf „den
Herrn mit der Tuba. Der hat mir
und auch den Verantwortlichen
der Stadt am besten gefallen“.
Für den Herrn mit der Tuba war
es eine Riesenüberraschung
– „und eine große Ehre.
Aber eine Zeltrunde
werde ich trotzdem
nicht schmeißen“,
fügt er lachend
hinzu.
Die Resonanz
sei
großartig.
Ständig werde er darauf angesprochen, selbst vom
ehemaligen Stadtkapellen Vorsitzenden
Anton Sonnberger,
der jetzt in Brasilien
lebe, habe er eine
E-Mail bekommen.
Zudem sei dieser Anstecker auch eine tolle
Werbung für die Blasmusik und die Stadtkapelle,
„Und Blasmusik gehört ja zur
Ipfmesse, ohne die geht es
nicht. Genauso wenig wie ohne
Kettenkarussell und Feuerwerk.“
Ein Satz, der für die Bopfinger
Stadtkapelle in ganz besonderem
Maß gilt. Musikalisch ist die Ipfmesse für die Kapelle neben dem
Weihnachtskonzert der Höhepunkt des Jahres. Finanziell betrachtet ihre „Haupteinnahme-
Neue
quelle“. Und was die Arbeitszeit
angeht, zumindest in den ersten
drei Tagen, fast ein Dauereinsatz.
Bereits im Vorfeld spielt die Stadtkapelle bei der Bierprobe, dann am
Ipfmess-Freitag bei der Ausstellungseröffnung im GHV-Zelt und
danach beim Fahneneinmarsch.
Am Samstagnachmittag stehen die
Musiker schon wieder auf dem
Marktplatz und spielen noch vor
dem Umzug ein Platzkonzert und
nach dem Umzug bis 18 Uhr im
Festzelt. Der nächste Auftritt ist am
Sonntag beim Frühschoppen im
Anschluss an den ökumenischen
Gottesdienst. Noch einmal geht es
von etwa 11 Uhr ab bis zum späten
Nachmittag.
„Wir sind wirklich sehr froh, dass
wir auch beim neuen Festwirt so
oft spielen dürfen“, sagt Bayer,
denn entgegen immer wiederkehrender Gerüchte werde die Stadtkapelle nicht von der Stadt gefördert. „Wir sind ein ganz normaler
Musikverein und müssen unser
Geld, etwa für die teure Ausbildung unseres Nachwuchses, selbst
verdienen“, betont Bayer.
Ipfmess-Montag und -Dienstag
dürfen die Musiker die Ipfmesse
genießen. Wenn sie nicht gerade
Dienst schieben im Getränkestand
der Stadtkapelle. Hier servieren sie
dann statt Märschen und Polkas
Kaffeespezialitäten und Cocktails
wie den alkoholfreien „Ipfmess’
Sunrise“.
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Haltestellen
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Samstag
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Samstag
Sonntag
Freitag bis
Dienstag
Freitag bis
Dienstag
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02:04 *
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02:14 *
02:15 *
02:18 *
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ABFAHRTSZEITEN
Bopfingen / Fa. Henkel Dorus
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Osterholz / Abzw.
Kirchheim / Raiba
Goldburghausen
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Dirgenheim / Kreuz
Jagstheim / Abzw.
Itzlingen / Abzw.
Sechtenhausen
Unterschneidheim / Post
Unterschneidheim / Nordhäuserstr.
Nordhausen
Geislingen / Rathaus
Unterwilflingen
Oberwilflingen
Zipplingen / Rathaus
Wössingen
Jagstheim / Abzw.
Dirgenheim / Kreuz
Benzenzimmern
Goldburghausen
Kirchheim / Raiba
Osterholz / Abzw.
Kalkofen
Bopfingen / Fa. Henkel Dorus
19:00
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19:10
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19:31
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19:39
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19:45
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19:52
19:54
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23:05
* = nur zum Aussteigen, Ankunftszeiten eventuell früher
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OVA und Fahrbus haben zur Ipfmesse 2016
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Brüssel Brügge, Gent
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Luzern Musikfestival
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Pendelverkehr OVA
Bopfingen – Kirchheim – Unterschneidheim – Bopfingen
Die Firma OVA bietet auch in diesem Jahr zur Ipfmesse in Bopfingen dank der freundlichen Unterstützung eines Sponsorenrings
wieder ihren bewährten Buspendelverkehr mit einem separaten
Fahrplan an (siehe oben). Das
umfangreiche Fahrtenangebot der
Vorjahre konnte wieder beibehalten werden.
Am Freitag gibt es eine Fahrmöglichkeit zur Messe ab 19 Uhr. Nach
dem großen Feuerwerk bestehen
zwei Rückfahrmöglichkeiten um
24 Uhr und um 1.30 Uhr (Samstag)
ab Bopfingen.
Wer am Samstag die Ipfmesse besuchen will, kann ab 16 Uhr bis zur
letzten Rückfahrt um 1.30 Uhr
(Sonntag) alle 1,5 bis 2 Stunden
mit einem Bus von Bopfingen über
Itzlingen/Abzw., Sechtenhausen,
Unterschneidheim, Nordhausen,
Geislingen, Unter- und Oberwilflingen, Zipplingen, Wössingen,
Jagstheim/Abzw.,
Dirgenheim,
Benzenzimmern, Goldburghausen, Kirchheim nach Bopfingen
zur Messe beziehungsweise zurück fahren.
Für Sonntagsbesucher geht es bereits um 13 Uhr los bis zur letzten
Rückfahrt um 1.30 Uhr (Montag).
Am Montag und Dienstag bestehen jeweils die gleichen Fahrtan-
gebote wie am Freitag, also um 19
Uhr, 24 Uhr und 1.30 Uhr (Dienstag beziehungsweise. Mittwoch)
ab Bopfingen.
Bei den Ipfmess-Tarifen werden
in diesem Jahr vergünstigte und
damit sehr attraktive Hin- und
Rückfahrttickets zusätzlich neu
angeboten.
Die Fahrpreise betragen pro Fahrgast (Erwachsene, Kinder ab dem
6. Geburtstag, Schüler, Auszubildende und Studenten)
� bei 1 + 2 Zonen:
Einzelfahrt 1,80 Euro
Hin- und Rückfahrt 3,00 Euro
� bei 3 + 4 Zonen:
Einzelfahrt 2,50 Euro
Hin- und Rückfahrt 4,00 Euro
� bei 5 + 6 Zonen:
Einzelfahrt 3,00 Euro
Hin- und Rückfahrt 5,00 Euro
Die Bezahlung der Ipfmess-Fahrscheine kann auch mit einer Ostalb-Mobil-Chipkarte zum gleichen
Preis erfolgen.
Kinder unter 6 Jahren sind frei.
Zeitkarten des normalen Linienverkehrs werden nicht anerkannt.
Weitere Informationen dazu sind
auch
im
Internet
unter
www.ova.de im Bereich „Aktuell“
abrufbar.
Sonntag ab 9 Uhr – bis jeweils 1.30
Uhr – wird ab Aufhausen (Parkplatz B 29) ein kostenloser Pendelverkehr nach Bopfingen eingerichtet. Während des Umzugs am
Samstag – zwischen 13.40 und
14.40 Uhr – fährt der Pendelverkehr nur bis zur Haltestelle „Grüner Baum“. (Die Fahrzeiten des
Pendelverkehrs dienen nur als Anhaltspunkt. Die Fahrten werden
ohne Wartezeit durchgeführt.)
Bopfingen – Nördlingen:
Von Freitag 1., bis Sonntag, 3. Juli,
wird die jeweils letzte fahrplanmäßige Fahrt aus Richtung Aalen über
Riesbürg und Utzmemmingen bis
Nördlingen verlängert sowie eine
weitere Fahrt um 1.30 Uhr bis
Nördlingen angeboten.
Elchingen – Bopfingen:
Von Freitag 1., bis Sonntag, 3. Juli,
werden Sonderfahrten angeboten.
Walxheim – Bopfingen (verkehrt
über Röttingen):
Von Freitag 1., bis Dienstag, 5. Juli,
(komplette Ipfmesse) richtet Fahrbus auf eigene Rechnung einen
Sonderverkehr ein.
Weitere Informationen zu den
Fahrplänen von Fahrbus Ostalb
unter www.fahrbus-ostalb.de/ueber-uns/aktuelles.
Fahrbus Ostalb
Pendelverkehr Aufhausen –
Bopfingen:
Am Samstag ab 11 Uhr und am
Alle Angaben sind ohne Gewähr.
Die Bevölkerung wird gebeten, von
den Angeboten des Busverkehrs rege
Gebrauch zu machen.
19
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20
205 JAHRE BOPFINGER IPFMESS
Verkehrsbehinderungen auf der B 29
Während der Ipfmesse kann es in der Ortsdurchfahrt Bopfingen
zu Behinderungen kommen
W
ährend der Ipfmesse 2016
von Freitag, 1. Juli bis Dienstag, 5. Juli, kann es in der B 29 –
Ortsdurchfahrt Bopfingen – zu
Verkehrsbehinderungen
kommen.
Insbesondere am Samstag, 2. Juli,
während des Festzuges von 14 bis
14.30 Uhr und am Sonntag wird
empfohlen, die B 29 – Ortsdurchfahrt Bopfingen – zu umfahren.
Umleitungsempfehlung
Von Aalen/Lauchheim kommend
kann die Ortsdurchfahrt Bopfingen über Aufhausen – Unterrriffingen – Dorfen – Härtsfeldhausen –
Trochtelfingen umfahren werden.
Von Nördlingen kommend ist die
Umfahrungsstrecke:
RiesbürgPflaumloch – Kirchheim – Dirgenheim – Kerkingen – Baldern – Röt- Insbesondere am Samstag, 2. Juli, wird es durch den Festzug zu Behinderungen in der B 29 – Ortsdurchfahrt Bopfingen – kommen.
Foto: Archiv
tingen.
Parkplatz auf dem
Parkverbote –
auch für Motorräder Lederfabrikgelände
Falschparker werden abgeschleppt
E
s kommt immer wieder zu
Behinderungen im Straßenverkehr, da die angeordneten
Halte- und Parkverbote nicht beachtet werden. Selbst Rettungsfahrzeuge kommen zum Teil
nicht mehr durch.
Daher bittet die Stadtverwaltung
Bopfingen ausdrücklich, die
ausgeschilderten Halte- und
Parkverbote zu beachten. (Einen
Übersichtsplan der Parkplätze
finden Sie auf Seite 19)
Lindenstraße dieses Jahr
komplett gesperrt
Die Lindenstraße muss in diesem Jahr komplett vom parkenden Verkehr freigehalten werden, damit Einsatzfahrzeuge
dort im Gegenverkehr an- und
Bürgerstüble „Marica“
abfahren können. Bitte beachten Sie, dass widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge dort abgeschleppt werden.
Auch Motorräder
werden abgeschleppt
In den vergangenen Jahren ist es
immer wieder vorgekommen,
dass Motorräder in der Lindenstraße, direkt hinter der Absperrbake, geparkt werden. Die Lindenstraße wird im Notfall als Zuund Abfahrt für Rettungsfahrzeuge benötigt, daher ist dies mit
einem absoluten Halteverbot
belegt. Die Stadtverwaltung
Bopfingen bittet dies zu beachten und verweist darauf, dass
auch Motorräder abgeschleppt
werden.
Herzlich willkommen
am Ipfmess-Stand
Wir bieten Ihnen
Cevapcici/Balkan-Steaks
im Fladenbrot oder auf dem
Teller, verschiedene Getränke
Die Möglichkeit zu festen und zu feiern und
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Ausfahrt nur in Fahrtrichtung Aalen möglich
A
uch in diesem Jahr können
zusätzliche Parkplätze im
ehemaligen Lederfabrikgelände
angeboten werden. (Parkplatz P9,
siehe Übersichtsplan auf Seite 19)
Es ist aber zu beachten, dass bedingt durch die schlechten Sichtverhältnisse an der „Kronen-Kreu-
zung“ die Ausfahrt aus dem Parkplatz nur in Richtung Aalen zulässig ist.
Es wird deshalb vonseiten der
Stadtverwaltung Bopfingen gebeten, dass nur die Fahrer, welche in
Fahrtrichtung Aalen ausfahren,
diesen Parkplatz benutzen.
Zusätzlicher Parkplatz
Auf dem früheren Baustoffe Sperber-Gelände
I
n diesem Jahr können zur Ipfmesse zusätzliche Parkplätze auf
dem Gelände des früheren Betriebs Baustoffe Sperber angeboten werden. (Parkplatz P14, siehe
Übersichtsplan auf Seite 19)
Der Parkplatz auf dem früheren
Baustoffe Sperber-Gelände ist
über die „Nördlinger Straße“ gut
anfahrbar.
Das Messegelände sowie die Innenstadt von Bopfingen sind von
diesem Parkplatz aus gut zu erreichen.
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21
205 JAHRE BOPFINGER IPFMESS
„Sieht richtig gut aus“
Zum fünfjährigen Bestehen des Ipfmess-Fanclubs baut der Verein einen
neuen Wagen für den Festumzug
A
uf dem Hof von Erwin
Schweizer geht es kurz vor der
Ipfmesse noch geschäftiger zu als
sonst. In der großen Scheune werkeln die Jungs des Ipfmess-Fanclubs.
Seit fünf Jahren gibt es den Ipfmess-Fanclub und seit dem ersten
Jahr waren sie mit dem gleichen
Wagen im Festumzug unterwegs.
Also höchste Zeit, dem Gefährt einen neuen Look zu verpassen.
„Das Motto ist dieses Jahr Lederhose“, erklärt Tobias Kaiser. Noch
kann man sich nicht wirklich vorstellen, wie der Wagen einmal fertig aussehen wird, doch Bauleiter
Kaiser ist zuversichtlich. Rechtzeitig soll der Festwagen TÜV und Polizei vorgestellt werden, dass es
zum Festzug am Samstag keine
Unstimmigkeiten mehr gibt.
Der Fanclub hat rund 30 aktive
Mitglieder (passiv 65) und fast alle
bringen sich in das Projekt ein. Obwohl die wenigsten beruflich eine
entsprechende Qualifikation mit
einbringen, wie Tobias Kaiser einräumt – „und dafür sieht’s richtig
gut aus.“ Und es geht stetig voran.
Ein harter Kern von rund zehn Unverzagten ist immer an Säge und
Akkuschrauber. „Viel Aufwand ist
das schon“, erklärt auch der Fanclub-Vorsitzende Marcel Eiberger,
„mit den Planungen haben wir
schon vor einem halben Jahr begonnen.“
Stolze Bastler
Einem Anhänger, mit dem Bauer
Schweizer ansonsten Maschinen
transportiert, ist der Umzugswagen aufgesetzt. Erwin Schweizer
wird den Festwagen auch an einer
Zugmaschine durch den Festzug
schleppen. Mit Seilzügen kann der
Aufbau wieder abgenommen wer-
Hier noch im Rohbau – der neue Festwagen des Ipfmess-Fanclubs.
den, wenn er nach der Mess’ wieder für ein Jahr in seinen Dornröschenschlaf verfällt. Dass sie das
technisch so gedeichselt haben,
macht die Bastler nicht unstolz.
Eigentlich soll der Festwagen ein
mobiles Festzelt sein. In der Bauphase braucht es dafür noch viel
Fantasie. An den Seiten soll eine
große Lederhose prangen. Ob aufgesprüht oder gar genäht wird sich
erst in den letzten Bauphasen entscheiden. Man darf gespannt sein.
„Die Grobarbeiten sind abgeschlossen“, erläutert Bauleiter To-
bias Kaiser. „Jetzt kommt nur noch
das Feintuning.“
Zu den – noch zu klärenden – Feinheiten zählt insbesondere die Frage: Wer darf mitfahren? „Es ist jedes Jahr ein großes Thema, wer auf
den Wagen drauf darf“, erzählt Eiberger. Die komplette Mannschaft
darf nicht auf dem Wagen durch
die Stadt cruisen, schon aus Sicherheitsgründen. Man habe sich
aber bislang immer einigen können, versichert der Vorsitzende.
Die Damen des Clubs laufen übrigens immer. Sie verteilen nämlich
die Geschenke an die Zuschauer
am Straßenrand.
Fünfjähriges Jubiläum
„Am 1. Juli feiern wir unser fünfjähriges Jubiläum“, sagt Marcel Eiberger. „Wenn man sieht, was in
dieser Zeit bei uns gewachsen ist,
da ist man schon stolz.“
So sah der Festwagen des Ipfmess-Fanclubs bislang aus. Jetzt wird alles noch größer und noch schöner...
Foto: privat
Foto: wom
Der erste Wagen wurde dem Ipfmess-Fanclub komplett gesponsort. Erst drei Wochen vor der
Mess’ haben sie damals angefangen. Beim neuen Wagen haben die
Jungs den Ehrgeiz, alles selbst zu
machen. „Jetzt ist es ein Prunkstück“, findet Tobias Kaiser.
Für den Umbau haben sie fürs Material einen niedrigen vierstelligen
Betrag veranschlagt, der zum Teil
aus den Mitgliedsbeiträgen und
den Erlösen aus der Trachtenmeile
finanziert wird.
Doch sind auch wieder Sponsoren
an Bord – ohne die Unterstützung
der Firmen Ladenburger und Arnold sowie der Guyot-Apotheken
und Mayer’s-Beck hätte sich der
kleine Verein das Projekt in dieser
Größe nicht leisten können. Aber
für ihre Ipfmesse ist dem IpfmessFanclub nichts groß und aufwändig genug.
wom
22
23
205 JAHRE BOPFINGER IPFMESS
Freuen Sie sich auf die Aussteller
Die fünfte Jahreszeit in Bopfingen beginnt am Freitag, 1. Juli 2016 und endet am Dienstag, 5. Juli 2016
Die Firmen im Ausstellungszelt
FESTPROGRAMM
ROTEL
Dampfbügeleisen
Ipfmesse 2016
vom 1. Juli bis 5. Juli
Das traditionelle Fest des Jahres: Großer Vergnügungspark,
schöne Bier- und Weingärten,
großes Ausstellungszelt der
Bopfinger Fachgeschäfte, Ausstellung für landwirtschaftliche
Maschinen. Am Samstag und
Sonntag kostenloses Parken an
der B 29 mit Buspendelverkehr.
Festzelt:
10.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst
Lotus Grill
, 19.30
11.00 Uhr Frühschoppen mit der
„Stadtkapelle Bopfingen“
Uhr:
ss“
e
M
s
t
s,
en Drew
e mee
i 2016
30. Jun
19.30 Uhr „Albfetza“, die fetzige
Partyband
„Maicklile Krause undiJmürFgestzelt
mit M
ab
Einlass
18 Uhr
Sit & Relaxx
Montag, 4. Juli 2016:
Festzelt:
10.00 Uhr Bauernkundgebung zu
aktuellen Themen der
Landwirtschafts- und
Energiepolitik
Freitag, 1. Juli 2016:
17.00 Uhr Beginn der Ipfmesse
17.00 Uhr Eröffnung der Ipfmessausstellung im Ausstellungszelt des Gewerbeund Handelsvereins
Alexandra Sobek
ZIMMEREI ABELE
Sonntag, 3. Juli 2016:
backkonzepte
11.00 Uhr Unterhaltung mit den
„Musikantenfreunden“
Sinne erleben
19.30 Uhr Riesen-Stimmung mit der
„Münchner Zwietracht“
19.30 Uhr Es spielen die „Lederrebellen“ im Festzelt
Dienstag, 5. Juli 2016:
23.00 Uhr Eröffnungs-BrillantFeuerwerk
Samstag, 2. Juli 2016:
13.45 Uhr Standkonzert auf dem
Marktplatz, anschließend
Festzug zum Messplatz
Festzelt:
10.00 Uhr Preisschafkopf-Turnier
Stadtverwaltung
Bopfingen
19.00 Uhr Eröffnung Ipfmesse –
Bieranstich mit Fahneneinmarsch im Festzelt
Der Messe-Einkaufstag der Hausfrauen und Familien, frohes Messetreiben, Familientag mit ermäßigten Preisen
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12.00 Uhr Unterhaltung mit der
„Original Egertaler
Blasmusik“
20.00 Uhr „Dolce Vita“, das Original – die bekannte
Stimmungskapelle
15.00 Uhr Es spielt die „Stadtkapelle
Bopfingen“
19.30 Uhr Stimmung mit der Partyband „Allgäu-Power“
Möbel
Graf
Festzelt:
10.00 Uhr Presse-Frühschoppen der
Ipf- und Jagst-Zeitung
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Freitag, 1. Juli, 17.00 – 20.00 Uhr
Samstag, 2. Juli, bis Dienstag,
5. Juli 2016 von 10.00 – 20.00 Uhr
24
205 JAHRE BOPFINGER IPFMESS
Erster Akt der Ipfmesse ist die Eröffnung des Ausstellerzelts. Hier versammelten sich nach der Eröffnung Winfried Mack (MdL), Detlef Köhn
(Vorsitzender GHV), Stefan Arnold (Organisator GHV), Landrat Klaus Pavel und Bürgermeister Dr. Gunter Bühler.
Fotos: bw
Größtes Schaufenster der Region
Am Freitag ist um 17 Uhr Eröffnung der Ipfmess-Ausstellung des GHV
– von Samstag bis Dienstag ist sie täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet
M
it Superlativen muss die Ipfmesse nicht geizen. Das
größte Volksfest der Region ist
auch Heimat der größten Leistungsschau im Ostalbkreis. „Wir
bieten wieder einen tollen Mix aus
Geselligkeit, Angeboten für Kinder
sowie eine Leistungsschau von Gewerbe und Handel“, versichert
Stefan Arnold, der maßgeblich
hinter der Organisation steht.
In Zahlen heißt das 48 Aussteller
auf rund 3600 Quadratmetern
Ausstellungsfläche. „Es ist eine
Ausstellung des Gewerbe- und
handelsvereins“, erklärt Stefan Ar-
nold, „die aber auch eine Ausstrahlung nach außen hat.“ Wie jedes
Jahr sind im Vorfeld vielen Anfragen potenzieller Aussteller beim
GHV eingegangen. Stefan Arnold,
Christine Rudolph und das ganze
Ipfmessgremium des GHV legen
großen Wert auf einen stimmigen
Branchenmix, bevorzugt mit Ausstellern aus der Region.
Das Feedback der Aussteller der
vergangenen Jahre ist eindeutig.
Wer einen Platz im Zelt bekommen hat, ist zufrieden, „weil sich
unsere Ausstellung auf der Ipfmesse von anderen Ausstellungen ab-
hebt“, unterstreicht Arnold. Ein
gutes Beispiel ist das bhg-Autohaus aus Bopfingen, das nach dem
Erfolg beim Ausstellungs-Debüt
im vergangenen Jahr seine Ausstellungsfläche noch vergrößert
hat.
Keinesfalls nur Autohändler sind
vertreten. Alle Gewerke zur Fertigstellung eines Bauprojekts sind dabei, Trachten, Getränke und leckeres Essen, um nur einen kleinen
Auszug zu nennen. „man kann
einfach durch das Zelt schlendern
und sich treiben lassen von den
Ideen und Innovationen, aber
auch gezielt nachfragen“, sagt Stefan Arnold.
Eröffnung am Freitag
Feierlich wird es zur Eröffnung des
Ausstellerzelts am Freitag, 1. Juli,
um 17 Uhr. Der erste offizielle Akt
der 205. Ipfmesse. Erwartet werden politische Prominenz aus der
Region und viele treue IpfmessBesucher. Insbesondere aus dem
bayerischen Raum lockt das Ausstellerzelt die Besucher über die
Landesgrenze. Stammgast aus
dem Nachbarland ist unter anderem der Fürst von Oettingen-Wal-
Besuchen Sie uns an unserem Stand
auf der Ipfmesse
Wir stellen eine Auswahl an Case/Steyr-Traktoren
und Landmaschinen aus.
Auf Ihren Besuch freut sich Ihr Kurz-Team
Die Stadtkapelle Bopfingen begleitet die Eröffnung des Ausstellerzelts musikalisch.
25
205 JAHRE BOPFINGER IPFMESS
lerstein. Die Musik steuert die
Stadtkapelle Bopfingen bei. Bis 20
Uhr können danach die ersten
Runden durch das Ausstellerzelt
gedreht werden.
Frische Brise im Zelt
Im Hitzesommer des vergangenen
Jahres stöhnten Aussteller und Besucher unter den Temperaturen
im Ausstellungszelt. „Das Wetter
ist jedes Jahr ein wichtiges Thema“, sagt Stefan Arnold, „an der
Ipfmesse ist es erfahrungsgemäß
immer heiß.“ Deshalb wurde aufgerüstet, um Besuchern und Ausstellern den Aufenthalt im Zelt angenehmer zu machen. Sechs Gebläseventilatoren werden von der
Nordseite aus für eine frische Brise
sorgen. Das Zelt wurde mit Netzseitenwänden ausgerüstet, um alles etwas luftiger zu bekommen.
Man spürt die Routine, die Stefan
Arnold im elften Jahr als Messeorganisator an den Tag legt. Der Aufwand ist groß und auch in der eigenen Firma will die Arbeit gemacht
sein. Doch Arnold gibt sich gelassen. Den größten Stress habe er
bereits im März hinter sich gebracht, als es um die Zusammenstellung der Branchen auf der Ausstellung ging. Mit seinem Team arbeitet er souverän die vielen Aufgaben im Umfeld ab. Was wann
mit wem besprochen werden
muss, mit der Security, dem Zeltbauer, den Dekorateuren ...
Spaß kommt nicht zu kurz
„Die Arbeit für die Ausstellung auf
der Ipfmesse steht schon an erster
Stelle“, räumt Stefan Arnold ein.
„An zweiter Stelle steht jedoch der
Spaß.“ Und den haben er und sei-
An den insgesamt 48 Ständen im Ausstellungszelt gibt’s nicht nur interessante Ipfmess-Angebote zu entdecken, sondern auch Zeit für ein nettes Gespräch.
ne Kollegen nicht nur am Abend,
wenn die Ausstellung ab 20 Uhr
geschlossen ist. „Es ist einfach eine
ganz andere Art des Arbeitens“,
versichert Arnold. Innerhalb kürzester Zeit können viele Kontakte
geknüpft werden. Darüber hinaus
trifft man viele Bekannte und
Freunde. „Ich freue mich schon
darauf, abends mit meiner Familie
durch die Gänge zu ziehen“, verrät
Stefan Arnold.
Fest zum Programm im Ausstellerzelt des GHV zählt die tägliche Auslosung des Gewinnspiels am Infostand. Pro Aussteller werden jeden
Tag um 17 Uhr drei attraktive Preise verlost.
KreativMalbox für Kinder
Für Kinder gibt’s im Ausstellerzelt
übrigens auch viel zu entdecken.
Rechtzeitig zur Ipfmesse haben
sich zum Beispiel das Bücher- und
Handelsregal zusammen mit Projektteam etwas Besonderes überlegt. Es gibt jetzt zur Ipfmesse erstmals eine KreativMalbox für Kinder zu erwerben. Verkauft wird sie
am Messstand im GHV-Zelt sowie
am Imagestand der Stadt Bopfingen und des GHVs. In der Box sind
Postkarten, Farbstifte sowie ein
Notiz- und Malbuch zum Ausmalen – alles rund ums Thema Ipfmesse.
wom
Wir freuen uns auf
die Ipf-Messe
und wünschen allen
viel Spaß und Vergnügen.
Man sieht sich auf der Mess’.
Generalvertretung Werner Gentner
In der Hitze des vergangenen Jahres ganz wichtig, aber auch dieses
Jahr garantiert: Kleine Erfrischungen im Ausstellerzelt.
Nürnberger Str. 14 · 73441 Bopfingen
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26
205 JAHRE BOPFINGER IPFMESS
„Man muss zumindest einmal
dort gewesen sein“
Die Ipfmesse in Bopfingen ist für viele das Veranstaltungshighlight schlechthin und lockt jedes
Jahr rund 250.000 Besucher unter den Ipf. Sie ist somit das größte Volksfest in Ost-Württemberg. Unser Mitarbeiter Achim Klemm befragte Passanten in Bopfingen und wollte von ihnen
wissen, ob sie die Veranstaltung besuchen und was für sie den speziellen Reiz der Ipfmesse im
Besonderen ausmacht. Und warum sollte jeder zumindest einmal auf der Mess‘ gewesen sein?
Marcus Büttner (29), Chemiker aus Bopfingen:
Die Ipfmesse ist für mich einfach ein Pflichttermin.
Mich zieht es jedes Jahr auf’s Neue dort hin. Hier treffe ich meine Schulfreunde von früher und die Wiedersehensfreude ist groß. Das Volksfest hat viel Tradition und das spürt man auch, wenn man über die Ipfmesse schlendert und eintaucht in diese besondere
Erlebniswelt. An den vielen kleinen Ständen finde ich
auch Dinge, die man im Handel nicht findet und das
oft zu kleinen Preisen. Die kulinarische Vielfalt ist
Marcus Büttner groß und man kann dort auch sehr lecker speisen.
Maria Mayer (26), Arzthelferin aus Bopfingen: Natürlich besuche ich die Ipfmesse, das gehört für mich
dazu. Bopfingen ohne die Mess‘ kann ich mir gar
nicht vorstellen. Ich bin schon dorthin gegangen, als
ich noch ein kleines Kind war. Die urgemütlichen
Biergärten und der ganze Aufbau, die engen Gassen
und vielen Händler, die es hier hat mit dem großen
Vergnügungspark und Fahrgeschäften, das strahlt
einfach ein einmaliges Flair aus. Den Ipfmesse-Umzug werde ich mir auf jeden Fall ansehen und das
schöne Feuerwerk. Ich werde sicher öfters vorbauschauen.
Maria Mayer
Fabian Scheidle (22), Student aus Oberdorf: Ich
bin an allen fünf Tagen auf der Ipfmesse. So eine tolle
Veranstaltung kann man sich nicht entgehen lassen.
Auf diesem Fest treffe ich so viele Leute und Bekannte, die ich sonst über das Jahr nicht sehe. Sehr schön
finde ich die Biergärten, in denen man den Abend genießen kann. Natürlich muss das Wetter auch mitspielen. Ich nehme mir Zeit für einen ausgedehnten
Messerundgang. Ich bin Fußballer des SV Kerkingen
und weil wir in die Kreisliga A aufgestiegen sind, nehFabian Scheidle men wir am Umzug teil. Da freue ich mich drauf.
Joachim Holzner (58), Frührentner aus Schloßberg: Auf der Ipfmesse versäume ich keinen Tag und
schaue dort regelmäßig vorbei. Für einen echten
Bopfinger ist das ein Muss. Gerade abends wirkt die
Ipfmesse und bietet eine tolle Atmosphäre. Dann setze ich mich in einen der Biergärten, und lass es mir
gut gehen und genieße das gesellige Beisammensein.
Ich schaue im GHV-Messezelt vorbei, bringe mich
auf den neuesten Stand und mache mich über die
Messeneuheiten schlau. Dort kann ich das eine oder
andere Schnäppchen machen und nehme günstige
Joachim Holzner
Messeangebote mit nach Hause.
Christian Michel (43), Lehrer aus Bopfingen: Auf
der Ipfmesse kann ich alte Kontakte bestens pflegen
und mich mit alten Schulkameraden treffen und in
alten Erinnerungen schwelgen. Das macht mir immer viel Freude. Das Schlendern durch die Gassen
der zahlreichen Händler übt auf mich eine große Faszination aus. Hier lasse ich mich vom wirklich umfassenden Angebot inspirieren. Ich besuche die Messe
mit meiner Familie und werde zwei, drei Mal hingehen. Den Reiz der Ipfmesse lässt sich nur schwer beschreiben. Man muss zumindest einmal dort geweChristian Michel sen sein.
Norbert Schneider (53), Makler aus Bopfingen:
Ich komme an der Ipfmesse im sprichwörtlichen Sinne nicht vorbei, da ich direkt an der Messe in der Alten Kirchheimer Straße wohne. Da habe ich natürlich
kurze Wege. Es gibt ja in Bopfingen nicht so viele
Möglichkeiten und große Veranstaltungen, die man
besuchen kann. Das Volksfest ist ein Fest für die ganze Familie. Mein Bruder kommt extra aus Stuttgart
angereist und auch meine Mutter lässt sich die Ipfmesse nicht entgehen. Interessant ist für mich auch
das GHV-Messezelt, wo man wirklich über alle Neu- Norbert
heiten auf dem Markt informiert wird.
Schneider
Franka Wöhrle (25), Hausfrau aus Bopfingen: Die
Ipfmesse ist wie das Oktoberfest in München, nur
kleiner und mindestens genauso schön. Für mich hat
diese Großveranstaltung etwas Einmaliges. Wenn die
Sonne scheint sind alle fröhlich und gut gelaunt, alle
haben Spaß. Ich habe mir extra ein Dirndl gekauft,
das ich erstmals auf der Ipfmesse tragen werde. Die
Vorfreude bei mir ist jedenfalls jetzt schon groß. Mit
meinem kleinen Alessandro werde ich Karussell fahren und lasse mich begeistern. Auf der Messe finde
ich auch immer etwas. Egal ob Schmuck, Kleidung
Franka Wöhrle oder Hausrat, ich nehme immer etwas mit.
Maik Röhrle (19), technischer Mitarbeiter aus
Schloßberg: Das Bopfinger Volksvergnügen hat für
mich etwas von einem Familienfest. Für alle ist etwas
dabei und alle haben gemeinsam viel Spaß. Man trifft
auch die Verwandtschaft und Freunde. Auf die Ipfmesse muss man einfach gehen und die ist halt nur
einmal im Jahr. Das Essen ist hier auch besonders lecker. Schupfnudeln mit Sauerkraut ist ein echter Genuss. Ich werde zwei bis drei Mal hingehen und werde wieder begeistert sein. Es gibt so viel zu sehen und
zu erleben. Die Ipfmesse hat ein ganz eigenes Flair. Maik Röhrle
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205 JAHRE BOPFINGER IPFMESS
Andrea Dilger (40), Hausfrau aus Bopfingen: Meine Kinder freuen sich schon lange auf die Ipfmesse
und fragen mich dauernd, wann es denn endlich losgeht. Das Kettenkarussell hat’s ihnen besonders angetan. Auch für mich ist die Messe ein Highlight. Am
Dienstag ist Familientag und es gibt ermäßigte Preise.
Das werde ich wieder ausnützen. Die Messwürste
sind ein echter Leckerbissen. Die lange Tradition, die
die Ipfmesse hat, kann man richtig fühlen. Es ist für
mich immer ein schönes Gefühl, durch die Gassen an
den Verkaufsständen entlang zu schlendern.
Andrea Dilger
Stephan
Schaupp
Stephan Schaupp (39), Sicherheitsingenieur aus
Unterkochen: Ich komme zwar aus Unterkochen,
aber meine Frau ist aus Bopfingen und die hat mich
mit dem Ipfmesse-Virus infiziert und auch ich bin
nur voll des Lobes über die Mess’. Unser 18 Monate
alter Benjamin wird natürlich mit aufs Volksfest genommen, der wird sicher ganz große Augen machen.
Ich werde mich auf jeden Fall an der Schieß- und
Wurfbude probieren und versuche natürlich was zu
treffen. Ich finde es gut, wenn man die Leute in der
Region unterstützt und das Geld vor Ort ausgibt. Das
Fest sollte sich niemand entgehen lassen.
Carmen Schurr (51), Einzelhandelskauffrau aus
Bopfingen: Die Ipfmesse ist für mich ein unbedingtes Muss. Die fünf Tage sind einfach nur schön und
zum Genießen. Es passt dort einfach alles. Am Café
an der Brücke starte ich mit einem Kaffee und hinterher bei der Rückkehr lasse ich es mir noch mal mit einem Cappuccino gut gehen. Ich nehme auch gerne in
einem der lauschigen Biergärten Platz. Die Bands, die
im großen Festzelt spielen, sorgen daneben für eine
tolle Stimmung. Ich bin jedenfalls ein echter Ipfmesse-Fan und finde die Veranstaltung kultig. Das fantastische Feuerwerk schaue ich mir natürlich auch an. Carmen Schurr
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28
205 JAHRE BOPFINGER IPFMESS
Jedes Jahr etwas Besonderes
Der Lions Club Ostalb-Ipf, der in diesem Jahr 20-jähriges Bestehen
feiert, ist mit seinem Stand ein fester Bestandteil der Ipfmesse
Ein beliebter Treffpunkt für die Ipfmess-Besucher ist seit vielen Jahren der Stand des Lions Club Ostalb-Ipf. Mit den Verkaufserlösen wird der
Club wieder eine Vielzahl sozialer Projekte unterstützen.
Foto: Archiv
F
ür die Bopfinger ist die Ipfmesse das Fest der Feste, aber auch
für den Lions Club Ostalb Ipf besitzt das Fest unter dem Bopfinger
Hausberg mittlerweile Kultcharakter. „Auf der Ipfmess mit einem
Stand vertreten zu sein, das bringt
zwar viel Vorbereitung und Arbeit
mit sich, ist aber auch für uns Jahr
für Jahr etwas Besonderes“, weiß
Marie-Luise Zeller, die für die clubinterne Organisation, in Zusammenarbeit mit Peter Weber, zuständig ist. Sie weiß, wann es flutschen muss und versucht deshalb,
für den Ansturm auf der Mess’
möglichst gut gerüstet zu sein.
Alle Clubmitglieder helfen dabei
mit, denn mit dem Verkaufserlös
will der Club auch in diesem Jahr
wieder gemeinnützige Projekte
unterstützen. Nach wie vor engagiert sich der Club in Mosambik,
wo die Lions im vergangenen Jahr
bereits den Bau eines Vorschulkindergartens auf den Weg gebracht
haben.
Aber auch in der Region hat sich
der Club zum Ziel gesetzt, Kinderund Jugendprojekte kontinuierlich
zu unterstützen. So finanziert der
Club in Bopfingen wiederholt das
Projekt „Klasse 2000“, das der Gesundheitsförderung und Suchtprävention von Grundschülern
dient.
In Ellwangen dagegen fördert der
Club bereits im vierten Jahr den
sogenannten Ellwanger Kindertisch, eine Initiative des DRK-
Kreisverbands, die Kindern aus sozialschwachen Familien zu einem
geregelten Mittagessen verhilft,
Werte und Regeln vermittelt und
sich darüber hinaus noch um
Nachhilfeunterricht kümmert.
Es lohne sich, so Marie-Luise Zeller, auf der Ipfmess anzupacken,
doch mache der Ausschank auch
Riesenspaß: „Beim Standdienst
helfen alle zusammen. Das fördert
den Gemeinschaftssinn unter den
Mitgliedern und fördert das Clubleben.“ So wird auch dieses Jahr
kein Besucher den Lions-Stand
durstig verlassen müssen. Spritzige Cocktails wie Hugo, oder Aperol
Spriz, Bellini werden ebenso wie
Prosecco, Weiß- oder Rotwein ausgeschenkt und an einem aufmunternden Espresso wird es auch
nicht fehlen.
20 Jahre Ostalb-Lions
In diesem Jahr haben die OstalbLions aber auch selbst Anlass zu
feiern, denn der Club wird 20 Jahre
alt. Die Initiative zur Gründung
hatte damals Dr. Ulrich Haag aus
Kirchheim ergriffen, so dass der
Club im Jahr 1996 mit 15 Mitgliedern starten konnte. Heute sind es
fast vierzig Frauen und Männer,
die sich für die Idee der weltweit
agierenden Lions-Bewegung einsetzen.
Das Zepter im Jubiläumsjahr der
Lions schwingt übrigens eine Frau
und die heißt ... Marie-Luise Zeller.
Den Auftakt ihres Clubjahres beStabwechsel beim Lions Club Ostalb-Ipf: Marie-Luise Zeller wird Nach- ginnt sie mit der 5. Jahreszeit von
folgerin von Dr. Rainer Wiese.
Foto: privat Bopfingen – der „Ipfmess’“.
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205 JAHRE BOPFINGER IPFMESS
Vorbereiten, überprüfen, reparieren
Die Mitarbeiter des Bauhofs bereiten seit Wochen den Festplatz auf die
Ipfmesse vor – und nach der Mess’ beginnt das große Aufräumen
„D
ie lang anhaltenden Regenfälle machen uns dieses Jahr zu schaffen,“ sagt Klaus
Kurz, Leiter des Bauhofs Bopfingen. Er ist seit Wochen mit den
Vorbereitungen zur Ipfmesse Anfang Juli beschäftigt.
Die Vorarbeiten des Bauhofs zur
Ipfmesse sind umfangreich. Zumal sie dieses Jahr früher begonnen haben. Denn kurz vor dem
Nationalfeiertag der Bopfinger
fand am 19. Juni noch der Kreisfeuerwehrtag in der Stadt am Ipf
statt. Auch diese Veranstaltung
wurde von den Mitarbeitern des
Bauhofs begleitet.
Klaus Kurz präsentiert eine ganze
Liste mit Aufgaben, die bis zur Eröffnung der Ipfmesse am 1. Juli erledigt sein müssen. Es beginnt mit
der Kanalreinigung, damit bei starkem Regen das Wasser gut abfließen kann und die Schausteller keine Probleme mit ihren Anschlüssen bekommen. Bei den zuletzt
vorherrschenden Witterungsbedingungen gleicht das einer Sisyphos-Arbeit, denn immer wieder
wird Dreck nachgeschwemmt.
Gleiches gilt für die Mäharbeiten
auf dem Festplatz und an den Gewässerböschungen sowie das
Schneiden der Büsche. Der Regen
schiebt die Pflanzen nur so aus
dem Boden. Wichtig ist auch die
Überprüfung der Bäume, damit
während dem Fest keine Bäume
umfallen oder Totholz auf die Besucher herabfällt.
Gleichermaßen erfolgt eine Überprüfung des Festplatzes an der
Sechta auf Löcher, Senken oder
andere Gefahren.
Der Bauhof hat auch das Sagen,
wenn es um das Einmessen des
Festplatzes nach den Vorgaben
der Kämmerei geht. Jeder Schausteller hat seinen zugewiesenen
Die Arbeit war im anhaltenden Regen der vergangenen Wochen kein Zuckerschlecken: Die Mitarbeiter
des Bauhofs sorgen für freie Ablaufkanäle und schottern das Festgelände ein.
Fotos: fre
Standplatz, der genauestens auf
dem Boden markiert wird. Trotzdem braucht es immer wieder
Durchsetzungsvermögen und diplomatische Ruhe, wenn es zu Diskussionen um die Standorte
kommt. Aber Klaus Kurz ist schon
einige Jahre dabei und kennt seine
Pappenheimer. „Normal läuft es
doch recht ruhig ab und wir können alles klären,“ berichtet er.
„Zum Schluss gibt’s auch mal einen Kaffee oder ein Vesper von
den Schaustellern. Dann ist alles
wieder gut. Die meisten respektieren unsere Arbeit.“
Schäden durch Vandalen
Bei einem Punkt kennt Klaus Kurz
allerdings keinen Spaß. „Die Schäden an Verkehrszeichen und Einrichtungen belaufen sich jährlich
auf ungefähr 5.000 Euro. Zehn Absperrbarken müssen mindestens
jedes Jahr dran glauben. Neben
dem Setzen von Masten, Anbringen von Beleuchtung und Wimpelschmuck sowie den Begrüßungsschildern sind wir auch für
die verkehrsrechtliche Anordnung
verantwortlich“ erklärt Kurz. „Diese muss jedes Jahr beim Landratsamt beantragt und dann mit Verkehrszeichen an der Hauptstraße,
in Nebenstraßen und für die Rettungswege umgesetzt werden. Regelmäßig ersetzen wir bei unserem
Rundgang morgens um sechs Uhr
Absperrungen, Halteverbote und
Bauzäune, weil diese mutwillig
zerstört, verschmutzt oder entfernt wurden. Dabei ist die Realisierung des Sicherheitskonzepts,
das die Stadt Bopfingen seit zwei
Jahren verfolgt, wirklich sehr wichtig,“ unterstreicht er.
„Traurig ist, dass wir in der Lindenstraße, die gleich an das Festgelände angrenzt und als Rettungsgasse
fungiert, sogar die Privatgrundstücke mit Bauzäunen sichern müssen, weil sonst dreiste Besucher
die Gärten zerstören oder als Toiletten missbrauchen,“ fügt Klaus
Kurz hinzu.
den ebenfalls täglich kontrolliert.
Dazu kommen die regelmäßige
Reinigung des Festplatzes und die
geordnete Müllentsorgung inklusive des vielen Verpackungsmülls
der Schausteller. Kleinere Reparaturen fallen auch immer wieder
an. Nach den Festtagen erfolgen
dann wieder der Abbau, die Reinigung und Aufräumarbeiten.
Petrus, ein Bopfinger
„Die Schausteller sind schnell weg.
Aber wir haben dann noch mal
eine Woche alle Hände voll zu tun.
Wir hoffen jetzt auf gutes Wetter,
denn die Wiesen sind aufgeweicht,
wir arbeiten schon Schotter für einen solideren Untergrund ein.
Doch bisher hatten wir immer
Glück. Petrus ist halt ein Bopfinger.
1975 hatten wir eine Überschwemmung, einen Kälteeinbruch gab es auch schon. Da sind
wir halt mit dem Parka auf die
Mess,“ lacht der Bauhofleiter. Er
Immer was zu tun
wird auf alle Fälle jeden Tag vor Ort
Die Arbeit hört also während der sein, beruflich und privat, denn
Ipfmesse für den Bauhof nicht auf. gleichzeitig ist er auch noch FeuerDie installierten WC-Anlagen wer- wehrkommandant.
fre
Bis zur Eröffnung wird alles wieder aufs Beste vorbereitet sein, für eine schöne Ipfmesse auf dem Sechtaplatz.
Foto: Archiv
30
205 JAHRE BOPFINGER IPFMESS
Schicker Bäbber für die Brille
Am Stand des GHV Bopfingen im Ausstellerzelt gibt’s Informationen
und die beliebten Ipfmess-Souvenirs
Ü
ber die leidige, messfreie Zeit
kann man sich ein klein wenig
hinwegtrösten: Die Ipfmesse gibt’s
nämlich auch zum Mitnehmen.
Allen Fans des großen Volksfestes
sei deshalb der Stand des Gewerbe- und Handelsvereins Bopfingen im Ausstellerzelt wärmstens
empfohlen. Der ist nicht zu verfehlen, gleich am Eingang des Ausstellerzelts begrüßen GHV und Mitarbeiter der Stadt die Besucher. Hier
gibt es neben vielen Informationen die beliebten Souvenirs der
Bopfinger Ipfmesse.
Erstmals erweitern dieses Jahr Ipfmess-Aufkleber das Sortiment.
Der schicke Schriftzug wertet jedes
Smartphone und jede Sonnenbrille auf. „Wir wollten was kleines,
nettes machen“, erzählt Timo
Lenz. Bis zur Umsetzung der Idee
musste jedoch viel Tüftelarbeit geleistet werden, bis er mit Basti von
Beklebeteufel.de den richtigen
Dreh gefunden hat. Als ein neues
Geschäftsmodell soll der Aufkleber
– oder „Bäbber“ – nicht verstanden
werden, Motivation ist mehr die
Begeisterung für die Ipfmesse. Da
die Produktion des Aufklebers aufwendig ist, wird er in keiner großen
Klein und fein – der neue Ipfmess-Aufkleber.
Stückzahl aufliegen. Der Verkaufspreis stand noch nicht fest, soll
aber zwischen 1 Euro und 1,50
Euro liegen. Der Erlös soll einem
guten Zweck gespendet werden.
Nicht wegzudenken aus dem Fundus der Souvenirs sind die Ipfmess-Herzen, die längst zu Sammlerobjekten geworden sind. Im Angebot sind zudem Briefmarken mit
Edel, würzig,
frisch gezapft.
Fotos: privat
dem Motiv „775 Jahre Bopfingen“,
Filztaschen, Postkarten, Tassen,
Weingläser, T-Shirts, Filzarmbänder, Proseccodosen ...
Spaß und Gewinnspiel
„Für uns ist der Stand mehr Spaß
als Arbeit“, versichert Sabine Wick
vom GHV Bopfingen. In diesem
Jahr wird die Mannschaft von GHV
und Stadt zudem vom Handelsregal Bopfingen unterstützt. Dabei
geht es am Messestand nicht nur
um Infos und Souvenirs. Längst ist
er ein beliebter Treffpunkt auf der
Ipfmesse geworden. Ein Muss für
einen Besuch.
Täglich werden am Stand des Gewerbe- und Handelsvereins auch
die hochwertigen Preise des Gewinnspiels verlost.
� Der Stand des Gewerbe- und
Handelsvereins Bopfingen ist am
Freitag, 1. Juli, von 17 bis 20 Uhr
sowie von Samstag, 2. Juli, bis
Dienstag, 5. Juli, jeweils von 10 bis
20 Uhr besetzt.
wom
Ipfmess-Filzarmbänder gibt’s in
vielen Variationen.
31
205 JAHRE BOPFINGER IPFMESS
Kartenspiel und Puzzle zur Mess’
Realschule Bopfingen präsentiert zwei ihrer Wirtschaftsprojekte
auf dem GHV-Stand der Ipfmesse
J
edes Jahr aufs Neue stellen die 8.
Klassen ein „WVR-Projekt“ (=
Wirtschaft, Verwalten und Recht)
auf die Beine in Form einer sogenannten Schülerfirma. Das besondere an solchen Wirtschaftsprojekten ist, dass sie dabei viel lernen
können – selbst wenn ein Projekt
mal schief gehen sollte!
Die Projekte: Volltreffer
Schief ging jedoch keines der diesjährigen Projekte: Die Klasse 8c
landete mit ihrer Puzzle-Idee einen Volltreffer.
Die noch anspruchsvollere Idee
hatte die Klasse 8b: Mit ihrer Schülerfirma wollten die Schülerinnen
und Schüler eine „Bopfinger
Schneekugel“ produzieren: Mit einem kleinen Ipf drin und einer
kleinen Ipfmesse zum „Durchschütteln“. Leider stellte sich heraus, dass dies in erster Linie wegen der „kleinen“ Stückzahl nicht
machbar war. So musste sich die
Klasse von ihrer Idee verabschieden und eine Alternative suchen.
Die war schnell gefunden: Die
Neuauflage des erfolgreichen Bopfinger Skatblattes aus dem Jahr
2013 – ebenfalls ein Wirtschaftsprojekt. Die Klasse feilte an der
Grundidee der Motive und neue
Fotos für die Spielkartenmotive
wurden besorgt. Somit musste
auch der „Comic-Style“ verändert
werden: Das übernahmen dann
Kathrin Bühler und Daniel Dorn
aus der Klasse 8b.
Viele Herausforderungen
Durch solche Projekte machen die
„Jungunternehmer“ ganz reale Erfahrungen für das weitere Leben
und lernen, wie es in einer richtigen Firma so zugeht. Wie in einer
echten Firma gibt es zugeteilte
Jobs, für die sie sich wie „in echt“
bewerben mussten. So gab es eine
„Marketingabteilung“, die für die
Bildauswahl des Puzzles einiges
unternahm, um herauszufinden,
was den Bopfingern gefallen könnte.
Auch die hohen Produktionskosten mussten abgesichert werden:
So konnte bei der Bopfinger Bank
einiges über das Kreditwesen gelernt und dankenswerterweise
auch angewandt werden. Es mussten rechtliche Fragen geprüft werden, wie zum Beispiel, was so alles
auf einer Verpackung draufstehen
muss.
Und dann die technischen Herausforderungen: Wie muss eine
Bilddatei angelegt werden, wenn
damit eine Verpackung bedruckt
Die Klasse 8c präsentiert sich mit ihrem Bopfinger Puzzle und die Klasse 8b mit einer neuen, überarbeiteten Auflage des Bopfinger Kartenspieles.
Foto: privat
wird? Wie fügt man einen romantischen Abendhimmel in ein Foto
mit blauem Himmel ein, der ja fürs
„Puzzeln“ recht ungeschickt wäre?
Das schafften hervorragend Florian Preuss, Okan Bahadir und Rebekka Baumann von der Klasse 8c.
Die Verkaufsteams mussten parallel dazu Möglichkeiten finden und
vorbereiten, wie und wo dann das
fertige Produkt angeboten werden
könnte.
Die Zeit wurde langsam knapp,
denn spätestens auf der Ipfmess’
sollte beides am Stand des Gewerbe- und Handelsvereines im Ausstellerzelt präsentiert werden.
Dem Gewerbe- und Handelsverein möchte die Realschule jetzt
schon für die Möglichkeit danken,
dass hier die „Real-Produkte“ präsentiert werden dürfen.
Am Ipfmess’-Sonntag sind die
Schülerinnen und Schüler in
wechselnden Teams mit ihrem betreuenden Lehrer Oliver Rolf Sau-
ter am Stand des Gewerbe- und
Handelsvereins im Ausstellerzeltpräsent.
PS: Es gibt von dem einzigartigen Puzzle nur 500 Stück und von
dem charmanten Kartenspiel sogar nur 400 Stück auf der ganzen
Welt – und einige wurden schon
vorbestellt. Der Einzelpreis des
Kartenspieles beträgt 8 Euro und
der des Puzzles 11,99 Euro. Mengenrabatt wird auch gegeben, haben die Macher zugesichert.
das einrichtungshaus mit eigener schreinerei
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32
205 JAHRE BOPFINGER IPFMESS
Schausteller aus Leidenschaft
Dem Bopfinger Uwe Kauffmann wurde das Schaustellergewerbe
schon mit in die Wiege gelegt
U
we Kauffmann aus Bopfingen
ist ein Schausteller mit Leib
und Seele. Seinen Beruf lebt er mit
großer Leidenschaft. Auf der Ipfmesse ist er natürlich dabei – in
diesem Jahr mit einem frisch renovierten Schießwagen sowie einer
Pfeilwurfbude.
Der gebürtige Bopfinger spürt
schon das Kribbeln, je näher die
Ipfmesse rückt. Es ist ein Heimspiel für ihn und da muss wirklich
alles passen. Jede Kleinigkeit, jedes
Detail muss stimmen, erst dann ist
Kauffmann zufrieden, der zusammen mit seiner Frau Andrea für
den laufenden Betrieb seiner beiden Stände sorgt. „Auf der Ipfmesse wollen wir alles zu 120 Prozent
richtig machen. Hier kennt uns ja
jeder und spricht uns an. Eine optimale Präsentation ist eben das A
und O für einen Schausteller“, sagt
Uwe Kauffmann, der noch bis unmittelbar vor der Mess’ mit dem
Herrichten seines Schießwagens
beschäftigt ist.
Der Schießwagen hat jetzt eine
gründliche Renovierung erfahren.
Die komplette Front wurde verschönert, gestrichen und mit einem Air-Brush versehen. Jetzt
glänzt und blitzt alles wie neu.
„Der Schießwagen hat einfach
nicht mehr den Erfordernissen der
Zeit entsprochen. Ich habe die Beleuchtung auf LED-Technik umgestellt. Die Front zieren jetzt 1200
moderne Birnchen, durch die ich
einiges an Stromkosten einsparen
kann. Die strahlen wunderschön“,
sagt Kauffmann mit einem Leuchten in den Augen. Außerdem werde die moderne Technik zu einem
größeren Kriterium auf den großen Volksfesten, weiß Kauffmann.
Die Arbeit geht dem passionierten
Schausteller jedenfalls nie aus. „Es
gibt immer was zu tun, zu reparieren, zu streichen und zu erneuern.
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Es lädt freundlichst ein
das Bären-Team
Uwe Kauffmann und seine Frau Andrea (mit Enkeltochter Hannah) auf ihrem Kinderkarussell, das auch
auf vielen anderen Volksfesten zum Einsatz kommt. Mit einem Schießwagen und einem Pfeilwurfstand
ist die Familie auf der Ipfmesse präsent.
Foto: AK
Man muss hier immer am Ball
bleiben und seine Wagen gut in
Schuss halten. Langweilig wird’s
mir nie.“
Vom Schausteller-Virus infiziert
fanie. Harald ist im Übrigen selbst
Schausteller und mit einem Kinderkarussell unterwegs.
Uwe Kauffmann ist mit dem
Schausteller-Virus infiziert. „Ohne
die ganzen Volksfeste und Märkte
würde mir etwas fehlen. Ich freue
mich immer besonders, wenn ich
auf den anderen Festplätzen ankomme und die bekannten Gesichter sehe und Schaustellerkolle-
gen wieder treffe. Es ist ein herzliches und sehr freundschaftliches
Verhältnis untereinander. Man
fühlt sich wie in einer großen Familie.
Das schweißt auch irgendwie zusammen“, beschreibt Uwe Kauffmann. Er und seine Familie freuen
sich jetzt schon auf einen Besuch
am Schießwagen und Pfeilwurfstand auf der Ipfmesse.
AK
Der Schausteller-Beruf ist Uwe
Kauffmann quasi mit in die Wiege
gelegt worden. Sein Vater Otto
Kauffmann hat mit einem Kinderkarussell und einer Schiffschaukel
begonnen: „Da war ich schon als
kleiner Bub voll dabei und war immer begeistert. Das Handwerk
habe ich so schon von ganz klein
auf gelernt. Das hat viel geholfen.“
Auf der Ipfmesse betreibt Kauffmann seinen Schießwagen und
die Pfeilwurfbude zusammen mit
seiner Frau Andrea. Da ist Kondition und Durchhaltevermögen an
den fünf Tagen gefragt: „Um 7 Uhr
geht’s mit dem Herrichten der Sachen los und um 2.30 Uhr wird das
Licht ausgeknipst, nachdem alles
sauber gemacht worden ist“, erklärt Kauffmann, für den die Arbeit
aber nie zu viel wird. „Man gewöhnt sich dran und auf der Ipfmesse spürt man das gar nicht so.“
Unterstützung erfährt Kauffmann
bei seinem Job durch seinen Sohn
Harald und Schwiegertochter Ste- Der Vergnügungspark der Bopfinger Ipfmesse.
Foto: Archiv
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205 JAHRE BOPFINGER IPFMESS
Untypisch für einen Gottesdienst
Nicht von Anfang an lockte der ökumenische Ipfmess-Gottesdienst die
Massen – heute steht er für ein großes Zusammengehörigkeitsgefühl
W
enn über 1.500 Gläubige zu
einem Gottesdienst zusammenkommen, ist das nicht nur für
den Ostalbkreis eine beeindruckende Zahl. Wenn das über die
letzten sechs bis sieben Jahre so
passiert, ist das mehr als beachtlich. Am Sonntag, 3. Juli, um 10
Uhr, ist es wieder so weit. Der ökumenische Gottesdienst im Festzelt
Senz auf der Ipfmesse lädt zum gemeinsamen Spüren des Glaubens
nach Bopfingen ein.
Der evangelische Pfarrer Michael
Rau und der katholische Pfarrer
Waldemar Wrobel freuen sich bereits auf den diesjährigen Zeltgottesdienst. Seit 1985 gehört er als
feste Instanz am Sonntagmorgen
zur Ipfmesse dazu. Pfarrer Rau ist
das 13. Mal dabei, Pfarrer Wrobel
feiert sein zehntes Jubiläum. Die
beiden wechseln sich jedes Jahr
mit der Gestaltung des Gottesdienstes ab. Dieses Jahr übernimmt Pfarrer Wrobel die Liturgie
und Pfarrer Rau die Predigt. „Ich
verrate das Thema der Predigt
noch nicht“, sagt Pfarrer Rau.
„Doch sie wird auf die Atmosphäre, das Luftige abgestimmt sein.
Die Predigt braucht Weite und etwas Humor. Der Gottesdienst wird
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Die Bopfinger Geistlichkeit im Festumzug des vergangenen Jahres: Pfarrer Waldemar Wrobel (vorne,
links) und mit dem Kreuz Pfarrer Michael Rau.
Foto: gne
insgesamt leichter sein. Immerhin
ist das Zelt ein recht ungewöhnlicher Ort, untypisch für einen Gottesdienst. Es herrscht ja schon die
Ipfmess-Stimmung darin“, gibt
der Kirchenmann zu bedenken.
Leute. Die evangelischen Gottesdienste der umliegenden Gemeinden fallen aus und werden auf die
Ipfmesse verlegt. Alle Gläubigen
der Dörfer um Bopfingen erleben
hier dann ein unglaubliches Zusammengehörigkeitsgefühl. Das
Wachsender Zuspruch
weitet sich auf die Katholiken aus,
Die
musikalische
Begleitung denn wir haben eine tolle ökumewechselt ebenfalls jährlich. Nach- nische Gemeinde. Die Leute komdem letztes Jahr die vereinigten men gerne, um mitzufeiern.“
Posaunenchöre der umliegenden
Gemeinden für die Untermalung Glauben erleben
der Kirchenlieder sorgten, ist die- Rau und Wrobel pflegen diese Geses Jahr die Shalom-Gruppe aus meinsamkeit gerne. Denn in norBopfingen dafür verantwortlich. malen Gottesdiensten gehe sie oftDie Gottesdienst-Band entstand mals verloren, sagen sie. Immer öfAnfang der 90er-Jahre aus einem ter predigen sie im Alltag vor verZusammenschluss von Gitarren- waisten Kirchenbänken. Kleine
spielern, die einfach nur Musik Gemeinden haben gar nicht die
machen wollten. Nach und nach Chance, ihre Gotteshäuser so zu
erweiterte sich die Gruppe um Flö- füllen. Der ökumenische Gottesten, E-Piano, Schlagzeug, Saxofon, dienst der Ipfmesse sei die einmaE-Bass, Geige und viele Stimmen. lige Gelegenheit für beide KonfesDas Verhältnis zwischen Ipfmesse sionen, den Glauben in der großen
und Gottesdienst war nicht von Masse zu erleben.
Anfang an so erfolgreich. In den „Christus gehört nun mal zu den
ersten Jahren der Ipfmesse wollte weltlichen Dingen, die an der Ipfdie Kirche nicht, dass die Festlich- messe an der Tagesordnung sind,“
keiten bereits am Sonntagmorgen freut sich Wrobel. „Die Menschen
stattfinden. Deshalb verlegte man suchen die Begegnung. Die finden
die Öffnung der Zelte und Stände sie nicht nur auf der Mess‘, sonauf den Nachmittag, nachdem der dern besonders auch im GottesGottesdienst beendet war.
dienst. In Zeiten von Smartphones
Heutzutage gehört der ökumeni- und ständiger Erreichbarkeit sind
sche Gottesdienst fest zum Jahres- wir immer im virtuellen Kontakt.
ablauf der Kirchengemeinden im Doch das reicht den Leuten nicht
Umkreis. „Im Rückblick kann ich mehr.“
sogar einen regelrechten Auf- „Für mich sind die Biergärten das
schwung feststellen“, berichtet Schönste,“ schließt Rau das InterPfarrer Rau. „Die letzten sechs bis view. „Auch dort lebt man Begegsieben Jahre kamen immer mehr nungen. Ich werde von Freitag-
abend an unterwegs sein. Die Ipfmesse gehört einfach dazu. Ich
wünsche mir weniger Regen,
freundlicheres Wetter. Dann werden es schöne Tage werden.“ fre
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Beste Stimmung im Festzelt. Nicht nur bei der Countdown-Party im vergangenen Jahr tanzten die Gäste auf den Bänken.
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Jedes Jahr ein Grund zur Freude
Martina und Andreas Senz betreiben mit Engagement und Herzblut
das große Festzelt auf der Ipfmesse
„Am Donnerstag wird bei uns der
Turbo eingeschaltet und dann
geht’s rund bis zum Dienstag“,
lacht der gut gelaunte Festwirt Andreas Senz. Im dritten Jahr ist er
mit seiner Frau Martina Festwirt
im großen Bierzelt „Zum Senz“ auf
der Ipfmesse. Viel Arbeit für die –
wie sie selbst scherzhaft sagen –
„Hobbyfestwirte“, aber jedes Jahr
ein Grund zur Freude.
Die Hauptprobe für die Mess’ in
diesem Jahr hat das Team um die
Gastronomen aus Dirgenheim ge-
meistert. Am 19. Juni haben sie in
ihrem Festzelt die Floriansjünger
beim Kreisfeuerwehrtag in Bopfingen bewirtet. „Vor dem Kreisfeuerwehrtag waren wir schon etwas
nervös“, gesteht Martina Senz. Die
Erwartungen an die Bewirtung in
ihrem Bierzelt waren im Vorfeld
richtig hochgeschraubt worden.
Doch – nicht wie beim letzten
Kreisfeuerwehrtag in Bopfingen –
lief alles wie am Schnürchen. Innerhalb einer halben Stunde war
die Erstversorgung mit Getränken
an den Tischen. Diesmal blieb kein begrüßt auch die Leute“, sagt AnFeuerwehrmann in Bopfingen dreas Senz, „die kennt da auch
durstig.
alle.“ Seine Frau ergänzt: „Mein
Mann steht in der Küche und da
Respekt vor der Aufgabe
lass ich ihn auch nicht ohne weite„Vor so einer Aufgabe muss man res raus.“ – Und beide lachen.
immer Respekt haben“, betont Schon ehe das Paar das große FestMartina Senz, „nur dann bleibt zelt auf der Ipfmesse übernomman auch aufmerksam. Es muss men hat, haben sie hier mit ihrem
immer alles passen.“ Der An- Team zehn Jahre lang ein viel kleispruch an die eigene Arbeit ist neres Zelt Bewirtschaftet. Im allerhoch. Im Festzelt sind die Aufga- ersten Jahr auf der Ipfmesse wurben der beiden aufgeteilt. „Meine den sie anfangs noch vom AnFrau steht draußen im Festzelt und drang überrascht. Unter ihren Vorgänger im kleinen Zelt wurde weit
weniger Umsatz gemacht. Aber
mit ihrer Mannschaft haben sie
das alles doch noch gut hingekriegt. „Im Vergleich zum großen
Zelt war das aber Kindergarten“,
schmunzelt Martina Senz.
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Bestes Personal
Die Festwirte schwärmen von ihrem Personal – „ohne die wären
wir nichts“, betont Martina Senz.
Für die Ipfmesse können sie auf
einen festen Pool von Mitarbeitern zurückgreifen, die mit Herzblut und Engagement dabei sind.
So kann die Ipfmesse kommen,
ohne Sorge zu haben, dass nicht
genügend fähige Arbeitskräfte
zur Verfügung stehen, mit denen
letztlich alles steht und fällt.
35
205 JAHRE BOPFINGER IPFMESS
Viel Lob haben Martina und Andreas Senz nach den ersten beiden Jahren als Festwirte der Ipfmesse erhalten. Und natürlich
freuen sie sich über das positive
Feedback. „Das ist doch mehr
wert als alles Geld“, sagt Andreas
Senz.
Erfolgreiches Konzept
Damit am Ende alles passt – es ist
eine Herkulesaufgabe. Schon bevor das erste Fass der Ipfmesse
2016 angestochen wird, laufen
bereits die ersten Planungen für
das kommende Jahr. Kommt eine
Stimmungsband beim Bopfinger
Publikum auf der Ipfmesse gut
an, wird gleich vor Ort über
nächsten Auftritt verhandelt.
Bei der Frage, was es auf der Ipfmesse in diesem Jahr neues gibt,
verdreht Martina Senz die Augen.
„Da frage ich immer“, so die Wirtin, „was war denn im vergangenen Jahr schlecht?“ Wenn es gut
läuft, und vor allem den Besuchern gefällt, warum dann etwas
groß ändern?
Das gilt für das Unterhaltungsprogramm wie auch die Tagesessen im Festzelt. Viele Besucher
kommen wegen der Tagesspezialität ins Zelt – und erwarten das
auch, meint Andreas Senz.
„Wenn wir zum Beispiel am
Dienstagabend unsere Spareribs
haben, rennen uns die jungen
Leute die Bude ein“.
Zünftiges Programm
Eigentlich beginnt das Programm im Festzelt „Zum Senz“
am Tag vor der offiziellen Ipfmess-Eröffnung mit der Countdown-Party. Der tatsächliche
Startschuss für die Ipfmesse 2016
ist dann am Freitag, 1. Juli, um 19
Uhr mit dem Bieranstich und
dem Fahneneinmarsch ins Festzelt um 19.30 Uhr. Danach heizen die „Lederrebellen“ ein.
Bürgermeister Dr. Gunter Bühler (links), Martina Senz und ihr Mann Andreas bei der Bierprobe vor der
Ipfmesse in der Bopfinger Rathausschranne.
Foto: mas
Das Festzelt-Programm am Samstag, 2. Juli, beginnt um 10 Uhr mit
dem Preisschafkopfturnier, bei
dem 250 Euro dem Sieger winken.
Ab 15 Uhr spielt dann die „Stadtkapelle Bopfingen“, ab 19.30 Uhr die
Partyband „Allgäu-Power”.
Besinnlich startet der Sonntag im
Festzelt, um 10 Uhr beginnt der
ökumenische Gottesdienst, der ab
11 Uhr vom Frühschoppen mit der
Stadtkapelle Bopfingen abgelöst
wird. Die Partyband „Albfetza“
steht ab 19.30 Uhr auf der Bühne.
Gastredner auf der Bauernkundgebung im Festzelt ist am Montag,
4. Juli, 10 Uhr, der Präsident der
Bayerischen Bauernverbands und
Vizepräsident des Deutschen Bauernverbands, Walter Heidl. Ihm
folgt ab circa 11 Uhr Stimmungsmusik mit den „Musikantenfreunden“. Für Riesenstimmung soll
dann ab 19.30 Uhr die „Münchner
Zwietracht“ sorgen. Am Dienstag
folgt auf einen Pressefrühschop-
Offensichtlich gefällt’s auch den kleinen Besuchern im Festzelt.
pen um 12 Uhr Unterhaltung mit
der „Original Egertaler Blasmusik“.
Ab 20 Uhr spielt „Dolce Vita“.
Das große Festzelt für die Ipfmesse
ist Eigentum von Martina und Andreas Senz. Bereits nach zwei Jahren als Festwirte der Ipfmesse hat
sich ihr guter Ruf verbreitet. „Mich
haben Bürgermeister angefragt,
die habe ich gar nicht gekannt“, erzählt Martina Senz. Doch mehr als
die Ipfmesse wollen sie nicht stemmen. Schließlich bewirtschaften
die Gastronomen auch den Gasthof „Zum Kreuz“ in Dirgenheim.
Die Ipfmesse ist aber den beiden
mehr als eine Verdienstquelle, es
ist für die beiden Wirtsleute eine
Herzensangelegenheit. „Ich will
doch nirgendwo anderes hin“, sagt
Martina Senz herzlich lachend.
wom
36
205 JAHRE BOPFINGER IPFMESS
Fast 11.000 ehrenamtliche Stunden
Rund 100 Helfer des DRK-Kreisverbands Aalen sind dieses Jahr wieder
zum Dienst auf der Ipfmesse eingeplant
„B
itte bilden Sie eine Rettungsgasse.“ Diesen Satz
hört man immer wieder in den
Verkehrsmeldungen im Radio,
wenn es um schwere Unfälle auf
der Autobahn geht. Daher hat der
Bundesrat nun auch einen Gesetzentwurf eingereicht, der Gaffer
und Leute, die die Rettungsarbeiten behindern, härter bestrafen
soll. Leider hat Klaus-Dieter Sterzik, Einsatzleiter des DRK, bei der
Ipfmesse in Bopfingen ebenfalls
mit solchen Problemen zu kämpfen.
Es geht um Sekunden
„Wenn Helfer zum Einsatz rennen
oder der Krankenwagen mit Sirene
durch die Menge fährt, dann ist es
immer ernst. Es geht um Sekunden
für den Patienten. Wir verstehen
nicht, warum die Menschen dann
nicht zur Seite gehen, Rettungswege zuparken oder uns sogar noch
anpöbeln“, schüttelt Klaus-Dieter
Sterzik ungläubig den Kopf.
Seit Januar sitzen er und Walter
Strähle an den Vorbereitungen für
die Ipfmesse. Sie erarbeiten ein Si-
Vor der Einsatzzentrale in der Grundschule am Ipf: Freiwillige Einsatzkräfte aus dem gesamten DRK-Kreisverband Aalen kommen zum Einsatz auf die Ipfmesse.
Foto: privat
cherheitskonzept, zusammen mit
der Feuerwehr Fluchtwege, ein
Räumungskonzept, die Anzahl der
Helfer sowie deren Einteilung,
Evakuierungspläne im Falle von
Unwettern und vieles mehr.
Allein zum Feuerwerk am Freitagabend werden 28 Helfer im Einsatz
sein. Zehn bis zwölf sind zwar nur
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vorgeschrieben, aber das DRK hält
die Sicherheit und optimale Versorgung für sehr wichtig. Insgesamt werden 147 Dienste mit rund
100 Helfern eingeplant, manche
Einsatzkräfte sind jeden Tag dabei.
Am Ende werden wie 2015 über
10.800 ehrenamtliche Stunden geleistet werden.
Nach der Ipfmesse ist dann vor der
Ipfmesse. Alle Beteiligten sitzen
nochmals zusammen und besprechen, was man nächstes Mal besser machen kann.
Stolz auf die Freiwilligen
„Wir sind sehr stolz auf unsere freiwilligen Kräfte. Sie kommen von
überall her, der Kreisverband Aalen besteht immerhin aus 34 Ortsvereinen. Sie bekommen Essen
und Trinken während ihrer achtstündigen Schicht, mehr nicht.
Trotzdem sind alle mit Feuereifer
dabei. Traurig ist, wenn sie dann
von Festbesuchern kritisiert werden, sobald sie sich mal eine kurze
Pause gönnen“, berichtet der Einsatzleiter. „Dennoch sollen sie jederzeit angesprochen und um Hilfe gebeten werden. Wir stehen im
Kontakt mit Polizei und Feuerwehr, können also sofort eingreifen. Trotz Stress und Arbeit besteht
nämlich eine super Kameradschaft
unter den Hilfsorganisationen.“
Vier Wochen vor der Veranstaltung beginnt die heiße Phase für
die Lebensretter. Sie informieren
die Krankenhäuser und Helfer,
verteilen diverse Pläne und klären
Zufahrten. Während dem Fest
selbst laufen alle Fäden in der Einsatzzentrale zusammen. Dort wird
akribisch Einsatztagebuch über jeden Funkspruch und jeden Vorfall
geführt.
Da kommen pro Messetag einige
Seiten zusammen, denn die Ein-
satzkräfte auf Streife erleben so einiges. Die Einsatzzentrale in der
Grundschule am Ipf bietet aber
auch separate Räume für Mütter,
die ihre Kinder stillen möchten
oder Diabetiker, die sich Insulin
spritzen müssen. 2015 haben diese
Einrichtung 14 bezeihungsweise
zwölf Personen genutzt.
Das DRK ermöglicht aber auch die
Abgabe von Fundsachen, die dann
an die Polizei weitergeleitet werden. „Unser schönster Erfolg 2015
war das Wiederfinden von zwei
vermissten Kindern. Wir übernehmen in solch einem Fall die Betreuung der Kinder und arbeiten
eng mit der Polizei zusammen“,
strahlt Klaus-Dieter Sterzik.
„2015 war ein gutes Jahr für uns.
Wir sind stolz auf die geringe Anzahl von Weiterleitungen ans
Krankenhaus, nur 18 Leute mussten dort versorgt werden. Den restlichen 96 Fällen konnten wir direkt
helfen. Da hat natürlich auch unser Messarzt großen Anteil dran.
Daher gehen wir frohen Mutes in
die diesjährige Ipfmesse“, berichtet Sterzik.
Alkohol und Bienenstiche
Typische Versorgungen seien alkoholbedingt, aufgrund allergischer Reaktionen bei Wespenoder Bienenstichen sowie bei
Kreislaufproblemen. 2015 betrafen
80 Prozent der Behandlungen den
Kreislauf wegen der großen Hitze,
die Patienten hielten sich zwischen 20 und 90 Minuten in den
Behandlungsräumen auf. „Die
Zahlen sind normal für so ein
Fest“, sagt Sterzik. „Die Leute laufen den ganzen Tag auf der Messe
herum und trinken zu wenig. Die
Anzahl unserer Einsätze ist über
die letzten Jahre recht konstant geblieben.“
fre
37
205 JAHRE BOPFINGER IPFMESS
Ipfmesse geht unter die Haut
Fünf Mitglieder des Ipfmess-Fanclubs haben sich aus Liebe zur Mess’
den Ipf auf die Beine tätowieren lassen
Bei diesen Herren des Ipfmess-Fanclubs geht die Liebe zur Ipfmesse sprichwörtlich unter die Haut. Kurz vor Beginn der Ipfmesse haben sie sich
das Logo auf die Beine stechen lassen.
Foto: wom
S
tolz lassen drei Jungs des Ipfmess-Fanclubs die Hosen herunter. Die Tattoos sind noch ganz
frisch und in Klarsichtfolie gepackt. Vorsichtig wird der Verband
entfernt, schließlich ist die ganze
Angelegenheit ja nicht schmerzfrei. Und keinesfalls soll sich so
kurz vor der Ipfmesse noch was
entzünden. Schon auf der Countdown-Party soll die Körperkunst
für neidische Blicke sorgen, wenn
man erstmals im Festzelt in den
kurzen Trachtenhosen aufläuft.
Lange geplant war diese Aktion
nicht. Eher aus einer Bierlaune heraus kam ein Clubmitglied auf die
Idee, sich den Schriftzug auf das
Bein stechen zu lassen. Das Ergebnis postete er umgehend im Chat
des Ipfmess-Fanclubs, vier weitere
Ipfmess-Fans wollten sofort nachziehen. George heißt der Künstler
an der Nadel, ein Tätowierer aus
Griechenland, der zu Besuch in
Deutschland weilte. Für so viel
Vereinsliebe, die sprichwörtlich
unter die Haut geht, legte er in
Bopfingen gleich noch eine Sonderschicht ein. Und die fünf Herren vom Fanclub sind mit dem Resultat äußerst zufrieden.
„Wir sind noch total euphorisiert“,
sagt einer der neu Tätowierten.
Zugegeben, die Jungs beweisen
wirklich Mut und Konsequenz.
Klar ist ihnen aber auch, dass sie
für diese Inkarnation der Vereinsliebe viel Kopfschütteln ernten
werden. Erste Reaktionen folgten
auf dem Fuß: „Meine Frau war
nicht begeistert“, räumt einer lachend ein.
Keinen Trend setzen
„Es ist sicher eine Geschmacksfrage, aber es gibt schlimmere Tattoos“, wird sofort von anderer Seite eingeworfen. Der Ipf als solcher
sei ja als Tätowierung noch nicht
so oft gestochen worden. Neu und
witzig ist es auf jeden Fall. „Einen
Trend werden wir damit aber sicher nicht setzen“, vermutet der
Ipfmess-Fan weiter. Doch das sei
wie bei seinem Verein, dem Ipfmess-Fanclub, es ist nichts für jeden: „Man muss die Ipfmesse lieben“.
Allein die Liebe und Hingabe zur
Ipfmesse war es jedoch letztlich
nicht, die bei dem Quintett den
letzten Impuls zur Tätowierung
gab. Es ist der gute Freundeskreis,
der sich in den fünf Jahren des Vereinsbestehens entwickelt hat. „Das
ist was fürs ganze Leben“, erklärt
einer der jungen Männer überzeugt. Und lachend ziehen sie die
Hosen wieder hoch und widmen
sich ihren Vorbereitungen auf die
Ipfmesse.
wom
Bopfinger
IPFMESSE
Wir freuen uns, SIE wieder als unsere Gäste
begrüßen zu dürfen.
Donnerstag, 30. Juni 2016 Count-DoWn-Party „MallE meets MESS“
Für tolle urlaubsstimmung mit fetziger Musik sorgen der Partymacher MIckIE krauSE
und der „König von Mallorca“ JürgEn DrEwS sowie die JoE wIllIaMS BanD
Freitag, 1. Juli 2016
19.00 uhr Zünftiger Mess-auftakt mit BIEranSTIcH & FaHnEnEInMarScH
für Stimmung und Party garantieren die bekannten „lEDErrEBEllEn”
Samstag, 2. Juli 2016
10.00 uhr PrEISScHaFkoPFTurnIEr 1. Preis: D 250.15.00 uhr tolle und kurzweilige unterhaltung mit der „STaDTkaPEllE BoPFIngEn”
19.30 uhr riesen-Stimmung im Festzelt mit der starken Partyband „allgäu-PowEr”
Sonntag, 3. Juli 2016
10.00 uhr Ökumenischer Gottesdienst mit Pfarrer Wrobel und Pfarrer rau
11.00 uhr unterhaltsamer Frühschoppen mit der „STaDTkaPEllE BoPFIngEn”
19.30 uhr Einen unvergesslichen, tollen abend garantieren wie immer unsere „alBFETZa”
Montag, 4. Juli 2016
10.00 uhr Bauernkundgebung
11.00 uhr Bekannt für kurzweilige unterhaltung – unsere „MuSIkanTEnFrEunDE”
19.30 uhr Die „MüncHnEr ZwIETracHT” sorgt wieder für tolle Festzeltstimmung
Dienstag, 5. Juli 2016
09.00 uhr IPFMESS-FrüHSTück vom Buffet
10.00 uhr Presse-Frühschoppen der Ipf- und Jagst-Zeitung
12.00 uhr Schwungvolle unterhaltung mit dem MuSIkvErEIn auFHauSEn
der „orIgInal EgErTalEr BlaSMuSIk”
20.00 uhr „DolcE vITa” – das original – die bekannte Stimmungskapelle,
da muss man zum traditionellen Mess-ausklang immer dabei sein!
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38
205 JAHRE BOPFINGER IPFMESS
Zur Ipfmess trägt man Tracht
Die zweite Auflage der Bopfinger Trachtenmeile in der Schranne hat
den Erfolg des Vorjahres noch weit übertroffen
M
assig Material haben die
Bopfinger bei der zweiten
Bopfinger Trachtenmeile in der
Schranne zusammen getragen. In
zünftiger Atmosphäre wurden
dann die Trachten angeboten und
verkauft. Denn der Trend ist ungebrochen – zur Bopfinger Ipfmesse
wird Tracht getragen – gerade von
jungen Besuchern.
Organisiert wurde die Neuauflage
der Trachtenmeile wieder vom Ipfmess-Fanclub. Aus den Erfahrungen des vergangenen Jahres heraus wurde schon viel verbessert.
Bei dem heftigen Andrang, der am
Morgen herrschte, kamen die Macher aber mitunter etwas ins
Schwimmen. Einige Zeit kamen
sie mit dem Heißmachen der
Weißwürste nicht mehr nach, wie
ein Ipfmess-Fan nach der Trachtenmeile einräumte.
Besucherzahl verdoppelt
Das tat dem Erfolg der Trachtenmeile aber keinen Abbruch. „Die
Resonanz ist sehr, sehr gut, ich
schätze mal, heute sind es doppelt
so viele Besucher wie bei der Premiere im letzten Jahr“, freute sich
Marcel Eiberger, Vorsitzender des
Ipfmess-Fanclubs. Der Erfolg der
zweiten Trachtenmeile habe sich
schon im Vorfeld wegen der vielen
abgegebenen Verkaufsartikel abgezeichnet. Dirndl, Lederhosen,
Jacken, Hüte und Schuhe, für große und kleine Trachtenfans. „Die
Ständer sind voll und wir haben
noch kistenweise Kleidung zum
Auffüllen.“ Ergänzt wird das Angebot an gut erhaltenem Gebrauchtem durch eine große Auswahl aktueller Trachtenmode eines Oettinger Fachgeschäfts.
Schöne Trachtenmode ist nicht billig, umso mehr freuten sich Regina Ulber und Jürgen Haas über ihr
Schnäppchen auf der zweiten Bopfinger Trachtenmeile.
Foto: gne
Auch Jürgen Haas und seine
Freundin Regina Ulber sind bereits nach kurzer Suche fündig geworden. „Steht dir gut“, lautet ihr
Urteil, als er eine schwarze Lederjacke mit dezenter Stickerei überzieht. 60 Euro. Ein guter Preis. „Die
nehme ich“, sagt der Oberdorfer
Trachtenfan, der bereits seit einigen Jahren nur noch in Tracht auf
die Ipfmesse geht. 2011 zur Jubilä-
umsipfmesse habe er sich damals
eine der limitierten Original-Ipfmess-Lederhosen gekauft, erzählt
er. „Ein Ipfmessbesuch in Tracht
macht einfach noch mehr Spaß“,
sagt Haas. Mit der neuen Lederjacke ist er jetzt auch für kühleres
Wetter trachtentechnisch bestens
gerüstet. So viel Trachtenfieber ist
ansteckend. Auch Freundin Regina, die ihn bisher immer in zivil auf
die Ipfmesse begleitet hat, hat sich
nun für dieses Jahr ein Dirndl gekauft.
Im kommenden Jahr soll die
Dirndlmodenschau auf der Trachtenmeile noch stärker gepusht
werden. Schon in diesem Jahr sei
sie beim Publikum bestens angekommen. Was wohl auch an den
heimischen Modells gelegen haben mag.
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205 JAHRE BOPFINGER IPFMESS
Viele Leute und wenige Probleme
Ohne den von langer Hand geplanten alljährlichen Einsatz der Polizei
könnte auf der Ipfmesse nicht so ausgelassen gefeiert werden
Stimmung, Spaß und wenig Ärger – die Polizei leistet im Hintergrund ihren Beitrag.
P
olizeioberrat Gerald Jüngel, Revierleiter in Ellwangen, und Polizeihauptkommissar
Leonhard
Schenk, Stabsleiter, rechnen mit einer schönen und friedlichen Ipfmesse 2016. „Wir erwarten ein
Volksfest mit vielen Leuten und
wenigen Problemen,“ sind sich
beide einig. Zusammen mit Polizeihauptkommissar Hermann Uhl
vom Polizeiposten Bopfingen laufen die Vorbereitungen zur Ipfmesse seit Februar. „Nach der Mess‘ ist
vor der Mess‘,“ sagt Gerald Jüngel.
„Wir sitzen zwar gleich nach der
Veranstaltung zusammen und
analysieren den Ablauf. Dann ist
die Erinnerung noch frisch und wir
können die gefundenen Faktoren
in die nächste Planung einfließen
lassen. Aber dann haben wir Pause
bis nach Fasching.“ Je näher die
Ipfmesse rückt, desto konkreter
werden die Vorarbeiten. „Es erfolgt
die Absprache mit den anderen
Hilfsorganisationen, der Gemeinde und der Security sowie ein Sicherheitsgespräch, in dem Änderungen, Verkehrsregelung, Zufahrt
der Beschicker, Evakuierungspläne und vieles mehr diskutiert werden,“ berichtet Gerald Jüngel und
fügt hinzu: „Natürlich fließt in die
Planung auch das aktuelle politische Umfeld ein. Das können Demonstrationen der Landwirte sein,
aber auch die aktuelle Terrorgefahr in Deutschland oder die
Flüchtlingspolitik. Doch beim
Volksfest in Ellwangen waren die
Asylbewerber zum Beispiel gar
kein Thema. Man feiert einfach zusammen. Das ist in Bopfingen
nicht anders.“
Kein Blick in die Karten
Beim Einsatzplan lassen sich die
Organisatoren nicht in die Karten
schauen. Auch zur Einsatztaktik
werden keine Details verraten.
„Die Leute sind während der
Messzeit immer verwundert, wie
schnell wir auch an anderen Einsatzorten sein können. Das liegt
eben an der Verlagerung der Kräfte,“ schmunzelt Gerald Jüngel.
Die Schule am Ipf wird als Einsatzzentrale fungieren. „Da klappt die
Zusammenarbeit mit der Stadt
Bopfingen und der Schule wirklich
toll,“ schwärmt Jüngel. „Die Kooperation mit den anderen Hilfsorganisationen läuft reibungslos.
Sie haben ihre Einsatzzentralen
auch in der Schule. Das sind kurze
Wege, denn nicht immer kommt
eine Information gleich an der
richtigen Stelle an. Wir kennen uns
jetzt schon seit Jahren, daher ist
die Zusammenarbeit wirklich gut.“
Prävention auf der Ipfmesse
Abgesehen von den akuten Einsätzen hat die Polizei auf der Ipfmesse
auch eine Präventivfunktion. Beispielsweise werden die Schausteller über Diebstahlrisiken aufgeklärt. Für die Besucher läuft ein
entsprechendes Programm das
ganze Jahr. Da gibt es die wenigsten Vorfälle, es werden mehr verlorene als geklaute Handys gezählt.
Natürlich wird es wie jedes Jahr Alkohol- und Drogenkontrollen geben. Leider gibt es immer noch un-
ERDBAU
KANALBAU
PFLASTERUNGEN
DEPONIEBAU
BETONBAU
FELDWEGEBAU
SCHWARZDECKENBAU
einsichtige Leute, die sich trotz erhöhtem Alkoholkonsum hinter
das Lenkrad setzen. „Es ist die letzten Jahre besser geworden,“ sagt
Jüngel. „Es werden Fahrer ausgedeutet, die dann nichts trinken
oder man greift auf Taxis oder den
Shuttleservice zurück.“
Schwerpunkt Jugendschutz
Das Thema führt direkt zu einer
Herzensangelegenheit. „Wir setzen
uns sehr für den Jugendschutz ein“,
sagt Gerald Jüngel. „Jugendschutz
gilt für uns nicht nur auf dem Messplatz, sondern auch schon für das
Vorglühen. Deshalb stehen wir in
Kontakt mit den umliegenden
Tankstellen und Supermärkten,
dass keine harten Alkoholika in die
falschen Hände gelangen. Branntwein ist unser größtes Problem. Natürlich kümmern wir uns auch um
das Rauchen in der Öffentlichkeit
bei den Jugendlichen. Hier und da
schauen wir mal genauer hin, was
in den selbst gedrehten Zigaretten
enthalten ist.“
Normalerweise verlaufen die Einsätze der Polizei ruhig. Die Ausschreitungen und Landfriedensbrüche von vor einigen Jahren sind
Geschichte. Dank der guten Abstimmung zwischen allen Beteiligten wurde damals das Sicherheits-
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konzept schnell angepasst und umgesetzt. Heutzutage sind die
schlimmsten Vergehen meistens
dem übermäßigen Alkoholgenuss
zuzuschreiben.
Doch auch schöne Momente begleiten die Beamten durch die Ipfmesse. Vermisste Kinder können
ihren Eltern übergeben werden.
Oder von Liebeskummer geplagte
Messbesucher können vor dem Ertrinken in der Eger gerettet werden
– fünf Kollegen waren notwendig,
um den Betrunkenen die Böschung
hochzubekommen.
„Die Tagschicht ist meist Anlaufstelle für Informationen oder kleinere Dinge. Die Nachtschicht ab 20
Uhr hat eher mit den vorher genannten Vorfällen zu tun. Ab 22
Uhr wird es dann kritischer. Doch
wir greifen mit deeskalativer, dennoch konsequenter Hand durch
und können so das Meiste klären.
Manchmal gibt es zum Beispiel uneinsichtige Wildpinkler, wo es auch
mal zur Anzeige kommt. Das ist selten der Fall, aber Ordnungswidrigkeiten müssen bestraft werden. Bei
der nächtlichen Räumung des Platzes müssen wir ab und zu einen
Schankwirt daran erinnern, dass
die Sperrstunde geläutet hat,“ fasst
Gerald Jüngel die Arbeit der Polizei
auf der Mess* zusammen.
fre
40
205 JAHRE BOPFINGER IPFMESS
Premiere für den Ipfmess-Song
Eine Studioaufnahme ist bereits im Kasten – auf der Countdown-Party
wird sie erstmals zu hören sein: Die Hymne zur Ipfmesse
IPF-MESS HYMNE:
IPF-MESS DU MEIN TRAUM
Strophe 1:
Einmal im Jahr ist die Ipf-Mess Zeit
Alle sind da, von weit und breit
Die Menschen sind froh und die Sorgen weit
Bopfingen ist, für die Mess bereit.
S
ollte es wirklich wahr sein, dass
die Ipfmesse bislang keine
Hymne hatte? Ab sofort wird sich
das für alle Zeiten ändern! „IpfMess du mein Traum“ – dies wird
den Besuchern der Ipfmesse 2016
als Ohrwurm eingepflanzt werden.
Die Produzenten Thomas Etscher,
Lothar Hilkert und Rainer Mayer
haben sich dem Projekt angenommen. Nennen tun sich die drei
„Orbitales Dasein“ und produzieren eigentlich elektronische Tanzmusik. Jetzt hatte das Trio aber
richtig Lust auf einen „IpfmessSchlager“.
Im Studio von „Orbitales Dasein“
hat jüngst der Ipfmess-Fanclub
den Song aufgenommen. „IpfMess du mein Traum“ wird auf der
Countdown-Party am Donnerstag
seine Premiere haben.
Also: Text sofort auswendig lernen
und kräftig mitsingen!
Refrain 1:
Und die Stimmung steigt, kein nach Hause gehn´
Hier und da, gibt´s ein Wiedersehn´
Ein jeder lacht, hat ne gute Zeit
Wir feiern die Mess, bis in die Ewigkeit
Und nächstes Jahr, sind wir wieder hier. Und
nächstes Jahr, sind wir wieder hier.
Ipf-Mess du mein Traum, Ipf-Mess du mein
Traum
Strophe 2:
Fünf Tage lang, hält die Stimmung an
Jeder ist hier, genießt im Garten ein Bier
Die Kinder fahrn´ schnell, Kettenkarussell
Und aus jedem Gesicht, gute Laune spricht.
Refrain 2:
Ipf-Mess du mein Traum, allerliebstes Fest
Mich das ganze Jahr, nicht mehr loslässt
Tage ohne dich, deprimieren mich
Ich ertrag sie kaum, Ipf-Mess du mein Traum
Und nächstes Jahr, sind wir wieder hier.
Und nächstes Jahr, sind wir wieder hier.
Ipf-Mess du mein Traum, Ipf-Mess du mein
Traum
Schlußtext Donnerstag-Version:
Jetzt geht sie los, Ipf-Mess du mein Traum
Jetzt geht sie los, Ipf-Mess du mein Traum
Jetzt geht sie los, Ipf-Mess du mein Traum
Schlußtext Dienstag-Version:
Bis nächstes Jahr, Ipf-Mess du mein Traum
Bis nächstes Jahr, Ipf-Mess du mein Traum
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205 JAHRE BOPFINGER IPFMESS
Die SchwäPo auf der Ipfmesse 2016
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Redakteursprechstunde:
Chefredakteur
Lars Reckermann
Sa, 2. Juli
So, 3. Juli
Mo, 4. Juli
Mo, 4. Juli
Di, 5. Juli
Di, 5. Juli
10.00 – 11.00 Uhr
11.30 – 12.30 Uhr
11.00 – 12.00 Uhr
14.30 – 15.30 Uhr
11.00 – 12.00 Uhr
15.00 – 16.00 Uhr
(Lars Reckermann)
(Martin Simon)
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Redakteur Bopfingen
Martin Simon
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205 JAHRE BOPFINGER IPFMESS
Wie im vergangenen Jahr dürfte das Festzelt bei der Bauernkundgebung heuer wieder bis auf den letzten Platz gefüllt sein.
Foto: AK
Bayerns Bauernpräsident
Walter Heidl auf der Bauernkundgebung zum Thema „Landwirtschaft in
Süddeutschland – zwischen Lebensmittelproduktion und Streichelzoo“
D
as wird eine Bauernkundgebung auf der Ipfmesse, von
der man noch lange sprechen
wird. Der Kreisbauernverband Ostalb konnte in diesem Jahr einen
ganz großen Namen aus dem Vorstand des Deutschen Bauernverbands als Redner gewinnen: Walter Heidl. Der Agraringenieur und
Vollerwerbslandwirt ist Präsident
des Bayerischen Bauernverbandes
sowie Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes.
Allein das Thema seines Vortrags
lässt aufhorchen: Landwirtschaft
in Süddeutschland – zwischen Lebensmittelproduktion und Streichelzoo. Johannes Strauß, Geschäftsführer des Kreisbauernverband Ostalb, ist sich sicher, dass
hier nicht nur ein „bierzelttauglicher“ Redner kommt, sondern ein
ausgewiesener Fachmann, der die
aktuellen Sorgen und Nöte der
Landwirte auf den Punkt bringt.
Es ist zu erwarten, dass Heidl –
wenngleich er einen Schweinemastbetrieb besitzt – auf die prekäre Lage der süddeutschen Milchbauern eingehen wird. Erst vor wenigen Tagen forderte er als Präsident des Bayerischen Bauernverbands, dass dringend die Lieferbeziehungen zwischen Molkereien
Festredner auf der Ipfmess-Bauernkundgebung ist in diesem Jahr
Walter Heidl, Präsident des Bayerischen Bauernverbandes sowie Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes.
Foto: DBV
und Bauern überarbeitet werden
müssen, um die Situation auf dem
Milchmarkt zu verbessern und die
Menge der produzierten Milch in
den Griff zu bekommen. In den
Verträgen zwischen Bauern und
Molkereien, so Heidl weiter, sollten künftig auch Vereinbarungen
über Menge und Preis enthalten
sein. Vom Kartellamt und der Politik fordert Heidl zudem ein konsequentes Durchgreifen gegen die,
nach seinen Worten, Übermacht
des Lebensmittelhandels.
„Während die Betriebe unter den
ruinösen Erzeugerpreisen leiden,
bringen Bürokratie, Reglementierung und Kontrollen die Bauern
zusätzlich zum Verzweifeln“, so
Heidl. Und weiter: „Immer neue
Auflagen und überzogene Regelungen werden auf den Weg gebracht und so viele Familienbetriebe traktiert.“
Allein dieses Thema, so Johannes
Strauß, sei von großem allgemeinen Interesse. Die Entwicklung
treffe letztlich alle Verbraucher,
von den Konsequenzen für unsere
heimische Landwirtschaft ganz
abgesehen. Der Geschäftsführer
des Kreisbauernverband erinnert
in diesem Zusammenhang eindrücklich daran, dass es gerade die
kleinen Milchbauern sind, die mit
ihrer Arbeit unsere Kulturlandschaft prägen.
Königswege gebe es in der derzeitigen Situation der Landwirtschaft
nicht, räumt Johannes Strauß ein.
Letztlich seien insbesondere die
Verbraucher gefragt, verantwortungsbewusst zu handeln. „Wir
müssen zusammenstehen und erkennen, was Sache ist“, betont
Strauß. Für einen – mitunter provokanten – Einblick in die Situation der Bauern wird Walter Heidl
auf der Ipfmesse mit Sicherheit
sorgen.
Eine überraschende Aktion aus
Reihen der jungen Bauernschaft
könnte dieses Jahr die Veranstaltung in Bopfingen bereichern.
� Die Bauernkundgebung im
Festzelt der Ipfmesse beginnt
am Montag, 4. Juli, um 10 Uhr.
wom
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Hightech für den Acker
Die Rieser Agrartechnik präsentiert das neueste Traktoren-Topmodell
sowie als Schwerpunkt der Ausstellung günstige Alternativen
A
uch jenseits der Grenze zu
Bayern herrscht Vorfreude auf
die Bopfinger Ipfmesse. „Wir sind
hier ja sehr präsent und das ‘Ipfmessfieber’ wird auch auf uns
übertragen“, erklärt lachend Karl
Benninger, Geschäftsführer der
Rieser Agrartechnik aus Nördlingen. Die Ausstellung auf dem Freigelände der Ipfmesse ist für ihn
und seine Mitarbeiter immer etwas Besonderes.
Auf der Ipfmesse werden Kontakte
gepflegt und geknüpft. Und die
Ausstellung ist für die Rieser Agrartechnik ein großes Schaufenster
für das enorme Angebot an Forstund Landtechnik. Für die eine
oder andere gesellige Stunde
bleibt auch noch Zeit.
Nicht nur Landwirte, sondern
alle großen und kleinen Technikfans wird das „Flaggschiff“ der
Ausstellung begeistern. Mit der
neuen „Serie 9“ von Deutz Fahr
präsentiert die Rieser Agrartechnik
ein geballtes Stück Hightech in
diesem Jahr auf der Ipfmesse. Bis
zu 340 PS leisten die Traktoren mit
der neuesten Technik und preisgekröntem Design. Das Gesamtkonzept der „Serie 9“ ist laut Hersteller
auf maximale Effizienz getrimmt.
Aber höchste Leistung bei niedrigstem Verbrauch sei der entscheidende Faktor.
Mit ein entscheidender Faktor für
den Kauf eines Traktors ist aber
auch der Preis. „Die Milch- und
Getreidepreise sind am Boden und
deshalb herrscht bei den Landwirten eine schlechte Einkommenssituation“, sagt Karl Benninger. Angesichts dieser Ausgangslage ist
klar, dass die Kunden verstärkt
günstigere Maschinen nachgefragen werden. „Wir wollen unseren
Kunden deshalb Alternativen anbieten“, betont Benninger.
Auf der Ipfmesse wird in diesem
Jahr bei den Traktoren ein Schwerpunkt auf Modelle gelegt, deren
Anschaffungspreise zum Teil unter 30.000 Euro liegen. „Man
braucht keine Komfortkabine,
wenn man kein Geld hat“, weiß
Benninger. Doch auch die günstigen Traktoren können auf Wunsch
noch hochgerüstet werden – alles
eine Frage des Geldbeutels. Als
Zielgruppe für die günstigeren und
kleineren Traktoren sieht man bei
der Rieser Agrartechnik insbesondere Nebenerwerbs- und Hobbylandwirte sowie die Forstwirtschaft.
Überhaupt präsentieren die Nördlinger – wie schon im vergangenen
Jahr – ein großes Maschinen- und
Technikprogramm, das auch für
den privaten Bedarf interessant ist.
Das große Rasenmäherprogramm
von Honda oder die neuen Frontmäher von Stiga, die sich durch
eine einfache Handhabung auszeichnen, wie Karl Benninger betont. Nicht fehlen dürfen die Reinigungsgeräte von Kärcher, eine große Palette von Anhängern und alles für die Forstwirtschaft. „Wir
werden den Besuchern der Ipfmesse viele interessante Angebote
präsentieren“, verspricht Karl Benninger.
� Zur Ipfmesse wird es eine Verlosung am Messestand geben. Der
Preis: Ein 70 PS-Schlepper mit
Frontlader für eine Woche. wom Hingucker auf der Ipfmesse: Die Hightech-Traktoren.
Foto: privat
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205 JAHRE BOPFINGER IPFMESS
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Bestattungen- und Grabmale Leins seit über 40 Jahren in Bopfingen
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Firma Leins nach Vereinbarung eines
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Wie umfangreich Sie eine Vorsorge
wünschen, ob diese wirklich mit ihnen
umgesetzt werden soll. entscheiden
sie ganz allein. Außerdem besteht eine
Zusammenarbeit mit der „Deutsche
Bestattungsvorsorge Treuhand“.
D
ie Seniorchefin Ingrid Leins entschied sich vor 41 Jahren den
Steinmetzbetrieb ihres Ehemannes Kurt durch ein Bestattungsunternehmen zu erweitern. Die gelernte
Speditionskauffrau wurde durch das
Bestattungsunternehmen Jahraus in
Heidenheim intensiv geschult und zur
Bestatterin ausgebildet. Seit über vier
Jahrzehnten wird nun das Bestattungsunternehmen und Grabmale Leins als
Familienbetrieb geführt und hat sich in
der ganzen Region einen guten Namen
mit seiner Firmenphilosophie gemacht.
Großes Augenmerk wird auf das persönliche Gespräch, die Bedürfnisse
und Wünsche der Hinterbliebenen
gelegt. Dabei ist ein hohes Maß an
Sensibilität und Einfühlungsvermögen
gefragt. „Wir nehmen uns viel Zeit
für die Angehörigen, beraten und betreuen sie umfassend in allen Fragen
rund um die Bestattung“, betont Anke
Leins, Tochter von Seniorchefin Ingrid
Leins, die das Unternehmen gründete.
organisatorischen Dinge im Trauerfall,
stellen beispielsweise den Kontakt zu
Seelsorgern her, helfen die richtige
Bestattungsart auszuwählen, organisieren die Trauerfeier, erledigen die Behördengänge, Ab- und Ummeldungen
und entwerfen gemeinsam Todesanzeigen und Trauerdruck.“
Das Unternehmen Leins arbeitet im
Team zusammen – man hilft und unterstützt sich gegenseitig. Kurt Leins
berät zusammen mit Marco Leins im
Steinmetzbetrieb. Man wählt die passenden Grabsteine in der Musterausstellung aus und entscheidet zusammen mit den Kunden über Form und
Farbgebung, Ornamentierung und
Schriftform. „Wir verfügen über eine
moderne Werkstatt und können nahezu alles selbst anfertigen und zusätzlich auf alle Kundenwünsche eingehen“, erklärt Anke Leins. Eine rasche
Auftragsausführung ist dabei immer
garantiert.
Die individuelle Bestattungsvorsorge rückt immer mehr in den Vordergrund. Die Menschen machen sich
Gedanken – was kommt danach? Es
gibt so viele unterschiedliche Möglichkeiten, auch bieten die Kommunen neben der traditionellen Erd- und
der Urnenbestattung immer mehr
Varianten an: Kolumbarium, Stele,
Baumbestattung,Teilanonym oder doch
Der Bruder von Anke Leins, Jörg Leins,
koordiniert die Aufträge und sorgt
für die korrekte fachliche Umsetzung
in der Steinmetzwerkstatt. Komplettiert wird die Mannschaft durch Kurt
Schmidt, der über eine langjährige
Berufserfahrung in beiden Betrieben
verfügt und dem Steinmetzgesellen
Max Lange. Jasmin Glorian ergänzt das
Team als neue Mitarbeiterin.
Foto (privat): Team
Neben dem Hauptsitz in Bopfingen,
in der Aalener Straße 40, gibt es eine
zweite Niederlassung in Aalen und
eine weitere Geschäftsstelle in Oberkochen.
Der Hauptsitz in Bopfingen wurde soeben neu gestaltet, es wurden zwei
Beratungsräume und ein neuer Empfangsbereich geschaffen. „Jetzt steht
eine Neustrukturierung in der Geschäftsführung bei uns an – so ist auch
in Zukunft für Kontinuität in unserem
Familienbetrieb gesorgt“, versichert
Anke Leins.
Darauf dürfen Sie vertrauen!
Hofherrnstraße 72
73434 Unterrombach
Telefon: 0 73 61 / 94 34 77
Tochter Anke Leins, selbst gelernte
Steinmetzin und Bestattungsfachkraft,
weiß um die schwierige Aufgabe Trauernde zu begleiten und Rat und Hilfe
zu geben: „Der Kunde soll sich bei uns
gut aufgehoben fühlen und eine Entlastung in der Zeit der Trauer erfahren.
Wir arrangieren und koordinieren die
73447 Oberkochen
Tel.: 0 73 64 / 41 02 78
Grabmale
Aalener Straße 40, 73441 Bopfingen
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